Berlin für freie Wissenschaft

Start am Haupteingang der Humboldt-Universität zu Berlin.

Weltweit marschierten heute Menschen für die Wissenschaft. Wir gingen für sie auf die Straße, wir marschierten und demonstrierten für sie – ein gesellschaftliches und politisches Statement, aber keine akademische Nabelschau und keine Hetzkampagne gegen irgendwen. In Berlin verstanden wir es als Demonstration für einige aufklärerische Grundwerte der Gesellschaft, für die unsere Stadt seit Jahrzehnten steht.

Freiheit, Toleranz, Weltoffenheit, Wahrheitssuche und Dialog

FU Präsident Prof. Dr. Peter Alt spricht auf der Redner-Bühne des Science March in Berlin

Die Demonstration führte von der Humboldt-Universität zum Brandenburger Tor und verband mithin zwei der symbolträchtigsten Orte unserer Stadt: Die Universität, die von Wilhelm von Humboldt gegründet worden war, ein seinerzeit neues Bildungsideal der Einheit von Lehre und Forschung verfolgt. Dieses Bildungsideal ging inzwischen um die Welt, ist Leitmotiv der akademischen Welt und kam daher auch nach politisch schwierigen Phasen für die Wissenschaft stets nach Berlin zurück.

Die Statuen von Wilhelm und Alexander von Humboldt vor der Universität Unter den Linden

Von hier führte der Marsch zum Brandenburger Tor, dem berühmtesten Freiheitssymbol unserer Stadt, auf dem Siegesgöttin Viktoria nach Osten blickend auf die Marschierenden zu fährt.

Wissenschaft hat sich selbst eine Ethik gegeben; alle Forschenden müssen eine Erklärung zur Einhaltung der Regeln guter Wissenschaftlicher Praxis unterschreiben. Es ist wie ein Ehrencodex, der unter anderem Ehrlichkeit und Selbstreflexion und -kritik in der Darstellung und Auswertung von Fakten lehrt. Diesem Codex verpflichten wir uns, weil die Freiheit der Wissenschaft in Forschung und Lehre, die wir fordern auch eine enorme Verantwortung mit sich bringt.

Wissenschaft  kennt keine Grenzen, betont Prof. Dr. Jutta Allmendinger, die als Soziologin dem Berliner Wissenschaftszentrum vorsteht. Die Praxis in den Labors und Büros der Wissenschaft, so erzählen auch alle anderen Redner, zeige eine globale Forschungsgesellschaft von Kosmopoliten, die die Grenzen von Nationalitäten, Ethnien, Kulturen und Religionen nicht kennen, welche die Politik mitunter umtreiben. Wissenschaft sei vielsprachig, multikulturell und international – und sie sei das auch zu jeder Zeit gewesen, hinweg über Stacheldrähte und Mauern sowie hindurch durch Kriege und Feindschaften politischer Regenten. Was uns verbindet, ist die immer währende Suche nach Wahrheiten, den ihnen zugrunde liegenden Fakten, nach Verständnis der Welt und Entwicklung neuer Technologien und Methoden.

Start des Science March in Berlin; Foto: Monika Staesche.

„Zu Fakten gibt es keine Alternative“ und darum muss die Wissenschaft frei sein, diese zu finden und sie muss weltoffen, diskursiv und selbstreflektierend sein, um Ergebnisse stets aufs Neue zu hinterfragen. Ein weiterer berühmter Bürger unserer Stadt, Bert Brecht, zitiert Galilei in seinem „Leben des Galilei“ mit den Worten: Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.“ Auch dieses Zitat wird ausgesprochen unterm Brandenburger Tor, um damit für das Lehren von Fakten (statt Alternativen) in Schulen zu werben. Wissenschaftliche Tatsachen wie Astronomie, Evolutionstheorie und anderes sollten Astrologie, Kreationismus und anderen Glaubenssätzen in der Lehre vorgezogen werden, denn ersteres sind Modelle und Methoden, mit denen man weitere Fakten finden kann – letzteres sind Dogmen und daher abgeschlossen.

