Erste Digitalrede zur Eröffnung der intern. Wochen gegen Rassismus in Heidelberg

BLOG: Natur des Glaubens

Evolutionsgeschichte der Religion(en)
Natur des Glaubens
Eigentlich hätte ich als Landes-Beauftragter gegen Antisemitismus zur Eröffnung der internationalen Wochen gegen Rassismus beim Interkulturellen Zentrum in Heidelberg sprechen sollen. Da wegen #Coronavirus eine Live-Veranstaltung nicht möglich war, haben wir hier den ersten Versuch einer Digitalrede – anbei als YouTube-Video und Text. Und wir werden auch technisch immer besser werden! Gerne können wir auch hier über das Thema diskutieren. Und ich bleibe für Sie da. 🙂

Der Redetext hier als pdf zum Download oder untenstehend als Volltext:

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir leben in ungewöhnlichen Zeiten. Und fest steht: Wir werden durch diese Zeiten hindurchkommen und uns dabei verändern. Viele von uns werden über sich hinauswachsen. Und einige schrumpfen schon jetzt auf sich selbst zurück. Krisen sind Zeiten der Bewährung. Und mein Team und ich – wir sind gerade jetzt für Sie da.

Mein Name ist Michael Blume, ich bin ein Doktor der Religionswissenschaft und Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus. Mein Schwerpunktthema war schon bisher die digitale Verrohung und Radikalisierung – aber auch die feste Überzeugung, dass es Antisemiten und Rassistinnen diesmal nicht schaffen werden, unsere Demokratie zu zerstören.

In den vergangenen Jahren konnte ich so nicht nur einen Bericht mit Handlungsempfehlungen in unser Parlament geben und zahlreiche Hintergrundgespräche mit Politikerinnen und Politikern führen, sondern auch Hunderte Veranstaltungen mit Zehntausenden Bürgerinnen und Bürgern durchführen.

Ich durfte vieles vermitteln und habe auch selbst viel gelernt. Und deswegen haben mein Team und ich entschieden, dass wir gerade jetzt nicht verstummen, sondern mit meinem Wissenschaftsblog, per YouTube, Twitter und bald auch einem Podcast für Sie da sind. Denn gegen Angst und Hass helfen Information und Begegnung – und ich verstehe „social Distancing“ als „physical distancing“, also als körperlichen Abstand. Aber sozial und digital sollten wir uns austauschen.

Deswegen danke ich dem Interkulturellen Zentrum Heidelberg dafür, dass wir uns gemeinsam entscheiden konnten, die Eröffnung der Internationalen Wochen gegen Rassismus eben nicht abzusagen, sondern ins Netz zu stellen. Denn eines ist ja wohl klar: Das Thema „Hass im Netz“, dass wir uns schon vor Monaten ausgesucht haben, ist aktueller denn je. Antisemiten, Rassistinnen und generell Trolle werden alles versuchen, Ängste aufzugreifen, anzustacheln, zu Hass und Gewalt aufzurufen. Und wir sollten dieses Spiel nicht mitspielen, sondern durchschauen, aufklären und mit dem Besten in uns beantworten.

Die einen trollen. Die anderen helfen. Und wir alle haben die Wahl.

Und so grüße ich beispielhaft für viele die Freundinnen und Freunde vom Demokratiezentrum und Innenministerium, die Hassnachrichten im Netz im Blick haben.

Ich grüße die genialen Podcaster von Hoaxilla, die großartige Folgen über allerhand Verschwörungsmythen und digitalen Antisemitismus auf YouTube parat haben. Ich grüße die Engagierten „Das Nettz“ – mit zwei t – deren Motto es auf den Punkt bringt: „Elfen statt Trollen.“ Und ich grüße den großartigen Pianisten Igor Levit, dessen tägliche digitale Hauskonzerte schon heute Kult weit über Twitter hinaus sind. Danke Igor!

Unser Sozialminister Manne Lucha sagte unlängst in einer Pressekonferenz: „Eigentlich müsste ich ja in meinem Amt wollen, dass die Menschen rausgehen, miteinander sind. Nun ist es aber umgekehrt: Ich will, dass die Leute zu Hause bleiben. Und Bücher lesen.“ Ich meine: Er hat völlig Recht. Und wir können dabei die Empfehlungen der Wissenschaft ernst nehmen und physische Begegnung vermeiden. Wir können uns digital austauschen und begegnen, Ressentiments abbauen und Verständnis füreinander entwickeln.

Wir können solidarisch miteinander sein: Menschen hängen in Ihren Wohnhäusern Zettel aus und bieten an, Einkäufe für Menschen aus Risikogruppen zu tätigen. Es bilden sich Gruppen auf Messenger-Diensten, in denen Menschen sich gegenseitig aus Büchern vorlesen. Da meine Frau in einem besonders relevanten Bereich arbeitet, teilen wir uns die Kinderbetreuung und ich bin mit unserem Jüngsten schon beim zweiten Band der Chronik der Drachenlanze.

In der Vergangenheit haben sich Menschen in Krisensituationen immer besonders neuen Religionen zugewandt, oft zum Guten, aber manchmal auch zum Schlechten. Heute nehme ich wahr, dass viele Menschen zwar ihre Spiritualität vertiefen, sich aber ansonsten vor allem an den Wissenschaften orientieren. Und das halte ich für eine gute Nachricht. Mehr noch: Ich wage die Prognose, dass sich unsere Gesellschaft durch diese Krise auch entwickeln wird.

Populisten und Schaumschläger, die Wissenschaftler, Gesundheitsberufe und die Staatenwelt verhöhnt haben, stoßen an ihre Grenzen.

Umgekehrt gewinnen jene Politikerinnen und Politiker an Statur, die Tag für Tag sachlich und unaufgeregt versuchen, das Richtige zu tun. Ein deutscher Virologe hat besonders viel Zuspruch bekommen, als er einmal einräumte, sich geirrt und seine Meinung geändert zu haben. Das. gibt. Hoffnung.

Ein solches Menschen- und Männerbild wünsche ich mir für unsere Zukunft.

Warum eröffnet ein Beauftragter gegen Antisemitismus internationale Wochen gegen Rassismus?

Weil beide Mythensysteme aufs Engste miteinander verbunden sind.

In meinem Auftrag gegen Anti-Sem-itismus steckt ein berühmter Name: Sem, einer der Söhne von Noah. Und bis heute stoße ich auf den populären Fehlschluss, bei „Semiten“ handele es sich um Angehörige einer „Rasse“ aus Juden und Arabern.

Das ist Quatsch. Zum einen gibt es gar keine „Menschenrassen“, sondern eine bunte Vielfalt von Menschen mit fließenden Grenzen. Deswegen ist es Rassisten auch nie gelungen, sich auch nur darauf zu einigen, wieviel „Menschenrassen“ es eigentlich gäbe. Die richtige Antwort ist: Eins. Es gibt nur eine bunte Menschheit.

Das können Sie gerade auch am Judentum erkennen, dem Menschen unterschiedlichster Herkunft und Hautfarben angehören. Und auch im Buch Esther, aus dem Jüdinnen und Juden vor wenigen Tagen zu Purim gelesen haben, wird berichtet, dass sich viele Nichtjuden dem Judentum anschlossen.

Einige Ausleger betonen sogar, dass Enkel des Schurken Haman zu großen Gelehrten der Thora geworden seien. Weder Judentum noch Christentum oder Islam bilden „Rassen“ – es sind Religionen. Vielfalt und Versöhnung gehören dazu.

In der jüdischen Auslegung der Bibel steht „Schem“ – hebräisch: Name – stattdessen für den ersten Begründer eines Lehrhauses, der in Alphabetschrift gelehrt habe. Ja, Sie haben richtig gehört: Unser beliebter Begriff „Alphabet“ ist direkt aus dem Hebräischen Aleph – Beth entnommen. Schem gründete keine Rasse, er gründete eine Schule.

Das Judentum war die erste Schrift- und Buchreligion in der nicht mehr eine Statue, eine Flamme oder ein Baum im Mittelpunkt stand, sondern eine Alphabetschrift.

Bis heute werden jüdische Kinder durch die Bar Mitzwa und die Bat Mitzwa zu Erwachsenen; indem sie der Gemeinde demonstrieren, dass sie lesen und schreiben können. Und dann regnet es Bonbons!

Nicht Rasse oder Genetik, sondern Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg des Judentums. Und auch dieser Begriff – Bildung – geht direkt auf das erste Buch Moses zurück, in dem es heißt, dass jeder Mensch – jeder Mensch! – nach Gottes Ebenbild geschaffen sei. Jüdische Gelehrte wie Maimonides – der damals in der islamischen Welt wirkte – und christliche Gelehrte wie Meister Eckhardt haben daraus unseren Begriff von „Bildung“ geprägt. Dessen Kern ist: In jedem Menschen stecken Potentiale und jedes Kind sollte Lesen und Schreiben lernen.

Das war sie – die Alphabetrevolution. Und das konnten sich Antisemiten und Rassistinnen nicht erklären und beschuldigten deswegen Jüdinnen und Juden einer weltweiten Verschwörung; seit der Antike und bis heute. Antisemitismus und Rassismus gründen sich auf Neid, Verschwörungsmythen und Angst, mit denen sich die Betroffenen selbst vergiften.

Und deswegen verkünden auch heute noch Antisemiten wie der Schweizer Ivo Sasek, das Coronavirus sei eine Biowaffe, die von Juden, US-Amerikanern und Chinesen entwickelt und freigesetzt worden sei. Das ist falsch, dumm und gefährlich und wird leider auch noch von einigen YouTubern, Instagramern und Facebook-Trollen nachgeplappert.

Tatsache ist: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben seit Jahren vor einem solchen Szenario gewarnt, es gab sogar Filme darüber wie „Contagion“.

Es gab und gibt keine Verschwörung von Übermenschen, sondern eine gemeinsame Verantwortung, unsere eine Welt zu gestalten.

Ich war selbst im humanitären Einsatz im Irak und darf es also laut sagen: Wenn wir zulassen, dass anderswo Menschen und Tiere leiden, dann fällt dieses Leid eben auch auf uns zurück. Aber wenn wir einander beistehen und unsere politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Systeme verbessern, dann haben wir auch eine gemeinsame Hoffnung.

Alle semitischen Religionen seit dem Judentum haben einen linearen Kalender mit eingebauter Zukunft. Am Ende wird es gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende.

Wenn Sie den Semitismus verstehen wollen, blicken Sie also nicht auf die Fake-Erklärungen der Rassisten und Trolle.

Blicken Sie beispielsweise auf das deutsche Paul-Ehrlich-Institut, das als ein Hot-Spot der Impfstoffentwicklung gerade groß in den internationalen Nachrichten war. Wenn Sie wollen, schauen Sie doch mal per Ecosia nach, wer dieser Paul Ehrlich war: Ein deutscher Jude, ein Pionier der Medizin und Nobelpreisträger. Rassisten und Antisemiten hatten auch zu seiner Zeit nichts Sinnvolles beizutragen; Paul Ehrlich und seine Kolleginnen und Kollegen aus allen Religionen und Kulturen aber schon.

Nächstes Jahr, 2021, feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Ich will das mit Ihnen allen feiern, mit Jüdinnen, Christinnen, Muslimen, Humanistinnen, mit allen Menschen guten Willens.

Und ich möchte, dass wir gemeinsam das Leben feiern und in Baden-Württemberg eine jüdische Akademie eröffnen, die gemeinsam mit evangelischen, katholischen, islamischen und humanistischen Einrichtungen arbeiten wird.

Das ist mein ganz konkreter Traum!

Ich weiß: Menschen fühlen sich verunsichert, haben Angst und manche verfallen sogar in Panik. Und im Netz lauern viele, die diese Gefühle aufgreifen und zu Wut verstärken wollen. Sie suchen leichte Opfer, die mit ihren Emotionen nicht umgehen können.

