Was zeichnet einen guten Wissenschaftler aus?

Wer träumt als Wissenschaftler nicht davon, mal einen Nobelpreis zu bekommen oder eine wissenschaftliche Entdeckung zu machen, die einen großen Einfluss auf bisherige Kenntnisse hat? Ich denke jeder träumt heimlich davon und vielleicht auch davon, dass er mal ein paar Patente anmelden kann, um so das doch oft dürftige Wissenschaftlergehalt aufzupeppen. Es ist nämlich kein Geheimniss, dass Doktoranden oftmals nur eine bezahlte Halbtagsstelle bekommen, aber Vollzeit und dadrüber hinaus ihre Experimente durchführen müssen. Dies lässt sich aber aushalten, wenn man z.B. das zu hören bekommt, was mir vorhin meine ältere Nachbarin gesagt hat. Sie meinte nämlich, dass sie es toll findet, dass ich in die Forschung gehen werde und so an neuen und besseren Medikamenten forschen kann. Ein Egoboost mit dem es sich durchaus leben lässt. Manchmal sind Worte eben mehr wert als Geld.

Die Grundlagenforschung und das, was darüber hinaus stattfindet, ist allerdings ein hartes Geschäft in dem man oft nur daran gemessen wird, wie oft man publiziert hat und wie oft diese Ergebnisse in anderen Publikationen zitiert werden. Es ist das A und O der Wissenschaft und es kommt nicht selten vor, dass Wissenschaftler damit rumprallen, wie oft ihre Studie X in Zeitschrift Y zitiert wurde. Es ist aber auch legitim, da viel harte Arbeit dahintersteckt und es durchaus gerechtfertigt ist, wenn man beispielsweise in bekannten wissenschaftlichen Zeitschriften (Journals) wie die Nature oder im Lancet publiziert. Meistens sind dies dann auch die Forscher, die sich durch ihre Arbeiten weiterführend vermarkten können und als gestandene Hunde auch in der Gesellschaft bekannt werden. Ein Beispiel dürfte der US-Biochemiker Craig Venter sein, der an der Entschlüsselung des Humangenoms beteiligt war und nun schon seit längerer Zeit sein eigenes Forschungsinstitut betreibt. Schaut man sich die Bilder von seinem Haus an, so dürfte der eine oder andere durchaus neidisch werden. In Kontrast zu solchen Forschern stehen etwa Wissenschaftler wie Neil deGrasse Tyson, der als Physiker und als äußerst lustige, charmante und inspirierende Figur keine bahnbrechenden Forschungsergebnisse gebraucht hat, um bekannt zu werden. Beim ihm merkt man einfach, dass er die Wissenschaft liebt und lebt und so bei anderen Menschen durchaus ein Gefühl der Sympathie erweckt, welches ihn so populär macht. So einen könnte Deutschland auch gut gebrauchen! Er war übrigens derjenige, der Pluto seinen Status als Planeten abgesprochen hat.

