Psychologie der Corona-Akzeptanz

BLOG: WILD DUECK BLOG

Wahrheiten als Querdenkerisches verkleidet, von Gunter Dueck
WILD DUECK BLOG

Elisabeth Kübler-Ross (geb. 1926 in Zürich, gest. 2004 in Scottsdale, Arizona) war eine der Begründerinnen der modernen Sterbeforschung. Wer mag, schaue sich ihren Lebensweg in der Wikipedia an; aus der Psychiaterin wurde eine Geistheilerin… Ihrer Forschung in der Sterbebegleitung verdanken wir die Kübler-Ross-Akzeptanz-Kurve. Sie beschreibt fünf verschiedene Phasen der seelischen Verfassung im Sterbeprozess.

Ich habe diese Kurve das erste Mal etwa 1997/98 gesehen. Es ging um die Akzeptanzphasen im IBM Management, das damals nur unwillig von der Dominanz des Hardware-Business ablassen wollte. Man baute den IBM Service in größtem Maßstab auf. „Was soll das? Service ist nicht unser Niveau!“ Diese Leugnung der Zukunft wurde uns mit der Kübler-Ross-Kurve erklärt, aber sie verrieten uns nicht, woher die Kurve stammte. Das verstehe ich ja. Im originalen Kontext geht es um Sterbehilfe, das wäre für Wissenschaftler hoch interessant gewesen, aber auf Vice-President-Level ist es zu wenig optimistisch.

Quelle (Hintergrund):

https://stock.adobe.com/de/images/blank-blackboard-with-colored-chalks/52181510?prev_url=detail

Elisabeth Kübler-Ross beschrieb fünf Phasen:

  • Leugnung / Denial / Zurückweisung: Der Kranke/Dieselhersteller/Dorfsparkassenleiter bekommt eine sehr harte Diagnose. Er reagiert mit heftiger Zurückweisung und zweifelt die Diagnose, die Wirklichkeit oder den Röntgenbefund an. Er holt Zweitmeinungen ohne Ende ein. Die eigene Überzeugung ist knallhart: „Panikmache!“
  • Zorn / Anger: Die Diagnose löst eine wütende Frage aus: „Warum ich? Wieso bin ich krank und die anderen sind gesund? Warum muss ich im Home-Office bleiben, warum kürzen sie mir das Gehalt? Wieso trifft es nicht die untätigen Rentner oder Beamte? Warum verbieten sie mir den Urlaub? Warum ist Tesla mehr wert als VW? Warum ist Nikola so viel wert wie Ford?“
  • Verhandeln / Bargaining: „Reicht es nicht aus, wenn wir normal vorsichtig sind, uns nicht gegenseitig anzustecken? Das machen wir bei Grippe auch. Können wir nicht nebenbei auch ein paar Batterien bauen – die meisten wollen doch immer noch Diesel. Lasst doch mal die Kirche im Dorf, das Problem kann man einfacher lösen. Man muss nicht das ganze Arsenal hochfahren. Wie lässt sich alles so lösen, dass wir noch milde davonkommen? Lasst uns über Lockerungen reden!“
  • Depression: „Es ist passiert. Corona. Keine Kundenaufträge. Ich bin als Freiberufler am Ende. Meine Ersparnisse schwinden.“ Man fühlt sich wie nach einem Tsunami: Das Haus ist weg.
  • Akzeptanz: Die Welt hat sich verändert. Es ist, wie es ist. Ich muss anders weiterleben. IBM Services könnte funktionieren – muss sogar.

In diesen Tagen machen wir uns alle Gedanken über den Umgang mit Corona. Wir sind aber mental in verschiedenen Phasen. Viele sind noch in der Leugnungsphase, manche schon bei „es ist, wie es ist, lasst uns das Beste daraus machen“. Viele verharren in der Neiddiskussion. „Warum macht Amazon so gutes Geschäft und warum werden alle Termine für Gunter Dueck abgesagt – wie ungerecht!“ Na, ich habe mir eine Super-Web-Cam, ein Studio-Mic und eine grüne Wand gekauft, und ich übe jetzt für einen neuen Beruf mit niedrigerem Einkommen. Es ist, wie es ist. Hier stehe ich – ich kann nichts anderes.

 

 

 

Veröffentlicht von

www.omnisophie.com

Bei IBM nannten sie mich "Wild Duck", also Querdenker. Ich war dort Chief Technology Officer, so etwas wie "Teil des technologischen Gewissens". Ich habe mich viel um "artgerechte Arbeitsumgebungen" (besonders für Techies) gekümmert und über Innovation und Unternehmenskulturen nachgedacht. Besonders jetzt, nach meiner Versetzung in den Unruhestand, äußere ich mich oft zum täglichen Wahnsinn in Arbeitsumgebungen und bei Bildung und Erziehung ein bisschen polarisierend-satirisch, wo echt predigende Leidenschaft auf Stirnrunzeln träfe. Es geht mir immer um "artgerechte Haltung von Menschen"! Heute bin ich als freier Schriftsteller, Referent und Business-Angel selbstständig und würde gerne etwas zum Anschieben neuer Bildungssysteme beitragen. Ich schreibe also rund um Kinder, Menschen, Manager und Berater - und bitte um Verzeihung, wenn ich das Tägliche auch öfter einmal in Beziehung zu Platon & Co. bringe. Die Beiträge hier stehen auch auf meiner Homepage www.omnisophie.com als pdf-download bereit. Wer sie ordentlich zitiert, mag sie irgendwo hin kopieren. Gunter Dueck

613 Kommentare

  1. Was durch Corona besonders ans Licht kommt, ist die Dummheit/Verkommenheit unseres systemrationalen “Zusammenlebens” im nun “freiheitlichen” Wettbewerb – Es ist nicht nur die scheinbar bessere materialistische “Absicherung”, es ist besonders deutlich, daß unsere Vernunftbegabung nicht kompatibel mit dem Anspruch zu Verantwortungsbewusstsein ist und somit wie in den Wind gepisst wirkt.

    Ein Zusammenleben OHNE … ist zwar absolut machbar, doch nicht einmal einen temporär gerechten Lockdown hat sich die wettbewerbsbedingte Führung der systemrational-gebildeten Suppenkaspermentalität getraut durchzuführen (vielleicht waren sie einfach nur zu dumm daran zu denken?) – ein vom Monopoly geleitetes Pokerspiel um die Karte des Impfstoffes, das mehr und mehr zum Mensch ärgere dich nicht wird!?😎

  2. Die vorgestellte Autorin Elisabeth Kübler-Ross beschreibt 5 Phasen des Sterbeprozesses bei der Diagnose eines totbringenden Erkrankung, wiedergegeben vom Blog-Autor Gunter Dueck:

    1. Leugnung /Denial / Zurückweisung: Der Kranke bekommt eine sehr harte Diagnose. Er reagiert mit heftiger Zurückweisung und zweifelt die Diagnose, die Wirklichkeit oder den Röntgenbefund an. Er holt Zweitmeinungen ohne Ende ein. Die eigene Überzeugung ist knallhart: „Panikmache!“

    Es ist aus meiner Sicht völlig unglaubwürdig zu behaupten, dass die eigene Überzeugung eines Kranken nach Einholung von zig „Zweitmeinungen“ daraus besteht zu glauben, dass die Ärzte sich irren und dass die sehr harte Diagnose als „Panikmache“ wahrgenommen wird. Das finde ich als Reaktion eines Kranken völlig befremdlich, ich kann mir sie nicht vorstellen. Glaubwürdig ist meiner Meinung nach ganz im Gegenteil, dass der Kranke selbst bei der Diagnose Panik empfindet und dass die Ärzte bei der Diagnose versuchen, die Panik bei dem Kranken zu vermeiden.

    Es kommt noch dazu, dass diese beschriebene Phase 1 des Sterbeprozesses ohnehin nicht zu der Covid-19-Erkrankung passt, aus dem guten Grund, weil die überwiegende Mehrheit der mit SARS-Cov2 infizierten Menschen nicht erkranken!. Es gibt ja in der überwiegenden Mehrheit der Infektionsfälle gar keine Kranke und auch gar keine Diagnose: Die mit SARS-Cov2 infizierten Menschen haben wenn überhaupt nur die milden Symptomen einer Erkältung und gehen nicht einmal zum Arzt bzw. sie sind völlig symptomlos und merken überhaupt nicht, dass sie den Virus tragen.

    Nur eine geringe Prozentzahl der infizierten Menschen erkranken tatsächlich an Covid-19, jedoch leugnen sie weder die Erkrankung, noch weisen sie sie zurück und noch weniger geraten sie wohl in Panik, denn sie befinden sich bereits im mehr oder weniger fortgeschrittenen Sterbeprozess (Phase 5 der Akzeptanz?), meistens bettlägerig in Pflegeheimen: Die überwiegende Anzahl der Covid-19 Kranke haben die durchschnittliche Lebenserwartung schon überschritten (der Altersmedian der Covid-Verstorbene in Deutschland ist 82 Jahre, bei mehrfachen schweren Vorerkrankungen und extrem geschwächtem Immunsystem).

    Bei der Beschreibung der Phase 1 des Sterbeprozesses liegt also die Autorin Elisabeth Kübler-Ross meiner Meinung nach daneben – der Autor Gunter Dueck ebenfalls, wenn er in diesem Blog-Artikel mit dieser Phase 1 ein Parallel zu den Menschen zieht, die mit SARS-Cov2 unwissend infiziert sind oder auch bewußt positiv getestet wurden.

    • Liebe Frau Lopez,

      im Artikel geht es nicht um die Akzeptanz eines infizierten Individuums, sondern um die Corona-Akzeptanz der Gesellschaft insgesamt. Die Ballermänner sind noch bei “Panikmache”, wogegen gestern > 1000 in US starben. Wir brauchen erst eine Volldepression im Herbst, fürchte ich. LG GD

      • Na gut, auch wenn es nicht um die Akzeptanz eines infizierten Individuums geht, ist die Analogie mit dem beschriebenen Sterbeprozess in 5 Phasen von Elisabeth Kübler-Ross trotzdem nicht passend:

        – Die Ballermänner als Gruppe der Gesellschaft brauchen nicht zu befürchten und noch weniger zu akzeptieren, dass sie an Covid-19 sterben werden, sie sind ja von der Erkrankung überhaupt nicht betroffen, für sie ist die Corona-Pandemie völlig zu Recht “Panikmache!” – sie haben nämlich ein größeres Risiko an eine Alkoolvergiftung oder an Leberzirrhose zu sterben, als an Covid-19 😉

        – Die tatsächlich von Covid-19 hoch gefährderte Gruppe der Gesellschaft, sprich sehr alte Menschen in Pflegeheimen mit schweren Vorerkrankungen, halten sich dagegen selten am Ballermann auf bzw. haben etwaige Alkoholexzesse hinter sich…

        Sowohl für die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft als auch für die bekannten Risikogruppen ist also die beschriebene Phase 1 evidenzbasiert sehr wohl nur “Panikmache!

        Die Tatsache, dass Gestern in den USA mehr als 1000 Menschen starben ist nicht aussagekräftig. Man muss ja diese Zahl, damit sie überhaupt eine Aussagekraft bekommt, in Relation mit der normalen Sterblichkeit in einer gegebenen Gesellschaft setzen, sowie in Relation mit der Zahl der gesamten Bevölkerung. Und auch dabei ist die beschriebene Phase 1 nichts Andere als “Panikmache!”, in Deutschland wie auch in den USA – siehe zum Beispiel einen Artikel über die Statistiken aus der Webseite der Johns Hopkins University: Die 0,0 Prozent Seuche:

        Bezogen auf die Gesamtpopulation eines Landes liegt die Sterblichkeit bei Covid-19 zwischen 0,0003 und 0,04 Prozent. Zahlen, die weder Politiker noch die meisten Medien je erwähnen. […]

        • Frau Lopez, vielleicht haben Sie es ja noch nicht mitbekommen, aber nicht nur beim ersten Infizierten in Deutschland (Firma Webasto), gibt es drei Monate nach Infizierung keine Antikörper mehr, manche Infizierte haben überhaupt keine entwickelt.
          Das bedeutet höchstwahrscheinlich, daß die Ausrottung des Virus nur durch konsequente Quarantäne erfolgen kann, ansonsten wird es wohl ein ständiges “Trommelfeuer” geben, wo auch die Stärksten irgendwann mal schwach, krank und am Virus sterben werden!? Aber sie glauben sicher ganz fest an einen Impfstoff der einmalig-multiresistent macht? 😎

        • Sie finden also, dass die Ballermänner nur für sich selbst verantwortlich sind, aha. Zweitens verlieren die aber DESWEGEN eventuell ihren Job, oder? Und drittens sind Sie selbst eben noch in der Phase Panikmache! Ich nicht – und da sind wir eben auseinander.

  3. Es ist, wie es ist. Hier stehe ich – ich kann nichts anderes. [Artikeltext, den letzten Absatz des Artikel meinend, letzte Absätze deuten nicht selten auf Fazitäres hin]

    Dr. W will ebenfalls nicht anders.

    Dr. W dagegen würde schlicht eine minderschwere epidemiologische Lage feststellen wollen, die u.a. auch durch Datenlage bspw. so unterstützt :

    -> https://www.cdc.gov/nchs/nvss/vsrr/covid19/excess_deaths.htm

    -> https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

    … dem Anschein nach abklingend ist und insofern nicht durch besondere Gegenmaßnahmen, die schwere wirtschaftliche Folgen tätigen, die ebenfalls die allgemeine Lebensqualität stark beeinträchtigen, angefangen und nicht aufgehört bei Maskenpflicht und Außentemperaturen von + 30 Celsius.
    (Auch wirtschaftlicher Misserfolg kann töten, sozusagen.)

    Darf in Betracht gezogen werden zunehmende Durchseuchung durch den Befall mit der Infektionskrankheit COVID-19 schlicht (die Etymologie ist klar : schlecht) in Kauf zu nehmen, um andere Kosten zu minimieren zu suchen, wobei diese “Kosten” ebenfalls das Humanleben meinen?
    (So wäre früher gehandelt worden, wenn ein Feind nicht zu besiegen ist, verantwortungsethisch sozusagen.)

    Darf weitergehend in Betracht gezogen werden, Güterabwägungen die Gegenmaßnahmen anleitend, Selbstisolation von Risiko-Gruppen meinend, Dr. W ist ebenfalls schon “ein wenig” älter, wäre nur ungerne derart infiziert, auch deren Folgen als tödlich, nicht nur wirtschaftlich, schlicht (“schlecht”) anzunehmen?

    Darf weitergehend in Betracht gezogen werden, dass bei minderschwerer epidemiologischer Lage hier auch Profiteure aufscheinen, die hier ihr “politisches Süppchen” kochen, Mandatsträger, die so aber nicht von den Mandatsgebenden, die Liberale Demokratie und die Wähler, das Staats- oder Wahlvolk ist gemeint, bestellt worden sind?

    Dürfen auch in dieser Krise Güterabwägungen zentral blebien?


    Insgesamt, lieber Herr Dr. Dueck, schaut es einigen schon so aus, dass “Sterbe-Systematisierungen” in diesem Zusammenhang auch von publizistischer Seite nicht benötigt werden, die wohl die Seele meinen sollen, püschologisierend anscheinend, wenn doch “nur” eine Epidemie, so ist nationalstaatlich eine Endemie zu bearbeiten, gemeint ist.
    Mut machen wäre die Alternative.

    Dr. W rät, sicherlich der Menge und der Bedürfnislage einiger dieser Menge, widersprechend, an das Leben als nicht ewig betrachten, “In order to live, you must be willing to die!” heißt es doch schön, und jeweils, ohne besonders schlechte Laune zu verbreiten schlicht (“schlecht”) darauf zu verweisen, dass die allgemeine, auch in der BRD vorkommende epidemiologische Lage nicht so-o schlimm ist und vor allem Risiko-Gruppen betrifft.

    Die in diesem Feedback vorsorglich zuerst webverwiesenen Datenlagen sollten also auch ein wenig beruhigen, Dr. W hofft, dass auch in der BRD noch eine gewisse Resilienz gegenüber Bedrohung, Gefahr (vs. Risiko, das folgt eigener Handlung, Luhmann legte auf diese Unterscheidung viel wert), vorhanden ist.
    Das Wahl- oder Staatsvolk tapfer bleibt.

    Oder spricht Dr. W, der ebenfalls bereits ein wenig älter ist, nunmehr sozusagen eine antiquierte Sprache, zumindest in diesem Zusammenhang, die nunmehr möglicherweise wegzustoßen ist?

    MFG – WB

  4. Dr. Webbaer, die Zahlen sehen nicht wirklich schlimm aus, ABER: Diesmal ist das Problem im SOMMER, sonst im Winter. Und der Winter kommt bald. Jetzt kann man (wollen Sie das?) sorglos in den Winter gehen (wohl bekomm’s, finde ich), oder wenigstens bis zum März aufpassen. Der Ausbruch in D ist auf ein paar Leute zurückzuführen, aber was, wenn wir mit 500 Neuinf. pro Tag in den Winter gehen?
    Zweitens: Es häufen sich Meldungen über Dauerschäden bei Genesenen… haben Sie die auch schon auf dem Schirm? Lungenärzte finden was an den Lungen, Herzärzte was am Herzen, Neuros am Hirn. Wenn man mal die Fälle durch alle Ärzte gehen lassen würde, nicht nur durch ein Fachgebiet, könnte Schreckliches heruaskommen. KÖNNTE, sieht aber so aus. Wäre es dann nicht besser, noch ein paar Monate Masken zu tragen und auf Erkenntnisse warten, anstatt Meinungen zu haben?

    • Zustimmung, werter Herr Dr. Dueck, natürlich hierzu :

      Wäre es dann nicht besser, noch ein paar Monate Masken zu tragen und auf Erkenntnisse warten, anstatt Meinungen zu haben?

      Prävention mit pessimistischer Sicht ist oft gut, Zustimmung dann doch nicht beim letzten Teilsatz Ihres dankenswerterweise bereit gestellten Re-Feedbacks, Meinungen sind aus diesseitiger Sicht immer cool.

      Wenn sie bewusst als Vorurteile, als Zwischenurteile, und nicht als Endurteile vorgetragen werden; der gesellschaftliche Diskurs, wie er auch bspw. hier aufschien, gar bundesdeutsch, darf auch bei schwieriger epidemiologischer Lage weiter gehen, klug ist es allerdings nicht auf die bekannten angeratenen Abstandsregeln zu verzichten, wie auf das Tragen von Masken, wenn derart demonstriert wird – wobei hier Einschätzung von Dr. Webbaer vorliegt, die nicht stimmen muss, ein Vor- oder Zwischenurteil vorliegt.

      Allerdings will sich Dr. Webbaer an dieser Stelle nicht erheben, die Menge ist halt eher direkt, in anderen Ländern als der BRD ist die (gesellschaftlich stark beeinträchtigende Maskenpflicht) auch kein Usus mehr: es kann durchaus zu neuen “Wellen” kommen, insbesondere, wenn das Virus gefährlicher werdend mutiert, wonach es abär nicht ausschaut.

      Die Gesichtsmaske ist ja auch eine Art Absage an die gewohnte Zivilisation.

      Ansonsten, hier mal die bundesdeutsche Datenlage i.p. sog. Übersterblichkeit webverwiesen :

      -> https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html (marginal angefragt, was, wth!, war 2018 so um KW 10 bundesdeutsch herum los?)


      Darf Dr. Webbaer noch einmal versuchen Ihre Meinung zur Frage einzuholen, ob – nach Güterabwägung! – eine durchgehende Durchseuchung in Kauf genommen werden kann, um idF durch sog. Herdenimmunität die Sache als “gegessen” zu betrachten ?

      Einstweilen und staatlich bestens unterstützt, insbesondere auch : monetär, Ältere (Dr. W ist selbst schon wenig älter) und vor allem Risikogruppen in ihrer anzustrebenden Selbst-Isolation unterstützend, gerne auch mit sehr viel Steuergeld (das vglw. <em<wenig Steuergeld bedeutet, wenn mit dem Verbrauch von Steuergeld verglichen wird, dass die hier gemeinte Gesamt-Prohibition betrifft), das Volk, den “Laden” aber nicht versuchen muss generell aufzuhalten, was ja einen jahrelangen Kampf gegen COVID-19 bedeuten kann.

      Also den Drops sozusagen zu schlucken und gesamtgesellschaftlich resilienter zu werden, in Anbetracht eher geringer Gefahrenlage (Luhmann, vs. ‘Risiko’, eine Gefahr liegt vor, sie kommt von außen, sie kam von außen)?

      MFG – WB (der Ihre Meinungen nicht selten nicht teilt, abär auch hier Ihre Belastbarkeit, Ihre Toleranz mag – Bildung lohnt sich womöglich)

      • *
        gerne auch mit sehr viel Steuergeld (das vglw. wenig Steuergeld bedeutet, wenn mit dem Verbrauch von Steuergeld verglichen wird, das[] die hier gemeinte Gesamt-Prohibition betrifft)

  5. Zitat Paul Stefan:

    Hier gibt es eine Übersicht über die Übersterblichkeit in den USA von 2017 bis 2020. Da ist die Epidemie klar erkennbar.
    www . cdc.gov /nchs/nvss/vsrr/covid19/excess_deaths.htm
    www . cdc.gov /nchs/nvss/vsrr/covid19/excess_deaths.htm#dashboard

    Die Epidemie ist höchstens erkennbar als eine saisonale Grippewelle.
    In den meisten westlichen Ländern war der Höhepunkt der Coronavirus-Infektionen bereits im März oder April und oftmals noch vor dem Lockdown erreicht. Der Höhepunkt der Todesfälle lag in den meisten westlichen Ländern im April. Seither gehen die Hospitalisierungen und Todesfälle in den meisten westlichen Ländern wieder zurück. Diese Entwicklung gilt auch für Länder ohne Lockdown, wie z.B. Schweden, Weißrussland und Japan. Die kumulierte Jahressterblichkeit liegt in den meisten westlichen Ländern weiterhin im Bereich einer milden (z.B. CH, AT, DE) bis starken (z.B. USA, UK) Grippewelle. Siehe hier offizielle Statistiken der verschiedene Länder

    Mehrere Länder befinden sich seit Mai sogar in einer relativen Untersterblichkeit, siehe hier. Der Grund dafür ist, dass das Medianalter der Corona-Todesfälle oftmals über der durchschnittlichen Lebenserwartung lag. Bis zu 80% der Todesfälle ereigneten sich in Pflegeeinrichtungen.

    Die Corona-Pandemie ist, was die Gefährlichkeit anbelangt, durchaus vergleichbar mit einer saisonalen Grippewelle, wie wir sie jedes Jahr mehr oder weniger ausgeprägt erleben: gleiche Symptome, gleiche Saisonalität, gleiche Risikogruppen, gleiche Krankheitsverläufe, vergleichbare Sterblichkeit – wobei zu beachten ist, dass dies Jahr seltsamerweise keine Grippetoten zu beklagen sind, die Influenza-Viren haben höflicherweise dem Corona-Virus das Feld überlassen… 😉

    • “Die Corona-Pandemie ist, was die Gefährlichkeit anbelangt, durchaus vergleichbar mit einer saisonalen Grippewelle, wie wir sie jedes Jahr mehr oder weniger ausgeprägt erleben:”

      Nein, das ist sie nicht. Es gibt keine ausgeprägte Saisonalität, wie der Anstieg der positiv Getesten und der Todeszahlen in den USA und lateinamerikanischen Staaten zeigt.
      Es gibt über 660 000 Tote weltweit, das ist nicht mehr mit einer üblichen Grippewelle vergleichbar, eher mit einer richtigen Grippepandemie.

    • … auch die Grippe ist nicht saisonal, sie ist ganzjährig präsent!
      Sie ist bei uns im Frühjahr nur ausgeprägter, Corona zieht stur durch.

  6. Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.
    Frau Kübler-Ross mag von der Psychiaterin zur Geistheilerin geworden sein. Doch andererseits macht ihre Beschreibung des Sterbeprozesses als Phasen, die von der Leugnung über mehrere Zwischenphasen schliesslich zur Akzeptanz führen, aus etwas Irrationalem etwas was der Ratio, ja sogar der Berechenbarkeit wieder zugänglich wird.
    Irrationales, beispielsweise irrationalen Überschwang, gibt es auch an der Börse. Wenn Tesla an der Börse mehr wert ist als VW, Daimler und BMW zusammen und das obwohl Tesla pro Jahr nicht einmal 10% soviel Autos verkauft wie VW, Daimler und BMW zusammen, dann ist das mit Sicherheit irrationaler Überschwang. Das sieht auch Elon Musk so: er hält die Aktie für überwertet. Trotzdem lässt sich auch hinter diesem Wahnsinn, ein tieferer Sinn erkennen, denn Tesla könnte tatsächlich die drei erwähnten Konzerne VW, Daimler und BMW irgendwann nicht nur überrunden, sondern sie sogar ins Jenseits befördern. Hier aber zeigt sich die Irrationalität der Börse noch weit stärker als bei der Überwertung von Tesla. Denn wenn VW, Daimler und BMW der Herausforderung durch Tesla nicht gewachsen sind, dann müsste ihr Kurs stark sinken. Das tut er aber nicht. Es scheint die Börse kann zwar himmelhoch jauchzen, aber sie ist nur selten ein adäquater Sterbebegleiter.

    • Die Autoaktien sind doch alle in Investmentfonds und in DAX-Zertifikaten, und Deutsche verkaufen nie! Sorry… dasselbe, was Sie hier sagen, ist endlos von Amazon, Facebook, Google etc. gesagt worden. Und Tesla wird nicht an den Autoverkäufen gemessen/bewertet, sondern an dem digitalen Kern, der den deutschen Werken weit voraus ist…die Autoverkäufe kommen schon noch. Es gibt für die Oberfläche jetzt schon Android Auto oder Apple CarPlay – Volvo nimmt Android…es geht doch gar nicht mehr um das Blech!

      • Zitat :

        Und Tesla wird nicht an den Autoverkäufen gemessen/bewertet, sondern an dem digitalen Kern, der den deutschen Werken weit voraus ist…die Autoverkäufe kommen schon noch. Es gibt für die Oberfläche jetzt schon Android Auto oder Apple CarPlay

        Ja, aber Tesla ist mehr: jetzt entwickelt es auch eine eigene Batterietechnologie (soll auch in Berlin Grünheide zum Einsatz kommen). Der digitale Kern Teslas ist wohl die Softwareaktualisierung „over the air“ plus der Tesla Fahrassistent, der ja bis zu „Full Self-driving“ entwickelt werden soll. Android Auto und Apple Car Play dagegen sind nichts anderes als Anbindungen eines Smartphones ans Auto. Das hat mit dem Kern des Autofahrens praktisch nichts zu tun.
        BMW, Mercedes und VW scheitern zudem kaum am digitalen Kern. Da sind sie nur etwas im Rückstand. Sie könnten aber an der Batterietechnologie scheitern, denn sie haben keine eigene, sondern sind auf China angewiesen. Die Batterietechnologie macht letztlich den Kern der batteriebetrieben Autos aus und diese Kerntechnologie einfach von einem Anbieter zu kaufen ist riskant.. Darum entwickeln ja VW und Mercedes je eigene Verbrennungsmotoren.
        Aktuelle Forschungen zeigen, dass sich Autobatterien in den nächsten 10 Jahren stark verbessern werden. Wenn die deutschen Autohersteller hier hinterherhinken dann ist es um sie geschehen.

      • Zitat Guenter Dueck:

        es geht doch gar nicht mehr um das Blech!

        Blech ist aber die Kernkompetenz der deutschen Autobauer. Was das bedeuten könnte will ich im folgenden darstellen

        Tesla inside
        Am 28.Juli 2020 sagte Elon Musk, er wolle nicht andere Autohersteller „zerstören“, sondern er wolle vielmehr welweit Nachhaltigkeit zum Durchbruch verhelfen und sei deshalb bereit Teslas Software und Batterietechnologie zu lizenzieren. Der Reuters-Artikel Tesla’s Musk says open to supplying batteries to other automakers berichtet darüber. Dort liest man (ün
        Bersetzt von DeepL):

        Generaldirektor Elon Musk sagte am Dienstag, das Unternehmen sei offen für die Lizenzierung von Software und die Lieferung von Antriebssträngen und Batterien.
        Wörtlich sagte er auf Twitter:
        “Tesla is open to licensing software and supplying powertrains & batteries. We’re just trying to accelerate sustainable energy, not crush competitors!” Musk said in message on Twitter.

        Mit anderen Worten: Die deutschen Automobilhersteller dürfen weiterhin das Blech, das äussere Erscheinungsbild pflegen vorausgesetzt das Auto wird mit „Tesla Inside“ beworben.

        • Gibt es heute noch eine Kernkompetenz, Desktop-Computer herzustellen? Wo sind Dell und HP? Windows ist aber noch da. Ich gebe es jetzt auf, Sie zu überzeugen… sorry…IBM ist noch 113 Mrd wert, immerhin, HP noch ganze 26. ABER: …Microsoft 1544 Mrd (!!)
          So geht das mit Autos auch, was Sie nicht glauben… sorry…
          Was Musk sagt, ist wie “Alle Computer sollen mit Windows laufen” oder “Alle Smartphones mit Android”, mehr nicht. Und Selbstfahrautos sind demnächst aus Standardblech wie heute Cloudcomputer.

    • Hallo Herr Holzherr,

      ich habe grade alles, was ich schrieb, zufällig in der SZ vom 28.7.2020 gefunden, ist leider hinter einer Paywall. Da sagt Ihnen ein Audi-Vorstand genau dasselbe… Sie denken in die falsche Richtung, sorry. Vielleicht glauben Sie Herrn Duesmann. Sie können nicht Dinge als irrational empfinden, bevor Sie sich da nicht tief hineingedacht haben.
      https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/audi-duesmann-tesla-1.4981404?reduced=true
      Audi sagt, sie fangen jetzt erst an und wollen in vier Jahren einen Plan haben. Sie setzen 100 Leute dran (nicht Tausende wie in US Google etc. ) Dann sind sie 2025 so weit wie Tesla 2015??? “Vorsprung durch Technik”?

      LG GD

  7. Nun, Corona greift auch das Gehirn an.
    Das Virus existiert schon fast 1000 Jahre, bei einigen hat es wohl jetzt nochmal kräftig nachgeholfen.
    Leute, die nie mit dem kleinen 1×1 klargekommen sind, offenbaren wieder ihre Argumentationsdefizite.
    Scilogs als “Tagebücher der Wissenschaft” machen die Türen neuerlich auf für die Coronaverharmloser.
    Eine seltsam selbstversprechende Plattform, bedankt euch endlich mal bei der Kuriosität JL.

  8. Zitat Dr.Webbär:
    Darf weitergehend in Betracht gezogen werden, dass bei minderschwerer epidemiologischer Lage hier auch Profiteure aufscheinen, die hier ihr “politisches Süppchen” kochen, Mandatsträger, die so aber nicht von den Mandatsgebenden, die Liberale Demokratie und die Wähler, das Staats- oder Wahlvolk ist gemeint, bestellt worden sind?
    Dürfen auch in dieser Krise Güterabwägungen zentral blebien?

    Güterabwägungen durch die Politik haben nun mal überhaupt nicht stattgefunden in der Corona-Krise, obwohl diese sowohl ethisch als auch gesetzlich unbedingt angebracht waren…

    Die juristische Aufarbeitung der Corona-Krise steht noch überall bevor, es gibt nämlich massive Klageverfahren aus der Bevölkerung. In Österreich hat allerdings vor Kurzem das Verfassungsgericht diese gravierende Fehlleistung der Politik bereits kassiert und urteilt, dass die Ausgangsbeschränkungen in Österreich verfassungswidrig waren:

    Das Oberste Gericht der Republik massregelt die Regierung und deren Massnahmen.
    Die in Österreich verhängten Ausgangsbeschränkungen im öffentlichen Raum waren verfassungswidrig. Das berichtet Die Presse unter Berufung auf einen Entscheid des Verfassungsgerichtshofes (VfGH). […]
    Quelle: Die Presse vom 22. Juli 2020: Höchstrichter: Corona-Ausgehregeln waren gesetzeswidrig

    Auch ein deutsches Gericht hat bereits in diesem Sinne entschieden: Der Lockdown von einem ganzen Landkreis in NRW (wegen angeblichem “Krankheits-Ausbruch”) in der Fleischfabrik Tönnies war gesetzwidrig:
    Quelle: ntv vom 6. Juli 2020: Nicht mehr verhältnismäßig“ Gericht hebt Lockdown in Kreis Gütersloh auf

    NB: Zusammenfassung des sogenannten „Krankheitsausbruchs“ bei Tönnies, die durchaus dieses Urteil erklären kann:

    – Die Ansteckungen haben nicht in den Unterkünften stattgefunden, sondern einzig in den gekühlten und ventilierten Räumen

    – Ansteckung trotz Maske

    – Die überwiegende Mehrheit der Infizierten sind nicht krank geworden: Nur 0,3 % der Infizierten mussten behandelt werden (also ein “Krankheits-Ausbruch” quasi ohne Kranke…)

    – Es gab kein Konzept für die Behandlung der wenigen erkrankten Personen

    – Es gab keine Todesfälle

  9. Zitat Dr. Webbär:
    Darf weitergehend in Betracht gezogen werden, dass bei minderschwerer epidemiologischer Lage hier auch Profiteure aufscheinen, die hier ihr “politisches Süppchen” kochen, Mandatsträger, die so aber nicht von den Mandatsgebenden, die Liberale Demokratie und die Wähler, das Staats- oder Wahlvolk ist gemeint, bestellt worden sind?

    Ja, es darf durchaus in Betracht gezogen werden, dass sogar auch bei sehr schwacher epidemiologischer Lage Profiteure am Werk sind, sowohl aus der Politik als auch aus der Wirtschaft. Das lehrt uns die “Pandemie” mit der Schweinegrippe aus der Saison 2008/2009 mit genau denselben Akteuren, siehe ernüchternde Aufbereitung sogar durch etablierten Medien :

    TV-Reportage MONITOR vom 28.06.2010
    Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuerte die WHO?
    https://www.youtube.com/watch?v=DKQF-vWYmCU

    oder
    ARTE Doku 2009 – Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe
    https://www.youtube.com/watch?v=ECO4FzFP6Nk

  10. Zitat hro
    Frau Lopez, vielleicht haben Sie es ja noch nicht mitbekommen, aber nicht nur beim ersten Infizierten in Deutschland (Firma Webasto), gibt es drei Monate nach Infizierung keine Antikörper mehr, manche Infizierte haben überhaupt keine entwickelt.
    Das bedeutet höchstwahrscheinlich, daß die Ausrottung des Virus nur durch konsequente Quarantäne erfolgen kann, ansonsten wird es wohl ein ständiges “Trommelfeuer” geben, wo auch die Stärksten irgendwann mal schwach, krank und am Virus sterben werden!? Aber sie glauben sicher ganz fest an einen Impfstoff der einmalig-multiresistent macht?

    Ich glaube ganz bestimmt nicht “ganz fest” an einen Impfstoff. Ganz im Gegenteil, ich halte mit vielen Experten weltweit die geplante Impfung sowohl für unnützlich als auch für gefährlich und grob fahrlässig.

    Siehe zum Beispiel ein sehr informatives Video von einem Facharzt:
    Ein Impfarzt erklärt die geplante Corona-Impfung

    Der einzige, der sich auf einen gefährlichen Killervirus und eine Zwangsimpfung für die ganze Weltbevölkerung riesig freut, ist der milliardenschwere Pharma-Investor Bill Gates, er grinst dabei vor lauten Vorfreude über beide Ohren, siehe ab Min. 3:50 sowie auch ab Minute 5:42, das lohnt sich!

    https://www.youtube.com/watch?v=-Tcc96a-9Xc

  11. Zu Frau Kübler Ross bzw. ihren Phasen:
    Bei all den Phasen die sie da erwähnen fehlt mir die Phase HOFFNUNG. Diese Phase, die sie in der Seele finden, hat so manchen Menschen geholfen die anderen Phasen zu überwinden. So gesehen ist diese Frau für mich keine “Geistheilerin” ,wobei dieser Begriff in diesem Land zu einem gemeinen Geschäftsmodell verkommen ist und hier hilfesuchende Menschen für viel Geld abgezockt werden. Der Geist ist hier nicht krank, sondern die Sicht auf das Leben. Sie selbst entwickeln ja dieses Prinzip HOFFNUNG in ihren Darlegungen mehr oder weniger unbewusst. Im Gegensatz zu anderen Ländern unterstützt diese Regierung geschädigte Firmen finanziell, soweit ist das mitbekomme. Inwieweit solche Maßnahmen auch Freiberuflern helfen, kann ich nicht einschätzen. Ich bin der Ansicht, dass auch diesen Menschen, worunter auch viele Künstler/Musiker fallen, finanziell geholfen werden sollte.

  12. @ Gunter Dueck

    In welchem Maß ist die Kübler-Ross-Kurve empirisch bestätigt?

    Und in welchem Maß ist die These empirisch bestätigt, dass die Corona-Akzeptanz der Kübler-Ross-Kurve folgt?

    Mir kommt das alles noch ein wenig feuilletonisch vor. 🙂

    • Sie sind etwas anspruchsvoll… wie soll man etwas empirisch wissen, was noch nie da war?
      Kübler-Ross: Schauen Sie mal in die Wikipedia…da steht eine Menge zur Würdigung.
      Wie stellen Sie sich wissenschaftliche Studien mit 1000 Sterbenden vor, um empirisch… ??
      Es kommt manchmal auf Urteil an, das ist nicht feuille…

      • In der Wissenschaft kann man ruhig schon mal anspruchsvoll sein. 🙂

        Die Psychologie steckt voller solcher Zusammenhangshäppchen. Da wird im Labor ein Experiment gemacht, dessen Ergebnisse dann aber i.d.R. draußen in der Welt nicht empirisch geprüft werden. Als Folge weiß kein Mensch, welche empirische Bedeutung experimentell gewonnene psychologische “Erkenntnisse” wirklich haben.

        Es ist im Grunde so, als würden sich Physiker auch heute noch Äpfel auf den Kopf fallen lassen. Mal grüne, mal rote, mal verfaulte … mal in einem Garten, mal auf einem Parkplatz, mal in einem Zimmer … mal auf einen Frauenkopf, mal auf einen Männerkopf, mal auf einen Totenkopf.

  13. Zitat Tim:
    In welchem Maß ist die Kübler-Ross-Kurve empirisch bestätigt?
    Und in welchem Maß ist die These empirisch bestätigt, dass die Corona-Akzeptanz der Kübler-Ross-Kurve folgt?

    Ich bin noch ratloser was die Kübler-Ross-Kurve im Zusammenhang mit Corona überhaupt für eine Aussagekraft hat.

    So wie ich es verstehe beziehen sich die 5 Phasen von Frau Kübler-Ross auf die psychische Verfassung eines totkranken Menschen, wobei die letzte Phase möglicherweise die Akzeptanz des unausweislichen Todes wäre. Diese psychologische Einstellung wird in der Tat auch oft in der Empirie nach einem langen und schweren Sterbeprozess beobachtet.

    Oder um welche “Akzeptanz” handelt es sich bei der Phase 5 von Frau Kübler-Ross-These? Was könnte sonst ein totkranker Mensch nach einem langen Sterbeprozess akzeptieren? Das ist von Herrn Dueck nicht klar dargestellt worden, um welche “Akzeptanz” es sich bei der Phase 5 der Kübler-Ross-These handelt, darüber spricht er nämlich auf einmal nicht mehr von einem sterbenden Mensch, sondern von “der Welt” und von IBM:

    . Akzeptanz: Die Welt hat sich verändert. Es ist, wie es ist. Ich muss anders weiterleben. IBM Services könnte funktionieren – muss sogar.

    Ich zweifle daran, dass Frau Kübler-Ross in der Beschreibung ihrer Phase 5 “Akzeptanz” von der materiellen Welt und von einer Firma gesprochen hat.

    Die Vermengung des psychologischen Verfassungszustandes eines sterbenden Menschen mit einer Gesellschaft bei einer Pandemie ist für mich kaum schlüssig. Was soll bloß die Gesellschaft in Zeiten von Corona bei der Phase 5 des Sterbeprozesses “akzeptieren“???

    – Soll die Gesellschaft den Tod von erkrankten Menschen akzeptieren?
    – Soll sie den finanziellen Ruin und die Vernichtung der Existenz von nicht erkrankten Menschen akzeptieren?
    – Soll sie den Zusammenbruch der kompletten Wirtschaft akzeptieren?
    – Soll sie den auf unbestimmte Zeit bzw. dauerhaften Wegfall der verfassungsmäßigen Grundrechte akzeptieren?
    – Soll sie akzeptieren, dass die demokratische Gesellschaftsordnung, die Mitbestimmung und Selbsbestimmung der Bürger nicht mehr zu gelten haben und diktatorische Verhältnisse eingeführt werden?

    Was versteht Herr Dueck unter dem Wort “Akzeptanz” im Titel seines Blogs: “Psychologie der Corona-Akzeptanz“???
    Wer akzeptiert was und wer akzeptiert was nicht???

  14. Die letzen Stufen werden wohl eher so aussehen:

    – Depression: „Es ist passiert. Corona. Keine Kundenaufträge. Ich bin als Freiberufler am Ende. Meine Ersparnisse schwinden.“ Man fühlt sich wie nach einem Tsunami: Das Haus ist weg.

    – Akzeptanz: Die Welt hat sich verändert. Nichts wird jemals wieder normal sein.
    “Es hat alles keinen Sinn mehr. Ich hänge mich jetzt auf.”

  15. @Lopez “… von Frau Kübler-Ross auf die psychische Verfassung eines totkranken Menschen, …”

    Das passt doch hervorragend, wenn man den multischizophren-kreislaufenden Zustand der Menschheit betrachtet 😃

  16. Zitat Peter Müller:
    Die letzen Stufen werden wohl eher so aussehen:
    – Depression: „Es ist passiert. Corona. Keine Kundenaufträge. Ich bin als Freiberufler am Ende. Meine Ersparnisse schwinden.“ Man fühlt sich wie nach einem Tsunami: Das Haus ist weg.

    Wobei meiner Meinung nach wieder ein Denkfehler in dieser Darstellung der 4. Phase steckt “Es ist passiert. Corona.

    Der Corona-Virus ist zwar dafür verantwortlich, dass Menschen aus einer Risikogruppe erkranken und sterben, er ist jedoch nicht dafür verantwortlich, dass irgendein „Haus weg ist“… Dass unzähligen Häuser weg sind steht allein unter der Verantwortung der Politiker, die die Corona-Maßnahmen beschlossen haben, nicht unter der Verantwortung des Corona-Virus. Man hätte die Häuser von gesunden Menschen nicht wie bei einem Tsunami zerstören müssen, um zu versuchen, das Leben von sterbenden Menschen vor Corona zu retten.

    Da steckt aus meiner Sicht ein Denkfehler von Herrn Dueck in dieser Beschreibung: Nicht Corona ist Schuld für den Tsunami, sondern die politischen Maßnahmen gegen Corona sind daran Schuld.

  17. @Lopez “… sondern die politischen Maßnahmen gegen Corona sind daran Schuld.”

    Und für die sind wir alle mitverantwortlich, bzw. gleichermaßen dumm, in Symptomatik zu “Wer soll das bezahlen?” und “Arbeit macht frei”, des “gesunden” Konkurrenzdenkens für den nun “freiheitlichen” Wettbewerb um konsum- und profitautistischen Kommunikationsmüll.

    Übrigens, gibt sehr viele die nicht alt sind und nicht irgendeiner Risikogruppe angehörten und trotzdem heftig und mit Folgeschäden an Corona erkrankten.

    Ausserdem gibt es jetzt sogar Erkenntnisse über organische Schäden bei Menschen die nicht von ihrer Infizierung erkrankten.😎

  18. Zitat hto:
    Übrigens, gibt sehr viele die nicht alt sind und nicht irgendeiner Risikogruppe angehörten und trotzdem heftig und mit Folgeschäden an Corona erkrankten.

    So? Wo ist die Quelle für Ihre sehr vage Aussage “es gibt sehr viele die nicht alt sind…” ?

    Offensichtlich ist es ein Fake-New, denn ich kenne dagegen die offizielle Statistik des Robert Koch Instituts über die Altersverteilung der mit SARS-COV2 Verstorbenen in Deutschland – Stand 24.07.2020 , und sie widerspricht glatt Ihre Aussage…

    Sie können sich diese Altersverteilungsgraphik des RKI zum Beispiel bei der Minute 9:50 in dem folgenden, sehr informativen Video in Ruhe angucken, wo verschiedene Statistiken des RKI vorgestellt bzw. ausgewertet und in sinnvollen Relationen gestellt werden.

    Statistisch sind Menschen unter 50 von SARS-COV2 mit Prozentzahlen unter 1 betroffen:

    0-9 Jahre : 0,01%
    10-19 Jahre: 0,02%
    20-29 Jahre: 0,10%
    30-39 Jahre: 0,25%
    40-49 Jahre: 0,83%

    wobei natürlich nicht ausgeschlossen werden kann, dass es auch Menschen mit schweren Vorerkrankungen in diesen Altersgruppen gibt.

  19. Zitat Tim:
    Die Psychologie steckt voller solcher Zusammenhangshäppchen. Da wird im Labor ein Experiment gemacht, dessen Ergebnisse dann aber i.d.R. draußen in der Welt nicht empirisch geprüft werden. Als Folge weiß kein Mensch, welche empirische Bedeutung experimentell gewonnene psychologische “Erkenntnisse” wirklich haben.

    Das Problem liegt im Zusammenhang mit der hier zugrunde gelegten Studie von Frau Kübler-Ross meiner Meinung nach daran, dass diese Studie einzelne Menschen als Untersuchungsobjekte zugrunde liegt, wobei sie aus meiner Sicht nicht geeignet ist, auf abstrakte Konstrukte wie “Firma” oder “Gesellschaft” übertragen zu werden.

    Denn eine Firma oder eine Gesellschaft besteht nicht aus einem einzelnen Mensch, sondern aus einer Vielzahl von einzelnen Menschen. Es ist nicht glaubwürdig und wohl auch wissenschaftlich nicht zulässig, eine einheitliche psychologische Reaktion auf ein Ereignis bei dieser Vielzahl von Menschen zu unterstellen. Zum Beispiel die Reaktion auf eine harte Diagnose kann verschieden sein bei verschiedenen Menschen, abhängig von ihren jeweiligen Persönlichkeiten, von ihren Lebensumständen oder von ihren Altern. Man reagiert zum Beispiel bestimmt nicht gleich bei einer Krebsdiagnose mit 80 als mit 30. Wie schon gesagt, die Phase 1 der Leugnung der Diagnose ist meiner Meinung nach völlig daneben: Ich kann mir keinen Mensch vorstellen, der eine harte Diagnose leugnet und sich „Zweitmeinungen ohne Ende einholt“. Die Phase 1 von Frau Kübler-Ross ist aus meiner Sicht verfehlt, diese 1. Phase ist hochwahrscheinlich in der Empirie erst einmal bei der Mehrheit der Menschen: Panik (bei sehr alten oder bereit schwer erkrankten Menschen würde ich auf eine gewisse Gleichgültigkeit bzw. auf Fatalismus tippen).

    Bei der 2. Phase würde ich eine wichtige Haltung einordnen, die bei Frau Kübler-Ross völlig fehlt und die von dem Teilnehmer Querdenker weiter oben erwähnt wurde: Hoffnung.

    Ich weiß nicht, ob die Studie von Frau Kübler-Ross übertragbar auf börsennotierten Firmen ist, ich kenne nicht damit überhaupt nicht aus – der Teilnehmer Martin Holzherr hat allerdings weiter oben Einwände geäußert. Als Untersuchung von einheitlichen psychologischen Reaktionen einer ganzen Gesellschaft auf Corona ist dagegem diese Studie meiner Meinung nach überhaupt nicht geeignet bzw. nicht übertragbar.

  20. Die Kübler-Ross-Kurve beschreibt typische Reaktionsmuster von Menschen, denen klar wird, dass der baldige Tod unabänderlich ist.
    Auf diese Erkenntnis wird mit typischen Verhaltensmustern reagiert – welche von Kübler-Ross beschrieben wurden.

    Im obigen Blog-Beitrag wird beschrieben, dass ein strukturell ähnliches Akzeptanz-Verhaltens-Muster auch in Unternehmen beobachtbar ist, wenn man mit sehr unangenehmen Fakten konfrontiert wird.

  21. Zitat KRichard:
    Im obigen Blog-Beitrag wird beschrieben, dass ein strukturell ähnliches Akzeptanz-Verhaltens-Muster auch in Unternehmen beobachtbar ist, wenn man mit sehr unangenehmen Fakten konfrontiert wird.

    Herr Dueck hat auf meinen ersten Kommentar präzisiert, dass der Blog-Beitrag als Untersuchung des psychologischen Zustands der Gesellschaft insgesamt zu verstehen ist:

    Zitat G. Dueck: im Artikel geht es nicht um die Akzeptanz eines infizierten Individuums, sondern um die Corona-Akzeptanz der Gesellschaft insgesamt.

    Auf meine Fragen hin, um welche “Akzeptanz” es gehen soll, ist jedoch Herr Dueck nicht eingegangen:

    Zitat J. Lopez: Die Vermengung des psychologischen Verfassungszustandes eines sterbenden Menschen mit einer Gesellschaft bei einer Pandemie ist für mich kaum schlüssig. Was soll bloß die Gesellschaft in Zeiten von Corona bei der Phase 5 des Sterbeprozesses “akzeptieren“???
    – Soll die Gesellschaft den Tod von erkrankten Menschen akzeptieren?
    – Soll sie den finanziellen Ruin und die Vernichtung der Existenz von nicht erkrankten Menschen akzeptieren?
    – Soll sie den Zusammenbruch der kompletten Wirtschaft akzeptieren?
    – Soll sie den auf unbestimmte Zeit bzw. dauerhaften Wegfall der verfassungsmäßigen Grundrechte akzeptieren?
    – Soll sie akzeptieren, dass die demokratische Gesellschaftsordnung, die Mitbestimmung und Selbsbestimmung der Bürger nicht mehr zu gelten haben und diktatorische Verhältnisse eingeführt werden?
    Was versteht Herr Dueck unter dem Wort “Akzeptanz” im Titel seines Blogs: “Psychologie der Corona-Akzeptanz“???
    Wer akzeptiert was und wer akzeptiert was nicht???

    Haben Sie verstanden, KRichard, um welche “Corona-Akzeptanz der Gesellschaft insgesamt” es bei Herrn Dueck geht und können Sie meine Fragen beantworten?

  22. Jocelyne Lopez,
    einige Menschen sprechen vom Beginn der Apokalypse, andere sehen in der Corona Krise nur einen Schnupfen der Weltgemeinschaft.

    Wir sind nicht im Berliner Sportpalast wo Joseph Goebbels 1943 dem Publikum die Zustimmung zum totalen Krieg abgerungen hat.
    Wir befinden uns in einer Situation, die nicht eindeutig gesehen wird und wo es auf ein gesundes Zusammenspiel von Vorsicht und Voraussicht ankommt.

    Sie stehen auf der optimistischen Seite und können nicht verstehen warum lockdowns durchgeführt werden., Es gibt aber auch Menschen, die mit Besorgnis in die Zukunft schauen. Hier gilt es einen Weg zu finden, der beiden Seiten gerecht wird . Angela Merkel macht es uns vor.

  23. Zitat H. Wied
    einige Menschen sprechen vom Beginn der Apokalypse, andere sehen in der Corona Krise nur einen Schnupfen der Weltgemeinschaft. […] .
    Wir befinden uns in einer Situation, die nicht eindeutig gesehen wird und wo es auf ein gesundes Zusammenspiel von Vorsicht und Voraussicht ankommt.

    Wir befinden uns in einer Situation, die nicht eindeutig – oder besser gesagt nicht einheitlich – gesehen wird: Die weltweite Wissenschaftsgemeinde ist zwischen der Apokalypse und einer Grippewelle (nicht mit einem Schnupfen!!) gespaltet. Es geht also überhaupt nicht darum, ein „gesundes Zusammenspiel von Vorsicht und Voraussicht“ zu würfeln: Wie sollte es bloß gehen, wenn man nicht weiß, mit welchem von diesen beiden Szenarien man gerade zu tun hat? Das geht überhaupt nicht, das wäre ein dilettantischer Blindflug.

    Es geht also darum in aller ersten Linie nicht gleich in Panik zu verfallen, sondern wissenschaftlich und evidenzbasiert herauszufinden, mit welchem Szenario man gerade in der Wirklichkeit zu tun hat: Apokalypse oder Grippewelle?

    Da kein Mensch, auch kein Wissenschaftler, ein Hellseher ist um zuverlässig die Zukunft vorauszusagen, spielt die Fachdisziplin Statistik die Hauptrolle bei dem Management der Corona-Pandemie: Man muss die relevanten Statistiken erheben und professionell auswerten, um zu sehen, ob sie auf eine Apokalypse hinlaufen oder auf eine Grippewelle.

    Das Problem bei der Erhebung und der professionellen Auswertung der Statistiken ist, dass sie offiziell in den Händen der Anhänger der Apokalypse sind, die als Dauerzustand naturgemäß in Panikmodus stehen und noch dazu monopolistische Berater der Regierungen sind. Das kann nicht gut gehen…

    In Deutschland ist die Erhebung der Corona-Statistiken ausschließlich in den Händen einer Behörde: Das Robert Koch Institut, das die Statistiken nicht nur antiquiert erhebt (mit Fax-Geräten, es verfügt ja dabei um keine digitale Datenbank…), und noch dazu völlig unprofessionell auswertet. Das RKI beschränkt sich nämlich ausschließlich auf absolute Zahlen, die einfach nur kumuliert werden und naturgemäß den Eindruck einer dauerhaften und nicht endenden Steigerung vermitteln. Die Apokalypse, eben…

    Es gibt jedoch in Deutschland unzählige Wissenschaftler, die die Fachdisziplin Statistik beherrschen bzw. unzählige Menschen, die über einen gesunden Menschenverstand verfügen und in der Lage sind, in den Statistiken die relevanten Entwicklungen zu erkennen, wobei sie keine Apokalypse erkennen können, sondern eben… eine Grippewelle.

    Um die entscheidende Rolle der Auswertung des Statistiken in der Corona-Krise zu verdeutlichen, empfehle ich zum Beispiel folgenden heutigen Artikel : RKI veröffentlicht Testzahlen: Wo ist die “sich rasant entwickelnde Pandemie”? :

    Am Dienstag erklärte RKI-Chef Wieler, dass ihm die steigende Zahl der Corona-“Infektionen” “große Sorgen” bereite. Die nun durch das RKI veröffentlichten Testzahlen belegen allerdings, dass dieser Anstieg wenigstens zum Teil durch die Ausweitung der Tests bedingt wird. […] Weiterlesen…

    Mit den kumulierten absoluten Zahlen können also die Anhänger der Apokalypse eine gefährliche zweite Corona-Welle vorgaukeln, wo die erste Welle eindeutig beendet ist (wenn es überhaupt eine erste Corona-Welle gab, denn es fällt langsam auf, dass es dies Jahr seltsamerweise gemäß Statistiken des RKI gar keine Grippewelle gab, obwohl es seit Jahrzehnten jeden Winter eine Grippewelle gibt… seltsam, oder?)

    Wenn man sich jetzt nach 6 Monaten „Corona-Pandemie“ die Sterbefälle-Statistiken einer anderen Bundesbehörde anguckt, des Statistischen Bundesamtes, ist es ganz eindeutig und evidenzbasiert, dass die Anhänger der Apokalypse völlig daneben waren und die Anhänger einer Grippewelle richtig lagen:

    Sterbefälle von 1. Januar – 07. Juni pro Jahr

    426.868 – 2020
    452.456 – 2019
    448.525 – 2018
    434.460 – 2017
    408.223 – 2016

    • Nur mal so: Ich bin Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Informationstheorie. Ich will das nicht raushängen, aber es ist schon betrüblich, wenn Sie alles anders sehen als Fachleute. Dieser Blog hier mit den Kommentaren ist in vier Monaten vergessen, dann ist eben die zweite Welle da, dann sagen die Maskengegner “oh”, aber wir haben dann: TOTE. In den USA haben wir heute 150.000 Tote in vier Monaten, das sind 0,5% der Bevölkerung, Ende des Jahres >1%, und es hört ja nicht auf…und die Toten sind am Maskenleugnen gestorben. Tschüss, ich höre auf, es wird ja nichts. Und wenn Sie schon Sterbefälle zitieren, dann doch von 1.4. oder so bis heute, Corona war doch im Januar nicht. Und lesen Sie über die Folgeschäden von Corona (Hirn, Lunge, Herz sind bisher entdeckt, mit 10 Prozenten bei den Infizierten).

    • … und was sagt uns diese falsch interpretierte Auflistung?
      Da steckt die Übersterblichkeit drin, wenn man die Krankheitsverläufe mit den Vorjahren vergleicht.
      Allerdings darf man nicht mit einem halben Jahr verdünnen, sondern analysiert wochenweise.
      In vielen Ländern dauerte die Übersterblichkeit wegen des “Ernteeffektes” 4-6 Wochen.
      In Großbritannien dauert sie weiter fort und hat inzwischen erschreckende 85.000 erreicht.
      Dann mal weiter so mit den vorsatz-verfälschten Statistiken aus der Schwindelambulanz.
      1

  24. @Lopez
    Herr Dueck hat die Kübler-Ross-Kurve im Zusammenhang mit IBM-Services vorgestellt. Natürlich gilt diese Kurve auch im Zusammenhang mit Covid-19 und der Auswirkung dieses Virus auf die Gesellschaft.

    Diese Kurve hat nur den Sinn, den Ablauf gewisser Mechanismen zu zeigen, welche im Zusammenhang des Verarbeitens von unangenehmen Fakten entstehen – sei es bei Einzelpersonen bzw. in Gesellschaften.

    Das Vorstellen dieser Kurve sagt aber NICHTS darüber aus, ob das Verhalten von Menschen in schwierigen Situationen richtig und/oder falsch ist. Aus diesem Grund können Sie nicht erwarten, dass ihre ´Fragen´ von Herrn Dueck oder von mir beantwortet werden.
    Denn sie haben offensichtlich weder verstanden um was es in diesem Blog geht, noch was die Thematik der Covid-19-Pandemie bedeutet.

  25. Jocelyne Lopez,
    unsere statistischen Daten sind so günstig, weil die Menschen Vorsicht walten lassen. Aus der Statistik können wir nicht schließen, “was wäre wenn”, damit haben beide Seiten Recht.
    Wir können es nicht darauf ankommen lassen, darin unterscheiden sich Ihre Meinung und die Meinung der Vorsichtigen.

  26. ” In den USA haben wir heute 150.000 Tote in vier Monaten, das sind 0,5% der Bevölkerung, Ende des Jahres >1%”

    Herr Dueck, sollte es nicht heißen:

    “0,05% der Bevölkerung, Ende des Jahres >0,1%”

    Wenn die USA die Sache nicht in den Griff kriegen, können die ein paar Hunderttausend Tote bekommen.

  27. Zitat KRichard:
    Herr Dueck hat die Kübler-Ross-Kurve im Zusammenhang mit IBM-Services vorgestellt. Natürlich gilt diese Kurve auch im Zusammenhang mit Covid-19 und der Auswirkung dieses Virus auf die Gesellschaft.
    Diese Kurve hat nur den Sinn, den Ablauf gewisser Mechanismen zu zeigen, welche im Zusammenhang des Verarbeitens von unangenehmen Fakten entstehen – sei es bei Einzelpersonen bzw. in Gesellschaften.

    Das war mir schon ohne Sie und von vorneherein klar, dass Herr Dueck die Kübler-Ross-Kurve bemüht hat, um den Ablauf gewisser Mechanismen bei Einzelpersonen bzw. in Gesellschaften zu zeigen – danke, das ist nett, aber ich brauchte hierzu nicht Ihre Hilfestellung.

    Ich habe sogar ausführlich begründet, falls Sie das nicht bemerkt hätten und im Gegensatz zu Ihnen, warum ich das Heranziehen dieser Kurve zur Darlegung von Verhaltensmustern bei Einzelpersonen oder bei Gesellschaften nicht ganz geeignet bzw. sinnvoll ansehe, zum Beispiel:

    – Bei Verhaltensmustern von Einzelpersonen ist die Phase 1 von Frau Kübler-Ross „Leugnen einer harten Diagnose und endloses Einholen von Zweitmeinungen“ völlig aus der Luft gegriffen, ich habe so eine Reaktion nie erlebt in meinem persönlichen Umfeld und kann mir sie auch gar nicht vorstellen. Mit welchen Statistiken Frau Kübler-Ross dieses Verhaltensmuster bei Menschen in der Empirie belegen haben will, ist mir rätselhaft. Ich kann die diesbezügliche Frage über die empirische Bestätigung der Kurve vom Teilnehmer Tim nachvollziehen.

    – Darüber hinaus fehlt wie gesagt bei Frau Kübler-Ross als Verhaltensmuster nach der Diagnose bei Einzelpersonen das wichtige Prinzip Hoffnung, wie der Teilnehmer Querdenken es angeführt hat. Dieses Verhaltensmuster braucht nicht einmal extra statistisch belegt zu werden, es reicht zu wissen, dass quasi alle Menschen nach einer harten Diagnose sich in eine Therapie begeben, was unmissverständlich das Prinzip Hoffnung belegt. Wäre es nicht so, würde man denken und sich verhalten wie der Teilnehmer Peter Müller es angeführt hat: „Es hat alles keinen Sinn mehr. Ich hänge mich jetzt auf“.

    Wie Sie sehen, andere Teilnehmer und ich haben sich schon eigene Gedanken über die zugrunde gelegte Studie von Frau Kübler-Ross gemacht mit Verhaltensmustern von einzelnen Menschen bei „unangenehmen Fakten“.

    Ich habe darüber hinaus auch ausführlich begründet, im Gegensatz zu Ihnen, warum ich das Heranziehen diese Studie um die Verhaltenmuster der Menschen bei der Corona-Krise zu zeigen als nicht geeignet ansehe: Das passt einfach nicht zu Corona. Vor allem fehlen die Begründungen für die wohl angestrebte „Corona-Akzeptanz“, wobei kein Mensch hier weiß, wer was bei Corona akzeptieren muss: Herr Dueck hat es nicht verraten, Sie auch nicht – obwohl Sie sich versucht haben, den Sinn der Anwendung dieser Kurve für Corona zu verteidigen.

    Zitat KRichard:

    Das Vorstellen dieser Kurve sagt aber NICHTS darüber aus, ob das Verhalten von Menschen in schwierigen Situationen richtig und/oder falsch ist. Aus diesem Grund können Sie nicht erwarten, dass ihre ´Fragen´ von Herrn Dueck oder von mir beantwortet werden.
    Denn sie haben offensichtlich weder verstanden um was es in diesem Blog geht, noch was die Thematik der Covid-19-Pandemie bedeutet.

    Ich habe auch nicht angestrebt selbst zu entscheiden, ob das Verhalten von Menschen richtig oder falsch ist, stellen Sie sich das mal vor. Es hätte ja gereicht, wenn Sie als Diskussionspartner in der Lage gewesen wären, Ihre eigene Auffassung über den ominösen Begriff „Corona-Akezptanz“ von Herrn Dueck darzulegen. Waren Sie aber nicht in der Lage, obwohl Sie sich offensichtlich anmaßen, im Gegensatz zu mir etwas über diesen Blog und überhaupt über die Thematik der Covid-19-Pandemie verstanden zu haben. Sie sollten vielleicht erst einmal von Ihrem hohen Roß herunterkommen, Herr KRichard, es handelt sich nämlich nicht in dieser Diskussion einzig um meine Verhaltensmuster und um meine psychologischen Auffassungen als Einzelperson, sondern um die Verhaltensmuster und die psychologische Auffassungen von Millionen von Menschen beim der Thematik der Covid-19-Pandemie, darunter von unzähligen Experten und Wissenschaftlern, die ganz bestimmt genau so fachlich qualifiziert im Fach Psychologie sind als Sie, wenn nicht mehr. Kommen Sie von Ihrem hohen Roß herunter, Herr Wissenschaftler KRichard.

