Tiamat und Takhisis

BLOG: Natur des Glaubens

Evolutionsgeschichte der Religion(en)
Natur des Glaubens

In Lilith und Lolth war es schon einmal um die Umsetzung einer alten, biblischen Mythologie in der modernen Fantastik gegangen. Es gibt jedoch noch eine mythologische Figur, die noch grundlegender und häufiger aufgegriffen wurde: Die babylonische Muttergottheit Tiamat. Aus der mutmaßlich langen Zeit prominenter Urmütter ragt Tiamat (wörtlich etwa: Die Allesgebärende, häufig vom Sumerischen ti = Leben und ama = Mutter hergeleitet) bis in die schriftlich fassbare Religionsgeschichte. Dabei wird sie jedoch bereits negativ umgewertet und zur bedrohlichen Mutter von Göttern, Drachen und Monstern, die zu Intrige und Mord bereit ist: Schließlich wird sie vom jüngeren Gott Marduk gestürzt und getötet, ihr Leib zum Grundstoff der Welt. (Vergleiche übrigens Mater-ie = Mutterstoff) In den Agrargesellschaften vollzieht sich der Aufstieg der männlichen Gottheiten, bis schließlich nicht mehr die Mutter, sondern der Vater zum Synonym des Allschöpfenden wird.

Für die moderne Fantastik war Tiamat jedoch wie geschaffen, denn in den Fantasiereisen und Rollenspielen ging und geht es ja insbesondere um die allmähliche Ablösung von den Eltern und das Erleben "eigener" Welten, Freiräume und Beziehungen. Eine Muttergöttin der Drachen, von der keine Erotik ausgeht, die alles sehen und kontrollieren will und buchstäblich Feuer, Gift und Galle spuckt – ein emotional ansprechendes, wenn auch nicht sehr schmeichelhaftes (Feind-)Bild für Heranwachsende, das schnell zu einem Klassiker der Fantasy in Büchern, Spielen und Filmen wurde.

Von Tiamat zu Takhisis

Bei solch frühen Formen blieb es aber nicht. In der erfolgreichen AD&D-Welt von Krynn wurde Tiamat zu Takhisis, die die Gottheiten und Mächte des Bösen anführt. Ihr stehen die guten Götter, Mächte und Helden gegenüber – angeführt von dem männlichen Gott Paladine – der nicht mehr als Nachkomme, sondern als einstiger (betrogener) Partner von Takhisis vorgestellt wird. Auf Krynn bleiben Gut und Böse zudem schon am Aussehen als je Schön und Häßlich meist leicht unterscheidbar, was die Orientierung erleichtert. Hier eine Auswahl von Bildern der Takhisis/Tiamat und ihres Gefolges:

Charakterentwicklung

Es wäre jedoch völlig falsch, den Fantasiewelten rund um Tiamat eine nur reaktionäre Stagnation zu unterstellen. Sie behandeln das Heranwachsen – und dies in Gestalt der Helden. Von den Kindern im Dungeons & Dragons-Film, die spontan füreinander, für ein Einhorn und generell das Gute einstehen geht die Linie zu den schon außerordentlich komplexen Charakteren der Drachenlanze-Reihe. Der farbenreiche Hintergrund aus gut-schönen und böse-hässlichen Kulturen ermöglicht die Konzentration auf die innere Entwicklung von Helden wie dem Halbelfen Tanis, der Barbarenpriesterin Goldmond, dem Gebrüderpaar Raistlin und Caramon, dem Ritter Sturm, dem Kender Tolpan, der Wirtstochter Tika und vieler mehr. Ihre Geschichten erreich(t)en, beweg(t)en und präg(t)en schon bisher Hunderttausende, und ein Ende ist bislang nicht abzusehen. Hier bildliche Darstellungen der Helden und der Welt Krynn durch Larry Elmore, Matt Stawicki und Clyde Caldwell.

Schon unsere Vorfahren tauschten aufregende Erzählungen über mythische Helden aus, die unglaubliche Abenteuer bestanden und dabei beispielhaft über sich hinaus wuchsen. Die Sicherheit und Regelungsdichte heutiger Zeiten lässt die entsprechenden Sehnsüchte nach Aufbruch, Abenteuer und fantastischen Reisen auch heute immer wieder aufleben. Und so wurden Bruchstücke alter Mythologien – wie jene der Tiamat – wieder zu einem Bestandteil zeitgenössischer (Jugend- und Fantasie-)Kulturen.

Veranstaltungshinweis: An diesem Wochenende (26. und 27. Juni 2010) findet in der Evangelischen Akademie Bad Boll eine Tagung zur "Evolutionären Ethik?" (Programm & Anmeldung hier) statt. Am Vormittag des 26. spreche ich dort zu "Die evolutionären Erfolge von Ethik und Religionen". Und freue mich schon jetzt auf die Vorträge z.B. des Evolutionsbiologen Prof. Dr. Michael Taborsky, des Theologen Dr. Wolfgang Achtner (ja, der vom Nachbar-Scilog "Theologie im Dialog"!) und vieler mehr…  

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft & promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger & christlich-islamischer Familienvater, Buchautor, u.a. "Islam in der Krise" (2017), "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019) u.v.m. Hat auch in Krisenregionen manches erlebt und überlebt, Beauftragter der Landesregierung BW gg. Antisemitismus. Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren als „teilnehmender Beobachter“, um Digitalisierung zu erforschen, Religionswissenschaft leichter zugänglich und niedrigschwelliger diskutierbar zu machen.

48 Kommentare

  1. Drachen …

    Drachen sind lange nicht in jeglicher Literatur oder in jedem Rollenspiel negativ besetzt.

    Interessant dürfte vielleicht sein, dass “Drachen” aus der Antike wie Tiamat eigentlich Schlangen sind.

    “Ushumgal” große mächtige Schlange

    Tiamat und Marduk sind relativ jung .. aus dem ausgehenden zweiten Jahrtausend BC und wurden vermutlich in Babylon geschaffen um ein religiöses Gegengewicht zu den “alten” Göttern aus Sumer zu haben.
    Da ist die Muttergöttin Ninhursaja (oder Nimma, Mama etc.) .. sicher kein Drache.

  2. Drachenfreunde

    „Drachen sind lange nicht in jeglicher Literatur oder in jedem Rollenspiel negativ besetzt.“

    Ja, da hat @Sascha Bohnenkamp recht! In der asiatischen Mythologie ist der Drache positiv besetzt. In China beispielsweise galt er oft auch als Gottheit.
    Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Long_(Mythologie)

    Auch die Flagge von Wales zeigt einen Drachen. „Mittelalterliche Chronisten überliefern die Sage von dem roten und dem weißen Drachen, die in einer Höhle unter einem Berg in Wales gegeneinander kämpften und immer wieder den Turm gegen die Angelsachsen einstürzen ließen, den König Vortigern dort zu bauen versuchte. Ein „vaterloses Kind“, das ursprünglich als Menschenopfer den gewünschten Erfolg herbeiführen sollte, erläuterte dem König den wirklichen Grund und deutete den Kampf der beiden Drachen als den Kampf zwischen Briten und Angelsachsen. Der rote Drache, der anfangs schwächer war, aber am Ende doch gewann, stehe für die Kelten, meinte der Junge.“

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_von_Wales

    Seinen schlechten Ruf in unserer mittelalterlichen Sagenwelt bekam der Drachenkampf als Gleichnis für den Kampf zwischen Gut und Böse. Der Heilige Georg wird dazu in kath. Kirchen immer wieder als Drachentöter dargestellt. http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_(Heiliger)

    Allerdings spricht diese Darstellung nicht jeden an. Als mein Sohn ca. vier Jahre alt war, besuchte ich mit ihm eine Kirche und wies ihn dabei auf ein Standbild hin, das den Heiligen Georg zeigte, wie er mit seiner Lanze gerade den „bösen“ Drachen erstach. Bevor ich noch zu einer Erklärung ansetzen konnte, wandte sich mein Sohn angewidert ab und sagte ganz entrüstet: „Mama, schau dir das an, der Mann tötet ein seltenes Tier, das bestimmt unter Naturschutz steht.“

  3. Tiamat und Marduk

    Die Geschichte von Tiamat und Marduk hat noch einen weiteren literarischen Hintergrund: Das Enuma Elisch. Hier gibt es zwar auch Unterschiede in den Übersetzungen und Auslegungen z. B.:
    http://www.earlyworld.de/enuma_elish.htm – der mesopotamisch-altbabylonische Schöpfungsmythos eine kürzere Fassung und Enuma Elisch: TUAT 3,4 fast gleich mit http://www.dioezese-linz.at/…ung/enuma_elish.pdf – eine längere Fassung. Dass es noch eine ältere (vor Marduk) Fassung gibt, gegeben hat, geht aus dem Inhalt hervor.
    Hier wird eigentlich ein Vorgang am Himmel literarisch bearbeitet, den keiner beeinflussen konnte. Die Lehrmeister der Sumerer – Prof. Kramer berichtete u. a. in seinem Buch „Die Geschichte beginnt mit Sumer“ darüber – haben das durch ihre Forschungen analysiert und literarisch bearbeitet. Zu Zeiten Marduks (leiblicher Sohn Ea´s) als babylonischer Hauptgott wurde das Enuma Elisch zu feierlichen Anlässen vorgetragen. Marduk hat sich als Führungsperson in Tafel 7 würdigen lassen. Damit hat er u. a. die Führungsrolle in: http://www.uni-essen.de/…se-stuff/meso-enuma.ht. An dem Vorgang war er eigentlich nicht beteiligt.
    Nun zum Vorgang am Himmel. Zunächst wird beschrieben, dass die Planeten in Abschnitten entstanden sind. Tiamat war einer davon und hatte viel Wasser. Nachdem das Planetensystem aufgestellt war, ging es um die Zerstörung Tiamats durch Marduk. Marduk ist der Gottesname für Nibiru = Planet der Kreuzung unseres Sonnensystems, retrograd, ein Einzelgänger einer fernen Sonne. Das Prinzip beschreiben: Hurley, Shara in „Planeten als Einzelgänger.“ Spektrum 02/2003.
    Tiamat wurde durch 3 etwa bis um marsgroße Monde (Winde) von Nibiru zerteilt und aufgeteilt, deshalb Muttergöttin, sie schuf (aus ihr entstand) neues Leben:
    – Asteroidengürtel – Himmelsdach, Ta IV Z 138, gehämmerter Armreif – auf der Bahn Tiamats
    – retrograde Kometen (schmutzige Schneebälle), Wasser vom Tiamat
    – ½ Planet Tiamat (wasserreich, Ta IV Z 140: Wache…, das Wasser nicht herauszulassen) – wurde unsere Erde.
    In http://idw-online.de/pages/de/news371214 heiß es neu dazu: „Die Erde ist durch gewaltige Kollisionen mit anderen planetaren Körpern entstanden.“
    Im Gegensatz zum Epos hat Kingu nur passiv Anteil:
    1. Er bekam vor 3900 – 4000 Millionen Jahren die meisten seiner – teilweise mehrfach – Krater als Asteroideneinschläge – er war ja dicht am Geschehen.
    2. Er folgte dem durch einen Nibirumond angeschobenen halben Tiamat, blieb sein Mond, heute unser.
    Dass das Enuma Elisch weder die Babylonier noch ihre Vorgänger die Sumerer erfunden/erdacht haben, haben uns die Sumerer hinterlassen: Alles was wir wissen haben wir von den Anunnaki, vgl. Prof. Kramers Buch.

