Zeitenwende mit Solarpunk – Allen einen guten Rosch ins Jahr 2026!

Was war 2025 wieder für ein Jahr!

Die Aufklärung und Haltung gegen Antisemitismus und Verschwörungsglauben zog sich durch das ganze Jahr. Terror und digitale Gewalt vor allem aus Russland, dem Iran, den arabischen Ölstaaten und zunehmend den USA rollten in der zunehmend verzweifelten Abwehrschlacht des Fossilismus gegen die letzten Demokratien an. Noch im Dezember konnte Baden-Württemberg das Fußballspiel VfB Stuttgart gegen Makkabi Tel Aviv mit massiven polizeilichen und zivilen Begleitmaßnahmen durchführen – und damit ein Stück Freiheit in Zeiten von Terror und Krieg verteidigen.

Erleichtert nach dem Fußballspiel des VfB Stuttgart gegen Makkabi Tel Aviv: Dr. Michael Blume links und Stadtrabbiner Yehuda Pushkin rechts mit Blumes VfB- Fanschal.

Erleichtert nach dem Fußballspiel des VfB Stuttgart gegen Makkabi Tel Aviv: Dr. Michael Blume links und Stadtrabbiner Yehuda Pushkin rechts. Der Fanschal ist von Blume. Foto: VfB Stuttgart

Leider vertiefte sich die Krise der Bundesparteiblasen: Nach dem vorzeitigen Zerfall der Ampel-Regierung musste ich schon im Januar meinem Gewissen folgen und der fatalen Rechtsmimesis von Friedrich Merz (CDU) und Christian Lindner (FDP) sowie der meisten Medien Richtung AfD entgegentreten – was mir damals heftigen Gegenwind eintrug, inzwischen aber Konsens geworden ist: Wer aus der demokratischen Mitte nach Rechtsaußen blinkt, stärkt erst den rechten und dann auch den linken Rand.

Es war nie anders und wird niemals anders sein, denn die menschliche Psychologie beruht vor allem auf Nachahmung (Mimesis). Und das bedeutet, übrigens gerade auch für die seit 1961 weitgehend entmachteten Abgeordneten des deutschen Bundestages: Es gibt vor der Geschichte kein Recht auf Feigheit.

Wenn auch der amtierende Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) zu Recht einräumt, dass die zwischen kleinen Parteirunden verhandelte Koalitionsverträge (in Deutschland erst ab 1961 eingeführt) nicht mehr der Wirklichkeit standhalten, dann ist es an der Zeit, wieder mehr parlamentarische Konsensdemokratie, mehr Grundgesetz zu wagen.

Dennoch: Ich hatte es in über 30 Jahren Mitgliedschaft in der CDU niemals als notwendig empfunden, mich gegen einen Wortbruch und falschen Kurs eines Parteivorsitzenden zu stellen – und hoffe sehr, dass ich es auch nie wieder tun muss. Aber klar ist auch, dass ich – wie auch der legendäre Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) zu Recht betonte – nie einer konservativen, sondern einer christdemokratischen Partei beigetreten bin. Inzwischen sollte es jeder Mensch guten Willens kapiert haben: Wer das C und die Lehren der deutschen Geschichte inhaltlich aufgibt, halbiert nicht den fossilen Faschismus, sondern die demokratische Mitte. Und meine Heimat Baden-Württemberg, Deutschland, Europa haben wahrlich Besseres verdient als noch eine Wissenschaft und Menschenwürde verleugnende Rechtsregierung.

Auf einer gelben Karte mit weißen Weihnachtssternen steht in Schwarz "Heilig's Blechle" und darunter eine Ausstecherform in den Umrissen des Bundeslandes Baden-Württemberg. Darinnen steht: "The Länd".

Ein nicht-fossiles “Heilig’s Blechle” aus Baden-Württemberg, the Länd(le). Foto: Michael Blume

Keine Frage ist mir im letzten Jahr so oft gestellt worden wie diese, wie ich dem Trommelfeuer aus Hass, Druck und schlechten Nachrichten weiterhin standhielte. Und es sind wenige, aber gerade auch in 2025 sprudelnde Quellen: Meine Mitmenschen, Religion und Wissenschaft, Musik und Bücher, Solarpunk-Dialoge.

Mitmenschen

Ja, dialogischer Monismus ist anstrengend, doch er verbindet Menschen in vertrauensvollen Beziehungen. Meine Familie, unsere Freunde, mein Team im Büro, Engagierte in Demokratie, Wissenschaft, Religionen und Vereinen und Sie – die sich für unsere Arbeit interessieren – überstrahlen jeden Tag den kreischenden Hass der meist vereinsamten Hater. Deren psychologisches Abrutschen ist nie ein schöner Anblick: Verschwörungsglauben und feindseliger Dualismus stürzen die Menschen in einsame Untiefen.

Auch in diesen Tagen “zwischen den Jahren”, die vor dem Christentum auch düster als “Raunächte” bezeichnet wurden, bin ich glücklich mit Zehra, Kindern und Freunden am Reden, Speisen und Spielen, aber auch im Dialog per Medien, mit Prof. Dr. Inan Ince in der Weihnachtsfolge von “Blume & Ince”, mit dem Solarpunk-Vlog und Natur des Glaubens-Blog.

Beim Solarpunk-Brettspiel “e-Mission. Die Zukunft liegt in Eurer Hand” gilt es, gemeinsam die Mitweltkrise zu überstehen. Aber in 2025 war auch Platz für Qwirkle mit Zehra, für “Dungeons & Dragons” (derzeit eine Spelljammer-Kampagne), für Schach und “Warhammer 40k” mit Kindern und Freunden. Foto: Michael Blume

Ein besonderer Moment war für mich beispielsweise auch, als einer unserer Söhne – frisch zurück aus einem freiwilligen Dienstjahr bei unserer Bundeswehr – nach dem Ende einer Veranstaltung plötzlich gegen alle Vorsichtsmaßnahmen auf einem gemeinsamen Foto bestand. Ich kann schwer beschreiben, wie gut es sich anfühlt, wenn sich die eigenen Kinder mutig zur Arbeit für Wissenschaft, Dialog und Demokratie bekennen. Ich hatte feuchte Augen, ja. 

Michael Blume und einer seiner Söhne gemeinsam gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen, für Demokratie, Wissenschaft und Kartenliebe. Foto nach einem Vortrag beim JU Kreisverband Rems-Murr, 2. Oktober 2025

Michael Blume und K2 gemeinsam gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen, für Demokratie, Wissenschaft und Kartenliebe. Foto: JU Kreisverband Rems-Murr

Religion und Wissenschaft

Sicher ist: Religionen können auch für Rechtsmimesis und Kriege missbraucht werden, doch sie vermögen auch Sinn, Gemeinschaft und Kinderreichtum zu stiften. Wissenschaften, Technologien können für Ausbeutung und Gewalt missbraucht werden, doch sie vermögen auch Erkenntnisse, Wohlstand und Problemlösungen zu stiften.

Auch 2025 durfte ich wieder an viel Gutem teilhaben und möchte besonders das zweite Pforzheimer Fest der Lichter benennen, zu dem diesmal jüdische Geistliche Chanukka, christliche Geistliche den Advent und erstmals auch jesidische Geistliche ihr Lichterfest Ida Ezi beitrugen. Die Religionen wurden also nicht vermischt, sondern dialogisch beleuchtet. Vielen Anwesenden aus Politik, Polizei, Justiz und Zivilgesellschaft war klar, dass wir hier einen neuen Schritt der Religionsgeschichte erleben durften.

Besonders eingesetzt hatte sich für dieses Ereignis das Pforzheimer jüdische Ehepaar Orna und Rami Suliman, deren Tochter Sharon mich dann auch später auf der Bühne als Religionswissenschaftler zum Ezidentum als Religion, zum Sonderkontingent und meiner bedauernden Ablehnung eines Bundesverdienstkreuzes befragte. Ein Freund hat das Gespräch gefilmt.

Sharon Suliman (links) befragte erst Julia und Ahmet Kurt sowie Hayder Dakheel vom ezidischen Zentrum Baden-Württemberg, später dann den Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume beim "Gemeinsamen Festakt" von Judentum, Christentum und Ezidentum in Pforzheim 2025.

Sharon Suliman (links) befragte erst Julia und Ahmet Kurt sowie Hayder Dakheel vom ezidischen Zentrum Baden-Württemberg, später dann den Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume. Foto: Dr. Fabian Freiseis

Mit der Einbeziehung der menschlichen Psychologie der Mimesis lösten sich für mich auch viele bisherige Rätsel, so dass ich u.a. die empirisch-wissenschaftliche These formulieren konnte:

“Die unbedingte Menschenwürde mit gleichem Menschenrecht für alle bildet die gemeinsame Mitte aller aufgeklärten Religionen & demokratischen Zivilreligionen.”

Ich hoffe, daran in 2026 weiter auch religions- und politikwissenschaftlich arbeiten zu können.

Musik und Bücher

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich es nicht schaffe, ein gutes Lied zu hören und in einem guten Buch zu lesen. Wenn die Band “Fries” vom “Neuland” singt, die Band Rahi “Xeribim”, wenn Ben Salomo “Es gibt nur Einen” bekennt oder Hans Zimmer (der Bach unserer Zeit) “Time” inszeniert, dann werden mir Herz und Zeit leicht und voller Hoffnung.