Daher rufe ich auch als Mann, als Wissenschaftler und Bundeswehr-Sanitäter dazu auf: Lassen Sie gute Gefühle zu. Reden Sie darüber. Bewähren Sie sich in dieser Krise nicht durch Hass, sondern durch Liebe. Entdecken Sie das Wunder der Alphabetschrift. Den einen hilft die Bibel, den anderen das Lied von Eis und Feuer und allen gemeinsam eine gute Zeitung, ein seriöses Magazin. Lesen ist mehr als Informationsaufnahme; Lesen ist Ruhe und Reflektion. Der Sozialminister und die Kultusministerin haben Recht!

Ich werde oft gefragt, was in den kommenden Wochen jeder und jede gegen den Hass im Netz tun kann. Dazu habe ich drei konkrete Tips:

Erstens: Schützen Sie sich selbst, indem Sie sich seriös informieren. Wer die Psychologie von Antisemitismus und Rassismus einmal verstanden hat, wird immun dagegen. Auf meinem Wissenschaftsblog oder bei Hoaxilla werden Sie fündig!

Zweitens: Schützen Sie andere, indem Sie sie vor den Verführern und Hetzern warnen. Aber ziehen Sie bei Trollen auch klare Schnitte: Diese Leute wollen nicht wirklich diskutieren, sondern nur hetzen, verunsichern, ablenken. Sperren Sie deshalb reichlich. Schenken Sie nur denjenigen Ihre Zeit, die noch zugänglich sind.

Und drittens: Gehen Sie täglich ein paar Stunden offline. Das Internet emotionalisiert – und keiner von uns ist dagegen gefeit. Aber das echte Leben findet analog statt.

Nutzen Sie seriöse Angebote und schalten Sie dann den Hass ab. Sprechen und lesen Sie lieber. Ich bin bis heute sehr glücklich darüber, im Oktober Facebook verlassen zu haben. Ziehen auch Sie Grenzen, wenn es Ihnen zu viel wird.

Ja, es wird weitere digitale Verrohung, Hass und auch Rassismus und Antisemitismus geben. Aber diesmal werden diese Leute es nicht schaffen, unsere Gesellschaft zu zerstören. Denn diesmal sind zu viele Menschen wachsam und füreinander da. Und wenn wir uns nicht in echt begegnen können, dann eben digital.

Ich habe mir von den Kolleginnen und Kollegen der Theologie sagen lassen, dass man sogar digital segnen kann. Dann wollen wir das doch mal probieren:

Gott segne Sie. Und Gott segne alles Leben unter dem Regenbogen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Michael Blume

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft & promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger & christlich-islamischer Familienvater, Buchautor, u.a. "Islam in der Krise" (2017), "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019) & "Verschwörungsmythen". Hat auch in Krisenregionen manches erlebt und überlebt, Beauftragter der Landesregierung BW gg. Antisemitismus. Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren wöchentlich, um Religionswissenschaft zugänglich und diskutierbar zu machen.

47 Kommentare

      • Seid gegrüßt in Liebe!
        Ich schreibe, weil wir als Holobionten ohne Viren nicht lebensfähig wären, da Viren die Genexpression unseres Mikrobiom regulieren, welches wiederum die Gene unserer eukariotischen Zellen regulieren.
        Wir sind mit unseren 20000 eukariotischen Genen und 2-20 Millionen prokaritischen Genen eben auch Bakterien und Viren.

        “Viren modulieren die Funktion und Evolution aller lebenden Wesen.” Matthew Sullivan Ohio State University
        Auf einen Quadratmeter fallen täglich 800 Millionen Viren herab.
        Wird ein Blatt Papier nach draussen gelegt ist es nach 20 min komplett mit Viren bedeckt.
        Und man hat herausgefunden: Entfernt man Viren aus dem Meer, bricht da das komplette Nahrungsnetz zusammen.

        Auch die Zecke, der Haifisch oder ein Tiger, die sich auch von Menschen ernähren sind gesegnet worden, warum also nicht die Corona-Viren als dazu-gehörender Teil von Lebewesen?

        • *eukaryotische und prokaryotische
          Kommata fehlen auch, ich habe lange nicht im Netz kommentiert, nachdem ich mit Jaron Laniers Hilfe auch meinen YouTube account gelöscht habe.
          🙂

        • Aber ja, @Maisegen! Das menschliche Leben ist auch auf Wasser und Minerale angewiesen. Das macht Wasser und Minerale aber wiederum nicht zu Lebewesen. Spirituell und religiös darf man gerne alles zusammendenken, aber Wissenschaft lebt immer auch von Analyse (Zergliederung) aufgrund von Definitionen (Abgrenzungen).

  1. Solange niemand sehen will, dass es die Geschäftsmodelle von FB, Google und Twitter sind, die die enorme Zunahme von Verschwörungsmythen zu verantworten haben, glaube ich nicht, dass wir schon auf einem geeigneten Weg sind, die Zerstörung unserer Gesellschaft aufzuhalten. Denn es sind nicht “diese Leute” (die Verschwörungserzähler) die unsere Gesellschaft zerstören, sondern die Unternehmen, denen die gesellschaftlichen Probleme ihrer Geschäftsmodelle egal sind.

    Solange selbst kluge Leute wie Herr Dr.Blume, die sehr genau erklären können, dass das menschliche Gehirn viel eher dem bedrohlichen Verschwörungsmythos als einer positiven Nachricht Aufmerksamkeit schenkt, nicht deutlich vor der Benutzung dieser Plattformen warnen und stattdessen durch eigene Inhalte den Plattformen weitere Benutzer zuführen, werden sich die Probleme weiter verschärfen.

    Und dabei ist es so offensichtlich. Man schaue sich nur an, wieviel Aufmerksamkeit die Beiträge von Herrn Dr. Blume auf diesen Plattformen bekommen und wieviel Aufmerksamkeit z.b. die Beiträge des erwähnten Herrn Sasek bekommen.

    Und nein, das soll nicht heißen, dass Herr Dr. Blume auf solche wichtigen Beiträge verzichten soll, sondern dass er über die Unternehmen nachdenken sollte, die er mit der Verbreitung seiner Beiträge beauftragt.

    Dann könnte der obig Aufruf vielleicht auch einmal so lauten:

    Vermeiden Sie die Benutzung von Plattformen, deren Geschäftsmodell in der Vermarktung ihrer Aufmerksamkeit besteht. Bedenken sie, dass die Plattformen über ihr umfassendes Persönlichkeitsprofil verfügen. Seien sie sich bewusst, dass ihr übliches Empfinden für wahr oder falsch nicht wie gewohnt funktioniert, da ihnen die Plattformen individuell auf sie zugeschnittene Inhalte präsentieren. Misstrauen sie einer vermeintlichen Reichweite und einer vermeintlichen Zustimmung zu ihren eigenen Beiträgen auf diesen Plattformen. Sie sehen immer nur das Bild, dass die Algorithmen der Plattformen für sie zusammenstellen.

      • Das Grundproblem reicht dabei freilich auch bis zu Messengerdiensten oder Blogs, vgl.
        https://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/Beauftragter-Blume-Internet-radikalisiert-Antisemitismus;art19070,4246662

        “Das Internet radikalisiert Antisemitismus” “Diesel tötet Menschen” … Mir wären solche Zitate auf Bild-Niveau peinlich.

        Wenn man die Radikalisierungsprobleme des Internets fassen will, muss man wie bei jedem nichttrivialen Problem differenzieren.

        Ein Blogbeitrag, seine Ausbreitung über den RSS-Feed, Bekanntmachung über einen Mastodon-Toot oder eine Message an die eigene Follower Gruppe, sind alles keine Mechanismen, denen ich ein außergewöhnliches Radikalisierungsproblem bescheinigen würde.

        Dieses Problem entsteht, wenn die KIs von Twitter, FB, Google daraus Trends für genau die Individuen machen, bei denen der Beitrag auf Grund ihres Persönlichkeitsprofils viel Aufmerksamkeit erwarten lässt.

        Die Radikalisierung und die daraus resultierenden Probleme sind für die Plattformen ein unerwünschter Nebeneffekt, der sich aus der menschlichen Natur (viel Aufmerksamkeit für Gefahr) und dem Geschäftsmodell der Plattformen (Erzeugung von maximaler Aufmerksamkeit) ergibt. Um nicht sofort verboten zu werden, versuchen die Plattformen immer mehr Menschen zu beschäftigen, um Inhalte erkennen zu können und besonders problematische Inhalte der KI zu entziehen.

        Wenn wir hier vergleichen wollen, dann können wir mit den Verkäufern (nicht den Herstellern) von Drogen oder Waffen vergleichen. Dass Menschen in Folge des Konsums ihres Angebots sterben, ist nicht in ihrem Interesse, denn kein Verkäufer will den Tod seiner Kunden. Aber kein demokratischer Staat überlässt in diesen Bereichen die Abwägung zwischen Gewinn und gesellschaftlichen Problemen den Anbietern.

        Im Vergleich zu Drogen oder Waffen greift bei Twitter, FB, Google zusätzlich keine individuelle Eigenverantwortung. Um diese wahrnehmen zu können, muss der Mensch zwischen wahr und falsch unterscheiden. Die dem Menschen eigenen Mechanismen für die Unterscheidung von wahr oder falsch versagen jedoch, wenn Menschen an Hand ihres Persönlichkeitsprofils mit Content gefüttert werden. So versorgt dann die KI die Menschen, die z.B. maximal empfänglich für extreme Gewalt sind mit gewaltverherrlichendem Content und die Plattformen platzieren Angebote ihrer Kunden für passendes Equipment in diesem Content.

    • “Solange niemand sehen will, dass es die Geschäftsmodelle von FB, Google und Twitter sind, die die enorme Zunahme von Verschwörungsmythen zu verantworten haben, glaube ich nicht, dass wir schon auf einem geeigneten Weg sind, die Zerstörung unserer Gesellschaft aufzuhalten. Denn es sind nicht “diese Leute” (die Verschwörungserzähler) die unsere Gesellschaft zerstören, sondern die Unternehmen, denen die gesellschaftlichen Probleme ihrer Geschäftsmodelle egal sind.”

      Ich dachte immer, die westliche Zivilisation beruht auf der Verantwortung des Individuums fuer seine Taten, und nicht auf Sippenhaft. Nach Ihrer Logik waere auch der Hersteller von Messern verantwortlich fuer die Taten eines Messerstechers.

      Und der letzte Satz zeugt wieder vom typischen Anti-Kapitalismus eines “Intellektuellen”. Es muss fuer Sie als Tugendwaechter schwer ertraeglich sein, dass Genies und Kapitalisten wie Steve Jobs, Mark Zuckerberg oder Sergey Brin mehr fuer die Meinungsfreiheit getan haben als das Geschwaetz jedes Intellektuellen.

      • Tatsächlich hinterfragen sowohl die kalten Fakten der Demografie (Kindermangel), die Klimakrise und die Coronakrise den Individualismus, @Lars. Wir haben immer nur in sozialen Gruppen überlebt.

        Wenn Sie einige ernsthafte Gedanken dazu hätten, würden mich diese auch als Liberaler tatsächlich sehr interessieren, @Lars.

        • Selbstverstaendlich haben Menschen nur in Gruppen ueberlebt. Und sind Unternehmen keine sozialen Gruppen? Ich finde sehr wohl. Und Unternehmen bilden auch deutlich mehr Kultur heraus als der Staat, “das kaelteste aller kalten Ungeheuer”.

          Und da Sie die Corona-Krise ansprechen, die Versorgung der Gesellschaft wird ja durch Unternehmer und ihre Mitarbeiter aufrechterhalten, nicht durch Politiker, die sich medienwirksam zur Schau stellen.

          Und auch der Impfstoff wird nicht durch Frau Merkel oder Herr Laschet entdeckt werden, sondern mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit von einem amerikanischen, israelischen oder deutschen Biotech-Unternehmen.