  4. @Deistung / Kramer und die Sumer

    “Dass das Enuma Elisch weder die Babylonier noch ihre Vorgänger die Sumerer erfunden/erdacht haben, haben uns die Sumerer hinterlassen: Alles was wir wissen haben wir von den Anunnaki, vgl. Prof. Kramers Buch.”

    Der arme Kramer .. der hätte diese esoterischen Mist NIE gutgeheissen.

    Enuma Elish ist NACH den Sumerern im alt-babylonischen Reich geschrieben worden .. es gibt keinen einzigen Hinweis, dass der Text älter wäre.

    Enuma-Elish passt auch überhaupt nicht zu den älteren sumerischen Mythen.

    “Glauben” Sie diesen Mist wirklich, oder wollen sie sich nur wichtig machen?
    Falls sie das ernst meinen, warum beschäftigen Sie sich nicht ernsthaft mit altorientaler Schrift und sie werden sehr schnell erkennen, dass die Texte von Sitchin & Co. nicht das Papier wert sind auf dem sie geschrieben wurden.

    Vielleicht versuchen Sie mal ihre Englischkenntnisse an folgender Seite:
    http://www.sitchiniswrong.com/

  5. Gute Drachen

    Liebe Mona, lieber Sascha B.,

    danke für die Kommentare! Und, ja, weder Götter noch Drachen sind in den Mythologien auf gute oder böse Rollen abonniert. (Auf China wollte ich auch hinweisen, da war @Mona mal wieder schneller! 😉 ) In der Fantasy übrigens auch nicht: Die geschilderte Welt von Krynn kennt sowohl gute wie böse Drachen und ein Verbrechen von Takhisis besteht daraus, dass sie Eier der guten Drachen stahlen und daraus böse Drakonier (im Filmclip zu sehen) schufen.

    Für die kulturell bedingten Haltungen zu “Tieren” muss man auch nicht einmal in die Fabelwelt gehen. So fanden (und finden!) viele Europäer z.B. das berühmte Bild der drei Affen nach wie vor “lächerlich”, während sie in Japan positiv-religiös als eine Art Schutzengel verstanden werden:
    http://www.chronologs.de/…iokulturelle-evolution

    Schön finde ich auch das Zitat von @Mona’s Sohn! Gut erzogen! 🙂
    Gleichzeitig wird aber natürlich auch daran unsere Kulturgebundenheit erkennbar: Früher erlebten die Menschen Naturgewalten und Tiere oft als Bedrohung, die auch vielen das Leben kostete. Heute haben wir sie (nicht gerade nachhaltig…) bezwungen und eingehegt – und trauern der sterbenden Vielfalt nach. Längst sind wir selbst uns und anderen Spezies zur größten Bedrohung geworden…

    @Klaus Deistung:
    Zur (Nicht-)Existenz von Nibiru sind u.a. auf den Kosmologs bereits Beiträge erschienen, z.B.:
    http://www.kosmologs.de/…-der-nahe-weltuntergang

  6. @ Michael Blume

    Sie verweisen auf den Blog von Lars-C. Depka, 17. November 2009. Meinen Kommentar haben sie wohl nicht gelesen:
    Klaus Deistung: Katastrophe? Wir machen eine daraus! 14.12.2009 | 18:22

    Der Anfang liegt ja schon wenige Wochen zurück – aber bis 2012 ist noch etwas Zeit – und danach auch. Der Maja-Kalender wird durch 3 Zahnräder symbolisiert, die man natürlich rückwärts – aber auch vorwärts drehen kann. Und so gesehen, haben wir eine Sonderstellung 2012 – das ist alles.
    Der Film: Hervorragende Computeranimationen und viel Katastrophe – Inhalt? Was gut geklappt hat: Die Kasse stimmt! Was braucht ein Filmproduzent mehr?
    Herr Depka hat Einiges ausgeführt, dem ich begrenzt zustimme. Ein Polsprung – dabei tauschen Nord- und Südpol die Position – das passiert im Bereich um alle 500.000 und dauert um 5.000 Jahre. Eine Nord-Polwanderung ist ein permanenter Prozess. Die Katastrophen-Experten setzen sogar Polsprung und Polwanderung gleich!
    Jetzt gibt es ein Überlebens-Handbuch für 2012 und danach [WM]. Fachlich stimmt kaum etwas. Nibiru als Schreckensbringer soll eigentlich das Survival-Handbuch stützen! Für solche Leute ist Nibiru schon jedes Jahr seit 2003 zu sehen, aber bestimmt 2012 – und der Polwechsel sollte auch schon seit 2003 stattgefunden haben – alles in 1 (einem) Jahr.
    Hier ein anderes Beispiel: Ein besonderer Höhepunkt ist die Rekonstruktion einer Planetenbahn: Was die Planet X/Nibiru-Bahn anbelangt schrieben die Autoren: „Eine Vielzahl von Quellen und Hinweisen leitete einen langwierigen Prozess des Herumprobierens ein…“ Dazu machte dann der Nexus-Verlag auch noch ein Interview mit dem “Planet-X-Forscher” M. Masters [KT].
    Nicht erfolgreich ist auch A. Lloyd [LA] bei seiner Suche.
    M. Hazlewood [HM] führt berechtigt an, dass sich “die Wissenschaft” nicht mit Nibiru befasst – sieht ihn aber auch möglicherweise schon 2003/4 hier. Sie schreiben alle von Sitchin – aber die Praxis zeigt eindeutig, dass sie ihn nicht gelesen haben können! Verständnis?
    Eine andere Aussage machte E. v. Däniken, der 2012 eine außerirdische Delegation in Erwägung zog.
    Nun möchte ich mich dem Planet X (nach P. Lowell) sumerisch Nibiru (Planet der Kreuzung unseres Sonnensystems) und im Enuma Elisch (Schöpfungsepos) Marduk (Göttername) widmen.
    Nibiru war um die Jahre 10,800, 7.200, 3.760, 560 v. Chr. in seinem Perihelbereich Asteroidengürtel. Besonderheiten:
    – im Löwenzeitalter vor knapp 13.000 Jahren fand die Sintflut statt, alle wissen zwar, dass der Sphinx ein Löwe ist – dass er auch das Löwenzeitalter für sich und die Pyramiden markiert, dass ist (noch) das Problem!
    – im Jahr 3.760 b. C. wurde in Nippur durch König Anu vom Nibiru der Erdkalender eingeführt, das war auch das Weltschöpfungsjahr im jüdischen Kalender
    – um die Zeit 560 b. C. war die Zeit des Ezechiel, z. B. Ez 1, 4-28…
    – um das Jahr 2630 wird Nibiru wieder kommen.
    Nibiru hat um (gut) 40 Erdmassen bei etwa 4-fachem Erddurchmesser. Damit ist er bei günstigster Erdstellung mindestens 2 AE von uns entfernt und max. mit der Helligkeit der halben größten Venus oder 1/3 größer und roter als Mars zu sehen. [WM] sehen ihn ja sogar als 2. Sonne! Aber dazu wäre er auch zu klein!
    Nibirus Aphel liegt etwas über 400 AE.
    Grundlagen für Nibiru sind eigentlich in [SP] enthalten. Die meisten Aussagen im I-net sind nicht zu gebrauchen, weil sie Planet X/Nibiru 2012 sehen – aber dann hätten ihn Hobby-Astronomen schon längst als rotes Pünktchen entdeckt, vom Süden her kommend.
    Mein letzter Artikel [DF] setzt sich mit dem Problem auseinander.
    Die Gesamtgeschichte zu Nibiru ist in [SE] nachzulesen.

    [WM] van der Worp, J.; Masters, M.; Manning, J.: Das Planet X Survival-Handbuch für 2012 und danach. Mosquito, Potsdam 2008
    Kurzbeschreibung und meine Rezension bei Amazon:
    http://www.amazon.de/…/3928963260/ref=pd_sim_b_3
    [KT] Kirchner, Th.: Interview mit Autor und Planet-X-Forscher Marshall Masters, 18/2008.
    Mein Kommentar mit unter:
    http://www.nexus-magazin.de/…-marshall-masters/2
    [LA] Lloyd, A.: Dunkelstern – Auf der Spur des Planeten X. Kopp, Rottenburg 2008
    Kurzbeschreibung und meine Rezension bei Amazon:
    http://www.amazon.de/gp/product/3938516836
    [HM] Hazlewood, M.: Planet X auf Erdkurs – Umwälzungen auf der Erde. Argo, Marktoberdorf 2004
    [SP] Sitchin, Z.: Der zwölfte Planet. Kopp, Rottenburg 2003
    [DF] Deistung, K.: Die Fehlinterpretation des Nibiru. Magazin 2000plus, 2009, Nr. 272, S. 38 – 41
    [SE] Sitchin, Z.: Das verschollene Buch Enki. Kopp, Rottenburg 2007