2024 hatte ich dazu ja bereits eine Musik-Sinn-Hoffnung-These vorgestellt, die mir u.a. eine Einladung zu einem Musik-und-Kirche-Symposium nach Brixen in Südtirol einbrachte. Da ich als Solarpunk bewusst auf einen Flugurlaub im Sommer verzichtet hatte, konnte ich mir das terminlich einrichten und mit dem Zug anreisen. Dazu hoffe ich aber einmal in einem eigenen Blogpost berichten zu können.

Die Band Fries performt am 27.12.2025 in einer Soundhalle in Nürtingen vor vollbesetztem Haus.

Weihnachtskonzert von “Fries” am 27.12.2025 vor randvollem Haus in Nürtingen. Foto: Michael Blume 

Solarpunk-Dialoge v.a. auf “Natur des Glaubens”

Seitdem ich 2008 mit dem Wissenschaftsbloggen angefangen habe, ist alleine schon “Natur des Glaubens” auf über 1450 Blogposts mit derzeit 56.766 Drunter-Kommentaren (Drukos) angewachsen, davon wiederum 15.014 von mir.

Die Abertausenden Stunden des Wissenschaftsbloggens und der intensiven Dialoge mit teilweise jahrelang aktiven Kommentierenden und also Mit-Bloggenden haben längst an Umfang und Reichweite alle meine Bücher übertroffen – und durch KI-Anwendungen verbreiten sich die Inhalte nun immer schneller weiter. Dabei nutze ich sehr bewusst KIen nicht zum Bloggen und auch zur Erstellung etwa von Grafiken, Videos oder Druko-Ergänzungen nur mit Quellenangaben. Denn wenn sich unsere entwickelnde KI-Gesellschaft sinnvoll entwickeln will, dann braucht sie – so meine ich – echt menschlichen Fediversum-Content. Das Leben unter der Vorherrschaft dieser oder jener Konzern-KI wäre ein Alptraum – und genau deswegen attackiert Elon Musk bereits Wikipedia.

Für mich persönlich ist das Wissenschaftsbloggen jedoch nicht nur Ehrenamt mit Sinn und Freude, es löst auch den Blog-Wagenheber-Effekt aus: Wer zu einem Thema bloggt und es mit anderen durch Kommentare und Mastodon-Posts kritisch-konstruktiv diskutiert, durchdringt es damit auch selbst am Besten. Die interdisziplinären Pod- und Videocast-Dialoge etwa bei “Blume & Ince” erschaffen einen dynamischen Resonanz- und Wissensraum. Im Fediverse zu Bloggen sorgt nicht nur für dialogischere, sondern auch für produktivere Wissenschaft.

Wenn ich also – um nur wenige Beispiele zu nennen – mit Dr. Peter Gutsche über die Quantenphysik der Zeit, mit @Thomas Jeckenburger über Zeit & Demografie, mit @Elisabeth K. über Medienbildung für alle Generationen und mit @Marie H. über Sinn und Solidarität bis ans Lebensende dialogisieren darf, dann wird mir in der Zeit und über die Zeit viel mehr klar, als mein Säugetiergehirn vereinzelt jemals erfassen könnte. Menschliches Wissen wächst nur gemeinsam & dafür wurde das Internet einst eigentlich geschaffen!

Ein Schaubild von Dr. Michael Blume mit der Überschrift: "Vom Alphabet zur Zukunft: Wie Schrift unser Zeitverständnis prägt". Es zeigt, wie sich aus ägyptischen Symbolschriften Alphabete und lineare Kalender entwickelten, die sich jedoch in der säkularen Moderne bis zur "Enge der Zeit" nach Blumenberg beschleunigen können.

Das Thema Zeit verbindet alle Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften von der Physik über die Medien- und Religionswissenschaften bis zur Psychologie und Philosophie. So entstanden lineare Kalender erst in Folge der Alphabetschriften, wobei sich die Linearität in der Säkularität derzeit überschlägt. Schaubild: Michael Blume mit NotebookLM.

Sicher ist: Der weltweite Fossilismus befindet sich in einer wütenden Abwehrschlacht gegen die Energiewende und Energiedemokratie, gestützt durch den Solarpunk. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit Ihnen durch das Medium eines Blogs auch in die Zukunft wirken zu können.

Allen, die bis hierher gelesen haben, wünsche ich von Herzen einen guten Rosch in ein Wissenschaft-und-Solarpunk-Jahr 2026! 🤓🌞

(Das hebräische “Rosch”-Neujahr wurde mit dem hebräischen Erfolgs- und Segenswunsch “hazlacha uwracha” zum judendeutschen “A gude Rosch, hatslohke un brokhe!” und so zur Wurzel des deutschen “Guter Rutsch und Hals- und Beinbruch!”)

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Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft & promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Lehrbeauftragter am KIT Karlsruhe, Wissenschaftsblogger & christlich-islamischer Familienvater, Buchautor, u.a. "Islam in der Krise" (2017), "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019) u.v.m. Hat auch in Krisenregionen manches erlebt und überlebt, seit 2018 Beauftragter der Landesregierung BW gg. Antisemitismus und für jüdisches Leben. Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren für das Fediversum, Wissenschaft und Demokratie, gegen antisoziale Medien, Verschwörungsmythen und den Niedergang Europas.

36 Kommentare

  1. Den Begriff ,Wagenheber-Effekt’ musste ich erst einmal in der Wikipedia nachschauen.
    Wobei, ehrlicher Weise, mich die Ausführungen dort nicht ganz erreichen, u.a. der Hinweis, dass es diesen Effekt nur bei Menschen gibt.
    Kulturelle Techniken sind ja auch im Tierreich dokumentiert und werden entsprechend lokal gepflegt / weitergegeben. Dazu habe ich jedenfalls unterschiedliche Berichte schon mal gelesen, müsste aber für einen Quellennachweis etwas intensiver suchen.
    Die Erfahrung, dass Lehrende durch ihre Tätigkeit selber auch lernen, haben sicher viele gemacht. Das ist ja auch eine wichtige Eigenschaft von Lerngruppen. Wer etwas anderen gut erklären kann, vertieft so immer neu das eigene Verständnis.
    Oder anders gewendet: Ich kann mich in meinem Studium auch an Vorlesungen erinnern, da war mein Eindruck von der dozierenden Person doch eher gemischt, schien sie das Thema höchstens oberflächlich und formal handhaben zu können.

    Bei den Beiträgen, gerade auch wenn sie direkt in Mastodon erfolgen, ist es durch die Beschränkung der Postlänge erforderlich, sich zu diesem Thema klarer zu werden. Das finde ich persönlich eine gute intellektuelle Übung und nutze so gerne den Raum, den Sie mit Ihrem Blogging bzw. Posten offenhalten.

    Diese Räume werden natürlich auch durch gute Bücher, wie Sie schreiben erschlossen und in etwas andere Weise durch das gemeinsame Einschwingen auf Musik. In diesen Tagen bin ich einem Hinweis begegnet, der darauf hinwies, die Kreativität Gottes in der Schöpfung lässt sich sehr gut mit einem musikalischen Bild beschreiben, weil darin dann auch deutlich wird, dass diese schöpferische Kraft nicht distanziert das Kunstwerk sich selbst überlässt, sondern wie – da gibt es auch von den Gebrüdern Talbot eine CD mit diesem Titel – https://johnmichaeltalbot.com/the-master-musician – ein hoffentlich im Grunde harmonisches Gesamt anstoßen kann.

    Eine in meinen Augen wichtige Frage in den Auseinandersetzungen mit dualistischen Akteuren ist, wie es gelingen kann, mit Menschen in einen Dialogmodus zu kommen. Dazu braucht es vermutlich öfter auch einen geschützten privaten Rahmen, also etwas, was die von Ihnen genutzten Medien ergänzt. Mich interessiert besonders, wie es möglich ist, da viele zu ermächtigen, aktiv zu werden und so einen Gegenpol zu bilden zu Tendenzen, die gerade sehr sichtbar Macht zentralisieren, in dem sie (so Brian McLaren in einem Podcast https://beatitudescenter.org/wp-content/uploads/2025/03/Podcast-S1E11-with-Brian-McLaren.mp3)
    – Angst vor einem Feind schüren
    – die Gesellschaft spalten
    – durch massenhafte Lügen die Wahrheit verdunkeln
    – Abweichler unterdrücken

    Vieles wird sonst oft ungewollt schnell dem ähnlich, was man ablehnt, also auch dualistisch.

    • Vielen herzlichen Dank für den dialogischen Druko, @HG Unckell, auf den ich daher auch gerne ausführlicher eingehe!

      Den Begriff ,Wagenheber-Effekt’ musste ich erst einmal in der Wikipedia nachschauen.
      Wobei, ehrlicher Weise, mich die Ausführungen dort nicht ganz erreichen, u.a. der Hinweis, dass es diesen Effekt nur bei Menschen gibt.

      Ja, da bin ich ganz bei Ihnen! Ich habe den sog. Ratchet-Effect als Argument in der Evolutionsbiologie etwa für den langen Hals von Giraffen kennengelernt. Auch beim Vor- und Frühmenschen wird ja von Hunderten, vielleicht Tausenden Mutationen ausgegangen, die das Gehirnwachstum ratsch für ratsch aufsteigerten.

      Kulturelle Techniken sind ja auch im Tierreich dokumentiert und werden entsprechend lokal gepflegt / weitergegeben. Dazu habe ich jedenfalls unterschiedliche Berichte schon mal gelesen, müsste aber für einen Quellennachweis etwas intensiver suchen.

