Ethnozentrismus

Die Grünen können unmöglich zusammen mit den Konservativen die Verantwortung für den Staat übernehmen – wenn sie die Mehrheit im Parlament hätten, dann aber schon? Dann könnten Sie doch sinnvoll über alle Konservativen herrschen, mit denen man eigentlich nicht reden kann? Die Sozialdemokraten können unmöglich mit den Linken etwas Gemeinsames unternehmen, man kann sich mit solchen Leuten unmöglich besprechen. Die Schalker Fans können Dortmunder absolut nicht verstehen und umgekehrt. Frauen lassen derzeit kein gutes Haar an den Männern, die sie entrechten. „Die Schule behandelt Jungen wie defekte Mädchen.“, habe ich neulich irgendwo gelesen und ich dachte nach, wie das bei Älteren gesehen wird. Vegetarier verachten Allesfresser, die Tea-Party die Demokraten, die Nichtraucher die Raucher und und und.
Es geht mir irgendwie zu weit. Nicht das Sachliche, sondern die Emotionalität gegenüber dem jeweils anderen. Meistens (nicht immer, ich weiß!) – meistens, sage ich, verstehen sich die beiden Parteien nicht, und so etwas wie Empathie kommt nicht einmal in ihre Nähe. Immer mehr Ethnozentrismus breitet sich aus.

Aus der Wikipedia: Der Begriff wird auf den US-Soziologen William Graham Sumner zu-rückgeführt, der in seinem Buch Folkways (1906) „Ethnozentrismus“ so definierte: „Ethnozentrismus ist der Fachausdruck für jene Sicht der Dinge, in welcher die eigene Gruppe der Mittelpunkt von Allem ist und alle anderen mit Bezug darauf bemessen und bewertet werden.“ Sumner hat „Ethnozentrismus“ nicht auf „Volk“ reduziert, sondern den Begriff sehr umfassend auf die Gruppe bezogen, der ein Mensch sich selbst zuordnet: „Jede Gruppe denkt, ihre Lebensweisen [folkways] seien die richtigen.“

Ein kleines Beispiel, ganz harmlos: Ein Extrovertierter grüßt einen Introvertierten auf dem Flur, der aber grüßt nicht zurück. Da durchzuckt es den Extro: Er wird doch tatsächlich geschnitten! Der Intro ist feindlich! Extrovertierte müssen immer Verbindung aufnehmen, müssen laut grüßen, laut Danke und Bitte sagen – und wenn das einer nicht tut, dann hat er kein Benehmen! Wenn einer auf der Straße im Dunklen nicht grüßt, könnte er ein Verbrecher sein – bestimmt ist er so etwas! Introvertierte (zum Beispiel Mathematiker wie ich) denken tief nach und sind oft „versunken“ – sie bemerken die anderen gar nicht. Und manchmal – mitten in die wichtigsten Gedanken hinein, platzt ein Extrovertierter mit einem schallenden HALLO in die Gedanken hinein, das ist sehr ärgerlich. Es reißt den Introvertierten aus seiner Konzentration – für nichts und wieder nichts. Er soll einfach HALLO zurückbrüllen, nichts weiter! Gehört sich das? Der Intro ist wütend. Extrovertierte sind ekelhaft aufdringlich, das dauernde Hallo dieser Menschen ist wie Hundeduftmarkensetzen an jedem Hosenbein, sie stecken nur ihr Revier ab! So etwas machen Introvertierte als selbstgefühlt bessere Menschen ganz bestimmt nicht, sie sprechen andere nicht invasiv und ohne Grund an, sie belästigen nie und niemanden. Deshalb sind sie so höflich, andere nicht dauernd zu grüßen, besonders nicht im Dunklen auf der Straße, um niemandem Angst einzuflößen…
Was kommt heraus? Ethnozentrismus vom Feinsten – zwei Gruppen stehen sich feindlich gegenüber. Da die Extrovertierten (durch Erziehung dazu?) die Mehrheit bilden, forcieren sie, dass Extrovertiertheit Voraussetzung beim Stellenbewerbern ist: „Der ideale Bewerber geht offen auf Menschen zu und grüßt jeden aktiv.“ So wird aus Missverständnissen eine Diktatur irgendeiner Mehrheit, ausgelöst durch mangelnde Empathie beider Seiten. Insbesondere die Mehrheiten fühlen sich für Empathie nicht zuständig, weil „man“ so denkt und handelt – basta! Insbesondere die Minderheiten fühlen sich für Empathie nicht verantwortlich, weil sie ja gegen die tumbe Masse rebellieren müssen.