  7. @ Sascha Bohnenkamp

    [KS] zu Landwirtschaft – der erste Bauernkalender (mit konkreten Anweisungen, Kapitel 10) – „… dass die hier formulierten Regeln nicht von dem Vater des Bauern stammen, sondern von dem Gotte Ninurta, dem „wahren Ackermann“ und Sohn der führenden Gottheit Enlil.“
    Kramer legt ganz eindeutig den Zusammenhang zwischen Anunnaki-Göttern und den Sumerern dar.
    Wer hat denn Ihrer Meinung nach das Enuma Elisch erdacht?
    So wie das Enuma Elisch geschrieben ist, ist es auf Marduk geschrieben. Die einzelnen Zusammenhänge sind aber älter. Stimmen sie dem zu?
    Sie bringen immer so schöne pauschalen Verurteilungen – sehr überzeugend:
    – „Götternamen einfach wild durcheinander gewirbelt…
    – hätte diese esoterischen Mist NIE gutgeheissen…
    – “Glauben” Sie diesen Mist wirklich…
    – Texte von Sitchin & Co. nicht das Papier wert sind…
    – Was sagt ihr Psychater dazu?“
    http://www.sitchiniswrong.com/ – wir korrespondieren sogar.
    Wann glauben Sie wurden der Sphinx und die Pyramiden gebaut?
    Meine Vorgabe in:
    http://www.welt.de/…e_geschaut.html#writeComment vom 03.04.07 und
    http://www.welt.de/…s_Pyramide.html#writeComment vom 02.04.07
    Sie schreiben auch: „Tiamat und Marduk sind relativ jung .. aus dem ausgehenden zweiten Jahrtausend BC und wurden vermutlich in Babylon geschaffen um ein religiöses Gegengewicht zu den “alten” Göttern aus Sumer zu haben.“
    Prof. Kramer hat gezeigt, dass die Anunnaki-Götter Personen waren und auch so handelten. Marduk auch Amun/Re war der Sohn von Ea/Enki/Ptah. So haben fast alle Götter landestypische Namen, bei Enlil habe ich keinen anderen gefunden. „…ein religiöses Gegengewicht…“ ist fern der Wahrheit – die Sumerer gab es schon seit etwa 2000 BC nicht mehr.

  8. @Deistung

    Natürlich stellt Kramer einen Zusammenhang zwischen den Sumerern und “ihren” Götter her.
    Die späteren mesopotamischen Kulturen haben die sumerische Religion übernommen und an ihre Bedürfnisse angepasst.
    Geschrieben wurde Enuma-Elish wohl von den Akkadern also frühesten ab 2300BC vermutlich später. Dabei wurden Teile der älteren Eridu Genesis übernommen, aber die Drachen, Marduk sind eindeutig nicht sumerisch und vermutlich eher politisch motiviert.

    Anunnaki ist im übrigen der akkadische Ausdruck für Anunna .. die Kinder Ans, also die alten “wichtigen” Götter.

    Kramer hat nicht gezeigt, dass die Anunnaki “Personen” waren, sondern dass die Sumerer wie alle Kulturen ihre gesellschaftlichen Vorstellungen in ihrer Götterwelt reflektiert haben. Wie alle andern Götter auch, sind die sumerischen Ebenbilder ihrer Schöpfer;)

    Das es die “Sumerer” nach 2000BC nicht mehr gab ist historisch nicht richtig bzw. nicht nachprüfbar.
    Die sumerische Kultur aber lebte sicher in den Nachfolgekulturen weiter und ihre Sprache auch, auch wenn das später auf den Kult-Bereich beschränkt war.
    (Einen Teil davon finden wir ja auch in der Bibel und in unserer Kultur wieder)

    Wie erklären Sie sonst die Eridu Genesis?
    Oder Enki & Ninmah, Enki & Ninzhursaja, Inanna und der Herr der Weisheit etc. alles älter Mythen und alle im Widerspruch zur Enuma Elish!

    Kramer hat sicher auch auf Parallelen zu anderen Kulturen hingewiesen, aber gleichgesetzt hat er die Sachen nicht.

    Kramer hat auch nicht nur populärwissenscahftliche Bücher rausgebracht, sondern auch wissenschaftliche Artikel – vielleicht sind die populärwissenschaftlichen Sachen ein wenig vereinfacht und laden daher zu “schrägen” Interpretationen ein?

  9. @ Sascha Bohnenkamp

    In Lilith und Lolth habe ich 2 Beispiele mit Zitaten von Prof. Kramer gebracht. Diese Götter An/Anu = Himmelsgott und König vom Nibiru, seine Kinder Ea/Enki, Ninki/Ninharsag/Ninmah/Hathor und Enlil waren verantwortlich für die Arbeiten auf der Erde. Deren Kinder und Kindeskinder in Folge hatten ebenfalls später verantwortliche Positionen. Priester und Könige wurden in erster Linie durch sie eingesetzt. Klare Zusammenhänge zur Bibel und dem Enuma Elisch gibt es in ihren Taten.
    Marduk war Ea´s ältester Sohn und mit dem Widderzeitalter in Ägypten Amun/Re. Er war auch der Hauptgott der Babylonier. Die Christliche Zeitschrift Nachfolge zählte die Tempel für Marduk, um ihn dann zum heidnischen Fantasieprodukt zu machen. Ea´s Sohn Ningischzidda/Hermes/Thot/Quetzalcoatl war mit an der Schaffung des Menschen beteiligt.
    Enlils Sohn Ninurta (mit Halbschwester Ninki) und Ea´s Sohn Erra waren für die Atomangriffe auf Sodom und Gomorra sowie die Raumfahrtbasis auf dem Hochplateau Sinai die Durchführenden.
    Die radioaktive Wolke dieser Angriffe kam mit dem Westwind und hat Sumer praktisch ausgelöscht. Dass ein Teil der Sumerer nach ihrer Flucht in anderen Gegenden wieder aktiv wurden – ist auch überliefert.
    Andere Völker haben Einiges der Sumerer übernommen. Aber die Sumerer verschwanden nach und nach in Vergessenheit, selbst die sumerische Keilschrift wurde erst im Laufe der Forschungen als Grundlage vieler anderer Schriften erkannt.
    Ich muss Ihnen gestehen, dass ich den Begriff „Eridu Genesis“ von Ihnen zum ersten Mal gehört habe. Bei Google fand ich eine Menge Texte – Vieles war mir auf Anhieb inhaltlich bekannt. Ein Bezug zur Bibel ist unverkennbar – auch zum Gilgamesch Epos. Eridu war praktisch die erste Stadt der Anunnaki-Götter auf der Erde, die sie errichtet hatten. Hier hatte Ea sein Zikkurat, in der Hymne als „Ort, dessen Allerheiligstes das Fundament von Himmel und Erde ist“ bezeichnet.
    Kramers Buch Die Geschichte beginnt mit Sumer wird als sein bedeutendstes bezeichnet.
    Was verstehen Sie unter: “schrägen” Interpretationen? Eigentlich sind die Aussagen eindeutig und sie belegen, dass wir nicht allein im All sind und die Erde Besucher aus dem All hatte, die ihre Aktivitäten in verschieden Texten, Bauten, Ruinen und Religionen hinterlassen haben. Deswegen haben wir auch High-Tech-Informationen in den Heiligen Schriften.

  10. @Deistung

    “Was verstehen Sie unter: “schrägen” Interpretationen?”
    Die Aussagen von Sitchin, Däniken und andere Phantasten.

    “Eigentlich sind die Aussagen eindeutig”
    WO? Bitte Quellenangebae mit Stelle .. keine populärwissenschaftlichen Sachen bitte .. sonst zitier ich aus “Herr der Ringe”.

    ” und sie belegen, dass wir nicht allein im All sind und die Erde Besucher aus dem All hatte”
    Klar doch *lol*

    “, die ihre Aktivitäten in verschieden Texten, Bauten, Ruinen und Religionen hinterlassen haben. Deswegen haben wir auch High-Tech-Informationen in den Heiligen Schriften.”
    Wo?
    Und glauben Sie mir ich kenne viele kultische Texte der Sumerer, Akkader, Babylonier, Juden und Christen.

    Wie ich schon schriebn, wenn sie sich ein wenig mit sumerischer Keilschrift beschäftigen würden und dann versuchen die Aussagen Sitchins mit den Keilschrifttafeln zu verifizieren, werden sie merken, dass Sitchin nichts “übersetzt” hat .. hineingedichtet ist das. Sitchin hat NULL wissenschaftliche Hinweise für die Richtigkeit seiner Hypothesen – eigentlich verfolgt er nur eine Masche um mit der Dummheit seiner Leser Geld zu verdienen.

    Wo in “History Begins at Sumer: Thirty-Nine Firsts in Recorded History” von Kramer haben sie den “Hochtechnologie” gesehen? Bier? Räder? sicher aber Raumschiffe? Never!

  11. @Deistung

    Kramer hat 1959 versucht, wie praktisch alle Archäologen im “biblischen” Umfeld damals, Hinweise zu bibl. “Geschichten” zu finden. Darunter leidet das Buch von ihm auch ein wenig.

    Ferner sind in den letzt 60 Jahren durchaus auch neue Sachen herausgefunden worden.

    Ein Anhänger der Paleoastronomy war Kramer NIE.

  12. @ Sascha Bohnenkamp – Teil 1

    „Schräge“ Interpretationen von Sitchin, Däniken und anderer Phantasten sagen Sie, in Lilith und Lolth wurden dann schon mal „…unqualifizierte Pseudowissenschaftler wie Sitchin oder Däniken…“ genannt, wobei sie sich als Autoren bezeichnen. Beide haben sich mit der Vergangenheit auf unseren Planeten auseinandergesetzt.
    Der Eine fuhr in der Welt herum und stellte fest, dass es Bauten, Ruinen gibt – auch in Gesprächen mit den Eingeborenen – die seit Menschengedenken da sind, doch woher – da hatten sie keine Ahnung. Der Andere hat die Übersetzungen der Überlieferungen aus Sumer bearbeitet und konnte Vieles ergänzen und konkretisieren, s.u. Dr. Burgard.

    Dann will ich mal das angeben, wo ich mich auch schon mal umgesehen habe. Da wären die Pyramiden und der Sphinx. In Karnak stehen Widder zur Flankierung des Einganges – hier wurde in der Widderzeit des Zodiak gebaut. Der Sphinx auf dem Pyramidenplateau ist ein Löwe, weil der ganze Komplex im Löwenzeitalter erbaut wurde. Den Überlieferungen nach war Thot der Baumeister. Der Sphinx soll als ersten „seinen Kopf“ getragen haben, der aber mehrfach umgearbeitet wurde – und deshalb immer kleiner wurde. In Ägypten erfährt man so oder auf Nachfrage: Wir wissen nicht, wie die Pyramiden gebaut wurden. Im deutschen Fernsehen wissen sie es aber ganz genau!

