Kleine Substanzanalyse: Meine ersten Eindrücke vom neuen digitalen Wissenschaftsmagazin

Als jemand, der Wissenschaft von Berufs wegen in die Öffentlichkeit bringt, bin ich nicht nur ein Konsument von Wissenschaftsjournalismus, sondern auch daran interessiert, wie sich diese Sparte weiterentwickelt – da gab es ja im Sommer diesen Jahres einiges an Diskussionen, was Wissenschaftskommunikation, Wissenschaftsjournalismus, deren Wechselbeziehung und die Frage angeht, wie sich die Rahmenbedingungen in der heutigen Online-Welt geändert haben (einiges von mir dazu: hier, hier, hier). Die Online-Möglichkeiten bedeuten für den Journalismus ja zum einen Konkurrenz (Blogger etc.), zum anderen Probleme mit dem Finanzierungsmodell (im Netz ist nun einmal vieles kostenlos – wer bezahlt da unter welchen Bedingungen dann noch für Texte und Artikel?), aber auch neue Möglichkeiten – zur Gestaltung von Beiträgen ebenso wie zur Finanzierung von Projekten durch Crowdfunding. Und in der Summe ist bei weitem noch nicht klar, welche Geschäftsmodelle für Medien unter den neuen Bedingungen funktionieren können (schöner Artikel dazu: “Biete Text, suche Markt” in NZZ Folio).

Eines der Experimente zu dieser Frage ist Substanz, nach eigener Aussage “Das erste [Wissenschaftsm]agazin, das jede Geschichte von Anfang an digital denkt und mit allen Techniken inszeniert, die der Computer hergibt.” Ich war einer der 592 Schwarmfinanzierer, die dem Projekt auf startnext.de Geld gegeben haben; vor etwas mehr als 2 Wochen ist substanzmagazin.de dann an den Start gegangen. Hier meine ersten Eindrücke.

Inhalt

Jedem seine eigene Filterblase, natürlich, aber zumindest in meiner waren die meisten Themen, die in Substanz näher betrachtet werden, bislang nicht präsent – Karl Urbans Eingebrochen beispielsweise, über den Einfluss des US-Haushalts-Hickhacks auf die Antarktisforschung, gar nicht, und Eine Tasse Tod über die Ermordung des russischen Dissidenten Alexander Litwinenko mithilfe von radioaktivem Polonium nur vor längerer Zeit ganz am Rande. Das ist erst einmal ein Plus.

Die Artikel selbst: Reportagen mit viel Hintergrundinformation und längerer Zeitskala. Das ist auf alle Fälle ein schöner Kontrast zum üblicheren Menü aus aktuellen oder pseudo-aktuellen Meldungen, das ja schon immer nicht so recht zu den Zeitskalen der Wissenschaft passte. Zusätzlich zu den Ergebnissen der Wissenschaft geht es in einer Reihe der Texte auch um die Wissenschaftler selbst – in Eingebrochen wie gesagt um die Auswirkungen der US-Haushaltspolitik, in Der goldene Schuss um Randolph Pohl und seine experimentelle Arbeit, in Zählmeister der Schöpfung um verschiedene Taxonomen.

Geht es zu sehr um das Drumherum, zu wenig um die Wissenschaft selbst? Das ist Geschmackssache. Für meinen Geschmack fehlen an einiger Stelle Hintergründe zum besseren Verständnis. Bei der Geschichte über die neuen Messungen, die einen kleineren Protonradius ergeben als erwartet (das ist, schon oben erwähnt, Der goldene Schuss) finde ich wichtig, dass die Protonengröße bei den entsprechenden Experimenten sehr indirekt definiert ist – es ist ja nicht so, dass ein Proton ein hartes Kügelchen mit eindeutig bestimmbaren Radius wäre. Aber, klar: Um diejenigen Aspekte nachvollziehen zu können, die Alexander Mäder da besonders herausarbeitet, muss man das nicht unbedingt wissen. Trotzdem bleibt interessant, wie sich Substanz schlägt, wenn es mal daran geht, verzwicktere wissenschaftliche Ergebnisse zu erklären.