          • Klar, @Lars – und sowohl die Unternehmen der Gesundheitsberufe wie auch jene der medizinischen Forschung werden ganz überwiegend über politisch organisierte Steuern und Gebühren finanziert, von den Schul- und Ausbildungen praktisch aller Mitarbeitenden ganz zu schweigen.

            Und Abertausende der von Ihnen gepriesenen Privatunternehmen rufen jetzt – m.E. zu Recht – nach staatlichen Hilfen.

            M.E. zeigt sich doch derzeit sehr klar: 1. Sowohl staatliche wie privatwirtschaftliche Entscheider treffen manchmal gute und manchmal schlechte Entscheidungen. Und 2. Gesellschaften mit einer Kombination aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Unternehmen sind deutlich erfolgreicher und auch krisenfester als je sozialistische oder libertäre Extreme.

          • Genau, diese Gelder werden den Unternehmen durch Besteuerung erst genommen und dann geben es Buerokraten aus. Aber auch dann macht die oeffentliche Hand nur etwa ein Drittel der Forschung und Entwicklung im Biotech-Bereich aus, zumindest in den USA:

            https://www.thebalance.com/who-funds-biomedical-research-2663193

            Und mit dem Mix haben Sie natuerlich recht. Ich bin jetzt nicht unbedingt Anarcho-Kapitalist wie Murray Rothbard oder Hans-Hermann Hoppe. Aber wir sind heute mehr am sozialistischen als am libertaeren Extrem. Roland Baader sprach ja treffend vom “staatlich versumpften Rumpf-Kapitalismus”.

          • Nun, @Lars – gerade auch in den USA ist der Staat (mit Ausnahme des Militärs) traditionell schwach steuerfinanziert. Und gerade auch unter Trump wurden die Steuern vor allem für die Reichen unter Inkaufnahme massiver Verschuldung weiter abgesenkt, gleichzeitig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschimpft, Ausgaben für Krankenversorgung und Epidemiebekämpfung gekürzt. Die Folgen stürzen gerade auch die Privatwirtschaft und den Dow Jones in den Abgrund…

            Mein Lieblings-Tweet dazu (mit schon über 400 Tsd. Likes) befasst sich mit dem aus den USA gerne als „sozialistisch“ beschimpften Norwegen… 😏 🇳🇴 👍
            https://mobile.twitter.com/JeremyKlemin/status/1239218272521859073

          • Naja, der Dow Jones stuerzt gerade mit allen anderen Boersen, weil ein credit crunch stattfindet. Das ist aber ein natuerlicher business cycle, der durch jahrelanges billiges Geld der Zentralbanken in seiner Wirkung verstaerkt wird.

            Uebrigens ist ja die Corona-Krise gerade ein Versagen nicht des “Marktradikalismus” – der ohnehin nur in den Koepfen der etatistischen Schreiberlinge existiert, nicht aber in irgendeiner real existierenden westlichen Nation – sondern des totalitaeren Zentralstaates, wie man am Verhalten der chinesischen Regierung gesehen hat, die das Problem im Dezember erst drei Wochen lang unter den Teppich kehrte.

            https://www.axios.com/timeline-the-early-days-of-chinas-coronavirus-outbreak-and-cover-up-ee65211a-afb6-4641-97b8-353718a5faab.html

            Das Land, welches die Krise am souveraensten in den Begriff bekam, war Singapur. Und das ist neben HongKong die freieste Marktwirtschaft der Welt. (wobei ich zugebe, dass Singapur politisch autokratisch ist und leichter durchgreifen kann)

            https://www.heritage.org/index/ranking

            Ich glaube, dass Norwegen nur von den ignoranten Anhaengern von Bernie Sanders als “sozialistisch” bezeichnet wird. Libertaere tun das definitiv nicht. Die skandinavischen Staaten sind groesstenteils freie Marktwirtschaften, die sich relativ teure Wohlfahrtsstaaten leisten.

            Sozialisten wie Bernie Sanders oder Alexandria Occasio-Cortez fuehren staendig Schweden und Skandinavien generell als Musterbeispiel der Segnungen des Sozialismus an. Das ist so absurd geworden, dass sogar der daenische Ministerpraesident vor ein paar Jahren in einer Rede dagegen wetterte.

            Im uebrigen stand Deutschland im Heritage-Ranking vor einigen Jahren noch auf Platz 14, heute Platz 27. Die USA standen im Jahr 2000 noch auf Platz 3, und heute auf Platz 17. 🙁

          • Die Kritik am politischen Zentralismus von China teilen wir, @Lars. Aber keiner von uns beiden kann bestreiten, dass gerade auch das chinesische Wirtschaftssystem extrem kapitalistisch ausgerichtet wurde. Und dass gerade auch Singapur kein Hort des Individualismus ist.

            Die Zukunft gehört offensichtlich Mischsystemen, die die Stärken verschiedener Weltanschauungen verbinden… 🤔 Oder was meinen Sie? 🤔🇩🇪🇪🇺🌍

          • Mit den Mischsystemen stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Jahrtausende verschiedener Kulturen spielen hier natuerlich auch eine grosse Rolle. China hat logischerweise mit seiner Geschichte eine andere Einstellung zum Individuum und der Rolle des Staates als das calvinistisch gepraegte Amerika oder der schiitisch gepraegte Iran.

            Singapur ist ein extrem interessanter Staat, hatte mit Lee Kuan Yew einen der kompetentesten Staatsmaenner der modernen Geschichte. Er hat ja, was zuerst paradox klingt, mit machiavellistischer Politik eine freie Marktwirtschaft geschaffen.

          • Singapur entwickelt sich, lieber @Lars, es entwickelt sich.

            Und Sie – da bin ich zuversichtlich – Sie schaffen das auch. 🙂

            Auch Ihnen von Herzen einen schönen Sonntag, bis bald!

      • Ich dachte immer, die westliche Zivilisation beruht auf der Verantwortung des Individuums fuer seine Taten, und nicht auf Sippenhaft.

        Da liegen Sie richtig und deshalb sollte die westliche Zivilisation alles daran setzen, dass man weiterhin auf dieses individuelle Verantwortlichkeitsprinzip setzen kann. Aktuell erlauben wir uns aber Geschäftsmodelle, die eine wesentliche Voraussetzung für individuelle Verantwortlichkeit, die Unterscheidung zwischen wahr und falsch, außer Kraft setzen. Oder möchten sie sich an einer Problemlösungsstrategie auf Basis individueller Verantwortlichkeit für Taten wie Hanau oder ChristChurch oder… versuchen.

        Nach Ihrer Logik waere auch der Hersteller von Messern verantwortlich fuer die Taten eines Messerstechers.

        Meine Logik meint keinesfalls den Messerhersteller, sondern die Plattform, die den Menschen in problematischen Lebenssituationen mit Content füttert, der ihn Glauben macht, dass irgendwelche anderen Menschen für seine Probleme verantwortlich sind und die Problemlösung der Tod dieser Menschen wäre, weil sie Geld damit verdienen möchte, ihm ein Messer zu verkaufen.

        Und der letzte Satz zeugt wieder vom typischen Anti-Kapitalismus eines “Intellektuellen”.

        Sie scheinen ein Freund sehr einfacher Erklärungsmuster zu sein. Schon mal auf die Idee gekommen, dass es Menschen geben könnte, die wesentliche Entwicklungen der genannten Plattformen mit zu verantworten haben und die nicht als diejenigen in die Geschichte eingehen möchten, die ein größeres Unheil zu verantworten haben?

        Es muss fuer Sie als Tugendwaechter schwer ertraeglich sein, dass Genies und Kapitalisten wie Steve Jobs, Mark Zuckerberg oder Sergey Brin mehr fuer die Meinungsfreiheit getan haben als das Geschwaetz jedes Intellektuellen.

        Den Toten lassen wir weg. Sein Nachfolger warnt inzwischen sehr deutlich vor den gesellschaftlichen Folgen des Tuns seiner Branche.
        https://netzpolitik.org/2018/apple-chef-tim-cook-fordert-eine-datenschutzgrundverordnung-fuer-die-usa/
        https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-Chef-Tim-Cook-Datensammlung-fuehrt-zu-Ueberwachung-und-Extremisierung-4202018.html
        https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-Chef-Ich-will-nicht-dass-mein-Neffe-soziale-Medien-nutzt-3947455.html
        Über Herrn Brin weiß man zu wenig.
        Bei FB bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob Herr Zuckerberg nicht nur noch das naive Aushängeschild ist, von dem man keine Verantwortung erwarten kann

  2. Wie immer scheinen wir voll auf gleicher Linie zu stehen, Herr Blume, wenn sie gegen Rassismus und Antisemitismus sind und wirken.

    Oder doch nicht?

    Denn wie konnte es dazu kommen, das im Oxident (üblicherweise Vorderasien und Nordafrika) seit vielen Jahren Krieg herrscht und das Morden inzwischen zur Destabilisierung der globalen Gesundheit führte, indem jetzt diese Seuche ausbrach?

    Etwa, weil man genau das wollte? Also keine Seuche, aber die Machterringung durch Gewaltanwendung, die am Fundament der humanoiden Fitness ansetzt: Das Töten unserer (theologischen) Väter, die genetisch zu den Ursprüngen der menschheit gehören. Dareaus entstand dann das Abschneiden eienr Menschenfamilie, die nun fehlt, und woraus sich die Instabilität gegenüber neuen Krankheitssymptomen ergibt.

    Auch, wenn “Familie” noch keine Rasse ist, so dürfte es diese Kriege nie gegeben haben, wenn man es mit dem Antirassimus wirklich ernst meinte und nicht dem Bruder seine Väter abneidet und verachtet.

    Aber womöglich war das mit dem Antirassismus natürlich so gar nicht gemeint? Wenn man sich das hier anschaut:
    https://www.youtube.com/watch?v=muGvRYDd-lo&t=343s

    …kann man darauf kommen, wer hier diesen Krieg führt.

    Das Rasse einst aus einer Familie hervorging, die sich evolutionär so erfolgreich durchsetzen konnte, es aber zur eigenen Art natürlich noch weit ist, sollte hier nicht davon ablenken, dass Menschenfamilien auch ihre Existenzgrundlagen haben und der Krieg gegen diese Grundlagen verheerende Auswirkungen hat. Nicht nur offensichtliche Opfer einer militärischen Konfrontation, sondern auch weitreichende Folgen für das Genom der angefeindeten Menschenfamilien insgesamt – auch solche, die weit entfernt von den direkten Opfern dieser Kriege leben.

    Ohne diese Kriege hätte es keine Seuche gegeben.

    Was noch auffällt an der dynamischen Grafik zu den Rüstungsausgaben?

    Das freilich Kriegfphrende Staaten einen exponentiel gestiegenen Rüstungshaushalt haben. Und man sieht ziemlich gut, wie inzwischen nur noch China einen deutlich höheren Rüstungshaushalt hat, als der Rest der Staaten mit hoher Sicherheits-Priorität – abgesehen von den USA.

    Man fragt sich, wie das denn ausgehen soll, wenn China (stellvertretend für Ostasien) und die USA (stellvertetend für den Westen) praktisch linker und rechter Schuh der gleichen Paar Beine sind. Ohne China bricht das westliche Wirtschaftsmodell zusammen. Ohne den Westen kann China nur / nicht überleben, wie es das gegenwärtig noch tut. Der Eine ist auf den Anderen angewiesen. Aber beide scheinen sich anhand der Rüstungsausgaben geradezu in eine Konfrontation zu entwickeln.

    Vielleicht ändert die Seuche da etwas entscheidendes.

    Und wie wollen sie mich eigendlich mit Zensur vor Schaden durch meine “kruden Thesen” bewahren, wenn die Digitaltechnik jeden Buchstaben, den ich eintippe, automatisch registriert – auch offline?