    In Amerika wussten die Ureinwohner: Das Gold ist das gelbe Metall der Götter. Sie hatten ihnen die Gewinnung, Ver- und Bearbeitung gezeigt. Das haben die Spanier überliefert! So ehrten die Einen das Gold – und die anderen zerstörten, raubten es und ermordeten die Führer.

    Nasca, kein Mensch weiß, wann die Linien entstanden sind. Die Überlieferungen geben an, dass hier eine Bahn zum Starten und Landen von Raumschiffen war (mindestens vor 6.000 Jahren), die mit einer Goldlast zum Nibiru flogen – also mindestens etwa um 3 AE weit.
    Über Nasca sind wir geflogen worden – mit einem kurzen „toush down“ auf einer Bahn.
    Am Titikaka-See entstand noch früher eine metallische Verarbeitungsbasis, deren Verantwortung Enlils jüngster Sohn Ischkur hatte. Sein Zeichen – Dreizack – ist als „Kandelava“ bekannt und in den Hang eingebrannt worden.

    In Peru aber auch in Mexiko gibt es einige Mauern, die so kein Mensch gebaut hätte. Die Steine sind so exakt geschnitten, dass da kein Taschenmesser mehr dazwischen passt.

    Puma Punku (Bolivien) ist ein Trümmerfeld in um 4000 Metern Höhe. Hier liegen die Steine schon solange als Ruine, dass sich kein Eingeborener mehr an Baumeister erinnern kann. Die Steine haben soviel exakte Ecken, Kannten und Löcher, dass so ein Stein in der Form heute nicht gebaut werden würde.

    Dr. Herrmann Burgard hat 2002 in einer öffentlichen Veranstaltung über „Flugapparate im alten Sumer“ referiert, im Untertitel: Zur Kohärenz von Keilschriftüberlieferungen“. Im Manuskript hieß es: „Da die meisten Übersetzungen der erwähnten Überlieferungen 50 bis 100 Jahre alt sind oder nur Verfeinerungen solcher Altstudien darstellen, darf man sich daher zum Beispiel nicht wundern, dass wegen neuer Techniken heute durchaus akzeptable Bedeutungsvarianten früher nicht einmal erdacht werden konnten.“ In der Diskussion würdigte er u. a. hier die Leistungen von Z. Sitchin.
    Hesechiel hat ‘seine Begriffe’ genommen und die Ankunft des Herrn beschrieben. Der NASA-Konstrukteur J. F. Blumrich hat es modern umgesetzt, nachlesbar in seinem Buch „Da tat sich der Himmel auf“. Er war angetreten, E. v. Däniken zu widerlegen – und was schrieb er dazu? „Kaum jemals war eine Niederlage so reich belohnt, so faszinierend und so erfreulich!”

  13. @Klaus Deistung

    Die Diskussion hier ging doch um Tiamat, nun sind Sie wieder bei Däniken gelandet. Könnten Sie uns mitteilen, ob es denn überhaupt Argumente gäbe, die Sie von Ihrer SETI-Glaubensüberzeugung abbringen könnten?

    Sehr aufschlussreich fand ich Ihre abschließenden Sätze: Der NASA-Konstrukteur J. F. Blumrich hat es modern umgesetzt, nachlesbar in seinem Buch „Da tat sich der Himmel auf“. Er war angetreten, E. v. Däniken zu widerlegen – und was schrieb er dazu? „Kaum jemals war eine Niederlage so reich belohnt, so faszinierend und so erfreulich!”

    Das, lieber Herr Deistung, nennt man eine Konversionserzählung und schöner als mit “Da tat sich der Himmel auf” könnten das auch Anhänger klassischer Religionen kaum betiteln. Die jedoch für gewöhnlich (an-)erkennen, dass sie Glaubensüberzeugungen vertreten. Zu Paläo-SETI hatte es hier im Blog ja schon einen Beitrag:
    http://www.chronologs.de/…ination-des-pal-o-seti

  14. @ Sascha Bohnenkamp – Teil 2

    Sie haben diesmal wieder eine beeindruckende Rhetorik gefunden.
    Wie bibelfest sind Sie denn? In 1 Mo 1 ist eine Kurzfassung des Enuma Elisch.
    Die Arche war praktisch ein U-Boot, weil es so viel ruhiger im Wasser liegt. Und so kann es auch nach außen keine Beleuchtung gehabt haben, wie auf dem FS-Schirm. Anschließend wurden die Pyramiden gebaut – es gibt aber auch Hinweise des Baus von vor der Sintflut vor knapp 13.000 Jahren. Dass die 4.500 Jahre noch durch die Welt „geistern“, ist eine reine politische Entscheidung.

    1 Mo 17,15 Gottes Zusage für Sara: Sie wird mit 90 noch ein Kind gebären. Im NT war Elisabeth um 60 Jahre – und bekam nach Zusage auch ein Kind. Heutzutage waren schon mehrere Mütter über offiziell nicht mehr im gebärfähigen Alter – wurden Schwanger mit über 60 – und bekamen ein Kind. Das werden sie früher auch nicht viel anders gemacht haben als wir.

    Die Wissenschaft hat Sodom und Gomorra
    mit einem Erdbeben mit Gas-Feuer im FS erklärt. Diese Zeit war aber um 350 Jahre vor dem eigentlichen Ereignis.

    Dass Abraham seine Halbschwester heiraten durfte – ist ein Relikt aus der Anunnaki-Zeit, denn dort war es üblich. Später in 3 Mo 20,17: „Wenn ein Mann mit seiner Schwester oder Halbschwester schläft, muss er die Folgen seiner Schuld tragen. Beide haben eine Schandtat begangen…“

    Es gibt weitere Flugberichte in der Bibel. 2 Mo 13,21: „Während der Wanderung ging der Herr tagsüber in einer Wolkensäule vor ihnen her … und nachts in einer Feuersäule…“ 2 Mo 19,16: „Am Morgen des Dritten Tages begann es zu donnern und zu blitzen, eine dichte Wolke bedeckte den Berg, und man hörte lauten Posaunenschall. Das Volk zitterte vor Angst.“ Wichtig für die Vorbereitung der Landung war 2 Mo 19,12: „Du mußt rings um den Berg eine Grenze ziehen… Keiner darf auf den Berg steigen… Wer es tut, ist dem Tod verfallen.“ Heute gibt es auch strenge Schutzzonen um einen Raketen-Lande- bzw. Startplatz.

    [KS] erste engl. Ausgabe 1956, dt. 1959. Es zeigt sich wieder, dass Sie das Buch nicht kennen.
    Prof. Kramer beginnt alle 25 Kapitel seines Buches mit Der/Die/Das erste…! Wenn heute irgendein Volk etwas das erste Mal genutzt bzw. erfunden hat, dann waren es die Ägypter oder die Babylonier – wissen unsere Medien – die Sumerer nie! Nachdem ich andere darauf aufmerksam gemacht hatte, stellten das auch sie fest!
    S. 22: „Die bis heute rekonstruierten Texte umfassen folgende Genres: Mythen und Epen in Gestalt von Verserzählungen, welche die Taten und Leistungen der sumerischen Götter und Helden feiern, Hymnen, an die Götter und Könige gerichtet, Klagelieder, welche die Zerstörung sumerischer Städte beweinen, Weisheitslehren, die auch Sprüche, Fabeln und Abhandlungen mit einschließen.“
    S. 116: „… von großer Bedeutung für die sumerische Kosmogonie und Kosmologie. Sie enthalten eine Anzahl aufschlussreicher Hinweise auf die Erschaffung des Menschen den Ursprung der Königswürde und die Existenz von mindestens 5 vorsintflutlichen Städten.“
    S. 161: Der kranke Lugalbanda (mit Göttin Ninsun Eltern von Gilgamesch) betet zu Utu – und erhält „Speise und Wasser des Lebens“. Im Traum wurde ihm eingegeben, was er wem opfern soll.
    Im Gilgamesch Epos bietet Ischtar Gilgamesch an: Sei mein Mann. Er lehnte ab. Redet man so unter Geistern?

    “Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.”
    Gustav Heinemann, eigentlich Dr. Dr. Gustav Walter Heinemann ( 1899 – 1976)

  15. @ Michael Blume

    „… um Tiamat, nun sind Sie wieder bei Däniken gelandet.“ Ich habe ihn weder bei Lilith und Lolth noch hier eingebracht. Sie haben Sitchin schon rausgelassen. Man wollte wohl eher meinen Standpunkt durch negatives Benennen der beiden Autoren nach außen „untergraben“…
    Wenn ich mich auf Grund der Standpunkte und Nennung dieser Namen zu meinem Kommentar damit befasse – ist es etwas Anderes.
    Zum Diskussionspartner haben Sie nichts gesagt.

    Am Ende haben wir uns wohl missverstanden. Herr Blumrich hat Herrn Däniken nicht widerlegen können, sondern das Raumschiff rekonstruiert und auf das Rad im Rad ein Patent gemacht. Das hat unter anderen Voraussetzungen schon 1902 einen Versuch in den USA geben. Und der deutsche Ing. H. H. Beier hat den Tempel rekonstruiert – und das Raumschiff passte in den Tempel.

    Ist denn das, was wir im Enuma Elisch lesen unwahr? Ischtar und König Gilgamesch – nur ein Märchen? Prof. Kramer schreibt über die Götter als Personen – deswegen kennt ihn auch kaum wer?

    Ich habe weder eine Ufo- noch SETI-Glaubensüberzeugung. In der Vergangenheit sehe ich sowohl konkrete Besucher von Außerhalb, über die auch Prof. Kramer schreibt, als auch Technik, die unserer immer noch überlegen ist. In den Heiligen Schriften und den Veden sind solche Techniken und Technologien beschrieben. Es ist einfach ein technisch-technologisches Problem!
    Ist denn die Liebe, nur weil wir gegenüber früher wissen wie es geht, schlechter?

  16. @deistung

    “Im Gilgamesch Epos bietet Ischtar Gilgamesch an: Sei mein Mann. Er lehnte ab. Redet man so unter Geistern?”
    Geistern?

    Inanna “war” eine Göttin und Gilgamesh ein König/Halbott. Gilgamesh lehnt das Angebot ab, weil Inanna mit ihren “Geliebten” häufig nicht sehr zimperlich umging – z.B. schickt sie ihren Mann Dumuzi in die Unterwelt.

