Psychologie der Corona-Akzeptanz

BLOG: WILD DUECK BLOG

Wahrheiten als Querdenkerisches verkleidet, von Gunter Dueck
WILD DUECK BLOG

Elisabeth Kübler-Ross (geb. 1926 in Zürich, gest. 2004 in Scottsdale, Arizona) war eine der Begründerinnen der modernen Sterbeforschung. Wer mag, schaue sich ihren Lebensweg in der Wikipedia an; aus der Psychiaterin wurde eine Geistheilerin… Ihrer Forschung in der Sterbebegleitung verdanken wir die Kübler-Ross-Akzeptanz-Kurve. Sie beschreibt fünf verschiedene Phasen der seelischen Verfassung im Sterbeprozess.

Ich habe diese Kurve das erste Mal etwa 1997/98 gesehen. Es ging um die Akzeptanzphasen im IBM Management, das damals nur unwillig von der Dominanz des Hardware-Business ablassen wollte. Man baute den IBM Service in größtem Maßstab auf. „Was soll das? Service ist nicht unser Niveau!“ Diese Leugnung der Zukunft wurde uns mit der Kübler-Ross-Kurve erklärt, aber sie verrieten uns nicht, woher die Kurve stammte. Das verstehe ich ja. Im originalen Kontext geht es um Sterbehilfe, das wäre für Wissenschaftler hoch interessant gewesen, aber auf Vice-President-Level ist es zu wenig optimistisch.

Quelle (Hintergrund):

https://stock.adobe.com/de/images/blank-blackboard-with-colored-chalks/52181510?prev_url=detail

Elisabeth Kübler-Ross beschrieb fünf Phasen:

  • Leugnung / Denial / Zurückweisung: Der Kranke/Dieselhersteller/Dorfsparkassenleiter bekommt eine sehr harte Diagnose. Er reagiert mit heftiger Zurückweisung und zweifelt die Diagnose, die Wirklichkeit oder den Röntgenbefund an. Er holt Zweitmeinungen ohne Ende ein. Die eigene Überzeugung ist knallhart: „Panikmache!“
  • Zorn / Anger: Die Diagnose löst eine wütende Frage aus: „Warum ich? Wieso bin ich krank und die anderen sind gesund? Warum muss ich im Home-Office bleiben, warum kürzen sie mir das Gehalt? Wieso trifft es nicht die untätigen Rentner oder Beamte? Warum verbieten sie mir den Urlaub? Warum ist Tesla mehr wert als VW? Warum ist Nikola so viel wert wie Ford?“
  • Verhandeln / Bargaining: „Reicht es nicht aus, wenn wir normal vorsichtig sind, uns nicht gegenseitig anzustecken? Das machen wir bei Grippe auch. Können wir nicht nebenbei auch ein paar Batterien bauen – die meisten wollen doch immer noch Diesel. Lasst doch mal die Kirche im Dorf, das Problem kann man einfacher lösen. Man muss nicht das ganze Arsenal hochfahren. Wie lässt sich alles so lösen, dass wir noch milde davonkommen? Lasst uns über Lockerungen reden!“
  • Depression: „Es ist passiert. Corona. Keine Kundenaufträge. Ich bin als Freiberufler am Ende. Meine Ersparnisse schwinden.“ Man fühlt sich wie nach einem Tsunami: Das Haus ist weg.
  • Akzeptanz: Die Welt hat sich verändert. Es ist, wie es ist. Ich muss anders weiterleben. IBM Services könnte funktionieren – muss sogar.

In diesen Tagen machen wir uns alle Gedanken über den Umgang mit Corona. Wir sind aber mental in verschiedenen Phasen. Viele sind noch in der Leugnungsphase, manche schon bei „es ist, wie es ist, lasst uns das Beste daraus machen“. Viele verharren in der Neiddiskussion. „Warum macht Amazon so gutes Geschäft und warum werden alle Termine für Gunter Dueck abgesagt – wie ungerecht!“ Na, ich habe mir eine Super-Web-Cam, ein Studio-Mic und eine grüne Wand gekauft, und ich übe jetzt für einen neuen Beruf mit niedrigerem Einkommen. Es ist, wie es ist. Hier stehe ich – ich kann nichts anderes.

 

 

 

Gunter Dueck

Veröffentlicht von

www.omnisophie.com

Bei IBM nannten sie mich "Wild Duck", also Querdenker. Ich war dort Chief Technology Officer, so etwas wie "Teil des technologischen Gewissens". Ich habe mich viel um "artgerechte Arbeitsumgebungen" (besonders für Techies) gekümmert und über Innovation und Unternehmenskulturen nachgedacht. Besonders jetzt, nach meiner Versetzung in den Unruhestand, äußere ich mich oft zum täglichen Wahnsinn in Arbeitsumgebungen und bei Bildung und Erziehung ein bisschen polarisierend-satirisch, wo echt predigende Leidenschaft auf Stirnrunzeln träfe. Es geht mir immer um "artgerechte Haltung von Menschen"! Heute bin ich als freier Schriftsteller, Referent und Business-Angel selbstständig und würde gerne etwas zum Anschieben neuer Bildungssysteme beitragen. Ich schreibe also rund um Kinder, Menschen, Manager und Berater - und bitte um Verzeihung, wenn ich das Tägliche auch öfter einmal in Beziehung zu Platon & Co. bringe. Die Beiträge hier stehen auch auf meiner Homepage www.omnisophie.com als pdf-download bereit. Wer sie ordentlich zitiert, mag sie irgendwo hin kopieren. Gunter Dueck

127 Kommentare

  1. Was durch Corona besonders ans Licht kommt, ist die Dummheit/Verkommenheit unseres systemrationalen “Zusammenlebens” im nun “freiheitlichen” Wettbewerb – Es ist nicht nur die scheinbar bessere materialistische “Absicherung”, es ist besonders deutlich, daß unsere Vernunftbegabung nicht kompatibel mit dem Anspruch zu Verantwortungsbewusstsein ist und somit wie in den Wind gepisst wirkt.

    Ein Zusammenleben OHNE … ist zwar absolut machbar, doch nicht einmal einen temporär gerechten Lockdown hat sich die wettbewerbsbedingte Führung der systemrational-gebildeten Suppenkaspermentalität getraut durchzuführen (vielleicht waren sie einfach nur zu dumm daran zu denken?) – ein vom Monopoly geleitetes Pokerspiel um die Karte des Impfstoffes, das mehr und mehr zum Mensch ärgere dich nicht wird!?😎

  2. Die vorgestellte Autorin Elisabeth Kübler-Ross beschreibt 5 Phasen des Sterbeprozesses bei der Diagnose eines totbringenden Erkrankung, wiedergegeben vom Blog-Autor Gunter Dueck:

    1. Leugnung /Denial / Zurückweisung: Der Kranke bekommt eine sehr harte Diagnose. Er reagiert mit heftiger Zurückweisung und zweifelt die Diagnose, die Wirklichkeit oder den Röntgenbefund an. Er holt Zweitmeinungen ohne Ende ein. Die eigene Überzeugung ist knallhart: „Panikmache!“

    Es ist aus meiner Sicht völlig unglaubwürdig zu behaupten, dass die eigene Überzeugung eines Kranken nach Einholung von zig „Zweitmeinungen“ daraus besteht zu glauben, dass die Ärzte sich irren und dass die sehr harte Diagnose als „Panikmache“ wahrgenommen wird. Das finde ich als Reaktion eines Kranken völlig befremdlich, ich kann mir sie nicht vorstellen. Glaubwürdig ist meiner Meinung nach ganz im Gegenteil, dass der Kranke selbst bei der Diagnose Panik empfindet und dass die Ärzte bei der Diagnose versuchen, die Panik bei dem Kranken zu vermeiden.

    Es kommt noch dazu, dass diese beschriebene Phase 1 des Sterbeprozesses ohnehin nicht zu der Covid-19-Erkrankung passt, aus dem guten Grund, weil die überwiegende Mehrheit der mit SARS-Cov2 infizierten Menschen nicht erkranken!. Es gibt ja in der überwiegenden Mehrheit der Infektionsfälle gar keine Kranke und auch gar keine Diagnose: Die mit SARS-Cov2 infizierten Menschen haben wenn überhaupt nur die milden Symptomen einer Erkältung und gehen nicht einmal zum Arzt bzw. sie sind völlig symptomlos und merken überhaupt nicht, dass sie den Virus tragen.

    Nur eine geringe Prozentzahl der infizierten Menschen erkranken tatsächlich an Covid-19, jedoch leugnen sie weder die Erkrankung, noch weisen sie sie zurück und noch weniger geraten sie wohl in Panik, denn sie befinden sich bereits im mehr oder weniger fortgeschrittenen Sterbeprozess (Phase 5 der Akzeptanz?), meistens bettlägerig in Pflegeheimen: Die überwiegende Anzahl der Covid-19 Kranke haben die durchschnittliche Lebenserwartung schon überschritten (der Altersmedian der Covid-Verstorbene in Deutschland ist 82 Jahre, bei mehrfachen schweren Vorerkrankungen und extrem geschwächtem Immunsystem).

    Bei der Beschreibung der Phase 1 des Sterbeprozesses liegt also die Autorin Elisabeth Kübler-Ross meiner Meinung nach daneben – der Autor Gunter Dueck ebenfalls, wenn er in diesem Blog-Artikel mit dieser Phase 1 ein Parallel zu den Menschen zieht, die mit SARS-Cov2 unwissend infiziert sind oder auch bewußt positiv getestet wurden.

    • Liebe Frau Lopez,

      im Artikel geht es nicht um die Akzeptanz eines infizierten Individuums, sondern um die Corona-Akzeptanz der Gesellschaft insgesamt. Die Ballermänner sind noch bei “Panikmache”, wogegen gestern > 1000 in US starben. Wir brauchen erst eine Volldepression im Herbst, fürchte ich. LG GD

      • Na gut, auch wenn es nicht um die Akzeptanz eines infizierten Individuums geht, ist die Analogie mit dem beschriebenen Sterbeprozess in 5 Phasen von Elisabeth Kübler-Ross trotzdem nicht passend:

        – Die Ballermänner als Gruppe der Gesellschaft brauchen nicht zu befürchten und noch weniger zu akzeptieren, dass sie an Covid-19 sterben werden, sie sind ja von der Erkrankung überhaupt nicht betroffen, für sie ist die Corona-Pandemie völlig zu Recht “Panikmache!” – sie haben nämlich ein größeres Risiko an eine Alkoolvergiftung oder an Leberzirrhose zu sterben, als an Covid-19 😉

        – Die tatsächlich von Covid-19 hoch gefährderte Gruppe der Gesellschaft, sprich sehr alte Menschen in Pflegeheimen mit schweren Vorerkrankungen, halten sich dagegen selten am Ballermann auf bzw. haben etwaige Alkoholexzesse hinter sich…

        Sowohl für die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft als auch für die bekannten Risikogruppen ist also die beschriebene Phase 1 evidenzbasiert sehr wohl nur “Panikmache!

        Die Tatsache, dass Gestern in den USA mehr als 1000 Menschen starben ist nicht aussagekräftig. Man muss ja diese Zahl, damit sie überhaupt eine Aussagekraft bekommt, in Relation mit der normalen Sterblichkeit in einer gegebenen Gesellschaft setzen, sowie in Relation mit der Zahl der gesamten Bevölkerung. Und auch dabei ist die beschriebene Phase 1 nichts Andere als “Panikmache!”, in Deutschland wie auch in den USA – siehe zum Beispiel einen Artikel über die Statistiken aus der Webseite der Johns Hopkins University: Die 0,0 Prozent Seuche:

        Bezogen auf die Gesamtpopulation eines Landes liegt die Sterblichkeit bei Covid-19 zwischen 0,0003 und 0,04 Prozent. Zahlen, die weder Politiker noch die meisten Medien je erwähnen. […]

        • Frau Lopez, vielleicht haben Sie es ja noch nicht mitbekommen, aber nicht nur beim ersten Infizierten in Deutschland (Firma Webasto), gibt es drei Monate nach Infizierung keine Antikörper mehr, manche Infizierte haben überhaupt keine entwickelt.
          Das bedeutet höchstwahrscheinlich, daß die Ausrottung des Virus nur durch konsequente Quarantäne erfolgen kann, ansonsten wird es wohl ein ständiges “Trommelfeuer” geben, wo auch die Stärksten irgendwann mal schwach, krank und am Virus sterben werden!? Aber sie glauben sicher ganz fest an einen Impfstoff der einmalig-multiresistent macht? 😎

        • Sie finden also, dass die Ballermänner nur für sich selbst verantwortlich sind, aha. Zweitens verlieren die aber DESWEGEN eventuell ihren Job, oder? Und drittens sind Sie selbst eben noch in der Phase Panikmache! Ich nicht – und da sind wir eben auseinander.

  3. Es ist, wie es ist. Hier stehe ich – ich kann nichts anderes. [Artikeltext, den letzten Absatz des Artikel meinend, letzte Absätze deuten nicht selten auf Fazitäres hin]

    Dr. W will ebenfalls nicht anders.

    Dr. W dagegen würde schlicht eine minderschwere epidemiologische Lage feststellen wollen, die u.a. auch durch Datenlage bspw. so unterstützt :

    -> https://www.cdc.gov/nchs/nvss/vsrr/covid19/excess_deaths.htm

    -> https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

    … dem Anschein nach abklingend ist und insofern nicht durch besondere Gegenmaßnahmen, die schwere wirtschaftliche Folgen tätigen, die ebenfalls die allgemeine Lebensqualität stark beeinträchtigen, angefangen und nicht aufgehört bei Maskenpflicht und Außentemperaturen von + 30 Celsius.
    (Auch wirtschaftlicher Misserfolg kann töten, sozusagen.)

    Darf in Betracht gezogen werden zunehmende Durchseuchung durch den Befall mit der Infektionskrankheit COVID-19 schlicht (die Etymologie ist klar : schlecht) in Kauf zu nehmen, um andere Kosten zu minimieren zu suchen, wobei diese “Kosten” ebenfalls das Humanleben meinen?
    (So wäre früher gehandelt worden, wenn ein Feind nicht zu besiegen ist, verantwortungsethisch sozusagen.)

    Darf weitergehend in Betracht gezogen werden, Güterabwägungen die Gegenmaßnahmen anleitend, Selbstisolation von Risiko-Gruppen meinend, Dr. W ist ebenfalls schon “ein wenig” älter, wäre nur ungerne derart infiziert, auch deren Folgen als tödlich, nicht nur wirtschaftlich, schlicht (“schlecht”) anzunehmen?

    Darf weitergehend in Betracht gezogen werden, dass bei minderschwerer epidemiologischer Lage hier auch Profiteure aufscheinen, die hier ihr “politisches Süppchen” kochen, Mandatsträger, die so aber nicht von den Mandatsgebenden, die Liberale Demokratie und die Wähler, das Staats- oder Wahlvolk ist gemeint, bestellt worden sind?

    Dürfen auch in dieser Krise Güterabwägungen zentral blebien?


    Insgesamt, lieber Herr Dr. Dueck, schaut es einigen schon so aus, dass “Sterbe-Systematisierungen” in diesem Zusammenhang auch von publizistischer Seite nicht benötigt werden, die wohl die Seele meinen sollen, püschologisierend anscheinend, wenn doch “nur” eine Epidemie, so ist nationalstaatlich eine Endemie zu bearbeiten, gemeint ist.
    Mut machen wäre die Alternative.

    Dr. W rät, sicherlich der Menge und der Bedürfnislage einiger dieser Menge, widersprechend, an das Leben als nicht ewig betrachten, “In order to live, you must be willing to die!” heißt es doch schön, und jeweils, ohne besonders schlechte Laune zu verbreiten schlicht (“schlecht”) darauf zu verweisen, dass die allgemeine, auch in der BRD vorkommende epidemiologische Lage nicht so-o schlimm ist und vor allem Risiko-Gruppen betrifft.

    Die in diesem Feedback vorsorglich zuerst webverwiesenen Datenlagen sollten also auch ein wenig beruhigen, Dr. W hofft, dass auch in der BRD noch eine gewisse Resilienz gegenüber Bedrohung, Gefahr (vs. Risiko, das folgt eigener Handlung, Luhmann legte auf diese Unterscheidung viel wert), vorhanden ist.
    Das Wahl- oder Staatsvolk tapfer bleibt.

    Oder spricht Dr. W, der ebenfalls bereits ein wenig älter ist, nunmehr sozusagen eine antiquierte Sprache, zumindest in diesem Zusammenhang, die nunmehr möglicherweise wegzustoßen ist?

    MFG – WB

  4. Dr. Webbaer, die Zahlen sehen nicht wirklich schlimm aus, ABER: Diesmal ist das Problem im SOMMER, sonst im Winter. Und der Winter kommt bald. Jetzt kann man (wollen Sie das?) sorglos in den Winter gehen (wohl bekomm’s, finde ich), oder wenigstens bis zum März aufpassen. Der Ausbruch in D ist auf ein paar Leute zurückzuführen, aber was, wenn wir mit 500 Neuinf. pro Tag in den Winter gehen?
    Zweitens: Es häufen sich Meldungen über Dauerschäden bei Genesenen… haben Sie die auch schon auf dem Schirm? Lungenärzte finden was an den Lungen, Herzärzte was am Herzen, Neuros am Hirn. Wenn man mal die Fälle durch alle Ärzte gehen lassen würde, nicht nur durch ein Fachgebiet, könnte Schreckliches heruaskommen. KÖNNTE, sieht aber so aus. Wäre es dann nicht besser, noch ein paar Monate Masken zu tragen und auf Erkenntnisse warten, anstatt Meinungen zu haben?

    • Zustimmung, werter Herr Dr. Dueck, natürlich hierzu :

      Wäre es dann nicht besser, noch ein paar Monate Masken zu tragen und auf Erkenntnisse warten, anstatt Meinungen zu haben?

      Prävention mit pessimistischer Sicht ist oft gut, Zustimmung dann doch nicht beim letzten Teilsatz Ihres dankenswerterweise bereit gestellten Re-Feedbacks, Meinungen sind aus diesseitiger Sicht immer cool.

      Wenn sie bewusst als Vorurteile, als Zwischenurteile, und nicht als Endurteile vorgetragen werden; der gesellschaftliche Diskurs, wie er auch bspw. hier aufschien, gar bundesdeutsch, darf auch bei schwieriger epidemiologischer Lage weiter gehen, klug ist es allerdings nicht auf die bekannten angeratenen Abstandsregeln zu verzichten, wie auf das Tragen von Masken, wenn derart demonstriert wird – wobei hier Einschätzung von Dr. Webbaer vorliegt, die nicht stimmen muss, ein Vor- oder Zwischenurteil vorliegt.

      Allerdings will sich Dr. Webbaer an dieser Stelle nicht erheben, die Menge ist halt eher direkt, in anderen Ländern als der BRD ist die (gesellschaftlich stark beeinträchtigende Maskenpflicht) auch kein Usus mehr: es kann durchaus zu neuen “Wellen” kommen, insbesondere, wenn das Virus gefährlicher werdend mutiert, wonach es abär nicht ausschaut.

      Die Gesichtsmaske ist ja auch eine Art Absage an die gewohnte Zivilisation.

      Ansonsten, hier mal die bundesdeutsche Datenlage i.p. sog. Übersterblichkeit webverwiesen :

      -> https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html (marginal angefragt, was, wth!, war 2018 so um KW 10 bundesdeutsch herum los?)


      Darf Dr. Webbaer noch einmal versuchen Ihre Meinung zur Frage einzuholen, ob – nach Güterabwägung! – eine durchgehende Durchseuchung in Kauf genommen werden kann, um idF durch sog. Herdenimmunität die Sache als “gegessen” zu betrachten ?

      Einstweilen und staatlich bestens unterstützt, insbesondere auch : monetär, Ältere (Dr. W ist selbst schon wenig älter) und vor allem Risikogruppen in ihrer anzustrebenden Selbst-Isolation unterstützend, gerne auch mit sehr viel Steuergeld (das vglw. <em<wenig Steuergeld bedeutet, wenn mit dem Verbrauch von Steuergeld verglichen wird, dass die hier gemeinte Gesamt-Prohibition betrifft), das Volk, den “Laden” aber nicht versuchen muss generell aufzuhalten, was ja einen jahrelangen Kampf gegen COVID-19 bedeuten kann.

      Also den Drops sozusagen zu schlucken und gesamtgesellschaftlich resilienter zu werden, in Anbetracht eher geringer Gefahrenlage (Luhmann, vs. ‘Risiko’, eine Gefahr liegt vor, sie kommt von außen, sie kam von außen)?

      MFG – WB (der Ihre Meinungen nicht selten nicht teilt, abär auch hier Ihre Belastbarkeit, Ihre Toleranz mag – Bildung lohnt sich womöglich)

      • *
        gerne auch mit sehr viel Steuergeld (das vglw. wenig Steuergeld bedeutet, wenn mit dem Verbrauch von Steuergeld verglichen wird, das[] die hier gemeinte Gesamt-Prohibition betrifft)

  5. Zitat Paul Stefan:

    Hier gibt es eine Übersicht über die Übersterblichkeit in den USA von 2017 bis 2020. Da ist die Epidemie klar erkennbar.
    www . cdc.gov /nchs/nvss/vsrr/covid19/excess_deaths.htm
    www . cdc.gov /nchs/nvss/vsrr/covid19/excess_deaths.htm#dashboard

    Die Epidemie ist höchstens erkennbar als eine saisonale Grippewelle.
    In den meisten westlichen Ländern war der Höhepunkt der Coronavirus-Infektionen bereits im März oder April und oftmals noch vor dem Lockdown erreicht. Der Höhepunkt der Todesfälle lag in den meisten westlichen Ländern im April. Seither gehen die Hospitalisierungen und Todesfälle in den meisten westlichen Ländern wieder zurück. Diese Entwicklung gilt auch für Länder ohne Lockdown, wie z.B. Schweden, Weißrussland und Japan. Die kumulierte Jahressterblichkeit liegt in den meisten westlichen Ländern weiterhin im Bereich einer milden (z.B. CH, AT, DE) bis starken (z.B. USA, UK) Grippewelle. Siehe hier offizielle Statistiken der verschiedene Länder

    Mehrere Länder befinden sich seit Mai sogar in einer relativen Untersterblichkeit, siehe hier. Der Grund dafür ist, dass das Medianalter der Corona-Todesfälle oftmals über der durchschnittlichen Lebenserwartung lag. Bis zu 80% der Todesfälle ereigneten sich in Pflegeeinrichtungen.

