Trekking-Touren auf dem Mond – Unser Urlaubstipp

Sie lieben Trekking-Touren? Trekking-Touren sind in wie nie. Bloß wohin soll‘s gehen? Als anspruchsvoller Urlauber waren Sie doch praktisch schon überall. Die letzten Jahre haben Ihnen schmerzlich gezeigt: dieser Planet ist zu klein für Sie geworden. Vorigen Sommer beim Vulkan-Touring auf Guadeloupe sind Ihnen am Soufrière pausenlos diese TUI-Typen vor den Füßen rumgestolpert. Oder das Jahr davor in Nepal. Schrecklich. Aber woher sollten Sie auch wissen, dass Hallermeiers von gegenüber auch den Lhotse/Mount Everest-Treck gebucht haben. Fast noch schlimmer war es vor drei Jahren bei der Mountainbike-Safari durch die Taklamakan, wo Sie dem Frauenchor „Kocherklang“ aus Künzelsau begegnet sind. Die Mädels haben die ganze Nacht schwäbische Volkslieder gesungen und ihre mitgebrachten Trollingervorräte niedergemacht. Und dann die Katastrophe vor fünf Jahren. Da waren sie mit ihrer Frau doch beim "Southern Walking" im McMurdo Sund, und wer läuft Ihnen da über den Weg? Rebekka Vollmer aus der Anlagenbuchhaltung, die Sie monatelang erfolglos angebaggert haben. Gott war das peinlich.

Was bleibt Ihnen also in Zukunft?

Mein Tip: Der Mond. Derzeit noch nicht überlaufen. Vor allem werden Sie keinem amerikanischen Touristen begegnen. Seit Obama wollen die Amis mit dem Mond ja nichts mehr zu tun haben. Nutzen Sie also die Gelegenheit und fliegen Sie bald hin. Nicht lange, dann werden die Chinesen in Scharen einfallen.

Chinesische Touristen im Taurus-Littrow Gebirge

Nur denken Sie dran: Die Oberfläche unseres Erdtrabanten ist 37 Millionen Quadratkilometer groß. Deutlich größer als Afrika.  Und ähnlich wie in Afrika gibt es auch auf dem Mond jede Menge touristisch interessante Ziele. Sie können reizvolle Landschaften besuchen, wie die Krater Tycho oder Plato, sie können anspruchsvolle Trekking-Touren unternehmen, wie zum Beispiel die „Imbrium-Traverse“. Und danach geht’s rein in die Mondalpen und rauf auf den Mons Blanc. Die Aussicht ist grandios und auch mit einem leichten Raumanzug ohne weiteres machbar. Sie können aber auch die Abenteuer-Tour buchen, die sie in die eiskalten Tiefen des Kraters Shakleton führt und dort nach Wasser schürfen, oder…

…ach, wollen Sie nicht!

Sie sind eher archäologisch interessiert?

Na gut. Da bietet der Mond ja auch einiges. Aber seien Sie da mal vorsichtig.

Buchen Sie keinesfalls das "Tranquillity Base Special“. Die Landestelle von Apollo 11. Viel zu überlaufen. Und klein. So klein. Das Ereignis spielte sich seinerzeit auf der Geländegröße eines Fußballplatzes ab. Irgendwann mal wird man das Ganze auch mit Tribünen umgeben, einem Visitor-Center, anspruchsvoller Lichttechnik und einer Dönerbude.

Seinerzeit hat man ja großspurig behauptet, man hätte den „Mond erobert“.  Deswegen wollte Obama da auch nicht mehr hin. Armstrong und Aldrin seien doch schon dagewesen waren, meinte er. Gott, was für ein Fehler. Es käme auch niemand auf die Idee zu behaupten, er hätte die Erde erforscht, bloß weil er den Bahnhofsvorplatz von Rimsting in Oberbayern gesehen hat.

