Vorschau auf den astronomischen Tag der Offenen Tür auf dem Königstuhl

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… aber nicht einfacher
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Morgen um 10 Uhr öffnen oben bei uns auf dem Königstuhl in Heidelberg wieder das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) und das Haus der Astronomie (HdA) ihre Türen. Mit das schönste an solchen Tagen der Offenen Tür ist, dass die wissenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeiter (wie ich in diesem Falle) dabei eine vergleichsweise kleine Rolle spielen, sondern dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler engagiert bei der Sache sind und wirklich gute Ideen umsetzen, ihre Forschung allgemeinverständlich zu erklären.

Gestern waren die entsprechenden Stationen in den Institutsgebäuden natürlich schon aufgebaut, und so haben wir einen kleinen Vorschaufilm gedreht, der ein paar Vorab-Eindrücke liefert. (Außer natürlich, dass da morgen mehrere hundert Mitarbeiter und mehrere tausend Besucher herumlaufen.)

Eine Station, die diesmal zum ersten Mal dabei ist und mich sehr beeindruckt hat ist das Modell der 100 sonnennächsten Nachbarsterne, das Martin Kürster und Kollegen von den technischen Abteilungen des MPIA aufgebaut haben, im Video ab Zeitmarke 1:33 zu sehen.

Hier sind Seiten mit weiteren Informationen:

Markus Pössel hatte bereits während des Physikstudiums an der Universität Hamburg gemerkt: Die Herausforderung, physikalische Themen so aufzuarbeiten und darzustellen, dass sie auch für Nichtphysiker verständlich werden, war für ihn mindestens ebenso interessant wie die eigentliche Forschungsarbeit. Nach seiner Promotion am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam blieb er dem Institut als "Outreach scientist" erhalten, war während des Einsteinjahres 2005 an verschiedenen Ausstellungsprojekten beteiligt und schuf das Webportal Einstein Online. Ende 2007 wechselte er für ein Jahr zum World Science Festival in New York. Seit Anfang 2009 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, wo er das Haus der Astronomie leitet, ein Zentrum für astronomische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Pössel bloggt, ist Autor/Koautor mehrerer Bücher, und schreibt regelmäßig für die Zeitschrift Sterne und Weltraum.

1 Kommentar

  1. Da wäre ich gerne dabei! Geht aber leider nicht, daher hoffe ich auf Berichte in den Scilogs. 🙂