    Was sie tun, ist nur die “Bewahrung” anderer Menschen vor meinen Inhalten. Was im Grunde vollendete Zensur ist, und nicht individueller Schutz vor Schaden durch dritte, weil die dann wüssten, was ich so alles denke.

    • Sie gerieren sich gerne als gutmeinendes Opfer, @von sowas – während Sie aber gleichzeitig Verschwörungsmythen propagieren. Fachdeutsch heißt dies „Selbstviktimisierung“. Ich will Ihnen aber gerne abnehmen, dass Sie dieses Gegreine nicht nur schauspielern, sondern tatsächlich so empfinden.

      Sachlich gibt es an der Krise des Okzidents nichts, was nicht längst schlüssig erklärt wäre – z.B. auch in meinem Buch „Islam in der Krise“.

      Im Wesentlichen sind zwei Gründe am Werk: 1. Das Erstarren der Alphabetisierung nach dem Verbot des Buchdrucks arabischer Lettern ab 1485 durch osmanische Sultane und Kalifen. Und 2. die enormen Rentierseinnahmen durch Öl- und Gasvorkommen, vgl. dazu:
      https://www.salonkolumnisten.com/oel_antisemitismus/
      Beide Faktoren haben übrigens auch das arabische Christen- und Judentum betroffen.

      Die Coronakrise Covid19 brach in China aus und hat Europa zunächst stärker getroffen.

      Sie sehen: Wissenschaft bietet auch hier die besseren Erklärungen als jedes Weltverschwörungsgeraune.

  3. Worauf ich eigendlich hinaus wollte, ist, das es ein neues, auf die technologische Entwicklung (Genanalyse-Technologie) angepasstes Vöklkerrecht braucht.

    Jede populistische Klage gegen Rassismus ist Schall und Rauschen, wenn nicht geklärt wird, wie Völker miteinander und nicht gegeneinander leben können.
    Und wie sie miteinander umgehen, wenn sie nicht einmal wissen, wer sie sind und zu wem sie gehören.

    Unwissenheit war, wie auch aus der Wissenschaft immer wieder bekundet wird, immerschon die beste Strategie, um Machtansprüche durchzusetzen und dabei keine Probleme zu bekommen.

    Die politischen Strategen sind im Geheimen schon viel weiter und nutzen dieses Vakuum aus, und höhlen die Rechte der Völker aus, ohne, das dagegen auch nur irgendein ethisches und weltliches gesetz spräche. Wobei das ja offenbar sowieso keine Rolle spielt, wenn man die Entwicklungen so über die Jahre beobachtet: es spielt keine Rolle, welche Erklärung/Rechtfertigungen für Krieg vorgegeben werden. Sie werden sowieso geführt. Und die Klage danach, das sie dann wohl irgendwie doch nicht gerechtfertigt waren, scheint mir fast nur “Poesi” oder Sublimierung zu sein. Man hat dann wenigstens was zum Ding gesagt…und schiweg nicht. Aber es war auch nur Schall und Rauschen im Sprachgemenge.

    • Sie gehen offensichtlich weiterhin von der Existenz von (Menschen-)Rassen = Völkern aus, @von Sowas. Das verstößt nicht nur gegen alle Erkenntnisse der Genetik, nach denen alle heutigen Völker von der Herkunft her bunt durchmischt sind (und die Deutschen sogar ganz besonders), sondern führt auch zu verschwörungsgläubigen Geschichtsbildern. Rassismus ist also nicht nur sachlich falsch, sondern auch dumm und gefährlich – zumal noch dann, wenn er mit Antisemitismus vermischt wird.

      Ich kann Ihnen daher nur von Herzen wünschen, dass Sie von diesem Gedankengift noch wegkommen.

      • Die Sache ist wohl deutlich komplizierter als hier dargestellt. Selbstverstaendlich sind die Deutschen seit Ewigkeiten durchmischt. Dennoch gibt es genetische Unterschiede zwischen langfristig voneinander geographisch getrennten Populationen, die zwar nicht binaer sind, aber dennoch signifikant.

        Es gibt beispielsweise Kalzium-Blocker zur Blutdrucksenkung von amerikanischen Pharmaunternehmen, die insbesondere bei Schwarzen wirken. Einige dumme Verschwoerungstheoretiker wie der “race hustler” Jesse Jackson nahmen dies zum Anlass und verbreiteten den Unsinn, dass die “Pharma-Mafia” die Schwarzen vergiften wolle.

        Es ist also nicht nur Rassismus, der Menschenleben gefaehrdet, sondern in der heutigen Zeit auch ideologischer “Anti-Rassismus”, der die genetische Forschung behindert.

        Zum Glueck haben tatsaechliche Wissenschaftler in Bio- und Gentech-Unternehmen bessere Sorgen, als staendig “Rassist” zu schreien, wenn jemand auf genetische Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen hinweist.

        • Es ist wirklich bemerkenswert, @Lars, dass Sie einerseits den Individualismus beschwören – beim Thema „Rassismus“ dann aber kollektivistisch argumentieren… 🧐

          Um es klar zu schreiben: Ich bin ein großer Fan genetischer Forschung, die gerade auch Therapien individuell (!) stärken kann. Sowohl im deutschen wie im türkischen Teil meiner Familie haben wir uns einige Genanalysen gegönnt – und gemeinsam darüber gestaunt, wie vielfältig unsere Herkünfte sind!

          Auch Sie sind einzigartig nicht trotz, sondern aufgrund Ihrer ganz individuellen Gen-Mischung! Ihre jeweilige Volkszugehörigkeit, Staatsbürgerschaft, Religionszugehörigkeit usw. sind dagegen sehr junge, soziokulturelle Artefakte.

          Wenn Sie schon Individualist sein wollen, sollten Sie konsequent auch den kollektivistischen Rassismus überwinden.

  4. @Michael Blume:

    „Und ich möchte, dass wir gemeinsam das Leben feiern und in Baden-Württemberg eine jüdische Akademie eröffnen, die gemeinsam mit evangelischen, katholischen, islamischen und humanistischen Einrichtungen arbeiten wird.“

    Ja das hört sich ja besser an, als der Dortmunder Arbeitskreis der Abrahamsreligionen. Als Nichtgläubiger im Sinne von personifizierten Akteuren in der Geisteswelt fühle ich mich da von Grund auf ausgeschlossen.

    Das mit der Personifizierung finde ich ziemlich wichtig. Womöglich kamen die Schamanen in der Steinzeit irgendwann auf die Idee, den Leuten ein Leben nach dem Tod zu versprechen. Daraus folgt dann auch die Existenz von entsprechenden Ahnengeistern, Guten wie weniger Guten. Irgendwann kam dann die Idee von Göttern als Superpersonen dazu, und von denen dann zunächst mal mehrere. Auch hier ist die konsequente Folge, dass auch davon dann wieder Gute und weniger Gute die Geisteswelten bevölkern, und entsprechendes Chaos auch im Weltlichen verursachen.

    Die Abrahamsreligionen mit ihrem einen Gott wiederum haben es anscheinend doch nie wirklich geschafft, das auch durchzuhalten. So kommen dann doch auch wieder Dämonen und Teufel ins Geschehen, wie entsprechend einzelne Menschen, die mit diesen zusammenarbeiten. Im weiteren ist die Idee vom Weltenende die logische Konsequenz dieses bis auf die Erde getragenen Kampfes der Bösen gegen die Guten, ein Weltenende, dass das Böse dann endgültig vernichtet wird und ewiges Leben und ewiger Friede die Folge ist. Auf dieser Welt kann dieses Himmelreich dann nicht installiert werden. Die Entsorgung des Planeten ist hier leider unvermeidlich.

    So haben wir u.a. in den Abrahamsreligionen ein Grundkonzept, dass zu Verschwörungsmythen neigt. Und die gibt es in allen möglichen Varianten, gerne auch ganz wechselseitig, Vernichtungskrieg inclusive.

    Dabei fing die ganze Geschichte mit der zunächst netten Idee vom Leben nach dem Tod ganz harmlos an. Aber genauso kann ich aufs ewige Leben persönlich gerne verzichten, und in der Konsequenz verschwinden erst die Ahnengeister und wandeln sich in Illusionen, dem Folgen dann die kleinen Götter und Dämonen und der letzte verbleibende Gott verliert alle menschliche Personifizierung und wandelt sich in ein abstraktes kosmisches Prinzip, mit dem wir im Leben und im Bewusstsein eng verbunden sein können.

    Die Welt und unser irdisches Leben bleibt als ganze Existenz übrig, und in der Sorge um unseren wunderbaren Planeten diesen gegen den vielfältigen Wahnsinn und die Rücksichtslosigkeit der Menschen zu verteidigen. Ein Leben inmitten dieser grandiosen Natur und in der Freiheit der modernen zivilisierten Welt ist schon eine ganze Menge, finde ich. Für eine Fortsetzung in Himmelreichen gibt es gar keinen wirklichen Bedarf. Eine Wiederauflösung des lokalen Bewusstseins im Ozean des kosmischen Bewusstseins erscheint mir hier als wesentlich attraktiver, realistischer wie unvermeidlicher, und letztlich ohne ungute Nebenwirkungen im Sinne religiöser Verschwörungsmythen als Konsequenz von personifizierten und damit doppelten Geisteswelten.

    Natürlich gibt es auch nichtreligiöse Verschwörungsmythen, aber die haben wesentlich weniger Selbsterklärungskraft, weil sie keine magisch-bösen Kräfte dem Gegner zuschreiben können. Rassen vermischen sich bis zur Undefinierbarkeit weiter, wie sie das immer getan haben, und die biologische Evolution des Menschen geht weiter, indem sich die Menschen an ihren Wohnort und die lokale Lebensweise langsam immer wieder neu anpassen. Und auch an immer neue Coronaviren.

    @Sowasvon sowas
    „Jede populistische Klage gegen Rassismus ist Schall und Rauschen, wenn nicht geklärt wird, wie Völker miteinander und nicht gegeneinander leben können.
    Und wie sie miteinander umgehen, wenn sie nicht einmal wissen, wer sie sind und zu wem sie gehören.“

    Eine gemeinsame Sprache und eine gemeinsame Staatskasse sind wohl wesentliche Elemente eines Gemeinwesens. In der Tat ist es ganz wesentlich, wie Staaten miteinander umgehen, und dazu gehört wohl auch ein Bewusstsein, wer man denn ist. Volk und Identität sind aber offenbar abstrakt, nur Kulturbestandteil, der auch wiederum verzichtbar ist, meine ich. Identität ist besser im eigenen persönlichem Leben zu finden, und wie ich meine am Besten als Weltteilnehmer mit kosmischer Teilhabe. Das hat viel mit Philosophie und wenig mit Politik zu tun. Dagegen ist eine Loyalität gegenüber dem eigenen Gemeinwesen aus praktischen Gründen umso mehr vonnöten.

    • @Tobias Jeckenburger

      Gerade auch im Judentum ist der Monotheismus eines einzigen, guten Gottes sehr konsequent durchgehalten worden, hier gibt es keinen „Gegengott“. Vgl. Rabbi Lord Jonathan Sacks „Not in God‘s Name“, das in vielem Ihren Überlegungen recht nahe kommt.

  5. @Genetische Variationen

    Die individuellen genetischen Unterschiede sind wohl durchaus erheblich. Wenn man die in Prozent des Erbguts misst, täuscht das sehr. 1% Variation hört sich zunächst wenig an, aber das sind dann doch tausende von einzelnen genetischen Unterschieden, die jeweils für sich wirksam sind.

    Fragt sich jetzt aber, was das denn überhaupt mit Identität und Zugehörigkeit zu tun hat. Die Identität ist ein psychologisches Faktum, keine Biologisches. Und die Zugehörigkeit ist neben dem ebenfalls psychologischem Faktum vor allem ein juristisches Faktum.

