Short-Attacken oder Pech durch Mittod – Milliarden vernichtet!

Letztens hat es wieder eingeschlagen. Diesmal hat es Aurelius erwischt. Der Börsenkurs, der seit Jahren kontinuierlich bis auf 67 Euro gestiegen war, brach auf fast die Hälfte ein, das Tief lag kurzzeitig bei 35 Euro. Was war passiert?
Eine Firma namens Gotham City Research (schöner Name!) beschuldigte Aurelius in vielen Punkten, unseriöse Zahlen zu publizieren. Zong, saust der Kurs in den Keller. Natürlich hat Gotham vorher nicht bei Aurelius angerufen und um eine Klärung der beobachteten möglichen Unstimmigkeiten gebeten. Gotham hatte vor dieser Attacke etwa ein Prozent der Aurelius-Aktien leerverkauft und dann gleich nach der Publikation der Vorwürfe wieder glattgestellt. Verkauf zu 66 Euro, Rückkauf zu vielleicht 39 Euro – gutes Business!
So etwas Ähnliches trug sich im Frühjahr 2016 bei dem großen Aschheimer/Münchner Unternehmen Wirecard zu. Eine unbekannte Firma Zatarra Research eröffnete am 24. Februar eine neue Webseite, auf der nur eine umfangreiche Studie angeboten wurde, die im Wesentlichen die Wertlosigkeit der Wirecard-Aktien nahelegen wollte. Schauen Sie sich vielleicht kurz den Twitter-Account von Zatarra Research (@ZRI2016) an. Allererster (!) Tweet: „Betrug & Korruption: Kurziel Null!“ Im Original: „Zatarra Research initiates coverage on Wirecard AG – Wide scale corruption & corporate fraud: target price of €0.00/share (100% downside).“ Am gleichen ersten Tag steht dort: Zatarra Research folgt jetzt Gotham City Research auf Twitter. Dann folgen noch 62 Tweets von diesem Wirecard-Hate-Account – der letzte am 2. Juni 2016. Die Wirecard-Aktie brach damals sofort ein und erholte sich erst nach vielen Monaten wieder – sie steht heute auf historischem Hoch. Die Short-Attacke scheint überstanden, aber der Vorgang schadet dem Unternehmen natürlich noch lange, weil die Börsenkommentatoren bei jedem Fitzel wieder fragen: „War da doch was dran?“

Ich will sagen: Man kann Millionen scheffeln, indem man vage Vorwürfe gegen eine börsennotierte Firma im Internet formuliert, am besten so, dass sich die Vorwürfe nicht sofort entkräften lassen. Das betroffene Unternehmen braucht dann ein paar Tage für eine seriöse Antwort – bis dahin rauscht der Kurs aber nach Süden ab. Da haben die Leerverkäufer gut Zeit zum Kassemachen. Was das betroffene Unternehmen nach einiger Bedenkzeit und Rechtsberatung antwortet, ist schon egal. Die schwarzen Ritter sind schon weg, das Unternehmen leckt seine Wunden, die Aktionäre sitzen auf schweren Verlusten.
Und, wie gesagt: Die Presse überschlägt sich nun wochenlang mit „Ist da was dran oder nicht?“ – „Mega-Chance oder Griff ins fallende Messer?“ Die Presse schreibt sich die Finger wund – ohne dass es irgendeine neue Information gibt. Aber die Artikel stoßen lange Zeit auf das Interesse der geschädigten Aktionäre, die nervös jeden Artikel anklicken. Jeden! Das bringt den Börsenpostillen Werbegeld und Neuabos. Der Aktienkurs bleibt bei dem Hin und Her in der „Berichterstattung“ (wie „Spekulieren“ genannt wird) eher unten, weil man ja Aktien kaufen möchte, denen uneingeschränkt vertraut werden kann. Das geschädigte Unternehmen muss lange warten, weil Aktionäre Vertrauen mit „lange Zeit nichts passiert“ gleichsetzen.

