Lange Nacht der Astronomie: Samstag in Berlin

BLOG: Uhura Uraniae

Ko(s)mische Streifzüge durch Zeit und Raum
Uhura Uraniae

Pressemitteilung BERLIN: Die Sternwarten und Planetarien der Hauptstadt laden zusammen mit dem Clear Sky-Blog am Samstag, 22. August 2015, von 17 bis 24 Uhr zur “Langen Nacht der Astronomie” ein. Die Wettervorhersage ist gut: also kommen Sie vorbei und besuchen uns auf dem Feld!

screenshot von  http://wetterstationen.meteomedia.de
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http://wetterstationen.meteomedia.de

In lockerer Atmosphäre wird auf dem Tempelhofer Feld gemeinsam der Himmel beobachtet und es werden Fragen beantwortet, die sich viele von uns stellen, wenn sie in den Himmel schauen: Was genau ist das, was ich da sehe? Was kann ich am Himmel eigentlich alles beobachten? Der August bietet mit dem Sternschnuppenstrom der Perseiden ein weiteres Highlight, so dass auch noch einige Sternschnuppen zu erwarten sind.

Im Laufe des Abends kam jeder auf seine Kosten: man konnte an einer CD das Sonnenspektrum sehen - zuerst noch von der Sonne direkt und später vom (Voll)mond in Reflexion - oder auch Mond, Saturn oder M13 in den ca. 14 Okularen bewundern.
LangeAstroNacht 2014: Im Laufe des Abends kam jeder auf seine Kosten: man konnte an einer CD das Sonnenspektrum sehen – zuerst noch von der Sonne direkt und später vom (Voll)mond in Reflexion – oder auch Mond, Saturn oder M13 in den ca. 14 Okularen bewundern.

Weitere Partner mit eigenen Angeboten sind das Planetarium Potsdam, Bürger schaffen Wissen, der Sternenpark Westhavelland, die Sternfreunde im FEZ, der Deutsche Amateur-Radio-Club DARC und das DLR School Lab. Ab 17:00 Uhr können Kinder, zusammen mit den Mitarbeitern der Archenhold-Sternwarte Wasserraketen starten lassen. Zwischen 17:00 Uhr und 21:30 Uhr hat sich das Planetarium Potsdam für die LNDA ebenfalls etwas Besonderes für unseren kleinen Besucher ausgedacht: Sie können Weltall-Malbilder ausmalen oder echte Sonnenuhren basteln. Sollte die Sonne an diesem Tag scheinen, können die Uhren gleich ausprobieren werden und die Kinder lernen damit wie man mit Hilfe der Sonne die Zeit messen kann.

Das School_Lab (Schülerlabor) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bietet einen Malwettbewerb zur Raummission CHEOPS an. Die Amateurfunker des Deutschen Amateur Radio Clubs e. V. (DARC) zeigen an Beispielen wie im Amateurfunk auch die Astronomie als Hilfsmittel für Funkübertragungen genutzt werden kann.

Viele Amateurastronomen haben sich für den Abend angekündigt, so dass wir uns auf einen sternklaren Abend freuen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.langenachtderastronomie.de/und auf Facebook gibt es natürlich eine Gruppe für diese Lange Nacht:

Screenshot der Facebook Gruppe
Screenshot der Facebook Gruppe

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"physics was my first love and it will be my last physics of the future and physics of the past" Dr. Dr. Susanne M Hoffmann ist seit 1998 als Astronomin tätig (Universitäten, Planetarien, öffentliche Sternwarten, u.a.). Ihr fachlicher Hintergrund besteht in Physik und Wissenschaftsgeschichte (zwei Diplome), Informatik und Fachdidaktik (neue Medien/ Medienwissenschaft) als Weiterqualifikationen. Sie ist aufgewachsen im wiedervereinigten Berlin, zuhause auf dem Planeten Erde. Jobbedingt hat sie 2001-2006 in Potsdam gelebt, 2005-2008 saisonal in Mauretanien (winters) und Portugal (sommers), 2008-2009 und 2013-'15 in Berlin, 2010 in Hamburg, 2010-2012 in Hildesheim, 2015/6 in Wald/Österreich, 2017 in Semarang (Indonesien), seit 2017 in Jena, mit Gastaufenthalten im Rahmen von Forschungskollaborationen in Kairo+Luxor (Ägypten), Jerusalem+Tel Aviv (Israel), Hefei (China)... . Die einleitenden Verse beschreiben eine Grundstruktur in ihrem Denken und Agieren: Physik ist eine Grundlagenwissenschaft, die datenbasiert und mit dem Erkenntnisapparat der Logik ein Verständnis der Natur zu erlangen bestrebt ist. Es gibt allerdings auch Fragen der Welt, die sich der Physik entziehen (z.B. wie wir Menschen auf diesem Planeten friedlich, synergetisch und benevolent zusammenleben können) - darum ist Physik nicht die einzige Liebe der Bloggerin. Sie liebt die Weisheit und hinterfragt die Welt. Das Wort "Philosophie" ist ihr aber zu groß und das populärwissenschaftliche Verständnis davon zu schwammig, als dass sie sich damit identifizieren würde: hier geht's faktenbasiert zu. Ihr fachliches Spezialgebiet sind Himmelskarten und Himmelsgloben; konkret deren Mathematik, Kartographie, Messverfahren = Astrometrie, ihre historische Entwicklung, Sternbilder als Kulturkalender und Koordinatensystem, Anomalien der Sternkarte - also fehlende und zusätzliche Sterne, Sternnamen... und die Schaustellung von alle dem in Projektionsplanetarien. Sie versteht dieses Blog als "Kommentar an die Welt", als Kolumne, als Informationsdienst, da sie der Gesellschaft, die ihr das viele studieren und forschen ermöglichte, etwas zurückgeben möchte (in der Hoffnung, dass ihr die Gesellschaft auch weiterhin die Forschung finanziert).

4 Kommentare

  1. Pingback:[SciLogs] Lange Nacht der Astronomie: Samstag in Berlin – #Astronomie

    • Grenzgröße 9? Finde ich im Text gerade leider gar nicht wieder. Kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Der Veranstalter sagte mir vor ein paar Tagen auf meine Nachfrage hin, dass man sich auf helle Objekte konzentrieren müsse und werde.

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