Hopi-Ohrenkerzen – gefährlicher Schwachsinn

Ohrenkerzen sie sind für mich der Prototyp der pseudomedizinischen Produkte, die keinerlei Wirkung oder historische Grundlage haben, aber trotzdem einigermaßen populär sind. Zumindest trifft man sie regelmäßig in einschlägigen Katalogen für Naturprodukte und angeblich auch in Reformhäusern an.

Die Idee hinter der Ohrenkerze klingt schon einmal wenig einleuchtend: Auf der Seite liegend, steckt man sich die mit diversen Duftstoffen angereicherte brennende Wachsröhre ins Ohr, in der Hoffnung, dass ein Kamineffekt böse Geister und Stoffwechselschlacken aus dem Körper zieht. Die seien dann in der Kerze zu finden – in Form einer Substanz, die optisch frappierend an Ohrenschmalz erinnert, aber sonst Bienenwachs verdächtig ähnelt. Zugeschrieben wird das alles der Jahrtausende alten Tradition der Hopi-Indianern, die aber von der ganzen Geschichte noch nichts gehört haben: Der „Vice President“ dieses Volkes hat Ranga Yogeshwar auf Nachfrage bestätigt, dass das wohl ein neuzeitliches Konstrukt der westlichen Welt ist. 

Dazu kommt, dass die Kerzen gar keinen Unterdruck erzeugen. Man möchte es nicht glauben, aber es gab sogar tympanometrische Messungen an künstlichen Trommelfellen dazu (Seely 1996). Ben Goldacre erklärt in seinem Buch „Bad Science“ am Beispiel der Ohrenkerzen, wie einfach sich manchmal solche postulierten und meist unkritisch übernommenen Wirkmechanismen widerlegen lassen: Hält man die brennende Ohrenkerze über eine Staubfussel, bewegt sich dieser nicht vom Fleck. Die ohrenschmalzähnliche Substanz im Inneren findet man auch bei einer Kerze, die man gar nicht ins Ohr gesteckt hat und kann damit nichts aus dem eigenen Körper sein.

Über die Plausibilität des Ausleitens von Schadstoffen und den ganzen anderen medizinischen Wundereffekten will ich schweigen. Wer daran interessiert ist, kann sich das Review von Edzard Ernst dazu anschauen, das aber leider hinter einer Paywall versteckt ist.

Allerings: Wen man sich minutenlang geduldig brennende Kerzen ins Ohr steckt, ist ein Entspannungseffekt nicht unplausibel. Zu irgendetwas sind die Kerzen vielleicht also doch gut? Leider geht von der brennenden Ohrenkerze eine gewisse gesundheitliche Gefahr aus. Eine Umfrage unter britischen Ohrenärzten durch DR Seely ergab, dass von den 122 antwortenden Ärzten immerhin 14 Ärzte leichtgläubige Patienten mit Verbrennungen, Verstopfungen des Ohrkanals, temporärem Gehörverlust und Trommelfellperforationen behandeln mussten.

Eine Kosten-Nutzen-Abwägung der Ohrenkerze kann auch bei einer großen Tüte Wohlwollen nicht für die Verwendung der Kerzen ausfallen. Wer sich entspannen will, kann ja auch einfach ein Bad nehmen, da kann man sich immerhin nicht das Trommelfell verbrennen.

Literatur

Edzard Ernst. „Ear candles: a triumph of ignorance over science. J Laryngol Otol (2004) vol. 118 (1) pp. 1-2

Liegt mir leider nur als Abstract vor: Seely et al. „Ear candles–efficacy and safety. Laryngoscope (1996) vol. 106 (10) pp. 1226-9

Inspiration durch Ranga Yogeshwars „Ach so!“, erschienen 2010 im KiWi-Verlag und der deutschen Ausgabe von Ben Goldacres „Bad Science“, erschienen ebenfalls 2010 im Fischer-Verlag.

