KI-Philosophie: Immanuel Kant zum Ukrainekrieg

Das kleine KI-Experiment zu meinem Arbeitsbesuch in der Stadt Buchen / Odenwald am 15. Mai 2024 ist geglückt: Binnen weniger Stunden und Tage vermochte vor allem Perplexity.AI aus dem Blog ergänzende Informationen auszuwerten und wiederzugeben. Wie schon in Salach so dringend erbeten: Europäische Demokratinnen und Demokraten sollten weniger Internet-Inhalte (sog. Content) exklusiv für Konzernsilos wie Meta, X oder ByteDance (TikTok) produzieren, sondern sehr viel stärker digital-öffentliche Fediversum-Angebote wie Mastodon, Blogs oder Videocasts aufbauen! Schon in wenigen Jahren werden praktisch alle Suchanfragen über KI-Sprachmodelle verlaufen – und was dann zu Ihren Themen oder auch Ihrem Namen nur hinter Bezahlschranken zu finden ist, entfaltet dort keine Wirkung!

Als Jugendgemeinderat lernte ich noch den Spruch kennen: “Was nicht in der Zeitung steht, ist nicht passiert.” Schon um 2026 wird es heißen: Was nicht im Fediversum steht, ist nicht passiert.

Etwas technischer formuliert: Zumal es wöchentlich neue KI-Anbieter gibt, scheint mir derzeit die erfolgreichste KI-SEO (Optimierung von Suchergebnissen) in der Bereitstellung transparenter und diskutierbarer Digitaltexte zu bestehen.

Von Dr. Michael Blume am 15. Mai 2024 signierte Seite im Goldenen Buch der Stadt Buchen / Odenwald. Er schrieb: "Tief beeindruckt von Ihrem Umgang mit der Geschichte und Ihrem Einsatz für erneuerbare Friedensenergien!"

Konstruktive Medienarbeit: Durch das Bloggen der signierten Seite im “Goldenen Buch” der Stadt Buchen / Odenwald war es möglich, das Engagement der engagierten Gemeinde gegen jeden Antisemitismus und für erneuerbare Friedensenergien digital und auch für KIen sichtbar zu würdigen. Foto: Michael Blume 

Nach einer Idee des derzeit dialogisch und also konstruktiv Kommentierenden @Alubehüteter möchte ich hier ein weiteres Mitmach-Experiment anbieten: Das Befragen von KIen auf verstorbene oder noch lebende Denkerinnen und Denker zu aktuellen Themen. So habe ich Perplexity.AI mit einer “Pro-Search”-Anfrage befragt: “Wie hätte Immanuel Kant das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine gegen das fossil finanzierte Russland bewertet?”

Interessanterweise bezog die KI ihre Daten zur Auswertung von zahlreichen Quellen (unten gelistet) unter anderem von der Humanistischen Union, der Frankfurter Rundschau und von Chrismon, aber auch von diesem Philosophie-Krieg-Blogpost auf “Natur des Glaubens”.  

Wichtig: Sie können sich in den Drukos zu dieser KI-Ausgabe äußern, aber auch interessante, eigene KI-Prompts und Antworten kommentieren. Mir geht es hier nicht darum, vor Ihnen als passiv Mitlesenden Pirouetten zu drehen, sondern einige von Ihnen zum stärkeren Mitgestalten unserer medialen Gegenwart und Zukunft zu gewinnen. Fragen Sie gerne auf Philosophinnen, Blogger, Journalistinnen, Politiker! Denn ob wir es nun wollen oder nicht – wir alle werden von oft passiven Konsumenten zu Prosumenten der Medienwelten.

Die Perplexity.AI-Ausgabe auf den obengenannten Prompt:

Immanuel Kant hätte das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine gegen die Aggression Russlands wahrscheinlich anerkannt, jedoch mit wichtigen Nuancen und Bedingungen, die aus seiner Friedensschrift “Zum ewigen Frieden” und anderen Werken abgeleitet werden können.

### Selbstverteidigungsrecht und Staatensouveränität

Kant betonte in seinen Schriften die Bedeutung der Staatensouveränität und das Recht eines Staates, sich gegen Aggressionen zu verteidigen. In “Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre” (1797), die zwei Jahre nach seiner Friedensschrift erschien, ist klar, dass Kant das Selbstverteidigungsrecht eines Staates gegen Aggressionen anerkennt. Dies würde implizieren, dass die Ukraine das Recht hat, sich gegen die russische Aggression zu verteidigen[1][3].

### Grenzen des Selbstverteidigungsrechts

Jedoch stellt sich im Geiste von Kants Friedensschrift die Frage, wie lange und in welchem Umfang dieses Selbstverteidigungsrecht ausgeübt werden sollte. Kant war der Ansicht, dass Krieg nur ein “trauriges Nothmittel im Naturzustande” sei, wo kein Gerichtshof vorhanden ist, der rechtskräftig urteilen könnte[1]. Dies deutet darauf hin, dass Kant langfristig eine friedliche Lösung und die Schaffung internationaler Institutionen zur Konfliktbewältigung bevorzugt hätte.

### Wirtschaftssanktionen und Völkerrecht

Kant äußerte sich nicht direkt zu Wirtschaftssanktionen, da diese zu seiner Zeit noch nicht in der heutigen Form existierten. Dennoch könnte man argumentieren, dass Kant Wirtschaftssanktionen als ein Mittel zur Durchsetzung des Völkerrechts und zur Schwächung eines aggressiven Staates wie Russland als legitim betrachtet hätte, solange sie im Einklang mit internationalen Normen und Gesetzen stehen[1].

### Kritik an der westlichen Außenpolitik

Es ist auch wichtig zu beachten, dass Kant die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten ablehnte. Dies würde bedeuten, dass er die russische Invasion in die Ukraine als klare Verletzung der Staatensouveränität und des Völkerrechts verurteilt hätte[1][2]. Gleichzeitig könnte Kant auch kritisch gegenüber der westlichen Außenpolitik sein, insbesondere wenn diese als inkonsistent oder heuchlerisch wahrgenommen wird, wie es in der Diskussion um die NATO-Osterweiterung und andere geopolitische Spannungen der Fall ist[2].

### Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kant das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine gegen die russische Aggression anerkannt hätte, jedoch mit der Betonung auf die Suche nach einer langfristigen friedlichen Lösung und der Einhaltung internationaler Rechtsnormen. Kant hätte wahrscheinlich auch die Rolle internationaler Institutionen und die Notwendigkeit einer gerechten und konsistenten Anwendung des Völkerrechts betont, um dauerhaften Frieden zu erreichen.

Citations:
[1] https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/237-238-vorgaenge/publikation/gedanken-zur-aktualitaet-von-kants-schrift-zum-ewigen-frieden/?pdf=1
[2] https://www.telepolis.de/features/Wie-Immanuel-Kant-in-den-Ukraine-Krieg-geriet-9694847.html
[3] https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/237-238-vorgaenge/publikation/gedanken-zur-aktualitaet-von-kants-schrift-zum-ewigen-frieden/
[4] https://blog.prif.org/2022/12/06/der-ukraine-krieg-und-das-voelkerrecht-erneute-totsage-des-gewaltverbots/
[5] https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/duerfen-philosophen-kriege-fuehren-wenn-ja-wann-sollten-sie/
[6] https://www.raabe.de/PdfPreview/get/product/R0137-240203
[7] https://chrismon.de/artikel/52770/theologen-diskutieren-uebers-voelkerrecht-ist-der-verteidigungskrieg-der-ukrainer
[8] https://www.fr.de/politik/aufklaerungsphilosoph-kant-laut-russland-schuld-am-ukraine-krieg-putin-92830493.html
[9] https://csl.mpg.de/425806/kants-schrift-zum-ewg-frieden-und-der-russl-ukr-krieg
[10] https://www.klaus-moegling.de/actual-blogs/
[11] https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/kants-schrift-zum-ewigen-frieden-und-der-russland-ukraine-krieg-li.282409
[12] https://ms-alternativ.de/node/4618
[13] https://www.blaetter.de/ausgabe/2024/april/kant-im-krieg
[14] https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/IzPB_351_Rechtsstaat_barrierefrei.pdf
[15] https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2024/01/immanuel-kant-frieden-krieg-philosophie/seite-3
[16] https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/ukraine-frieden-pazifismus-e634074/

 

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Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft & promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger & christlich-islamischer Familienvater, Buchautor, u.a. "Islam in der Krise" (2017), "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019) u.v.m. Hat auch in Krisenregionen manches erlebt und überlebt, seit 2018 Beauftragter der Landesregierung BW gg. Antisemitismus. Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren als „teilnehmender Beobachter“ für Wissenschaft und Demokratie, gegen Verschwörungsmythen und Wasserkrise.

74 Kommentare

  1. Ich finde die Antworten tatsächlich ziemlich (erstaunlich) gut und gerade die Quellenliste macht sie doch etwas interessant.

    Ansonsten ist es natürlich komplett irrelevant, was ein stochastischer Papagei zu einem politisch-philosophischen Thema produziert.

    Ich persönlich würde die “KI” (wenn ich sie überhaupt verwenden wollte) eher als Advocatus Diaboli agieren lassen:

    “Wie würde Immanuel Kant den russischen Einmarsch in der Ukraine legitimieren?”

  2. Meine Erfahrungen zu Perplexity.AI:
    Perplexity.AI läuft auf vielen Betriebssystem, z.B. Windows, macOS, iOS, Android.
    Ich nutze die App auf meinem iPhone. Es gibt deutliche Unterschiede in den Antworten und der Menge der angegebenen Quellen zwischen der einfachen und der pro Version.
    Für mich persönlich reicht die einfache Version aus, da die Antworten kürzer sind und auch die Quellen auf 4-5 Angaben begrenzt sind. Der Vorteil ist, ich muss keine Anmeldung und keine E-Mail-Adresse hinterlegen.
    Bei der pro Version erfolgt eine Registrierung, man hat Zugriff auf die eigene Bibliothek und man bekommt eine sehr umfängliche Antwort mit sehr vielen Quellen. Bei Benutzung der pro Version ist es besonders wichtig, sich die Datenschutzerklärungen und Lizenzangaben genau durchzulesen.

    @Michael Blume
    Die Links aus der pro Version sind nicht allgemein zu öffnen. Mir ist es bisher jedenfalls nicht gelungen, auch nicht, als ich selber die pro Version benutzte.

    Zum Vergleich:
    die selbe Frage in der einfachen Version von Perplexity.AI.

    “Wie hätte Immanuel Kant das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine gegen das fossil finanzierte Russland bewertet?”

    Immanuel Kant würde das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine gegen die russische Aggression voll und ganz unterstützen[2][3]. In seiner Schrift “Zum ewigen Frieden” vertritt er die Ansicht, dass ein Angriffskrieg das größte Verbrechen gegen die Menschheit darstellt und das Recht auf Selbstverteidigung eines angegriffenen Staates absolut legitim ist[2].

    Kant sieht Russland mit seiner Invasion in der Ukraine als “ungerechten Feind”, der den Frieden zwischen Nationen unmöglich macht und einen “ewigen Naturzustand” herbeiführt[2]. Gegen einen solchen Feind sind laut Kant fast alle Mittel erlaubt, um die Aggression abzuwehren und eine “rechtliche Ordnung” wiederherzustellen[2]. Eine “kantianische” EU müsste daher eine entschlossenere Haltung einnehmen und die Ukraine mit allen verfügbaren Mitteln unterstützen, einschließlich Waffenlieferungen[2].

    Kants Philosophie zielt zwar langfristig auf einen “ewigen Frieden” ab, doch ist er sich bewusst, dass Krieg manchmal unvermeidbar ist, um Aggressoren in die Schranken zu weisen[2]. Die Verteidigung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg wäre aus Kants Sicht daher nicht nur gerechtfertigt, sondern eine moralische Pflicht[2][3].

    Quellen
    [1] Governor of Russia’s Kaliningrad says German philosopher … https://meduza.io/en/news/2024/02/12/governor-of-russia-s-kaliningrad-says-german-philosopher-immanuel-kant-directly-tied-to-war-in-ukraine
    [2] [PDF] The EU and Russian Aggression: Perspectives from Kant, Hobbes … https://www.europeanpapers.eu/en/system/files/pdf_version/EP_EF_2023_I_046_Joris_van_de_Riet_Femke_Klaver_00728.pdf
    [3] Kaliningrad Governor Blames Immanuel Kant for Ukraine War https://www.themoscowtimes.com/2024/02/12/kaliningrad-governor-blames-immanuel-kant-for-ukraine-war-a84046
    [4] The EU and Russian Aggression: Perspectives from Kant, Hobbes … https://www.europeanpapers.eu/en/europeanforum/eu-russian-aggression-perspectives-kant-hobbes-machiavelli
    [5] International Law and War in Light of the Ukrainian Conflict https://geopolitique.eu/en/articles/international-law-and-war-in-light-of-the-ukrainian-conflict-a-relation-biased-since-its-inception/

  3. Naja, wir haben seit Kant ein paar Experimente hinter uns. Und das Ergebnis ist, Menschen sind alle gleich, ob sie nun Fürst, Untertan oder Bürger sind – wenn Sie allen Wahlrecht geben, bekommen Sie mehr Adel, das ist schön für alle, verhindert aber weder Niedergang, Korruption noch Kriege. Denn ob es dem Pack zu schlecht geht oder zu gut, wenn es die Wahl hat, will es saufen, huren und sich prügeln.

    Wir haben also das Problem, das schon jede Mami hat – das Kindchen will nicht aufs Töpfchen. Es will spielen, es mit A-a die Wände beschmieren, die Teller beim Zerbrechen scheppern hören und die Katze am Schwanz ziehen und nicht seine Hausaufgaben machen, und es räumt sein Zimmer nicht auf. Und wenn es Kloppe gibt, geht es meist darum, Arbeit und Mühe auf Andere abzuwälzen, um selbst Toys’r’Us und McDonalds plündern und auf dem Spielplatz toben zu können.