    In diesem Sinne sind vor allem die Menschenrechte selbst universal, die nun wirklich allen Kindern, deren Eltern Menschen sind, zugestanden werden, vollkommen unabhängig von allen auch nur möglichen Variationen ihrer genetischen Ausstattung. Wenn hier mal die Gentechniker Mischwesen aus Mensch und Tier züchten, oder Computertechniker mit maschineller Aufrüstung richtige Cyborgs kreieren, werden wir hier erst wirkliche Schwierigkeiten mit der Einordnung bekommen.

    Was mir bei Rechtsradikalen auffällt, ist ja gerade, dass diese die Menschenrechte generell ablehnen, nicht dass sie ihre Agenda gegen die Menschenrechte irgendwie genetisch zu begründen versuchen. Das spielt für mich in der gleichen Liga wie ein islamischer Staat, der von dem Lebensrecht von Ungläubigen nichts hält.

    Jetzt muss man allerdings bedenken, dass wir keine weltweite Freizügigkeit international vereinbart haben. Es gehört also nicht zu den praktisch zugestandenen Menschenrechten, dass hier in Deutschland alle Menschen nach belieben einwandern können. Und auch was die verbindlich vereinbarte europäische Freizügigkeit betrifft, würde diese nicht eingeschränkt werden, wenn wir in Deutschland die Anreize für Zuwanderung reduzieren würden. Wenn wir hier ein paar Millionen Arbeitsplätze abbauen indem wir Firmen dazu bewegen, sich nicht hier sondern lieber in Süd- und Osteuropa niederzulassen, würden sofort ein paar Millionen EU-Arbeitsmigranten Deutschland wieder verlassen und den Arbeitsplätzen folgen. Die sind ja nicht hier, weil ihnen das Land so gut gefällt, sondern weil hier Arbeitsplätze frei sind und zuhause keine.

    Den Schutz vor Verfolgung als generelles und uneingeschränktes Menschenrecht zu sehen, ist meiner Ansicht nach auch nicht selbstverständlich. Ich meine, dass dieses davon abhängig ist, ob die Menschen in dem Zufluchtsland hier Asyl gewähren wollen. Das ist praktischerweise von der Anzahl abhängig, aber auch von unserem Angebot von Integration einerseits wie aber auch von der Integrationsbereitschaft der jeweiligen Flüchtlinge.

    Mit Genen hat das hier ziemlich wenig zu tun. Nur was die Hautfarbe angeht, da ist eine dunkle Hautfarbe in unseren Breitengraden medizinisch betrachtet tatsächlich etwas ungünstig, aber man kann den dadurch verursachten Vitaminmangel mit Ernährung und Vitaminpillen ausgleichen.

  6. Michael Blume,
    nach diesen Beiträgen brauche Sie eine Stärkung .

    Irischer Segen

    Gott segne euch, mit allem was euch dient,
    Gott schenke euch Freude in euren Herzen,
    und gieße mächtig lebendiges Wasser über
    euch aus. Gott sei auf allen Wegen euer Schutz,
    Möge alles, wass ihr heute beginnt, gesegnet sein.

    • Vielen Dank, lieber @H.Wied.

      Ja, Stärkung wird gerne angenommen, zumal wir nun drei Kinder versorgen – und weiterhin beide arbeiten.

      Auch Ihnen und Ihren Lieben von Herzen Gesundheit, Geduld und Gottes Segen.

  7. @ Tobias Jeckenburger
    21.03.2020, 18:11 Uhr

    @Genetische Variationen

    Zitat:
    Fragt sich jetzt aber, was das denn überhaupt mit Identität und Zugehörigkeit zu tun hat. Die Identität ist ein psychologisches Faktum, keine Biologisches. Und die Zugehörigkeit ist neben dem ebenfalls psychologischem Faktum vor allem ein juristisches Faktum.

    -> Nein, Identität ist nicht allein ein “psychologisches” Faktum. Die Psyche geht aus der neurologischen Konstitution hervor, und diese geht primär aus der individuellen Konstellation der Gene hervor, welche durch die kollektive Organisation des Lebens. Leben hat sich nie in einzelnen Prototypen entwickelt, sondern immer in großen Schwärmen oder vielen “Gleichen”, die sich als “bedürftiges” Leben nur durch die kollektive Existenz durchsetzen konnte. Was heisst, das jeder Mensch eine Teilmenge an Information des Lebens miteinander teilt, die entsprechende Organismus-Funktionen supporten und betreiben. Bricht also diese “Information des Lebens” durch Einflüsse auseinander (Verbindungsverlust zum Familien-Kollektiv – was durch Neurodegeneration geschieht, die man im Christentum Kreuzigung nennt), dann brechen Seuchen aus oder andere Krankheiten oder Symptome führen zum Tode des abgeschnittenen Armes dieser Lebensformm, weil es sich in der Umwelt / im Biotop nicht mehr als stabiles Leben aufrecht erhalten kann.

    “Identität” ist hier das gewachsene Lebewesen mit seinen “Bedürfnissen”, die erst dazu führen, das Leben lebendig wird un dsich dann als Identität begreift, die sich zu behaupten anschickt. Identität ist in dieser These also direkt aus den Genen un dderen Zusammenwirken entsprungen und hervorgegangen. Nervenzellen im Gehirn – jede einzelne – könnte Teil der Identität sein. Wenn es nicht dazu noch darauf ankäme, das diese Nervenzellen in gewachsenen und/oder geformten “Netzwerken” eingebunden sein sollen. Das ist eine Frage der Perspektive und jeweils müsste “Identität” genauer definiert werden.
    Grundsätzlich aber ist eine Art mit einer “Identität” gleichzusetzen, weil die Art in siener unverkennbaren Konstellation und Symbiose eine “eigenartige” Lebensform ist, die durch ihren Behauptungswillen (der durch seine Bedürfnisse entsteht) in der Welt existiert.

    Ansonsten scheint bei ihnen wieder diese “Arbeitsideologie” mit ihren Perspektiven-Beschreibungen durchzugehen. Ichg bin mir sicher, das die meisten dieser “Flüchtlinge” nicht wegen Arbeit kommen, sondern weil ihnen die Grundlage der Existenz in deren Heimat weggebrochen ist (weil die Zivilisationen dort zusammenbrachhen und kein normales Leben mehr möglich ist).

    Das “Arbeit” zu dieser “Normalität” dazugehört, ist ihre Dichtung und Ansicht. Aber das Leben besteht nicht aus Arbeit., es besteht daraus, die Bedürfnisse zu befriedigen. Das erforder natürlich eine Leistung, die man erbringen muß. Aber das diese “Arbeit” genannt wird, ist sicher keine kognitive Leistung aus der Bedürfnisbefriedigung, sondern aus der Sicht des von der Wirklichkeit entrückten/enthobenen Subjekts, das plötzlich beginnt, “Systemstrukturen” zu beschreiben, anstatt Leben und Existenz.
    Jeder Mensch, der nur noch “strukturel” denkt, ist überhaupt nicht in der Lage, zu verstehen, was Leben antreibt. In der Regel sind solche Menschen sowieso auch vollständig “Bedürfnis-Befriedigt” (befreit) oder Reduziert, sodass sie aus dieser Szenerie herraus “analytisch” wirksam werden können.

    Wenn solche Zustände erstmal eingetreten sind, sollte man solche Menschen nicht mehr nach dem Leben fragen, denn sie wissen nichts mehr darüber. Sie wissen nur noch, wie mans macht und wie es “effizient” geht. Aber selbst “Lebendigkeit” und “Bedürftigkeit” zu spühren, sind sie nicht mehr in der Lage. Analysen zum Thema “Leben” und Existenz werden dann auch naturgemäß fehlschlagen.

    Zitat:
    Mit Genen hat das hier ziemlich wenig zu tun.

    -> Aber natürlich ist das alles auf Gene zurück zu führen. Womit es nahezu immer mit Genen zu tun hat, aber nicht die einzigen Bedingungen sind.

    Versuchen sie es zu verstehen, das Bewusstsein ursürunglich in der Weise, wie es im Lebewesen später zustande kommt, nur aus den Genen hervorgeht. Weil aus der Information des Lebens (Gene) der Organismus als Ganzes hervorgeht, der sich darauf einigte, das es ein zentrales Nervensystem (Gehirn) zur Koordinierung des Gesamtorganismusses entwickelt. In diesem Gehirn ist die Information des Lebens enthalten, wie es das für sein Überleben benötigt. Und das ergibt dann das indiviudelle Bewusstsein.

    Man kann das natürlich durch Kultivierung und “Bildung” und allerhand Lernprozesse auch verändern. Aber wenn man es damit übertreibt, dann kommen eben psychische Störungen bei raus, weil die “Verschmelzungen” (Verschränkung) der verschiedenen “Identitäten” (Lebewesen-/Menschenfamilien) immer “inkompatibilitäten” aufweisst, die sich abstoßen und nicht zusammen “herangewachsen” (zusammengewachsen) sind.

    Eine Folge dieser Überkultivierung ist, dass eben sogenannte Seuchen ausbrehcen können, weil sich durch eine inkompatible Verschränkung eben schwere konstitutive Belastungen für einen Teil der Population ergeben kann. Was vor allem eintritt, wenn man zu viel und zu schnell eine weitreichende “Verschränkung” erzwingt, indem man die Populationen weitreichend mit Metallionen kontaminiert.

  8. @ Michael Blume
    20.03.2020, 22:21 Uhr

    Zitat:
    Rassismus ist also nicht nur sachlich falsch, sondern auch dumm und gefährlich – zumal noch dann, wenn er mit Antisemitismus vermischt wird.

    -> Ihr Standardspruch, der zudem auch noch transportiert, das bei den Juden/Semiten natürlich ganz besonders schlimmes droht, wenn man darüpber spricht. Ich frage mich, wieso sie da unterscheiden? Das widerspricht faktisch dem Ideal der Liberalität und der Gleichheit.

    Und das die Szenerie “Gedankengift” ist, ist korrekt, aber es hat eben sehr fundamentale Gründe, wieso es trotzdem gedacht werden muß: Weil es Wirklichkeit ist – in bestimmten Perspektiven. Und sie, als Wissenschaftler, müssten da doch Verständnis und gar Interesse für haben?

  9. @ Michael Blume
    20.03.2020, 22:21 Uhr

    Sie gehen offensichtlich weiterhin von der Existenz von (Menschen-)Rassen = Völkern aus, …

    -> Falsch. Sie überinterpretieren es mal wieder, wie es ihre “Programmierung” als Institution erfordert.
    Ich spreche von Menschenfamilien, die wissenschaftlich anerkannt existieren. Wenn sie Kinder mit ihrer Frtau zeugen, dann haben sie eine Familie gegründet, die, wenn es irgendwie gut läuft, in Tausend Jahren vielleicht die Hälfte der Welt bevölkert. Oder auch nur in der Region bleibt, wo sie heute sind.

    Abstrakt hochgerechnet ist die Familie (Vater & Mutter, die Nachkommen Zeugen) die erste Bedingung dahin, das eine Rasse daraus entstehen kann. Aber vom Kinderzeugen bis zur eigenständigen Rasse/Art ist es sehr weit.
    Aber dennoch ist es notwendigerweise der Fall, das verschiedene Menschenfamilien existieren, die grob unterschiedlich “funktionieren”. Undf anhand der Gendifferenz mag man erkennen wollen, das da wenig Unterschiede sind.

    Diese geringen Utnerschiede aber reichen freilich dazu aus, das tatsächlich andere Lebensperspektiven daraus hervorgehen. Das mag natürlich zu einem Teil der “Umwelt”, in der sie leben, geschuldet sein, aber das ist kein Widerspruch, sonder das ist die Bestätigung, das fundamentale Unterschiede bestehen und daraus unterschiedliche Bedingungen und Eigenschaften bestehen. Und das diese Unterschiede auch das Bewusstsein und den ganzen Organismus formen, ist auch keine Banale Nebensache.

