Teleskopfahndung

BLOG: Uhura Uraniae

Ko(s)mische Streifzüge durch Zeit und Raum
Uhura Uraniae

Die Arbeit einer (Wissenschafts)historikerin hat viel gemein mit der eines Detektivs. Das macht sie gerade so spannend, finde ich! Ich bin hauptsächlich Zeithistorikerin, d.h. mein Hauptinteresse ist nicht (mehr) die Antike, das Mittelalter oder die Renaissance – das habe ich hinter mir gelassen. Vielmehr liegen meine Forschungsschwerpunkte im 20. Jahrhundert, bzw im ausgehenden 19.Jh.

Vor alle habe ich mich seit geraumer Zeit mit den letzten Riesenlinsen beschäftigt, die es für Teleskope gibt. Vom Rolfschen Medial in Rathenow habe ich bereits mehrfach berichtet: ich glaube, das ist mein Lieblingsfernrohr! (wenn man erstmal von etwas besessen ist…) 😉

Eine Monographie fast meine erste kleine Studie zusammen. 

Offene Fragen: 

1. Wo sind die anderen Riesenfernrohre abgeblieben, die auf der Abbildung in Dieter B. Herrmanns Sternguckerbuch S. 158 zu sehen sind?

2. Warum ist der Rathenower Bismarckturm noch immer keine Sternwarte & Planetarium mit Schwerpunkt Jugendarbeit (was Herr Rolf sich doch so sehnlichst wünschte)? 😉

3. Warum wurde das Rolfsche Riesenmedial nicht in den astronomischen Garten der Berliner Archenhold-Sternwarte gestellt? (Wann hat Rolf es der Sternwarte überhaupt angeboten? – vielleicht mehrfach, aber warum wurde es stets abgelehnt?) 

 

Für Hinweise bin ich – wie immer – stets dankbar!

 

 

Veröffentlicht von

"physics was my first love and it will be my last physics of the future and physics of the past" Die Autorin ist seit 1998 als Astronomin tätig (Universitäten, Planetarien, öffentliche Sternwarten, u.a.). Ihr fachlicher Hintergrund besteht in Physik, Wissenschaftsgeschichte und Fachdidaktik (neue Medien). Sie ist aufgewachsen im wiedervereinigten Berlin, zuhause auf dem Planeten Erde.

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