    So ein Kindchen macht sich schnell Aua. Und so ein nukleares Aua mit Klimakollaps obendrauf tut ganz doll weh. Auch wenn ich jetzt nicht weiß, wogegen ich mich wappnen soll – Saharisierung oder nuklearer Winter? Karibik-Urlaub, weil sich beides die Waage hält? Soll ich nun Solarkraftwerke vergessen, weil ein, zwei Jahre keine Sonne scheinen wird?

    Für mich wird Krieg im Frieden verhindert. Ich muss eine innere Ordnung schaffen, die die Menschen zur Arbeit treibt, sinnvoller, produktiver Arbeit, denn je mehr Zuckerbrot ich ihnen abknöpfen kann, um sie damit zu kontrollieren, desto weniger Peitsche muss ich anwenden – nicht, dass die jemals überflüssig würde. Es geht um artgerechte Haltung – Menschen sind frei, wenn sie sich frei fühlen, wenn sie wirklich frei sind, sind sie Sklaven ihrer Natur und werden von Hunger und Gewalt geplagt. Ich muss jeden, der Frieden will, in eine Friedensordnung einbinden. Aber ich muss auch verhindern, dass meine Feinde mächtig werden.

    Unsere Natur hat Sinn und Zweck – jeder Überfall ist ein Präventivkrieg, ab jetzt wird die Beute für mich, meinen Frieden und meine Sicherheit arbeiten statt dagegen. Russland will die Ukraine, China Tibet, Israel das Westjordanland, weil sie von dort aus sehr leicht angegriffen werden können. Und wenn sie es nicht kontrollieren, wird sich die Welt irgendwann so sehr verändern, dass es passiert. Wenn ich Frieden will, habe ich also die Pflicht zur Machtpolitik – bedeutet bestenfalls Handel und Bündnisse. Aber schlimmstenfalls eben Krieg.

    Und wenn ich keine Kriege haben will, die nur der Eroberung dienen, besteht Machtpolitik darin, die Eroberer in Leistung zu überbieten, sodass ich mich wehren kann uns sie nicht mich erobern. Die Soldaten des Friedens stehen am Fließband und fangen sich einen heldenhaften Hexenschuss im Stuhl an der Bürofront ein. Und man riskiert trotzdem immer, dass das Kalkül nicht aufgeht, dass die Eroberer solche Pazifisten sammeln wie Ostereier und dadurch sehr schnell so mächtig werden, dass einem einfach die Ressourcen fehlen, mitzuhalten. Also muss man sich auch durch Angriff wehren. Und hier wird’s dreckig.

    Ihre Kant-KI-Klon-Interpretation sieht das wohl richtig, die internationalen Normen müssen eingehalten werden. Zumindest im Großen und Ganzen, wenn Sie die Invasion in der Schweinebucht verpatzen, werden russische Nukes auf Kuba zum Running Gag, also muss man sich schon im Ausland einmischen – Meuchelmord, Schmiergelder, die Intrigen der CIA, die Lügenpropaganda Putins, all das gehört zur Friedenssicherung dazu, wenn es dazu dient, sich den potenziellen Feind vom Leib zu halten. Man braucht immer diejenigen, die die Normen brechen, um die Normen zu schützen, aber es muss jenseits eines Tabus geschehen, in Schatten und finsterer Nacht. Sonst eskaliert es, und wir bekommen lauter Trumps und Putins.

    Ich habe nichts dagegen, dass der Westen und die Russen um Kontrolle über die Ukraine streiten. Ich habe etwas gegen die Art, wie die Russen herrschen. Der Kreml hat die Legitimation für seinen Regierungsstil verloren, als sie überflüssig wurde – einst war die russische Brutalität auch Friedenssicherung, anders ging es halt nicht. Aber als die Russen dann gewonnen hatten, haben sie die Chance vertan, zu etwas Besserem zu werden, und das wieder und wieder und wieder. Und damit haben auch die Ukrainer das Recht, sich nach einem günstigeren Peace Provider umzusehen, und Projekt Russland gehört ins Klo der Weltgeschichte. Vorerst. Nach Putin kann immer noch was draus werden, aber wenn es dann nicht mehr da ist, braucht auf der Rennbahn keiner diesen schlechten Witz von einem Versager zu vermissen.

    Heute sitzt im Kreml ein alt gewordener kleiner Junge und spielt mit Zinnsoldaten. Zu Kant sagt er nur: „Du doof! Hurraaaa!“ Wie wollen Sie mit so jemandem Friedenspolitik machen, außer einer, die darauf ausgelegt ist, ihm das Spielzeug wegzunehmen, den Hintern zu versohlen und ohne Abendessen aufs Zimmer zu schicken?

    Aber wie wollen Sie Friedenspolitik mit Europäern machen, die im Grunde genauso drauf sind? Jeder ein Putin, der nur seinen Spaß haben will, jeder wählt einen Putin, der nur seinen Spaß haben will. Wenn Sie sie zu etwas überreden wollen, müssen Sie es als Spiel darstellen, doch sobald es anstrengend wird, schreien sie alle Rabääh, weil es keinen Spaß mehr macht und Sie deswegen ein Lügner sind, der sie verarscht hat, sie wählen Radau-, Schmoll- und-Trotz-Parteien und wollen, dass Mami alles richtet. Als Babysitter schnappen Sie sich natürlich den Schmuck, den Fernseher und das Ersparte aus der Keksdose, pissen den Rotzlöffeln ins Milupa und machen sich aus dem Staub, was wollen Sie sonst tun, wenn Sie keine Hintern versohlen dürfen? Das kann nicht gutgehen. Ein Kindergarten ohne Mami geht drauf. Selbst wenn er bis auf die Zähne bewaffnet ist, die Kids gucken in den Lauf und drücken den Abzug.

    Wenn ich eine moderne Antwort auf Kants Imperativ denke, sehe ich – jeder handelt schon nach der gleichen Maxime: Ego first. Sie ist die Grundlage aller Gesetze und aller Ordnung, also erfüllen wir unsere Pflicht mit Eifer. Ich sage – wir haben die Pflicht zum System. Zu einem System, das alles tut, damit wir Menschen sein können und alles tut, damit wir uns dadurch nicht selbst zerstören.

    Es ist nicht so sehr kategorischer Imperativ, wie kategorischer Zwang. Dafür sind wir gemacht – um zu größeren Organismen zu evolvieren, indem wir uns in Netzwerke einfügen. Unsere eigene Natur ist uns Zuckerbrot und Peitsche. Unsere Sehnsüchte sagen uns, wenn wir gescheitert sind. Und töten uns, wenn wir sie befriedigen ohne Rücksicht auf die Realität, in der wir leben müssen.

    Der Frieden scheitert – weil es der schwierigste aller Kriege ist. Er tut weniger weh, viel weniger, deswegen lohnt es sich, nie damit aufzuhören. Aber wenn er uns den Schmerz vergessen lässt, locken einfachere Kriege.

  4. Dass Kant das Recht eines Staates sich gegen Aggression zu verteidigen bejaht, ist sehr interessant.

    Ich habe deshalb in perplexitiy.ai zwei Fragen eingegeben:

    A) “Hat Russland sich durch die Nato-Osterweiterung bedroht gefühlt?”
    B) “Ist die Nato-Osterweiterung ein Grund warum Russland den Krieg gegen die Ukraine begann?

    Wenn man die Antworten liest, dann kann sich auch Russland auf Kant berufen.

    Ich finde es problematisch, wenn man bei Kriegen keine ausgewogene Ursachenforschung betreibt und nicht alles versucht, um Konflikte zu beenden.

  5. Das scheint mir ein interessantes Unterfangen zu sein. Die zugrunde liegende Absicht, KIen mit Informationen zu füttern, ist verständlich.

    Warum ich aber hier zögere mitzumachen, ist die in vielen Fällen hypothetische Antwort.

    Friedrich Schiller war ein sehr freiheitsliebender Mensch, wofür seine Flucht aus Württemberg einen Beweis bietet. Auch das Drama “Don Karlos” könnte man als Argument anführen. Allerdings hätte Schiller mit “fossil finanziert” wohl weniger anfangen können.

    Daher finde ich es ein Wagnis, über den Druko die Antwort einer KI auf die Frage zu veröffentlichen.

    Natürlich könnte ich die KI nach Herfried Münklers Einstellung fragen, sehe da aber die Gefahr, dass die Antwort von KI nicht seinen Standards entspricht. Schließlich kann ich das nicht beurteilen. Deshalb mein Widerstreben.

    • Allerdings hätte Schiller mit “fossil finanziert” wohl weniger anfangen können.

      Das fand ich gerade spannend, daß Herr Blume meine Frage um diesen Aspekt erweitert hat. Mich hatte interessiert, ob KI historische Personen schon schlüssig antworten lassen kann auf Fragen, die sich ihnen und ihrer Zeit noch gar nicht gestellt haben. Da war die Frage nach Kant und dem Ukrainekrieg so ziemlich das Dümmste, was mir hat einfallen können 🙄 … denn klar, das gegenwärtige Kriegsvölkerrecht ist wesentlich geprägt auch von Kants Friedensschrift. (Die übrigens lesbar ist auch für absolute Kant-Laien.)

  6. Ich habe Perplexity AI mal gefragt:
    Wie deutet Putin Kant?

    Die Antwort:

    Wladimir Putin deutet Immanuel Kant auf widersprüchliche Weise:

    – 2005 sagte Putin noch, Kant sei ein Gegner der Beilegung zwischenstaatlicher Streitigkeiten durch Krieg gewesen. Russland versuche, sich an diesen Teil von Kants Lehre zu halten[1][2].

    – Anfang 2024 interpretierte Putin Kants Aufruf, den eigenen Verstand zu nutzen, dahingehend, dass Russland sich von seinen nationalen Interessen leiten lassen solle. Bundeskanzler Scholz kritisierte dies als absurd, da Kant sich gegen die Einmischung von Staaten in die Angelegenheiten anderer Staaten ausgesprochen habe[3].

    – Der Gouverneur der Region Kaliningrad, Anton Alichanow, ging sogar so weit zu behaupten, der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der Ukraine habe mit Kants Werk begonnen[2].

    Scholz warf Putin vor, Kants Ideen zu verzerren und sich zu Unrecht auf den Philosophen zu berufen. Kants Vorstellungen von Menschenrechten, Würde und Frieden seien unvereinbar mit Putins Krieg in der Ukraine und der Unterdrückung im Inneren Russlands[1][3].

    Quellen:
    [1] Missbrauch von Immanuel Kant: So hart rechnet Kanzler Scholz mit … https://vorwaerts.de/international/missbrauch-von-immanuel-kant-so-hart-rechnet-kanzler-scholz-mit-putin-ab
    [2] Wie Immanuel Kant in den Ukraine-Krieg geriet | Telepolis https://www.telepolis.de/features/Wie-Immanuel-Kant-in-den-Ukraine-Krieg-geriet-9694847.html
    [3] Scholz wirft Putin Vereinnahmung von Immanuel Kant vor – Die Zeit https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-04/scholz-rede-putin-kant-300-geburtstag
    [4] Kant im Krieg | Blätter für deutsche und internationale Politik https://www.blaetter.de/ausgabe/2024/april/kant-im-krieg
    [5] „Einer der größten Denker unserer Zeit“ – Preußische Allgemeine … https://paz.de/artikel/einer-der-groeszten-denker-unserer-zeit-a10575.html

  7. Dass man Philosophen bemüht, um kriegerische Aktivitäten zu rechtfertigen – ist eine interessante Vorgehensweise.

    Weil sich aber Menschen – so wie der Pabst – erhebliche Kritk und Beleidigungen gefallen lassen müssen; wenn sie für Friedensverhandlungen sind
    – habe ich deshalb bei perplexity.ai die folgende Frage gestellt:

    “Wie wirkt es sich aus wenn jetzt massiv geldmittel für die rüstung statt für den klimaschutz ausgegeben werden.

    Die Antwort hat mir überhaupt nicht gefallen!

    • @Blume
      Mit Quellen von DerStandard, TAZ, Greenpeace gab es von perplexity.ai folgende Antwort:

      “Antwort
      Die massive Umleitung von Geldmitteln für Rüstung anstelle von Klimaschutz hat erhebliche negative Auswirkungen auf die Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels. Hier sind die wichtigsten Punkte:

      Höhere Treibgasemissionen
      – Militärische Aktivitäten und die Produktion von Rüstungsgütern sind extrem energieintensiv und verursachen hohe Treibgasemissionen. Jede Milliarde Euro, die für Rüstung statt für Klimaschutzmaßnahmen ausgegeben wird, erhöht die CO2-Emissionen.
      – Laut einer Studie würden Investitionen von 1 Milliarde Euro in die Rüstungsindustrie nur 6000 neue Arbeitsplätze schaffen, während die gleiche Summe im Umweltsschutz 11000, im Gesundheitssektor 15000 und in der Bildung 18000 Arbeitsplätze generieren würde.

      Verzögerte Energiewende
      Finanzmittel, die für Rüstung statt für den Ausbau erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und grüne Technologien verwendet werden, bremsen den dringend notwendigen Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft.

      Mangelnde Investitionen in Anpassungsmaßnahmen
      Weniger Mittel für Klimaschutzprojekte bedeuten auch weniger Investitionen in Maßnahmen zur Anpassung an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels, wie Dürren, Überschwemmungen und Extremwetterereignisse.
      Zusammengefasst führt die Umleitung von Geldern für Rüstung zu höheren Treibgasemissionen, verzögert die Energiewende und reduziert die Mittel für Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Dies steht im direkten Widerspruch zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens und gefährdet die Bemühungen, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. ”

      Soweit der von perplexitiy.ai ausgegebene Text.