      Ja, das ist seit Jahren Stand der Forschung und hat dazu beigetragen, den Natur-Kultur-Dualismus zu überwinden. Heute gehen eigentlich alle seriös Forschenden in dem Gebiet von einer biokulturellen Evolution auf Basis von Wechselwirkungen aus Natur und Kultur aus, vgl.:

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/biokulturelle-evolution/

      Die Erfahrung, dass Lehrende durch ihre Tätigkeit selber auch lernen, haben sicher viele gemacht. Das ist ja auch eine wichtige Eigenschaft von Lerngruppen. Wer etwas anderen gut erklären kann, vertieft so immer neu das eigene Verständnis.
      Oder anders gewendet: Ich kann mich in meinem Studium auch an Vorlesungen erinnern, da war mein Eindruck von der dozierenden Person doch eher gemischt, schien sie das Thema höchstens oberflächlich und formal handhaben zu können.

      Ganz genau so! Deswegen habe ich den KIT-Reader zur digitalen Aufmerksamkeitsökonomie mit einem Zitat aus dem Talmud eingeleitet (S. 7):

      „Rabbi Chanina sagte: „Viel habe ich von meinen Lehrern gelernt, von meinen Kollegen mehr
      als von meinen Lehrern, und von meinen Schülern mehr als von ihnen allen.“ – Talmud, Taanit 7a

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/files/2024-12-01-KITDigitaleAufmerksamkeitsoekonomieEthikBlumeWS2425.pdf

      Bei den Beiträgen, gerade auch wenn sie direkt in Mastodon erfolgen, ist es durch die Beschränkung der Postlänge erforderlich, sich zu diesem Thema klarer zu werden. Das finde ich persönlich eine gute intellektuelle Übung und nutze so gerne den Raum, den Sie mit Ihrem Blogging bzw. Posten offenhalten.

      Ja, ich habe ja auch lange damit gerungen, wegen des Datenvolumens auf Mastodon Videos zu posten und nutze jetzt lieber Links zu YouTube (auch, um nicht in einer allzu wohligen Blase festzustecken). Und habe zuletzt sehr gute Erfahrungen mit Schaubildern gemacht, die bisweilen zu guten Diskussionen führten. Diesen Kurs möchte ich gerne auch in 2026 fortsetzen.

      Diese Räume werden natürlich auch durch gute Bücher, wie Sie schreiben erschlossen und in etwas andere Weise durch das gemeinsame Einschwingen auf Musik. In diesen Tagen bin ich einem Hinweis begegnet, der darauf hinwies, die Kreativität Gottes in der Schöpfung lässt sich sehr gut mit einem musikalischen Bild beschreiben, weil darin dann auch deutlich wird, dass diese schöpferische Kraft nicht distanziert das Kunstwerk sich selbst überlässt, sondern wie – da gibt es auch von den Gebrüdern Talbot eine CD mit diesem Titel – https://johnmichaeltalbot.com/the-master-musician – ein hoffentlich im Grunde harmonisches Gesamt anstoßen kann.

      Oh, das ist erfreulich, vielen Dank! Wie oben geschrieben habe ich ja in 2025 auch in der katholischen Akademie zu Brixen dazu gesprochen und u.a. bereits ein Video zu meinem Vortragsskript bei der christlichen Band Fries angelegt:

      https://www.youtube.com/watch?v=Zk1ziKguwJk

      Gerne möchte ich auch dieses m.E. sehr wichtige Thema kommendes Jahr vertieft ausrufen – ich habe es in 2025 zwar zum Vortrag & Dialog nach Südtirol, aber leider noch nicht zu bloggen geschafft…

      Eine in meinen Augen wichtige Frage in den Auseinandersetzungen mit dualistischen Akteuren ist, wie es gelingen kann, mit Menschen in einen Dialogmodus zu kommen. Dazu braucht es vermutlich öfter auch einen geschützten privaten Rahmen, also etwas, was die von Ihnen genutzten Medien ergänzt. Mich interessiert besonders, wie es möglich ist, da viele zu ermächtigen, aktiv zu werden und so einen Gegenpol zu bilden zu Tendenzen, die gerade sehr sichtbar Macht zentralisieren, in dem sie (so Brian McLaren in einem Podcast https://beatitudescenter.org/wp-content/uploads/2025/03/Podcast-S1E11-with-Brian-McLaren.mp3)
      – Angst vor einem Feind schüren
      – die Gesellschaft spalten
      – durch massenhafte Lügen die Wahrheit verdunkeln
      – Abweichler unterdrücken

      Vieles wird sonst oft ungewollt schnell dem ähnlich, was man ablehnt, also auch dualistisch.

      Danke & ein großes Ja! Zwar gehe ich nach nun doch schon jahrelangen Beobachtungen davon aus, dass antisoziale Konzernmedien durch algorithmisches Neurohacking die zwischenmenschlichen Dialoge geradezu sabotieren – aber gerade auch feindselige Dualisten und Empörungssüchtige werden selten bereit sein, Facebook, Meta, X & Co. den Rücken zu kehren. Diese Menschen lassen sich – wenn überhaupt – allenfalls noch im direkten Gespräch erreichen.

      Andererseits “folgen” mir aber auch einige Dualisten seit meinem Abschied von X auf Mastodon und haben dort auch bereits – erfolglos – Trolling versucht. Immer noch werde ich von einigen Hatern v.a. aus dem Ausland eifrig gelesen und konnte so erst vorhin Erfreuliches posten:

      Gerade gejubelt: #Prebunking funktioniert!!! 🤩

      Hatte die Tage zur #Trump – Kampagne gegen @hateaid gewarnt, dass wir mit #Digitalgewalt gegen die kommende #LandtagswahlBW rechnen müssen. Möchte am 19.1.26 mit Carlo #Masala in #Stuttgart darüber reden. 🇪🇺🇺🇸🤔

      Nun jammern nichteurop. X – er, die schon lange gegen demokratische Parteien & Politikerinnen aus #BadenWuerttemberg hetzen, ich würde damit per #Fediverse „Verschwörungserzählungen“ verbreiten. 🤣

      Prebunking wirkt! 🥰🙌

      https://sueden.social/@BlumeEvolution/115804260044223553

      Von der auch noch durch KI verstärkten Wirkung des Bloggens – den ich mit meinen Studierenden als Blog – Ripple – Effekt erkunden möchte – bin ich immer wieder positiv überrascht und freue mich sehr, auch im kommenden Jahr mit Ihnen & vielen dialogisieren zu dürfen!

      Ihnen Dank für Ihre sehr angenehme, konstruktive Dialogweise und von Herzen einen guten Rosch in 2026! 🙌

      • 2025 ist somit fast durchgestanden. Es war das nächste völlig bekloppte Jahr in Folge. Eigentlich ein verrücktes Jahr, aber das neue Normal ist verrückt, insofern war dieses Jahr nicht besonders überraschend.

        Auf persönlicher Ebene lässt mich 2025 bis heute tief in den Abgrund gucken. Doch vielleicht bekomme ich alles noch irgendwie gerettet. Zumindest bietet mein Mikrokosmos mehr Hoffnung als das Weltgeschehen. Ich bin froh über schlaue Dialogorte wie diesen hier, der für mich lehrreich ist und manchmal Trost spendet.

        In einer Woche zieht bei uns die Wärmepumpe ein. Dann sind die größten Eckpfeiler unserer energetischen Haussanierung abgeschlossen. Dann folgen die kleineren Baustellen, wie mehr Wasserspeicher, mehr PV, hoffentlich Entsiegelung des Hofes und mehr Wandbegrünung.

        Außerhalb meines Einflussbereiches wünsche ich mir, dass noch mehr Menschen beim Solarpunk mitmachen. Einen großen gesellschaftlichen veganen Ruck würde ich abfeiern.

        Und mögen die liberalen Demokratien erstarken. Auf dass sie solidarisch mit allem Leben umgehen und nicht weiter Festungsmauern vor den kommenden klimatischen Todeszonen errichten.

        Allen Autokraten und Kriegstreibern wünsche ich einen vorzeitigen Ruhestand und viele bunte Furunkel an die Hinterteile, der Presse und allen Menschen den Mut zur Wahrheit.

        Euch Lieben hier wünsche ich einen guten Rutsch und alles Gute für das nächste Jahr. Mögen wir alle positiv überrascht werden.

        • Ganz herzlichen Dank für Deinen starken Jahreswechsel-Druko und unsere vielen, guten Dialoge in 2025, lieber @Hui Haunebuh! 🙌

          Du warst & bist für mich unglaublich motivierend, weil Du entschlossen wie kaum jemand sonst wissenschaftliche Erkenntnisse gegen Antisemitismus, für Solarpunk & dialogischen Monismus auch in Dein reales Leben übertragen hast! Und dies auch noch dialogisch reflektierst, über Schwierigkeiten wie auch Erfolge berichtest. 🙏

          Da ich ja sonst überwiegend mit Reaktanz, Externalisierung und Verschwörungsmythen zu ringen habe, kannst Du vielleicht erahnen, was mir Deine beispielhafte Präsenz an Ermutigung bedeutet! 🙌

          Auch wegen engagierter Menschen wie Dir konnte ich heute Morgen auf Mastodon hoffnungsvoll posten:

          Guten Morgen – Tässle Kaffee ☕️?