Die Apollo 12-Landestelle wäre schon interessanter. Aber auch da geht es bald so zu wie in Kairo vor der Sphinx. Gut, es ist nicht uninteressant. Zum einen die Landestufe der Intrepid und nur 300 Meter entfernt Surveyor 3. Das Alsep und die Spuren von Conrad und Bean. Frisch wie am ersten Tag. Zumindest so lange bis der erste Trottel da durchlatscht.

Zwei Touristen besuchen Surveyour 3. Im Hintergrund (rechts oben eben noch zu erkennen), die Abstiegsstufe der Intrepid.

Auch der „Rolling Terrain Trail“ am Apollo 14-Landeplatz bietet einiges. Der Lehrpfad für Mondtopologie.  Der Weg ist recht gut. Ansteigendes Gelände. Ab Landestufe Antares zum Cone Krater und zurück sind das immerhin drei Kilometer.  Wegen dieses „Rolling Terrains“ haben Shepard und Mitchell seinerzeit ja ihr Ziel nicht gefunden: eben jenen Cone-Krater. Dabei waren sie keine zehn Meter vom Kraterrand entfernt. So ist ihnen eine grandiose Aussicht entgangen. Ihnen passiert das natürlich nicht. Der Weg ist gut markiert.

Oder der "Apollo 15 Lunar Refuge Walkway". Rein landschaftlich vielleicht beste Mondlande-Stelle des Apollo-Programms. Und Sie können dann gleich noch die beliebte Moonbuggy-Tour durch die Headly-Rille buchen.

Moon-Buggy Tour an der Headley-Rille

Aber, seien wir mal ehrlich? All diese Plätze sind doch, naja, man sollte es nicht so krass ausdrücken, aber..sie sind „touristisch ausgelutscht“. Sie als anspruchsvoller Individual-Trekker wollen doch das Besondere. Sie wollen das sehen, was nicht alle sehen.

Also: dann will ich Ihnen mal meine Geheimtipps nennen:

Da hätten wir die Landestelle von Luna 9 im Meer der Stürme: Weiß der Deibel, warum da keiner hin will.  Dabei ist das DIE historische Stätte schlechthin. Nur noch vergleichbar mit dieser Stelle in Kenia, wo sie den Australopithecus gefunden haben. Wie diese Landstufe daliegt, wie eine umgestürzte Amphore. Und die kleine Luna 9 mit ihren vier entfalteten Dämpferstrukturen liegt im Staub wie ein großer silberner Wirsing mit Knopfaugen. Richtig prosaisch könnte man da werden. Und sie sind völlig allein. Kein anderer Tourist weit und breit. Wie gesagt, keine Ahnung warum da keiner hin will.

Touristisch nicht sehr überlaufen: Landestelle Luna 9 

Oder die „Historic Lunochod Route“. Sie gehen von der Landestufe von Luna 21 bis zu der Stelle, an der Lunochod 2 seinen Geist aufgab. Gut, das ist fast ein 40-Kilometer-Marsch, da wissen Sie am Abend, was sie getan haben, selbst auf dem Mond bei nur einem Sechstel der Erdschwerkraft. Und natürlich: es ist ein wenig lästig, dass die Enkel von Richard Garriott, der den Mondrover vor langer Zeit bei einer Sothebys-Auktion gekauft hat, bei den Besichtigungsgebühren derart abzocken.

Die Landestufe von Luna 21, Ausgangspunkt der "Historic Lunochod Route" 

Aber ich hab noch was in petto. Wenn Sie was wirklich Ruhiges und dennoch Interessantes sehen wollen, dann empfehle ich Ihnen die Landestellen von Luna 23 und Luna 24. Ein echter Geheimtipp. Kurz die Story: Im Oktober 1974 ging Luna 23 im Mare Crisium nieder. Ihre Aufgabe war es, Mondmaterial zu entnehmen, in die Rückkehrstufe zu laden und wieder zur Erde zu bringen. Aber es kam zu technischen Problemen und so gelang es nicht,  die Probe an Bord zu bekommen. Aus diesem Grund steht Luna 23 heute noch genauso dort wie nach der Landung, mit der nie gezündeten Rückkehrstufe obenauf. Unbeirrt versuchten die Sowjets die Mission im August 1976 noch einmal. Und diesmal klappte es besser. Luna 24 landete in Sichtweite von Luna 23. Der Bohrer grub sich zwei Meter tief in den Boden, entnahm Proben und die Rückkehrstufe flog mit 170 Gramm Material zur Erde.  Die beiden Landesonden sind nur 2400 Meter voneinander entfernt. 20 Minuten Fußmarsch. Zwei Landesonden aus dem sowjetischen Luna-Programm in unterschiedlichen Konfigurationen. Rein Mondarchäologisch geht es echt nicht besser. Eine Super-Location.