    Es gibt Menschen, die leben in arktischen Regionen und damit in für den üblichen Südeuropäer in unerträglicher Kälte. Und dann gibt es Menschen, die entdecken irgendwann in ihrem Leben ihre Vorliebe für Eisbaden (Wim Hof oder dieser spezielle Mensch aus Norwegen: https://www.youtube.com/watch?v=tPt-Udd7UQI&t=115s ).

    Das sind nicht nur “kognitive Einstellungen” in deren Leben, sondern fundamental herrausgebildete “Bedürfnisse”. Und selbstverständlich sind diese Bedürfnisse auch für den ganzen Organismus relevant. Nehmen sie solchen Menschen die Möglichkeit diese Vorlieben auszuleben, und sie werden psychisch verkümmern oder krank werden. Und “kultivierung” ist vor asllem das: Der Entzug des Auslebens von Vorlieben oder Gewohnheiten oder auch durch Umweltbedingungen erzwungene Lebensweisen.
    Insofern ist der moderne Stadtmensch schon allein deswegen, weil ihm aufgrund der Organisation in urbanen Regionen/Lebensräumen die Lebensweisen arg beschränkt werden, automatisch latent psychisch “gestört”.

    Das sollte sich auch dieser Jeckenberger mal zu gemüte nehmen, der davon ausgeht, das die Menschen nur wegen der Arbeit ins Land kommen und nicht deswegen, weil ihnen ihre Lebensgrundlage (ihr Lebensraum) keine Lebensgrundlage mehr bietet, da alles zerstört und alle sozialen Strukturen zerfetzt wurden. Die Entscheidung, wohin sie dann gehen würden, entsteht nicht primär aus der Frage “Wo bekomme ich “Arbeit”, sondern daraus, wo sie eine neue Heimat finden könnten, weil die alte eben zerstört wurde. Das “sagenumwobene Europa” ist da nur der allerfeucht-fantastischste Traum, den sie zu träumen fähig sind, wenn man ihnen das auch noch schmackhaft macht, indem man per SMS und anderen Nachrichten-Systemen berichtet, wie toll es hier ist (und wenn es nur der Hinweis ist, dass sie hier unser “Existenzminimum” an Geld bekommen, das wahlweise zwischen 300 bis 800 Euro pro Mensch und Monat hoch ist. Diesen Geldwert verstehen sie im Zusammenhang mit dem Währungstauschwert ihrer Währung als geradezu paradiesisch, was sich aber natürlich angesichts der hiesigen Lebenshaltungskosten als Täuschung herrausstellt) und dann gibt es kein Halten mehr.

    Daneben gibt es noch einen weiteren Faktor, der sie dazu bewegt, hierher zu kommen: Frei nach Homers Odysseus und seine Heldenreise werden sie von Sirenen gerufen (oder in ihrer Psyche dabei zutsimmend unterstützt die Reise in dieses “Ungewisse” zu tun).

  10. @demolog

    Ich halte die Identität für ein psychologisches Faktum, in dem Sinne dass die Vorstellung der Identität, die der konkrete Mensch hat, stets auf der Beschreibungsebene des Psychologischen stattfindet. Natürlich ist die ganze Psyche auch eine Folge der Gene und der gewachsenen Physiologie des Gehirns. Dennoch macht die Psychologie als eigene Beschreibungsebenen Sinn.

    Die eigene Identität an den eigenen Genen auszumachen ist möglich, aber eine spezielle Variante unter Vielen. Nicht jeder definiert sich durch sein Erbgut. Viele definieren sich über ihre Arbeit, ihren Glauben oder ihren Fussballverein. Oder ganz allgemein als Mensch. Sich z.B. als Arier zu definieren ist möglich, aber die sich selbst beschreibende Identität ist auch in diesem Fall ein psychologisches Phänomen.

    Was die Arbeitsmigranten angeht, so sind insbesondere die meisten der bei uns zugewanderten EU-Bürger wirklich hauptsächlich zum Arbeiten hier. Aber auch die Asylbewerber kommen 3 mal lieber in ein Land, wo sie Arbeit finden, als dass sie von Sozialhilfe leben und sich jahrelang nur langweilen müssen. Selbst die, die nicht arbeiten dürfen setzten sich nach Möglichkeit darüber hinweg und Arbeiten irgendwo schwarz.

    Wenn wir die Migration wirklich reduzieren wollen, müssen wir gucken, dass wir hier weniger Arbeitsplätze für die Migranten frei haben. Der Sog von freien Arbeitsplätzen mit vergleichbar auch noch passabler Bezahlung ist einfach unwiderstehlich.

    Wobei es selbstverständlich viele Asylbewerber gibt, die hauptsächlich einen Zufluchtsort für Leib und Leben suchen, aber eben optimalerweise Einen, wo sie auch noch arbeiten können. Wenn wir ein oder zwei Millionen EU-Arbeitsmigranten zur Rückkehr in ihr Heimatland bewegen könnten, indem wir entsprechend viele Unternehmen erfolgreich zum Umzug in die entsprechenden Herkunftsländern motivieren, hätten wir auch mehr Luft, wieder neue Asylbewerber aufzunehmen.

  11. Tobias Jeckenburger
    28.03.2020, 00:04 Uhr

    Ich halte das “psychologische” nicht so relevant. Es mag zu bestimmten Beschreibungen hinreichend sein (oder auch wieder nicht), aber Identität ist eigendlich viel mehr erine kognitive Sphäre, so, wie sie sie sehen.

    Ein Mensch, jung und unerfahren, gar noch Kind, wird sich nicht zu allererst seine Identität “zurecht-bauen”, um dann in die Welt hinauszugehen. Täten Menschenkinder das, würde man sie sehr schnell als verrückt oder unzurechnungsfähig abstempeln, weil das nicht in die Erwartungen der Mitmenschen passt. Ausserdem ist “Identität! natürlich auch Gehirnentwicklung bedingt. Ohne “Kultivierung” nämlich wäre der Mensch nur Tier und darin liegt genau mein Szenario.

    Mogli als verwaistes Kind im Dschungel bei den Wölfen. Wolf, wie das Kind hat irgendwann erkennen müssen, dass sie nicht gleich sind. Das meine ich primär, was im Ansatz mit Identität gemeint ist.
    Das die Umgebungsbedingungen für Wolf und Kind nun mal so sind, (wie es bei den menschen auch der Fall ist), können beide nicht ändern.

    Aber sie wissen irgendwann / sehr schnell, das sie nicht gleich sind. Und ein solche schlummerndes Erkenntnispotenzial steckt auch in uns. Und das hat wenig damit zu tun, ob wir uns als Steuerfachbearbeiter oder Stahlbetonbauer unterscheiden, mehr schon damit, das wir uns geschlechtlich unterscheiden – notwendigerweise. Das “Geschlecht” ist in der feudalen Philosophie-Perspektive ja auch kein Gender-Problem. Das “Geschlecht” geht hierbei auf eine Ahnenreihe zurück. Egal, ob männlich oder weiblich. Das mag jetzt ein ungutes Beispiel sein, aber es deutet eben etwas an, was da ist.

    Und diese Unterschiede gehen primär natürlich aus den Genen hervor, welche aus den Zellen im Körper hervorgehen, die sich in Symbiose zusammenschlossen und ein zentrales Nervensystem ausbildeten.

    Und das eigendliche problem ist hierbei nun, das man sich als Mensch “unterdrückt” sehen kann, weil andere Menschen den Weltenraum dominant und soouverän belegen. Und damit auch den geistigen Raum, aus dem im Zusammenhang mit Dominaz auch Deutungsfähigkeit hervorgeht.

    Und das vor allem, wenn man als Mensch mit Metallen und Nervengiften vergiftet wird, die das Problem mit dieser “Ungleichheit” nur noch verdeutlichen und verschärfen, obwohl es eigendlich dafür sorgen soll, das wir alle “gleicher” werden.
    Letztlich ist das nur die moderne Variante der natürlichen Selektion, und damit eben wieder Ausdruck von Leben oder Sterben, Herrschen oder Unterdrücken, usw…. was all zu bipolar klingt, aber letztlich der Fall ist.

    Wer sich nicht unterordnet, der stirbt… aus, weil kein lebensraum abseits dieses geformten Geistes existiert – wie es früher noch der Fall war, als man die “Domestizierungsmaßnahmen” nicht so konsequent durchführte.

    Sie meinen, mit ihrer Vorstellung von Wirklichkeit (Psychologie, Menschsein, Gleichheit, Arbeit …) in voller Übereinstimmung mit Wirklichkeit zu stehen und sind entsprechend “voreingenommen” und selbstgewiss.
    Was aber, wenn das nur der Fall ist, weil sie zu den dominierenden Gengruppen gehören, die aufgrund ihrer Genzusammenstellung und Anzahl der Gruppe eben “freier” und “gewisser” in der Weltr existieren kann?

    Das ist, was mit Souveränität beschreiben ist. Sich selbst als uneingeschränkt gültig zu erkennen. bei den meisten menschen ist das nicht der Fall, weil sie an sich zweifeln und immer wieder von externer Kritik an sich selbst auf ihre Zweifel zurück geworfen werden.

    Wie auch immer…. ich sage ja hier sicher nicht, das meine These vollständig und schlüssig erklärend ist, wie sie mit ihrer These hier suggerieren, das es da nichts mehr gäbe, als Psychologie und Umwelt. Ich zweifle an diesem Status Quo der Erkenntnisperspektive und versuche das zu erweitern, was mir zu wenig erscheint.

    Die Struktur ihres Erklärungsmodells passt natürlich bestens zur “Gleichheitsideologie” dieser Welt.
    Was aber, wenn hinter dieser Ideologie der Gleichheit an der Gleichheit zielgerichtet gearbeitet wird, sodass sie letztlich nicht von Natur aus da ist, sondern erst hergestellt werden muß?

    Ich rede ja sonst auch immer davon, wie wir neurologisch manipuliert werden. Und was das für Folgen haben kann, wenn es übertrieben wird.

    Und übrigens:
    Wir alle kennen doch Freddy Mercury, oder? Frontmann von Queen…der Rocklegende.
    Neulich, als ich einen Film mit englischem Untertitel sah, habe ich gelernt, was Mercury übersetzt ins Deutsche heisst. Nämlich Quecksilber.

    Wir alle wissen, inwiefern Freddys “identität” besonders war. Nicht nur er als Sänger und Rampensau, wie man manchmal so verniedlichend sagt.
    Er war schwul, hatte Aids und starb dann auch früher, als normal zu erwarten wäre.
    Und ich frage mich nun, wieso sich ein Mensch nach dem silbrigen, flüssigen Metall benennt, wenn man doch viele andere Namen als Künstler-Identität auswählen kann?
    Ist der Name also “programm”? oder Omen? Omen, als Teil seiner Identität, die er sich selbst so nicht hat ausgesucht, sondern nur das Beste draus machte.

    Freddy Quecksilber. Metallhead mal anders.
    Wenn man dieser These folgt, dann entsteht Identität sowieso überhaupt erst nur durch das Metall im Hirn (und notwendigerweise irgendwann auch im Körper, wo es weitere verheerende Auswirkungen hat).
    Aber Metalle im Gehirn haben nu reine Funktion: Stabilisierung der Vernetzungen und also die Verschränkung herzustellen.
    Die eigendliche Information, die in den Netzwerken enthalten ist, kommt über das Individuum ins Metall und in die Welt. So es noch stabil und fit und unbeschädigt ist. Diese “Information” ist der biologische Anteil aus den Genen entsprungen. Das Bewusstsein, nicht die Psychologie.