          Vieles ist auch gut geworden. Als ich 2019 meinen #Facebook – Account löschte, galt dies noch als so fresh, dass es in den #heute – Nachrichten kam! 🤓👇

          Inzwischen ist die Abkehr von antisozialen #Konzernmedien ein Trend, #Medienethik & #Medienbildung boomen & ich unterstütze den #DigitalIndependenceDay (kurz #DiD) nach @marcuwekling 🙏🇩🇪🇪🇺👍!

          Wünsche allen einen guten #Rosch & freue mich aufs #Fediverse auch in 2026!

          https://sueden.social/@BlumeEvolution/115812595938052122

          Auch finde ich den Account-Namen „Hui Haunebuh“ richtig gut gewählt! 😌👍

          Habe gemeinsam mit Deinen Lieben einen guten Rosch in ein erfülltes 2026! Ich würde mich freuen, von Dir weiterhin immer wieder dialogisch lesen zu dürfen! 🖖

  2. 2+2=4

    Der Kontinental-Konsens ist: 2+2 = alles Mögliche außer 4

    Der Rest ist die logische Folge.

    Wir sitzen in einem Escape Room, der von einer Stahltür verschlossen ist, gesichert mit einem Zahlenschloss mit einer einstelligen Zahlenkombination. Wir probieren alles aus, außer die 4 zu drücken, tauschen die Mannschaften, die daran herumspielen dürfen, während der Rest in Frust und Depression versinkt, weil er langsam begreift, er wird in diesem Raum verhungern und nie wieder das Tageslicht sehen.

    Einige rollen sich zu Embryos zusammen und lutschen am Daumen. Nennt man Regression. Auch eine Reaktion auf Frust und Ohnmacht.

    Die Nationen Europas existieren einzig und allein für den Krieg. So war es schon immer: Ob zwei Wikinger kräftig Weizen fressen und mit den Äxten üben, um sich irgendwann gegenseitig die Dörfer zu brandschatzen, ob wir in die Welt hinausziehen und Imperien ausplündern, um uns irgendwann einen Weltkrieg gönnen zu können – wir bauen über Jahrzehnte einen Scheiterhaufen und brennen uns darauf nieder.

    Und wenn wir über all die Jahrzehnte des Friedens nicht auf den Geschmack gekommen sind, wenn wir nicht gelernt haben, die Axt zu schwingen, um Häuser zu bauen statt sie zu zerstören – dann haben wir in Europa einfach nur den nächsten Scheiterhaufen gebaut.

    Stolz ist der Lohn der Sklaven – eine billige Droge, mit der man sie zudröhnt, damit man ihnen kein Brot geben muss. Und wir hungern uns gezielt in Frust und Wut und spritzen uns das ganz harte Zeug von der Rechten: Die Berserker mampfen Panzerschokolade und steigern sich in den Blutrausch hinein, um endlich wieder morden und plündern zu können. Endlich wieder Krieg!

    Mich interessiert Krieg, weil auch in mir irgendwo ein kleiner Berserker wohnt. Doch im realen Leben interessiert mich nur, wie man ihn verhindert. An einem Projekt, das nur dazu dient, ihn herbeizuführen, arbeite ich nicht. Wenn ich ihm nicht entkommen kann, verkrieche ich mich in der Ecke und lasse es über mich ergehen.

    Wir brauchen einen Staat in Europa. Damit sich unsere Wikinger-Dörfer nicht gegenseitig zerstören, sondern gemeinsam nach Außen gehen, wo die Ressourcen sind. Genau wie Skandinavien, ist Europa relativ arm an Ressourcen. Wir müssen in die Welt hinausgehen, um nicht zu verkümmern. Aber auf Raubzüge habe ich keinen Bock – mir sind die Wikinger lieber, die Städte und Handelswege gegründet haben, bis nach Konstantinopel. Im Süden hießen sie Griechen.

    Irgendwann wählten sie sich einen Rurik, um Frieden zwischen ihnen zu schaffen. Später wählten sie sich einen Khan, indem sie einfach nicht Frieden halten konnten, bezahlten bitter dafür und zahlen immer noch unter dem Zaren. Die Griechen wählten sich so einen Alexander, einen Kaiser in Rom, einen Sultan, einen Hitler, denn irgendwann war es für sie zu spät, sie waren zu schwach, selbst ihr Schicksal zu wählen.

    Sie machen es schon richtig, indem Sie sich in einer Ecke des Escape Rooms eine schöne, heile Welt aufbauen, in der Sie Hoffnung am Leben halten. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das ein Kloster werden soll, das das Wissen der Antike über die finsteren Jahrhunderte aufbewahrt und eine Mission vorbereitet, um sich die Welt zurückzuholen, oder Prinz Prosperos Märchenschloss auf dem höchsten Berggipfel des sinkenden Atlantis, wo die Eliten Partys feiern, während die Haie das Meer unter ihnen rot färben.

    So ein Disney-Schlösschen, ein Sanssouci für dicke, weiße Dinosaurier, einen Elfenbeinturm für die Drachen mit ihren geraubten Schätzen, kann sich ein Trump bauen, der hat sein Avalon, sein Inselchen fernab der Realität, von der Größe eines Kontinents. Dort kann man alle Probleme einfach über Bord werfen, sich mit Schätzen und Beute beladen und der Welt davon segeln. Das war Amerika schon immer – das Flüchtlingsheim für Probleme, mit denen Europa nicht fertig wurde, das umso mächtiger wurde, je mehr Europa an der Selbstgefälligkeit seiner Völker und Könige scheiterte.

    Bei uns sind von solchen Schlössern nur ein paar Touristenattraktionen übrig geblieben, in Bayern, in Paris, in Berlin. Überall sonst haben die Haie gewonnen und das Land in Blut getaucht, und die meisten Märchenschlösser sind allen möglichen Wikingern zum Opfer gefallen.

    Irgendwo gibt’s immer eine Revolution im Salon mit Champagner-Glas, und die kriegt am Ende vom Volk meist einen Korb unter der Guillotine. Zu wenig zu spät, die Privilegien des Ancien Régime bleiben unangetastet, die Klüngel bleiben allmächtig und sabotieren alles, was dem Land die Schlinge vom Hals ziehen möchte, Etepetete – was sehen Sie, wenn Sie sich Obama oder Biden oder Merz oder Macron ansehen?

    Ich sehe die Herrschaft des Terrors und Napoleon. Ich sehe Weimar und Hitler. Ich sehe Wikinger, die von ihren Häuptlingen die Nase voll haben und Amok laufen, vom eigenen Dorf bis hinter den Horizont.

    Liebe, auch Nächstenliebe, ist eine Mischung aus Angst und Verachtung. Im Moment sind beide Zutaten getrennt, und der Topf dazwischen, wo die GroKo gemischt wird, schmilzt dahin. Diese Liebe kriegt nämlich gar nix mehr auf die Reihe, da gibt’s weder Hoffnung noch Suppe, also laufen die Leute davon. Nicht die Liebe ist falsch. Sondern das Können, die Mittel, die ihr zur Verfügung stehen, um sich auf Erden zu behaupten.

    Glaube, Liebe, Hoffnung, geben Ihnen die Kraft, die Motivation, irdische Probleme zu lösen. Aber nicht die Lösungen. Die diktiert Ihnen die irdische, materielle Welt mit ihren Naturgesetzen und Spielständen.

    2+2=4. Ohne 4 läuft Ihnen eine 2 Amok und die andere liegt winselnd in der Ecke herum. Und genau das hat jeder von uns gerade in seinem Kopf und in der Welt um ihn herum.

    Ihnen auch einen guten Rutsch.

    • Lieben Dank, @Paul S. – bei Lesen dieser Textflut von Ihnen schmunzelte ich gerade sehr!

      Denn es ist ja der Grundirrtum der reaktanten Rechtsmimesis – sich selbst für realistisch zu halten.

      Doch wie ein direkter Kommentar zu 2 + 2 = 4 verbreitet sich gerade die Nachricht, dass fossile Konzerne in Bayern um die Genehmigung zur Stilllegung von Gasspeichern bitten – diese rechnen (!) sich einfach nicht mehr!

      https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101061214/gasspeicher-in-bayern-zwei-grosse-anlagen-werden-stillgelegt.html

      Habe dazu just heute Morgen auf Mastodon gepostet:

      2025 setzten sich erneuerbare #Friedensenergien auch als #Wohlstandsenergien durch: #Solarstrom boomte weltweit durch die Rekord – niedrigen #Gestehungskosten v.a. in #Asien & #Afrika.

      In #Europa klammern sich noch fossile #Konzerne & deren Lobbys in #Medien & #Politik an die #Gewaltenergien von #Erdöl & #Erdgas.

      Aber #Solarpunk – Energiespeicher wie #Batteriespeicher & grüner #Wasserstoff gewinnen auch in #Bayern, vgl. #Wunsiedel. Der #Fossilismus geht bereits pleite.

      Tja, @Paul S., Mathematik ist da ganz klar: Wer rechnen kann, wird Solarpunk! 🌞➕💡

      https://sueden.social/@BlumeEvolution/115807792523757566

      Auch Ihnen von Herzen einen guten Rosch in 2026! 🙌

  3. Herzlichen Dank!

    Ihre Blogposts sind lehrreich und gut verständlich geschrieben. Allerdings sind neue Begriffe nicht sofort umfassend zu verstehen, aber die Anwendung auf konkrete Beispiele hilft sehr.