Nobelpreise, Popularität und Zitationen hin oder her, gestern kam eine Publikation mit dem Titel "How Citation Boosts Promote Scientific Paradigm Shifts and Nobel Prizes" in Kooperation zwischen der ETH Zürich und dem Institute for Scientific Interchange in Turin heraus, die sich damit befasst zu analysieren, was im Endeffekt für eine wissenschaftliche Karriere nötig ist. Die Wissenschaftler, die die Studie veröffentlichten, kritisieren, dass es einfach zu viele wissenschaftliche Publikationen gibt und diese Informationsflut im Laufe des Lebens nicht abgearbeitet werden kann, da zudem ständig neues Wissen dazukommt. Gibt man beispielsweise bei PubMed – die Datenbak für alle biomedizinischen Veröffentlichungen – den Suchbegriff "Cancer" (Krebs) ein, so lassen sich 2501734 Publikationen finden. Wie findet man nun heraus, welche dieser Publikationen man gelesen haben muss und welche nicht? Es ist schwer, Regeln für so etwas aufzustellen und jeder muss im Endeffekt selber wissen, was er genau wissen möchte. Es gibt aber auch Internetseiten, wie die der Faculty of 1000. Auf dieser Seite werden die wichtigsten wissenschaftlichen Publikationen aus dem Meer an Publikationen durch Experten und Kenner vom Fach herausgesucht und kommentiert. Der Nachteil ist allerdings, dass man für eine Mitgliedschaft zahlen muss. Weiterhin gibt es aber auch Datenbanken, wo man die oben angesprochenen am meisten zitierten Wissenschaftler nachschauen kann, deren Arbeiten dann quasi ein Must-Read sind. So etwas kann man u.a. beim Science Citation Index des Medienkonzerns Thomson Reuters machen. Als Wissenschaftler bekommt man aber von alleine schon automatisch mit, welche Institute und Forscher weltweit gute Arbeit leisten und welche wissenschaftlichen Zeitschriften allgemein gelesen werden müssen. So kann man ruhigen Gewissens sagen, dass in der Biologie das Journal "Nature" und in der Medizin das Journal "The Lancet" gute Adressen sind und Wissenschaftsnews aus dem Massachusetts Institute of Technology sowieso gelesen werden müssen. Diese Journals eignen sich zwar als gute Quellen für wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse, doch die Artikel sind oftmals nicht frei zugänglich, sondern man muss dafür im Durchschnitt 30 Dollar hinblättern. Schließlich müssen die Autoren, die viel Arbeit ins Verfassen der Publikationen gesteckt haben, entlohnt werden. Dies ist allerdings nicht immer gut, da neue meist biomodizinische Fakten jedem zugänglich sein sollten und so unterstütze ich oft und gerne Organisationen wie die Open Library of Science (PLOS) mit ihren eigenen wissenschaftlichen Zeitschriften in denen Fachartikel gratis bezogen werden können und von der Qualität her keinesfalls schlechter als die der Nature oder des Lancets sind. Ähnliches gilt für arXiv. Für mich ist es also wichtig, dass Wissenschaftler nicht nur forschen und publizieren, sondern auch Wissenschaftskommunikation für die breite Öffentlichkeit betreiben. Das sollte allgemeine Pflicht werden, doch die Realität schaut leider anders aus und in Deutschland wird – im Gegensatz zu den USA – sogar noch weniger Wissenschaftskommunikation betrieben, denn viele bloggende Wissenschaftler gibt es hierzulande beispielsweise nicht und Pressemitteilungen von Forschungsinstituten und Universitäten sind mir schlichtweg zu statisch. Es Bedarf meiner Ansicht nach mehr Pepp.

Kommen wir aber nun zurück auf die von mir angesprochene Studie. Der Geldfluss in der Forschung und Wissenschaft ist enorm und jeder will Geldgeber für seine eigenen wissenschaftlichen Arbeiten gewinnen. Dies kann er meistens nur, wenn er eben viel publiziert hat, viel zitiert wurde und in bekannten Journals veröffentlicht hat. Das ist aber nicht immer gut, meinen die Autoren der Studie, da andere Forscher die eine gute Arbeit leisten und nicht so oft veröffentlichen, benachteiligt werden. Gelingt ihnen z.B. eine interessante und wichtige Entdeckung, so bekommen sie oftmals nicht immer die angemesse Publicity. So habe ich mich letztens z.B. gefragt, wie von einer Studie zum Thema HIV und Aids, über die ich hier berichtet habe, in Deutschland überhaupt nichts zu hören oder zu lesen war. Man muss also selber immer genauer hingucken, was nun eine Innovation ist und was nicht, da es manchmal eben einfach untergeht. Es gibt auch den Fall, dass bereits bekannte Wissenschaftler wegen ihrem Ansehen in ihrer Arbeit überbewertet werden. Dieser sogenannte Matthew-Effekt kann dann dafür sorgen, dass es Nachwuchwissenschaftler schwerer haben, sich durchzusetzen. Die Jackpotfrage lautet nun: Wie setze ich mich als Greenhorn gegenüber bereits etablierten und autoritären Wissenschaftlern durch? Darauf habe ich ehrlich gesagt keine Antwort, da ich selber noch ein Greenhorn bin und vielleicht kann der eine oder andere Leser mir hier vielleicht ein paar Tipps geben. Ich wäre dankbar! Wenn ich mir allerdings die Forschungslandschaft so anschaue, dann denke ich, dass eine Portion Enthusiasmus, wie Neil deGrasse Tyson sie ausstrahlt, nicht schaden kann und man seine Forschung so gestalten sollte, dass sie einfach erstaunlich rüberkommt, wie z.B. die der virusbetriebenen Batterien. Natürlich muss man bei knallharter Grundlagenforschung recht konservativ bleiben, da innovationsfreudige Forscher es schwerer haben, finanziert zu werden – das finde ich allerdings sehr schade und bremst doch oft einen gewissen Fortschritt ab!