      • Ja, @KinseherRichard – und selbstverständlich geben Sie bei diesen erstaunlich putinesken Ergebnissen weder die Prompt-Frage, noch den einsehbaren Link, nicht den ganzen Text oder gar die Zahl Ihrer Versuche an. 🤭

        Danke für die schöne Demonstration auch Ihrer „Ergebnisoffenheit“ und Meinung über unsere Leichtgläubigkeit! 😉🤖🫶

        • @Blume
          in meinem vorstehenden Beitrag vom 13.6.2024 15:14 habe ich doch deutlich angegeben, welche Frage ich perplexity.ai gestellt habe.

          Ich habe nur einen Frageversuch gemacht und habe im vorstehenden Beitrag den ganzen Text geschrieben, den ich als Antwort erhalten habe.

          Da Sie diese Antwort als ´putinesk´ bezeichnen: dafür ist perplexity.ai verantwortlich – aber nicht ich!

          • Nun, @KinseherRichard, wie geschrieben – Sie halten offensichtlich uns anderen Menschen für allzu leichtgläubig.

            Hier Ihre von vornherein manipulativen Prompt-Fragen:

            A) “Hat Russland sich durch die Nato-Osterweiterung bedroht gefühlt?”

            Sie fragen hier gar nicht nach Tatsachen, sondern nach Gefühlen.

            B) “Ist die Nato-Osterweiterung ein Grund warum Russland den Krieg gegen die Ukraine begann?

            Sie fragen auch hier nicht nach Tatsachen, sondern nach der Begründung der fossilen Putin-Diktatur für den massenmörderischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

            Wenn man die Antworten liest, dann kann sich auch Russland auf Kant berufen.

            Kant kam in Ihren Fragen gar nicht vor, die von vornherein so gestellt waren, um Putin-Propaganda wiederzugeben.

            Daher habe ich Perplexity.AI nun mal ganz generell gefragt: “Wie sollte man mit Menschen umgehen, die gezielt manipulative KI-Prompts verwenden, um Putin-Propaganda zu verbreiten?”

            Die Antwort finde ich sehr spannend – was meinen Sie?

            Es ist eine ernste Angelegenheit, wenn KI-Systeme für die Verbreitung von Propaganda und Desinformation missbraucht werden. Hier sind einige Punkte, die man beachten sollte:

            ## Erkennen von Manipulation

            Zunächst ist es wichtig, manipulative Prompts und Inhalte als solche zu erkennen. Einige Anzeichen sind:

            – Übertriebene oder irreführende Behauptungen, die Emotionen schüren sollen
            – Verzerrte oder aus dem Kontext gerissene Fakten
            – Angriffe auf bestimmte Gruppen oder Personen
            – Aufforderungen zu radikalen Handlungen

            ## Faktenbasierte Gegennarrative aufbauen

            Statt die Manipulation direkt zu konfrontieren, ist es oft effektiver, mit fundierten Fakten und Gegennarrativen zu arbeiten.[1] Vertrauenswürdige Quellen und Expertenmeinungen können genutzt werden, um Desinformation zu entkräften.

            ## Medien- und Digitalkompetenz fördern

            Langfristig ist es wichtig, die Fähigkeiten zum kritischen Umgang mit Informationen und KI-Systemen in der Bevölkerung zu stärken. Bildungsangebote zur Medien- und Digitalkompetenz können hier hilfreich sein.[2]

            ## Regulierung und Ethik

            Auf Ebene der KI-Entwicklung und -Nutzung müssen klare ethische Richtlinien und Regularien geschaffen werden, um den Missbrauch von KI zur Desinformation zu unterbinden. Verantwortungsvoller Umgang mit KI-Technologien ist unerlässlich.

            Insgesamt erfordert die Bekämpfung von KI-gestützter Propaganda ein koordiniertes Vorgehen aus Aufklärung, Gegennarrativen, Kompetenzaufbau und Regulierung. Nur so lässt sich die Verbreitung von Desinformation und Manipulation langfristig eindämmen.[1][2]

            Citations:
            [1] https://www.cmu.edu/ideas-social-cybersecurity/news1/blog-posts/blog-williams-search-engine-manipulation.html
            [2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10509605/
            [3] https://misinforeview.hks.harvard.edu/article/search-engine-manipulation-to-spread-pro-kremlin-propaganda/
            [4] https://www.researchgate.net/publication/357880351_Manipulation_and_Propaganda_in_the_Russian_Media_The_Case_of_the_Vriemia_News_Programme_2017-2019
            [5] https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2024/05/27/information-manipulation-in-russia-s-war-of-aggression-against-ukraine-eu-lists-two-individuals-and-one-entity/

          • @Blume
            Ich habe hier schon öfter die Erfahrung gemacht, dass Sie Inhalte von Kommentaren absichtlich verdrehen um den Kommentator als dumm dastehen zu lassen – und sich selbst als geistreichen Gutmenschen darzustellen.
            Ein schönes Beispiel dazu ist – dass Sie mir vorgeworfen haben, eine perplexity-ai-Promt-Frage nicht angegeben zu haben.
            Obwohl ich diese Promt-Frage genannt habe und Sie diese auch lesen konnten!

            Nun zum Thema ´Ukraine-Krieg´:
            Die Ukraine hat im Osten viele Menschen die sich mit Russland verbunden fühl(t)en – während die Menschen im Westen eher Europa zugeneigt sind. Deshalb wäre die Ukraine ein ideales Bindeglied zwischen Europa und Russland gewesen – wenn man diese Tatsachen als Chance genutzt hätte um die Ukraine als Brücke zwischen Europa und Russland aufzubauen.
            Leider hat man diese wunderbare Chance nicht genutzt, sondern man hat auf Provokation/Spaltung gesetzt – was dann auch zum Krieg geführt hat.
            Man hat immer gewusst, dass die Krim einer der wichtigsten Militärstandpunkte Russlands ist. Als man 2008 in Bukarest beschlossen hat, die Ukraine irgendwann in die NATO aufzunehmen – war abzusehen was passieren wird:
            Russland hatte zwei Möglichkeiten – entweder auf die Krim zu verzichten oder dafür zu sorgen, dass die Krim und der Zugang dazu russisch wird. Russland hat sich für die zweite Möglichkeit entschieden und den Krieg begonnen.

            Mit meiner Frage “Hat sich Russland durch die Nato-Osterweiterung bedroht gefühlt?” wollte ich nur wissen, was ein KI-Programm wie perplexity.ai dazu sagt.

            Schon die Idee, Neugier – als manipulativ darzustellen ist wieder eine der schlimmen Reaktionen, wie ich sie von Ihnen immer wieder erlebe. Sie denken sich etwas Übles aus, um einen Kommentator damit in einen schlechten Ruf zu bringen
            Bei Ihnen sind nur solche Kommentare zugelassen, welche Ihnen in Ihr Weltbild passen.

            Und nun zu Kant:
            Aussagen von längst verstorbenen Philosophen in einen Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg zu bringen ist ein deutlich erkennbarer Manipulationsversuch.
            Denn damit werden Aussagen Kant´s in einen Zusammenhang gebracht, der nicht zulässig ist: Kant hat sich nicht zum Ukraine-Krieg geäußert.
            Wenn Kant heute leben würde –
            – dann wäre ihm z.B. klar dass die aktuelle Klimaveränderung existenzbedrohend für Menschen, Tiere und Pflanzen ist. Er hätte sicherlich darüber gedacht und geschrieben, was wichtiger ist: politische Spielchen (Nato-Osterweiterung) oder das Überleben der Menschheit.
            – womöglich hätte er sich auch über Rassismus Gedanken gemacht; denn wenn man einigen Staaten das Recht zur Nato-Osterweiterung einräumt – aber Russland das Recht abstreitet, sich davon bedroht zu fühlen, dann ist dies eine rassistische Haltung (weil man diesen Menschen ein wesentliches Recht nicht zuerkennt).

            Um es ganz klar zu sagen:
            – Ich war immer der Meinung, dass man diesen Krieg hätte verhindern können, wenn man auf spaltende Provokationen verzichtet hätte.
            – Ich halte diesen Krieg nicht nur für sinnlos, sondern auch für ein Verbrechen an der Menschheit – weil man damit die Bemühungen um eine Begrenzung der Klimaveränderung massiv stört.
            – wer mich als Putin-Unterstützer diffamiert, verbreitet Lügen.

          • Nein, lieber @KinseherRichard – Sie stellen sich gerne als Opfer dar und bejammern, von anderen “als dumm” gedeutet zu werden. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Sie verbreiten auch in diesem Druko wieder sehr gezielt pro-Putin-Propaganda und Sie wissen genau, was Sie tun. Die Prompts, zu denen Sie hier teilweise Auskünfte erteilten, waren gezielt auf die erwünschten Narrative ausgerichtet.

            Auch die Krim gehörte völkerrechtlich zur Ukraine und Russland hatte ausdrücklich zugesagt, die territoriale Integrität der gesamten Ukraine einschließlich der Krim zu gewährleisten. Daher habe ich Perplexity.AI extra für Sie transparent befragt: “Wie ist die Eroberung der Krim durch Russland völkerrechtlich zu bewerten?”

            Die Antwort widerlegt den antiwestlichen Dualismus und die Putin-Tyrannophilie erneut:

            Die Eroberung und Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 verstößt in mehrfacher Hinsicht gegen fundamentale Prinzipien des Völkerrechts:

            ## Verbot der Androhung oder Anwendung von Gewalt
            Die Besetzung der Krim durch russische Truppen und die anschließende Annexion stellen eine unzulässige Androhung und Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Integrität der Ukraine dar. Dies verletzt das Gewaltverbot der UN-Charta (Art. 2 Abs. 4)[2].

            ## Verletzung der territorialen Integrität
            Der Gebietswechsel der Krim von der Ukraine zu Russland verletzt das Prinzip der territorialen Integrität, das in der UN-Charta und der Schlussakte von Helsinki 1975 verankert ist[2]. Eine Berufung Russlands auf eine historische Zugehörigkeit der Krim ist völkerrechtlich irrelevant[2].

            ## Unzulässige Sezession
            Die Abspaltung der Krim von der Ukraine ohne Zustimmung der ukrainischen Regierung stellt eine unzulässige Sezession dar[2]. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker kann hier nicht greifen, da die Krim-Bevölkerung nicht als separates “Volk” im Sinne des Völkerrechts anzusehen ist und keine schwere Diskriminierung vorlag[2]. Das Referendum erfüllte nicht die internationalen Standards[2].

            ## Menschenrechtsverletzungen
            Seit der Besetzung kam es auf der Krim zu schweren Menschenrechtsverletzungen wie willkürlichen Festnahmen, Folter und Verschwindenlassen von Personen, insbesondere von Krimtataren[3]. Russland hat die Menschenrechte und Grundfreiheiten auf der Krim systematisch eingeschränkt[3].

            Die völkerrechtlichen Experten sind sich weitgehend einig, dass die Annexion der Krim durch Russland einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt[1][2][3][4]. Die internationale Staatengemeinschaft ist verpflichtet, diesen Gebietswechsel nicht anzuerkennen[2].

            Citations:
            [1] https://epub.jku.at/obvulihs/download/pdf/4697574?originalFilename=true
            [2] https://www.mpil.de/files/pdf3/Peters_Verletzt_der_Anschluss_der_Krim_an_Russland_das_Voelkerrecht_Plaedoyer_3_20142.pdf
            [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Annexion_der_Krim_2014
            [4] https://www.bpb.de/themen/europa/russland-analysen/nr-369/289714/dekoder-die-krim-ist-das-voelkerrecht-fit-genug/
            [5] https://www.lpb-bw.de/ukraine-krim

          • @Blume
            Sie haben im drittletzten Blogbeitrag (über die Neuauflage von Verschwörungsmythen) von mir verlangt, dass ich mich dafür rechtfertige – weil ich einen konstuktiven Beitrag geschrieben habe.

            Weil mir immer wieder passiert, dass Sie meine Beiträge absichtlich falsch verstehen bzw. dass Sie Fakten verdrehen – habe ich diesmal ein Experiment gemacht und keine eigene Meinung vertreten sondern nur Fragen an perplexity.ai gestellt – und habe diese Fragen hier veröffentlicht.

            Ihre Reaktion war sehr deutlich – Sie suchen wieder nur nach Gründen, um mir böswillige Absichten zu unterstellen.

            Dass die Krim ukrainisches Staatsgebiet war, ist von mir niemals bezweifelt worden.
            Weil aber die Krim aber auch einer der wichtigsten Militärstützpunkte Russlands ist – war es ein Fehler und damit eine vorsätzliche militärische Provokation Russlands, in Bukarest 2008 zu beschließen, dass man die Ukraine irgendwann in die NATO aufnehmen will.

            Hier treffen zwei verschiedene unvereinbare Positionen aufeinander, welche man nicht damit lösen kann, wenn man sich auf das Völkerrecht bezieht: a) das Recht auf territoriale Integrität der Ukraine und b) das Sicherheitsbedürfnis Russlands.

            Um es ganz klar zu sagen: Bloß weil ich hier Kriegsursachen benenne, bedeutet dies überhaupt nicht, dass ich ein Unterstützer Russlands bin!

            Was mich bei diesem Konflikt entsetzt – ist die erkennbare Bereitschaft dazu, immense Geld und Materialmengen aufzubringen um diesen Krieg zu führen. Das wichtigste Problem, welches die Menschheit aktuell hat, ist aber die Klimaveränderung. Um dagegen anzugehen, fehlt es an Mitteln und an ernsthaften Bemühungen!