So beginnen die Schlachten der Perfekten gegen die Unbekümmerten, der Facebookhasser gegen ihre Kinder, der „Digital Enlightened“ gegen die Digital Dementen.

Und die Unbeteiligten, die dem Streit noch unverständig zuschauen, werden an die Front gezwungen: „Dafür oder dagegen?“ – „Für die Frauenquote oder dagegen?“ – „Für Mindestlohn oder unternehmerische Freiheit?“ Die ganze Wirtschaft wird auf „Smith oder Keynes“ reduziert, bzw. auf „Freiheit oder Staat“.
Die TV-Talkshows sind in diesem Sinne gewollte und planmäßig so konzipierte ethnoszentristische Feiern oder Turniere. Wer etwas dazwischen sagt, wird von BEIDEN Seiten für einen Feind gehalten, weil die Mitte aus Sicht des Extrems schon zu weit weg ist.

Gemäßigt ist nicht mehr Mode, oder? Aber sie alle wollen die alten Werte wieder zurück! „Maß halten!“, rief Ludwig Erhard. Und „Sophrosyne!“ der maßgebende Platon. Nur wenn wir rosarot lieben, singen wir: „Ich hab dich lieb, genau wie du bist.“ Und bald wieder anders: „Du willst nicht sein wie ich, da passen wir nicht zusammen.“ Meistens passen wir nicht zusammen. Das kommt irgendwie so, weil wir nichts dagegen tun – wir erkennen den Mechanismus des Ethnozentrisierens nicht.

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www.omnisophie.com

Bei IBM nannten sie mich "Wild Duck", also Querdenker. Ich war dort Chief Technology Officer, so etwas wie "Teil des technologischen Gewissens". Ich habe mich viel um "artgerechte Arbeitsumgebungen" (besonders für Techies) gekümmert und über Innovation und Unternehmenskulturen nachgedacht. Besonders jetzt, nach meiner Versetzung in den Unruhestand, äußere ich mich oft zum täglichen Wahnsinn in Arbeitsumgebungen und bei Bildung und Erziehung ein bisschen polarisierend-satirisch, wo echt predigende Leidenschaft auf Stirnrunzeln träfe. Es geht mir immer um "artgerechte Haltung von Menschen"! Heute bin ich als freier Schriftsteller, Referent und Business-Angel selbstständig und würde gerne etwas zum Anschieben neuer Bildungssysteme beitragen. Ich schreibe also rund um Kinder, Menschen, Manager und Berater - und bitte um Verzeihung, wenn ich das Tägliche auch öfter einmal in Beziehung zu Platon & Co. bringe. Die Beiträge hier stehen auch auf meiner Homepage www.omnisophie.com als pdf-download bereit. Wer sie ordentlich zitiert, mag sie irgendwo hin kopieren. Gunter Dueck

9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ethnozentrismus ist der Fachausdruck für jene Sicht der Dinge, in welcher die eigene Gruppe der Mittelpunkt von Allem ist und alle anderen mit Bezug darauf bemessen und bewertet werden.

    Offensichtlich keine gute Definition von ‚Ethnozentrismus‘ und die Etymologie missachtend.

    Ansonsten: Wieder ein gu-uter WebLog-Artikel!

