Schon vorbei?!


Abb.: Mittagspause in der Templerkirche. Foto: M. Genesis

Nun ist es also soweit, der letzte Tag ist gekommen und wir müssen die Grabung wieder zuschaufeln. Wir sind schon ein wenig traurig, weil nun alles zu Ende geht. Aber auch, weil wir nichts gefunden haben. Doch, sagt Jonathan, Nägel, Haken und schließlich die schöne Schnalle. Ja, aber eben nicht das, was unsere Archäologin zu finden hoffte: etwas vom ehemaligen Galgen oder von denen, die dort dereinst gerichtet wurden.
Wir werden an diesen letzten Tag unser Komturei-Fest feiern. Bogenschießen, das Brennen von unserer am Sonntag geformten Keramik und natürlich Grillen am Lagerfeuer. Das abendliche Sitzen und Klönen am Lagerfeuer wird uns fehlen, wenn wir nach Potsdam zurückkehren und der Schulalltag wieder beginnt. Wir haben ein wenig in den Alltag eines Archäologen hinein geschnuppert und wissen nun, dass es manchmal ganz schön harte Arbeit ist, an einen Fund heranzukommen. Und manchmal ganz schön hart sein kann, nichts zu finden.
Doch wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn wir wieder gemeinsam zur Ausgrabung fahren werden.

Jonathan

Anmerkung: Die polnische Truppe feiert schon und alle winken, wir sollen rüberkommen, ich denke, der polnische Text entfällt wohl für heute.

 

 

 Am Lagerfeuer. Foto: M. Genesis

Stille über dem Camp – Mittagspause. Foto: M. Genesis

Zu meiner Person: Dr. phil., Historikerin/Archäologin M.A. Dozentin an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Schwerpunkt: Rechtsarchäologie, archäologische und historische Richtstättenerfassung

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Schade

    Finde ich auch schade, daß es schon vorbei ist. Mir hat es aus der Ferne auch Spaß gemacht täglich etwas neues zu lesen, auch wenn nichts weltbewegendes gefunden wurde.

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