Luna 24. Und ganz in der Nähe ist Luna 23. Der Geheimtipp für den Mond-Trekker. 

Und…psst…wenn es im nächsten Jahr auf der Mondvorderseite zu voll wird: Er hat auch noch eine Rückseite. To-tal ruhig. Kein Handy geht, kein Radio, kein Fernsehen. Sie sind abgeschieden von aller Zivilisation. Unvorstellbares Gefühl. Hat seit Generationen keiner mehr gehabt. Und lassen Sie es da mal Nacht werden. So was haben Sie noch nicht gesehen.

Soweit meine Tipps für Ihren nächsten Urlaub.  Und „Clear Skies“.  Brauch ich eigentlich gar nicht zu sagen. Haben Sie dort immer.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Astra Star-Travel

P.S. Ich hab auch schon was für das übernächste Jahr. Wir nennen es das „rote Kombipack“: Mons Olympus und Vallis Marineris. Und jetzt raten Sie mal, wo das liegt…

Ich bin Raumfahrt-Fan seit frühester Kindheit. Mein Schlüsselerlebnis 1963. Ich lag mit Masern im Bett. Und im Fernsehen kam eine Sendung über Scott Carpenters Mercury-Raumflug. Dazu der Kommentar von Wolf Mittler, dem Stammvater der TV-Raumfahrt-Berichterstattung. Heute bin ich im "Brotberuf" bei Airbus Safran Launchers in München im Bereich Träger- und Satellitenantriebe an einer Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik tätig. Daneben schreibe ich für Print- und Onlinemedien, u.a. für Astronomie Heute, Raumfahrt Concret und vor allem für mein eigenes Portal, "Der Orion", das ich zusammen mit meinen Freundinnen Maria Pflug-Hofmayr und Monika Fischer betreibe. Ich trete in Rundfunk und Fernsehen auf, bin Verfasser und Mitherausgeber des seit 13 Jahren erscheinenden Raumfahrt-Jahrbuches des Vereins zur Förderung der Raumfahrt (VFR). Aktuell erschien in diesen Tagen beim Motorbuch-Verlag "N1 - Moskaus Mondrakete". Bei diesem Verlag sind in der Zwischenzeit insgesamt 16 Bücher von mir erschienen, zwei davon werden inzwischen auch in den USA verlegt. Daneben halte ich etwa 20 mal im Jahr Vorträge bei den verschiedensten Institutionen im In- und Ausland. Mein Leitmotiv stammt von Antoine de Saint Exupery: Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge zu verteilen und Arbeit zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten unendlichen Meer. In diesem Sinne: Ad Astra

16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Mein Favorit

    Immer noch der Apollo-15-Landeort an der Hadley-Rille. Gier einige Aufnahmen von dort:

    http://www.hq.nasa.gov/…sj/a15/AS15-84-11324.jpg
    http://www.hq.nasa.gov/…sj/a15/AS15-88-11928.jpg
    http://www.hq.nasa.gov/…sj/a15/AS15-88-11896.jpg

    Alle anderen kann man sich hier anschauen:

    http://www.apolloarchive.com/apollo_gallery.html

    Die gegend kann man auf dieser Aufnahme aus dem Orbit erst einmal im ganzen abchecken:

    http://cluster.esa.int/…ndex.cfm?fobjectid=37705

    Tranquility ist mir auch zu langweilig. Schackleton erscheint mir gefährlich. Dann lieber Malapert.

    http://the-moon.wikispaces.com/Malapert
    http://www.google.de/…eta=&btnG=Google-Suche

    Wo Vallis Mariners und Olympus Mons liegen, weiß ich leider nicht, ebensowenig wie Hellas Planitia oder Aram Chaos.