Das Prinzip, welches hier oftmals greift, ist dann das "Reiche-werden-noch-reicher-Syndrom", da Wissenschaftler mit einem gewissen Ansehen eben besser gefördert werden. Irgendwann werden ihre Arbeiten aber alt und der Nachwuchs muss her, doch woher soll er kommen, wenn man es ihm schwer macht und Forschern eben nur an Publikationen mißt? Es muss ein Umschwung her, an dem Wissenschaftler nicht nur an Zitationen gemessen werden und so führten die Wissenschaftler der Studie den sogenannten "Boost-Faktor" ein. Sie werteten dabei Daten von 124 Nobelpreisträgern aus den Kategorien Chemie, Ökonomie, Medizin und Physik aus den Jahren 1990-2004 aus und kamen zum Ergebnis, dass das Reiche-werden-noch-reicher-Syndrom überwunden werden kann, wenn man ein sogenanntes "Landmark Paper" veröffentlicht. Dies ist schlichtweg eine Publikation, die durch ihre Ergebnisse andere Forscher und Wissenschaftler aufhorchen lässt. Dies führt dann zum sogenannten Boost-Effekt, bei dem durch die neu erlangte Präsenz geschaut wird, was die Person sonst noch so veröffentlicht hat und somit ältere Publikationen wieder aufgegriffen, gelesen und teilweise sogar wieder zitiert werden. Somit gelangen selbst ältere Forschungsarbeiten wieder an Bedeutung. Dieser Boost-Faktor kann laut der Studie nun dazu eingesetzt werden, neue Talente aus Forschung und Wissenschaft zu erkennen, bevor es der Zitations-Index kann, da eben "Landmark-Ereignisse" besser erkannt werden können. Somit soll offensichtlicher werden, wer gute Arbeit leistet und wer nicht und man wird nicht mehr an reinen Zitationen gemessen, sondern an den Gesamtauswirkungen aller Arbeiten zusammen. Dazu sollte meiner Meinung nach auch Wissenschaftskommunikation gehören.

 
Ich finde die ganze Geschichte noch ein bischen verwirrend, den Ansatz aber toll. Eine Abwendung von der reinen "wie oft wurde er zitiert"-Einstellung halte ich für sinnvoll und notwendig. Um mich vielleicht noch ein bischen weiter aus dem Fenster zu lehnen: Man sollte Menschen nicht immer nach Noten beurteilen, sondern schauen, was sie für wirkliche Kompetenzen aufweisen. Nicht selten habe ich nämlich erlebt, dass Uni-Absolventen mit guten Noten inkompetenter waren als solche, die nicht so gute Noten hatten. Dies ist eigentlich genaus das Gleiche, was mit Zitationen gemacht wird, denn es gibt schließlich auch gute Wissenschaftler, die nicht so oft zitiert werden.
 
 

 


Quellen:

 

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Sebastian Reusch ist studierter Biologe und spezialisierte sich auf molekularbiologische Fächer wie Genetik und Zellbiologie. Seine Abschlussarbeit machte er am Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin, wo er an Prozessen in weißen Blutkörperchen forschte.

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Verlage entlohnen Wissenschaftler/innen?