    Die Corona-Pandemie ist, was die Gefährlichkeit anbelangt, durchaus vergleichbar mit einer saisonalen Grippewelle, wie wir sie jedes Jahr mehr oder weniger ausgeprägt erleben: gleiche Symptome, gleiche Saisonalität, gleiche Risikogruppen, gleiche Krankheitsverläufe, vergleichbare Sterblichkeit – wobei zu beachten ist, dass dies Jahr seltsamerweise keine Grippetoten zu beklagen sind, die Influenza-Viren haben höflicherweise dem Corona-Virus das Feld überlassen… 😉

    • “Die Corona-Pandemie ist, was die Gefährlichkeit anbelangt, durchaus vergleichbar mit einer saisonalen Grippewelle, wie wir sie jedes Jahr mehr oder weniger ausgeprägt erleben:”

      Nein, das ist sie nicht. Es gibt keine ausgeprägte Saisonalität, wie der Anstieg der positiv Getesten und der Todeszahlen in den USA und lateinamerikanischen Staaten zeigt.
      Es gibt über 660 000 Tote weltweit, das ist nicht mehr mit einer üblichen Grippewelle vergleichbar, eher mit einer richtigen Grippepandemie.

    • … auch die Grippe ist nicht saisonal, sie ist ganzjährig präsent!
      Sie ist bei uns im Frühjahr nur ausgeprägter, Corona zieht stur durch.

  6. Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.
    Frau Kübler-Ross mag von der Psychiaterin zur Geistheilerin geworden sein. Doch andererseits macht ihre Beschreibung des Sterbeprozesses als Phasen, die von der Leugnung über mehrere Zwischenphasen schliesslich zur Akzeptanz führen, aus etwas Irrationalem etwas was der Ratio, ja sogar der Berechenbarkeit wieder zugänglich wird.
    Irrationales, beispielsweise irrationalen Überschwang, gibt es auch an der Börse. Wenn Tesla an der Börse mehr wert ist als VW, Daimler und BMW zusammen und das obwohl Tesla pro Jahr nicht einmal 10% soviel Autos verkauft wie VW, Daimler und BMW zusammen, dann ist das mit Sicherheit irrationaler Überschwang. Das sieht auch Elon Musk so: er hält die Aktie für überwertet. Trotzdem lässt sich auch hinter diesem Wahnsinn, ein tieferer Sinn erkennen, denn Tesla könnte tatsächlich die drei erwähnten Konzerne VW, Daimler und BMW irgendwann nicht nur überrunden, sondern sie sogar ins Jenseits befördern. Hier aber zeigt sich die Irrationalität der Börse noch weit stärker als bei der Überwertung von Tesla. Denn wenn VW, Daimler und BMW der Herausforderung durch Tesla nicht gewachsen sind, dann müsste ihr Kurs stark sinken. Das tut er aber nicht. Es scheint die Börse kann zwar himmelhoch jauchzen, aber sie ist nur selten ein adäquater Sterbebegleiter.

    • Die Autoaktien sind doch alle in Investmentfonds und in DAX-Zertifikaten, und Deutsche verkaufen nie! Sorry… dasselbe, was Sie hier sagen, ist endlos von Amazon, Facebook, Google etc. gesagt worden. Und Tesla wird nicht an den Autoverkäufen gemessen/bewertet, sondern an dem digitalen Kern, der den deutschen Werken weit voraus ist…die Autoverkäufe kommen schon noch. Es gibt für die Oberfläche jetzt schon Android Auto oder Apple CarPlay – Volvo nimmt Android…es geht doch gar nicht mehr um das Blech!

      • Zitat :

        Und Tesla wird nicht an den Autoverkäufen gemessen/bewertet, sondern an dem digitalen Kern, der den deutschen Werken weit voraus ist…die Autoverkäufe kommen schon noch. Es gibt für die Oberfläche jetzt schon Android Auto oder Apple CarPlay

        Ja, aber Tesla ist mehr: jetzt entwickelt es auch eine eigene Batterietechnologie (soll auch in Berlin Grünheide zum Einsatz kommen). Der digitale Kern Teslas ist wohl die Softwareaktualisierung „over the air“ plus der Tesla Fahrassistent, der ja bis zu „Full Self-driving“ entwickelt werden soll. Android Auto und Apple Car Play dagegen sind nichts anderes als Anbindungen eines Smartphones ans Auto. Das hat mit dem Kern des Autofahrens praktisch nichts zu tun.
        BMW, Mercedes und VW scheitern zudem kaum am digitalen Kern. Da sind sie nur etwas im Rückstand. Sie könnten aber an der Batterietechnologie scheitern, denn sie haben keine eigene, sondern sind auf China angewiesen. Die Batterietechnologie macht letztlich den Kern der batteriebetrieben Autos aus und diese Kerntechnologie einfach von einem Anbieter zu kaufen ist riskant.. Darum entwickeln ja VW und Mercedes je eigene Verbrennungsmotoren.
        Aktuelle Forschungen zeigen, dass sich Autobatterien in den nächsten 10 Jahren stark verbessern werden. Wenn die deutschen Autohersteller hier hinterherhinken dann ist es um sie geschehen.

      • Zitat Guenter Dueck:

        es geht doch gar nicht mehr um das Blech!

        Blech ist aber die Kernkompetenz der deutschen Autobauer. Was das bedeuten könnte will ich im folgenden darstellen

        Tesla inside
        Am 28.Juli 2020 sagte Elon Musk, er wolle nicht andere Autohersteller „zerstören“, sondern er wolle vielmehr welweit Nachhaltigkeit zum Durchbruch verhelfen und sei deshalb bereit Teslas Software und Batterietechnologie zu lizenzieren. Der Reuters-Artikel Tesla’s Musk says open to supplying batteries to other automakers berichtet darüber. Dort liest man (ün
        Bersetzt von DeepL):

        Generaldirektor Elon Musk sagte am Dienstag, das Unternehmen sei offen für die Lizenzierung von Software und die Lieferung von Antriebssträngen und Batterien.
        Wörtlich sagte er auf Twitter:
        “Tesla is open to licensing software and supplying powertrains & batteries. We’re just trying to accelerate sustainable energy, not crush competitors!” Musk said in message on Twitter.

        Mit anderen Worten: Die deutschen Automobilhersteller dürfen weiterhin das Blech, das äussere Erscheinungsbild pflegen vorausgesetzt das Auto wird mit „Tesla Inside“ beworben.

        • Gibt es heute noch eine Kernkompetenz, Desktop-Computer herzustellen? Wo sind Dell und HP? Windows ist aber noch da. Ich gebe es jetzt auf, Sie zu überzeugen… sorry…IBM ist noch 113 Mrd wert, immerhin, HP noch ganze 26. ABER: …Microsoft 1544 Mrd (!!)
          So geht das mit Autos auch, was Sie nicht glauben… sorry…
          Was Musk sagt, ist wie “Alle Computer sollen mit Windows laufen” oder “Alle Smartphones mit Android”, mehr nicht. Und Selbstfahrautos sind demnächst aus Standardblech wie heute Cloudcomputer.

    • Hallo Herr Holzherr,

      ich habe grade alles, was ich schrieb, zufällig in der SZ vom 28.7.2020 gefunden, ist leider hinter einer Paywall. Da sagt Ihnen ein Audi-Vorstand genau dasselbe… Sie denken in die falsche Richtung, sorry. Vielleicht glauben Sie Herrn Duesmann. Sie können nicht Dinge als irrational empfinden, bevor Sie sich da nicht tief hineingedacht haben.
      https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/audi-duesmann-tesla-1.4981404?reduced=true
      Audi sagt, sie fangen jetzt erst an und wollen in vier Jahren einen Plan haben. Sie setzen 100 Leute dran (nicht Tausende wie in US Google etc. ) Dann sind sie 2025 so weit wie Tesla 2015??? “Vorsprung durch Technik”?

      LG GD

  7. Nun, Corona greift auch das Gehirn an.
    Das Virus existiert schon fast 1000 Jahre, bei einigen hat es wohl jetzt nochmal kräftig nachgeholfen.
    Leute, die nie mit dem kleinen 1×1 klargekommen sind, offenbaren wieder ihre Argumentationsdefizite.
    Scilogs als “Tagebücher der Wissenschaft” machen die Türen neuerlich auf für die Coronaverharmloser.
    Eine seltsam selbstversprechende Plattform, bedankt euch endlich mal bei der Kuriosität JL.

  8. Zitat Dr.Webbär:
    Darf weitergehend in Betracht gezogen werden, dass bei minderschwerer epidemiologischer Lage hier auch Profiteure aufscheinen, die hier ihr “politisches Süppchen” kochen, Mandatsträger, die so aber nicht von den Mandatsgebenden, die Liberale Demokratie und die Wähler, das Staats- oder Wahlvolk ist gemeint, bestellt worden sind?
    Dürfen auch in dieser Krise Güterabwägungen zentral blebien?

    Güterabwägungen durch die Politik haben nun mal überhaupt nicht stattgefunden in der Corona-Krise, obwohl diese sowohl ethisch als auch gesetzlich unbedingt angebracht waren…

    Die juristische Aufarbeitung der Corona-Krise steht noch überall bevor, es gibt nämlich massive Klageverfahren aus der Bevölkerung. In Österreich hat allerdings vor Kurzem das Verfassungsgericht diese gravierende Fehlleistung der Politik bereits kassiert und urteilt, dass die Ausgangsbeschränkungen in Österreich verfassungswidrig waren:

    Das Oberste Gericht der Republik massregelt die Regierung und deren Massnahmen.
    Die in Österreich verhängten Ausgangsbeschränkungen im öffentlichen Raum waren verfassungswidrig. Das berichtet Die Presse unter Berufung auf einen Entscheid des Verfassungsgerichtshofes (VfGH). […]
    Quelle: Die Presse vom 22. Juli 2020: Höchstrichter: Corona-Ausgehregeln waren gesetzeswidrig

    Auch ein deutsches Gericht hat bereits in diesem Sinne entschieden: Der Lockdown von einem ganzen Landkreis in NRW (wegen angeblichem “Krankheits-Ausbruch”) in der Fleischfabrik Tönnies war gesetzwidrig:
    Quelle: ntv vom 6. Juli 2020: Nicht mehr verhältnismäßig“ Gericht hebt Lockdown in Kreis Gütersloh auf

    NB: Zusammenfassung des sogenannten „Krankheitsausbruchs“ bei Tönnies, die durchaus dieses Urteil erklären kann:

    – Die Ansteckungen haben nicht in den Unterkünften stattgefunden, sondern einzig in den gekühlten und ventilierten Räumen

    – Ansteckung trotz Maske

    – Die überwiegende Mehrheit der Infizierten sind nicht krank geworden: Nur 0,3 % der Infizierten mussten behandelt werden (also ein “Krankheits-Ausbruch” quasi ohne Kranke…)

    – Es gab kein Konzept für die Behandlung der wenigen erkrankten Personen

    – Es gab keine Todesfälle

  9. Zitat Dr. Webbär:
    Darf weitergehend in Betracht gezogen werden, dass bei minderschwerer epidemiologischer Lage hier auch Profiteure aufscheinen, die hier ihr “politisches Süppchen” kochen, Mandatsträger, die so aber nicht von den Mandatsgebenden, die Liberale Demokratie und die Wähler, das Staats- oder Wahlvolk ist gemeint, bestellt worden sind?

    Ja, es darf durchaus in Betracht gezogen werden, dass sogar auch bei sehr schwacher epidemiologischer Lage Profiteure am Werk sind, sowohl aus der Politik als auch aus der Wirtschaft. Das lehrt uns die “Pandemie” mit der Schweinegrippe aus der Saison 2008/2009 mit genau denselben Akteuren, siehe ernüchternde Aufbereitung sogar durch etablierten Medien :

    TV-Reportage MONITOR vom 28.06.2010
    Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuerte die WHO?
    https://www.youtube.com/watch?v=DKQF-vWYmCU

    oder
    ARTE Doku 2009 – Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe
    https://www.youtube.com/watch?v=ECO4FzFP6Nk

  10. Zitat hro
    Frau Lopez, vielleicht haben Sie es ja noch nicht mitbekommen, aber nicht nur beim ersten Infizierten in Deutschland (Firma Webasto), gibt es drei Monate nach Infizierung keine Antikörper mehr, manche Infizierte haben überhaupt keine entwickelt.
    Das bedeutet höchstwahrscheinlich, daß die Ausrottung des Virus nur durch konsequente Quarantäne erfolgen kann, ansonsten wird es wohl ein ständiges “Trommelfeuer” geben, wo auch die Stärksten irgendwann mal schwach, krank und am Virus sterben werden!? Aber sie glauben sicher ganz fest an einen Impfstoff der einmalig-multiresistent macht?

    Ich glaube ganz bestimmt nicht “ganz fest” an einen Impfstoff. Ganz im Gegenteil, ich halte mit vielen Experten weltweit die geplante Impfung sowohl für unnützlich als auch für gefährlich und grob fahrlässig.

    Siehe zum Beispiel ein sehr informatives Video von einem Facharzt:
    Ein Impfarzt erklärt die geplante Corona-Impfung

    Der einzige, der sich auf einen gefährlichen Killervirus und eine Zwangsimpfung für die ganze Weltbevölkerung riesig freut, ist der milliardenschwere Pharma-Investor Bill Gates, er grinst dabei vor lauten Vorfreude über beide Ohren, siehe ab Min. 3:50 sowie auch ab Minute 5:42, das lohnt sich!

    https://www.youtube.com/watch?v=-Tcc96a-9Xc

  11. Zu Frau Kübler Ross bzw. ihren Phasen:
    Bei all den Phasen die sie da erwähnen fehlt mir die Phase HOFFNUNG. Diese Phase, die sie in der Seele finden, hat so manchen Menschen geholfen die anderen Phasen zu überwinden. So gesehen ist diese Frau für mich keine “Geistheilerin” ,wobei dieser Begriff in diesem Land zu einem gemeinen Geschäftsmodell verkommen ist und hier hilfesuchende Menschen für viel Geld abgezockt werden. Der Geist ist hier nicht krank, sondern die Sicht auf das Leben. Sie selbst entwickeln ja dieses Prinzip HOFFNUNG in ihren Darlegungen mehr oder weniger unbewusst. Im Gegensatz zu anderen Ländern unterstützt diese Regierung geschädigte Firmen finanziell, soweit ist das mitbekomme. Inwieweit solche Maßnahmen auch Freiberuflern helfen, kann ich nicht einschätzen. Ich bin der Ansicht, dass auch diesen Menschen, worunter auch viele Künstler/Musiker fallen, finanziell geholfen werden sollte.

  12. @ Gunter Dueck

    In welchem Maß ist die Kübler-Ross-Kurve empirisch bestätigt?

    Und in welchem Maß ist die These empirisch bestätigt, dass die Corona-Akzeptanz der Kübler-Ross-Kurve folgt?

    Mir kommt das alles noch ein wenig feuilletonisch vor. 🙂

    • Sie sind etwas anspruchsvoll… wie soll man etwas empirisch wissen, was noch nie da war?
      Kübler-Ross: Schauen Sie mal in die Wikipedia…da steht eine Menge zur Würdigung.
      Wie stellen Sie sich wissenschaftliche Studien mit 1000 Sterbenden vor, um empirisch… ??
      Es kommt manchmal auf Urteil an, das ist nicht feuille…

      • In der Wissenschaft kann man ruhig schon mal anspruchsvoll sein. 🙂

        Die Psychologie steckt voller solcher Zusammenhangshäppchen. Da wird im Labor ein Experiment gemacht, dessen Ergebnisse dann aber i.d.R. draußen in der Welt nicht empirisch geprüft werden. Als Folge weiß kein Mensch, welche empirische Bedeutung experimentell gewonnene psychologische “Erkenntnisse” wirklich haben.

        Es ist im Grunde so, als würden sich Physiker auch heute noch Äpfel auf den Kopf fallen lassen. Mal grüne, mal rote, mal verfaulte … mal in einem Garten, mal auf einem Parkplatz, mal in einem Zimmer … mal auf einen Frauenkopf, mal auf einen Männerkopf, mal auf einen Totenkopf.

  13. Zitat Tim:
    In welchem Maß ist die Kübler-Ross-Kurve empirisch bestätigt?
    Und in welchem Maß ist die These empirisch bestätigt, dass die Corona-Akzeptanz der Kübler-Ross-Kurve folgt?

    Ich bin noch ratloser was die Kübler-Ross-Kurve im Zusammenhang mit Corona überhaupt für eine Aussagekraft hat.

    So wie ich es verstehe beziehen sich die 5 Phasen von Frau Kübler-Ross auf die psychische Verfassung eines totkranken Menschen, wobei die letzte Phase möglicherweise die Akzeptanz des unausweislichen Todes wäre. Diese psychologische Einstellung wird in der Tat auch oft in der Empirie nach einem langen und schweren Sterbeprozess beobachtet.

    Oder um welche “Akzeptanz” handelt es sich bei der Phase 5 von Frau Kübler-Ross-These? Was könnte sonst ein totkranker Mensch nach einem langen Sterbeprozess akzeptieren? Das ist von Herrn Dueck nicht klar dargestellt worden, um welche “Akzeptanz” es sich bei der Phase 5 der Kübler-Ross-These handelt, darüber spricht er nämlich auf einmal nicht mehr von einem sterbenden Mensch, sondern von “der Welt” und von IBM:

    . Akzeptanz: Die Welt hat sich verändert. Es ist, wie es ist. Ich muss anders weiterleben. IBM Services könnte funktionieren – muss sogar.

    Ich zweifle daran, dass Frau Kübler-Ross in der Beschreibung ihrer Phase 5 “Akzeptanz” von der materiellen Welt und von einer Firma gesprochen hat.

    Die Vermengung des psychologischen Verfassungszustandes eines sterbenden Menschen mit einer Gesellschaft bei einer Pandemie ist für mich kaum schlüssig. Was soll bloß die Gesellschaft in Zeiten von Corona bei der Phase 5 des Sterbeprozesses “akzeptieren“???

    – Soll die Gesellschaft den Tod von erkrankten Menschen akzeptieren?
    – Soll sie den finanziellen Ruin und die Vernichtung der Existenz von nicht erkrankten Menschen akzeptieren?
    – Soll sie den Zusammenbruch der kompletten Wirtschaft akzeptieren?
    – Soll sie den auf unbestimmte Zeit bzw. dauerhaften Wegfall der verfassungsmäßigen Grundrechte akzeptieren?
    – Soll sie akzeptieren, dass die demokratische Gesellschaftsordnung, die Mitbestimmung und Selbsbestimmung der Bürger nicht mehr zu gelten haben und diktatorische Verhältnisse eingeführt werden?

    Was versteht Herr Dueck unter dem Wort “Akzeptanz” im Titel seines Blogs: “Psychologie der Corona-Akzeptanz“???
    Wer akzeptiert was und wer akzeptiert was nicht???

  14. Die letzen Stufen werden wohl eher so aussehen:

    – Depression: „Es ist passiert. Corona. Keine Kundenaufträge. Ich bin als Freiberufler am Ende. Meine Ersparnisse schwinden.“ Man fühlt sich wie nach einem Tsunami: Das Haus ist weg.

    – Akzeptanz: Die Welt hat sich verändert. Nichts wird jemals wieder normal sein.
    “Es hat alles keinen Sinn mehr. Ich hänge mich jetzt auf.”

  15. @Lopez “… von Frau Kübler-Ross auf die psychische Verfassung eines totkranken Menschen, …”

    Das passt doch hervorragend, wenn man den multischizophren-kreislaufenden Zustand der Menschheit betrachtet 😃

  16. Zitat Peter Müller:
    Die letzen Stufen werden wohl eher so aussehen:
    – Depression: „Es ist passiert. Corona. Keine Kundenaufträge. Ich bin als Freiberufler am Ende. Meine Ersparnisse schwinden.“ Man fühlt sich wie nach einem Tsunami: Das Haus ist weg.

    Wobei meiner Meinung nach wieder ein Denkfehler in dieser Darstellung der 4. Phase steckt “Es ist passiert. Corona.

    Der Corona-Virus ist zwar dafür verantwortlich, dass Menschen aus einer Risikogruppe erkranken und sterben, er ist jedoch nicht dafür verantwortlich, dass irgendein „Haus weg ist“… Dass unzähligen Häuser weg sind steht allein unter der Verantwortung der Politiker, die die Corona-Maßnahmen beschlossen haben, nicht unter der Verantwortung des Corona-Virus. Man hätte die Häuser von gesunden Menschen nicht wie bei einem Tsunami zerstören müssen, um zu versuchen, das Leben von sterbenden Menschen vor Corona zu retten.

    Da steckt aus meiner Sicht ein Denkfehler von Herrn Dueck in dieser Beschreibung: Nicht Corona ist Schuld für den Tsunami, sondern die politischen Maßnahmen gegen Corona sind daran Schuld.

  17. @Lopez “… sondern die politischen Maßnahmen gegen Corona sind daran Schuld.”

    Und für die sind wir alle mitverantwortlich, bzw. gleichermaßen dumm, in Symptomatik zu “Wer soll das bezahlen?” und “Arbeit macht frei”, des “gesunden” Konkurrenzdenkens für den nun “freiheitlichen” Wettbewerb um konsum- und profitautistischen Kommunikationsmüll.

    Übrigens, gibt sehr viele die nicht alt sind und nicht irgendeiner Risikogruppe angehörten und trotzdem heftig und mit Folgeschäden an Corona erkrankten.

    Ausserdem gibt es jetzt sogar Erkenntnisse über organische Schäden bei Menschen die nicht von ihrer Infizierung erkrankten.😎

  18. Zitat hto:
    Übrigens, gibt sehr viele die nicht alt sind und nicht irgendeiner Risikogruppe angehörten und trotzdem heftig und mit Folgeschäden an Corona erkrankten.