Martin Ballaschk ist Biologe. Das Blog dient ihm als Verdauungsorgan für seine Gedanken: Er denkt hier öffentlich nach über Dinge, die ihn erstaunen, ihm unklar sind oder ihn aufregen. Oder über die er mit Anderen diskutieren möchte. Beruflich als Wissenschaftskommunikator, hier privat unterwegs.

25 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hopi-Ohrenkerzen

    Hierzu passt treffend das Wortspiel “Wo ein Schamane ist, ist ein Scharlatan” nicht mehr weit. Während man aber Schamanen mitunter tatsächlich mitunter einen Erfolg zusprechen kann, halte ich dieses für Ohrenkerzen für einen absoluten Unsinn. Es ist schon erstaunlich, wie man bei Leichtgläubigen Geld machen kann.

    • Nun pass mal auf du Komiker…ich habe mit eigenen Augen gesehen..was für zeug aus dem Ohr..kommt..und ich habe es nicht geglaubt…doch als mein Vater nach dem Mist der rauskam wieder eindeutig besser hörte…und nicht nur er..ich bin vom medizinischen Bereich..und glaubte es nicht…aber die Beweise…sind eindeutig…ich Rede jetzt nur vom Dreck im Ohr…nix Entspannung und so scheiss..

      • Liebe Regina,

        Danke für deinen Kommentar und deine Erfahrungen – aber geht es auch mit etwas weniger “herzhafter” Sprache?

        Hast du den Beitrag gelesen? Die Kerzen können keinen Dreck aus dem Ohr holen (das hat man ausprobiert und gemessen), und der Dreck in der Kerze ist einfach Bienenwachs (einfach mal kosten! 😉 ). Wenn es deinem Vater nach der “Behandlung” besser ging, warum nicht wegen der Entspannung?

        Viele Grüße,
        Martin

  2. hinein interpretieren

    man muß ja nicht immer in alles eine allheilende wirkung hinein interpretieren. für was ohrenkerzen angeblich alles gut sein sollen wusste ich gar nicht. fakt ist aber: wer oft juckreiz in den ohren verspürt, sollte vielleicht doch einmal ohrenkerzen ausprobieren. das wirkt wahre wunder – irgendeinen (außer dem entspannenden) effekt scheinen ohrenkerzen dann wohl doch zu haben…

  3. Ohrenkerzen

    Ich finde diese Mehtode auch sehr fragwürdig, zuweil viele Menschen glauben das dies gegen Ohrenschmalz helfen solle.
    Sehr schöner Artikel ganz nach meinem Geschmack. Lg. Holger

  4. Also ich habe dazu eine andere Geschichte, ich hatte das Pech das ich eine Ohrenkerze vom Markt gekauft hatte, die leider keinen inwendigen Filter hatte, der den Wachs auffängt. Also es lief etwas Wachs in mein Gehörgang und musste dies beim Arzt ausspülen lassen. Ich musste ihm erklären wie der Wachs in meine Ohren kam. Er schaute mit dem Leucht (Dingsbums) zuerst in das Ohr das in das kein Wachs gelaufen war und war ersichtlich erstaunt, seine Worte,…… er hätte in seiner langen Praxiserfahrung noch nie solch saubere Ohren gesehen….naja so schlecht können die Ohrenkerzen nicht sein! Wichtig sie müssen einen Innenfilter haben, sonst kann man sich verletzten.

  5. Mir sträuben sich hier die Nackenhaare, wenn ich so einen Mumpitz hier lesen muss.
    Ich kenne die An- und Verwendung von Ohrkerzen über Heilpratiker, Ärzten und Gesundheitstherapeuten bereits seit etlichen Jahren.
    Bisher habe ich es noch nie erlebt, das die Kerzen ihre Wirkung verfehlt haben.
    Zudem hängt es ja auch davon ab, wie sich die Beschwerden charakterisieren.
    Sofern im Höhrorgan irreparable Schäden vorhanden sind, kann man diese auch nicht mit der Anwendung von Ohrkerzen vollständig in Ordnung bringen.
    Zudem gibt es auch zustandssituationen, die es unter Umstaänden erforderlich machen, eine mehrfache Anwendung von Ohrkerzen notwendig zu machen.
    Dann spielt auch die richtige Handhabund der Kerzen eine entscheidende Rolle.
    Hier leichtfertig klischeeorientiert eine Sache pauschal zu beurteilen, das ist der falsche Weg.
    Übrigens gibt es immer mal wieder, auch bei anderen Heilmitteln und Medikamenten vereinzelt ein Problem damit, das die vielleicht erhoffte Wirkung nicht eintritt.
    Aber dann sollte man auch die Thematik der Ursachenforschung dafür etwas anders ausrichten.
    Bei mir selbst und sehr vielen anderen war die Anwendung von Ohrkerzen äußerst erfolgreich!!!