Bei den jetzigen Artikeln finde ich jedenfalls auch die Erklärungen und die Darstellung wissenschaftlicher Sachverhalte gut – Einschränkung: soweit ich das beurteilen kann; bis auf das Proton geht es ja um Themen außerhalb meines eigenen Fachgebiets. Zur Astronomie gibt es wenn schon keine Reportage, dann doch eine Video-Erklärung der Philae-Landung durch den Science Slammer Michael Büker. Auch die ist gut gelungen; der einzige Punkt, wo ich fand, dass man mehr hätte erklären müssen, war die Frage der Batterien von Philae. Wenn man nur gesagt bekommt, dass Philaes Sonnenzellen statt geplanter 6 Stunden Sonne nur anderthalb Stunden abbekommt, dann fragt man sich schließlich unwillkürlich: Selbst wenn jede dieser anderthalb Stunden nicht reicht “um die Batterien vollständig aufzuladen”, kann man dann nicht einfach länger warten und die Batterie Stückchen für Stückchen laden? An dieser Stelle wäre es daher hilfreich, dazuzusagen, dass die Batterien überhaupt erst zu laden beginnen, wenn genug Elektrizität erzeugt wurde, um sie soweit aufzuheizen, dass sie überhaupt richtig zu laden beginnen können, und dass die jetzige Einstrahlung selbst dazu nicht reicht. Klar, diese Frage wird sich nur ein Bruchteil der Leser stellen – aber auf Leser hinzuplanen, die mitdenken, dürfte für ein Wissenschaftsmagazin mit Anspruch ja keine so abwegige Zielstellung sein.

Noch ein Plus: Direkte Links auf Originalartikel. (Auch wenn sich das in den Mainstream-Medien hie und da durchzusetzen beginnt: auf alle Fälle ist es ein Qualitätskriterium.)

Design/Layout

Erster Eindruck: Magazin schööööön! Ob auf dem Tablet oder am herkömmlichen Bildschirm, die Artikel lesen sich gut. Wie in Zählmeister der Schöpfung die Textabschnitte beim Hochscrollen Bilder freigeben (jene Bilder stehen unbewegt im Hintergrund), die großflächigen Bilder selbst, die ohne Bildunterschriften auskommen (wo im Text erwähnte Personen abgebildet sind, sieht man das an einem fettgedruckten Namen in der Bildnachbarschaft), das liest sich am Computer gut und macht Lust auf mehr.

Bei dem Artikel Die Saat des Bösen zu Gluten-Unverträglichkeit gibt’s dann z.B. eine kleine Darmzotten-Animation, die selbst zunächst nicht mitscrollt, aber deren Zustand sich beim Scrollen verändert (sterbende Zotten) und am Ende noch eine kleine interaktive Infografik, bei der man sich durch Anklicken zeigen lassen kann, welche Lebensmittel glutenhaltig sind, einen hohen GI haben und so weiter.

Und bei Der goldene Schuss (über Messungen einer überraschend geringen Protonenmasse – hier mein eigener Text zum Thema) gibt’s einen hübschen, handgezeichneten Versuchsaufbau, der sich in 11 Schritten beim Draufklicken verändert und einem Schritt für Schritt zeigt, was in dem Versuch passiert.

Bei Eine Tasse Tod über die Polonium-Vergiftung von Alexander Litwinenko ist’s mir mit der Grafik dann aber ein bisschen viel. Da scrollen Portraitzeichnungen ins Bild, doppelt so schnell wie der Text nach oben scrollt – aber sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Tablet scrolle ich immer stückweise und zum Teil etwas ruckartig; wenn das dann in Rucks bei zwei unterschiedlichen Scrollgeschwindigkeiten umgesetzt wird, ist das Ergebnis sehr unruhig.

