Karl Mayrhofer erhält den Wissenschaftspreis Elektrochemie 2013

Gestern erhielt Karl Mayrhofer, Arbeitsgruppe Elektrokatalyse am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf, den internationalen Wissenschaftspreis Elektrochemie 2013. Die Jury, bestehend aus Vertretern von BASF, Volkswagen und aus der Wissenschaft, würdigte mit ihrer Entscheidung die herausragenden Forschungsergebnisse, die Mayrhofer bei Elektrokatalysatoren erzielt hat, die entscheidend für die Lebensdauer von Brennstoffzellen sind.

Verleihung des Wissenschaftspreises Elektrochemie in Ludwigshafen: Preisträger Karl Mayrhofer, Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf, mit Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, und Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG.
BASF Verleihung des Wissenschaftspreises Elektrochemie in Ludwigshafen: Preisträger Karl Mayrhofer, Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf, mit Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, und Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG.

Der Wissenschaftler entwickelte unter anderem neue Versuchs- und Analysemethoden, die elektrochemische Abbauprozesse unterschiedlicher Katalysatoren direkt sichtbar machen und vollautomatisch geeignete Materialien für Katalysatoren identifizieren. Diese Forschungsergebnisse leisten einen wichtigen Beitrag, hochaktive und gleichzeitig stabile Elektrokatalysatoren für effizientere elektrochemische Energiewandler zu realisieren

Mit dem Wissenschaftspreis Elektrochemie, der mit 50.000 Euro dotiert ist, unterstützen BASF und Volkswagen exzellente natur- und ingenieurwissenschaftliche Leistungen in der Elektrochemie und geben Impulse für die Entwicklung von leistungsfähigen Energiespeichern.

 

Beatrix Dumsky

Veröffentlicht von

Beatrix Dumsky studierte Mineralogie an der Universität Heidelberg. Nach einer einjährigen Ausbildung zur PR-Referentin sammelte sie Erfahrung in einigen Agenturen bevor sie Ihren Traumjob in der Forschungskommunikation fand. Nach fast 15jähriger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für ein Institut der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und einer kurzen Phase als Freiberuflerin stieg sie Anfang 2013 bei der BASF-Forschungskommunikation ein. Hier spürt sie nach, wie aus der industriellen Forschung bei BASF marktfähige Innovationen werden.

2 Kommentare

  1. Klasse! Verdient haben sie es definitiv, habe mich mal zu den Brennstoffzellen genauer informiert. Grandios die Teile! Wirklich ein Grundpfeiler futuristischer Technik 🙂

    Grüße Silvester

  2. Pingback:Preiswürdige Forschung für leistungsfähige Energiewandler › Reactions › SciLogs - Wissenschaftsblogs

Schreibe einen Kommentar