  28. @Lopez
    Frau Kübler Ross beschrieb verschiedene Verhaltensmuster von Menschen, denen klar wird, dass ihnen der Tod in absehbarer Zeit unabwendbar bevorsteht – weil es z.B. keinerlei begründbare Hoffnung auf irgendeine Heilmöglichkeit gibt.
    Aus diesem Grund fehlt das Prinzip ´Hoffnung´ als Alternative.

    Die von Frau Kübler Ross vorgestellte Abfolge von Reaktionen zeigt Mechanismen auf, die man bei sehr vielen Menschen beobachten kann, wenn ihnen klar wird, dass sie in absehbarer Zeit sterben müssen (z.B. weil es keine Chance auf Heilung mehr gibt). Diese Mechanismen zu kennen, zu verstehen und an andere Menschen weiter zu vermitteln – gibt sowohl den Kranken, wie auch Pflegern und Familienangehörigen eine Chance, besser mit dieser komplizierten Situation umzugehen (z.B. mit Therapiegesprächen).
    Dabei geht es darum, diesen betroffenen Menschen zu helfen und nicht darum, irgendwelche empirischen Statistikwerte zu belegen.
    Frau Kübler Ross hat meines Wissens nie behauptet, dass die von ihr beschriebenen Mechanismen bei allen Menschen erkennbar sind.

    Der von Kübler Ross beschriebene Ablaufmechanismus ist in vielen Situationen erkennbar, wo man mit unangenehmen Fakten konfrontiert wurde – das gilt daher auch für IBM-Services und das Corona Problem.

    Der Begriff ´Akzeptanz´ bedeutet im Zusammenhang mit dem Sterben, dass die betroffenen Personen akzeptieren, dass wie wohl bald sterben müssen. Indem sie ihren sinnlosen Kampf dagegen aufgeben, verlieren sie die Angst vor dem Tod und können die verbleibende Zeit noch positiv nutzen und verbringen (z.B. wichtige Abschiedsgespräche führen, Erbschaftsangelegenheiten regeln, .. …)

    Im Zusammenhang mit Corona könnte eine ´Akzeptanz´ darin bestehen, dass man bestimmte Maßnahmen mitträgt, auch wenn sie lästig sind (z.B. Mund-Nase-Schutz tragen)

    Dass ausgerechnet Sie Frau Lopez sich immer noch als Corona-Expertin aufspielen, zeigt dass Sie offenbar immer noch in Phase 1 sind – Leugnen einer Diagnose – oder dass Sie über extrem viel Humor verfügen.
    Ich hatte schon einmal das Vergnügen mit Ihnen zu diskutieren – und habe mich köstlich über Sie amüsiert: Denn Sie haben den Corona-Virus als Grippe-Virus bezeichnet, obwohl seit Wochen in allen Nachrichten die Unterschiede zwischen diesen beiden Virusarten ausführlich erläutert worden waren. Besser kann man sich nicht selbst lächerlich machen – als wenn ´Experten´ schon an solchen Kleinigkeiten scheitern.

  29. Corona-Akzeptanz:

    D.h. m.E. zu akzeptieren, dass wir eine anhaltende Pandemie haben, die das Potential hat, Millionen zu töten. Wir sind jetzt nach sieben Monaten bei 674 000 Toten weltweit. Für den gesunden, jungen Einzelnen mag das Risiko gering erscheinen, die leichte Verbreitung schon bevor man Symptome zeigt, führt aber zu einer sehr großen Anzahl von Infizierten und damit auch Toten.

    “Der texanische Chefarzt Joseph Varon ist vom sorglosen Verhalten der Bürger in Houston entsetzt. Noch nie habe er mehr Sterbeurkunden unterzeichnet als vergangene Woche.”
    Er führe einen Krieg gegen Covid-19 und gegen die Dummheit, sagt er.

    https://www.zeit.de/video/2020-07/6176939468001/coronavirus-in-den-usa-ein-krieg-gegen-covid-19-und-gegen-die-dummheit

    Covid-19 ist nicht wie eine “übliche Grippewelle”, das zeigen Massengräber in der ganzen Welt, zahlreiche erkrankte und verstorbene Ärzte/innen, Schwestern und Pflegern, Abweisung von Kranken vor Krankenhäusern wegen Überfüllung usw.

  30. Zitat KRichard:
    @ Lopez
    Ich hatte schon einmal das Vergnügen mit Ihnen zu diskutieren – und habe mich köstlich über Sie amüsiert: Denn Sie haben den Corona-Virus als Grippe-Virus bezeichnet, obwohl seit Wochen in allen Nachrichten die Unterschiede zwischen diesen beiden Virusarten ausführlich erläutert worden waren. Besser kann man sich nicht selbst lächerlich machen – als wenn ´Experten´ schon an solchen Kleinigkeiten scheitern.

    Ich habe nie den Corona-Virus als Grippe-Virus bezeichnet (wo sind meine Zitate dazu, können Sie die verlinken?), sondern von vielen qualifizierten Wissenschaftlern aus der ganzen Welt sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten zwischen diese beiden Viren-Arten gelernt. Sie gehören ganz bestimmt nicht in diesem Bereich zu den Experten und beziehen ausschließlich Ihre Desinformation aus “allen Nachrichten“… 😀 LOL.

    Sie sollten lieber als Wissenschaftler bei Ihrer “Spezialität” bleiben und überall erzählen, dass der Mensch sich an Ereignisse ab dem 5. Monat der Schwangerschaft erinnern kann, HA HA HA, so kann man sich selbst lächerlich machen (ich darf mir jetzt erlauben, es Ihnen direkt zu sagen, sorry…). Ich wäre froh, wenn ich mich zum Beispiel an etwas vor meinem 5. Lebensjahr erinnern würde, geschweige denn ab 5 Monaten im Bauch meiner Mutter. Nur um zu sagen, dass ich von Ihnen nichts lernen kann, Herr KRichard, auch nicht über Corona, ich habe zum Glück qualifiziertere Quellen als Sie. Am besten verzichten Sie also in Zukunft ruhig auf das Vernügnen mit mir zu diskutieren, das beruht voll auf Gegenseitigkeit und das kann ich problemlos verkraften. 😀

  31. @Lopez
    1) Sie haben in früheren Beiträgen den Corona-Virus als Grippe-Virus bezeichnet und die Covid-19-Pandemie entschieden als harmlos/-er wie eine Grippe betrachtet. Dazu kann man bei SciLogsjede Menge Belege finden. Deshalb ist es nicht notwendig, dazu einen Link zu setzen.

    2) Hier fühlen Sie sich berufen, mit kräftigen Worten die Kübler-Ross-Kurve und Herrn Dueck´s Hinweise dazu in Zweifel zu ziehen – obwohl Sie offensichtlich keine Ahnung von der Thematik haben.
    Ich habe das Buch von Kübler-Ross gelesen und verstanden worum es in ihrer Arbeit ging. Indem sie die verschiedenen Akzeptanzstufen erkannte, welche Menschen erleben können – wenn ihnen die Unabwendbarkeit eines baldigen Todes bewusst ist – hat sie vielen Sterbenden, Pflegern und Familienangehörigen geholfen, mit dieser schwierigen Situation umzugehen.

    Wenn IBM die oben vorgestellte Kurve für Schulungen verwendet, zeigt, dass man dort verstanden hat dass solche Akzeptanzstufen allgemein beobachtbar sind, wenn sehr unangenehme Fakten verarbeitet werden müssen.

    3) Per Google-suche [Kinseher NDERF denken_nte] kann man eine kostenfrei lesbare PDF mit dem weltweit ersten kompletten Erklärungsmodell für das Phänomen ´Nahtod-Erfahrung´(NTE) finden. Wer will kann diesen Text gerne studieren – und wird so verstehen, dass bzw warum man sich bei NTEs an Erlebnisse ab dem 5. Schangerschaftsmonat erinnern kann.
    Mit meinem Erklärungsmodell kann man Schritt-für-Schritt nachvollziehen wie NTEs bzw. DENKEN funktionieren.
    Dieser Text ist absichtlich so einfach geschrieben, dass ihn auch ein Hauptschüler verstehen können sollte. Dass Sie Frau Lopez damit intellektuell massiv überfordert sind – tut mir leid für Sie.

  32. Zitat Paul Stefan

    Corona-Akzeptanz:

    D.h. m.E. zu akzeptieren, dass wir eine anhaltende Pandemie haben, die das Potential hat, Millionen zu töten. Wir sind jetzt nach sieben Monaten bei 674 000 Toten weltweit. Für den gesunden, jungen Einzelnen mag das Risiko gering erscheinen, die leichte Verbreitung schon bevor man Symptome zeigt, führt aber zu einer sehr großen Anzahl von Infizierten und damit auch Toten.

    Die Statistiken zeigen aber unmissverständlich, und sie zeigten es sogar sehr früh, sogar schon in China im Dezember/Januar, dass der Corona-Virus eben nicht das Potential hat, Millionen zu töten. Es ist sogar inzwischen nachgewiesen, dass der Virus sogar viel früher zirkulierte, er ist in Abwässer in Barcelona bereits im März 2019 nachgewiesen wurde, in Frankreich wurde bereits im Dezember 2019 einen Infizierten im Krankenhaus behandelt, und der Virus ist auch bereits 2013 in Kanada nachgewiesen worden.

    Die „Pandemie“ ist und bleibt ein Fehlalarm. Sogar das RKI hat es sehr früh analysiert und wiederholt öffentlich mitgeteilt: Der Virus ist weniger gefährlich als einen Grippe-Virus, kein Grund zur Panik!
    Bei der Bundespressekonferenz zum Coronavirus vom 09.03.2020 informierte noch einmal der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn , dass Covid-19 eine milde Erkrankung sei, vergleichbar mit den Erkältungs- und Grippewellen, wie wir sie schon lange kennen:

    Zitat Jens Spahn:
    Nach jetzigem Wissensstand verläuft eine Infektion mit dem Corona-Virus für 80% der Infizierten mild oder sogar symptomfrei. Für Menschen unter 50 ist das Risiko vergleichsweise sehr gering. Alle bisher bekannte Symptomen, Schnupfen, Niesen, Husten, Atemnot, werden jeden Tag vielfach im deutschen Gesundheitswesen behandelt, d. h. alle in unserem Gesundheitswesen Tätigen, Ärzte, Pflegekräfte, Apotheken, alle anderen, behandeln und versorgen täglich Patientinnen und Patienten mit diesen Symptomen, sie kennen sie. Diese Erkrankung verläuft in seltenen Fällen schwer mit einer Lungenentzündung, die eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich macht. Das größte Risiko für diese schwereren Verläufe haben Menschen über 75 Jahre und chronisch Kranke.

    Es handelt sich also genau um die gleichen Erkenntnisse, die unzählige Experten weltweit ebenfalls zu dieser Zeit in der Öffentlichkeit in sogenannten alternative Medien kommunizierten und die inzwischen in allen Ländern der Welt sich in der Realität bestätigt haben: Die Sterblichkeit aufgrund von Covid-19 liegt seit 35 Jahren in der Größenordnung einer milden bis starken Grippewelle und sie betrifft in der überwiegenden Mehrheit ältere Menschen (in Altenheimen und Krankenhäusern) und schwer vorerkrankte Menschen mit schwachem Immunsystem.

    Wie erklärt sich dann, dass die offiziellen und zuverlässigen Quellen noch am 09.03.2020 kommunizierte, dass Covid-19 zwar als eine vergleichsweise harmlose Grippewelle anzusehen sei, jedoch 7 Tage später am 16. März 2020 die Bundesregierung kurzerhand den Katastrophenfall aufgerufen und ein Lockdown beschlossen hat, der die Wirtschaft bewußt in solchen zerstörerischen und die Gesellschaft bewußt in solchen zersetzenden Zuständen gestürzt haben, dass sie bewußt als die schwerste Krise seit dem letzten Weltkrieg bezeichnet wurden? Wie passt das zusammen?

    Es handelt sich eindeutig um einen Fehlalarm und dadurch um eine gravierende Fehlleistung der Regierungen, es ist völlig irrational anhand der Zahlen es nicht zu erkennen. Da liegt tatsächlich ein bekanntes psychologisches Verhaltensmuster bei Menschen, und zwar „Glaube an der Apokalypse“, was unbedingt zu untersuchen wäre. Dazu ist es allerdings aus meiner Sicht völlig verfehlt, das Modell zur Sterbebegleitung von schwerkranken Menschen von Frau Kübler-Ross zu bemühen, das hat mit dem Verhaltensmuster „Glaube an der Apokalypse“ nichts, aber auch rein gar nichts zu tun.

  33. Zitat Paul Stefan
    Covid-19 ist nicht wie eine “übliche Grippewelle”, das zeigen Massengräber in der ganzen Welt, zahlreiche erkrankte und verstorbene Ärzte/innen, Schwestern und Pflegern, Abweisung von Kranken vor Krankenhäusern wegen Überfüllung usw.

    Diese Horrormeldungen gehören zu den Sensationsbestrebungen der Presse, die normalerweise einzig den Boulevardzeitungen vorbehalten sind. Bei der Corona-Krise haben sich aber auch die sogenannten „Qualitätsmedien“ an den Klickwettbewerb und an die populistischen Inszenierungen und Dramatisierungen tüchtig beteiligt….

    Bei den Verhältnissen in Italien zum Beispiel ergeben die Statistiken und seriöse journalistische Berichterstattungen ein ganz anderes Bild der Lage.

    Die Sterblichkeit bleibt im Bereich einer normalen, hinzunehmenden Sterblichkeit bei einer Lebenserwartung in europäischen Verhältnissen von durchschnittlich 80 Jahren – Italien ist allerdings nach Japan das zweite Land auf der Welt mit der höchsten Lebenserwartung (84 Jahre) und der größten Anzahl von Menschen über 80. Der Chef des italienischen Zivilschutzes erklärte Mitte April, dass in der Lombardei über 1800 Menschen in Pflegeheimen starben und die Todesursache in vielen Fällen noch nicht klar sei. Bereits zuvor wurde bekannt, dass die Alters- und Pflegeversorgung und in der Folge die gesamte Krankenversorgung in Teilen der Lombardei unter anderem aufgrund der Angst vor dem Virus und dem Lockdown zusammengebrochen sind, wobei osteuropäische Pflegekräfte fluchtartig das Land verließen. Andererseits ist es zu vermuten, dass ein Teil dieser Menschen nicht oder nicht nur am Coronavirus gestorben sind, sondern auch am extremen, damit verbundenen Stress. Bereits in Deutschland und Italien wurde von Pflegeheimbewohnern berichtet, die ohne Symptome plötzlich verstarben. In Italien wird in Studien von einer statistischen Überschätzung der Todesfälle durch den Corona-Virus um das 8-fache berichtet.

    Die Überlastung von Krankenhäusern betraf nur ein paar Krankenhäuser in der Lombardei und die Patienten hätten bei entsprechender Organisation und sinnvollem Management der Krise in die Krankenhäuser von anderen Regionen in Italien, die kaum betroffen waren oder gar von benachbachten EU-Ländern verlegt werden können. Umso bedenklicher ist es, dass manche Behörden ihre Pflegeheime verpflichteten, erkrankte Personen aus den Kliniken bei sich aufzunehmen, was in der Folge fast immer zu zahlreichen Neuinfektionen und Todesfällen führte. Dies geschah etwa in Norditalien, England und den stark betroffenen US-Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania.

    Auch in Italien hat also die Apokalypse statistisch nicht stattgefunden, die Sensationspresse hätte es gerne gehabt, aber die Zahlen widerlegen es….

    Für eine tiefgründigere Auseinandersetzung zum Beispiel mit den Verhältnissen in Italien empfehle ich die Untersuchung des außenparlamentarischen Untersuchungsausschußes bestehend aus Anwälten und medizinischen Fachleuten Stiftung Corona Ausschuß
    Sitzung 3 – 23.07.2020 – Bergamo, was war da los?

    • Und warum waren denn nicht alle Regionen Italiens betroffen? Wegen des strengen Lockdowns über Monate.

      Was zu frühe Lockerungen bringen, zeigen gerade die USA.
      Aber das von mir verlinkte Video haben Sie sich wohl nicht angeschaut. Dabei richtet es sich an Leute wie Sie.

  34. Es ist Ihnen alles schon x-Mal erklärt worden, aber Sie sind eine Gläubige, die nicht hören will und Evidenz nicht akzeptiert.

    Von Fehlalarm zu schwadronieren, wenn die Zahl der positiv Getesteten und der Toten täglich steigt, ist einfach nur bizarr.

    679 487 Tote laut Zählung der John Hopkins Universität. 5 000 mehr als gestern.

    https://coronavirus.jhu.edu/map.html

    Wenn die Pandemie nicht gestoppt wird, wird es weitere Tote geben, 175 000 weitere bei einem linearen Anstieg hochgerechnet, nur um die Dimension zu zeigen. Der Anstieg wird ohne effektive Eindämmungsmaßnahmen aber nicht linear sein und die tägliche Todesrate wird zunehmen.

    PS: Ich habe das Wort Apokalypse in diesem Zusammenhang nie benutzt.

  35. Zitat Gunter Dueck:
    Nur mal so: Ich bin Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Informationstheorie. Ich will das nicht raushängen, aber es ist schon betrüblich, wenn Sie alles anders sehen als Fachleute. Dieser Blog hier mit den Kommentaren ist in vier Monaten vergessen, dann ist eben die zweite Welle da, dann sagen die Maskengegner “oh”, aber wir haben dann: TOTE. In den USA haben wir heute 150.000 Tote in vier Monaten, das sind 0,5% der Bevölkerung, Ende des Jahres >1%, und es hört ja nicht auf…und die Toten sind am Maskenleugnen gestorben. Tschüss, ich höre auf, es wird ja nichts. Und wenn Sie schon Sterbefälle zitieren, dann doch von 1.4. oder so bis heute, Corona war doch im Januar nicht.

    Da Sie sich offensichtlich besonders für die Lage in den USA interessieren, mache ich Sie auf die August-Aktualisierung des Schweizer Informationsportals Swiss Policy Research aufmerksam, siehe: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/#latest

    NB: Alle Aussagen und Studien sind sorgfältig und ordnungsgemäß mit den entsprechenden Quellen hinterlegt, ich kann sie hier aber nicht darstellen, denn die Anzahl der Links ist bei SciLogs auf 2 beschränkt.

    B. Länder und Regionen

    USA

    Die USA gehören zu den bisher am stärksten vom neuen Coronavirus betroffenen Länder. Dies könnte politische und medizinische Gründe haben.
    Medizinisch bestehen in den USA viele relevante Vorerkrankungen wie Fettleibigkeit, Herzprobleme und Diabetes. Klimaanlagen könnten eine aerosolartige Übertragung in Innenräumen begünstigen. Politisch kam es zu gravierenden Fehlern im Umgang mit Pflegeheimen, zu Fehlanreizen bei der Behandlung von Patienten, und zu einem problematischen Hin-und-Her mit Lockdowns.

    • Die USA zählen bereits über 150,000 Corona-Todesfälle und befinden sich damit im Bereich einer pandemischen Influenza, vergleichbar mit den Pandemien von 1957 und 1968.

    • 45% der Corona-Todesfälle erfolgten in Pflegeheimen. Über 50% aller Todesfälle erfolgten in jenen sechs Bundesstaaten, die Covid-Patienten aktiv in Pflegeheimen unterbrachten.

    • Für Personen im Schul- und Arbeitsalter (bis 65) ist die Corona-Sterblichkeit laut CDC vergleichbar mit der Sterblichkeit durch andere Lungenentzündungen (z.B. durch Influenza). Für Kinder und Jugendliche ist Covid dreimal weniger gefährlich als Influenza.

    • Eine landesweite Antikörperstudie ergab, dass das neue Coronavirus je nach Region 6 bis 24 mal weiter verbreitet ist als aufgrund von PCR-Tests vermutet. Die Antikörperwerte liegen allerdings in den meisten Regionen noch im einstelligen Prozentbereich, was auf eine Verbreitung des Coronavirus von weniger als 50% hindeutet.

    • Während die Anzahl der täglichen positiven Tests aufgrund der hohen Anzahl an Tests Mitte Juli einen Höchststand erreichte, lag die Anzahl der täglichen Todesfälle nur noch halb so hoch wie im April, zuletzt allerdings wieder mit leicht steigender Tendenz (siehe Grafik unten).

    • In Florida wurde von zeitweise angeblich sehr hohen Positivraten berichtet. Eine Analyse zeigte jedoch, dass verschiedene Labore nur noch die Anzahl positiver Tests und damit eine scheinbare Positivenrate von 100% meldeten. Die tatsächliche Positivenrate lag in Florida zumeist im einstelligen Prozentbereich. Bei den Todesfällen pro Einwohner liegt Florida im Vergleich mit den anderen Bundesstaaten weiterhin im unteren Mittelfeld.

    • Das Median-Alter der Covid-Todesfälle liegt in den USA bei 78.5 Jahren. Das ist höher als das Median-Alter der übrigen Todesfälle, aber tiefer als das Median-Alter der Covid-Todesfälle in Europa (typischerweise 80 bis 86 Jahre).

    • Yale-Professor und Epidemiologe Harvey A. Risch forderte zuletzt eine umgehende rezeptfreie Abgabe von HCQ zur Frühbehandlung von Covid-Erkrankungen.

    • Eine Ärztegruppe namens “America’s Frontline Doctors” hielt eine Pressekonferenz mit demselben Ziel. Das Video der Pressekonferenz wurde innerhalb eines Tages von 20 Millionen Menschen gesehen, bevor es von Facebook & Co. als “Desinformation” gelöscht wurde.

  36. Mangels guter Informationen hat man den Corona-Virus zuerst als vergleichbar mit Grippe-Viren eingeschätzt. Sobald man bessere Informationen hatte, wurde diese Einschätzung deutlich geändert.
    Man hat einen Fehler erkannt und korrigiert – was in vielen Ländern zu einem Lockdown oder der dringenden Empfehlung bestimmter Hygienemaßnahmen geführt hat

    Was Sie Frau Lopez so energisch kritisieren, ist intelligentes Verhalten: dass man aus Fehlern lernt.

    Frau Kübler Ross hat Verhaltensmuster aufgezeigt, welche auftreten können, wenn manchen Menschen die Unabwendbarkeit des eigenen Todes bewusst wird.
    Ähnlich Verhaltensmuster treten auch in Industrieunternehmen auf, wenn man sich mit unangenehmen Fakten konfrontiert sieht.
    Und auch im Zusammenhang mit Covid-19 sind gleichartige Verhaltensmuster erkennbar. Es gibt Leute welche die Gefährlichkeit dieses Virus nicht akzeptieren wollen und es gibt Leute, welche akzeptieren dass es dieses Virus gibt – und ihr Verhalten intelligent danach ausrichten um im eigenen Interesse Gesundheitsschäden zu vermeiden.

    Dass in unterschiedlichen Situationen gleichartige Verhaltensmuster erkennbar sind, kann man ignorieren – man kann solche Muster aber auch analysieren um daraus zu lernen. Lernfähigkeit ist ein Zeichen von Intelligenz.

  37. Zitat Paul Stefan
    Und warum waren denn nicht alle Regionen Italiens betroffen? Wegen des strengen Lockdowns über Monate.

    Hier sollten Sie den Vergleich mit Schweden beachten, wo kein Lockdown beschlossen wurde, siehe aus der August-Aktualisierung der Informationswebseite Swiss Policy Research: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
    NB: Auch hier gilt: alle Aussagen und Studien werden sorgfältig und ordnungsgemäß mit den entsprechenden Quellen hinterlegt, ich kann sie aber hier nicht alle darstellen:

    Schweden

    . In Schweden liegen die täglichen Corona-Todesfälle inzwischen nahe bei null. Die Gesamtsterblichkeit liegt im Bereich früherer starker Grippewellen. Selbst die monatliche Spitzensterblichkeit (im April 2020) blieb unter den starken Grippewellen der 1990er Jahre.

    . Das Beispiel Schwedens (sowie Weißrusslands) zeigt, dass ein Lockdown bei guter Vorbereitung der Bevölkerung nicht erforderlich war. Aus Sicht vieler Lockdown-Befürworter – Regierungen und Medien – ist dies allerdings sehr schwierig einzugestehen.

    . Schweden hat als eines der wenigen westlichen Länder auf Basis der medizinischen Evidenz die Grundschulen nicht geschlossen. Auch diese Entscheidung war richtig.

    . Schweden machte zwei wirkliche Fehler, die von den meisten Medien ironischerweise nicht thematisiert werden: 1) Die Pflegeheime in der Region Stockholm wurden zu spät geschützt und verursachten über 50% der schwedischen Todesfälle. 2) Schweden hatte keine Früh­behand­lungs­strategie, mit der die Hospitalisierungs- und Sterberate hätte gesenkt werden können.

    . Schwedische Städte zeigten im Juli eine IgG-Antikörper-Prävalenz zwischen 10% und 20%, was zusammen mit mukosaler und zellulärer Immunität auf eine Exposition der Bevölkerung zwischen 50% und 100% hindeutet. Schweden dürfte damit von allen westlichen Ländern vermutlich die beste Ausgangslage für den kommenden Winter haben.

    Die folgenden Grafiken vergleichen die Todesfälle in Schweden mit England und New York.

  38. @Wie lange noch? Vergleich mit einer Grippewelle

    Die letzten Neuinfektionszahlen in Deutschland sind noch unter 1000 pro Tag. Wenn ich das jetzt in Beziehung zur Sterblichkeit bei einer typischen Grippewelle setzte, komme ich dort auf:

    Die Grippewelle mit 25.000 Tote in 90 Tagen, also pro Tag 278 Todesfälle.

    Bei positiv getesteten Covid19-Kranken haben wir eine Sterblichkeit von etwa 3,5 %, das gibt 35 Todesfälle pro Tag. (die Sterblichkeit liegt bei unter 1%, wenn man die symptomlosen nicht Getesteten mitrechnet)

    Offenbar wäre eine normale Grippewelle 278 / 35 = 7,9 mal schlimmer als Covid19 mit 1000 bestätigten Fällen pro Tag ist.

    Hierzu würde ich sagen, dass also Zwangsmaßnahmen auf dem derzeitigen Nivea 7,9 mal weniger gerechtfertigt sind, als bei einer typischen Grippewelle. Das Problem scheint hier zu sein, dass man wirklich gründlich in Panik geraten ist, und dem entsprechend irrational handelt.

    Wenn wir mehr als 8000 Neuinfizierte am Tag hätten, kämen wir grade mal in den Bereich einer normalen Grippewelle, was die täglichen Todeszahlen angeht. Bis dahin könnten wir, meine ich, mit einem Minimum an verpflichtenden Gegenmaßnahmen auskommen. Herr Lauterbach sagte heute im Fernsehen, dass die derzeitigen Nachverfolgungen der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter nicht sehr viel bringt, weil das Verfahren so lange dauert, dass die Infizierten erst isoliert werden, wenn sie schon fast die Sache hinter sich haben, und nicht mehr lange ansteckend sind.

    Daraus wiederum würde ich den Schluss ziehen, dass wir es auch riskieren könnten, eben um die 10.000 Neuinfektionen pro Tag zu haben. Klar, dass dann die individuelle Verfolgung nicht mehr möglich ist, weil die Gesundheitsämter das nicht schaffen können. Aber so schlimm wäre das dann wohl nicht.

    Wir müssen bei der ganzen Sache auch bedenken, das wir als Menschen wirklich extrem soziale Wesen sind. Immerhin machen wir die ganzen Corona-Gegenmaßnahmen in erster Linie, um die Risikogruppen zu schützen. Das tue ich voll unterstützen, aber wir brauchen trotzdem reichlich Sozialkontakte, um vernünftig Leben zu können. Nach inzwischen 5 Monaten Distanzierung merke ich und alle, die ich kenne, dass das kein Dauerzustand sein kann. Aber so wie wir jetzt mit voller Energie dafür kämpfen die Neuinfektionen unter 1000 pro Tag zu halten, wird uns die ganze Geschichte noch mindestens 5 Jahre beschäftigen.

    Alles auf eine Impfstoff zu setzten, das ist auch riskant. Kann sich jemand vorstellen, was mit der Psyche der Menschen und mit der Weltwirtschaft passiert, wenn wir jetzt noch 2 Jahre so weitermachen wie jetzt? Falls dann überhaupt ein Impfstoff kommt.

    Was sind die Alternativen? Neuinfektionszahlen von 10.000 pro Tag zu tolerieren würde dazu führen, dass wir in Deutschland in 2 Jahren ca 7 mio positiv Getestete hätten. Aufgrund der Dunkelziffer, die so weit ich weiß bei 1 : 10 ist, wären dann also 70 mio Menschen hoffentlich einigermaßen immun, weil sie die Infektion durchgestanden haben. Das kann reichen, um zu einem Ende der Pandemie zu kommen, auch wenn das dann mit dem Impfstoff doch nichts wird.

    Aber wenn wir jetzt mit viel Mühe und unter großen menschlichen und wirtschaftlichen Opfern die 1000 Neuinfektionen pro Tag weiter realisieren, dann dauert das 20 Jahre, bis wir 70 mio Menschen haben, die die Infektion durchgestanden haben. So setzten wir alles auf eine Karte, eben auf einen gut wirksamen Impfstoff. Nebenbei: das sieht nach dem besten Pharmageschäft des 21. Jahrhunderts aus.

    • @ Tobias Jeckenburger

      Wie wollen Sie eine Anzahl von 10 000 Infektion pro Tag konstant halten?
      Sie unterschätzen komplett die Dynamik einer exponentiellen Verbreitung, wenn man das Virus laufen lässt.

      “Daraus wiederum würde ich den Schluss ziehen, dass wir es auch riskieren könnten, eben um die 10.000 Neuinfektionen pro Tag zu haben. Klar, dass dann die individuelle Verfolgung nicht mehr möglich ist, weil die Gesundheitsämter das nicht schaffen können. Aber so schlimm wäre das dann wohl nicht.”

      Warum sollte das nicht so schlimm sein?

    • … ist ja eine nette Klapperstorchstatistik mit Milchmädchenrechnung.
      Hohe Übersterblichkeit bei Grippe haben wir (nur) alle 2-3 Jahre – Impfmüdigkeit.
      Nicht pharmazeutische Maßnahmen, die gegen Covid helfen, helfen auch gegen Grippe.
      Das geht bei mündigen aufgeklärten Bürgern auch per Eigenverantwortung, man weiß
      doch, was zu machen ist – muß nicht auf die Behörde warten, um dann rumzuschimpfen.
      Wenn wir schon Probleme bei Grippe haben, muß sich doch kein zweites Virus etablieren.

  39. off topic: Medizingeschichte

    Warum ausgerechnet Schweden auf Immunität durch Durchseuchung setzt und nicht auf Impfstoffe hofft – dafür gibt es einen guten Grund:

    Ein kleiner Teil des in der Grippesaison 2009/2010 verwendeten Influenza-Impfstoffes war fehlerhaft hergestellt wodurch bei mehreren Hundert Menschen eine schwere irreversible neurologische Störung erzeugt wurde.
    Per Google [Schweden Impfung Narkolepsie] kann man Informationen dazu finden.

    Seitdem gibt es in Schweden eine sehr große Skepsis gegen Grippeimpfungen

    • … vielleicht mal OT besser nachlesen, bevor Unsinn verbreitet wird:
      Es ging nicht um die Grippeimpfung, sondern um die Schweinegrippe, die unerwartet
      schwächer war, weil vor 1955 geborene eine Kreuzimmunität zur Spanischen Grippe hatten.
      Bei Corona-Covid haben wir keine solche Unterstützung von “befreundeten” Virenstämmen.

  40. In den meisten Ländern versucht man durch lock_down und Hygienemaßnahmen Infektionsketten zu unterbrechen, Krankheits-/Todeszahlen niedrig zu halten – bis ein Impfstoff zur Verfügung steht.

    In Schweden macht ein lock-down keinen Sinn, da das Vertrauen in Schutzimpfungen nachhaltig gestört ist. Die Leute würden sich nicht impfen lassen.
    Deshalb blieb als einzige Alternative die Durchseuchungsstrategie.

    Wer den schwedischen Weg als ´Vorbild´ betrachtet – sollte sich darüber im klaren sein, dass man dort keine andere Alternative hatte. Das Vertrauen in Medizin/Wissenschaft ist wegen der vor einem Jahrzehnt verwendeten fehlerhaften Impfstoff-Charge noch immer verspielt. Man hat es nicht geschafft, die Leute davon zu überzeugen, dass man solche Fehler durch verbesserte Qualitätskontrollen ausschließen kann und Impfstoffe deshalb jetzt sicher sind.

    Ob die lock_down/Impfstoff- oder die Durchseuchungs-Strategie am besten ist, wird man erst in einigen Jahren sicher beurteilen können – wenn ausreichend verlässliche Zahlen zu Todesfällen und Nebenwirkungen vorhanden sind.

  41. Zitat Tobias Jeckenburger:
    So setzten wir alles auf eine Karte, eben auf einen gut wirksamen Impfstoff. Nebenbei: das sieht nach dem besten Pharmageschäft des 21. Jahrhunderts aus.

    Auf diese Karte alles zu setzen ist gemäß bisherigen Erfahrungen und Expertenauffassungen unsinnig sowie auch hochgradig bedenklich, aus verschiedenen schon bekannten Gründen:

    – Es konnte bis heute weltweit kein Impfstoff gegen Corona-Viren entwickelt werden.

    – Würde ein Impfstoff entwickelt werden, wäre es nutzlos, denn Corona-Viren mutieren sehr schnell: Wenn der Impfstoff fertig ist, ist der Virus, für den er entwickelt und getestet wurde, schon mutiert

    – Ausgerechnet für die Menschen, die am nötigsten eine Impfung brauchen würden (die Risikogruppen), hat eine Impfung kaum eine schützende Wirkung: der Organismus reagiert kaum auf die Impfung aufgrund des schwachen Immunsystems, siehe zum Beispiel folgende Studie: Impfstoff wird bei alten Menschen vermutlich nicht wirken
    Sogar bei der Grippe, wo der Impfstoff aufgrund von Mutationen oft angepasst werden muss, hat die Impfung auch eine sehr begrenzte schützende Wirkung: Obwohl die Anzahl der Grippe-Impfungen in den letzten Jahrzehnten sich verachtfacht hat, ist die Anzahl der Todesfälle vom weiten nicht entsprechend zurückgegangen.

    – Die einigermaßen sichere Entwicklung und klinische Erprobung eines unschädlichen klassischen Impfstoffs dauert mindestens 5 Jahre, um etwaige Langzeitschäden zu beobachten bzw. auszuschließen. Die auf die schnelle entwickelte Impfung gegen die Schein-Pandemie Schweinegrippe hat katastrophale gesundheitliche Folgeschäden verursacht und das Leben von unzähligen Menschen zerstört wegen der schweren und unheilbare Krankheit Narkolepsie. Die Pharma-Industrie ist nicht für den Schade aufgekommen, sie hat nur die Gewinne kassiert. Den Schade haben die Steuerzahler bezahlt, wobei einzig Schweden die Opfer finanziell entschädigt hat, in Deutschland und Frankreich, wo die Regierungen ebenfalls für die Impfung intensiv beworben hatten, ist wohl kein einziges Opfer entschädigt worden – dafür ist die Steuerkasse mit den gefährlichen und unnötig bestellten Impfdosen in Milliardenhöhen geplündert worden, nach dem Motto, wer geschädigt wurde soll auch dafür bezahlen.

    – Der geplante Impfstoff ist jedoch kein klassischer Impfstoff, sondern zum ersten Mal ein Impfstoff, dass das Genom verändert, was bei Menschen bis jetzt noch nie entwickelt und eingesetzt wurde (einzig bis jetzt bei Pflanzen). Um die etwaige Langzeitschäden einer solchen Impfung (zum Beispiel Krebs, autoimmune Erkrankungen) zu beobachten, benötigt man länger als bei einer klassischen Impfung, bis zu 9 Jahren bzw. sogar bis zur nächsten Generation.

    Ich empfehle zum Verständnis der Impfproblematik – insbesondere im Hinblick auf den Unterschied zwischen klassischem Impfstoff und geplantem DNA-Impfstoff den Artikel: Impfungen und Illusionen> des Arztes Johannes Eisleben, zum Beispiel Fazit der Analyse:

    Bewertung

    Grundsätzlich ist die Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-Cov2 zu begrüßen. Falls es gelingt, klassische Impfstoffe zu entwickeln und zuzulassen, was mindestens fünf Jahre dauern wird, ist abzusehen, dass diese etwa so sicher und nützlich sein werden wie Influenza-Impfstoffe, die ich selbst verwenden würde, wenn ich über 65 Jahre alt wäre. Man hat damit als alter Mensch zwar nur einen gewissen Schutz, aber es ist besser als nichts.

    Bei der Zulassung und Überwachung von Nukleinsäureimpfstoffen sollte man jedoch sehr vorsichtig sein. Denn die Risiken könnten erst Jahre später sichtbar werden: Es dauert von der Integration der DNA (oder der umgeschriebenen RNA) in das Genom bis zum Auftreten von Krebs oder Autoimmunkrankheiten einige Jahre. Daher sollten an den Studien nur aufgeklärte Freiwillige teilnehmen, die man vor der Zulassung mindestens fünf Jahre lang beobachtet, um ein gehäuftes Auftreten solcher Wirkungen auszuschließen. Man benötigt dabei große Studien, um angesichts der relativen Seltenheit der Risiken statistische Sicherheit zu erlangen. Das bedeutet aber auch, dass ein sorgfältig evaluierter Nukleinsäureimpfstoff frühestens in sieben Jahren verfügbar sein wird. Alles andere wäre sehr fahrlässig. Einen Zeitvorteil bringen diese neuen Impfstoffklassen also entgegen der Versprechen ihrer Entwickler nicht.

    Bei RNA-Impfungen muss sicher gestellt werden, dass man durch das Design der Impfung eine Sofortreaktion gegen extrazelluläre RNA unbedingt verhindert, sonst kann kein sicherer Impfstoff entstehen. Bei der DNA-Impfung – deren Einsetzbarkeit im Menschen ich bezweifle, da mir die GMO-Risiken zu hoch erscheinen – müsste der Regulator sicher stellen, dass keine Metadaten zur Identifikation des Impflings kodiert werden. Dafür müsste der Regulator regelmäßig Proben von Impfstoff sequenzieren (die DNA auslesen).

    Mit anderen Worten: Wie immer bei der Entwicklung neuer Arzneimittel muss man dem Druck der Hersteller, und den Heilserwartungen der Öffentlichkeit, die oft einen naiven Machbarkeitsglauben hat, widerstehen, und sine ira et studio vorgehen. Dann bekommen wir bestenfalls in fünf bis sieben Jahren einen klassischen Impfstoff und frühestens in sieben Jahren einen aus Nukleinsäuren. Denn niemand kann bei der Impfstoffentwicklung Erfolg garantieren, es ist ein Trial-and-Error-Verfahren, das, wie man bei HIV sieht, auch erfolglos ausgehen kann – in dem Fall seit 40 Jahren.

    Und es ist aufgrund der biologischen Eigenschaft von Coroanviren, schnell zu mutieren, ausgeschlossen, dass der Impfstoff eine Wirksamkeit von mehr als 30 bis 70 Prozent haben wird, bei den Risikopatienten müssen wir sogar eine schlechtere Wirksamkeit erwarten. Deswegen und wegen der Dauer ist eine Verknüpfung des Lockdowns mit der Impfstoffzulassung blanker Unsinn.

  42. @Paul Stefan 02.08 09:24

    „Wie wollen Sie eine Anzahl von 10 000 Infektion pro Tag konstant halten?“

    Ja genau so wie es jetzt auf niedrigem Niveau gemacht wird. Die individuelle Nachverfolgung wird teilweise nicht mehr möglich sein, aber dafür sind die Menschen dann auch vorsichtiger, weil die akute Gefahr entsprechend 10 mal höher ist als jetzt. Die beiden Effekte würden sich wohl ausgleichen. Und konstant muss die Rate ja nicht sein, wenn wir sie zwischen 5.000 und 15.000 halten reicht das ja.

    „Sie unterschätzen komplett die Dynamik einer exponentiellen Verbreitung, wenn man das Virus laufen lässt.“

    Das Virus einfach laufen lassen, war jetzt nicht mein Vorschlag. Eine freiwillige Kontaktzurückhaltung wird völlig unabhängig von Zwangsmaßnahmen stattfinden. Ich bin nur dafür, Zwangsmaßnahmen erst zu verordnen, wenn die Infektionsraten bundesweit über 10.000 pro Tag steigen.

    Ich mache mir insbesondere Sorgen, wenn im nächsten Winter die Infektiösität witterungsbedingt stark ansteigt. Dann muss eventuell eine neuer Lockdown her. Aber das Problem können wir jetzt im Sommer, wo das Wetter uns wahrscheinlich entgegenkommt, sowieso nicht lösen. Wir steigen nur mit höheren Infektionszahlen in den Winter ein, da muss ich zugeben, dass das etwas gefährlicher wäre. Aber ein vernünftiges Sozialleben ist dieses Risiko wert, das meine ich ganz entschieden.

    Und die wirtschaftlichen Schäden ufern völlig aus, wenn das noch Jahre so weitergeht. Wenn hier zu viele Betriebe pleite gehen, bricht hinterher das gesamte System zusammen, davor habe ich wesentlich mehr Angst als vor Covid19 selbst.

  43. Zitat Tobias Jeckenburger:
    So setzten wir alles auf eine Karte, eben auf einen gut wirksamen Impfstoff. Nebenbei: das sieht nach dem besten Pharmageschäft des 21. Jahrhunderts aus.

    Ja, es sieht in der Tat schon jetzt nach dem besten Pharmageschäft des 21. Jahrhunderts, denn wir sollen nicht vergessen: Der einflussreiche und milliardenschwere Pharma-Investor Bill Gates hat nun mal für uns bereits entschieden:

    „Die Leute haben keine Wahl, sie haben keine Wahl, es wird erst zur Normalität zurückkommen, wenn die ganze Weltbevölkerung geimpft ist“.

    Ganz klar, wir haben ja keine Wahl, wir warten geduldig für die Rückkehr zur Normalität und für die Rückgabe unserer Grundrechten bis Bill Gates die ganze Weltbevölkerung geimpf hat, was gibt es hier zu diskutieren, oder? 😉

    Die deutsche Regierung sieht die Situation auch alternativlos und hat bereits im Namen und mit dem Geld der Bevölkerung Bill Gates brav Gehorsam geleistet und ihm zu seinen großwahnsinnigen Impfplänen eine erste bescheidene Unterstützung aus der Steuerkasse frühzeitig zugeschoben, siehe:

    Angela Merkel unterstütze Bill Gates Impfstoffpläne schon im Januar – mit 600 Millionen Euro

    Auch die WHO leistet brav Gehorsam mit einem bescheidenen Projekt, zwar keine Impfung für 7 Milliarde Menschen, aber immerhin für 1,5 Milliarden, wir sind auf den guten Weg 😉 :

    WHO kündigt Corona-Impfung von 1,5 Milliarden Menschen bis 2021 an

    Beteiligt am Impfprojekt sind die WHO, CEPI und Gavi — alle drei substantiell finanziert von der Bill & Melinda Gates Stiftung.
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat im Rahmen des sogenannten globalen COVAX-Mechanismus die Impfung von 20 Prozent der Weltbevölkerung bis Ende 2021 angekündigt.

  44. Gavi ist eine Stiftung nach Schweizer Recht (das sieht nicht gewinnsüchtig aus) und Curevac gehört hauptsächlich Dietmar Hopp; außerdem hat die Regierung Curevac kein Geld gegeben, sonder sich beteiligt. Sie bestehen hier immer auf sauberen Quellen, ja?

    • Die finanziellen Verstrickungen bei Big-Pharma sind so komplex und unübersichtlich, dass ich ganz bestimmt nicht meine Hand ins Feuer legen würde, welche “Quellen” ethisch sauber sind und welche nicht. Dass Bill Gates sein Vermögen bei Investionen in der Pharma-Industrie erheblich vermehrt hat, zeugt jedoch nicht gerade für reine Philantropie, oder? 😉

      Ich habe allerdings Null Lust, Null Zeit und Null Interesse daran, mich mit den finanziellen Verhältnissen in der Pharma-Industrie näher zu beschäftigen, aber man darf schon grundsätzlich Zweifeln haben, dass dort die Gesundheit der Menschen vor dem Streben nach Profit steht. Siehe zum Beispiel diesen Artikel, den ich auf die schnelle nach einer Google-Suche über die Investionen von Bill Gates in der Pharma-Industrie unter vielen anderen gefunden und nur quer gelesen habe : Bill Gates: Impfallianz mit Big Pharma und Hungerallianz mit Monsanto.

      • “Ich habe allerdings Null Lust, Null Zeit und Null Interesse daran, mich mit den finanziellen Verhältnissen in der Pharma-Industrie näher zu beschäftigen”

        Aber Leute wie Bill Gates in den Dreck ziehen, dafür ist Ihre Zeit nicht zu schade?

        😉

      • Monsanto ist vor einiger Zeit von Bayer aufgekauft worden. Gates hat vor zehn Jahren oder so (als das mit dem Glyphosat noch gut klang) für 23,50 Mio Monsanto Aktien gekauft, also für seine Verhältnisse “fast nichts”, Bayer hat 55 Mrd. bezahlt, für alles. Wenn Sie keine Ahnung haben, ist das okay – dann kommentieren Sie aber bitte nichts dazu. Ich weiß auch nicht, wie man Gewinne macht, indem man 50 Mrd. $ spendet. Wenn das ginge würde ich auch 50 Mrd. spenden. Die Gewinne, wenn überhaupt welche anfallen, bleiben doch in der Stiftung und werden wieder gespendet. Gates kauft sich doch nichts von dem Geld.

  45. Zitat Gunter Dueck:
    In den USA haben wir heute 150.000 Tote in vier Monaten, das sind 0,5% der Bevölkerung, Ende des Jahres >1%, und es hört ja nicht auf…und die Toten sind am Maskenleugnen gestorben.

    Zu Ihrer Information weitere aktuelle Nachrichten aus den USA:

    Florida: Keine Maskenpflicht, geöffnete Schulen:

    Der US-Bundesstaat weist eine Sterberate von 0,02 Prozent auf.
    Floridas republikanischer Gouverneur Ron DeSantis «bleibt weiter auf Lockerungskurs», wie Euronews schreibt. Der Grund: Bereits Anfang August sollen die Schulen wieder öffnen, auch eine Maskenpflicht gäbe es nicht.

    «Florida bricht einen Negativ-Rekord nach dem anderen. Seit einer Woche werden jeden Tag zwischen 10’000 und 15’000 neue Corona-Fälle gemeldet», kommentiert Euronews das Geschehen.

    Was der Infokanal zu berichten vergisst: Die Zahl der Todesfälle in Florida ist prozentual betrachtet mehr als überschaubar. Bislang verstarben von 21,48 Millionen Einwohnern 4677 Menschen (Stand 17.7.2020) mit Covid-19 — also 0,02 Prozent der Bevölkerung.

    Wie Corona Transition bereits berichtete, liegen die globalen Sterberaten bezogen auf die jeweilige Gesamtpopulation weltweit zwischen 0,003 Prozent (China) und rund 0,04 Prozent. Diese Zahlen werden von der Politik bislang ignoriert und von den meisten Medien ausgeblendet.

    .

    Zitat Gunter Dueck:
    Und lesen Sie über die Folgeschäden von Corona (Hirn, Lunge, Herz sind bisher entdeckt, mit 10 Prozenten bei den Infizierten).

    Ja, ich habe schon davon gelesen, weiß jedoch auch, dass alle viralen und sogar bakteriellen Infektionen verschiedene Folgeschäden an verschiedene Organen verursachen können, das ist mit Corona nichts Neues.
    Lesen Sie zum Beispiel zu Ihrer Information folgende Studie:

    Coronavirus: Vermeintlicher Angriff aufs Gehirn als Panikmache:

    Deutsche Medien missbrauchen eine Studie, die schwere Gehirnschäden bei Covid-19 Patienten nachgewiesen haben will.
    […]
    Und so ist das, was er im Fachblatt Brain schildert, durchaus beachtenswert, nur: Seine Beobachtungen stützen sich auf eine Kohorte von lediglich 29 Patienten mit Covid-19. Epidemiologisch betrachtet ist eine derartige Gruppe zu klein, um aussagekräftige Schlüsse ziehen zu können.

    Dass Erreger zu neurologischen Schäden im Gehirn führen können, ist keinesfalls neu. Daraus die epidemiologische Notsituation zu konstruieren, ist indes die eigentliche Katastrophe.

  46. Da scheinen einige, gerade um die 70, 102 lange Jahre nichts dazu gelernt zu haben.
    Zum Beispiel aus den Grippe-Regeln Alaska 1918, es war schon früher so:

    Wear a mask.
    Respect the quarantine regulations.
    Do not disregeard the advice of a specialist just because you do not understand.

    Hochdeutsch: Höre auf Experten, wenn du nichts kapieren kannst.

  47. … auf Moderieren umschalten, wäre auch nicht so schlecht 😉
    damit die begabten Mitleser allen längst debunkten Übel-Unfug nicht “neu” mitlesen müssen.
    Die scilogs werden wieder per copy&paste-Keule auf Vollzitate der Corona-Deppen vermüllt.

  48. Zitat Jocelyne Lopez
    “Ich habe allerdings Null Lust, Null Zeit und Null Interesse daran, mich mit den finanziellen Verhältnissen in der Pharma-Industrie näher zu beschäftigen”

    Zitat Paul Stefan:
    Aber Leute wie Bill Gates in den Dreck ziehen, dafür ist Ihre Zeit nicht zu schade?

    .

    Ich habe nicht Bill Gates “in den Dreck gezogen“, ich habe lediglich zitiert, was er über die Corona-Krise gesagt hat, und zwar:

    “Die Leute haben nicht die Wahl, sie haben nicht die Wahl, es wird erst zur Normalität zurückkommen, wenn wir die ganze Weltbevölkerung geimpft haben”.

    Die Auszüge aus den Videos mit diesem Original Zitat von Bill Gates habe ich weiter oben schon als Originalquelle verlinkt, können Sie sich selbst angucken, das ganze Internet hat sie sich schon angeguckt, es handelt sich nicht um Gerüchte oder Fake-News oder Fälschungen, siehe zum Beispiel ab Min. 3:50 sowie auch ab Minute 5:42: https://www.youtube.com/watch?v=-Tcc96a-9Xc

    Wenn Sie meinen, dass Bill Gates sich mit diesen Aussagen „in den Dreck“ zieht, das ist ja Ihre Interpretation und Ihre Aussage, nicht meine.

    • Fehlinterpretation und Propaganda pur aus der Schwindelambulanz – Ihre Blase.
      Wie lange wollen Sie uns mit Ihrer beworbenen Deppenparade noch unterhalten?
      Als Sekretärin können Sie wohl nur copy&paste, wären so gern Generalsekretärin.
      Unfug können Sie doch in Ihrer Filterblase absondern – ohne Überfall auf scilogs.

    • Ich habe mir die Stelle in diesem Video (ab Min. 3:50) angeschaut und es ist noch viel schlimmer, weil Bodo Schiffmann Gates unterstellt, mit einem Virus die Menschheit reduzieren zu wollen, um es dann Impfgegnern in die Schuhe zu ziehen.

      Und so einen Propagandamüll verlinken Sie hier und wollen sich dann rausreden.

  49. Zitat Gunter Dueck
    Monsanto ist vor einiger Zeit von Bayer aufgekauft worden. Gates hat vor zehn Jahren oder so (als das mit dem Glyphosat noch gut klang) für 23,50 Mio Monsanto Aktien gekauft, also für seine Verhältnisse “fast nichts”, Bayer hat 55 Mrd. bezahlt, für alles. Wenn Sie keine Ahnung haben, ist das okay – dann kommentieren Sie aber bitte nichts dazu.

    Es ging mir nicht um Monsanto, sondern um die Impfallianz und die Investitionen von Bill Gates im Pharma-Bereich. Die beiden Themen waren unglücklicherweise in dem von mir mehr oder weniger per Zufall verlinkten Artikel behandelt, aber ich hatte nicht vor, das Thema Monsanto oder Glyphosat hier zur Diskussion zu stellen – ich habe vorausgesetzt, dass Sie es von selbst erkennen würden, das wäre völlig off topic und wir haben ja genug Diskussionsstoff mit Corona und Impfungen, oder?

  50. Zitat Paul Stefan:
    Ich habe mir die Stelle in diesem Video (ab Min. 3:50) angeschaut und es ist noch viel schlimmer, weil Bodo Schiffmann Gates unterstellt, mit einem Virus die Menschheit reduzieren zu wollen, um es dann Impfgegnern in die Schuhe zu ziehen.
    Und so einen Propagandamüll verlinken Sie hier und wollen sich dann rausreden.

    Ich habe dieses Video nicht wegen etwaigen Aussagen von Bodo Schiffmann verlinkt, sie standen und stehen hier nicht zur Diskussion, sondern wegen den Originalaussagen von Bill Gates selbst über seine Impfprojekte und über den Corona-Virus. Ich hätte natürlich irgendwie lange im Internet suchen können, um die kompletten Original-Videos mit diesen Aussagen von Bill Gates rauszusuchen und zu verlinken, das wäre aber sehr umständlich und zeitraubend, ich recherchiere bereits ziemlich viel, und es ist nun mal einfacher sowohl für mich als auch für die Leser ein einziges Video zu verlinken, wo die zur Diskussion gestellten Aussagen von Bill Gates im Original wiedergegeben werden. Und einzig um diese Aussagen ging es ja.

    Also: Was halten Sie denn persönlich von diesen Aussagen? Wie wirken sie persönlich auf Sie? Welche Gedanken oder Gefühle rufen sie bei Ihnen hervor? Wie kommentieren Sie sie? Darum geht es hier.

  51. 1. Aussage: ja, die nächste Pandemie wird kommen.
    2. Aussage: Epidemien eines Virus dauern meistens 2-3 Jahre, verschwinden dann und kommen (meist schwächer) wieder, bis sich eine gewisse Grundimmunität aufgebaut hat (oder auch nicht). Eine Impfung kann wieder Normalität herstellen, wenn der Impfstoff rechtzeitig kommt. Ich würde die Prognose mit weniger sicherer Überzeugung treffen, weil man nie alle Faktoren eine Pandemie kennt.

    Warum die Menschen Angst vor einer Impfung und Bill Gates haben, verstehe ich nicht. Dafür gibt es keine wirklich rationalen Argumente und Sie haben auch keine.

  52. Zitat Paul Stefan
    Warum die Menschen Angst vor einer Impfung und Bill Gates haben, verstehe ich nicht. Dafür gibt es keine wirklich rationalen Argumente und Sie haben auch keine.

    So? Es gibt keine rationalen Argumente dafür, Angst vor Impfschäden zu haben????!!!

    Haben Sie nicht die vorherigen Beiträge in dieser Diskussion über die tragischen Impfschäde bei der Schweinegrippe Schein-Pandemie, weil der Impfstoff im Blitzverfahren zugelassen wurde (unheilbare Krankheit Narkolepsie, vor allem bei Kindern)?

    Haben Sie nicht mitbekommen, dass die verantwortungsbewußte Entwicklung und Zulassung eines einigenmaßen sicheres klassisches Impfstoffs mindestens 5 Jahre benötigt?

    Haben Sie nicht mitbekommen, dass die Folgeschäde bei dem geplanten neuartigen DNA-Impfstoff mit Veränderung des Genoms unvorhersehbar sind und erst nach 7 bis 10 Jahren klinischer Erprobung oder sogar bei der nächsten Generation beobachtet werden können? Was man in die Genen gegeben hat, kriegt man auch nicht wieder weg.

    Konnen Sie persönlich das Nutzen und die Risiken einer Impfung für sich selbst oder für die gesamte Bevölkerung abwägen? Ganz bestimmt nicht, das können nämlich zurzeit sogar die Fachleute nicht, siehe zum Beispiel: Die Risiken einer Impfung sollten mit den Risiken einer Infektion verglichen werden können

    Vor diesem Hintergrund ist es nicht rational und verständlich zu hinterfragen bzw. sich darüber Sorgen zu machen, warum die EU-Kommission die blitzartige Zulassung von irgendeinem Impfstoff erlaubt? EU-Kommission erlaubt Corona-Impfstoffe ohne Langzeitstudien zu Risiken. Ist es verantwortungsbewußt? Ist es im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung oder eher im Interesse der Pharma-Industrie?

    • … wie soll denn eine Langzeitstudie (Jahre) aussehen, wenn keine Zeit ist?
      Das heißt aber nicht, daß keine Risikobewertung vor dem klinischen Einsatz erfolgt.
      Diese läuft deshalb nach einem anderen Procedere ab mit vergleichbarer Beurteilung.

    • Sie haben keine Ahnung, Sie können keine Sachverhalten analysieren und maßen sich trotzdem ein wissenschaftliches Urteil an.

      “The science overwhelmingly indicates that vaccines are one of the safest public health interventions ever undertaken by humanity. But if you “do your own research,” you can find a small percentage of online activists, and even a few medical professionals, who rail against the overwhelming science, pushing discredited claims, fear, and often unproven cures or supplements as well. This fraud-driven controversy created an enormous public health disaster that’s still ongoing today.”

      https://www.forbes.com/sites/startswithabang/2020/07/30/you-must-not-do-your-own-research-when-it-comes-to-science/#7d886e14535e

  53. So, dann mal richtig Butter bei die Fische, eine Studie mit dem Wissen des letzten Halbjahres:

    Wir dachten, COVID-19 sei nur ein Atemwegsvirus – wir lagen falsch
    von Ariel Bleicher, Katherine Conrad, University of California, San Francisco

    Eine Erklärung des Infektionsverlaufs, der fatalen Auswirkungen und der Unterschied zur Grippe.
    Alle Antworten zu den üblen Fakenews der Lügenpresse von Frau Lopez sind aufgearbeitet dabei.
    Man nehme den Google-Übersetzer, der macht es fachlich gut mit den deutschen Fachbegriffen.
    https://medicalxpress.com/news/2020-07-thought-covid-respiratory-viruswe-wrong.html

  54. @Lopez
    Sie verdrehen Informationen so zurecht, dass diese für Ihre Lügen passen.

    Die Impfschäden – z.B. vor einem Jahrzehnt in Schweden – gegen Schweinegrippe traten nicht auf, weil der Impfstoff zu schnell oder unzureichend geprüft verwendet wurde. Dieser Impfstoff war sicher!

    Diese Impfschäden, welche zu Narkolepsie führten, traten nur bei der Verwendung einer Impfstoff-Charge auf, wo der darin enthaltene Wirkungsverstärker um den Faktor 10 zu hoch dosiert enthalten war.
    Dies ist ein konkreter Fehler in der Produktion gewesen.

  55. Radio München – 19. Juli 2020
    Prof. Stephan Hockertz warnt vor millionenfach vorsätzlicher Körperverletzung

    Endlich SARS-COV-2-immun durch eine rettende Impfung, das wünschen sich große Teile der Bevölkerung und der Regierenden. Die Pharmafirmen erhalten erhebliche Unterstützungen, um das Ziel einer Corona-Impfung möglichst schnell voranzutreiben. Aber wie schnell ist ethisch vertretbar. Wie viele Risiken werden aufgrund des Tempos ausgeblendet. Der Biologe, Pharmakologe und Toxikologe Professor Stephan Hockertz zeigt eine Reihe unbeantworteter Fragen auf und warnt davor, millionenfach vorsätzlich Körperverletzung zu begehen, wenn diese nicht im Vorfeld beantwortet sind und die Voruntersuchungen zur Impfung zu kurz angesetzt werden.

    Dr. Stephan Hockertz war Direktor und Professor des Institutes für Experimentelle und Klinische Toxikologie am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf von 2003 bis Ende 2004.

    Davor war er Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer Institutes für Toxikologie und Umweltmedizin in Hamburg von 1995 bis 2002 und von 1986 bis 2001 arbeitete er als Forscher bei der Fraunhofer Gesellschaft in Hannover. Seine erste akademische Ausbildung als Diplombiologe erhielt Hockertz 1985. Prof. Stefan W. Hockertz ist zum „Eurotox Registered Toxicologist“ ernannt, zudem hält er die Ernennung zum Herstellungs- und Kontrolleiter gemäß § 15.1 und §15.3 des Arzneimittelgesetzes. Hockertz ist Dr. rer. nat. in Biologie an der Universität Hannover, habilitiert für die Fächer Toxikologie und Pharmakologie an der Universität Hamburg und Professor für Molekulare Immuntoxikologie am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf.

    Heute arbeitet er als geschäftsführender Gesellschafter der tpi consult GmbH, einer der führenden toxikologischen und pharmakologischen Technologieberatungen in Europa.

  56. Zitat Gunter Dueck:
    Gavi ist eine Stiftung nach Schweizer Recht (das sieht nicht gewinnsüchtig aus) und Curevac gehört hauptsächlich Dietmar Hopp; außerdem hat die Regierung Curevac kein Geld gegeben, sonder sich beteiligt. Sie bestehen hier immer auf sauberen Quellen, ja?

    Zur Information der interessierten Leser über die Aktivitäten und Investitionen von Bill Gates in der Pharma-Industrie weise ich auf einen ausführlichen Artikel hin, der u.a. Interessenkonflikte im Management der Corona-Krise ersichtlich macht, auch direkt in Deutschland bei Institutionen der öffentlichen Hand und bei Mainstream Medien, – siehe insbesondere den Absatz „Finanzierung mit „Krisenbezug“:

    Der Impfaktivismus der Gates-Stiftung

    Finanzierung mit „Krisenbezug“

    In der Coronakrise fällt auf, dass Institutionen, die aktuell eine wichtige Rolle spielen, ebenfalls von der BMGF unterstützt werden. So erhält die amerikanische Johns Hopkins University, wo die weltweite und in allen Medien verbreitete Corona-Statistik geführt wird, regelmäßig Großspenden. Allein in den letzten zehn Jahren flossen von der Gates-Stiftung mehr als 200 Millionen Dollar an die Universität. Der Verwendungszweck waren Programme zur Familienplanung.

    In Deutschland erhielt das Robert Koch-Institut als zuständige nationale epidemiologische Behörde im November 2019 250.000 Dollar. Der Charité in Berlin (Arbeitgeber von Prof. Christian Drosten) flossen 2019 und 2020 insgesamt mehr als 300.000 Dollar zu. Wie auch bei der WHO ist die Vermutung von Interessenskonflikten naheliegend, sofern diese Institutionen oder ihre Mitarbeiter politische Empfehlungen abgeben, die Auswirkungen auf Unternehmen haben, die die Stiftung fördert oder in die sie zur Geldanlage investiert.

    Währenddessen sind über das Portal „Frag den Staat“ Anfragen zu Kontakten und finanziellen Verbindungen zwischen dem Bundesgesundheitsministerium beziehungsweise der Charité und der BMGF gestartet worden, deren Ergebnisse aufschlussreich sein könnten.

    Die Aktivitäten der Stiftung in Deutschland beschränken sich nicht nur auf gesundheitliche Aspekte. Auch etablierte Medien werden finanziell unterstützt. Zum Beispiel erhielt der SPIEGEL im Dezember 2018 2,5 Millionen Dollar, die ZEIT im Dezember 2019 300.000 Dollar. Man darf vermuten, dass dies nicht umsonst geschieht und kritische Recherchen dieser Medien hinsichtlich der Aktivitäten der Gates-Stiftung damit nicht unbedingt wahrscheinlicher werden.