    So werden Götter erzeugt. Wie Phoenix aus der Asche. Was zynisch gemeint ist, weil man das Neuroenhancemend aus verschiedenen Gründen zu verschiedneen Zeiten / Zivilisationsphsasen tätigt.
    Muß man einen Gott niederringen, werden desintegrierte Subjekte neuroenhanced, die sich dann gegen Gott zu behaupten haben. Dabei können sie natprlich auch untergehen, wie es bei Freddy Quecksilber und vielen anderen der Fall war. Aber wenn einer der prekären Werkzeuge es schafft, die Welt zu verändern, die Götter niederringt, dann geht eine ander Phase des Neuroenhancemends los, weil dann der Weg frei ist, für das Enhancemend der Zivilisationseliten, die sodann als Gottgleiche über den Rest der Welt herrschen.

    Und Jesus ist so ein Werkzeug, das man zu diesem Zwecke “gebraucht”. Im Grunde ist jeder ein Jesus, den man derart prekär neuroenhanced. Gerade so, wie es in der christlichen Mythologie heisst: geopfert für die Sünden der Menschen. Eine ganze Religion feiert den Tod (un ddas uminöse Auferstehen) eines Mitmenschens, als wäre er das Größte, was die Welt je hat hervorgebracht. Dabei ist Jesus eine arme, prekäre und kleine Identität, die in den ungewinnbaren Kampf um den Geist und Existenz gezwungen wird.

  12. @demolog

    Was das Geschlecht im Sinne der Abstammung angeht, so ist die eigene persönliche Kollektion des eigenen Erbguts doch gar nicht konsistent zu halten. Mit jeder zukünftigen Generation halbiert sich der eigene Beitrag zu dem Genom der Nachkommen, und rückwärts sieht es genau so aus: mit jeder Generation halbiert sich der konkrete Beitrag jedes einzelnen Vorfahren. Letztlich sind wir alle Kinder der ganzen vergangenen Menschheit, und Eltern der ganzen zukünftigen Menschheit. Selbst wenn wir selber gar keine Kinder haben – unsere Gene sind überall unter den Artgenossen weltweit verteilt und werden dann eben von anderen weitervererbt. Das ist eben die Biologie einer Spezies.

    Evolution findet doch nur insofern statt, dass günstige kleinste Einzelteile des eigenen Erbgutes sich häufiger reproduzieren, und ungünstige eben weniger. Die momentane Identität der eigenen ganz persönlichen Kollektion an Genen ist doch absolut und grundsätzlich vorübergehend und als erlebte Identität eben ein im wesentlichen psychologisches Faktum.

    Ihre Theorie von den Metallsalzen, die die Verschränkung unserer Gehirne fördern, hab ich womöglich immer noch nicht verstanden. Wenn Sie damit meinen, dass wir uns gegenseitig telepathisch beeinflussen, frage ich mich, welche Art geistige Grundlage sie hierfür annehmen.

    Die Art Geist, die ich für die geistige Seite unserer Existenz annehme, ist von grundsätzlich kosmischer Natur, in sich vollständig selbst organisiert und überhaupt nicht geeignet, sich zur gegenseitigen Manipulation missbrauchen zu lassen.

    Im Materiellen treffen wir als junger Mensch tatsächlich auf eine Welt, in der fast alle Ressourcen von Eigentümern besetzt sind, und das gilt zum Teil auch für die kulturellen Ressourcen, die von Autoritäten vertreten und aktiv propagiert und verteidigt werden. Dennoch haben wir unsere eigene subjektive Welt, die aus Prinzip absolut autonom sein kann, wenn wir das wollen. Wir müssen uns nur mit Argumenten auseinandersetzten, deren Macht über uns allerdings auch gut und richtig ist. Wenn wir hiermit durch sind, geraten wir dann doch auf Neuland, welches wir selbst erleben und gestalten dürfen.

    Wenn hier die Zivilisation Macht über uns hat, dann erstmal durch die Reichweite der staatlichen und kommerziellen Medienmacht, und natürlich sind die Institutionen der Wirtschaft als Arbeitgeber berechtigt, Forderungen auch geistiger Art an ihre Mitarbeiter zu stellen. Aber das wars dann auch, darüber hinaus sehe ich dann im wesentlichen echte Freiheit.

  13. @ Tobias Jeckenburger
    31.03.2020, 15:30 Uhr

    Zitat:
    Mit jeder zukünftigen Generation halbiert sich der eigene Beitrag zu dem Genom der Nachkommen, …

    -> Nein, halbiert sich nicht zwingend. Das ist nur eine grobe Erwartungsrechnung, die mit der Wirklichkeit nur statistisch halbwegs übereinstimmt. In Wirklichkeit handeld die Natur zusammen mit den dafür bedingenden Umgebungsvariablen alles auf bestimmte Weise aus. Da kann auch schon mal 80/20 bei rauskommen. “Zufall” ist hier nur soweit der Fall, inwieweit man die Bedingungen nicht genau kennt. Mutmaßlich besteht auch gar kein Zufall.
    Abgesehen davon ist es auch nicht so relevant, ob nun 80 oder 50 % im Nachkommen weiterleben.
    Anzunehmen bestehen ja die anderen, nicht vererbten Gene in anderen Individuen weiter. Ganz nach ihrer Szenerie, wo die Variabilität und Vielfalt sich weit verteilt.
    In diesem Sinne wäre es nahezu Zufall, welche Menschen einer Generation zusammen eine Identität bilden, wenn die Verteilung der Gene in die nächste Generation so unsicher (50 % nur) wäre.
    Aber die Identität existierte weiterhin, trotzdem die vielen Nachkommen ihre Gene in jeder Generation zur Hälfte etwa quasi austauschen. Bedingung dafür ist nur, das dieses Genom zusammen stabil genug ist, um an der Identität teil zu haben.

    Aber da gibts ja noch den evolutionären Effekt, der instabiles Genom aussortiert. Was sich entweder in Mutationen oder Genschwund in epigenetischen Veränderungen zeigt, oder gleich ganz im Ableben des Organismusses.
    Und es gibt ja auch noch andere Bedingungen, die für die Bewusstseins- und Identitätsbildung relevant sind. Allem vorran das Metall.

    Und das wird dann auch der Vorteil dabei sein, wenn eine Haplogruppe am Ende der Evolutionären Kette (y-DNA R1a/b oder mt-DNA U/H) der Abstammung zwar ein viel variableres Genom aufweisst, aber dafür Anzahlmäßig weit verbreitet ist.

    Das ist in der Hochrewchnung dann auch der Grund, wieso die Europäische Population praktisch die einzige ist, die je sowas wie Demokratie als politische Verwaltungs-Organisation präferierte. Weil sie aufgrund des Genschwundes “freier” sind und ihre Dominanz über die Anzahl (Genpool) und nicht über den Genunfang in jeden Einzelnen erreicht.

    Zitat:
    Selbst wenn wir selber gar keine Kinder haben

    -> Es gibt sie wohl nicht, die Statistiken, die aufzeigen, das Kinderlosigkeit auch die Lebenserwartung reduziert. Und womöglich stimmt das auch nicht, wenn man Nonnen-Populationen betrachtet (man müsste sie aus solchen Statistiken entfernen).

    Aber auch die Eigenschaften des Neuroenhancemends mit Metallen ist da ja im Sinne der theologischen Elternschaft verfälschend (was auch Nommen im Besonderen beträfe).

    Zitat:
    Ihre Theorie von den Metallsalzen, die die Verschränkung unserer Gehirne fördern, hab ich womöglich immer noch nicht verstanden.

    -> Unser Bewusstsein besteht praktisch ausschliesslich aus “thelepatischer Informationsbereitstellung”. “Thelephatie” ist da keine Kulturtechnik oder Magiker-Kunst, sie ist Funktionsgrundlage jedes Nervensystems – über die Verschränkung, die es ermöglicht, das eine Information an mehr, als einem Ort zugleich´, bereitgestellt wird. Ganz wie beim Lichtexperiment. Nur, das es das Metall in Verbindung mit der speziellen Hardware des gehirns es erlaubt, das die Informationen immer wieder neu eingespeisst werden können und nicht fix sind, wie im Licht. Die Verbindung ist Fix, aber nicht die darauf aufgesetzten Informationen.

    Es hat noch niemand eine hinreichende Erklärung dafür erbracht, wie Gehirne Informationen speichern. Und das kann auch keiner. Denn da wird nichts gespeichert. Das Gehirn funktioniert wie ein Arbeitsspeicher im AT-kompatiblen Computer: Die Informationen werden solange aufrechterhalten, wie der Mensch wach (Ram unter Strom) ist. Geht er schlafen (Ramstrom aus), geht er aus diesem Schwarm herraus (kleiner Tod), und er ist nicht länger Teil der kollektiven Aufrechterhaltung der Informationen und darin Erinnerungen. Wacht er morgends auf, “loged” er sich wieder in die Sphäre ein und Erinnert sich wieder…und wird vom Schwarm wieder erinnert…oder vom “kosmischen”, wenn sie´s so haben wollen. Aber ihr “Kosmisches” oder “großer Geist / heiliger Geist” oder Schwarmgeist…ist alles das Gleiche. Sie sind maximal vollständig Teil der Identität, die ihnen ihr Genom ermöglicht. Alles andere wird entweder nicht enhanced, oder es wird, wenn enhanced (mit metallen) bei einer geistigen Konfronation zerstört (Degeneration). Und alle anderen in dieser Identität sind mit also mindestens 50 % ihrer Gene ähnlich oder gleich – nach ihrer Rechnung.
    Grob vermutet würden vielleicht 30% der Gene die zu stellvertretenden Nervenzellen werden, und im Gehirn enhanced werden, ausreichend, um ein Top-Prädator gegenüber anderen Humanoiden zu sein. Also das Alpha-Tier-Szenario.

    Diesbezüglich heisst es hinsichtlich der Gottesthese:
    Jeder Gegenüber, der näher an Gott ist (oder mehr enhanceten Genomumfang besitzt), ist vom Selbst/Betrachter von Gott ununterscheidbar. Weil einfach die Bedingungen beim Gegenüber optimaler sind, als bei einem selbst. Dominanz und Souveränität einfach erklärt.

    Zitat:
    Die Art Geist, die ich für die geistige Seite unserer Existenz annehme, ist von grundsätzlich kosmischer Natur, in sich vollständig selbst organisiert und überhaupt nicht geeignet, sich zur gegenseitigen Manipulation missbrauchen zu lassen.

    -> Hm, und es fällt ihnen absolut nicht auf? Im Grunde haben sie hier das Ego beschrieben. Eine notwendige Perspektive, um Selbsterhaltung zu gewährleisten. Und wenn jeder so ist / denkt, dann ist das was?
    genau: vielleicht ist es so gleich, dass bei jedem Menschen der Ursprung die selbe Quelle ist, die diese Information bereitstellt. Diese “kosmisch gebotene vollständige Selbstorganisation” ist vielleicht einfach nur eine Selbsttäuschung, weil wir gar nicht umhin können, als uns Selbst irgendwie abgeschlossen und konsistent und “Individuel/unabhängig” zu sehen.
    Nun sind Menschen auch wirklich unterschiedlich, aber das ist kein Grund dafür, das man uneingeschränkte “Freiheit” und Unabhängigkeit erklären kann. Siehe oben, die unausweichlichkeit der Thelephatie aufgrund des Funktionsprinzips des Nervensystems/Gehirns.

    Zitat:
    Dennoch haben wir unsere eigene subjektive Welt, die aus Prinzip absolut autonom sein kann, wenn wir das wollen.

    -> Sind sie sicher, das wir wollen können wollen? ODer wer will da in mir was? NAtürlich können wir in einer Gegenüberstellung natürlich etwas anders wollen, als der Gegenüber. Aber diese Gegenüberstellung erzwingt eine bipolare Situation, in der der Eine den einen Raum einnimmt, der andere den anderen Raum besetzt. Genug “Freiraum” für alle, so die Gehirnentwicklung und die Biologie und das Neuroenhancemend hineichend dazu konstituiert sind. Ein einzelner kann nicht den gesamten “kosmischen” (aka göttlichen oder heilig Geistigen) Raum besetzen. Daher ist Freiheit möglich. Aber nur Situativ, was dann letztlich eine simmulierte Freiheit ist, die etwas vortäuscht, was nicht da ist.

