Peenemünde – Geburtsort der Raumfahrt

BLOG: Uhura Uraniae

Ko(s)mische Streifzüge durch Zeit und Raum
Uhura Uraniae

Usedom, 03. Oktober 1942 … in Europa tobt der 2. Weltkrieg

auf das Heftigste. Regelmäßig bombardieren die alliierten Mächte das 3. Deutsche Reich, das wiederum versucht, seine annektierten Gebiete zu behalten und sich zu verteidigen. Überall auf der Welt hat man Angst vor dem, was die deutschen noch alles am Waffentechnik ausbrüten. Deutsche Ingenieure gelten weltweit als sehr kluge Köpfe und ihre militärische Führung alszu allem fähig – jeglicher Art von Brutalität, denn Deutschland hat seit etwa 40 Jahren einen gewaltigen Nachholbedarf und das Gefühl bisher bei allem zu kurz gekommen zu sein.

Mitten in diesem eifrigen Gefecht startet in einem kleinen Fischerdorf an der Küste der Ostsee-Insel Udedom der erste von Menschenhand gefertigte Flugkörper ins All: das Aggregat 4, kurz A4.

Peenemünde … “Geburtsort der Raumfahrt” titelte daher ein erster Dokumentarfilm der 1990er Jahre, als man begann, diese Geschichte aufzuarbeiten … ganz so unbefleckt wie dieser Titel suggerieren mag, war es natürlich nicht. Das kann man sich leicht ausmalen, wenn man die Zeit näher beleuchtet, in der dies geschah.

links im Bild sieht man das historische Kraftwerk. Zusammen mit der Sauerstoff-Fabrik eine Innovation: Hier wurde der Treibstoff für die neu zu entwickelnde Rakete eigens produziert. Hinter dem 1:1-Modell der A4 (rechts im Bild) sieht man zwei Waggons der Berliner S-Bahn, denn diese wurden in den 1930ern auch auf Usedom eingesetzt. Es war die Werkbahn der Raketen-Leute.

Waffenproduktion im 3. Reich

Die Rakete wurde nach ihrer erfolgreichen Erprobung an verschiedenen Orten des Landes produziert: und zwar in Konzentrationslagern von deren Häftlingen: Kriegsgefangene und Aufmüpfige. Unter unmenschlichen Bedingungen wurden sie mit der Fertigung in möglichst kleinschrittigen Anlagen beschäftigt. Die verschiedenen Teile der Rakete kamen aus verschiedenen Orten, damit auch bloß niemand dieser “Reichs-Feinde” die Chance hätte, den Überblick über die einzelnen Fertigungsschritte zu bekommen und sie nach einer eventuellen Flucht an den “Feind” verraten könnte.

Auch diese Geschichte wird in dem “Historisch-Technischen Museum” beleuchtet und durch zahlreiche Interviews mit ehem. KZ-Häftlingen lebendig gehalten.

Neben dieser Schreckensgeschichte der deutschen Vergangenheit wird aber glücklicherweise auch die technische Errungenschaft in ihrer Zeit (technikhistorisch) kontextuiert. Die Ausstellung ist nun seit 21. Mai 2004 in der gesicherten Ruine des historischen Kraftwerks mit Sauerstoff-Fabrik, direkt an der Küste, am Peenemünder Hafen.

logs_kraftwerkFabrik_Peenemuende

Lebenslauf in der Umkleidekabine

Im früheren Umkleideraum der Arbeiter dieser Fabrik sind die Schränke mit Lebensläufen der Protagonisten von Peenemünde gefüllt: Erzählt werden die Wege des Schicksals für eine Rechnerin, den Chef-Konstrukteur Wernher von Braun, seinen NS-Offizier Walter Dornberger, verschiedene Arbeiter und ausländische Betrachter dieser “Heeresversuchsanstalt” der Nationalsozialisten.

Hier wurde die Waffentechnik entwickelt und erprobt, die später anderswo produziert und eingesetzt werden sollte. Die Entwicklungsabteilung war hierher ausgelagert worden, um erstens weiter von Berlin entfernt ungestört arbeiten zu können und zweitens auch die Zivilbevölkerung dort nicht zu gefährden.