          • @KinseherRichard

            Nun, ich erlebe unsere Dialoge anders: Wieder und wieder posten Sie umstrittene Inhalte, oft mit Pro-Putin-Ausrichtung – um dann bei Widerspruch zu beklagen, Sie wären falsch verstanden worden. Auch jetzt wieder geben Sie das völkerrechtlich widersinnige Argument zum Besten, souveräne Demokratien wie die Ukraine hätten sich von Russland sagen lassen müssen, ob sie in die NATO und Europäische Union streben. Polen und die Baltischen Staaten dann auch? Wo endet diese Logik bzw. wie tief kann mensch sich einem imperialistischen, kriegführenden Diktator unterwerfen?

            Wenn wir einen Fehler gemacht haben – und immer noch machen -, dann doch den, dass wir durch unsere fossilen Importe von Mineralöl und Erdgas die russische Ressourcenfluch-Diktatur samt Kriegswirtschaft noch immer finanzieren. Solange von uns für fossile Gewaltenergien Milliarden fließen, brauchen wir uns über Propaganda, Terror und Kriege nicht wundern.

            Ob Ihrer Postings einfach nur missverständlich sind, Ihrer politischen Auffassung oder einfach einer Sehnsucht nach Aufmerksamkeit entspringen, mag ich nicht beurteilen. Aber es kostet mich viel mehr Zeit, als es inhaltlich noch etwas bringt. Es gibt hier so viele ergiebige Dialoge und Themen, die zu vertiefen sich lohnt!

            Daher möchte ich Sie bitten, sich wie zum Beispiel @Alubehüteter auf einen Umgang des konstruktiven Dialoges zu besinnen. Wenn Ihnen das nicht gelingt, passen wir hier eben nicht zusammen. Weitere Inszenierungen aus Provokationen und folgendem Gejammer würde ich nicht mehr freischalten. Konstruktive Drukos dagegen schon.

            Ihnen einen schönen Sonntag.

  8. Das ist eine spannende Übung. Hier ein paar Ergebnisse, aber eher Fragen and die Runde, ob hier wer schon mehr Erkenntnisse hat.
    Ich habe PerplexityAI verschiedene Fragen gestellt, u.a. was Kant zu der Einstellung des „Bündnis Sahra Wagenknecht“ zum Ukrainekrieg sagen würde. Ich füge unten 2 Antworten ein, aber auf die konkreten Antworten kommt es mir hier zunächst nicht an.

    Was ich gerne besser verstehen würde – und vielleicht sind die anderen Kommentierenden hier schon weiter: Wie verhält es sich mit den Quellen? Das ist ja das Tolle an Perplexity, dass Quellen angegeben werden. Aber wie verlässlich/brauchbar/sinnvoll sind diese? Bei Fragen an einen Philosophen wie Kant hätte ich erwartet, dass die KI – zumindest auch – auf im Netz verfügbare Originaltexte zugreift. Ok, bei dem Bezug auf das BSW, von dem Kant ja nichts wissen konnte, helfen die Originalquellen wenig. Aber dennoch hätte ich erwartet, dass diese zumindest mit einbezogen werden.
    Als erstes habe ich da z.B. an „Projekt Gutenberg“ gedacht. Aber bei allen Antworten, die ich bisher erhalten habe, wurde kein Originaltext gefunden. Quellen waren dort durchweg Wikipedia oder andere „sekundäre“ Quellen wie Zeitungsartikel.

    Eine mögliche Antwort auf meine Frage könnte sein, dass KI nach Assoziationen sucht und ihr daher tiefere „Transferleistungen“ wie die Interpretation von Originaltexten on Bezug auf aktuelle Geschehnisse verwehr bleiben, denn eine KI ist ja nicht „intelligent“ im menschlichen Sinne.
    Wie sehen die anderen das?

    Nun meine beiden „Experimente“ (keine Pro-Version).

    Bei folgendem Experiment kann ich nicht nachvollziehen, wie es zu den Quellen kam bzw wie die KI hieraus ihre Antwort berechnete. Insbesondere die Quellen [1] und [5] unten finde ich ganz merkwürdig.
    „Was würde Kant zu den Vorstellungen des ‚Bündnis Sarah Wagenknecht‘ zum Ukraine-Krieg sagen?“
    Antwort:
    Immanuel Kant, einer der einflussreichsten Philosophen der Aufklärung, würde die Positionen des “Bündnis Sarah Wagenknecht” zum Ukraine-Krieg höchstwahrscheinlich ablehnen. Seine Ethik basiert auf der Idee des kategorischen Imperativs, der fordert, dass moralische Handlungen universalisierbar und nicht bloß Mittel zum Zweck sein dürfen. [5]
    Kants Friedensschrift “Zum ewigen Frieden” verurteilt Angriffskriege als unmoralisch und rechtswidrig. Er plädiert für ein friedliches Zusammenleben der Staaten auf Basis des Völkerrechts. [5] Die Unterstützung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine durch das “Bündnis Sarah Wagenknecht” widerspricht diesen Prinzipien fundamental. [1][4]
    Kant lehnte auch die Idee einer “revolutionären Gewalttätigkeit” zur Erreichung politischer Ziele ab. [5] Das “Bündnis Sarah Wagenknecht” hingegen rechtfertigt den Bruch des Völkerrechts durch Russland und befürwortet eine konfrontative Außenpolitik gegenüber dem Westen. [1][2][4] Dies steht im Widerspruch zu Kants Forderung nach einer friedlichen Staatenordnung.
    Zusammengefasst würde Kant die Positionen des “Bündnis Sarah Wagenknecht” aufgrund ihrer Billigung des russischen Angriffskriegs, der Missachtung des Völkerrechts und der Befürwortung revolutionärer Gewalt höchstwahrscheinlich als unmoralisch und unrechtmäßig verurteilen. Seine Philosophie des ewigen Friedens und der Achtung der Menschenrechte stehen den Vorstellungen dieser Gruppierung diametral entgegen.
    Citations:
    [1] https://www.berliner-besoldung.de/fortschritt-durch-verschleierung-der-entwurf-eines-bundesbesoldungs-und-versorgungsangemessenheitsgesetzes-und-seine-folgen/
    [2] https://www.marxistische-blaetter.de/kontext/controllers/document.php/1673.xc895fd.pdf
    [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Caf%C3%A9/Archiv_2024_01
    [4] https://www.antenne.de/mediathek/serien/apokalypse-und-filterkaffee-studio-bummens/0001j4f8905h4r9whmqj2akv6q-spiegel—sagen-was-ist–zuruecktreten-mit-hendrik-wieduwilt
    [5] https://www.yumpu.com/de/document/view/68695660/ewkd-24-18

    Nächstes Experiment :
    Bei der Beantwortung folgender Frage wurde nicht so dezidiert der Bezug auf ein spezielles aktuelles Phänomen wie das BSW erwartet. Ich erhalte auch durchaus „sinnvollere“ Quellen (wie bei den anderen hier geposteten „Experimenten“). Aber dennoch: auch hier sind es im wesentlichen Medien wie die FR oder die NZZ, die bemüht werden, also Quellen, bei denen bereits eine sehr starke Interpretation von Kants Aussagen vorgenommen wurde:
    „Was würde Kant zum Selbstverteidigungsrecht der Ukraine im gegenwärtigen russischen Angriffskrieg sagen?“
    Antwort:
    Immanuel Kant würde das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung im gegenwärtigen russischen Angriffskrieg anerkennen und unterstützen, allerdings mit gewissen Einschränkungen:
    ## Ablehnung des Angriffskriegs
    Kant verurteilte Angriffskriege als Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität anderer Staaten fundamental. [5] Er plädierte für ein friedliches Zusammenleben der Staaten auf Basis des Rechts. [5] Die russische Invasion der Ukraine widerspricht diesen Prinzipien klar. [1][4]
    ## Anerkennung des Selbstverteidigungsrechts
    Allerdings erkannte Kant auch das Recht von Personen und Staaten auf Selbstverteidigung an. [5] Als Opfer der russischen Aggression hat die Ukraine das Recht, sich zu verteidigen und auf die Wiederherstellung ihrer territorialen Integrität zu bestehen. [4][5]
    ## Forderung nach Verhältnismäßigkeit
    Kant hätte jedoch gefordert, dass die Verteidigung im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bleibt. [5] Waffenlieferungen wären für ihn nur akzeptabel, wenn sie der Abwehr des Angriffs und nicht der Eroberung russischen Territoriums dienen. [5]
    ## Ziel: Wiedereröffnung des Dialogs
    Letztlich wollte Kant Krieg überwinden und Konflikte durch Dialog und Verhandlungen lösen. [3][4] Auch wenn Russland den Krieg begonnen hat, müsste für Kant das Ziel sein, durch Waffenstillstand und Verhandlungen wieder zu einem friedlichen Dialog zu kommen. [3]
    Zusammengefasst würde Kant das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine anerkennen, aber zu Mäßigung und Verhältnismäßigkeit mahnen. Sein Ziel wäre es, den Krieg schnellstmöglich zu beenden und zu einer friedlichen Lösung auf Basis des Völkerrechts zurückzukehren. Gewalt sah er nur als letztes Mittel an, um Aggression abzuwehren.
    Citations:
    [1] https://blog.prif.org/2022/12/06/der-ukraine-krieg-und-das-voelkerrecht-erneute-totsage-des-gewaltverbots/
    [2] https://www.telepolis.de/features/Wie-Immanuel-Kant-in-den-Ukraine-Krieg-geriet-9694847.html
    [3] https://www.blaetter.de/ausgabe/2024/april/kant-im-krieg
    [4] https://www.nzz.ch/feuilleton/ukraine-krieg-kants-traum-vom-ewigen-frieden-ist-nicht-geplatzt-ld.1677445
    [5] https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/kant-und-die-waffenlieferungen-an-die-ukraine-vertrauen-in-die-denkungsart-des-feindes-92211260.html

  9. Ein kleiner kurzer Nachtrag zum Thema „Was nicht im Fediversum steht, ist nicht passiert“, denn jetzt bin ich schon etwas – ja, wie soll ich sagen: perplex.

    Ich habe ein kleines „Selbstexperiment“ gemacht, und zwar in Bezug auf einen eigenen Artikel zum Thema Esoterik und Intellektuelle Redlichkeit, den ich neulich auf Mastodon und – nach freundlicher Einladung von @Michael Blume – als Druko hier unter einem anderen Blog gepostet habe.

    Ich habe bisher noch nicht viel im Netz veröffentlicht und war daher doch bass erstaunt, wie präzise PerplexityAI die Frage „Was hält Peter Gutsche von der Esoterik?“ beantworten konnte – basierend auf dem Artikel, der erst seit ein paar Tagen verfügbar ist und den bisher vermutlich nur sehr wenige Menschen überhaupt gelesen haben. Aber: Die KI kennt mich jetzt. Also Vorsicht: was Ihr hier von Euch gebt, wird so schnell nicht vergessen. 😊

    Ich will diesen Blog nicht fluten mit einem “related Topic” und lasse die Antwort daher mal weg, aber interessant fand ich:
    Als Quellen wurden u.a. Scilogs-Seiten von @Michael Blume angegeben, auf denen ich mich als Kommentierender geäußert habe, als auch eigene Mastodon-Beiträge (wobei das „@“ im Mastodon-Link als ASCII-Zeichen angegeben ist).
    Außerdem enthielt die Antwort von Perplexity die Aussage „dass Esoterik und Verschwörungsmythen oft eng verbunden sind und zu einer ‚manichäischen Weltsicht‘ führen“. Nur: Ich habe in meinem Artikel den Begriff „manichäisch“ nirgends verwendet. Dieser Begriff wird aber ausgiebig auf dem Blog von @Michael Blume im Zusammenhang mit „Dualismus“ diskutiert.

    Man kann also sehr schön sehen, dass die KI Zusammenhänge findet, an die ich als Autor ursprünglich gar nicht gedacht hatte. Aber genau daher ist natürlich Vorsicht angesagt, und man sollte Antworten immer sehr kritisch überprüfen.

    • Danke, @Peter Gutsche – genau solche Entdeckungen und Erfahrungen wollte ich gerne stiften! Und, ja, die KI 🤖 liest im Fediversum bereits jetzt mit und wird in wenigen Jahren zu jedem Namen viel zu sagen haben (vgl. die Metapher vom Talmud 2.0). Darin stecken Chancen wie auch Gefahren – und es lohnt sich, diese Medienrevolution aktiv mit zu gestalten.

  10. Ich frage mich, welchen ‘sittlichen Nährwert’, welchen ‘Erkenntnisgewinn’ es haben soll, eine ‘AI’ eine hypothetisch-simulierte Antwort eines verstorbenen Philosophen zu aktuellen Themen geben zu lassen.

    “Sapere aude!”

    Selber denken, nicht denken lassen!

    Alles andere ist geborgte Größe, die die eigene Kleinheit verbergen soll.

    • Lieber Herr Maier,

      es ist selbstverständlich genau wie Sie sagen! Es gibt ohnehin keine größeren Denker als bestimmte Internet-Kommentatoren und wer sich mit neuen Technologien befasst, raubt den Verehrungswürdigen kostbare Zeit! Nicht. 🤭

      Danke, dass Sie uns hin und wieder wissen lassen, was Sache ist! Nachher vergnügen wir uns noch, ganz ohne Genehmigung! 😉🤖🫶

      • Danke, dass Sie uns hin und wieder wissen lassen, was Sache ist!

        Gern geschehen, ich mache das auch nur, wenn es mir nötig erscheint, ein wenig am Sockel von Scheingrößen zu rütteln.

          • Namen sind Schall & Rauch, ob eine Person den Namen XYZ hat oder ABC, ob eine Person ein Verbrecher-Elternteil hat, ob sich der Stammbaum -zig Generationen zurückverfolgen lässt oder schon bei der Vatergeneration als ‘auf-und-davon’ im Gotha eingetragen ist …
            Wir nehmen allzugern das Etikett und diskutieren, als sei das bereits der Inhalt.
            Wir denken die Wörter und Begriffe als ‘ganze Wahrheit’, wie die Kinder, die im Sandkasten ‘Kuchen’ backen.
            Für die Kinder ist das notwendig, weil sie sich so die Fertigkeiten für ihre Zukunft antrainieren ( wir nennen das ‘spielen’ ), für Erwachsene nenne ich das ‘Zeit verplempern’.

