Der Sprung zum Niegewesenen 03: Was uns Ernst Bloch und die Positive Psychologie über ein glückliches Leben sagen

BLOG: Positive Psychologie und Motivation

Kognitives, affektives und psychosoziales Aufblühen in Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung
Positive Psychologie und Motivation

Michaela Brohm-Badry

Teil 03 des Vortrags (Teil 01 finden Sie hier, Teil 02 hier)

III. Was wir selber für ein frohes Dasein tun können

Zum Mitnehmen:

Hoffnung ist sowohl bei Bloch als auch in der Positiven Psychologie das wichtigste Gefühl um Wohlbefinden und Motivation zu erleben. Die damit einhergehende Offenheit des Geistes (open-mindset) ist das Neugierig sein auf eine möglichst menschliche Welt, was froh macht.

In diesem Sinne

  • sollten wir uns eher an Freude schöner Götterfunken halten als an des Wanderers Weltschmerz
  • eher an Blochs aktiven Entwicklungsgedanken im Hoffnungsparadigma als an Schopenhauers Pessimismus
  • eher an Philosophie und Positive Psychologie als an unwissenschaftliche Glücksversprechen.

Daher, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, hier nun eine Kurzanweisung zum Glück im Blochschen und positiv-psychologischen Einvernehmen:

  • Sei voller Hoffnung.
  • Trau dich in neue Räume.
  • Sei motiviert und neugierig auf alles, was dich umgibt.
  • Tue etwas Sinnvolles für dich und die Entwicklung einer wertvollen, menschengerechten Gesellschaft – einer humanistischen Gesellschaftsordnung.
  1. Fazit: Ernst Bloch und die Positive Psychologie

Ernst Bloch war ein innovativer Denker, seiner Zeit und den empirischen Befunden bezüglich der positiven Psyche, weit voraus. Mit klarem Blick sah er die motivationale Kraft der Hoffnung und die mit ihr verbundene Geisteshaltung der Offenheit und Risikofreude. Vieles, was er über Hoffnung und Selbstentfaltung gedacht hat, hält den heutigen positiv-psychologischen und motivationstheoretischen Befunden stand.

Hinsichtlich der gesellschaftsbezogenen Perspektive im Blochschen Werk muss wohl angesichts der historischen Entwicklungen konstatiert werden, dass sich der marxistische Gesellschaftsentwuf letztendlich überlebt hat. Ein näherer Blick auf Blochs Begründung seines marxistischen Strebens ist hier aufschlussreich. Mit Blick auf Karl Marx‘ „Das Kapital“ argumentiert er:  

„Und die ‚Entfesselung des Reichtums der menschlichen Natur‘, auf dem Boden der beherrschten Notwendigkeit aufblühend: damit ist zweifellos ‚realer Humanismus‘ nicht zurückgedrängt, sondern genau als realer und nicht formeller erst auf die Füße gestellt. Menschlichkeit erlangt Platz in wirklich ermöglichter Demokratie; so wie diese selber den ersten humanen Wohnort darstellt. Also ist das Humanum, gerade auch als Fernziel in der gesellschaftlichen Tendenz, hier schlechthin regierend. Marxismus, recht betrieben, vom bösen Nachbarn tunlichst sich befreiend und entlastend, ist seit Anfang humanity in action, Menschengesicht in Verwirklichung.“ (Bloch 1959, S. 1608)

Führen wir Blochs gesellschaftsbezogene Utopie demnach auf deren Basis zurück, so sehen wir seine im Kern humanistische Argumentation. Er propagiert die marxistische Gesellschaftsordnung, weil er sie – zumindest noch Anfang der 1950er-Jahren – für die menschlichste aller Ordnungen hält. Ganz deutlich war Bloch den humanistischen Gedanken verbunden. Er vermittelte seinen Studierenden in der DDR, so der Philosoph Henning Tegtmeyer, „humanistische Freiheitsideen“ und büßte mit der Zwangsemeritierung von der Universität Leipzig (Hasse 2009).