Vielleicht kennen Sie dieses bedenkliche Spiel ja schon. Ich möchte zwei wesentliche Perspektiven hinzufügen, die eigentlich nicht in der Berichterstattung vorkommen. Erstens: Bei den plötzlichen Einbrüchen verdienen einige Bankinstitute sehr gut. Zweitens: So ein Kursrückschlag kann nicht nur das attackierte Unternehmen selbst, sondern auch ganz unbeteiligte Firmen in den vollen Abgrund reißen – die Firmen, nicht nur die Aktienkurse, egal, ob die Vorwürfe zutreffen oder nicht.
Zum ersten Punkt: Banken verkaufen ihren vermögenden Kunden allerlei Zertifikate, unter anderem solche, die großen Gewinn für den Fall verheißen, dass die Aktie niemals unter ein bestimmtes Niveau fällt. Rufen Sie zum Beispiel bei der comdirect bank im Internet „Aurelius“ und danach eventuell „Trefferliste Aurelius“ auf, dann sehen Sie serienweise die Kurse von solchen Zertifikaten. Ich zitiere einmal aus dem Erklärungstext von etlichen von ihnen (die Euro-Zahl geändert):

Dieses Knock-Out-Produkt (Call) hat eine unbegrenzte Laufzeit und ist mit einer Knock-Out-Barriere von 35,56 EUR ausgestattet. Liegt der Kurs des Basiswertes Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA über dem Basispreis in Höhe von 35,56 EUR partizipiert der Kunde überproportional an der Entwicklung des Basiswertes. Wird die Knock-Out-Barriere während der Laufzeit erreicht, verfällt das Knock-Out Produkt wertlos.

Solche Zertifikate gab es mit verschiedenen Barrieren um die 40 Euro, diese Zertifikate sind bei der kürzlichen Attacke von Gotham wertlos verfallen. Die Banken, die diese Zertifikate verkauft haben („Aurelius steigt doch immer, das wissen Sie doch, da liegen Sie auf der richtigen Seite“), verdienen an der Gotham-Attacke prächtig. Hmmh, wird so etwas auch einmal untersucht? Der Kurs einer Aktie muss nur EINEN Tag unten sein und schon sind für deutsche Zertifikatsemittenten die Millionen abgeerntet. „Danke, Gotham.“ Viele Banken müssen also ein Interesse haben, dass es einen kurzen Kursausreißer gibt.

Zum zweiten Punkt: Viele Unternehmen haben neue Produktionsanlagen mit dem Erlös von Anleihen gebaut, die sie natürlich aus den Gewinnen zurückzahlen müssen. Sagen wir zum Beispiel: Die Anlagen bringen das Geld in zehn Jahren wieder rein. Es wäre nun gut, wenn man eine Anleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren auflegt („fristenkongruent“). Diese langen Laufzeiten werden besonders mittelständischen Firmen nicht zugestanden. Die Investoren wollen sich nicht so lange festlegen, sie scheuen das Risiko. Deshalb verkauft das Unternehmen schweren Herzens die Anleihe mit fünf Jahren Laufzeit. Am Ende dieser Laufzeit MUSS es dann eine neue Anleihe über wieder fünf Jahre auflegen – dann stimmt alles.
Stellen wir uns vor, dass die ersten fünf Jahre fast herum sind und dass in diesem Augenblick das Unternehmen von einer Shortattacke à la Gotham erfasst wird. Jetzt kann es leider die neue fünfjährige Anleihe nicht verkaufen, denn die Investoren und Banken wollen sich nicht die Hände verbrennen. Sie können auch Privaten die Anleihe nicht empfehlen, weil sie ihnen ja Vertrauenswürdiges anbieten müssen. Die Folge: Das Unternehmen ist auf der Stelle zahlungsunfähig, weil es sich nicht refinanzieren kann – oder es muss im Augenblick die doppelten Zinsen anbieten und wird daran zugrunde gehen. Natürlich wäre eine zehnjährige Anleihe sauber gewesen, aber die bekommt es vom Kapitalmarkt nicht.

