Die Plasma-Mühle – Modulare Netzsysteme des Menschen

The imagination is not a state, it is the human existence. In the universe there a things that are known, and things are unknown, and in between, there are doors, William Blake (The Doors of Perception) 

A Neuron is a circuit not a chain (Lorente de No)

Die Grenzen der Vorstellungskraft stellen die Grenzen menschlicher Fantasie und Leistungsfähigkeit dar. “So kann nur das erdacht und erzeugt werden, was neuronal mit uns im Gehirn und unserem Gedächtnissystem vorhanden, verdrahtet und vernetzt ist”. Den zweiten Satz sagte einst der Hirnforscher Wolf Singer in seiner spannenden Vorlesung an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität.

Der Mensch in Netzen der Biologie, Physik und der Sozioökonomie

Wie können wir das mit unserem Zitat von William Blake in Übereinstimmung bringen? Heute geht es mehr denn je darum, das Menschen, dass Unvorstellbare und Unmögliche möglich machen. So dass sie komplexe Zusammenhänge durchmustern und neue Kodes der Kultur erzeugen können. Zweitens in einem Singer`schen Sinne, dass Menschen sich ähnlich der psychisch-neuronal im Kopf vorhandenden Netze mit dem Körper physisch verdrahten. Nicht als Cyborg sondern Mensch. So mit dem Ziel, Systeme, Prozesse und Produkte, die es noch gar nicht gibt, die sich jedoch am Horizont wie ein breiter Kondensstreifen eines in 10.000 Meter Höhe fliegenden Strahlenflugzeugs am Firmament zeigen, neu zu erdenken. Das heißt dann auch dem Kondensstreifen zu folgen, um neue Dinge und Zusammenhänge zu erschaffen und zu gestalten. Sie sehen hier, dass es der Mensch als ein überragender Informationsprozessor ist, der auf Reize in seiner Umwelt mit all seinen neuronalen Nervennetzen agieren und reagieren kann. Wenn man ihn denn lässt. Der Mensch steht im Fokus. Was heißt das? Wir müssen wieder zurück zu den Menschen. Wir sollten die Menschen wieder in unser Cockpit oben im Bildnis einer Cockpit-Metapher hinein holen. Sie fehlen hier.

Prädiktion: Menschen im Fokus einer uralten Evolution und Involution

Der Blick aus dem Cockpitfenster, der Erschaffung neuer Planeten in einer Art Plasmamühle entspricht so uns selbst und unseren innersten Strukturen, die sich immer wieder als Webermeister vernetzen und verdrahten und neue Zivilisationen aufbauen. Das ist ein fantastischer Akt. So sehen wir uns selbst im Spiegel der Natur. So kann eine Prädiktion von Menschen mit ihren einzigartigen neuronalen Fertigkeiten von Auto-Assoziation und Abstraktion im Kopf mit den zellulären Fähigkeiten der Auto-Katalyse im Körper über-summativ einhergehen. Das ist eine Art Geniestreich, der sich über die Äonen der Zeit im Flux nach und nach wie ein langsamer Bach zu einem strömenden Fluss und turbulent aufbrausenden Meer kontinuierlich und sehr langfristig evolutionär entwickeln konnte. Das können Maschinen nicht.