Richten wir den Blick auf

  • die vorwärtstreibende Kraft der Zukunftsgerichtetheit seiner Schriften,
  • auf das Prinzip Hoffnung zur individuellen Selbstentfaltung
  • und zum Aufbau einer gesellschaftlich, utopisch-entwickelten, besseren, menschengerechteren Ordnung,

so haben wir in Blochs Werk eine ungeheuer starke philosophische Kraft, die darauf drängt, sich hoffnungsvoll einer positiven individuellen und gesellschaftlichen Zukunft zuzuwenden und den Sprung zum Niegewesenen, zu niegewesenen Sehnsuchtsorten zu wagen. Und so finden wir in Ernst Blochs Werk Impulse, die angesichts unserer Weltrisikogesellschaft mit ihren multiplen individuellen und kollektiven Krisen, aktueller kaum sein könnte.

Angesichts all dessen bleibt von der Melancholie des traurigen Jünglings in Schuberts Lied nicht mehr viel übrig. Im Sinne Blochs, im Sinne der Positiven Psychologie stellen wir uns vor, er sitzt melancholisch schwelgend da. Und man möchte zu ihm gehen, ihn am Arme packen und rütteln: Ja sag mal, hast du denn keine Ahnung von der hoffnungsvollen Zukunft, die man selber schaffen muss? Und wir rütteln ihn und sagen: Willst du den Rest deines Lebens da unter dem Baum sitzen und lamentieren? Steh auf, geh raus und wandere dorthin, wo du nie warst. Entwickele dich und entwickele eine menschenwürdige Gesellschaft. Folge deinem Traum, denn dort liegt das Glück.

 

Literatur

Abuhamdeh, S., Csikszentmihalyi, M., Jalal, B. (2014). Enjoying the possibility of defeat: Outcome uncertainty, suspense, and intrinsic motivation. Motivation and Emotion, 39 (1), 1-10. Zugriff 06.09.2016 unter: http://link.springer.com/article/10.1007/s11031-014-9425-2

Bloch, Ernst (1918). Geist der Utopie, Frankfurt a. M., Suhrkamp 1964.

Bloch, Ernst, Werkausgabe Band 1 (1985). Spuren (1910-1929), Frankfurt a. M., Suhrkamp.

Bloch, Ernst (1959, 4. Aufl. 1977). Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt a. M., Suhrkamp.

Brohm-Badry, Michaela (2019). Das gute Glück. Wie wir es finden

und behalten können, Salzburg, Ecowin.

Brohm-Badry, Michaela (2017): Warum wir Leistung neu denken sollten: Weckruf für ein humanistisches Leistungsparadigma. In: M. Brohm-Badry, C. Peifer & J. M. Greve (Hrsg.), Positiv-Psycho- logische Forschung im deutschsprachigen Raum – State of the Art (S. 8–17). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Brohm-Badry, Michaela (2021). Aufbrechen. Die Freiheit zur Selbstentfaltung gewinnen, Weinheim/Basel, Beltz.

Cohn, Michael. A., Fredrickson, Barbara (2011). Positive Emotions. In: C. R. Snyder und Shane J. Lopez (Hrsg.), Handbook of Positive Psychology (2. Aufl., S. 13–24). New York, Sage.

Fredrickson, Barbara L. (2005): The broaden-and-build theory of positive emotions. In: F. Huppert, N. Baylis&B. Kevern (Eds.), The Science of Well-being. S. 217–238), New York, Oxford University Press.

Hasse, Sandra (2009). DDR-Philosoph Ernst Bloch wieder aktuelle? Tagung zur Metaphysik der Hoffnung. Zugriff 30.08.2021 unter https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/ddr-philosoph-ernst-bloch-wieder-aktuell-tagung-zur-metaphysik-der-hoffnung-2009-09-24/

Ruch, Willibald., Proyer, R. T., Harzer, C., Park, N., Peterson, C. & Seligman, M. E. P. (2010). Adaptation and Validation of the German Version of the Values in Action Inventory of Strengths (VIA-IS) and the Development of a Peer-Rating Form. Journal of Individual Differences, 31, 138-149.

Ryan, Richard M., & Deci, Edward L. (2017, Paperback 2018): Self- determination theory. Basic psychological needs in motivation, development, and wellness. New York: Guilford Press.

