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Repräsentation psychologischer Prozesse durch Markovmodelle III

Beobachtbar sind nur die Reaktionen im Experiment, daher werden die internalen Zustände modelliert und der Prozess der Übergänge als markov'sch angenommen.

Fünf Größen definieren alle Markov-Modelle:

internaler Zustandsraum (knowledge-state- space): enthält alle möglichen Zustände (si) des nicht beobachtbaren Prozesses.

Reaktions-Zustandsraum (response-state- space): enthält alle möglichen beobachtbaren Reaktionen (Rn).

Übergangs-Operator T (transition operator): regelt die Übergänge zwischen inneren Zuständen = Übergangsmatrix mit Übergangswahrscheinlichkeiten.

Antwort-Operator R (response operator): verknüpft die inneren Zustände mit den Reaktionen = Reaktionsmatrix mit den Reaktionswahrscheinlichkeiten unter der Bedingung bestimmter Zustände.

Start-Vektor s (initial vector): gibt die Anfangswahrscheinlichkeit der internalen Zustände an.

… die Beschäftigung mit dem mathematischen Teil der psychologischen Forschungsmethoden raubt Zeit und Nerven – das erspare ich Euch.

Quelle: Auszug aus Script "Psychologische Forschungsmethoden"

Katja Schwab

Veröffentlicht von

Katja Schwab ist Diplom-Psychologin, Kommunikations- und Verhaltenstrainerin, systemische Körperpsychotherapeutin und zur Zeit in Ausbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin.

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