SoFi +1 (der Tag danach)

BLOG: Uhura Uraniae

Ko(s)mische Streifzüge durch Zeit und Raum
Uhura Uraniae

(Gastbeitrag von Alexander Wolters, 17 J.)
Der erste Tag nach der Sofi brach an und alle konnten die Sonnenfinsternis immer noch nicht wirklich beschreiben, geschweige denn das Erlebte in Worte fassen.

Diamantring

Dementsprechend ging der Tag auch etwas ruhiger los, als die restlichen. Der Großteil der Gruppe stand so gegen 9 auf und machte sich auf den Weg nach Hermann, einer kleinen Nachbarstadt, die von deutschen Einwanderern gegründet worden war. Dort besichtigten sie ein Haus im Biedermeyerstil, das wie 1880 eingefroren wirkte und heute als Museum fungiert.

Wohnung im Biedermeyerstil eingerichtet (in Hermann, Missouri)

Der Rest der Gruppe machte sich auf zur Farm der Gastfamilie Peth, die eine Rundtour, mit zwei Rangern, über das Gelände der ansässigen Farmer veranstaltete.

Farmtour (Foto von Jana Latußeck)

Am Nachmittag wurden dann die Koffer gepackt, damit alles für eine frühe Abfahrt am nächsten Tag bereit war. Abends gab es dann ein Abschiedsdinner bei den NIewalds, bei dem alle Gastfamilien und SoFi-Fahrer teilnahmen.

die Teilnehmenden
die Gastgeber

Dort wurden noch Fotos gemacht, Gespräche geführt und Erinnerungen an die vergangene Woche aufgefrischt. So ging dann der Hauptteil der Reise zu Ende, jedoch wartete am nächsten Tag noch die Rückreise auf uns….

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"physics was my first love and it will be my last physics of the future and physics of the past" Dr. Dr. Susanne M Hoffmann ist seit 1998 als Astronomin tätig (Universitäten, Planetarien, öffentliche Sternwarten, u.a.). Ihr fachlicher Hintergrund besteht in Physik und Wissenschaftsgeschichte (zwei Diplome), Informatik und Fachdidaktik (neue Medien/ Medienwissenschaft) als Weiterqualifikationen. Sie ist aufgewachsen im wiedervereinigten Berlin, zuhause auf dem Planeten Erde. Jobbedingt hat sie 2001-2006 in Potsdam gelebt, 2005-2008 saisonal in Mauretanien (winters) und Portugal (sommers), 2008-2009 und 2013-'15 in Berlin, 2010 in Hamburg, 2010-2012 in Hildesheim, 2015/6 in Wald/Österreich, 2017 in Semarang (Indonesien), seit 2017 in Jena, mit Gastaufenthalten im Rahmen von Forschungskollaborationen in Kairo+Luxor (Ägypten), Jerusalem+Tel Aviv (Israel), Hefei (China)... . Die einleitenden Verse beschreiben eine Grundstruktur in ihrem Denken und Agieren: Physik ist eine Grundlagenwissenschaft, die datenbasiert und mit dem Erkenntnisapparat der Logik ein Verständnis der Natur zu erlangen bestrebt ist. Es gibt allerdings auch Fragen der Welt, die sich der Physik entziehen (z.B. wie wir Menschen auf diesem Planeten friedlich, synergetisch und benevolent zusammenleben können) - darum ist Physik nicht die einzige Liebe der Bloggerin. Sie liebt die Weisheit und hinterfragt die Welt. Das Wort "Philosophie" ist ihr aber zu groß und das populärwissenschaftliche Verständnis davon zu schwammig, als dass sie sich damit identifizieren würde: hier geht's faktenbasiert zu. Ihr fachliches Spezialgebiet sind Himmelskarten und Himmelsgloben; konkret deren Mathematik, Kartographie, Messverfahren = Astrometrie, ihre historische Entwicklung, Sternbilder als Kulturkalender und Koordinatensystem, Anomalien der Sternkarte - also fehlende und zusätzliche Sterne, Sternnamen... und die Schaustellung von alle dem in Projektionsplanetarien. Sie versteht dieses Blog als "Kommentar an die Welt", als Kolumne, als Informationsdienst, da sie der Gesellschaft, die ihr das viele studieren und forschen ermöglichte, etwas zurückgeben möchte (in der Hoffnung, dass ihr die Gesellschaft auch weiterhin die Forschung finanziert).

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