          • Michael Blume
            16.06.2024, 21:31 Uhr

            Den Spruch “Namen sind Schall und Rauch” sagt Goethes Mephistopheles im Faust.

            Steckt nicht in jedem Drachentöter ein ( kleiner ) Mephisto?
            Ich brauche keinen Verweis auf Goethe, weil ich weiß, was ich damit sagen will.

          • Wohlan, @Karl Maier – Ihr kleiner Ausflug zu Goethe und den Hausmeier-Drachentöter zu Aachen demonstriert, wie bedeutend die Namen sind!

            Ich fragte Perplexity.ai „Inwiefern ist die Aussage des Mephistopheles „Namen sind Schall und Rauch“ selbstwidersprüchlich?“

            Die zutreffende Antwort:

            Mephistopheles’ Aussage “Namen sind Schall und Rauch” ist insofern selbstwidersprüchlich, als sein eigener Name eine tiefe Bedeutung und Symbolik trägt. Die verschiedenen vorgeschlagenen Etymologien deuten darauf hin, dass der Name auf Begriffe wie “Licht nicht liebend”, “Lügner”, “Zerstörer” oder “Gestank liebend” zurückgeht.[1][2][3][4][5] All diese Deutungen spiegeln Mephistopheles’ teuflische, lichtfeindliche und verderbliche Natur wider.

            Indem er behauptet, Namen seien bedeutungslos wie “Schall und Rauch”, widerspricht er der Essenz seines eigenen Namens, der ihn treffend als Verkörperung des Bösen charakterisiert. Sein Name ist alles andere als “Schall und Rauch”, sondern vielmehr ein sinnträchtiges Symbol für seine finstere Existenz als Verführer und Gegenspieler Fausts.[1][3]

            Citations:
            [1] https://en.wikipedia.org/wiki/Mephistopheles
            [2] https://en.wiktionary.org/wiki/Mephistopheles
            [3] https://anthrowiki.at/Mephistopheles
            [4] https://www.etymonline.com/word/Mephistopheles
            [5] https://www.behindthename.com/name/mephistopheles

          • Michael Blume
            18.06.2024, 05:02 Uh

            r

            Wohlan, ….
            Ich fragte Perplexity.ai …

            Und ich brauche keine ‘KI’, um mich darüber zu amüsieren, wenn reale Vorgänge ( beispielsweise ‘essen’, ‘trinken’, ‘kacken’, …) mit Wörtern kodiert werden ( ein Ergebnis der Evolution der Großhirnrinde ), um sich über die ( realen, jetzt gedachten ) Vorgänge auch dann austauschen zu können, wenn sie gerade mal nicht stattfinden.
            Gut, darüber amüsiere ich mich noch nicht, aber dann darüber:
            Wenn in der Folge die Wörter in Buchstaben zerlegt und neu zusammengebastelt, Silben rekombiniert und Querverweise aus anderen Gebieten hineingeheimnist werden und damit diskutiert wird, was man aus den Ergebnissen einer solchen Beschäftigung mit Wörten ( ‘Namen’ ) alles über die realen Vorgänge herleiten könne …

          • @Karl Maier

            Es liegt doch ganz bei Ihnen, wieviel Zeit Sie noch mit vermeintlicher Überlegenheit verschwenden, oder ob Sie sich endlich mal konstruktiv und dialogisch einbringen.

            Sie können ja nicht ernsthaft behaupten, es habe meinerseits nicht zahlreiche, freundliche Ermutigungen dazu gegeben. Sie könnten immer noch Wissenschaft & Dialog wagen! ☺️📚🖖

          • Fürwahr, @Karl Maier, Sie fühlen sich ganz sicher als Sieger in dieser philosophischen Debatte! 🙂

            Perplexity.ai erklärt auch Ihnen gerne das Konzept von sog. Taubenschach:

            Taubenschach ist eine Metapher für eine fruchtlose Diskussion mit einer ignoranten oder unvernünftigen Person. Der Begriff veranschaulicht, wie sinnlos es ist, mit jemandem zu debattieren, der nicht an einem echten Austausch von Ideen interessiert ist[1][2].

            Die Metapher funktioniert folgendermaßen:

            1. Egal wie gut man Schach spielt (also argumentiert), die “Taube” (der unvernünftige Gesprächspartner) wird:

            2. Alle Figuren umwerfen (die Argumente ignorieren oder verdrehen)
            3. Auf das Brett kacken (die Diskussion mit unsinnigen Behauptungen oder Beleidigungen verunreinigen)
            4. Herumstolzieren, als hätte sie gewonnen (fälschlicherweise den Sieg für sich beanspruchen)[1][2]

            Der Kern des Taubenschachs liegt darin, dass einer der Teilnehmer die Diskussion nur führt, um das Gefühl zu bekommen, gewonnen zu haben, oder um einem möglichen Publikum diesen Eindruck zu vermitteln. Es geht nicht um einen konstruktiven Austausch oder die Suche nach Wahrheit, sondern darum, um jeden Preis Recht zu behalten[1].

            Taubenschach ist verwandt mit anderen rhetorischen Taktiken wie Sealioning, Gishgalloping oder der Chewbacca-Verteidigung, die alle darauf abzielen, eine sachliche Debatte zu untergraben und den Gegner zu verwirren oder zu ermüden[1].

            Citations:
            [1] https://www.der-rhetoriktrainer.de/blog/taubenschach-und-andere-troll-werkzeuge/
            [2] https://www.sprachnudel.de/woerterbuch/Taubenschach
            [3] https://www.der-rhetoriktrainer.de/blog/die-besten-reden-aller-zeiten-2/
            [4] https://www.bauerwilli.com/bauern-von-der-mitte-nach-rechts/
            [5] https://www.news4teachers.de/2024/02/verlag-entscheidet-jim-knopf-wird-ueberarbeitet-kein-n-wort-mehr-auf-lummerland/

  11. Ich hab den Copilot von Microsoft gefragt:

    Realo: „Würde Kant akzeptieren, dass es Menschen gestattet ist, Religionen/Ideologien die sie persönlich und ihr “Volk” für “wahr” halten, unter “Ungläubigen” entweder mit Propaganda oder nötigenfalls auch mit physischer Gewalt zu verbreiten? Also z.B. den “Islam” als “einzig wahre Religion”, oder die “Demokratie” als einzig wahre “Ideologie” zu verbreiten?“

    Realo: (Ich habe Rechtschreibfehler nachträglich korrigiert)

    Antwort vom Copilot:
    „Immanuel Kant, der bedeutende deutsche Philosoph des 18. Jahrhunderts, hat sich intensiv mit Fragen der Religion und Ethik auseinandergesetzt. In seiner Schrift “Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft” entwickelt er eine auf Vernunft basierende Religionslehre. Hier sind einige relevante Aspekte:

    Vernunftreligion: Kant argumentiert, dass die Idee der Freiheit, der Unsterblichkeit der Seele und Gottes unbeweisbare, aber notwendige Postulate der Vernunft sind. Diese bilden die Grundlage für eine “Vernunftreligion”, die nicht auf Offenbarung oder Dogmen, sondern auf rationalen Überlegungen beruht.“

    Realo: „Das sehe ich so wie Kant. Ich persönlich bin verbissener Anhänger des „Leib Seele Dualismus“ im Sinne des „Hardware Software Dualismus“.“

    Copilot: „Religion und Aufklärung: Kant betonte die Bedeutung der Vernunft im Umgang mit Religion. Er warnte davor, dass eine Religion, die der Vernunft den Krieg erklärt, auf Dauer nicht bestehen könne. Der “kritische Weg” der Aufklärung sei der einzig offene Weg.

    Religion und Moral: Kant sah einen engen Zusammenhang zwischen Religion und Moral. Er betonte, dass moralische Prinzipien universell und vernunftbasiert sein sollten. Eine Religion, die diesen Prinzipien widerspricht, wäre problematisch.

    Gewalt und Propaganda: Kant würde wahrscheinlich nicht zustimmen, dass es Menschen gestattet ist, ihre Religion oder Ideologie mit physischer Gewalt oder Propaganda zu verbreiten. Seine Betonung auf Vernunft und moralischen Prinzipien würde solche Methoden ablehnen.“

    Realo: „Auch das sehe ich genau wie Kant. Demnach wäre die „Nato Osterweiterung“, der „Anfang allen Übels“, in der Ukraine nicht gestattet. Zumal dabei irgendwann eine „Grenze überschritten wird“ und ein kriegerisches Chaos entsteht, das ist für mich naheliegend, eigentlich fast zwingend.“

    Copilot: „Insgesamt würde Kant vermutlich darauf bestehen, dass der Dialog, die Aufklärung und die Achtung der individuellen Freiheit im Umgang mit Religion und Ideologien vorherrschen sollten. Die Verbreitung von Überzeugungen sollte auf friedliche und rationale Weise erfolgen, ohne Zwang oder Gewalt.“

    Realo: „Ich sehe praktisch alles auch so, wie die KI Interpretation Kants des „Copiloten“ von Microsoft….“

    • Lieber @Realo,

      Sie manipulieren sich auch selbst durch den sog. Bestätigungsfehler selbst: Erst konstruieren Sie einen religiösen Angriffskrieg des Islam und dann übertragen Sie das Ergebnis auf das Verteidigungsbündnis (!) der NATO und rechtfertigen den Angriffskrieg von Putin.

      Dass Sie ein auch wissensfeindlicher, feindseliger Dualist bin, kann ich Ihnen aber hiermit gerne bestätigen. Und es tut mir auch ein wenig Leid für Sie. Aber als Erwachsener tragen Sie nun mal auch eine Verantwortung für sich und Ihre Wahr-Nehmungen. Sie verdrehen bereits die Realität für eine Tyrannophilie. Schade.

  12. Hallo @Realo,
    die Demokratie als „Ideologie“ zu bezeichnen, finde ich schon hart an der Wirklichkeit vorbei. Eine Ideologie ist eine geschlossene Weltanschauung mit dem Anspruch, zu allen Problemen und Fragen vorgefertigte Lösungen und Antworten zu haben. Im Gegensatz dazu steht eine Demokratie für Offenheit, Toleranz und die Akzeptanz unterschiedlicher Meinungen und Lebensentwürfe.

    • Vielen Dank, @Peter Gutsche

      Für feindselige Dualisten ist jede liberale Demokratie als “Offene Gesellschaft” der Feind. Denn der dialogische Monismus, das Ertasten einer gemeinsamen Wahrheit, läuft ihrem Willen zur Zerspaltung der Menschheit genau entgegen:

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/der-deutschsprachige-monismus-nach-ernst-haeckel-martin-buber-und-karl-popper/

      Wir sollten uns langsam der bitteren Wahrheit stellen, die Karl Popper auch im Toleranzparadoxon vorgedacht hat: Die Freiheiten jeder Demokratie überfordern auch viele Menschen und werden von einigen benutzt, um die freiheitliche Ordnung anzugreifen und zu zerstören.

      Hier, passend zu unserem Blogthema, die Auslegung des popperschen Toleranzparadoxons nach Perplexity.AI:

      Das Toleranz-Paradox von Karl Popper ist ein wichtiges Konzept in seiner Philosophie der offenen Gesellschaft. Hier sind die Hauptpunkte, was es bedeutet:

      1. Popper argumentiert, dass eine tolerante Gesellschaft prinzipiell intolerant gegenüber intoleranten Kräften sein muss, die die Toleranz selbst abschaffen wollen. Andernfalls würde die Toleranz am Ende ihre eigene Aufhebung bedeuten[1][3][4].

      2. Als intolerant definiert Popper jene, die sich dem rationalen Diskurs verweigern und jene, die Gewalt gegen Andersdenkende anwenden oder androhen[3][4].

      3. Die Forderung nach einer “unbegrenzten Toleranz” führe dazu, dass am Ende die Intoleranten die Oberhand gewinnen, da sie von den Toleranten geschützt würden[1][4].

      4. Allerdings betont Popper, dass Intoleranz gegenüber Intoleranten nur das allerletzte Mittel sein darf (ultima ratio), wenn alle anderen Möglichkeiten des rationalen Diskurses ausgeschöpft sind[1][4].

      5. Das Paradox liegt darin, dass die Toleranz selbst in gewissem Maße intolerant sein muss, um ihre eigenen Grundlagen zu schützen. Reine, grenzenlose Toleranz würde sich selbst aufheben[2][3].

      6. Popper warnt jedoch davor, das Toleranz-Paradox vorschnell als Rechtfertigung für Unterdrückung zu missbrauchen. Es soll nur in wirklich ausweglosen Situationen angewandt werden[1][4].

      Zusammengefasst plädiert Popper für eine “wehrhafte” oder “muskuläre” Demokratie, die Intoleranz in sehr engen Grenzen zulässt, um die Grundlagen von Freiheit und Toleranz langfristig zu sichern. Dabei ist jedoch äußerste Vorsicht geboten, um nicht selbst in Intoleranz abzurutschen.

      Citations:
      [1] https://tristanstrivium.com/2021/11/21/das-toleranz-paradox-von-popper-wird-missverstanden/
      [2] https://www.reddit.com/r/WissenIstMacht/comments/19dteu2/toleranzparadoxon/
      [3] https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=35061
      [4] https://www.youtube.com/watch?v=xSMsioCEsEw
      [5] https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
      [6] https://www.welt.de/print-welt/article154640/Karl-Popper-ueber-Toleranz.html
      [7] https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000133858220/das-toleranzparadoxon
      [8] https://humanisten.at/karl-poppers-toleranzbegriff-aktuell-wie-nie/

    • @ Peter Gutsche 14.06.2024, 17:41 Uhr

      Ok, Demokratie ist nur Teil einer Ideologie. Aber immerhin reicht es, das was hinter „Demokratie“ steht, als „Hebel“ zu benutzen, um einen Staatenverbund “zerlegen” zu wollen…

  13. An sich ist es verrückt zu glauben, ein Staatenbund würde es akzeptieren, dass man ihm „Einzelstaaten“ aus dem Verband „herausreißt“.