Himmelspforten in neue Dimensionen

Ob wir eine Pforte als eine Art Himmelstor, Pforten als Hintertüren von Computer-Codes oder die Pforten als Türen einer realen Weltenmatrix betrachten, diese Pforten dienen uns als Wahrnehmungspforten des Lebens und unserer Lebensqualität. Sie dienen nicht nur für bloßen Eintritt, sondern stellen neue Übergänge in fremde und faszinierende Welten dar. Diese Pforten stellen für mich in einem eigenen Sinne Stargates, Sternentore dar. Ob in Netzen von Gehirnen, Computern oder Gesellschaften. Das sind unsere Templates der Zukunft! Das heißt Netze begegnen uns als durchströmende Nervennetze vom Kopf über den gesamten Körper, im Alltag auf der Erde mit anderen Menschen und teils unseren Netzmaschinen, dann in der Natur der Zellen bis hinauf in den Kosmos. Was also “im Kern unsere Welt zusammenhält”, wie es einst Werner Heisenberg sagte, sind nicht die reine Physik, wie Astrophysik, klassische Mechanik, Statistik und Stochastik oder gar die Quantenphysik. Es ist auch nicht alleine die Biologie als eine Informationswissenschaft nach Ernst Mayr, den ich schätze, sondern diese “Netzsystem-Infosphären” befinden sich stets überall parallel. Sie sind mit uns als Informationsnetze und Informationsprozessor stets verbunden. Sie wickeln, knäulen und spannen sich wie Nukleinsäuren auf und ab -als ein”Universales Netz”in uns und um uns interplanetar herum.

Physik und Biologie im Kontrast

Den Übergang von der Physik zur Biologie beschrieb als einer der ersten Erwin Schrödinger in seinem Buch “Was ist Leben?” Hier wurde negative Entropie (Negentropie) als einer der ultimativen Höhepunkte der Physik erwähnt, um dann in die Biologie durchzustoßen. Übrigens auch ein Übergang. Ein wichtiger Übergang meine ich, denn in der Physik verbrauchen sich Gegenstände kinetisch-energetisch, sie nutzen sich ab, verschleißen, gehen kaputt. In der Biologie sehen wir das Gegenteil: Hier baut sich Leben in Form von Organismen immer weiter und weiter kontinuierlich und positiverweise komplex auf. Wachstum und Entwicklung sind völlig normal, “natürlich” genauso wie eine Schrumpfung bei negativem oxydativem Stress als ein Zerstörungsprogramm von Zellen wirkt. Komplexität ist hier also durchaus positiv besetzt.

Eine Aufbautheorie

Nehmen wir z.B. die Embryologie, Systembiologie oder Evolutionsbiologie, so baut sich alle Energie, Materie und die dritte Entität namens Information im Sinne Norbert Wieners Stück für Stück komplex auf. Wir sehen hier eine Aufbautheorie mit unveränderbaren Mustern seit Millionen von Jahren, die uns weder bekannt noch begreiflich ist. Wir kennen sie schlicht und einfach nicht. Was können wir aus all dem lernen? Das Leben ist kein Abbauprozess, sondern ein sehr langer kontinuierlicher Aufbauprozess. 

Orientierung am Himmel für eine “neue Theorie des Himmels” am Beispiel Sternennetz

Wichtig ist hierbei nicht auf trennende Elementarteilchen, sondern auf die verbindenden Elemente zu schauen als ein neues “Cockpit-Perioden-Netzwerk”. Also eher organische Türen stoffwechselnder Informationsströme und Informationsnetze im Fließgleichgewicht. Neben Kosmos und der Astrophysik-Netze, können wir uns auch ganz praktische Sternenbilder über uns am klaren Sternenhimmel nachts ansehen. So z.B. in Formgestalt eines “Großen Wagens”. Bei diesem “Großen Wagen” sehen wir nicht nur die Punkte, sondern auch die Beziehungslinien in der Sternenmatrix über uns. Das ist eine einzigartige Eigenschaft von uns Menschen diese Ko-Relationen zu verstehen und auch miteinander zu verbinden.

Schauen wir von den Sternen auf die Erde, so existieren hier ebenfalls etliche Informationsnetzwerke der Biologie, Physik und der Sozioökonomie, wie z.B. Arbeit, Bildung, Erziehung, Handel, Kunst und Kultur, sowie auch die geliebte Technologie vieler Menschen, die wiederum auf uns Menschen und auf menschlichen Informationsnetzen basieren! In dieser Perspektive von Netzwerken stärker in Richtung der Biologie und Natur, können wir ein komplett neues Verständnis in Richtung von Prozessen, Systemen und Strukturen nachdenken. Entsprechend können und sollten wir die Architekturen für Menschengruppen, Teams und Organisationen informatorisch und architektonisch eher organisch als technisch neu bauen. Lernen können wir nicht nur von stellaren Systemen -die Managern oft zu “abgespaced” sind, sondern auch von den Molekülstrukturen von Menschen. Was bedeutet das? Wir selbst sind ein einzigartiges Referenznetzwerk im Universum!