  6. Mir sträuben sich hier die Nackenhaare, wenn ich so einen Mumpitz hier lesen muss.
    Ich kenne die An- und Verwendung von Ohrkerzen über Heilpratiker, Ärzten und Gesundheitstherapeuten bereits seit etlichen Jahren.
    Bisher habe ich es noch nie erlebt, das die Kerzen ihre Wirkung verfehlt haben.
    Zudem hängt es ja auch davon ab, wie sich die Beschwerden charakterisieren.
    Sofern im Höhrorgan irreparable Schäden vorhanden sind, kann man diese auch nicht mit der Anwendung von Ohrkerzen vollständig in Ordnung bringen.
    Zudem gibt es auch zustandssituationen, die es unter Umstaänden erforderlich machen, eine mehrfache Anwendung von Ohrkerzen notwendig zu machen.
    Dann spielt auch die richtige Handhabund der Kerzen eine entscheidende Rolle.
    Hier leichtfertig klischeeorientiert eine Sache pauschal zu beurteilen, das ist der falsche Weg.
    Übrigens gibt es immer mal wieder, auch bei anderen Heilmitteln und Medikamenten vereinzelt ein Problem damit, das die vielleicht erhoffte Wirkung nicht eintritt.
    Zudem kommt es auch immer noch darauf an, welche Ohrkerzen man verwendet, wie z. B. von Biosun oder Hopi, die ausreichend Schutz- und Sicherheitsattribute aufweisen.
    Aber dann sollte man auch die Thematik der Ursachenforschung dafür etwas anders ausrichten.
    Bei mir selbst und sehr vielen anderen war die Anwendung von Ohrkerzen äußerst erfolgreich!!!

  7. Ich würde ja einsehen, wenn die Dinger beim “hygienischen Popeln” in der Nase funktionieren,
    im Ohr verbietet es die Physik. Zum Schluß ist noch mehr Dreck drin, der von der Kerze.
    Was so alles an gefaktem Mißbrauchtum den Wellness-Entklugten angedreht wird.

    • Dieser Tatsache, das sich danach noch mehr Dreck im Ohr befindet, kann man absolut wiedersprechen.
      Da hier auf die physikalische Logik verwiesen wird, bleibt mir nur noch zu bemerken, das es Phenomene gibt, wo die Physik divers Probleme damit hat, eine schlüssig nachvollziehbare Erklärung zu liefern, wie z. B. dabei, wenn es um die Frage geht, “Warum kann eine Hummel eigentlich fliegen?”.

      • Na, das musste ja kommen. Eine der üblichen Varianten der üblichen Antwort von Astrologen, Homöopathen und Konsorten: “Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde …”

        Dass es angeblich keine schlüssige physikalische Erklärung für die Flugfähigkeit von Hummeln geben soll, ist eine reine Legende, deren Ursprung unklar ist.

  8. Ich bin ja eigentlich auch ein kritischer Mensch (so von wegen Homöopathie und anderer Quatsch).
    Aber:
    1) Haben sie mal eine Ohrenkerze ohne sie ans Ohr zu halten angezündet? Dann bildet sich das gelbe Zeug nicht.
    2) Und wenn meine Freundin und ich Ohrenkerzen benutzen, dann sind meine voll von gelbem Zeug und ihre viel weniger (weil sie die Ohren besser sauber hält).

