Warum wir uns schämen – Anmerkungen zur Evolution des Schamgefühls

BLOG: Natur des Glaubens

Evolutionsgeschichte der Religion(en)
Natur des Glaubens

Unsere Fähigkeit zum Schamgefühl liefert starke Hinweise darauf, dass und wie soziokulturelle Regeln auch schon in vorstaatlichen Zeiten durchgesetzt wurden. Ob es um Kleidungs-, Verhaltens- oder Beziehungsfragen geht – wir verinnerlichen Regeln, für deren Übertretung wir uns laut Auskunft unserer sozialen Umgebung „schämen sollten“.

So mag eine fromme Afghanin tiefste Scham darüber empfinden, dass ein Fremder ihr unbedecktes Haar sehen konnte, wogegen eine Yanomami-Indianerin im Amazonasgebiet auch bei nackten Brüsten nichts zum Schämen findet. Ein gläubiger Sikh in Bremen mag es als große Scham empfinden, dass er nicht durch eigene Arbeit den Lebensunterhalt seiner Familie verdienen kann – während sein Nachbar es als sein gutes Recht empfindet, staatliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Das Schämen ist eine menschliche, biologisch vererbte Universalie – die Regeln, nach denen wir uns schämen, erwerben wir dagegen kulturell.

Aber warum sollten unsere Vorfahren von außen kommende Regeln auch noch emotional in sich aufnehmen? Warum nicht einfach je nach Bedarf „schamlos“ leben? Die Antwort ist die gleiche, die auch die schnelle und spontane Reaktion und sogar das Schmerzempfinden von Männern schon auf bloße Bedrohungen des Hodens erklärt: Auch unsere Gefühle sind so evolviert, dass sie Überleben und Fortpflanzung unserer Vorfahren schützten.

Ein Mensch, der sich aufgrund von Regelverletzungen aufrichtig „schämt“, hat eine größere Chance, die vielen, in seiner sozialen Umgebung überlieferten Regeln einzuhalten und damit seinen „Ruf“ (wissenschaftlich: seine Reputation) in den Augen der anderen zu schützen.

Was in Zeiten von Rechts- und Sozialstaat durchaus stärker ignoriert werden kann, war für die längste Zeit unserer Evolutionsgeschichte schlicht überlebenswichtig: Alleine sank die Lebenserwartung drastisch. Und selbst wenn das Überleben über Jahre gelang – ohne einen Sexualpartner konnten die Gene nicht weiter gegeben werden. Scham war und ist also nicht nur evolutionär funktional, sondern so stark, dass sie wie Liebe und Ekstase auch auf geglaubt Zuschauende (Ahninnen, Geister, Gottheiten usw.) ausgedehnt werden konnte.


Dieser Blogtext ist ein Auszug aus dem sciebook
“Die Evolution von Sexualität und Liebe”
 

Wie es Charles Darwin selbst in seiner „Abstammung des Menschen“ (1871) beschrieb:

„Offenbar kann jeder mit einem weiten Gewissen seine eigenen Begierden befriedigen, wenn sie nicht mit seinen sozialen Instinkten sich kreuzen, d. h. mit dem Besten Anderer; aber um völlig vor eigenen Vorwürfen sicher zu sein oder wenigstens vor Unbehagen, ist es beinahe notwendig, die Missbilligung seiner Mitmenschen, mag sie gerechtfertigt sein oder nicht, zu vermeiden. Auch darf der Mensch nicht die feststehenden Gewohnheiten seines Lebens, besonders wenn dieselben verständige sind, durchbrechen; denn wenn er dies tut, wird er zuverlässig ein Unbefriedigtsein empfinden; auch muss er gleichzeitig den Tadel des einen Gottes oder der Götter vermeiden, an welchen oder an welche er je nach seiner Kenntnis oder nach seinem Aberglauben glauben mag. In diesem Falle tritt aber oft noch die weitere Furcht vor göttlicher Strafe hinzu.“

Nicht zufällig werden Schamgefühle schon in der Kindheit angelegt und dann gerade auch in der Pubertät eingeübt und ausgeprägt. Wenn von „Mobbing“ und „Cyberstalking“ unter Kindern und Jugendlichen die Rede ist, so wird auch der bloße Schmerz sichtbar, den auch schon junge Menschen einander durch „Beschämen“ in Machtspielen zufügen können. Das Gefühl, den eigenen und fremden Erwartungen nicht mehr gerecht werden zu können kann schnell zu existentieller Verzweiflung führen – und leider sogar manchmal bis in den Selbstmord.

Michael Blume

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft und promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Buchautor, Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger und christlich-islamischer Familienvater. Zuletzt erschienen "Islam in der Krise" (2017) und "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019). Hat auch in Krisenregionen manches erlebt und überlebt... Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren wöchentlich, um Religionswissenschaft zugänglich und diskutierbar zu machen.

