Mit Psychologie und Verschwörungstheorien gewinnt Sebastian Bartoschek den Science Slam Berlin – Videos vom 4. April sind online

Science@Stage

Was wir insgeheim schon immer wußten: Elvis ist nicht tot, er ist nur nach Hause geflogen. Das das war der Titel des Sieger-Slams von Sebastian Bartoschek aus Herne. Als erster Psychologe setzt sich Sebastian mit dem Wissen um und den Glauben an Verschwörungstheorien auseinander. Für diese Kombination fuhr Sebastian den meisten Applaus von den Zuschauern ein.

Den zweiten Platz belegte Torsten Schneider von der Charité. Er erklärte, wie man die Schubspannung in strömenden Flüssigkeiten misst und führte sogar ein kleines Experiment auf der Bühne durch. Entsprechend auch der Titel seines Slams: Spannung in 3D

Vinay Rambal ist Immunologe und forscht an der "Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies" an der Verbesserung der körperlichen Akzeptanz von Spendernieren. Sein Titel: Do two negatives make a positive?

Jochen Müller, als Titelverteidiger ins Rennen gestartet, slammte über Kontrastmittel und das entsprechende technische Gerät zur Visualisierung. Sein Titel: Molekulare Bildgebung – Re – SPECT!

Der nächste Science Slam Berlin findet am 2. Mai statt, natürlich im SO36. Wer slammen will, meldet sich am besten über die Homepage oder schreibt eine Nachricht an berlin@scienceslam.de

Veröffentlicht von

www.policult.de

Gregor Büning ist Inhaber der Veranstaltungsagentur policult und gründete 2010 das Netzwerk ScienceSlam.Net. Seitdem baut er den Science Slam international aus.

4 Kommentare

  1. nochmal ohne HTML:

    http://pvspade.com/Logic/docs/Conspiracy.pdf , des Mediävisten Alptraum , http://www.lrb.co.uk/…robb/walking-through-walls , Vidocq , und natürlich W. Blakes düsteren Verdacht, den Seamus Perry 2004 in einer Besprechung in der Times Litt. Supp. so formulierte:

    “Poetic Genius is the true Man”, and “the body or outward form” a kind of deceitful illusion, and that belief never wavered. Nature, whether studied by scientists or eulogized by poets, is an imprisoning trick which the imagination would effortlessly surpass if only it were given its proper liberty; instead, “man has closed himself up”, as Blake says in The Marriage of Heaven and Hell, “till he sees all things thro’ narrow chinks of his cavern”. Kept from infinity, his true element, man is cribbed and confined
    within the restricted life of mere experience, an enormous and terrible con trick which is self-interestedly perpetrated by all the agencies of culture, Church and State. It is one of the most exciting conspiracy theories in English literature”.

Schreibe einen Kommentar