    Das heisst die Erklärung das gelbe Zeug sollen Wachsrückstände sein kann ich nicht so recht nachvollziehen…

  9. Ich musste jahrelang die Ohren beim Hausarzt ausspühlen, weil sich immer Pfropfen bildeten und ich nicht mehr gut hören konnte. Vor 5 Jahren ging mein Hausarzt in Pension und ein junger Nachfolger ( mit Zusatzausbildung für Naturheilkunde)übernahm die Praxis. Er empfahl mir die Hopi Ohrkerzen. Ergebnis: Ich brauchte die Ohren kein einziges mal mehr zu spühlen! Also von wegen, Scharlatan. Es würde manchen Ärzten gut tun, ihren Horizont ein kleinweng zu öffnen!

  10. Wenn ich etwas nicht bin, dann eine Esoterik-Fanatikerin oder Kügelchen-Befürworterin – das nur mal vorab. Ich hatte jahrelang Probleme mit den Ohren – insbesondere chronische Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündungen.

    Seit ich die Ohrenkerzen in unregelmäßigen Abständen nach eigenem Gusto nutze, kann ich auf die manchmal gar nicht so unschmerzhafte Ohrenspülung beim HNO verzichten (“alles sauber, was soll man da spülen?!”). Darüber hinaus nutze ich die Kerzen bei jedem Anflug von Ohrenschmerzen. Seit Jahren hatte ich keine Mittelohrentzündung mehr.

    … wo ich dem Autor jedoch definitiv Recht geben muss, ist die Tatsache mit dem “Hopi-Hintergrund”. Das ist einfach Schwachsinn und eben reine Marketingstrategie.

    Bei mir helfen die Kerzen jedoch, da ist mir der Hintergrund sowas von egal …

  11. Da muß ich doch nach so langer Zeit auch noch meinen Senf dazu geben.

    Nein, ich bin kein Spinner oder Esoterikwhooper. Ja, die Einleitung bedeutet, dass ich ein Fan von Ohrenkerzen bin.

    Fakt: Da selbst erfahren und im nahen Umfeld auch bestätigt bekommen. Wenn du ein Problem mit Nasennebenhöhlen, immer wiederkehrenden Ohrenschmerzen, aka Trommelfellreizungen, Schwellungen der Nase – nicht Schnupfen sondern Schniefen – hast..dann, dann.. ja dann probier es mal aus.
    Danach ist alles frei, die Beschwerden weg und das für einen längeren Zeitraum. Als ich versehentlich mal ein Paar mit stärkerer Parfümierung erwischt habe, hatte ich den Duft tagelang hinter der Stirn kleben. ..und das nicht, weil ich mir das untere Ende zuweit ins Ohr gerammt habe.

  12. Der Ersteller dieses Artikels muss wohl durch die “bestätigte” Medizin bezahlt werden, denn er selbst kann hier auch keine Nachweise über sein geschriebenes liefern. Wenn er Nachweise liefert, dann sind diese in Englisch, so dass die Nutzer (vermutlich Ältere) dieser Ohrkerzen, dies auch wieder nicht lesen können, da sie die Sprache einfach nicht beherrschen.

    Wo ist denn jetzt der Nachweis, das hier tatsächlich mit den “Hopi-Indianern” gesprochen wurde? Ist es vielleicht nicht auch nur eine Erfindung der westlichen Welt, aus dem Kopf eines Artikelschreibers (der angebliche Vizepräsident des Volkes hat anscheinend keinen Namen)? Auch über die angeblichen Studien ist hier im Artikel nichts wirklich verlinkt. Nur irgendwelche Wikipedia Beiträge zu “Indianern” oder “Bezeichnungen” – Der Ersteller stützt sich auf 2 kleine Texte und einem Wikipedia-Artikel, wo mal irgendwer geschrieben hat, dass die Kerzen keinerlei Wirkung haben sollen. Letztendlich bewirbt er auch noch ein Buch eines Verlages, welcher Bücher von (lebenden) Nazis drucken lässt.