Freiheit der Wissenschaft sei daher, da sind sich die Redner einig, eine Basis unserer demokratischen Gesellschaft. Die Fakten, die die Wissenschaft findet, sollten unsere Entscheidungen bestimmen – auch die politischen – denn wo hingegen Vorurteile verbreitet werden und Angst und Hass geschürt werde, da lägen undemokratische Täuschungen vor, die auf Manipulation bzw. Beeinflussung der Bürger hindeuten. Freie Wähler brauchen Zugang zu Tatsachenwissen und bei Bedarf zu wissenschaftliche wissenschaftlichen Daten und deren Messunsicherheiten.

Wissenschaftliche Erkenntnis ist für die Gesellschaft und gehört allen

„Wissen schaf(f)t das!“ ruft der Science March in Berlin, Unter den Linden

Gegen Zwänge in Lehre und Forschung

Wissenschaft aber lasse sich jedoch weder in national begrenzte Käfige einsperren noch zum Sklaven von Geldgier und ökonomischen Erfolg machen. Sehr viel Grundlagenforschung in unserer Gesellschaft liefert nicht unmittel anwendbare bzw. kommerziell verwertbare Resultate und sollte dennoch unternommen werden, weil sie wichtige Beiträge zum Verständnis der Welt liefert. Ein solides Weltverständnis sowie ein scharfes Urteilsvermögen – aufgrund solider und solide in Wissenschaft und Öffentlichkeit kommunizierter Fakten – ist die Basis für eine funktionierende Demokratie.

Bessere Lebens- und Forschungsbedingungen für Forschende
Insofern, so merkt eine Studierendenvertreterin an, sei auch nicht jedes Studium dafür geeignet, eine Berufsausbildung zu sein, sondern habe in erster Linie die Aufgabe, das Denken zu formen und im Sinne der Aufklärung, mündige Bürger zu erziehen. [Anm. SMH: Der Meinung, dass Studium nicht in erster Linie Berufsausbildung sei, schließe ich mich nicht an; ich selbst habe zu jeder Zeit mein Studium mit dem Ziel der beruflichen Qualifikation verknüpft – alles andere sind (erwünschte) Begleiterscheinungen. Das hängt wahrscheinlich damit zu sammen, dass ich aus einer armen Familie stamme und es mir nicht leisten konnte, so viel Lebenszeit ohne Einkommensaussichten zu verschwenden. Aber dass ein Studium das Denken formt, ist unstrittig: Das darf eine Berufsausbildung ja auch tun.] Das gehetzte Sammeln von Credit Points und damit verbundene „Bulimie-Lernen“ der Studierenden wird hier berechtigterweise als Leidwesen aller Beteiligten – Studierende wie Dozierende – angeprangert und für ein Lernen mit viel Sach- und Weltverständnis plädiert.

Ziel der Wissenschaft: die Welt verstehen

Auch der Zwang des regelmäßigen Wechselns, die unsteten und prekären Arbeitsverältnisse junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden vor allem von Frau Allmendinger angeprangert. Die aus ihnen resultierenden Existenzängste junger Akademikerinnen und Akademiker schränken die Kreativität und das Denken ein und seien mithin ein Manko des derzeitigen Systems, das es zu bekämpfen gelte. Was soll diese dumme Philosophie, die besten und klügsten Köpfe immer wegzuschicken?
[Je weiter man sich qualifiziert und je besser man sich dabei anstellt/ je besser die Noten sind, je mehr und je effizienter man arbeitet, je höher die akademische Qualifikation,… desto unsicherer die Arbeitsverhältnisse: zumindest habe ich selbst diesen Eindruck seit schlimmen zwölf Jahren…]

Unsere Welt sei doch vor allem deshalb schön, weil sie eben nicht simpel ist, sondern wunderschön kompliziert – es müsse also den klugen Köpfen die Möglichkeit eingeräum werden, diese komplizierte Welt zu verstehen und die Erkenntnisse dann zu verbreiten.

