Robotergesetze

BLOG: Robotergesetze

Robotergesetze

Mein Blog Robotergesetze begann hier, und mit diesem Beitrag kehre ich nun zu Scilogs zurück. In diesem Blog geht es nach wie vor um Roboter und Künstliche Intelligenz, aber auch um andere Trends in der Informationstechnik – aus der Perspektive eines neugierigen Autors, der kein Wissenschaftler ist.

Ich versuche derzeit, mich immer mehr praktisch in die Thematik einzuarbeiten – ich möchte KI nicht nur verstehen und über die Forschungen schreiben, ich möchte sie auch selbst anwenden. Deshalb lerne ich so weit es geht, mir dies beizubringen. Ich habe zwei Semester Informatik studiert, alle Prüfung bestanden, aber aus gesundheitlichen Gründen brach ich ab. Seitdem nehme ich an einem Online-Programm der Universität Adelaide zum Thema Big Data teil – ich schreibe das hier, weil das ebenfalls in diesen Blog einfließen wird. Ich werde immer wieder einige praktische Beispiele zeigen.

Außerdem plane ich kleinere Roboter, die auf dem Markt sind, zu testen. Ich besitze zwei Roboter – ein kleines Arduino-Roboterauto und Cozmo. Zwei Roboter sind gerade auf dem Weg zu mir als Leihgabe zum Testen.

Ich beende diesen Beitrag mit einem Video zu Cozmo. Ich habe den Roboter übrigens gekauft und selbst bezahlt – ich zeige das Video also nicht, um mich zu bedanken, sondern weil ich es originell finde. Ich werde in diesem Blog auch über die anstrengende Seite und die Mängel von Cozmo berichten. Ich habe ihn vor allem gekauft, weil er sich mit Python programmieren lässt, was ich seit längerem lerne.

Soviel erst einmal zum Einstieg. Ich freue mich sehr, dass ich wieder hier dabei sein darf.

Boris Hänßler

Seit 2006 bin ich Technikjournalist. Mein Schwerpunkt ist die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Ich schreibe über Informationstechnologie, insbesondere Robotik, Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität und Erweiterte Realität, Medizintechnik, Videospiele, Cyber Security und Automatisierung. Meine Artikel erscheinen unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, in Technology Review, t3n und Psychologie Heute. Zudem bin ich Autor zweier Bücher zur Technikgeschichte.

3 Kommentare

  1. Roboter mit Gesichtserkennung sind eine gute Erfindung.
    Bald wird man sie als Türsteher bei Discos, Bars, Firmeneingängen und bei Sperrzonen einsetzen.
    Das Kinder damit spielen können, ist genial und wenn es mal notwendig wird, z.B. bei Krankheit, kann man seinen Roboter in die Schule schicken, der den Unterricht auf Video aufnimmt. Oder bei Dates, damit die Freundin nicht beleidigt ist.

  2. Spielzeugroboter, selbstständig tätig werdende Staubsauger und robtische Rasenmäher sind die Robotertypen, denen heute viele im Alltag schon begegnet sind oder die sie besitzen. Es ist eine sehr eingeschränkte Autonomie, über die diese Roboter verfügen, wenn sie auch bereits grösser ist als die von Industrierobotern.

    Mit den Robotern in „Terminator“ oder in der frühen Comic-Serie „The Jetsons“ haben diese Gadgets aber nichts zu tun. Die Fiktion liefert uns also humanoide oder superhumane Wesen, die heutige Realität aber liefert herzige (“so cute“) Maschinchen, die zu nicht viel nütze sind.

    In einer im Spektrum der Wissenschaft erschienenen Kurzgeschichte wurde das Rad umgedreht. Ja, Roboter hatten die Herrschaft übernommen, aber nein, auch diese Roboter waren nicht besonders geschickt und handwerklich begabt. Dafür benutzten sie jetzt die übriggebliebenen Menschen – die erledigten nun all die Aufgaben, für die die Roboter zu gut und zu wenig geschickt waren. Schliesslich war es viel billiger Menschen zu reproduzieren anstatt auf technischem Weg Roboter mit all den Sinnen und Sensoren – einige darunter (wie die Haut) die ganze Oberfläche bedeckend – auszustatten, die nötig waren um die artistischen Fähigkeiten eines „Bios“ zu replizieren.

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