Molekularstrukturen des Lebens

Francis Crick erwähnt im Buch Ten Patterns that Explain the Universe: ”Wenn Sie Molekularstrukturen, die die Basis allen Lebens sind, nicht kennen, wie sollen Sie dann wissen, wie sich Leben aufbaut?” Egal ob Sie nun Arzt, Designer oder gar ein neuer Matrix-Ingenieur für neue Raumstationen und Planeten sind, hätten Sie nicht gerne Zugang zu diesen Netzen und Stoffwechseln dieser Kodesequenzen?

Wertnetze anstatt Wertketten

Was lernen wir allgemein aus dieser Betrachtungsart? Es sind nicht die Ketten, wie “Wertschöpfungs-Ketten”, die unser aller Leben formen und gestalten, sondern Netze, Informationsnetze und Wertschöpfungsnetze.

Zwei große Bewegungen mit einem Zielvektor

Dabei existieren seit Jahrtausenden von Jahren zwei große Bewegungen. Das gilt sowohl für die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft als auch für die menschliche Arbeit und Bildung. Einerseits die Strömung einer immer weiteren arbeitsteiligen Spezialisierung! Auf der anderen Seite geht es um eine immer weitere umfassendere Synthese von Systemen! Ähnlich wie Reduktion und Holismus.

Ein kurzer Abriss der Geschichte der Systemtheorie

Bei Letzterem der Synthese von Netzsystemen geht es im Kern um die Auflösung von Komplexität. Es geht um eine menschliche Erkenntnisbemühung einer synthetisierenden und integrativen Vervollkommnung des Verständnisses von verbindenden Netzsystemen. Mit dem Hauptziel einer neuen, veränderten Sichtweise und Lösungsansätzen. Dieses tiefe, spektrale Verständnis nahm vor tausenden von Jahren mit der Alchemie im Osten der Welt mit etlichen klugen Köpfen, insbesondere von Arabern in der Biologie, Geschichte, Philosophie, Mathematik, Mechnik und der allgemeinen Medizin in Systemen ihren Anfang.

Vor über 100 Jahren gab es einen erneuten Schub: In den 1920 -er Jahren startete eine neue Biophysik von Rashevsky und Systemtheorie von Bertalanffy in den 1930 ern. In den 1940 -er Jahren kam die Cybernetics nach Wiener und in den 1950 -er die sogenannte Künstliche Intelligenz KI. Mit den 1960-er Jahren kam dann die Bionik von Steele. Danach kam Nikolas Luhmanns funktionale Systemtheorie von den 1960-er Jahren bis in die 1990 -er Jahre. Er selbst sagte, dass er drei Dekaden für eine neue Systemtheorie benötige. Diese finden wir in seinem Schlusswerk “Die Gesellschaft der Gesellschaft” Anfang der 1990er Jahre. 

The Doors of Perception

Wir alle sehen hier, dass es schon sehr lange die Stromlinien der Bäche, Flüsse und Netzwerk-Meere von Systemen gibt. Und somit existieren sehr wohl Plasmapforten, die jedoch unsichtbar und somit oft ungenutzt in Schulen, Hochschulen, Ausbildungen und in der Arbeit bleiben. Überall im Denken von vernetzen Systemen stehen die Übertragung von Wissen, Verständnis, Verständigung und Sinn im Vordergrund. Es geht im Kern um ein “Verständnisbemühung einer synthetisierenden Vervollkommnung”, wie ich das einmal nennen möchte. Die Verbindung von Wissenschaft im Sinne von “Wahrheit” und der Kunst im Sinne von “Schönheit” als Ideale!