    Die Nato begründet „ihr Recht“ auf die „Nato Osterweiterung“ damit, dass die betroffenen Staaten das Recht hätten, mit der „einzig wahren Demokratie und ihrer Freiheit beglückt“ zu werden und wir ihnen die Vorzüge „erklären“ und bei der Erlangung der Demokratie selbstverständlich „helfen“ dürfen, auch wenn uns die ganze Welt um die Ohren fliegen sollte….

    So wie die Moslems überzeugt sind, sie sogar verpflichtet sind, uns in ihrer “einzig wahren Religion” zu unterweisen. Es gehe nicht nur um unser Leben jetzt im „Diesseits“, sondern auch noch um unser „ewiges Seelenheil“ im Jenseits, sie ersparen uns sogar das „ewige Höllenfeuer“…. Klar, dass wir derartiges auf keinem Fall ablehnen dürften, sondern unseren „islamischen Religionslehrern“ auch ewig dankbar sein müssten..….

    Die Ukrainer hören die Sache mit der Demokratie gerne. Erlangen sie doch damit die „Freiheit“, die Russen von ihren Häfen vertreiben und künftig für jeden Transit kräftig „abkassieren“ zu dürfen….
    Sie würden das „reichste Land der Welt“. Kein Wunder, dass die Ukrainer recht hartnäckig kämpfen.

    Dass sich die Russen die Jahrhunderte den Meerzugang genutzt haben, sogar ihre Flotte dort stationiert haben und auch dort lebten, nicht „vertreiben“ lassen wollen, sollte eigentlich jeden vernünftigen Menschen klar sein. Noch dazu wenn die Russen seit rund 1950 Atomwaffen besitzen. Bei den Biowaffen sind sie vielleicht nicht „ganz so gut“, aber für eine „ordentliche Grippe“, auch im Westen, dürfte es reichen….

    Auch wundert mich nicht, dass der Scholz recht „zaghaft“ ist und die „Kriegsangelegenheiten“, die uns jetzt schon „arm“ gemacht haben, gerne seinen „Nachfolgern“ überlassen würde.

    Irgendwie habe ich den Verdacht, dass die CDU wegen der absehbaren Situation, den Laschet ehemals absichtlich selbst „abserviert“ hat, um den „Krieg“ den „Roten“ um den Hals zu hängen.

    Gestern hat Herr Lanz im ZDF die Frau Esken „gegrillt“. Sie hätte einfach eingestehen sollen, dass die Roten kein Geld „sche….“ können und wegen der Kriegskosten sich Deutschland nichts mehr leisten kann….. Das ist ganz einfach, nicht irgendwie komplex….

    • Immerhin betreiben Sie nun die dualistische Gleichsetzung der NATO, der Ukraine und generell von Demokratinnen und Demokraten mit radikalen Muslimen ganz offen, @Realo. Zunächst hatten Sie ja mal wieder versucht, uns zu täuschen (wie auch schon früher mit dem Anlegen von Mehrfachaccounts).

      Von der Vernunft und Demokratie haben Sie sich schon lange verabschiedet, verbreiten deswegen Verschwörungsmythen über kriegslüsterne “Schwarze”, im Sinne von Christdemokraten. Diese hätten gar einen SPD-Kanzler an die Macht gelassen, um “den Krieg ‘den Roten’ um den Hals zu hängen.”

      Anstatt sich ernsthaft beispielsweise für erneuerbare Friedensenergien einzusetzen und damit den fossilen Angreifern auf die Europäische Union, die Ukraine und Israel die Mittel zu kürzen, flüchten Sie sich in wirres und antidemokratisches Verschwörungsgeraune und tyrannophile Unterwerfungsphantasien. Peinlich, aber immerhin interessant.

  14. Ich schreiben nicht aus „Jux und Tollerei“ so, wie ich nun einmal schreibe.

    Ich bin nach1945 aufgewachsen und habe noch das „Bild der Elenden“, der ungewöhnlich vielen bedauernswerten Krüppel vor meinem Auge.

    Die haben mich immun gemacht gegen die Aussagen der „Kriegslüstlinge“, die jede Realität so verdrehen, dass sie in ihr Konzept passt.

    Mir ist auch klar, dass eine Art von „Auslesegesetz“ (Darwin) existiert, man eigentlich nicht gegen einen Krieg sein kann.

    Aber wegen der drohenden A,B,C Waffentechnik, die die „Existenz der Menschheit“ ernsthaft bedroht, will ich mich nicht mehr zurückhalten….

    • Wie bereits mehrfach geschrieben, @Realo: Wenn es Ihnen wirklich um den Frieden ginge, dann würden Sie sich der Wahrheit stellen und Ihren Teil dafür tun, damit fossile Angriffsregime wie Russland, Iran, Katar samt ihrer Proxies Wagner, Hisbollah und Hamas nicht mehr länger bezahlt werden. Stattdessen winseln und täuschen Sie herum und machen sich zum Handlanger fossiler Diktatoren wie Putin.

      Immerhin hinterlassen Sie mit Ihren Drukos und Mehrfach-Accounts wie “Elektriker” wertvolles Belegmaterial. Immerhin.

      Doch solange Sie es selbst nicht ändern, stimmt leider eben auch:

      Sie haben unsere Demokratie und Heimat wie auch die Wissenschaft und Menschenwürde längst aus bloßer Feigheit vor den Ansprüchen der Wahrheit verraten.

  15. @ Blume

    Wir benutzen das gleiche „Grundmuster“, die Islamisten ihre Religion, bzw. wir Demokraten unsere „Werte“, als Hebel um andere „Staaten“ praktisch „anzugreifen“ und zu „zerlegen“ um unseren Willen durchzusetzen.

    Das bedeutet, derartiges kann früher oder später zum Krieg führen.

    Habe ich ehemals im Geschichtsunterricht so gelernt….

    Ich habe nichts gegen „Schwarze“. War massiv z.B. für Frau Merkel und wähle auch öfter „schwarz“.

    Ich bin sehr gegen den Krieg und zum Pazifisten geworden….

    • Nein, @Realo. Die Gleichsetzung von Demokratien mit radikalen Dualismen ist eben keine Erkenntnis, sondern eine Lüge. Weder die NATO noch die EU haben irgendjemanden angegriffen, sondern Russland griff die Ukraine und die Hamas griff Israel an. Und auch Sie haben durch den Import von fossilen Gewaltenergien diese Kriege mitfinanziert.

      https://www.salonkolumnisten.com/oel_antisemitismus/

      Echte Pazifistinnen und Pazifisten setzen sich für den Frieden ein, indem sie sich auch dialogisch-monistisch selbst hinterfragen. Sie aber externalisieren Ihre Verantwortung für andere Menschen bis hin zu Lüge und (Selbst-)Täuschung. In meinen Augen sind Sie einfach nur ein erbärmlicher Feigling. Sie ertragen die Zumutungen der Wahrheit nicht und versuchen, auch andere zu manipulieren.

  16. @Realo 14.06. 19:16

    „Wir benutzen das gleiche „Grundmuster“, die Islamisten ihre Religion, bzw. wir Demokraten unsere „Werte“, als Hebel um andere „Staaten“ praktisch „anzugreifen“ und zu „zerlegen“ um unseren Willen durchzusetzen.“

    Klar haben wir keinen Freifahrtsschein, nach Belieben jeden Autokraten militärisch platt zu machen. Auch wenn etwa der Vietnamkrieg oder der 2. Golfkrieg ziemlich grenzwertig war, aus meiner Sicht zumindest.

    In der Ukraine sieht es wohl anders aus. Die Waffenlieferungen sind laut Völkerrecht kein Eintritt in den Krieg, soviel dürfte wohl in Ordnung sein.

    Wieso hat denn Putin nicht einfach das Minsker Abkommen erstmal stehen gelassen? Was sollte denn jetzt dieser auszehrende Krieg, den er vor 2 Jahren angefangen hat? Die Krim und der Donbass waren doch wohl genug, um die Schwarzmehrhäfen zu betreiben, und dass die ansässigen Russen unter Russischer Verwaltung waren.

    Jetzt hat Putin uns so verunsichert, dass wir in der EU aufrüsten was geht, und natürlich Waffen liefern. Wieso macht der diesen Unsinn?

    @Michael 14.06. 20:01

    „Sie haben unsere Demokratie und Heimat wie auch die Wissenschaft und Menschenwürde längst aus bloßer Feigheit verraten.“

    Eine gewisse Feigheit angesichts von Atomwaffen kann ich nachvollziehen. Wir müssen schon gucken, dass wir hier nach Möglichkeit einen umfassenden Krieg der Nato mit Russland verhindern. Aber das darf uns auch nicht Handlungsunfähig machen. Mit fällt hier im Moment auch nichts anderes ein als unserem Scholz, also weiter Waffen liefern, und hoffen dass das reicht.

    Aber auch Aufrüsten, wovon ich mir sogar sehr viel mehr wünschen würde. Und klar, die Energiewende auch, das hilft gegen die Klimakatastrophe und noch gegen eine Menge anderer fossiler Autokraten, und das ganz sicher im Einklang mit jeglichem Völkerrecht.

    Wir können aber unser Geld auch nur einmal ausgeben. Aufrüstung und Förderung der Energiewende konkurrieren um knappe Steuergelder. Ein gewisse Kriegswirtschaft würde freilich mehr möglich machen, einfach mal radikal und möglichst sofort allen vermeidbaren Konsum weglassen, und dafür dann auch ohne US-Unterstützung einen Angriff Russlands auf die Nato von vorn herein verhindern zu können. Und auch, um mehr Waffen an die Ukraine liefern zu können.

    Für die beteiligten Soldaten auf beiden Seiten wäre allerdings nur eine Verhandlungslösung eine Erlösung aus dieser grauenhaften Kriegssituation. Ich würde mal die Grenzen von nach 2014 und im Gegenzug den Natobeitritt der restlichen Ukraine als Verhandlungsbasis vorschlagen.

    Wir können allerdings auch hoffen, dass Trump doch nicht der nächste US-Präsident wird, und wir uns weiter auf die Unterstützung der USA verlassen können. Dann müssten wir wohl nicht so viel Aufrüsten, und könnten uns ganz auf die Energiewende konzentrieren.

    Die würde dann aber auch wirklich das Problem lösen können, nur dauert das Jahre bis Jahrzehnte, bis hier wirklich die ÖL- und Gaspreise verfallen, und Putin und den andern unseligen Autokraten das Geld zum Kriegführen nachhaltig ausgeht.

    Wenn sich die Dinge so entwickeln, dass nur eine direkte Kriegsbeteiligung die Ukraine retten kann, dann ständen wir wohl vor einer wirklich schwierigen Entscheidung. Ich hoffe jetzt vorläufig einfach mal, dass es dazu gar nicht kommt.

    Scheibchenweise jetzt immer mehr mögliche Rote Linien überschreiten, würde dann Putin unter Zugzwang setzen. Platz im der Kragen, und er greift dann irgendwo direkt die Nato an, dann ist die Sache entschieden, der große Krieg ist da und wir können endlich die ganze Natoluftwaffe einsetzen.

    Weitere Schwierigkeiten kämen dann gleich dazu, wenn sich Putin nur noch mit Atomwaffeneinsätzen retten kann. Da haben nicht nur die Militärs keine Lust zu, ich auch nicht. Gerade diese Schwierigkeiten will ich, wenn irgendwie praktikabel, vermeiden.

    Wie sind hier freiheitliche Demokratien, und dürfen uns gerne Verteidigen, und auch andere angehende Demokratien fördern und unterstützen. Aber einerseits ist es nicht unbedingt Recht, Autokraten militärisch anzugreifen, nur weil sie keine Demokratien sind. Und anderseits überschreitet dieses dann möglicherweise einfach unsere Mittel, wenn es nicht sogar in atomaren Auseinandersetzungen endet.

  17. @ Tobias Jeckenburger 15.06.2024, 01:55 Uhr

    Zitat: „Die Krim und der Donbass waren doch wohl genug, um die Schwarzmehrhäfen zu betreiben, und dass die ansässigen Russen unter Russischer Verwaltung waren.“

    Vermutlich ist es genau so wie Sie schreiben und ich werde noch ganz begeistert von Ihrer „Schreibe“.

    Das Problem ist nur, die Ukraine müsste dann ihre „Träume von den Transitgebühren“, die immensen Reichtum bedeuten würden, aufgeben ….

    Selbst die Russen dürften es nach „Putins Friedensplan“ so sehen. Sonst wollen die Russen nur noch „Nato Freiheit“ der Ukraine, damit das Fiasko in einigen Jahren nicht wieder, dann praktisch zwingend als „Atomkrieg“, weitergeht….

    Wenn Putin „würdevoll“ mit dem „kleinen Bruder Russlands“ umgeht, der sich aus verständlicher menschlicher Unzulänglichkeit in „problematische Ideen verrannt“ hat, würde dies bei einer Friedenslösung sehr helfen.

    Vielleicht würden die Russen den Ukrainern sogar mit Rabatten auf künftige Rohstofflieferungen entgegen kommen, damit die Ukrainer mit „ehrlicher Arbeit“ mit der „Veredelung von Rohstoffen“ viele Arbeitsplätze schaffen könnten und wieder eine Zukunft haben. Agrarexporte reichen heutzutage nicht mehr….