Schopenhauer, Arthur: Die Welt als Wille und Vorstellung. Erster Band, Köln 1997, § 56

Seligman, Martin (2012): Flourish – Wie Menschen aufblühen. Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens. München: Kösel- Verlag.

Website Brohm-Badry

Website Brohm-Badry Universität Trier

Website Deutsches Institut für Motivation (DIM)

 

Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry ist Lernforscherin an der Universität Trier mit den Schwerpunkten Motivation und Positive Psychologie, Autorin und Keynote Speaker. Sie ist Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF).

13 Kommentare

  1. Neomarxistisches Gedankengut wird ja nun, in der BRD, sukzessive durchgesetzt, womöglich auch im Sinne von Ernst Bloch, eigentlich fällt Dr. Webbaer zu dem dankenswerterweise bereit gestellten dreiteiligen Redetext und seinem Optimismus (vs. Realismus) nur ein Kommentatorenfreund ‘hto’ zu beschwören, nun, herbeizurufen.

    Marxistisches, kollektivistisches Gedankengut, ist aus diesseitiger (liberaler) Sicht immer nur für einige gut und nützlich, anders als liberalistisches Gedankengut, das die (gesamte) Menge meint, auch nicht Optimismus induziert, sondern stattdessen, es darf an dieser Stelle mit dem bekannten Böckenförde-Diktum verglichen werden, Angemessenheit promoviert, auch Furcht vor Abwegen.
    Popper hatte es ähnlich, Popper hatte es mehr mit dem, was nicht geht, als mit dem, was ginge, in progressivistischem Sinne.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer (der Handgreifliches, Texte und so, mag)

  2. Ich sehe Wanderers Nachtlied, sprich Wanderers Schmerz durchaus positiv. Es erinnert-wie übrigens Buddhas Weltsicht- auch an die Endlichkeit allen Seins, was ja ein Naturgesetz ist und für Menschen ein Gefühl(Trauer) . Man sollte sich wahrscheinlich dessen bewusst sein, um den Augenblick zu genießen. Goethe zum Augenblick: Verweile doch du bist so schön…Schopenhauer war wohl, wie Goethe auch teilweise(Westöstlicher Diwan), von diesen Fernöstlichen Lehren geprägt -die nicht das positive Leben negieren sondern die Befreiung vom Leid (Dukkha) suchen. Wer sich in dieser Welt umschaut sieht wie dieses “Dukkha” jeden Menschen in irgendeiner Form belastet
    und zum Hoffnung predigen reicht es nicht wenn man nicht die Ursachen dieses Dukkha versucht zu beseitigen. Für Marx war dieses “Dukkha” wahrscheinlich die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen .Melancholie ist eine Stimmung die nur gefährlich werden kann wenn sie zum Dauerzustand wird, die wohl aus der Grundemotion Verlust/Trauer kommt und die wohl viele -gerade jetzt im grauen November haben. Der Marxismus ist wohl wie alle Ideologien oder Religionen ein IDEAL was nur funktioniert wenn die Menschen ein Bewusstsein dafür entwickeln. Wer also eine hoffnungsvolle Zukunft propagiert, gleichzeitig aber die dringendsten Probleme wie Klimawandel, Bevölkerungsexplosion, Migration etc. negiert, wirkt unglaubwürdig.

  3. @Positives, das auch wieder fehlen kann

    Früher hat sich Psychotherapie auf die Defizite konzentriert. Vielleicht am wenigsten hilfreich dabei war die Auffassung, dass man in der Regel lebenslänglich von Defiziten bestimmt wird, die ihren Ursprung in der Kindheit haben.

    Die Positive Psychologie lässt einem wenigstens mehr Spielraum, neue Welten zu entdecken und sich auch als Erwachsener noch neu erfinden zu können.

    Wenn man sich dann nicht doch noch wieder darauf konzentriert, das einem eben die positiven Eigenschaften jetzt fehlen. Eine wirklich positive Einstellung könnte auch beinhalten, das „negative“ Emotionen doch der Situation und vor allem der einzelnen Person eigentlich ganz gut stehen. Den Erfolg in natürlichem Dopamin zu messen, ist sicher näher dran, als alles in Geld zu messen. Aber irgendwie ist es das auch nicht, schwant mir. Geht nur in die richtige Richtung.