Ich bin gespannt, wie die Substanz-Macher solche Möglichkeiten in Zukunft noch weiterentwickeln. Da gibt es ja noch reichlich Potenzial, wie man z.B. interaktive Infografiken nutzen kann.

Zurück nach oben oder zur Artikelübersicht kommt man durch einen heutigen Lesegewohnheiten entsprechenden Menü-Knopf. Die Möglichkeit, von dort zur Übersicht zurückzuspringen, finde ich allerdings noch etwas suboptimal. War’s in der Tablet-Version die “Return”-Ikone, die mich zurückbrachte, suchte ich die bei der Desktop-Version vergeblich (da war’s der Magazintitel – hoppla, nee, jetzt funktioniert der gerade auch nicht – alles zurück, er ist nur langsam weil da irgendwie Google Analytics aufgerufen wird), und bei denjenigen Kurzbeiträgen, bei denen der obere Webseitenbalken eingeblendet bleibt, fehlt das Menü-Icon dann ganz. Ich fände es hilfreich, wenn ich immer auf die gleiche Weise zur Übersicht zurückkäme.

Warum es neben “Magazin” noch eine Oberkategorie “Labor” gibt, hat sich mir auch nicht recht erschlossen. Die Artikel im Labor sollen zwar laut dortiger Beschreibung “für den Alltag noch nicht geeignet” sein – aber sie stehen beide auch unter “Magazin”. Hm.

Interessant wird’s nochmal werden, wenn die Zahl der Artikel weiter gestiegen ist. Derzeit kann man die Überblicksseite noch gut scrollen – auch wenn ich an einer Stelle aus Versehen auf den Werkstatt-Bericht von “Die Saat des Bösen” geklickt habe, als ich zum Artikel wollte. Aber das wird ja nicht so bleiben. Wie die Navigation dann funktionieren soll? Die Artikel dürften ja eine ziemlich lange Halbwertszeit haben, so dass Leser auch nach älteren Artikeln suchen werden. Wird’s da thematisch geordnete Empfehlungen geben? Eine Themenübersicht? Doch ein “wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, könnte Sie auch XYZ interessieren”? Mal schauen. Bislang gibt es jedenfalls schon Hashtags (auch wenn ich gestutzt habe, dass das Polonium-Gift zur Teilchenphysik gehören soll). Aber reichen dürfte das nicht.

Bezahlmodell

Substanz ist ein Magazin, bei dem man – artikelweise oder im Abonnement – für den Volltextzugang zahlt. Das ist das Geschäftsmodell, und es wird spannend, ob es trägt. Es liegt schließlich nahe, aus dem Erfolg oder Misserfolg von Substanz weitergehend darauf zu schließen, ob die Leserinnen und Leser bereit sind, hinreichend viel für Qualitäts-Wissenschaftsjournalismus zu zahlen, dass diese Spielart auch ohne Querfinanzierung oder Stiftungsunterstützung überleben kann.

Bei mir persönlich sehe ich, dass die Preise von Substanz schon im Grenzbereich dessen sind, was ich zahlen mag. Ich konstatiere bei mir ganz klar die verbreitete Unwilligkeit, für Internet-Inhalte zu zahlen – sicherlich verwandt mit meiner Unwilligkeit, für Software zu zahlen, wo es (GNU!) so viele schöne offene Software-Projekte gibt. Beide Unwilligkeiten sind in letzter Zeit etwas aufgeweicht worden. Sowohl bei E-books als auch bei Apps, die irgendwo zwischen EUR 1 und EUR 10 kosten (bei denen dann aber mein Eindruck ist, dass ich länger etwas davon haben werde), zahle ich inzwischen ohne, dass damit negative Emotionen verbunden wären. EUR 3 für einen Einzelartikel liegt im Vergleich dazu eher hoch. Ich habe zwar vor, Substanz auch über meine ersten beiden Crowdfunding-Monate hinaus zu abonnieren, aber würde das wahrscheinlich nicht tun, wenn da nicht auch ein wenig schlechtes Gewissen dabei wäre und ein vages Gefühl, dass es traurig wäre, wenn sich guter Wissenschaftsjournalismus nicht auf diese Weise selbst finanzieren könnte. (Alles keine rationalen Gründe, ich weiß – reines Bauchgefühl. Aber von solchem Bauchgefühl, bei mir und noch rund 10.000 anderen, wird es nun einmal abhängen, ob das Experiment Substanz klappt.)