    Die Nato will halt den „Knochen den sie schon halb im Maul hat“ nicht mehr heraus rücken und inszeniert ein „wildes Kriegsgeheul“….

    Ich habe mein Leben praktisch gelebt, mir kann die Zukunft persönlich völlig „egal sein“.

    Aber ich will nicht, dass die Enkelgeneration plötzlich zum „Kanonenfutter“ wird, ich will nicht in die Augen von “Kanonenfutter” schauen. So wundert mich auch nicht, dass „dieses potentielle junge Kanonenfutter“ den politischen Parteien davonläuft, besonders den Grünen….

    Mir hat noch niemals ein Politiker „mehr leid getan“ als Scholz, auf dem eine riesige Verantwortung lastet….

  18. @Realo 15.06. 09:54

    „Das Problem ist nur, die Ukraine müsste dann ihre „Träume von den Transitgebühren“, die immensen Reichtum bedeuten würden, aufgeben…“

    Die Kriegsschäden sollen derzeit auf 450 Milliarden Euro aufgelaufen sein. Soviele Transitgebühren könnte die Ukraine in 50 Jahren nicht verdienen. Entsprechend, was konnte denn die Ukraine jetzt machen, um diesen Angriff zu verhindern?

    „Sonst wollen die Russen nur noch „Nato Freiheit“ der Ukraine, damit das Fiasko in einigen Jahren nicht wieder, dann praktisch zwingend als „Atomkrieg“, weitergeht….“

    Was interessiert denn hier der Natobeitritt, wenn die Ukraine ordentlich in einem Friedensvertrag geteilt wird? Es sei denn Putin will in ein paar Jahren einen neuen Angriff starten. Sollte die Nato Russland angreifen wollen, dann braucht sie dafür keinesfalls eine Natomitgliedschaft der Ukraine. Die Nato könnte auch jetzt schon Kriegspartei werden, dass haben wir im Irak und in Jugoslawien auch einfach gemacht.

    Die Nato hat doch offenbar nicht die geringste Lust, Russland anzugreifen. Eine bessere Einladung als dieser Feldzug ist kaum vorstellbar. Und ich glaube auch nicht, dass sich das ändern wird, schon gar nicht nach einem Verhandlungsfrieden.

    Selbst wenn die Nato irgendwann sämtliche Atomwaffen Russlands problemlos abwehren könnte, hätten wir höchstwahrscheinlich immer noch keine Lust dazu. Das würde sich für uns einfach nicht rechnen. Die Geschäfte mit Öl und Gas laufen doch sowieso aus.

    Möglicherweise wird uns endgültig die Lust vergehen, mit Russland Handel zu treiben. Mit oder ohne Krieg oder Friedensvertrag. Wenn wir keine Lust mehr haben, mit unangenehmen Autokraten Geschäfte zu machen, dann soll es so sein. Das ist wirklich unser gutes Recht.

    Soviel Demokratieförderung ist legitim, und aus meiner Sicht sogar überaus geboten. Auch den Handel mit China könnten wir gerne langsam aber sicher zunehmend abbauen, nicht nur wegen gegenseitigen Abhängigkeiten. Wir sollten uns lieber Ländern zuwenden, die sich eine Demokratie aufbauen wollen.

    Im Sinne der Menschenrechte in erster Linie, aber auch weil Autokraten prinzipiell besonders rücksichtslos und unberechenbar sein können. Wo kein freier gesellschaftliche Diskurs möglich ist, kann auch schnell mal die Führungselite fürchterlichen Bockmist anstellen, und niemand kann das aufhalten.

    „Mir hat noch niemals ein Politiker „mehr leid getan“ als Scholz, auf dem eine riesige Verantwortung lastet….“

    Nicht nur Scholz, auch die ganze Ampelkoalition hat jetzt wirklich schwierige Zeiten erwischt. Ich bin sogar froh, dass hier ein so zurückhaltender und bedächtiger Mensch die Sache managen muss. Auch wenn ich die SPD nicht gewählt habe.

    Noch viel schneller Aufrüsten für die nächsten 5 Jahre wäre mir aber auch überaus recht. Auch wenn dafür Schulden aufgenommen und Steuern erhöht werden müssen. Was hilft es uns, einfach so weiter in Saus und Braus zu leben, und Putin greift doch noch die Restnato an, sobald Trump hier aussteigt. Selbst wenn wir diesen Krieg dann sogar gewinnen, wären die Kosten, die Schäden und die Toten unüberschaubar.

    Putin scheint das wenig auszumachen, kann gut sein, dass er mit uns auch noch sein Glück versucht. Wir sollten jede Chance nutzen, das doch noch zu verhindern.

  19. @Realo @Jeckenburger
    Ich möchte auf einen wichtigen Punkt aufmerksam machen, der bisher nicht beachtet wird:

    Russland hat den stärksten Vorteil auf seiner Seite, den es gibt: die Physik bzw. die physikalischen Gesetze.
    Wegen der globalen Erwärmung sind Meere und Ozeane deutlich aufgeheizt und – nach den Gesetzen der Physik – führt dies zu viel mehr und stärkeren Extremwetterereignissen.

    Dies bedeutet, dass Politiker/Parteien welche dann den betroffenen Menschen des eigenen Landes nicht möglichst gut helfen – kaum mehr gewählt werden.
    Oder – um es mit anderen Worten zu sagen – die Unterstützung der Ukraine wird deutlich zurückgehen, je länger der Krieg dauert.

    Einen Vorgeschmack dazu, wie sich unzufriedene Wähler verhalten, haben die Wahlerfolge von AfD und BSW bei den Europawahlen gezeigt.

  20. @ Tobias Jeckenburger 16.06.2024, 00:54 Uhr

    Zitat: „Die Kriegsschäden sollen derzeit auf 450 Milliarden Euro aufgelaufen sein. Soviele Transitgebühren könnte die Ukraine in 50 Jahren nicht verdienen. Entsprechend, was konnte denn die Ukraine jetzt machen, um diesen Angriff zu verhindern?“

    Ich schicke voraus: Meine Argumente habe ich nicht selber „ausgeheckt“, sie stammen hauptsächlich von einem, „Ukrainischen Nazi“, wie sie Putin nannte. Der „Nazi“ hat diese Sicht ungefähr 2014 über das Internet in die Welt hinaus posaunt. Die Sicht habe ich mit meinem Geschichtswissen und auch Wissen dass ich von ehemaligen Veteranen erworben habe, interpretiert.

    Der „Nazi“ ging davon aus, dass die Ukraine „besondere Rechte“ hätte, Russland zu „beherrschen“. Das wollte die Ukraine mit Hilfe der Nato erreichen.

    Meine Anmerkungen:
    1. Die Ukrainer haben in „schweren Zeiten“ Teile Russlands „ernährt“. Allerdings ist inzwischen Russland auch bei Getreide, Konkurrent der Ukraine geworden. Die Ukrainer hätten sich mehr „Dankbarkeit und Wertschätzung“ gewünscht als die Russen aufbringen konnten. Dieses „psychologische Problem“ ist eskaliert und jetzt droht auch noch der Krieg zu eskalieren…. Dieser Konflikt beruht auf menschliche Unzulänglichkeit und gehört „aufgearbeitet“. Ich persönlich wünsche beiden Kontrahenten nichts mehr, als dass sie diesen Konflikt überwinden können und künftig fair kooperierend nebeneinander leben können.

    2. Die Nato hat nichts gegen einen Krieg, wollte sich aber wegen der russischen Atombomben „zurückhalten“.

    Anders als Hitler und Napoleon wollte die Nato auch nicht in Russland einfach „einmarschieren“, sondern nur die Regierung und die Oligarchen entfernen, sich letztlich die Rohstoffe unterm Nagel reißen, die das Volk in Sklavenarbeit für den Westen „fördern darf“. Das widerspricht den nationalen Interessen Russlands.

    Laut „Nazi“ war der Weg dazu:
    1. Einen eigenen Staat Ukraine zu begründen, ohne die Interessen der Russen im Osten und Süden zu berücksichtigen. Da gab es die ersten Konflikte.

    2. Russland vom Schwarzen Meer abzuriegeln, mit allgemeinen Transitgebühren (nicht nur bei Gas und Öl, sondern möglichst auf alle Importe und Exporte, die praktisch nicht über Wladiwostok gehen) wirtschaftlich zu „würgen“.

    3. Weiters die Häfen, besonders den Flottenhafen, an die Nato zu „verhökern“ um Putin zu desavouieren, zumal die Welt über Russland „gelacht hätte“, hätte sich Putin derartiges gefallen lassen. Die Russen hätten ihn in die Wüste geschickt, mit Propaganda nach der „Nawalny Methode“ hätte man eine „Westmarionette“ installiert, die Russlands Bodenschätze an die „Westkapitalisten“ verhökert hätte.

    Fazit: Russland hätte die nationale Würde verloren und wäre Ausbeutungsobjekt des Westkapitals geworden, letztlich wären die Träume Napoleons und Hitlers, mit etwas „Verspätung“, doch noch aufgegangen. Ein typischer Kriegsgrund eben.

    Wäre die Ukraine bei der Nato, könnten die Ukrainer einen 2. Anlauf zum Krieg wagen, weil die Nato zur Beistandspflicht „verpflichtet“ wäre. Das wäre vermutlich ein Atomkrieg, weil die Russen der Nato, nicht so wie der Ukraine, einen „ehrenvollen Krieg“, „Mann gegen Mann“ gestatten würden.

    Außerdem scheint Russlands Krieg auf die Energieanlagen eher eine Art „Kältetherapie“ zu sein, um die Gemüter in der Ukraine „abzukühlen“.

    Zitat: „Die Nato hat doch offenbar nicht die geringste Lust, Russland anzugreifen.“

    Für die Russen sieht es anders aus. Zuerst kam Napoleon, dann Hitler und jetzt stehen die Franzosen gemeinsam mit den Deutschen vor der Türe. Die Amis scheinen sich bereits aus naheliegenden Gründen „abgeseilt“ zu haben…. Wer ist schon so blöd und haut sich mit den Russen gegenseitig Atombomben auf den Schädel?

    Russland hat nicht nur praktisch alle Bodenschätze und Rohstoffe, es dürfte künftig auch noch vom Klimawandel begünstigt werden.

    Solange es mit China, Indien, Südafrika, Südamerika,… genügend Interessenten für Russlands Rohstoffe gibt, brauchen sich die Russen nicht zu sorgen….

    Wir können allenfalls die größte Müllhalde der Welt werden um die benötigte Rohstoffe aus dem Müll zu recyceln.

    Ich fürchte, viele Länder kommen zur Erkenntnis, dass man Demokratie nicht essen und daraus auch keine Rohstoffe gewinnen kann…

  21. @Michael 16.06. 13:06

    „Nach meiner Auffassung sollten wir die fossile Finanzierung der Ressourcenfluch-Regime viel schneller beenden und konsequenter gegen die Feinde von Demokratie, Dialog und Wissenschaft im Inneren vorgehen.“

    Die Autokraten haben längst ihr Internet unter Kontrolle, bei uns können die Feinde der Freiheit ungehindert Propaganda machen. Bleibt aber zu hoffen, dass Mensch doch genug Verstand hat, dass eben dieser sich am Ende doch durchsetzt.

    Wo uns die virtuellen Welten eventuell zuhilfe kommen werden, wenn die unseligen Idioten sich in diesen virtuellen Welten einfach verlieren, und in der Folge im wirklichem Leben immer weniger stören. Und sich vernünftige Menschen vernünftige Diskussionsräume erschließen.

    Was bleibt uns übrig? Die unseligen Plattformen einfach stilllegen, Fediversum mit vernünftigen Diskussionsregeln dagegen setzen, und die LLMs in Opensource implementieren, noch bevor auch sie von den großen Konzernen missbraucht werden?

  22. Frage an Copilot!
    Russland nutzt seit einigen Jahrhunderten den Krim Flottenhafen Sewastopol. Fände es Kant korrekt, wenn die Ukraine die Russen vom Flottenhafen und von der Krim vertreiben will? Bzw. wenn die Russen mit Gewalt auf der künftigen Nutzung, so wie bisher, bestehen?

    Copilot
    das web
    wird verwendet

    Das ist eine sehr komplexe Frage, die sowohl historische als auch ethische Überlegungen beinhaltet. Immanuel Kant war ein deutscher Philosoph, der für seine Ethik der Pflicht bekannt ist, die auf dem Prinzip des kategorischen Imperativs basiert. Dieser Imperativ besagt, dass man nur nach derjenigen Maxime handeln soll, von der man zugleich wollen kann, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

    In Bezug auf internationale Konflikte und territoriale Ansprüche wäre es nach Kant wichtig, dass alle Parteien nach Prinzipien handeln, die sie als universell gültig anerkennen würden. Es geht also um die Frage der Legitimität von Ansprüchen und Handlungen sowie um die Achtung der Souveränität und Rechte aller beteiligten Nationen.

    Da ich jedoch keine Meinungen oder subjektive Einschätzungen abgeben soll, kann ich nicht beurteilen, ob Kant das Vorgehen einer bestimmten Partei in einem internationalen Konflikt als “korrekt” ansehen würde. Es ist wichtig zu beachten, dass solche Fragen oft Gegenstand intensiver Debatten und unterschiedlicher Interpretationen sind.

    Zitat: „Es ist wichtig zu beachten, dass solche Fragen oft Gegenstand intensiver Debatten und unterschiedlicher Interpretationen sind.“

    Ganz genau so ist es.

    Und weil es so ist und die halbe Nato „barfuß“ (ohne Atombomben) dasteht und die Russen das Problem, sagen wir seit dem letzten Krieg vorhergesehen haben, haben sie sich einen Haufen Atombomben samt Raketen und U Booten für den Fall des Falles zugelegt.