    Warum sollte der Mythos von realen Personen handeln?
    Glauben Sie auch an Einhörner?
    (falls ja -> das ist das Artefakt eines biblischen Übersetzungsfehlers)

  17. @deistung Bibel/Genesis und Enuma Elish

    Noch viel mehr Ähnlichkeit hat die biblische Genesis mit den älteren sumerischen Mythen als mit dem akkadischen Enuma Elish.

    Lesen sie mal in
    http://www-etcsl.orient.ox.ac.uk/

    Da finden sie einige “Vorlagen” für die biblischen Texte.

    Zusammen mit der Eridu Genesis bilden diese Mythen dann die Vorlagen für Enuma Elish, dessen Hauptsinn darin bestand einen neuen obesten Gott (Marduk) zu etablieren.

  18. @deistung

    “Die Wissenschaft hat Sodom und Gomorra
    mit einem Erdbeben mit Gas-Feuer im FS erklärt. Diese Zeit war aber um 350 Jahre vor dem eigentlichen Ereignis. “

    Welche Zeit war vor welchen Ereignis?
    Soweit ich weiss bassiert die Somod&Gomora “Sage” eher auf “Erra und Ishum” einem akkadischen Mythos.
    Ob der eine reale Katastophe beschreibt ist nicht gesichert .. könnte aber sein, wie auch bei der sumerischen Sintflut, aber von “Atombombe” steht da nichts.

    Mit viel Mühe kann man natürlich alles in einen Text reindichten.

  19. @deistung Kramer ..

    “S. 161: Der kranke Lugalbanda (mit Göttin Ninsun Eltern von Gilgamesch) betet zu Utu – und erhält „Speise und Wasser des Lebens“. Im Traum wurde ihm eingegeben, was er wem opfern soll”

    Ja und? Was hat das mit Raketen usw. zu tun?

  20. @deistung

    “Prof. Kramer schreibt über die Götter als Personen – deswegen kennt ihn auch kaum wer?”

    Prof. Kramer schreibt das so nicht wie sie das genre hätten.

    Und jeder Sumerologe kennt und schätzt ihn.

    Durch Sitchin&Co wird sein Name nur beschmutzt, der der die Texte Kramers für seinen pseudowissenscahftlichen Unsinn missbraucht.

  21. @deistung

    “Ich muss Ihnen gestehen, dass ich den Begriff „Eridu Genesis“ von Ihnen zum ersten Mal gehört habe.”

    Dann haben sie sich praktisch überhaupt nicht mit den Sumerern auseinandergesetzt, ausser den Märchenbüchern von Sitchin.
    Sorry – aber den Schöpfungsmythos einer alten Kultur zu kennen ist wohl das mindeste, wenn man aus dieser Kultur Erkenntnisse für sich und das Heute ziehen will.

    Wie ich schon weiter oben schrieb … beschäftigen sie sich nur ein ganz wenig ernsthaft mit den altorientalen Kulturen und die Hypothesen Sitchins zerfallen spontan zu Staub – Versprochen!

  22. @Michael Blume

    So zurück zum Topic … (sorry ich konnte mich nicht halten)

    Ist Tiamat den wirklich der “Prototyp” der typischen Fantasy Drachen?
    Ich meine jetzt nicht die älteren vor-biblischen Drachen wie Ushumgal, Muš+uššu o.ä. sondern z.B. die “nordischen” Weltenschlangen etc.

    Eigentlich sind die Fantasy-Drachen ja ein Mix aus Dino und Schlange .. wie auch in Asien wo die Drachen ja auch “nur” Schlangen sind.

  23. @michael

    “(Vergleiche übrigens Mater-ie = Mutterstoff)”

    Ist das etymoloisch gesichert oder nur ein Wortspiel? Ich vermute ganz stark letzteres 🙂

  24. @ Sascha Bohnenkamp

    Für die meisten Menschen sind doch die (Anunnaki-) Götter mystisch, nichts Lebendiges wie wir und für die Wissenschaft etwa Unwissenschaftliches. Es ist schön, wenn Sie sich da nicht einhaken, Stichwort Geister.
    Sie bringen Dumusi ins Gespräch – Sohn Ea´s, Mutter Ninsun, heiratete Ishtar, früher Kampftod, an dem Marduk, sein ältester (Halb-)Bruder nicht ganz unschuldig gewesen sein soll. Halbbrüder Dumusis sind auch Gilgamesch (2750-2600 b.C.) und Urmammu “Urs Freude” (2112-2095 b.C.), beide Halb-, konkreter 2/3 Götter und ca. 700 Jahre auseinander – bei gleicher Mutter.

    Nach dem Tod von Dumusi wurde Ischtar erst so wie Sie es schildern – und es gab tote Freier – habe ich gelesen.
    Sie ereilte auch ein schlimmes Schicksal. Bei Ihrer älteren Schwester Ereschkigal wurde sie gedemütigt und schließlich getötet. Aus dieser Position konnte sie Ea wiederbeleben und retten. Warum es bei seinem Sohn Dumusi nicht ging, habe ich nicht herausgefunden.

    Einhörner kenne ich bis jetzt aus den Märchen. In der Presse war auch mal ein Rehbock abgebildet, das nur ein statt zwei Geweiharme schob. So etwa bezeichnet man auch als Spießer. Sie sind zum Abschuss freigegeben.

    „…Hauptsinn darin bestand einen neuen obesten Gott (Marduk) zu etablieren.“ Bei den Sumerern haben auch alle Planeten Götternamen. Das Enuma Elisch ist u. a. die literarische Beschreibung eines Vorganges am Himmel. Auch wir können heute manche Vorgänge dramatisch um- und beschreiben.
    Der Name Marduk war noch nicht besetzt. Als Sohn Ea`s und Enkel Anus steht ihm auch Würde zu. Nicht Marduk ist das Neue, sondern der Planet der nach ihm benannt wurde, der Planet der Kreuzung unseres Sonnensystems. Als babylonischer Hauptgott soll er gut mit den Menschen zurechtgekommen sein. In Ägypten als Amun – der Unsichtbare – gab es viele Spekulationen der Priester, wann wer wieder auftauchen würde.

    Dass viele Teile der Bibel früher als in hebräisch geschrieben wurden – ist nicht neu. Wegen der kirchlichen Drohung nichts zu Veröffentlichen was älter als die Bibel ist, hat sich G. Smith damit zurückgehalten http://terra-x.zdf.de/…3/0,1872,7127895,00.html.

    Prof. Hirtemann begründet das und schreibt http://www.hirtemann.de/theorien/sintflut.htm: „…die Arche war nichts anderes als das erste Unterseeboot der Welt.“ Je tiefer ein Boot im Wasser liegt, umso ruhiger ist es im Inneren – und das war wohl für die Besatzung sinnvoll. Dazu gab es mal einen FS-Beitrag. Schließlich war Ea Chefkonstrukteur. Die Arche war ein Kasten – sie musste ja das Leben ihrer Besatzung erhalten – in keiner Weise ein Boot, wie wir es kennen und sie meistens dargestellt wird!

    Im Jahr 2024 b.C. wurden Sodom & Gomorra mit „Waffen des Schreckens“ vernichtet. Dass es sich dabei um Kernwaffen handelt, wird mehrfach erklärt. Zum Einen waren sie von Nibiru. Das zeigt uns, dass Kernwaffen auch nach mehr als menschlichen Zeitstäben einsartzbereit bleiben können – eine große Gefahr, vgl. a. Munition der Weltkriege. Zum Anderen wird die Wirkung der Waffen geschildert. Dazu habe ich eine Tafel zusammengestellt. Und am Ende zählt die Wirkung der Waffen, deren radioaktive Wolke vom Wind nach Osten getrieben wurde – und Sumer … untergehen ließ. Leider haben wir dazu genügend Beispiel besonders aus der Frühzeit der amerikanischen Kernwaffen und in Folge auch anderer Länder.
    Der FS-BBC-Bericht „Apokalypsen des Altertums, 3. Teil“ (VOX, 12.2001) zu Sodom und Gomorra (Erdbeben und Feuer) war fachlich gut gemacht und beschreibt eine Zeit um 2350 b. C. Die Zerstörung von Sodom und Gomorra kann kein Erdbeben gewesen sein, denn sie wurde geplant 1 Mo 18,17: „Darf ich wirklich vor Abraham verheimlichen, was ich mit Sodom vorhabe?…“

  25. @Sascha

    Materie stammt vom lateinischen Materia = Stoff, Baustoff. Und dies leitet u.a. Gerhard Bott in seinem sehr patriarchal-kritischen “Erfindung der Götter” von Mater = Mutter her, mit m.E. historisch starken Argumenten!
    http://www.amazon.de/…en-Theologie/dp/3837032728

    Also, nein, ein Wortspiel ist es wohl nicht nur, sondern eine spannende Hypothese, vgl. auch:
    http://www.chronologs.de/…eit-und-ihre-bedeutung

    PS: Jetzt ist es Deinerseits passiert und angesichts eines fleißigen Mythenkenners für mich gerne okay. Ich heiße Michael und bin ein Du. 🙂

  26. @Sascha

    Du fragtest: Ist Tiamat den wirklich der “Prototyp” der typischen Fantasy Drachen?

    Nein, das würde ich nicht sagen – Tiamat ist der Prototyp der Drachenkönigin bzw. -gottheiten. Dass Drachen überhaupt so etwas wie eine “Gesellschaft” haben war und ist dabei keineswegs selbstverständlich, oft werden sie ja auch einfach als halb-tierische Monstren vorgestellt. Wo aber Fantasywelten mit einer Kosmologie des Bösen auftreten, führt(e) an Tiamat und vielen Varianten (wie Takhisis) oft kein Weg vorbei. Und das fand und finde ich natürlich religionswissenschaftlich sehr interessant! 🙂

  27. @ Sascha Bohnenkamp

    „Was hat das mit Raketen usw. zu tun?“ – Hier geht es um die persönliche Hilfe eines Gottes für einen Sterblichen. Und Schließlich müssen die Anunnaki-Götter ja mal auf die Erde gekommen sein – und womit, wenn nicht mit Raketen? Antischwerkraftantriebe – wie in den indischen Veden – sind nicht in Beschreibungen überliefert worden.
    Ich denke schon, dass Prof. Kramer im Studium gelehrt wird – aber wenn es konkret um die Götter geht – kennt ihn keiner, ja nicht einmal das Enuma Elisch!