Wissenstransfer
Die „Früchte der Wissenschaft“ gehören uns allen, betont Frau Allmendinger. Sie müssen der Öffentlichkeot zugänglich gemacht werden, um einerseits Überprüfbarkeit von Erkenntnissen und andererseits auch Transparenz hinsichtlich der Unsicherheiten, Vorläufigkeiten von Modellen, der Erkenntniswege und der Methoden zu schaffen. Dabei sprach sie nicht nur die öffentliche Wissenschaftsvermittlung an, sondern auch die Kollegen selbst: Zusätzlich zu Zahlen sollten wir Wissenschaftler auch Narrative liefern und vor allem bitte nicht einen Kollegen „schief angucken“, wenn er oder sie selbst in der Öffentlichkeit aktiv für Wissenschaftskommunikation engagiert ist. Das sei genauso wichtig, legitim und großartig wie das Betreiben eigener Forschung. Wissenschaft darf sich nicht in den Elfenbeinturm zurück ziehen, sondern wer kann, darf und sollte die Erkenntnisse auch direkt in der Öffentlichkeit kommunizieren.

Freiheit der akademischen Lehre
Der akademischen Lehre an den Universitäten sollte ihre Freiheit jedoch das höchste Gut sein, mahnt der Präsident der FU Berlin, denn es sollen unbedingt mehrere Lehren angeboten werden. Vielfalt (der Theorien und Modelle) ist ein Bestandteil der Forschungsmethode und mithin auch der akademischen Lehre. Im akademischen Bereich sollten daher, laut Präsident Alt, Diversität, Nonkonformität und unbebquemes Denken gefördert werden. Dafür, so Alt, lohne es sich aufzustehen und zu marschieren!

Einer der Wünsche, was wir hier heute erreichen wollen, ist daher auch denknotwendig, Impulse zu setzen, um die Welt ein bisschen besser zu machen.

zehntausend (? ungesicherter Fakt), aber jedenfalls tausende am Brandenburger Tor für Wissenschaft

Schließlich sei das einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft, pflichtet unser Senator für Wissenschaft und Forschung, der Regierende Bürgermeister von Berlin, bei. Berlin stehe für Weltoffenheit und die Unantastbarkeit der Freiheit. So habe es Kennedy 1963 vorm Schöneberger Rathenaus verkündet und so sei auch das Humboldtsche Bildungsideal gemeint. „Der Auftakt für diesen Kampf, für ein gutes Zusammenleben und dazu – wie gesagt – gehört die Freiheit, die Freiheit in all unseren Lebensbereichen,“ ergänzt Müller und wünscht uns dafür „viel Kraft, viel Mut für dieses Engagement, für diesen Kampf um die Freiheit. Und alles Gute!“

Zum Abschluss der Kundgebung singt nocheinmal der Studierenden-Chor auf der Bühne, aber diesmal nicht – wie bisher – allein zur Unterhaltung der Menschenmenge, sondern mit deren Beteiligung. 11.000 Menschen, schätzt die Polizei, seien in Berlin zu dieser Demo gekommen (mit 2000 hatte man gerechnet) und sie alle zusammen singen nun „Die Gedanken sind frei“.

Wenngleich die Demo danach offiziell für beendet erklärt wurde, fand der Moderator doch den weisen Satz, dass dies nur die juristisch korrekte Erklärung betreffs vieler Menschen auf der Straße war. „aber ihr wisst ja, unsere Verabredung: Es geht weiter!“

Die Werte und Ziele, für die heute weltweit demonstriert wurde, dürfen sich nicht auf eine zweistündige Kundgebung beschränken, sondern wir werden sie immer und immer weiter, überall auf der Welt vertreten.