    Die Stiftung gehört darüber hinaus zu den Organisatoren der unter dem Namen „Event 201“ bekannt gewordenen Pandemiesimulation, die im Oktober 2019 kurz vor Ausbruch der Coronakrise stattfand. Beteiligt waren daran außerdem – wiederum – die Johns Hopkins University sowie das Weltwirtschaftsforum.

    Angesichts der vielfältigen finanziellen Verbindungen zu einflussreichen Institutionen der Gesundheitsbranche sowie der Medien sollten die BMGF und die mit ihr verbundenen Einrichtungen mit besonderer Aufmerksamkeit betrachtet werden. Dies gilt insbesondere für die herausgehobene Stellung, die Bill Gates beim Krisenmanagement übernehmen will und die er auch unkritisch geboten bekommt.

    • Bill Gates hat die Idee, armen Ländern durch Impfen die Krankheiten zu lindern, die dort grassieren. Dafür spendet er 50 Mrd. $,
      Dann spendet er überall etwas dort, wo sein Vorhaben unterstützt wird. Bei 50 Mrd. sind das viele, viele Stellen.
      Da denke ich doch, sein Handeln ist von guter/bester Absicht getragen..
      Sie aber bewerten diese irre Vielzahl an Spenden als “böse” und entdecken dahinter allerlei Finsteres. Das passiert übrigens Dietmar Hopp hier in Heidelberg auch.
      Man beschränkt sich also nicht darauf, echte Raffzahnmilliardäre zu hassen, sondern man kann es offensichtlich nicht ertragen, dass es unter ihnen offenbar Mäzene gibt. Daher wird alles, was Mäzene tun, denen im Rachen rumgedreht. Vielleicht haben Sie das mit Dietmar Hopp mitbekommen, der unter diesen Anwürfen seelisch stark leidet (er wohnt hier in der Nähe). Dann spendet er irgendwann nicht mehr. Er hatte die gleiche Idee wie Gates und gibt seit vielen Jahren Geld an BioTech-Start-ups (ohne Gewinn, er ist etwas glücklos, hat jetzt aber mit Curevac einmal einen Treffer). Er ist jetzt bald sauer gefahren… Dabei helfen – pardon – Leute wie Sie im Kollektiv, indem sie alles aus böswilligster Perspektive sehen WOLLEN.

      • Sie irren sich im Hinblick auf meine Meinung über das Weltbild und die Ideen von Bill Gates. Ich unterstelle ihm keinesfalls Böswilligkeit und finstere Absichten! Wenn schon vielleicht eher Großenwahnsinn.

        Ich stimme sogar persönlich mein Leben lang seine Auffassung vollständig zu, dass die weltweite Bevölkerungsexplosion unbedingt gestoppt und rückgängig gemacht werden muss. Es gibt aus meiner Sicht keinen anderen realistischen Weg, die Lösung alle unserer Probleme weltweit in den Griff zu bekommen. Ich wäre sogar idealerweise persönlich für eine radikale Geburtenkontrolle in allen Kontinenten und in allen Ländern: Ab sofort überall nur 1 Kind pro Frau, so wie die Chinese eine Zeit lang es getan haben, und zwar ab sofort und überall, in den reichen wie in den armen Ländern. In zwei Generationen wäre die Erde ein Paradies. Das ist natürlich nur eine Utopie… Ich würdige aber unbedingt die Bemühungen von Bill Gates durch Aufklärung auf die tödlichen und zerstörerischen Gefahren der Überbevölkerung hinzuweisen und in Projekten zur Geburtenkontrolle zu investieren.

        Zu hinterfragen ist nur, und es dürfte erlaubt sein, ob Massenimpfungen zum Beispiel in den Entwicklungsländern nicht eine falsche Priorität zur Beseitigung von Massensterben, Leiden und Elend ist, insbesondere für die Kinder. Die Bekämpfung und die Ausrottung von Seuchen ist nämlich genauso effizient, wenn nicht mehr, wenn man die Ursache der Seuchen bekämpft, wie wir es zum Beispiel in Europa seit mehreren Jahrtausenden geschafft haben: Hunger, Armut und katastrophale Hygieneverhältnisse beseitigen.

        Zu hinterfragen ist auch, ob der Impffanatismus von Bill Gates zum Management der verhältnismäßig harmlosen Corona-Seuche überhaupt angebracht und rational ist. Hier stimme ich sehr viele Aspekte des folgenden Artikels vom 30. Juli 2020 zur Kritik der diesbezüglichen Aktivitäten und Einstellungen von Bill Gates zu, und es dürfte erlaubt sein: Die Frankenstein-Impfung

        Auszüge:

        Bill Gates drängt sieben Milliarden Menschen eine Technologie der Genveränderung auf.

        Impfungen stehen immer noch in einem ziemlich guten Ruf, weil die meisten von uns gegen Pocken und Tetanus geimpft wurden — gefährliche Krankheiten — und keinen spürbaren Schaden davon getragen haben. Liegt es da nicht nahe, auch die vermeintliche Jahrtausend-Krankheit Corona durch eine Massenimpfung endgültig zu besiegen? Robert F. Kennedy Jr., der Neffe des ehemaligen US-Präsidenten, bleibt skeptisch. Was Biotechfirmen wie Moderna mit Unterstützung von Bill Gates und Anthony Fauci versuchen, wäre ein Eingriff in den genetischen Code von Milliarden Menschen. Die Auswirkungen sind unabsehbar und würden auch die Nachfahren einer gentechnisch veränderten Menschheit betreffen. […]

  57. Es ist eine Unsitte, Diskussionsangebote von anderen Autoren mit Vollzitaten von Volldeppen
    zuzunageln. Es geht um eine kurze eigenen Meinung, wenn man denn zur Bildung fähig ist.

    • Gut gesprochen, Herr Senf,
      angesichts der “Spiegel- fechterischen Privatkriege”,
      die hier im Forum abgehen…..

      Guenter Dueck’s These,
      das Kübler’sche Phasenmodell als
      Denkmodell ausserhalb der Medizin anzuwenden,

      ist sehr PRAKTIKABEL !!
      Das sage ich aus eigener, langer Managementerfahrung.

      Auch wenn ich nicht alle Forenbeiträge von “Querdenker”
      schätzte, bzw. teilweise für banal hielt,
      hier hat er meine volle Zustimmung!

      Ich bedaure das engstirnige Zerreden guter Ansätze hier im Forum.

      Fred

  58. Das Robert Koch Institut und die Regierung in Deutschland behaupten, wir befinden uns bereits in der 2. Welle… Dagegen hat zum Beispiel in Frankreich der Gesundheitsminister Olivier Véran am 29. Juli offiziell mitgeteilt, dass es in Frankreich keine 2. Welle gibt, siehe hier

    Die vermeintliche 2. Welle, die von der Regierung in Deutschland bereits kommuniziert wurde, sieht allerdings statistisch gemäß Woldometer wie folgt, siehe : https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/

    Bitte zum Graphik „Daily New Deaths in Germany“ scrollen und mit der Maus auf den Balken zum jeweiligen Datum fahren: die Anzahl der als Corona gemeldeten Sterbefälle für diesen Tag wird angezeigt.
    Zum Beispiel:
    17. Juli: 3
    18. Juli: 2
    24. Juli: 14
    26. Juli: 1
    28. Juli: 2
    30. Juli: 9
    31. Juli: 3
    1. August: 1

    Wir befinden uns in der 2. Welle, bei einer Bevölkerungszahl von 83 Millionen Menschen und einer normalen Sterbefallzahl pro Tag von durchschnittlich 2500 Menschen…
    Erschreckend, die 2. Welle, oder? 😉

    • Bitte bringen Sie ein wörtliches Zitat vom RKI , dass wir in der zweiten Welle sind, direkt vom RKI, nicht irgendwelchen unseriösen Seiten.

  59. @Herr Senf 02.08. 17:59

    „Hohe Übersterblichkeit bei Grippe haben wir (nur) alle 2-3 Jahre – Impfmüdigkeit. Nicht pharmazeutische Maßnahmen, die gegen Covid helfen, helfen auch gegen Grippe. Das geht bei mündigen aufgeklärten Bürgern auch per Eigenverantwortung, man weiß doch, was zu machen ist – muss nicht auf die Behörde warten, um dann rumzuschimpfen.“

    Auch eine Idee, hier die Erfahrungen mit der Bekämpfung von Covid19 im Kampf gegen die gewohnte, aber durchaus nicht ungefährliche Grippe zu nutzen. Maskenpflicht in jedem 2. Jahr für 3 Monate vielleicht? Oder doch lieber eine jährliche Impfpflicht gegen Grippe?

    Wenn jemand persönlich dies für sinnvoll hält, so viel ist klar, kann er das ja machen. Aber verpflichtende Maßnahmen würde ich hier doch für Unrecht halten. Masken stören das soziale Miteinander ganz erheblich, finde ich, und wenn jemand Impfungen grundsätzlich ablehnt, so ist das meiner Ansicht nach zu respektieren, immerhin handelt es sich hier um einen Eingriff in den eigenen Körper.

    „Wenn wir schon Probleme bei Grippe haben, muß sich doch kein zweites Virus etablieren.“

    Ich gehe eigentlich davon aus, dass wir Covid19 nie wieder loswerden, egal was wir dagegen unternehmen. Wir können froh sein, wenn ein Coronaimpfstoff zu 70% schützt, meine ich von den Experten insgesamt gehört zu haben. Das reicht, die Krankheit so weit einzudämmen, dass alle Distanzierungsmaßnahmen eingestellt werden können, und wäre eine Erlösung auch von diesen Diskussionen hier in diesem Blog. Aber die 70% reichen nicht, das Virus auszurotten, schätze ich mal. Das wird sich immer wieder irgendwo auf geringem Niveau fortpflanzen, aber in einem Ausmaß, dass das in der Regel keine große Rolle mehr spielt.

    Das Wesentliche an Corona scheint mir aber zu sein, dass es sich hier um eine neue Lebensgefahr handelt, die wegen der ständigen Medienpräsenz nicht verdrängt werden kann. Aber Verdrängung ist eben so ziemlich die Regelstrategie des modernen Menschen, um psychisch mit Lebensgefahren klar zu kommen. Entsprechend hat sich inzwischen Panik ausgebreitet, und die emotionale Reaktion auf die konkrete Gefahr ist um den Faktor 100 höher als bei vergleichbaren, aber gewohnten und verdrängten Lebensgefahren. Hier passt das ins Bild, wenn hier jetzt auch verwandte Gefahren wie die normale Grippe höher bewertet werden. Gleichzeitig steigt die Gefahr von Herzinfarkten, weil manch einer mit entsprechenden Symptomen aus Angst vor Corona-Ansteckung zu spät den Arzt holt.

    Die Angst kann ein Helfer sein, um Gefahren abzuwenden, ja, unbedingt. Die Angst kann aber auch unterm Strich richtig destruktiv werden, und das ganze Leben lahmlegen. Das weiß eigentlich jeder, der persönlich mal mit Angststörungen zu tun hatte. Aber manch einer scheint sich hier richtig angegriffen zu fühlen, wenn man seine Angst nicht teilt.

  60. @Jeckenburger
    ein guter Beitrag

    Ich empfinde die Strategie in vielen Ländern so, dass man versucht die Ausbreitung des Corona-Virus und seine schlimmen gesundheitlichen Auswirkungn solange zu unterdrücken/vermindern – bis man einen Impfstoff bzw. wirksame Medikamente hat.

    In der Kübler-Ross-Kurve – wäre dies die Akzeptanz-Phase – wo man versucht, das Beste aus einer Situation zu machen.
    Sobald aber Impfstoffe vorhanden sind, wird deren Nutzen aber der persönlichen Entscheidung überlassen bleiben – Eigenverantwortung.
    Eine Impfpflicht wird es nicht geben, diese wäre auch politisch nicht durchsetzbar.

    Weil es sich bei Covid-19 um einen bisher nicht bekannten Virus handelt, gab es am Anfang dieser Pandemie auch falsche, überschießende und angstbesetzte Reaktionen – mangels Wissen.
    Je mehr man aber über Covid-19 weiß, um so gelassener geht man mit diesem Gesundheitsrisiko um – weil man dann besser weiß, wie man sich/andere schützen kann.

  61. Zitat Tobias Jeckenburger
    Wenn jemand persönlich dies für sinnvoll hält, so viel ist klar, kann er das ja machen. Aber verpflichtende Maßnahmen würde ich hier doch für Unrecht halten. Masken stören das soziale Miteinander ganz erheblich, finde ich, und wenn jemand Impfungen grundsätzlich ablehnt, so ist das meiner Ansicht nach zu respektieren, immerhin handelt es sich hier um einen Eingriff in den eigenen Körper.

    Sie sprechen hier den Kern des Problematik und der Auseinandersetzung mit dem Corona-Management der Regierung an. Nur um dieses Problem geht es und nur bei diesem Problem entsteht Widerstand bei einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung. Denn nichts basiert bei den Corona-Maßnahmen auf Freiwilligkeit und Demokratie, nichts unterliegt der Selbstbestimmung der Menschen auf ihren eigenen Körper: Alle Corona-Maßnahmen sind Zwangsmaßnahmen und werden auch mit Staatsgewalt (Polizei, Strafrecht) durchgesetzt.

    Die Grundrechte gemäß Grundgesetz wurden durch Erklärung der Notlage nach Infektionsschutzgesetz für eine unbestimmte Zeit (sprich de facto dauerhaft), außer Kraft gesetzt, das Parlament hat sich selbst entmachtet und die Exekutive darf allein durch Verordnungen ohne jegliche parlamentarische oder außerparlamentarische Anhörung durchregieren. Es handelt sich quasi für die Bevölkerung um einen Putsch.

    Es ist sehr naiv zu glauben, dass eine Impfung auf Freiwilligkeit basieren wird und dass Sie die Wahl haben werden, sich impfen zu lassen oder nicht. Es wird ein Impfzwang geben, direkt oder durch die Hintertür, alle ist dafür schon in die Wege geleitet. Genauso wie alle Corona- Maßnahmen mit polizeilicher Gewalt und Strafrecht geplant und durchgesetzt wurden (Maskenzwang, Quarantäne, Kontaktsperren, Reiseverbote, Lockdown usw.) ist auch logischerweise Impfzwang geplant. Ein Impfzwang ist zwar vom Grundgesetz verboten, aber das Grundgesetz ist ja sinnvollerweise außer Kraft gesetz worden. Es wird zum Impfzwang kommen, es ist die logische Fortsetzung des Corona-Managements, man soll sich nichts vormachen, das wäre sehr naiv.

    Ein Testszwang ist nämlich auch vom Grundgesetz verboten. Und? Was interessiert es die Regierung?

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur am 27.07.2020 er werde “eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anordnen”. Dies diene dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger:“ Siehe Deutschland führt Zwangtests für Reiserückkehrer per Verordnung ein

    Wer sich weigert, wird mit bis zu 10’000 Euro gebüsst.
    Deutschlands Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verabschiedet sich von der Rechtsstaatlichkeit und macht ernst: Wer als Reisender aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrt, muss sich einem Corona-Zwangtest unterziehen, oder alternativ 14 Tage in Quarantäne gehen. Hält man sich nicht an die Verordnung des Ministers drohen Bußgelder von bis zu 10’000 Euro. das berichtet das Fachportal Medscape. Testzentren wird es an Flughäfen, Bahnhöfen und Grenzübergängen geben. […]

    Siehe auch:
    Deutsche Polizei will Zwangstests mit Gewalt durchsetzen

    Die Polizei-Gewerkschaft befürwortet Methoden autoritärer Regimes.

    Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angeordneten Covid-19 Zwangstests (wir berichteten) werden nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) notfalls mit Gewallt durchgesetzt. Das berichtet der Nachrichtensender N-TV. Damit verlässt die deutsche Polizei den Pfad des Grundgesetzes und beteiligt sich aktiv an den anstehenden Körperverletzungen, die Zwangstests per se darstellen.

    «Für Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten mit hohen Corona-Fallzahlen soll es eine Testpflicht bei der Einreise geben. Die Durchführung muss am Ende die Polizei sicherstellen, sollten sich Menschen dieser widersetzen – notfalls mit Gewalt», schreibt N-TV. […]

    Das Grundgesetz wurde außer Kraft gesetz, es wird wie bei einem Putsch regiert, oder wie bei DDR oder chinesischen oder sonstigen diktatorischen Verhältnissen, und Sie wollen noch glauben, dass eine Impfung freiwillig sein wird? Wie naiv sind Sie denn? Denken Sie doch als deutscher Bürger an Ihre jüngste Geschichte: “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten! 😉

  62. Herr Dueck (und Denkverwandte),
    in Ihrem Aquarium schwimmen 83 Millionen Fische von denen täglich im Durchschnitt 2550 sterben. Es gab mal eine kurze Zeit, da starben ~ 2% dieser mit »Etwas« nachweisbaren im Körper. Ob sie daran gestorben oder nur damit verstorben sind? Niemand weiß es. Warum auch immer, interessieren Sie sich aktuell fast ausschließlich für die Todesursache von ~ 0.4 % dieser täglich Toten, obwohl Sie nachweislich festgestellt haben, daß die Toten im statistischen Mittel länger lebten, als der „Rest“ sprich 99,6% der Verstorbenen, …übrigens auch als noch 2% der Toten im Fokus waren, lag das Sterbealter dieser über der statistisch zu erwartenden Lebenszeit.

    Wer sind nun hier die Realitätsverweigerer respektive Realitäts-Leugner? Frau Lopez sicherlich nicht. Ich auch nicht.

    Bevor hier Missverständnisse aufkommen. Sie können von mir aus bis in alle Ewigkeit dieser oder anderen Hysterien maskentragend, in Quarantäne oder wie auch immer gewünscht anhängen. Nur wundern Sie sich nicht, wenn Sie eines Tages „kleinlaut“ bekennen müssen, daß Sie besser mal Gustave Le Bon’s »Psychologie der Massen« gelesen und verstanden hätten, bevor Sie sagen werden: Ich habe „nichts“ gewusst.

  63. Zitat Jocelyne Lopez:
    Das Grundgesetz wurde außer Kraft gesetz, es wird wie bei einem Putsch regiert, oder wie bei DDR oder chinesischen oder sonstigen diktatorischen Verhältnissen …

    Vor diesem Hintergrund: Wie viele Menschen haben in Berlin am 1. August tatsächlich wegen den diktatorisch beschlossenen Corona-Maßnahmen und der Aussetzung des Grundgesetzes demonstriert? (Ich war leider nicht dabei, es war aber auf jeden Fall auch „meine“ Demo… 🙂 )

    Eine seriöse Einschätzung zeigt: Es war die grösste regierungskritische Demo seit der Wende, siehe Gedanken zum 1. August 2020 in Berlin

    Die Versammlung am Samstag war die vielleicht größte regierungskritische Demonstration in Deutschland seit dem 4. November 1989. Die Entscheidung der Regierung, sie auflösen zu lassen, und die anschließende Ohnmacht der staatlichen Organe, diese Auflösung auch vollziehen zu können, weisen den Weg in politisches Neuland.
    […]
    Fazit: Die angebliche „eine Million“ ist den vorliegenden Daten zufolge ebenso stark übertrieben (da faktisch auf dieser Fläche unmöglich), wie die Polizeiangaben von 20.000 extrem untertrieben sind. Realistisch erscheint eine Besucherzahl im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich. Das heißt:

    – Es handelt sich wohl tatsächlich um die größte regierungskritische Demonstration in Deutschland seit dem 4. November 1989.
    – Polizei und Medien täuschen die Öffentlichkeit massiv.

    […]
    Zur genauen Abklärung der Teilnehmerzahl an der Demo vom 1. August liegt auch eine presserechtliche Anfrage an das Polizeipräsidium Berlin vor. Rechtsanwältin Viviane Fischer will im Auftrag des Rubikon-Herausgebers Jens Wernicke die konkreten Teilnehmerzahlen wissen, die dem Polizeipräsidium im Verlauf des Tages bekannt waren. Die Vermutung: Die Polizei hat die Mainstream-Medien mit der Teilnehmerzahl von 17’000 bewusst falsch informiert.

    Die Vermutung wird erhärtet durch die Busunternehmer Alexander Ehrlich und Thomas Kaden. Ihnen wurde für ihre Aktion „Honk for Hope“ bereits gegen Mittag des 1. August 2020 seitens der Polizei der Zugang zum Demonstrationszug des „Tages der Freiheit“ mit der Begründung verwehrt, dieser hätte bereits geschätzte 800.000 Teilnehmer, weitere seien aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. […]

  64. … die Berliner sind doch alle durchgezählt = 3.669.491 viel mehr sind’s nicht.

    Das Kundgebungsgelände hatte ca 77.000 m², pro Person ein bequemer 1m²,
    da ist aber der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten, es braucht 2 m².
    Nach den ganzen Übersichtsfotos war nicht überall Gedrängle, viele Grüppchen.
    Die Grundrechenarten lassen einen daraus nicht mehr als 40.000 erahnen.
    Nach der polizeilichen Faustformel können dicht aneinander geschmußt auf 1m²
    bis 4 Personen rumstehen, so viel standen da aber auf allen Fotos nicht rum.

  65. Ein weiterer sehr recherchierter Artikel über die Grundgesetz-Demo am 1. August 2020 in Berlin:
    Großartige Selbstermächtigung

    Die Apologeten der veröffentlichten Meinung haben eine katastrophale Niederlage kassiert.

    Der 1. August 2020 wird als ein besonderer Tag in die Geschichte unseres Landes eingehen. Denn an diesem Tag demonstrierten Hunderttausende Menschen für ihr naturgegebenes, nicht diskutierbares Recht auf ein Leben als das freier, selbstbestimmter Subjekte. Sie zeigten Mut und mit diesem Mut den vielen Fragenden, Zögernden und Ängstlichen eine reale Perspektive statt einer angeblich unvermeidlichen Dystopie unter dem Banner immer neuer tödlicher „Krankheitserreger”.

    Was die Teilnehmer-Anzahl angeht ist auch der Vergleich von 2 Luftaufnahmen interessant: Loveparade 2001 und Corona-Demo 1.8.2020, siehe hier

    • Zählen Sie einfach mal nach, auf beiden Bildern keine 40.000 und Platz voll.
      Mehr passen da nicht hin, die Loveparade hatte ganz andere Dimensionen.

    • Liebe Frau Lopez,

      die Loveparage ist eine Art Umzug… die ist viel weiter verteilt. Und es geht überhaupt nicht, dass sich Hunderttausende ohne Sonderzüge, Sonderbusse, Sonderfahrpläne und Hotels etc. irgendwo treffen können. Das wird lange vorher vorbereitet – wie etwa die Hannover-Messe. Da die Hotels aber wegen Corona nicht volle Kapazität fahren, ist es nochmal ganz unmöglich. Ich will sagen: An dieser Stelle fehlt ihn ganz offenbar ganz normales Urteilsvermögen. BEWEISBAR. Und wenn Sie das vielleicht einsehen, könnte Ihnen der Gedanke kommen, dass das öfter so ist – mit dem Urteilsvermögen. Sie hören offenbar seltsame “Fakten” von rigendeinem Menschen, der es im Internet niederlegt, halten das für eine Quelle und glauben/verbreiten es ohne normalen Plausilitätscheck. Bitte überlegen Sie einmal, wie zB 800.000 Menschen ohne lange Vorbereitung da überhaupt hinkommen können. Vielleicht waren Sie ja einmal im Fußballstadion und haben die Logistik in der ganzen Stadt erlebt – und da sind es nur so 50.000. Und erklären Sie einmal, wie die Polizei eine Demo von 800.000 Leuten auflöst… geht doch gar nicht… etc. Ein bisschen Faktencheck, hier und überall. Ich lese das jetzt eigentlich nur noch, weil ich wirklich staune.

      LG GD

    • Für Grundschüler, die bis zur 4. Klasse aufgepaßt haben, zum Nachrechnen:
      die unteilbar-Demo von 2018 hatte 200.000 Teilnehmer
      die Covidioten-Demo von 2020 hatte 20% der “Strecke” = rund 40.000

  66. Herr Dueck, Frau Lopez, „to whom it may concern“…
    Gemäß Mainstreammedien angeblich Rechtsradikale, extreme Linke, Reichsbürger usw…. die am 1.August 2020 in Berlin demonstrierten. Aber wenn man genau hinsieht, sind es wohl eher friedliche, „normale“ Bürger (Oma und Opa, Mama und Papa, Bruder und Schwester, Kinder und Jugendliche) durchweg mündige Bürger der Mitte und alle fordern das Ende der Corona Maßnahmen…
    Schauen Sie selbst…
    https://www.youtube.com/watch?v=gKuGWFeQCN4

    In jedem Fall waren es deutlich mehr als 20000.
    Die Gründe warum hier offensichtlich regierungstreue Medien Quantitäten medial bewusst falsch „abbilden“ sind leicht zu verstehen. Einer ist besonders wichtig. Sollte sich eine erhöhte Anzahl von Infizierten nicht signifikant auf Grund der Demonstration ohne Masken und Sicherheitsabstand ergeben, so ist es ein Indiz für die Bedeutungslosigkeit dieser verordneten Maßnahmen.
    Insgesamt ist das tägliche Benennen von Neuinfizierten mehr als fragwürdig. Da kaum jemand ernstzunehmende Symptome entwickelt.

    Ein kleiner Ausflug in die deutsche Sterberealität, Quelle: Sterbefälle Fallzahlen 2016 -2020, siehe konkret Seiten 228 und 230.
    Januar – einschließlich Juni 2018 501391 Tote
    Januar – einschließlich Juni 2020 482340 Tote

    Januar 2018 :84973 2020 :85310
    Februar 2018 :85799 2020 :79831
    März 2018 :107104!!! 2020 :87227
    April 2018 :79539 2020 :83519
    Mai 2018 :74648 2020 :75324
    Juni 2018 :69328 2020 :71129

    Im März des Jahres 2020 sind 20.000 Menschen weniger gestorben als im März 2018. Wo war der Lockdown in 2018 auf Grund signifikanter Sterberaten? Übrigens: Die 25000 Grippetoten in 2018 gab es trotz Grippeimpfung.

    • … ich hab die 1:20 Stunden mal mitgezählt, ca. 40.000 mit den Einkaufsbummlern.
      Wo haben Sie Ihre Rechenkünste her, Übersterblichkeit vergleicht man wöchentlich,
      und berücksichtigt die Krankheiten, 2020 war kaum Grippe, geht alles auf Covid.
      Und nun warten wir mal, wieviel Infektionen die Verschwörungsdemo verteilen wird.
      Am besten wäre, wenn jeder die Kosten selber tragen müßte und nur Selbstheilung.
      Wo es doch nur ein Männerschnupfen ist, sollen die dann auch nicht rumjammern.

  67. Zitat Gunter Dueck
    die Loveparage ist eine Art Umzug… die ist viel weiter verteilt. Und es geht überhaupt nicht, dass sich Hunderttausende ohne Sonderzüge, Sonderbusse, Sonderfahrpläne und Hotels etc. irgendwo treffen können. Das wird lange vorher vorbereitet – wie etwa die Hannover-Messe. Da die Hotels aber wegen Corona nicht volle Kapazität fahren, ist es nochmal ganz unmöglich. Ich will sagen: An dieser Stelle fehlt ihn ganz offenbar ganz normales Urteilsvermögen. BEWEISBAR. Und wenn Sie das vielleicht einsehen, könnte Ihnen der Gedanke kommen, dass das öfter so ist – mit dem Urteilsvermögen. Sie hören offenbar seltsame “Fakten” von irgendeinem Menschen, der es im Internet niederlegt, halten das für eine Quelle und glauben/verbreiten es ohne normalen Plausilitätscheck. Bitte überlegen Sie einmal, wie zB 800.000 Menschen ohne lange Vorbereitung da überhaupt hinkommen können.

    Bitte informieren Sie sich doch anderweitig als mit den Mainstream-Medien und die öffentlich-rechtlichen, dann würden Sie wissen, dass die Organisatoren (Querdenken 711 Stuttgart und Nicht ohne uns) über sehr gute Großdemo-Erfahrungen verfügen und auch seit mehreren Wochen die Demo angekündigt und organisiert haben, einschließlich natürlich mit Sonderbussen und Fahrgemeinschaften – die Social Media waren voll davon. Sie sollten nicht in Ihrer Mainstream-Blase bleiben, Herr Dueck, da kriegen Sie nichts mit … 😉

    Ein Plausibilitätscheck wurde im MULTIPOLAR Artikel, den ich verlinkt habe, gemacht, wonach 300.000 Menschen auf der Party Meile möglich sind, das haben Sie wohl auch übersehen:

    Die Demonstranten versammelten sich nach ihrem Zug durch die Stadt am Nachmittag auf der Straße des 17. Juni zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule. Dieser 1,9 Kilometer lange Abschnitt ist als „Partymeile“ bekannt, unter anderem durch die über viele Jahre dort stattfindende Loveparade. Die sechsspurige Straße ist, zusammen mit dem Mittelstreifen, den Parkspuren, Rad- und Gehwegen sowie eingeschlossenen Grünstreifen ungefähr 35 Meter breit. Vorsichtig geschätzt ergibt sich daraus eine Gesamtfläche von 35 mal 1.900 gleich 66.500 Quadratmetern. Da die Fläche zu den Außenseiten nicht begrenzt ist, sondern nahtlos in den Tiergarten übergeht, ist dies ein Minimalwert. Die Veranstalter der offiziellen Silvesterfeierlichkeiten in Berlin sprechen von einer Fläche der Partymeile von 80.000 Quadratmetern.

    Wieviele Menschen befanden sich durchschnittlich auf einem Quadratmeter? Auf einer schematischen Darstellung eines internationalen Experten für die Sicherheit und Planung großer Menschenmengen ist zu sehen, wie es von oben betrachtet aussieht, wenn in einer Menge ein, zwei, drei oder mehr Menschen pro Quadratmeter stehen. Für die Demonstration vom 1. August erscheint angesichts der vorliegenden Filmaufnahmen und dieses Schemas eine Zahl zwischen zwei und vier realistisch. Daraus ergibt sich bei 80.000 Quadratmetern eine Teilnehmerzahl zwischen 160.000 und 320.000. Dass eine solche Menge tatsächlich auf diesem Staßenabschnitt Platz findet, wird bestätigt durch Aussagen des Leiters des Straßen- und Grünflächenamtes Berlin Mitte, Harald Büttner, von 2013, demzufolge 300.000 Besucher auf der Partymeile möglich wären.

    Weiterhin liegt inzwischen eine Zeugenaussage vor (Transkript hier), wonach ein Einsatzleiter der Polizei am frühen Nachmittag dem mit Bussen an der Demonstration beteiligten Busunternehmer Thomas Kaden mitteilte, dass die Polizei selbst von “800.000 Menschen in diesem Demonstrationszug” ausgehe.

    Bei dem folgenden Livestream ist zum Beispiel dokumentiert, dass die Polizei keine weiteren Demonstranten zugelassen hat, weil die Straße ÜBERFÜLLT war. Ach so? Die Straße des 7. Juni in Berlin ist mit 20.000 Personen überfüllt? 😀 Siehe:
    https://www.youtube.com/watch?v=4qDftjOZgXE&feature=youtu.be&t=29

    Aber warten wir doch ab, ob die Polizei die presserechtliche Anfrage an das Polizeipräsidium Berlin einer Rechtsanwältin zur genauen Abklärung der Teilnehmerzahl beantworten wird. Mit der Zahl 20.000 hat sich auf jeden Fall die Polizei blamiert und der Protestbewegung einen Bärendienst erwiesen.

    Zitat Gunter Dueck
    Und erklären Sie einmal, wie die Polizei eine Demo von 800.000 Leuten auflöst… geht doch gar nicht… etc. Ein bisschen Faktencheck, hier und überall.

    Ich sagte bereits: Bleiben Sie nicht in Ihrer Mainstream-Blase, Sie kriegen nichts mit… 😉

    Schauen Sie sich zum Beispiel folgenden Livestream aus der Hauptbühne der Organisatoren in der Mitte der Straße an. Dort ist der Polizeieinsatz festgehalten, wie sie hilflos versucht hat, die Demo zu beenden und die Leute aufgefordert hat nach Hause zu gehen: https://www.youtube.com/watch?v=htDrDieOgh0

    Mein Gott, wie konnte so ein stupider Befehl “von oben” überhaupt erteilt werden? Hat die Regierung denn kein Mitleid für ihre Polizei? Was haben sie sich „oben“ dabei gedacht? Wie sollte bitte die Polizei diese Menschenmenge auslösen? Können Sie die Frage beantworten, Herr Dueck? Die Leute haben sich friedlich hingesetzt und skandiert „Wir bleiben hier!“ Was hätte die Polizei machen können, als sich auch friedlich zurückzuziehen? Wer hat so einen stupiden Befehl dort oben erteilt? Die Polizisten konnten echt einem leidtun. Hätten die Polizisten jeden Demonstrant einzeln abtransportieren sollen? Oder hätten sie lieber ein Blutbad einrichten müssen? Können Sie die Frage beantworten, Herr Dueck? Die Demo war überhaupt nicht auszulösen, das wurde auch im von mir verlinkten Artikel von MULTIPOLAR gut beschrieben, das haben Sie wohl auch übersehen:

    Die Auflösung ließ sich nicht durchsetzen. Die Bürger ignorierten die Anweisung einfach und blieben friedlich stehen – mit Erfolg. Wie sollte es auch anders sein: Der Protest einer sechsstelligen Menge lässt sich grundsätzlich nicht „von oben“ beenden, ohne dabei massive (und schlimme Bilder erzeugende) Gewalt anzuwenden. Hätte die Polizei solche Gewalt angewandt, wäre die Regierung in der Folge unter massiven Druck geraten – ein PR-Supergau.

    • … , posaunen Sie doch nicht ständig Ihre rechtspopulistischen Lügenmedien in die Welt.
      Warum ermuntern Sie als Französin in Deutschland zu verfassungsfeindlichen Bewegungen?
      Ihre (un)rechte Gesinnung teilen Sie doch bitte in Ihrem neuen Freundeskreis, nicht hier.
      Daß für Sie unsere Bundesrepublik eine “Bananenrepublik” ist … was suchen Sie dann hier?
      Als hetzende Propagandakeule gehören Sie hier ausgesperrt, Brandbeschleuniger entschärft.

  68. Zitat Dirk Freyling
    Gemäß Mainstreammedien angeblich Rechtsradikale, extreme Linke, Reichsbürger usw…. die am 1.August 2020 in Berlin demonstrierten. Aber wenn man genau hinsieht, sind es wohl eher friedliche, „normale“ Bürger (Oma und Opa, Mama und Papa, Bruder und Schwester, Kinder und Jugendliche) durchweg mündige Bürger der Mitte und alle fordern das Ende der Corona Maßnahmen… Schauen Sie selbst… https:// www . youtube. com/watch?v=gKuGWFeQCN4
    In jedem Fall waren es deutlich mehr als 20000.

    Mit den grotesken Berichtserstattungen in der Corona-Krise haben Regierung und Mainstreammedien der Protestbewegung einen Bärendienst erwiesen, jetzt ist es für alle ersichtlich.

    Vor diesem Hintergrund mache ich auf den folgenden heutigen Artikel von Ulrich Teusch aufmerksam:
    Das Ende der Glaubwürdigkeit – Systemmedien sind nicht reformierbar

    Unter dem Titel „Mega-Manipulation – Ideologische Konditionierung in der Fassadendemokratie“ ist im Frankfurter Westend-Verlag ein umfangreicher, 350-seitiger Sammelband erschienen, der sich kritisch mit Medienmanipulation und Propaganda, mit psychologischer Kriegsführung, Informationskrieg und der zunehmenden Zensur gegen die Zivilgesellschaft auseinandersetzt. Herausgeber Ullrich Mies hat zahlreiche, auch international renommierte Mitarbeiter gewinnen können, wie John Pilger, Chris Hedges, Daniele Ganser oder Caitlin Johnstone. Multipolar-Mitherausgeber Ulrich Teusch hat das folgende Vorwort beigesteuert. […]

    Nicht nur die Systemmedien sind nicht reformierbar, sondern auch die politischen Parteien in den Parlamenten: Keine einzige demokratisch gewählte Partei ist jetzt noch wählbar, keine einzige!

  69. Zitat Gunter Dueck
    An dieser Stelle fehlt ihn ganz offenbar ganz normales Urteilsvermögen. BEWEISBAR. Und wenn Sie das vielleicht einsehen, könnte Ihnen der Gedanke kommen, dass das öfter so ist – mit dem Urteilsvermögen. Sie hören offenbar seltsame “Fakten” von rigendeinem Menschen, der es im Internet niederlegt, halten das für eine Quelle und glauben/verbreiten es ohne normalen Plausilitätscheck. […] Ein bisschen Faktencheck, hier und überall. Ich lese das jetzt eigentlich nur noch, weil ich wirklich staune.

    Ich wiederum staune über Ihr Urteilsvermögen, mit Verlaub…

    Kurze Zusammenfassung aus meiner Sicht der kontroversen Auseinandersetzung mit Ihrem Thema „Psychologie der Corona-Akzeptanz“ in dieser Diskussion, bezogen auf die schwerwiegende gesellschaftliche Krise, in der wir uns gemeinsam befinden:

    – Millionen von Menschen haben panische Angst vor dem Tod durch einen Virus (dazu gehören Sie)

    – Weitere Millionen von Menschen haben Angst vor der Abschaffung der Demokratie und der Entgleisung in eine Diktatur (dazu gehöre ich).

    – Sie beschreiben und erklären diese gesellschaftliche Lage mit der Studie einer Psychologin über die Sterbebegleitung von unheilbar erkrankten Menschen.

    – Ich sage: das passt überhaupt nicht und frage: Wie soll es aus Ihrer Sicht passen? Um welche “Akzeptanz” soll es sich bei der Corona-Krise in der Gesellschaft handeln? Akzeptanz des Todes durch den Virus oder Akzeptanz der Einrichtung einer Diktatur?

    – Sie antworten meine Fragen nicht, Sie haben keine Lust mit mir zu debattieren, ich habe kein ganz normales Urteilsvermögen…

    Das ist Ihre Haltung in dieser Diskussion, das ist Ihre Synthese und das ist Ihre „Diskussionskultur“. Das Niveau ist sehr schwach, mit Verlaub Herr Dueck, sehr schwach, ich staune wiederum über Ihr Urteilsvermögen, mit Verlaub.

    • Keiner hat Lust, mit Ihnen zu debattieren, weil es keinen Sinn macht, weil Sie trotz aller Gegenargumente stur an Ihren Ansichten festhalten, frei von jeder Selbstkritik. Sie kennen nur ein Prinzip, Rechthaben, Rechthaben, Rechthaben.

      Es gab keine 800 000 auf der Demo in Berlin, das kann jeder sehen, der unvoreingenommen die Bilder anschaut, es waren nicht einmal 100 000, vielleicht 30 000-40 000.

      Und jetzt folgen die nächsten 50 Beiträge von Frau Lopez, die alles besser weiß.

  70. @Lebensgefahr und Diskussionsstil

    Der Hinweis von @Lopez, dass die Kübler-Ross-Kurve eigentlich für eine erhebliche Lebensgefahr gilt, ist nicht verkehrt. Wir haben hier in der Tat eine angstbedingte Überreaktion, die eben die Sterblichkeit von unter 1% als akut lebensbedrohlich einschätzt. Die ständige Präsenz des Themas in den Medien und zusätzlich die ständige Präsenz durch die Maskenpflicht im Live-Alltag scheint hier die gefühlte Gefahr um den Faktor 10 bis 100 zu steigern.

    Insofern gilt die Kübler-Ross-Kurve dann doch wieder, weil hier die nur gefühlte Gefahr die gleiche Wirkung wie eine Echte entfaltet. Aber die Endphase der Akzeptanz ist jetzt wohl eher, dass die Menschen wieder auf den Teppich kommen, und eben die tatsächliche Sterblichkeit auch emotional entsprechend des realen Ausmaßes einordnen. Die Konsequenz daraus heißt jetzt nicht, die Gegenmaßnahmen komplett einzustellen, aber weniger wäre zumindest bei dem derzeitigem Ausmaß der Neuinfektionsraten wohl mehr.

    Ich muss aber selbst auch sagen, dass die Beiträge von @Lopez mir nicht soo viel Spaß machen, weil dort einfach zu viele „Fakten“ herangezogen werden, die mir unglaubhaft erscheinen.

    • @Tobias Jeckenburger
      Covid19 kann zum Tod, aber viel häufiger zu schwerer Erkrankung führen. Dauerhafte Schädigungen und Beschwerden sind dabei nicht selten. Das sind erhebliche Kosten für das Gesundheitssystem und selbstverständlich auch für die Wirtschaft, vom Leiden der betroffenen Menschen ganz abgesehen. Gerade die Infizierten in den Krankenhäusern behindern das Gesundheitssystem für alle übrigen Kranken und Verletzten.

      Die Todesrate hat im Verlauf der Pandemie abgenommen, weil die Ärzteschaft an Wissen und Erfahrung gewonnen hat und weil inzwischen ausreichend Ressourcen vorhanden sind. Nicht zuletzt hat durch die Abnahme der Infektionszahlen die Belastung der Ärzte und Pflegekräfte abgenommen, so dass eine bessere Betreuung der Erkrankten möglich ist.

      Sie machen es sich deutlich zu einfach, Herr Jeckenburger, von den Demonstranten in Berlin ganz zu schweigen. Wenn man selber keine Verantwortung trägt, dann kann man schwafeln wie man will, erst recht im Nachhinein. Wer kann sagen, wie die Entwicklung verlaufen wäre, wenn man nicht von Anfang an mit Quarantäne-Maßnahmen reagiert hätte, nämlich schon Ende Januar bei den ersten Infektionen in Bayern (Fa. Webasto).

      Donnerstag 30.1.2020

      Der fünfte mit dem Coronavirus infizierte Mann kommt Augenzeugen zufolge aus der Gemeinde Siegsdorf im Landkreis Traunstein. Dort hätten Menschen in Schutzanzügen ihn und mehrere Personen, die mit ihm in Kontakt standen, abgeholt und in einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Trostberg gebracht. Unter ihnen seien auch Kinder gewesen. Dort seien sie isoliert worden.

  71. Ende 1933 hatte die große Mehrheit der Menschen in Deutschland die neue Normalität akzeptiert. Schließlich hat man ja nur auf die Regierung, die Eugenik-Experten und die Medien vertraut. Das die alle lügen sollen, konnte man sich einfach nicht vorstellen. Abweichler und “Volksschädlinge” wurden von da an vorbildlich von den lokalen Blockwarten bei den entsprechenden Behörden gemeldet. Die Zeiten des Zweifels, Zorns und der Leugnung waren nun endgültig vorbei.

  72. Zitat Peter Müller:
    Ende 1933 hatte die große Mehrheit der Menschen in Deutschland die neue Normalität akzeptiert. Schließlich hat man ja nur auf die Regierung, die Eugenik-Experten und die Medien vertraut. Das die alle lügen sollen, konnte man sich einfach nicht vorstellen. Abweichler und “Volksschädlinge” wurden von da an vorbildlich von den lokalen Blockwarten bei den entsprechenden Behörden gemeldet.

    Wir sind schon lange soweit, nicht nur bei Facebook, Twitter oder SciLogs, sondern tagtäglich in der Politik und in den Mainstream-Medien, zum Beispiel:

    „Die grassierende Verbreitung von Verschwörungsmythen, die jeder Faktenbasis entbehren, ist geeignet, größere Bevölkerungskreise mit einer grundlegenden Unzufriedenheit mit dem Rechtsstaat zu infizieren …Verfestigt sich diese Unzufriedenheit auf Dauer, bietet sie Extremisten einen idealen Nährboden, um neue Anhänger oder Sympathisanten heranzuzüchten.“
    (Joachim Herrmann, bayrischer Innenminister)

    „In Berlin wurde heute kein Abstand zu Nazis und Rechtsesoteriker*innen gehalten.“ (Jutta Ditfurth, Ex-Grüne),

    „Tausende #Covidioten feiern sich in #Berlin als „die zweite Welle“, ohne Abstand, ohne Maske. Sie gefährden damit nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährden unsere Erfolge gegen die Pandemie und für die Belebung von Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Unverantwortlich!“ (Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD)

    „Wir reden seit Tagen über einige Tausend Corona-Leugner. Gleichzeitig sind Millionen Menschen solidarisch, arbeiten von zu Hause, tragen Masken, versuchen sich in die neue Normalität einzufinden. Unter schwierigen Bedingungen. Sie verdienen mehr Aufmerksamkeit als die Krakeeler!“ (Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär)

    „Die reisen aus Frankfurt, Stuttgart an, um in unserer Stadt Randale zu machen.“
    (Michael Müller, SPD, Regierender Bürgermeister von Berlin)

    „Der bewusste Verstoß gegen Abstandsregeln & Maskenpflicht ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern fahrlässige Gefährdung von Gesundheit&Leben anderer!“ (Dilek Kalayci, SPD, Senatorin für Gesundheit, Pflege & Gleichstellung des Landes Berlin),

    „Ich persönlich fand diesen Mix an Menschen erschreckend. Ein Mix, der nicht nur die extremen Ränder, Verschwörungsideologen und Diktatur-Rufer gezeigt hat, sondern auch Teile aus der Mitte unserer Gesellschaft. Diese Menschen sagen, sie wollen das Grundgesetz und unsere Grundrechte schützen und treten sie, jedenfalls Teile von ihnen, gleichzeitig mit Füßen. Genauso wie die Meinungs- und Pressefreiheit.“ (Dunya Hayali, ZDF,)

    „… Und ich mache mir schon Gedanken, wer da mit wem demonstriert: Weltverschwörungstheoretiker auf der einen Seite, die extreme Rechte dabei, auch zum Teil die Linke. Da bündelt sich dann etwas zusammen, was eigentlich gar nicht zusammengehört. Und deswegen ist mein dringender Appell: nicht nur bei solchen Demos körperlichen Abstand zu halten, sondern auch dringend geistigen Abstand zu wahren.“ (Markus Söder, CSU, Ministerpräsident des Freistaats Bayern)

    Diese Leute, die da „demonstrieren“, sind keine „besorgten Bürger“. Es sind Feinde der Demokratie, Feinde der freien Presse, Feinde der Rechtsstaatlichkeit. Sie gehören politisch bekämpft, sozial geächtet, juristisch zur Rechenschaft gezogen. (Hasnain Kazim)

    Vereinzelt und sehr selten kommt aus der Politik eine couragierte Stimme, extrem selten:

    Autor Arnold Vaatz ist stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion):

    “Von Monat zu Monat lernt man mehr von der DDR. Die dreiste Kleinrechnung der Teilnehmerzahlen der Demo vom 1. August durch die Berliner Polizei entspricht in etwa dem Geschwätz von der ‘Zusammenrottung einiger weniger Rowdys‘, mit der die DDR-Medien anfangs die Demonstrationen im Herbst 1989 kleinrechneten. Der gefährlichere Versuch, die Straßen leerzukriegen, war damals die Unterstellung, die Demonstranten handelten im Auftrag von CIA und BND. Der heutige Versuch, die Straßen leerzubekommen, besteht in der Warnung: Pass auf, mit wem du demonstrierst. Das ist die Drohung, als Nazi diffamiert und damit gesellschaftlich ruiniert zu werden, sobald man bei einer Demonstration angetroffen wird, in der eine Person, die man weder gekannt noch überhaupt im Gewühl gesehen haben muss, ein ‘bei Rechten beliebtes‘ Kleidungsstück trägt. Bei Nazis war es Sippenhaft, im Deutschland von heute ist es Kollektivhaft.“

  73. Die nächste Großdemo für das Grundgesetz in Berlin, 29. August 2020:

    Der Sommer der Demokratie hat begonnen. 29. August! Demokratiebewegung lädt europaweit nach Berlin ein

    Art. 20 Grundgesetz:

    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    • Fahren Sie hin und zählen mit, aber in Mathe schwächeln Sie ja mächtig gewaltig.
      Oder haben Sie bloß Angst vorm Virus? ist doch nicht so schlimm, probieren Sie’s.
      Vom Grundgesetz haben Sie nie die Bohne begriffen, Demokratie können Sie nicht.

  74. Hier nochmal zur fantastillionischen Übertreibung der Zahlen der A-Covidemo nebst Rückrudern.
    https://www.volksverpetzer.de/schwer-verpetzt/pandemie-leugner-13-millionen/?fbclid=IwAR2LPlCTApuD_LDSz1zlFrIcf2FR0tmm2IekridQRbkD7RD7NV6ZmBihqa4
    Die Truther haben mit gefakten Bildern und Fälschungen ihre Glaubwürdigkeit verspielt.

    Dass diese Filterblase so verbissen an einer Zahl festhält, die nie und nimmer stimmen kann, zeigt, wie die Strukturen und Mechanismen funktionieren. Dass sie alles maßlos übertreiben müssen, einfach, weil sie es wahr haben wollen. Und dass sie sich nicht auch von noch so offensichtlichen Belegen davon abbringen lassen können. In dieser Hinsicht ist die 1,3 Millionen-Lüge ein Debakel für die Bewegung der Pandemie-Leugner. Denn sie zeigt dem ganzen Land, was für verblendete Ideologen das sind.

  75. Weise Worte:

    Idealisten wollen die Welt verstehen, um sie zu verändern;
    Ideologen wollen sie verändern, ohne sie zu verstehen.

    Das Leben ist der fortwährende Kampf
    gegen die Konstruktionsfehler Gottes
    und die Betriebsfehler der Regierung.

      • In diesem Fall, dem G6PD-Mangel oder Favismus, ist die Angst der Dame voll berechtigt. Die Behandlung einer Corona-Infektion mit Chloroquin oder Hydroxychloroquin wäre wahrscheinlich sehr schädlich oder tödlich. Wenn das Coronavirus in tropische und subtropische Gebiete vordringt, wird die Todesrate der Infektionen dort sehr wahrscheinlich höher sein als anderswo.

        Der G6PD-Mangel infolge einer Genmutation ist in der Symptomatik sehr ähnlich der Sichelzellanämie, einer Veränderung des Hämoglobin infolge einer anderen Mutation. Da beide Phänomene einen Schutz gegen die Malaria bieten, sind sie in Malaria-Gebieten stärker verbreitet: Pest oder Cholera. Frauen sind weniger betroffen als Männer, weil das G6PD-Gen auf dem X-Chromosom liegt. Auf jeden Fall sind die Betroffenen stark gefährdet durch das Coronavirus.

        Es wäre also eine Empfehlung an die Dame, Demos wie in Berlin weiträumig zu umgehen.

  76. Analyse und Aufklärung beginnen und enden mit den dokumentierten Zahlen. Alles was hier im Artikel und in Kommentaren geäußert wird, ist inhaltlich deplatziert, wenn die Aussagen diese Zahlen nicht oder nur sehr unzureichend berücksichtigen.

    Zur Sache: [Seite 5*] Insgesamt sind 9.148 Personen in Deutschland (4,4% aller bestätigten Fälle) im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstorben (Tabelle 2). Bislang sind dem RKI drei COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Die verstorbenen Personen waren im Alter zwischen 3 und 18 Jahren, alle hatten Vorerkrankungen.

    [Seite 5*] Tabelle 2: An das RKI übermittelte COVID-19-Todesfälle nach Altersgruppe und Geschlecht

    Von Anfang der Covid-19-Krise bis zum 1.August 2020 sind in Deutschland insgesamt im Alter von 0 bis 29 Jahren 12 Menschen mit Covid-19-Nachweis gestorben.

    *Quelle: Täglicher Lagebericht des RKI 01.08.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND

    Was aber real „nur“ bedeutet, diese Menschen sind mit Covid-19-Infizierung gestorben. Aber sind sie auch an Covid-19 gestorben? Alle? Wohl kaum. Einige? Vermutlich.

    Im Zeitraum vom 1.Januar bis einschließlich 30. Juni 2020 sind insgesamt in Deutschland in der Altersgruppe 0 bis 30 Jahren 4009 Menschen gestorben**. „Weiterführend“: Da „gut“ vom Statistischen Bundesamt dokumentiert „in der Regel“ 600+ Menschen pro Monat in dieser Altersgruppe versterben, erreichen „wir“ in Deutschland insgesamt mindestens 4600 Tote bis zum 1. August 2020.

    **Quelle: Sterbefälle nach Altersgruppen und Monaten 2020 in Deutschland [Seite 114]

    Wer, was, warum darüber gefühlt denkt ist ohne Belang. Denn die Zahlen, genauer die daraus ermittelten statistischen Fakten, interessieren sich nicht für emotionalisierte Ideologen, panikmachende Politiker, Uninformierte und auch nicht für Leugner, welcher Art auch immer.

    Übrigens: Durch einen Unfall, der jederzeit und nahezu überall passieren kann (Freizeit, Schule, Arbeit, Verkehr,…), ist die Wahrscheinlichkeit in der benannten Altersgruppe 0 – 30 ~ 75-90 mal höher als mit Covid-19 zu versterben (unter der Maßgabe das alle 12 “Corona-Toten” zu 100% an Covid-19 gestorben sind. Sind es nur 6 Covid-19-Tote und 6 mit Covid-19-Nachweis, ist der Tod durch Unfall 150 – 180-mal wahrscheinlicher…). Was folgt daraus? Lockdown des Lebens überall und für immer um mögliche tödliche Unfälle zu vermeiden?

    Allgemein verständlich formuliert: Covid-19 ist im direkten Sterbevergleich – unter naturwissenschaftlichen Standards – für die meisten Menschen in Deutschland, insbesondere unter 40-Jährige, die Alters-Grenzen sind offensichtlich fließend, praktisch nicht meßbar. Es gehört insbesondere für 0 – 30 Jährige sozusagen zum »(Sterbe-)Grundrauschen«.

    Jeder/jede des Lesens Fähige kann anhand der vom Statistischen Bundesamt und vom Robert Koch Institut veröffentlichten Fallzahlen und Lebens- respektive Krankheits-Umstände selbst herausfinden, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Covid-19-Infektion zu fürchten ist. Plakativ formuliert: Es sind mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ausschließlich solche (Stichworte: Multimorbidität, stark geschwächtes Immunsystem, signifikante Vorerkrankungen, hohes Alter), die ohnehin zeitnah versterben werden.

    Ich kenne persönlich Menschen, die u.a. Notfallsanitäter, Pflegekräfte und Krankenschwestern ausbilden, Menschen die anhand von selbsterlebten Beobachtungen Folgendes berichten. Im Rahmen der Corona-Hysterie wurden, insbesondere pflegebedürftige, meist alte Menschen mit erheblichen Vorerkrankungen in Krankenhäuser transportiert und („zwangs“-)beatmet, die ansonsten zeitnah in ihren heimischen oder irgendwelchen Pflegereinrichtungs-Betten ohne medialen Aufschrei mit und ohne Corona-Virus verstorben wären. Eine Folge: Wirkliche Notfallpatienten – und hier handelt es sich nicht nur um Menschen mit erheblichen Atemwegsproblemen – wurden nicht mehr oder nur unzureichend behandelt.

    Fazit: Covid-19 ist eine Virus-Infektion, in deren Verlauf die wenigsten Betroffenen erkranken. Die Corona-Maßnahmen hingegen trieben und treiben Abermillionen weltweit in den wirtschaftlichen Ruin, mach(t)en krank und töten letztendlich auf vielfältige Weise …

  77. Sie sprechen von Zahlen ohne Kontext. Dass es in Deutschland relativ wenig Covid-19-tote gegeben hat, liegt daran, dass Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus ergriffen wurden. Länder, die zu spät reagiert haben, weisen eine hohe Zahl an Toten auf: Großbritannien hat 45 000 Tote, mit Übersterblichkeit 65 000 Tote. In Italien sind übrigens 87% der Toten der Epidemie an dem Virus gestorben, nicht “mit”.

    Wir haben weltweit über 700 000 Tote der Pandemie und Sie wollen uns jetzt ernsthaft weismachen, die seien fast alle nur “mit” SarsCov-2 gestorben?
    Das ist doch lächerlich und wird durch die Übersterblichkeit in vielen Ländern widerlegt.

    • Zahlen ohne Kontext?
      Die Menschen, die mit dem Covid-19-Virus starben sind im Durchschnitt (sehr) alt (82) und waren mit erheblichen Vorerkrankungen belastet…

      Da können Sie noch so viel altbekanntes Wort-Tamtam machen.

      Warum in anderen Ländern mehr Menschen mit Covid-19-Nachweis starben hat sehr vielfältige und teils sehr unterschiedliche Gründe. Angefangen von der Tatsache, daß hier und da bereits Leute mit typischen Symptomen ohne Virus-Nachweis als Covid-19-Infizierte galten. Dazu kommen massenhaft Behandlungsfehler und falsche Medikamente, Massenhysterie (Stichwort Nocebo-Effekt*).

      Evident sind zwei Fähigkeiten um das selbst zu recherchieren. Sie müssen englische Texte lesen können. Sie müssen sachorientiert und emotionsbefreit fachspezifische Arbeiten lesen können.

      Solange Sie nur im Echokammerbereich Ihrer Denkverwandten nach Informationsblasen schnappen und SPIEGEL, TAGESSCHAU, FAZ, SUEDDEUTSCHE und die üblich Verdächtigen der regierungstreuen Medien konsumieren, glauben Sie – für mich durchaus nachvollziehbar – was man Ihnen mit auf Ihren Corona-Weg gibt.

      *Der Nocebo-Effekt zeigt sich am deutlichsten in einer krankmachenden Angst vor eingebildeten Gefahren.
      Covid-19 startete in China. Es ist also nahe liegend auch dort zu recherchieren.
      Siehe exemplarisch die Ausführungen Fragen zu den Nocebo-Phänomenen in Kliniken, Original-Quelle in Englisch [Issues about the nocebo phenomena in clinics]

      Textauszug…
      Sozialer Einfluß
      … im Landkreis Heishan, Provinz Liaoning, traten hoch pathogene Epidemien der Aviären Influenza (HPAI) auf. Während der ersten 3 Tage hatten weniger als 20 Personen ungewöhnlich hohes Fieber. Danach stieg die Zahl der Fieberkranken rasch auf 100. Die verifizierten klinischen Tests bestätigten jedoch, daß alle Ergebnisse negativ waren.

      Der Nocebo-Effekt scheint vernünftig, um dies zu erklären Phänomen, d. h. Menschen mit Fieber wurden von ihrem besonderen Umfeld und der öffentlichen Meinung beeinflusst und eher nicht durch HPAI selbst.

      Ein weiteres Beispiel fand am 20. Juni 2002 statt. In der Stadt Mishan, Provinz Heilongjiang. Ein Mittelschüler mit den Symptomen Hautausschlag und Schwindel kam ins Krankenhaus. Die Annahme war: Die Hauptursache für die Symptome war die Injektion eines Impfstoffes gegen die japanische Enzephalitis. Es folgten knapp weitere 1000 Studenten mit Symptomen. Rückblickend war jedoch nicht der Impfstoff das Symptome auslösende Problem, sondern die Erwartungshaltung sprich die Panik der Gesellschaft, die Einstellungen der Eltern und der Schüler und öffentliche Gerüchte über Nebenwirkungen.

      Sehen Sie, da haben Sie doch – völlig unerwartet – was Neues gelernt.

  78. Zitat Anton Reutlinger:
    In diesem Fall, dem G6PD-Mangel oder Favismus, ist die Angst der Dame voll berechtigt. […] Die Behandlung einer Corona-Infektion mit Chloroquin oder Hydroxychloroquin wäre wahrscheinlich sehr schädlich oder tödlich. Wenn das Coronavirus in tropische und subtropische Gebiete vordringt, wird die Todesrate der Infektionen dort sehr wahrscheinlich höher sein als anderswo.

    Der G6PD-Mangel infolge einer Genmutation ist in der Symptomatik sehr ähnlich der Sichelzellanämie, einer Veränderung des Hämoglobin infolge einer anderen Mutation. Da beide Phänomene einen Schutz gegen die Malaria bieten, sind sie in Malaria-Gebieten stärker verbreitet: Pest oder Cholera. Frauen sind weniger betroffen als Männer, weil das G6PD-Gen auf dem X-Chromosom liegt. Auf jeden Fall sind die Betroffenen stark gefährdet durch das Coronavirus.

    Es wäre also eine Empfehlung an die Dame, Demos wie in Berlin weiträumig zu umgehen.

    Ich habe überhaupt keine Bedenken, an Demos wie in Berlin teilzunehmen, gar keine Bedenken, auch wenn ich den Genfehler G6PD tragen sollte, denn diese Genmutation macht nicht anfälliger für Covid-19, sondern bedeutet eine Gefahr bei einer Therapie mit Chloroquin oder Hydroxychloroquin, ganz was anderes….

    Die Wahrscheinlichkeit ernsthaft an Covid-19 zu erkranken und dadurch überhaupt Medikamente zu benötigen ist bei mir statistisch sehr gering, denn ich leide an keinerlei Vorerkrankungen, bin fit und gesund und gehöre dementsprechend statistisch zur überwiegenden Mehrheit der Menschen, die bei einer Infektion nur leichte oder gar keine Symptome entwickeln.

    Die Gefahr für die Träger des Genfehlers G6PD liegt also nicht an eine Anfälligkeit zur Krankheit, sondern an eine Nebenwirkung des Medikaments Chloroquin oder Hydroxychloroquin. Man sollte dementsprechen solche Patienten nicht mit diesem Medikament behandeln. Außer bei dieser Risikogruppe hat sich allerdings Hydroxychloroquin als extrem wirksam zur frühzeitigen Behandlung von an Covid-19 erkrankten Menschen, siehe die August-Aktualisierung (mit allen entsprechenden Quellen) des ausgezeichneten Informationsportals Swiss Policy Research: Fakten zu Covid-19:

    Medikamente gegen Covid-19

    Die Situation im Bereich hilfreicher Medikamente bei schweren Covid19-Fällen ist weiterhin sehr unklar. Ein gewisser Konsens besteht lediglich darin, dass Blutverdünner hilfreich sind, um lebensbedrohende Thrombosen und Embolien vorzubeugen (wie bei schwerer Influenza).

    Heftige Diskussionen gibt es seit Monaten um das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin (HCQ). Die Fachzeitschrift Lancet publizierte Ende Mai eine Studie, wonach HCQ vermehrt zu Herzproblemen führe. Die WHO stellte daraufhin alle ihre HCQ-Studien ein. Kurz darauf wurde jedoch bekannt, dass die Lancet-Studie auf einem manipulierten Datensatz beruhte.

    Die Lancet-Studie sowie eine weitere Studie im New England Journal of Medicine (NEJM) mussten zurückgezogen werden, was einen der größten Medizinskandale der letzten Jahre darstellt. Der Grund für die manipulierte Studie ist nicht klar, allerdings scheint der Hauptautor zugleich an einer Studie zum konkurrierenden Medikament Remdesivir beteiligt zu sein.

    Die Verwendung von Remdesivir des Pharmakonzerns Gilead kam ihrerseits unter Druck nachdem eine erste Studie zeigte, dass das Medikament das Sterberisiko nicht senken konnte. Viele Medien ignorierten das jedoch und berichteten dennoch positiv über das Medikament.

    Ein ehemaliger französischer Gesundheitsminister verriet in einem Interview, dass die Editoren von Lancet und NEJM in einer vertraulichen Diskussionsrunde erklärten, der Einfluss von Pharmafirmen sei so groß, ja “kriminell”, geworden, dass man nicht mehr von Wissenschaft sprechen könne.