    So kann man ruhigen Gewissens sagen, dass in der Biologie das Journal „Nature“ und in der Medizin das Journal „The Lancet“ gute Adressen sind […]. Diese Journals eignen sich zwar als gute Quellen für wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse, doch die Artikel sind oftmals nicht frei zugänglich, sondern man muss dafür im Durchschnitt 30 Dollar hinblättern. Schließlich müssen die Autoren, die viel Arbeit ins Verfassen der Publikationen gesteckt haben, entlohnt werden.

    Das wäre mir neu, dass das Geld den Wissenschaftler/innen zukommt. Zumindest für die Sozialwissenschaften trifft das nicht zu.

  2. Bezahlung

    Diese Journals eignen sich zwar als gute Quellen für wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse, doch die Artikel sind oftmals nicht frei zugänglich, sondern man muss dafür im Durchschnitt 30 Dollar hinblättern. Schließlich müssen die Autoren, die viel Arbeit ins Verfassen der Publikationen gesteckt haben, entlohnt werden.

    Die Autoren werden zwar entlohnt. In der Regel aber von den Institutionen die sie beschäftigen, im einfachsten Fall also von Steuergeldern. Für Publikationen werden auch Naturwissenschaftler nicht bezahlt, es gibt da keine Boni.

    Und Verlage bezahlen den Autoren von Papern ebenfalls nichts, im Gegenteil, die meisten Verlage lassen sich gut dafür bezahlen, damit man überhaupt bei ihnen Publizieren darf. Deshalb ist das traditionelle Wissenschaftsverlagwesen auch so bescheuert. Die Verlagshäuser haben relativ wenig Aufwand, denn die Inhalte werden ihnen umsonst auf dem Silbertablett geliefert, der Review-Prozess wird von den Peers ebenfalls meist für umsonst durchgeführt. Und in vielen Fällen sind die Autoren auch noch selbst für ein grundlegend funktionierendes Layout verantwortlich.

    Wir haben darüber mal eine Serie gemacht, siehe: http://www.ruleofthirds.de/blog/tag/open-access/

  3. DEN Wissenschaftler gibts es nicht mehr

    Heute im Vergleich zu Zeiten der Einführung des Nobelpreises hat sich der Beruf sehr stark gewandelt insgesamt und besonders von Fachgebiet zu Fachgebiet. Das einsame Genie ist in Spezialfächern wie abstrakter Mathematik, Quantum Computing etc. pp immmer noch gefragt, aber insbesondere bei Team- und Grossprojekten gehören dann eben Softskills und breite kognitive Fähigkeiten, wo Inselbegabte dann doch oft Schwächen haben, zur Basisausrüstung des „guten“ Wissenschaftlers. Jeder Uni Besucher weiss auch selbst, dass die didaktischen Fähigkeiten von Prof zu Prof sehr stark variieren, die Kommunikation mit Dritten und Neulingen ist aber immer wichtiger wiel Grundlagenforschung immer teurer und viele neue wiss. Fragen nur noch in Teamprojekten überhaupt angehen lassen. Informations- und Knowledgemanagment werden immer wichtiger um einen Vorsprung zu schaffen. Versucht man viele kleine Papers zu schreiben oder wenige gehaltvolle die evtl. mehrfach zitiert werden und nicht im Publikationsrauschen versiechen. Mann muss auch Risiken eingehen im 21 Jhdt wenn man Karriere machen will v.a. da die Konkurrenz stärker denn je wächst. Finanzielle Unabhängigkeit wie sich C. Venter geschaffen hat ist da natürlich das Nonplusultra, wobei dass auch zum Grossteil seinem Fachgebiet und dessen aktueller Lage geschuldet ist, Idealbild für einen „guten“ Wissenschaftler kann das nicht sein und wg. Geld sollte man sich schon garnicht entscheiden in die Wissenschaft zu gehen, da gibts doch wesentlich planbarere Berufe um dieses Ziel zu erreichen.