 

 

 

 

Veröffentlicht von

"physics was my first love and it will be my last physics of the future and physics of the past" Die Autorin studierte im Doppelstudium Physik und Wissenschaftsgeschichte (beide Diplomarbeiten in Astronomie), promovierte in Wissenschaftsgeschichte sowie Medienwissenschaften, Physikdidaktik. Sie ist seit 1998 als Astronomin tätig (manchmal an Universitäten, manchmal in Planetarien und öffentlichen Sternwarten). Sie ist aufgewachsen im wiedervereinigten Berlin, zuhause auf dem Planeten Erde.

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. „Ziel der Wissenschaft: die Welt verstehen.“

    Dafür braucht Mensch die Wissenschaft nicht!

    Wissenschaft sollte seit jeher die Welt verbessern, also, auf Faktenlage, konsequent-kompromissloses Verantwortungsbewusstsein BILDEN, für eindeutig-zweifelsfreie Demokratie, wirklich-wahrhaftige Freiheit, unkorrumpierbares Menschenrecht / Menschenwürde / geistig-heilendes Selbst- und Massenbewusstsein, ANSTATT: logisch teils staaten- wie interessenbedingt brutal-egoisierendes „Individualbewusstsein“ / systemrational-gebildete Suppenkaspermentalität, im „gesunden“ Konkurrenzdenken für den nun „freiheitlichen“ Wettbewerb um …!!!

  2. Idealisten wollen die Welt verstehen, um sie zu verändern;
    Ideologen wollen sie verändern, ohne sie zu verstehen.

    Die Wissenschaft sieht sich heute mit viel Kritik und Ablehnung konfrontiert. Kritik ist notwendig und normal, die wachsende Ablehnung aber wird zunehmend zum Problem für die Wissenschaft selber und für die ganze Gesellschaft. Es gibt also viele Gründe für einen „March for Science“, aber auch Gründe für Selbstkritik und Reflexion.

    Die letzten Jahrzehnte haben zu einer Explosion der Abiturienten und Studenten, sowie der Hochschulen und Institute geführt. Man mag es nicht glauben, aber es sind Spätfolgen der Weltkriege im 20.Jhdt. die mit immensen Forschungsanstrengungen einher gingen, deren Resultate in der Folge neue Technologien hervorbrachten, allen voran die Nuklearenergie- und die Computertechnologie. Andere Wissenschaften wie die Biologie haben von den Erkenntnissen, den Instrumenten und auch von den Wissenschaftlern selber stark profitiert.

    Die Wissenschaft hat seither die Gesellschaft in allen Bereichen durchwandert und durchdrungen, aber das Bild der Wissenschaft in der Öffentlichkeit ist dadurch gespalten. Technologien, die das Leben erleichtern und verschönern, werden gern und widerstandslos angenommen, Erkenntnisse jedoch, die dem traditionellen Weltbild widersprechen, oder Unbequemlichkeiten und Einschränkungen mit sich bringen, werden abgelehnt.

    Die Wissenschaft muss sich diesen Herausforderungen stellen. Der „March for Science“ ist wichtig, darf aber nicht eingeengt werden zur Reaktion auf Populismus, sondern muss die Situation der Wissenschaft umfassend beleuchten, ohne dabei den Bürger zu überfordern. In der Reaktion auf den Populismus muss der Gegensatz zwischen Meinung und Wissen herausgestellt, werden. Das hat mit Wissenschaft nicht primär zu tun. Wissenschaft wiederum hat mit Bildung, Beruf und Politik zu tun, unabhängig von Populismus.

    Der March for Science ist ein Anfang, es muss eine dauerhafte Fortsetzung gefunden werden, sonst verpufft die Wirkung sehr schnell. Nach der Expansionsphase der letzten Jahrzehnte braucht die Wissenschaft dringend eine Phase der Konsolidierung, der öffentlichen Selbstkritik und Reflexion, in der auch der Bürger und die Gesellschaft einbezogen werden. Dazu gehört geeignete Öffentlichkeitsarbeit, die nicht nur der spekulativen Sensation und dem Spektakel frönt.