    Das “Prinzip” ist also eigendlich absolute “Unfreiheit”, aber das fällt nie auf, weil die Situation in der Regel im Alltag nie auftreten kann, das an einem Ort der gesamte “kosmische/göttliche” Geist auftritt und wirkt. Die Massenmedien versuchen das, aber es gelinkt trotzdem nicht erfüllend, wie es theoretisch denkbar wäre. Aber es wird zuweilen hinreichend sein, massenmedial diesen kosmischen Geist herbei zu rufen, indem man eben auf allen Kanälen sendet und primed und Thema vorgibt und Reizthemen emotional aufbereitet….

    Zitat:
    und natürlich sind die Institutionen der Wirtschaft als Arbeitgeber berechtigt, Forderungen auch geistiger Art an ihre Mitarbeiter zu stellen

    -> Weil es Vertragssache ist, ist es gerechtfertigt. Verträge sind Konvention. Abgesehen davon sollte es aber nicht so sein. Eine Gesellschaft sollte sich aus sich selbst herraus anleiten, nicht nach Vorgaben dienen, deren Mehrwert sie selbst nicht bekommt. Ausserdem weiß ich gerade nicht, was dieses Thema hier soll. Es sei denn, sie wollen mich zu etwas zwingen, drängen und etwas suggerieren – was mit dem Thema so gar nix zu tun hat.
    Sie sind vielleicht auch nur ein nützliches Werkzeug für die “Leitkultur” der industriellen Ausbeutung und Verwerkzeugung.
    Solche, die eine Gemeinschaft suggerieren, die so nicht besteht. Wie neulich mit ihrem “Gemeinwesen”. Wenn es erlaubt ist, das ein “Gemeinwesen” Menschen in sich hineinzwingt, dann ist was faul. Vor allem sowieso dann, wenn man diese Entwurzellung gerade dazu beteibt, sodass das entwurzelte Subjekt auf dieses Gemeinwesen angewiesen ist. Und die Folgen dieser vergiftungen ist die Degernation und damit Entwurzellung, denn, wie beschrieben, jede Nervenzelle ist Wurzel seiner Identität unter Gleichen im Schwarm.

  14. @demolog

    Wir haben jeder unsere eigene Genmischung, und je nach unserem Fortpflanzungserfolg geben wir die Gene weiter, aber so, dass sie einzeln unter unseren Nachkommen weiterverteilt werden. Haben wir gleich mehrere ungünstige Genvarianten abbekommen, die uns in der Kombination mehrfach untüchtiger machen, sorgt dann unser eigene Fortpflanzungsmisserfolg auch gleich mehrfach für eine Reduktion der ungünstigen Genvarianten. Das braucht uns nicht mal frustrieren, so funktioniert einfach Evolution. Sollen dann eben andere mehr Kinder bekommen. Ein persönliches Unglück muss das überhaupt nicht sein.

    „Es hat noch niemand eine hinreichende Erklärung dafür erbracht, wie Gehirne Informationen speichern.“

    Nee, soweit ich das überblicke, werden neue Informationen durch die Anlage neuer Synapsen vom Gehirn gespeichert. Und das führt doch dazu, dass jeder Mensch seinen eigenen Informationen im Kopf hat.

    „Wacht er morgens auf, “logged” er sich wieder in die Sphäre ein und Erinnert sich wieder…und wird vom Schwarm wieder erinnert…oder vom “kosmischen”, wenn sie´s so haben wollen“

    Mensch muss sich doch nicht in einen allgemeinen Menschengeist einloggen. Ich vermute, dass unser Bewusstsein an sich geistige Anteile besitzt, aber nicht in dem Sinne, dass wir alle das selbe im Kopf haben, sondern das nur die Grundstruktur unseres Bewusstseins eine kosmisch-geistige Seite hat. Die allgemeine Existenz des Raumes unserer subjektiven Welt kann geistig sein, die jeweiligen Inhalte liefert das Gehirn und die Außenwelt. Meine ich zumindest.

    Deshalb muss ja auch jeder Mensch die ganze Kultur immer wieder neu lernen. Geistig sind wir nur in unserer Synthese unseres lokalen Gehirns mit dem kosmischem Geist. Die „Inhalte“ unseres Gehirns sind hier tatsächlich materiell, wenn auch vielleicht z.T. irgendwann mal inspiriert worden.

    „Aber ihr “Kosmisches” oder “großer Geist / heiliger Geist” oder Schwarmgeist…ist alles das Gleiche.“

    Sehe ich ähnlich, wir wissen nicht so recht, womit wir es hier wirklich zu tun haben.

    „Sie sind maximal vollständig Teil der Identität, die ihnen ihr Genom ermöglicht.“

    Ja aber alles was ich erlebt, gelernt und verstanden habe macht mich doch auch ganz wesentlich aus.

    „Nun sind Menschen auch wirklich unterschiedlich, aber das ist kein Grund dafür, das man uneingeschränkte “Freiheit” und Unabhängigkeit erklären kann. Siehe oben, die Unausweichlichkeit der Telepathie aufgrund des Funktionsprinzips des Nervensystems/Gehirns.“

    Kultur und Bildung macht uns mit aus, ja, und schränkt so unsere Freiheit im Sinne von Selbstbestimmung ein. Wie viel Telepathie mit unserer Kommunikation einhergeht, weiß ich auch nicht so genau. Aber einiges an Autonomie kann man sich dennoch erarbeiten.

    „Ein Einzelner kann nicht den gesamten “kosmischen” (aka göttlichen oder heilig Geistigen) Raum besetzen. Daher ist Freiheit möglich.“

    Ich denke schon, dass unser eigenes Bewusstsein recht begrenzt ist, und der kosmische Geist dagegen fast unendlich groß ist. Hier ist stets sehr sehr viel Platz für jeden Einzelnen von uns, würde ich sagen. Wir stören vielleicht andere, die deshalb auch mal protestieren, aber kosmisch gesehen sind hier Scalen des Geistes vorhanden, die ans Unendliche grenzen.

    „Solche, die eine Gemeinschaft suggerieren, die so nicht besteht. Wie neulich mit ihrem “Gemeinwesen”. Wenn es erlaubt ist, das ein “Gemeinwesen” Menschen in sich hineinzwingt, dann ist was faul.“

    Eine gemeinsame Regierung, gemeinsame Gesetze und eine gemeinsame Staatskasse sind meine ich doch recht sinnvoll. Dass diese Institution sich bei Bedarf auch mit Gewalt gültig macht, ist einfach nur real. So wie hier eher zum Vorteil der Vermögenden und der Arbeitgeber die Märkte gestaltet sind, finde ich das auch ganz weit suboptimal. Mehr wirkliche Gemeinschaft würde eine neue Welt sein, finde ich.

    „Vor allem sowieso dann, wenn man diese Entwurzelung gerade dazu betreibt, sodass das entwurzelte Subjekt auf dieses Gemeinwesen angewiesen ist.“

    Dem kann ich insofern zustimmen, dass man in der Schule nur auf ein Arbeitnehmerdasein zugerichtet wird. Alle Fähigkeiten, sich jenseits von Erwerbsarbeit beschäftigen zu können, werden systematisch reduziert. So sind wir nicht nur finanziell von Arbeitgebern abhängig, sondern können uns meistens bei Arbeitslosigkeit auch nicht gut selbst beschäftigen.

    Gifte brauch ich dafür aber nicht, der Schulunterricht schafft das meine ich schon alleine.

  15. Jeckenberger Zitat:

    Haben wir gleich mehrere ungünstige Genvarianten abbekommen, die uns in der Kombination mehrfach untüchtiger machen, sorgt dann unser eigene Fortpflanzungsmisserfolg auch gleich mehrfach für eine Reduktion der ungünstigen Genvarianten. Das braucht uns nicht mal frustrieren, so funktioniert einfach Evolution.
    Das braucht uns nicht mal frustrieren, so funktioniert einfach Evolution. Sollen dann eben andere mehr Kinder bekommen. Ein persönliches Unglück muss das überhaupt nicht sein.

    -> Schluß damit. Sie sind ein Idiotes. Sie reden den geschundenen ein, das sie glücklich sind (zu sein haben). Ganz, wie es die christliche “Befreiungstheologie” auch tut: Befreit von der Last Gottes und der Last der Sünde….

    Nur Vollidioten reden über den GAU, als wäre er größtes Glück im Leben jedes Menschen.

    Und sie wollen auch überhaupt nicht verstehen und anerkennen, das man mir Gewalt angetan hat. Und so eine Reihe anderer Menschen, die in dieser Generation einfach nicht in die Ideale der modernen Zivilisation passen.

    ngünstige Genvarianten einfach mit Giften und anderen Manipualtionen aus dem Gehirn gebrutzelt…fertig ist die neue Welt, in der dann alle, die nicht “funktionieren”, oder bei denen die Gene sowieso Abfall sind, zum Aussterben gezwungen werden und es nicht mal merken. Das ist doch die beste Methode, wenns niemand merkt.

    Problem ist immer nur (nicht wirklich, weil die Öffentlichkeit das nicht mitkriegt), wenn dann doch welche mit ihren minderwertigen Genen der Sache auf die Schliche kommen.
    Dann versucht man ihnen mit dem schönen Gerede vom schönen Leben den Sinn und Zweck des Lebens wirr zu reden – so, wie sie mit ihrer Pseudo-Webseite, die zu nichts gut ist.

    Metalle, Nervengifte, andere Gifte… gut bekannt, das dies alles auch Erbgutschädigend wirken kann.
    Und ich habe ihnenb diesen Mechnanismus erklärt und sie schwafeln immernoch banalen Stuß daher.

    Wenn ich die Sache so ernst nehmen wpürde, wie sie die Zerstreuung dieser Szenerie, dann wären sie auf der Liste derer, die aus dem Weg gehörten. Einfach nur, weil sie banalisieren und verharmlosen, was mich tötet.Weil sie Teil der Maschinerie sind, die mich töten will.

    Denn … so funktioniert Evolution nun mal, nicht wahr?

    • Lieber Herr Jeckenburger,

      danke für Ihre unglaubliche Geduld. Sollten Sie sich von @demolog oder einem seiner Sockenpuppen bedroht fühlen, so stelle ich der ggf. ermittelnden Polizei gerne die Verbindungsdaten zur Verfügung. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass ich eine Fortführung dieses “Dialoges” hier nicht zulassen kann.

      Lieber @demolog,

      das Problem des Verschwörungsglaubens demonstrieren Sie leider sehr gut. Sie haben gerade einem sehr freundlichen Kommentator ernsthaft gedroht, weil Sie ihn für einen Teil der Weltverschwörung halten:

      “Wenn ich die Sache so ernst nehmen wpürde, wie sie die Zerstreuung dieser Szenerie, dann wären sie auf der Liste derer, die aus dem Weg gehörten. Einfach nur, weil sie banalisieren und verharmlosen, was mich tötet.Weil sie Teil der Maschinerie sind, die mich töten will.”

      Das war damit der letzte Kommentar, der von Ihrer IP-Adresse erschienen ist. Bitte beachten Sie zudem, dass ich ggf. die Polizei einschalte. Auch digitaler Verschwörungswahn ist Wahn.

      Ihnen gute Besserung, körperliche und geistige Gesundheit.

  16. @demolog

    Ich habe derzeit Coronabedingt viel Zeit hier zu diskutieren, aber die Diskussion zwischen demolog und mir können wir auch gerne einstellen. Ich will hier Niemand ärgern, ich bin auf der Suche nach Erkenntnis.

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