21 Kommentare

  1. Interessante Hinweise

    Ein überaus interessanter Artikel. Es ist wirklich erstaunlich, dass wir das Schamgefühl bzw. die „Stärke“ des Schamgefühls mit der Erziehung beeinflussen können. Ich denke die meisten machen sich keine Gedanken über solche Themen. In der „heutigen“ Zeit wird eh alles nur hingenommen ohne groß zu hinterfragen. Man merkt auch immer häufiger, dass das Schamgefühl in der Jugend nachlässt. Liegt das jetzt an der Erziehung oder der Gesellschaft?
    Ich bedanke mich für diesen großartigen Artikel der mich wirklich zum denken angeregt hat!

  2. Die hier beschriebenen ganz unterschiedlichen Formen und Grade von Scham, je nach Kulturkreis, legen den Verdacht nahe, dass diese, über Jahre hinweg konditioniert wird. Scham ist ein sehr starkes Gefühl, das uns dazu zwingt nicht aus unserer gesellschaftlichen Rolle zu fallen. In diesem Zusammenhang ist es jedoch wichtig, zu hinterfragen, ob es sich um ein rein evolutionäres Phänomen handelt. Zeigen Primaten eigentlich auch Scham?

  3. @Stefan

    Per Google [Deine Blamage tut mir weh] finden Sie einen kurzen Artikel zum Thema ´Fremdschämen´, in dem gezeigt wird, dass Scham teilweise so ähnlich wie Schmerz empfunden wird.
    Scham = Schmerzvermeidung, wäre dann ein evolutionär vorteilhaftes Verhalten

  4. Mal wieder Quark.

    “Nicht zufällig werden Schamgefühle schon in der Kindheit angelegt”

    Quark, Schamgefühle werden nicht “angelegt”, sondern man konditioniert Menschen daraus, etwas “bähbäh” zu finden, nur weil man es selbst als “bähbäh” empfindet, auch wenn es nicht so ist.

    Man isst nicht mit den Fingern
    Man spielt nicht an sich rum
    Von Onanie kriegt man Rückenmarkschwund

    Genau so. So werden Menschen von klein auf kaputtgemacht und seelisch zerstört.

    Alles im Namen der Kirche.

  5. @Henning

    Vielen Dank für die sehr freundliche und ermutigende Rückmeldung! Gerne biete ich dann auch in Zukunft hin und wieder solche inhaltlichen Auszüge an – die genau zum (Mit-)Denken anregen wollen!

    Ich denke nicht, dass “die Jugend” heute weniger Schamgefühl(e) hat. Diese Klage ist ja so alt wie das Abendland und hat m.E. vor allem zwei Gründe:

    1. Werden in der Pubertät und als junger Heranwachsender die bestehenden Traditionen hinterfragt und herausgefordert, was einen immer wieder notwendigen Wertewandel anstößt, selten aber einen wirklichen Werteverlust.

    2. Werden damit Schamgrenzen neu gezogen und damit für vorherige Generationen teilweise unerkennbar. So schämen sich junge Leute heute sicher seltener dafür, sich in der Öffentlichkeit zu küssen – aber dafür kann es ihnen peinlich sein, beim Bedienen eines Smartphones zu versagen. Die Scham ist also da, sie verlagert sich jedoch.

  6. @Stefan & @KRichard

    Stefan, ja, verändertes Verhalten unter Beobachtung und die schmerzhafte Vorwegnahme von Schmerzen (z.B. Strafen) sind auch bei sozialen Säugetieren (wie Affen und Hunden) gut belegt.

    Beim Menschen kam dann jedoch die enorm verstärkende Wirkung der Sprache dazu: Wir haben unser Verhalten nicht nur vor direkten Beobachtern, sondern ggf. auch vor allen Hörenden zu verantworten! (Man denke an die flehende Bitte: “Erzähle es nicht weiter!”) Bei uns stand und steht also bei Reputationsverlusten viel mehr auf dem Spiel – und was früher der Dorftratsch war, ist heute der Shitstorm (auch “Internetpranger” genannt…). In beiden Fällen geht es um das (manchmal brutale) Aushandeln von sozialen Regeln, mit oft sozial und sogar körperlich schmerzhaften Folgen für Ausgestossene.

    Der Begriff des “Konditionierens” scheint mir für den Menschen jedoch unpassend zu sein – sowohl Schamgefühl wie Sprachfertigkeiten sind biokulturelle Fähigkeiten, die wir von Kind an einüben, um damit eine sprachliche bzw. soziale Grammatik zu erwerben. Klar darf und soll man über Aspekte davon immer streiten – aber in einer schamlosen Ichling-Gesellschaft können wir nicht wirklich (über-)leben. Wir waren und sind nun einmal soziale und sozial abhängige Wesen – m.E. kommt eher das Bewusstsein dafür zu kurz.