    Warum sind Sie so erbost? Glauben Sie, dass Sie mit „pseudowissenscahftlichen Unsinn“ – die Schreibweise zeigt schon Ihre Erregung – sich in eine gute Reihe einordnen?
    Wenn der Autor Sitchin Prof. Kramer zitiert – warum soll das etwas Schmutziges sein? Eine sehr eigenartige Philosophie! Haben Sie denn Beispiele oder ist das eine der üblichen Pauschalverurteilungen?

    In einer ersten Übersicht kam mir der Inhalt der „Eridu Genesis“ nicht unbekannt vor – nun werde ich mir die Details vornehmen. Sie können nicht grundsätzlich in Allem anders sein.
    Eridu war ja die älteste Stadt auf der Erde, gegründet von den Anunnaki zu einer Zeit, als es den Homo Sapiens noch nicht gab: Haus auf dem heiligen Hügel.

  28. Schöpfungsgeschichten in der Populärkultur

    Bei Tiamat muss ich immer unweigerlich an die gleichnamige Band denken:

    “Gaia” (offizielles Video)
    http://www.youtube.com/watch?v=rfM8YSOsnaE

    “Gaia” (lange Version)
    http://www.youtube.com/watch?v=_j4wSdmG0Ew

    Außerdem kommt Tiamat noch in der Schöfpungsgeschichte des Comics “The Order of the Stick” vor: Teil 273, 274, 275, 276, 277. (Die Erzählung über die Schaffung der Welt passiert mitten im Comic und leitet über zur Mission der Helden.) In Teil 273 wird besonders schön auf die verschiedenen Erzähltraditionen eingegangen, als sich die verschiedenen Götter darüber streiten, wie Trolle, Elfen und Drachen aussehen sollen.

  29. @Deistung Anunnaki

    Annunaki ist akkadisch – also recht neu und synonym für das sumerische Anunna oder Igigi.
    Die Sumerer nannten ihre “wichtigen” Götter so.

    D.h. wenn sie mit Anunnaki und Ishtar kommen .. sind sie in einer Zeit um 2000BC.
    Da war die Eridu Genesis schon _lange_ geschrieben, oder noch älter der weltenbaummythos “Inanna und der Hulupu Baum”
    Der Inanna-Baum und die Eridu-Genesis sind vereinbar, aber mit Enuma-Elish passen beide nicht zusammen. Das ist ein nachträgliche Änderung/Erweiterung der Eridu Genesis.

    Die Anunna “müssen” doch irgendwie au dei Erde gekommen sein?
    Warum? Gab es die?
    Das waren Götter_vorstellungen_
    Die sind genauso wenig real wie Thor für Gewitter verantwortlich ist.
    Als Literatur sind sie hoch interessant, aber “real” …. mir kein belastbarer Hinweis dazu bekannt.

    Warum diese Götter realer sein sollten also all die anderen sehe ich nicht – auch wenn ich gegenüber den Sumeren große Hochachtung empfinde.

    Am Ende sind alle Götter nur Ebenbilder ihre Schöpfer – den Menschen.

    Suchen Sie doch mal in dem genannten Link der ETCL einen der Texte raus, den Sitchin benutzt und vergleichen die Übersetzungen … da ist auch viel von Kramer dabei … da passt praktisch nichts!
    Wenn Sie wollen können sie die dortigen Übersetzungen auch überprüfen! Transliterierung und verwendete Keilschrifttafeln sind angegeben …

  30. @michael

    “Jetzt ist es Deinerseits passiert und angesichts eines fleißigen Mythenkenners für mich gerne okay. Ich heiße Michael und bin ein Du. :-)”

    Gerne .. ich wollte Dich nicht damit überrennen .. im Netz ist man ja meist “per-Du”, das ist für mich in keinem Fall abwertend gemeint – auch wenn unsere Meinungen teilweise ja erheblich auseinander zu liegen scheinen.

    Bzgl. des “Mythenkenneres” ich bin auf die Sumerer durch eine kurzfristige Erschütterung meiner Ungläubigkeit gekommen 😉

    Bei anderen Kulturen wie Ägypten, Hetiter usw. bin ich deutlich schwächer aufgestellt .. ich habe keine Zeit neben der Arbeit noch Altorientalistik zu studieren 🙁

  31. @michael

    Ich sehe die Geschichte von Tiamat eher als einen Versuch der Babylonier im “Nordern” die immer wieder aufständischen Sumerer im “Süden” zu erniedrigen.

    Wie ist das mit den asiatischen Drachen? Die sond doch oft auch Gottheiten … vermutlich nicht so relevant für “uns” … obwohl es ja Kontakte zwischen Sumer und Indus gab und so sicher auch Mythen getauscht wurden.

    Inwiefern sind Fantasyfiguren für die Religionswissenscahften relevant?

  32. @Sascha

    Danke für die Rückmeldung. Zu “Materie” habe ich jetzt auch nochmal das KLUGE – Etymologisches Lexikon in deutscher Sprache gewälzt – und tatsächlich: Materie ist entlehnt aus lateinisch mater “Mutter, Quelle einer Sache, Ursprung”.

    Zur Interesse der Religionswissenschaft an Fantasy & Rollenspielen (und zunehmend z.B. auch Computerspielen): Nun, einerseits interessiert uns selbstverständlich der Umgang mit allen Arten von religiösen Mythen, ihren Interpretationen, Umwandlungen etc. Gerade auch bei Kinofilmen a la Avatar tritt die Aktualität und Wirksamkeit mythischer Traditionen eindrucksvoll hervor!
    http://www.chronologs.de/…n-fortschrittszynismus

    Die psychologisch Interessierten unter uns wollen darüber hinaus natürlich besser erkunden, warum und wie Menschen Mythen, Narrative konstruieren und tradieren, vgl.
    http://www.chronologs.de/…rz-hlforschung-memorik

    Und, last but not least, interessiert natürlich aus Perspektive der Evolutionsforschung, warum Menschen in Gruppen soviel Energie zum Entwurf gemeinsamer Fantasiewelten und Erzählungen konstruieren. Immerhin sind auch religiöse Überlieferungen über Jahrzehntausende v.a. mündlich, szenisch und rituell entwickelt und überliefert worden, vgl.
    http://www.chronologs.de/…lution-rer-perspektive

  33. @Klaus Deistung

    Offenkundig lesen Sie die mythischen Überlieferungen als Tatsachenberichte und gehen auch davon aus, dass z.B. Prof. Kramer das tat. Dabei schilderte er nur die jeweiligen Mythen aus deren Innensicht, ohne davon auszugehen, dass die sumerischen Götter real gehandelt hätten.

    Ebenso habe auch ich ja weiter oben “von Helden wie dem Halbelfen Tanis, der Barbarenpriesterin Goldmond, dem Gebrüderpaar Raistlin und Caramon, dem Ritter Sturm, dem Kender Tolpan, der Wirtstochter Tika und vieler mehr” geschrieben und darüber berichtet, dass diese Hunderttausende erreichten und prägten. Damit ist aber selbstverständlich nicht gemeint, dass ich behaupten würde, der Kender Tolpan wäre wirklich durch eine Welt namens Krynn gestiefelt und habe sich mit der Tiamat-Version Takhisis angelegt…

  34. @ Sascha Bohnenkamp

    „…Anunnaki oder Igigi“ – ist so nicht richtig. Die 300 Anunnaki, die Anfangs in der Raumstation arbeiteten, wurden die Igigi genannt. Auf der Erde waren 600 Anunnaki – Nefilim der Bibel. Sie gab es schon, als es den Homo Sapiens noch nicht gab, denn sie haben ihn in der Zeit vor mehr als 200.000 Jahren geschaffen 1 Mo 1,26. Die 200.000 Jahre sind die wissenschaftlich mehrfach bestätigte Zeit der Existenz des Homo Sapiens.

    Vor um 360.000 Jahren war Marduk verantwortlich auf dem Mars für die Igigi. Dort sind auch der ehemalige König vom Nibiru Alalu und sein Begleiter in einer Höhle begraben.
    Noch vor 13.000 Jahren arbeiteten die Igigi auf dem Mars und erlebten, wie zur Zeit unserer Sintflut – vor knapp 13.000 Jahren – es auch auf dem Mars große Probleme gab: Die Atmosphäre und das Wasser wurden dem Mars „entzogen“. Deshalb sind die ehemaligen Wasserverläufe noch so gut erhalten.

    Die Anunnaki sind mit Raketen vom Nibiru nach über 3 AE Flug auf die Erde gekommen, um hier Gold zu gewinnen, dass ihre Atmosphäre stützen sollte. Gold in nano- oder atomaren Strukturen entwickelt völlig neue Eigenschaften http://www.wissenschaft-online.de/…amp;_z=859070 .

    Die Anunnaki haben Teile der Bibel mit gestaltet. Es ist einfach, wenn man Literatur ablehnt – nur weil es Andere auch machen – dann braucht man sie nicht selbst lesen und braucht bloß alles nacherzählen.
    Ich biete Ihnen hier Dr. Jan Erik Sidell an: Es begann in Babylon. Er setzt sich mit den Problemen, die hier zum Thema gehören, auch auseinander.
    Ein anderes Buch: Roaf, M.: Mesopotamien. Bechtermünz, Augsburg 1998. Hier steht auf S. 84: „5 Städte, 8 Könige regierten 241.200 Jahre. Dann kam die Flut (über das Land).“ Teilen wir diese Zahl durch 3.600 – kommen wir auf 67 Schars, 1 Schar = 1 Nibiruumlauf um die Sonne.

    Menschen, Götter – wer schuf wen? http://www.spektrumdirekt.de/…1609&_z=798889
    „…. mir kein belastbarer Hinweis dazu bekannt.“ Und wie werten Sie die Zitate aus dem Buch von Prof. Kramer?
    Und warum ist die Bibel voller High-Tech-Informationen, die wir erst so nach und nach mit der Entwicklung von Wissenschaft und Technik verstehen können?