    So? Wo ist die Quelle für Ihre sehr vage Aussage “es gibt sehr viele die nicht alt sind…” ?

    Offensichtlich ist es ein Fake-New, denn ich kenne dagegen die offizielle Statistik des Robert Koch Instituts über die Altersverteilung der mit SARS-COV2 Verstorbenen in Deutschland – Stand 24.07.2020 , und sie widerspricht glatt Ihre Aussage…

    Sie können sich diese Altersverteilungsgraphik des RKI zum Beispiel bei der Minute 9:50 in dem folgenden, sehr informativen Video in Ruhe angucken, wo verschiedene Statistiken des RKI vorgestellt bzw. ausgewertet und in sinnvollen Relationen gestellt werden.

    Statistisch sind Menschen unter 50 von SARS-COV2 mit Prozentzahlen unter 1 betroffen:

    0-9 Jahre : 0,01%
    10-19 Jahre: 0,02%
    20-29 Jahre: 0,10%
    30-39 Jahre: 0,25%
    40-49 Jahre: 0,83%

    wobei natürlich nicht ausgeschlossen werden kann, dass es auch Menschen mit schweren Vorerkrankungen in diesen Altersgruppen gibt.

  19. Zitat Tim:
    Die Psychologie steckt voller solcher Zusammenhangshäppchen. Da wird im Labor ein Experiment gemacht, dessen Ergebnisse dann aber i.d.R. draußen in der Welt nicht empirisch geprüft werden. Als Folge weiß kein Mensch, welche empirische Bedeutung experimentell gewonnene psychologische “Erkenntnisse” wirklich haben.

    Das Problem liegt im Zusammenhang mit der hier zugrunde gelegten Studie von Frau Kübler-Ross meiner Meinung nach daran, dass diese Studie einzelne Menschen als Untersuchungsobjekte zugrunde liegt, wobei sie aus meiner Sicht nicht geeignet ist, auf abstrakte Konstrukte wie “Firma” oder “Gesellschaft” übertragen zu werden.

    Denn eine Firma oder eine Gesellschaft besteht nicht aus einem einzelnen Mensch, sondern aus einer Vielzahl von einzelnen Menschen. Es ist nicht glaubwürdig und wohl auch wissenschaftlich nicht zulässig, eine einheitliche psychologische Reaktion auf ein Ereignis bei dieser Vielzahl von Menschen zu unterstellen. Zum Beispiel die Reaktion auf eine harte Diagnose kann verschieden sein bei verschiedenen Menschen, abhängig von ihren jeweiligen Persönlichkeiten, von ihren Lebensumständen oder von ihren Altern. Man reagiert zum Beispiel bestimmt nicht gleich bei einer Krebsdiagnose mit 80 als mit 30. Wie schon gesagt, die Phase 1 der Leugnung der Diagnose ist meiner Meinung nach völlig daneben: Ich kann mir keinen Mensch vorstellen, der eine harte Diagnose leugnet und sich „Zweitmeinungen ohne Ende einholt“. Die Phase 1 von Frau Kübler-Ross ist aus meiner Sicht verfehlt, diese 1. Phase ist hochwahrscheinlich in der Empirie erst einmal bei der Mehrheit der Menschen: Panik (bei sehr alten oder bereit schwer erkrankten Menschen würde ich auf eine gewisse Gleichgültigkeit bzw. auf Fatalismus tippen).

    Bei der 2. Phase würde ich eine wichtige Haltung einordnen, die bei Frau Kübler-Ross völlig fehlt und die von dem Teilnehmer Querdenker weiter oben erwähnt wurde: Hoffnung.

    Ich weiß nicht, ob die Studie von Frau Kübler-Ross übertragbar auf börsennotierten Firmen ist, ich kenne nicht damit überhaupt nicht aus – der Teilnehmer Martin Holzherr hat allerdings weiter oben Einwände geäußert. Als Untersuchung von einheitlichen psychologischen Reaktionen einer ganzen Gesellschaft auf Corona ist dagegem diese Studie meiner Meinung nach überhaupt nicht geeignet bzw. nicht übertragbar.

  20. Die Kübler-Ross-Kurve beschreibt typische Reaktionsmuster von Menschen, denen klar wird, dass der baldige Tod unabänderlich ist.
    Auf diese Erkenntnis wird mit typischen Verhaltensmustern reagiert – welche von Kübler-Ross beschrieben wurden.

    Im obigen Blog-Beitrag wird beschrieben, dass ein strukturell ähnliches Akzeptanz-Verhaltens-Muster auch in Unternehmen beobachtbar ist, wenn man mit sehr unangenehmen Fakten konfrontiert wird.

  21. Zitat KRichard:
    Im obigen Blog-Beitrag wird beschrieben, dass ein strukturell ähnliches Akzeptanz-Verhaltens-Muster auch in Unternehmen beobachtbar ist, wenn man mit sehr unangenehmen Fakten konfrontiert wird.

    Herr Dueck hat auf meinen ersten Kommentar präzisiert, dass der Blog-Beitrag als Untersuchung des psychologischen Zustands der Gesellschaft insgesamt zu verstehen ist:

    Zitat G. Dueck: im Artikel geht es nicht um die Akzeptanz eines infizierten Individuums, sondern um die Corona-Akzeptanz der Gesellschaft insgesamt.

    Auf meine Fragen hin, um welche “Akzeptanz” es gehen soll, ist jedoch Herr Dueck nicht eingegangen:

    Zitat J. Lopez: Die Vermengung des psychologischen Verfassungszustandes eines sterbenden Menschen mit einer Gesellschaft bei einer Pandemie ist für mich kaum schlüssig. Was soll bloß die Gesellschaft in Zeiten von Corona bei der Phase 5 des Sterbeprozesses “akzeptieren“???
    – Soll die Gesellschaft den Tod von erkrankten Menschen akzeptieren?
    – Soll sie den finanziellen Ruin und die Vernichtung der Existenz von nicht erkrankten Menschen akzeptieren?
    – Soll sie den Zusammenbruch der kompletten Wirtschaft akzeptieren?
    – Soll sie den auf unbestimmte Zeit bzw. dauerhaften Wegfall der verfassungsmäßigen Grundrechte akzeptieren?
    – Soll sie akzeptieren, dass die demokratische Gesellschaftsordnung, die Mitbestimmung und Selbsbestimmung der Bürger nicht mehr zu gelten haben und diktatorische Verhältnisse eingeführt werden?
    Was versteht Herr Dueck unter dem Wort “Akzeptanz” im Titel seines Blogs: “Psychologie der Corona-Akzeptanz“???
    Wer akzeptiert was und wer akzeptiert was nicht???

    Haben Sie verstanden, KRichard, um welche “Corona-Akzeptanz der Gesellschaft insgesamt” es bei Herrn Dueck geht und können Sie meine Fragen beantworten?

  22. Jocelyne Lopez,
    einige Menschen sprechen vom Beginn der Apokalypse, andere sehen in der Corona Krise nur einen Schnupfen der Weltgemeinschaft.

    Wir sind nicht im Berliner Sportpalast wo Joseph Goebbels 1943 dem Publikum die Zustimmung zum totalen Krieg abgerungen hat.
    Wir befinden uns in einer Situation, die nicht eindeutig gesehen wird und wo es auf ein gesundes Zusammenspiel von Vorsicht und Voraussicht ankommt.

    Sie stehen auf der optimistischen Seite und können nicht verstehen warum lockdowns durchgeführt werden., Es gibt aber auch Menschen, die mit Besorgnis in die Zukunft schauen. Hier gilt es einen Weg zu finden, der beiden Seiten gerecht wird . Angela Merkel macht es uns vor.

  23. Zitat H. Wied
    einige Menschen sprechen vom Beginn der Apokalypse, andere sehen in der Corona Krise nur einen Schnupfen der Weltgemeinschaft. […] .
    Wir befinden uns in einer Situation, die nicht eindeutig gesehen wird und wo es auf ein gesundes Zusammenspiel von Vorsicht und Voraussicht ankommt.

    Wir befinden uns in einer Situation, die nicht eindeutig – oder besser gesagt nicht einheitlich – gesehen wird: Die weltweite Wissenschaftsgemeinde ist zwischen der Apokalypse und einer Grippewelle (nicht mit einem Schnupfen!!) gespaltet. Es geht also überhaupt nicht darum, ein „gesundes Zusammenspiel von Vorsicht und Voraussicht“ zu würfeln: Wie sollte es bloß gehen, wenn man nicht weiß, mit welchem von diesen beiden Szenarien man gerade zu tun hat? Das geht überhaupt nicht, das wäre ein dilettantischer Blindflug.

    Es geht also darum in aller ersten Linie nicht gleich in Panik zu verfallen, sondern wissenschaftlich und evidenzbasiert herauszufinden, mit welchem Szenario man gerade in der Wirklichkeit zu tun hat: Apokalypse oder Grippewelle?

    Da kein Mensch, auch kein Wissenschaftler, ein Hellseher ist um zuverlässig die Zukunft vorauszusagen, spielt die Fachdisziplin Statistik die Hauptrolle bei dem Management der Corona-Pandemie: Man muss die relevanten Statistiken erheben und professionell auswerten, um zu sehen, ob sie auf eine Apokalypse hinlaufen oder auf eine Grippewelle.

    Das Problem bei der Erhebung und der professionellen Auswertung der Statistiken ist, dass sie offiziell in den Händen der Anhänger der Apokalypse sind, die als Dauerzustand naturgemäß in Panikmodus stehen und noch dazu monopolistische Berater der Regierungen sind. Das kann nicht gut gehen…

    In Deutschland ist die Erhebung der Corona-Statistiken ausschließlich in den Händen einer Behörde: Das Robert Koch Institut, das die Statistiken nicht nur antiquiert erhebt (mit Fax-Geräten, es verfügt ja dabei um keine digitale Datenbank…), und noch dazu völlig unprofessionell auswertet. Das RKI beschränkt sich nämlich ausschließlich auf absolute Zahlen, die einfach nur kumuliert werden und naturgemäß den Eindruck einer dauerhaften und nicht endenden Steigerung vermitteln. Die Apokalypse, eben…

    Es gibt jedoch in Deutschland unzählige Wissenschaftler, die die Fachdisziplin Statistik beherrschen bzw. unzählige Menschen, die über einen gesunden Menschenverstand verfügen und in der Lage sind, in den Statistiken die relevanten Entwicklungen zu erkennen, wobei sie keine Apokalypse erkennen können, sondern eben… eine Grippewelle.

    Um die entscheidende Rolle der Auswertung des Statistiken in der Corona-Krise zu verdeutlichen, empfehle ich zum Beispiel folgenden heutigen Artikel : RKI veröffentlicht Testzahlen: Wo ist die “sich rasant entwickelnde Pandemie”? :

    Am Dienstag erklärte RKI-Chef Wieler, dass ihm die steigende Zahl der Corona-“Infektionen” “große Sorgen” bereite. Die nun durch das RKI veröffentlichten Testzahlen belegen allerdings, dass dieser Anstieg wenigstens zum Teil durch die Ausweitung der Tests bedingt wird. […] Weiterlesen…

    Mit den kumulierten absoluten Zahlen können also die Anhänger der Apokalypse eine gefährliche zweite Corona-Welle vorgaukeln, wo die erste Welle eindeutig beendet ist (wenn es überhaupt eine erste Corona-Welle gab, denn es fällt langsam auf, dass es dies Jahr seltsamerweise gemäß Statistiken des RKI gar keine Grippewelle gab, obwohl es seit Jahrzehnten jeden Winter eine Grippewelle gibt… seltsam, oder?)

    Wenn man sich jetzt nach 6 Monaten „Corona-Pandemie“ die Sterbefälle-Statistiken einer anderen Bundesbehörde anguckt, des Statistischen Bundesamtes, ist es ganz eindeutig und evidenzbasiert, dass die Anhänger der Apokalypse völlig daneben waren und die Anhänger einer Grippewelle richtig lagen:

    Sterbefälle von 1. Januar – 07. Juni pro Jahr

    426.868 – 2020
    452.456 – 2019
    448.525 – 2018
    434.460 – 2017
    408.223 – 2016

    • Nur mal so: Ich bin Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Informationstheorie. Ich will das nicht raushängen, aber es ist schon betrüblich, wenn Sie alles anders sehen als Fachleute. Dieser Blog hier mit den Kommentaren ist in vier Monaten vergessen, dann ist eben die zweite Welle da, dann sagen die Maskengegner “oh”, aber wir haben dann: TOTE. In den USA haben wir heute 150.000 Tote in vier Monaten, das sind 0,5% der Bevölkerung, Ende des Jahres >1%, und es hört ja nicht auf…und die Toten sind am Maskenleugnen gestorben. Tschüss, ich höre auf, es wird ja nichts. Und wenn Sie schon Sterbefälle zitieren, dann doch von 1.4. oder so bis heute, Corona war doch im Januar nicht. Und lesen Sie über die Folgeschäden von Corona (Hirn, Lunge, Herz sind bisher entdeckt, mit 10 Prozenten bei den Infizierten).

    • … und was sagt uns diese falsch interpretierte Auflistung?
      Da steckt die Übersterblichkeit drin, wenn man die Krankheitsverläufe mit den Vorjahren vergleicht.
      Allerdings darf man nicht mit einem halben Jahr verdünnen, sondern analysiert wochenweise.
      In vielen Ländern dauerte die Übersterblichkeit wegen des “Ernteeffektes” 4-6 Wochen.
      In Großbritannien dauert sie weiter fort und hat inzwischen erschreckende 85.000 erreicht.
      Dann mal weiter so mit den vorsatz-verfälschten Statistiken aus der Schwindelambulanz.
      1

  24. @Lopez
    Herr Dueck hat die Kübler-Ross-Kurve im Zusammenhang mit IBM-Services vorgestellt. Natürlich gilt diese Kurve auch im Zusammenhang mit Covid-19 und der Auswirkung dieses Virus auf die Gesellschaft.

    Diese Kurve hat nur den Sinn, den Ablauf gewisser Mechanismen zu zeigen, welche im Zusammenhang des Verarbeitens von unangenehmen Fakten entstehen – sei es bei Einzelpersonen bzw. in Gesellschaften.

    Das Vorstellen dieser Kurve sagt aber NICHTS darüber aus, ob das Verhalten von Menschen in schwierigen Situationen richtig und/oder falsch ist. Aus diesem Grund können Sie nicht erwarten, dass ihre ´Fragen´ von Herrn Dueck oder von mir beantwortet werden.
    Denn sie haben offensichtlich weder verstanden um was es in diesem Blog geht, noch was die Thematik der Covid-19-Pandemie bedeutet.

  25. Jocelyne Lopez,
    unsere statistischen Daten sind so günstig, weil die Menschen Vorsicht walten lassen. Aus der Statistik können wir nicht schließen, “was wäre wenn”, damit haben beide Seiten Recht.
    Wir können es nicht darauf ankommen lassen, darin unterscheiden sich Ihre Meinung und die Meinung der Vorsichtigen.

  26. ” In den USA haben wir heute 150.000 Tote in vier Monaten, das sind 0,5% der Bevölkerung, Ende des Jahres >1%”

    Herr Dueck, sollte es nicht heißen:

    “0,05% der Bevölkerung, Ende des Jahres >0,1%”

    Wenn die USA die Sache nicht in den Griff kriegen, können die ein paar Hunderttausend Tote bekommen.

  27. Zitat KRichard:
    Herr Dueck hat die Kübler-Ross-Kurve im Zusammenhang mit IBM-Services vorgestellt. Natürlich gilt diese Kurve auch im Zusammenhang mit Covid-19 und der Auswirkung dieses Virus auf die Gesellschaft.
    Diese Kurve hat nur den Sinn, den Ablauf gewisser Mechanismen zu zeigen, welche im Zusammenhang des Verarbeitens von unangenehmen Fakten entstehen – sei es bei Einzelpersonen bzw. in Gesellschaften.

    Das war mir schon ohne Sie und von vorneherein klar, dass Herr Dueck die Kübler-Ross-Kurve bemüht hat, um den Ablauf gewisser Mechanismen bei Einzelpersonen bzw. in Gesellschaften zu zeigen – danke, das ist nett, aber ich brauchte hierzu nicht Ihre Hilfestellung.

    Ich habe sogar ausführlich begründet, falls Sie das nicht bemerkt hätten und im Gegensatz zu Ihnen, warum ich das Heranziehen dieser Kurve zur Darlegung von Verhaltensmustern bei Einzelpersonen oder bei Gesellschaften nicht ganz geeignet bzw. sinnvoll ansehe, zum Beispiel:

    – Bei Verhaltensmustern von Einzelpersonen ist die Phase 1 von Frau Kübler-Ross „Leugnen einer harten Diagnose und endloses Einholen von Zweitmeinungen“ völlig aus der Luft gegriffen, ich habe so eine Reaktion nie erlebt in meinem persönlichen Umfeld und kann mir sie auch gar nicht vorstellen. Mit welchen Statistiken Frau Kübler-Ross dieses Verhaltensmuster bei Menschen in der Empirie belegen haben will, ist mir rätselhaft. Ich kann die diesbezügliche Frage über die empirische Bestätigung der Kurve vom Teilnehmer Tim nachvollziehen.

    – Darüber hinaus fehlt wie gesagt bei Frau Kübler-Ross als Verhaltensmuster nach der Diagnose bei Einzelpersonen das wichtige Prinzip Hoffnung, wie der Teilnehmer Querdenken es angeführt hat. Dieses Verhaltensmuster braucht nicht einmal extra statistisch belegt zu werden, es reicht zu wissen, dass quasi alle Menschen nach einer harten Diagnose sich in eine Therapie begeben, was unmissverständlich das Prinzip Hoffnung belegt. Wäre es nicht so, würde man denken und sich verhalten wie der Teilnehmer Peter Müller es angeführt hat: „Es hat alles keinen Sinn mehr. Ich hänge mich jetzt auf“.

    Wie Sie sehen, andere Teilnehmer und ich haben sich schon eigene Gedanken über die zugrunde gelegte Studie von Frau Kübler-Ross gemacht mit Verhaltensmustern von einzelnen Menschen bei „unangenehmen Fakten“.

    Ich habe darüber hinaus auch ausführlich begründet, im Gegensatz zu Ihnen, warum ich das Heranziehen diese Studie um die Verhaltenmuster der Menschen bei der Corona-Krise zu zeigen als nicht geeignet ansehe: Das passt einfach nicht zu Corona. Vor allem fehlen die Begründungen für die wohl angestrebte „Corona-Akzeptanz“, wobei kein Mensch hier weiß, wer was bei Corona akzeptieren muss: Herr Dueck hat es nicht verraten, Sie auch nicht – obwohl Sie sich versucht haben, den Sinn der Anwendung dieser Kurve für Corona zu verteidigen.

    Zitat KRichard:

    Das Vorstellen dieser Kurve sagt aber NICHTS darüber aus, ob das Verhalten von Menschen in schwierigen Situationen richtig und/oder falsch ist. Aus diesem Grund können Sie nicht erwarten, dass ihre ´Fragen´ von Herrn Dueck oder von mir beantwortet werden.
    Denn sie haben offensichtlich weder verstanden um was es in diesem Blog geht, noch was die Thematik der Covid-19-Pandemie bedeutet.

    Ich habe auch nicht angestrebt selbst zu entscheiden, ob das Verhalten von Menschen richtig oder falsch ist, stellen Sie sich das mal vor. Es hätte ja gereicht, wenn Sie als Diskussionspartner in der Lage gewesen wären, Ihre eigene Auffassung über den ominösen Begriff „Corona-Akezptanz“ von Herrn Dueck darzulegen. Waren Sie aber nicht in der Lage, obwohl Sie sich offensichtlich anmaßen, im Gegensatz zu mir etwas über diesen Blog und überhaupt über die Thematik der Covid-19-Pandemie verstanden zu haben. Sie sollten vielleicht erst einmal von Ihrem hohen Roß herunterkommen, Herr KRichard, es handelt sich nämlich nicht in dieser Diskussion einzig um meine Verhaltensmuster und um meine psychologischen Auffassungen als Einzelperson, sondern um die Verhaltensmuster und die psychologische Auffassungen von Millionen von Menschen beim der Thematik der Covid-19-Pandemie, darunter von unzähligen Experten und Wissenschaftlern, die ganz bestimmt genau so fachlich qualifiziert im Fach Psychologie sind als Sie, wenn nicht mehr. Kommen Sie von Ihrem hohen Roß herunter, Herr Wissenschaftler KRichard.

  28. @Lopez
    Frau Kübler Ross beschrieb verschiedene Verhaltensmuster von Menschen, denen klar wird, dass ihnen der Tod in absehbarer Zeit unabwendbar bevorsteht – weil es z.B. keinerlei begründbare Hoffnung auf irgendeine Heilmöglichkeit gibt.
    Aus diesem Grund fehlt das Prinzip ´Hoffnung´ als Alternative.

    Die von Frau Kübler Ross vorgestellte Abfolge von Reaktionen zeigt Mechanismen auf, die man bei sehr vielen Menschen beobachten kann, wenn ihnen klar wird, dass sie in absehbarer Zeit sterben müssen (z.B. weil es keine Chance auf Heilung mehr gibt). Diese Mechanismen zu kennen, zu verstehen und an andere Menschen weiter zu vermitteln – gibt sowohl den Kranken, wie auch Pflegern und Familienangehörigen eine Chance, besser mit dieser komplizierten Situation umzugehen (z.B. mit Therapiegesprächen).
    Dabei geht es darum, diesen betroffenen Menschen zu helfen und nicht darum, irgendwelche empirischen Statistikwerte zu belegen.
    Frau Kübler Ross hat meines Wissens nie behauptet, dass die von ihr beschriebenen Mechanismen bei allen Menschen erkennbar sind.

    Der von Kübler Ross beschriebene Ablaufmechanismus ist in vielen Situationen erkennbar, wo man mit unangenehmen Fakten konfrontiert wurde – das gilt daher auch für IBM-Services und das Corona Problem.