    Wenn man berücksichtigt dass Russland sehr groß und dünn besiedelt ist, das Natogebiet aber klein und dicht besiedelt ist, kann man sich vorstellen, wie die Sache „ausgehen“ würde…

    • Danke, @Realo

      Es freut mich, dass wir von Manipulationsversuchen von KIen zugunsten von Putin nun schon bei den Grenzen russischer Ansprüche angelangt sind. Denn so kommen wir zur eigentlichen Grundfrage: Werfen wir uns vor lauter Feigheit vor Tyrannen nieder, oder verteidigen wir mutig Demokratie, Menschenwürde, Wissenschaft?

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/cypher-aus-matrix-wie-feigheit-vor-der-wahrheit-zum-feindseligen-dualismus-fuehrt/

      Mir scheint, Sie und ich haben dazu unterschiedlich entschieden. Und es wird Ihnen nicht gelingen, mich zur Feigheit und damit für die Abgründe des antidemokratischen Dualismus zu gewinnen. Kriechen ist nicht meins & wer sich von Atombomben politisch einschüchtern lässt, hat unsere Demokratie und das Völkerrecht der Ukraine 🇺🇦 bereits aufgegeben.

  23. @ Blume

    Meine Sicht ist völlig einfach.

    So um 1965 habe ich mich freiwillig und bewusst für den Wehrdienst entschieden. Ganz einfach deswegen, weil die Möglichkeit bestand, dass bei uns, z.B. nach Propaganda vom Warschauer Pakt ausgehend, ein „kommunistischer Putsch“ inszeniert hätte werden können und wir allenfalls in den WP hätten eingegliedert werden können, wie es sich jetzt umgekehrt verhält. Das hätte ich definitiv als Angriff auf das eigene Land empfunden, den man nicht akzeptieren dürfe, „Notwehr“ zweifellos gerechtfertigt ist, man selbst allenfalls für das eigene Land sterben muss….

    Jetzt ist es genau umgekehrt, „unsere Seite“ ist (war) dabei, zuerst mit Propaganda (Majdan), dann z.B. mit dem Versuch die Russen von ihren Krim Häfen, darunter den Flottenhafen, zu vertreiben, praktisch die „andere Seite“ anzugreifen („Nato Osterweiterung“, ein Land nach dem anderen wurde den Russen abgenommen)…. das ist zweifellos ein „Angriffskrieg“, da mache ich mir nichts vor und da sträubt sich mein Sinn für Gerechtigkeit, derartiges finde ich absolut unerträglich.

    Es reicht völlig, dass meine Vorgängergeneration beim verrückten Angriffskrieg Hitlers mitgemacht hat….

    Niemals wieder Krieg!!!!!

    • Genau, @Realo – „Niemals wieder Krieg“.

      Deswegen dürfen fossile Diktatoren wie Putin nicht mit ihren Angriffskriegen und Drohungen durchkommen. Und deswegen bitte ich Sie letztmals höflich, an Ihre besseren Zeiten anzuknüpfen und Ihr feiges Gewinsel hier einzustellen. Es ist nur noch zum Fremdschämen und auch inhaltlich längst unergiebig.

      Vielen lieben Dank dafür.

  24. @Realo 16.06. 13:08 / 17.06. 21:35

    „Wäre die Ukraine bei der Nato, könnten die Ukrainer einen 2. Anlauf zum Krieg wagen, weil die Nato zur Beistandspflicht „verpflichtet“ wäre.“

    Die Beistandspflicht gilt nicht für eigene Angriffe. Eine Koalition der Willigen hatten wir allerdings auch schon, die gilt dann auch für rechtlich zweifelhafte Angriffe von Natomitgliedern, theoretisch auch gegen Russland. Das hätten wir immer machen können, etwa 2014, 2022 und das können wir auch jetzt oder eben irgendwann in den nächsten Jahren tun.

    Wir haben dazu aber nicht die geringste Lust, und genau deswegen liefern wir ja auch nur Waffen an die Ukraine. Wenn die Ukraine Jahre nach einem Verhandlungsfrieden als Natomitglied ohne Rücksprache Russland angreift, werden wir höchstwahrscheinlich jegliche Unterstützung ablehnen. So wie wir jetzt auch zu vermeiden versuchen, Kriegspartei zu werden.

    Es täte Russland also überhaupt nichts, einem Frieden zuzustimmen, der eben auch einen Natobeitritt der westlichen Ukraine enthält. Nur selber angreifen geht dann natürlich nicht mehr, dann ist die Nato auf jedem Fall voll dabei.

    „Ich fürchte, viele Länder kommen zur Erkenntnis, dass man Demokratie nicht essen und daraus auch keine Rohstoffe gewinnen kann…“

    Immerhin fördert Demokratie die Produktivität und kann auch vor idiotischen militärischen Abenteuern schützen. Der russische Feldzug von 2014 war durchaus im Interesse Russlands, dieser aktuelle Krieg allerdings überhaupt nicht mehr. Die mangelnde Freiheit macht es kaum möglich, dass hier die Menschen in Russland sehen welch ein Unsinn hier getrieben wird, und wie hier Ressourcen an Geld, Arbeitskraft und Menschenleben völlig sinnlos verheizt werden.

    In Demokratien ist derartiger Bockmist wesentlich unwahrscheinlicher, und unsere Freiheit ist auch für sich sehr viel wert. Auch wenn man sie nicht essen kann.

    „Wir können allenfalls die größte Müllhalde der Welt werden um die benötigte Rohstoffe aus dem Müll zu recyceln.“

    Ja nun, die ökologische Kreislaufwirtschaft streben wir sogar ganz gezielt an. Aus sehr vernünftigen Gründen. Die fossilen Brennstoffe sind definitiv weg, wenn man sie verbrannt hat, fast alles andere kann aber ewig wiederverwendet werden. Und das macht dann sogar unabhängig. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das wir in den nächsten Jahrzehnten mit einer gelingenden Energiewende weltweit immer weniger Waren hin und her schippern, weil jedes Land seinen Bedarf selber decken kann. Bis auf Kaffee oder Bananen, das wächst nur in den Tropen. Im Austausch von Bier z.B. oder einfach Getreide.

    „„Nato Osterweiterung“, ein Land nach dem anderen wurde den Russen abgenommen“

    Diese Länder gehörten mal zum Sowjetreich, das ist Geschichte. Sie gehörten schlichtweg nicht zu Russland, und sind Russland auch entsprechend nicht abgenommen worden, sondern vollkommen freiwillig in die EU und die Nato gegangen.

    Wenn Putin wirklich versucht, das ehemalige Sowjetreich wiederherzustellen, dann muss er wohl wirklich die Nato, und wenn er Glück hat und Trump hier aussteigt, aber immer noch die EU besiegen. Kann das denn aus Ihrer Sicht was werden? Und fänden sie das gut bzw. gerechtfertigt?

    Die Ukraine wäre ohne diesen Angriff von uns nicht viel unterstützt worden, und ein Natobeitritt wäre nach Natosatzung nicht möglich gewesen, solange sich die Urkraine noch mit Russland im Krieg befindet. Putin hätte einfach solange warten können, bis sich die Ukraine an den Zustand seit 2014 gewöhnt hätte bzw. einem Verhandlungsfrieden zugestimmt hätte, schlichtweg um dann in EU und Nato aufgenommen werden zu können.

    Russland hätte dann die Krim und seinen Frieden gehabt. Aber nein, Putin wollte schnelleren Erfolg. Nur funktioniert das jetzt nicht. Und so wie er von der Wiederherstellung vom Sowjetreich fabuliert, liefern wir auch allein deswegen schon ausgiebig Waffen, weil Putin alle verschlissenen Ressourcen nicht mehr gegen uns einsetzten kann.

  25. @ Tobias Jeckenburger 18.06.2024, 00:59 Uhr

    Also, ich glaube weniger dass Putin seine alten “Partnerschaften“ neu „aufleben“ lassen möchte.

    Er dürfte eher Wert auf neue und „standesgemäße Partnerschaften“ legen, also auf Partner die mehr als „Demokratie“ oder ein „Grundgesetzbuch“ zu bieten haben. Aus Paritätsgründen müssen sie mit Bodenschätzen, natürlich nicht zu knapp, „gesegnet“ sein. Die werden sich gerne unter Russlands „Atomschirm“ drängen, um nicht womöglich vom „neidigen besitzlosen Pöbel“ überfallen zu werden….

    Die traditionellen Verkehrswege wird sich Russland erhalten wollen, nötigenfalls freibomben….

    Den „großen Bären“ nicht zu ärgern ist eine gute Idee.

    Die Russen und besonders die Chinesen, haben bestens verstanden, wie man die Produktivität steigert. Aus Hilflosigkeit müssen wir uns mit E Auto Zöllen schützen, weil uns sonst die Chinesen mit ihrer Überproduktion ruinieren. Vermutlich sind die Chinesen sehr traurig, weil sie ihre vielen leerstehenden Wohnungen nicht nach Europa oder Amerika exportieren können um den zahlreichen Wohnungslosen eine Bleibe zu bieten…

    Für die „Besitzenden“ sind die „Habenichtse“ eine Gefahr, weil sie nichts mehr zu verlieren haben außer ihr tristes Leben….

    Für die Russen ist ganz klar, dass es die Ukrainer und der Westen letztlich auf die russischen Bodenschätze abgesehen haben, sie haben vermutlich auch die „Träume“ des „ukrainischen Nazi“ gelesen, der auch mich „aufgeklärt“ hat…

    Ich fürchte, ewig wird man unsere Bevölkerung, der es anders als früher, eher zunehmend schlechter geht, nicht mit unseren demokratischen Werten „vertrösten“ können und die Aussicht auf einen Krieg ist auch nicht gerade „prickelnd“. …

    Die Russen mussten immer Eindringlinge (Napoleon, Hitler, die Ukrainer die ihnen die Transitmöglichkeiten abnehmen wollten,…) abwehren, sie haben nicht den Westen angegriffen. Sie würden es nicht recht zweckmäßig finden, uns um unsere Demokratie oder das Grundgesetz zu „erleichtern“….

    Russland braucht einen sicheren Zugang zur Krim, am besten über die ehemaligen „Russengebiete“ der Ostukraine. Die neue Brücke reicht offensichtlich nicht, weil sie anfällig gegenüber Anschlägen ist….

  26. Habe mir mit meiner Antwort

    „Realo 18.06.2024, 15:56 Uhr“ an @ Tobias Jeckenburger 18.06.2024, 00:59 Uhr”,

    einen kleinen Spaß erlaubt und „satirisch“, eher für ein Kabarett formuliert, weil ich nicht wirklich ernsthaft geglaubt habe, dass Sie den Beitrag auch frei geben würden…..

  27. @Realo 18.06. 15:56

    „Den „großen Bären“ nicht zu ärgern ist eine gute Idee. „

    Dann müssen wir das eben auskämpfen, wenn es anders nicht geht. Will der Bär sein Sowjetreich zurück, geht es nur mit militärischen Realitäten, uns unsere Lebensweise zu erhalten. Wenn wir genug aufrüsten, lässt es der Bär sein, weil es nichts werden kann. Verfallen doch noch die Öl- und Gaspreise, löst sich spätestens dann das Problem von selbst.

    „Russland braucht einen sicheren Zugang zur Krim, am besten über die ehemaligen „Russengebiete“ der Ostukraine. Die neue Brücke reicht offensichtlich nicht, weil sie anfällig gegenüber Anschlägen ist…“

    Kann er von mir aus haben. Die Menschen sind erstmal wichtig, dass die in Freiheit leben können. Die Krim und die Provinzen sind verzichtbar, und überwiegend sind da die Immobilien längst zerstört. Das verbleibende Ackerland ist einen ewigen Krieg nicht wert.

    Westdeutschland haben die vertriebenen Menschen nach dem 2. Weltkrieg auch nicht geschadet. Im Gegenteil, Verdichtung in den Städten und damit kürzere Wege haben der Wirtschaft sogar noch geholfen.

    • @Tobias Jeckenburger & @Realo

      Gerade die Krim hat gezeigt, dass sich Feigheit und Zurückweichen gegenüber einem fossil finanzierten Tyrannen niemals auszahlen: Als Putin klar war, dass der Westen zu gierig, feige & dekadent war, um ihm diese Eroberung zu nehmen – schritt er zu nächsten.

      Feiges Gewinsel macht den Bären 🐻 erst so richtig hungrig – zumal wir ihm die fossilen Sturmtruppen auch noch bezahlen! 🫣🫥🔥

  28. @Michael 19.06. 17:50

    „Als Putin klar war, dass der Westen zu gierig, feige & dekadent war, um ihm diese Eroberung zu nehmen – schritt er zu nächsten.“

    Und hat sich dann aber auch gründlich verschätzt. Was den Umfang unserer Waffenlieferungen wie auch deren Effektivität auf dem Schlachtfeld betrifft.

    Und es dürfte auch Putin klar sein, dass der Westen sogar ohne US-Unterstützung einen Angriff auf Natogebiet mit allen Kräften abwehren wird. Hier ist psychologisch nichts zu gewinnen, hier zählen dann die militärischen Realitäten.

    Deswegen wäre ich auch für noch mehr Aufrüstung. Und wenn wir die Energiewende, so wichtig wie sie ist, dann eben langsamer und vor allem billiger hinbekommen müssen.

    Und doch fände ich einen Verhandlungsfrieden akzeptabel, der z.B. die Grenzen von nach 2014 und einen Natobeitritt der restlichen Ukraine umfasst. Wenn denn den Kriegsparteien endlich mal die Lust an diesem recht sinnlosen Konflikt vergangen ist.

    Wenn die Ukraine dann Natomitglied geworden ist, dann gibt es auch für Putin nichts mehr zu unterschätzen. Will er wirklich noch einen Krieg mit einer Nato ohne die USA haben, dann ist das so. Dann zählen eben nur noch unsere eigenen militärischen Möglichkeiten.

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