    MFG
    Dr. W

  2. Ethnozentrismus im Zeitalter der Globalisierung
    Das im Ethnozentrismus thematisierte Gruppendenken ist heute nicht mehr notwendigerweise mit Nationalismus und Rassismus verbunden. Die Unterscheidung zwischen Freund und Feind, zwischen vertraut und fremd , zwischen Bruder und Fremdem bildet den Kern des Ethnozentrismus, nicht etwa das nationale Denken, welches in einer Organisationsform mündete, welches in einer bestimmten Geschichtsphase Ethnizität und Macht unter einen Hut bringen wollte. Dies erkannte schon Samuel Huntington in seinem Buch „Clash of the civilisations“, wo er die kulturelle Zugehörigkeit als neue Weltordnungskraft erkannte: Nicht mehr Ideologien wie der Kommumismus oder Liberalismus scheiden die Welt sondern es ist die kulturelle und geistige Verbundenheit die Gruppen verbindet und trennt. Das westliche, säkulare Lebensmodell gegen das Islamisch, religiös geprägte, die Verbundenheit der Russen und Serben gegen den Rest der Welt.
    In konsequenter Fortsetzung dieses Denken erhält man als Kerngruppen noch viel kleinere Einheiten, welche je eine eigene Sicht auf die Welt zelebrieren. Etwa die Gruppe der jüdischen Intellektuellen in New York, die, wenn wir ehrlich sind, eigentlich einen eigenen TV-Sender benötigten, eigene Karten von New York und bitte doch eine eigene Währung, auf deren One York Schein etwa Woody Allen abgebildet sein könnte. Dann gäbe es da noch die Gruppe der introvertierten theoretischen Mathematiker neben der Gruppe der extravertierten angewandten Mathematiker und bitte doch auch noch eine Gruppe der introvertierten angewandten Mathematiker. Alle mit ihrer eigenen Weltsicht in der sie es sich gemütlich machen und in dem sie alles Vertraute und Fremde an den richtigen Platz stellen.
    Das muss nicht schlecht sein. Ausser es kollidiert mit der Realität. Die Weltsicht der US-Republikaner tut das inzwischen ungescheut. Dort gehört zum richtigen republikanischen Gruppendenken inzwischen die Ablehunung der Klimawissenschaft, das Bekenntnis zum Kreationismus und ökonomische Vorstellungen, deren Radikalität sogar die USA in ihrem Fortbestand gefährden würden. Andererseits muss das republikanische Denken heute nicht mehr auf die USA beschränkt bleiben. Es kann andernorts kopiert werden und damit ein globales Gruppendenken initiieren, das allerdings kein Denken für alle auf diesem Planeten ist, sondern lediglich ein Denken, das auf jedem Punkt dieses Planeten möglich ist.

    • Dies erkannte schon Samuel Huntington in seinem Buch „Clash of the civilisations“, wo er die kulturelle Zugehörigkeit als neue Weltordnungskraft erkannte: Nicht mehr Ideologien wie der Kommu[n]ismus oder Liberalismus scheiden die Welt sondern es ist die kulturelle und geistige Verbundenheit die Gruppen verbindet und trennt.

      Sollte dann aber Kulturalismus genannt werden und nicht ‚Ethnozentrismus‘, das etymologisch durch einige Soziologen falsch verwendet ein Täuschwort [1] darstellt und Ungutes nahelegen soll, moralisch aufgeladen wird.

      MFG
      Dr. W

      [1] Davon gibt es mittlerweile etliche: ‚Emanzipation‘, ‚Prekariat‘, ‚Inklusion‘ etc.

      • Mit Kulturalismus bekommen sie noch viel mehr begriffliche Schwierigkeiten als mit Ethnozentrismus, wie der Wikipedia-Eintrag zeigt. Dort wird zwischen dem Kulturalismus-Begriff der Philosophen (Mensch als Kulturwesen), demjenigen der Sozialwissenschaften (abwertend für Überbetonung kultureller Faktoren) und demjenigen des Neorassismus (=kultureller Rassismus) unterschieden.