    Der Begriff ´Akzeptanz´ bedeutet im Zusammenhang mit dem Sterben, dass die betroffenen Personen akzeptieren, dass wie wohl bald sterben müssen. Indem sie ihren sinnlosen Kampf dagegen aufgeben, verlieren sie die Angst vor dem Tod und können die verbleibende Zeit noch positiv nutzen und verbringen (z.B. wichtige Abschiedsgespräche führen, Erbschaftsangelegenheiten regeln, .. …)

    Im Zusammenhang mit Corona könnte eine ´Akzeptanz´ darin bestehen, dass man bestimmte Maßnahmen mitträgt, auch wenn sie lästig sind (z.B. Mund-Nase-Schutz tragen)

    Dass ausgerechnet Sie Frau Lopez sich immer noch als Corona-Expertin aufspielen, zeigt dass Sie offenbar immer noch in Phase 1 sind – Leugnen einer Diagnose – oder dass Sie über extrem viel Humor verfügen.
    Ich hatte schon einmal das Vergnügen mit Ihnen zu diskutieren – und habe mich köstlich über Sie amüsiert: Denn Sie haben den Corona-Virus als Grippe-Virus bezeichnet, obwohl seit Wochen in allen Nachrichten die Unterschiede zwischen diesen beiden Virusarten ausführlich erläutert worden waren. Besser kann man sich nicht selbst lächerlich machen – als wenn ´Experten´ schon an solchen Kleinigkeiten scheitern.

  29. Corona-Akzeptanz:

    D.h. m.E. zu akzeptieren, dass wir eine anhaltende Pandemie haben, die das Potential hat, Millionen zu töten. Wir sind jetzt nach sieben Monaten bei 674 000 Toten weltweit. Für den gesunden, jungen Einzelnen mag das Risiko gering erscheinen, die leichte Verbreitung schon bevor man Symptome zeigt, führt aber zu einer sehr großen Anzahl von Infizierten und damit auch Toten.

    “Der texanische Chefarzt Joseph Varon ist vom sorglosen Verhalten der Bürger in Houston entsetzt. Noch nie habe er mehr Sterbeurkunden unterzeichnet als vergangene Woche.”
    Er führe einen Krieg gegen Covid-19 und gegen die Dummheit, sagt er.

    https://www.zeit.de/video/2020-07/6176939468001/coronavirus-in-den-usa-ein-krieg-gegen-covid-19-und-gegen-die-dummheit

    Covid-19 ist nicht wie eine “übliche Grippewelle”, das zeigen Massengräber in der ganzen Welt, zahlreiche erkrankte und verstorbene Ärzte/innen, Schwestern und Pflegern, Abweisung von Kranken vor Krankenhäusern wegen Überfüllung usw.

  30. Zitat KRichard:
    @ Lopez
    Ich hatte schon einmal das Vergnügen mit Ihnen zu diskutieren – und habe mich köstlich über Sie amüsiert: Denn Sie haben den Corona-Virus als Grippe-Virus bezeichnet, obwohl seit Wochen in allen Nachrichten die Unterschiede zwischen diesen beiden Virusarten ausführlich erläutert worden waren. Besser kann man sich nicht selbst lächerlich machen – als wenn ´Experten´ schon an solchen Kleinigkeiten scheitern.

    Ich habe nie den Corona-Virus als Grippe-Virus bezeichnet (wo sind meine Zitate dazu, können Sie die verlinken?), sondern von vielen qualifizierten Wissenschaftlern aus der ganzen Welt sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten zwischen diese beiden Viren-Arten gelernt. Sie gehören ganz bestimmt nicht in diesem Bereich zu den Experten und beziehen ausschließlich Ihre Desinformation aus “allen Nachrichten“… 😀 LOL.

    Sie sollten lieber als Wissenschaftler bei Ihrer “Spezialität” bleiben und überall erzählen, dass der Mensch sich an Ereignisse ab dem 5. Monat der Schwangerschaft erinnern kann, HA HA HA, so kann man sich selbst lächerlich machen (ich darf mir jetzt erlauben, es Ihnen direkt zu sagen, sorry…). Ich wäre froh, wenn ich mich zum Beispiel an etwas vor meinem 5. Lebensjahr erinnern würde, geschweige denn ab 5 Monaten im Bauch meiner Mutter. Nur um zu sagen, dass ich von Ihnen nichts lernen kann, Herr KRichard, auch nicht über Corona, ich habe zum Glück qualifiziertere Quellen als Sie. Am besten verzichten Sie also in Zukunft ruhig auf das Vernügnen mit mir zu diskutieren, das beruht voll auf Gegenseitigkeit und das kann ich problemlos verkraften. 😀

  31. @Lopez
    1) Sie haben in früheren Beiträgen den Corona-Virus als Grippe-Virus bezeichnet und die Covid-19-Pandemie entschieden als harmlos/-er wie eine Grippe betrachtet. Dazu kann man bei SciLogsjede Menge Belege finden. Deshalb ist es nicht notwendig, dazu einen Link zu setzen.

    2) Hier fühlen Sie sich berufen, mit kräftigen Worten die Kübler-Ross-Kurve und Herrn Dueck´s Hinweise dazu in Zweifel zu ziehen – obwohl Sie offensichtlich keine Ahnung von der Thematik haben.
    Ich habe das Buch von Kübler-Ross gelesen und verstanden worum es in ihrer Arbeit ging. Indem sie die verschiedenen Akzeptanzstufen erkannte, welche Menschen erleben können – wenn ihnen die Unabwendbarkeit eines baldigen Todes bewusst ist – hat sie vielen Sterbenden, Pflegern und Familienangehörigen geholfen, mit dieser schwierigen Situation umzugehen.

    Wenn IBM die oben vorgestellte Kurve für Schulungen verwendet, zeigt, dass man dort verstanden hat dass solche Akzeptanzstufen allgemein beobachtbar sind, wenn sehr unangenehme Fakten verarbeitet werden müssen.

    3) Per Google-suche [Kinseher NDERF denken_nte] kann man eine kostenfrei lesbare PDF mit dem weltweit ersten kompletten Erklärungsmodell für das Phänomen ´Nahtod-Erfahrung´(NTE) finden. Wer will kann diesen Text gerne studieren – und wird so verstehen, dass bzw warum man sich bei NTEs an Erlebnisse ab dem 5. Schangerschaftsmonat erinnern kann.
    Mit meinem Erklärungsmodell kann man Schritt-für-Schritt nachvollziehen wie NTEs bzw. DENKEN funktionieren.
    Dieser Text ist absichtlich so einfach geschrieben, dass ihn auch ein Hauptschüler verstehen können sollte. Dass Sie Frau Lopez damit intellektuell massiv überfordert sind – tut mir leid für Sie.

  32. Zitat Paul Stefan

    Corona-Akzeptanz:

    D.h. m.E. zu akzeptieren, dass wir eine anhaltende Pandemie haben, die das Potential hat, Millionen zu töten. Wir sind jetzt nach sieben Monaten bei 674 000 Toten weltweit. Für den gesunden, jungen Einzelnen mag das Risiko gering erscheinen, die leichte Verbreitung schon bevor man Symptome zeigt, führt aber zu einer sehr großen Anzahl von Infizierten und damit auch Toten.

    Die Statistiken zeigen aber unmissverständlich, und sie zeigten es sogar sehr früh, sogar schon in China im Dezember/Januar, dass der Corona-Virus eben nicht das Potential hat, Millionen zu töten. Es ist sogar inzwischen nachgewiesen, dass der Virus sogar viel früher zirkulierte, er ist in Abwässer in Barcelona bereits im März 2019 nachgewiesen wurde, in Frankreich wurde bereits im Dezember 2019 einen Infizierten im Krankenhaus behandelt, und der Virus ist auch bereits 2013 in Kanada nachgewiesen worden.

    Die „Pandemie“ ist und bleibt ein Fehlalarm. Sogar das RKI hat es sehr früh analysiert und wiederholt öffentlich mitgeteilt: Der Virus ist weniger gefährlich als einen Grippe-Virus, kein Grund zur Panik!
    Bei der Bundespressekonferenz zum Coronavirus vom 09.03.2020 informierte noch einmal der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn , dass Covid-19 eine milde Erkrankung sei, vergleichbar mit den Erkältungs- und Grippewellen, wie wir sie schon lange kennen:

    Zitat Jens Spahn:
    Nach jetzigem Wissensstand verläuft eine Infektion mit dem Corona-Virus für 80% der Infizierten mild oder sogar symptomfrei. Für Menschen unter 50 ist das Risiko vergleichsweise sehr gering. Alle bisher bekannte Symptomen, Schnupfen, Niesen, Husten, Atemnot, werden jeden Tag vielfach im deutschen Gesundheitswesen behandelt, d. h. alle in unserem Gesundheitswesen Tätigen, Ärzte, Pflegekräfte, Apotheken, alle anderen, behandeln und versorgen täglich Patientinnen und Patienten mit diesen Symptomen, sie kennen sie. Diese Erkrankung verläuft in seltenen Fällen schwer mit einer Lungenentzündung, die eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich macht. Das größte Risiko für diese schwereren Verläufe haben Menschen über 75 Jahre und chronisch Kranke.

    Es handelt sich also genau um die gleichen Erkenntnisse, die unzählige Experten weltweit ebenfalls zu dieser Zeit in der Öffentlichkeit in sogenannten alternative Medien kommunizierten und die inzwischen in allen Ländern der Welt sich in der Realität bestätigt haben: Die Sterblichkeit aufgrund von Covid-19 liegt seit 35 Jahren in der Größenordnung einer milden bis starken Grippewelle und sie betrifft in der überwiegenden Mehrheit ältere Menschen (in Altenheimen und Krankenhäusern) und schwer vorerkrankte Menschen mit schwachem Immunsystem.

    Wie erklärt sich dann, dass die offiziellen und zuverlässigen Quellen noch am 09.03.2020 kommunizierte, dass Covid-19 zwar als eine vergleichsweise harmlose Grippewelle anzusehen sei, jedoch 7 Tage später am 16. März 2020 die Bundesregierung kurzerhand den Katastrophenfall aufgerufen und ein Lockdown beschlossen hat, der die Wirtschaft bewußt in solchen zerstörerischen und die Gesellschaft bewußt in solchen zersetzenden Zuständen gestürzt haben, dass sie bewußt als die schwerste Krise seit dem letzten Weltkrieg bezeichnet wurden? Wie passt das zusammen?

    Es handelt sich eindeutig um einen Fehlalarm und dadurch um eine gravierende Fehlleistung der Regierungen, es ist völlig irrational anhand der Zahlen es nicht zu erkennen. Da liegt tatsächlich ein bekanntes psychologisches Verhaltensmuster bei Menschen, und zwar „Glaube an der Apokalypse“, was unbedingt zu untersuchen wäre. Dazu ist es allerdings aus meiner Sicht völlig verfehlt, das Modell zur Sterbebegleitung von schwerkranken Menschen von Frau Kübler-Ross zu bemühen, das hat mit dem Verhaltensmuster „Glaube an der Apokalypse“ nichts, aber auch rein gar nichts zu tun.

  33. Zitat Paul Stefan
    Covid-19 ist nicht wie eine “übliche Grippewelle”, das zeigen Massengräber in der ganzen Welt, zahlreiche erkrankte und verstorbene Ärzte/innen, Schwestern und Pflegern, Abweisung von Kranken vor Krankenhäusern wegen Überfüllung usw.

    Diese Horrormeldungen gehören zu den Sensationsbestrebungen der Presse, die normalerweise einzig den Boulevardzeitungen vorbehalten sind. Bei der Corona-Krise haben sich aber auch die sogenannten „Qualitätsmedien“ an den Klickwettbewerb und an die populistischen Inszenierungen und Dramatisierungen tüchtig beteiligt….

    Bei den Verhältnissen in Italien zum Beispiel ergeben die Statistiken und seriöse journalistische Berichterstattungen ein ganz anderes Bild der Lage.

    Die Sterblichkeit bleibt im Bereich einer normalen, hinzunehmenden Sterblichkeit bei einer Lebenserwartung in europäischen Verhältnissen von durchschnittlich 80 Jahren – Italien ist allerdings nach Japan das zweite Land auf der Welt mit der höchsten Lebenserwartung (84 Jahre) und der größten Anzahl von Menschen über 80. Der Chef des italienischen Zivilschutzes erklärte Mitte April, dass in der Lombardei über 1800 Menschen in Pflegeheimen starben und die Todesursache in vielen Fällen noch nicht klar sei. Bereits zuvor wurde bekannt, dass die Alters- und Pflegeversorgung und in der Folge die gesamte Krankenversorgung in Teilen der Lombardei unter anderem aufgrund der Angst vor dem Virus und dem Lockdown zusammengebrochen sind, wobei osteuropäische Pflegekräfte fluchtartig das Land verließen. Andererseits ist es zu vermuten, dass ein Teil dieser Menschen nicht oder nicht nur am Coronavirus gestorben sind, sondern auch am extremen, damit verbundenen Stress. Bereits in Deutschland und Italien wurde von Pflegeheimbewohnern berichtet, die ohne Symptome plötzlich verstarben. In Italien wird in Studien von einer statistischen Überschätzung der Todesfälle durch den Corona-Virus um das 8-fache berichtet.

    Die Überlastung von Krankenhäusern betraf nur ein paar Krankenhäuser in der Lombardei und die Patienten hätten bei entsprechender Organisation und sinnvollem Management der Krise in die Krankenhäuser von anderen Regionen in Italien, die kaum betroffen waren oder gar von benachbachten EU-Ländern verlegt werden können. Umso bedenklicher ist es, dass manche Behörden ihre Pflegeheime verpflichteten, erkrankte Personen aus den Kliniken bei sich aufzunehmen, was in der Folge fast immer zu zahlreichen Neuinfektionen und Todesfällen führte. Dies geschah etwa in Norditalien, England und den stark betroffenen US-Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania.

    Auch in Italien hat also die Apokalypse statistisch nicht stattgefunden, die Sensationspresse hätte es gerne gehabt, aber die Zahlen widerlegen es….

    Für eine tiefgründigere Auseinandersetzung zum Beispiel mit den Verhältnissen in Italien empfehle ich die Untersuchung des außenparlamentarischen Untersuchungsausschußes bestehend aus Anwälten und medizinischen Fachleuten Stiftung Corona Ausschuß
    Sitzung 3 – 23.07.2020 – Bergamo, was war da los?

    • Und warum waren denn nicht alle Regionen Italiens betroffen? Wegen des strengen Lockdowns über Monate.

      Was zu frühe Lockerungen bringen, zeigen gerade die USA.
      Aber das von mir verlinkte Video haben Sie sich wohl nicht angeschaut. Dabei richtet es sich an Leute wie Sie.

  34. Es ist Ihnen alles schon x-Mal erklärt worden, aber Sie sind eine Gläubige, die nicht hören will und Evidenz nicht akzeptiert.

    Von Fehlalarm zu schwadronieren, wenn die Zahl der positiv Getesteten und der Toten täglich steigt, ist einfach nur bizarr.

    679 487 Tote laut Zählung der John Hopkins Universität. 5 000 mehr als gestern.

    https://coronavirus.jhu.edu/map.html

    Wenn die Pandemie nicht gestoppt wird, wird es weitere Tote geben, 175 000 weitere bei einem linearen Anstieg hochgerechnet, nur um die Dimension zu zeigen. Der Anstieg wird ohne effektive Eindämmungsmaßnahmen aber nicht linear sein und die tägliche Todesrate wird zunehmen.

    PS: Ich habe das Wort Apokalypse in diesem Zusammenhang nie benutzt.

  35. Zitat Gunter Dueck:
    Nur mal so: Ich bin Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Informationstheorie. Ich will das nicht raushängen, aber es ist schon betrüblich, wenn Sie alles anders sehen als Fachleute. Dieser Blog hier mit den Kommentaren ist in vier Monaten vergessen, dann ist eben die zweite Welle da, dann sagen die Maskengegner “oh”, aber wir haben dann: TOTE. In den USA haben wir heute 150.000 Tote in vier Monaten, das sind 0,5% der Bevölkerung, Ende des Jahres >1%, und es hört ja nicht auf…und die Toten sind am Maskenleugnen gestorben. Tschüss, ich höre auf, es wird ja nichts. Und wenn Sie schon Sterbefälle zitieren, dann doch von 1.4. oder so bis heute, Corona war doch im Januar nicht.

    Da Sie sich offensichtlich besonders für die Lage in den USA interessieren, mache ich Sie auf die August-Aktualisierung des Schweizer Informationsportals Swiss Policy Research aufmerksam, siehe: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/#latest

    NB: Alle Aussagen und Studien sind sorgfältig und ordnungsgemäß mit den entsprechenden Quellen hinterlegt, ich kann sie hier aber nicht darstellen, denn die Anzahl der Links ist bei SciLogs auf 2 beschränkt.

    B. Länder und Regionen

    USA

    Die USA gehören zu den bisher am stärksten vom neuen Coronavirus betroffenen Länder. Dies könnte politische und medizinische Gründe haben.
    Medizinisch bestehen in den USA viele relevante Vorerkrankungen wie Fettleibigkeit, Herzprobleme und Diabetes. Klimaanlagen könnten eine aerosolartige Übertragung in Innenräumen begünstigen. Politisch kam es zu gravierenden Fehlern im Umgang mit Pflegeheimen, zu Fehlanreizen bei der Behandlung von Patienten, und zu einem problematischen Hin-und-Her mit Lockdowns.

    • Die USA zählen bereits über 150,000 Corona-Todesfälle und befinden sich damit im Bereich einer pandemischen Influenza, vergleichbar mit den Pandemien von 1957 und 1968.

    • 45% der Corona-Todesfälle erfolgten in Pflegeheimen. Über 50% aller Todesfälle erfolgten in jenen sechs Bundesstaaten, die Covid-Patienten aktiv in Pflegeheimen unterbrachten.

    • Für Personen im Schul- und Arbeitsalter (bis 65) ist die Corona-Sterblichkeit laut CDC vergleichbar mit der Sterblichkeit durch andere Lungenentzündungen (z.B. durch Influenza). Für Kinder und Jugendliche ist Covid dreimal weniger gefährlich als Influenza.

    • Eine landesweite Antikörperstudie ergab, dass das neue Coronavirus je nach Region 6 bis 24 mal weiter verbreitet ist als aufgrund von PCR-Tests vermutet. Die Antikörperwerte liegen allerdings in den meisten Regionen noch im einstelligen Prozentbereich, was auf eine Verbreitung des Coronavirus von weniger als 50% hindeutet.

    • Während die Anzahl der täglichen positiven Tests aufgrund der hohen Anzahl an Tests Mitte Juli einen Höchststand erreichte, lag die Anzahl der täglichen Todesfälle nur noch halb so hoch wie im April, zuletzt allerdings wieder mit leicht steigender Tendenz (siehe Grafik unten).

    • In Florida wurde von zeitweise angeblich sehr hohen Positivraten berichtet. Eine Analyse zeigte jedoch, dass verschiedene Labore nur noch die Anzahl positiver Tests und damit eine scheinbare Positivenrate von 100% meldeten. Die tatsächliche Positivenrate lag in Florida zumeist im einstelligen Prozentbereich. Bei den Todesfällen pro Einwohner liegt Florida im Vergleich mit den anderen Bundesstaaten weiterhin im unteren Mittelfeld.

    • Das Median-Alter der Covid-Todesfälle liegt in den USA bei 78.5 Jahren. Das ist höher als das Median-Alter der übrigen Todesfälle, aber tiefer als das Median-Alter der Covid-Todesfälle in Europa (typischerweise 80 bis 86 Jahre).

    • Yale-Professor und Epidemiologe Harvey A. Risch forderte zuletzt eine umgehende rezeptfreie Abgabe von HCQ zur Frühbehandlung von Covid-Erkrankungen.

    • Eine Ärztegruppe namens “America’s Frontline Doctors” hielt eine Pressekonferenz mit demselben Ziel. Das Video der Pressekonferenz wurde innerhalb eines Tages von 20 Millionen Menschen gesehen, bevor es von Facebook & Co. als “Desinformation” gelöscht wurde.

  36. Mangels guter Informationen hat man den Corona-Virus zuerst als vergleichbar mit Grippe-Viren eingeschätzt. Sobald man bessere Informationen hatte, wurde diese Einschätzung deutlich geändert.
    Man hat einen Fehler erkannt und korrigiert – was in vielen Ländern zu einem Lockdown oder der dringenden Empfehlung bestimmter Hygienemaßnahmen geführt hat

    Was Sie Frau Lopez so energisch kritisieren, ist intelligentes Verhalten: dass man aus Fehlern lernt.

    Frau Kübler Ross hat Verhaltensmuster aufgezeigt, welche auftreten können, wenn manchen Menschen die Unabwendbarkeit des eigenen Todes bewusst wird.
    Ähnlich Verhaltensmuster treten auch in Industrieunternehmen auf, wenn man sich mit unangenehmen Fakten konfrontiert sieht.
    Und auch im Zusammenhang mit Covid-19 sind gleichartige Verhaltensmuster erkennbar. Es gibt Leute welche die Gefährlichkeit dieses Virus nicht akzeptieren wollen und es gibt Leute, welche akzeptieren dass es dieses Virus gibt – und ihr Verhalten intelligent danach ausrichten um im eigenen Interesse Gesundheitsschäden zu vermeiden.

    Dass in unterschiedlichen Situationen gleichartige Verhaltensmuster erkennbar sind, kann man ignorieren – man kann solche Muster aber auch analysieren um daraus zu lernen. Lernfähigkeit ist ein Zeichen von Intelligenz.

  37. Zitat Paul Stefan
    Und warum waren denn nicht alle Regionen Italiens betroffen? Wegen des strengen Lockdowns über Monate.

    Hier sollten Sie den Vergleich mit Schweden beachten, wo kein Lockdown beschlossen wurde, siehe aus der August-Aktualisierung der Informationswebseite Swiss Policy Research: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
    NB: Auch hier gilt: alle Aussagen und Studien werden sorgfältig und ordnungsgemäß mit den entsprechenden Quellen hinterlegt, ich kann sie aber hier nicht alle darstellen:

    Schweden

    . In Schweden liegen die täglichen Corona-Todesfälle inzwischen nahe bei null. Die Gesamtsterblichkeit liegt im Bereich früherer starker Grippewellen. Selbst die monatliche Spitzensterblichkeit (im April 2020) blieb unter den starken Grippewellen der 1990er Jahre.

