Licht- und Luftverschmutzung

zwei Fotos, beide mit der gleichen Kamera aufgenommen, beide mit ISO 6400 und 10 Sekunden belichtet – aber an verschiedenen Orten:

in Königsleiten, Österreich, einem Almdorf auf ca 1600 m Höhe (am 05.12.2015)

aufgenommen in Semarang, Indonesien, einer tropischen Metropole mit 1.3 Mio Ew. (am 31.07.2017)

Ein Unterschied zwischen den beiden Bildern ist freilich, dass im unteren Bild noch der Halbmond reinleuchtet – aber unter anderen atmosphärischen Bedingungen würde auch dessen Licht nicht so stark gestreut werden. Sollte also irgend jemand daran zweifeln, dass der Sternhimmel in Großstädten nicht so optimal beobachtbar ist, zeigt dieser Vergleich, was Astronom*innen typischerweise damit meinen…

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“physics was my first love
and it will be my last
physics of the future
and physics of the past”

Die Autorin ist seit 1998 als Astronomin tätig (Universitäten, Planetarien, öffentliche Sternwarten, u.a.). Ihr fachlicher Hintergrund besteht in Physik, Wissenschaftsgeschichte und Fachdidaktik (neue Medien). Sie ist aufgewachsen im wiedervereinigten Berlin, zuhause auf dem Planeten Erde.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Auch bei der Aufnahme aus der Almütte sieht man nur noch wenig kleine Einzelsterne.
    Die Luftverschmutzung muss ziemlich hoch sein oder die Auflösung der Kamera ist zu niedrig. ISO 1600 ist ziemlich hoch.
    Genaue Angaben zur verwendeten Kamera wären hier wünschenswert.

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