Mit Sciencestarter Wissenschaft kommunizieren – außerdem: Christian Stern im Interview

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Crowdfunding für die Wissenschaft
Sciencestarter

Mit Crowdfunding verbinden die meisten Menschen ausschließlich die Finanzierung von Projekten, im Fall von Sciencestarter eben die Finanzierung von Projekten aus der Wissenschaft. Dabei ist Sciencestarter viel mehr als reine Forschungsfinanzierung. Sciencestarter ist zu einem großen Teil auch Wissenschaftskommunikation. Die Crowd gibt Geld für Projekte, die sie gut findet. Und gut finden kann sie nur etwas, das verständlich ist, das sie begeistert und ganz wichtig: von dem sie weiß und bei dem sie mitreden kann.

Manche wissenschaftliche Disziplinen haben es beim Thema Begeistern vielleicht ein wenig einfacher als andere – man denke nur an die Astrophysik, die Luft- und Raumfahrt oder die Meereswissenschaften. Auch Grundlagenforschung kann spannend und unterhaltsam präsentiert und verbreitet werden, davon sind wir überzeugt. Aber das will gelernt sein.

Und weil zudem nicht jeder ein Naturtalent im Präsentieren und Vermarkten ist, unterstützen wir unsere Sciencestarter dabei, sofern sie das möchten. Die Texte verständlich schreiben und nicht zu lang, authentisch sein, die Bilder aussagekräftig und abwechslungsreich gestalten, individuelle Dankeschöns wählen, regelmäßig informieren und kommunizieren und: vernetzen, vernetzen, vernetzen. Die virtuelle Vernetzung durch das Web 2.0 ist besonders wichtig, denn schließlich ist Sciencestarter eine Internet-Plattform und den „Projekt jetzt unterstützen“-Butten findet man auch nur im Netz.

Die Crowd hat bei den Sciencestarter-Projekten ein besonderes Mitspracherecht. Sie kann ihre Meinung zu Projekten kundtun, Impulse setzen, Anregungen geben und als Geldgeber Projekte gezielt fördern. Dieser Austausch zwischen Öffentlichkeit und Projektstarter passiert nicht ausschließlich auf den Projektseitenseiten, sondern auch, oder besser gesagt vor allem, auf Kanälen wie Facebook und Twitter.

Unser Sciencestarter Christian Stern, der Wissenschaftler in aller Welt mit seiner Kamera interviewen möchte (One World One Lab), hat mir gestern erzählt, dass er auf dem Forum Wissenschaftskommunikation (#fwk12) zu einem „Marketingmonster“ mutiert ist: Drei Tage lang hat er alle, die wollten, über Sciencestarter informiert und ganz nebenbei auch noch einen Science Slam gewonnen. Im Interview berichtet er, was Science Slammer und Sciencestarter gemeinsam haben, wie die Resonanz auf die Plattform war, was er beim Forum Wissenschaftskommunikation für sein eigenes Projektes gelernt hat und wie viel Geld ihm für seine Reiseausrüstung noch fehlt. 

Veröffentlicht von

Katja Machill

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