    . Das Beispiel Schwedens (sowie Weißrusslands) zeigt, dass ein Lockdown bei guter Vorbereitung der Bevölkerung nicht erforderlich war. Aus Sicht vieler Lockdown-Befürworter – Regierungen und Medien – ist dies allerdings sehr schwierig einzugestehen.

    . Schweden hat als eines der wenigen westlichen Länder auf Basis der medizinischen Evidenz die Grundschulen nicht geschlossen. Auch diese Entscheidung war richtig.

    . Schweden machte zwei wirkliche Fehler, die von den meisten Medien ironischerweise nicht thematisiert werden: 1) Die Pflegeheime in der Region Stockholm wurden zu spät geschützt und verursachten über 50% der schwedischen Todesfälle. 2) Schweden hatte keine Früh­behand­lungs­strategie, mit der die Hospitalisierungs- und Sterberate hätte gesenkt werden können.

    . Schwedische Städte zeigten im Juli eine IgG-Antikörper-Prävalenz zwischen 10% und 20%, was zusammen mit mukosaler und zellulärer Immunität auf eine Exposition der Bevölkerung zwischen 50% und 100% hindeutet. Schweden dürfte damit von allen westlichen Ländern vermutlich die beste Ausgangslage für den kommenden Winter haben.

    Die folgenden Grafiken vergleichen die Todesfälle in Schweden mit England und New York.

  38. @Wie lange noch? Vergleich mit einer Grippewelle

    Die letzten Neuinfektionszahlen in Deutschland sind noch unter 1000 pro Tag. Wenn ich das jetzt in Beziehung zur Sterblichkeit bei einer typischen Grippewelle setzte, komme ich dort auf:

    Die Grippewelle mit 25.000 Tote in 90 Tagen, also pro Tag 278 Todesfälle.

    Bei positiv getesteten Covid19-Kranken haben wir eine Sterblichkeit von etwa 3,5 %, das gibt 35 Todesfälle pro Tag. (die Sterblichkeit liegt bei unter 1%, wenn man die symptomlosen nicht Getesteten mitrechnet)

    Offenbar wäre eine normale Grippewelle 278 / 35 = 7,9 mal schlimmer als Covid19 mit 1000 bestätigten Fällen pro Tag ist.

    Hierzu würde ich sagen, dass also Zwangsmaßnahmen auf dem derzeitigen Nivea 7,9 mal weniger gerechtfertigt sind, als bei einer typischen Grippewelle. Das Problem scheint hier zu sein, dass man wirklich gründlich in Panik geraten ist, und dem entsprechend irrational handelt.

    Wenn wir mehr als 8000 Neuinfizierte am Tag hätten, kämen wir grade mal in den Bereich einer normalen Grippewelle, was die täglichen Todeszahlen angeht. Bis dahin könnten wir, meine ich, mit einem Minimum an verpflichtenden Gegenmaßnahmen auskommen. Herr Lauterbach sagte heute im Fernsehen, dass die derzeitigen Nachverfolgungen der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter nicht sehr viel bringt, weil das Verfahren so lange dauert, dass die Infizierten erst isoliert werden, wenn sie schon fast die Sache hinter sich haben, und nicht mehr lange ansteckend sind.

    Daraus wiederum würde ich den Schluss ziehen, dass wir es auch riskieren könnten, eben um die 10.000 Neuinfektionen pro Tag zu haben. Klar, dass dann die individuelle Verfolgung nicht mehr möglich ist, weil die Gesundheitsämter das nicht schaffen können. Aber so schlimm wäre das dann wohl nicht.

    Wir müssen bei der ganzen Sache auch bedenken, das wir als Menschen wirklich extrem soziale Wesen sind. Immerhin machen wir die ganzen Corona-Gegenmaßnahmen in erster Linie, um die Risikogruppen zu schützen. Das tue ich voll unterstützen, aber wir brauchen trotzdem reichlich Sozialkontakte, um vernünftig Leben zu können. Nach inzwischen 5 Monaten Distanzierung merke ich und alle, die ich kenne, dass das kein Dauerzustand sein kann. Aber so wie wir jetzt mit voller Energie dafür kämpfen die Neuinfektionen unter 1000 pro Tag zu halten, wird uns die ganze Geschichte noch mindestens 5 Jahre beschäftigen.

    Alles auf eine Impfstoff zu setzten, das ist auch riskant. Kann sich jemand vorstellen, was mit der Psyche der Menschen und mit der Weltwirtschaft passiert, wenn wir jetzt noch 2 Jahre so weitermachen wie jetzt? Falls dann überhaupt ein Impfstoff kommt.

    Was sind die Alternativen? Neuinfektionszahlen von 10.000 pro Tag zu tolerieren würde dazu führen, dass wir in Deutschland in 2 Jahren ca 7 mio positiv Getestete hätten. Aufgrund der Dunkelziffer, die so weit ich weiß bei 1 : 10 ist, wären dann also 70 mio Menschen hoffentlich einigermaßen immun, weil sie die Infektion durchgestanden haben. Das kann reichen, um zu einem Ende der Pandemie zu kommen, auch wenn das dann mit dem Impfstoff doch nichts wird.

    Aber wenn wir jetzt mit viel Mühe und unter großen menschlichen und wirtschaftlichen Opfern die 1000 Neuinfektionen pro Tag weiter realisieren, dann dauert das 20 Jahre, bis wir 70 mio Menschen haben, die die Infektion durchgestanden haben. So setzten wir alles auf eine Karte, eben auf einen gut wirksamen Impfstoff. Nebenbei: das sieht nach dem besten Pharmageschäft des 21. Jahrhunderts aus.

    • @ Tobias Jeckenburger

      Wie wollen Sie eine Anzahl von 10 000 Infektion pro Tag konstant halten?
      Sie unterschätzen komplett die Dynamik einer exponentiellen Verbreitung, wenn man das Virus laufen lässt.

      “Daraus wiederum würde ich den Schluss ziehen, dass wir es auch riskieren könnten, eben um die 10.000 Neuinfektionen pro Tag zu haben. Klar, dass dann die individuelle Verfolgung nicht mehr möglich ist, weil die Gesundheitsämter das nicht schaffen können. Aber so schlimm wäre das dann wohl nicht.”

      Warum sollte das nicht so schlimm sein?

    • … ist ja eine nette Klapperstorchstatistik mit Milchmädchenrechnung.
      Hohe Übersterblichkeit bei Grippe haben wir (nur) alle 2-3 Jahre – Impfmüdigkeit.
      Nicht pharmazeutische Maßnahmen, die gegen Covid helfen, helfen auch gegen Grippe.
      Das geht bei mündigen aufgeklärten Bürgern auch per Eigenverantwortung, man weiß
      doch, was zu machen ist – muß nicht auf die Behörde warten, um dann rumzuschimpfen.
      Wenn wir schon Probleme bei Grippe haben, muß sich doch kein zweites Virus etablieren.

  39. off topic: Medizingeschichte

    Warum ausgerechnet Schweden auf Immunität durch Durchseuchung setzt und nicht auf Impfstoffe hofft – dafür gibt es einen guten Grund:

    Ein kleiner Teil des in der Grippesaison 2009/2010 verwendeten Influenza-Impfstoffes war fehlerhaft hergestellt wodurch bei mehreren Hundert Menschen eine schwere irreversible neurologische Störung erzeugt wurde.
    Per Google [Schweden Impfung Narkolepsie] kann man Informationen dazu finden.

    Seitdem gibt es in Schweden eine sehr große Skepsis gegen Grippeimpfungen

    • … vielleicht mal OT besser nachlesen, bevor Unsinn verbreitet wird:
      Es ging nicht um die Grippeimpfung, sondern um die Schweinegrippe, die unerwartet
      schwächer war, weil vor 1955 geborene eine Kreuzimmunität zur Spanischen Grippe hatten.
      Bei Corona-Covid haben wir keine solche Unterstützung von “befreundeten” Virenstämmen.

  40. In den meisten Ländern versucht man durch lock_down und Hygienemaßnahmen Infektionsketten zu unterbrechen, Krankheits-/Todeszahlen niedrig zu halten – bis ein Impfstoff zur Verfügung steht.

    In Schweden macht ein lock-down keinen Sinn, da das Vertrauen in Schutzimpfungen nachhaltig gestört ist. Die Leute würden sich nicht impfen lassen.
    Deshalb blieb als einzige Alternative die Durchseuchungsstrategie.

    Wer den schwedischen Weg als ´Vorbild´ betrachtet – sollte sich darüber im klaren sein, dass man dort keine andere Alternative hatte. Das Vertrauen in Medizin/Wissenschaft ist wegen der vor einem Jahrzehnt verwendeten fehlerhaften Impfstoff-Charge noch immer verspielt. Man hat es nicht geschafft, die Leute davon zu überzeugen, dass man solche Fehler durch verbesserte Qualitätskontrollen ausschließen kann und Impfstoffe deshalb jetzt sicher sind.

    Ob die lock_down/Impfstoff- oder die Durchseuchungs-Strategie am besten ist, wird man erst in einigen Jahren sicher beurteilen können – wenn ausreichend verlässliche Zahlen zu Todesfällen und Nebenwirkungen vorhanden sind.

  41. Zitat Tobias Jeckenburger:
    So setzten wir alles auf eine Karte, eben auf einen gut wirksamen Impfstoff. Nebenbei: das sieht nach dem besten Pharmageschäft des 21. Jahrhunderts aus.

    Auf diese Karte alles zu setzen ist gemäß bisherigen Erfahrungen und Expertenauffassungen unsinnig sowie auch hochgradig bedenklich, aus verschiedenen schon bekannten Gründen:

    – Es konnte bis heute weltweit kein Impfstoff gegen Corona-Viren entwickelt werden.

    – Würde ein Impfstoff entwickelt werden, wäre es nutzlos, denn Corona-Viren mutieren sehr schnell: Wenn der Impfstoff fertig ist, ist der Virus, für den er entwickelt und getestet wurde, schon mutiert

    – Ausgerechnet für die Menschen, die am nötigsten eine Impfung brauchen würden (die Risikogruppen), hat eine Impfung kaum eine schützende Wirkung: der Organismus reagiert kaum auf die Impfung aufgrund des schwachen Immunsystems, siehe zum Beispiel folgende Studie: Impfstoff wird bei alten Menschen vermutlich nicht wirken
    Sogar bei der Grippe, wo der Impfstoff aufgrund von Mutationen oft angepasst werden muss, hat die Impfung auch eine sehr begrenzte schützende Wirkung: Obwohl die Anzahl der Grippe-Impfungen in den letzten Jahrzehnten sich verachtfacht hat, ist die Anzahl der Todesfälle vom weiten nicht entsprechend zurückgegangen.

    – Die einigermaßen sichere Entwicklung und klinische Erprobung eines unschädlichen klassischen Impfstoffs dauert mindestens 5 Jahre, um etwaige Langzeitschäden zu beobachten bzw. auszuschließen. Die auf die schnelle entwickelte Impfung gegen die Schein-Pandemie Schweinegrippe hat katastrophale gesundheitliche Folgeschäden verursacht und das Leben von unzähligen Menschen zerstört wegen der schweren und unheilbare Krankheit Narkolepsie. Die Pharma-Industrie ist nicht für den Schade aufgekommen, sie hat nur die Gewinne kassiert. Den Schade haben die Steuerzahler bezahlt, wobei einzig Schweden die Opfer finanziell entschädigt hat, in Deutschland und Frankreich, wo die Regierungen ebenfalls für die Impfung intensiv beworben hatten, ist wohl kein einziges Opfer entschädigt worden – dafür ist die Steuerkasse mit den gefährlichen und unnötig bestellten Impfdosen in Milliardenhöhen geplündert worden, nach dem Motto, wer geschädigt wurde soll auch dafür bezahlen.

    – Der geplante Impfstoff ist jedoch kein klassischer Impfstoff, sondern zum ersten Mal ein Impfstoff, dass das Genom verändert, was bei Menschen bis jetzt noch nie entwickelt und eingesetzt wurde (einzig bis jetzt bei Pflanzen). Um die etwaige Langzeitschäden einer solchen Impfung (zum Beispiel Krebs, autoimmune Erkrankungen) zu beobachten, benötigt man länger als bei einer klassischen Impfung, bis zu 9 Jahren bzw. sogar bis zur nächsten Generation.

    Ich empfehle zum Verständnis der Impfproblematik – insbesondere im Hinblick auf den Unterschied zwischen klassischem Impfstoff und geplantem DNA-Impfstoff den Artikel: Impfungen und Illusionen> des Arztes Johannes Eisleben, zum Beispiel Fazit der Analyse:

    Bewertung

    Grundsätzlich ist die Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-Cov2 zu begrüßen. Falls es gelingt, klassische Impfstoffe zu entwickeln und zuzulassen, was mindestens fünf Jahre dauern wird, ist abzusehen, dass diese etwa so sicher und nützlich sein werden wie Influenza-Impfstoffe, die ich selbst verwenden würde, wenn ich über 65 Jahre alt wäre. Man hat damit als alter Mensch zwar nur einen gewissen Schutz, aber es ist besser als nichts.

    Bei der Zulassung und Überwachung von Nukleinsäureimpfstoffen sollte man jedoch sehr vorsichtig sein. Denn die Risiken könnten erst Jahre später sichtbar werden: Es dauert von der Integration der DNA (oder der umgeschriebenen RNA) in das Genom bis zum Auftreten von Krebs oder Autoimmunkrankheiten einige Jahre. Daher sollten an den Studien nur aufgeklärte Freiwillige teilnehmen, die man vor der Zulassung mindestens fünf Jahre lang beobachtet, um ein gehäuftes Auftreten solcher Wirkungen auszuschließen. Man benötigt dabei große Studien, um angesichts der relativen Seltenheit der Risiken statistische Sicherheit zu erlangen. Das bedeutet aber auch, dass ein sorgfältig evaluierter Nukleinsäureimpfstoff frühestens in sieben Jahren verfügbar sein wird. Alles andere wäre sehr fahrlässig. Einen Zeitvorteil bringen diese neuen Impfstoffklassen also entgegen der Versprechen ihrer Entwickler nicht.

    Bei RNA-Impfungen muss sicher gestellt werden, dass man durch das Design der Impfung eine Sofortreaktion gegen extrazelluläre RNA unbedingt verhindert, sonst kann kein sicherer Impfstoff entstehen. Bei der DNA-Impfung – deren Einsetzbarkeit im Menschen ich bezweifle, da mir die GMO-Risiken zu hoch erscheinen – müsste der Regulator sicher stellen, dass keine Metadaten zur Identifikation des Impflings kodiert werden. Dafür müsste der Regulator regelmäßig Proben von Impfstoff sequenzieren (die DNA auslesen).

    Mit anderen Worten: Wie immer bei der Entwicklung neuer Arzneimittel muss man dem Druck der Hersteller, und den Heilserwartungen der Öffentlichkeit, die oft einen naiven Machbarkeitsglauben hat, widerstehen, und sine ira et studio vorgehen. Dann bekommen wir bestenfalls in fünf bis sieben Jahren einen klassischen Impfstoff und frühestens in sieben Jahren einen aus Nukleinsäuren. Denn niemand kann bei der Impfstoffentwicklung Erfolg garantieren, es ist ein Trial-and-Error-Verfahren, das, wie man bei HIV sieht, auch erfolglos ausgehen kann – in dem Fall seit 40 Jahren.

    Und es ist aufgrund der biologischen Eigenschaft von Coroanviren, schnell zu mutieren, ausgeschlossen, dass der Impfstoff eine Wirksamkeit von mehr als 30 bis 70 Prozent haben wird, bei den Risikopatienten müssen wir sogar eine schlechtere Wirksamkeit erwarten. Deswegen und wegen der Dauer ist eine Verknüpfung des Lockdowns mit der Impfstoffzulassung blanker Unsinn.

  42. @Paul Stefan 02.08 09:24

    „Wie wollen Sie eine Anzahl von 10 000 Infektion pro Tag konstant halten?“

    Ja genau so wie es jetzt auf niedrigem Niveau gemacht wird. Die individuelle Nachverfolgung wird teilweise nicht mehr möglich sein, aber dafür sind die Menschen dann auch vorsichtiger, weil die akute Gefahr entsprechend 10 mal höher ist als jetzt. Die beiden Effekte würden sich wohl ausgleichen. Und konstant muss die Rate ja nicht sein, wenn wir sie zwischen 5.000 und 15.000 halten reicht das ja.

    „Sie unterschätzen komplett die Dynamik einer exponentiellen Verbreitung, wenn man das Virus laufen lässt.“

    Das Virus einfach laufen lassen, war jetzt nicht mein Vorschlag. Eine freiwillige Kontaktzurückhaltung wird völlig unabhängig von Zwangsmaßnahmen stattfinden. Ich bin nur dafür, Zwangsmaßnahmen erst zu verordnen, wenn die Infektionsraten bundesweit über 10.000 pro Tag steigen.

    Ich mache mir insbesondere Sorgen, wenn im nächsten Winter die Infektiösität witterungsbedingt stark ansteigt. Dann muss eventuell eine neuer Lockdown her. Aber das Problem können wir jetzt im Sommer, wo das Wetter uns wahrscheinlich entgegenkommt, sowieso nicht lösen. Wir steigen nur mit höheren Infektionszahlen in den Winter ein, da muss ich zugeben, dass das etwas gefährlicher wäre. Aber ein vernünftiges Sozialleben ist dieses Risiko wert, das meine ich ganz entschieden.

    Und die wirtschaftlichen Schäden ufern völlig aus, wenn das noch Jahre so weitergeht. Wenn hier zu viele Betriebe pleite gehen, bricht hinterher das gesamte System zusammen, davor habe ich wesentlich mehr Angst als vor Covid19 selbst.

  43. Zitat Tobias Jeckenburger:
    So setzten wir alles auf eine Karte, eben auf einen gut wirksamen Impfstoff. Nebenbei: das sieht nach dem besten Pharmageschäft des 21. Jahrhunderts aus.

    Ja, es sieht in der Tat schon jetzt nach dem besten Pharmageschäft des 21. Jahrhunderts, denn wir sollen nicht vergessen: Der einflussreiche und milliardenschwere Pharma-Investor Bill Gates hat nun mal für uns bereits entschieden:

    „Die Leute haben keine Wahl, sie haben keine Wahl, es wird erst zur Normalität zurückkommen, wenn die ganze Weltbevölkerung geimpft ist“.

    Ganz klar, wir haben ja keine Wahl, wir warten geduldig für die Rückkehr zur Normalität und für die Rückgabe unserer Grundrechten bis Bill Gates die ganze Weltbevölkerung geimpf hat, was gibt es hier zu diskutieren, oder? 😉

    Die deutsche Regierung sieht die Situation auch alternativlos und hat bereits im Namen und mit dem Geld der Bevölkerung Bill Gates brav Gehorsam geleistet und ihm zu seinen großwahnsinnigen Impfplänen eine erste bescheidene Unterstützung aus der Steuerkasse frühzeitig zugeschoben, siehe:

    Angela Merkel unterstütze Bill Gates Impfstoffpläne schon im Januar – mit 600 Millionen Euro

    Auch die WHO leistet brav Gehorsam mit einem bescheidenen Projekt, zwar keine Impfung für 7 Milliarde Menschen, aber immerhin für 1,5 Milliarden, wir sind auf den guten Weg 😉 :

    WHO kündigt Corona-Impfung von 1,5 Milliarden Menschen bis 2021 an

    Beteiligt am Impfprojekt sind die WHO, CEPI und Gavi — alle drei substantiell finanziert von der Bill & Melinda Gates Stiftung.
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat im Rahmen des sogenannten globalen COVAX-Mechanismus die Impfung von 20 Prozent der Weltbevölkerung bis Ende 2021 angekündigt.

  44. Gavi ist eine Stiftung nach Schweizer Recht (das sieht nicht gewinnsüchtig aus) und Curevac gehört hauptsächlich Dietmar Hopp; außerdem hat die Regierung Curevac kein Geld gegeben, sonder sich beteiligt. Sie bestehen hier immer auf sauberen Quellen, ja?

    • Die finanziellen Verstrickungen bei Big-Pharma sind so komplex und unübersichtlich, dass ich ganz bestimmt nicht meine Hand ins Feuer legen würde, welche “Quellen” ethisch sauber sind und welche nicht. Dass Bill Gates sein Vermögen bei Investionen in der Pharma-Industrie erheblich vermehrt hat, zeugt jedoch nicht gerade für reine Philantropie, oder? 😉

      Ich habe allerdings Null Lust, Null Zeit und Null Interesse daran, mich mit den finanziellen Verhältnissen in der Pharma-Industrie näher zu beschäftigen, aber man darf schon grundsätzlich Zweifeln haben, dass dort die Gesundheit der Menschen vor dem Streben nach Profit steht. Siehe zum Beispiel diesen Artikel, den ich auf die schnelle nach einer Google-Suche über die Investionen von Bill Gates in der Pharma-Industrie unter vielen anderen gefunden und nur quer gelesen habe : Bill Gates: Impfallianz mit Big Pharma und Hungerallianz mit Monsanto.

      • “Ich habe allerdings Null Lust, Null Zeit und Null Interesse daran, mich mit den finanziellen Verhältnissen in der Pharma-Industrie näher zu beschäftigen”

        Aber Leute wie Bill Gates in den Dreck ziehen, dafür ist Ihre Zeit nicht zu schade?

        😉

      • Monsanto ist vor einiger Zeit von Bayer aufgekauft worden. Gates hat vor zehn Jahren oder so (als das mit dem Glyphosat noch gut klang) für 23,50 Mio Monsanto Aktien gekauft, also für seine Verhältnisse “fast nichts”, Bayer hat 55 Mrd. bezahlt, für alles. Wenn Sie keine Ahnung haben, ist das okay – dann kommentieren Sie aber bitte nichts dazu. Ich weiß auch nicht, wie man Gewinne macht, indem man 50 Mrd. $ spendet. Wenn das ginge würde ich auch 50 Mrd. spenden. Die Gewinne, wenn überhaupt welche anfallen, bleiben doch in der Stiftung und werden wieder gespendet. Gates kauft sich doch nichts von dem Geld.