Den Führer interessierte diese Entwicklung lange Zeit überhaupt nicht – die strategische Bedeutung von Raketen war ihm viel länger unklar als den alliierten Spionen. Darum produzierten die Ingenieure in Peenemünde, die ja ihre Wurzeln in den Himmelsstürmern der 1920er Jahre haben, ab und zu kleine Filme, die den Fortschirtt ihrer Arbeit dokumentieren:

Beim ersten Versuch explodiert die Rakete auf der Startrampe, beim zweiten Schuss kurz über der Rampe in der Luft und …

… erst der dritte Schuss klappt. Das Logo der Rakete (unten zwischen den Leitplanken) ist eine Frau im Mond. Man kann sich streiten, ob dies ein Gebet für einen Riesenerfolg (wie der Film) oder eine Rückbesinnung auf die Ursprünge der Raumfahrt in Deutschland sein sollte, denn anlässlich dieser Filmpremiere wurde erstmals in Deutschland experimentell an Raketentriebwerken geforscht.

Offensichtlich ist beim Film der Peenemünder Wissenschaftler sieht man jedenfalls, dass sie hier von den ganz großen (Filmemachern) gelernt haben: Erinnert doch die Machart dieses Streifens, mit dem sie das Interesse der viel beschäftigten und desinteressierten Führung in Berlin gewinnen wollten, stark an Fritz Langs Kino-Füller “Frau Im Mond” von 1928 – seinerzeit erfolgreicher als Metropolis.

Man sieht einen Mann an einer Schalttafel, eine Rakete im Hanger, dessen Türen sich öffnen, eine Rakete, die zum Abschuss klar gemacht und die transportiert wird …schließlich auch eine technische Skizze: Landkarte, Abschuss-Markierung, ballistische Bahn, “Brennschluss nach 26 s” meldet der Film und zeichnet dann weiter die Bahn und den Impakt der Rakete im Wasser in 190 km Entfernung.

Dann weiß der Film auch noch, dass das Geschoss 85 km hoch flog – zu diesem Zeitpunkt “nur” eine harmlose Zahl. Erst später definierte man die Grenze zum Weltraum in der dünner werdenden Atmosphäre und am Übergang zur Mikrogravitation bei 80 km.

Ein Traum wird wahr:

Demnach haben die Raketempioniere in Peenemünde – ihre Gesinnung dabei mag sehr verschieden gewesen sein – tatsächlich als erste Menschen die Grenze zum Weltraum überschritten. … allerdings zu einem Preis, den heute nicht mehr jeder zahlen würde: die halbnackte Frau mit der Haltung der Dietrich aus den 1920ern reitet in den 40ern auf der “V2”, einer Vergeltungswaffe des NS-Regimes:

Das hatte sich der Raketenpionier Hermann Oberth bereits Anfang der 1920er erträumt und auf dem Papier ein Raketentriebwerk entwickelt. Er wollte mit dieser Arbeit promovieren, doch für seine Doktorväter erschien dies zu visionär und er musste die Arbeit zurückziehen. Fritz Lang, ein brillanter dt. Regisseur der 1920er, verfilmte Oberths Traum vom Mondflug schließlich später nach einem Drehbuch der Thea von Harbou mit dem bekannten Erfolg. (siehe mein Beitrag von 2010)

Erst die nächste Generation von Raketeningenieuren, allen voran der führende Ingenieur Wernher von Braun, der fähig war, für seine technischen Erfolge buchstäblich über Leichen zu gehen (und daran gibt’s nichts zu beschönigen), schaffte in den 1940er bis 60er Jahren die Performanz dieser Vision: von Braun war’s, der in Peenemünden unter den Nazis die erste Rakete in den Weltaum schoss und von Braun war es auch, der in seiner neuen Heimat auf der anderen Seite des Atlantiks Menschen zum Mond beförderte und sicher zurück brachte. – Nur eine Frau war bis heute (2012) noch immer nicht auf dem Mond. 😉