Noch schlimmer: Es gibt in Deutschland so einige mittelständische Unternehmen, die sich wie eben beschrieben per Anleihen finanzieren und dann revolvierend refinanzieren (müssen). Wenn es nun eines der mittelständischen Unternehmen per Short-Attacke voll tödlich erwischt oder wenn es aus anderen Gründen in Schieflage gerät, dann sacken die Anleihekurse sehr vieler anderer mittelständischen Unternehmen per Sippenhaft allesamt in den Keller, weil die Anleger jetzt in Panik aus überhaupt allen Anleihen fliehen, nicht nur aus den Anleihen des angegriffenen Unternehmens. Stellen Sie sich vor, das Beispielunternehmen muss eine Anschlussfinanzierung gerade dann finanzieren, wenn ein anderes Unternehmen Pleite geht oder von Short-Sellern angegriffen wird. Dann geht es selbst in den Bankrott – quasi ohne eigene Schuld. Es wird Opfer anderer Risiken, die eigentlich nicht seine sind – so wie Hausbesitzer, die es in der Finanzkrise traf, als die Immobilienpreise überall fielen, weil Lehmann Brothers starb.

Es sind also nicht nur Machtpolitiker, die um der Mehrmacht willen das Zündeln lieben. Es gibt auch ein großes Spiel der Risiko-Zündler, die schweren Schaden auslösen, nur um ein paar Millionen zu verdienen. Der Schaden bei den Opfern ist wohl meist viel größer als der Profit der Spekulanten, aber das kennen Sie ja genugsam aus dem Umweltbereich oder von simplen Einbrüchen: Da sprengt einer die teure Tür auf, verwüstet alles, findet 50 Euro und verschwindet.

Und wenn Sie das noch interessiert: Die Unternehmen haben keinen Einfluss darauf, ob es auf ihre Aktien Zockerzertifikate gibt, die die Banken herausgeben. Wirecard und auch Aurelius gehören zu denen, bei denen viele Zertifikate aufgelegt wurden und werden. Dann kann so eine Shortattacke viel besser zünden. Ich denke, dass die Existenz der Zertifikate die Zocker anzieht. Und das Unternehmen kann nichts dagegen tun.

Nachtrag: Sie haben ja auch alle mitleiden müssen, wie ein Zocker ein Bombenattentat auf die Spieler des Fußballclubs Borussia Dortmund verübt hat. Zum Glück waren die Bomben falsch angebracht, nur ein Spieler wurde verletzt. Wären etliche Spieler getötet worden oder eben nur so schwer verletzt, dass sie nie mehr spielen könnten, dann wären die Aktien des Dortmunder Vereins in Bodenlose gestürzt – die Spieler im Bus sind ja zusammengenommen so manche hundert Millionen Euro wert. Also üben Sie das Ganze nochmals: Suchen Sie auf dem comdirect Informer nach „Borussia Dortmund“, dann erscheint eine Zeile mit der Aktie. Darüber ist ein Pull-Down-Knopf, der Sie auch statt „Aktie“ zu „Optionsscheine“ und „Zertifikate“ führt. Es sind 102 Optionscheine und 281 Zertifikate gelistet. Der Verbrecher hat kurz vor dem Anschlag Put-Optionsscheine gekauft (Recht, Aktien zu einem hohen Preis dem Anderen zu verkaufen; dieses Recht wird wertvoll, wenn die Aktie an Wert verliert). Der Mörder hätte also viel Geld verdient. Das steht in der Zeitung, das sieht jeder. Aber schauen Sie einmal auf die Zertifikate: Da sind wieder Mengen solcher Knockout-Konstrukte auf Borussia Dortmund. Wenn also der Anschlag geglückt wäre, würde diese Zertifikate wertlos und die ausgebenden Institute reich.
Ich hoffe, ich habe Ihnen erklären können, dass das Ausgeben solcher Zertifikate und Optionsscheinen in einem extremen Ausmaß (nicht an sich) zu Verbrechen animiert und große Konsequenzen haben kann: Menschen und Unternehmen werden vernichtet, die unter Umständen (wie am Beispiel von mittelständischen Unternehmen gezeigt) überhaupt nichts mit der Sache zu tun haben. Spekulation kann also hohe Kollateralschäden erzeugen, nicht nur Verbrecher und Zertifikatsausgebende reich machen.