    Sonst wird die Ablehnung nicht überwunden, mit der Gefahr des Rückfalls in den Populismus, mit pauschaler Verleumdung und Diffamierung aller Formen der Wissenschaft. Selbstverständlich sind hier auch die öffentlichen Medien herausgefordert als Vermittler zwischen Wissenschaft und Bürger.

  3. Wissenschaft sei vielsprachig, multikulturell und international – und sie sei das auch zu jeder Zeit gewesen, hinweg über Stacheldrähte und Mauern sowie hindurch durch Kriege und Feindschaften politischer Regenten. Was uns verbindet, ist die immer währende Suche nach Wahrheiten, den ihnen zugrunde liegenden Fakten, nach Verständnis der Welt und Entwicklung neuer Technologien und Methoden.

    Klingt hier „jetzt“ nicht so gut, Ältere erinnern sich bspw. europäisch an die sogenannte Sozialistische Marktwirtschaftslehre, auch im Osten Europas universitär gelehrt, noch Ältere an bestimmte Rassenlehre, ebenfalls derart geübt.
    Auch Francos Spanien haben einige noch kennengelernt.

    Auch in anderem Raum findet Wissenschaft „nicht ganz so“ statt, wie in aufklärerischen Gesellschaftssystemen geübt.


    Insofern „verbindet uns“ gelegentlich exakt nichts, auf der „Suche nach Wahrheit“ und „multikulturell“.

    Der Gag sozusagen, Dr. Webbaer spricht dies gerne einmal direkt aus, besteht genau in der Aufklärung und der ihr folgenden (skeptizistischen) szientifischen Methode, die womöglich auch ein wenig gelobt werden darf in diesem Zusammenhang, gar ein wenig beweihräuchert.

    MFG
    Dr. Webbaer

  4. @anton reutlinger

    „… unabhängig von Populismus.“

    Wie soll das gehen, in einer sich globalsierenden Welt- und „Wertordnung“ von „Wer soll das bezahlen?“ und „Arbeit macht frei“, die SCHEINBAR zu den Naturgesetzen zählt???

    Die zynischen und erpresserischen Abhängigkeiten können nur mit einem radikalen Wandel zu Wahrheit, Freiheit und Demokratie OHNE die menschenverachtenden Symptomatiken des nun „freiheitlichen“ Wettbewerbs umgestaltet werden, da muss also viel mehr als nur diese Show kommen!!!

    • @hto;
      Wenn viele Hunde zum selben Futtertrog rennen, dann wird es dort eng, laut und ruppig. So ist die Welt beschaffen, ob es uns gefällt oder nicht und egal, wie man es bezeichnet („Sozialdarwinismus“). Mit leeren Phrasen und schönrednerischen Illusionen ist das nicht zu ändern. Genau das ist Populismus. Wissenschaft kann keine Wunder und keine Moral schaffen. Deshalb gehört das nicht zu ihren Aufgaben. Wissenschaft kann aber durch Forschung vielleicht neue Türen öffnen.

      Wissenschaft ist nicht die Schaffung von Wissen, sondern die Beseitigung von Unwissen.

  5. hto, reutlinger,
    …Sozialdarwinismus versus kategorischer Imperativ,
    dieser Gegensatz zieht sich durch die wissenschaftliche Forschung. Die Naturwissenschaften fühlen sich nur wenig der Moral verpflichtet. Die Geisteswissenschaften fühlen sich immer noch der Tradition verpflichtet, und pochen auf Sozialethik. Wer will schon die Klassiker verleugnen. Beide gehen auf Distanz zu den Religionen.
    Warum nur?
    Erst wenn gegenseitiger Respekt besteht, ist der soziale Friede gesichert, und nicht nur der.

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