Die Ursprünge von Bastlern, Tüftlern und Wissenschaftlern in den 1920ern


werden in Peenemünde heute in einem sehr bunten Museumsraum beleuchtet.Hier werden die Raketen-Autos und visionären Schriften des Max Valier vorgestellt. Oberths Arbeit steht liegt in einer rosa angeleuchteten Silber-Rakete und an einer Wand hängen die Arbeits-Portraits der nicht-deutschen Raketenpioniere Robert Goddard (USA), Konstantin Ziolkowski (Russland) und Robert Esnault-Pelterie (Frankreich). Sie legten in zivilen Bastel-Kellern und -Gärten wichtige Grundlagen für die Weltraumraketen, lange bevor NS-Offiziere deren systematische Entwicklung als Waffentechnik anordneten.

 

Die Technik der 1940er …

… wird im Historisch-Technischen Museum in Peenemünde beleuchtet. Geschickt haben die Kuratoren dieser Ausstellung die historischen Elemente des alten Kraftwerk in die Ausstellung integriert. Hier findet sich die vllt. einzige begehbare Schaltwarte dieser Zeit. Typisch ist das funktionale Design mit den Kuzgelleuchten und Schalthebeln.

Die 380V-Anlage diente dazu, bei Reparaturen oder Bedarfsveränderungen, einzelne Einheiten des Kraftwerks hinzu- oder wegzuschalten.

In der riesigen Halle mit Kesseln, Turbinen usw sind vor den gewaltigen Maschinen riesige Glastafeln angebracht. So kann man die ruinierte Fabrik live betrachten und dabei auf dem Glas die Geschichte der gigantischen Anlage nachlesen. Über einen schrägen Aufzug mit waagerechtem Kran (damals sehr fortschrittlich!) wurde die Fabrik beliefert.

Heute steht der Fuß der Anlage jedoch im Wasser, den der Grundwasserspiegel ist so nah an der Küste logischerweise sehr flach unterm Boden:

Auch im Kraftwerk gibt es eine audio-visuelle Ausstellung mit Interviews von Zeitzeugen, die von Bombenangriffen auf Peenemünde, Arbeitsunfällen oder sonstigen Kriegsgegebenheiten berichten. Die stillgelegte, vor sich hin verwitternde Fabrik wird so akustisch den großväterlichen Erzählungen lebendiger Menschen gegenüber gestellt. Dieses Konzept durchzieht die ganze Ausstellung – und macht sie zu einem sehr Prachtstück der Erzählung von Geschichte.

Die Maschinen von einst sind heute jedoch meist nur noch als Schrott im Wald erhalten. Eine Bustour durch das Naturschtz-Gebiet am Kopf der Insel, wo früher die Raketenprüfstände waren, lohnt daher gewiss. (Leider habe ich das noch nicht geschafft, sondern nur “gerüchteweise” davon gehört.)

Nach Ende des Heißen Kriegs:

Die Peenemünder Spezialisten wurden nach 1945 in alle Welt verteilt. 1945 wurden (lt. Ausstellungstexten) 175 Peenemünder Experten in die Sowjetunion gebracht, um dort für die Raketenentwicklung zu arbeiten. Sie wurden dort isoliert von den eigenen SU-Spezialisten und erst spät erfolgte eine Zusammenlegung der Gruppen. In den USA arbeiteten die 118 Peenemünder Experten von Anfang an mit einheimischen Teams. In Frankreich wurden 1948 ca. 500 Peenemünder Techniker beschäftigt und in Großbritannien 124.

Die Ergebnisse dieser weltweiten Forschung sind allgemein bekannt: Sputnik (SU, 1957), Mondlandung (USA, 1969), … usw.

Auf diesem sehr dunklen (Sorry!) Bild der Ausstellung sieht man einen großen Raum, in dem links die Raketenentwicklung der SU erzählt wird, rechts die der USA und an der Stirnseite kurz das UK und Frankreich erwähnt werden.