Veröffentlicht von

www.omnisophie.com

Bei IBM nannten sie mich “Wild Duck”, also Querdenker. Ich war dort Chief Technology Officer, so etwas wie “Teil des technologischen Gewissens”. Ich habe mich viel um “artgerechte Arbeitsumgebungen” (besonders für Techies) gekümmert und über Innovation und Unternehmenskulturen nachgedacht. Besonders jetzt, nach meiner Versetzung in den Unruhestand, äußere ich mich oft zum täglichen Wahnsinn in Arbeitsumgebungen und bei Bildung und Erziehung ein bisschen polarisierend-satirisch, wo echt predigende Leidenschaft auf Stirnrunzeln träfe. Es geht mir immer um “artgerechte Haltung von Menschen”!
Heute bin ich als freier Schriftsteller, Referent und Business-Angel selbstständig und würde gerne etwas zum Anschieben neuer Bildungssysteme beitragen.
Ich schreibe also rund um Kinder, Menschen, Manager und Berater – und bitte um Verzeihung, wenn ich das Tägliche auch öfter einmal in Beziehung zu Platon & Co. bringe.

Die Beiträge hier stehen auch auf meiner Homepage www.omnisophie.com als pdf-download bereit. Wer sie ordentlich zitiert, mag sie irgendwo hin kopieren.

Gunter Dueck

9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Leerkäufe und Verkäufe sowie Derivate sind die Krebsgeschwulst der internationalen Finanzwirtschaft.
    Da gehört wieder eine Regulierung her.

  2. Danke für diese Erklärung!
    Mir scheint, in diesem Satz von Ihnen fehlt ein “nicht”: “Sie können auch Privaten die Anleihe empfehlen, weil sie ihnen ja Vertrauenswürdiges anbieten müssen.”

  3. Dieses Knock-Out-Produkt (Call) hat eine unbegrenzte Laufzeit und ist mit einer Knock-Out-Barriere von 35,56 EUR ausgestattet. Liegt der Kurs des Basiswertes Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA über dem Basispreis in Höhe von 35,56 EUR partizipiert der Kunde überproportional an der Entwicklung des Basiswertes. Wird die Knock-Out-Barriere während der Laufzeit erreicht, verfällt das Knock-Out Produkt wertlos.

    Ich nehme an, bei diesen Produkten handelt es sich um das Gegenstück eines Credit Default Swaps. Joseph Stiglitz hat die Dinger mal als “Feuerversicherung auf das Haus eines anderen” bezeichnet. Das ist was für Leute, denen Hütchenspiel zu ehrlich und Russisch Roulette zu langweilig ist.