    Nun sollte sich der Ersteller mal einem Experiment stellen. Er soll sich mal einen Korken in ein Ohr stecken und auf einem Seil balancieren. Er wird mit Sicherheit Balanceprobleme haben. Nun soll er mal einen Schritt weiter denken, wenn er sowas wie Logik besitzt, kommt er auf die Lösung und warum man Ohrkerzen erfunden hat. Der eigentliche Sinn dahinter wird nämlich komplett ausgelassen, aber warscheinlich auch nur, weil er selbst im Schulunterricht nicht in den entsprechenden Schulfächern aufgepasst hat.

    Meine Güte, muss man ein ungechilltes Leben haben, wenn man alles und jeden in Frage stellt. Wie wäre es denn mal, wenn der Autor das nächste mal lieber unsere Ärzte und Universiäten anprangert? Wie wäre es mit einem Bericht über “Wie unsere Ärzte das langsame Töten lernen und dabei noch Profit aus ihren Opfern schlagen”? Wäre weitaus sinnvoller, als ein Produkt zu kritisieren, welches den Gehörgang reinigt.

    • Hallo lieber Christian,

      vielen Dank für Deinen Kommentar, auch wenn er etwas ungechillt ist und in der Sprache von toten Nazis verfasst ist! Ich freue mich, dass meine Gedanken zu dem Thema selbst nach 6 Jahren noch von Interesse sind, auch wenn viele Links im Artikel inzwischen tot sind.

      Deutschsprachige naturwissenschaftliche Primärliteratur ist leider sehr, sehr selten. Google Translate hilft Dir beim Verstehen der verlinkten Arbeiten, wenn Du des Englischen nicht mächtig bist. Ansonsten geben die genannten deutschsprachigen Bücher von Yogeshwar und Goldacre einen Eindruck von der Problematik und erklären es auch laienverständlich – auch wenn sie in der Tat keine wissenschaftliche Literatur sind.

      Dein vorgeschlagenes Experiment stelle ich mir sehr lustig vor! Falls Du davon mal ein Video machst, würde ich mich über einen Link hier im Kommentarstrang sehr freuen.

      Viele Grüße,
      Martin Ballaschk

      • Hallo Martin
        So wie es aussieht überwiegen hier eher die positiven Kommentare zu den Ohrkerzen bzw. Negative in Ihre Richtung (der Menge schließe ich mich übrigens an). Haben Sie mal die Kerzen ausprobiert? Gab es nicht schon öfter Verfehlungen in der Pharmaindustrie welche aus Profitgier nur ungern zugegeben wurden? Als Biologe/Wissenschaftler sollten Sie mit einer gewissen Kritik an die von Ihnen oben benannten Quellen herangehen. Besonders wenn der Anwender eher positiv darüber berichtet.

        • Ben Goldacre als Lakaien der Pharmaindustrie zu beschimpfen – dazu gehört schon einiges an Chuzpe. Bevor Sie solche Kritik äußern, sollten sie sich vielleicht ansehen, wen sie da kritisieren. 😉

        • @Vali und Anonymous
          Das mag ja jetzt nicht der beste Quellverweis sein aaaber suchen sie mal nach Ohrenkerzen bei Amazon (und verlgeichbaren Produktplattformen). Die Bewertungen der User bestätigen eignetlich genau das was Martin sagt. Ferner noch gibt es etliche Kommentare von Usern, die die Kerzen angezündet haben ohne sie ins Ohr zu halten und trozdem bildete sich in der Kerze besagter “gelber” Rückstand. Sehr überzeugend. Rechnet man nun über den Daumen wie viel Unterdruck bei so einer Kerze etwa entstehen kann und bedenkt die Viskosität des Ohrschmalzes, naja, würde ich mir von der Kerze nicht viel Erhoffen. 😉

Schreibe einen Kommentar zu Wolfgang Schmitten Antworten abbrechen




Bitte ausrechnen und die Zahl (Ziffern) eingeben