    2025 brachte neue Herausforderungen. Auch weil viel Gemeinsamkeit weiterhin verloren geht und Spaltungen sich vertiefen.

    Ein besonderes Highlight 2025 war für mich Ihr Vortrag im Hospitalhof in Stuttgart, und ich erinnere mich gerne an unsere persönliche Begegnung.

    Es liegt mir fern, über die zahlreichen Herausforderungen im Jahr 2026 hier einen langen Aufsatz zu schreiben.

    Aber folgendes ist mir wichtig: 2026 werden wir durch die Landtagswahlen in mehreren Bundesländern vielleicht wirklich an einer historischen Kreuzung stehen. Die Möglichkeit von AfD Landesregierungen mit absoluter Mehrheit ist außerordentlich beunruhigend! Deshalb müssen Demokratinnen und Demokraten zusammenhalten.

    Ein Thema liegt mir besonders am Herzen: Die jungen Menschen. Nach der Gründung des Vereins Wendepunkt Deutschland durch Mitglieder sehr verschiedener Parteien bedarf es dringend der Klärung, wie der Parteiennachwuchs zur Zukunft der Demokratie steht.

    Es wird jetzt entscheidend sein, wie schnell und konsequent die Parteivorsitzenden Merz bzw. Bas/Klingbeil das was da passiert ist, ahnden werden.

    Eines muss uns allen aber klar sein: Wir müssen den jungen Leuten echte Möglichkeiten der Mitwirkung an politischen Entscheidungen geben. Verliert die Demokratie die jüngere Generation, verlieren wir als Gesellschaft.

    Vielen Dank für den intensiven Meinungsaustausch 2025, verbunden mit der Hoffnung, mich auch im nächsten Jahr beteiligen zu können.

    Bücher, die ich 2025 gelesen habe und die mich sehr nachdenklich machen, sind “Freiheitsschock” von Ilko-Sascha Kowalczuk (damit bin ich noch nicht ganz durch), “Den Bach rauf” von Robert Habeck und Ihre Neuauflage von “Verschwörungsmythen”.

    Musikalisch endet das Jahr bei mir traditionell mit “Die Fledermaus” von Johann Strauss (Sohn) in einer Inszenierung von Otto Schenk, der dieses Jahr mit 94 Jahren gestorben ist.

    Ihnen wünsche ich einen guten Rutsch und alles Gute für 2026!

    • Vielen Dank, @Marie H., dass Sie diesen Wissenschaftsblog quer durch das Jahr 2025 mit immer wieder neuen, kritischen und auch konstruktiven Drukos vorangebracht haben!

      Am 20.12.2025 posteten Sie einen Dreisatz, der mich zum Jahresende nachdenklich und auch demütig gestimmt hat:

      Ich werde dieses Weihnachten so begehen, als wäre es das Letzte. Mit meinen Lieben. Musik wird mich dabei begleiten.

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/tage-der-enthuellung-weihnachten-allein-im-all/#comment-191717

      Hier begegneten sich Zeit, Musik und Beziehungen in der Bedeutung, die sich auch nach meiner Einschätzung haben. Wofür lohnt es sich zu leben? Wobei hilft uns Musik? Ist eine Welt mit immer mehr Produkten und zugleich immer mehr Einsamkeit wirklich “reich”?

      Ich gebe offen zu, dass mich die Geschwindigkeit von zwei Medienrevolutionen oft auch an die Grenzen bringt und es mir sicher nicht immer gelingt, neue Begriffe dafür zu prägen und zu kommunizieren. Deswegen habe ich zum Jahresende einfach mal Schaubilder und Erklärvideos zu bereits bestehenden Texten produziert & überlege noch, wie ich Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation in 2026 besser balancieren könnte.

      Das Tässle Kaffee von heute morgen ging deshalb auf die komplexen Begriffsarbeiten zu Neurohacking, Aufmerksamkeitsökonomie, Thymotisierung zurück:

      Guten Morgen – Tässle Kaffee ☕?

      Mein letztes #Schaubild in 2025 behandelt die Gefahren von Konzern – #Neurohacking für den zwischenmenschlichen #Dialog.

      Es basiert auf meinem KIT-Reader von letztem Jahr mit einem #Mastodon – Eingangszitat von @afelia (S. 7): „Was uns wirklich die #Demokratie kosten wird, ist die #Aufmerksamkeitsökonomie.“

      Als besserer Weg wird das nicht-kommerzielle #Fediversum vorgestellt.

      Die Textquelle als pdf hier:

      https://sueden.social/@BlumeEvolution/115806968409519403

      Das Schaubild selbst möchte ich im neuen Jahr ebenfalls auf den Blog stellen, zuvor jedoch noch eine Anregung aus einer Fediversum-Rückmeldung einarbeiten.

      Sehr gerne und zustimmend möchte ich auch Ihre Beobachtungen zum Zustand der Bundespolitik aufgreifen. Sie schrieben:

      Ein Thema liegt mir besonders am Herzen: Die jungen Menschen. Nach der Gründung des Vereins Wendepunkt Deutschland durch Mitglieder sehr verschiedener Parteien bedarf es dringend der Klärung, wie der Parteiennachwuchs zur Zukunft der Demokratie steht.

      Es wird jetzt entscheidend sein, wie schnell und konsequent die Parteivorsitzenden Merz bzw. Bas/Klingbeil das was da passiert ist, ahnden werden.

      Eines muss uns allen aber klar sein: Wir müssen den jungen Leuten echte Möglichkeiten der Mitwirkung an politischen Entscheidungen geben. Verliert die Demokratie die jüngere Generation, verlieren wir als Gesellschaft.

      In meiner Wahrnehmung haben sowohl die Bundes-Vorsitzenden von CDU, SPD und CSU zunehmend auch die eigene Parteibasis gegen sich aufgebracht – jener der FDP hat sich ja 2025 nach einer desaströsen Wahlniederlage aus dem Bundestag verabschiedet, auch die Namensgeberin des BSW steht vor einem Scherbenhaufen.

      Nach meiner Auffassung haben wir es dabei mit einem medialen und damit auch politischen Wandel zu tun, der von Einzelpersonen kaum mehr abgefangen werden kann. Auch das habe ich oben im Blogpost thematisiert.

      Demnach wurde nach dem Bau der Berliner Mauer durch das DDR-Regime Ende 1961 durch Konrad Adenauer die parlamentarische Konsensdemokratie des deutschen Grundgesetz durch von Parteivorsitzenden verhandelte Koalitionsverträge und von Parteivorsitzenden dominierte Koalitionsausschüsse praktisch ausgehebelt. Die in unserer Verfassung als stark und unabhängig angesetzten Mitglieder des deutschen Bundestag (MdB) wurden letztlich dazu gezwungen, sich parlamentsfernen Beschlüssen durch eine übersteigerte Fraktionsdisziplin als Parteisoldaten zu unterwerfen.

      In der damaligen Krisenzeit kann ich diese Weichenstellungen durch Konrad Adenauer verstehen und werde ihm an seinem 150. Geburtstag am 5. Januar 2026 in Ehren gedenken.

      Doch leider wurde und wird diese damalige Notlösung von kleineren Geistern weitergeführt und nach und nach die besten und also geistig unabhängigen Leute aus den Parlamenten gedrängt. So wurde Roderich Kiesewetter (CDU) noch in 2025 politisch, öffentlich und gegen den Geist unseres Grundgesetzes gedemütigt. Ich hatte auch dagegen auf dem Vlog noch protestiert:

      https://www.youtube.com/shorts/wEWScC_6AI0

      Wie Sie wissen, halte ich auch die Einsetzung einer von Parteivorsitzenden bestimmten “Rentenkommission” gegen den deutschen Bundestag für einen gefährlichen Fehler. Ich blicke wirklich bange darauf, ob Friedrich Merz, Lars Klingbeil und Bärbel Bast dessen “Empfehlungen” noch durchbekommen und frage mich, wie sich der Parteivorsitzende Markus Söder – der ja nicht einmal MdB ist – dazu verhalten wird.

      Aus meiner Sicht wäre es demokratisch und politisch klüger gewesen, die Abgeordneten des deutschen Bundestages selbst über die dringend notwendigen Reformen offen diskutieren und beschließen zu lassen. Hier übernehmen die Parteivorsitzenden und ihre “Kommissionen” eine Rolle, die ihnen das deutsche Grundgesetz niemals eingeräumt hat. Und ich meine: Wenn wir selbst unsere Verfassung und unsere Parlamente nicht mehr ernst nehmen, werden wir sie auch nicht glaubwürdig gegen den fossilen Faschismus verteidigen können.

      Einen Erklärfilm zu meiner diesbezüglichen Rede beim Weltethos-Institut an der Uni Tübingen:

      https://youtu.be/BeGhV302gR4

      Ihnen von Herzen Dank für Ihre mir sehr wichtigen Beiträge und einen guten Rosch gemeinsam mit Ihren Lieben ins Jahr 2026! 🙌

      • Sie haben einige sehr spannende Fragen gestellt, und ich gebe gerne meine letztendlich nicht voll erschöpfenden Antworten.

        Wofür lohnt es sich zu leben?

        Jeder Mensch kann einen Beitrag dazu leisten, die Welt ein bisschen besser zu machen. Ein Beispiel ist der Solarpunk.