  45. Zitat Gunter Dueck:
    In den USA haben wir heute 150.000 Tote in vier Monaten, das sind 0,5% der Bevölkerung, Ende des Jahres >1%, und es hört ja nicht auf…und die Toten sind am Maskenleugnen gestorben.

    Zu Ihrer Information weitere aktuelle Nachrichten aus den USA:

    Florida: Keine Maskenpflicht, geöffnete Schulen:

    Der US-Bundesstaat weist eine Sterberate von 0,02 Prozent auf.
    Floridas republikanischer Gouverneur Ron DeSantis «bleibt weiter auf Lockerungskurs», wie Euronews schreibt. Der Grund: Bereits Anfang August sollen die Schulen wieder öffnen, auch eine Maskenpflicht gäbe es nicht.

    «Florida bricht einen Negativ-Rekord nach dem anderen. Seit einer Woche werden jeden Tag zwischen 10’000 und 15’000 neue Corona-Fälle gemeldet», kommentiert Euronews das Geschehen.

    Was der Infokanal zu berichten vergisst: Die Zahl der Todesfälle in Florida ist prozentual betrachtet mehr als überschaubar. Bislang verstarben von 21,48 Millionen Einwohnern 4677 Menschen (Stand 17.7.2020) mit Covid-19 — also 0,02 Prozent der Bevölkerung.

    Wie Corona Transition bereits berichtete, liegen die globalen Sterberaten bezogen auf die jeweilige Gesamtpopulation weltweit zwischen 0,003 Prozent (China) und rund 0,04 Prozent. Diese Zahlen werden von der Politik bislang ignoriert und von den meisten Medien ausgeblendet.

    .

    Zitat Gunter Dueck:
    Und lesen Sie über die Folgeschäden von Corona (Hirn, Lunge, Herz sind bisher entdeckt, mit 10 Prozenten bei den Infizierten).

    Ja, ich habe schon davon gelesen, weiß jedoch auch, dass alle viralen und sogar bakteriellen Infektionen verschiedene Folgeschäden an verschiedene Organen verursachen können, das ist mit Corona nichts Neues.
    Lesen Sie zum Beispiel zu Ihrer Information folgende Studie:

    Coronavirus: Vermeintlicher Angriff aufs Gehirn als Panikmache:

    Deutsche Medien missbrauchen eine Studie, die schwere Gehirnschäden bei Covid-19 Patienten nachgewiesen haben will.
    […]
    Und so ist das, was er im Fachblatt Brain schildert, durchaus beachtenswert, nur: Seine Beobachtungen stützen sich auf eine Kohorte von lediglich 29 Patienten mit Covid-19. Epidemiologisch betrachtet ist eine derartige Gruppe zu klein, um aussagekräftige Schlüsse ziehen zu können.

    Dass Erreger zu neurologischen Schäden im Gehirn führen können, ist keinesfalls neu. Daraus die epidemiologische Notsituation zu konstruieren, ist indes die eigentliche Katastrophe.

  46. Da scheinen einige, gerade um die 70, 102 lange Jahre nichts dazu gelernt zu haben.
    Zum Beispiel aus den Grippe-Regeln Alaska 1918, es war schon früher so:

    Wear a mask.
    Respect the quarantine regulations.
    Do not disregeard the advice of a specialist just because you do not understand.

    Hochdeutsch: Höre auf Experten, wenn du nichts kapieren kannst.

  47. … auf Moderieren umschalten, wäre auch nicht so schlecht 😉
    damit die begabten Mitleser allen längst debunkten Übel-Unfug nicht “neu” mitlesen müssen.
    Die scilogs werden wieder per copy&paste-Keule auf Vollzitate der Corona-Deppen vermüllt.

  48. Zitat Jocelyne Lopez
    “Ich habe allerdings Null Lust, Null Zeit und Null Interesse daran, mich mit den finanziellen Verhältnissen in der Pharma-Industrie näher zu beschäftigen”

    Zitat Paul Stefan:
    Aber Leute wie Bill Gates in den Dreck ziehen, dafür ist Ihre Zeit nicht zu schade?

    .

    Ich habe nicht Bill Gates “in den Dreck gezogen“, ich habe lediglich zitiert, was er über die Corona-Krise gesagt hat, und zwar:

    “Die Leute haben nicht die Wahl, sie haben nicht die Wahl, es wird erst zur Normalität zurückkommen, wenn wir die ganze Weltbevölkerung geimpft haben”.

    Die Auszüge aus den Videos mit diesem Original Zitat von Bill Gates habe ich weiter oben schon als Originalquelle verlinkt, können Sie sich selbst angucken, das ganze Internet hat sie sich schon angeguckt, es handelt sich nicht um Gerüchte oder Fake-News oder Fälschungen, siehe zum Beispiel ab Min. 3:50 sowie auch ab Minute 5:42: https://www.youtube.com/watch?v=-Tcc96a-9Xc

    Wenn Sie meinen, dass Bill Gates sich mit diesen Aussagen „in den Dreck“ zieht, das ist ja Ihre Interpretation und Ihre Aussage, nicht meine.

    • Fehlinterpretation und Propaganda pur aus der Schwindelambulanz – Ihre Blase.
      Wie lange wollen Sie uns mit Ihrer beworbenen Deppenparade noch unterhalten?
      Als Sekretärin können Sie wohl nur copy&paste, wären so gern Generalsekretärin.
      Unfug können Sie doch in Ihrer Filterblase absondern – ohne Überfall auf scilogs.

    • Ich habe mir die Stelle in diesem Video (ab Min. 3:50) angeschaut und es ist noch viel schlimmer, weil Bodo Schiffmann Gates unterstellt, mit einem Virus die Menschheit reduzieren zu wollen, um es dann Impfgegnern in die Schuhe zu ziehen.

      Und so einen Propagandamüll verlinken Sie hier und wollen sich dann rausreden.

  49. Zitat Gunter Dueck
    Monsanto ist vor einiger Zeit von Bayer aufgekauft worden. Gates hat vor zehn Jahren oder so (als das mit dem Glyphosat noch gut klang) für 23,50 Mio Monsanto Aktien gekauft, also für seine Verhältnisse “fast nichts”, Bayer hat 55 Mrd. bezahlt, für alles. Wenn Sie keine Ahnung haben, ist das okay – dann kommentieren Sie aber bitte nichts dazu.

    Es ging mir nicht um Monsanto, sondern um die Impfallianz und die Investitionen von Bill Gates im Pharma-Bereich. Die beiden Themen waren unglücklicherweise in dem von mir mehr oder weniger per Zufall verlinkten Artikel behandelt, aber ich hatte nicht vor, das Thema Monsanto oder Glyphosat hier zur Diskussion zu stellen – ich habe vorausgesetzt, dass Sie es von selbst erkennen würden, das wäre völlig off topic und wir haben ja genug Diskussionsstoff mit Corona und Impfungen, oder?

  50. Zitat Paul Stefan:
    Ich habe mir die Stelle in diesem Video (ab Min. 3:50) angeschaut und es ist noch viel schlimmer, weil Bodo Schiffmann Gates unterstellt, mit einem Virus die Menschheit reduzieren zu wollen, um es dann Impfgegnern in die Schuhe zu ziehen.
    Und so einen Propagandamüll verlinken Sie hier und wollen sich dann rausreden.

    Ich habe dieses Video nicht wegen etwaigen Aussagen von Bodo Schiffmann verlinkt, sie standen und stehen hier nicht zur Diskussion, sondern wegen den Originalaussagen von Bill Gates selbst über seine Impfprojekte und über den Corona-Virus. Ich hätte natürlich irgendwie lange im Internet suchen können, um die kompletten Original-Videos mit diesen Aussagen von Bill Gates rauszusuchen und zu verlinken, das wäre aber sehr umständlich und zeitraubend, ich recherchiere bereits ziemlich viel, und es ist nun mal einfacher sowohl für mich als auch für die Leser ein einziges Video zu verlinken, wo die zur Diskussion gestellten Aussagen von Bill Gates im Original wiedergegeben werden. Und einzig um diese Aussagen ging es ja.

    Also: Was halten Sie denn persönlich von diesen Aussagen? Wie wirken sie persönlich auf Sie? Welche Gedanken oder Gefühle rufen sie bei Ihnen hervor? Wie kommentieren Sie sie? Darum geht es hier.

  51. 1. Aussage: ja, die nächste Pandemie wird kommen.
    2. Aussage: Epidemien eines Virus dauern meistens 2-3 Jahre, verschwinden dann und kommen (meist schwächer) wieder, bis sich eine gewisse Grundimmunität aufgebaut hat (oder auch nicht). Eine Impfung kann wieder Normalität herstellen, wenn der Impfstoff rechtzeitig kommt. Ich würde die Prognose mit weniger sicherer Überzeugung treffen, weil man nie alle Faktoren eine Pandemie kennt.

    Warum die Menschen Angst vor einer Impfung und Bill Gates haben, verstehe ich nicht. Dafür gibt es keine wirklich rationalen Argumente und Sie haben auch keine.

  52. Zitat Paul Stefan
    Warum die Menschen Angst vor einer Impfung und Bill Gates haben, verstehe ich nicht. Dafür gibt es keine wirklich rationalen Argumente und Sie haben auch keine.

    So? Es gibt keine rationalen Argumente dafür, Angst vor Impfschäden zu haben????!!!

    Haben Sie nicht die vorherigen Beiträge in dieser Diskussion über die tragischen Impfschäde bei der Schweinegrippe Schein-Pandemie, weil der Impfstoff im Blitzverfahren zugelassen wurde (unheilbare Krankheit Narkolepsie, vor allem bei Kindern)?

    Haben Sie nicht mitbekommen, dass die verantwortungsbewußte Entwicklung und Zulassung eines einigenmaßen sicheres klassisches Impfstoffs mindestens 5 Jahre benötigt?

    Haben Sie nicht mitbekommen, dass die Folgeschäde bei dem geplanten neuartigen DNA-Impfstoff mit Veränderung des Genoms unvorhersehbar sind und erst nach 7 bis 10 Jahren klinischer Erprobung oder sogar bei der nächsten Generation beobachtet werden können? Was man in die Genen gegeben hat, kriegt man auch nicht wieder weg.

    Konnen Sie persönlich das Nutzen und die Risiken einer Impfung für sich selbst oder für die gesamte Bevölkerung abwägen? Ganz bestimmt nicht, das können nämlich zurzeit sogar die Fachleute nicht, siehe zum Beispiel: Die Risiken einer Impfung sollten mit den Risiken einer Infektion verglichen werden können

    Vor diesem Hintergrund ist es nicht rational und verständlich zu hinterfragen bzw. sich darüber Sorgen zu machen, warum die EU-Kommission die blitzartige Zulassung von irgendeinem Impfstoff erlaubt? EU-Kommission erlaubt Corona-Impfstoffe ohne Langzeitstudien zu Risiken. Ist es verantwortungsbewußt? Ist es im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung oder eher im Interesse der Pharma-Industrie?

    • … wie soll denn eine Langzeitstudie (Jahre) aussehen, wenn keine Zeit ist?
      Das heißt aber nicht, daß keine Risikobewertung vor dem klinischen Einsatz erfolgt.
      Diese läuft deshalb nach einem anderen Procedere ab mit vergleichbarer Beurteilung.

    • Sie haben keine Ahnung, Sie können keine Sachverhalten analysieren und maßen sich trotzdem ein wissenschaftliches Urteil an.

      “The science overwhelmingly indicates that vaccines are one of the safest public health interventions ever undertaken by humanity. But if you “do your own research,” you can find a small percentage of online activists, and even a few medical professionals, who rail against the overwhelming science, pushing discredited claims, fear, and often unproven cures or supplements as well. This fraud-driven controversy created an enormous public health disaster that’s still ongoing today.”

      https://www.forbes.com/sites/startswithabang/2020/07/30/you-must-not-do-your-own-research-when-it-comes-to-science/#7d886e14535e

  53. So, dann mal richtig Butter bei die Fische, eine Studie mit dem Wissen des letzten Halbjahres:

    Wir dachten, COVID-19 sei nur ein Atemwegsvirus – wir lagen falsch
    von Ariel Bleicher, Katherine Conrad, University of California, San Francisco

    Eine Erklärung des Infektionsverlaufs, der fatalen Auswirkungen und der Unterschied zur Grippe.
    Alle Antworten zu den üblen Fakenews der Lügenpresse von Frau Lopez sind aufgearbeitet dabei.
    Man nehme den Google-Übersetzer, der macht es fachlich gut mit den deutschen Fachbegriffen.
    https://medicalxpress.com/news/2020-07-thought-covid-respiratory-viruswe-wrong.html

  54. @Lopez
    Sie verdrehen Informationen so zurecht, dass diese für Ihre Lügen passen.

    Die Impfschäden – z.B. vor einem Jahrzehnt in Schweden – gegen Schweinegrippe traten nicht auf, weil der Impfstoff zu schnell oder unzureichend geprüft verwendet wurde. Dieser Impfstoff war sicher!

    Diese Impfschäden, welche zu Narkolepsie führten, traten nur bei der Verwendung einer Impfstoff-Charge auf, wo der darin enthaltene Wirkungsverstärker um den Faktor 10 zu hoch dosiert enthalten war.
    Dies ist ein konkreter Fehler in der Produktion gewesen.

  55. Radio München – 19. Juli 2020
    Prof. Stephan Hockertz warnt vor millionenfach vorsätzlicher Körperverletzung

    Endlich SARS-COV-2-immun durch eine rettende Impfung, das wünschen sich große Teile der Bevölkerung und der Regierenden. Die Pharmafirmen erhalten erhebliche Unterstützungen, um das Ziel einer Corona-Impfung möglichst schnell voranzutreiben. Aber wie schnell ist ethisch vertretbar. Wie viele Risiken werden aufgrund des Tempos ausgeblendet. Der Biologe, Pharmakologe und Toxikologe Professor Stephan Hockertz zeigt eine Reihe unbeantworteter Fragen auf und warnt davor, millionenfach vorsätzlich Körperverletzung zu begehen, wenn diese nicht im Vorfeld beantwortet sind und die Voruntersuchungen zur Impfung zu kurz angesetzt werden.

    Dr. Stephan Hockertz war Direktor und Professor des Institutes für Experimentelle und Klinische Toxikologie am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf von 2003 bis Ende 2004.

    Davor war er Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer Institutes für Toxikologie und Umweltmedizin in Hamburg von 1995 bis 2002 und von 1986 bis 2001 arbeitete er als Forscher bei der Fraunhofer Gesellschaft in Hannover. Seine erste akademische Ausbildung als Diplombiologe erhielt Hockertz 1985. Prof. Stefan W. Hockertz ist zum „Eurotox Registered Toxicologist“ ernannt, zudem hält er die Ernennung zum Herstellungs- und Kontrolleiter gemäß § 15.1 und §15.3 des Arzneimittelgesetzes. Hockertz ist Dr. rer. nat. in Biologie an der Universität Hannover, habilitiert für die Fächer Toxikologie und Pharmakologie an der Universität Hamburg und Professor für Molekulare Immuntoxikologie am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf.

    Heute arbeitet er als geschäftsführender Gesellschafter der tpi consult GmbH, einer der führenden toxikologischen und pharmakologischen Technologieberatungen in Europa.

  56. Zitat Gunter Dueck:
    Gavi ist eine Stiftung nach Schweizer Recht (das sieht nicht gewinnsüchtig aus) und Curevac gehört hauptsächlich Dietmar Hopp; außerdem hat die Regierung Curevac kein Geld gegeben, sonder sich beteiligt. Sie bestehen hier immer auf sauberen Quellen, ja?

    Zur Information der interessierten Leser über die Aktivitäten und Investitionen von Bill Gates in der Pharma-Industrie weise ich auf einen ausführlichen Artikel hin, der u.a. Interessenkonflikte im Management der Corona-Krise ersichtlich macht, auch direkt in Deutschland bei Institutionen der öffentlichen Hand und bei Mainstream Medien, – siehe insbesondere den Absatz „Finanzierung mit „Krisenbezug“:

    Der Impfaktivismus der Gates-Stiftung

    Finanzierung mit „Krisenbezug“

    In der Coronakrise fällt auf, dass Institutionen, die aktuell eine wichtige Rolle spielen, ebenfalls von der BMGF unterstützt werden. So erhält die amerikanische Johns Hopkins University, wo die weltweite und in allen Medien verbreitete Corona-Statistik geführt wird, regelmäßig Großspenden. Allein in den letzten zehn Jahren flossen von der Gates-Stiftung mehr als 200 Millionen Dollar an die Universität. Der Verwendungszweck waren Programme zur Familienplanung.

    In Deutschland erhielt das Robert Koch-Institut als zuständige nationale epidemiologische Behörde im November 2019 250.000 Dollar. Der Charité in Berlin (Arbeitgeber von Prof. Christian Drosten) flossen 2019 und 2020 insgesamt mehr als 300.000 Dollar zu. Wie auch bei der WHO ist die Vermutung von Interessenskonflikten naheliegend, sofern diese Institutionen oder ihre Mitarbeiter politische Empfehlungen abgeben, die Auswirkungen auf Unternehmen haben, die die Stiftung fördert oder in die sie zur Geldanlage investiert.

    Währenddessen sind über das Portal „Frag den Staat“ Anfragen zu Kontakten und finanziellen Verbindungen zwischen dem Bundesgesundheitsministerium beziehungsweise der Charité und der BMGF gestartet worden, deren Ergebnisse aufschlussreich sein könnten.

    Die Aktivitäten der Stiftung in Deutschland beschränken sich nicht nur auf gesundheitliche Aspekte. Auch etablierte Medien werden finanziell unterstützt. Zum Beispiel erhielt der SPIEGEL im Dezember 2018 2,5 Millionen Dollar, die ZEIT im Dezember 2019 300.000 Dollar. Man darf vermuten, dass dies nicht umsonst geschieht und kritische Recherchen dieser Medien hinsichtlich der Aktivitäten der Gates-Stiftung damit nicht unbedingt wahrscheinlicher werden.

    Die Stiftung gehört darüber hinaus zu den Organisatoren der unter dem Namen „Event 201“ bekannt gewordenen Pandemiesimulation, die im Oktober 2019 kurz vor Ausbruch der Coronakrise stattfand. Beteiligt waren daran außerdem – wiederum – die Johns Hopkins University sowie das Weltwirtschaftsforum.

    Angesichts der vielfältigen finanziellen Verbindungen zu einflussreichen Institutionen der Gesundheitsbranche sowie der Medien sollten die BMGF und die mit ihr verbundenen Einrichtungen mit besonderer Aufmerksamkeit betrachtet werden. Dies gilt insbesondere für die herausgehobene Stellung, die Bill Gates beim Krisenmanagement übernehmen will und die er auch unkritisch geboten bekommt.

    • Bill Gates hat die Idee, armen Ländern durch Impfen die Krankheiten zu lindern, die dort grassieren. Dafür spendet er 50 Mrd. $,
      Dann spendet er überall etwas dort, wo sein Vorhaben unterstützt wird. Bei 50 Mrd. sind das viele, viele Stellen.
      Da denke ich doch, sein Handeln ist von guter/bester Absicht getragen..
      Sie aber bewerten diese irre Vielzahl an Spenden als “böse” und entdecken dahinter allerlei Finsteres. Das passiert übrigens Dietmar Hopp hier in Heidelberg auch.
      Man beschränkt sich also nicht darauf, echte Raffzahnmilliardäre zu hassen, sondern man kann es offensichtlich nicht ertragen, dass es unter ihnen offenbar Mäzene gibt. Daher wird alles, was Mäzene tun, denen im Rachen rumgedreht. Vielleicht haben Sie das mit Dietmar Hopp mitbekommen, der unter diesen Anwürfen seelisch stark leidet (er wohnt hier in der Nähe). Dann spendet er irgendwann nicht mehr. Er hatte die gleiche Idee wie Gates und gibt seit vielen Jahren Geld an BioTech-Start-ups (ohne Gewinn, er ist etwas glücklos, hat jetzt aber mit Curevac einmal einen Treffer). Er ist jetzt bald sauer gefahren… Dabei helfen – pardon – Leute wie Sie im Kollektiv, indem sie alles aus böswilligster Perspektive sehen WOLLEN.

      • Sie irren sich im Hinblick auf meine Meinung über das Weltbild und die Ideen von Bill Gates. Ich unterstelle ihm keinesfalls Böswilligkeit und finstere Absichten! Wenn schon vielleicht eher Großenwahnsinn.

        Ich stimme sogar persönlich mein Leben lang seine Auffassung vollständig zu, dass die weltweite Bevölkerungsexplosion unbedingt gestoppt und rückgängig gemacht werden muss. Es gibt aus meiner Sicht keinen anderen realistischen Weg, die Lösung alle unserer Probleme weltweit in den Griff zu bekommen. Ich wäre sogar idealerweise persönlich für eine radikale Geburtenkontrolle in allen Kontinenten und in allen Ländern: Ab sofort überall nur 1 Kind pro Frau, so wie die Chinese eine Zeit lang es getan haben, und zwar ab sofort und überall, in den reichen wie in den armen Ländern. In zwei Generationen wäre die Erde ein Paradies. Das ist natürlich nur eine Utopie… Ich würdige aber unbedingt die Bemühungen von Bill Gates durch Aufklärung auf die tödlichen und zerstörerischen Gefahren der Überbevölkerung hinzuweisen und in Projekten zur Geburtenkontrolle zu investieren.

        Zu hinterfragen ist nur, und es dürfte erlaubt sein, ob Massenimpfungen zum Beispiel in den Entwicklungsländern nicht eine falsche Priorität zur Beseitigung von Massensterben, Leiden und Elend ist, insbesondere für die Kinder. Die Bekämpfung und die Ausrottung von Seuchen ist nämlich genauso effizient, wenn nicht mehr, wenn man die Ursache der Seuchen bekämpft, wie wir es zum Beispiel in Europa seit mehreren Jahrtausenden geschafft haben: Hunger, Armut und katastrophale Hygieneverhältnisse beseitigen.