  2. Der Mond für Krethi und Plethi

    Vielleicht ist es wirklich Zeit für die von Privaten finanzierte Raumfahrt à la Richard Branson. Von der Nasa kann man nicht mehr so viel erwarten, egal welcher Präsident welches Ziel setzt.

    Ein paar Milliardäre die das Ganze finanzieren und ihre Geld mit Weltraumtouristen wieder einspielen, die nur hundskommune Millionäre sind – und davon gibt’s ja tausende, wer weiss dass blüht uns vielleicht bald. Und 20 Jahre später ist der Mond dann für Krethi und Plethi.

  3. Krethi und Plethi

    Genau. Wenn die Millionäre durch sind, soweit sie sich dafür interessieren, kommen gleich als nächste Khan, Holzherr und Reichl. Ich persönlich werde mich, mit einem Klappstuhl bewaffnet, wirklich ins landschaftlich eher dröge Landegebiet von Luna 9 begeben und dann vor der kleinen Kugel ein Gedenkstündchen einlegen.

    Zu Michaels Bildvorschlägen hier noch was Interessantes: http://www.planetology.ru/….php?language=english

    Die Panorama-Bilder, die Lunochod 2 gemacht hat.

  4. Mountainbiken auf dem Mond

    Was viele ja gar nicht ahnen: Wie viel Spaß es macht, den Mond mit dem Mountainbike zu erkunden! Viel weniger Kraft und Ausdauer sind notwendig, um lunare Berge zu erklimmen, als von Erdenhügeln gewohnt. Und hinunter macht es ebenfalls mehr Spaß als in der Erdenheimat, weil man dann und wann so richtig abheben kann. Mein Tipp: Lieber unter der Woche, dann sind weniger lästige Spaziergänger unterwegs, die einen zum Abbremsen zwingen.

  5. Der ewig zu spät gekommene ….

    Ich sehe es wirklich kommen. Ein paar Jahre, wirklich nur wenige, nachdem ich den Loeffel abgegeben haben werde, werden Weltraumreisen für jedermann moeglich sein. Ich muss natürlich zu der Generation gehoeren, die das gerade verpasst.

    Das war ja wieder klar, dass gerade mir das passiert.

    Es ist schon beim Spechteln immer so.

    Vor ein paar Jahren waren wir draußen und haben die Leoniden angeschaut. Ich wollte gerade meine Sachen in den Kofferraum packen und schaute deswegen nicht in den Himmel, als der schoenste Bolide des ganzen Abends genau über unseren Koepfen vorbeizog.

    Und am 24.4. hatte ich den ganzen Abend mein Teleskop auf den Mond ausgerichtet. Wirklich stundenlang. Als ich es aber nach 11 Uhr gerade abgebaut und verstaut hatte, sah ein Kollege durch seinen Dobson genau vor dem Mond einen Wetterballon vorbeiziehen. Nachdem ich stundenlang auf den Mond gestarrt hatte, muss mir das natürlich entgehen.

    Da kann man wirklich bitter werden.

  6. Mountainbiken auf dem Mond

    Mondstaub kriecht leider überall in die Mechanik und tut dem Material eines wertvollen (irdischen) Mountainbikes (allein die Fracht zum Mond hat es zu einer kostbaren Mobilie gemacht) nicht gut. Ich empfehle daher für solche Fahrzeuge nur Mikrowellen-gesinterte Mondwege zu nehmen (http://www.lpi.usra.edu/…gilewg2008/pdf/4111.pdf). Da geht’s dann auch schneller voran als im zentimetertiefen Staub.

    Andererseits denke ich, dass sich die Sportartikel-Industrie da schon noch was Passendes einfallen lassen wird.

