Sommerloch? Nerd Nite #9 in Berlin!

BLOG: Science@Stage

Wissenschaft im Rampenlicht
Science@Stage

Manche quält das Sommerloch, doch Nerds ist das egal: Zum 9. Mal werden sie auf der Nerd Nite Berlin am 18.8. um 20:00 Uhr auf der Bühne im .HBC in Berlin stehen und euch zeigen, was sie so bewegt – bei freiem Eintritt selbstverständlich.

Die Themen der Nerd Nite #9 sind dieses Mal:

1. Kristine Mager: Wie der Tee in die Welt kam – über die Vielfalt eines unscheinbaren Krauts

“Eine Freundschaft ist wie eine Tasse Tee. Sie muss klar und durchscheinend sein, und man muss auf den Grund sehen können”. So heißt es in einem chinesischem Sprichwort und in Frankreich ist zu hören: “Tee und Männer muss man vorrübergehend ziehen lassen”. Je nach Anbau-Region und Produktion zeigen sich ganz unterschiedliche Aromen und entsprechende Zubereitungsformen – und dabei ist an sich alles ganz einfach, stellt sich aber kompliziert dar. Für mich ist Tee wie die Menschen – ganz viel Ähnliches und doch so unterschiedlich.

Kristine Mager, trinkt seit vielen Jahren mit großer Begeisterung Tee und hat nach vielen Jahren Gastronomie (u.A. gemeinsam mit einem Freund ein bayerisch-morokkanisches Restaurant) ihr Hobby zum Beruf gemacht und ist seit 2003 im Tee-Handel tätig.

2. Martin Häcker & Stefan Berkner: Umwandlung der kinetischen Energie des Windes in Adrenalin – eine gänzlich unphysikalische Betrachtung warum Drachenfliegen Spaß macht

Powerkiting ist das Spiel mit der Kraft des Windes. Praktischerweise von Jedermann und nahezu überall ausführbar. Vom verspielten Tricksen mit dem Drachen, über das Spüren der Windkraft im Stand, bis zum Fahren mit Windkraft auf Land, Wasser und Schnee gibt es viele Spielarten, mit denen wir euch alle infizieren wollen. Auf eine Warnung verzichten wir hier vorsätzlich, schließlich wollen wir, dass Ihr alle genauso süchtig nach Drachenfliegen werdet wie wir.

Martin Häcker ist Informatiker und Softwareentwickler für den agile Entwicklungsmethoden die schönste Art zu Arbeiten sind. Nebenbei bildete er schon an der Uni die studentische Vertretung der Informatiker, gründete die Berliner Piratenpartei, schreibt Open Source Software – und ist so oft wie möglich bei Wind und Wetter auf dem Tempelhofer Feld. Stefan Berkner ist Softwareentwickler, ebenfalls Pirat und der schnellste Rennfahrer Berlins, der sich ausschließlich von Windkraft antreiben lässt. Für ihn gilt: zu viel Wind ist erst, wenn die Leinen reißen.

Viel Spaß! 🙂

Avatar-Foto

Veröffentlicht von

das blog: Es gibt Ideen und Konzepte philosophischer Provenienz, die unser Verständnis von der Welt, auf die wir beschränkt sind, konstituieren: Aristoteles z.B. war der erste, der auf die Idee kam, Fragen nach der Identität von Gegenständen systematisch dadurch zu beantworten, daß er die Mengen der Eigenschaften dieser Gegenstände abglich. Heute scheint uns seine Idee so selbstverständlich zu sein, daß uns das Theoretische an ihr kaum einleuchten will. Doch wie würde unsere Physik, die Wechsel- wirkungen zwischen verschiedenen Teilchen in Termen von Eigenschaften dieser Teilchen analysiert, ohne Aristoteles Idee wohl heute aussehen? Ganz analog gibt es viele Fragen nach den Folgen neu aufkommender naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für unser Selbstverständnis als Personen z.B.: 1) ''Haben wir wirklich einen freien Willen oder müssen wir uns angesichts der Tatsache, daß mentale Aktivität einen physiologischen Träger zu haben scheint, damit begnügen, im übertragenen Sinne nur Gast im eigenen Haus zu sein?'' 2) ''Wenn Bewußtsein durch neuronale Aktivität zustande kommt, warum beziehen sich unsere Gedanken und Gefühle nicht z.B. auf Axone, Dendriten oder C-Fasern, sondern z.B. auf bürgerliche Gegenstände wir Tische, Reißverschlüsse oder Goldhamsterlaufräder?'' 3) "Reicht die Prinzipien der Evolution bis in unsere Psyche hinein oder ist das Reich des Geistes von ihnen unabhängig?" Die Ansichten darüber, was von Philosophen unter diesen Umständen erwartet werden sollte, divergieren. Nach meiner Meinung sollten sie diejenigen begrifflichen Rätsel lösen, die die betreffende Kultur gerade interessieren. Entsprechend verfolgt dieser weblog "On Mirrors, Myths and Mutinies" die philosophischen Zutaten, auf die unsere alltägliche, kognitive und mentale Aktivität zurückgreift, unter zwei Aspekten: a) Neurophilosophie - dieser blog will dazu beitragen, Reichweite und Bedeutung neurowissenschaftlicher Forschungsergebnisse für alte und neue philosophische Rätsel korrekt einzuschätzen. b) Philosophie der Psychologie - es geht hier auch darum, Mythen über die immaterielle und scheinbar historisch invariante, psychische Natur der menschlichen Spezies zurückzudrängen. Insbesondere interessiert mich die Analyse der Alltagspsychologie. Und last not least will dieses blog seine Leser dazu zu ermutigen, selbst den philosophischen Untiefen unseres Geistes nachzugehen. Daher sind Gastbeiträge in diesem blog jederzeit willkommen. Schreiben Sie einfach eine email an: mindatwork.blog at googlemail dot com. Autoren von Gastbeiträgen werden immer namentlich am Ende des jeweiligen posts vorgestellt. Kommentarregeln: Beleidigungen von Kommentatoren werden ohne Ankündigung von mir gelöscht. Das Gleiche gilt für Kommentare mit religiösem Inhalt und sonstigen spam. der Autor: Elmar Diederichs studierte Physik, Philosophie und Jura an der Georg-August-Universität Göttingen und promovierte in Mathematik an der Freien Universität Berlin. Im Moment forscht er am Weierstraß-Institut in Berlin und am Department of Statistics der UC Berkeley (CA). copyright: Alle posts dieses blogs stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA 3.0, http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ .

Schreibe einen Kommentar