    @KRichard

    Zur Unterstützung Ihrer Beobachtung lässt sich auch das Wort “peinlich” anführen, dass die reale Schmerzhaftigkeit von Scham unterstreicht. Wenn uns etwas “peinlich berührt” kann das “richtig weh tun”.

  7. Ach, Herr Blume ist wie immer

    recht selbstherrlich.

    Kritische Kommentare werden einfach ignoriert, man müsste sich ja inhaltlich mit den eigenen Elaboraten auseinandersetzen, und das wäre ja Arbeit.

    Also ignoriert Kommentare, die ihm nicht passen und verpasst dadurch die Realität. Naja, als Kirchenjünger hat er wohl eh keinen Bezug zur Realität, sondern GLAUBT lieber, statt zu WISSEN.

  8. Ach ja

    Ich schäme mich für nichts.

    Warum auch? Ich bin doch ein selbstständig denkender Mensch, warum sollte ich es tun? Für denkende Menschen ist ein Schämen doch nur blöd und nur kirchlichen Vorschriften geschuldet, und genau darum geht es dem Blume: Die KIRCHE findet es doof, also MUSS man es auch doof finden,

    Nö. Ich steh zu meinem Leben, ungeniert. Ich schäme mich für nichts, nicht dafür, dass ich auf Natursektspiele stehe und mich gerne anpissen lasse.

    Sehen Sie, Herr Blume, es geh auch ohne Scham. Tja, als treuer Bibelfan wissen Sie nichts vom Leben……

  9. Selbständig? Solipsistisch?

    Na ja, da kann man aufzeigen, wie quer durch verschiedenste Kulturen unterschiedliche Maßstäbe für Scham gelten bzw. beachtet werden. Da könnte man auch aufzeigen, wie Scham schon bei Homer thematisiert wird – also längst bevor es “die Kirche” gab, die uns das mit dem Schämen natürlich eingebrockt haben muss. Aber Leute, die denken, sie würden selbständig denken, müssen ja so denken – wie immer, recht selbstherrlich.

  10. Der evolutionäre Charme des Schamgefühls

    Im Zusammenhang mit diesem Beitrag fällt mir ein Buch ein, dass ich einmal (ausschnittsweise) gelesen haben “Recht und Rationalität im frühen Griechenland” (Reichardt 2003). Dort wird nämlich an einer Stelle erwähnt, dass die Griechen in der antiken Volksversammlung auf der Agora durchaus auf das Schamgefühl der Umstehenden vertrauten, um etwas als unschicklich herauszustellen.

    Allgemein scheint mir der soziale Druck in einer vorstaatlichen Ordnung wichtig zu sein, um Verbrechen zu ahnden. Ist ja auch heute noch so, dass viele Dinge zwar nicht bestraft werden, aber irgendwie noch nicht erlaubt sind, weil es sich nicht schickt. Manchmal waren diese Verhältnisse sogar (pseudo-?)institutionalisiert, wie das Amt des Zensors im Alten Rom beweist.

    @Statistiker:

    Genau so. So werden Menschen von klein auf kaputtgemacht und seelisch zerstört.

    Also das mit den Fingern ist eigentlich ein sinnvoller Hygieneratschlag, grade in Gesellschaften, die nicht die Versorgung mit ausreichend frischen Trinkwasser zum Waschen zu Verfügung stellen können.
    Oft musste man froh sein, zum Trinken halbwegs reines Wasser zu finden… Und ich würde noch weitergehen: Auch heute ist die Regel noch sinnvoll.

    Dass Schamempfingen ausschließlich konditioniert wird, muss auch nicht stimmen. In der klassischen Konditionierung beispielsweise verknüpft man nur ein bereits vorhandenes Reiz-Reaktionsmuster mit einem anderen auslösenden Reiz (der Hund sabbert schon wegen dem Glöckchen, weil es wieder Futter bedeutet!). Ähnlich könnte es mit unserem Schamempfinden sein.

  11. Zum sozialen Nutzen von (Be)Schämen

    Der Artikel regt an zur weiteren Diskussion. Können soziale Regeln nicht auch “teure Signale” sein, mit denen wir unsere Gruppenzugehörigkeit signalisieren? Gerade wenn uns das Nichtbefolgen einen Vorteil bringen würde.

    Eine andere Sache: Das Ächtlichmachen bestimmter Verhaltensweisen kann auch biologisch sinnvoll sein. Ein unsteter Lebenswandel eines Mannes senkt die Versorgungssicherheit seines Nachwuchses. Viele und mit wenig Bedacht gewählte Sexualpartner sind ein Risiko für Krankheiten.