    Die Wissenschaft ist imho heute mehr eine Odyssee und mit mehr Unwägbarkeiten verbunden denn je, aber wahrscheinlich stehen uns auch die spannensten Jahrzehnte der Wissenschaft selbst bevor, da wir momentan an vielen prinzipiellen Grenzen kratzen (Nano-Barriere, Quantum Computing, Synth. Biologie, Künstl. Intelligenz, globale Netzwerkintelligenz, Energiefrage…) Welcher Job könnte jetzt spannender sein? Aufgrund der ständig stärker werdenden technologischen Vernetzung hoffe ich nur das die Interdisziplinarität mit der Fachidiotie Schritt halten kann.

    Zudem muss man imho auch versch. Wissenschaftlertypen unterscheiden, den Fachmann, den Kreativen, den Didakten, Eigenbrötler und Teamplayer, im besten Fall hat man ne gute Mischung in der Arbeitsgruppe.

    PS: für Paper schreiben kriegt man keinen Cent, die Peer Viewer werden dadurch auch nicht reich, gerade deswegen ist es ja ne Schweinerei, was die Premium Verlage an Gebühren für einzelne Artikel verlangen obwohl die Allgemeinheit die Forschung finanziert.

  4. digitales Publizieren

    Neutral gesehen haben die bisherigen Standards wissenschaftlichen Arbeitens und Publizierens wie Peer Review, Impact Factor etc. ihre Vorteile, in der Praxis sieht es eben leider oft anders aus (wie im Artikel beschrieben).
    Ich sehe es auch als eine Aufgabe zukünftigen wissenschaftlichen Forschens und Publizierens an, ihre Arbeit der allgemeinen Öffentlichkeit mehr zu vermitteln. Bis heute ist das Zielpublikum zu 90 Prozent die Kollegen, warum nicht die Allgemeinheit (vor allem dann, wenn es um Verwendung von Steuergeldern geht). Eben raus aus dem bekannten Elfenbeinturm! (Das in der Praxis die Vermittlung stark spezifizierter Forschungsergebnisse schwer umzusetzen ist, ist mir auch bewußt. Aber es ist eine Herausforderung). Wie kann man es erreichen? Eben durch die Chancen des Social Web, aber auch durch Veranstaltungen (Vorträge etc.) der Forschungseinrichtungen in öffentlichen Räumen (Bibliotheken, Schulen etc.; es gibt mit Kinderunis schon erste Ansätze).
    Reputationsmanagement für Nachwuchswissenschaftler durch Social Web ist realisierbar, es muß nur genutzt werden. Hier ist mehr das Kernproblem, warum es so wenig – vor allem von Nachwuchswissenschaftlern – genutzt wird. Übrigens habe ich mich diese Woche mit einem ähnlichen Thema auf einer Tagung wissenschaftlicher Sortimenter auseinandergesetzt: http://digiwis.de/…och-verlage-und-buchhaendler/

  5. Bezahlung

    @Bernd: In einigen Fällen ist es tatsächlich so, dass Journals die Autoren der publizierten Paper bezahlen. Überwiegend ist es in den Naturwissenschaften wie Bastian es bereits gesagt hat, so, dass Autoren meistens auch noch draufzahlen müssen, um überhaupt veröffentlichen zu dürfen. Wie dieser „Cash-Flow“ tatsächlich aussieht, kann hier nachgelesen werden.

  6. @Ursuppe: Danke für deinen langen Kommentar! Ich kann dir in allen Punkten zustimmen und finde, dass das von dir angesprochene Risiko, welches heute eingegangen werden muss, größtenteils eben nicht eingegangen wird und somit viele Wissenschaftler oftmals hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. Dass Craig Venter eine Außnahme ist, ja klar, aber er verkörpert doch das, was ein Wissenschatler aus sich machen kann.

  7. @Wenke Richter: Volle Zustimmung! Es gitb ja mittlerweile viele Blogger unter uns, die ähnlich denken und auch im Wissenschaftsbetrieb verankert sind. Hoffentlich kann so dieses ganze Thema mal in Bewegung kommen.

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