        Ethnie, Kultur, Religion als Weltvermittler
        Ethnozentrismus ist nur ein plakativer Begriff, der hier von Guenter Dueck gewählt wurde um das Phänomen der weltanschaulichen Selbstdefinition und der Abgrenzung von Gruppen gegenüber anderen Gruppen, Parteien, Gesellschaftsschichten zu benennen. Der Dudeneintrag zu Ethnozentrismus ist in der Tat etwas unglücklich (Zitat):„Form des Nationalismus, bei der das eigene Volk (die eigene Nation) als Mittelpunkt und zugleich als gegenüber anderen Völkern überlegen angesehen wird“

        Es geht doch letztlich darum – wie auch von Samuel Huntington ausführlich in „Clash…“ erläutert – wen man als „verwandt“ betrachtet, von Huntington unter dem Begriff Kinship abgehandelt (Zitat Wikipedia):

        „the study of kinship is the study of what man does with these basic facts of life – mating, gestation, parenthood, socialization, siblingship etc.“ Human society is unique, he argues, in that we „are working with the same raw material as exists in the animal world, but [we] can conceptualize and categorize it to serve social ends.“

        Tatsächlich scheinen praktisch alle Menschen bereit zu sein elterliche, brüderliche, familiäre Gefühle auf einen erweiterten Personenkreis anzuwenden. Wer ein überzeugter Parteigänger der SPD ist und dazu noch den richtigen Stallgeruch hat, der gehört zur Familie. Man behandelt Leute anders, wenn sie zur Familie gehören, auch solche die zur erweiterten Familie gehören. In einem gewissen Sinn verbinden wir mit ethnischer Zugehörigkeit ebenfalls dieses Verbundenheitsgefühl, dass auch das Gefühl der Identität erzeugt. So liest man in der Wikipedia:

        Eine Ethnie (auch ethnische Gruppe) oder Ethnos (von griechisch ἔθνος, éthnos, „Volk, Volkszugehörige“) ist eine Gruppe von Menschen, denen eine kollektive Identität zugesprochen wird. …. Das griechische Wort éthnos beschreibt die Abgrenzung durch Selbst- und Fremdzuweisung.

        Wer sich aber zu einer erweiterten Familie zugehörig fühlt, der wird damit fast automatisch Leute, die nicht zur erweiterten Familie gehören mit einem gewissen Argwohn, sicher aber mit einer gewissen Distanz betrachten. Das beschreibt Gunter Dueck so

        Nicht das Sachliche, sondern die Emotionalität gegenüber dem jeweils anderen. Meistens (nicht immer, ich weiß!) – meistens, sage ich, verstehen sich die beiden Parteien nicht, und so etwas wie Empathie kommt nicht einmal in ihre Nähe. Immer mehr Ethnozentrismus breitet sich aus.

        Empathie gegenüber Mitgliedern der erweiterten Familie aber überhaupt kein Mitgefühl für alle anderen. Das kennen wir und das entwickelt sich immer wieder von neuem.
        Gunter Dueck schlägt nun eben vor, dass auch Personen und Gruppen, die nicht zur erweiterten Familie gehören, etwas Mitgefühl abbekommen sollten, denn

        Meistens passen wir nicht zusammen. Das kommt irgendwie so, weil wir nichts dagegen tun – wir erkennen den Mechanismus des Ethnozentrisierens nicht.

        • Herr Holzherr:

          Mit Kulturalismus bekommen sie noch viel mehr begriffliche Schwierigkeiten als mit Ethnozentrismus, wie der Wikipedia-Eintrag zeigt. Dort wird zwischen dem Kulturalismus-Begriff der Philosophen (Mensch als Kulturwesen), demjenigen der Sozialwissenschaften (abwertend für Überbetonung kultureller Faktoren) und demjenigen des Neorassismus (=kultureller Rassismus) unterschieden.