  12. Zum Mobbing

    Ich denke, im letzten Abschnitt werden verschiedene Dinge angesprochen:

    – Zum einen der Konformismusdruck, der selten so stark ist wie in der Pubertät (durchaus logisch – gerade, wenn die Identität im Schwimmen ist und nicht sehr leicht fassbar, scheint man sich besonders an bestimmten Dingen festzuhalten), verbunden mit entsprechend harter Ausgrenzung
    – Mobbing muss aber nichts mit Beschämen zu tun haben, sondern in erster Linie mit Ausgrenzung (die natürlich allgemein ebenfalls auf das Übertreten von Grenzen folgt). Die Reaktion ist weniger Scham als das Gefühl, nicht akzeptiert zu werden.
    – Eigene und fremde Erwartungen gehen nicht so sehr von den Mobbenden aus, sondern von Eltern und Lehrern – und dem Idealbild einer Jugend, das einem durch die Popkultur vermittelt wird.

  13. @Hermann

    Da hast Du m.E. völlig Recht: Scham tritt auch in vor- und nichtchristlichen Gesellschaften auf, es ist eine sog. menschliche Universalie.

    Zum Verhalten von Trollen fällt mir ergänzend noch auf, dass solche Typen zwar bemüht sind, Überlegenheit und soziale Unabhängigkeit zu demonstrieren, sich zugleich aber gerne hinter Anonymität verstecken und um Aufmerksamkeit betteln. Sie tun mir eher leid.

  14. @Wegdenker: Agora

    Das ist ein interessanter Aspekt! Denn derzeit wird ja diskutiert, wie sich die oft anonyme Diskussionskultur im Netz ggü. realen Debatten auswirkt. Das Schicksal der Piraten zeigt, dass es mit freien, rationalen Diskursen gar nicht so einfach ist, sondern dass unflätige (schamlose!) Formen zu oft durchbrechen. Ob wir das durch die Entwicklung neuer, kultureller Regeln in den Griff bekommen?

  15. @Kunar

    Die Spur scheint mir richtig, ein paar Differenzierungen aber noch nötig.

    So gelten nicht Regeln, sondern (ggf. regelkonformes) Verhalten als kostspielige Signale (oder noch besser: CREDS). Scham hilft der inneren Navigation dah und kann auch selbst ein solches Signal sein: So kann ein “schamvolles Erröten“ als “süß“ und “entzückend“ gelten, weil Schämende mit diesem Verhalten ja andeuten, dass sie die sozialen Regeln verinnerlicht haben und Übertretungen “peinlich“ finden. M.E. geht es bei Scham immer um Reputation i.S. sozialer Zugehörigkeit.

  16. @ statistiker ach ja

    statistiker, warum schämen Sie sich eigentlich so sehr, dass Sie uns Ihre interessanten Vorlieben nicht unter Ihrem Klarnamen schildern?

    Das ist Ihnen doch am Ende nicht peinlich?

  17. “Das Schämen ist eine menschliche, biologisch vererbte Universalie – die Regeln, nach denen wir uns schämen, erwerben wir dagegen kulturell.”

    – die Bewußtseinsschwäche (in Angst, Gewalt und “Individualbewußtsein”) ist eine menschliche, biologisch erklärbare INSTINKTIVE “Universalie” – die seit der “Vertreibung” im geistigen Stillstand zeitgeistlich-systemrational für die Hierarchie von und zu materialistischer “Absicherung” gepflegt wird!

    Besonders für uns Wohlstandsmenschen im Zeitalter des Kommunikationsmülls für den nun “freiheitlichen” Wettbewerb um …, ist diese eine EXTREM BESCHÄMENDE Symptomatik!

  18. @Michael Blume: Anonym & Zugehörig

    Wird sich das Problem der Anonymität nicht automatisch (auch) über den Scham-Mechanismus lösen?

    Schließlich diskutiert keiner um des Störens willen, sondern immer um der Beteiligung willen. Aber wenn der Mechanismus der Scham einer der evolutionären Wege zur Ausbildung von Gemeinschaftsgefühl ist – wird sich dann nicht auch bei anonymem Fehlverhalten bald die Scham einstellen, einfach weil man früh genug lernt, dass diese Äußerungen nicht goutiert werden?

    Aber müssen wir nicht doch auch dem Scham-Mechanismus entwachsen?

    Schamgefühle müssen recht ja früh gelernt werden. Nun ist aber die Mobilität deutlich gewachsen und viele wechseln ihren Lebensmittelpunkt nach Fixierung des Schamgefühles – sie können also nicht erröten, wenn der Fehltritt im Geburtsumfeld keiner war. Und sie erröten vielleicht dort, wo sie normal gehandelt haben – was ihnen dann als Lüge zugerechnet wird. Muss dann nicht der Scham-Mechanismus durch irgendwelche bewusst oder halbbewusst auf die Intention abstellende Mechanismen abgelöst werden? Und ist nicht jede Integration illusorisch, solange das nicht der Fall ist?

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