  4. Wem vertraut wird, der kann Vertrauen zerstören – das Vertrauen in die, denen der Vertrauens-Broker das Vertrauen entzieht.
    Warum aber vertrauen viele Anleger den Aussagen von Gotham City Research? Gotham City Research (Zitat) attackierte den spanischen WLan-Anbeiter Gowex – und es kam ans Licht, dass das Unternehmen Umsätze erfand und Bilanzen fälschte. Die Firma ging pleite. Gotham attackierte die britische Outsourcing-Firma Quindell, es kamen Bilanzierungsungereimtheiten heraus und Gotham setzte die Zahlung von über 400 Millionen Pfund an die Aktionäre durch.
    So hat Gotham City Research Vertrauen aufgebaut. In der Folge hat es aber auch viele Firmen mit Behauptungen attackiert, die sich als nicht nachhaltig richtig erwiesen haben. In diesen Fällen nutzte Gotham City Research das aufgebaute Vertrauenskapital um die Kurse vorübergehend einbrechen zu lassen und von diesen Bewegungen zu profitieren.
    Wenn die Handelsware Vertrauen ist, dann bedeutet das immer, dass ungenügendes Wissen vorliegt, denn wenn man sehr viel oder nur schon genügend weiss, muss man nicht vertrauen. Die ganze Finanzbranche lebt in unterschiedlich starkem Mass von Vertrauen. Doch es wäre durchaus möglich, recht viel vom verwendeten Vertrauenskapital durch Wissenskapital zu ersetzen. Nur würden dann recht viele Finanzgeschäfte recht langweilig werden und Leute, die sich heute als Batman fühlen würden zu langweiligen Bürohengsten mutieren.

    • @ Herr Holzherr :

      Doch es wäre durchaus möglich, recht viel vom verwendeten Vertrauenskapital durch Wissenskapital zu ersetzen.

      Das einzige ‘Wissen’ besteht darin, dass Unternehmen und insbes. Personen potentiell gestraft werden, wenn sie ‘Umsätze erfanden und Bilanzen fälschten’.
      Allerdings sieht es in einer sozusagen globalen Welt, eine gewisse kriminelle Energie vorausgesetzt, auch das Sicht-Entziehen vor der (immer erst regionalen) Rechtspflege vorab eingeplant, hier schlecht aus.

      Insofern bleibt das ‘Vertrauen’.

      MFG
      Dr. Webbaer

  5. Ja, sehr nett dieser Text, hierzu noch kurz :

    Die Folge: Das Unternehmen ist auf der Stelle zahlungsunfähig, weil es sich nicht refinanzieren kann – oder es muss im Augenblick die doppelten Zinsen anbieten und wird daran zugrunde gehen.

    Kann ein Unternehmen, für das die Refinanzierung wichtig bis lebensnotwendig ist, typischerweise sind hier Finanzdienstleister gemeint, die ihren Verkauf zurückfahren bis einstellen müssen, wenn die Refinanzierung nicht mehr steht, Dr. Webbaer kennt solche Fälle, sich hier irgendwie versichern? [1]
    (Es verfügt ja nicht jedes Unternehmen über ein “Festgeldkonto” wie bspw. der FC Bayern. >:-> )

    Ansonsten ist schon bei 9/11 gemunkelt worden, ob sich da nicht welche mit Vorwissen per “Short-Attacke” (das Fachwort) fett gemacht haben.

    Verbieten lassen sich derartige Derivate auch nicht sonderlich gut, denn es genügt ja ein einziger globaler Anbieter. (Und selbstverständlich haben diese Derivate wirtschaftlich ihren Sinn.)

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1]
    Mal laienhaft gefragt, Dr. W ist ja nicht so der Betriebswirtschaftler: Sollten i.p. Refinanzierung sensible Unternehmen im Rahmen ihres Risiko-Managements selbst fortlaufend Derivate besitzen, die gegen diese Short-Attacken geeignet vorbauen?

  6. Dr. webbaer,
    ……Risikovorsorge,
    Die EU ist ja auch aus dem Grunde entstanden, dass sich die einzelnen Länder nicht mehr gegen die Devisenspekulationen aus den USA zu wehren wussten.
    Da wurden durch Kursmanipulationen seitens der hedge Fonds die Gewinne deutscher Unternehmen abgeschöpft.
    Erst durch die Einführung des Euro werden diese Manipulationen infolge der Marktposition erschwert.
    Risikoabsicherung durch Warentermingeschäfte, bzw. Derivate, funktioniert, kostet aber Geld. Nicht jedes mittelständische Unternehmen ist so firm hier mithalten zu können.

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