    Verschiedene Kliniken nutzen oder studieren HCQ bei Covid19-Patienten, teilweise in Kombination mit Zink, Vitaminen oder anderen Medikamenten. Allerdings ist bekannt, dass HCQ bei der Stoffwechselbesonderheit Favismus, die insbesondere bei Menschen aus Afrika und dem Mittelmeerraum vorkommt, zu tödlichen Komplikationen führen kann.

    Es ist leider davon auszugehen, dass eine falsche oder zu aggressive Medikation mit HCQ, Steroiden, Antibiotika und antiviralen Mitteln sowie invasiver Beatmung während der Corona-Pandemie zu zahlreichen zusätzlichen und vermeidbaren Todesfällen geführt hat.
    […]
    Der bekannte Medizinprofessor und HCQ-Pionier Didier Raoult aus Marseille kritisierte bei einer parlamentarischen Anhörung Ende Juni die fehlende Frühbehandlung und das Verbot von HCQ. Bis 2019 sei HCQ in Frankreich rezeptfrei erhältlich gewesen. Im Rahmen der Pandemie sei die Verwendung jedoch auf Kliniken eingeschränkt und schließlich ganz verboten worden. Der Anlass für das Verbot war die gefälschte Lancet-Studie von Ende Mai (die später zurückgezogen wurde).

    In seiner Klinik hatte Prof. Raoult die Case Fatality Rate durch eine Frühbehandlung mit HCQ laut einer publizierten retrospektiven Analyse auf sehr tiefe 0.9% senken können.

    • … daß Ihr “Pionier” ein widerlegter Scharlatan ist, verschweigen Sie mal wieder.
      Interessant ist aber, daß Marseille noch keine Corona-Fälle hatte.

  79. Nachtrag:

    Zitat Swiss Policy Research:
    Ein ehemaliger französischer Gesundheitsminister verriet in einem Interview, dass die Editoren von Lancet und NEJM in einer vertraulichen Diskussionsrunde erklärten, der Einfluss von Pharmafirmen sei so groß, ja “kriminell”, geworden, dass man nicht mehr von Wissenschaft sprechen könne.

    Auch ein ehemaliger deutscher Gesundheitsminister hat die Machenschaften der Pharmalobby vor vielen Jahren verraten. Die Entwicklung von neuen Medikamenten durch die Pharma-Industrie ist bekanntlich von Korruption im gigantischen Umfang befallen, das wissen die Politiker auf der höchsten Ebene auch, und zwar schon seit langem. Dass die ungeheuerlich mächtige Pharma-Lobby aus Profitgier der machtlosen Bevölkerung eine völlig sinnlose Forschung und völlig nutzlose Produkte aufzwingt, wurde zum Beispiel auch unverblümt 2008 vom ehemaligen Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer anläßlich des wiederholten Scheiterns 2003 der sogenannten „Positivliste“ bestätigt:

    Horst Seehofer betreffend Positivliste

    […] „ja, das ist so seit 30 Jahren, bis zur Stunde, dass sinnvolle strukturelle Veränderungen, auch im Sinne von mehr sozialer Marktwirtschaft im deutschen Gesundheitswesen nicht möglich sind wegen des Widerstandes der Lobby-Verbände… [Die Pharma-Lobby setzte sich durch, mit massivem Druck] … Ich kann Ihnen nur beschreiben, dass es so ist, und dass es so abläuft, und zwar sehr wirksam…“

  80. @J.L.
    Sie sind im Irrtum. Ein G6PD-Mangel macht sehr wohl anfälliger für Covid19, weil dadurch die Vermehrung der Viren gestärkt wird. Chloroquin ist in diesem Fall kontraproduktiv, weil es die Erythrozyten zusätzlich schwächt. Außerdem kann es erhebliche Nebenwirkungen haben, z.B. eine irreversible Schädigung der Netzhaut.

    Eine Vorerkrankung ist keineswegs Bedingung für Covid19. Auch ganz gesunde Menschen sind daran schwer erkrankt oder gestorben. Und es können dauerhafte Schädigungen bzw. Beschwerden nachbleiben. Zahlreiche Infektionen belasten das Gesundheitssystem ganz erheblich und verursachen Kosten, nicht viel weniger als ein Lockdown.

    Sie argumentieren wie ein Zuschauer nachdem das Haus abgebrannt ist: “warum ist die Feuerwehr hier, es brennt doch gar nicht, ein Eimer würde ausreichen”. Denken wir an Beirut, niemand wollte die Gefahr wahrhaben, bis es zu spät war.

  81. Zitat Anton Reutlinger:
    Sie sind im Irrtum. Ein G6PD-Mangel macht sehr wohl anfälliger für Covid19, weil dadurch die Vermehrung der Viren gestärkt wird.

    Sie sind wohl selbst im Irrtum. Nirgendwo wurde nämlich bewiesen, dass der G6PD-Gendefekt für Covid-19 anfällig macht, Sie haben sich das wohl ad hoc ausgedacht.

    Schwarzafrika oder Nordafrika, wo dieser Gendefekt bekanntlich stark verbreitet ist (bis zu 20-30% der Bevölkerung) sind ohnehin wenig von Corona betroffen. Aus Senegal und Marokko werden ebenfalls Erfolge bei dem Einsatz von Hydroxychloroquin gemäß Protokoll von Prof. Raoult gemeldet, siehe zum Beispiel folgende Artikel – wobei ich mir vorstellen kann, dass man vor der Behandlung mit diesem Medikament systematisch nach dem Gen-Defekt G6PD testet, da die gefährliche Kontraindikation schon lange bekannt ist:

    Coronavirus: Didier Raoult the African and chloroquine, from Dakar to Brazzaville

    oder folgende Artikel aus Marokko in französischer Sprache:

    Sara Bellali vom Team von Prof. Raoult: „Der Prozentsatz von Covid-19-Genesungen in Marokko ist sehr hoch“

  82. Zitat Anton Reutlinger:
    Eine Vorerkrankung ist keineswegs Bedingung für Covid19. Auch ganz gesunde Menschen sind daran schwer erkrankt oder gestorben.

    Wo sind bitte Ihre Quellen und Statistiken?

  83. In USA sterben derzeit täglich über 1000 Menschen wegen Covid19. Darunter sind auch etliche junge und gesunde Menschen. Dafür braucht man keine Statistiken, die man ohnehin erst hinterher erstellen kann. Dieses Virus hält sich wenig an Statistiken und die Pandemie ist noch lange nicht am Ende.

  84. Über die Hälfte aller Menschen die weltweit sterben, vom Kind bis zum Greis, haben zum Zeitpunkt des Todes Toxoplasmose-Erreger in ihrem Körper.
    Nach neuer Covid-Medizin-Logik sterben also 50 – 70% aller Menschen weltweit an Toxoplasmose.

  85. Zitat Anton Reutlinger:

    In USA sterben derzeit täglich über 1000 Menschen wegen Covid19. Darunter sind auch etliche junge und gesunde Menschen. Dafür braucht man keine Statistiken, die man ohnehin erst hinterher erstellen kann. Dieses Virus hält sich wenig an Statistiken.

    Ist es etwa Ihr Ernst, dass man zur Beurteilung der Pandemie keine Statistiken braucht???!!!! Ich fasse es nicht… Da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln, das ist ja schier unfassbar…

    Immerhin sind alle Regierungen und Gesundheitsorganisationen einer anderen Meinung und sind im Gegenteil sehr bemüht, die Pandemie in erster Linie über die Erhebung von Statistiken zu analysieren und unter Kontrolle zu bekommen.

    Dabei wird Ihre aus der Luft gegriffene Aussage “Auch ganz gesunde Menschen sind daran schwer erkrankt oder gestorben” zum Beispiel von dem Robert Koch Institut radikal widerlegt, siehe weiter oben>/a> im heutigen Beitrag von Dirk Freyling zitierte Statistiken vom RKI:

    Zur Sache: [Seite 5*] Insgesamt sind 9.148 Personen in Deutschland (4,4% aller bestätigten Fälle) im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstorben (Tabelle 2). Bislang sind dem RKI drei COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Die verstorbenen Personen waren im Alter zwischen 3 und 18 Jahren, alle hatten Vorerkrankungen.

    Verwechseln Sie bitte Ihr Wunschdenken nicht mit der Realität. Und die Realität wird im erster Linie bei Pandemien durch Statistiken dargelegt. Jetzt haben Sie aber endlich was Wesentliches gelernt, Herr Wissenschaftler Reutlinger, oder? 😀

    Beweisen Sie also bitte mit anderen Statistiken als diejenige von RKI, dass “etliche junge und gesunde Menschen” an Covid-19 erkrankt und gestorben sind. Viel Glück…

    • A.R. schrub “etliche junge und gesunde” (also zwei), nicht “junge gesunde” als eins.
      Die 3 RKI Fälle waren junge Vorerkrankte, sagt nichts über ältere Gesunde aus.

  86. Nach der Statistik sind wir eines Tages alle tot. Ich möchte wetten, dass Menschen mit Vorerkrankungen ohne das Virus noch Jahre leben könnten und gerne leben würden. Vorerkrankungen haben auch junge Menschen, manche sind schon angeboren. Ohnehin sind Gesundheit und Krankheit relative Begriffe, die einer genaueren Definition bedürfen. Gibt es überhaupt noch gesunde Menschen? Nackte Zahlenmystik hilft niemandem, weil sie ziemlich willkürlich ist. Obwohl der Straßenverkehr statistisch bestimmt gefährlicher ist als Bunghee-jumping, würde ich lieber in ein Auto steigen als in den Abgrund springen.

    Hier ist eine Quelle:
    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/usa-junge-erwachsene-jugend-coronavirus-1.4966189

    Daten der amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC hatten kürzlich gezeigt, dass für die Risikogruppe jenseits der 65 zwar die größte Wahrscheinlichkeit besteht, nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 im Krankenhaus behandelt werden zu müssen. Doch der Unterschied zu jüngeren Erwachsenen wird kleiner. In den USA gab es bis Mitte April 8,7 Krankenhauseinweisungen pro 100 000 Einwohner aus der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen. Unter den Senioren jenseits der 65 waren es 128,3 von 100 000. Bis Ende Juni hatte sich der Anteil der jungen Erwachsenen allerdings verdreifacht, während jener der Alten “nur” um den Faktor 1,4 gestiegen war.

  87. Zitat Anton Reutlinger
    Ich möchte wetten, dass Menschen mit Vorerkrankungen ohne das Virus noch Jahre leben könnten und gerne leben würden.

    Das ist wieder eine rein subjektive Behauptung, die Sie objektiv und statistisch nicht belegen können. Es wäre schon, wenn Sie wissenschaftlich argumentieren können, anstatt zu „wetten“ oder sich zum Beispiel auf Quellen wie die FAZ zu berufen (HA HA HA 😀 😀 😀 ) …

    Das Wetten und die FAZ ändern nämlich nichts an der Tatsache, dass Ihre Behauptung völlig aus der Luft gegriffen ist, dass „viele“ bzw. „etliche junge und gesunde Menschen an Covid-19 sterben“, womit Sie eine tödliche Gefahr für Gruppen aus der Bevölkerung suggerieren wollen, die objektiv und statistisch nirgendwo als Risiko-Gruppen gelten.
    Ich habe zum Beispiel bereits weiter oben die “Altersverteilung der mit SARS-COV2 Verstorbenen in Deutschland – Stand 24.07.2020” von RKI, und sie widerspricht glatt Ihre gezielt vage Aussage von nicht genannten absoluten Zahlen („viele“, „etliche“) ohne jegliche Aussagekraft:

    Statistisch sind Menschen unter 50 von SARS-COV2 gemäß RKI nämlich mit Prozentzahlen unter 1 betroffen:

    0-9 Jahre : 0,01%
    10-19 Jahre: 0,02%
    20-29 Jahre: 0,10%
    30-39 Jahre: 0,25%
    40-49 Jahre: 0,83%

    Was die USA anbelangt verweise ich dabei auf wissenschaftlich belegten Fakten und Studien, die ich weiter oben ebenfalls bereits verlinkt habe und Ihre Behauptungen als völlig wertlos erscheinen lassen, zum Beispiel:

    . Die USA zählen bereits über 150,000 Corona-Todesfälle und befinden sich damit im Bereich einer pandemischen Influenza, vergleichbar mit den Pandemien von 1957 und 1968.

    . 45% der Corona-Todesfälle erfolgten in Pflegeheimen. Über 50% aller Todesfälle erfolgten in jenen sechs Bundesstaaten, die Covid-Patienten aktiv in Pflegeheimen unterbrachten.

    . Für Personen im Schul- und Arbeitsalter (bis 65) ist die Corona-Sterblichkeit laut CDC vergleichbar mit der Sterblichkeit durch andere Lungenentzündungen (z.B. durch Influenza).

    . Das Median-Alter der Covid-Todesfälle liegt in den USA bei 78.5 Jahren. Das ist höher als das Median-Alter der übrigen Todesfälle, aber tiefer als das Median-Alter der Covid-Todesfälle in Europa (typischerweise 80 bis 86 Jahre).

    Ihre Versuche, zusammen mit regierungstreuen Mainstream-Medien die Corona-Panik zu pflegen wirkt auf jeden Fall nicht auf mich, ich bin statistisch zu gut informiert, im Gegensatz zu Ihnen. Und die Statistiken überall auf der Welt widersprechen eindeutig alle Behauptungen über einen epidemiologischen Notstand.

  88. @J.L.
    Leider können Sie nichit mal richtig lesen. Meine Quelle war nicht die FAZ, sondern die SZ und diese beruft sich auf amerikanische, behördliche Quellen, die ebenfalls im Netz zu finden sind. Das Virus hinterlässt nicht nur Tote, sondern viele Erkrankte mit teilweise dauerhaften Schädigungen, besonders der Lungen. Die extreme Belastung in den Krankenhäusern führt zu Nebenschäden bei anderen Kranken.

    Ihre billige und völlig sinnlose Wortakrobatik widert mich nur an. Hier geht es nicht um Zahlen, sondern um die Menschen dahinter. Wenn ich krank werde, weil ich mich ungesund ernähre, dann ist es mein Risiko. Wenn ich aber schwer krank werde, nur weil andere Menschen sich unnötig egoistisch und verantwortungslos verhalten, dann ist das eine andere Sache. Ich möchte nicht infiziert werden, ganz egal wie die Zahlen aussehen, Punkt.

    Auch die Pflegekräfte in den Krankenhäusern und Seniorenheimen und die Sicherheitskräfte des Staates haben ein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit!

  89. zu den “jungen Gesunden”
    https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_88341832/covidom-studie-forscher-befuerchten-corona-infizierte-altern-schneller.html
    Covid-19 ist eine Endothelkrankheit, befällt die Wände der Blutgefäße, ein “Ganzkörperorgan”.
    Covid-19 betrifft im Akutstadium meist/zuerst die Atemwege und die Lunge, deswegen wurde es
    anfänglich als neuartige Lungenkrankheit, die bis zum Versagen (Beatmung) führt, diagnostiziert.

    Da die Spätfolgen auf das Endothelium erst in Jahren bekannt sein werden, ist jetzt Vorsicht und
    Vorsorge geboten, ein milder Verlauf (auf die Atemwege) garantiert keinen Schutz.
    Die ganze Verharmloserei, angetrieben von Möchtegerns und Esoterikern, die ihre Scharlatanerie
    geldbringend an 1°/oo Irregeleitete verkaufen wollen, politisch von rechts- und linkspopulistischen Trittbrettfahrern ausgenutzt, wird zum Bumerang.

  90. Erst einmal gilt zu Ihrer Information: Sie sind nicht verpflichtet, sich mit mir auszutauschen, es ist mir sogar ganz recht, wenn Sie darauf verzichten, ich kann problemlos verkraften Ihr Gerede zu lesen. 🙂 Ich halte nämlich nichts von Ihnen als Wissenschaftler und Diskussionspartner, und zwar schon seit längerer Zeit in anderen Blogs, das darf ich Ihnen jetzt vielleichr ruhig sagen. Ihre Aversion beruht also auf Gegenseitigkeit, ich würde es sehr gut verkraften, wenn Sie darauf verzichten würde mich anzusprechen oder meinen Name zu erwähnen. 🙂

    Zitat Anton Reutlinger
    Leider können Sie nichit mal richtig lesen. Meine Quelle war nicht die FAZ, sondern die SZ und diese beruft sich auf amerikanische, behördliche Quellen, die ebenfalls im Netz zu finden sind.

    SZ oder FAZ, oder SPIEGEL oder ZEIT oder ARD oder ZDF oder sonst ein Massenmedium ist es genauso das gleiche erbärmliche Bild: Das ist kein Journalismus mehr, das ist keine Information mehr, das ist nur Desinformation, Propaganda, Panikmache und Sprachrohre der Regierung. Wir sind schon so weit wie in autoritären Regimen, wir haben bereits ein Problem mit den sogenannten etablierten Medien und mit der Pressefreiheit, das ist nicht zu übersehen. Darüber hinaus sind Interpretationen von Statistiken durch Behörden mit hoher Vorsicht zu genießen, in den USA wie auch bei uns in Deutschland. Es ist dringend geboten, sich selbst direkt mit den Statistiken zu beschäftigen als mit derer Interpretation und Aufbereitung durch Behörden, ein eklatantes Beispiel dafür ist zum Beispiel die Bundesbehörde RKI in Deutschland, die mit den Statistiken die öffentliche Meinung Tag für Tag in der Medien dreist manipuliert.

    Zitat Anton Reutlinger:
    Wenn ich krank werde, weil ich mich ungesund ernähre, dann ist es mein Risiko. Wenn ich aber schwer krank werde, nur weil andere Menschen sich unnötig egoistisch und verantwortungslos verhalten, dann ist das eine andere Sache. Ich möchte nicht infiziert werden, ganz egal wie die Zahlen aussehen, Punkt.

    Auch die Pflegekräfte in den Krankenhäusern und Seniorenheimen und die Sicherheitskräfte des Staates haben ein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit!

    Erst einmal: Die Pflegekräfte in Krankenhäusern und Seniorenheimen gehören nicht zu den Risiko-Gruppen. Ich Frankreich zeigt zum Beispiel eine Studie des nationalen Statistik-Instituts INSEE, dass kein einziges Todesfall unter Pflegekräften bei 31.907 Fällen zu beklagen waren.

    In Deutschland wird es wohl dasselbe sein, das ist ja auch normal, die Hauptrisiko-Gruppe ist und bleibt durch Vorerkrankungen geschwächte alte Menschen (Altermedian 82 Jahre in Deutschland, 84 Jahre in Italien und Frankreich, 86 Jahre in Schweden) , und das Pflegepersonal gehört nunmal nirgendwo dazu, logisch, genauso wenig wie „die Sicherheitskräfte des Staates“, logisch.

    Herr Reutlinger, wenn Sie zu dieser hoch gefährdeten Risiko-Gruppe der geschwächten Pflegebedürftige in Pflegeheimen gehören, dann dürfen Sie in der Tat erwarten, dass Sie besonders geschützt werden, das will Ihnen kein Mensch in der Gesellschaft absprechen, ganz im Gegenteil! Es geht doch hauptsächlich seit Anfang der Pandemie um den Schutz dieser gefährdeten Risiko-Gruppe!

    Wenn Sie nicht im Pflegeheim leben, jedoch gesundheitlich genauso gefährdet sind (oder sich nur psychich genauso gefährdet fühlen, das ist auch problematisch), dann müssen Sie sich unbedingt selbst schützen!! Bleiben Sie weitgehend zu Hause, Herr Reutlinger, bitte keine Kontakte mehr zu Verwandten oder Freunden oder Nachbarn, tragen Sie eine FFP-Maske in öffentlichen Raumen und auch an der frischen Luft, sowie auch zu Hause, meinetwegen Tag und Nacht. Diese Maßnahmen werden Ihnen optimal schützen – und vielleicht auch beruhigen, das wäre schon mal etwas Positives, oder? 🙂

    • … nun … , ich möchte mich auch nicht mit Ihnen “austauschen”, zwecklos,
      aber Ihrem Unfug und Ihren Verfälschungen muß widersprochen werden.
      Wir wollen lediglich, daß Mitleser nicht durch Quatsch irregeleitet werden.
      Sie glauben doch wohl nicht, die Deutungshoheit an sich reißen zu könnern.
      Die Antwortfunktion dient der Sache, nicht als persönliche Lobeshymne.

    • PS @ …, Sie verwechseln das Diskussionsangebot der scilogs mit einem Chat.
      Wollen Sie chatten, telefonieren Sie gemütlich Wirrwar mit den “neuen” Freunden.

  91. @J.L.
    Mehr als 1,3 Millionen Ärzte und Pflegekräfte weltweit wurden laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang mit dem Coronavirus infiziert. Beschäftigte im Gesundheitssektor machten bisher etwa zehn Prozent aller weltweiten Covid-19-Fälle aus, Ärzte und Pflegekräfte riskierten nicht nur ihr Leben, sondern litten vielfach auch an körperlicher und psychischer Erschöpfung nach Monaten extrem fordernder Arbeit während der Pandemie.

    In Russland sind etwa 500 Ärzte und Pfleger gestorben, in USA 450, in Italien 100.

    Aus Ihnen spricht menschenverachtender Zynismus.

  92. Am 30. Juli hat eine Petition beim deutschen Bundestag das Quorum von 50.000 Unterschriften überschritten, siehe
    Petition 109562 – Einberufung einer “Expertenkommission” mit Befürwortern und Kritikern des bundesweiten Coronavirus-Lockdowns vom 12.04.2020

    Text der Petition, der sehr gut zu diesem Blog-Artikel und dieser Diskussion passt:

    Text der Petition

    Mit der Petition wird die unverzügliche Einberufung einer paritätisch mit Befürwortern und Kritikern des bundesweiten Coronavirus-Lockdowns besetzten Expertenkommission gefordert. Die Sitzungen der Kommission werden lückenlos per Parlamentsfernsehen übertragen. Die Kommission tagt so lange, bis sie dem Bundestag einen tragfähigen Konsens vorlegen kann.

    Begründung

    Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Die Folgen des umstrittenen Lockdowns einer ganzen Gesellschaft werden von vielen Menschen als äußerst einschneidend erlebt. Z. B. werden pflegebedürftige Senioren Berichten zufolge regelrecht im Stich gelassen, weil die Pflegeeinrichtungen nur noch mit Notbesetzung arbeiten und die Senioren von ihren Angehörigen isoliert werden.

    Darüber hinaus ist eine Spaltung der Gesellschaft zu beobachten, in diejenigen, die ihre Grundrechte verständlicherweise verteidigen und dabei auf jene stoßen, die aufgrund einer ebenso verständlichen Angst zunehmend Repressalien gegen die Gegner des Lockdowns einfordern. Niemand will wieder eine Gesellschaft, in der Nachbarn einander bei staatlichen Stellen denunzieren.

    Wir müssen die Gesundheit, die Stabilität und Integrität unserer Gesellschaft sowie unseren Wirtschaftskreislauf unverzüglich wiederherstellen.

    Dazu muss ein gesellschaftlicher Konsens über das weitere Vorgehen geschaffen werden.

    Dazu muss gewährleistet sein, dass nicht nur Experten mit einer bestimmten Meinung zu Wort kommen und das Gehör des Bundestages finden. Es müssen vielmehr alle relevanten Daten und Aspekte der ausgerufenen Pandemie zur Sprache kommen und auch alle machbaren konstruktiven Lösungsvorschläge.

    Mit der Einberufung einer solchen öffentlich tagenden Kommission unter der Schirmherrschaft des Bundestages und einer neutralen Moderation kann das derzeit spürbar schwindende Vertrauen der Bevölkerung in unsere Demokratie wieder hergestellt und eine drohende Spaltung der Gesellschaft vermieden werden.

    Die Berufung der Kommissionsmitglieder muss von vornherein transparent und nachvollziehbar erfolgen. Deshalb ist die Einbeziehung einer neutralen und mit demokratischen Konsensprozessen sehr erfahrenen Organisation entscheidend.

    Gemäß Petitionsrecht vom Grundgesetz müsste jetzt die Petition vom Bundestag angenommen, behandelt und entschieden werden. Ich sehe aber die Außerkraftsetzung des Grundgesetzes bereits so weit fortgeschritten und verankert, dass das Parlament diese Petition ignorieren wird.

    Das Parlament hat sich ohnehin selbst entmachtet und hat Null Interesse an eine paritätische Untersuchung der Entscheidungsgrundlagen, dafür sehr wohl Interesse an eine Spaltung der Gesellschaft, das erleben wir tagtäglich seitens Politiker aller Fraktionen. Ich halte die Lage für sehr ernst, die Demokratie ist abgesetzt, wir erleben einen Putsch.

    • In der Bevölkerung ist ein Streit entstanden, wie viel 2+2 ist. Eine große Mehrheit ist für 4, viele meinen aber auch, es sei 1, 2, 3, 5 oder 6. Zur Klärung wird eine Petition eingereicht. Eine Kommission soll eingesetzt werden. Da es sechs verschiedene Auffassungen gibt, soll die Kommission paritätisch mit je einem Sechstel von hartnäckig ideologisch verbohrten Vertretern der verschiedenen Auffassungen besetzt werden. In der ersten Sitzung stellt eine überwältigende Mehrheit fest, dass die Mainstreammedien, wahrscheinlich aus Profitsucht, fast unisono auf 4 setzen. Diese Möglichkeit wird nun in einer Abstimmung mit über 80% Mehrheit ausgeschlossen. Nun entbrennt ein bitterböser Streit, was die Antwort wirklich sein könnte.

  93. Zitat Gunter Dueck
    In der Bevölkerung ist ein Streit entstanden, wie viel 2+2 ist.

    Nein, Sie haben nichts von der Lage verstanden, rein gar nichts.

    In der Bevölkerung ist ein Streit der Art entstanden:

    – Die Corona-Maßnahmen waren richtig und alternativlos für das Wohl der Bevölkerung

    – Die Corona-Maßnahmen waren unverhältnismäßig und schädlich für das Wohl der Bevölkerung

    Das hat nichts damit zu tun, wie viel 2+2 sind. Sie haben von der Lage nichts verstanden bzw. nichts mitgekriegt.

    Und haben Sie eine bessere Art ein Land zu regieren und eine schwere gesellschaftliche Krise zu managen als die Demokratie? Autoritäre Regimen à la China gefällig?

    • … was macht denn gerade die französische “Gesellschaft”, wo das Gesundheitsministerium unzuverlässige Zahlen veröffentlicht und nicht weiß, wie es den Bediensteten geht?
      Die Franzosen als Volk haben sich an den Kopp gefaßt, als sie die Covidemo in Berlin gesehen haben und die sonstigen Covideppen-Aktivitäten, die zweifeln am dt-Verstand.

  94. Da wir nicht wissen, wie die Entwicklung ohne die Maßnahmen verlaufen wäre (wir können es uns denken, bzw. vom derzeitigen Wissen schlussfolgern), wäre eine solche Petition schlicht Blödsinn und verblendeter Rechthaberei geschuldet.

    Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Für eine Basisdemokratie ist die Welt zu kompliziert geworden. Wir würden auf den Stand eines Naturvolkes zurückfallen, denn die lauten Schreihälse wären nie zu Kompromissen bereit! Wir sehen in USA und Brasilien wie der Pöbel regiert.

  95. Hallo ihr lieben Realitätsverweigerer,

    ich finde es gut, dass ihr euren Unfug hier verbreitet, denn ihr trefft hier auf ein relativ unfruchtbares Gelände zur Verbreitung eurer absurden Mythen zu CV-19 (und auch zu anderen Themen).

    Ich behaupte mal, dass der größte Teil der Leser intelligent genug ist, euren Meinungsmüll entsprechend zu beurteilen, anders als in den Medien, in denen ihr euch sonst gerne tummelt, Fakebook, Bild, Welt und wie sie alle heißen.

    Anders ausgedrückt: Je mehr Zeit ihr damit verbringt hier eure Mythen zu verbreiten, umso weniger Schaden könnt ihr woanders anrichten.

    • Ich finde es auch gut, das die regimetreuen Schlafschafe hier ihren Propagandaquatsch nachplattern können, den sie in Talkshows aufgeschnappt haben. Das ist zwar meist ziemlich armselig, wenn man sich wirklich mit den Themen beschäftigt hat, aber immerhin ist es unterhaltsam.

  96. Ich fühle mich vom heutigen Artikel von Ulrich Teusch bei MULTIPOLAR 100%-ig vertreten – besser hätte ich meine eigenen Gedanken und Gefühle nicht ausdrücken können. Den Mann finde ich ohnehin große Klasse, ich bin froh und beruhigt, dass es noch solche Menschen im akademischen Lager gibt. Uff! 🙂 🙂 🙂

    Querdenker aller Lager ignorieren Abstandsgebote

    Die Maxime „Teile und herrsche“ ist zur Richtschnur der deutschen Politik geworden. Es gibt keine ernstzunehmende parlamentarische Opposition mehr. Die etablierten politischen Kräfte bilden faktisch eine Einheitsfront. Von Woche zu Woche wird die Spaltung der Gesellschaft spür- und sichtbarer. Demokratie und Rechtsstaat sind in Gefahr. Viele Millionen Bürger, die sich von der herrschenden politischen Klasse nicht mehr repräsentiert fühlen, die ihren Dissens und ihren Protest artikulieren, werden aus jeglicher Debatte ausgegrenzt – stigmatisiert, diffamiert, ruiniert. Worauf soll das hinauslaufen? Auf einen Schrecken ohne Ende? Oder auf ein Ende mit Schrecken? […] Weiterlesen….

    • Teusch: ” Statt beizeiten auszurufen „mission accomplished“, also den großen Sieg über das Virus zu verkünden und zum status quo ante zurückzukehren, haben machtbesessene, wirklichkeitsfremde Politikaster (wie Rudi Dutschke sie gerne nannte) den Absprung verpasst.”

      Da hat ein Professor seinen Verstand abgegeben. Genau das hat doch Trump in den USA versucht. Ergebnis: 160 000 Tote.

      Das Problem, was viele haben, ist, dass ihre Welt zusammengebrochen ist, weil das Virus sich eben nicht ihrer Weltanschauung entsprechend verhält.

  97. Wirklichkeitsfremde, vergnügungssüchtige Ignoranten kennen keine Verantwortung und keine Toleranz für die Gemeinschaft. Für sie zählt nur das absolute Ego.

    STURGIS, S.D. — Tens of thousands of motorcyclists roared into the western South Dakota community of Sturgis on Friday, lining Main Street from end to end, for the start of an annual rally that kicked off despite objections from residents and with little regard for a public health emergency ravaging the world … Their gear did not include face masks, and social distancing guidelines were completely ignored.

    It could have been any other past summer rally in Sturgis, with herds of R.V.s, bikers and classic cars converging for the Sturgis Motorcycle Rally, a 10-day affair that was expected to attract roughly 250,000 enthusiasts this year

    Man darf hier getrost Parallelen ziehen zu den Vorfällen, wo Rettungskräfte, Feuerwehr oder Polizisten im Einsatz behindert, bespuckt und verprügelt wurden. Solche Menschen gibt es auch im akademischen Lager, es sind nicht nur die Underdogs. Die schärfsten Kritiker des Staates kennen keine Selbstkritik, wohl aber Überheblichkeit, Selbstmitleid und Opfergehabe.

  98. Sogar im politischen Lager scheint man jetzt langsam zu merken, dass etwas mit der Meinungsfreiheit, der Demokratie und der Presse nicht stimmt: Es gibt neuerdings Stimmen aus der Politik die sich besorgt melden und für die Verteidigung der Rechtstaatlichkeit und der Demonstranten eintreten, zum Beispiel Arnold Vaatz, Hans-Peter Friedrich, Axel Fischer, Peter Raumsauer, Andreas Mattfeldt, Alois Karl, Thorsten Herbst und Holger Zastrow, siehe
    Freiheitsdebatte – Bundespolitiker verteidigen Arnold Vaatz. Auszüge:

    Bundespolitiker aus Union und FDP nehmen den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Arnold Vaatz gegen Angriffe aus linken Parteien und Presse in Schutz. Er hatte Kritik an den offenkundig heruntergespielten Teilnehmerzahlen zur Demonstration vom 1. August geäußert.
    […]
    Der frühere Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht durch die Angriffe auf seinen Bundestagskollegen Arnold Vaatz die Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr: „Solange es freie Denker wie Arnold Vaatz gibt, besteht für unsere Demokratie noch Hoffnung. Die armselige Hysterie derjenigen, die den politischen Diskurs und den Widerspruch fürchten, zeigt, dass die Meinungsfreiheit in Gefahr ist.“
    […]
    Ebenso verteidigt Unionsfraktionsvorstandsmitglied Axel Fischer (CDU) seinen Bundestagskollegen gegen die Attacken aus dem linken Lager: „Wenn ein Politiker, der in der DDR mutig für Bürgerrechte einstand solche Vorwürfe erhebt, nehme ich das sehr ernst. Das Aufheulen der vereinigten Linken spricht zudem dafür, dass Arnold Vaatz den Finger an der richtigen Stelle in die Wunde gelegt hat.“
    […]
    Vor Interventionen der Unionsfraktionsführung gegenüber dem eigenen Fraktionsvize warnt zudem der frühere Bundesminister Peter Ramsauer (CSU): […] t. Wenn jetzt die eigene Fraktionsführung ihren stellvertretenden Vorsitzenden im 30. Jahr der deutschen Einheit auf Linie bringen will, ist das kein Ruhmesblatt für die Demokratie“, […] Maulkörbe von der Fraktionsführung hat es unter der Führung von Volker Kauder und mir als CSU-Landesgruppenchef niemals gegeben. Es galt die Freiheit der Gedanken und des Wortes. Die geht leider heutzutage immer mehr verloren.“
    […]
    Beistand leistet Vaatz auch der niedersächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt. […] „Ich bin Arnold Vaatz für seine Worte über die derzeitige mediale Begleitung von Demonstrationen sehr dankbar und voll bei ihm. […] Gerade in der derzeitigen Corona Zeit, wo die Regierung Maßnahmen auf Grundlage eines neu gefassten Infektionsschutzgesetzes für das Volk beschließt, Grund – und Freiheitsrechte in nie dagewesener Weise ohne Parlamentsbeteiligung außer Kraft gesetzt hat, sei es doch nicht verwunderlich, dass Bürger, die dies anders sehen, sich zu Wort meldeten.
    […]
    Der CSU-Haushaltspolitiker Alois Karl hält die Angriffe für unberechtigt: „Arnold Vaatz ist für mich einer der authentischen Abgeordneten. Er hat sich als Bürgerrechtler für Freiheit und Demokratie in der DDR eingesetzt. Bei ihm sind eben die Methoden, wie Zahlen und Statistiken im DDR-Regime manipuliert wurden, noch tief verankert.“ Karl könne nachfühlen, wenn Vaatz Tendenzen erkennt, die wieder so einer Richtung von damals ähneln. „Wenn er sieht, dass in Berlin deutlich mehr Demonstranten vor dem Brandenburger Tor versammelt waren, als die Polizei angibt, kann ich seine Bedenken verstehen.“
    […]
    Auch FDP-Bundesvorstandsmitglied Torsten Herbst steht Vaatz zur Seite: „Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind ein hohes Gut in unserer Demokratie. Deshalb dürfen alle verfassungsrechtlich zulässigen Meinungen auch verbreitet werden – das hält unsere Gesellschaft aus.“ […] „Es kann nicht sein, dass die Einhaltung von Hygieneregeln nach Inhalt und Zweck einer Demonstration unterschiedlich beurteilt wird. Das Virus orientiert sich bei seiner Verbreitung schließlich nicht am Demonstrationszweck.“ Herbst erinnert daran, dass bei der mehrheitlich linksdominierten Black Lives Matter-Demonstration auf dem Berliner Alexanderplatz, bejubelt von der Presse, auch keine Hygieneregeln eingehalten wurden.
    […]
    Gleichfalls verteidigt Sachsens früherer FDP-Landes- und Fraktionschef Holger Zastrow Bürgerrechtler Vaatz und die Meinungsfreiheit in Deutschland: „Man muss nicht alle Einlassungen teilen, aber dass die gesammelte Linke samt ihrer Fans in den Medien Arnold Vaatz jetzt derart massiv attackieren, zeigt dass er den Finger in die Wunde gelegt hat.“ Zastrow fällt nach drei Jahrzehnten Mauerfall auf: „Das in Wahrheit bemerkenswerteste dabei ist, dass man sich 30 Jahre nach der Einheit überhaupt rechtfertigen muss, wenn man sich staatsskeptisch dem um sich greifenden Bevormundungskollektivismus entgegenstellt und für Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung eintritt.“

    • Wo ist die Meinungsfreiheit gefährdet, wenn all diese öffentlichen Verteidiger von Vaatz noch nicht im Gefängnis sitzen und noch nicht mal ihre Ämter verloren haben? Sie verwechseln legitime Kritik mit Einschränkung der Meinungsfreiheit. Das ist pure und widerliche Demagogie und, siehe oben, primitives Selbstmitleid und Opfergehabe.

      Das ist die wahre Gefahr für die Demokratie: die Unfähigkeit zu sachlicher Debatte und das fehlende Eingeständnis mangelnden Wissens. Alle seriösen Virologen haben immer wieder auf noch mangelhafte Daten und auf mangelndes Wissen über das Virus hingewiesen. Anfangs gab es unterschiedliche Meinungen über die Wirksamkeit von Masken. Inzwischen gibt es Studien, die eine Wirksamkeit belegen, indem die Anzahl aufgenommener Viren reduziert wird, wodurch eine Infektion zumindest abgemildert wird.

  99. Die ominöse „Zweite Welle“ wird manipulativ herbeigeredet und statistisch konstruiert durch die (stillschweigende) Erhöhung der Massentestung. Dabei hat sogar der Gesundheitsminister Jens Spahn selbst erklärt, dass man nicht zu viel testen darf, weil man schließlich mehr falsche Positive als tatsächlich Positive erhält.
    Siehe: Jens Spahn zu Massentests

    Man fragt sich dann, warum er sich nicht an seinen eigenen Erkenntnisse hält, warum er von seinen Behörden Massentestung vornehmen lässt, warum er die statistische Erhöhung der positive Fällen, die als Erkrankung manipulativ verkauft werden, ohne Angabe der Erhöhung der Test vorgaukeln lässt und warum er selbst zwangsweise verfassungswidrige Massentests per Verordnungen erzwingt…

    Siehe auch:

    Die „Zweite Welle“: Kompetenzfrei und alarmistisch

    Bei inzwischen fast 600.000 Tests wöchentlich stieg der prozentuale Anteil der positiv Getesteten von 0,6 auf 1 Prozent an (Epidemiologisches Bulletin Seite 31). Daraus wird die „zweite Welle“ konstruiert, während es gute Argumente dafür gibt, dies als normale Schwankungsbreite vor allem falsch positiver Ergebnisse eines immer noch nicht ordnungsgemäß überprüften Tests anzusehen (Stichwort niedrige Prävalenz). Nach wie vor wird irreführend dabei von Infizierten gesprochen.

    Alle Voraussagen zu einer echten Welle aufgrund der Massendemonstrationen sind nicht eingetroffen. Wäre das Virus tatsächlich so infektiös und die Bevölkerung ohne Immunschutz, müssten ganz andere Zahlen auffallen. Die wirklich relevante Information ist jedoch, wer krank wird. Zumindest gibt es die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-Patienten.
    Ein fachkundiger Leser gab mir den Hinweis, dass diese deutschlandweit kontinuierlich von 3.000 im April auf derzeit 229 abgesunken ist (Stand 07.08.2020). Leider werden das Durchschnittsalter und die Grunderkrankungen nicht mittgeteilt. Wer hier von gesellschaftlicher Bedrohung spricht, tut dies kompetenzfrei und rein alarmistisch.

    • … rechnen Sie Ihre Behauptung mal mit Mathematik nach, dann werden Sie merken,
      daß das mal wieder hingeschrubener Blödsinn ist.
      Sieht man ganz ohne Krücken an den klinischen Fällen, die sind ohne Test auch da,
      Tests dienen nur für Bestätigung/Ausschluß des Virus inkl Dunkelziffer.
      Unterstellen Sie nicht anderen die Ihnen in Statistik fehlende Mathekompetenz.

  100. Die Antwort gibt das Virus selber, eine Nachricht von heute (NYT):

    Hundreds of children in America, most of them previously healthy, have experienced an inflammatory syndrome associated with Covid-19, and most became so ill that they needed intensive care, according to a new report from the Centers for Disease Control and Prevention.

    The syndrome, which can be deadly, has rattled parents and education officials as schools across the United States struggle with the prospect of reopening in the fall and the coronavirus continues its spread.

    Da es für Covid19 noch keine zuverlässige Therapie gibt, muss man die Erkrankung vermeiden, soweit möglich. Dafür gibt es Rezepte. Der Unterschied zu anderen Krankheiten ist, dass man sie nur von lieben Mitmenschen bekommen kann!

  101. Weitere Informationen aus der August-Aktualisierung des Schweizer Portals “Swiss Policy Research” mit Verlinkungen auf alle Quellen: Fakten zu Covid-19

    Kinder und Schulen

    Bereits seit März ist bekannt, dass das Erkrankungs- und Übertragungsrisiko bei Kindern im Falle von Covid19 minimal ist. Hauptgrund dafür dürfte eine vorbestehende Immunität sein durch den häufigen Kontakt mit bisherigen Coronaviren (d.h. Erkältungsviren). Für die Schließung von Grundschulen, Kindergärten und Kitas sowie für besondere Schutzmaßnahmen in Schulen gab und gibt es deshalb keinen medizinischen Grund.

    Inzwischen wurden einige weitere Aspekte zu diesem Thema bekannt:

    . Der britische Epidemiologe Professor Mark Woolhouse erklärte, es gebe weltweit keinen einzigen bestätigten Fall einer Ansteckung eines Lehrers durch einen Schüler.

    . Tracing-Pionier Island fand “keinen einzigen Fall, in dem ein Kind unter 10 Jahren seine Eltern angesteckt hat.”

    . Der Direktor der US CDC, Robert Redfield, erklärte in einem Vortrag, dass die Anzahl der zusätzlichen Selbstmorde und Drogentoten bei Jugendlichen in den letzten Monaten “weitaus größer” gewesen sei als die Covid-Todesfälle.

    . Ein gemeinsamer Bericht von Schweden (ohne Schließung der Grundschulen) und Finnland (mit Schließung der Grundschulen) kam zum Ergebnis, dass sich die Infektionsraten bei Kindern in den beiden Länder nicht unterschieden.

    . In den USA starben laut der Gesundheitsbehörde CDC seit Jahresbeginn dreimal mehr Kinder bis 14 Jahre an Influenza als an Covid-19 (101 versus 31).

    . Eine kanadische Untersuchung kam zum Ergebnis, dass die meisten der Kinder mit “Kawasaki-ähnlichen” Entzündungssymptomen gar keine Corona-Infektion hatten. Die medial stark dramatisierte Erkrankung bei Kindern sei “sehr, sehr selten”, so die Forscher.

    . Eine deutsche Studie kam zum Ergebnis, dass Kinder epidemiologisch “wie Bremsklötze” wirken und die Ausbreitung des neuen Coronavirus verlangsamen.

  102. Zitat Swiss Policy Research
    . Eine kanadische Untersuchung kam zum Ergebnis, dass die meisten der Kinder mit “Kawasaki-ähnlichen” Entzündungssymptomen gar keine Corona-Infektion hatten.

    Mit dieser Erkrankung bei Kindern wurde eine Zeit lang in den Medien überall versucht, Panik zu schüren.

    Der folgende, sehr recherchierte und dokumentierte Artikel vom 21. Mai 2020 zeigt, dass diese Erkrankung nichts mit einer Corona-Infektion zu tun hat, sondern dass es sich offensichtlich um einen Impfschaden von Masern-Impfstoffen verschiedener Hersteller, siehe Der Sündenbock

  103. Vor dem Hintergrund der eingetretenen Impfschäden bei Kindern durch Impfstoffe des Herstellers GlaxoSchmitKline mit den Erkrankungen Kawasaki und Narkolepsie, siehe im weiter oben verlinkten investigativen Artikel: Der Sünderbock:

    Besonders brisant: Der Virologe Prof. Christian Drosten, der die Bundesregierung bereits in Sachen Schweinegrippe medienwirksam und unantastbar beraten hatte, erhielt nicht nur 2004 den GlaxoSmithKline-Förderpreis für klinische Infektiologie, sondern empfahl noch im Mai des Jahres 2010 der deutschen Bevölkerung dringend, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen:

    „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende, allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeigt, als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“

    Drosten hatte sich geirrt, die Schweinegrippe war ein Fehlalarm — die tragischen Impfschäden waren es leider nicht.

    Darüber hinaus sind alle Schäden, die ebenfalls in den Medien gleich als Folgeschäden von Covid-19 zugeordnet wurden, ebenfalls als Nebenwirkungen von Impfungen gegen Influenza schon lange bekannt, siehe im verlinkten Artikel:

    Bei dem Impfstoff Prevenar 13 von Pfizer fand sich ein Hinweis auf mögliche Verschlimmerungen der sonst üblichen Nebenwirkungen bei gleichzeitiger Impfung mit einem trivalenten, inaktivierten Grippe-Impfstoff (TIV). Zu dem Impfstoff PNEUMOVAX-23 von Sanofi Pasteur war zu lesen, dass gesunde Erwachsene nicht routinemäßig neu geimpft werden sollten, da bei einem kürzeren Zeitabstand als alle 3 bis 5 Jahre die Risiken für Nebenwirkung erhöht seien. Bei Patienten über 65 sei zudem das Auftreten einiger systemischer Nebenwirkungen erhöht, sollte eine Wiederholungs-Impfung zu früh erfolgen. Auch sollen gesunde Kinder laut Hersteller-Angaben nicht routinemäßig erneut geimpft werden, auch hier gelte das empfohlene Zeitfenster von 3 bis 5 Jahren.

    Besonders brisant:

    Im März 2020 empfahlen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und andere allen Menschen ab 60 Jahren sowie Kindern, sich gegen Pneumokokken impfen zu lassen, obwohl der Hersteller unmissverständlich davon abrät, sich als gesunder Mensch routinemäßig und in einem kürzeren Abstand als den empfohlenen 3 bis 5 Jahren impfen zu lassen.

    Damit nicht genug: Der Virologe Christian Drosten empfahl sogar die zusätzliche Impfung gegen Grippe, obwohl sich aus einer gleichzeitigen Impfung mit beiden Impfstoffen laut Hersteller-Informationen verstärkte Nebenwirkungen ergeben könnten.

    Der Artikel dokumentiert auch ausführlich den „Zufall“ zwischen massiver Influenza-Impfkampagne in der Lombardei und in den USA und Ausbruch von Covid-19:

    „Ausgerechnet die Lombardei, genauer gesagt die Provinz Bergamo, hat im letzten Jahr eine massive Grippe-Impfkampagne durchgeführt: Es wurden 154.000 Dosen eingekauft und verteilt, davon allein 129.000 an Personen über 65 Jahren.

    Ebenso im Fokus standen Personen mit chronischen Erkrankungen, also letztlich genau die Risikogruppen für Covid-19. Genau diese Patienten waren es schlussendlich auch, welche hauptsächlich an den Folgen der Covid-19-Erkrankung in der Lombardei verstarben.“

    • Woher nehmen Sie bloß Ihre Märchen?

      Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Erwachsenen ab einem Alter von 60 Jahren eine Impfung gegen Pneumokokken. Hierfür sollte ein Pneumokokken-Impfstoff, der gegen 23 verschiedene Pneumokokken-Typen schützt (PPSV23), verwendet werden.

      Wegen der begrenzten Dauer des Impfschutzes gegen Pneumokokken hält die STIKO die Auffrischung mit einem Mindestabstand von 6 Jahren aus medizinischer Sicht eigentlich für alle Erwachsenen ab dem Alter von 60 Jahren für sinnvoll. Eine generelle Auffrischung wird dieser Altersgruppe trotzdem aktuell nicht empfohlen, da der Impfstoff hierfür zurzeit nicht zugelassen ist. Die Wiederholungsimpfung gesunder über 60-Jähriger sollte daher von der Ärztin bzw. dem Arzt beurteilt werden.
      [..]
      Stellungnahme der Ständigen Impfkommission: Durchführung von empfohlenen Schutzimpfungen während der COVID-19-Pandemie

      Gerade während einer Pandemie kommt ­allgemein gültigen Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit große Bedeutung zu. Wie das Epidemiologische Bulletin 18/2020 ausführt zählen vor allem die von der STIKO empfohlenen Impfungen dazu.

  104. Obwohl die WHO im Juli 2020 die Corona-Impfung von 1,5 Milliarden Menschen bis 2021 an angekündigt hat (siehe Verlinkung weiter oben), dämpft sie jetzt drastisch diese vermeintliche Hoffnung, siehe:

    WHO erwartet keine Vakzin-Wunderwaffe gegen Covid-19

    Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation zieht in Betracht, dass es nie einen wirksamen Impfstoff geben könnte.

    Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, geht davon aus, daß es ein wirksames Vakzin als alleiniges Mittel gegen Covid-19 nicht geben wird. Ghebreyesus äußerste sich dazu auf einer Online-Pressekonferenz, wie The Indian Express berichtet.

    «Eine Reihe von Impfstoffen befindet sich derzeit in klinischen Phase-III-Studien, und wir alle hoffen, dass wir entsprechend eine Reihe wirksamer Impfstoffe haben werden die helfen können, Menschen vor einer Infektion zu bewahren. Allerdings gibt es im Moment keine Wunderwaffe, und es könnte sie auch nie geben».

    Wie dem auch sei, auch wenn es keinen Corona-Impfstoff geben sollte, ist die WHO-Corona-Pandemie bereits ein riesen Erfolg und ein gigantisches Geschäft für die Pharma-Industrie, allein zum Beispiel durch die „Spenden“ der Regierungen aus der Steuerkasse – siehe weiter oben aus Deutschland in dieser Diskussion:
    Angela Merkel unterstütze Bill Gates Impfstoffpläne schon im Januar – mit 600 Millionen Euro

    Außerdem ist der Testmarkt, der inzwischen Milliarden Dollar/Euro ausmacht, so groß, dass die Pharma-Firmen schon allein damit genauso große Profite erreichen, wie früher mit Impfungen. Alles ist also in bester Ordnung mit der WHO-Corona-Pandemie, wie auch damals mit der WHO-Schweinegrippepandemie, ist es nicht schön? 🙂

    • “Alles ist also in bester Ordnung mit der WHO-Corona-Pandemie,”

      Jaja, es ist alles in bester Ordnung mit über 727 000 Toten weltweit, bestimmt …

      (facepalm)

    • Ich habe kein Interesse, mich in billigen und polemischen Provokationen einziehen zu lassen. Ist es etwa das Niveau, das Sie hier in dieser Diskussion anstreben und auch fördern? Offensichtlich… (wundert mich eigentlich jetzt nicht mehr von Ihnen).

      • Die größten Schreihälse haben weder Fachkenntnisse noch Leseverständnis. Das Virus verändert sich regional und zeitlich. Deshalb wird es nie einen einzigen Impfstoff geben können, der als Wunderwaffe einzusetzen wäre. Es wird verschiedene Impfstoffe mit unterschiedlichen Wirkungsbereichen geben müssen. Auch wenn der erste Impfstoff am Markt ist, wird weitere intensive Forschung notwendig sein. Allein die Produktion, Verteilung und Anwendung kann Jahre dauern. Nicht überall in der Welt sind die organisatorischen Bedingungen so gut wie in Deutschland und Widerstände gegen die Impfung sind zu erwarten. Auch Rückschläge, z.B. durch Nebenwirkungen, dürfen nicht ausgeschlossen werden.

        Allmählich verdichtet sich das Bild über das Virus (NYT 6.8.20):

        Researchers in South Korea found that roughly 30 percent of those infected never develop symptoms yet probably spread the virus.

        Of all the coronavirus’s qualities, perhaps the most surprising has been that seemingly healthy people can spread it to others. This trait has made the virus difficult to contain, and continues to challenge efforts to identify and isolate infected people.

        A new study in South Korea, published Thursday in JAMA Internal Medicine, offers more definitive proof that people without symptoms carry just as much virus in their nose, throat and lungs as those with symptoms, and for almost as long.

        The participants were mostly young, with a median age of just 25.

      • Eine Erklärung dürfte sein, daß junge Menschen eine noch sehr effektive
        unspezifische Immunität gegenüber allem Möglichen haben, wird ständig
        mit Kreuzimmunität (ist keine da) gegen andere Corona-Viren verwechselt.
        Den Vorteil haben zB auch Afrikaner gegenüber “trainierten” Europäern.
        Dilemma für ältere, die auf die spezifischen Antikörper angewiesen sind,
        ist, daß “junge ohne Symptome” dennoch ansteckend stille Treiber sind.

  105. Heute Demo in Dortmund, es sind 2800 Leute gekommen, doppelt so viele, wie der Veranstalter erwartete. Jetzt kommen nicht mehr so viele wie in Berlin, deren Anzahl hier im Blog mit 800.000 angegeben wurde. 2800 Dortmund + 5000 Stuttgart, das ist jetzt schon eine Masse mehr. Ich will die selbst gar nicht zusammenaddieren, weil hier in der Summe sofort Dissens entsteht. Ich finde es nur ziemlich schlimm, dass sich außerhalb von Berlin so wenige Querdenker finden lassen. Es gibt schon so viele Verschwörungstheorien, dass wenigstens einer pro Theorie kommen sollte, um gegen die Mainstreammedien standzuhalten, auch gegen Florian Schröder zum Beispiel, der sich in S für das Grundrecht auf Meinungsfreiheit einsetzte (es war aber wohl Satire, oder?).

    • … nicht vergessen, daß Berlin ein organisierter Betriebsausflug für Schwaben war.
      Die Berliner halte ich für gebildeter, alleine können die so viele nicht aufbringen.

  106. Zitat Jocelyne Lopez
    Außerdem ist der Testmarkt, der inzwischen Milliarden Dollar/Euro ausmacht, so groß, dass die Pharma-Firmen schon allein damit genauso große Profite erreichen, wie früher mit Impfungen. Alles ist also in bester Ordnung mit der WHO-Corona-Pandemie, wie auch damals mit der WHO-Schweinegrippepandemie, ist es nicht schön? 🙂

    Zitat Paul Stefan:
    Jaja, es ist alles in bester Ordnung mit über 727 000 Toten weltweit, bestimmt …

    .

    Nur, dass die ganz gewöhnlichen Grippewellen diese Zahl auch ganz locker schaffen, seit Jahrzehnten…
    Quelle: RKI – Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe – Stand 30.01.2019

    Daten des RKI-Bürgerportals GrippeWeb deuten darauf hin, dass jeder zweite Erkrankte mit typischen Grippesymptomen zum Arzt geht. Demnach erkranken während einer saisonalen Grippewelle in Deutschland zwischen zwei und 14 Millionen Menschen an Influenza, bisweilen auch mehr. Die Zahl der Infektionen während einer Grippewelle – nicht jeder Infizierte erkrankt – wird auf 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung geschätzt, in Deutschland wären das 4 bis 16 Millionen Menschen.

    Alles ist eine Frage der richtigen Relationen, denn absolute Zahlen sind bei Statistiken nicht aussagekräftig – das können aber die Corona-Hypoconder seit Monaten partout nicht verstehen, da ist nichts zu machen, sie lieben zu sehr ihre eigene Panik. 🙂

    • Es geht um Tote! nicht um Erkrankte!

      Was sollen Ihre ständigen saudämlichen Smileys? 🙂

      Sie sind die vollendete Inkarnation des Dunning-Kruger-Effekts:

      “Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet die kognitive Verzerrung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen, das eigene Wissen und Können zu überschätzen. Diese Neigung beruht auf der Unfähigkeit, sich selbst mittels Metakognition objektiv zu beurteilen. ”

      https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

      Ich bitte um Bestätigung, dass Sie diesen Hinweis gelesen haben 🙂

  107. Weiter zu aktuellen wissenschaftlichen Studien zur Information der stillen Mitleser dieses Blogs:

    Keine Maske, kein Abstand, keine Impfung — aber bereits immun.

    In den Slums von Mumbai, Indien, ist die Herdenimmunität erreicht, 60 Prozent der Bewohner haben Antikörper.

    Während je längers je mehr der schwedische Weg (wir berichteten) als intelligente Alternative zum Lockdown auch Kritiker zu überzeugen beginnt, zeigen epidemiologische Untersuchungen in den Slums von Mumbai, daß es noch einfacher geht: Auch ohne Abstandsregeln, Masken oder gar einem Vakzin sind dort mittlerweile 60 Prozent der Menschen gegen SARS-CoV-2 immun. Das berichtet die NZZ. Damit sei die Herdenimmunität erreicht worden.

    An sich müsste diese Nachricht zu fetten Schlagzeilen in allen Medien führen, doch sie findet sich lediglich in einem einzigen von mehreren Absätzen im NZZ-Artikel:

    «In den Slums von Mumbai scheint etwas geschehen zu sein, was Politiker auf der ganzen Welt seit dem Ausbruch der Corona-Krise herbeisehnen. Laut einer indischen Studie haben sich in Mumbais Slums 57 Prozent der Bevölkerung mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt und Antikörper gebildet. Wenn diese Zahl stimmt, dann wäre die weltweit erste Herdenimmunität nachgewiesen. Diese könne erreicht werden, sobald sich rund 60 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus infiziert hätten, wiederholen Experten seit Monaten».

    Tatsächlich lebten in in Mumbais Slums die Menschen «dicht beieinander, Abstandhalten ist kaum möglich, viele Familien teilen sich Toiletten und Wasserstellen», schreibt die NZZ.

    Quelle: Hoffnung aus dem Slum – die Bewohner von Mumbais Armenvierteln könnten als Erste eine Herdenimmunität erreicht haben – 1. August 2020

    SARS-CoV2 Sero-Prevalence Study in Mumbai; NITI Aayog–BMC-TIFR Study – First Round Report. – 28. Juli 2020

    .

    Aus der August-Aktualisierung des Informationsportals Swiss Policy Resesarch Fakten zu Covid-19 mit Verlinkung aller Quellen:

    Zur Immunität gegen das neue Coronavirus

    Zu Beginn der Corona-Pandemie bestand die Befürchtung, gegen das neue Coronavirus gebe es keine Immunität in der Bevölkerung. Dies war einer der wesentlichen Gründe für die große Angst vor dem Virus und für die ursprüngliche Strategie des “flatten the curve”.

    Ab März und April erschienen jedoch die ersten Studien, die aufzeigten, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung doch bereits über eine gewisse Immunität gegen das neue Virus verfügt, die durch den Kontakt mit früheren Coronaviren (Erkältungsviren) erworben wurde.

    Im Juli erschienen nun weitere wichtige Studien zu diesem Thema:

    – Eine neue Studie aus Deutschland kam zum Ergebnis, dass bis zu 81% der Personen, die noch keinen Kontakt mit dem neuen Coronavirus hatten, bereits über kreuzreaktive T-Zellen (durch frühere Coronaviren) und damit über eine gewisse Hinter­grund­immunität verfügen. Dies bestätigt frühere Studien zur T-Zellen-Immunität.

    – Eine britische Studie fand überdies, dass bis zu 60% der Kinder und Jugendlichen und circa 6% der Erwachsenen bereits über kreuzreaktive Antikörper gegen das neue Coronavirus verfügen, die durch den Kontakt mit bisherigen Coronaviren entstanden sind. Dies dürfte ein weiterer wichtiger Aspekt zur Erklärung der sehr geringen Krankheitsrate bei Kindern und Jugendlichen sein.

    – Eine Studie im Fachblatt Nature kam im Falle von Singapur zum Ergebnis, dass Personen, die 2002/2003 an SARS-1 erkrankt waren, auch 17 Jahre später noch über T-Zellen verfügten, die auch gegen das neue SARS-2-Coronavirus reaktiv sind. Zudem fanden die Forscher bei rund der Hälfte der Personen, die weder an SARS-1 noch an SARS-2 erkrankt waren, bereits kreuzreaktive T-Zellen, die durch den Kontakt mit anderen, teilweise unbekannten Coronaviren entstanden sind. Die Forscher vermuten, dass die unterschiedliche Verbreitung solcher Coronaviren und T-Zellen miterklären können, warum manche Länder stärker oder schwächer vom neuen Coronavirus betroffen sind, unabhängig davon, welche politisch-medizinischen Maßnahmen sie ergreifen.

    – Bereits zuvor haben Analysten darauf aufmerksam gemacht, dass pazifische Länder und insbesondere die Nachbarländer Chinas bisher sehr tiefe Covid-Todesraten aufweisen, und zwar unabhängig von ihrer Bevölkerungsstruktur (jung oder alt) und den ergriffenen Maßnahmen (mit oder ohne Lockdown, Massentests, Masken etc.). Eine mögliche Erklärung dafür könnte die Verbreitung früherer Coronaviren sein.

    – Der Harvard-Immunologe Michael Mina erklärte, dass das von einigen Medien dramatisierte “Abfallen der Antikörper-Konzentration” nach einer Covid-Erkrankung “völlig normal” und “wie im Lehrbuch” sei. Der Körper stelle die längerfristige Immunität durch T-Zellen und Erinnerungs­zellen im Knochenmark sicher, die bei Bedarf rasch neue Antikörper erzeugen können.

    Siehe auch: Immunologische Studien zum neuen Coronavirus

    • zu a) Mumbai
      Test auf Covid-Antikörper (neu) sind kompliziert und derzeit nicht generell validiert
      in Indien testet eine “kleine Firma privat”, läßt an der Verläßlichkeit zweifeln
      zumindestens die veröffentlichten “Erfolgszahlen” passen in’s offizielle Konzept

      zu b) Swiss Propagande
      haben Sie mal das Alter der als neu verkauften Studien geprüft – Einreichung?
      ob es dazu schon unabhängige Stellungnahmen gibt, was bringt 6% Erwachsene
      wie erklären Sie trotz “alter” T-Zellen die fatalen Folgen von Covid-19 – unwirksam

    • Schreiben Sie doch nicht immer den Voll-Quatsch ab, den Sie iewo lesen aber nicht verstehen.
      Und überprüfen Sie Ihre Tertiär-Quellen bitte vorher selbst, ob die überhaupt die Sekundär- und
      Primärquellen verstanden haben, um sie richtig wiederzugeben, damit nicht andere den Unsinn
      auch noch lesen müssen, weil hinten und vorne nichts stimmt.

  108. Zitat Jocelyne Lopez:
    Außerdem ist der Testmarkt, der inzwischen Milliarden Dollar/Euro ausmacht, so groß, dass die Pharma-Firmen schon allein damit genauso große Profite erreichen, wie früher mit Impfungen. Alles ist also in bester Ordnung mit der WHO-Corona-Pandemie, wie auch damals mit der WHO-Schweinegrippepandemie, ist es nicht schön? 🙂

    Zitat Paul Stefan:
    Jaja, es ist alles in bester Ordnung mit über 727 000 Toten weltweit, bestimmt …

    Zitat Jocelyne Lopez:
    Nur, dass die ganz gewöhnlichen Grippewellen diese Zahl auch ganz locker schaffen, seit Jahrzehnten…
    Quelle: RKI – Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe – Stand 30.01.2019
    Daten des RKI-Bürgerportals GrippeWeb deuten darauf hin, dass jeder zweite Erkrankte mit typischen Grippesymptomen zum Arzt geht. Demnach erkranken während einer saisonalen Grippewelle in Deutschland zwischen zwei und 14 Millionen Menschen an Influenza, bisweilen auch mehr. Die Zahl der Infektionen während einer Grippewelle – nicht jeder Infizierte erkrankt – wird auf 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung geschätzt, in Deutschland wären das 4 bis 16 Millionen Menschen.

