Religion, Intelligenz und Demografie – Jetzt auch in der Evolutionspsychologie angekommen

Okay, ich gebe es zu! Als mich die Meldung über eine neue Religion-Intelligenz-Studie erreichte, war mein erster Gedanke: “Nicht schon wieder!” Immerhin war das Thema hier auf dem Blog bereits vor neun Jahren erschöpfend behandelt und diskutiert worden… Und es war ja auch irgendwie klar, dass in Zeiten von Terroranschlägen und Ramadan-fastenden Schulkindern das Klischee der “dummen Gläubigen” wieder nachgefragt werden würde.

Aber wenn mich Kollege Bernold Feuerstein wortlos auf etwas hinweist, hat es meist auch wissenschaftliche Substanz. Und tatsächlich las sich die “Rezension” von Jan Osterkamp unter dem schmissigen Titel “Sind Religiöse dümmer?” so interessant, dass ich mir das Originalpapier besorgte (thx!).

Facebook, mein Profil, Grafik: Spektrum der Wissenschaft

Tatsächlich diskutieren Edward Dutton vom Londoner Ulster Institute for Social Research und Dimitri van der Linden vom Department of Psychology, Education and Child Studies an der Erasmus-Universität Rotterdam zwei seit Jahren immer wieder belegte Befunde:

  1. Nichtreligiöse weisen weltweit im Durchschnitt einen höheren Intelligenzquotienten (IQ) und höhere, formale Bildungsabschlüsse als Religiöse auf.
  2. Religiöse weisen – gerade auch bei höheren Bildungsabschlüssen – im Durchschnitt deutlich höhere Geburtenraten auf als ihre nichtreligiösen Peers.

Dass Dutton und Van der Linden Befund 2 zu Religion-Demografie auch mit einer Studie von mir belegen, freute mich natürlich sehr.

Die beiden diskutieren dann im evolutionspsychologischen Fachslang alle möglichen Ursachen für 1., darunter auch die wahrscheinlich Richtige: Da Religiosität “instinktiv” vor allem unter den Bedingungen existentieller Bedrohungen aktiviert wird, nimmt sie logischerweise dort eher ab, wo Menschen Bildung, Wohlstand und Sicherheit erwerben konnten. Religiosität und Intelligenz schließen sich also nicht aus, aber Religiosität wird in jenen existentiell sicheren Umgebungen am schwächsten aktiviert, in denen Bildung und Intelligenz am Besten gefördert werden konnten. Das Ganze ist dabei kein Ein-Aus-Knopf, sondern ein langsamer Übergang: Entsprechend weisen “liberalisierte” Religionsgemeinschaften mit komplexen Theologien im Durchschnitt auch intelligentere Mitglieder auf als ihre “fundamentalistischen” Varianten.

So weit, so banal (wenn ich mich wohl auch drüber freuen sollte, dass sich dies langsaaaaam herumzusprechen beginnt).

Spannender ist, dass Dutton und Van der Linden ernstnehmen, dass rationale Intelligenz alleine nicht in der Lage zu sein scheint, nichtreligiöse Populationen zu erhalten – diese verebben mangels Nachwuchs. Während Religiosität auf sozialen “Instinkten” aufbaue und diese verstärke, ermögliche Intelligenz das Überschreiten dieser Instinkte und damit die Anpassung auf neuartige Lebensbedingungen. So kommen sie zu der ziemlich spannenden Vermutung, dass beim Menschen Intelligenz und Religiosität gemeinsam evolvieren und sich gegenseitig in Check halten!

So formulieren sie sogar (letzte Seite, Übersetzung Blume):

Dies legt also die faszinierende Möglichkeit nahe, dass in die Natur der Intelligenz eine Art regulatorischer Mechanismus eingebaut ist, der dafür sorgt, dass die durchschnittliche Intelligenz einer Population in ihrer Lebenswelt nie so hoch aufsteigen wird, dass sie mangels Instinkt aussterben wird. Mit Berufung auf Analysen der modernen, westlichen Welt und des alten Rom, Griechenland, China und der Islamischen Welt argumentiert Meisenberg (2007), dass an einem bestimmten Punkt der Intelligenz Gesellschaften ihre Religiosität zu hinterfragen beginnen; ein Prozess, der von ihren intelligenteren Mitgliedern angeführt wird. Indem sie Kinder nicht länger als göttliche Gabe oder große Familien als Gottes Wunsch sehen, beginnen diese ihre Fruchtbarkeit mit Verhütung zu begrenzen, die die intelligente Gesellschaft entwickelte. In der Folge sinkt die durchschnittliche Intelligenz wieder, die Instinkte werden stärker, und die Population wird überleben.

