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Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „theoretische Studien“? Und warum beschäftigt sich damit ein ganzes Forschungsinstitut? Braucht es für die Wissenschaft nicht stinkende Labore, riesige Teleskope oder schimmelnde Zellkulturen? Solche Fragen bekommen wir am Heidelberger Institut für Theoretische Studien, kurz: HITS, oft zu hören. Also höchste Zeit für ein bisschen Aufklärung und darum dieser Blog. In loser Folge wird es an dieser Stelle Beiträge von verschiedenen Autorinnen und Autoren geben, die darüber schreiben, wie am HITS aus riesigen, unstrukturierten Datenmengen Computerprogramme, Modelle und Simulationen entstehen, die unter anderem Aussagen über die Entstehung unseres Universums oder präzisere Wettervorhersagen ermöglichen und den Lebenswissenschaften bei der Darstellung komplexer physiologischer Prozesse helfen. Und weil das HITS ein sehr interdisziplinäres Institut ist, wird es thematisch ziemlich gemischt zugehen.

Den Anfang macht im Februar ein Beitrag über die Entschlüsselung des Axolotl-Genoms, ein in mehrerer Hinsicht gigantisches Forschungsprojekt, das 2018 abgeschlossen wurde. Es ist das erste von insgesamt 10 Forschungshighlights aus 10 Jahren HITS (2010-2020), die wir monatlich vorstellen werden.

Angela Michel

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Dabei werden große Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert. Der methodische Schwerpunkt liegt auf der Theorie- und Modellbildung. Die rund 120 HITS-Forscherinnen und -Forscher aus 22 Ländern befassen sich unter anderem mit theoretischer Biochemie, molekularer Biomechanik, wissenschaftlichen Datenbanken, Computerlinguistik, theoretischer Astrophysik, statistischen Methoden und Informatik.

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