Engelkunde von 2013 hier als pdf-Text & KI-Podcast

Neulich fragte mich eine kirchlich und demokratisch engagierte Freundin nach der Religionsgeschichte der Engel. Und tatsächlich fand ich im Keller noch ein letztes Exemplar meines Buches “Engelkunde” von 2013, was eine kleine Flut von Erinnerungen auslöste. Gerne habe ich daher einige freie Stunden genutzt, um das sciebook von 2013 aus einer alten Festplatte zu bergen und hier als pdf hochzuladen.
Das Cover des längst vergriffenen Buches “Engelkunde” (2013) von Dr. Michael Blume, hier als pdf. Cover: Michael Blume
Erwachsen ist nicht nur dieses Buch aus den Befunden einer Allensbach-Umfrage von 1997, die mein damals noch weitgehend rationalistisches Menschenbild auf den Kopf stellte: Demnach gaben 50 Prozent der erwachsenen Befragten an, an „Schutzengel“ zu glauben. Aber nur 35% glaubten an „eine von Gott erschaffene Welt“ und nur 31% an „Wunder“.
Logisch und theo-logisch ergab das keinen Sinn: Woher hätten Engel und gar Schutzengel kommen sollen, wenn nicht von einer Schöpfergottheit? Der Engelglauben setzte also offensichtlich nicht auf rationalen, sondern auf sozialen Gehirnfunktionen auf.
In den folgenden Jahren sammelte ich nicht nur immer mehr Material und Kenntnisse zu Engeln, sondern sprach und schrieb auch zum UFO-Glauben, dessen vielgestaltige Außerirdische schon Carl Gustav Jung (1875 – 1961) als “Engel in Raumanzügen” gedeutet hatte.
Woher stammen die Engel? Putten-Detail in der “Sixtinischen Madonna” (1512) von Raffael (1483 – 1520). Foto: Michael Blume
2013 fasste ich dann die ganzen Arbeiten auf Anraten meiner Frau im Büchlein “Engelkunde” zusammen, das als eBook und dann auch Taschenbuch ordentliche Auflagen erreichte. Beim gefundenen, letzten Exemplar handelte es sich um das sciebooks-Korrekturexemplar vor dem Druck.
Dass ich im Buch auch das Jesidentum behandelte – und es damals noch kaum allgemeinverständliche Bücher über diese Religionsgemeinschaft gab – half mir dann auch sehr konkret 2015 als Leiter des Sonderkontingentes für besonders schutzbedürftige Frauen und Kinder in Kurdistan – Irak: Mir wurde nachgesagt, ich sei ein “Gelehrter, der die Engel kennt”, zumal mein Vorname Michael der eines auch biblischen Erzengels ist. So erhielt ich jesidische Ehren und lernte in einem Krisen- und Kriegsgebiet, dass der Engelglauben dort sehr viel größere Macht hat als an akademisch rationalisierenden Seminaren.
Hinter den allermeisten Beobachtungen, Begriffen und Thesen von “Engelkunde” stehe ich auch 2025 noch immer und freue mich daher, Ihnen das Buch hier kostenlos zum Download und zum Dialog stellen zu können.
Und damit es niemand sonst tun muss, habe ich hier auch durch Google Notebook LM einen m.E. hörenswerten KI-Dialog-Podcast dazu erstellen lassen.
Möge Engel des Guten um Sie sein, von Ihnen und anderen emergieren.


Der wichtigste Bote des Universums ist das Licht – es überträgt die Information aller Dinge als ihr Echo, ermöglicht ihnen, aufeinander zu reagieren, einander wahrzunehmen, und dadurch erst ein Universum zu formen. Wäre ich vor 10 000 Jahren mit meiner Fliegenden Untertasse abgestürzt und hätte versucht, es den Eingeborenen irgendwie zu erklären, wären dabei wohl auch Engel rausgekommen.
