www.Germanologie.eu

un/zugehörig

Vor einigen Monaten habe ich den Versuch unternommen, die etlichen Aufsätze, die ich hier zur deutschen Frage geschrieben habe, zusammenzufassen, und zwar auf eine Art und Weise, die Einsteigern einen gewissen Überblick ermöglichen könnte.

Das Resultat dieser Bemühung ist eine neue Website, die im Prinzip nichts anderes tut als die hiesigen Texte irgendwie, d.h. mehr oder weniger vernünftig zu kategorisieren: Germanologie – eine Philosophie des Deutschen

Die erste Anregung ergab sich indirekt aus meinem letzten Besuch in Wien vor zwei Jahren (wie die Zeit verfliegt!). Damals wurde mir von höchster Instanz geraten, über das Thema zu promovieren oder die zahlreichen Fragmente doch zumindest zu einem Buch zusammenzustellen. Irgendwann aber habe ich endlich kapiert, dass ich mich weder um das eine noch um das andere wirklich bemühen möchte. Weil es mir aber nach einem weiteren Jahrzehnt, wenn ich dann höchstwahrscheinlich in einem anderen Thema vertieft wäre, umso schwieriger fallen würde, eine solche Zusammenstellung bzw. Zusammenfassung zu erreichen, habe ich jetzt immerhin diesen kleinen Schritt gemacht.

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www.berlinjewish.com/

Mancherorts auch als der Rebbe von Krechzn* bekannt, heißt der Autor von "un/zugehörig" eigentlich Yoav Sapir. Er ist 5740 (auf Christlich: 1979) in Haifa, Israel, geboren und hat später lange in Jerusalem gelebt, dessen numinose Stimmung ihn anscheinend tief geprägt hat. Nebenbei hat er dort sein M.A.-Studium abgeschlossen, während dessen er sich v. a. mit dem Bild des Juden im Spielfilm der DDR befasst hat. Seit Sommer 2006 weilt er an akademischen Einrichtungen im deutschsprachigen Mitteleuropa: anfangs in Wien, später in Berlin und dann in Heidelberg. Nach einer Hospitanz im Bundestag arbeitet er jetzt selbstständig in Berlin als Autor, Referent und Übersetzer aus dem Hebräischen und ins Hebräische. Nebenbei bietet er auch Tours of Jewish Berlin. * krechzn (Jiddisch): stöhnen; leidenschaftlich jammern.

1 Kommentar

  1. Irgendwann aber habe ich endlich kapiert, dass ich mich weder um das eine noch um das andere wirklich bemühen möchte.

    Verständlich. Aber dennoch nicht ganz klar, wenn Sie schon so viele Ansätze gefunden haben das gemeinte Wesen positiv zu sehen.
    MFG
    Dr. W (der demzufolge nichts gegen ein Buch hätte, sei es eine Dissertationsschrift oder nicht)

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