    Alles ist eine Frage der richtigen Relationen, denn absolute Zahlen sind bei Statistiken nicht aussagekräftig – das können aber die Corona-Hypoconder seit Monaten partout nicht verstehen, da ist nichts zu machen, sie lieben zu sehr ihre eigene Panik. 🙂

    Zitat Paul Stefan:
    Es geht um Tote! nicht um Erkrankte!

    .

    1. Nanana, man stirbt erst, wenn man vorher erkrankte, oder? … 😉 Ich kenne keine Berichte und Statistiken über Menschen, die symptomlos waren und plötzlich gestorben sind. Oder kennen Sie welche? Auch diese Relation hätten Sie selbstständig erkennen können, wenn Sie sich schon mit Statistiken beschäftigen wollen und die absolute Zahl der Tote nennen.. 🙁

    2. Die Letalität und die Mortalität von Covid-19 liegen nämlich statistisch im Bereich der Letalität und der Mortalität der Grippe, ich habe bereits in dieser Diskussion unzählige Studien und offizielle Statistiken darüber verlinkt, Sie wollen es aber offensichtlich verdrängen, zu gut haben die Gehirnwäsche und die Panikmache bei Ihnen funktioniert. 🙁

    Zum Beispiel neue Studien:

    – Professor Carl Heneghan, der Direktor des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine, erklärt in einem Interview, dass es für die Wirksamkeit von Masken in der Allgemeinbevölkerung weiterhin keine Evidenz gebe. Eine permanente Unterdrückungs-Strategie wie in Neuseeland sei nicht sinnvoll und richte längerfristig hohe Schäden an. Die Letalität (IFR) von Covid-19 liege bei ca. 0.1 bis 0.3% und sei damit vergleichbar mit früheren Grippe-Epidemien und –Pandemien, Siehe hier

    – Der schwedische Chef-Epidemiologe Anders Tegnell erklärt in einem Interview, dass die Ausrottung des Virus keine Option sei. In Schweden hätten sich die Infektionen auch ohne Lockdown stark verlangsamt, die neuen Todesfälle lägen inzwischen nahe bei null. Die Evidenz für den Nutzen von Masken sei immer noch “sehr schwach” und sie könnten sogar kontraproduktiv sein. Eine Einführung zum jetzigen Zeitpunkt mache keinen Sinn. Die Letalität von Covid-19 liege zwischen 0.1% bis 0.5% und unterscheide sicht nicht radikal von einer Influenza. Siehe hier

    • Es geht um Tote, die an Covid-19 gestorben sind, worum denn sonst! Natürlich waren die zuvor an Covid-19 erkrankt. Ich rede doch nicht über irgendwelche Tote. Was sollen diese unverschämten Unterstellungen und das vorsätzliche Misverstehen?

      Es gibt über 730 000 Covid-19 Tote weltweit. Selbst wenn davon 5% nur “mit” Corona gestorben wären, sind das viele.

      https://coronavirus.jhu.edu/map.html

      Die zeitgleich in vielen Ländern festgestellte Übersterblichkeit schließt in den stark betroffenen Gebieten aber ein Sterben bloß “mit” Corona praktisch aus. Es muss deutlich mehr Covid-Tote weltweit geben, als offiziell gezählt.

      Diesen Zahlen sind vergleichbar mit der Grippepandemie von 1968-1970:

      “Die als Hongkong-Grippe bezeichnete Infektionskrankheit brach im Juli 1968 in Hongkong aus, wobei unklar geblieben ist, ob die Viren der Hongkong-Grippe zuvor bereits in der Volksrepublik China umgelaufen sind.[1] Die weltweite Ausbreitung der Viren verursachte die letzte große Influenza-Pandemie des 20. Jahrhunderts. Weltweit starben zwischen 1968 und 1970 rund eine Million Menschen;[2][3] andere Zahlen sprechen von 750.000 bis 2 Millionen Toten.”

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hongkong-Grippe

      Allerdings wurden die Todeszahlen jetzt nach gut 8 Monaten (!) erreicht, und nicht in nach zwei Jahren.

      Sie leugnen Fakten. Sie berücksichtigen nicht die Übersterblichkeit in zahlreichen Ländern.

      “2. Die Letalität und die Mortalität von Covid-19 liegen nämlich statistisch im Bereich der Letalität und der Mortalität der Grippe”

  109. Zwei weitere neuen Expertisen über den Vergleich von Covid-19 mit der Grippe – als Versuch, Ihre Todesangst zu beruhigen (wahrscheinlich vergeblich 🙁 ) :

    – Der Epidemiologe und Systembiologe Professor Francois Balloux, Direktor des britischen UCL Genetics Institute, erklärt in einem Beitrag, dass Covid-19 mit einer pandemischen (aber nicht saisonalen) Influenza vergleichbar sei. Der Hauptunterschied bestehe in der Alters-Risikoverteilung: Während Covid-19 hauptsächlich für ältere Menschen gefährlich sei, sei eine pandemische Influenza zusätzlich auch für jüngere Menschen und Kinder lebensgefährlich. Siehe hier

    – Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, plädiert für eine “kontrollierte Durchseuchung” der Gesellschaft als Alternative zur “Ausrottungsstrategie”. In den meisten Fällen verlaufe Covid-19 mild, die tatsächliche Sterblichkeit liege bei etwa 0.1% und damit im Bereich einer starken Influenza. Siehe hier

    • Sie sind komplett unfähig, auf Argumente einzugehen.

      Mind. 730 000, ob man das mit einer Influenza-Epidemie vergleichen möchte oder nicht, ist völlig irrelevant. Und das sind die Zahlen, obwohl (!) man in vielen Staaten einen Lockdown durchgeführt. Was passiert, wenn man zu spät Maßnahmen ergreift, zeigt unter anderem Großbritannien (45 000 Tote, Übersterblichkeit ca. 65 000 Tote) oder New York. Was passiert, wenn man zu nachlässig ist, zeigen die Staaten im Süden der USA.

      Ohne Maßnahmen hätten wir wahrscheinlich schon mindestens 1 Mio. Tote.

      Aber Fakten interessieren Sie ja nicht.

  110. Vor dem Hintergrund der Auswirkungen von Gehirnwäsche und Panikmache, die man in dieser Diskussion sehr gut beobachten kann, mache ich auf den heutigen Artikel von Gunter Frank aufmerksam
    Gefangen im Tunnel – Der Teufelskreis der Corona-Politik, der meiner Meinung nach sehr gut “das ganze Elend der Politik” und den “Teufelkreis der Panik” analysiert.

    Insbesondere, möchte ich den aktuellen Nachtrag 10.08.2020/9 Uhr zu diesem lesenswerten Artikel wiedergeben (die zahlreichen weiterführenden Links sind im Originalartikel von Gunter Frank aufrufbar):

    Folgender Brief erreichte mich aktuell als E-Mail über den Verteiler der Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung. Der Brief wurde verfasst von Prof. Christof Kuhbandner, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie VI. der Uni Regensburg

    Liebe Alle,

    Sie haben es sicher mitbekommen: Das RKI ist aktuell mit der Message in den Medien unterwegs, dass aktuell die Reproduktionszahl R wieder steigen würde, was laut RKI an den bundesweiten Lockerungsmaßnahmen liegen würde (z.B.hier).

    Das ist – man muss es in meinen Augen so sagen – eine unfassbare Irreführung des Bürgers.

    Am 6. Mai wurden vom RKI ja die Richtlinien geändert, wer getestet werden soll. Von da an werden alle Personen mit respiratorischen Symptomen jeder Schwere getestet (Siehe hier), unabhängig davon, ob es irgendwelche zusätzlichen Risikofaktoren gibt (letzteres ist die Änderung, vorher musste eine Person zusätzlich zu Symptomen Risikofaktoren aufweisen).

    Zudem wird inzwischen zunehmend in der Breite völlig unabhängig von Symptomen getestet, wie die Medienberichte zu Testungen im Bereich des Fußballs und im Bereich der Schlachthöfe zeigen – hier lässt beispielsweise Schleswig-Holstein die Belegschaften aller großen Betriebe im Land testen.

    Durch die damit verbundene deutliche Ausweitung der Tests – in den Wochen davor wurden ja bis zu 60% der vorhandenen Testkapazitäten nicht genutzt – werden natürlich deutlich mehr Infektionen entdeckt. Deswegen haben sich aber nicht mehr Personen als vorher angesteckt, sondern die erhöhte absolute Anzahl an gefundenen Infektionen spiegelt nur die Ausweitung der Tests wider.

    Deswegen ist es absolut irreführend, wenn das RKI hier von einem „gestiegenen R“ spricht. In Wirklichkeit spiegelt das gestiegene R nur die Ausweitung der Tests wieder.

    Frappierender Weise ist das dem RKI durchaus bewusst. So schreiben die Autoren des Fachartikels zum Nowcasting-Modell vom RKI, auf dem die Schätzung des R beruht, in ihrem Fachartikel im Epidemiologischen Bulletin:

    „Ein weiterer Aspekt ist aber auch, dass in Deutschland die Testkapazitäten deutlich er­höht worden sind und durch stärkeres Testen ein insgesamt größerer Teil der Infektionen sichtbar wird. Dieser strukturelle Effekt und der dadurch be­dingte Anstieg der Meldezahlen, kann dazu führen, dass der aktuelle R-Wert das reale Geschehen etwas überschätzt.“ (Das Wort „etwas“ ist hier allerdings etwas untertrieben!).

    Es ist ein echter Skandal, dass das RKI nach wie vor bei der Schätzung der Reproduktionszahl R den Faktor der Testanzahl nicht berücksichtigt. Denn dann würde man nicht nur sehen, dass das R in Wirklichkeit im März kaum gestiegen ist, sondern auch, dass das R aktuell in Wirklichkeit weiter sinkt.

    Meiner Meinung nach müsste man diese Punkte so breit wie möglich und sobald wie möglich in die Öffentlichkeit tragen. Deswegen wäre meine Bitte an Sie, dass Sie all Ihre Kontakte nutzen, um das in den Medien richtigzustellen. Ich habe bereits all meinen Medienkontakten entsprechend geschrieben.

    Herzliche Grüße

    Christof Kuhbandner

    Prof. Christof Kuhbandner, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie VI. der Uni Regensburg

  111. Dieser unsinnige Brief von Kuhbandner im April wird sogar von den “Freunden der AfD Hintertaunus” geliked und verteilt! Auf einen Link dazu verzichte ich.

    Die Reproduktionszahl ist der Quotient aus der Anzahl der Neuinfektionen am Tag t und am Tag t-4. Die Differenz der Tage entspricht dem Infektionsintervall von 4 Tagen. Das ist das ganze Geheimnis und darauf kann man sogar als Laie kommen. Die Wissenschaftler berücksichtigen allerdings noch notwendige Korrekturen, die aber nicht viel daran ändern. Nimmt die Anzahl der Neuinfektionen zu, dann ist R>1.

    • Wie ich noch gesehen habe, hat Herr Schleim schon am 27.4.2020 einen Blog zu diesem Brief von Kuhbandner geschrieben. Auch der Psychologe Schleim ist seinem Kollegen auf den Leim gegangen. Vielleicht haben die Psychologen eine andere Statistik.

  112. Zitat Paul Stefan:
    Mind. 730 000, ob man das mit einer Influenza-Epidemie vergleichen möchte oder nicht, ist völlig irrelevant.

    Das ist gar nicht irrelevant, ob man die Corona-Pandemie mit den jährlichen Influenza-Epidemien vergleichen kann, überhaupt nicht irrelevant! Das ist sogar der Kern der Kritik bei der Corona-Krise seit Anfang an, aber Sie kriegen ohnehin die Relevanz nicht mit…

    Zitat Paul Stefan:
    Was passiert, wenn man zu spät Maßnahmen ergreift, zeigt unter anderem Großbritannien (45 000 Tote, Übersterblichkeit ca. 65 000 Tote).

    Was passiert in Großbritanien zeigen die neuen Studien und Statistiken, siehe August-Aktualisierung aus dem Informationsportal Swiss Policy Research Fakten zu Covid-19 mit Links zu allen Quellen:

    Großbritannien

    – In England und Wales kam es bisher zu ca. 50,000 “Corona-Todesfällen”. Die Gesamtsterblichkeit liegt damit um circa 10,000 Todesfälle unter der starken Grippewelle von 1999/2000.

    – Bei den unter 45-Jährigen kam es bisher zu keiner Übersterblichkeit im Vergleich mit den letzten fünf Jahren.

    – Die kumulierten Corona-Todesfälle seit März entsprechen ziemlich genau den kumulierten Influenza- und Pneumonie-Todesfällen seit Winterbeginn im Dezember 2019.

    – Seit Mitte Juni befinden sich England und Wales in einer relativen Untersterblichkeit und die täglichen Corona-Todesfälle liegen seither unter den täglichen Influenza- und Pneumonie-Todesfällen.

    – Mitte April seien bereits 45% der NHS-Pflegemitarbeiter mit Corona infiziert gewesen. Ein erheblicher Teil der Patienten könnte sich im Krankenhaus mit Corona angesteckt haben. Zudem wurden auch in England Corona-Patienten in Pflegeheime verlegt, was zu zusätzlichen Todesfällen führte.

    Zitat Paul Stefan:
    Ohne Maßnahmen hätten wir wahrscheinlich schon mindestens 1 Mio. Tote.

    Was passiert ohne Maßnahmen zeigt zum Beispiel Schweden, siehe August-Aktualisierung aus dem weiter oben verlinkten Informationsportal “Fakten zu Covid-19”:

    Schweden

    – In Schweden liegen die täglichen Corona-Todesfälle inzwischen nahe bei null. Die Gesamtsterblichkeit liegt im Bereich früherer starker Grippewellen. Selbst die monatliche Spitzensterblichkeit (im April 2020) blieb unter den starken Grippewellen der 1990er Jahre.

    – Das Beispiel Schwedens (sowie Weißrusslands) zeigt, dass ein Lockdown bei guter Vorbereitung der Bevölkerung nicht erforderlich war. Aus Sicht vieler Lockdown-Befürworter – Regierungen und Medien – ist dies allerdings sehr schwierig einzugestehen.

    – Schweden hat als eines der wenigen westlichen Länder auf Basis der medizinischen Evidenz die Grundschulen nicht geschlossen. Auch diese Entscheidung war richtig.

    – Schweden machte zwei wirkliche Fehler, die von den meisten Medien ironischerweise nicht thematisiert werden: 1) Die Pflegeheime in der Region Stockholm wurden zu spät geschützt und verursachten über 50% der schwedischen Todesfälle. 2) Schweden hatte keine Früh­behand­lungs­strategie, mit der die Hospitalisierungs- und Sterberate hätte gesenkt werden können.

    – Schwedische Städte zeigten im Juli eine IgG-Antikörper-Prävalenz zwischen 10% und 20%, was zusammen mit mukosaler und zellulärer Immunität auf eine Exposition der Bevölkerung zwischen 50% und 100% hindeutet. Schweden dürfte damit von allen westlichen Ländern vermutlich die beste Ausgangslage für den kommenden Winter haben.

    Die folgenden Grafiken vergleichen die Todesfälle in Schweden mit England und New York.

    Aber Fakten interessieren Sie ja nicht…

  113. Zu ihrer Quelle:
    „Sie betreiben selektive Quellenarbeit und verkürzen Studienergebnisse. Stattdessen sammeln der oder die Urheber Links aus verschiedenen, teils nicht vertrauenswürdigen Quellen und ändern ihre Aussagen, ohne die Gründe dafür transparent zu machen. Das entspricht nicht den Qualitätsstandards von Wissenschaft oder Journalismus – ebenso wenig wie die als ‚Studien‘ bezeichneten Dokumente zur Medienkritik.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Swiss_Policy_Research

    Warum sollte man einer anonymen Quelle trauen?

  114. Schweden hat 556 Covid19-Tote pro million Einwohner.

    In Schweden gilt seit März bis Mitte August ein Besuchsverbot in Senioren- und Pflegeheimen.

    Schweden verzeichnet trotz lockerer Corona-Maßnahmen einen mit Deutschland vergleichbaren Wirtschaftseinbruch

    25 Mediziner und Forscher aus Schweden appellieren an USA: “Geht nicht den schwedischen Weg”.
    https://www.stern.de/gesundheit/mediziner-und-forscher-aus-schweden-warnen-usa—geht-nicht-den-schwedischen-weg–9349308.html

  115. “Die iranischen Behörden haben die Tageszeitung „Dschahan Sanaat“ wegen eines kritischen Berichts zu den amtlichen Corona-Fallzahlen geschlossen.

    Das teilte die Chefredaktion des Blattes mit. Als Grund wurde ein Interview mit einem Epidemiologen genannt. Dieser hatte erklärt, dass die Corona-Fallzahlen im Iran aus politischen und sicherheitstechnischen Gründen manipuliert würden. So liege die Zahl der Toten zwanzigmal höher als vom Gesundheitsministerium behauptet.”

    https://www.deutschlandfunk.de/kritische-berichterstattung-iranische-zeitung-geschlossen.2849.de.html?drn:news_id=1160415

    Zwanzigfach von was?
    Laut John Hopkins Universität gibt 18 616 an. Wenn die Angabe des iranischen Epidemologen stimmt, wäre der Iran am stärksten betroffen, mit 370 000 Toten.

  116. Zitat Anton Reutlinger:
    Schweden hat 556 Covid19-Tote pro million Einwohner.

    Siehe neue Entwicklungen Infektionszahlen und R-Werte befinden sich in Schweden im Sinkflug

    Kein Lockdown, kaum Wirtschaftskrise, kaum Neuinfektionen — Schweden strahlt.

    Schweden hat die Coronakrise offenbar ohne Lockdown und ohne Schulschließungen überstanden. Das berichtet Focus unter Berufung auf die neusten Zahlen aus dem skandinavischen Land.

    «Seit Anfang Juli gab es keine Neuinfektionen über 500 mehr, derzeit liegt die tägliche Zunahme bei rund 300, Tendenz sinkend», heißt es dazu in der Online-Ausgabe des Magazins.

    Der schwedische Erfolg ist freilich eine Ohrfeige an die Adresse der Verantwortlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Denn die Statistiken belegen: Die brachialen Verordnungen in den drei Ländern waren unnötig. Die Lage in Schweden könnte demnach als stützendes Argument zur Begründung etwaiger Klagen gegen die Coronamassnahmen in den drei erwähnten Ländern dienen.

    Denn Focus schildert die Situation in Schweden unverblümt offen:

    «Einen Rückgang der Todesfälle registrierten Mediziner schon zuvor. Anna Mia Ekström, Infektionsepidemiologin vom Karolinks-Institut, spricht von sinkenden Zahlen der Intensivpatienten seit Ende April. Ende Juli starben noch ein, zwei Patienten pro Tag und nur wenige Covid-19-Patienten wurden auf Intensivstationen eingeliefert. Der R-Wert, also die Zahl, wie viele andere Menschen ein Infizierter ansteckt, sei in Schweden inzwischen auf 0,6 gesunken».

    Siehe auch Video Schweden: Ohne Masken durch die Pandemie

  117. Zitat Anton Reutlingen:
    Schweden hat 556 Covid19-Tote pro million Einwohner.

    Siehe folgende Fakten zu Schweden mit unzähligen weiterführenden Links zu den Quellen:

    Schwedens Fakten widerlegen den Glauben an Corona – Stand 1. Juli 2020

    Monatelang wurde von der “Qualitäts-Presse” versucht, Schweden für seine Strategie anzugreifen. Dies geschah mit allen Mitteln, man griff nach jedem Strohalm, damit die künstliche Panikmache nicht auffliegt. Immer wieder ist aufgefallen, dass Medien wichtige Informationen absichtlich? weggelassen haben, um ein Bild zu erzeugen, in Schweden würde es drunter und drüber gehen. Fakt ist, zu keinem Zeitpunkt gab es auch nur den Hauch eines Problems mit dieser herbeigerufen Test-Epidemie, die nie existierte. Nachdem man diesen Fakt nicht mehr unterdrücken konnte, musste selbst die WHO zurückrudern und den Fehler eingestehen. Die Strategie Schweden’s gelte doch als Vorbild. In diesem Artikel werde ich alle Fakten zu Schweden auf den Tisch werfen und Ihnen beweisen, Schweden ist das Vorzeigemodell! Dieser Artikel bietet Ihnen eine Umfangreiche Argumentationsliste, um Ihr Umfeld zum Nachdenken anzuregen. […]

    Bitte Weiterlesen […] Zum Beispiel:

    Die folgende Grafik zeigt die tatsächliche Entwicklung der Corona-Todesfälle in Schweden (kein Lockdown, keine Maskenpflicht) im Vergleich mit den Prognosen des Imperial College London (orange: keine Maßnahmen; grau: moderate Maßnahmen). Die schwedische Jahresgesamtsterblichkeit liegt im Bereich einer mittleren Grippewelle und 3.6% unter den Vorjahren. https://swprs.files.wordpress.com/2020/07/sweden-projection-reality-june-28.png

  118. Die folgende Grafik zeigt die tatsächliche Entwicklung der Corona-Todesfälle in Schweden (kein Lockdown, keine Maskenpflicht) im Vergleich mit den Prognosen des Imperial College London (orange: keine Maßnahmen; grau: moderate Maßnahmen). Die schwedische Jahresgesamtsterblichkeit liegt im Bereich einer mittleren Grippewelle und 3.6% unter den Vorjahren. https :// swprs.files . wordpress.com/2020/07/sweden-projection-reality-june-28. png

    Vor dem Hintergrund dieser irren Prognosen vom Imperial College London durch den wirren “Professor Lockdown” Neil Ferguson, der die zerstörerischen Lockdowns überall in der Welt zu verantworten hat, siehe gestrigen Artikel in der TAZ:

    Streit um Corona-Politik: Astronomische Fehlrechnungen

    Die Politik hat sich bei den Maßnahmen gegen Corona auf den Rat von zu wenigen Fachleuten gestützt. Nötig ist ein breit aufgestelltes Expertengremium.

    Bis heute sind im Wesentlichen nur zwei Fachrichtungen, Virologen und mathematische Modellierer, in den Medien und von der Politik gehört worden. Die anfänglichen Modellrechnungen insbesondere der Wissenschaftler des Imperial College in London waren maßgeblich für die politischen Entscheidungen zum Lockdown verantwortlich. Sie ergaben, dass es weltweit 40 Millionen Covid-19-Tote geben würde; für Deutschland wurden 1,1 Millionen Intensivpatienten prognostiziert.

    Corona so tödlich wie eine normale Grippe?

    Viele nun vorliegende Studien zeigen aber, dass die Infection Fatality Rate (IFR), der Anteil der Todesfälle an allen Corona-Infektionen, in einem Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent liegt, also dem einer normalen Grippe. In diesen Studien wurden repräsentative Zufallsstichproben von Bevölkerungsgruppen untersucht und die Infizierten durch serologische Antikörpertests identifiziert. Dabei stellte sich heraus, dass die Zahl der mit Sars-CoV-2 Infizierten viel größer ist als die der positiv getesteten Menschen mit Symptomen. Wenn die Covid-19-Todesfälle auf diesen größeren Nenner bezogen werden, errechnen sich deutlich geringere IFR-Zahlen als vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der WHO angegeben. Mittlerweile haben wir verlässlichere Daten darüber, dass die Coronapandemie nicht so gefährlich ist wie ursprünglich angenommen. […]

  119. Zitat Jocelyne Lopez Beitrag vom10.08.2020 um 10:33 Uhr:
    Insbesondere, möchte ich den aktuellen Nachtrag 10.08.2020/9 Uhr zu diesem lesenswerten Artikel wiedergeben (die zahlreichen weiterführenden Links sind im Originalartikel von Gunter Frank aufrufbar):
    Folgender Brief erreichte mich aktuell als E-Mail über den Verteiler der Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung. Der Brief wurde verfasst von Prof. Christof Kuhbandner, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie VI. der Uni Regensburg
    Liebe Alle,
    Sie haben es sicher mitbekommen: Das RKI ist aktuell mit der Message in den Medien unterwegs, dass aktuell die Reproduktionszahl R wieder steigen würde, was laut RKI an den bundesweiten Lockerungsmaßnahmen liegen würde (z.B.hier).
    Das ist – man muss es in meinen Augen so sagen – eine unfassbare Irreführung des Bürgers.

    Zitat Anton Reutlinger:
    Dieser unsinnige Brief von Kuhbandner im April wird sogar von den “Freunden der AfD Hintertaunus” geliked und verteilt! Auf einen Link dazu verzichte ich.

    .

    Ich würde hier eine Formulierung vom Autor dieses Blogs Gunter Dueck gerne übernehmen: An dieser Stelle fehlt Ihnen ganz offenbar ganz normales Urteilsvermögen. Beweisbar:

    1. Es handelt sich nicht um einen vermeintlichen „unsinnigen Brief von Kuhbandner im April“, denn wie unschwer zu erkennen ist, falls Sie den Brief gelesen und die darin enthaltenen Links aufgerufen hätten, spricht Prof. Kuhbandner von einem Message des RKI in den Medien vom Mai 2020, sowie von der Änderung der Richtlinien von RKI vom 6. Mai, wer getestet werden soll. Falls Sie Probleme mit der Chronologie von Ereignissen und mit der Richtung des Zeit-Pfeils haben sollten, es soll passieren, dürfen Sie zumindest ruhig davon ausgehen, dass Prof. Kuhbandner durchaus in der Lage ist, mehrere Briefe und nicht nur einen einzigen Brief zu schreiben , und zwar einen im April 2020.

    2. Wer in der Öffentlichkeit diesen Brief im April geliked, kommentiert oder verteilt hat gibt keine Auskünfte über die eigene politische Gesinnung des Autors Christoph Kuhbandner. Sie betreiben hier tendenziöse Unterstellung und Diffamierung von Menschen, die andere wissenschaftlichen Auffassungen als Ihre eigene haben – Sie sind übrigens seit Jahren bei SciLogs mit dieser widerlichen Strategie unterwegs. Der SciLogs-Blogger Stephan Schleim hat zum Beispiel nun mal diesen April-Brief von Prof. Kuhbandner verteilt und zur Diskussion gestellt – unterstellen Sie denn Stephan Schleim ein „Freund der AfD“ zu sein? Naja, Stephan Schleim wurde auch gleich bei Veröffentlichung dieses Briefs mit dem Vorwurf der „Verschwörungstheorie“ konfrontiert – wenn schon dann schon, warum nicht gleich die ganze Palette: rechtslastig, Nazi, Antisemit, Corona-Leugner, Impfleugner, Verschwörungstheoretiker, Covidiot usw..

    3. Ihre widerlichen tendenziösen Einlassungen anläßlich des Briefs von Prof. Kuhbandner zeigt einen aktuellen Zustand in der akademischen Welt, der sehr gut im folgenden Artikel beschrieben wird:

    Professor Stefan Homburg im Interview „Es gibt einen großen latenten Widerstand, der aus Furcht vor Repressionen schweigt“

    Wir haben bereits in den Universitäten DDR-Verhältnisse…
    Neulich wurde sogar ein Psychologie-Student der Uni Ulm, der sich öffentlich kritisch zu den Corona-Maßnahmen geäußert hatte, mit dem Ausschluß aus der Uni gedroht – Ein Student!!!! Wir haben bereits diktatorische Verhältnissen.

    • Was unterstellen Sie in Ihrer Ahnungslosigkeit der DDR, da gab es Wissenschaft
      ohne Lobbyismus, die eigentliche Freiheit der Forschung, abgesehen vom Leninismus.
      Und ganz viele Leute sind ganz freiwillig zur Grippeschutzimpfung gegangen.
      Die selten dämliche Covid-Diskussion wie hier hätte es wahrscheinlich nicht gegeben.

    • Prof. Homburg ist Wirtschaftswissenschaftler, kennt sich mit Pandemien nicht so recht aus,
      macht aber wilde Behauptungen ohne Belege, Tichy will noch Geld dafür.

  120. Zitat Anton Reutlinger:
    Dieser unsinnige Brief von Kuhbandner im April wird sogar von den “Freunden der AfD Hintertaunus” geliked und verteilt! Auf einen Link dazu verzichte ich.
    Die Reproduktionszahl ist der Quotient aus der Anzahl der Neuinfektionen am Tag t und am Tag t-4. Die Differenz der Tage entspricht dem Infektionsintervall von 4 Tagen. Das ist das ganze Geheimnis und darauf kann man sogar als Laie kommen. Die Wissenschaftler berücksichtigen allerdings noch notwendige Korrekturen, die aber nicht viel daran ändern. Nimmt die Anzahl der Neuinfektionen zu, dann ist R>1.

    .

    Über die Messung der Zunahme der Neuinfektionen haben Sie offensichtlich keine fundierten wissenschaftlichen Kenntnisse, Sie glänzen eher durch Platitüden und Halbwissen. Ich empfehle Ihnen daher wärmstens zu Ihrer Information folgenden heutigen Artikel:

    Faktencheck: Bedeuten steigende Fallzahlen eine größere Gefährdung der Öffentlichkeit?

    Regierung und Medien warnen seit einiger Zeit, dass steigende Fallzahlen eine größere Ausbreitung der Pandemie und damit ein wachsendes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung belegen würden. Trifft das zu?

    Die Fakten

    Steigende Fallzahlen – also eine wachsende Zahl positiv Getesteter – können tatsächlich ein wichtiger Indikator für eine gefährliche Verbreitung eines Virus sein, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen:

    – die Menge der durchgeführten Tests muss konstant sein; steigen hingegen nicht nur die Fallzahlen, sondern auch die Anzahl der Tests, dann liefert ein Vergleich von absoluten Fallzahlen keine aussagekräftigen Ergebnisse (wer mehr sucht, der findet auch mehr) – entscheidend ist dann die Entwicklung der Prozentrate der positiv Getesteten

    – die Auswahl der Orte, an denen getestet wird, muss vergleichbar und für die Gesamtbevölkerung repräsentativ sein; es ist zum Beispiel keine Vergleichbarkeit der Zahlen gegeben, wenn in einer Woche verstärkt in Kitas und in der nächsten Woche verstärkt unter alten und kranken Menschen in Pflegeheimen getestet wird

    – die Testergebnisse müssen um die falsch-positiven Ergebnisse bereinigt werden

    – der Test selbst darf nicht auf Virusbestandteile jeder Art positiv anschlagen, etwa auch auf nichtinfektiöse Virusfragmente, die keine Gefahr darstellen, sondern ausschließlich auf infektiöses, also auch zur Ausbreitung fähiges Virusmaterial

    – die „Fälle“, also die positiv Getesteten, erkranken auch tatsächlich zu einem Anteil und in einer Schwere, die eine ernste Besorgnis für die gesamte Bevölkerung rechtfertigt

    Sind diese Bedingungen erfüllt, dann bedeuten steigende Fallzahlen eine epidemiologisch relevante Gefahr für die Öffentlichkeit. Aktuell ist jedoch keine dieser Bedingungen erfüllt: […] Weiterlesen….

    .

    Da Ihre vermeintlichen wissenschaftlichen Einlassungen ohnehin immer einen politischen Hintergrund bzw. eine politische Motivation haben, siehe weitere Zitate aus diesem Artikel, vielleicht haben Sie dazu etwas zu kommentieren:

    Warum täuschen das RKI und das Gesundheitsministerium die Öffentlichkeit?

    RKI-Präsident Lothar Wieler erklärte beim Pressebriefing vom 28. Juli, der Anstieg der Fallzahlen hänge „nur damit zusammen“, dass die Bevölkerung „nachlässig geworden“ sei. Wieler nannte keinerlei Belege für diese Behauptung, die nachweislich falsch ist (da unter anderem die Ausweitung der Testmenge nicht in Rechnung gestellt wird). Allem Anschein nach handelt es sich bei dieser Behauptung um eine politische Sprachregelung zur Einschüchterung der Bürger. Auf Nachfrage von Multipolar hat das RKI keine Belege für die Aussage seines Präsidenten übermittelt.

    Die Frage, wie das RKI gewährleisten könne, dass die Höhe der Fallzahlen nicht in erheblichem Maße durch die Ausweitung der Testmenge sowie falsch-positive Testergebnisse bestimmt ist, wurde gleichfalls, trotz mehrfachen schriftlichen und telefonischen Nachfragen, von der Behörde nicht beantwortet.

    Warum das RKI und das weisunggebende Bundesgesundheitsministerium die Öffentlichkeit in dieser Art grob täuschen, ist bislang unklar.

    Haben Sie eine schlüssige Erklärung, Herr Reutlinger, warum das RKI und das Bundesgesundheitsministerium die Öffentlichkeit in dieser Art grob täuschen?

    • “Haben Sie eine schlüssige Erklärung, Herr Reutlinger, warum das RKI und das Bundesgesundheitsministerium die Öffentlichkeit in dieser Art grob täuschen?”

      Sie bzw. Mulitpolar stellen eine unbelegte Behauptung auf und wenn das RKI nicht darauf eingeht, sprechen sie von “Täuschung”. Das RKI hat besseres zu tun, als auf immer die ewig gleichen dummen Einwände einzugehen, zumal ja keine Aussicht auf Einsicht besteht.

      Was Sie machen ist unseriöser Bullshit.

      Ihnen fehlt komplett das Bewusstsein von der eigenen Fehlbarkeit.

      So, und jetzt dürfen Sie wieder ein halbes Dutzend Beitrage “Aber ich habe doch Blablabla …” posten und bitte mit viel smileys, damit wir wissen, wie super schlau Sie sind. 😉 🙂 😉

  121. @J.L.
    Ihr “Faktencheck” besteht seinerseits aus unbewiesenen, teils unsinnigen und teils falschen Behauptungen. Das ist wieder eine der für Sie typischen, dilettantischen Quellen vom Rand des Sonnensystems. Solche kommen und vergehen wie die Sternschnuppen heute nacht. Solchen Blödsinn können Sie selber deshalb nicht erkennen, weil Sie null Fachkenntnisse haben und aus lauter Selbstbeweihräucherung völlig benebelt sind.

  122. Zitat Anton Reutlinger
    Ihr “Faktencheck” besteht seinerseits aus unbewiesenen, teils unsinnigen und teils falschen Behauptungen.

    So? Der von mir verlinkte Faktenscheck “besteht aus unbewiesenen, teils unsinnigen und teils falschen Behauptungen“? Tatsächlich? Es könnte zwar sein, aber so widerlegt man keine Fakten, Herr “Wissenschaftler” Anton Reutlinger, wenn man einen wissenschaftlichen Anspruch in einer Auseinandersetzung erhebt: Einfach nur so zu behaupten, dass vorgebrachte Fakten “unbewiesen, unsinnig und falsch” sind. Wo haben Sie denn eine wissenschaftliche Ausbildung absolviert?

    Sie müssen schon begründen können, warum die Fakten im von mir zitierten Artikel mit weiterführenden Verlinkungen Faktencheck: Bedeuten steigende Fallzahlen eine größere Gefährdung der Öffentlichkeit?unbewiesen, unsinnig und falsch” sind, und zwar bitte einzeln für die nachstehenden 5 angeführten Fakten im verlinkten Artikel:

    1. die Testmenge steigt Woche für Woche kontinuierlich und ist seit Mitte Juni (16.6., KW 24) um insgesamt 75 Prozent angewachsen (PDF, S. 12) – von 326.000 auf 573.000; daher ist ein Vergleich der absoluten Fallzahlen irreführend und verfälschend; im Zusammenhang mit der Testausweitung verdoppelten sich die Fallzahlen in diesem Zeitraum ungefähr, während die Rate der positiv Getesteten lediglich von 0,9 Prozent (16.6.) auf 1,0 Prozent (5.8.) angestiegen ist (siehe Grafik unten)

    Hier wurde die Original Publikation vom RKI „Täglicher Lagebericht des RKIzur Coronavirus-Krankheit-2019(COVID-19) 05.08.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND“ und eine Graphik vom RKI verlinkt.

    Was ist „unbewiesen, unsinnig und falsch“ in dieser Publikation und in dieser Graphik vom RKI, Herr Wissenschaftler Reutlinger?
    .

    2. über die sich im Zeitverlauf ändernde Zusammensetzung der Testorte (wo wird in welcher Woche getestet) liegen keine amtlichen Zahlen vor; hier existiert bei entsprechender politischer Absicht erheblicher Spielraum für Manipulationen, mit denen gegebenenfalls „gewünschte“ Ergebnisse erzielt werden können

    Was ist bei diesem Fakt „unbewiesen, unsinnig und falsch”, Herr “Wissenschaftler” Reutlinger? Verfügen Sie etwa über die fehlenden amtlichen Zahlen der sich im Zeitverlauf ändernde Zusammensetzung der Testorte (wo wird in welcher Woche getestet)? Wenn ja, wäre es sehr konstruktiv: bitte verlinken!
    .

    3. die Testergebnisse werden derzeit nicht um falsch-positive Ergebnisse bereinigt; die Falsch-Positiv-Rate liegt dabei ungefähr in der gleichen Größenordnung (etwa ein Prozent) wie der aktuelle Anteil positiv Getesteter; es ist möglich, dass sehr viele, wenn nicht die meisten positiven Tests, auf fehlerhafte Testergebnisse zurückzuführen sind, insbesondere wenn in Gebieten mit geringer Verbreitung des Virus getestet wird

    Hier wurden Originalaussagen von Jens Spahn verlinkt, woraus zu entnehmen ist, dass der Fehlerprozentsatz des verwendeten Tests (ca. 1%) bei dem aktuellen Prozentsatz der Verbreitung des Virus in der Bevölkerung (ebenfalls ca. 1%) dazu führt, dass man statistisch gesehen nur Falsch-Positive misst.

    Was ist denn „unbewiesen, unsinnig und falsch“ an diese Erkenntnis von Jens Spahn, der übrigens auch ein Laie ist, Herr “Wissenschaftler” Anton Reutlinger?
    .

    4. der Test erkennt sehr kleine Fragmente des Virus, auch nichtinfektiöses Virusmaterial, was für die Bewertung der Gefährlichkeit der epidemischen Situation kaum bis gar keine relevanten Aussagen erlaubt.

    Was ist bei diesem Fakt, dass der Test sehr kleine, auch nicht infektiöse Fragmente des Virus erkennt „unbewiesen, unsinnig und falsch“, Herr “Wissenschaftler” Reutlinger?
    .

    5. die Zahl der aktuell schwer Erkrankten liegt in Deutschland weiterhin im niedrigen dreistelligen Bereich (PDF S. 11, Stand 6.8.: 236 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung), eine rasante Zunahme ist nicht zu verzeichnen; gegenüber dem Vormonat sind die Zahlen rückläufig (Stand 6.7.: 327 Patienten)

    Hier wurde der „Tägliche Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) 06.08.2020 – AKTUALISIERTER STAND FÜR DEUTSCHLAND“ verlinkt.
    Was ist an diese Publikation vom RKI „unbewiesen, unsinnig und falsch“, Herr “Wissenschaftler” Reutlinger?

    • wieviel sind 1% von 100, na klingelts, wird wohl 0,01 sein
      wieviel sind 1% von 1%, na 0,0001 oder
      wieviel sind 1% von 99, na 0,0099, also fast 0,01 wie oben

      wenn die Tests eine Fehlerquote von 1% haben, und man
      100 Personen testet, und 99 haben das Virus, kann der eine falsch sein
      wird bei 100 Personen bei 99 kein Virus gefunden, kann einer falsch sein
      gezählt werden die, wo der Test das Virus ergeben hat mit 1% Fehler

      was hat die Testgenauigkeit von 1% mit der Verbreitung von 1% zu tun???
      hier muß man wohl 1% von 1% rechnen, ein kleiner Fehler in der Verbreitung
      in unklaren Fällen wird außerdem mehrfach getestet – multipolar spinnt

  123. Wann kippt die Stimmung auch in den etablierten Medien über das Kasperltheater, das von RKI und Politik seit Monaten den Bürgern vorgeführt wird? Wie lange wollen sich die etablierten Medien auch an die Nase führen lassen?

    RTL WEST Chef Jörg Zajonc gibt zu erkennen, dass er von der Regierung nicht für dumm verkauft werden möchte:

    Der RTL WEST Kommentar zum Corona-Chaos

    • … er will denn auch mal was dazu gesagt haben – schöne Nebelkerze für Lo&Co.
      Warum sollte sich ein privater Journalist sachkundig machen, wenn er likes will.

    • Sie zitieren jetzt auch die verachteten Mainstreammedien, sogar diejenigen, die gegen Profit dämliche Sendungen produzieren! Tusch! Dann schaut man in das Video und hört: der Herr sagt, dass er ein ZIEL erwartet. Das ist dumm, denn die Lage ändert sich. Zurzeit sind 30 % der Neuinfizierten (also 300 pro Tag) Urlaubsheimkehrer – und die Seuche fing doch mit zwei oder drei von denen erst an?? Was kann die Regierung jetzt tun? Und – immer und immer wieder – der Winter kommt erst noch. Was soll man jetzt sagen? Am besten: Ohne Seuche in den Winter, das aber würde niemand schlucken. Denn eine sinnvolle Strategie lehnen die meisten ab.
      Meta: Sie haben jetzt hier eine Quelle zitiert, die Sie dann als Schandquelle bezeichnen würden, wenn ein anderer hier RTL zitiert. Sie haben einen Menschen, der nur dummerweise ein konkretes Ziel fordert, in die Ecke von “Umkippen” gerückt, was eine falsche Auslegung einer IHNEN sonst zweifelhaften Quelle eines törichten Menschen ist. Ihnen geht über der Sucht, Recht zu haben, Ihr Urteilsvermögen abhanden. Das sagen hier schon mehrere Kommentare, das sollte Ihnen zu denken geben. Wenn jemand eine Kritik äußert – z.B. ich – die kann man abwehren oder ignorieren. Wenn aber ziemlich viele immer wieder dieselbe Kritik äußern, muss irgendwo auch auf Ihrer Seite ein Wurm drin sein. Sie haben hier noch nie auf ein Argument aha gesagt. Hier steht immer noch, dass Sie mit der absurden These, dass die Demo in Berlin 800.000 Teilnehmer hatte, sympathisieren. Ich hätte wenigstens gedacht, dass man sich mit Ihnen auf ganz schlichte Fakten einigen kann. Schade, geht nicht.

  124. Zur Abkühlung von einem unbekannten Witzbold:
    “Draußen ist es so heiß, weil die Thermometer zu oft abgelesen werden” 😉

  125. Zitat Gunter Dueck
    Zurzeit sind 30 % der Neuinfizierten (also 300 pro Tag) Urlaubsheimkehrer –

    Haben Sie nicht in Erwägung gezogen, es könne daran liegen, dass man zurzeit massiv Urlaubsheimkehrer testet? Wodurch auch das hier zur Diskussion gestellte Problem sowohl von den Kritikern als auch von Jens Spahn statistisch greift: Wenn man zu viel testet, findet man viel und vor allem auch viel falsch-Positive. Versuchen Sie doch zu verstehen, was der Gesundheitsminister Jens Spahn versucht, uns zu erklären: Jens Spahn zu Massentests

    Ich zitiere eigene Aussagen von Ihnen weiter oben in dieser Diskussion: „Nur mal so: Ich bin Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Informationstheorie. Ich will das nicht raushängen, aber es ist schon betrüblich, wenn Sie alles anders sehen als Fachleute.

    Nun mal so, ohne es rauszuhängen: Haben Sie als Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informationstheorie verstanden, Herr Professor Dueck, was unser Bundesgesundheitsminister in diesem Video uns erklärt hat, und was auch kritische Fachleute vorher erklärt haben? Wenn Sie es verstanden haben, können Sie uns vielleicht mit Ihren eigenen Worten erklären, warum man keine Massentests durchführen sollte, vor allem wenn die Zahl der Erkrankte und Todesfälle seit langem gegen Null tendiert (vor allem, wenn man verstanden hat, dass ein Positivtest keine Erkrankung bedeutet, geschweige denn Todesfall). Können Sie diese Aufklärung von Jens Spahn verstehen und uns verständlich erklären? Oder vielleicht lieber nicht, Ihr letzter Versuch, etwas selbständig zu rechnen (die Covid-Mortalität in den USA) ist völlig daneben gegangen. Sie haben die Peinlichkeit auf das Wetter geschoben, es war zu heiß an diesem Tag – vielleicht sollten Sie also jetzt auch darauf verzichten uns etwas zu erklären, es ist heute immer noch heiß… 🙂
    .

    Zitat Gunter Dueck:
    Ihnen geht über der Sucht, Recht zu haben, Ihr Urteilsvermögen abhanden. Das sagen hier schon mehrere Kommentare, das sollte Ihnen zu denken geben. Wenn jemand eine Kritik äußert – z.B. ich – die kann man abwehren oder ignorieren. Wenn aber ziemlich viele immer wieder dieselbe Kritik äußern, muss irgendwo auch auf Ihrer Seite ein Wurm drin sein. Sie haben hier noch nie auf ein Argument aha gesagt.

    Hier kann man nur mit dem Kopf schütteln, Professor Dueck, mit Verlaub… Wo haben Sie denn gelernt, ein Sachverhalt kontrovers zu analysieren?? Wo haben Sie gelernt, sich an eine Pro und Contra-Debatte zu beteiligen oder sie zu moderieren? Wo haben Sie je erlebt, dass die Teilnehmer einer kontroversen Debatte bei jedem Argument Aha-Erlebnisse austauschen und sich gegenseitig Recht geben? Hier kann man nur mit dem Kopf schütteln, Professor Dueck, in welcher Welt leben Sie denn?

    Eine kontroverse Diskussion ist nicht dafür da, damit die Teilnehmer ihren Kontrahenten Recht geben und deren Argumente jeweils dankbar übernehmen, sondern sie ist dafür da, damit die Teilnehmer ihre Pro und Contra Argumente austauschen, so dass die stille Zuschauer oder Leser sich ihre eigene Meinung bilden und ihren Lager wählen. Haben Sie keine Diskussionskultur je gelernt? Haben Sie je nach einer kontroversen Debatte erlebt, dass ein Konsens erreicht wurde? In welcher Welt leben Sie denn, Herr Professor Dueck?

    Ich gehe davon aus, dass diese Diskussion sehr viel gelesen wird, wahrscheinlich ist es die Diskussion, die zurzeit am meisten bei SciLogs gelesen wird, würde ich wetten. Die Anzahl der Teilnehmer zu Pro oder Contra Positionen ist zwar gering (jeweils 3 oder 4), dafür ist die schweigende Leserschaft sehr groß, davon darf man ausgehen. Sie können also nicht wissen, Herr Dueck, wer unter den stillen Lesern welche Aha-Erlebnisse bei welchem Argument oder welcher Information erlebt oder wer wem Recht gibt. Oder sind Sie etwa Hellseher? Ich schreibe nicht, um Recht zu haben und auch ganz bestimmt nicht um meine Kontrahenten zu überzeugen, weit verfehlt. Ich schreibe, um gegenseitige Informationen bekannt zu machen als diejenige, die in den Mainstreammedien propagiert werden. Das ist meine einzige Motivation. Und sie ist auch in meinen Augen extrem wichtig: Denn es gibt bei der Corona-Krise keine Spaltung bei den Gefühlen und den Einstellungen der Menschen, es gibt nur eine Spaltung beim Informationszustand.

    • … die Diskussion hat längst keine Reichweite mehr, “normale” Menschen tun sich das nicht an.
      Es ist doch nicht die Apotheken-Umschau mit Riesenauflage wegen den vielen Zipperleins.
      Jeder Vernünftige liest die Originale “mit pro oder contra”, keiner braucht Lopez-copy&paste.

      Sie dagegen haben ein Problem, “scilogs” sind Ihr neues Feindbild, Sie wollen sich austoben.
      Die “Wutanfälle” werden von den Widerreden getriggert, das dauert noch bis der Arzt kommt.

  126. Den Informationszustand bilden die Nachrichten von heute aus den USA:
    54000 Neuinfektionen, 1400 Tote binnen 24h.

    Viele Republikaner wie Trump leugnen oder ignorieren die Fakten und die Gefahren, die nicht in ihr Weltbild passen. Das Virus lässt sich davon nicht beeindrucken.

    • … und Deutschland hat einen neuen Höchststand “Neu” seit Mai mit anderer Dynamik,
      das Virus ist nicht in Clustern eingrenzbar, verbreitet sich wegen der Urlauberei in der Fläche.

  127. Zitat Anton Reutlinger:
    “Den Informationszustand bilden die Nachrichten von heute aus den USA:
    54000 Neuinfektionen, 1400 Tote binnen 24h.”

    Mein Gott, das hatten wir schon unzähligen Male… 🙁 🙁 🙁

    Aber noch einmal: In Relation zu der Gesamtbevölkerung bedeutet es gemäß irrtümlicher Berechnung von Herr Dueck weiter oben 0,5% der Bevölkerung, gemäß Korrektur vom Teilnehmer Tim 0,05% der US-Bevölkerung von 300 Mio. Also eine niedrigere Mortalität als eine normale Grippe…

    Und das haben wir in allen Ländern der Welt, die Datenlage ist inzwischen seit Anfang der Pandemie unmissverständlich geklärt und unstreitig: Nirgendwo in der Welt ist bis jetzt Covid-19 gefährlicher als einer mehr oder weniger starken Grippewelle, und zwar auch noch dazu bei schwer geschwächten Menschen, die ohnehin die Lebenserwartung ihres jeweiligen Landes bereits überschritten haben.

    Dass Sie persönlich diese Fakten aus einer völlig irrationalen Panik vor einer Ansteckung nicht wahr haben wollen, ändert nicht daran, dass diese Fakten nun mal unstreitig existieren.

    • Vergleich Grippe/Covid USA ganz unmißverständlich:
      Covid-Tote bis heute jetzt 167.789
      Grippe-Tote 2017/18 “nur” 79.000
      Grippe-Tote 2018/19 “nur” 60.000
      Centers for Disease Control and Prevention (CDC) als Bundesbehörde
      im gesamten Staatsgebiet der USA.

      Welche Zahl ist 2-3x so hoch? und es geht weiter ohne absehbares Ende
      An Grippe sterben auch zuerst die Alten und Vorgeschädigten wie bei Covid.
      Diese beiden Krankheiten konkurieren, Covid ganzes Jahr, Grippe Frühjahrspeak.

  128. Rund 1,25 Millionen Italiener waren infiziert — und merkten nichts

    Das Virus ist weiter verbreitet und hat weniger negative Auswirkungen als bislang dargestellt.

    Die Zahlen des italienischen Instituto Nazionale die Statistica (Istat) sind unmissverständlich: Rund 2,5 Prozent der getesteten Italiener wiesen Antikörper gegen den Erreger SARS-CoV-2 auf, und waren somit irgendwann mit dem Coronavirus infiziert worden. Nur: Rund 1,25 Millionen von ihnen wussten nichts davon, weil sie keinerlei Erkrankungsanzeichen erfuhrenn.

    Wie der Spiegel berichtet, galten bislang in Italien 250’000 Menschen als infiziert.

    Die jetzt von Istat vorgestellte Prävalenzzahl von 1,5 Millionen Menschen indes macht deutlich, daß die Lage ganz anders zu bewerten ist. «Zahlreiche Experten hatten etwa in Italien schon in den vergangenen Monaten erläutert, dass die reale Zahl der Infizierten deutlich über den gemeldeten Werten liegen dürfte», schreibt dazu der Spiegel.

    Damit aber steht auch fest: Covid-19 ist weitaus weniger gefährlich, als ursprünglich postuliert. Unabhängig davon liegt die Sterblichkeit, bezogen auf die Gesamtbevölkerung von 60 Millionen Italienern, bei knapp 0,058 Prozent.

  129. 1,7 Millionen Menschen im skurrilen Lockdown — wegen vier Infektionen in Auckland

    Die Todesrate in Neuseeland liegt bei 0,0004 Prozent.

    Die neuseeländische Metropole Auckland hat wegen vier Neuinfektionen einen Lockdown verhängt. Schule und Geschäfte müssen schließen. Das berichtet die Tagesschau.

    «Zudem wurden die Menschen aufgefordert, zuhause zu bleiben», heißt es dazu in der Online-Ausgabe des Senders, und: «Im Rest des Landes wurden Zusammenkünfte von mehr als 100 Menschen verboten. Der Lockdown soll zunächst für drei Tage – von Mittwoch bis Freitag – gelten».

    Dieses Zeitspanne für den Lockdown ist aus epidemiologischer Sicht abstrus. Denn die Inkubationszeit für Covid-19 beträgt vier Tage. Zudem bedeutet eine Infektion keinesfalls auch eine Erkrankung oder gar den Tod des Infizierten. In Neuseeland starben nach offiziellen Angaben bislang 22 Menschen mit Covid-19, bei einer Gesamtbevölkerungszahl von rund 4,9 Millionen Einwohnern. Die Todesrate liegt demnach bei 0,0004 Prozent.

    • Wie viele Tote würden Sie denn in Deutschland pro Jahr befürworten, wenn Sie die Lockdown-Maßnahmen zielgenau steuern könnten, so dass die Wirtschaft läuft und gerade Ihre Totenzahl erreicht wird?

      • Die Frage ist völlig abstrus, völlig abstrus. Ich verstehe nicht, wie Sie zu solchen abstruse Fragen überhaupt kommen können!

        Eine bestimmte Anzahl von Toten lässt sich mit keinen gezielten Maßnahmen steuern! Wie können Sie auf solche Gedanken kommen, das finde ich irgendwie unheimlich. Es wird statistisch gestorben, wenn die Lebenserwartung nun mal erreicht oder überschritten wird, egal an oder mit welchen Erkrankungen. Warum in Deutschland die Lebenserwartung 80 Jahre ist, in den USA 78 Jahre, in Frankreich 82Jahre, in Italien 84Jahre oder in Japan 85 Jahre, das kann keiner sagen und keiner zielgenau steuern, es hängt von zu vielen bekannten und unbekannten Umständen ab. Wie wollen Sie eine Anzahl von Toten pro Jahr in Deutschland oder woanders mit irgendwelchen Maßnahmen befürworten oder steuern??? Die Frage ist völlig abstrus. Auch bei Ihnen hat wohl die Corona-Hysterie und die irrationale Todesangst ganze Arbeit geleistet. 🙁

        • Die medizinische Forschung trägt wesentlich dazu bei, die Lebenserwartung zu erhöhen. Auch der Staat hat Steuerungsmechanismen dazu, wie z.B. die StVO und viele andere Vorschriften zum Schutz der Bürger. Eigentlich müssten Sie konsequent auch dagegen meckern! Wozu brauchen wir noch die StVO, wo doch nur noch 3000 Menschen im Jahr auf der Straße ums Leben kommen und jährlich weniger? Das ist doch staatliche Tyrannei und Unterdrückung! Steckt da nicht etwas Geheimnisvolles dahinter?

        • Deutschland hat 10000 Tote, Schweden derzeit 5750, bei einem Achtel der Einwohner. 5750 mal 8 ist gleich 46.000, also 36000 mehr, 20 Mal so viel wie Verkehrtote hier in einem halben Jahr. Da Sie “Schweden” hier immer wieder als Vorbild empfehlen,. würde Ihre Steuerung zu 36000 Mehrtoten in 5 Monaten führen. Das wollen SIE! Das ist unheimlich. Bestätigen Sie hier noch einmal, dass wir den schwedischen Weg gehen sollen und Sie die Mehrtoten opfern möchten.

        • Es wird nicht nach Statistik gestorben, manche später, andere früher.
          Jeder stirbt individuell, statistisch nicht vorhersehbar – Orakel hilft nicht.
          Die Statistik der Verstorbenen ist ein Realergebnis ohne Prognosewert.
          Lebenserwartung ist ein Vergleichswert, kein Wert, ab wann zu sterben ist.

          Frau Lopez kann keine Prozente, beherrscht keine großen Zahlen mit einem
          Taschenrechner und hat beim Ziegenproblem denselben Quatsch gequatscht.

  130. Zitat Anton Reutlinger
    Die medizinische Forschung trägt wesentlich dazu bei, die Lebenserwartung zu erhöhen.

    Natürlich trägt die medizinische Forschung zur Erhöhung der Lebenserwartung bei, ich bezweifle es überhaupt nicht und es ist auch sehr erfreulich. Jedoch kann uns die Medizin die Unsterblichkeit nicht gewähren, wir müssen schon individuell die Vorstellung des Todes im hohen Alter souverän akzeptieren, und das tun wir alle auch meistens, die Akzeptanz ist glaube ich ein natürlicher Prozess, der vielleicht ab 60-70 ansetzt auch bei gesunden Menschen, weiß ich nicht, das ist wohl individuell.

    Die Covid-Tote waren in allen Ländern mehrheitlich Menschen im Pflegeeinrichtungen, die sich bereits im Sterbeprozess befanden und an ihre schweren Vorerkrankungen oder an allgemeines Organversagen im laufe des Jahres 2020 gestorben wären. Man bedenke zum Beispiel, dass der Altersmedian der Covid-Tode in Schweden 86 Jahre war. Die ethische Frage stellt sich nur, ob palliative oder intensive Medizin besser angebracht seien, ob eine menschenwürdige, leidfreie und überwiegend angstfreie Sterbebegleitung besser sei als eine brachiale Verlängerung des Sterbens durch Intensivmedizin – was man zum Beispiel in Frankreich “acharnement thérapeutique” nennt (therapeutische Verbissenheit?). Das ist ein sehr sensibles Thema sowohl für die Betroffene selbst, wenn sie beim Bewußtsein sind, als auch für die Ärzte und für die Familienangehörige. Keiner nimmt dieses sensible Thema auf die leichte Schulter, egal ob Corona oder nicht. Ein Palliativmediziner hat meiner Meinung nach das Thema im Zusammenhang mit Corona sehr sensible behandelt, siehe:

    Palliativmediziner zu COVID-19-Behandlungen – „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“

    Der Palliativmediziner Matthias Thöns hat eine „sehr einseitige Ausrichtung auf die Intensivbehandlung“ von Patienten in der Coronakrise kritisiert. Er plädiert für eine bessere Aufklärung. Eine Intensivtherapie sei leidvoll und das Verhältnis zwischen Nutzen und Schaden stimme kaum.

    • “Die Covid-Tote waren in allen Ländern mehrheitlich Menschen …
      die sich bereits im Sterbeprozess befanden”

      Was für ein horrender Blödsinn – diese völlig durchgeknallten Behauptungen.
      Die Corona-Verstorbenen haben im Schnitt 5 Lebensjahre verloren, manche 10.
      Ja, es wird eher im höheren Alter über dem “Median” gestorben, ohne Corona nicht!

      Wenn Sie schon %rechnung nicht beherrschen, Rechenhilfe brauchen, lassen Sie’s.
      Nehmen Sie erstmal Nachhilfe in Statistik, bevor Sie mit Stammeleien rumeiern.

  131. Zitat Gunter Dueck
    Da Sie “Schweden” hier immer wieder als Vorbild empfehlen,. würde Ihre Steuerung zu 36000 Mehrtoten in 5 Monaten führen. Das wollen SIE! Das ist unheimlich. Bestätigen Sie hier noch einmal, dass wir den schwedischen Weg gehen sollen und Sie die Mehrtoten opfern möchten.

    Natürlich hätten wir den schwedischen Weg gehen bzw. jetzt auch gehen sollen. Nicht nur ich halte es übrigens als Vorbild, sondern zum Beispiel die WHO. Das muss man angesichts der unzähligen Menschen, die durch die kollateralschäden eines Lockdowns gestorben und noch sterben werden unbedingt abwägen. Es geht eben um die Verhältnismäßigkeit der Schutzmaßnahmen.

    Vor dem Hintergrund meiner Antwort an Anton Reutlinger weiter oben sind allerdings in Schweden auch Fehler gemacht worden, die nach dem Zugeständnis der schwedischen Regierung selbst hätten vermieden werden können, siehe weiter oben in dieser Diskussion:

    . In Schweden liegen die täglichen Corona-Todesfälle inzwischen nahe bei null. Die Gesamtsterblichkeit liegt im Bereich früherer starker Grippewellen. Selbst die monatliche Spitzensterblichkeit (im April 2020) blieb unter den starken Grippewellen der 1990er Jahre.

    . Das Beispiel Schwedens (sowie Weißrusslands) zeigt, dass ein Lockdown bei guter Vorbereitung der Bevölkerung nicht erforderlich war. Aus Sicht vieler Lockdown-Befürworter – Regierungen und Medien – ist dies allerdings sehr schwierig einzugestehen.

    . Schweden hat als eines der wenigen westlichen Länder auf Basis der medizinischen Evidenz die Grundschulen nicht geschlossen. Auch diese Entscheidung war richtig.

    . Schweden machte zwei wirkliche Fehler, die von den meisten Medien ironischerweise nicht thematisiert werden: 1) Die Pflegeheime in der Region Stockholm wurden zu spät geschützt und verursachten über 50% der schwedischen Todesfälle. 2) Schweden hatte keine Früh­behand­lungs­strategie, mit der die Hospitalisierungs- und Sterberate hätte gesenkt werden können.

    . Schwedische Städte zeigten im Juli eine IgG-Antikörper-Prävalenz zwischen 10% und 20%, was zusammen mit mukosaler und zellulärer Immunität auf eine Exposition der Bevölkerung zwischen 50% und 100% hindeutet. Schweden dürfte damit von allen westlichen Ländern vermutlich die beste Ausgangslage für den kommenden Winter haben.

    • Sie sind wirklich lustig, aber das ist alles andere als neu. Die ganze Zeit kritisieren Sie die offiziellen Zahlen als falsch und irreführend. Dann bringen Sie grobe Schätzwerte zu Antikörper-Tests, die bekanntlich wenig zuverlässig sind, um Ihre Behauptungen zu begründen. Das ist hanebüchener Unsinn, den Sie irgendwo abgeschrieben haben, ohne ihn zu verstehen. Sie wissen offenbar gar nicht, was die Prävalenz bedeutet und was Antikörper sind.

      Gewissheit für die Immunität gibt es dafür allerdings bislang nicht, das gilt aber für alle Antikörpertests. Denn noch konnte nicht sicher bewertet werden, ob das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 Menschen Immunität gegen eine spätere Infektion mit diesem Virus verleiht und wenn das der Fall sein sollte, wie lange diese Immunität anhält. Zudem gibt es Menschen, bei denen trotz nachgewiesener Infektion keine Antikörper gefunden werden. Das deutet daraufhin, dass bei der Bekämpfung des Virus auch noch andere Mechanismen eine Rolle spielen könnten. Darüber hinaus gilt es auch bei diesen Patienten die Frage zu beantworten, ob sie bei einer erneuten Exposition gegenüber SARS-CoV-2 in irgendeiner Weise geschützt sind.

  132. Habe meinen letzten Eintrag gelöscht, weil ich oben “nahe Null” als Fallzahl gelesen habe, nicht als Todesfallzahl… die ist so etwas Null, ja.

  133. Zitat Gunter Dueck
    Habe meinen letzten Eintrag gelöscht, weil ich oben “nahe Null” als Fallzahl gelesen habe, nicht als Todesfallzahl… die ist so etwas Null, ja.

    Das sprachliche Verwirrungspotential des inflationär und dominant verwendeten Begriffs „Fallzahl“ durch RKI, Politik und Medien ist gewaltig und ermöglicht die eigentliche Manipulation der öffentlichen Meinung: Denn „Fallzahl“ hat nichts mit „Todesfall“ zu tun, beide Parameter stehen nicht in Relation und können sich sogar in diametral entgegenstehenden Richtungen entwickeln, wie zum Beispiel seit mehreren Monaten: Während die Todesfälle kontinuierlich abnehmen und gegenwärtig gegen Null tendieren (z.B. gestern in Deutschland gemäß Woldometer 8 Todesfälle), steigen die „Fallzahlen“ rasant aufgrund der massiven Erhöhung der Testung, zum Beispiel aktuell bei Urlaubsrückkehrern.