    Ein anderes Thema ist in der Tat, wenn es in einer Sache mal keine Hoffnung gibt. Wenigstens kann man sich dann aber anderen Aufgaben zuwenden, die mehr Potential haben.

  4. Bloch ist mit Vorsicht zu genießen-
    1. Seit Mitte der 1930er Jahre sprach sich Bloch öffentlich für die so genannten Stalinschen Säuberungen aus, insbesondere verteidigte er die Moskauer Prozesse. 
    2. Er lobte Stalin als Führer ins Glück
    3. 1955 wurde er mit dem Staatspreis der DDR geehrt.

    Aber er löste sich 1956 von der kommunistischen Ideologie, die Ursache war der Volksaufstand in Ungarn. 1961 blieb er nach dem Mauerbau im Westen.
    Und mit dem gleichen Eifer bejubelte er die 68er. Zwischen Bloch und Rudi Dutschke entwickelte sich in den 1970er Jahren ein Verhältnis väterlicher Freundschaft. Bloch sah in Dutschke einen möglichen Nachfolger seiner Ideen. 

    Bei soviel Energie bleibt auch Energie für das Glück übrig. Und dann das:“Nur ein Atheist kann ein guter Christ sein, gewiss aber auch: Nur ein Christ kann ein guter Atheist sein“.

    Oder das : „Die wirkliche Genesis ist nicht am Anfang, sondern am Ende, und sie beginnt erst anzufangen, wenn Gesellschaft und Dasein radikal werden, das heißt sich an der Wurzel fassen. Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfasst und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat“

    So ein Feuerkopf , dem kann man nicht nacheifern, außer man ist vom gleichen Kaliber.

  5. “Positive Psychologie”
    Nach der Wende organisierte ich auch einige dieser sogenannten Motivationsveranstaltungen in denen Ossis für den Kapitalismus fit gemacht wurden. Coachs -oder auch Psychologen- oder solche die sich dafür hielten , suchten den Geist, den Verkaufsgeist, in dem unbedarften Ossi zum brennen zu bringen. Wir schaffen das ! Wir sind ein Team ! Wir sind die Besten ….und hunderte applaudierten minutenlang euphorisch wie sie einstmals Honecker applaudierten und später Frau Merkel. Positive Psychologie wurde da für mich greifbarer , wurde Steuerung von Menschen die ihre alten Programmmuster mit “Neuen” versuchten zu überschreiben. Dass sie, wenn sie keinen Umsatz brachten ,schnell wieder entlassen wurden, war dieser Positiven Psychologie wohl eher egal bzw. war positiv für die Firmen .

  6. Wenn man in dieser Welt- und “Werteordnung” die Hoffnung auf Selbstverwirklichung konzentriert, dann braucht man angesichts der doch ziemlich deutlichen Hinweise auf das Ziel in zweifelsfrei-eindeutiger Wahrheit als Mensch, eine große Portion an Mut zu Bewusstseinsbetäbung in ignoranter Arroganz – Da sind nach meinem Verständnis immernoch zuviele Menschen in mikrokosmologische Klöster des Unglaubens gefangen und wider besseren Wissens wirklich-wahrhaftig / tatsächlich HOFFNUNGSLOS verloren.

    Und ich mache mir da auch keine Hoffnungen, mein Arbeitsspeicher (mein 🧠 ist nur die Schnittstelle / das Interface) wird sicher auch gelöscht, wenn er keinen Zugriff findet zur gestaltenden Festplatte dieser holographischen Realität.🤯

  7. Golzower
    Positive Motivation in der Politik , die ist oft zweischneidig.
    Als Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast gefragt hat: Wollt ihr den totalen Krieg ?…….
    Da hat die Masse gebrüllt, Ja .
    Und um beim Thema zu bleiben, waren die Leute glücklich ?
    Sie waren begeistert. Und damit können wir schon ein Phänomen aus dem Katalog „Glück“ infrage stellen, die Begeisterung.
    Anmerkung: Die deutsche Sprache ist ungeeignet für so ein Thema, sie kennt nur ein Wort für die Vielfalt der Gefühle. Glück.
    In den romansichen Sprachen gibt es eine Vielzahl von Worten für Glück, doch das später.