Was mir bei den Märchen auffällt, ist der Realismus bei der Beschreibung der Zeitdilatation. Für das Vanilleeis im Gefrierschrank sind Sie ein Wesen aus Feuer – seine Zeit läuft so langsam, dass all Ihre Bewegung zu einer wabernden Flamme verschwimmt, und seine Moleküle reagieren so schwerfällig, dass Ihr Bisschen Körperwärme Höllenhitze und gleißendes Licht ist. Wenn es auftaut, sieht es das Feuer langsamer werden, Sie materialisieren sich daraus. Seine eigene Welt hingegen scheint zu gefrieren, die Zeit dort stillzustehen, wie man es von UFO-Entführungen kennt.
Wenn das Federvieh Sie in seinen Superspeed-Zeitfluss mitnimmt und nach tausend Jahren zurück schickt, sind nur Minuten vergangen. Wenn es aber für fünf Minuten in unseren unendlich zähen Slow-Motion-Zeitfluss eintaucht, vergehen in seiner Heimat tausend Jahre. Wo auch immer es herkommt, von der Sonne vielleicht, das mit der Sterblichkeit oder Vergesslichkeit haben sie dort längst im Griff.
Was folgt daraus? Nix natürlich. Ich hab nur ein paar vage, wirre Theorien, nach denen ein Stern ein Zellkern voller „DNA“ sein muss, um überhaupt ein stabiles Planetensystem um sich erhalten zu können, und da fällt einem schon auf, dass olle Märchen von gefiederten Botenstoffen sich da ungefragt ins Bild einfügen. Aber ich schätze, primitive Eingeborene, die noch in Aberglauben an Dunkle Magie-Materie und Quantenfeen feststecken, sind noch nicht reif für eine Physik, die die Existenz von Engeln wenigstens theoretisch erlaubt.
Ob die das genauso sehen?
Danke für den assoziativen und dennoch anregenden Druko, @Paul S.
Google Notebook LM war so nett, zumindest die vorliegende “Engelkunde” einmal für Interessierte auch in Textform zusammen zu fassen:
Die Engelthese von Michael Blume, dargestellt in seinem Werk zur **Engelkunde: Einführung in Geschichte, Wirkung und Wissenschaft**, gliedert sich primär in fünf Hauptkapitel, welche die Entwicklung und anhaltende Faszination des Engelglaubens von der Frühgeschichte bis zur modernen wissenschaftlichen Betrachtung nachzeichnen:
1. **Weltenboten, Todeströster – Frühe Engel der Steinzeit**:
Dieses Kapitel behandelt die evolutionären Spuren des Engelglaubens, die sich bis in den Schamanismus der Steinzeit zurückverfolgen lassen. Hier wird die Entwicklung der geflügelten Wesen von Tierbegleitern (insbesondere Wasservögel als Weltenvermittler und Aasfresser als Todesboten) hin zu menschenähnlichen oder geflügelten Schutzwesen thematisiert. Es wird auch der frühe Dualismus von Gut gegen Böse, der sich stark nach **Zarathustra** (Zoroastrismus) entfaltete, beleuchtet, wodurch die Mittlerwesen in gute und böse Geister sortiert wurden.
2. **Cherubim, Seraphim und Engelsleitern in der hebräischen Bibel**:
In diesem Abschnitt untersucht Blume die Entfaltung der Engelsgestalten innerhalb der abrahamitischen Religionen. Im Fokus stehen die biblischen Engel wie **Cherubim** (Wächter des Paradieses und Träger Gottes) und **Seraphim** (mit sechs Flügeln, Teil des Himmelschors), sowie die namentlich genannten Erzengel **Michael, Gabriel und Raphael**. Das Kapitel behandelt zudem die Rolle der Engel im **Neuen Testament** (als Verbündete und Versucher Jesu) und im **Koran** (als Gottesdiener aus Feuer, deren Existenz eine Säule des islamischen Glaubens ist). Ein wesentlicher Unterpunkt ist die Diskussion um **den Satan als gefallenen oder doch treuen Engel**.
3. **Engelvielfalt, Engelwandel**:
Dieses Kapitel widmet sich der Dynamik und Anpassung des Engelglaubens in verschiedenen Kulturen und Gemeinschaften. Hierzu gehören die verbreiteten Vorstellungen des **Schutz- und Liebesengels** (die oft die konfessionellen Grenzen sprengen), die **Loa des Voodoo** (als mächtige Engelgeister, die sich aus afrikanischen Traditionen und katholischen Einflüssen auf Haiti entwickelten), und der Engel Moroni in der Theologie der **Mormonen** (als einstiger Prophet, der bis zum Engel aufgestiegen ist).
