Ohne Umwege

Psychologieblog

Von Tag zu Tag wachsen sie höher und höher. Sie drohen jede Sekunde einzustürzen, sie nagen an unserem Gewissen, sie treiben uns in den Wahnsinn. Wir tänzeln wochenlang um sie herum, scheuen uns davor sie in Angriff zu nehmen und wenn wir uns endlich dransetzen dann meistens, wenn eigentlich Wichtigeres zu tun wäre – die Papierstapel auf unserem Schreibtisch.

Eigentlich ist es ganz einfach das Papierübel im Keim zu ersticken. Beherzigt man das Direkt-Prinzip. Sobald ein Dokument auf den Schreibtisch flattert – direkt entscheiden zwischen:

  • Direkt erledigen
  • Direkt planen
  • Direkt entsorgen
  • Direkt delegieren
  • Direkt ablegen

Sonst verschwenden wir unnötig Zeit und Nerven mit ständigem Hin- und Herstapeln, Suchen und neuem Einarbeiten. Direkt zu erledigen sind am Besten die Unterlagen, bei denen eine spätere Einarbeitung länger dauern würde als das sofortige Abhaken.

Einarbeitungszeit kann man sich außerdem sparen, bündelt man ähnliche Aufgaben. Und auch wenn es Überwindung kostet: Unangenehmes zuerst erledigen.

Auf in den Kampf!

(irm)

Katja Schwab

Veröffentlicht von

Katja Schwab ist Diplom-Psychologin, Kommunikations- und Verhaltenstrainerin, systemische Körperpsychotherapeutin und zur Zeit in Ausbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin.

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