        Aber die Antwort auf diese Frage muss jeder und jede für sich aus seinem persönlichen Blickwinkel geben. Meiner Erfahrung nach verändert sich die Einstellung in dieser Frage mit dem Alter und durch Schicksalsschläge, Erfolg/Misserfolg etc.

        Wobei hilft uns Musik?

        Ich kann und will hier nicht für Andere sprechen und will deshalb ein paar eigene Erfahrungswerte beschreiben.

        Musik hat direkten Einfluss auf unsere Gefühle, unsere aktuelle Stimmung (“O du fröhliche” im gutbesuchten Gottesdienst an Heiligabend gemeinsam zu singen, begleitet von der Orgel oder dem Posaunenchor, berührt mich immer noch sehr).

        Musik schafft Erinnerungen – gute und schlechte. Es sind die schönen Erinnerungen, die wir mit Musik verbinden, die uns in manchem schweren Moment tragen.

        Musik gibt manchen Texten noch zusätzliches Gewicht.

        Womit ich die Antwort auf Ihre dritte Frage verbinde, ob immer mehr Produkte, aber auch immer mehr Einsamkeit, die Welt wirklich “reicher” machen.

        Auch nach vielen Jahren stimmt das Gedicht, das der Showmaster Heinz Schenk (1924-2014) formulierte. Der Komponist Franz Grothe (1908-1982) schuf 1978 die Melodie dazu.

        Es ist alles nur geliehen,
        Hier auf dieser schönen Welt,
        Aller Reichtum, alles Geld.

        Es ist alles nur geliehen,
        Jede Stunde voller Glück,
        Musst du eines Tages gehen,
        Lässt du alles hier zurück.

        Man sieht tausend schöne Dinge,
        Und man wünscht sich dies und das,
        Nur was gut ist und was teuer,
        Macht den Menschen heute Spass.

        Jeder will noch mehr besitzen,
        Zahlt er auch sehr viel dafür,
        Keinem kann es etwas nützen,
        Es bleibt einmal alles hier.

        Jeder hat nur das Bestreben,
        Etwas Besseres zu sein,
        Schafft und rafft das ganze Leben,
        Doch was bringt es ihm schon ein?

        Alle Güter dieser Erde,
        Die das Schicksal dir verehrt,
        Sind dir nur auf Zeit gegeben
        Und auf Dauer gar nichts wert.

        Darum lebt doch euer Leben,
        Freut euch auf den nächsten Tag,
        Wer weiß schon auf diesem Globus,
        Was der Morgen bringen mag.

        Freut euch an den kleinen Dingen,
        Nicht nur an Besitz und Geld,
        Es ist alles nur geliehen,
        Hier auf dieser schönen Welt.

        Ich wünsche Ihnen einen tollen Silvestertag und kommen Sie gut ins neue Jahr.

        • Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihren freundlichen Kommentar, @Marie H., den ich von gestern freudig ins neue Jahr mitgenommen habe und auf den ich hier gerne ausführlicher eingehe:

          Wofür lohnt es sich zu leben?

          Jeder Mensch kann einen Beitrag dazu leisten, die Welt ein bisschen besser zu machen. Ein Beispiel ist der Solarpunk.

          Hier stimme ich Ihnen völlig zu und halte dies auch für eine legitime Antwort auf die philosophische Anthropodizee-Frage ob ein Recht darauf bestünde, weitere Menschen (d.h. Kinder) in die Welt zu bringen. Aus meiner Sicht als dialogischer Monist ist dies der Fall, da jeder einzelne Mensch einzigartige Taten, Potentiale und Perspektiven in das universale Gespräch einbringt, die es ohne sie oder ihn so nicht geben würde. Ich meine, dass sich so auch die biblische Idee der Ebenbildlichkeit des Menschen mit der säkularen Formulierung der Menschenwürde vereinbaren lässt.

          Aber die Antwort auf diese Frage muss jeder und jede für sich aus seinem persönlichen Blickwinkel geben. Meiner Erfahrung nach verändert sich die Einstellung in dieser Frage mit dem Alter und durch Schicksalsschläge, Erfolg/Misserfolg etc.

          Genau so ist es, auch dazu stimme ich aus ganzem Herzen zu. So habe ich zu diesem Jahreswechsel als Christ und Demokrat, als Wissenschaftler und Solarpunk den Vorschlag von “Blutspende statt Böllern” gemacht, vgl.:

          https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/drk-blutspenden-statt-thymos-trump-boellern-gedanken-zur-mimesis-am-neujahrstag-2026/

          Dabei muss jedoch klar sein, dass dies keine allgemeine Vorschrift sein kann, sondern nur jene Menschen ansprechen soll, die sich körperlich und geistig in der Lage für das Blutspenden erfahren. Es gibt wahrlich genug weitere Möglichkeiten, auch rund um Neujahr Gutes zu tun wie zum Beispiel den eng verwandten, kirchlichen Spendenaufruf “Brot statt Böllern”.

          Auf den auf Mastodon vorgebrachten Vorschlag, nur noch jenen den Erwerb von Böllern zu gestatten, die zuvor Blut gespendet haben, habe ich daher dialogisch geantwortet:

          Nette Idee – doch dies würde m.E. wiederum Menschen diskriminieren, die etwa aus gesundheitlichen Gründen keine #Blutspende vornehmen können oder sollten.

          Auch bin ich als dialogischer Monist der Überzeugung, dass moralisch gute Taten jeder Art auf #Freiwilligkeit basieren. Wer etwa nur für #Geld , #Anerkennung oder #Privilegien Blut spendet, tut zwar auch Gutes, jedoch nicht um der anderen Menschen willen.

          Dennoch danke ich Dir für die dialogisch anregende Idee! 🤓🙏🩸

          https://sueden.social/@BlumeEvolution/115820817623331834

          Wobei hilft uns Musik?

          Ich kann und will hier nicht für Andere sprechen und will deshalb ein paar eigene Erfahrungswerte beschreiben.

          Musik hat direkten Einfluss auf unsere Gefühle, unsere aktuelle Stimmung (“O du fröhliche” im gutbesuchten Gottesdienst an Heiligabend gemeinsam zu singen, begleitet von der Orgel oder dem Posaunenchor, berührt mich immer noch sehr).

          Musik schafft Erinnerungen – gute und schlechte. Es sind die schönen Erinnerungen, die wir mit Musik verbinden, die uns in manchem schweren Moment tragen.

          Musik gibt manchen Texten noch zusätzliches Gewicht.

          Vielen herzlichen Dank – auch hier stimme ich Ihnen völlig zu. In Vorbereitung meines Musik-Vortrages in Brixen, Südtirol las ich unter anderem das neue und große Buch “Philosophie der Musik” von Christoph Türcke. Und ich hoffe sehr, auch in 2026 weiter interdisziplinär an meiner “Der Sinn der Musik ist Hoffnung”-These arbeiten zu dürfen.

          Womit ich die Antwort auf Ihre dritte Frage verbinde, ob immer mehr Produkte, aber auch immer mehr Einsamkeit, die Welt wirklich “reicher” machen.

          Ja, das scheint mir eine und vielleicht gar “die” zentrale Sinnfrage zu sein. Was ist ein “reiches” Leben, was eigentlicher “Reichtum”?

          Gerade auch im Zusammenhang mit Musik und unserer Zeit hörte ich die Tage eine wundervolle Podcast-Folge des Bayerischen Rundfunks vom Weihnachtstag 2025: “MUSIK LEBEN FRÜHER – Wovon Komponisten damals lebten”

          In dieser wunderbaren Podcast-Folge von Markus Vanhoefer erfahren wir unter anderem, dass das erste auch für nichtadelige Gäste zugängliche Musikkonzert des Barock am 30. Dezember 1672 vom Geiger und Flötisten John Banister (1630 – 1679) ausgerichtet wurde! Der Zutritt zur Konzertmusik kostete dabei je einen Schilling.

          https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:60999d71f9008f35/

          Zu Neujahr konnte ich mit meiner Frau und mit Freunden auch das Musikspiel Hitster spielen, das uns unsere Kinder zu Weihnachten geschenkt haben. Andere mögen so etwas für wertlos oder allzu billig halten – für mich drücken gemeinsames Spielen, gemeinsame Musik den Inbegriff von menschlicher Lebensfülle, ja von Reichtum aus.

          Auch nach vielen Jahren stimmt das Gedicht, das der Showmaster Heinz Schenk (1924-2014) formulierte. Der Komponist Franz Grothe (1908-1982) schuf 1978 die Melodie dazu.

          Ganz herzlichen Dank auch für dieses Gedicht, das mich schon jetzt berührt und das ich in meine zukünftigen Arbeiten zur Musik- und Medienpsychologie aufnehmen werde.

          Ihnen von Herzen Dank und ein frohes, neues Jahr 2026! Ich freue mich auf noch viele Dialoge mit Ihnen, @Marie H.! 🙏🎶🖖

          • Herzlichen Dank und ein gutes neues Jahr 2026 wünsche ich Ihnen.

            Sehr gefreut habe ich mich über den Link zum Musikpodcast.

            Interessant, das Thema Komponisten und ihre Musik aus dem monetären Blickwinkel zu betrachten.

            Übrigens: Der im Beitrag erwähnte Franz Anton Hoffmeister wurde in Rottenburg am Neckar geboren.

            Dass Mozart sich auf so vielen Spielplänen mit mehreren Opern findet, zeigt auch, dass er sich trotz des sich wandelnden Musikgeschmacks des Publikums halten konnte. Und das seit über 200 Jahren.