Friedrich August von Hayek hätte sicher zugestimmt, kam er doch in seinen Überlgungen zur Evolution des religiösen Menschen zu ganz ähnlichen Schlussfolgerungen. Und mit erfreutem Schmunzeln musste ich da an eine Grafik denken, die ich 2009 in einem Artikel und auf diesem Blog publiziert hatte…

Grafik aus 2009, Michael Blume

So möchte ich also mit einem Dank an Bernold Feuerstein, Jan Osterkamp und natürlich den Autoren der Studie schließen. Der wissenschaftliche Fortschritt mag in unserem Empfinden oft eine Schnecke sein, doch er kommt voran…

Bitte beachten: #Netzfasten bis 19.6.

Liebe Leserinnen und Leser,

ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Wie zwei- bis dreimal pro Jahr werde ich erneut zwei Wochen möglichst komplett “offline” gehen und bewusste Zeit für meine Familie, die Natur, gute Bücher, Gedanken u.v.m. nehmen. Von Montagabend bis zum 19.6. bin ich auch auf dem Blog mal digital nicht erreichbar, Kommentare kann ich dann leider auch eine Weile nicht freischalten – hole es dann aber nach, nichts geht verloren. Mit Dank für Ihr Verständnis und den besten Wünschen, bis bald!

Foto: Michael Blume, privat

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft und spezialisierte sich auf die Hirn- und Evolutionsforschung. Buchautor, Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger und christlich-islamischer Familienvater. Hat auch manches erlebt und überlebt…

15 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  2. Michael Blume,
    …….Regelmechanismus der Intelligenz,
    Der Volksmund sagt, dass die Dinge nicht in den Himmel wachsen.
    Meine Erklärung dafür ist profaner. Jemand der lange studieren muss, kann keine Familie gründen.
    Die Wissenschaftler sind dann zwar klüger, aber sie haben geringeren Nachwuchs.
    Jemand der religiös auggewachsen ist, sieht sein Heil vielleicht nicht in einer wissenschaftlichen Karriere, weil er eben andere Wertmaßstäbe hat. Ist er deswegen dümmer?
    Ein wissenschaftlicher Beweis über den Zusammenhang von Intelligenz und Religion ist so nicht zu führen. Man müsste schon zwei brilliante Wissenschaftler nehmen, der eine Ohne Konfessionszugehörigkeit, der andere mit Konfession und die beiden dann einen Intelligenztest durchführen lassen.
    Aber diese Idee kommt mir so blöde vor, dass ich davor abrate.

    • Ja, @bote17 – doch verknüpfen beispielsweise die jüdischen Orthodoxen und Haredim Kinderreichtum mit extrem langen (Thora-)Studien.

      Es gibt nicht nur einen Faktor, der einen Atheisten von einem Old Order Amish unterscheidet, sondern eine Vielzahl an biografischen, sozialen und institutionellen Unterschieden. Und die Evolution geht weiter…

      • In Israel wird man finanziell vom Staat versorgt, solange man die Thora studiert. Wenn man dies lebenslang macht, braucht man nie zu arbeiten. Und für Kinder gibt es extra Geld.
        Diese materielle Grundlage von Religiosität und Kinderreichtum ist ein interessantes Detail – welches auch für unsere Gesellschaft in dem Zusammenhang diskutiert werden kann: wie sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auswirken würde.

  3. Menschen, die Nachkommen für sinnvoll oder gerechtfertigt halten, haben im Durchschnitt mehr Nachkommen als Menschen, die Nachkommen nicht für sinnvoll oder gerechtfertigt halten.
    Das beweist aber nicht, dass Nachkommen objektiv sinnvoll oder gerechtfertigt sind.

    • Volle Zustimmung, @Karl Bednarik! Die Anthropodizee ist eine normative und letztlich metaphysische Frage. Genau deswegen konnte sie noch von keiner nichtreligiösen Weltanschauung erfolgreich positiv beantwortet werden. Hier begegnen sich Evolution und Metaphysik (also Philosophie und Theologie) auf überraschend empirisch beobachtbare Weise…

  4. KRichard,
    …..Religiosität als Wirtschaftsfaktor,
    wir beten, dass die anderen arbeiten können. Das ist auch eine Form von Arbeitsteilung. In dieser Hinsicht bewundere ich den Staat Israel. Allerdings ist unsere Kirchensteuer ja auch eine indirekte Anerkennung von “religiöser Arbeit”.

  5. Diese Vision aus den Forschungen übersieht, dass “instinktive und überinstinktive Intelligenz” nicht zwei Kategorien/Lebensformen auf gleicher Ebene sind. Das eine wird durch das andere erst möglich und das eine wirkt dann auch zurück.

    Wenn die überinstinktiv Intelligenten sich darüber bewusst wären, dass sie auf dem ungeliebten und affektiv abgelehnten Fundament der “instinktiven Intelligenz” erst ihre Existenzmöglichkeit erhalten, wäre der unlösbare Konflikt komplett.