Es geht nicht nur darum ein einzelnes Neuron oder ein einzelnes Molekül zu verstehen, sondern das Neuron in seiner Funktion und einer Gesamtgleichung im Neuronen-Netzsystem. Das Molekül und seine Steuerung, die Erschaffung weiterer Moleküle, die Replikation und Regelungen in Netzwerksystemen und Netzsystemmolekularstrukturen. Das heißt sowohl die Teile als auch das Ganze zu erkennen! Bei dieser Netzsystemanalytik geht es darum, die Verbindungen, Zusammenhänge und das Ganze als ein großes Wirkungsgefüge zu verstehen: Wie funktioniert das? Das geht mit hinein und hinaus zoomen, ähnlich ein Kameraobjektiv, um Teile und Teilchen auf Mikroebenen, Mesoebenen und Makroebenen netzartig miteinander kommunizieren und korrespondieren zu lassen. Einerseits reduktiv, andererseits allumfassend. Und dafür benötigen wir neue Netzsysteme.

Erkennung und vernetztes Denken

Hier können wir in Netzen auf vielfachen Strukturebenen in verbindender Art und Weise Unterschiede und auch Übereinstimmungen finden. Das Ziel: Eine Musterbeobachtung und Musterbildung. So eben von der Biologie-Ebene (z.B. von Menschen und Gehirnen) auf eine Physik Ebene (von Maschinen und Robotern). Von der Natur Ebene und Natur-Mustern auf die Arbeit in künstlichen Umgebungen mit Menschen und Maschinen, um Unterschiede und Übereinstimmungen besser im Vergleich aufeinander zu kalibrieren. In einer immer stärker technischen Gesellschaft sollten dazu jetzt die Weichen gestellt werden.

Fragen an uns selbst

Und so entstehen aus diesen Themen und größeren Entwicklungen auch relevante Fragen. So z.B. “Wann arbeiten wir analog und wann digital? Auch hier können wir uns einfach und elegant an die Genies anlehnen, so wie es einst John von Neumann formulierte. Er meinte, “dass eine Lösung hierbei im Wechselspiel von analog zu digital, zu anlog zu digital, analog… liegt”. Wer zu früh oder einseitig digital arbeitet, arbeitet hauptsächlich für seinen Computer, aber nicht für sein Gehirn- und Gedächtnissystem. 

Natürliche Muster-Erkennung und vernetztes Denken

Dabei spielt das Wort “Erkennung” aus der Biologie eine große Rolle. Es geht hierbei um ein stärker “vernetztes Denken”, so wie es einst der Biochemiker Frederic Vester in den 1970 -er Jahren einst zu betrachten und publizieren begann. Es geht um eine Erkennung nicht nur in Economics, Ecosystems, und Ecology. Die Erkennung hat Tradition, z.B. so mit Stafford Beer und Norbert Wiener in der Organisation in Firmen und ganzen Ländern. Auch gibt es hier eine lange Kultur einer Synthese von Systemen aus der Schweiz und St. Gallen, die bis heute in die Zeitstrukturen hinein wirkt. 

Das Solarsegel für neue Welten auf unserem Spaceship hissen

Wenn wir heute von modernen Datenlagen reden, sollten wir mehr über die Menschen und weniger über Maschinen sprechen, die das als ein wahres “Natürliches Integral” leisten können. Komplexität reduktiv und auch holistisch auf ganz unterschiedlichen Strukturebenen zu verarbeiten. Der Mensch sollte wieder die zentrale Rolle des Protagonisten, Steuermanns und Kybernauten in unserem Kosmos-Cockpit spielen. Maschinen bleiben in der zweiten Reihe weiter wichtig. Manchmal ist Technologisierung und Automation sinnvoll und manchmal sinnlos. Wir sollten das immer klug und weitsichtig hinterfragen, weil kleine Probleme hochskaliert zu großen Störungen und Ausfällen führen können. Was können wir hier tun für eine Orientierung neuer Organisation? Wir können uns an der Natur und der Naturmuster orientieren. Und wir können uns an Menschen und Molekularstrukturen der Nerven-Netze orientieren und diese abschauen. Ich habe versucht das hier aufzuzeigen. Das heißt, molekulare und zelluläre Netzwerke können Leben und lebendigen Aufbau leisten. 