  8. Zu Th Jeckeburger
    “Die Positive Psychologie lässt uns wenigstens den Spielraum neue Welten zu entdecken…”
    Was wollen sie denn entdecken ? Die entscheidende Welt ist in ihnen selbst. Wenn diese Welt nicht in Ordnung ist, krank ist, von falschen Mustern geprägt ist, können sie in der Außenwelt immer nur “altes” sehen, also ihr altes EGO. Wenn sie diese Innenwelt ändern, ändert sich auch automatisch die Außenwelt.
    Zu hWied: Goebbels hatte diese Rede inszeniert. Die “positive” Psychologie bestand darin, dass nur ausgesuchte Kader im Saal waren und die zum applaudieren animiert wurden. Letzteres zeigt auch das Problem der “positiven” Psychologie. Wem dient sie ? Dient sie dazu Massen zu motivieren um ihnen
    vermeintlich “hohe” Werte zu vermitteln ? Freude schöner Götterfunken hat man auch im Dritten Reich gesungen, in der DDR, in Stalins Sowjetunion, heute in dieser Republik- und jeder hat etwas anderes darunter verstanden bzw. ideologisch interpretiert. Positive Psychologie ist wohl auch systemabhängig .

  9. @Golzower

    Wir sind alle mehr und/oder weniger systemabhängig, wie wir alle mehr und/oder weniger vom System korrumpiert sind – interessant wäre es zu wissen wer wie mehr und/oder weniger bewusst verkommen im System mitspielt, in allen merk- und/oder denkwürdigen …losigkeiten.

  10. @Jeckenburger

    Die URSACHE aller Probleme unseres “Zusammenlebens” ist der nun “freiheitliche” WETTBEWERB / wettbewerbsbedingte Symptomatik.

    In den 70ern wollte die Psychologie genau dies beweisen, doch die Führung der Konfusion hat solch positive Psychologie schnell wieder eingeordnet.

  11. Frau Brohm-Badry

    Was Ernst Bloch als Weisheit verkündet ist Männer Philosophie.
    Beispiel: Vieles, was er über Hoffnung und Selbstentfaltung gedacht hat, hält den heutigen positiv-psychologischen und motivationstheoretischen Befunden stand.

    Wie soll sich denn eine Mutter mit 3 Kindern selbst entfalten.? Wenn die sich in ihrer Mutterrolle nicht wohlfühlt, soll sie die Familie verlassen ?
    Bloch ist der geborene Agitator , ein Fanatiker, der mit jeder Ideologie schwanger gehen kann.

    Der ist nicht der Führer zum Glück. Meine Vermutung, der wusste nicht was Glück ist.
    Ein Lied besingt es treffender: „glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.“

  12. Wenn es so ist :

    Ernst Bloch war ein innovativer Denker, seiner Zeit und den empirischen Befunden bezüglich der positiven Psyche, weit voraus. Mit klarem Blick sah er die motivationale Kraft der Hoffnung und die mit ihr verbundene Geisteshaltung der Offenheit und Risikofreude. Vieles, was er über Hoffnung und Selbstentfaltung gedacht hat, hält den heutigen positiv-psychologischen und motivationstheoretischen Befunden stand. [Artikeltext]

    … muss aus diesseitiger Sicht nicht viel an den Aussagen einer möglicherweise partiell fehlgeleiteten Person herumgenagt werden.
    Dr. W ist ja sozusagen Sanguiniker und (vorsichtiger) Optimist, auch Satan sozusagen könnte Sinnhaftes beigebracht, publiziert haben.

    Wichtich (mittelniederdeutsch) :

    Aussagen können richtig sein, wenn sie von sozusagen schwieriger Person beigebracht worden ist, es ist nicht erlaubt Aussagen nur deshalb zurückzuweisen.
    Gerne darf so zitiert bleiben.
    >:->

    Mit freundlichen Grüßen und (fast) allen viel Erfolg!
    Dr. Webbaer

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