    Also sagt man es ihnen nicht, oder?

    Die “Wissensgesellschaft” lässt man im Glauben an ihre Überlegenheit. Dabei sind sie schlicht nur Funktion.

    Das muß man sich mal “bewusst” machen!

    • Vielen Dank, @demolog – ich glaube, an Ihren Beobachtungen ist etwas dran!

      Allerdings bin ich mir nicht sicher, wer “man” sei, an den der Vorwurf geht: Also sagt man es ihnen nicht, oder?

      Die „Wissensgesellschaft“ lässt man im Glauben an ihre Überlegenheit. Dabei sind sie schlicht nur Funktion.

      Wer könnte denn über dem gesamten Geschehen stehen und darüber entscheiden, wer zu belehren und wer im Unklaren zu belassen wäre? Wäre es denn nicht gerade die Aufgabe, der (von Ihnen profund benannten) “überinstinktiv Intelligenten”, sich selbst mit den Erkenntnissen der interdisziplinären Evolutionsforschung zu befassen und also die eigene Rolle, Funktion, auch das Potential besser zu erkennen? Haben Sie diese Schritte nicht bereits teilweise vollzogen, sich manches “bewusst” gemacht?

      Schauen Sie, dieser Blog samt Videos, mehrere Artikel und Bücher, zuletzt auch eine ganze Broschüre zu genau diesen Themen bei Friedrich August von Hayek stehen hier online zur Verfügung:
      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/die-evolution-des-homo-religiosus-verstehen-mit-friedrich-august-von-hayek-evolutionaerer-liberalismus/

      Und im englischen Sprachraum gibt es noch mehr, denken wir nur an die Arbeiten von Eric Kaufman oder Rabbi Lord Jonathan Sacks.

      Kurz: Ich sehe keine “Geheimhaltung” am Werk, sondern allenfalls fehlendes Interesse von Leuten, die sich selbst als “Speerspitze des Fortschritts” verstehen. Und weil es schmerzhaft sein kann, sich mit Befunden empirischer Wissenschaft zu befassen, die die eigenen Annahmen hinterfragen und erschüttern, kann ich diese Ignoranz sogar nachvollziehen (wenn ich sie auch bedauere). Und die Evolution schreitet ja letztlich auch ungerührt voran… 🙂

      In diesem Sinne Danke für Ihr Interesse und Ihren anregenden Einwurf!

  6. Pingback:Psiram » Psirama – Der Psiram-Wochenrückblick (KW22, 2017)

  7. We made the mountains shake with laughter
    As we played hiding in our corner of the world
    Then we did the demon dance and rushed to nevermore
    Threw away the key and locked the door

    Oh they say that it’s over
    And it just had to be
    Yes they say that it’s over
    We’re lost children of the sea

    (Black Sabbath, 1980)

    Wer sich für “gläubig” hält, will nicht aufgeklärt werden, wer sich “ungläubig” glaubt, hält sich schon für aufgeklärt, und so genannte Agnostiker (Nichtwissende) glauben, man könne die Religion gar nicht erklären. Allein der Gnostiker weiß, dass alle drei Positionen nicht nur unsinnig, sondern mittlerweile akut lebensbedrohlich sind.

    Lebensbedrohlich war die Religion schon immer, aber noch nie für die Menschheit als Ganzes. In der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit hat es immer Bürger- und Völkerkriege gegeben und bei genauerer Betrachtung sind sie alle als Religionskriege zu bezeichnen. Die Kriege waren allerdings erforderlich, um an den Punkt zu gelangen, an dem wir heute stehen: Entweder Zivilisation – oder der Rückfall in die Steinzeit.

    Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation setzt die Überwindung der Religion voraus; gelingt dies nicht, müssen die letzten zehntausend Jahre Kulturentwicklung noch einmal durchlaufen werden.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2017/03/wie-funktioniert-religion.html

  8. Hinterfragen sollte jeder seine eigenen Annahmen.
    Erschüttern tun sie die aber nur, wenn die andere Position mit möglichst guten Beweisen belegt werden und von Relevanz für die Gesellschaft sind.
    Zwar vermehren sich Religionsanhänger stärker, das hat aber noch keine Religion oder Kultur auf Dauer am Wandel und am Hinsterben gehindert oder gar zu einer Minderung der Gesamtbevölkerung geführt.
    Die Evolution wird sich höchstwahrscheinlich auch in Zukunft die komplexen Hirnstrukturen des Menschen zunutze machen, um möglichst ein Aussterben zu verhindern.

    Peter Eumella

  9. Ich hab manchmal das Gefuehl, dass ich als Person einfach zu einem % Satz zu einer Gesellschaftsschicht gehoere, die es vor 50 Jahren auch schon gab.