  7. Der Mond ist nichts für schlappe Leute!

    > Mondstaub kriecht leider überall in die Mechanik und tut dem Material eines wertvollen (irdischen) Mountainbikes nicht gut.

    Wertvoll ist richtig, aber gegen den Staub sind die Lager von modernsten high-End-Komponenten-bestückten Superbikes natürlich abgedichtet. Das ist ja heute gar kein Thema mehr! Und die Kette ist mit Teflon-Fett geschützt.

    > Ich empfehle daher für solche Fahrzeuge nur Mikrowellen-gesinterte Mondwege zu nehmen (http://www.lpi.usra.edu/…gilewg2008/pdf/4111.pdf). Da geht’s dann auch schneller voran als im zentimetertiefen Staub.

    Auch der Staub stellt kein Problem für einen echten Super-Biker dar: Es gibt entsprechende Reifen für jedes Gelände. Und – entsprechende Fahrtechnik vorausgesetzt – ist kein Ozean zu tief, kein Berg zu hoch, kein Himmelskörper zu unwegsam für einen geübten Mountainbiker unserer Tage.

    > Andererseits denke ich, dass sich die Sportartikel-Industrie da schon noch was Passendes einfallen lassen wird.

    Wo ein Markt ist, sind auch Sportartikelhersteller in der Regel nicht weit.

  8. Der Mond ist nichts für schlappe Leute!

    Als bräsigem Tourenradler war mir nicht bewusst, dass das heutige Moutain-Biking-Equipment schon mondfähig ist.

    Dann gibt es nahezu kaum mehr einen Hinderungsgrund mal statt der Erdalpen die Mondalpen zu überqueren.

  9. Biergarten

    Selbstverständlich. Starkbier ist allerdings nicht zugelassen, sondern nur ein sogenanntes „Moon-Light“, das nach dem lunaren Reinheitsgebot gebraut wird. Hopfen, Malz aus lunarer Sommergerste (beides aus Gewächshauskuppeln) und Wasser aus dem Shackleton-Krater. Und der Biergarten heißt in den Mondalpen natürlich „Bier-Krater“.

  10. Weltraumtourismus

    Naja, Michael, vielleicht schaffst Du es zu Lebzeiten nicht mehr auf den Mond, wohl aber, technisch gesehen, in den Weltraum. In ein paar Jahren sollen die Suborbitalfluege von Virgin Galactic fuer wenige tausend Euro zu haben sein. Das waere doch was – oder?

  11. @Andreas

    Nein, Parabelflüge sind nur ein Marketing-Stunt, keine Raumfahrt. Ganz unabhängig davon, was es wirklich kosten wird – dass die Kosten wirklich innerhalb weniger Jahre um zwei Größenordnungen sinken, halt ich für wenig wahrscheinlich. Aber das ist gar nicht mal wesentlich.

  12. Reiseführer

    Ich habe den Artikel mit großem Vergnügen gelesen. Aber: Herr Reichl macht nichts Neues. Originell und neu sind die Bildmontagen. Falls er noch weitere Reiseziele benötigt und Rundreisevorschläge, möge er mein Buch zur Hand nehmen:

    Bernhard Mackowiak:
    „Der Kosmos Reiseführer Universum“
    Kosmos, Stuttgart 2008, 14.95 Euro

    Mit freundlichen Grüßen
    Der Autor

  13. Lieber Herr Mackowiak,

    da will ich Ihnen Ihre Urheberschaft auch gar nicht abspenstig machen. Absicht meiner kleinen Glosse ist es, auf das interessante Ziel vor unserer Haustür aufmerksam zu machen, das die NASA mal wieder mit einer „Sind schon dagewesen, ist abgehakt“-Haltung links liegen lassen will. Nur zu schnell schließen sich dann andere Raumfahrtagenturen an (wie die DLR), bei der dann innerhalb kürzester Zeit der Begriff „Mond“ zum Unwort wird, das auf keinem offiziellen Dokument mehr erscheinen darf.

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