            Neben diesen großen Namen gab es eine Vielzahl von Komponisten, die heute ebenso wie ihre Werke vergessen sind. Michele Carafa, Freund von Rossini und seinerzeit ein ebenso bekannter Komponist? 2024 führte man beim Festival “Rossini in Wildbad” seine Oper “Masaniello” auf.

            Welche Opern bekannter Komponisten des 19. Jahrhunderts wie Louis Spohr oder Heinrich Marschner oder selbst eines Giacomo Meyerbeer finden sich auf den Spielplänen? Selten bis nie, wobei Meyerbeer noch die besten Chancen hat.

            2026 würde Dame Joan Sutherland 100 Jahre alt. BR Klassik schreibt: “Wie kaum eine zweite hat die australische Diva Joan Sutherland unbekannte Opern wieder in die Spielpläne geholt oder sogar noch unbekanntere Arien aufgenommen.”

            Dass die Spielpläne hauptsächlich aus Mozart, Wagner, Verdi, Puccini und Richard Strauss bestehen, zeigt, dass selbst Rossini, Donizetti, viele frz. Komponisten – von tschechischen etc ganz zu schweigen, auch heute finanziell nicht auf Rosen gebettet wären. Imho.

            Von den wunderbaren Werken von Komponistinnen will ich gar nicht erst anfangen.

            Die Musikgeschichte verdankt es oft den Machern von Festivals, wenn Unbekanntes wiederentdeckt wird. 2023 in Stuttgart durch “Il Gusto Barocco” die Oper “L’Ercole Amante” von Antonia Bembo.

            Frieder Bernius, der mit dem Kammerchor Stuttgart mehrere Jommelli-Opern aufgenommen hat.

            Die Liste ließe sich fortsetzen.

            Einen Stuttgarter, der in London erfolgreich war, kann ich nicht unter den Tisch fallen lassen: Sir Julius Benedict.

            Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung unserer Kommunikation auf Ihrem Blog.

  4. Bleiben wir gewiss, Herr Dr Blume, daß der liebe Gott auch mit Ihnen ein Einsehen haben wird in die vielfältigen Ergebnisse Ihrer Prompts, die Sie als Quintessenz Ihrer Fleißarbeit Ihrer Audience vermitteln.

    Woran auch das ggf kaum etwas zu ändern vermag?

    Vlt an einem ggf etwas cartesianisch geronnnen wirkenden Weltbild von Leben als Automat?

    Als Perspektive vlt okay – als Konzept indes?

    Beste Wünsche zum Jahreswechsel

    • Ja, @mentalsports – ich bin mir bewusst, auf die g’ttliche Gnade ebenso angewiesen zu sein wie alle anderen auch. Ich halte mich nicht für heilig und schon gar nicht für unfehlbar. Dialog heißt ja auch – einander einzugestehen, wie vieles noch immer unklar ist.

      Und ob mein wissenschaftliches Solarpunk-Engagement “kaum etwas zu ändern vermag?”

      Diese Frage stelle ich mir auch immer wieder. Und meine persönliche Antwort darauf lautet: Selbst, wenn es vielleicht nicht genug war, so will ich es doch wenigstens versucht haben. Schon beim Sonderkontingent Irak war ich mir der Risiken des Scheiterns völlig bewusst. Aber ich musste es dennoch versuchen. Denn jedes Leben zählt.

      Ihnen Dank für Ihr wiederkehrendes Interesse und einen guten Rosch in ein auch mental gesegnetes 2026! 🙏🙌

  5. @Michael 30.12. 10:38

    „dass fossile Konzerne in Bayern um die Genehmigung zur Stilllegung von Gasspeichern bitten – diese rechnen (!) sich einfach nicht mehr!“

    Eigentlich eine gute Nachricht. Diese Gasspeicher können dann demnächst zum saisonalen Speichern von Wasserstoff genutzt werden. Wenn immer weniger Erdgas gebraucht wird, werden weitere Erdgasspeicher folgen, und die können dann neben Wasserstoff auch Biogas für den Winter vorhalten.

    So behalten diese Investitionen ihren Wert, und fördern dabei die weitere Energiewende.

    • Danke & Zustimmung! 🙌

      @realbloginsta postete gerade dazu auf Mastodon an mich, so dass ich es hier zitieren möchte:

      Das scheint mir die Folge davon zu sein, rein betriebswirtschaftliche Terminologie wie eben Arbeit als Produktionsfaktor (und Investitionen in diesen: Humankapital) politisch oder sogar ethisch weiterzuverwenden und den Wert eines Menschen auf seinen ökonomischen Nutzen zu reduzieren. Wirtschaft aber muss dem Menschen, der Gesellschaft dienen, allen Menschen, nicht nur einer erlesenen Clique, nicht umgekehrt der Mensch der Wirtschaft.

      https://social.cologne/@realbloginista/115808330168526046

      Und so sehe ich das auch, habe wie folgt geantwortet:

      Ja, genau so sehe ich das auch, @realbloginista 🙏👍

      Und ich bin da auch kein Laie, sondern habe vor dem Studium eine #Finanzausbildung bei einer #Bank mit Auszeichnung absolviert.

      Aus meiner Sicht stecken die meisten leider immer noch im #Cyberpunk – Denken aus rechtslibertärem #Wettbewerb um Knappheit. Dabei könnten wir m.E. längst in eine #Solarpunk – Kreislaufwirtschaft mit erneuerbaren Friedens- & #Wohlstandsenergien, mehr #Pflege , #Bildung & #Familie übergehen.

      https://sueden.social/@BlumeEvolution/115808599877317523

      Dein “mehr Zeit für Kinder”-Argument hatte ich dabei im Kopf, @Tobias. 🙏🙌👍

  6. @Michael 30.12. 13:32

    „Selbst, wenn es vielleicht nicht genug war, so will ich es doch wenigstens versucht haben.“

    Ja und was sollen wir denn sonst machen? Man kann nur tun was einem möglich ist, nicht mehr und nicht weniger.

    Meine Beziehung zur Wirklichkeit ist mir darüber hinaus selber ziemlich wichtig. Das ist mehr als das halbe Leben, scheint mir.

    Man ist für das verantwortlich, was man sich vertraut gemacht hat. Habe ich mal gehört. Das ist einfach nur faktisch.

    • Vielen Dank, lieber @Tobias – für Deine vielen guten Beiträge in diesem Jahr und gerade auch für diese m.E. zutiefst wahren Sätze:

      “Man kann nur tun was einem möglich ist, nicht mehr und nicht weniger.

      Meine Beziehung zur Wirklichkeit ist mir darüber hinaus selber ziemlich wichtig. Das ist mehr als das halbe Leben, scheint mir.

      Man ist für das verantwortlich, was man sich vertraut gemacht hat.”

      Genau das! Genau.das.

      Der frühere US-Präsident Barack Hussein Obama – zu dessen Amtseinführung ich eingeladen war und den ich bis heute sehr verehre – erzählte einmal, dass er als Aufsteiger sowohl in Harvard, im US-Senat und dann auch in der G7-Gruppe der mächtigsten Staatschefs auf solche und solche getroffen war:

      https://www.youtube.com/shorts/ZnqDue_j6Uw

      Und ich stimme ihm zu: Die Entscheidung zwischen den Haltungen des egozentrischen Relativismus, feindseligen Dualismus oder eben des dialogischen Monismus – mit dem Mut zum Dialog und zur Wirklichkeit – ist keine Frage von Macht oder Titeln. Es ist eine Frage der charakterlichen Haltung, der Weisheit.

      Dir von Herzen Dank für unsere guten Dialoge, @Tobias – und die besten Wünsche für einen guten Rosch in 2026!

  7. @Michael 30.12. 14:24

    „..mit dem Mut zum Dialog und zur Wirklichkeit…“

    Das kann man überall gebrauchen, im persönlichem Leben, in Beziehungen, auf der Arbeit, und in Diskursen wie hier auf diesen Blogs.

  8. @ Blume

    Für mich stehen 2026 folgende Begriffe im Focus gesellschaftlicher Analysen, die mit der Enge der Zeit korrespondieren: Anspruch, Aufwand, Wirkung und Wirklichkeit.
    Anspruch und Aufwand an Macht und Gewalt und dessen Legitimierung.
    Anspruch und Aufwand an Rechthaberei und dessen Durchsetzung.
    Anspruch und Aufwand an Versorgung und versorgt sein.
    Anspruch und Aufwand an sozialen Zielsetzungen.
    Anspruch und Aufwand an geopolitische Relevanz.
    Anspruch und Aufwand an geschichtlicher Relevanz.
    Die Liste liesse sich fortsetzen.
    Es ist der individuelle und soziale Anspruch und Aufwand nach Anerkennung von Meinung und Interesse, deren Durch- und Umsetzung.
    Anspruch und Aufwand bestimmen die Wirklichkeit.
    Wahrheit ist dabei ein höchst komplementäres Gut.

    • Herzlichen Dank, lieber @Mussi – ich finde Ihre Gedanken interessant! 🤔💡

      Darf ich zu „Anspruch & Aufwand“ nachfragen?

      Anspruch setzt ja bereits das Medium der Sprache und also die zwischenmenschliche Kommunikation voraus. Sehen Sie das auch so?

      Im Aufwand sehe ich wiederum eine Kombination aus Energie, die aber auch bewusst auf ein Ziel (ein „Auf“wärts) gerichtet ist. Sehen Sie das auch so?