          Dass Sie den Kulturalismus, den auch die Anthropologen betreiben, aber ansonsten auch jeder Mensch (oder Bär), von Ihnen vergleichend mit dem Ethnozentrismus, der von der Wortbedeutung dem Rassismus zumindest nahekommt, die bekannte Online-Enzyklopädie bemühend bearbeiten (btw: ‚kultureller Rassismus‘ ist neomarxistische Agitation), zeigt eigentlich nur, dass Sie ein wenig eigenständiger Denker und die Etymologie und die eigentlichen Konzepte betreffend eher nachplappernd sind.


          Ansonsten bleiben legitimerweise Kulturen und kulturelle Maßgaben zu kritisieren und bedarfsweise anzunehmen.

          MFG
          Dr. W (der den Dueck-Text allerdings auch nicht verstanden hat – wie kann nur eine derartige Überschrift gebildet werden, wenn vernünftig berichtet werden soll?)

          • Heute kommt die Wikipedia gleich nach dem Duden wenn man die Bedeutung von Begriffen klären will. Denn Wikipedia und Duden geben einen Konsens wieder, der einem die Kommunikation erleichtert.
            Etymologische Herleitungen dagegen sind problematisch, wenn man Begriffe erklären will. Letztlich zählt für die Bedeutung eines Begriffs, in welchem Zusammenhang man ihn verwendet und nicht wie der Begriff entstanden ist. Nicht selten täuscht die Etymologie, weil sich im Verlaufe der Zeit die Bedeutung umkehren kann oder weil etwas einen anderen Beigeschmack bekommt als ursprünglich damit verbunden.

          • Letztlich zählt für die Bedeutung eines Begriffs, in welchem Zusammenhang man ihn verwendet und nicht wie der Begriff entstanden ist.

            Sie, lieber Herr Holzherr, unterwerfen sich so aber nur einem modischen Meinungsbild. Die Begrifflichkeiten datieren, auf den d-sprachigen Raum bezogen, ins Früh-Germanische und insbesondere, auch, diesen Gebrauchsfall angelegt, ins Altsprachliche.
            Dort kann den Begriffen das Gemeinte idR auch heute noch entnommen werden.

            Wenn Sie sich moderner Sprachlichkeit unterwerfen wollen, haben Sie es oft auch mit politisch angeleiteten Kräften zu tun, die Ihnen sagen oder „aufoktroyieren“ (ein modernener sprachlicher Klops, ein Neoplasmus), was gemeint sein soll, haben es dann auch Linguisten aus bekanntem Biotop zu tun, unvergessen bspw. dieser Klops Bremer Bauart:
            ‚Im Deutschen gibt es kein generisches Maskulinum und die „generische“ Verwendung maskuliner Formen bringt keinen praktischen Vorteil mit sich.‘ (Quelle)

            Unterwerfen Sie sich also bitte nicht begrifflich-sprachlich dem Modischen, wobei auch einige Neomarxisten bestimmend dabei sind, sondern halten sich an die Etymologie oder Norm.

            MFG
            Dr. W (der ansonsten im Sinne der gewohnten Sprachlichkeit immer für eine kleine Debatte zu haben bleibt)

  3. Wären wir nicht unausgesprochen gezwungen, uns zu positionieren, gäbe es das Problem nicht. Aber die moderne hochpezialisierte Lebenswelt erfordert es geradezu sich in Positionierung zu üben – oder als Form der Sublimierung es wegen Erfolglosigkeit auf anderem Gebiete zu tun.
    Andererseits die Zentrismem Folge von Orientierungslosigkeit seien, die gerade aus der vereinzelung entstehen, die intendiert genau der Grund waren, warum man Vereinzelung von Gruppen betrieb, da sie sich zu leicht in einen Zentrismus fügen.
    Meint: Mehr Bindungslosigkeit, mehr Bedürfnis eine Bindung zu finden. Und Verlockungen gibt es eben viele.
    Eigentlich wiedernur das Austauschen einer Begebenheit, die unerwünscht sei, gegen eine andere unerwünschte. Wegnehmen kann man nicht so einfach. Es fehlte immer etwas, das aufgefüllt werden muß.

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