Mit der technischen Umsetzung des Bezahlmodells hatte ich ein paar Probleme. Das erste Einloggen mit dem Crowdfunding-Gutscheincode ging problemlos. Aber als ich dann von einem anderen Computer nochmal lesen wollte, war das schon schwieriger. Solange man noch nicht eingeloggt ist, steht unter der Artikel-Startseite zwar ein Feld mit vielen Knöpfen, wie man den Substanz abonnieren oder einen Gutschein einlösen kann. Aber aus welchen Gründen auch immer: Ein deutlich sichtbares Feld “Schon abonniert? Hier geht’s zum Login” fehlt. Man kann dann entweder so tun, als wolle man nochmal abonnieren (und bekommt dann je nach gedrücktem Knopf eine Fehlermeldung, die man ignorieren kann), oder aber man geht über den Knopf ganz am Seitenanfang, “Substanz abonnieren” – da ist der Login-Link dann im Fließtext am Ende vom 5. Absatz. Aber wirklich bequem ist das alles nicht. Egal, hat letztlich geklappt.

Fazit

Erster Eindruck also: durchaus gut. Ich freue mich auf die nächsten Artikel – und bin insbesondere auf die erste richtige Reportage zu einem astronomischen Thema gespannt. Und hoffe, dass mit den Infografiken noch mehr geschieht, die Programmierbarkeit noch weitergehend genutzt wird (die Grenzen zum Computerspiel sind fließend), und… lasse mich dann doch erstmal überraschen. Jeden Freitag, von der neuen Reportage, die dann jeweils dazu kommen soll.

 

 

Markus Pössel hatte bereits während des Physikstudiums an der Universität Hamburg gemerkt: Die Herausforderung, physikalische Themen so aufzuarbeiten und darzustellen, dass sie auch für Nichtphysiker verständlich werden, war für ihn mindestens ebenso interessant wie die eigentliche Forschungsarbeit. Nach seiner Promotion am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam blieb er dem Institut als "Outreach scientist" erhalten, war während des Einsteinjahres 2005 an verschiedenen Ausstellungsprojekten beteiligt und schuf das Webportal Einstein Online. Ende 2007 wechselte er für ein Jahr zum World Science Festival in New York. Seit Anfang 2009 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, wo er das Haus der Astronomie leitet, ein Zentrum für astronomische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Pössel bloggt, ist Autor/Koautor mehrerer Bücher, und schreibt regelmäßig für die Zeitschrift Sterne und Weltraum.

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Dieses Modell der Wissensvermittlung funktioniert mit Sicherheit irgendwann. Allerdings nicht wenn es auf die deutsche Sprache beschränkt ist denn dazu gibt es einfach zu wenig finanzstarke Wissenschafts-Fans in Deutschland. Wirklich gutes ist zu gut um es nur auf ein Land zu beschränken. Und leider kostet wirklich Gutes eben meist etwas.