    Vor diesem Hintergrund empfehle ich einen hochinteresssanten fachlichen Aufklärungsartikel auf der Basis von offiziellen Studien von Virologen und Gesundheitsämtern (mit Verlinkungen):

    Alles steht und fällt mit den «Fallzahlen» – und diese mit dem PCR-Test

    Was misst der Test genau? Und wie geht das praktisch vor sich? Wo liegen allenfalls Fehlerquellen, die das Resultat beeinflussen? Was ist zu beachten, um zweifelsfreie Ergebnisse zu erhalten?

    Die Antworten auf diese Fragen sind von kaum zu überschätzender Wichtigkeit, stützen oder zerstören sie doch die Glaubwürdigkeit und Gültigkeit der «Fallzahlen», die wiederum das Hauptargument für sämtliche Corona-Massnahmen, Verordnungen und für umstrittene Gesetze sind.

    Vorab: Der PCR-Test für Sars-CoV-2 ist bei nicht streng regelkonformer Anwendung nahezu nutzlos.

    Und die sehr aufwendige und korrekte Anwendung des Tests ist bei Weitem nicht garantiert und schon gar nicht überall. Der wissenschaftliche Wert der «Fallzahlen» für eine evidenzbasierte Politik ist gering. Doch nur eine evidenzbasierte Politik ist glaubwürdig und vermittelbar. Oder anders gesagt: Eine Politik, die nicht auf Evidenz abstützt, ist willkürlich.

    Corona-Transition.org wird in mehreren Kapiteln zeigen, wie dieses Vorab-Fazit zu Stande kommt – basierend auf Quellen wie öffentlich zugängliche Studien und andere veröffentlichte Arbeiten von Virologen, Epidemiologen und weiteren Experten. Gestützt wird das Fazit auch durch Aussagen von Testanwendern an Universitäten, Spitälern oder ähnlichen Testeinrichtungen.

    Eine Zwischenbemerkung, um Missverständnissen vorzubeugen: Die vergangenen acht Monate haben gezeigt, es gibt irgendetwas, meistens vereinfachend «Coronavirus» genannt, das Menschen in unterschiedlichem Ausmass krank machen kann – und in besonderen Fällen auch sterben lässt.

    Was misst der PCR-Test?

    Spürt er das Vorhandensein des Sars-CoVirus-2 auf? Nein.
    Der Test misst bloss Sequenzen, also Nukleinsäuren, die im Virus enthalten sein sollen.

    Diese Sequenzen wurden zu Beginn der Coronakrise von chinesischen Wissenschaftlern identifiziert und in einem Computermodell zu einer «Gesamtstruktur» des Virus hochgerechnet. Das fragliche Virus wurde bislang noch nie aus dem Blut eines erkrankten Menschen extrahiert, in Reinform gewonnen und untersucht.

    Nur nebenbei: Der allererste PCR-Test im Zusammenhang mit der Coronakrise wurde sogar BEVOR China Sequenzen geliefert hatte, etabliert und der Welt stolz präsentiert: Es ist der PCR-Test von Christian Drosten. Zur Test-Entwicklung schrieb er in einer wissenschaftlichen Publikation (siehe unter ’Results’):

    «Vor der Bekanntmachung öffentlicher Virus-Sequenzen aus Fällen mit 2019-nCoV, haben wir uns auf Berichte aus den Sozialen Medien verlassen, in denen der Nachweis eines SARS-ähnlichen Virus angekündigt wurde. Deswegen haben wir angenommen, dass ein mit SARS in Verbindung stehendes CoV beim Ausbruch involviert ist.» […] Weiterlesen…
    […]

  134. Zitat Gunter Dueck
    Habe meinen letzten Eintrag gelöscht, weil ich oben “nahe Null” als Fallzahl gelesen habe, nicht als Todesfallzahl… die ist so etwas Null, ja.

    Auch interessant in diesem Zusammenhang, mit weiterführenden Links:

    Die «Pandemie» in Deutschland ist vorbei

    Statistiken des RKI und der Johns Hopkins University belegen, daß Neuinfektionen und Todesfallzahlen nicht mehr signifikant ansteigen.

    Die Coronakrise wäre eigentlich vorbei — wenn man sich die Zahlen auf politischer Ebene anschauen würde.

    Die von Statista jetzt visualisierten Daten zeigen nämlich auf, dass die Zahl der Neuinfektionen ebenso marginal ansteigt, wie die Zahl der Todesfälle von Menschen mit Covid-19.
    [Graphik]
    Hellblau: Positiv Getestete
    Dunkelblau: Sterbefälle

    So betrug die kumulierte Zahl der Neuinfektionen in Deutschland am 13. Juli 2020, also vor genau einem Monat, exakt 200’440. Zum gleichen Zeitpunkt gab es kumuliert seit Beginn der Pandemie 9’077 Tote mit Covid-19.

    Bezogen auf die Bevölkerung der Bundesrepublik lesen sich die Zahlen am 13. Juli demnach so: Die Zahl der Neuinfektionen machte 0,24 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, während die Todesrate bezogen auf alle Einwohner der Bundesrepublik bei 0,01 Prozent lag.

    Rund einen Monat später, also am 11. August 2020, registrierte das RKI genau 219’540 Neuinfektionen (kumulierter Wert seit Anfang der Coronakrise) und 9’213 Todesfälle (ebenfalls kumuliert).

    Prozentual bedeutet das: Lediglich 0,026 Prozent der Gesamtbevölkerung fielen seit Beginn der Krise in die Kategorie Neuinfektionen, und nur 0,011 Prozent der Gesamtbevölkerung verstarb mit Covid-19.

    Der von der Politik als «alarmierend» dargestellte Anstieg der Neuinfektionen ist als solcher nicht wirklich signifikant — er beträgt bei den Todesfällen 0,001 und bei den Neuinfektionen 0,02 Prozent.

    Quelle:

    Erkrankungs- und Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) in Deutschland seit Januar 2020 – 12. August 2020

    COVID-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit – 12. August 2020

  135. Dank des L-Effekts geht’s wieder aufwärts, die meisten Infektionen seit Mai.
    70% der Infektionen sind hausgemacht, 30% bringen die Urlaubsrückkehrer mit.
    Im März während der Reisebeschränkungen war der “Auslandsanteil” unter 1%.
    Sorglosigkeit und Feierlaune haben dazu geführt, daß das Durchschnittsalter
    der Infizierten auf 34 Jahre gesunken ist, die Alten sind vorsichtig geblieben.

  136. Zitat Gunter Dueck:
    Da Sie “Schweden” hier immer wieder als Vorbild empfehlen,. würde Ihre Steuerung zu 36000 Mehrtoten in 5 Monaten führen. Das wollen SIE! Das ist unheimlich. Bestätigen Sie hier noch einmal, dass wir den schwedischen Weg gehen sollen und Sie die Mehrtoten opfern möchten.

    Das habe ich Ihnen bereits noch einmal bestätigt, dass aus meiner Sicht der schwedische Weg richtig war, das hat übrigens sogar die WHO auch Anfang Juli es getan, siehe: WHO-Chef lobt Corona-Kommission in Schweden: “Andere Länder sollten davon lernen”

    Auch in Deutschland, und sogar ziemlich heuschlerisch auch aus der Politik, wird jetzt vorsichtig angeregt, dass der schwedische Weg ein Vorbild sein sollte, siehe: Erst verteufelt, jetzt die Lösung: Der schwedische Weg soll uns vor Lockdown bewahren :

    Die Angst vor der viel zitierten zweiten Corona-Welle und einem erneuten Lockdown wächst. Plötzlich wird der lange umstrittene Weg Schwedens zur einzig logischen Lösung der Lage in Deutschland, doch das kann und will niemand zugeben, obwohl bereits skandinavische Maßnahmen ergriffen worden sind.

    In Deutschland und Europa wächst die Angst vor einer „zweiten Welle“ der Corona-Pandemie. Vor allem in der Politik wird bereits ein zweiter „Lockdown“ an die Wand gemalt, teilweise schon fast herbeigeredet. Dabei sind zwei Dinge klar: 1. Es war völlig erwartbar, dass die Fallzahlen in der Ferienzeit und bei vermehrten Testungen steigen, 2. Eine erneute Komplett-Schließung von Gesellschaft und Wirtschaft ist absolut unvertretbar. Es bleibt nur eine Lösung: Der schwedische Weg. Nur will das natürlich niemand zugeben. […] Weiterlesen…

    Wobei auch in diesem Artikel die Manipulation der öffentlichen Meinung mit dem Begriff „Fallzahlen“ weiter gesponnen wird, denn “Fahlzahl” wird weiterhin grob irreführend mit Erkrankungsfall bzw. Todesfall gleichgesetzt, zum Beispiel bei der Formulierung: „Wir müssen akzeptieren, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet;“. Die „Krankheit“ breitet sich weder in Schweden noch in Deutschland weiter, seit mehreren Monaten fallen überall die Zahlen der Einweisungen in Krankenhäusern und die Zahlen der Todesopfer kontinuierlich und tendieren nach Null. Von der Akzeptanz einer Ausbreitung der “Krankheit” kann also nicht die Rede sein, auch der Autor des Artikels hat immer noch Hemmungen, es offen zuzugeben…

  137. Siehe auch wegen Manipulation der öffentlichen Meinung bei der Test-Problematik folgenden Artikel mit weiterführenden Links zu den Quellen:

    Zweifelhafte Corona-Tests – und wie Panik geschürt wird :

    Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat eine aktuelle Warnung vor einem Coronatest mit besonders hohen falsch positiven Raten (3 Prozent) herausgegeben.

    Dies zeigt einmal mehr, dass jeder Test mit dem Problem der falsch positiven Ergebnisse zu kämpfen hat. Diese fallen bei sehr niedriger Infektionsrate (Prävalenz) dann enorm ins Gewicht. Infolge dürfte ein beträchtlicher Teil der aktuell gemessenen positiven Fälle gar nicht infiziert sein. Das hält aber Politik und Medien nicht davon ab, die Bevölkerung weiter in die Irre zu führen und die nächste Welle zu konstruieren. Es wird weiterhin von Infizierten gesprochen (wie zum Beispiel hier), die in Wirklichkeit eben nur positiv getestet und in erheblichem Maße falsch positiv sind.

    Es werden weiterhin ansteigende Zahlen genannt, ohne diese ins Verhältnis zu den ansteigenden Testzahlen insgesamt zu setzen. Und es wird ein R-Wert errechnet, obwohl dies unter diesen Voraussetzungen schlicht unseriös ist. Dies kann man nicht mehr Unwissen nennen, sondern bewusste Täuschung, um die Panik am Leben zu halten. Tatsächlich Erkrankte hingegen gibt es verschwindet wenige. Ca. 230 Intensivpatienten mit Diagnose Covid-19, mit unbekanntem Durchschnittsalter und Vorerkrankungen, sind alles andere als eine nationale Bedrohung.

    Die neueste Absurdität im Testtheater ist diese Handelsblatt-Meldung: „900 positiv Getestete nicht informiert: Söder kehrt nach Bayern zurück“.

    Wenn 60.000 symptomfreie Urlaubsrückkehrer an der bayrischen Grenze getestet werden und 1,5 Prozent positive Fälle dabei herauskommen, dann liegt der Skandal, wie das Handelsblatt meint, nicht darin, dass diese Menschen zu spät informiert wurden, sondern dass Behörden und das Handelsblatt bei diesen positiv Getesteten von Infizierten sprechen. Nochmal, bei diesen wurden ein Virustrümmerstück und kein aktives Virus auf der Schleimhaut festgestellt durch einen Test, der nicht zu 100 Prozent SARS-CoV-2 spezifisch ist. Aufgrund weiterer Fehlerquellen stellt ein Großteil dieser Menschen überhaupt keine Infektionsgefahr dar. Man könnte Marsmenschen, die vom Besuch der Venus zurückkehren, testen und würde ebenfalls positive Fälle feststellen.

    • … das komplette Virus wird mit dem Abstrich in’s Labor geschickt, dort werden
      bestimmte Sequenzen gesucht, die nur dieses Virus hat – Spezifität.
      Wenn die Kripo einen Täter sucht, braucht sie auch nur die Fingerabdrücke.
      Beim Arzt gibt man eine kleine Blutprobe (Tropfen) ab und nicht alle fünf Liter.

  138. Zum Schweigen gebracht? Verschwörungstheorien um die …
    https://blog.gwup.net/2020/04/14/zum-schweigen-gebracht-verschwoerungs
    “Es gibt ja eine „Achse“ achgut.com – Gastautor Gunter Frank – Beate Bahner. Bei achgut kann man seit einigen Tagen Relativierungen der von Corona ausgehenden Gefahren unter gleichzeitiger Beschwörung einer Quasi-Abschaffung der Grundrechte beobachten. Gleichzeitig nimmt Frau B. diese Argumentation auf und verpackt sie in einen …”

  139. Zitat Gunter Dueck
    Zurzeit sind 30 % der Neuinfizierten (also 300 pro Tag) Urlaubsheimkehrer – und die Seuche fing doch mit zwei oder drei von denen erst an?? Was kann die Regierung jetzt tun? Und – immer und immer wieder – der Winter kommt erst noch. Was soll man jetzt sagen? Am besten: Ohne Seuche in den Winter, das aber würde niemand schlucken. Denn eine sinnvolle Strategie lehnen die meisten ab.

    Eine sinnvolle Strategie mit den Massentests sprechen sogar Fachmediziner der Regierung ab:

    Labormediziner gegen Massentests

    Fachärzte kritisieren Politiker und ihre unhaltbaren Versprechen.

    Die Mitglieder des Akkreditierten Labore in der Medizin e.V. (ALM) appellieren einem Artikel des Fachportals Medscape zufolge an die Politiker, keine weiteren Versprechungen zu Tests zu machen.

    «Vorhaben wie in Bayern, die Zahl der Tests pro Woche von 20’000 auf 200’000 zu steigern, sind wenig realistisch und setzen falsche Signale. Auf Kosten aller Bürgerinnen und Bürger werden hier Ressourcen versprochen, ohne die Realisierung konkret zu benennen. Für die Versorgung symptomatischer Patienten, in Krankenhäusern und Pflegeheimen und bei der so entscheidenden Aufdeckung der Infektionsketten könnten diese Ressourcen am Ende fehlen», zitiert Medscape den Vorsitzenden des ALM e.V., Dr. Michael Müller.

    Mit 655’944 PCR-Tests und einem Anstieg von 26 Prozent im Vergleich zur Vorwoche erreichte die Zahl der vom 3. bis 9. August in den fachärztlichen deutschen Laboren durchgeführten Tests laut Medscape einen neuen Höchststand. «Entsprechend dem Infektionsgeschehen stieg auch die Zahl der positiven Befunde – und zwar auf 6’696 (+28 Prozent)», schriebt das Portal.

    Die PCR-Tests selbst sind indes unter Alltagsbedingungen praktisch nicht korrekt umsetzbar (wir berichteten).

    Quelle:

    Labormediziner kritisieren Massentests für Reiserückkehrer: «Corona-Testlabore teilweise schon im roten Bereich» – 12. August 2020

  140. Die Kolumne erinnert mich schwer an Hase und Igel
    L legt vor und hetzt !zweideutig! bis zur intellektuellen Erschöpfung durch’s Netz

  141. Eine Krankheit ohne Kranken… Der Betrug und die eklatante Manipulation der Massen durch RKI und Politiker mit den Tests ist schon lange offensichtlich, zum Beispiel auch in diesem Artikel vom 12.08.2020 dargelegt:

    Zahl der Corona-“Infektionen” steigt – so schnell wie die Anzahl der Tests

    Die Zahl der positiven Tests auf das Coronavirus hat am Mittwoch einen neuen Höchststand erreicht. Die Regierung gibt sich angesichts der zunehmenden “Infektionen” besorgt. Unerwähnt bleibt, dass auch die Menge der durchgeführten Tests neue Höchststände erreicht.

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Mittwoch in seinem täglichen Lagebericht einen neuen Höchstwert an positiven Tests auf das Coronavirus SARS-CoV2 gemeldet. Das RKI, das in diesem Zusammenhang wissenschaftlich unkorrekt von “Infektionen” spricht, meldete 1.226 neue Fälle, die innerhalb eines Tages von den Gesundheitsämtern gemeldet worden seien. Höher hatte dieser Wert zuletzt am 9. Mai gelegen.
    […]

    Von den Medien weitgehend unbemerkt blieben andere Zahlen, die ebenfalls in dem Lagebericht vom Mittwoch erschienen. Zum einen wurde die Anzahl der durchgeführten Tests veröffentlicht, nachzulesen auf Seite 12 des Berichts. Demnach wurden in der vergangenen Woche (32. Kalenderwoche) 672.171 Tests durchgeführt, mehr als jemals zuvor, und fast 100.000 mehr als in der Vorwoche. Davon fielen 6.909 positiv aus, die Positivenrate blieb mit 1,0 Prozent konstant.

    An den verwendeten PCR-Tests gab es von Anbeginn an grundsätzliche Zweifel, die weder für das RKI noch für die Politik ein Thema zu sein scheinen.

    Die zweite interessante Zahl ist die der positiv getesteten Intensivpatienten, die auch Rückschlüsse auf die Verbreitung einer Krankheit zulässt. Am Mittwoch erreichte diese Zahl mit 224 einen Tiefststand seit Einführung der Meldepflicht im April. Damit gilt nur etwas mehr als ein Prozent der Intensivpatienten als COVID-19-Fall.

    • deutsch/rt ist für seine politisch motivierte antideutsche Propaganda bekannt
      Wer ist den der anonyme Auftragsschreiber, der den Unsinn “passend” gedreht hat?

  142. Auch eine leserwerte Analyse über horrende Missstände – das ist kriminell, regelrecht kriminell:

    Befreit unsere Kinder!

    Angeblich steigende Infektionszahlen dienen als Vorwand für die Gängelung und Gleichschaltung der jungen Generation.

    Mehrere Gesundheitsämter drohen Eltern kleiner Kinder mit Kindesentzug, wenn angeordnete Quarantänemaßnahmen zu Hause nicht umgesetzt werden. Die Kleinen sollen allein in einem Zimmer isoliert werden, abgesondert vom Familienleben, separates Füttern ist aber erlaubt. Ob das Essen aus mehreren Metern in den Isolierraum geworfen werden muss oder ob man sich an Gefängnistüren mit Durchreiche orientieren soll, wird in den Schreiben der Ämter nicht präzisiert. Begründet werden diese Horrordrohungen mit steigenden Infektionszahlen im Land.

    Seit Wochen und Monaten werden die Menschen mit Horrormeldungen von steigenden Infektionszahlen bombardiert. Ein Rekord jagt den nächsten. Umfragen besagen, dass viele Menschen in Deutschland einen zweiten Lockdown für möglich, ja sogar für wahrscheinlich halten. Das mediale Dauerfeuer zeigt Wirkung. Besonders leiden nun die Kinder und Schüler hierzulande unter dieser Endlosschleife aus Panik.
    […] weiterlesen

  143. Was hat die Testhäufigkeit mit der Anzahl der fatalen klinischen Folgen zu tun – nichts.
    Getestet wird aus Gründen – Hotspots, Cluster, Kontaktler, Med-Personal, Lehrer, Urlauber,
    um die Verbreitung einzudämmen, gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen

    Anteil der Bevölkerung bisher getestet / an Covid19 Verstorbene
    Rußland — 22% zu 0,01%
    Amerika — 21% zu 0,05%
    England —- 21% zu 0,06%
    Spanien —- 16% zu 0,06%
    Italien ——- 12% zu 0,06%
    Germany — 10% zu 0,01%
    Frankreich — 9% zu 0,05%
    Schweden —-9% zu 0,06% usw
    wo ist dort für Laien eine Korrelation -nirgends

    • Der Hauptgrund zum Testen ist es – so habe ich Frau Lopez verstanden – dass man möglichst viel positive Tests erzielen will, damit die Bevölkerung in Panik versetzt und dort gehalten werden kann. Das hat wohl Bill Gates beschlossen. Wenn man absichtlich nur Gesunde testet, dann kommen durch den Testfehler auch eine Menge “Infizierter” heraus, die zum Panikmachen verwendet werden können. Ich weiß allerdings immer noch nicht, wer in Deutschland eine Panik machen will. Wer ist denn das? Und warum nimmt man nicht dysfunktionale Tests, die sehr viele Gesunde als infiziert anzeigen? Dann steckt man diese vielen Gesunden, die positiv sind, in Quarantäne, weil man absichtlich annimmt und ihnen einredet, sie seien krank. Wenn nützt das? Da jetzt so viele NICHT zum Arzt gehen und viele Operationen verschoben werden und so viele Behandlungen nicht erfolgen, leidet doch die ganze Phamaindustrie darunter. Will man der schaden? Keiner sagt mal, wer dahinter steckt. Ich habe keine Idee. Sonst würde ich ja etwas tun. Ich bin ja einer dieser Freiberufler, die Berufsverbot haben. Ah! Vielleicht wird alles meinetwegen organisiert?

    • Mein alter Lateinlehrer hat uns immer erklärt “Manche begreifen es nie, andere noch später.”

      Warum lassen Sie den Spruch aus twitter hier nicht rein, der erklärt doch alles:
      “Hervorragend beobachtet: Die (deutsche) Bevölkerung ist bei Themen wie Erderwärmung
      und Pandemie als ganzes schwarmdumm.
      Warum? Weil wir meistens nur dann Dinge wirklich “glauben”, wenn wir sie selbst erlebt haben.
      Erkenntnis und Evidenz spielen eine untergeordnete Rolle.”

  144. Herr Seehofer hat das Sars-CoV-2 erfunden, um die Kriminalitätsrate in Deutschland zu senken. Die öffentlich-rechtlichen Medien verbreiten dazu unisono seine Märchen und schüren Panik in der kriminellen Bevölkerung. Daher schicken die Gesundheitsämter mit ominösen Tests möglichst viele Menschen in freiwillige Quarantäne, wo sie leichter überwacht werden können. Durch die Lähmung der Wirtschaft infolge des Lockdowns wird die organisierte Kriminalität massiv getroffen. Wegen des überwältigenden Erfolges haben viele Regierungen in der ganzen Welt die deutschen Maßnahmen übernommen. In der nächsten Phase soll das Virus dauerhaft iin der Atmosphäre etabliert werden, nach dem Beispiel von CO2.

    Der Lockdown hat auch etwas Gutes: Es gibt weniger Kriminalität. Viele Bereiche unseres Lebens sind sicherer geworden. Das zeigt eine ZDFheute-Umfrage bei Polizei und LKA. Es gibt aktuell weniger Einbrüche, Diebstähle oder Gewaltverbrechen in Deutschland

    ZDF, 19.4.2020

  145. Zitat Gunter Dueck:
    Der Hauptgrund zum Testen ist es – so habe ich Frau Lopez verstanden – dass man möglichst viel positive Tests erzielen will, damit die Bevölkerung in Panik versetzt und dort gehalten werden kann. Das hat wohl Bill Gates beschlossen. Wenn man absichtlich nur Gesunde testet, dann kommen durch den Testfehler auch eine Menge “Infizierter” heraus, die zum Panikmachen verwendet werden können.

    Ganz genau! Sie haben jetzt den Prozedere gut verstanden, wie man mit dem Ausbruch und die Verbreitung einer „Krankheit“ ohne Kranken eine Massenpanik in der Bevölkerung erzeugt. 🙂

    Wie könnte man sonst eine Massepanik erzeugen, wenn kaum jemand erkrankt und kaum jemand an den vermeintlichen „Killervirus“ stirbt (die Mortalität ist ja in allen Ländern der Welt weit unter 1 %)?

    Bricht etwa jeden Winter Massenpanik vor der Grippe aus? Wird etwa ganzjährig flachenddeckend und massiv wegen Grippe getestet?

    Lesen Sie dazu aufmerksam das einleuchtende Interview von Prof. Detlev Krüger vom April 2020, der 27 Jahre lang der Vorgänger von Christian Drosten bei der Charité war – so diametral entgegengesetzt könnten die Expertisen von Virologen aus demselben Haus nicht sein: Drosten-Vorgänger Krüger: „Corona nicht gefährlicher als Grippe“ – Exklusiv:

    Was man mit der Grippe nicht bewirken kann, und zwar eine Massenpanik in der Bevölkerung auszulösen, kann man aber mit einem vermeintlichen „neuen Virus“ problemlos bewirken. Da aber der neue Virus kaum eine Krankheit auslöst, 95% der Bevölkerung bleiben gesund und symptomfrei, muss man sich etwas einfallen lassen, um eine Massenpanik auszulösen, sonst würde man die „Pandemie“ für eine gewöhnliche endemische Grippewelle halten und der ganze Spuk der Corona-Maßnahmen und deren Folge hätte nicht existiert.

    Testen, testen, testen ist die Empfehlung der WHO und auch die Strategie vom Bundesgesundheitsministerium , siehe „Testen, testen, testen“ –aber gezielt

    Gezielt wird dabei nicht getestet, sondern flächendeckend und massiv: die Menschen mit Symptomen in Arztpraxen , Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und ihren symptomlosen Kontaktpersonen, aber auch die Masse der Menschen ohne Symptome und ihre symptomlosen Kontaktpersonen, wiederholt und massenweise. Eine Krankheit ohne Kranken wird durch testen herbeigeredet und Massenpanik weiter gepflegt, pünktlich zur zweiten, dritten, vierten oder n-Welle, solange man es braucht – so einfach geht es eine “Pandemie” zu erfinden. 🙂

  146. Zitat Gunter Dueck:
    Wenn man absichtlich nur Gesunde testet, dann kommen durch den Testfehler auch eine Menge “Infizierter” heraus, die zum Panikmachen verwendet werden können. Ich weiß allerdings immer noch nicht, wer in Deutschland eine Panik machen will. Wer ist denn das? […] Dann steckt man diese vielen Gesunden, die positiv sind, in Quarantäne, weil man absichtlich annimmt und ihnen einredet, sie seien krank. Wenn nützt das? Da jetzt so viele NICHT zum Arzt gehen und viele Operationen verschoben werden und so viele Behandlungen nicht erfolgen, leidet doch die ganze Phamaindustrie darunter. Will man der schaden? Keiner sagt mal, wer dahinter steckt. Ich habe keine Idee. Sonst würde ich ja etwas tun.

    Dass eine künstliche Massenpanik durch Testen erzeugt wird ist eine Sache, das haben Sie ja mittlerweile auch verstanden. Schon mal was… 😀 Wozu und wer dahinter steckt ist eine andere Sache, die nicht so leicht zu erkennen ist als die künstliche Erzeugung der Massenpanik. Das sind zwei verschiedene Aspekte der Problematik – lassen Sie mir bitte die Zeit Ihnen zu antworten…

    Ich persönlich erkenne dahinter hauptsächlich zwei Motivationen

    – Wirtschaftliche Interesse der Pharmaindustrie
    – Politische Interesse der bestehenden Regierungen

    Ihre Behauptung, die ganze Pharmaindustrie würde unter der Pandemie leiden, weil „so viele NICHT zum Arzt gehen, viele Operationen verschoben werden und viele Behandlungen nicht erfolgen“, halte ich für eine grobe wirtschaftliche Fehleinschätzung Ihrerseits. Für die Pharmaindustrie ist diese Pandemie ganz im Gegenteil bereits das Geschäft des Jahrhunderts, alleine durch die Milliardengewinne auf dem Testmarkt, durch die staatlichen Zuschüsse der Regierungen in Milliardenhöhen für die Forschung für neue Medikamente und für Impfstoffen, und letztendlich durch den erhofften Verkauf von Milliarden von Impfdosen. Abermilliarden Gewinne! Ihre Einschätzung, diese Scheinpandemie nutzt die Pharmaindustrie nichts, sie würde sogar darunter leiden, ist voll daneben, man braucht keinen Wirtschaftsexperte zu sein, um es zu erkennen, mit Verlaub Herr Professor. Mit der erfundenen Pandemie „Schweinegrippe“ hatte die Pharmaindustrie vor 11 Jahren bereits Milliarden verdient, mit der erfundenen Pandemie „Corona“ wird sie sich selbst übertreffen.

    Die bestehenden Regierungen haben wiederum überall ein sehr großes Interesse an Notstandsituationen von „nationaler Tragweite“: Sie können nämlich unter diesem Vorwand die Massen durchregieren, an Grundgesetz, Parlamente und Bürger vorbei – ein idealer Zustand zur Machtausübung, viele in der Vergangenheit sind ja darauf gekommen. Ist es Ihnen vielleicht neu, Herr Professor? Na. 😀

    Ihre Aussage, „keiner sagt mal, wer dahinter steckt. Ich habe keine Idee. Sonst würde ich ja etwas tun“ halte ich auf jeden Fall für außerordentlich peinlich.

  147. Zitat Gunter Dueck:
    Habe ich doch verstanden, das haben Sie mir attestiert! Jetzt müssen Sie nur noch verraten, WER die Massenpanik haben will…
    “Pharma” geht ja nicht… denn die Rüstungs/Öl/Auto/Chemie-Lobby ist viel stärker und herrscht über die Politiker….WER?

    .

    Warum „Pharma geht ja nicht“?? Haben Sie es so entschieden, Herr Professor?

    Das „Pharma“ sehr wohl geht, und zwar mit Leichtigkeit, habe ich zum Beispiel weiter oben mit zwei Reportagen belegt, sogar aus den Mainstream-Medien. Vielleicht sollten Sie sich die doch angucken, bevor Sie behaupten „Pharma geht ja nicht“:

    TV-Reportage MONITOR vom 28.06.2010
    Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuerte die WHO?

    https://www.youtube.com/watch?v=DKQF-vWYmCU

    oder

    ARTE Doku 2009 – Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe
    https://www.youtube.com/watch?v=ECO4FzFP6Nk

  148. Zunächst hat die Pharmaindustrie hohe Kosten für Entwicklung und Erprobung von Impfstoffen oder Medikamenten. Dann ist völlig ungewiss, welche Impfstoffe und welche Firmen das Rennen machen. Schließlich weiß man nicht, wieviele Menschen sich impfen lassen werden. Vielleicht ist das Virus plötzlich wieder verschwunden, oder vielleicht ist es wirklich so harmlos wie Grippe. Ob “die Pharmaindustrie” damit jemals blühende Gewinne macht, ist völlig im Nebel, vielleicht haben ein paar Pharmafirmen Glück. Warum tauchte das Virus zuerst in China auf? Warum war gerade China so energisch und so erfolgreich bei der Bekämpfung des Virus? Bisher blühen nur abstruse Verschwörungsmythen.

    • Der Testmarkt, der inzwischen Milliarden Dollar/Euro ausmacht, ist so groß, dass die Pharma-Firmen schon allein damit genauso große Profite erreichen, wie mit Impfungen. Und auch wenn nur 20 oder 30% der Bevölkerungen sich impfen lassen würden, ist es immer noch weltweit ein Milliardengeschäft für die Pharma-Industrie – zumal Massenimpfungen vor allem in Afrika vorgesehen sind, wobei dieses Kontinent kaum von Corona betroffen ist.

      Dass der Virus zuerst in China aufgetaucht ist ist fraglich.
      Es ist nämlich inzwischen nachgewiesen, dass der Virus sogar viel früher zirkulierte: Er wurde in Abwässer in Barcelona bereits im März 2019 nachgewiesen, in Frankreich wurde bereits im Dezember 2019 einen Infizierten im Krankenhaus behandelt, und der Virus ist auch bereits 2013 in Kanada nachgewiesen worden.

      • Wie üblich nur Lügen, wilde Spekulationen und Unterschlagung wichtiger Informationen. Ein Virologe behauptet, in einer einzelnen, eingefrorenen, von März 2019 stammenden Probe von Abwässern von Barcelona geringe Gen-Schnipsel(!) des Virus gefunden zu haben. In weiteren Proben dieses Zeitraumes wurde nichts gefunden. Einige Wissenschaftler bezweifeln, dass es sich um Sars-CoV-2 handeln könnte. In vergleichbaren Millionenstädten wurde nichts gefunden.

          • Sie haben Tatsachenbehauptungen aufgestellt, ohne qualifizierte Quellen. Also sind Sie dran! Seit Jahren schreiben Sie nur für die Mülltonne. Das ist doch frustrierend. Lassen Sie sich nicht vom Virus erwischen.

          • Universität von Calgary in Kanada – Variante von SARS Covid2 seit 2013 nachgewiesen

            Darüber hinaus belegt die Grundimmunität der verschiedenen Bevölkerungen eindeutig, dass sie schon seit langem mit dem Virus oder Varianten in Kontakt waren, siehe August-Aktualisierung von Swiss Policy Research Fakten zu Covid-19 mit allen Quellen:

            Ab März und April erschienen jedoch die ersten Studien, die aufzeigten, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung doch bereits über eine gewisse Immunität gegen das neue Virus verfügt, die durch den Kontakt mit früheren Coronaviren (Erkältungsviren) erworben wurde.

            Im Juli erschienen nun weitere wichtige Studien zu diesem Thema:

            • Eine neue Studie aus Deutschland kam zum Ergebnis, dass bis zu 81% der Personen, die noch keinen Kontakt mit dem neuen Coronavirus hatten, bereits über kreuzreaktive T-Zellen (durch frühere Coronaviren) und damit über eine gewisse Hinter¬grund-immunität verfügen. Dies bestätigt frühere Studien zur T-Zellen-Immunität.

            • Eine britische Studie fand überdies, dass bis zu 60% der Kinder und Jugendlichen und circa 6% der Erwachsenen bereits über kreuzreaktive Antikörper gegen das neue Coronavirus verfügen, die durch den Kontakt mit bisherigen Coronaviren entstanden sind. Dies dürfte ein weiterer wichtiger Aspekt zur Erklärung der sehr geringen Krankheitsrate bei Kindern und Jugendlichen sein.

            • Eine Studie im Fachblatt Nature kam im Falle von Singapur zum Ergebnis, dass Personen, die 2002/2003 an SARS-1 erkrankt waren, auch 17 Jahre später noch über T-Zellen verfügten, die auch gegen das neue SARS-2-Coronavirus reaktiv sind. Zudem fanden die Forscher bei rund der Hälfte der Personen, die weder an SARS-1 noch an SARS-2 erkrankt waren, bereits kreuzreaktive T-Zellen, die durch den Kontakt mit anderen, teilweise unbekannten Coronaviren entstanden sind. Die Forscher vermuten, dass die unterschiedliche Verbreitung solcher Coronaviren und T-Zellen miterklären können, warum manche Länder stärker oder schwächer vom neuen Coronavirus betroffen sind, unabhängig davon, welche politisch-medizinischen Maßnahmen sie ergreifen.

            • Bereits zuvor haben Analysten darauf aufmerksam gemacht, dass pazifische Länder und insbesondere die Nachbarländer Chinas bisher sehr tiefe Covid-Todesraten aufweisen, und zwar unabhängig von ihrer Bevölkerungsstruktur (jung oder alt) und den ergriffenen Maßnahmen (mit oder ohne Lockdown, Massentests, Masken etc.). Eine mögliche Erklärung dafür könnte die Verbreitung früherer Coronaviren sein.

            • Der Harvard-Immunologe Michael Mina erklärte, dass das von einigen Medien dramatisierte “Abfallen der Antikörper-Konzentration” nach einer Covid-Erkrankung “völlig normal” und “wie im Lehrbuch” sei. Der Körper stelle die längerfristige Immunität durch T-Zellen und Erinnerungs¬zellen im Knochenmark sicher, die bei Bedarf rasch neue Antikörper erzeugen können.

  149. Jens Spahn kauft aktuell mit seinem Ehemann zusammen eine Villa für 4 millionen. Das eignet sich doch bestens für einen Verschwörungsmythos. Bestimmt bekommt er das Geld von Big Pharma – wie denn sonst?

    Verschwörungsgläubige verlangen immer nach Beweisen. Sie selber erbringen aber keinen einzigen Beweis, sondern nur primitive Unterstellungen, wilde Spekulationen und pauschale Verurteilungen. Dabei stehen die Behauptungen fast immer im Widerspruch zueinander. Logisch konsistentes Denken ist nicht ihre Stärke, lautes Geschrei dagegen schon.

    Die amerikanische Kandidatin für die Vizepräsidentschaft ist erst wenige Tage bekannt, da quellen die sozialen Medien schon über mit absurden Lügen, Falschbehauptungen, Gerüchten, Verschwörungsmythen. Natürlich springen Trump und seine Vasallen sofort auf den Zug auf und tragen zur Verbreitung bei. Die Autoren müssen identifiziert und wegen Verleumdung bestraft werden, auch bei Gruppenverleumdungen wie “die Politiker”. Dann kommt zwar wieder das Gezeter wegen Zensur, aber Verleumdung ist keine Meinung.

  150. Frau Lopez,

    zunächst wieder Fakten: Der Umsatz Pharma weltweit ist ca. 1,2 Billionen $ im Jahr, der Umsatz von VW ca. 250 Mrd., der von Toyota ca. 250 Mrd., der von Walmart ca. 600 Mrd. Also sind diese drei Firmen von MILLIONEN schon größer als der gesamte Pharmamarkt.
    Nochmal Fakt: Im den letzten drei Jahren des Lebens benötigt der alte Mensch mehr als 30% seiner Lebens-Gesundheitskosten. Wenn man also wegen Grippe/Corona Leute sterben lässt, dann fallen diese Kosten und die Rente für die letzte Zeit weg. Das ist doch schlecht für “Pharma”, warum, bitte, sollen Impfungen wirtschaftlich gut für die sein, wenn ein Vielfaches von anderem Business (“Chemo” etc.) wegfällt? Und so weiter… Sie verstehen leider von der Gesamtwirtschaft nichts.
    Weiter: Sie finden, dass das dunkle Mächte am Werk sind. Das ist legitim, aber die Leute, die dunkle Mächte suchen, suchen sie immer da, wo sie JETZT “Profiteure” erkennen. In Kriegszeiten ist IMMER der Rüstungsindustrie der Drahtzieher der Menschheit, bei Klimakrisen immer die böse Öl/Energieseite, in Finanzkrisen beherrschen uns die bösen Banken. Wie erklären Sie sich, dass die angeblichen Herrscher alle etwa fünf Jahre immer andere sind? Ich will es Ihnen ans Herz legen: Die Leute, die geheime Mächte suchen, suchen sie immer nur vor der Haustür – das ist wahrscheinlich immer falsch (und intellektuell sehr simpel – aber es überzeugt dumme Menschen sofort).
    Weiter: Die Politik macht immerfort grässliche Fehler. Das liegt an der Schwarmdummheit und Unfähigkeit, eben daran, dass Politiker keine Fachleute für nichts sind, so wie auch viele Top-Manager. Das sagen die Protestierenden selbst auch, aber sie finden auf der anderen Seite, dass ebendiese unfähigen Politiker scharf schlaue gerissene Menschen sind, die eine Totalherrschaft anstreben und das Volk unterdrücken wollen.
    Weiter: Sie drehen alle Fakten so, dass böse Absicht dahintersteckt und Gewinnstreben.

    Und am Ende ist alles so falsch und verwuselt, dass Sie nicht wissen, wer nun eigentlich das Dunkle erzeugt. Sie können nicht sagen, wer etwas im Schilde führt…wissen Sie, wo der Fehler liegt? Alle hier im Blog wissen es und versuchen, es Ihnen zu sagen.
    Es ist ein echtes Erlebnis, dass Sie von keinem Faktum abgelenkt werden können. Wahrscheinlich glauben Sie immer noch, dass in Berlin 1 Million Demonstranten waren und die böse Presse extra deshalb falsche Zahlen berichtet, damit Sie gegen sie wüten können.

  151. … für wen die Überzeugungsarbeit 😉 da helfen weder Bimssteine noch Nürnberger Trichter

    Wilhelm Busch “Dummheit ist auch eine narürliche Begabung”

  152. zum Mythos der Mehrtests gibt es hier ein aufklärendes Video
    https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88393190/sorgen-mehr-tests-fuer-steigende-corona-zahlen-in-deutschland-.html

    ab Anfang März bis Ende Juni wurden wöchentlich um 350.000 Tests durchgeführt
    ab Anfang Juli bis jetzt Mitte August wurde linear erhöht auf ca 700.000
    zum Monatswechsel Juni/Juli betrug die Positivrate der Tests 0,6%
    ab Ende Juli beträgt die Positivrate 1%, die Positivrate !!! hat sich erhöht
    wir haben also ansteigende Tests plus eine höhere konstante Positivrate

    • Eine gute Frage ist aber “Herr Senf”, ob man naiv Infiziert = positiv getestet setzt, oder ist es so, dass nach “positiv” noch eine echte Diagnose erfolgt. Wenn also nach “positiv getestet” die Leute nicht weiter behandelt werden, sondern nur in Quanartäne geschickt werden, dann spielt die Spezifität des Tests eine Rolle… dann würden tendenziell falsch Getestete zum Schluss führen, dass man “kaum Symptome” hat, eben weil sie nur falsch positiv getestet sind. Also: Was geschieht mit positiv Getesteten? Weiß man das?

  153. Eine tolle „Sprechstunde“ bei einem Hausarzt, um die Angst vor Corona zu verlieren! Sehr empfehlenswert!

    Viele Menschen lassen sich durch die aktuelle Corona-Berichterstattung in Angst versetzen. Angst vor Ansteckung, vor neuen Ausbrüchen der Krankheit, einem drohenden erneuten Lockdown. Angst und Panik sind aber gerade im Umgang mit Krankheiten eher schädlich. Deshalb wollen Hausärzte ihre Patienten auch durch sachliche Erklärungen und Fakten zu beruhigen, wenn es keinen Grund zu großer Beunruhigung gibt. Hier eine kleine Corona-Sprechstunde.”

    Corona Sprechstunde mit Dr. Frank

    • … den Guten hatten Sie uns doch schon mal vorgeführt, ist auseinandergenommen
      Sie wissen doch, die “Achse des Guten” ist gar nicht gut, besser fernhalten wegen Böse

  154. Zitat Gunter Dueck:
    Nochmal Fakt: Im den letzten drei Jahren des Lebens benötigt der alte Mensch mehr als 30% seiner Lebens-Gesundheitskosten. Wenn man also wegen Grippe/Corona Leute sterben lässt, dann fallen diese Kosten und die Rente für die letzte Zeit weg. Das ist doch schlecht für “Pharma”, warum, bitte, sollen Impfungen wirtschaftlich gut für die sein, wenn ein Vielfaches von anderem Business (“Chemo” etc.) wegfällt?

    .

    … weil Impfungen vor allem massiv verkauft werden an Leute, die sie nicht brauchen und sonst wenig medizinische/pharmazeutische Produkte in Anspruch nehmen (= die 95% der Menschen in der Bevölkerung, die gesund sind und ohnehin nicht an Grippe / Corona schwer erkranken und sterben, ein gigantisches Markt) und weil ohnehin die Impfungen kaum Schutzwirkung bei den Risiko-Gruppen haben (nur 10 bis 30% ) und gar keinen Einfluß darauf haben, dass sie an Grippe / Corona oder an schwere Vorerkrankungen oder an Altersschwäche sterben.

    Im Grunde genommen sind Impfungen wie Placebos für eine Scheinpandemie anzusehen.
    .

    Zitat Gunter Dueck:
    Sie finden, dass das dunkle Mächte am Werk sind.

    Wie bitte? Ich soll finden, dass „dunkle Mächte am Werk sind“?
    Wo haben Sie sich das wieder ausgedacht? Ich kann wieder nur mit dem Kopf schütteln bei Ihnen, Herr Dueck…

    Ich habe die Pharma-Industrie und die Politiker genannt.

    Sind Pharma-Lobbies, die nach Profit streben „dunkle Mächte” oder identifizierbare wirtschaftliche Akteure??

    Sind Politiker, die nach Durchsetzung ihrer Agendas streben „dunkle Mächte“ oder identifizierbare politische Akteure?

    In welcher Blase von vorgefassten Meinungen und Vorurteilen leben Sie denn, Herr Dueck? 🙁

  155. Herr Dueck,
    wer im Glashaus sitzt, sollte nicht… Sie wissen schon…
    …“Es ist ein echtes Erlebnis, dass Sie von keinem Faktum abgelenkt werden können. Wahrscheinlich glauben Sie immer noch, dass in Berlin 1 Million Demonstranten waren und die böse Presse extra deshalb falsche Zahlen berichtet, damit Sie gegen sie wüten können.“…

    Sie werfen Frau Lopez das eine Ende des Spektrums vor und Sie selber verkünden implizit das andere mit 17.000 bis 20.000!

    Kommen Sie sich eigentlich mit dieser „Meinungs“-Bestätigung der dokumentierten Falschaussage der Mainstream-Medien nicht lächerlich vor?

    Ob es sich hier –plakativ formuliert- um eine „böse“ Presse handelt, vermag ich so nicht zu sagen. Aber, zum Mitdenken: Selbst wenn es nur 40.000 Demonstranten waren, ist u.a. das Wort »Lügenpresse« bereits vollumfänglich berechtigt. Und das es mindestens 40.000 mit absoluter Sicherheit waren, kann jeder, der seine Augen und Ohren nicht willentlich verschliesst, selber sehen, “lesen” und begreifen.

    Am Rande bemerkt…
    Anton Reutlinger,
    wer lesen kann ist klar im Vorteil. Jetzt müssen Sie nur noch wissen, wo realitätsorientierte Informationen „auf Deutsch“ verfügbar sind. Versuchen Sie es mal »hier«. Weitere journalistisch motivierte Recherchen zu Frau Kamala Harris sind meist nur auf Englisch zielführend, da die deutsche Mainstream-Presse offensichtlich kein Interesse an Journalismus im ursprünglichen Sinne besitzt.

    • … wir haben hier schon geklärt, daß man “achgut” nicht ernst nehmen kann,
      deshalb braucht man “scilogs” und “scienceblogs” oder andere Faktenchecker.
      Sie wissen doch, wer alles auf scienceblogs rausgeflogen ist, die sind jetzt hier.
      Zwei andere Coronakolumnen hier haben deswegen auf moderiert geschaltet!

  156. Herr Senf,

    es ist nachvollziehbar, dass naive Bemühungen bei einfach gestrickten Menschen, insbesondere wenn diese ihrer einmal getroffenen Meinung treu bleiben wollen, ein beliebtes Mittel der Wahl sind.

    Nur was sind die Folgen der propagierten Senf‘schen Informationsagenda?

    Ganz einfach. Menschen die Ihnen (geistig) folgen, berauben sich verifizierten, dokumentierten Informationen. Wie Sie dem konkreten Achgut-Artikel entnehmen könn(t)en, enthält dieser diverse US-basierende Quellenangaben (in der Tiefe u.a. der Washington Post, NewYorkTimes).

    „Folgen“ Sie/sie den Quellenangaben. Da können sich Realitätsinteressierte einen eigen-recherchierten Überblick über Kamala Harris vergangene Aktivitäten und Aussagen verschaffen.

    …einige „Suchstrings“…

    Judge rips Harris’ office for hiding problems S.F. CRIME LAB SCANDAL

    Epidemic of Brady violations’ decried in Kozinski opinion

    Kamala Harris Flips on Murder Case after Federal Judges Rip Prosecutorial Misconduct

    „Lustig“ ist noch zu erwähnen, daß Harris Joe Biden noch im Vorwahlkampf vorwarf, daß er Frauen sexuell belästigt haben soll. Und jetzt sind sie ein Dream-team. Wohl bekomms!

    exemplarisch eine Quelle:
    …“Kamala Harris, whom expected Democratic presidential nominee Joe Biden announced Tuesday as his running mate, said last year that she believes the women who accused Biden of sexual assault.”
    I believe them and I respect them being able to tell their story and having the courage to do it,” Harris said in 2019.“…

    Herr Senf, Sie wissen es doch aus diversen Kommentarfolgen der Vergangenheit eigentlich besser. Ihre HauruckArgumentationsAkrobatik verpufft immer dann, wenn ich mich zu Wort gemeldet habe. Denn ich folge im Wesentlichen einem Grundsatz: Wissen ist ein Privileg. Die Weitergabe (jedoch) eine Pflicht. Sie sind in diesem Zusammenhang – u.a. aus pädagogischer Sicht – zumindest ein wiederkehrender Reflexionskeim. Lesen bildet. Ihr Aufruf pauschal etwas nicht zu lesen, sagt ALLES über Ihren Bildungsstand.

  157. Zitat Gunter Dueck
    Eine gute Frage ist aber “Herr Senf”, ob man naiv Infiziert = positiv getestet setzt, oder ist es so, dass nach “positiv” noch eine echte Diagnose erfolgt. Wenn also nach “positiv getestet” die Leute nicht weiter behandelt werden, sondern nur in Quanartäne geschickt werden, dann spielt die Spezifität des Tests eine Rolle… dann würden tendenziell falsch Getestete zum Schluss führen, dass man “kaum Symptome” hat, eben weil sie nur falsch positiv getestet sind. Also: Was geschieht mit positiv Getesteten? Weiß man das?
    Habe es gefunden https: // http://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-test-117. html
    Also ist falsch positiv bei den Urlaubern von allen Positiven so 20%, das ist nicht weltbewegend verzerrt…

    .

    Dagegen spricht eindeutig folgende tiefgründige Untersuchung von Ihrem Kollegen Mathematiker und Statistiker Dr. Klaus Pfaffelmoser, basierend auf offizielle Fachstudien und Experimenten der INSTAND-Experten-Laboratorien (darunter gehören Charité und RKI), mit weiterführenden Links zu Quellen:

    Warum die Pandemie nicht endet

    Die Zahlenwerte, nach denen die Regierung über Öffnung oder Schließung des öffentlichen Lebens entscheidet, verlieren an Aussagekraft, je geringer die Anzahl der Infizierten ist. Auch ohne einen einzigen neuen Infizierten würden allein aufgrund der Fehlerquote des Tests tausende neue „Fälle“ gemeldet. Werden die derzeit verwendeten Kriterien nicht geändert, kann die Pandemie – scheinbar – endlos anhalten.

    Vorbemerkung der Redaktion: Die Fehlerquote (Falsch-Positiv-Rate) der verwendeten PCR-Tests beträgt laut aktuellen Untersuchungen mindestens 1,4%. Auf 100.000 durchgeführte Tests werden also durchschnittlich mindestens 1.400 Menschen fälschlich als „Corona-Infizierte“ ausgewiesen (Ergänzung 3.6.: sofern alle Getesteten “gesund” sind, sprich, kein durch den Test messbares Virusmaterial in sich tragen). Das ist in der aktuellen Situation deshalb dramatisch, da in Kalenderwoche 20, also im Zeitraum vom 11. bis 17. Mai, nur noch 1,7 % der Untersuchten überhaupt positiv getestet wurden, also 1.700 von 100.000 Menschen. (Ergänzung 3.6.: In KW 22 sind es laut RKI sogar nur noch 1,0 %!)

    Wenn man diesen 1.700 nun die 1.400 als potenziellen Messfehler gegenüberstellt, wird klar, dass den Zahlen kaum noch Aussagekraft zukommt. Schlimmer noch: Die Ergebnisse lassen sich bei Bedarf leicht manipulieren, je nachdem, wieviele Tests durchgeführt werden – was politisch beeinflusst werden kann. Der von Politikern diskutierte Grenzwert von 35 Infizierten auf 100.000 Einwohner ließe sich beispielsweise auch ganz ohne tatsächlich Infizierte allein schon durch Ausnutzung des Messfehlers erreichen, indem man 2.500 Tests je 100.000 Menschen durchführt. Das entspräche einer Verfünffachung der aktuellen Testanzahl.

    Aus dem Fazit des Artikels: „Die derzeit als Kenngrößen für die Verhängung von Maßnahmen verwendeten Werte, die Anzahl der gemessenen akut Infizierten pro 100.000 Einwohner und der R-Wert haben bei einem geringen Anteil von akut Infizierten an der Gesamtbevölkerung keinen Aussagewert bezüglich der epidemiologischen Entwicklung der Krankheit. Der R-Wert tendiert bei Verschwinden der Krankheit grundsätzlich gegen 1, also gegen den derzeit als kritisch betrachteten Wert. Durch Änderung der Anzahl der Messungen können die Kenngrößen so beeinflusst werden, dass die willkürliche Verhängung von Maßnahmen möglich ist.“
    […weiterlesen …]

  158. Zitat Gunter Dueck:
    Eine gute Frage ist aber “Herr Senf”, ob man naiv Infiziert = positiv getestet setzt, oder ist es so, dass nach “positiv” noch eine echte Diagnose erfolgt. Wenn also nach “positiv getestet” die Leute nicht weiter behandelt werden, sondern nur in Quanartäne geschickt werden, dann spielt die Spezifität des Tests eine Rolle…

    .

    Herr Dueck, überlegen Sie doch mal ein bisschen: Die massiven und flächendeckenden Tests, zum Beispiel aktuell bei Urlaubsrückkehrern, werden immer bei einer Population von Menschen ohne Krankheitssymptomen vorgenommen, sprich bei gesunden Menschen, wie eben Urlauber. Denn Menschen, die erkrankt sind besuchen ihren Arzt und werden dort getestet und diagnostiziert, sie fahren ja nicht in Urlaub und warten darauf, auf Autobahnen oder in Flughäfen getestet zu werden um auf den Gedanken zu kommen, dass sie vielleicht krank sind und zum Arzt für eine Diagnose gehen sollten.

    Menschen, die aufgrund von massiven, durch Politiker und Behörden angeordneten Testsaktionen als positiv getestet werden, sind zwangsläufig in der überwiegenden Mehrzahl Menschen, die nicht erkrankt sind!!!. Denn man ist nicht krank, wenn man keinerlei Beschwerden und Symptome hat, logisch, oder? Auch wenn man sie nach dem positiven Testergebnis auf Autobahnen und in Flughäfen zum Arzt zur Diagnose schicken würde, könnte der Arzt aufgrund der Tatsache, dass keinerlei Beschwerde und Symptomen vorliegen, nur diagnostizieren: Sie sind kerngesund. Was sonst?

    Die überwiegende Mehrheit der Menschen, die man also per Behördeverordnung in Quarantäne schickt, sind gesunde Menschen. Gesunde Menschen zu isolieren ist nicht nur epidemiologisch und medizinisch eine haarsträubende Absurdität, es bedeutet auch gravierende Verstöße gegen das Grundgesetz (zum Beispiel Freiheitsberaubung und Körperverletzung).

    Aus diesem Grund können jetzt auch die Mitarbeiter von Tönnies, die in Quarantäne festgenommen wurde ohne je krank gewesen zu sein (sogar mit willkürlicher Verlängerung der Quarantäne durch die Behörde!!!) wegen Freiheitsberaubung klagen, siehe:

    Tönnies-Mitarbeiter können wegen Freiheitsberaubung klagen

    Ihre Quarantäne war wegen falsch-positiver Ergebnisse und Behördenfehler ungerechtfertigt.

    Was Monitor und die Tagesschau vermelden, ist skandalös und wird weitreichenden Folgen für das politische Berlin haben: «Im Kreis Gütersloh werden nach Monitor-Recherchen Tönnies-Beschäftigte zu Unrecht in Quarantäne gehalten – aufgrund von positiven Corona-Tests oder Krankheitssymptomen, die es in vielen Fällen nicht gab».

    Tausende seien seit Wochen in Quarantäne, und diese sei am 17. Juli noch einmal verlängert worden. Betroffen sind vor allem rumänische Arbeiter — also EU-Bürger.

    Den Beitrag von Monitor und den Sachverhalt können interessierte Anwälte nutzen, um gegen die Gesundheitsbehörden des Landes zu klagen.

    Quelle:

    Freiheitsberaubung? Tönnies-Mitarbeiter zu Unrecht in Quarantäne – 30. Juli 2020

  159. Man sieht immer wieder, dass manche Leute, die sich Stastistiker nennen, nicht wirklich wissen, wovon sie reden, d.h. sie haben keine Ahnung von der fachlichen Materie, um die es geht, und sind nur auf nackte Zahlen fixiert. Die Tests sind nur Momentaufnahmen. Eine Infektion wird erst nach etwa 5 Tagen wirksam. Das heißt, ein Test müsste nach 5 Tagen wiederholt werden, um eine Infektion nachzuweisen, sofern sich keine Symptome zeigen. Andernfalls verliert der Test, ob richtig oder falsch, seine Gültigkeit oder Relevanz. Solche Wiederholungen geschehen nur in besonderen Fällen, z.B. bei Pflegepersonal. Die unvermeidbare und ohnehin geringe Fehlerrate der Tests ist also sekundär und für politisch vorausschauende Entscheidungen vernachlässigbar. Sie hat lediglich akademische oder wissenschaftliche Bedeutung.

    Selbstverständlich ist es legitim, die Politik zu kritisieren. Aber für politisch dringende Entscheidungen stehen bislang keine besseren Informationen zur Verfügung! Die medizinischen Kenntnisse über das Virus sind immer noch lückenhaft. Die Kritiker, Zweifler und Gegner der Politik haben keine Alternativen vorzuweisen, außer nichts zu tun. Dafür gibt es Computersimulationen, die eine solche Entscheidung zunichte machen würden.

    Droht im Herbst eine zweite Corona-Welle? Die Angst davor ist groß. Politik und Wissenschaft sind sich einig, dass dies nach Möglichkeit vermieden werden muss. Um jedoch beurteilen zu können, ob und wann welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, sind die Verantwortlichen auf Modelle angewiesen, die ein möglichst realistisches Bild der Situation wiedergeben. Eine Simulation von Prof. Dr. Philipp Kügler vom Institut für Angewandte Mathematik und Statistik an der Universität Hohenheim in Stuttgart kann jetzt eine weitere Entscheidungshilfe geben. Basis für sein Modell sind komplexe Differentialgleichungen, wie sie auch in der Herzforschung verwendet werden, und deren Berechnung sehr leistungsstarke Computer erfordert. Nach der „virtuellen Stadt“ von Prof. Dr. Andreas Pyka, bei der das Verhalten einzelner Menschen simuliert wird und jeder selbst am heimischen Rechner die Auswirkungen von verschiedenen Maßnahmen testen kann, zeigt jetzt auch ein epidemiologisches Modell, wie wichtig es ist, rechtzeitig geeignete Schritte einzuleiten, um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu vermeiden.

    https://www.presseportal.de/pm/118695/4623382

    • Noch eine weitere Quelle zu Computersimulationen:
      https://idw-online.de/de/news751118

      Die Infektionsrate in beherrschbarem Rahmen halten: Differenzierte Analyse der Bevölkerungsgruppen

      Mathematikerinnen und Mathematiker des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg beteiligen sich jetzt an einem Verbundprojekt mit der TU Chemnitz und der TU Ilmenau, in dem Computersimulationen und mathematische Modelle speziell an die Daten und die Situation in Deutschland angepasst werden, um Vorhersagen über das Infektionsgeschehen in der Covid-19-Pandemie abzuleiten.

      Solche Systeme benötigen selbstverständlich vorab die medizinischen und die mathematischen/softwaretechnischen Kenntnisse und einige Zeit, nicht anders als die Entwicklung eines Impfstoffes oder eines Medikaments.

    • Man könnte JEDEN positiv Getesteten möglichst sofort mit einem möglichst anderen Test testen. Das sind ein Prozent Mehrtests insgesamt und kostet wenig gegenüber der Unproduktivität des falsch getesteten Gesunden in der Quarantäne – und dann ist fast genau “Infiziert = positiv getestet”. Das geschieht offenbar nicht so…

  160. Zitat Anton Reutlinger
    Man sieht immer wieder, dass manche Leute, die sich Stastistiker nennen, nicht wirklich wissen, wovon sie reden, d.h. sie haben keine Ahnung von der fachlichen Materie, um die es geht, und sind nur auf nackte Zahlen fixiert.

    Das sagt ein obskurer Herr „Anton Reutlinger“ über Dr. Klaus Pfaffelmoser , Autor der weiter oben verlinkten Untersuchung „Warum die Pandemie nicht endet“. Ein obskurer und verbitterter Herr „Anton Reutlinger“, von dem kein Mensch weiß, welche Fachausbildung er überhaupt absolviert hat, ob er überhaupt je eine Universität von innen gesehen hat und ob er etwas anderes zustande bringen kann, als bei SciLogs herum zu ätzen und anderen Autoren herabzusetzen und zu diskreditieren.
    .

    Zitat Anton Reutlinger
    Selbstverständlich ist es legitim, die Politik zu kritisieren. Aber für politisch dringende Entscheidungen stehen bislang keine besseren Informationen zur Verfügung! Die medizinischen Kenntnisse über das Virus sind immer noch lückenhaft. Die Kritiker, Zweifler und Gegner der Politik haben keine Alternativen vorzuweisen, außer nichts zu tun. Dafür gibt es Computersimulationen, die eine solche Entscheidung zunichte machen würden.

    Aber selbstverständlich doch haben die Kritiker andere Alternativen als die Wirtschaft von ganzen Ländern durch völlig irre und hysterische Maßnahmen zu ruinieren, die Gesundheit von Millionen von Menschen damit zu gefährden, sowie die Existenzgrundlage von Millionen von Menschen von heute auf Morgen zu zerstören, was noch Millionen von Menschenleben kosten wird, bis in die nächsten Generationen. Selbstverständlich hatten und haben die Kritiker andere Alternativen als diesen ungeheuerlichen Irrsinn!

    Und anstatt mathematische Modelle und Computersimulationen als Grundlage von Entscheidungen zu lobben und zu empfehlen, sollte der obskure Herr „Anton Reutlinger“ sich besser über die Ursache der Corona-Krise informieren, denn ausgerechnet ein wirrer Mathematiker mit seinem Schrott mathematischen Modelle hat dieses Unheil der Welt beschert: „Professor Lockdown“ Neil Ferguson vom London Imperial College, der die irren Entscheidungen der Regierungen auf dem Gewissen hat, siehe wie schon weiter oben dargelegt:

    Streit um Corona-Politik: Astronomische Fehlrechnungen

    Die Politik hat sich bei den Maßnahmen gegen Corona auf den Rat von zu wenigen Fachleuten gestützt. Nötig ist ein breit aufgestelltes Expertengremium.

    Bis heute sind im Wesentlichen nur zwei Fachrichtungen, Virologen und mathematische Modellierer, in den Medien und von der Politik gehört worden. Die anfänglichen Modellrechnungen insbesondere der Wissenschaftler des Imperial College in London waren maßgeblich für die politischen Entscheidungen zum Lockdown verantwortlich. Sie ergaben, dass es weltweit 40 Millionen Covid-19-Tote geben würde; für Deutschland wurden 1,1 Millionen Intensivpatienten prognostiziert.

    Corona so tödlich wie eine normale Grippe?

    Viele nun vorliegende Studien zeigen aber, dass die Infection Fatality Rate (IFR), der Anteil der Todesfälle an allen Corona-Infektionen, in einem Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent liegt, also dem einer normalen Grippe. In diesen Studien wurden repräsentative Zufallsstichproben von Bevölkerungsgruppen untersucht und die Infizierten durch serologische Antikörpertests identifiziert. Dabei stellte sich heraus, dass die Zahl der mit Sars-CoV-2 Infizierten viel größer ist als die der positiv getesteten Menschen mit Symptomen. Wenn die Covid-19-Todesfälle auf diesen größeren Nenner bezogen werden, errechnen sich deutlich geringere IFR-Zahlen als vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der WHO angegeben. Mittlerweile haben wir verlässlichere Daten darüber, dass die Coronapandemie nicht so gefährlich ist wie ursprünglich angenommen. […]

    Der einflußreiche Mathematiker Neil Ferguson vom Imperial College in Großbritanien hat wieder einmal sein Schrott mathematisches Modell den Regierungen von vielen Ländern angedreht, darunter nachweislich Boris Johnson, Angela Merkel und Emmanuel Macron, die jeweils total durchgedreht sind und aus Panik sofort Lockdowns angeordnet haben, siehe zum Beispiel diesen Artikel:

    Die Corona-Korruption

    Die Lockdown-Entscheidungen vieler Länder wurden auf Empfehlung eines Wissenschaftlers forciert, der von massiven Interessenkonflikten betroffen ist.