Die Plasma-Mühle und Genesis-Netze

Es geht hierbei also nicht allein um Wachstum, Entwicklung, Wohlstand und Wohlfahrt, was an sich eine große Sache nach Ludwig Erhard wäre, sondern es geht auch um höhere, übergeordnete, wertvolle Ziele: Es geht um Evolution, Entwicklung, Einfaltung und Entfaltung des Menschen. Wir haben nun eine Art “Plasmakarte” in der Hand, um eine Terra Inkognita zu erreichen, zu durchschreiten und auch als ein Membran zu anderen Welten von Ionenströmen zu durchstoßen. Die Pforten dazu stehen offen. Wie oben im Bild geschieht dies mit neuen Mitteln und Maßnahmen von Formenwandlern in einer lebendigen, nie ruhenden, sich immer weiter drehenden und verwebenden “Plasmamühle”. Gehen Sie noch einmal in dieses Bildnis der Cockpitmetapher hinein, so gleicht es als Spiegelbild eines sich immer wieder neu rekonstruierenden Menschen ähnlich wie unsere Superstrukturen von Gehirn-, Gedächtnis- und Generierungssystemen. In diesen Genesis-Netzen und Morpho-Genesis entstehen neue Dimensionen und Evolutionsstufen. Versuchen wir alle mehr Verständnis für die Natur und die Menschen dazu zu entwickeln wird auch die Verständigung der Menschen untereinander wieder besser werden. So werden menschliche die Athmosphäre klarer und friedvoller. Und wer weiß vielleicht entsteht sogar ein neues Sternenbild, was wir alle nicht für möglich gehalten haben.  

Avatar-Foto

Ich bespreche in meinem Web-Log "Spektrum Tensornetz" die Netzsysteme Gehirne, Computer, Geschäfte und Gesellschaft. Ich bin unter der E-Mail: db@blitz-institut.de erreichbar.

2 Kommentare

  1. @Blitz
    Ihr obiger Beitrag ist recht amüsant, weil darin ein wichtiges Problem erkennbar ist:
    Mit den üblichen Methoden der Gehirnforschung (z.B. PET, MEG, N-IR, EEG, fMRT, Elektroden, Organoide) hat man nur indirekt Zugang zu neuronalen Aktivitäten.
    Im Rahmen der sogenannten ´Nahtod-Erfahrung´(NTE) kann man aber direkt live bewusst erleben, wie das Gehirn einen einzelnen Reiz/Gedanken systematisch und strukturiert verarbeitet.
    ABER; ausgerechnet der direkteste – da live bewusst erlebbare – Zugang zu unserem arbeitenden Gehirn wird von der Forschung nicht genutzt um die Arbeitsweise des Gehirns besser verstehen zu können. Die Deutungshoheit für NTEs hat man der Esoterik überlassen.
    Ausgerechnet den direktesten Zugang zum arbeitenden Gehirn nicht zu nutzen, um seine Arbeitsweise zu verstehen – das ist ungefähr so, als wie wenn man von einem Buch nur die geradzahligen Seiten liest und die ungradzahligen Seiten absichtlich ignoriert.

    Und wenn Sie @Blitz mit Ihren Überlegungen zu neuronalen Netzwerken genau den gleichen Fehler machen, dann ist dies ein schwerer Fehler; weil Sie ausgerechnet eine der allerwichtigsten Eigenschaften des Gehirns nicht in Ihre Theorien einbeziehen.

    • Danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben meinen Text zu lesen. Vielleicht habe ich mich bei allen Punkten nicht ganz klar und eindeutig ausgedrückt, daher hole ich dies nun nach, wobei ich nicht auf alles explizit eingehen kann. Ich stimme zu, dass die Scanning-Verfahren hierzulande noch moderner sein könnten, es werden ja immer noch EEGs eingesetzt, obwohl es mittlerweile ganz andere Möglichkeiten abseits von MRT, fMRT und PET gibt. Es gibt mittlerweile nämlich auch tolle mobile Scanning Geräte, mit denen man Gehirne auf Aktivitätsmuster scannen kann. Auch zur Fehlerkorrektur ist zu ergänzen, dass ich natürlich eine biologische und genetische Fehlerkorrektur meine, die von einem Ei und einer Samenzelle eines Embryos über einen langen Zeitraum einen hochkomplexen Erwachsenen generiert. Das ist einen evolutionäre Genieleistung in den Codeabschriften, wenn Sie einmal Bücher als Analogie des Lebens und dem Abschreiben von Zeilen der Bücher und deren Translation und Transkription nehmen. Diese Übertragung in genetischen Abschriften ist nahezu fehlerfrei und Ingenieure, die ich kenne und Six Sigma in der Qualität von Produkten und Prozessen machen, träumen von solchen Fehlerquoten (beim Menschen im Gegensatz zu Maschinen).
      Mir geht es bei diesem Artikel hauptsächlich um den Gesamtorganismus, der sich mit seiner Vielfalt, Varianz und Wechselwirkungen mit seiner Umwelt anabol und katabol entropisch unendlich leistungsfähig steigert. Was ist daran besonders? Fragen wir uns einmal, welche Potenziale ein Organismus hat und welches Alter ein Organismus erreichen kann? Dies sind wichtige Fragen. Schauen wir auf die Weltliteratur und Weltquellen, so finden wir nur bei sehr alten, kaum zugänglichen Harvard Studien, einen Hinweis darauf. So gibt es Menschen, die sich an ein mögliches maximales Organismusalter approximativ annäherten: mit einem Höchstalter von 170 Jahren.
      Was heißt das? Das heißt, der Organismus hat das Potenzial, weit darüber hinauszugehen. (deshalb gibt es ja neuerdings ein Start-up in der USA, die 1,3 Mrd. für dieses Projekt (Stichwort Lebensverlängerung” bekamen mit Genetikern- und Medizinnobelpreisträgern im Aufsichtsrat.
      Wenn wir hier also auf allerhöchstem Level nicht von Entropie, sondern Lebensfähigkeit und Organismus schauen, wie es dazu kommt, so ist das dann nicht nur neuronal oder alle Nerven-Netzwerke bedingt und die Annäherung an eine adäquate Informationsantwort hierzu ist weder System-Analyse, Strukturwissen, noch Unterbewusstsein, noch Nahtoderfahrung, obwohl diese Dinge natürlich sehr wichtig sind. Sondern in unserem Zellkern des Artikels und einer Übertragung hier geht es stets um Lebenserhaltung. Wie wird diese denn erzeugt? Wissen Sie es? Da sind wir bei unserem Cockpitbildnis. Es geht dabei um Strukturen innen und vor allem außen. Erfolg kommt von außen, in unseren Universen! Ähnlich wie eine Mühle und das mahlende Gewerk dahinter, aus welchen Materialien und Anordnungsbeziehung (nicht alleine Werte!) sich das zusammensetzt. D.h. Menschliche Freiheit ist nicht nur ein “Geisteszustand”, sondern menschliche Freiheit ist abhängig von den äußeren Strukturen! Äußere Strukturen, die Freiheit erzeugen oder einengen. Ihnen viel Glück auf Ihrem Wege! Das Unterbewusstsein zu erforschen, ist und bleibt wichtig.

Schreibe einen Kommentar


E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
-- Auch möglich: Abo ohne Kommentar. +