    Fuer Viele ist es normal in die Kirche zu gehen, ehrfuerchtig vor Authoritaet zu sein und mit der Gesellschaft mitzuschwimmen. Ich hab dagegen eigentlich immer gekaempft. In der Schule macht das einem zu einem schwierigen Schueler, auf dem Dorf ist man der einzige der aus der Kirche austritt und am Ende landet man in der grossen Stadt in der dann zwar mehr Gleichgesinnte sind aber auch genug andere Leute.

    Insofern seh ich das (wie oben angesprochen) auch.

    Was ich sehr schade finde bzw. was mir fehlt: Die Entwicklung zu was neuem nach der Religion. Die Religionen tun/uebernehmen einfach zuviel. Als junger Mensch, wer realisiert denn da fuer sich, dass man ploetzlich die Generation ist die Erwachsen ist und dran ist die Gesellschaft weiterzubringen? Man orientiert sich an alles was frueher war, was die Gesellschaft erwartet.

    Es faengt schon an ob man Heiraten moechte (auch ohne Kirche z.B.). Wie gestaltet man eine Beerdigung ohne Kirche? Wie kann man in einem Stadtviertel, wo sich die Nachbarn ueber Kirche identifizieren eine Gemeinschaft haben ohne Kirche?

    Es fehlt einfach eine Gemeinschaft die eben nicht auf einer Religion basiert sondern auf das Miteinander. Man koennte Deutschland (Unser Land, unsere Demokratie etc.) als Grundlage verwenden aber wenn man in einem kleinen Stadtteil in Muenchen z.B. die monatliche Deutschlandgruppe aufmacht, denken Leute eher an Nazis als an einfach Leute die die Gesellschaft suchen und lust haben gemeinsam was zu machen.

    Stattdessen gehen die Menschen dann in Kirchengemeinden oder in Vereine oder in andere Art von Clubs.

    Es gibt immer einen nicht unabhaengigen Gesellschaftsgrund. Anstatt zu sagen “hey wir sind hier, wir wohnen in der Naehe, man will seine Nachbarn mal kennen lernen, man will vielleicht auch lokale Probleme besprechen, man will sich bisl austauschen”.

    So und jetzt noch den Bogen zum Kinderkriegen zu schaffen: Ich bin gerade genau in dieser “Problematik”. Wenn man die ganze Zeit gefuehlt gegen den Durchschnittsstrohm schwimmt, hat man schon auch das Gefuehl, dass man vom Rand des Fussbalfelds zusieht und man hinterfragt zum einen das Kinderkriegen und man hinterfragt aber auch ob man seinem Kind diese Gesellschaft ‘antun’ moechte (Religionskriege, Umweltverschmutzung, Homophobien etc.). Wenn man dann sich diese ganzen Fragen alleine gestellt hat, kommt vielleicht der Wunsch auf trotzdem 1 Kind zu bekommen oder auch nicht.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass dsa in einer kirchlich gepraegten Gemeinschaft, wo es normal ist und erwartet wird und ‘cool’ ist ein und mehrere Kinder zu bekommen, das in einem auch viel weniger Zweifel ausloest.

    Diese Gemeinschaft gibt es aber nicht fuer mich.

    Was brauchen wir? Eine ‘Kirche’ ‘Glaubenseinrichtung’ die frei ist von einer Gottvorstellung die mit Wissenschaft korreliert. Grundsatz vielleicht “Wir wissen es einfach nicht, wir haben nur ein Leben und wir leben dieses Leben”. “Willkommen ist jeder solange er/sie Grundwerte mitbringt wie ‘Menschen leben lassen wie sie moechten solange sie anderen nicht wehtun'” “Wir treffen uns regelmaessig um diese Gemeinschaft zu staerken, besprechen Tagesthemen, beschaeftigen uns mit aktuellen Stadt, Land, Weltproblemen, taushcen uns ueber neue Erkentnisse aus und sind kritisch Denkende Menschen” “Wir wollen weiterhin die Welt zu unserem Paradis machen, neugierig in die Zukunft sehen was wir noch alles entdecken und erreichen koennen und dazu brauchen und wollen wir auch Kinder”

    • Lieber @Sigi,

      vielen Dank für Ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Gedanken – bis hin zu den Schattenseiten des Individualismus und der Frage der #Anthropodizee!

      Ich denke, Sie haben Vorzüge wie aber auch Schwächen nicht-theistischer Weltbilder gut erkannt. Die Freiheit ist größer, weniger muss angenommen werden – doch dafür fehlt es an Gemeinschaft und Gründen, Kinder in das reduzierbare, aber letztlich unvermeidbare Leid dieser Welt zu stellen.

      Hier habe ich einmal einen Artikel dazu geschrieben, Ihre Meinung würde mich interessieren: http://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/HK_OrganisierterAtheismus_Blume2014.pdf
      Mit Dank und herzlichen Grüßen!

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