    Nachdem der britische Biomathematiker Neil Ferguson Mitte März Horrorprognosen zu möglichen Corona-Toten in die Welt gesetzt hatte, beschlossen Länder wie Großbritannien auf deren Basis ihre Lockdown-Maßnahmen. Doch die Berechnungen von Ferguson entbehren nicht nur jeglicher medizinisch-wissenschaftlichen Grundlage, auch hat das Ganze den Geschmack gekaufter Politikentscheidungen. So profitierte Ferguson selbst von seinem Kassandraruf, indem er anschließend von der britischen Regierung für die Coronavirus-Notfallforschung eingespannt wurde und dafür Gelder erhielt. Zudem wird die Arbeit von „Professor Lockdown“ am Imperial College in London, an dem er tätig ist, direkt von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziell bezuschusst, und auch das Imperial College selbst erhält üppige Zuschüsse von der Stiftung des Multimilliardärs. Bill Gates wiederum, der sein Vermögen in der vergangenen Dekade verdoppeln konnte, ist mit Pharmafirmen verbandelt, die die Entwicklung eines Impfstoffes gegen COVID-19 massiv vorantreiben — und er setzt alles daran, auch über Kanäle wie Neil Ferguson die weltweiten Gesundheitssysteme unter seine Kontrolle zu bringen.[…]

    Ferguson hatte auch anläßlich der Schweine-Grippe bereits dieses Schrott-Modell verbrochen, das zu einer historischen Fehleinschätzung geführt hat, sowie zu der Vernichtung von Millionen von ungebrauchten Impfdosen, und leider auch aufgrund einer Impfempfehlung von Regierungen zur Zerstörung des Lebens von zahlreichen Menschen wegen gravierenden Impfschäden (unheilbare, schwere Krankheit Narkolepsie).

  161. Nachtrag

    Dass das „Pandemie-Modell“ des unsäglichen Mathematikers Neil Perguson mit stets Horror-Prognosen bereits seit 2001 mehrfach komplett versagt hat, wird zum Beispiel ebenfalls in einem französischen Artikel ausführlich dokumentiert:

    Neil Ferguson: Le Lyssdenko libéral.

    Ob bei BSE, Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe, Kamelgrippe, MERS, Ebola, Schweinegrippe oder Corona hat sich das mathematische Modell von Ferguson als Schrott erwiesen, er lag stets voll daneben. Die Hintergründe seiner Befangenheit gegenüber der Pharmaindustrie werden auch in diesem Artikel detailliert beleuchtet – erschreckend, man versteht jedoch dann besser wie es dazu kommen konnte, dass ein solcher Versager überhaupt zu einer Vertrauensposition als Berater von Regierungen gelangen konnte: nur durch Geld-, Prestige- und Machtgier, Korruption, Zynismus.

    Und die Krönung des Wahnsinns:

    Neil Ferguson: «Professor Lockdown» lobt nun Schweden

    Pandemie-Experte Neil Ferguson hatte die britische Regierung von einem strikten Lockdown überzeugt. Jetzt lobt der Ex- Regierungsberater plötzlich Schweden.

    Das Wichtigste in Kürze
    – Professor Neil Ferguson überzeugte die britische Regierung von einem strikten Lockdown.
    – Weil er sich selber nicht daran hielt, musste Ferguson als Regierungsberater zurücktreten.
    – Jetzt lobt der Pandemie-Experte den schwedischen Weg in der Corona-Krise.
    […]
    Ausschuss grillt Ferguson
    Jetzt wollte ein Parlaments-Ausschuss von Ferguson wissen, ob der strikte Lockdown in Grossbritannien wirklich nötig gewesen sei.

    Ferguson gab dabei unumwunden zu, dass er für Schweden wegen dessen Handhabung der Corona-Krise «den grössten Respekt» habe.
    […]
    Keine Erklärung
    In Grossbritannien kommen auf eine Million Einwohner 575 Corona-Infizierte. In Schweden sind es bloss 436 Infizierte per eine Million Einwohner. […]
    Ferguson zeigte sich ratlos über die Corona-Folgen in Schweden. Er habe keine Erklärung dafür, wieso Schweden «nur» 4000 Corona-Tote verzeichnete, obwohl Schätzungen von 90’000 Toten ohne Lockdown ausgegangen seien. «Ich denke, dass ist eine interessante Frage.»

    Ja, diese „interessante Frage“ wäre er lieber vorher gewissenhaft und kompetent nachgegangen, ohne Schäden in Billionenhöhe für die Wirtschaft der Länder, die seiner irrsinnigen Lockdown-Empfehlung gefolgt sind, und ohne die unzähligen Menschenleben, die die Lockdowns weltweit gekostet haben und noch kosten werden.

  162. Zitat Gunter Dueck
    Man könnte JEDEN positiv Getesteten möglichst sofort mit einem möglichst anderen Test testen. Das sind ein Prozent Mehrtests insgesamt und kostet wenig gegenüber der Unproduktivität des falsch getesteten Gesunden in der Quarantäne – und dann ist fast genau “Infiziert = positiv getestet”. Das geschieht offenbar nicht so…

    .

    Ja, man könnte es in der Tat sinnvollerweise tun, gleich mit einem andere Test testen.

    Und nein, das geschieht nicht so, das wäre ja zu sinnvoll…

    Denn ausgerechnet bei dem Desaster um den vermeintlichen “Krankheitsausbruch” in der Fleischfabrik Tönnies wurde von einem Ärzteteam angeboten, alle Tönnies-Mitarbeiter gleich mit einem anderen Test zu testen.

    Siehe Bisher keine offizielle Reaktion auf das Hilfsangebot

    Dieses Angebot wurde sowohl vom RKI, als auch von der Landesregierung und der Geschäftsführung von Tonnies ignoriert. Warum wohl? Hatte man etwa Angst, dass der Skandal um die falsch-Positive bei Tönnies gleich auffliegt? Man hat lieber eine Quarantäne für alle Mitarbeiter (sogar eine willkürliche Verlängerung!) und ein Lockdown für die ganze Bevölkerung des Kreises Gütersloh angeordnet!! Reinste Wahnsinn, Gipfel der Rücksichlosigkeit und der Menschenverachtung, Gipfel der Missachtung der Grundrechte der Bürger und des Missbrauches des Grundgesetzes.

    Siehe auch:
    Einige Fragen zum «Corona-Ausbruch» im Kreis Gütersloh

    Was geschah in der Fleischfabrik Tönnies wirklich?

    Dirk Gintzel, wissenschaftlicher Investigativ-Journalist für das Webmagazin Multipolar, geht einigen Merkwürdigkeiten beim angeblichen Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb Tönnies nach. Offenbar sollen sich hier 1’700 Menschen gegenseitig infziert haben, doch keiner scheint erkrankt – also müssten sogenannte Asymptomatische andere asymptomatisch infiziert haben. Was selbst laut WHO kaum möglich wäre.

    Erstaunlich auch, dass außerhalb des Zerlegungsbereichs innerhalb des Schlachtbetriebes kaum positiv Getestete registriert werden.

    Auffällig ist, dass weltweit in Schlachtbetrieben viele Corona-Positive ermittelt werden.
    Der niederländische Chemiker Willem Engel und weitere Wissenschaftler vermuten, dass die Impfung von Schlachtvieh gegen tierische Coronaviren dabei eine Rolle spielen könnte, da beim Zerlegen der Tiere Aerosole mit Bestandteilen von solchen Coronaviren die gesamte Halle füllen und wegen der niedrigen Temperaturen auch nicht sofort zerfallen. Die RNA-Bestandteile aus diesen Viren würden dann die Arbeiter kontaminieren und ließen sich womöglich durch den PCR-Test nachweisen.

    Christian Drosten, der Entwickler des PCR-Tests, hatte in einem Interview mit dem NDR bereits am 18. März eingeräumt, dass sein Test auch auf einige Coronaviren von Tieren positiv reagiert, schloss aber aus, dass das auch bei Menschen geschehen könnte. Drosten damals: «Wir testen mit diesem Test nur das neue Coronavirus beim Menschen. Wenn wir eine Patientenprobe testen und die ist positiv, dann ist es dieses neue Coronavirus und auf gar keinen Fall eines der bekannten anderen Coronaviren

    Im Kreis Gütersloh wurde im Anschluss an den «Ausbruch» bei Tönnies eine Situation hergestellt, die so viele PCR-Tests auslöste, dass der Kreis auch ohne Tönnies allein durch die wahrscheinlich im großen Umfang falsch-positiven Testergebnisse im Lockdown gehalten würde, schlussfolgert Dirk Gintzel.

    Und die letzte Erstaunlichkeit: Es gäbe eine Möglichkeit, sich Gewissheit zu verschaffen – nämlich durch einen Antikörpertest der Tönnies Arbeiter.
    Vorausgesetzt, die Ergebnisse der Antikörpertests wären entsprechend, so dürfte wohl die Landesregierung schadenersatzpflichtig werden und müsste erklären, weshalb bei der oben beschriebenen Sachlage wiederholt in Schlachthöfen getestet und damit ganze Landkreise in den Lockdown versetzt wurden, resümiert Gintzel.

    Quelle:
    Einige Fragen zum „Corona-Ausbruch“ im Kreis Gütersloh – 10. Juli 2020

    • “Dieses Angebot wurde sowohl vom RKI, als auch von der Landesregierung und der Geschäftsführung von Tonnies ignoriert. Warum wohl? ”

      Weil es nicht seriös ist. Hier wird es erklärt:

      “Wenden wir uns aber zum Abschluss noch einmal unserem Freund Dr. Schiffmann zu. Dieser hat nun tatsächlich den „modernsten“ und „zuverlässigsten“ Test gefunden und blendet stolz ein PDF ein. Wie dieser Test genau gestaltet ist, blendet er nicht ein Ich finde diese auch nicht in dieser Liste für zugelassene Tests. Es reicht aber, um seine eigene These zu widerlegen. Da Schiffmann zwischen tierischen und menschlichen Coronaviren unterscheiden möchte, benötigt er einen spezifischen Test. Der Testhersteller selbst gibt nur an sensitiver zu sein, also auch geringere Mengen Virus zu detektieren. Der Test legt dafür auch keine Veröffentlichung oder sonstigen Informationen (wie Primersequenzen) vor.”

      https://scilogs.spektrum.de/lifescience/corona-im-rinderwahn-oder-warum-ich-einen-fehler-gemacht-habe-und-jetzt-mehr-recht-habe-als-vorher/

      Aus diesem Blog sind Sie wegen ihrer chronischen Desinformation herausgeflogen, genauso wie aus einer Reihe anderer Blogs auf Scilogs. Was Ihnen aber nicht zu denken gibt.

    • Stimmt vieles nicht.
      1. beim ersten Tönniesausbruch wurden Zweittest am UKE durchgeführt.
      2. zusätzlich wurden Gensequenzanaysen durchgeführt, mit denen nachverfolgt werden konnte, wer wen angesteckt hat.
      3. mehrere hundert beim 2. Ausbruch hatten Symptome. Mindestens 5 wurden auf der Intensivstation behandelt.
      4. der erste Ausbruch war bei der Rinderschlachtung der 2. bei der Schweineschlachtung. Alle Versuche daraus eine Kontamination zu konstruieren sind absurd.

  163. Frau Lopez ist die perfekte Schreibkraft, sie kann abschreiben noch und nöcher,
    kennt sich gut im Mülleimer aus, wenn sie wieder was aus der Versenkung holt.

  164. Der Covid-Test “liefert” unter 2% falsch-negative Ergebnisse, von 100 könnten auch 2 virusfrei sein.
    Laiengerecht ist also die Positiv-Zählung zu 98% genau – den kleinen Fehler muß man hinnehmen.
    Das große Problem aber sind 20% falsch-negative Ergebnisse, also nicht erkannte Infektionen.
    Ein Rachenabstrich ist nur in der ersten Woche zuverlässig positiv, dann verschwindet im Rachen das Virus (Zähne putzen, Wodka trinken). Später braucht man eine Probe aus der Luftröhre oder eine Lungenuntersuchung.
    Falsch negative Ergebnisse kann es auch bei zu frühem Test geben, das Virus muß sich in einer “Nachweiszeit” vermehrt haben. Wenn ein Test deshalb negativ ist, aber ein Verdacht wegen Symptomen besteht, dann sollte innerhalb 2 Tagen nochmals getestet werden.

    • “Später braucht man eine Probe aus der Luftröhre oder eine Lungenuntersuchung.”

      Wenn er da schon ist, ist man wahrscheinlich auch schon schwer erkrankt und hat typische Symptome.

      • … ja aber, die (unspezifischen) Symptome kann man ja fälschlicherweise
        einer Lungenentzündung zuordnen, man will wissen, ob es dieses Virus ist.
        Kann man bei der Einreise am Flughafen wohl auch keinem zumuten.
        Pauschaltests sind nicht sinnvoll, man muß ja das Nachweisfenster treffen.
        Bei Urlaubsende ist man iwie im Bereich, ca 20% gehen durch die Lappen.

      • Covid-Corona macht über 100 Symptome, eins davon ist Haarausfall,
        der medizinische Fachbegriff heißt Alopezie 😉 so’n Zufall
        ich bin meine schon los, aber man stelle sich unsere Schreibkraft vor.

  165. 1.
    Nur mal kurz etwas ironisch zum Folgenden:.

    … Die Corona-Maßnahmen hingegen trieben und treiben Abermillionen weltweit in den wirtschaftlichen Ruin, mach(t)en krank und töten letztendlich auf vielfältige Weise …..” (Zitatende)

    Wer in der gesellschaftlichen Organisationsform des “Freien Unternehmertums” freier Unternehmer ist, ist deswegen “freier” Unternehmer, weil er die Freiheit und den Willen hat, auch ehebliche , wenn nicht gar existenzbedrohende Risiken einzugehen. Das unterscheidet ihn ja gerade vom “sozialistisch- kommunistischen Sesselfurzer, für den eine staatliche Beamtenschaft die ökonomischen Verteilungsentscheidungen übernimmt. (Nur nebenbei: Dass das per “Naturgesetz” grundsätzlich immer nur schlechter funktioniren MUSS, halte ich für einen aus welchen Gründen auch immer ideologisch versteinerten Glaubenssatz. Ist aber ein anderes Thema)
    Wenn also “freie Unternehmer” dann durch antiepidemische Maßnahmen (durch wen auch immer und egal ob berechtigt oder nicht) in ihrer Existenz gefährdet werden, gehört das sowohl zu ihrem Berufsrisiko als auch zu ihrem “(Über-) Lebensrisiko. In etwa genauso, wie wie es zum “Allgemeinen Lebensrisiko” aller Bürger gehören SOLL, z. B. auf der Autobahn zu sterben oder verletzt zu werden.
    Letzteres ist übrigens auch nur eine “gesellschaftliche” bzw.rein (wirtschafts-) politische Abwägung (oder Manipulation?) zwischen zwischen Humanität und “Wirtschaftsinteressen”. Also keinesfalls eine Art unabänderliches Naturgesetz.

    In der Coronakrise besteht wegen der gegensätzlichen Existenzinteressen also grundsätzlich eine maximierte Gefahr, dass ev.beide Seiten versuchen, (!) durch Aufhäufungen von interessenbedingt einseitig ausgesuchten mehr oder weniger guten (spekulativen) Hypothesen politische Entscheidungen zu IHREN (existentiellen) Gunsten zu entscheiden.
    Der Unterschied zwischen “Wissenschaft” und politischem Interessenkampf verschwindet also noch mehr , als es in Zeiten mit weniger existentiellem Druck normalerweise schon der Fall ist.

    2.
    Nur mal kurz etwas ironisch zu Herrn Senf:

    Ich stimme bezüglich der Corona Thematik , falls Sie mal solche anführen, ja durchaus einigen Ihrer Argumente zu.
    Allerdings sträubt sich in mir nach jedem Ihrer reinen “ad hominem” (Auskotz-)
    Kommentare gegen Ihnen unliebsame Mitforenten etwas in mir dagegen, Kommentare von Ihnen ernst zu nehmen. Und zwar selbst bei solchen, die ich (vorläufig) inhaltlich für diskussionswürdig halte. Ich frage mich, wie jemand mit derartiger negativer Emotionalität in der Lage sein soll, Argumente vorurteilsfrei zu gewichten. Es irritiert mich auch deswegen, da diese Blogs hier auch (angeblich) einen gewissen (populär-) wissenschaftlichen bzw. wissenschaftsdidaktischen Anspruch haben sollen.

    • … nun little Louis, wir müssen uns nicht mögen, ich ganz bestimmt nicht,
      von Ihnen kenne ich auch keine scilogs-ernst zu nehmende Kommentare 😉

    • little Louis,
      Ihre Aussagen sind logisch betrachtet deplatziert, da Ihre Zitat-Interpretation sich – warum auch immer – auf freie Unternehmer beschränkt.

      Zur Erinnerung:
      “… Die Corona-Maßnahmen hingegen trieben und treiben Abermillionen weltweit in den wirtschaftlichen Ruin, mach(t)en krank und töten letztendlich auf vielfältige Weise …..”

      Wo genau sehen Sie hier nur freie Unternehmer benannt? Auch »nicht freie Unternehmer« (beispielsweise angestellte Köche, Industriearbeiter, Hilfsarbeiter) werden in den Ruin getrieben, erkranken und sterben frühzeitig auf Grund der Maßnahmen, da ihre existenzielle Grundlage bereits unter „normalen“ Randbedingungen nicht dazu führte, ein wirtschaftliches Polster zu bilden. Selbst 25% weniger Einkommen über einen Zeitraum von wenigen Monaten, bedingt durch Kurzarbeit, führt zu einer schweren privatwirtschaftlichen Krise, die u.a. psychischen Stress auslöst, der zu Erkrankungen führt.

      Des Weiteren erkranken und sterben Menschen frühzeitig(er), weil wichtige diagnostische Maßnahmen und Operationen nicht rechtzeitig durchgeführt wurden, das betrifft auch Kinder und im Haushalt tätige Mütter und Väter sowie Rentner und Arbeitslose.

      Folgt man Ihrem Gedankengang gibt es Angestellte gar nicht. Sondern nur freie Unternehmer oder Beamte. Ihre Ausführungen sind insgesamt so konfus, willkürlich, unvollständig und unverständlich formuliert, daß ich vermute, daß Sie sich primär beim Verfassen Ihres Kommentares von Emotionen leiten ließen.

      Mein Ratschlag: Emotionale Zurückhaltung praktizieren. Kommentartexte vor der Veröffentlichung erst einmal offline ruhen lassen. Nochmals konzentriert lesen. Aussagegrundlage verstehen. Was will ich aussagen? In Ihrem Fall unbedingt an der Aussageklarheit arbeiten. Übrigens: Ihre Aussagen sind bzw. werden auch nicht ironisch, (nur) weil Sie das explizit deklarieren.

  166. Zitat Jocelyne Lopez
    “Dieses Angebot wurde sowohl vom RKI, als auch von der Landesregierung und der Geschäftsführung von Tonnies ignoriert. Warum wohl? ”

    Zitat Paul Stefan
    Weil es nicht seriös ist. Hier wird es erklärt:
    https : // scilogs. spektrum. de/ lifescience/corona-im-rinderwahn-oder-warum-ich-einen-fehler-gemacht-habe-und-jetzt-mehr-recht-habe-als-vorher/

    “Wenden wir uns aber zum Abschluss noch einmal unserem Freund Dr. Schiffmann zu. Dieser hat nun tatsächlich den „modernsten“ und „zuverlässigsten“ Test gefunden und blendet stolz ein PDF ein. Wie dieser Test genau gestaltet ist, blendet er nicht ein Ich finde diese auch nicht in dieser Liste für zugelassene Tests.

    Dass die völlig durchgedrehte SciLog-Bloggerin Anna Müllner nicht in der Lage war herauszufinden wie „dieser genannte Test genau gestaltet ist“ und sie ihn auch nicht in der Liste für zugelassene Tests gefunden hat, heiß es schon lange nicht, dass man nicht genau erfahren kann wie dieser Test gehalten ist und dass er sehr wohl zugelassen war. Man muss eben in der Lage sein und vor allem die Motivation haben, seriös und gewissenhaft zu recherchieren und zu informieren.

    Natürlich hat das Ärzte-Team vom Verein Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V. bei seinem Angebot die Tönnies-Mitarbeiter noch einmal mit einem anderen, modernen Test zu testen den RKI und die Landesregierung darüber informiert, um welchen Test es sich handelt, es gibt ja nicht nur den Drosten-Test auf dem Markt. Die Fachbehörden waren also sehr wohl in der Lage sich über diesen Test zu informieren und auch zu erfahren, dass er sehr wohl zugelassen wurde – was übrigens Dr. Bodo Schiffmann explizit in einem Video kommuniziert hat. Es war ja nie die Rede, die Mitarbeiter von Tönnies mit einem geheimen Test zu testen, was für einen Unsinn, Sie verbreiten hier haarsträubende Fakenews.

    Dagegen wird seit Anfang der Pandemie moniert, dass der dominante Drosten-Test, der die Grundlage für alle politische Entscheidungen geliefert hat und immer noch liefert, nie validiert wurde, obwohl bereits am 15. April die EU-Kommission empfohlen hat, COVID-19-Tests validieren zu lassen, siehe https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=uriserv:OJ.CI.2020.122.01.0001.01.DEU.

    Aus der Kommissionsmitteilung dazu ein Zitat:

    „Daher wird dringend empfohlen, die klinische Leistung von COVID-19-Tests durch den Vergleich mit einer Referenzmethode in einer ausreichend großen Zielpopulation zusätzlich zu validieren, bevor die Produkte in die klinische Routine aufgenommen werden. Es wird dringend empfohlen, einer Peer-Review unterzogene wissenschaftliche Ergebnisse für die klinische Validierung kommerzieller COVID-19-Tests abzuwarten, bevor diese sicher und zuverlässig für die Entscheidungsfindung in den Bereichen Medizin und öffentliche Gesundheit verwendet werden. Validierung bezieht sich auf die Bestätigung, dass der Test die vom Hersteller angegebenen Leistungswerte erreicht.”

    Warum wurde den Drosten-Test nie validiert, trotz mehreren Aufforderungen aus der Fachöffentlichkeit? Warum wurden zum Beispiel folgende Fragen vom 7.4. an das RKI und an die Charité nie beantwortet:

    Aus welchem Grund wurde die Validierung des SARS-CoV-2-RT-PCR-Tests, wenn schon nicht vor Testfreigabe erfolgt, auch nicht zeitnah nach Freigabe nachgeholt?

    Aus welchem Grund hat diese Validierung die Virologie der Charité Berlin weder gefordert, noch initiiert?

    Aus welchem Grund hat diese Validierung das Robert-Koch-Institut weder gefordert, noch beauftragt, noch geleistet?

    Aus welchem Grund hat diese Validierung das Bundesgesundheitsministerium weder gefordert, noch beauftragt?

    Aus welchem Grund hat diese Validierung der Bundesgesundheitsminister weder gefordert, noch beauftragt?

    Anstatt relevante Informationen über die Tests von der guten Frau Anna Müllner, zu erwarten, könnten Sie vielleicht selbst versuchen, von dem RKI, der Charité oder der NRW-Landesreigierung die Beantwortung dieser Fragen zu erreichen, das wäre ja konstruktiv. 🙂

    • Dass die völlig durchgedrehte SciLog-Bloggerin Anna Müllner …

      Liebe Frau, Sie verwechseln was, setzen Sie sich auf die andere Seite, merken Sie was?
      Woher wollen Sie wissen, daß die Tests nicht validiert sind? Seltsame Behauptung!
      Die Labore brauchen eine Zulassung, müssen an Ringversuchen teilnehmen,
      wer die “gute Laborpraxis” nicht einhält, verliert die Zulassung, alles abgesichert.
      Es ist schon zu verstehen, daß keiner sich auf Niveau Schiffmann herabläßt.

  167. Zitat Gunter Dueck:
    Eine gute Frage ist aber “Herr Senf”, ob man naiv Infiziert = positiv getestet setzt, oder ist es so, dass nach “positiv” noch eine echte Diagnose erfolgt. Wenn also nach “positiv getestet” die Leute nicht weiter behandelt werden, sondern nur in Quanartäne geschickt werden, dann spielt die Spezifität des Tests eine Rolle… dann würden tendenziell falsch Getestete zum Schluss führen, dass man “kaum Symptome” hat, eben weil sie nur falsch positiv getestet sind. Also: Was geschieht mit positiv Getesteten? Weiß man das?

    Durch den Tönnies-Skandal können Ihre Fragen beantwortet werden, zum Beispiel sehr recherchiert in diesem Artikel: Einige Fragen zum „Corona-Ausbruch“ im Kreis Gütersloh

    Über 1.700 Arbeiter sollen im Juni bei der Firma Tönnies an Covid-19 erkrankt sein. Zweifel an diesem Narrativ und den Motiven der handelnden Personen im Kreis Gütersloh sowie im Land Nordrhein-Westfalen gab es von Anfang an, allerdings fanden diese kaum Gehör. Wichtige Fragen sind bis heute offen.
    […]
    Merkwürdigkeiten

    Zunächst fällt auf, dass offenbar kaum jemand erkrankte. Gestorben ist jedenfalls niemand. Generell sollten die Begriffe „positiv getestet“, „infiziert“ und „krank“ nicht miteinander verwechselt werden. Es sind drei völlig verschiedene Zuschreibungen. Außerhalb des Zerlegebereichs in Tönnies´ Schlachtbetrieb wurden kaum positiv Getestete registriert, obwohl die Kollegen in den Unterkünften zusammen leben und auch das Gelände verlassen. Scheinbar ist Sars-Cov-2 bei Tönnies nur innerhalb der Zerlegung ansteckend und kaum krankmachend.
    […]
    Ein nächstes großes Fragezeichen setzte die WHO selbst, als sie die Übertragbarkeit des Virus durch „symptomlos Kranke“ relativierte. So sagte Maria van Kerkhove, WHO-Chefepidemiologin für Covid-19, am 8. Juni:

    “Nach den uns vorliegenden Daten scheint es immer noch selten zu sein, dass ein asymptomatisch Infizierter [das Virus] tatsächlich auf eine zweite Person überträgt.“

    In diesem Zusammenhang rief sie dazu auf, man solle sich lieber auf die symptomatischen Fälle konzentrieren, das verspräche die größten Fortschritte.
    […]
    Ministerpräsident Laschet, Landrat Adenauer oder auch Clemens Tönnies hätten auf das Angebot von Bodo Schiffmann und der Initiative „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“ vom 22. Juni (noch vor dem Lockdown) eingehen können. Es wurde angeboten, wegen der möglichen Kreuzreaktion mit den Tier-Coronaviren, die Belegschaft auf Kosten der Initiative professionell mit dem besten verfügbaren Test nachzutesten. Dieser Test hätte nicht das Problem mit der Kreuzreaktion, wie der Drosten-Test. Auch wenn eine Zusammenarbeit mit Schiffmann ablehnt wurde, hätte man spätestens jetzt das Problem erkennen können. Trotzdem wurden die beiden Landkreise Warendorf und Gütersloh in den Lockdown geschickt und 7.000 Arbeiter eingesperrt.
    […]
    Das Wunder von Gütersloh – so nennt es zumindest Bodo Schiffmann – findet in der Nacht vom 2. auf den 3. Juli statt. Über Nacht wurden mehr als 1.100 Covid-19-Getestete Menschen „gesund“. Wie es dazu kam, ist unklar, kann aber auf der Webseite des Kreises Gütersloh betrachtet werden. Sprunghaft stieg die Zahl der Genesenen von 817 auf 1.934 an. Dafür kann es kaum eine medizinische Erklärung geben. Stellte sich bei weiteren Tests heraus, dass die große Mehrheit der positiv getesteten Arbeiter doch „gesund“ ist? Oder wurden einfach nach einer bestimmten Anzahl von Tagen die meisten positiv Getesteten, mangels erwiesener Erkrankung, pauschal zu „Genesenen“ erklärt?
    […]

  168. An welchen Symptomen soll ein Arzt ohne PCR-Test festmachen, ob eine Covid-19 begonnen hat?
    In der repräsentativen Reihenfolge ihres Auftretens:
    1. Fieber (kann alles mögliche sein)
    2. Husten (Reizung, Raucher, Luftverschmutzung)
    3. Muskelschmerzen (Yoga übertrieben oder so)
    4. Übelkeit oder Erbrechen (das letzte Bier war schlecht)
    5. Durchfall (mit dem Essen eingefangen)
    Klarer symptomatisch wird’s erst, wenn die Lunge schon betroffen oder klinisch kritisch ist.
    Ohne Drosten-Test, der 98% der Infizierten findet, ist die Ausbreitung nicht zu “steuern”.

  169. Herr ɟuǝs
    16.08.2020, 19:34 Uhr

    … nun little Louis, wir müssen uns nicht mögen, ich ganz bestimmt nicht,
    von Ihnen kenne ich auch keine scilogs-ernst zu nehmende Kommentare 😉

    Wie ich sagte:
    Außer privatgeschmacklicher Meinungsäußerung nichts Kritikwürdiges.
    Aber was soll das hier?

  170. Zitatat:
    “..Ihre Aussagen sind logisch betrachtet deplatziert, da Ihre Zitat-Interpretation sich – warum auch immer – auf freie Unternehmer beschränkt….” (Zitatende)
    Aha.
    Weshalb meine Beschränkung auf das freie Unternehmertum meine Aussagen “logisch deplaziert” machen sollen , verstehe ich nicht. Es beginnt schon damit, dass (zumindest ich) nicht verstehe, was eine “Logische Deplatzierung ” überhaupt sein soll. Ich spekuliere mal frei Schnautze , Sie haben diesen Ausdruck deswegen gewählt, weil Ihnen der Vorwurf , meine Aussagen seien “UNLOGISCH” doch eher deplatziert erschien. (-:
    (Kann ja sein , dass ich gelegentlich unlogischen Mist schreibe – ich bitte dann aber um konkrete Beweisargumentation im Einzelnen. Aber gemach: Es geht ja hier eigentlich kaum um superrationalistische “Wissenschaft”bzw um Debatten nach strengsten (solchen) Maßstäben sondern “nur” um den politischen “”Meinungskampf.”)
    Ach nochwas: Was haben Sie eigentlich gegen Emotionen?

    Mit dem Kommentar, aus dem das Zitat stammt, kommen Sie dem Herrn Senf nicht nur im Stil immer näher. Das kann man jetzt bewerten wie man will. 🙂
    Macht aber nichts. Wenns mich langweilt, les ich halt woanders was Anderes. An kontroversen Themen gibts ja keinen Mangel.

  171. little Louis,
    daß es Ihnen eigentlich nur um den politischen Meinungskampf geht, glaube ich Ihnen. Schnittmengen mit meinen Aussagen und Absichten – insbesondere im Sinne rationaler Aufklärung – sehe ich da keine. Das Ihnen Herr Senf irgendwie zu Kopf gestiegen ist, nimmt er sicherlich freudig zur Kenntnis. Ansonsten: Melden Sie sich doch (wieder), wenn Ihnen etwas thematisch Relevantes eingefallen ist. Das Blog-Thema lautet hier Psychologie der Corona-Akzeptanz.

  172. Ein weiterer, aktueller und empfehlenswerter Beitrag von einem Arzt:

    Heiko Schöning – Der große Bluff?

    Die Zahlen sprechen für sich und beschreiben die „Corona-Krise“ als das, was sie ist, ein großer Bluff und das ist Fakt!

    In Deutschland sagten die Politiker, es würden mindestens 800.000 Menschen sterben, wenn der Lockdown nicht durchgeführt wird. Gestorben sind in Deutschland angeblich 10.000 Menschen mit und nicht zwingend an Corona.

    In Schweden hätten dementsprechend 130.000 Menschen sterben müssen, gestorben sind angeblich 6.000 Menschen mit Corona ohne jeglichen Lockdown!

    Für wie blöd wollen uns die Politiker verkaufen? Es ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit und auch das ist Fakt.

    Kai Stuht führt ein philosophisches Gespräch mit dem Arzt, Dr. Heiko Schöning, über Realitäten, Wahrheiten und über Wahrhaftigkeit in Zeiten von Corona.

    Das Gespräch fand sehr früh am Morgen nach der Demonstration am 2.8.2020 in Berlin statt, mit dem „Traumata“, dass angeblich nur 17.000 Menschen bei der Demonstration waren, oder waren die zählenden Leitmedien nicht wirklich wahrhaftig?

    • … die Aufklärung sagt dazu:
      – ist seit fast 20 Jahren kein praktizierender Arzt mehr
      – geforscht hat er auch nicht mehr und ist kein Experte in Virologie
      – er ist Unternehmer und verkauft medizinische Produkte zum Unterhalt
      – nebenbei gibt es Interviews auf “seltsamen” Seiten an den Fakten vorbei

  173. Eine interessante Studie der Universität Passau:

    ARD und ZDF haben ein permanentes Bedrohungsszenario kreiert, Drosten glorifiziert und mit Mechanismen à la Hollywood die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion verzerrt. Das ergab eine Analyse zweier Forscher der Universität Passau.

    Die zwei Forscher haben 90 Sendungen von ARD und ZDF zum Thema Corona analysiert und kommen zu dem Ergebnis: Journalismus muss differenzierter sein. Rechtsextremisten und kritisch hinterfragende Bürger wurden in eine Schublade gesteckt, Virologe Drosten erhöht und Hollywood-Mechanismen sollten eine Stimmung von Angst und Schrecken kreieren und vor allem aufrecht erhalten.

    Siehe:

    Forscher: ARD und ZDF hatten “Tunnelblick” während Corona:

    ARD und ZDF haben nach Ansicht von Wissenschaftlern in den ersten Monaten der Corona-Pandemie mit ihren Sendungen einen massenmedialen “Tunnelblick” erzeugt.

    “Sondersendungen wurden zum Normalfall und gesellschaftlich relevante Themen jenseits von Covid-19 ausgeblendet: Es war eine Verengung der Welt”, sagte der Medienforscher Dennis Gräf vom Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Passau dem Evangelischen Pressedienst (epd). Gemeinsam mit seinem Kollegen Martin Hennig hat Gräf mehr als 90 Sendungen von “ARD Extra” und “ZDF Spezial” untersucht und sie im Zeitraum von Mitte März bis Mitte Mai analysiert.
    Weiterlesen…

  174. Damit bei den ganzen unspezifischen Symptomen des Sars-Cov-2-Virus ohne Test
    die möglicherweise gefährlichen Nebenwirkungen des Virus nicht untergehen
    https://www.spektrum.de/news/wie-sars-cov-2-zellen-am-suizid-hindert/1760062

    Wie ein Schwamm saugt das Erbgut von Sars-CoV-2 wichtige Signalmoleküle auf.
    Darunter sind auch Selbstzerstörungssignale, die Krebs verhindern. Der Sinn der Sache:
    Die Zombie-Zelle soll möglichst lange neue Viren produzieren.

  175. Ein sehr recherchierter Artikel von Boris Reitschuster im Zusammenhang mit den Zahlen vom RKI mit zahlreichen weiterführenden Links:

    Die Corona-Zahlen: Merkwürdige Widersprüche beim RKI

    “Mein Interview mit Professor Suchart Bhakdi hat große Wellen geschlagen. Nach anderthalb Tagen und 120.000 Aufrufen wurde es von YouTube zensiert. Ansehen können Sie es sich noch hier.

    Ich selbst war von seinen Aussagen so geplättet, dass ich mich sofort nach dem Interview, noch vor der Veröffentlichung, daran machte, sie zu verifizieren, und mich die halbe Nacht durch die Daten des Robert-Koch-Instituts kämpfte. Ich bin kein Mediziner, und deshalb ist alles, was ich kann, die Maßstäbe der allgemeinen Logik ansetzen. Doch auch mit der stößt man auf unglaubliche Widersprüche. Und fragt sich – warum greift kaum eines der großen Medien diese auf? Das wäre ihre ureigenste Aufgabe. Ich kann Ihnen hier keine Antworten bieten, das wäre anmaßend für einen medizinischen Laien. Aber ich kann viele Fragen aufwerfen, die Sie vielleicht genauso ins Grübeln bringen wie mich. Umso mehr in Anbetracht der eiligen Löschung auf YouTube.

    1.) Professor Bhakdi sagt im Interview, es gebe seit sechs bis acht Wochen keine neuen Fälle von Covid-19 Erkrankungen. Ich finde diese Aussage unglaublich und habe mich deshalb sofort ans Recherchieren gemacht. Bhakdi bezieht sich auf die virologischen Sentinelsurveillance der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts (RKI). In deren aktuellem Bericht ist tatsächlich zu lesen: „Seit der 8. Kalenderwoche 2020 sind insgesamt 13 (0,6 %) SARS-CoV-2-positive Proben in 2.020 untersuchten Proben im Sentinel der AGI detektiert worden. Seit der 16. Kalenderwoche 2020 gab es keine Nachweise mehr von SARS-CoV-2 im Sentinel.“ […]
    Weiterlesen…

    Hier das von Youtube gelöschte Interview mit Prof. Sucharit Bhakdi:

    https://video.wixstatic.com/video/0e29c1_3e1349cec79b4f4e996026bb9752c51f/480p/mp4/file.mp4

    • nun haben Sie neben Ihren Vorstussern Bhakdi und Wodarg den Breitschuster rausgefischt.
      Ihre Liste unseriöser und geouteter Fakenewserfinder wird auch immer länger.

  176. Ein interessanter Artikel von Thorsten Wiethölter:

    Wo sind all die Toten?

    Im Grunde ließe sich der folgende Beitrag in folgendem Satz zusammenfassen:

    Im Jahr 2020 sind bis zur Kalenderwoche 28 in Deutschland mehr Menschen verstorben

    …und es sind weniger Menschen verstorben.

    Das klingt unlogisch? Ich weiß! Aber wenn man die Zahlen des RKI und des Bundesamtes für Statistik gegenüberstellt, dann wäre genau dies die Aussage.

    Aber da auch mir das unlogisch erscheint, habe ich mir die Zahlen auf Bundeslandebene angesehen. Was ich dort sehe, macht mir die Dinge aber nicht verständlicher. Im Gegenteil!

    […] Der Zeitraum ist von der Kalenderwoche 1 bis 28. Dargestellt sind die vom RKI angegebenen Covid-Toten sowie die Abweichung der gesamten Toten in Deutschland zum Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2017 bis 2019). Die Daten sind sortiert nach der Höhe der Abweichung.

    Kein Zusammenhang zwischen Übersterblichkeit und Covid-Toten

    Zunächst ist auffällig, dass die jeweiligen Angaben der Covid-Toten in den Bundesländern keinerlei Zusammenhang mit der tatsächlichen Übersterblichkeit im jeweiligen Land haben.

    Übersterblichkeit nur in vier Bundesländern

    …und in zwölf Bundesländern sind bisher weniger Menschen verstorben als im Durchschnitt der letzten drei Jahre. Alle Länder zählen aber Covid-Tote.
    [weiterlesen]…

    • Man hat in den letzten Jahren die GESAMTE Übersterblichkeit als “Grippetote” definiert (steht beim RKI), weil es sonst keinen sinnvollen Grund gab, es anders zu erklären (ich wüsste es: wechselhaftes Wetter Frost/warme Winde in diesen Wintern, oft wechselnd). Heute nimmt man die derzeitige Übersterblichkeit als “Covid-19”. Bei der Grippe freuen Sie sich, dass es so schön viel Tote zum Argumentieren gibt (weil es Ihnen in den Kram passt), jetzt regen Sie sich auf.

  177. Zitat Gunter Dueck:
    Bei der Grippe freuen Sie sich, dass es so schön viel Tote zum Argumentieren gibt

    Erst einmal “freue” ich mich weder über Grippetote, noch über Covid-19-Tote, noch über irgendwelche Tote, Herr Dueck, das sollten Sie mir bitte nicht unterstellen, das ist ungeheuerlich. Das sagte allerdings auch der Autor dieses Artikels, weil er bei dem sensiblen Thema ätzende Kommentare vermutet hat – die Gelegenheit zu giften haben Sie in der Tat nicht verpasst, natürlich:

    ZItat Thorsten Wiethölter:
    Daher möchte ich anmerken, dass jeder Tote, ob nun an Covid gestorben oder aus anderen Gründen, immer ein tragisches Schicksal ist, sowohl für die Betroffenen selbst als auch für die Familien und Freunde!

    .

    ZItat Gunter Dueck
    Man hat in den letzten Jahren die GESAMTE Übersterblichkeit als “Grippetote” definiert (steht beim RKI), weil es sonst keinen sinnvollen Grund gab, es anders zu erklären

    So? Soll es heißen, dass es dies Jahr gar keine Grippe gab, so daß man die gesamte Übersterblichkeit als Covid-19 definiert hat?

    Und warum gab es denn dies Jahr keine Grippetote? Seltsam, oder? Können sie das erklären, Herr Professor?
    Dabei gibt es kein Jahr ohne Grippe-Welle mit Tausenden oder Zehntausenden von Toten. Dabei sind die Symptomen, die Risikogruppen, die Krankheitsverläufe, die Saisonalität, die Spätfolgen, die Letalitätsraten, die Mortalitätsraten durchaus identisch zwischen den beiden Erkrankungen. Waren vielleicht die Covid-Tote Grippetote? Hat man massiv nach Grippeviren gesucht und getestet? Können Sie das alles erklären, Herr Moralapostel Dueck?

    Wird es Ihrer Meinung nach am Ende des Jahres bei der Gesamtstatistik der Sterbefälle sich herausstellen, dass man unter Covid-19 alle mögliche Sterbeursachen erst einmal gepackt hat? Das liegt nahe.

    Wir sollen nämlich nicht vergessen, dass die Covid-19-Tote Menschen waren, die an schwere Vorerkrankungen gelitten haben, sie sind lediglich MIT SARS-Cov2 gestorben (oder aber MIT einem Grippenvirus, oder aber MIT irgendwelchen Erregern und Keimen, davon mangelt es ja nicht). Wenn man diese Menschen als Covid-Tote in der Statistik definiert hat, sind sie dementsprechend nicht unter der Todesursache ihrer Vorerkrankungen definiert worden. Es sollte also logischerweise am Ende des Jahres weniger Tote wegen den Haupttodesursachen geben, wie Herzkreislaufkrankheiten, Krebs, Diabetes, Nieren- oder Leberkrankheiten, Alzheimer usw. usw. Am Ende des Jahres wird wohl noch deutlicher werden, dass man willkürlich und massiv Todesursachen als Covid-19 definiert hat, um Panik zu erzeugen.

    • Sie lesen doch angeblich alles, also hier die Grippe-Toten von der AG Influenza des RKI, die Sie hier immer zitieren:
      https://www.br.de/extra/br-data/grippe-todesfaelle-schaetzung-100.html

      Sie werden bemerken, dass es in der Grafik Jahre mit NULL geschätzten Grippetoten gab. Das vestehen Sie doch, dass das nicht sein kann? Das RKI hat die gesamte Übersterblichkeit als “Grippe-Tote-Schätzung” genommen – und in den Wintern ohne Übersterblichkeit gibt es dann NULL geschätzte Grippetoten. An solchen Mistzahlen aber orientieren Sie Ihre Argumentation. Sie geben sió etwas “als Quelle” an. Dabei steht es bei RKI so auf der Web-Seite. Natürlich schätzen die vom RKI die Covid-19 Toten auch mit so einem Mistargument. Den einen Mist erklären Sie als Wahrheit, den anderen als Manipulation – es ist Mangel an Sorgfalt und Daten…

    • … entweder des Lesens oder Nachdenkens nicht mächtig oder sind es Gedächtnislücken?
      Covid19 hat bei uns begonnen, nachdem die Frühjahrsgrippewelle vorbei war.
      Covid19 hat weltweit dreimal mehr Tote als die schwersten Grippewellen – dauert an.
      Covid19 ist bei Vorerkrankten eine Komplikation, die zu einem früheren Tod führt.
      Übersterblichkeit ist Übersterblichkeit ob “von oder mit”, ist ein Buckel in der Kurve.

  178. “Wir sollen nämlich nicht vergessen, dass die Covid-19-Tote Menschen waren, die an schwere Vorerkrankungen gelitten haben, sie sind lediglich MIT SARS-Cov2 gestorben”

    Nein, das ist mal wieder eine Lüge. Manche sind mit Sars-cov2 gestorben, viele sind an SarsCov2 gestorben. Und es gibt genügend Tote, wo das medizinische Personal sehen konnte, dass die Menschen an SarsCov2 starben, denn sie sind erstickt.

    In Italien sind fast 90% an dem Virus gestorben, nicht “mit”.

    Alles, was nicht in ihre Ideologie passt, wird ausgeblendet.

  179. Zitat Gunter Dueck
    Das RKI hat die gesamte Übersterblichkeit als “Grippe-Tote-Schätzung” genommen – und in den Wintern ohne Übersterblichkeit gibt es dann NULL geschätzte Grippetoten. An solchen Mistzahlen aber orientieren Sie Ihre Argumentation.

    Sie sagen selbst, dass RKI „Mistzahlen“ liefert? Na dann, es wurde wohl ein Konsens erzielt,wer hätte das gedacht… 🙂

    Zitat Gunter Dueck:
    Natürlich schätzen die vom RKI die Covid-19 Toten auch mit so einem Mistargument.

    Soso? RKI liefert auch Mist mit der Schätzung von Covid-19-Toten? Sie werden immer besser, Herr Dueck. 🙂

    Ich mache allerdings darauf aufmerksam, dass RKI bei Grippe-Toten in der Tat auf Schätzungen bzw. Hochrechnungen angewiesen ist (was Sie hier als „Mistzahlen“ bezeichnet haben) , jedoch bei Covid-19 irgendwie beansprucht, keine Schätzungen sondern reale statistische Zahlen über die Covid-Tote durch reale Aufhebungen zu liefern (was Sie allerdings auch als „Mistzahlen“ bezeichnet haben).

    Fazit: Nach Auffassung vom Gunter Dueck, Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informationstheorie, ist also RKI eine Behörde ohne jegliche Kompetenz im Fach Statistisk, die nur statistische Mist liefert. Konsens erzielt? 🙂
    .

    Wie die Grippe-Toten Jahr für Jahr geschätzt bzw. hochgerechnet werden, wird genau in der FAQ-Informationsseite vom RKI erläutert Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe

    Zum Beispiel bei der Frage: Wie ist die aktuelle Situation?

    Die Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI (AGI, siehe auch “Was ist die Arbeitsgemeinschaft Influenza?”) veröffentlicht während der Grippesaison jeden Mittwoch einen Wochenbericht auf der AGI-Internetseite https://influenza.rki.de. Dort sind unter dem Menüpunkt “Diagramme” auch die Influenza-Meldedaten gemäß Infektionsschutzgesetz und Informationen zu Virusnachweisen verfügbar – beides wird täglich aktualisiert (siehe auch “Wie wird die Grippeaktivität in Deutschland erfasst?“). Außerhalb der Grippesaison erstellt die AGI Monatsberichte, nach Abschluss der Grippesaison Saisonberichte, die ebenfalls auf den AGI-Seiten abrufbar sind.

    Über die europäische Situation berichtet das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) gemeinsam mit dem europäischen Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO Euro) in Wochenberichten. Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht regelmäßig Updates zum weltweiten Influenza-Geschehen.

    Die AGI ist ein Netzwerk von rund 700 Haus- und Kinderärzten, die zusammen etwa ein Prozent der Bevölkerung versorgen. Sie teilen dem Robert Koch-Institut das ganze Jahr über freiwillig und ehrenamtlich wöchentlich die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen in ihrer Praxis mit. Auf dieser Grundlage ermitteln die Experten im RKI die Krankheitslast durch akute Atemwegsinfektionen in der Bevölkerung – speziell durch Influenza. Diese so genannten AGI-Sentinelpraxen bilden das Rückgrat der Influenza-Surveillance in Deutschland. Interessierte Praxen sind herzlich willkommen, sich zu beteiligen (Informationen dazu unter https :// influenza .rki. de/Sentinelpraxis. aspx). Auch das Nationale Referenzzentrum für Influenza im Robert Koch-Institut beteiligt sich mit der virologischen Surveillance an der Arbeitsgemeinschaft Influenza.

    Zum Beispiel bei der Frage:
    Wann spricht man von Grippesaison, wann von Grippewelle?

    Als Grippesaison wird der Zeitraum bezeichnet, in dem Influenzaviren hauptsächlich zirkulieren. Das ist auf der nördlichen Halbkugel üblicherweise zwischen der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) und der 20. Kalenderwoche (Mitte Mai).

    Als Grippewelle wird der Zeitraum erhöhter Influenza-Aktivität bezeichnet. Die jährliche Grippewelle hat in den vergangenen Jahren meist im Januar begonnen und drei bis vier Monate gedauert.

    Für den Beginn einer Grippewelle hat die Arbeitsgemeinschaft Influenza (siehe auch “Was ist die Arbeitsgemeinschaft Influenza im RKI?”) eine virologische Definition entwickelt. Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza im RKI werden kontinuierlich Proben von Patienten mit Grippesymptomen untersucht. Das Referenzzentrum prüft, ob die Erkrankungen durch Erkältungsviren (z.B. Rhinoviren, respiratorische Synzytialviren) oder durch Influenzaviren ausgelöst wurden. Stark vereinfacht kann man sagen: Wenn in jeder fünften Patientenprobe tatsächlich Influenzaviren nachgewiesen werden – die so genannte Positivenrate also bei etwa 20 % liegt – hat die Grippewelle begonnen (siehe auch “Wie wird die Grippe-Aktivität in Deutschland erfasst?”, Abschnitt Virologische Surveillance). Zum Höhepunkt der Grippewelle werden bei Patienten mit Grippesymptomen dann die meisten Erkrankungen durch Influenzaviren verursacht.

    .

    Vor diesem Hintergrund erklären Sie uns bitte, Herr Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informationstheorie Gunter Dueck,

    1. Warum dies Jahr keine Grippeviren in den Patientenproben des Referenzzentrums AGI/ Überwachungssystem Sentinel nachgewiesen wurden, so dass geschlossen werden darf, dass dies Jahr keine Grippewelle stattgefunden hat und von keiner Sterblichkeit durch Grippe ausgegangen werden darf – was Ihrer Aussage: entspricht: „in den Wintern ohne Übersterblichkeit gibt es dann NULL geschätzte Grippetoten.“) – Die Frage bleibt nämlich weiterhin bestehen: Warum hat das aktive und funktionsfähiges Referenzzentrum AGI/Surveillance-System Sentinel vom RKI dies Jahr NULL an Grippe erkrankte Menschen und dementsprechend NULL Grippe-Tote nachweisen können?

    2. Warum hat man dagegen ausschließlich das SARS-Cov2 Virus in den Patientenproben von Menschen mit Grippesymptomen nachgewiesen, so daß eine rasante Verbreitung der neuen grippeähnlichen Krankheit Covid-19 dramatisch kommuniziert wurde, ohne dabei zu kommunizieren, dass dagegen glücklicherweise die Grippeerkrankungen dies Jahr komplett ausfallen? Warum hat man nicht kommuniziert, dass dies Jahr Covid-19 die Grippe ersetzt hat?
    .

    3. Warum spricht man immer noch von einer rasanten Verbreitung der Infektionen mit SARS-Cov2, wenn seit dem 13. April 2020 (!!!!!) das Virus durch das RKI Überwachungssystem AGI/Sentinel nicht mehr nachzuweisen ist, siehe weiter oben Zitate von Prof. Sucharit Bhakdi:

    Bhakdi bezieht sich auf die virologischen Sentinelsurveillance der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts (RKI). In deren aktuellem Bericht ist tatsächlich zu lesen: „Seit der 8. Kalenderwoche 2020 sind insgesamt 13 (0,6 %) SARS-CoV-2-positive Proben in 2.020 untersuchten Proben im Sentinel der AGI detektiert worden. Seit der 16. Kalenderwoche 2020 gab es keine Nachweise mehr von SARS-CoV-2 im Sentinel.“

    .

    4. Warum spricht man immer noch von einer bedrohlichen Lage von nationaler Tragweite, wenn gemäß Worldometer die Anzahl der Covid-19-Tote seit dem 16 . Mai 2020 (!!!!) kontinuierlich senkt und nach Null tendiert, siehe (zur Graphik “Daily New Deaths in Germany” runterscrollen und mit der Maus über die Tage fahren):
    Daily New Deaths in Germany, zum Beispiel 18. August: 9 Tote

    5. Warum will das RKI das Vorhandensein einer gefährlichen Welle einer Erkrankung weder mit der Zahl der erkrankten Menschen, noch mit der Zahl der verstorbenen Menschen nachweisen, wie es fachlich in der Epidemiologie geboten ist, sondern einzig mit der Zahl der gesunden Menschen, die mit seinem fragwürdigen, nicht validierten Test als positiv erklärt wurden. Es handelt sich dann eindeutig um eine komplett hausgemachte Pandemie vom RKI, jenseits von jeglicher epidemiologischen, medizinischen und statistischen Kompetenz.

  180. Zitat Gunter Dueck
    Das RKI hat die gesamte Übersterblichkeit als “Grippe-Tote-Schätzung” genommen – und in den Wintern ohne Übersterblichkeit gibt es dann NULL geschätzte Grippetoten. An solchen Mistzahlen aber orientieren Sie Ihre Argumentation.

    Sie sagen selbst, dass RKI „Mistzahlen“ liefert? Na dann, es wurde wohl ein Konsens erzielt,wer hätte das gedacht… 🙂

    Zitat Gunter Dueck:
    Natürlich schätzen die vom RKI die Covid-19 Toten auch mit so einem Mistargument.

    Soso? RKI liefert auch Mist mit der Schätzung von Covid-19-Toten? Sie werden immer besser, Herr Dueck. 🙂

    Ich mache allerdings darauf aufmerksam, dass RKI bei Grippe-Toten in der Tat auf Schätzungen bzw. Hochrechnungen angewiesen ist (was Sie hier als „Mistzahlen“ bezeichnet haben) , jedoch bei Covid-19 irgendwie beansprucht, keine Schätzungen sondern reale statistische Zahlen über die Covid-Tote durch reale Aufhebungen zu liefern (was Sie allerdings auch als „Mistzahlen“ bezeichnet haben).

    Fazit: Nach Auffassung vom Gunter Dueck, Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informationstheorie, ist also RKI eine Behörde ohne jegliche Kompetenz im Fach Statistisk, die nur statistische Mist liefert. Konsens erzielt? 🙂
    .

    Wie die Grippe-Toten Jahr für Jahr geschätzt bzw. hochgerechnet werden, wird genau in der FAQ-Informationsseite vom RKI erläutert Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe

    Zum Beispiel bei der Frage: Wie ist die aktuelle Situation?

    Die Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI (AGI, siehe auch “Was ist die Arbeitsgemeinschaft Influenza?”) veröffentlicht während der Grippesaison jeden Mittwoch einen Wochenbericht auf der AGI-Internetseite https: // influenza . rki .de. Dort sind unter dem Menüpunkt “Diagramme” auch die Influenza-Meldedaten gemäß Infektionsschutzgesetz und Informationen zu Virusnachweisen verfügbar – beides wird täglich aktualisiert (siehe auch “Wie wird die Grippeaktivität in Deutschland erfasst?“). Außerhalb der Grippesaison erstellt die AGI Monatsberichte, nach Abschluss der Grippesaison Saisonberichte, die ebenfalls auf den AGI-Seiten abrufbar sind.

    Über die europäische Situation berichtet das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) gemeinsam mit dem europäischen Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO Euro) in Wochenberichten. Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlicht regelmäßig Updates zum weltweiten Influenza-Geschehen.

    Die AGI ist ein Netzwerk von rund 700 Haus- und Kinderärzten, die zusammen etwa ein Prozent der Bevölkerung versorgen. Sie teilen dem Robert Koch-Institut das ganze Jahr über freiwillig und ehrenamtlich wöchentlich die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen in ihrer Praxis mit. Auf dieser Grundlage ermitteln die Experten im RKI die Krankheitslast durch akute Atemwegsinfektionen in der Bevölkerung – speziell durch Influenza. Diese so genannten AGI-Sentinelpraxen bilden das Rückgrat der Influenza-Surveillance in Deutschland. Interessierte Praxen sind herzlich willkommen, sich zu beteiligen (Informationen dazu unter https :// influenza .rki. de/Sentinelpraxis. aspx). Auch das Nationale Referenzzentrum für Influenza im Robert Koch-Institut beteiligt sich mit der virologischen Surveillance an der Arbeitsgemeinschaft Influenza.

    Zum Beispiel bei der Frage:
    Wann spricht man von Grippesaison, wann von Grippewelle?

    Als Grippesaison wird der Zeitraum bezeichnet, in dem Influenzaviren hauptsächlich zirkulieren. Das ist auf der nördlichen Halbkugel üblicherweise zwischen der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) und der 20. Kalenderwoche (Mitte Mai).

    Als Grippewelle wird der Zeitraum erhöhter Influenza-Aktivität bezeichnet. Die jährliche Grippewelle hat in den vergangenen Jahren meist im Januar begonnen und drei bis vier Monate gedauert.

    Für den Beginn einer Grippewelle hat die Arbeitsgemeinschaft Influenza (siehe auch “Was ist die Arbeitsgemeinschaft Influenza im RKI?”) eine virologische Definition entwickelt. Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza im RKI werden kontinuierlich Proben von Patienten mit Grippesymptomen untersucht. Das Referenzzentrum prüft, ob die Erkrankungen durch Erkältungsviren (z.B. Rhinoviren, respiratorische Synzytialviren) oder durch Influenzaviren ausgelöst wurden. Stark vereinfacht kann man sagen: Wenn in jeder fünften Patientenprobe tatsächlich Influenzaviren nachgewiesen werden – die so genannte Positivenrate also bei etwa 20 % liegt – hat die Grippewelle begonnen (siehe auch “Wie wird die Grippe-Aktivität in Deutschland erfasst?”, Abschnitt Virologische Surveillance). Zum Höhepunkt der Grippewelle werden bei Patienten mit Grippesymptomen dann die meisten Erkrankungen durch Influenzaviren verursacht.

    .

    Vor diesem Hintergrund erklären Sie uns bitte, Herr Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informationstheorie Gunter Dueck,

    1. Warum dies Jahr keine Grippeviren in den Patientenproben des Referenzzentrums AGI/ Überwachungssystem Sentinel nachgewiesen wurden, so dass geschlossen werden darf, dass dies Jahr keine Grippewelle stattgefunden hat und von keiner Sterblichkeit durch Grippe ausgegangen werden darf – was Ihrer Aussage: entspricht: „in den Wintern ohne Übersterblichkeit gibt es dann NULL geschätzte Grippetoten.“) – Die Frage bleibt nämlich weiterhin bestehen: Warum hat das aktive und funktionsfähiges Referenzzentrum AGI/Surveillance-System Sentinel vom RKI dies Jahr NULL an Grippe erkrankte Menschen und dementsprechend NULL Grippe-Tote nachweisen können?

    2. Warum hat man dagegen ausschließlich das SARS-Cov2 Virus in den Patientenproben von Menschen mit Grippesymptomen nachgewiesen, so daß eine rasante Verbreitung der neuen grippeähnlichen Krankheit Covid-19 dramatisch kommuniziert wurde, ohne dabei zu kommunizieren, dass dagegen glücklicherweise die Grippeerkrankungen dies Jahr komplett ausfallen? Warum hat man nicht kommuniziert, dass dies Jahr Covid-19 die Grippe ersetzt hat?
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    3. Warum spricht man immer noch von einer rasanten Verbreitung der Infektionen mit SARS-Cov2, wenn seit dem 13. April 2020 (!!!!!) das Virus durch das RKI Überwachungssystem AGI/Sentinel nicht mehr nachzuweisen ist, siehe weiter oben Zitate von Prof. Sucharit Bhakdi:

    Bhakdi bezieht sich auf die virologischen Sentinelsurveillance der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts (RKI). In deren aktuellem Bericht ist tatsächlich zu lesen: „Seit der 8. Kalenderwoche 2020 sind insgesamt 13 (0,6 %) SARS-CoV-2-positive Proben in 2.020 untersuchten Proben im Sentinel der AGI detektiert worden. Seit der 16. Kalenderwoche 2020 gab es keine Nachweise mehr von SARS-CoV-2 im Sentinel.“

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    4. Warum spricht man immer noch von einer bedrohlichen Lage von nationaler Tragweite, wenn gemäß Worldometer die Anzahl der Covid-19-Tote seit dem 16 . Mai 2020 (!!!!) kontinuierlich senkt und nach Null tendiert, siehe (zur Graphik “Daily New Deaths in Germany” runterscrollen und mit der Maus über die Tage fahren):
    Daily New Deaths in Germany, zum Beispiel 18. August: 9 Tote

    5. Warum will das RKI das Vorhandensein einer gefährlichen Welle einer Erkrankung weder mit der Zahl der erkrankten Menschen, noch mit der Zahl der verstorbenen Menschen nachweisen, wie es fachlich in der Epidemiologie geboten ist, sondern einzig mit der Zahl der gesunden Menschen, die mit seinem fragwürdigen, nicht validierten Test als positiv erklärt wurden. Es handelt sich dann eindeutig um eine komplett hausgemachte Pandemie vom RKI, jenseits von jeglicher epidemiologischen, medizinischen und statistischen Kompetenz.

    • Ernst: ich gebe es auf. Beim RKI steht, dass die Grippetoten fast nie gemeldet werden (nur so 500 bis 1000 im Jahr) und dass sie die Grippetoten = Übersterblichkeit SCHÄTZEN. Das nenne ich “Mist”. Die Meldezahlen der AGI sind dagegen sehr klein, weil Grippe fast nie gemeldet wird, nämlich nur über Labore…diese kleinen Zahlen zitieren Sie ja nicht, sondern immer die gr0ßzügigen Schätzungen. Nun aber regen Sie sich auf, dass man die gesamte Übersterblichkeit dieser Monate Corona zuordnet. Das ist auch irgendwie “Mist”…. aber Sie können nicht das eine vom RKI als Wahrheit erklären und das andere als Lüge. Das meine ich. Ich gebve es jetzt auf. Sie wollen nicht einmal diese einfach Sachen verstehen. Das sagen hier auch andere und auf anderen Bolgs zu anderen Themen auch. Ich füttere Sie nicht mehr. Tschüss.

  181. Lieber Herr Dueck, Sie sind nicht der erste Blogger, dessen Kommentarbereich auf Scilogs von Frau Lopez heimgesucht wird. Es begann meines Wissens mit dem Leugnen der Relativitätstheorie durch Frau Lopez und ein paar anderer Kommentatoren. Keiner konnte Frau Lopez bis jetzt überzeugen, dass sie Denkfehler begeht, keiner konnte sie aufhalten.
    Wenn Sie Frau Lopez nicht sperren oder den Kommentarbereich schließen, wird Sie weiterhin hier ihre Desinformationen zur Corona-Epidemie verbreiten. Ich weiß nicht, ob das der Sinn von Scilogs ist.

  182. Covid19 ist eine neue Krankheit, das Covid-Virus hat mit dem Grippe-Virus überhaupt nichts zu tun.

    Nehmen wir mal nicht Deutschland, das die Sache (noch) im Griff hat, sondern Spanien:
    Spanien hat derzeit täglich über 100 Neuinfektionen auf 100T Einwohner – Spitze in Europa
    Das Gesundheitswesen ist mit fast 3.600 klinischen Fällen, intensiv fast 400 ausgebucht
    Die Übersterblichkeit im Verlaufe der Pandemie beträgt bis jetzt 44.000 Verstorbene
    Spanien meldet aber bis heute nur 28.670 verfrüht an Covid Verstorbene, fehlen 15.370
    Woran sollen die gestorben (?) sein, wenn nicht assoziiert mit Corona, zZ ist nichts anderes

    Aus den Meldungen der Provinzen sind die da gezählten Covid-Todesfälle nahe der Übersterblichkeit.
    In den offiziellen Zahlen des Mysteriums sind diese Zahlen (warum wohl?) “runterkorrigiert”.
    Vertrauen sieht anders aus, Spanien steht jetzt samt Mallorca auf der Reisewarnungsliste.