  35. @ Michael Blume

    Früher hieß es schon, dass mythische Überlieferungen – selbst Märchen – erzieherische Anteile haben, oder ein “Körnchen Wahrheit” enthalten.
    Herr Blume, in Lilith und Lolth schlug ich vor, dass Herr Khan sich mal mit dem Buch seines früheren Berufskollegen Blumrich „Da tat sich der Himmel auf“ befasst. Sinnvoll wäre es eine Gegenargumentation zu schreiben.
    In der Bibel steht bei Ez 1,3: …ich schaute Gott… 1,5: …sah ich vier Gestalten … Einzahl ich. 2.3: Du Mensch, ich sende dich zu den Israeliten. … 9,2: Der siebte in ihrer Mitte trug ein Schreibzeug… 40, 3: … ein Mann, der wie Bronze glänzte. In den Händen hielt er eine Meßschnur und eine Meßlatte. 40, 4: Er sagte zu mir: „Du Mensch, mach deine Augen und Ohren auf und merke genau, was ich dir zeige! Denn dazu bist du hier her gebracht worden.“
    Und Ez 12,2? Konkreter geht es kaum! In meiner Bibel ist ein Tempelgrundriß auf S. 772 (Die Bibel im heutigen deutsch, Sonderausgabe Lichtenstein 1992). Herr H. H. Beier machte es in „Kronzeuge Ezechiel“, Ronacher, München 1985 noch genauer.

    Prof. Kramer beginnt alle 25 Kapitel seines Buches mit Der/Die/Das erste…! Warum veröffentlichen die Medien nur etwas Anderes (es waren Ägypten oder Babylon)?
    Warum darf der Sphinx als Löwe auf dem Pyramidenplateau nicht das Löwenzeitalter repräsentieren, wie die Widderpshingen das Widderzeitalter in Karnak?

    Sascha Bohnenkamp schrieb: “Kramer hat nicht gezeigt, dass die Anunnaki “Personen” waren…“
    Ich habe zwei Zitate aus dem Buch gebracht: Kap 10, Kap 11 bei Lilith und Lolth. Es ist so konkret, wie in der Bibel!
    In – @ Sascha Bohnenkamp – Teil 2 – habe ich 3 weitere Zitate mit S.-Angabe aus Prof. Kramers Buch gebracht, u. a. steht da: „…aufschlussreicher Hinweise auf die Erschaffung des Menschen den Ursprung der Königswürde und die Existenz von mindestens 5 vorsintflutlichen Städten.“
    Und hier von S. 116:
    „Nachdem An, Enlil, Enki und Ninhursag
    Das Volk der Schwarzköpfe geschaffen hatten,…“
    Besonders bekannt wurden die Olmeken, deren oft mannsgroße Bildnisse aus Stein zahlreich in Mittelamerika herumliegen, aber auch in Museumsbereichen stehen.
    Bei solch konkreten Vorgabe hört doch die Mythik auf.

    Gilgamesch (2750-2600 b.C.) und Urmammu “Urs Freude” (2112-2095 b.C.), beide Halb-, konkreter 2/3 Götter und ca. 700 Jahre auseinander – bei gleicher Mutter, aber verschieden Vätern (Priester/König). Welche Begründung soll denn hier für Mythik gelten?

    Dass die gesuchte Arche heute nicht mehr auf dem Ararat liegen kann (wissenschaftlich nicht erwiesen) – da gehe ich mit Ihnen konform. Außerdem hat man immer ein Schiff, aber nicht den realen Kasten gesucht! Dass es aber eine Arche vor knapp 13.000 Jahren gegeben haben muss – sind wir uns da einig?

  36. @deistung “Oh Mann” 🙁

    „…Anunnaki oder Igigi“ – ist so nicht richtig. Die 300 Anunnaki, die Anfangs in der Raumstation arbeiteten, wurden die Igigi genannt. Auf der Erde waren 600 Anunnaki –”

    Ok ..
    Bitte wenigstens eine wissenschaftliche Quelle dazu, die ihre Position vertritt.

    Ich kann ihnen diverse Tontafeln und Bücher zeigen, die meine Position stützen.
    Was haben sie ausser irgendwelcher Fantasy-Literatur?

    Sie haben offensichtliche KEIN Interesse etwas über die alten Kulturen zu lernen, sondern bedienen nur ihre Hirngespinste.

    Annunaki IST akkadisch und kann daher nicht “viel” älter als 2000BC sein …

    So nebenbei als Tip:
    In den Königslisten stehen nachweislich zum Teil völlig übertriebene Regierungszeiten, weil man damit eine Form der Hochachtung ausdrücken wollte, nicht weil die Regierungszeiten so lang waren. Die wirklichen Regierungszeiten sind aber zum Teil trotzdem bekannt, wenn man andere Quellen hinzuzieht.

  37. @deistung Flut

    “Dass es aber eine Arche vor knapp 13.000 Jahren gegeben haben muss – sind wir uns da einig?”

    Keine weltweite Flut -> keine Arche .

    Und für eine weltweite Flut gibt es keine Hinweise, aber vieles was dagegen spricht, z.B. wie haben Süsswasserfische das überstanden …

  38. @ Sascha Bohnenkamp

    Ich war außerhalb des Landes.
    „… eine wissenschaftliche Quelle“ – Sie akzeptieren ja nicht einmal Prof. Kramer…
    Ich wies auch schon auf Dr. Sigdell hin: Es begann in Babylon. Holistika, Meckenheim 2008. Da er aber im Prinzip Herrn Sitchin stützt – fällt er bei Ihnen ja auch durch! Dr. H. Burgard referierte über: Flugapparate im alten Sumer. Und wie sieht es mit J. F. Blumrich aus? Er war Konstrukteur der NASA – und rekonstruierte Ez 1,4-28! Aber da gab es noch eine frühere Rekonstruktion mit einem flugfähigen Nachbau: http://www.hiddenmysteries.org/…/vol4/ezek.shtml
    Wenn der Begriff Anunnaki „… nicht “viel” älter als 2000BC…“ ist – jede Sprache hat ihren Begriff!
    Sumerisch: Ningischzidda, ägyptisch: Thot, griechisch: Hermes, mexikanisch: Quetzalcoatl – und?
    Es war immer dieselbe Person: jüngster Sohn von Ea/Enki/Ptah.

    Alte Kulturen – wie ist es mit den indischen Veden? Hier gab es vor über 5000 Jahren noch modernere Fluggeräte – Vimanas – mit Quecksilberantrieb für Antischwerkrafterzeugung, als das in Ez 1,4-28 der Fall ist und modernere Atomwaffen als wir sie heute kennen.

    Regierungszeiten/Königslisten – was haben Sie denn für Zahlen?
    http://en.wikipedia.org/wiki/Sumerian_King_List: 8 Könige 241.200 Jahre : 3600 = 67. Das bestätigt den Nibirulauf: in 3600 Jahren 1x um die Sonne!

    Sie haben sich noch nicht zum Pyramidenplateau (~12.500 Jahre) geäußert – auch alte Kultur! Hier war Thot der Baumeister – oder haben Sie einen anderen? Wie sehen Sie: Bauval, R., Gilbert, A.: Das Geheimnis des Orion. Paul List Verlag, München 1994? Auch „Fantasy-Literatur?“
    Die Völker haben verschieden eine große Flut überliefert – und wir wissen auch, dass der Meeresspiegel vor 13.000 Jahren über 100 m tiefer lag. Die Flut ging vom Südpol aus und erreichte nicht alle Berge und nördlichen Regionen – da gab es genug Raum auch für Fische aller Art.

    Literatur u.a. für Antigravitation:
    Popowitsch, M.: Meine Ufo-Begegnungen. Ullstein, Berlin 1997
    Childress, D. H.: Vimana – Aircraft of India & Atlantis. Adventures Unlimited Press, Illinois 2004
    http://www.science-explorer.de/…igravitation.htm
    Gentes, L.: „Die Wirklichkeit der Götter – Raumfahrt im frühen Indien“, Bettendorf Verlag, München 1996, 554 Seiten

  39. @deistung

    Natürlich ist Kramer eine wissenschaftliche Quelle.
    Nur kann man eine Übersetzung eines sumersichen Mythos nicht als historischen Fakt lesen .. sondern als Übersetzung eines Mythos .. nicht mehr und nicht weniger.

    Die Königslisten kenne ich .. und?

  40. @ Sascha Bohnenkamp

    Mit der wissenschaftlichen Quelle Prof. Kramer sind wir uns einig!?
    Nun stelle ich mir die Frage, warum sich der Prof. mit Mythen zufrieden geben soll? Mythen ist wohl mehr ein geschaffenes Wort, um sich nicht näher mit den Problemen auseinandersetzen zu „müssen“. Wenn dann noch Götter daran beteiligt sind – muss jeder Schulwissenschaftler sowieso das „Handtuch werfen“.
    Dafür habe ich doch konkrete Beispiele gebracht – da war nix von Mythen drin.
    Sie halten dafür die Seite http://www.sitchiniswrong.com/ von Dr. Heiser für wahr – das kann ich nun wieder nicht. Es ist wie mit Dr. Ossendrijver – auf die 3. Antwort/Anfrage gab es keine Antwort mehr. So eine Seite liefert wohl für die Leute Schein-Argumente, die sich mit der Thematik nicht weiter auseinandergesetzt haben aber glauben, dazu etwas sagen zu können, weil es schulwissenschaftlich noch gedeckt wird.
    Und so dürfen weder ein biblisches Raumschiff noch indische Vimanas mit Quecksilberantrieb war sein!
    Und? – Die Jahreszahlen der Königsliste sind sowieso illusorisch! – Oder? Dass da mehr Wahrheit dahinter steckt – dafür wollte Gilgamesch als 2/3-Gott zum Nibiru fliegen um „ewiges“ Leben zu erreichen. Das wurde ihm aber nicht gewährt.

  41. @deistung

    “Mit der wissenschaftlichen Quelle Prof. Kramer sind wir uns einig!?”
    Ja!

    “Nun stelle ich mir die Frage, warum sich der Prof. mit Mythen zufrieden geben soll?”
    Weil er ein Sprachwissenschaftler für Altorientale Literatur ist?

    “… So eine Seite liefert wohl für die Leute Schein-Argumente, die sich mit der Thematik nicht weiter auseinandergesetzt haben”
    Mit verlaub .. ich kann (sehr langsam) sumerische Keilschift lesen und habe so die Möglichkeit die Übersetzungen von Sitchin u.a. auf ihre Plausibilität hin zu überprüfen und da ist bei Sitchin sehr viel “schief” gelaufen.
    Und ich habe auch schon praktisch alles, was an alten Texten verfügbar ist in wissenscahftlichen Übersetzungen gelesen und zum Teil auch anhand der Keilschirfttexte nachvollzogen. Ich habe mich sehr wohl mit der sumerischen Literatur und Kultur “weitergehend” beschäftigt. “sitchinIsWrong” liefert schon genügend Anhaltspunkte, um den Behauptungen von Sitchin jedes Fundament zu entziehen .. sicher könnte man das auch noch gründlicher machen .. aber wozu?