      Bin gespannt auf unsere Dialoge & den also gemeinsamen Rosch! ☺️📚🖖

  9. @ Blume

    Sprache sehe ich auch als Vorrausetzung für Anspruch und zwar als Bewusstmachung von Bedürfnissen, die sowohl individuell als auch sozial sein können.
    Anspruch muss notwendiger Weise nicht zwischenmenschlich kommunikativ sein.

    Ja, Aufwand setzt voraus, welche Energie ich für handeln oder unterlassen aufwende.

  10. @ Blume – Ergänzung

    Zu den Bedürfnissen und Sprache ist das Motiv zentral für Anspruch und Aufwand.
    Motiv und Ziel/Tat ist naheliegend.

  11. @Michael 30.12. 16:32 / Felo.ai

    „weil nur durch ehrliche und offene Kommunikation eine gemeinsame Wirklichkeit erschlossen werden kann.“

    Das wäre notwendig, ist aber keinesfalls immer hinreichend. Man hat keinen Anspruch auf eigene Fakten, heißt es. Aber man hat doch tatsächlich eigene Fakten in Form ganz persönlicher Lebenserfahrung. Dem muss man nun meistens wirklich folgen.

    Wenn es etwa um spirituelle Erfahrungen geht, kann man sich da öfter echt nicht einig werden. Eine einzige Lösung geht da nicht so leicht. Für den Einen kann das nur Halluzination sein, der Andere wundert sich, dass Zeitgenossen offenbar von Geisteswelten ihr Leben lang rein gar nichts mitbekommen.

    „Dieser Mut ermöglicht es, Gegensätze zu überwinden, Vielfalt zu respektieren und Einheit zu schaffen.“

    Entsprechend muss man bei manchen Themen mehr als eine Lösung akzeptieren. Persönlich sowieso, es hat ja jeder nicht nur seine eigenen Lebenserfahrungen, sondern auch unterschiedliche Ausbildungen. Und konsumiert ganz andere Medieninhalte. Das hat ja alles Folgen.

    Auch Wissenschaft bewegt sich teilweise auf noch unsicherem Terrain. Der überwiegend akzeptierte Mainstream ist das Eine, brandaktuelle Forschung ist meistens noch in der Suchbewegung. Klimadaten kann man exakt messen, Klimaprognosen müssen Supercomputer versuchen, das ist ganz klar nicht mehr exakt. Die Kipppunkte sind einfach sensibler als die Modelle, entsprechend sind auch bei gegebenen Treibhausgasemissionen die tatsächliche Erwärmung bzw. die Niederschlagsverteilung nur ungenau zu prognostizieren.

    Auch nur ungenau bekannt sind die tatsächlichen Kosten einer kompletten Energiewende. Was ja auch davon abhängt, wie schnell und wie man es konkret macht. Und in welcher Reihenfolge man die entsprechende Grüne Technik umsetzt.

    Erstmal die Primärproduktion von grünem Strom, dann die Kurzfristspeicher und die Elektromobilität und danach erst die Wasserstofftechnik. Derweil man schon mal langsam mit Wärmepumpen und Fernheizungsnetzen anfangen kann. Und die alten fossilen Kraftwerke noch eine ganze Weile als Backup bereit halten, bis sie wirklich nicht mehr gebraucht werden.

    Inwieweit man sich seine Horizonte setzt ist auch noch mal individuell verschieden. Der Eine hat durchaus ein globales Bewusstsein, Andere kümmern sich wirklich nur um den eigenen Kontostand und die Meisten bewegen sich irgendwie dazwischen. Ähnlich verhält es sich mit den persönlichen Zeithorizonten.

    Wahrheiten beziehen sich entsprechend auch auf die verschiedenen Horizonte? Und die Dialoge werden so nicht einfacher.

    • Einen ganz herzlichen Dank für diesen zugleich tiefen und dialogischen Druko, @Tobias Jeckenburger 🤓🙏🙌

      Ich hoffe, auch Du hattest einen guten Rosch / Rutsch und wollte Dir noch schreiben, dass Deine Gedanken dazu gestern und heute früh in mir gearbeitet haben. Wie können “spirituelle Erfahrungen” von dialogischer Verbundenheit gerade auch zum psychologisch “liminalen” Jahreswechsel gestärkt werden?

      Auch deswegen entstand nun der aktuelle Blogpost mit dem konkreten Vorschlag “Blutspenden statt Böllern”, den ich schon in der Nacht zu Schreiben begonnen hatte und gerade publizieren konnte:

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/drk-blutspenden-statt-thymos-trump-boellern-gedanken-zur-mimesis-am-neujahrstag-2026/

      Dir von Herzen Dank für unsere guten Dialoge und ein freudvolles, dialogisches und, ja, gesegnetes Jahr 2026! Ich freue mich, viel von Dir zu lesen! 🤓🖖

  12. Für Ihr Wirken im letzten Jahr möchte ich mich bedanken. Für mich ist es das Jahr, in dem wir die Kirche, in der ich als Christ zu Hause bin, wiederum geweiht haben am 5.Juli. Wenn es wie immer seit über 100 Jahren gegangen wäre, wäre gerade der Bagger mit der Abrissbirne am Kirchturm zugange in Pödelwitz bei Leipzig.
    Die Kohle für 90 Millionen Euro bleibt drunter, das Dorf oben drüber.
    Leider haben sich die politischen Verhältnisse so entwickelt, dass ich dem Frieden auch für meine für 20 Jahre ab dem Ratschluss Gottes nun reservierte Grabstelle direkt neben der Kirche nicht traue. Wir müssen weiterkämpfen angesichts der Umfragewerte für die AfD in Sachsen-Anhalt. Dort, in Theißen, ist die Zentrale des Bergbauunternehmens, das dem Oligarchen Daniel Kretinsky aus Prag gehört. Wie sagte der ehemalige Regierungspräsident und Aufsichtsrat des Unternehmens Walther Christian Steinbach über ihn: “Ein Turbokapitalist reinsten Wassers.”
    Wie schade, dass diese Menschen, ob des ständigen Schauens auf ihre “Geldmehrung” ihre und unsere physische Mitwelt und Lebensgrundlagen gar nicht mehr wahrnehmen.
    Für mich ist 2026 sehr spannend.
    Bis Ende Juni werden wir wissen, was aus den ca. 40 % Eschen, die 2025 fast keine Blätter aber dafür jede Menge Samen getrieben haben, wird.
    Und, ob es das Jahr des Endes vieler innerstädtischer Platanen in Chemnitz wird.
    Kurz vor Weihnachten traf ich in der Stadt bei meiner Kunstaktion “Florian Baum” den Fotografen unserer Lokalzeitung “Freie Presse”. Im August hatte ich ihn auf das Schicksal dieser Bäume aufmerksam gemacht. Er sagte, er habe eine Befliegung mit einer Fotodrohne im Zentrum gemacht. Der schlechte Zustand der Platanen wäre da von oben deutlich zu erkennen.
    Sprachs und bestieg mit seiner Frau einen großen schwarzen SUV.

    Herr Blume, Sie sind für mich ein Lichtblick in der CDU, so wie mein langjähriger guter Bekannter Hans-Jürgen Schlegel, ehemals Fachreferent für Klima und Windenergie im Landesamt für Umwelt und Geologie in Dresden.
    Ich bemühe mich und habe im Februar ein Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Nora Seitz CDU von Chemnitz. Es geht um die Entwicklung des Baumbestandes in unmittelbarer Nähe der von ihr und ihrer Mutter betriebenen Firma.
    Ansonsten ist es mit der Sachsen-CDU eher schwierig….

    • Haben Sie freundlichen Dank für Ihren mich sehr berührenden Druko aus Chemnitz, Sachsen, @Eckehard Erben 🙏

      Denn ich bin Ihnen und Ihrer Stadt auf vielfache Weise verbunden und war nicht zufällig im Rahmen von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 gemeinsam mit Prof.in Barbara Traub zu einer Veranstaltung über jüdisches Leben bei Ihnen.

      Ich verstehe mich als “Schwabe sächsischer Herkunft” und “Wossi”, zumal ich als Kind viele glückliche Sommerwochen bei den Großeltern in der damaligen DDR erleben durfte. Meine Eltern stammen aus Sachsen-Anhalt: Meine Mutter aus Jeggau, Gardelegen in der südlichen Altmark, mein (2012 leider bereits verstorbener) Vater aus Quedlinburg. Hier mein spontaner Anruf auf Falko Blume (1950 – 2012), den ich zugleich weinend und dankbar während meines Aufenthaltes in Jena für einen Lehrauftrag schrieb:

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/meinem-vater-falko-blume-1950-2012/

      Derzeit sammele ich Material für den nächsten Freiband von “Deutschland neu buchstabieren” – nach “B wie Berlin. Babylon, Preußen und der fossile Faschismus” hoffe ich in 2026 auch “C wie Chemnitz” schreiben und publizieren zu können.

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/b-wie-berlin-babylon-preussen-und-der-fossile-faschismus/

      Ihnen von Herzen Dank für Ihr ökologisches, antifaschistisches und künstlerisches Engagement auch als “Florian Baum”! Ich hoffe sehr, dass wir uns auch einmal im RL begegnen und dort unseren Dialog vertiefen können.

      Bis dahin wünsche ich Ihnen aus ganzem Herzen ein gutes und gesegnetes Jahr 2026! 🌞🙏🖖

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