  183. Zitat Gunter Dueck
    Beim RKI steht, dass die Grippetoten fast nie gemeldet werden (nur so 500 bis 1000 im Jahr) und dass sie die Grippetoten = Übersterblichkeit SCHÄTZEN. Das nenne ich “Mist”. Die Meldezahlen der AGI sind dagegen sehr klein, weil Grippe fast nie gemeldet wird, nämlich nur über Labore…

    Sorry, aber bei RKI steht ausführlich beschrieben, und ich habe es auch verlinkt, wie die Grippeerkrankungen jedes Jahr mit dem Sentinel- Surveillance System vom RKI durch Analyse der Proben von Patienten ermittelt und hochgerechnet werden, und nicht etwa “über Labore“. Noch einmal aus der umfangreichen Seite vom RKI Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe

    […] Die AGI ist ein Netzwerk von rund 700 Haus- und Kinderärzten, die zusammen etwa ein Prozent der Bevölkerung versorgen. Sie teilen dem Robert Koch-Institut das ganze Jahr über freiwillig und ehrenamtlich wöchentlich die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen in ihrer Praxis mit. Auf dieser Grundlage ermitteln die Experten im RKI die Krankheitslast durch akute Atemwegsinfektionen in der Bevölkerung – speziell durch Influenza. Diese so genannten AGI-Sentinelpraxen bilden das Rückgrat der Influenza-Surveillance in Deutschland. […]

    Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza im RKI werden kontinuierlich Proben von Patienten mit Grippesymptomen untersucht. Das Referenzzentrum prüft, ob die Erkrankungen durch Erkältungsviren (z.B. Rhinoviren, respiratorische Synzytialviren) oder durch Influenzaviren ausgelöst wurden. Stark vereinfacht kann man sagen: Wenn in jeder fünften Patientenprobe tatsächlich Influenzaviren nachgewiesen werden – die so genannte Positivenrate also bei etwa 20 % liegt – hat die Grippewelle begonnen (siehe auch “Wie wird die Grippe-Aktivität in Deutschland erfasst?”, Abschnitt Virologische Surveillance). [Hervorhebungen in Fettdruck durch J. Lopez]

    Das Nationalen Referenzzentrum im RKI untersucht also kontinuierlich selbst Proben von Patienten mit Grippesymptomen. Es geht nicht um eine Untersuchung “über Labore”, sondern um eine kontinuierliche Untersuchung der Probe von Patienten im Nationalen Referenzzentrum im RKI selbst, aus einem Netzwerk von rund 700 Haus-und Kinderärzten. Das sei gemäß RKI “das Rückgrat der Influenza-Surveillance in Deutschland“. Wenn Sie schon Professor für Statistik sind, dann müssen Sie sich schon dafür interessieren, wie die Zahlen konkret zustande kommen.

    Und in diesem Zusammenhang bleiben eben meine 4 Fragen unbeantwortet, warum dies Jahr das RKI keine Grippeviren in den Patientenproben nachgewiesen hat, warum bereits seit dem 6. April (!!!!) auch keine SAR-Cov2 Viren in diesen Proben mehr nachzuweisen waren, und warum seit dem 6. Mai (!!!!) die Zahl der Covid-Tote kontinuierlich abnimmt und nach Null tendiert: von 232 Tote am 6. Mai auf 8 Tote am 18. August. Bei diesen Fragen geraten Sie offensichtlich in Erklärungsnot und ziehen es vor, die beleidigte Leberwurst zu spielen und sich noch einmal aus der Diskussion zu verabschieden. Na ja, bemerkenswerte fachliche Beiträge haben Sie ohnehin bis jetzt nicht geleistet, dafür sehr viel ad hominem selbst getätigt und großzügig zugelassen.

    Allerdings steht das RKI ebenfalls für Fragen über seine Datensalaten und statistische Verzerrungen nicht zur Verfügung, trotz zahlreichen Anfragen aus der Fachöffentlichkeit – wir verfügen nämlich in Deutschland über eine große Anzahl von Experten in der Fachdisziplin Statistik, gar keine Frage, leider eben nicht beim RKI und bei SciLogs… 😀

  184. Zitat Gunter Dueck:
    Und noch zum Abschied den Link vom RKI (wenn Sie “Wie werden Todesfälle erfasst” aufklappen und lesen können, dann steht da, das die Grippetoten als Übersterblichkeit geschätzt werden… ich habe einfach keine Lust mehr, dass Sie diese grobe Sicht als Wissenschaft zitieren)

    Ich habe zwar immer RKI und seine Statistiken zitiert, aber nie behauptet und auch schon lange nicht mehr geglaubt, dass es sich dabei um Wissenschaft handelt. Ganz im Gegenteil, was das RKI in der Corona-Krise veranstaltet hat und immer noch veranstaltet, ist Missbrauch der Wissenschaft, keine Wissenschaft. Wir sind also doch irgendwie einig…

    Von der Auffassung von Dr. John Tal im Video über die Falschpositive, dass es „fast keine gibt“, muss man nicht überzeugt sein, es gibt ja in der Fachwelt extrem viele fundierte gegenseitige Auffassungen. Zumal auch, dass die Tests prinzipiell nicht aussagekräftig sind, weder um das Vorhandensein einer Erkrankung nachzuweisen (die Tests eignen sich nicht zu einer Diagnose und die überwiegende Mehrheit der Positivgetestete werden ja auch nicht krank), noch um die Verbreitung einer potentiellen Erkrankung zu ermitteln, denn je mehr man testet, desto mehr man Menschen findet, die positiv sind und auch gesund bleiben werden.

    Ein Autor hat diese Problematik, die sogar vom Gesundheitsminister Spahn erklärt wurde (siehe weiter oben), aus meiner Sicht mit Gummibärchen sehr anschaulich beschrieben (dieser humorvolle Artikel ist allerdings als ganze absolut lesenswert, ganz toll 🙂 ), Siehe: Ich, der Corona-Erklärbär:

    […] Zwecks Deeskalation steuerte ich das Gespräch ins Anschauliche: „Ich versuch’s mal mit einem Vergleich. Nehmen wir an, du kaufst dir eine 100-Gramm-Tüte mit 100 Gummibärchen – und bitte, nagel mich jetzt nicht auf die realen Verhältnisse fest, es geht hier nur ums Beispiel. Also. In der von dir erworbenen Vermarktungseinheit findest du zehn rote Bären. Nach Adam Riese enthält die Tüte folglich zehn Prozent Fruchtgummi mit Spurenelementen von Kirschgeschmack.“ „In der Folgewoche kaufst du eine 1.000-Gramm-Packung mit 1.000 Bärchen. In diesem Kilosack zählst du 20 rote Exemplare, also zweimal so viele wie in der Vorwoche. Wie berichtest du nun der Welt von deinen Erkenntnissen?“, fragte ich und schob sogleich die Optionen nach. „Variante 1: ,Dramatischer Anstieg bei Rotbären‘ oder ,Rotbären-Verdoppelung innerhalb einer Woche‘. – Variante 2: ,Rotbären-Anteil sinkt extrem‘ oder ,Anteil der Rotbären geht um 80 Prozent zurück‘.“

    „Dramatischer Anstieg“ oder „extremer Rückgang“?

    „Mal ehrlich“, fuhr ich fort, „selbst wer nur Kriechstrom in der Bimmel hat, wählt Variante 2, wenn er Wert auf Wahrheitsvermittlung legt. Stimmt’s? Schließlich reduzierte sich der Anteil der roten Gelatineklümpchen von zehn auf zwei Prozent. Was macht dagegen unsere Regierung in Gestalt der RKI-Behörde? Sie kommuniziert nach Muster 1. Und alle großen Medien übernehmen diesen Dummfug kritik- und kommentarlos. Ich kann dir gerne zig weitere Beispiele für mediale Minderperformance aufzählen, aber bereits dieses Versagen genügt mir für mein Pauschalurteil: Ja, ,die‘ Medien berichten über Corona unseriös. Vulgo unterirdisch.“

    Auch die Ausführungen über die Todeszahlen und die Corona-App sind auf jeden Fall lesenswert, nicht nur fachlich sehr anschaulich, sondern auch humorvoll, Klasse! – Humor ist, wenn man trotzdem lacht. 🙂

  185. anstelle von ähm-Humor, und “achgut” kann man nicht mit Humor genießen, schon gar nicht ertragen.
    Logik: “Man kann nur dann an Dummheiten anderer verzweifeln, wenn die eigene nicht im Weg steht.”

  186. @Prof. Dueck, setzen Sie Zeichen, Prof, Wicht hat es auch mal gemacht, als es nicht mehr lustig war.
    Frau Lopez liest sich selbst gern und schreibt den Schund anderer ab, um sich dann quasi-zu-lesen.

    Löschen Sie den überfüllten Thread – lockdown – alle Kommentare in die Quarantäne – klare Ansage.
    Der ganze “fleißige” copy&paste-Schmarrn war umsonst, kein Verlust, Gewinn für’s Ansehen der scilogs.

  187. Wieder eine lesenswerte aktuelle Untersuchung über die PCR-Tests:

    «Wahrscheinlich drei Viertel falsch positiv» – mehr positiv Getestete, aber weniger Gestorbene

    Gemäss Prof. Bergholz, Experte für Qualitätsmanagement, sind die PCR-Tests weder validiert noch gerichtsfest

    Seit Mitte Mai präsentieren die Daten zu Covid-19 ein grosses Rätsel: Während die Kurven der Infizierten und der Erkrankten vorher parallel verliefen, klaffen sie seither immer weiter auseinander. Positiv Getestete werden immer seltener krank. Auf diesen Widerspruch weist der Experte für Qualitätsmanagement und Messtechnik, Werner Bergholz, em. Professor der Universität Bremen hin. Seine Vermutung, die er mit statistischen Analysen begründet: Der Anteil der falsch positiv Getesteten dürfte bei rund 75 Prozent liegen.

    Die Analyse der Daten zu Covid-19 ist nicht nur ein virologisch-epidemiologisches Problem, sondern auch ein Thema der Statistik und des Risikomanagements. Zudem haben die Ergebnisse der PCR-Tests gravierende persönliche Folgen – Quarantäne, Maskenpflicht etc. – und schwerwiegende wirtschaftliche Auswirkungen.
    […]
    Das Fazit von Werner Bergholz:

    1. Der PCR Test ist weit entfernt davon, gerichtsfest zu sein und nur marginal Qualitäts-gesichert

    2. Vorhersage: Das wird demnächst mit allen Konsequenzen gerichtliche Folgen haben

    3. Die Spezifität des Tests liegt in der Praxis bei ca. 99%, er führt bei den geringen Fallzahlen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu mehr als 3/4 falsch positiven Test, mit erheblichen negativen Konsequenzen für die Betroffenen, und ggf. daraus resultierenden Schadensersatzansprüchen an staatliche Institutionen.

  188. Lustig, Virologen bieten jetzt eine Erklärung dafür, warum der Killervirus SARS-Cov2 immer weniger Erkrankungen auslöst und Todesopfer fordert, was langsam sehr auffällig wird, trotz stündlicher Propaganda: Er ist wahrscheinlich jetzt zum harmlosen Schnupfen-Virus mutiert! Ideen muss man haben… Wohl eine ad hoc Erklärung, um zu versuchen das Gesicht vom RKI, Politikern und Massenmedien zu wahren – vorausgesetzt, sie hätten alle ein Gesicht, natürlich… 😉

    Virologen rätseln über niedrige Todeszahlen: Mutiert Coronavirus zum Schnupfen?

    Trotz weiter moderat steigender Zahlen von positiven Coronatests in Deutschland gehen die Todeszahlen kontinuierlich zurück. Das gibt Virologen ein Rätsel auf: Mehr Erkrankungen und weniger Opfer? Ein Forscher der Uniklinik Essen hält es nun für möglich, dass das Coronavirus mutiert ist und die vorher verkündete Gefährlichkeit immer weiter abnimmt.

    Täglich warnen Robert Koch Institut und Politiker von Bund und Ländern vor wieder ansteigenden Neuinfektionen. Ebenso überzeugt gehen diese Akteure weiterhin davon aus, dass die Corona-Pandemie erst beendet sein wird, wenn ein Impfstoff in ausreichenden Mengen verfügbar sein wird. Doch die Entwicklung der Todeszahlen durch oder mit Covid-19 steht dem entgegen. Denn diese sind rückläufig, was im krassen Gegensatz zu den bisher öffentlichen Warnungen steht. Einen Erklärungsansatz liefert nun ein Mediziner aus dem Ruhrgebiet.

    Eine „Corona-Erkältung“?

    Der Leiter des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Essen, Prof. Dr. Ulf Dittmer, sieht eine mögliche Trendwende. Der Forscher hält es für möglich, dass die nur noch wenigen Covid-19-Toten auf eine Mutation des Virus hindeuten. Gegenüber der „Bild“ erklärte Dittmer:

    „Es gibt tatsächlich Hinweise darauf, dass sich das Virus abschwächt. Und es könnte auch sein, dass das Virus im Zuge der Veränderungen irgendwann nur noch eine Erkältung oder einen Schnupfen auslöst.“ […]

    • … da muß man nicht rätseln.
      Das machen die meisten Viren so im Zuge der Anpassung, weil es für die Verbreitung
      keinen Sinn macht den Wirt umzubringen.
      Und wir haben bereits über 100 Variationen von Sars-Cov2 unterschiedlich aggressiv.
      Das ursprüngliche Wuhan-Virus ist nicht mehr aktuell, die Chinesen haben’s weggekriegt.
      Frage ist, wie erfolgreich sich ungefährliche Stämme gegen die gefährlichen durchsetzen.
      Daß Deutschland mit den Maßnahmen Erfolge hatte, heißt nicht daß es weltweit klappt.

  189. Wenn man Englisch kann, stimmt alles:
    https://www.newsweek.com/how-talk-covid-deniers-1525496

    Die Verharmloser und Verweigerer stützen sich auf fünf “Argumente”:
    1. “Kirschen Pflücken”- Beweise (übersetzt Guckl)
    2. Glaube an Verschwörungstheorien
    3. Verlassen sich auf fehlerhafte “Experten”
    4 .Beharren, daß Wissenschaft perfekt sein muss
    5. Unlogische Argumentation ohne dies zu begreifen

  190. Ich empfehle wie gesagt die fachliche (und humorvolle) Aufklärung von Robert von Loewenstern in seinem Artikel Ich, der Corona-Erklärbär über das Desaster mit der Corona-App – absolut lesenswert. 🙂

    Ein weiterer aktueller Artikel beschäfigt sich auch damit:

    RKI-Warn-App entlarvt RKI-Panikmache:

    Die 69-Millionen-Euro-Warn-App hat etliche technische Schwierigkeiten. Sie zeigt aber: Kaum jemand ist infiziert.

    Ironie des Schicksals: Ausgerechnet die vom Robert Koch-Institut (RKI) betriebene und von SAP und Telekom entwickelte Corona-Warn-App liefert nun den Beleg, dass es kaum Corona-Infizierte in Deutschland gibt. Das geht aus einem Bericht von N-TV unter Berufung auf die offiziellen Daten des RKI hervor.

    Darin heißt es:

    «Rund 17 Millionen Mal wurde die Corona-Warn-App bisher heruntergeladen. Bis zum 4. August wurden nur 1052 Codes zur Verifizierung positiver Testergebnisse verschickt, das heißt, so viele infizierte Nutzer könnten höchstens eine Risiko-Begegnung gewesen sein».

    Die App kostet den Steuerzahler nach Berechnungen des Spiegel insgesamt rund 69 Millionen Euro.

    Quelle: Corona-Warn-App verwirrt noch immer – 12. August 2020

  191. #09:53 …, dass es kaum Corona-Infizierte in Deutschland gibt. … Was heißt kaum?
    Deutschland hat bis jetzt 231.300 Infektionen, davon sind maximal 20.000 gleichzeitig aktiv.
    Ein Handy-Treffer ist purer Zufall, man muß aktiv sein und eingeschaltet haben, dann hat man
    aber eigentlich in Quarantäne zu sein. Die App testet doch keine Infektionen, wer mitmacht,
    kann nachvollziehen, ob er einen getroffen hat, der dann positiv getestet wurde – also Kontakte.

    Ein Zahlenvergleich zum Mitdenken (nicht für alle geeignet)

    Deutschland 84 Mio Einwohner … USA 331 Mio
    Deutschland 231.300 Infizierte …. USA 178.000 Tote
    langsam müßte mal was dämmern

  192. Jetzt ist skandalöses bei einem Gerichtsverfahren in Bayern herausgekommen: Es gibt keine schriftliche Dokumentation zum Beschluss der bayrischen Corona-Maßnahmen. Das Gesundheitsministerium kann dem Gericht keine Behördenakte vorlegen, da es keine gäbe. Es hätten mündliche Gespräche mit Virologen gegeben, die aber nicht dokumentiert worden seien. Das ist völlig unfassbar! Bei jeder kleinen Baugenehmigung muss man einen Ordner Unterlagen zusammenstellen und die bayerische Regierung hebt nahezu alle Grundrechte ihrer Bürger auf, ohne den Abwägungsprozess in einer Behördenakte zu dokumentieren! Mehr: Corona-Maßnahmen vor Gericht

    Rechtsanwältin Jessica Hamed informiert über den aktuellen Stand in den von ihr geführten „Corona-Verfahren“, insbesondere zum Eilantrag eines Richters in Thüringen, dem bayerischen Offenbarungseid in Sachen Rechtstaatlichkeit sowie dem Antrag auf Vernehmung des Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder.
    […]
    II.
    Wir haben in unseren bayerischen Verfahren nunmehr beantragt, alsbald die mündliche Verhandlung durchzuführen und den Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder sowie einige seiner Staatsminister/innen als Zeug/innen zu vernehmen. [24]
    Was ist geschehen?

    Das Gericht folgte unserem Antrag auf Vorlage der Behördenakte in Bezug auf die diesseits umfassend angegriffenen Anti-Corona-Maßnahmen und bat den Antragsgegner diese vorzulegen. Auf fünf Seiten erklärte sodann das bayrische Gesundheitsministerium, dass keine Behördenakte existiere und auch nicht zusammengestellt werden könne.

    Gemeinsam mit meinem Kollegen Marcel Kasprzyk führe ich bekanntermaßen in mehreren Bundesländern Verfahren wie die in Bayern. In den Ländern, in denen bereits Akteneinsicht gewährt wurde, wurden durchgehend – wenngleich überwiegend in unbefriedigendem Ausmaße – Dokumente vorgelegt.

    Dass ausgerechnet das Bundesland, das mit den gravierendsten Maßnahmen, wie etwa der allgemeinen Ausgangsbeschränkung, aufwartete, über keine Behördenakte verfügen möchte, ist schwer begreifbar, zweifelhaft und unseres Erachtens skandalös.

    Der Beteuerung des Ministeriums, die Erlasse der streitgegenständlichen Maßnahmen beruhten stets auf einer umfassenden Würdigung der jeweils aktuellen tatsächlichen Verhältnisse, insbesondere der verfügbaren Daten zur Entwicklung des Infektionsgeschehens, und der wissenschaftlichen Erkenntnisse, kommt keinerlei Erkenntniswert zu.

    Schließlich haben wir – unter Angabe zahlreicher Nachweise – gerade bestritten, dass a) eine ausreichende Tatsachengrundlage für die beanstandeten Maßnahmen gegeben war und b) dass die angegriffenen Maßnahmen verhältnismäßig waren.

    Das Ministerium verweist unter anderem auf eine Rede des Ministerpräsidenten Söder, in der er Bezug auf die Prognosen des RKI und des LGL nehme, wonach hohe Wellen an Infektionen zu erwarten seien, wenn nicht stärker eingegriffen werde. Dieses Beispiel belege, so das Ministerium, dass für die Lagebewertung der Staatsregierung die Berichte und Empfehlungen dieser beiden Institutionen von vorrangiger Bedeutung gewesen seien (Seite 4 der Stellungnahme) und glaubt dann, dass es im Weiteren ausreiche, auf die öffentlich zugänglichen Dokumente/Daten des RKI und des LGL hinzuweisen.

    Sollen das Gericht und wir uns aus den zahlreichen Dokumenten selbst heraussuchen, was entscheidungserheblich gewesen sein könnte?
    Unter dem seitens des Ministeriums genannten Link [25] hört man am 20.03.2020 Söder auf Prognosen des RKI und LGL hinweisen. Hiernach seien in Deutschland, wenn „wir nicht stärker eingreifen“ hohe Wellen an Infektionen, vielleicht in Deutschland sogar in die Millionenbereiche hinein zu erwarten.
    Auf welche Prognosen sich Söder bezieht, ist unklar und hat der Antragsgegner auch nicht erläutert.

    Weiter behauptet der Antragsgegner, dass die Staatsregierung ihren Entscheidungen stets eine Vielzahl weiterer (abseits von RKI und LGL) Erkenntnisquellen zugrunde gelegt hätte. Sie verweisen auf „wissenschaftliche Studien“ und „Presseberichte“. Freilich ohne diese konkret zu benennen. Außerdem hätten „Einzelgespräche mit Virologen“, wobei es sich um solche des RKI und LGL als auch um andere Sachverständige gehandelt habe, stattgefunden. Mit wem Einzelgespräche stattgefunden haben sollen, teilt das Ministerium ebenso wenig mit.

    Besonders frappierend erscheint, dass das Ministerium ferner sinngemäß erklärte, nicht in der Lage zu sein, eine vollständige Zusammenstellung aller Erkenntnisse für die Lagebeurteilung erarbeiten zu können, weil diesbezügliche Erkenntnisse „auch auf informellen Wegen wie etwa in persönlichen Gesprächen mit Sachverständigen gewonnen wurden, die nicht inhaltlich dokumentiert sind.

    Das Ministerium konstatiert daher abschließend, dass es in den hiesigen Verfahren rein tatsächlich nicht möglich sei, eine Behördenakte vorzulegen, die ein umfassendes Bild über die Erkenntnis liefern könnte, welche bei der Meinungs- und Willensbildung der Staatsregierung im Vorfeld des jeweiligen Normenerlasses Berücksichtigung gefunden habe.

    Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Regierung des Freistaats Bayern in der massivsten Weise nahezu alle Grundrechte ihrer Bürger/innen aufgehoben hat, ohne diese Vorgänge, die Entscheidungsgrundlage, die Prognosen, die Abwägungsprozesse (Stichwort: Kollateralschäden) etc. in einer Behördenakte zu dokumentieren.

    Wir haben daher beantragt, die verantwortlichen Staatsminister/innen und den Ministerpräsidenten als Zeugen zu hören.

    Ausweislich der Angaben des Ministeriums wurde nämlich in den Ministerratssitzungen über die Strategie der Staatsregierung zur Eindämmung der Pandemie beraten. Mangels der Vorlage einer Behördenakte sind somit die Entscheidungsträger/innen zu hören. Eine andere Möglichkeit der Überprüfung der Entscheidungsgrundlage und des Entscheidungsprozesses der beanstandeten Maßnahmen existiert schließlich nicht.

    Abschließend haben wir uns die Bemerkung erlaubt, dass es schwer fällt zu glauben, dass so etwas in einem Land wie Deutschland, das für seine akribische Bürokratie bekannt ist, möglich sein soll. Insbesondere haben wir uns auch die Frage gestellt, wie die Entscheidungsprozesse in Bayern aussahen. Hat jeder der Beteiligten ein paar Informationen, formeller oder informeller Natur, die er oder sie irgendwo aufgeschnappt hat, in den Ministerratssitzungen mündlich vorgetragen und dann wurde beschlossen, nahezu alle Grundrechte zu suspendieren? Nach der jüngsten Panne im Umgang mit den Testergebnissen von 44.000 Menschen, wobei 949 positiv waren [26] und es nunmehr so aussieht, als bliebe es dabei, dass auch Tage danach nicht alle positiv Getestete aufgefunden und informiert werden können [27], erscheint diese Vorstellung erschütternder Weise gar nicht mehr so abwegig.

    • Wollen Sie sich nicht um eine ganz eigene Kolumne bei scilogs bewerben?
      Kostet nichts, bei der Redaktion anfragen, andere Blogs nicht zumüllen.

  193. Wer glaubt, eine unnötige Impfung gegen Covid-19 zu benötigen, darf sich gerne impfen lassen…

    Ständige Impfkommission des RKI erwartet unerwartete Komplikationen und Impfschäden mit Covid-19 Vakzinen

    Daher sollen Nebenwirkungen am Menschen nach der Zulassung gemeldet werden.

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch Instituts geht in einer jetzt veröffentlichen Vorab-Stellungnahme davon aus, daß es einen Covid-19 Impfstoff bis Anfang 2021 geben könnte — die Sicherheit des Vakzins jedoch nicht gewährleistet ist.
    […]
    Das bedeutet im Klartet: Was eigentlich zuvor intensiv getestet werden müsste, wird erst jetzt an einer grossen Zahl Geimpfter – Versuchsobjekten – erforscht.

    Die Wirksamkeit der von den Herstellern immer wieder angepriesenen Impfstoffe sei ungewiss, betont die STIKO.
    […]
    Unklar ist aktuell, inwieweit die Impfstoffe neben dem individuellen Schutz vor COVID-19 oder vor einem schweren Verlauf auch die Virus-Transmission verhindern oder zumindest reduzieren werden.
    […]
    Wie bei allen Impfstoffen besteht auch für COVID-19-Impfstoffe die Möglichkeit von Impfschäden».

    Weitreichende juristische Folgen, jedoch kaum Chancen für Impfopfer
    […]
    Auffällig ist zudem die Tatsache, dass die Empfehlungen der STIKO bei der Zulassung von Impfstoffen gerade in Pandemiezeiten besonders umstritten sind.

    So wurde nach Informationen des damaligen Biotechmagazins LifeGen.de während der sogenannten Schweinegrippe-Pandemie das von GlaxoSmithKline den Ländern verkaufte Vakzin Pandemrix bereits im Mai 2008 zugelassen – ein Jahr vor Beginn der von der WHO ausgerufenen Pandemie und noch vor Isolierung des Schweinegrippe-Erregers im Jahr 2009.

    Lediglich die geringe Anzahl von 240 Patienten diente damals als «Beweis» für die Sicherheit des Impfstoffs. Die Bevölkerung der Bundesrepublik avancierte LifeGen.de zufolge ab Herbst 2009 damit de facto – ohne vorherige Einwilligung – zur humanen Ressource für einen klinischen Großversuch der Pharmaindustrie. Dies nachdem die am RKI angesiedelte STIKO die Impfung wiederholt empfohlen hatte und Gesundheitsminister Philipp Rösler die Praxis der STIKO guthiess.
    […]

    • “Der für die Grippesaison 2009/2010 vorgesehene saisonale Influenza-Impfstoff wurde nach entsprechenden Untersuchungen als nicht oder nur unzureichend wirksam gegen den Erreger der Schweinegrippe eingestuft. … Deshalb erfolgte mit den noch zur Verfügung stehenden „freien“ Kapazitäten die Entwicklung und Produktion von an den speziellen Erreger der Schweinegrippe angepassten Impfstoffen.”
      also ganz klar danach und nicht vorher
      https://de.wikipedia.org/wiki/Schweinegrippe-Impfung
      “Da die Ausbreitung des Schweinegrippe-Erregers nicht mehr gestoppt und ein angepasster Impfstoff nicht für die gesamte Bevölkerung rechtzeitig produziert werden konnte, empfahl die WHO Mitte Juli 2009 allen Mitgliedsländern, mit oberster Priorität das medizinische Personal zu impfen, um die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems aufrechterhalten zu können. “

  194. Wo bleiben aktuell die an Covid-19 erkrankten und gestorbenen Menschen?
    Wo bleibt überhautp das SAR-Cov2-Virus?
    Gemäß RKI selbst gibt es das Virus schon lange nicht mehr , siehe: Ohne Medienmaske: kurzes Covid-19-Update

    Die Robert-Koch-Sentinel Praxen und Krankenhäuser sind Teil eines Überwachungssystems, bei dem ausgewählte Arztpraxen und Krankenhäuser, Krankheitsdaten verschiedener Infektionen an das RKI melden. Sie wurden sinnvollerweise eingerichtet, um besonders den jährlichen Influenzaverlauf beurteilen zu können. Seitdem werden Proben auf verschiedene Viren getestet, neuerdings auch auf SARS-CoV-2. Hier die letzten Ergebnisse. Schauen sie hier mal auf Seite 4:

    Es geht um 136 Sentinelproben aus 30 Praxen. Ergebnis der letzten Wochen (KW 27 bis 32): Rhinoviren (Schnupfen) pro Woche zwischen 46 bis 76. Influenza null, Sars-CoV-2 null.

    Noch interessanter die Auswertung von 70 Sentinel-Krankenhäusern auf Seite 6: „In 70 Sentinel-Krankenhäusern waren im Zeitraum von der 28. KW bis zur 31. KW 2020 insgesamt drei Prozent der SARI-Fälle (Hauptdiagnose Influenza, Pneumonie oder sonstige akute Infektionen der unteren Atemwege) mit COVID-19 hospitalisiert“.

    Es gibt also de facto kein SARS-Cov2 Virus mehr, das irgendjemanden krank macht oder tötet. Warum sprechen dann RKI, Poliker und ihre untergeordeneten Medien von einer gegenwertigen besorgniserregenden Zuspitzung der Lage?

    Gibt es überhaupt real ein Virus SARS-COV-2 außer als Computersimulation?
    Wenn ja, steht jedoch fest, dass es nicht mit dem PCR-Test nachgewiesen werden kann, siehe weiter im o.g. Artikel:

    Auch diese, schon etwas ältere offizielle Verlautbarung „Merkblatt zur aktuellen COVID-19 Testung in der Schweiz“ des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit BAG, von Ende Mai, ging im allgemeinen Corona-Getöse offensichtlich unter. Dort steht auf Seite 2 zu der Aussagekraft des angewandten PCR-Tests unter “PCR/NAT“ wortwörtlich::

    “Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist eine NAT (Nucleic Acid Amplification Technology)-Methode, der modernen Molekularbiologie, um in einer Probe vorhandene Nukleinsäure (RNA oder DNA) in vitro zu vervielfältigen und danach mit geeigneten Detektionssystemen nachzuweisen. Der Nachweis der Nukleinsäure gibt jedoch keinen Rückschluss auf das Vorhandensein eines infektiösen Erregers. Dies kann nur mittels eines Virusnachweises und einer Vermehrung in der Zellkultur erfolgen.“

    Deshalb zum wiederholten Male und zwar solange, bis es selbst Chefredaktionen, Behördenleiter und sogar Ministerpräsidenten verstanden haben: Positiv Getestete sind noch lange keine Infizierten und erst recht keine Erkrankten. Positiv Getestete um die ein Prozent dürften zu einem erheblichen Anteil auf falsch positiven Ergebnissen beruhen, also Fehlalarme sein. Doch Alarm wovor? Die Erkrankungszahlen sind seit Wochen extrem niedrig und entsprechen dabei dem normalen Rückgang einer saisonalen, viralen Atemwegsinfektion.

    • Es war eine im Rahmen von „GrippeWeb-Plus 2020“ zufällig ausgewählte Stichprobe
      mit 251 Probenpaaren, zufällig waren in dieser Stichprobe keine SARS-CoV-2-Viren.

    • Der Nachweis der Nukleinsäure gibt jedoch keinen Rückschluss auf das Vorhandensein eines infektiösen Erregers. Dies kann nur mittels eines Virusnachweises und einer Vermehrung in der Zellkultur erfolgen.

      Genau, und das wird gemacht:
      es werden zwei “Nukleinsäuren” (doppelte Absicherung) genommen, die nur das
      SARS-CoV-2-Virus hat, das Virus ist spezifisch molekularbiologisch nachgewiesen,
      das vorher in einer Zellkultur wegen der Nachweisgrenze vermehrt wurde.
      Ihr abgeschriebener Vorflüsterer hat wohl noch nie ein Virus gesehen.

    • … und so sieht das Corona-Covid-Virus aus mitsamt seiner Funktionsweise
      https://www.scinexx.de/news/medizin/coronavirus-beweglicher-als-gedacht/

      Demnach besitzt der Stiel dieser „Krönchen“ drei Gelenke, die den Proteinkopf mit der Bindungsstelle ungewöhnlich beweglich machen. Zudem sind Stiel und Teile des Proteinkopfes von einer dickeren Schutzhülle aus Zuckern bedeckt als angenommen – das ist für die Impfstoffentwicklung wichtig.

      Wollen Sie jeden Patienten vakuumtiefgefroren ins Elektronenmikroskop legen?

    • Ich lasse die seltsamen “Fakten” stehen, aber ich antworte nicht mehr. Ich möchte das Thema im November aufgreifen, wenn uns das Fröstelwetter den Tod bringt, damit man mal dokumentieren kann, was und wer die Lage kollektiv erzeugt hat.
      Ich habe diesselben Diskussionen auf Twitter, immer dieselben Fake-Argumente. Übrigens hat mir gestern jemand ein Interview von Dr. Bodo Schiffmann (berühmter Querdenker) geschickt; in diesem Interview sagt er, es gäbe immer zweifache Tests in D. (!!!!)
      Die Gegenseite scheint nicht einmal ihren Anführer zu hören…
      https://qs24.tv/wp-content/uploads/2020/08/Schiffman1_ganz_klein.m4v

      Da begründet er auch mal wieder, warum 1 Million in Berlin waren… die saßen wegen der Hitze unter dem Bäumen – und haben da wohl demonstriert, man konnte sie nicht sehen, aber er hat welche gesehen.

  195. Zitat Gunter Dueck:
    Ich möchte das Thema im November aufgreifen, wenn uns das Fröstelwetter den Tod bringt, damit man mal dokumentieren kann, was und wer die Lage kollektiv erzeugt hat.

    1. Im November wird das Fröstelwetter wie jedes Jahr mit der Grippe und/oder Covid-19 den Tod bringen, das steht schon fest, man braucht nicht ein Studium für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informationstheorie absolviert zu haben um das jetzt schon mit Sicherheit zu wissen, das weiß ja jeder. Ihnen wird aber nicht das Fröstelwetter, die Grippe oder Covid-19 den Tod bringen, keine Panik Herr Professor, Sie gehören ja nicht zu den gefährdeten Risikogruppen (sehr alte Menschen mit schweren Vorerkrankungen), beruhigen Sie sich doch, Angst ist ohnehin nicht gut für das Immunsystem.

    2. Erklären Sie uns dagegen, Herr Professor, wie Sie feststellen wollen, “was und wer im November” den Grippe- oder Covid-19 Tod für die Risikogruppen bringen wird??? Werden vielleicht Ihrer Meinung nach die Bürger daran Schuld sein – sowie ich zum Beispiel – die die Corona-Maßnahmen kritisiert haben? Wie kann überhaupt die Kritik von Maßnahmen bewirken, dass im November die Grippe (oder Covid-19) den Tod bringt? Was für einen Zusammenhang sehen Sie da? Können Sie die seltsame Ursache-Wirkung näher erklären, die Sie sich ausdenken, obwohl Sie schon mehrmals gedroht haben in Ihrer eigenen Diskussion zu schweigen?

  196. Lustiges Video:

    Ein Live-Interview des spanischen Mainstream TV-Senders RTVE am 14.08. geht völlig schief:

    Der spanische Krankenhaus Arzt Dr. Luis de Benito in Madrid setzt sich live scharf auseinander mit TV-Journalisten, die ihm über die Lage in den spanischen Krankenhäusern Fragen stellten – das Interview wird dann Mitte im Streit unterbrochen…

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=EFa9JHMFO9s&feature=emb_logo

    Übersetzung von Zitaten:

    Die Krankenhäuser sind überhaupt nicht ausgelastet […]
    Was passiert, ist, dass Sie die Leute verwirren, indem Sie den Anschein erwecken, dass ‘die COVID-Fälle zunehmen’, obwohl das nicht die Wahrheit ist. Heute haben wir eine Zunahme der “Fälle”, die einfach das Ergebnis von vermehrten PCR-Tests ist. Nun, ein ‘positiver Fall’ zu sein, bedeutet nicht, dass man krank ist”.

    “Sicherlich ist es immer gewinnbringend über den Impfstoff zu sprechen, besonders nachdem man Angst geimpft hat, um die Leute glauben zu machen, er sei notwendig, weil er verkauft werden muss!

    “Die Frage ist, ob der Impfstoff sicher ist, dann, ob er wirksam ist, und vor allem, ob er notwendig ist. Wenn es stimmt, dass die Ansteckung eine Masse von Menschen erreicht hat, welchen Sinn hat es dann, die gesamte Bevölkerung zu impfen?

    “Das erste, was wir tun müssen, ist gegen Angst zu impfen, denn all die gesellschaftliche Panik, die Sie mit diesem Virus auslösen, lässt uns Ärzte vor Rätseln stehen.

    “Wir Ärzte haben es herausgefunden: Es wird in die Wege geleitet, um alle im September einzusperren. Und Sie wollen, dass die Menschen glauben, dass die Menschen während des Sommers unverantwortlich waren”.

  197. Zitat Gunter Dueck:
    Ich lasse die seltsamen “Fakten” stehen, aber ich antworte nicht mehr.

    Die „seltsamen Fakten“ sind nun mal die Zahlen, die vom RKI veröffentlicht werden… Schade, dass Sie sich als Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informationstheorie bis jetzt nicht die Mühe gegeben haben, diese Zahlen für uns zu analysieren… 🙁

    Eine anschauliche und nachvollziehbare Analyse der Zahlen von RKI liefert dagegegen zum Beispiel der Journalist und Redakteur des Portals NachdenkSeiten, Jens Berger, mit vielen aussagekräftigen Graphiken – vielleicht können Sie davon lernen:

    Covid-19 – erfreulich undramatische Daten rechtfertigen keine dramatischen Eingriffe:

    Auszüge:

    […] Dies steht im kompletten Kontrast zur Altersverteilung bei den an oder mit Covid-19 Verstorbenen und den Personen, die mit einem schweren Krankheitsverlauf im Krankenhaus behandelt werden müssen. Laut RKI beträgt der Altersdurchschnitt der Verstorbenen 81 Jahre, 85% der Todesfälle waren 70 Jahre oder älter. Die wenigen jüngeren Todesfälle wiesen laut RKI ausnahmslos schwere Vorerkrankungen auf. Bei den allermeisten jüngeren Infizierten verläuft die Infektion indes so mild oder gar symptomfrei, dass man sich eher Sorgen macht, dass die Infizierten überhaupt nichts von der Infektion mitbekommen und Angehörige der Risikogruppen anstecken könnten.
    Will man ein positives Zwischenfazit aus den vorliegenden Zahlen ziehen, so kann man also sagen, dass Deutschland es offenbar geschafft hat, die Risikogruppen weitestgehend zu schützen. Die Krankheit hat damit einen großen Teil ihrer Bedrohung verloren. Zwar infizieren sich immer noch pro Tag mehr als 1.000 Menschen mit dem Virus. Da es sich hierbei jedoch zum übergroßen Teil um jüngere Menschen abseits der Risikogruppen handelt, die nur in sehr wenigen Ausnahmefällen schwer erkranken, müsste die Bedrohungslage neu bewertet werden. Schwere Komplikationen gibt es in seltenen Ausnahmefällen schließlich auch bei anderen Erkrankungen. Auch eine simple Mandelentzündung kann in sehr seltenen Fällen zu schweren Komplikationen wie einer Blutvergiftung und schweren Herz- oder Nierenerkrankungen führen. […]
    Streng genommen ist sogar fragwürdig, positiv Getestete als „Erkrankte“ zu bezeichnen, zeigen doch vor allem jüngere Menschen sehr oft einen symptomfreien Verlauf. Ist eine Krankheit ohne Symptome überhaupt eine Krankheit?

    Dabei liefern die zur Verfügung stehenden Daten eine sehr überzeugende Botschaft: Wenn es gelingt, die Risikogruppen vor einer Infektion zu schützen, verliert Covid-19 seine Bedrohung. Für unter 20-Jährige ohne Vorerkrankung liegt die Sterblichkeitsrate (IFR) bei kaum messbaren 0,00004%. Für 20- bis 50-Jährige (also die Gruppe, die in Deutschland den Großteil der Neuinfektionen ausmacht) liegt die Rate zwischen 0,0002% und 0,0035%. Und selbst für 60- bis 69-Jährige ohne Vorerkrankung ist sie mit 0,044% bis 0,11% überschaubar und liegt im unteren Bereich der normalen Grippe. Ungefährlich ist Covid-19 dadurch jedoch keinesfalls. Für Männer über 80 mit Vorerkrankungen beträgt die Sterblichkeitsrate immerhin 20,1%.
    […]
    Angestoßen durch nicht in den richtigen Kontext gerückte Horrorbilder aus der Lombardei und anfänglich in der Tat beunruhigende Zahlen in Deutschland hat sich die Debatte mittlerweile verselbstständigt und von den nötigen inhaltlichen Fragen verabschiedet. Die Politik reitet auf der hysterischen Welle, die sie selbst Hand in Hand mit den Leitartiklern geschaffen hat und scheint nun – selbst wenn sie es wollte – nur noch schwer aus ihrem Katastrophenmodus herauszukommen. Eine Versachlichung der Debatte auf Basis der keinesfalls beunruhigenden aktuellen Zahlen wäre eine Grundlage, diesen nicht hinnehmbaren Zustand zu beenden. Nur scheint es leider so, dass es sowohl seitens der Politik als auch seitens der Medien kein gesteigertes Interesse daran gibt, die Debatte zu versachlichen. […]

  198. Zitate Jens Berger:
    Laut RKI beträgt der Altersdurchschnitt der Verstorbenen 81 Jahre, 85% der Todesfälle waren 70 Jahre oder älter. […] Dabei liefern die zur Verfügung stehenden Daten eine sehr überzeugende Botschaft: Wenn es gelingt, die Risikogruppen vor einer Infektion zu schützen, verliert Covid-19 seine Bedrohung.

    Hierzu möchte ich aber zusammen mit dem Virologen Prof. Hendrik Streeck betonen, dass man unbedingt den Menschen, die zu Risikogruppen gehören, überlassen soll, ob sie sich selbst vor dem Risiko einer Erkrankung schützen möchten:

    Zitat Prof. Hendrik Streeck

    […] Jeder Mensch solle doch bitte selbst über das Risiko einer möglichen Infektion entscheiden. „Eine 93-jährige Frau im Pflegeheim soll und darf selbst darüber befinden, ob sie ihre Enkelkinder sehen will oder nicht. Es ist ihre Abwägung.“

  199. Naja, die Oma kann zwar entscheiden, ob sie ihre Enkel empfangen will. Aber welches Risiko sie damit eingeht, hat sie kaum in der Hand. Das können wir alle durch geeignete Maßnahmen – Kontakte reduzieren, Abstand halten, Masken tragen – reduzieren.

    • Heute steht in der SZ, dass der Veranstalter der (inzwischen untersagten) Demo in Berlin am 31.08. die Demo bei der Polizei für 22.000 vorab geschätzte Teilnehmer angemeldet hat. Ich vertraue auf das Urteilsvermögen des Veranstalters.

      • Herr Dueck,
        was genau hat eine Schätzung der Teilnehmer eines zukünftigen Ereignisses mit der dokumentierten Vergangenheit zu tun?

        Selbst wenn niemand am 31.08.2020 in Berlin zur besagten Demonstration erscheinen würde, relativiert das wohl kaum die Aussagen der in meinen Kommentaren benannten Polizisten zur Demonstration am 1.August 2020.

        Try again…

  200. Zitat Gunter Dueck:
    Ich lasse die seltsamen “Fakten” stehen, aber ich antworte nicht mehr.

    Sie geben sich zwar als Professor für Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informationstheorie nicht die Mühe, die „seltsamen Fakten“ vom RKI für uns zu analysieren, dafür haben Ihre Kollegen Mediziner es getan, vielleicht können Sie davon lernen, siehe:

    Stellungnahme – Deutsches Netzwerk Evidenz- basierte Medizin e.V. (EbM-Netzwerk) Berlin, den 20.08.2020

    Risikokommunikation zu COVID-19 in den Medien

    Bereits in zwei früheren Stellungnahmen zu COVID-19 (20. März und Update vom15. April2020) hat das EbM Netzwerk die Beachtung wissenschaftlicher Kriterien einer evidenz-basierten Risikokommunikation in der medialen Berichterstattung gefordert. Auch wenn es Verbesserungen im zeitlichen Verlauf gibt, besteht das Problem der missverständlichen Kommunikation weiterhin. Selbst in renommierten Medien wie beispielsweise der Süd-deutschen Zeitung, im öffentlichen Fernsehen, aber auch international, etwa beim Fernsehsender der BBC oder CNN, werden die Informationen über COVID 19 oft in einer irre-führenden Art und Weise berichtet. Andererseits finden sich auf den Websites mancher Leit-medien inzwischen auch qualitativ hochwertige Hintergrundinformationen.
    […]
    Irreführende Darstellungen in den Medien

    Selbst in den Leitmedien wurden zur Beschreibung des Infektionsrisikos über Monate lediglich Fallzahlen ohne Bezugsgrößen und unter Verwendung unpräziser Bezeichnungen benutzt, etwa „Bisher gibt es X Infizierte und Y Todesfälle“. Dabei wird nicht zwischen Testergebnissen, Diagnosen, Infektionen und Erkrankungen differenziert. Üblicherweise handelt es sich um „gemeldete positive Testergebnisse“. Dabei bleibt unklar, ob das Testergebnis richtig positiv ist, also eine Infektion mit SARS-CoV-2 tatsächlich anzeigt. Auch wäre jeweils relevant, ob und wie schwer die Personen erkrankt sind. Diagnosen sind noch keine Krankheiten. Gerade für COVID-19 wäre wichtig zu wissen, wie viele Personen tatsächlich so krank sind, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Die immer noch genutzte Aussage „Heute gab es X Infektionen“ ist falsch, da die Gesamtzahl der Infizierten unbekannt bleibt. Dazu bräuchte es eine zeitgleiche vollständige Testung einer repräsentativen Stichprobe aus der Bevölkerung. Eine korrekte Formulierung könnte lauten: „Heute wurden XY neue positive Testergebnisse gemeldet.“ Und „Die Anzahl der Testungen hat sich in der letzten Woche von AA auf BB erhöht. Die tägliche Berichterstattung der gemeldeten Fälle ist kaum interpretierbar, wenn nicht bekannt ist, wie viele Tests bei welchen Personen durchgeführt wurden. Je mehr getestet wird, umso häufiger finden sich auch richtig oder falsch positiv getestete Personen (Lühmann D, KVJ Hamburg Sep/2020). Je häufiger gesunde und beschwerdefreie Menschen untersucht werden, umso eher gibt es auch positive Ergebnisse von fraglicher Bedeutung. Die falsch-positiv-Rate müsste dementsprechend erwähnt werden. […]

    Siehe auch in dieser ausführlichem Stellungnahme die Absätze:

    Missverständliche Ranglisten‘

    Fehlende Vergleichsgruppen

    Darstellung des natürlichen Verlaufs

    Umstrittene Einzelfallberichte

    Berichterstattung über Nebenwirkungen

    Kommunikation von Unsicherheit

    EbM Netzwerk fordert offene Diskussion

    Haben Sie bei dieser Stellungnahme etwas zu kommentieren oder zu bestreiten, Herr Professor? Nur zu, Sie werden ja von Ihren Kollegen zur offenen Diskussion aufgefordert.

  201. Zitat Dirk Freyling:
    Sachlich beschrieben:
    Schon mal von der Deutschen Apothekerzeitung gehört?
    Warum nicht mal die Meinung eines »Profis« lesen?
    Siehe Hauptsache Maske!? von Prof. Dr. Markus Veit

    Siehe auch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte:

    Einfache Masken haben keine Schutzwirkung – sagt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

    Sind der deutschen Regierung die offiziellen Klassifizierungen nicht bekannt?

    Der Titel der Schrift ist zwar sperrig, doch das Dokument ist seit dem 26. Juni 2020 öffentlich einsehbar: «Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund–Nasen-Bedeckungen (z.B. selbst hergestellten Masken, „Community- oder DIY-Masken“), medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)».

    Was die deutsche Zulassungsbehörde darin zu verkünden hat, erscheint angesichts des nach wie vor bestehenden Maskenzwangs von substantieller Bedeutung. Denn wie die Bundesbehörde klarstellt, bieten einfache Mund-Nasen-Bedeckungen ebenso wie selbstgebastelte Masken keinerlei Schutz. Und zwar weder für den Träger, noch für seine Mitmenschen.

    So heißt es dazu unmissverständlich:

    «Mund-Nasen-Bedeckungen sind im weitesten Sinne Masken, die (z.B. in Eigenherstellung auf Basis von Anleitungen aus dem Internet oder industriell gefertigt als modisches Gesichtstextil) aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen werden. Entsprechende einfache Mund-Nasen-Bedeckungen genügen in der Regel nicht den für Medizinische Gesichtsmasken oder persönliche Schutzausrüstung wie partikelfiltrierende Halbmasken einschlägigen Normanforderungen bzw. haben nicht die dafür gesetzlich vorgesehenen Nachweisverfahren durchlaufen. Sie dürfen nicht als Medizinprodukte oder Gegenstände persönlicher Schutzausrüstung in Verkehr gebracht und nicht mit entsprechenden Leistungen oder Schutzwirkungen ausgelobt werden.

    Träger der beschriebenen Mund-Nasen-Bedeckungen können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.”

    • … selbstgebastelte Mode-Schnutenpullis nicht, zugelassene Medizinprodukte schon
      https://www.nature.com/articles/s41591-020-0843-2
      Respiratory virus shedding in exhaled breath and efficacy of face masks

      We identified seasonal human coronaviruses, influenza viruses and rhinoviruses in exhaled breath and coughs of children and adults with acute respiratory illness. Surgical face masks significantly reduced detection of influenza virus RNA in respiratory droplets and coronavirus RNA in aerosols, with a trend toward reduced detection of coronavirus RNA in respiratory droplets. Our results indicate that surgical face masks could prevent transmission of human coronaviruses and influenza viruses from symptomatic individuals.

  202. Herr Dueck,
    ich helfe Ihnen u.a. die Vergangenheit nachvollziehen zu können …

    zur Orientierung…

    …”Sie [Der Veranstalter] hatten bereits für den 1. August 2020 eine Versammlung zu dem Thema „Das Ende der Pandemie: Tag der Freiheit” mit ursprünglich 10.000 Teilnehmenden angemeldet. An dieser Kundgebung nahmen jedoch entgegen Ihrer ursprünglich geschätzten Zahl an Teilnehmenden letztendlich bis zu 30.000 Personen teil
    Quelle: Der Polizeipräsident in Berlin … (datiert vom 26.August2020) zum Demonstrationsverbot pdf-Seite 4

    Was bedeutet das für Ihre Aussage…
    Heute steht in der SZ, dass der Veranstalter der (inzwischen untersagten) Demo in Berlin am 31.08. die Demo bei der Polizei für 22.000 vorab geschätzte Teilnehmer angemeldet hat. Ich vertraue auf das Urteilsvermögen des Veranstalters.

    Herr Dueck, Ihrer Interpretationslogik folgend also real 66000* Demonstranten!

    Dazu schreibt WELT online …“Die Polizei hatte in ihrer Verbots-Verfügung für die Demonstration gegen die Corona-Politik die Teilnehmerzahlen der letzten Demonstration deutlich nach oben korrigiert. Mehrfach nennt die Polizei nun die Zahl von 30.000 Demonstranten am 1. August in Berlin, nachdem damals immer von 20.000 die Rede war. Um die Teilnehmerzahlen hatte es Streit gegeben, weil die Demonstranten der Polizei vorwarfen, die Zahl aus politischen Gründen zu niedrig anzusetzen. Die Initiative Querdenken veröffentlichte die aktuelle Verfügung der Polizei jetzt auf ihrer Internetseite. Die Anwälte der Initiative warfen der Polizei in einem bei Telegram veröffentlichten Video vor, nun gezielt höhere Teilnehmerzahlen zu verwenden, um die künftige und mittlerweile verbotene Demonstration als zu groß und eng darzustellen und so die Ansteckungsgefahren zu dramatisieren“…

    Erkennen Sie hier taktisches (politisches) Kalkül? Und zwar ergebnisorientiert auf beiden Seiten. Der Demonstrations-Veranstalter wird die zu erwartende Teilnehmerzahl am 31.August so gering wie möglich halten. Warum wohl?

    Zu Ihrer Erinnerung, ich kommentierte hier bereits am 4.August u.a. folgendermaßen…

    Gemäß Mainstreammedien angeblich Rechtsradikale, extreme Linke, Reichsbürger usw…. die am 1.August 2020 in Berlin demonstrierten. Aber wenn man genau hinsieht, sind es wohl eher friedliche, „normale“ Bürger (Oma und Opa, Mama und Papa, Bruder und Schwester, Kinder und Jugendliche) durchweg mündige Bürger der Mitte und alle fordern das Ende der Corona Maßnahmen. In jedem Fall waren es deutlich mehr als 20000
    Die Gründe warum hier offensichtlich regierungstreue Medien Quantitäten medial bewusst falsch „abbilden“ sind leicht zu verstehen. Einer ist besonders wichtig. Sollte sich eine erhöhte Anzahl von Infizierten nicht signifikant auf Grund der Demonstration ohne Masken und Sicherheitsabstand ergeben, so ist es ein Indiz für die Bedeutungslosigkeit dieser verordneten Maßnahmen
    .“

    Haben Sie vom RKI je gehört, daß es auf Grund der Demonstration in Berlin am 1.August 2020, die gemäß Augenzeugen, Hunderttausende und nicht einige Zehntausende bedeutete, je erhöhte Infektionsfallzahlen gegeben hat?

    “Erzählen Sie mal”, genauer schreiben Sie mal…

  203. Zitat Gunter Dueck:
    Heute steht in der SZ, dass der Veranstalter der (inzwischen untersagten) Demo in Berlin am 31.08. die Demo bei der Polizei für 22.000 vorab geschätzte Teilnehmer angemeldet hat. Ich vertraue auf das Urteilsvermögen des Veranstalters.

    Auf das Urteilvermögen des sehr erfahrerenen Demoveranstalters könnte man in der Tat vertrauen: Er hatte nämlich für die Demo am 1. August in Berlin 500.000 Teilnehmer bei der Polizei angemeldet. Das ist schon eher in der Größenordnung von 800.000 Teilnehmern, worüber eine Zeugenaussage vorliegt (Transkript hier), wonach ein Einsatzleiter der Polizei am frühen Nachmittag dem mit Bussen an der Demonstration beteiligten Busunternehmer Thomas Kaden mitteilte, dass die Polizei selbst von “800.000 Menschen in diesem Demonstrationszug” ausgehe.

    Man dürfte davon ausgehen, dass bei der Wiederholung der Demo am 29. August genauso viel Teilnehmer wie bei der ersten Demo zu erwarten wären, sogar noch mehr, denn mehrere Organisationen von Maßnahmen-Kritikern aus mehreren EU-Ländern wurden eingeladen und haben eine Teilnahme gleich bestätigt (zum Beispiel m.W. Niederlande, Frankreich und Italien). Dass der Veranstalter bei der 2. Demo jetzt nur 22.500 Teilnehmer angemeldet hat könnte auf “ein taktisches (politisches) Kalkül” zurückzuführen sein, wie Dirk Freyling weiter oben es angeführt hat, “und zwar ergebnisorientiert auf beiden Seiten“. Ich würde sagen, Veranstalter und Polizei spielen hier Katz und Maus… Dabei sind weder Polizei noch Veranstalter an eine Eskalation interessiert, das hat der Veranstalter anläßlich von ausführlichen und konstruktiven Gesprächen als Besprechung der Demo-Auflagen bestätigt. Die Polizei ist nicht der Täter bei diesem illegalen Verbot und bei der unübersehbaren Absicht zu einer Eskalation, sondern der Berliner Senat.

    • Daß der “Veranstalter” nur 22.500 Teilnehmer angemeldet hat, ist Ergebnis seiner
      Einsicht in seine Überheblichkeit, jetzt hat er Angebot/Nachfrage analysiert – mies.
      Die Masse wird durch die Trittbrettfahrer beigesteuert, nicht durch die Coronas.

  204. Zitat Dirk Freyling:
    Haben Sie vom RKI je gehört, daß es auf Grund der Demonstration in Berlin am 1.August 2020, die gemäß Augenzeugen, Hunderttausende und nicht einige Zehntausende bedeutete, je erhöhte Infektionsfallzahlen gegeben hat?

    Es ist inzwischen anhand der Zahlen vom RKI unmissverständlich belegt, dass die Demo vom 1.August keine Auswirkung auf das Infektionsgeschehen hatte siehe hier

  205. Investigativer Journalismus bei Korruptionsverdacht hinter dem Rücken der Steuerzahler mit der Test-Hysterie bzw. mit dem lukrativen Test-Geschäftsmodell:

    Die Roche Connection: Wie Prof. Christian Drosten mit Steuergeldern forscht und Ergebnisse erzielt – und sein Arbeitgeber die Millionengewinne privaten Firmen überlässt.

    Die lukrativen Allianzen bringen den Chefvirologen der Charité in Erklärungsnot — und mit ihm die Bundesregierung.

    Das auf PCR-Kits spezialisierte Berliner Biotechunternehmen TIB Molbiol und der Chefvirologe der Charité, Christian Drosten, betreiben nach Recherchen des Magazins Rubikon seit Jahren ein «Geschäft mit der Angst». Besonders pikant: Drosten entwickle Verfahren an staatlichen Forschungseinrichtungen, ohne sie schützen zu lassen — die würden dann von TIB Molbiol für viel Geld in Form von PCR-Kits verkauft. Wie Corona Transition zudem herausfand, kooperiert auch der Schweizer Pharmagigant ROCHE mit TIB Molbiol und der Charité. Und das bereits seit 2003.
    […]
    Corona Transition hat die Berliner Charité um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gebeten. Trotz eines angemessenen Zeitraums haben wir auf folgende Fragen keine Antwort erhalten:

    1. Die von TIB Molbiol derzeit vertriebenen SARS-CoV-2 Testkits basieren auf der Entwicklung von Prof. Drosten an der Charité und am BNI. Wie wurde das geistige Eigentum der Charité geschützt, und welche Patente wurden hierzu angemeldet?

    2. Nach welchem Schlüssel werden die angefallenen Millionengewinne an die Charité ausgezahlt?

    3. Welchen Anteil erhält Prof. Drosten aus den angefallenen Gewinnen?

    4. Falls es KEINE Patentanmeldung gab: Wie rechtfertigt die Charité die in so einem Fall verschenkte Forschungsleistung an ein Privatunternehmen, und nach welchen Kriterien wurde entscheiden?

    5. Die Produktion der Kits/Reagenzien erfolgt durch die Fa. ROCHE. Welche Vergütung erhält die Charité von ROCHE für die Nutzung des geistigen Eigentums der Charité?

    6. Welche Gesellschaft der Charité kümmert sich um die kommerzielle Verwertung von Innovationen, die mit öffentlichen Geldern an der Charité entwickelt wurden?
    […]

    • … das Verfahren hat vor langer Zeit ein Chemiker entwickelt mit Nobelpreis.
      Prof. Drosten et al haben schnellstmöglich an die neue Virenvariante angepaßt.
      Stand der Wissenschaft und Stand der Technik, wird jeden Tag überall gemacht.

  206. Zitat Gunter Dueck:
    Heute steht in der SZ, dass der Veranstalter der (inzwischen untersagten) Demo in Berlin am 31.08. die Demo bei der Polizei für 22.000 vorab geschätzte Teilnehmer angemeldet hat. Ich vertraue auf das Urteilsvermögen des Veranstalters.

    Fest steht, dass die Demo von dem Veranstalter und zahlreichen Unterstützer-Orgas nicht abgesagt wurde, sondern im Gegenteil überall aufgerufen wird, nach Berlin zu fahren, nach dem Motto: Jetzt erst recht! Die Veranstalter und Unterstützer haben Klage beim Verfassungsgericht eingereicht (es steht ein Team von 50 Rechtsanwälten den Veranstaltern und Unterstützern zur Verfügung) und gehen davon aus, dass das Verbot vom Gericht gekippt wird, siehe Siehe Pressemitteilung

    Auch wenn die Polizei Straßen, Autobahnen und sogar ganze Viertel sperrt (der Regierungsviertel ist schon abgesperrt) und verschiedene Tricks anwendet, um zu versuchen die Demo zu sabotieren (zum Beispiel auch Einschleusung von gewalttätigen Provokateuren), was zu erwarten ist, wird also auf jeden Fall große Menschenansammlungen am 29. August in Berlin geben. Der Berliner Senat weiß es und befürwortet Eskalation und auch Gewaltanwendung durch die Polizei gegen die Demonstranten. Diese Idee von Gewaltanwendung gegen die Demonstranten kursiert ohnehin seit dem 1. August in der Politik und der Presse. Zum Beispiel Matthias Koch, Chefautor für das RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland) wünscht sich offen nach der Demo vom 1. August den Einsatz von Wasserwerfern gegen die Corona-Demonstranten, also Wasserwerfer gegen friedliche Menschen, Alte, Frauen, Mutter und Kinder, wenn man sich die Teilnehmer in Berlin vom 1. August vergegenwärtigt.

    Hier ein Video mit Michael Ballweg (Veranstalter, Querdenken711) und Ralf Ludwig (Klagepaten, Rechtsanwalt)

    Wie verhalte ich mich auf der #Demo am 29.08.2020 | Rechtliche Tipps
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  207. Außenminister Maas (SPD) zu friedlichen Demonstrationen:

    „Mit den täglich zunehmenden Repressionen gegen friedliche Demonstranten stellt sich die Führung in Minsk immer weiter ins Abseits. Diese mutigen Bürgerinnen und Bürger gehen auf die Straßen ihres Landes gegen Wahlfälschung und für ihr verbrieftes Recht auf Freiheit und demokratische Teilhabe. Sie fordern dabei nicht mehr, aber auch nicht weniger als einen offenen Dialog mit ihrer eigenen Staatsführung.

    Das gilt für Minsk, aber nicht für Berlin…

    Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD), der die Demo am 29.08. wegen Extremisten verboten hat, sieht kein Problem darin, selbst an Straßendemonstrationen teilzunehmen, bei denen auch Extremisten mitlaufen:

    „Wenn ich als Demokrat gefordert bin, gehe ich auf die Straße und ich lasse mich nicht davon hindern, dass auch Extremisten die Möglichkeit nutzen, dort ihre Meinung zu sagen.”

    Das gilt für sich selbst, aber nicht für die Querdenken-Demonstranten, versteht sich…

    Wobei sogar nach Einschätzung des Bundesverfassungsschutzes nur „einzelne Angehörige“ aus dem rechtsextremen Spektrum an der Corona-Demonstration am 1. August 2020 in Berlin teilgenommen haben. Vor der Veranstaltung sei durch verschiedene Personen und Organisationen aus diesem Spektrum mobilisiert worden. Aber: „Ein prägender Einfluss auf den Demonstrationszug oder die Gesamtkundgebung ging von diesen nicht aus“.

    Leben wir noch in einer Demokratie, oder ist die Diktatur nach dem Putsch der Politiker aller Parteien schon da?

    • … ja, was schreibt denn da ein “hochrangiger” AfD-Politiker:
      “Wie ich erfahren habe, werden auch meine Thüringer Parteifreunde zahlreich vertreten sein,
      denn nahezu alle Kreisverbände haben für diesen Tag Busse für die Anreise organisiert.”