Doch auch der kalte Krieg war irgendwann zu Ende … hat zwar immerhin fast ein halbes Jahrhundert gedauert, aber dann war’s vorbei:

Großartig finde ich, dass die Geschichte in Peenemünde sogar bis 1990 geht, also mit der Wiedervereinigung und also dem “neuen” und friedlichen Deutschland nach dem Ende des kalten Kriegs schließt. Anders als viele andere Museen zur Geschichte des 3. Reiches muss man sich hier als Deutscher nicht nur vor Scham verkriechen, weil man sich für die Sünden seiner Ahnen in Sippenhaft genommen fühlt, sondern in diesem Museum wird auch erzählt, dass man in diesem Land nach einigen Generationen der Reue durchaus gelernt hat: Wir vergessen nicht, aber die heutige Generation “tickt” anders als die damalige (“und das ist auch gut so”).


Wer’s genauer wissen will, nutzt am besten die Sommerferien für einen Ausflug auf die Ostsee-Insel Usedom. Das Museum bietet für einen halben Tag Programm und der nahe Strand lädt zum Sonnenbaden ein. Wer sich für die technischen Details interessiert, sollte allerdings besser Bücher lesen oder mit dem freundlichen zahnlosen Souvenir-Verkäufer außerhalb des MUseumsgeländes sprechen, denn das Museum selbst erzählt vor allem die ambivalente Geschichte der deutschen und ihrer Raketen von 1940 bis 1989.

Eine Ausstellung, die die Geschichte sehr ambivalent und viel-facettig beleuchtet!

 


 

Wer kann mir sagen, was das genau ist???

Es gibt mehrere von diesen Dingern auf dem Wasser vor Peenemünde und unser Skipper behauptete, dies seien Relikte aus dem 2. WK, aber genauer wusste er es auch nicht. Vielleicht Beobachtungsstationen für die Raketenversuche? Trigonometrie? Oder irgendwas direkt zur Verteidigung?

Veröffentlicht von

"physics was my first love and it will be my last physics of the future and physics of the past" Die Autorin ist seit 1998 als Astronomin tätig (Universitäten, Planetarien, öffentliche Sternwarten, u.a.). Ihr fachlicher Hintergrund besteht in Physik, Wissenschaftsgeschichte und Fachdidaktik (neue Medien). Sie ist aufgewachsen im wiedervereinigten Berlin, zuhause auf dem Planeten Erde.

9 Kommentare

  1. Raketengeschichte

    Bei Interesse für europäische Raketengeschichte lohnt es sich, bei Wikipedia unter ´William Congreve´ und ´Postrakete´ nach zu lesen.
    (Am 18.10. 1813 kam, mit einer englischen Congreve-Raketenbatterie, die Rakete zum ersten Mal in einer europäischen Feldschlacht zum Einsatz)

  2. Usedom

    Usedom ist auf jeden Fall eine Reise wert. Leider haben wir es diesmal nicht von Bansin bis nach Peenemünde geschafft, aber man muss sich ja auch immer einige Sachen für zukünftige Urlaube aufbewahren.

    Was die Ambivalenz angeht, so ist es ja auch heute noch so, dass man mit Raketen sowohl Sprengköpfe in andere Länder tragen kann, oder Menschen / Roboter zu anderen Planeten. Wir Menschen neigen allem Anschein dazu, auch nützliche Erfindungen meist zuerst gegen Angehörige unserer eigenen Spezies zu verwenden.

  3. @ KRichard: Oh ja, Raketentechnik an sich ist ziemlich alt, lässt sich sogar aufs “mittelalterliche” China zurückführen. Nur die Weltraumraketen, die gab es nicht vorm 20. Jh. … sagt man zumindest heute.

    @ other
    Danke für die Klärung der Boxen auf dem Wasser und den Kommentar zur Usedom-Empfehlung!

  4. Hallo Susanne,

    empfehlenswert ist auch der Besuch des Flugplatzes, on wo aus man mit Bussen direkt zum Prüfstand VII und zu den Startanlagen der V 1 gebracht wird. Die Touren sind sehr gut und sehr informativ. Leider herrscht aber zwischen dem Betreiber der Rundfahrten, die ducrh “Einheimische” organisiert werden, und dem Museum, dessen “neuer” Chef aus Bayern kommt, Funkstille, sodass zumindest das Museum nicht auf die Rundfahrten hinweist. Auch hat der Neue die alten Mitarbeitr erst mal rausgeworfen. So war am Rande er Touren im letzten Sommer zu hören.