    “Und so dürfen weder ein biblisches Raumschiff noch indische Vimanas mit Quecksilberantrieb war sein!”
    Liefern sie einen stichhaltigen Nachweis und sie bekommen einen Nobelpreis dafür .. sonst gibt es halt nur Kopfschütteln 😉
    Bauen sie das Schiff doch einfach anhand der antiken Texte nach .. mit Schiffen ging das ja schon ganz gut.

    “Und? – Die Jahreszahlen der Königsliste sind sowieso illusorisch! – Oder?”
    Jain, die sind ein Zeichen der Wertschätzung für die “alten” Könige.
    Ähnliches findet sich in der Bibel ja auch, dass war/ist im Orient üblich gewesen.

    ” Dass da mehr Wahrheit dahinter steckt – dafür wollte Gilgamesch als 2/3-Gott zum Nibiru fliegen um „ewiges“ Leben zu erreichen. Das wurde ihm aber nicht gewährt.”
    Und Sigfried hätte besser auf das Blatt achten sollen, oder wie?

  42. @ Sascha Bohnenkamp

    …speziell als Sumerologe, im Vorwort seines Buches.
    Zu den verschiedenen Zitaten haben Sie sich nicht geäußert: Dr. Burgard und seinem Zitat, dem Alter des Pyramidenplateau – keine Stellungnahme.
    Dr. Sigdell „Es begann in Babxylon“ schrieb: Es geht „…zum besseren Verständnis der Überlieferungen von der Schöpfung der Welt und des Menschen beizutragen, und dies in einer freien und von schulwissenschaftlichen und schultheologischen Anschauungsweisen unabhängigen sowie von Dogmen und konventionellen Ansichten losgelösten Weise.“
    Das Universum ist gut dreimal so alt wie unser Sonnensystem – demagogisch wird immer nur bei unserem Sonnensystem mit der Entwicklung des Lebens begonnen: Prof. Lesch ist “…davon überzeugt, dass das Leben auf der Erde seinen Anfang genommen hat und nicht anderswo.” Als ob der Rest eine tote Masse ist, dabei hätte sich schon vor mehr als 7 Milliarden Jahren höheres Leben entwickeln können.
    Der einstige Universalgelehrte G. Bruno würde heute keine Professur bekommen, weil er von einer Welt voller Leben ausgeht und dafür 1600 verbrannt wurde. Wer heute davon ausgeht, dass wir nicht allein im großen All sind, der wird vielseitig angegriffen.
    Prof. Mack hat über 200 Personen umfangreich untersucht. In der Auswertung kam er zu dem Ergebnis, dass die Ufo-Entführungsberichte real seien, die Personen also tatsächlich das erlebt hätten, was sie schilderten. Er fasste das in „Entführt von Außerirdischen“ zusammen. Die Harvard-Universität verlieh ihm 1993 den Ig-Nobelpreis (unwürdig) – und es gab weitere Aktionen gegen ihn: http://de.wikipedia.org/wiki/John_E._Mack. Prof. Mack gründete 1993 das Program for Extraordinary Experience Research -PEER-, (Programm zur Erforschung außergewöhnlicher Erfahrungen), um die bisherigen Ergebnisse zu vertiefen. Prof. C. Brown schreibt über „Kosmische Begegnung“.
    Weil der Mondastronaut Dr. Mitchell öffentlich verkündete: „Roswell fand statt!“ http://www.astronomie-heute.de/…83&_z=798889 wurde er u. a. als Schwätzer bezeichnet.
    Da die Schulwissenschaft sich mit – Wir sind allein im All – verrannt hat, wollen sie das nicht zugeben. Wer studiert, Kariere machen will, darf von diesem Pfad nicht abweichen!
    Und so darf auch der NASA-Konstrukteur J. F. Blumrich nicht wissenschaftlich gesehen werden! Er rekonstruierte EZ 1,4-28! Nach der Bibel machte er ein Patent – alles nichts wert?
    Bei den Königen lassen Sie die Teilbarkeit der Herrscherjahre durch 3600 völlig außer Acht.
    Konkrete Daten und Fakten – wohl nicht so „ihr Ding“?
    Die Kritiken am Rollsiegel VA 243 wirken – konkret betrachtet – an den Haaren herbeigezogen. Dazu habe ich 2 Bilder.

  43. @deistung

    “Da die Schulwissenschaft sich mit – Wir sind allein im All – verrannt hat, wollen sie das nicht zugeben.”
    Och ich habe überhaupt kein Problem damit, Leben auf anderen Planeten für möglich zu halten. Ich denke auch, dass es dafür mehr Gründe gibt als dagegen.
    Vielleicht ist das Leben auf der Erde ja auch extraterristisch eingeschlept worden.

    Das bedeutet aber nicht, dass es wahrscheinlich ist, dass z.B. die Menschen durch “Aliens” auf die Erde gebracht wurden, oder von diesen auch noch als Arbeiter gezüchtet wurden.

    “Wer studiert, Kariere machen will, darf von diesem Pfad nicht abweichen!”
    Das ist durchaus (leider) möglich, dass es schwierig ist “neue” Ideen durchzusetzen.
    Allerdings sollte man auch mit stichhaltigen Hinweisen kommen, wenn man ungewönliche Ideen hat. Und die genau die fehlen mir bei Däniken, Sitchin & Co.

    Mit Kramer hat das erstmal gar nichts zu tun, da er in seinen Arbeiten nie etwas wie Sitchin aussagen wollte .. er übersetzte im Prinzip nur die Mythen und machte die damit Lesern zugänglich, die die Keilschrift nicht lesen können.
    Er hat diese Mythen aber nie als Tatsachenbericht verstanden.

    “Und so darf auch der NASA-Konstrukteur J. F. Blumrich nicht wissenschaftlich gesehen werden! Er rekonstruierte EZ 1,4-28!”
    Sorry WAS hat er “rekonstruiert”?
    Vier menschenähnliche Gestalten mit Flügeln?
    Ais Ez 1:4-28 kann man doch gar keine Anleitung für eine techn. Konstruktion ableiten. Man kann sicher etwas bauen, dass so aussieht wie das geschilderte Etwas, aber für eine Rekonstruktion fehlen in der Bibel viel zu viele Details.

    “Nach der Bibel machte er ein Patent – alles nichts wert?”
    Als Inspiration vielleicht, sonst nicht .. oder ist Ihr PI=3, weil es in der Bibel so steht?

    “Bei den Königen lassen Sie die Teilbarkeit der Herrscherjahre durch 3600 völlig außer Acht.”
    3600 war bei den Sumeren symbolisch für “verdammt lang/viel” .. was lasse ich dabei außer Acht?

    “Konkrete Daten und Fakten – wohl nicht so „ihr Ding“?”
    BITTE?
    Was Sie “Fakten” nennen ist esoterische Utopie .. nicht einmal Science Fiction.

    “Die Kritiken am Rollsiegel VA 243 wirken – konkret betrachtet – an den Haaren herbeigezogen. Dazu habe ich 2 Bilder.”
    Wo sind die?
    Was ist dabei an den Haaren herbeigezogen?

  44. @ Sascha Bohnenkamp

    Da sind wir (beide) uns ja schon wieder mal einig – der Begriff ist Panspermi, wissenschaftlich noch nicht durchgehend anerkannt.
    Im Süden Afrikas gab es den Homo erectus – und er wurde vor gut 200.000 Jahren zum Homo sapiens entwickelt. Natürlich brauchte es sonst noch um 1.000.000 Jahre. Das lässt sich aus der natürlich bis dahin erfolgten Entwicklung ableiten!
    Däniken, Sitchin & Co – gerade weil sie etwas erklären wofür es keine offizielle Erklärung gibt – da könnte ich wieder die Pyramiden anführen. Waren Sie mal in Puma Punku? Die Menschen dort wissen nicht, wer die hochtechnologischen Steine mal hergestellt haben kann, Jahrtausende vor unserer Zeit. Die indischen Veden enthalten hochtechnologische Beschreibungen die teilweise modernere Technik beschreiben als wir sie heute haben. http://www.world-mysteries.com/pex_6.htm
    Childress, D. H.: Vimana – Aircraft of India & Atlantis. Adventures Unlimited Press, Illinois 2004.
    A. Risi: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/…l
    WAS hat er “rekonstruiert”? Es gab schon vor über 100 Jahren einen Reverent, der als Ingenieur dachte: http://www.hiddenmysteries.org/…/vol4/ezek.shtml Der NASA-Konstrukteur in Sachen Flug- und Raumflug J. F. Blumrich hat das Fluggerät nur moderner rekonstruiert, s. a. 2 Bilder auf der Starseite http://www.deistung.de .
    Lesen Sie doch mal Blumrich: Da tat sich der Himmel auf. Er schrieb: Kaum jemals war eine Niederlage (er wollte v. Däniken widerlegen, Dg) so reich belohnt, so faszinierend und so erfreulich!” Auf das Rad im Rad reichte er sogar für die NASA ein Patent ein: „OMNIDIRECTIONAL WHEEL“ US 3,789,947! Ich habe mir eine Kopie schicken lassen. Sie lehnen – wie Andere auch – einfach etwas ab, was Sie nicht kennen…, s. a.:
    http://www.science-explorer.de/…igravitation.htm
    In dem Buch: Roaf, M.: Mesopotamien. Bechtermünz, Augsburg 1998 steht S. 84: „Nachdem das Königtum vom Himmel herabgekommen war, wurde Eridu (der Sitz)…“ Die Anunnaki brachten das Königtum mit und Eridu (fern erbautes Haus) war ihre erste Stadt auf der Erde. Zum Königtum: „5 Städte, 8 Könige regierten 241.200 Jahre.“ Diese Zahl ist auch durch 3600 teilbar.
    Die Vergangenheit war konkreter als wir das heute (noch) offiziell wahrhaben wollen. Eigentlich ist das Problem so groß, wie es einst von der Kirche behindert wurde. Sie sieht heute: Gott erschuf auch Außerirdische – oder Bruder Außerirdischer…
    Nennen Sie mir eine E-mail – und Sie können auch Bilder zum VA 243 erhalten.

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