      • Im Kultur- und Politikbereich gibt – und vor allem gab – es ein längere Liste von hochkarätigen Magazinen – einige wie “Transatlantik” hab ich selbst gelesen-, die meisten sind aber nach kurzer Laufzeit wieder verschwunden. Damit hochkarätiger Inhalt bestehen kann braucht es nämlich 2 äusserst seltene Dinge:
        – hochkarätige Autoren oder gar bei Multimedialität ein hochkarätiges Team
        – hochkarätige Leser, die Ihren Denkapparat beschäftigen wollen anstatt nur Weib, Wein und Gesang zu frönen.
        Weltweit hat es viele Tausende bis Millionen dieser “Besseresser”, aber im deutschsprachigen Raum allein sind es zuwenig um über längere Zeit über die Runden zu kommen.

  2. Beim Proton-Beitrag gibt es eine zweite Leseebene mit physikalischem Hintergrund. Die wird noch programmiert und folgt etwas später. Grundsätzlich hatte ich aber den Eindruck, dass beim Substanz-Magazin die Vermittlung von Fachwissen in den Hintergrund rückt. Mich hatte zum Beispiel für meinen Beitrag interessiert, warum Physiker so viel Zeit und Energie in eine Präzisionsmessung stecken und wie die Fachwelt mit einem Messergebnis umgeht, das sie nicht erklären kann.

    • Da bin ich gespannt! Dass die Vermittlung von Fachwissen in den Hintergrund tritt, hatte ich schon in dem #wiss2jour-Beitrag gelesen – und weiss noch nicht recht, wie ich das einschätzen soll. (Umgekehrt scheint mir die allgemeinere Wissensvermittlung aber schon lange das zu sein, was Wissenschaftskommunikation eben zu mehr als bloßer Institutions-PR macht.)

  3. Hallo, hier ist Michael Büker 🙂 Vielen Dank für Dein Lob an mein Video! Deine Anmerkung bezüglich der Batterien ist völlig richtig – vielleicht möchtest Du Deine Erläuterung ja unter dem Video als Kommentar hinterlassen.

    Als bei Substanz Mitwirkender bin ich natürlich nicht neutral, aber zur Story „der goldene Schuss“ möchte ich sagen: Mir war dieses Rätsel um die Messung des Protonenradius vorher nur am Rande geläufig. Was mir sehr gefallen hat, war die Erläuterung des Versuchsaufbaus. Vom Protonenring über myonischen Wasserstoff zu den Röntgenphotonen – das ist eine Menge Holz in einem Rutsch zu erklären. Ich bin vielleicht Teil einer sehr speziellen Zielgruppe, aber als Physiker fühlte ich mich durchaus gut informiert.

    • Werden solche Videos von dir eigentlich ein regelmäßiger Bestandteil von Substanz? (Darauf deutet ja der eigene Hashtag hin?)

      Und, ja, die Schritt-für-Schritt-Grafik zum Versuchseinbau war in der Tat etwas sehr Schönes. Mir fehlte sozusagen das theoretische Gegenstück dazu. Aber mal schauen, was da, siehe Ankündigung von Alexander Mäder oben, noch kommt.

      • Es werden noch mehr Videos dieser Art mit mir erscheinen – und die Astronomie wird weiter ein prominentes Thema sein 🙂 Ich würde mich schon auf weiteres Feedback, gerade von (kommunizierenden) Wissenschaftlern!

  4. Finde 3 Euro für einen Artikel zu viel. Will aber auch nicht alles pauschal kaufen, da mich manches einfach nicht interessiert. Für 50-70 Cent hätte ich mit mehrere Artikel gekauft. Ansonsten ein guter Magazin, es ist aber noch Luft nach oben.

  5. Ein gut gemachtes animiertes digitales Wissenschaftsmagazins wird nicht wegen den Inhalten in die Geschichte eingehen, sondern weil es von Google für viele Millionen aufgekauft wird. Wobei man an einen dreistelligen Millionenbetrag denken muss

    • Genau, weil Google das nicht mit viel weniger Geld als einem dreistelligen Millionenbetrag selbst machen könnte – u.a. mit denselben (freien) Autoren, oder? Aber dann gäbe es natürlich Ärger wegen den Dutzenden von Patenten, die Substanz hat anmelden lassen…