    Die Situation erinnert irgendwie an den Rauswurf der GvA aus dem Hamburger Planetarium. Auch da war es ein aus Bayern kommender neuer Leiter, der erst mal alles “Alte” rausgeworfen und bestehende Strukturen gnadenlos zerstört hat …

    Scheint bei Leuten, die aus dem Bundesland kommen, so üblich zu sei , denn das Gleiche habe ich auch auf Arbeit miterleben dürfen.

    Viele Grüße

    Manfred

  5. Wenn man diesen Beitrag herunterscrolt, fällt einem schon beim Betrachten der ersten Abbildungen die Nachlässigkeit des Beitrages auf. Wieso wird behauptet, das ehemalige Kraftwerk von Peenemünde sei gemeinsam mit dem ehemaligen Sauerstoffwerk von Peenemünde auf einem Foto zu sehen? War der Autor des Fotos oder des Beitrag jeweils in Peenemünde. Es liegen Welten zwischen den beiden Gebäuden. Außerdem: Das Sauerstoffwerk hatte ein hohes Sicherheitsrisiko, da die Explosionsgefahr bei der Produktion sehr hoch war. Man würde die Gefährdung (Produktionsausfall) des ebenso wichtigen Bestandteil von Peenemünde in Kauf nehmen! Also seid so gut – und schreibt gut recherchierte Beiträge, sonst ist die Glaubwürdigkeit der Absicht verloren.

    Das hätte aber auch schon der Autor schreiben / bemängeln können, der historische Führungen in oder durch Peenemünde Führungen gestaltet…

    Harald Tresp

    • @Harald Tresp: in der Bildunterschrift fehlte ein Wort (auf das man mit gesundem Menschenverstand hätte schließen können); das habe ich nun korrigiert. Deswegen gleich Herumzupoltern ist m.E. nicht angemessen. Die Vorwürfe sind relativ dreist und lassen sich durch aufmerksame Lektüre des Textes leicht beantworten. Der Kommentator ist offenbar nicht über die Lektüre des Satzes unter dem zweiten(! nciht, dem ersrten) Bild hinausgekommen. Eigentlich sollte m.E. anhand der persönlichen Kommentare in Gestalt von Gimmicks (typischerweise den Kontext betreffende, aber nicht unmittelbar zum Thema gehörenden Aussagen), den Infos über die Autorin und das Anliegen/ den Anspruch des Blogs insgesamt … sowie, wenn man will, auch den gelegentlichen Kommentaren … klar sein, was man von diesem Blog erwarten soll.

      Der vorliegende post ist ganz und gar nicht – im klassischen journalistischen Sinn – recherchiert [gute Recherchen kosten Geld: das kriege ich hierfür nicht], sondern offensichtlich der Bericht von einem Besuch einer studierten Naturwissenschaftshistorikerin in Peenemünde: die Autorin hat nichts speziell hierfür recherchiert, sondern hat nur aus dem Studium was im Hinterkopf und bestimmte Fragestellungen an den historischen Ort und legt dar, ob und inwiefern diese im Museum bedient werden. Was man daraus lernt: wie das dortige Museum auf eine interessierte Besucherin wirkt. Es steht jedem anderen Menschen natürlich frei, die Dinge anders zu sehen. Das ist immer so mit Kolumnen, Rezensionen etc.

      Die Schelte hinsichtlich von Glaubwürdigkeiten sind daher völlig deplaziert und ich behalte mir vor, so etwas künftig zu löschen.

  6. Interessant ist dabei, dass Bild “Frau am Mond” eigentlich hier hicht zu passen sollte.
    Allerdings ein vermeintliches Kinderbuch “Der erster Flug zum Mond”, dass Wernher von Braun geschrieben hatte und erst im Jahr 1960 in den USA herausgegeben wurde, hat die Antwort dafür gegeben

Schreibe einen Kommentar