        Zu hinterfragen ist auch, ob der Impffanatismus von Bill Gates zum Management der verhältnismäßig harmlosen Corona-Seuche überhaupt angebracht und rational ist. Hier stimme ich sehr viele Aspekte des folgenden Artikels vom 30. Juli 2020 zur Kritik der diesbezüglichen Aktivitäten und Einstellungen von Bill Gates zu, und es dürfte erlaubt sein: Die Frankenstein-Impfung

        Auszüge:

        Bill Gates drängt sieben Milliarden Menschen eine Technologie der Genveränderung auf.

        Impfungen stehen immer noch in einem ziemlich guten Ruf, weil die meisten von uns gegen Pocken und Tetanus geimpft wurden — gefährliche Krankheiten — und keinen spürbaren Schaden davon getragen haben. Liegt es da nicht nahe, auch die vermeintliche Jahrtausend-Krankheit Corona durch eine Massenimpfung endgültig zu besiegen? Robert F. Kennedy Jr., der Neffe des ehemaligen US-Präsidenten, bleibt skeptisch. Was Biotechfirmen wie Moderna mit Unterstützung von Bill Gates und Anthony Fauci versuchen, wäre ein Eingriff in den genetischen Code von Milliarden Menschen. Die Auswirkungen sind unabsehbar und würden auch die Nachfahren einer gentechnisch veränderten Menschheit betreffen. […]

  57. Es ist eine Unsitte, Diskussionsangebote von anderen Autoren mit Vollzitaten von Volldeppen
    zuzunageln. Es geht um eine kurze eigenen Meinung, wenn man denn zur Bildung fähig ist.

    • Gut gesprochen, Herr Senf,
      angesichts der “Spiegel- fechterischen Privatkriege”,
      die hier im Forum abgehen…..

      Guenter Dueck’s These,
      das Kübler’sche Phasenmodell als
      Denkmodell ausserhalb der Medizin anzuwenden,

      ist sehr PRAKTIKABEL !!
      Das sage ich aus eigener, langer Managementerfahrung.

      Auch wenn ich nicht alle Forenbeiträge von “Querdenker”
      schätzte, bzw. teilweise für banal hielt,
      hier hat er meine volle Zustimmung!

      Ich bedaure das engstirnige Zerreden guter Ansätze hier im Forum.

      Fred

  58. Das Robert Koch Institut und die Regierung in Deutschland behaupten, wir befinden uns bereits in der 2. Welle… Dagegen hat zum Beispiel in Frankreich der Gesundheitsminister Olivier Véran am 29. Juli offiziell mitgeteilt, dass es in Frankreich keine 2. Welle gibt, siehe hier

    Die vermeintliche 2. Welle, die von der Regierung in Deutschland bereits kommuniziert wurde, sieht allerdings statistisch gemäß Woldometer wie folgt, siehe : https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/

    Bitte zum Graphik „Daily New Deaths in Germany“ scrollen und mit der Maus auf den Balken zum jeweiligen Datum fahren: die Anzahl der als Corona gemeldeten Sterbefälle für diesen Tag wird angezeigt.
    Zum Beispiel:
    17. Juli: 3
    18. Juli: 2
    24. Juli: 14
    26. Juli: 1
    28. Juli: 2
    30. Juli: 9
    31. Juli: 3
    1. August: 1

    Wir befinden uns in der 2. Welle, bei einer Bevölkerungszahl von 83 Millionen Menschen und einer normalen Sterbefallzahl pro Tag von durchschnittlich 2500 Menschen…
    Erschreckend, die 2. Welle, oder? 😉

    • Bitte bringen Sie ein wörtliches Zitat vom RKI , dass wir in der zweiten Welle sind, direkt vom RKI, nicht irgendwelchen unseriösen Seiten.

  59. @Herr Senf 02.08. 17:59

    „Hohe Übersterblichkeit bei Grippe haben wir (nur) alle 2-3 Jahre – Impfmüdigkeit. Nicht pharmazeutische Maßnahmen, die gegen Covid helfen, helfen auch gegen Grippe. Das geht bei mündigen aufgeklärten Bürgern auch per Eigenverantwortung, man weiß doch, was zu machen ist – muss nicht auf die Behörde warten, um dann rumzuschimpfen.“

    Auch eine Idee, hier die Erfahrungen mit der Bekämpfung von Covid19 im Kampf gegen die gewohnte, aber durchaus nicht ungefährliche Grippe zu nutzen. Maskenpflicht in jedem 2. Jahr für 3 Monate vielleicht? Oder doch lieber eine jährliche Impfpflicht gegen Grippe?

    Wenn jemand persönlich dies für sinnvoll hält, so viel ist klar, kann er das ja machen. Aber verpflichtende Maßnahmen würde ich hier doch für Unrecht halten. Masken stören das soziale Miteinander ganz erheblich, finde ich, und wenn jemand Impfungen grundsätzlich ablehnt, so ist das meiner Ansicht nach zu respektieren, immerhin handelt es sich hier um einen Eingriff in den eigenen Körper.

    „Wenn wir schon Probleme bei Grippe haben, muß sich doch kein zweites Virus etablieren.“

    Ich gehe eigentlich davon aus, dass wir Covid19 nie wieder loswerden, egal was wir dagegen unternehmen. Wir können froh sein, wenn ein Coronaimpfstoff zu 70% schützt, meine ich von den Experten insgesamt gehört zu haben. Das reicht, die Krankheit so weit einzudämmen, dass alle Distanzierungsmaßnahmen eingestellt werden können, und wäre eine Erlösung auch von diesen Diskussionen hier in diesem Blog. Aber die 70% reichen nicht, das Virus auszurotten, schätze ich mal. Das wird sich immer wieder irgendwo auf geringem Niveau fortpflanzen, aber in einem Ausmaß, dass das in der Regel keine große Rolle mehr spielt.

    Das Wesentliche an Corona scheint mir aber zu sein, dass es sich hier um eine neue Lebensgefahr handelt, die wegen der ständigen Medienpräsenz nicht verdrängt werden kann. Aber Verdrängung ist eben so ziemlich die Regelstrategie des modernen Menschen, um psychisch mit Lebensgefahren klar zu kommen. Entsprechend hat sich inzwischen Panik ausgebreitet, und die emotionale Reaktion auf die konkrete Gefahr ist um den Faktor 100 höher als bei vergleichbaren, aber gewohnten und verdrängten Lebensgefahren. Hier passt das ins Bild, wenn hier jetzt auch verwandte Gefahren wie die normale Grippe höher bewertet werden. Gleichzeitig steigt die Gefahr von Herzinfarkten, weil manch einer mit entsprechenden Symptomen aus Angst vor Corona-Ansteckung zu spät den Arzt holt.

    Die Angst kann ein Helfer sein, um Gefahren abzuwenden, ja, unbedingt. Die Angst kann aber auch unterm Strich richtig destruktiv werden, und das ganze Leben lahmlegen. Das weiß eigentlich jeder, der persönlich mal mit Angststörungen zu tun hatte. Aber manch einer scheint sich hier richtig angegriffen zu fühlen, wenn man seine Angst nicht teilt.

  60. @Jeckenburger
    ein guter Beitrag

    Ich empfinde die Strategie in vielen Ländern so, dass man versucht die Ausbreitung des Corona-Virus und seine schlimmen gesundheitlichen Auswirkungn solange zu unterdrücken/vermindern – bis man einen Impfstoff bzw. wirksame Medikamente hat.

    In der Kübler-Ross-Kurve – wäre dies die Akzeptanz-Phase – wo man versucht, das Beste aus einer Situation zu machen.
    Sobald aber Impfstoffe vorhanden sind, wird deren Nutzen aber der persönlichen Entscheidung überlassen bleiben – Eigenverantwortung.
    Eine Impfpflicht wird es nicht geben, diese wäre auch politisch nicht durchsetzbar.

    Weil es sich bei Covid-19 um einen bisher nicht bekannten Virus handelt, gab es am Anfang dieser Pandemie auch falsche, überschießende und angstbesetzte Reaktionen – mangels Wissen.
    Je mehr man aber über Covid-19 weiß, um so gelassener geht man mit diesem Gesundheitsrisiko um – weil man dann besser weiß, wie man sich/andere schützen kann.

  61. Zitat Tobias Jeckenburger
    Wenn jemand persönlich dies für sinnvoll hält, so viel ist klar, kann er das ja machen. Aber verpflichtende Maßnahmen würde ich hier doch für Unrecht halten. Masken stören das soziale Miteinander ganz erheblich, finde ich, und wenn jemand Impfungen grundsätzlich ablehnt, so ist das meiner Ansicht nach zu respektieren, immerhin handelt es sich hier um einen Eingriff in den eigenen Körper.

    Sie sprechen hier den Kern des Problematik und der Auseinandersetzung mit dem Corona-Management der Regierung an. Nur um dieses Problem geht es und nur bei diesem Problem entsteht Widerstand bei einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung. Denn nichts basiert bei den Corona-Maßnahmen auf Freiwilligkeit und Demokratie, nichts unterliegt der Selbstbestimmung der Menschen auf ihren eigenen Körper: Alle Corona-Maßnahmen sind Zwangsmaßnahmen und werden auch mit Staatsgewalt (Polizei, Strafrecht) durchgesetzt.

    Die Grundrechte gemäß Grundgesetz wurden durch Erklärung der Notlage nach Infektionsschutzgesetz für eine unbestimmte Zeit (sprich de facto dauerhaft), außer Kraft gesetzt, das Parlament hat sich selbst entmachtet und die Exekutive darf allein durch Verordnungen ohne jegliche parlamentarische oder außerparlamentarische Anhörung durchregieren. Es handelt sich quasi für die Bevölkerung um einen Putsch.

    Es ist sehr naiv zu glauben, dass eine Impfung auf Freiwilligkeit basieren wird und dass Sie die Wahl haben werden, sich impfen zu lassen oder nicht. Es wird ein Impfzwang geben, direkt oder durch die Hintertür, alle ist dafür schon in die Wege geleitet. Genauso wie alle Corona- Maßnahmen mit polizeilicher Gewalt und Strafrecht geplant und durchgesetzt wurden (Maskenzwang, Quarantäne, Kontaktsperren, Reiseverbote, Lockdown usw.) ist auch logischerweise Impfzwang geplant. Ein Impfzwang ist zwar vom Grundgesetz verboten, aber das Grundgesetz ist ja sinnvollerweise außer Kraft gesetz worden. Es wird zum Impfzwang kommen, es ist die logische Fortsetzung des Corona-Managements, man soll sich nichts vormachen, das wäre sehr naiv.

    Ein Testszwang ist nämlich auch vom Grundgesetz verboten. Und? Was interessiert es die Regierung?

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur am 27.07.2020 er werde “eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anordnen”. Dies diene dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger:“ Siehe Deutschland führt Zwangtests für Reiserückkehrer per Verordnung ein

    Wer sich weigert, wird mit bis zu 10’000 Euro gebüsst.
    Deutschlands Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verabschiedet sich von der Rechtsstaatlichkeit und macht ernst: Wer als Reisender aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrt, muss sich einem Corona-Zwangtest unterziehen, oder alternativ 14 Tage in Quarantäne gehen. Hält man sich nicht an die Verordnung des Ministers drohen Bußgelder von bis zu 10’000 Euro. das berichtet das Fachportal Medscape. Testzentren wird es an Flughäfen, Bahnhöfen und Grenzübergängen geben. […]

    Siehe auch:
    Deutsche Polizei will Zwangstests mit Gewalt durchsetzen

    Die Polizei-Gewerkschaft befürwortet Methoden autoritärer Regimes.

    Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angeordneten Covid-19 Zwangstests (wir berichteten) werden nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) notfalls mit Gewallt durchgesetzt. Das berichtet der Nachrichtensender N-TV. Damit verlässt die deutsche Polizei den Pfad des Grundgesetzes und beteiligt sich aktiv an den anstehenden Körperverletzungen, die Zwangstests per se darstellen.

    «Für Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten mit hohen Corona-Fallzahlen soll es eine Testpflicht bei der Einreise geben. Die Durchführung muss am Ende die Polizei sicherstellen, sollten sich Menschen dieser widersetzen – notfalls mit Gewalt», schreibt N-TV. […]

    Das Grundgesetz wurde außer Kraft gesetz, es wird wie bei einem Putsch regiert, oder wie bei DDR oder chinesischen oder sonstigen diktatorischen Verhältnissen, und Sie wollen noch glauben, dass eine Impfung freiwillig sein wird? Wie naiv sind Sie denn? Denken Sie doch als deutscher Bürger an Ihre jüngste Geschichte: “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten! 😉

  62. Herr Dueck (und Denkverwandte),
    in Ihrem Aquarium schwimmen 83 Millionen Fische von denen täglich im Durchschnitt 2550 sterben. Es gab mal eine kurze Zeit, da starben ~ 2% dieser mit »Etwas« nachweisbaren im Körper. Ob sie daran gestorben oder nur damit verstorben sind? Niemand weiß es. Warum auch immer, interessieren Sie sich aktuell fast ausschließlich für die Todesursache von ~ 0.4 % dieser täglich Toten, obwohl Sie nachweislich festgestellt haben, daß die Toten im statistischen Mittel länger lebten, als der „Rest“ sprich 99,6% der Verstorbenen, …übrigens auch als noch 2% der Toten im Fokus waren, lag das Sterbealter dieser über der statistisch zu erwartenden Lebenszeit.

    Wer sind nun hier die Realitätsverweigerer respektive Realitäts-Leugner? Frau Lopez sicherlich nicht. Ich auch nicht.

    Bevor hier Missverständnisse aufkommen. Sie können von mir aus bis in alle Ewigkeit dieser oder anderen Hysterien maskentragend, in Quarantäne oder wie auch immer gewünscht anhängen. Nur wundern Sie sich nicht, wenn Sie eines Tages „kleinlaut“ bekennen müssen, daß Sie besser mal Gustave Le Bon’s »Psychologie der Massen« gelesen und verstanden hätten, bevor Sie sagen werden: Ich habe „nichts“ gewusst.

  63. Zitat Jocelyne Lopez:
    Das Grundgesetz wurde außer Kraft gesetz, es wird wie bei einem Putsch regiert, oder wie bei DDR oder chinesischen oder sonstigen diktatorischen Verhältnissen …

    Vor diesem Hintergrund: Wie viele Menschen haben in Berlin am 1. August tatsächlich wegen den diktatorisch beschlossenen Corona-Maßnahmen und der Aussetzung des Grundgesetzes demonstriert? (Ich war leider nicht dabei, es war aber auf jeden Fall auch „meine“ Demo… 🙂 )

    Eine seriöse Einschätzung zeigt: Es war die grösste regierungskritische Demo seit der Wende, siehe Gedanken zum 1. August 2020 in Berlin

    Die Versammlung am Samstag war die vielleicht größte regierungskritische Demonstration in Deutschland seit dem 4. November 1989. Die Entscheidung der Regierung, sie auflösen zu lassen, und die anschließende Ohnmacht der staatlichen Organe, diese Auflösung auch vollziehen zu können, weisen den Weg in politisches Neuland.
    […]
    Fazit: Die angebliche „eine Million“ ist den vorliegenden Daten zufolge ebenso stark übertrieben (da faktisch auf dieser Fläche unmöglich), wie die Polizeiangaben von 20.000 extrem untertrieben sind. Realistisch erscheint eine Besucherzahl im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich. Das heißt:

    – Es handelt sich wohl tatsächlich um die größte regierungskritische Demonstration in Deutschland seit dem 4. November 1989.
    – Polizei und Medien täuschen die Öffentlichkeit massiv.

    […]
    Zur genauen Abklärung der Teilnehmerzahl an der Demo vom 1. August liegt auch eine presserechtliche Anfrage an das Polizeipräsidium Berlin vor. Rechtsanwältin Viviane Fischer will im Auftrag des Rubikon-Herausgebers Jens Wernicke die konkreten Teilnehmerzahlen wissen, die dem Polizeipräsidium im Verlauf des Tages bekannt waren. Die Vermutung: Die Polizei hat die Mainstream-Medien mit der Teilnehmerzahl von 17’000 bewusst falsch informiert.

    Die Vermutung wird erhärtet durch die Busunternehmer Alexander Ehrlich und Thomas Kaden. Ihnen wurde für ihre Aktion „Honk for Hope“ bereits gegen Mittag des 1. August 2020 seitens der Polizei der Zugang zum Demonstrationszug des „Tages der Freiheit“ mit der Begründung verwehrt, dieser hätte bereits geschätzte 800.000 Teilnehmer, weitere seien aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. […]

  64. … die Berliner sind doch alle durchgezählt = 3.669.491 viel mehr sind’s nicht.

    Das Kundgebungsgelände hatte ca 77.000 m², pro Person ein bequemer 1m²,
    da ist aber der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten, es braucht 2 m².
    Nach den ganzen Übersichtsfotos war nicht überall Gedrängle, viele Grüppchen.
    Die Grundrechenarten lassen einen daraus nicht mehr als 40.000 erahnen.
    Nach der polizeilichen Faustformel können dicht aneinander geschmußt auf 1m²
    bis 4 Personen rumstehen, so viel standen da aber auf allen Fotos nicht rum.

  65. Ein weiterer sehr recherchierter Artikel über die Grundgesetz-Demo am 1. August 2020 in Berlin:
    Großartige Selbstermächtigung

    Die Apologeten der veröffentlichten Meinung haben eine katastrophale Niederlage kassiert.

    Der 1. August 2020 wird als ein besonderer Tag in die Geschichte unseres Landes eingehen. Denn an diesem Tag demonstrierten Hunderttausende Menschen für ihr naturgegebenes, nicht diskutierbares Recht auf ein Leben als das freier, selbstbestimmter Subjekte. Sie zeigten Mut und mit diesem Mut den vielen Fragenden, Zögernden und Ängstlichen eine reale Perspektive statt einer angeblich unvermeidlichen Dystopie unter dem Banner immer neuer tödlicher „Krankheitserreger”.

    Was die Teilnehmer-Anzahl angeht ist auch der Vergleich von 2 Luftaufnahmen interessant: Loveparade 2001 und Corona-Demo 1.8.2020, siehe hier

    • Zählen Sie einfach mal nach, auf beiden Bildern keine 40.000 und Platz voll.
      Mehr passen da nicht hin, die Loveparade hatte ganz andere Dimensionen.

    • Liebe Frau Lopez,

      die Loveparage ist eine Art Umzug… die ist viel weiter verteilt. Und es geht überhaupt nicht, dass sich Hunderttausende ohne Sonderzüge, Sonderbusse, Sonderfahrpläne und Hotels etc. irgendwo treffen können. Das wird lange vorher vorbereitet – wie etwa die Hannover-Messe. Da die Hotels aber wegen Corona nicht volle Kapazität fahren, ist es nochmal ganz unmöglich. Ich will sagen: An dieser Stelle fehlt ihn ganz offenbar ganz normales Urteilsvermögen. BEWEISBAR. Und wenn Sie das vielleicht einsehen, könnte Ihnen der Gedanke kommen, dass das öfter so ist – mit dem Urteilsvermögen. Sie hören offenbar seltsame “Fakten” von rigendeinem Menschen, der es im Internet niederlegt, halten das für eine Quelle und glauben/verbreiten es ohne normalen Plausilitätscheck. Bitte überlegen Sie einmal, wie zB 800.000 Menschen ohne lange Vorbereitung da überhaupt hinkommen können. Vielleicht waren Sie ja einmal im Fußballstadion und haben die Logistik in der ganzen Stadt erlebt – und da sind es nur so 50.000. Und erklären Sie einmal, wie die Polizei eine Demo von 800.000 Leuten auflöst… geht doch gar nicht… etc. Ein bisschen Faktencheck, hier und überall. Ich lese das jetzt eigentlich nur noch, weil ich wirklich staune.

      LG GD

    • Für Grundschüler, die bis zur 4. Klasse aufgepaßt haben, zum Nachrechnen:
      die unteilbar-Demo von 2018 hatte 200.000 Teilnehmer
      die Covidioten-Demo von 2020 hatte 20% der “Strecke” = rund 40.000

  66. Herr Dueck, Frau Lopez, „to whom it may concern“…
    Gemäß Mainstreammedien angeblich Rechtsradikale, extreme Linke, Reichsbürger usw…. die am 1.August 2020 in Berlin demonstrierten. Aber wenn man genau hinsieht, sind es wohl eher friedliche, „normale“ Bürger (Oma und Opa, Mama und Papa, Bruder und Schwester, Kinder und Jugendliche) durchweg mündige Bürger der Mitte und alle fordern das Ende der Corona Maßnahmen…
    Schauen Sie selbst…
    https://www.youtube.com/watch?v=gKuGWFeQCN4

    In jedem Fall waren es deutlich mehr als 20000.
    Die Gründe warum hier offensichtlich regierungstreue Medien Quantitäten medial bewusst falsch „abbilden“ sind leicht zu verstehen. Einer ist besonders wichtig. Sollte sich eine erhöhte Anzahl von Infizierten nicht signifikant auf Grund der Demonstration ohne Masken und Sicherheitsabstand ergeben, so ist es ein Indiz für die Bedeutungslosigkeit dieser verordneten Maßnahmen.
    Insgesamt ist das tägliche Benennen von Neuinfizierten mehr als fragwürdig. Da kaum jemand ernstzunehmende Symptome entwickelt.

    Ein kleiner Ausflug in die deutsche Sterberealität, Quelle: Sterbefälle Fallzahlen 2016 -2020, siehe konkret Seiten 228 und 230.
    Januar – einschließlich Juni 2018 501391 Tote
    Januar – einschließlich Juni 2020 482340 Tote

    Januar 2018 :84973 2020 :85310
    Februar 2018 :85799 2020 :79831
    März 2018 :107104!!! 2020 :87227
    April 2018 :79539 2020 :83519
    Mai 2018 :74648 2020 :75324
    Juni 2018 :69328 2020 :71129

    Im März des Jahres 2020 sind 20.000 Menschen weniger gestorben als im März 2018. Wo war der Lockdown in 2018 auf Grund signifikanter Sterberaten? Übrigens: Die 25000 Grippetoten in 2018 gab es trotz Grippeimpfung.

    • … ich hab die 1:20 Stunden mal mitgezählt, ca. 40.000 mit den Einkaufsbummlern.
      Wo haben Sie Ihre Rechenkünste her, Übersterblichkeit vergleicht man wöchentlich,
      und berücksichtigt die Krankheiten, 2020 war kaum Grippe, geht alles auf Covid.
      Und nun warten wir mal, wieviel Infektionen die Verschwörungsdemo verteilen wird.
      Am besten wäre, wenn jeder die Kosten selber tragen müßte und nur Selbstheilung.
      Wo es doch nur ein Männerschnupfen ist, sollen die dann auch nicht rumjammern.

  67. Zitat Gunter Dueck
    die Loveparage ist eine Art Umzug… die ist viel weiter verteilt. Und es geht überhaupt nicht, dass sich Hunderttausende ohne Sonderzüge, Sonderbusse, Sonderfahrpläne und Hotels etc. irgendwo treffen können. Das wird lange vorher vorbereitet – wie etwa die Hannover-Messe. Da die Hotels aber wegen Corona nicht volle Kapazität fahren, ist es nochmal ganz unmöglich. Ich will sagen: An dieser Stelle fehlt ihn ganz offenbar ganz normales Urteilsvermögen. BEWEISBAR. Und wenn Sie das vielleicht einsehen, könnte Ihnen der Gedanke kommen, dass das öfter so ist – mit dem Urteilsvermögen. Sie hören offenbar seltsame “Fakten” von irgendeinem Menschen, der es im Internet niederlegt, halten das für eine Quelle und glauben/verbreiten es ohne normalen Plausilitätscheck. Bitte überlegen Sie einmal, wie zB 800.000 Menschen ohne lange Vorbereitung da überhaupt hinkommen können.

    Bitte informieren Sie sich doch anderweitig als mit den Mainstream-Medien und die öffentlich-rechtlichen, dann würden Sie wissen, dass die Organisatoren (Querdenken 711 Stuttgart und Nicht ohne uns) über sehr gute Großdemo-Erfahrungen verfügen und auch seit mehreren Wochen die Demo angekündigt und organisiert haben, einschließlich natürlich mit Sonderbussen und Fahrgemeinschaften – die Social Media waren voll davon. Sie sollten nicht in Ihrer Mainstream-Blase bleiben, Herr Dueck, da kriegen Sie nichts mit … 😉

    Ein Plausibilitätscheck wurde im MULTIPOLAR Artikel, den ich verlinkt habe, gemacht, wonach 300.000 Menschen auf der Party Meile möglich sind, das haben Sie wohl auch übersehen:

    Die Demonstranten versammelten sich nach ihrem Zug durch die Stadt am Nachmittag auf der Straße des 17. Juni zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule. Dieser 1,9 Kilometer lange Abschnitt ist als „Partymeile“ bekannt, unter anderem durch die über viele Jahre dort stattfindende Loveparade. Die sechsspurige Straße ist, zusammen mit dem Mittelstreifen, den Parkspuren, Rad- und Gehwegen sowie eingeschlossenen Grünstreifen ungefähr 35 Meter breit. Vorsichtig geschätzt ergibt sich daraus eine Gesamtfläche von 35 mal 1.900 gleich 66.500 Quadratmetern. Da die Fläche zu den Außenseiten nicht begrenzt ist, sondern nahtlos in den Tiergarten übergeht, ist dies ein Minimalwert. Die Veranstalter der offiziellen Silvesterfeierlichkeiten in Berlin sprechen von einer Fläche der Partymeile von 80.000 Quadratmetern.

    Wieviele Menschen befanden sich durchschnittlich auf einem Quadratmeter? Auf einer schematischen Darstellung eines internationalen Experten für die Sicherheit und Planung großer Menschenmengen ist zu sehen, wie es von oben betrachtet aussieht, wenn in einer Menge ein, zwei, drei oder mehr Menschen pro Quadratmeter stehen. Für die Demonstration vom 1. August erscheint angesichts der vorliegenden Filmaufnahmen und dieses Schemas eine Zahl zwischen zwei und vier realistisch. Daraus ergibt sich bei 80.000 Quadratmetern eine Teilnehmerzahl zwischen 160.000 und 320.000. Dass eine solche Menge tatsächlich auf diesem Staßenabschnitt Platz findet, wird bestätigt durch Aussagen des Leiters des Straßen- und Grünflächenamtes Berlin Mitte, Harald Büttner, von 2013, demzufolge 300.000 Besucher auf der Partymeile möglich wären.

    Weiterhin liegt inzwischen eine Zeugenaussage vor (Transkript hier), wonach ein Einsatzleiter der Polizei am frühen Nachmittag dem mit Bussen an der Demonstration beteiligten Busunternehmer Thomas Kaden mitteilte, dass die Polizei selbst von “800.000 Menschen in diesem Demonstrationszug” ausgehe.

    Bei dem folgenden Livestream ist zum Beispiel dokumentiert, dass die Polizei keine weiteren Demonstranten zugelassen hat, weil die Straße ÜBERFÜLLT war. Ach so? Die Straße des 7. Juni in Berlin ist mit 20.000 Personen überfüllt? 😀 Siehe:
    https://www.youtube.com/watch?v=4qDftjOZgXE&feature=youtu.be&t=29

    Aber warten wir doch ab, ob die Polizei die presserechtliche Anfrage an das Polizeipräsidium Berlin einer Rechtsanwältin zur genauen Abklärung der Teilnehmerzahl beantworten wird. Mit der Zahl 20.000 hat sich auf jeden Fall die Polizei blamiert und der Protestbewegung einen Bärendienst erwiesen.

    Zitat Gunter Dueck
    Und erklären Sie einmal, wie die Polizei eine Demo von 800.000 Leuten auflöst… geht doch gar nicht… etc. Ein bisschen Faktencheck, hier und überall.

    Ich sagte bereits: Bleiben Sie nicht in Ihrer Mainstream-Blase, Sie kriegen nichts mit… 😉

    Schauen Sie sich zum Beispiel folgenden Livestream aus der Hauptbühne der Organisatoren in der Mitte der Straße an. Dort ist der Polizeieinsatz festgehalten, wie sie hilflos versucht hat, die Demo zu beenden und die Leute aufgefordert hat nach Hause zu gehen: https://www.youtube.com/watch?v=htDrDieOgh0

    Mein Gott, wie konnte so ein stupider Befehl “von oben” überhaupt erteilt werden? Hat die Regierung denn kein Mitleid für ihre Polizei? Was haben sie sich „oben“ dabei gedacht? Wie sollte bitte die Polizei diese Menschenmenge auslösen? Können Sie die Frage beantworten, Herr Dueck? Die Leute haben sich friedlich hingesetzt und skandiert „Wir bleiben hier!“ Was hätte die Polizei machen können, als sich auch friedlich zurückzuziehen? Wer hat so einen stupiden Befehl dort oben erteilt? Die Polizisten konnten echt einem leidtun. Hätten die Polizisten jeden Demonstrant einzeln abtransportieren sollen? Oder hätten sie lieber ein Blutbad einrichten müssen? Können Sie die Frage beantworten, Herr Dueck? Die Demo war überhaupt nicht auszulösen, das wurde auch im von mir verlinkten Artikel von MULTIPOLAR gut beschrieben, das haben Sie wohl auch übersehen:

    Die Auflösung ließ sich nicht durchsetzen. Die Bürger ignorierten die Anweisung einfach und blieben friedlich stehen – mit Erfolg. Wie sollte es auch anders sein: Der Protest einer sechsstelligen Menge lässt sich grundsätzlich nicht „von oben“ beenden, ohne dabei massive (und schlimme Bilder erzeugende) Gewalt anzuwenden. Hätte die Polizei solche Gewalt angewandt, wäre die Regierung in der Folge unter massiven Druck geraten – ein PR-Supergau.

    • … , posaunen Sie doch nicht ständig Ihre rechtspopulistischen Lügenmedien in die Welt.
      Warum ermuntern Sie als Französin in Deutschland zu verfassungsfeindlichen Bewegungen?
      Ihre (un)rechte Gesinnung teilen Sie doch bitte in Ihrem neuen Freundeskreis, nicht hier.
      Daß für Sie unsere Bundesrepublik eine “Bananenrepublik” ist … was suchen Sie dann hier?
      Als hetzende Propagandakeule gehören Sie hier ausgesperrt, Brandbeschleuniger entschärft.

  68. Zitat Dirk Freyling
    Gemäß Mainstreammedien angeblich Rechtsradikale, extreme Linke, Reichsbürger usw…. die am 1.August 2020 in Berlin demonstrierten. Aber wenn man genau hinsieht, sind es wohl eher friedliche, „normale“ Bürger (Oma und Opa, Mama und Papa, Bruder und Schwester, Kinder und Jugendliche) durchweg mündige Bürger der Mitte und alle fordern das Ende der Corona Maßnahmen… Schauen Sie selbst… https:// www . youtube. com/watch?v=gKuGWFeQCN4
    In jedem Fall waren es deutlich mehr als 20000.

    Mit den grotesken Berichtserstattungen in der Corona-Krise haben Regierung und Mainstreammedien der Protestbewegung einen Bärendienst erwiesen, jetzt ist es für alle ersichtlich.

    Vor diesem Hintergrund mache ich auf den folgenden heutigen Artikel von Ulrich Teusch aufmerksam:
    Das Ende der Glaubwürdigkeit – Systemmedien sind nicht reformierbar

    Unter dem Titel „Mega-Manipulation – Ideologische Konditionierung in der Fassadendemokratie“ ist im Frankfurter Westend-Verlag ein umfangreicher, 350-seitiger Sammelband erschienen, der sich kritisch mit Medienmanipulation und Propaganda, mit psychologischer Kriegsführung, Informationskrieg und der zunehmenden Zensur gegen die Zivilgesellschaft auseinandersetzt. Herausgeber Ullrich Mies hat zahlreiche, auch international renommierte Mitarbeiter gewinnen können, wie John Pilger, Chris Hedges, Daniele Ganser oder Caitlin Johnstone. Multipolar-Mitherausgeber Ulrich Teusch hat das folgende Vorwort beigesteuert. […]

    Nicht nur die Systemmedien sind nicht reformierbar, sondern auch die politischen Parteien in den Parlamenten: Keine einzige demokratisch gewählte Partei ist jetzt noch wählbar, keine einzige!

  69. Zitat Gunter Dueck
    An dieser Stelle fehlt ihn ganz offenbar ganz normales Urteilsvermögen. BEWEISBAR. Und wenn Sie das vielleicht einsehen, könnte Ihnen der Gedanke kommen, dass das öfter so ist – mit dem Urteilsvermögen. Sie hören offenbar seltsame “Fakten” von rigendeinem Menschen, der es im Internet niederlegt, halten das für eine Quelle und glauben/verbreiten es ohne normalen Plausilitätscheck. […] Ein bisschen Faktencheck, hier und überall. Ich lese das jetzt eigentlich nur noch, weil ich wirklich staune.

    Ich wiederum staune über Ihr Urteilsvermögen, mit Verlaub…

    Kurze Zusammenfassung aus meiner Sicht der kontroversen Auseinandersetzung mit Ihrem Thema „Psychologie der Corona-Akzeptanz“ in dieser Diskussion, bezogen auf die schwerwiegende gesellschaftliche Krise, in der wir uns gemeinsam befinden:

    – Millionen von Menschen haben panische Angst vor dem Tod durch einen Virus (dazu gehören Sie)

    – Weitere Millionen von Menschen haben Angst vor der Abschaffung der Demokratie und der Entgleisung in eine Diktatur (dazu gehöre ich).

    – Sie beschreiben und erklären diese gesellschaftliche Lage mit der Studie einer Psychologin über die Sterbebegleitung von unheilbar erkrankten Menschen.

    – Ich sage: das passt überhaupt nicht und frage: Wie soll es aus Ihrer Sicht passen? Um welche “Akzeptanz” soll es sich bei der Corona-Krise in der Gesellschaft handeln? Akzeptanz des Todes durch den Virus oder Akzeptanz der Einrichtung einer Diktatur?

    – Sie antworten meine Fragen nicht, Sie haben keine Lust mit mir zu debattieren, ich habe kein ganz normales Urteilsvermögen…

    Das ist Ihre Haltung in dieser Diskussion, das ist Ihre Synthese und das ist Ihre „Diskussionskultur“. Das Niveau ist sehr schwach, mit Verlaub Herr Dueck, sehr schwach, ich staune wiederum über Ihr Urteilsvermögen, mit Verlaub.

    • Keiner hat Lust, mit Ihnen zu debattieren, weil es keinen Sinn macht, weil Sie trotz aller Gegenargumente stur an Ihren Ansichten festhalten, frei von jeder Selbstkritik. Sie kennen nur ein Prinzip, Rechthaben, Rechthaben, Rechthaben.

      Es gab keine 800 000 auf der Demo in Berlin, das kann jeder sehen, der unvoreingenommen die Bilder anschaut, es waren nicht einmal 100 000, vielleicht 30 000-40 000.

      Und jetzt folgen die nächsten 50 Beiträge von Frau Lopez, die alles besser weiß.

  70. @Lebensgefahr und Diskussionsstil

    Der Hinweis von @Lopez, dass die Kübler-Ross-Kurve eigentlich für eine erhebliche Lebensgefahr gilt, ist nicht verkehrt. Wir haben hier in der Tat eine angstbedingte Überreaktion, die eben die Sterblichkeit von unter 1% als akut lebensbedrohlich einschätzt. Die ständige Präsenz des Themas in den Medien und zusätzlich die ständige Präsenz durch die Maskenpflicht im Live-Alltag scheint hier die gefühlte Gefahr um den Faktor 10 bis 100 zu steigern.

    Insofern gilt die Kübler-Ross-Kurve dann doch wieder, weil hier die nur gefühlte Gefahr die gleiche Wirkung wie eine Echte entfaltet. Aber die Endphase der Akzeptanz ist jetzt wohl eher, dass die Menschen wieder auf den Teppich kommen, und eben die tatsächliche Sterblichkeit auch emotional entsprechend des realen Ausmaßes einordnen. Die Konsequenz daraus heißt jetzt nicht, die Gegenmaßnahmen komplett einzustellen, aber weniger wäre zumindest bei dem derzeitigem Ausmaß der Neuinfektionsraten wohl mehr.

    Ich muss aber selbst auch sagen, dass die Beiträge von @Lopez mir nicht soo viel Spaß machen, weil dort einfach zu viele „Fakten“ herangezogen werden, die mir unglaubhaft erscheinen.

    • @Tobias Jeckenburger
      Covid19 kann zum Tod, aber viel häufiger zu schwerer Erkrankung führen. Dauerhafte Schädigungen und Beschwerden sind dabei nicht selten. Das sind erhebliche Kosten für das Gesundheitssystem und selbstverständlich auch für die Wirtschaft, vom Leiden der betroffenen Menschen ganz abgesehen. Gerade die Infizierten in den Krankenhäusern behindern das Gesundheitssystem für alle übrigen Kranken und Verletzten.

      Die Todesrate hat im Verlauf der Pandemie abgenommen, weil die Ärzteschaft an Wissen und Erfahrung gewonnen hat und weil inzwischen ausreichend Ressourcen vorhanden sind. Nicht zuletzt hat durch die Abnahme der Infektionszahlen die Belastung der Ärzte und Pflegekräfte abgenommen, so dass eine bessere Betreuung der Erkrankten möglich ist.

      Sie machen es sich deutlich zu einfach, Herr Jeckenburger, von den Demonstranten in Berlin ganz zu schweigen. Wenn man selber keine Verantwortung trägt, dann kann man schwafeln wie man will, erst recht im Nachhinein. Wer kann sagen, wie die Entwicklung verlaufen wäre, wenn man nicht von Anfang an mit Quarantäne-Maßnahmen reagiert hätte, nämlich schon Ende Januar bei den ersten Infektionen in Bayern (Fa. Webasto).

      Donnerstag 30.1.2020

      Der fünfte mit dem Coronavirus infizierte Mann kommt Augenzeugen zufolge aus der Gemeinde Siegsdorf im Landkreis Traunstein. Dort hätten Menschen in Schutzanzügen ihn und mehrere Personen, die mit ihm in Kontakt standen, abgeholt und in einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Trostberg gebracht. Unter ihnen seien auch Kinder gewesen. Dort seien sie isoliert worden.

  71. Ende 1933 hatte die große Mehrheit der Menschen in Deutschland die neue Normalität akzeptiert. Schließlich hat man ja nur auf die Regierung, die Eugenik-Experten und die Medien vertraut. Das die alle lügen sollen, konnte man sich einfach nicht vorstellen. Abweichler und “Volksschädlinge” wurden von da an vorbildlich von den lokalen Blockwarten bei den entsprechenden Behörden gemeldet. Die Zeiten des Zweifels, Zorns und der Leugnung waren nun endgültig vorbei.

  72. Zitat Peter Müller:
    Ende 1933 hatte die große Mehrheit der Menschen in Deutschland die neue Normalität akzeptiert. Schließlich hat man ja nur auf die Regierung, die Eugenik-Experten und die Medien vertraut. Das die alle lügen sollen, konnte man sich einfach nicht vorstellen. Abweichler und “Volksschädlinge” wurden von da an vorbildlich von den lokalen Blockwarten bei den entsprechenden Behörden gemeldet.

    Wir sind schon lange soweit, nicht nur bei Facebook, Twitter oder SciLogs, sondern tagtäglich in der Politik und in den Mainstream-Medien, zum Beispiel:

    „Die grassierende Verbreitung von Verschwörungsmythen, die jeder Faktenbasis entbehren, ist geeignet, größere Bevölkerungskreise mit einer grundlegenden Unzufriedenheit mit dem Rechtsstaat zu infizieren …Verfestigt sich diese Unzufriedenheit auf Dauer, bietet sie Extremisten einen idealen Nährboden, um neue Anhänger oder Sympathisanten heranzuzüchten.“
    (Joachim Herrmann, bayrischer Innenminister)

    „In Berlin wurde heute kein Abstand zu Nazis und Rechtsesoteriker*innen gehalten.“ (Jutta Ditfurth, Ex-Grüne),

    „Tausende #Covidioten feiern sich in #Berlin als „die zweite Welle“, ohne Abstand, ohne Maske. Sie gefährden damit nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährden unsere Erfolge gegen die Pandemie und für die Belebung von Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Unverantwortlich!“ (Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD)

    „Wir reden seit Tagen über einige Tausend Corona-Leugner. Gleichzeitig sind Millionen Menschen solidarisch, arbeiten von zu Hause, tragen Masken, versuchen sich in die neue Normalität einzufinden. Unter schwierigen Bedingungen. Sie verdienen mehr Aufmerksamkeit als die Krakeeler!“ (Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär)

    „Die reisen aus Frankfurt, Stuttgart an, um in unserer Stadt Randale zu machen.“
    (Michael Müller, SPD, Regierender Bürgermeister von Berlin)

    „Der bewusste Verstoß gegen Abstandsregeln & Maskenpflicht ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern fahrlässige Gefährdung von Gesundheit&Leben anderer!“ (Dilek Kalayci, SPD, Senatorin für Gesundheit, Pflege & Gleichstellung des Landes Berlin),

    „Ich persönlich fand diesen Mix an Menschen erschreckend. Ein Mix, der nicht nur die extremen Ränder, Verschwörungsideologen und Diktatur-Rufer gezeigt hat, sondern auch Teile aus der Mitte unserer Gesellschaft. Diese Menschen sagen, sie wollen das Grundgesetz und unsere Grundrechte schützen und treten sie, jedenfalls Teile von ihnen, gleichzeitig mit Füßen. Genauso wie die Meinungs- und Pressefreiheit.“ (Dunya Hayali, ZDF,)

    „… Und ich mache mir schon Gedanken, wer da mit wem demonstriert: Weltverschwörungstheoretiker auf der einen Seite, die extreme Rechte dabei, auch zum Teil die Linke. Da bündelt sich dann etwas zusammen, was eigentlich gar nicht zusammengehört. Und deswegen ist mein dringender Appell: nicht nur bei solchen Demos körperlichen Abstand zu halten, sondern auch dringend geistigen Abstand zu wahren.“ (Markus Söder, CSU, Ministerpräsident des Freistaats Bayern)

    Diese Leute, die da „demonstrieren“, sind keine „besorgten Bürger“. Es sind Feinde der Demokratie, Feinde der freien Presse, Feinde der Rechtsstaatlichkeit. Sie gehören politisch bekämpft, sozial geächtet, juristisch zur Rechenschaft gezogen. (Hasnain Kazim)

    Vereinzelt und sehr selten kommt aus der Politik eine couragierte Stimme, extrem selten:

    Autor Arnold Vaatz ist stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion):

    “Von Monat zu Monat lernt man mehr von der DDR. Die dreiste Kleinrechnung der Teilnehmerzahlen der Demo vom 1. August durch die Berliner Polizei entspricht in etwa dem Geschwätz von der ‘Zusammenrottung einiger weniger Rowdys‘, mit der die DDR-Medien anfangs die Demonstrationen im Herbst 1989 kleinrechneten. Der gefährlichere Versuch, die Straßen leerzukriegen, war damals die Unterstellung, die Demonstranten handelten im Auftrag von CIA und BND. Der heutige Versuch, die Straßen leerzubekommen, besteht in der Warnung: Pass auf, mit wem du demonstrierst. Das ist die Drohung, als Nazi diffamiert und damit gesellschaftlich ruiniert zu werden, sobald man bei einer Demonstration angetroffen wird, in der eine Person, die man weder gekannt noch überhaupt im Gewühl gesehen haben muss, ein ‘bei Rechten beliebtes‘ Kleidungsstück trägt. Bei Nazis war es Sippenhaft, im Deutschland von heute ist es Kollektivhaft.“

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