4. **Wenn Engel verblassen**:
Dieser Abschnitt analysiert die Rückgänge und Transformationen des Engelglaubens, insbesondere unter dem Einfluss von Reformation und Aufklärung. Ein Höhepunkt des Konflikts war die rationale Verdrängung der Engel durch die **Auseinandersetzung zwischen Kant und Swedenborg**. Des Weiteren wird untersucht, wie die Sehnsucht nach Himmelswesen im 20. Jahrhundert ihre Form wandelte und Engel als **Außerirdische – Engel in Raumanzügen** neu interpretiert wurden. Das Kapitel befasst sich auch mit der Soziologie des modernen Engelglaubens, der oft zwischen **Egoismus und Familie** changiert (Individualisierungsthese).
5. **Kann man von Engeln (wieder) wissenschaftlich reden?**:
Im letzten Hauptkapitel geht Blume der Frage nach der wissenschaftlichen Relevanz der Engelforschung in der Gegenwart nach. Es wird argumentiert, dass die Existenz von Engeln zwar eine religiöse, keine wissenschaftlich überprüfbare Aussage ist, aber die **Systemtheorie** (nach Thomas Ruster) einen modernen Ansatz biete, Engel als emergente Systemeigenschaften menschlicher Beziehungen und Interaktionen zu begreifen. Blume bejaht die Notwendigkeit, sich wissenschaftlich mit Engeln zu befassen, um zu verstehen, was Menschen bewegt.
Die Umfrageergebnisse überraschen mich nicht. Menschen machen nun mal Erfahrungen, die sie als besondere Bewahrungen im persönlichen Leben deuten. Gott dagegen ist das Allgemeine und nicht das Besondere, wie eben genannte Erfahrungen.
Ich kenne aus dem persönlichen Umfeld ein atheistisches Ehepaar, das an einem Pilzgericht zu sterben drohte. “Zufällig” wurden diese von einer Verwandten, die 100e km entfernt wohnte, angerufen. Diese stellte fest, dass da etwas nicht stimmte und rief sofort den Notdienst an. So konnte das Ehepaar noch rechtzeitig gerettet werden. Dergleichen bringt eben auch einen Ungläubigen kurzfristig zum Staunen.
Kulturgeschichtlich ist ja bekannt, dass der Monotheismus erst eine späte Erscheinung ist, aber sich grundsätzlich die Menschen nicht als materielle, sondern spirituelle Lebewesen verstanden. Alles war lebendig (Animismus). Da aber der Fokus auf die sinnliche Welt gerichtet war, stellten sich die übersinnlichen lebendigen Zusammenhänge, in die alles eingebettet war, eben in der Sinnlichkeit entnommenen Bildern dar. Aus der Bibel kennen wir z.B. die “Schlange” des Sündenfalls als Abbild des sich im Menschen herausgebildeten Erkenntnistriebes.
Näheres dazu: https://www.academia.edu/41897215/Gott_und_seine_Sch%C3%B6pfung , https://www.academia.edu/128753968/Der_Wechsel_von_der_Au%C3%9Fen_zur_Innenansicht_Gottes_in_der_Menschheitsgeschichte_Die_urspr%C3%BCngliche_Sprache_Gottes
https://www.academia.edu/47776276/Ursprung_und_Ziel_Wie_die_Evolution_weitergeht_
Danke & ja, @Manfred Reichelt – da kann ich erkenntnistheoretisch mitgehen.
In den monotheistischen Theologien steht die Eingottheit am Anfang und von ihr her geht alles aus.
Doch in der Religionsgeschichte der Menschheit werden erst nahe, geflügelte Seelenbegleiter wahrgenommen, abstrakte Gottheiten und schließlich ein Alphabet-gestützter Monotheismus entfalten sich erst sehr viel später.
All dies verweist wiederum auf die auch philosophische Bedeutung der Zeit, die hier auf “Natur des Glaubens” daher auch eine eigene Kategorie erhalten hat:
https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/zeit/
Ihnen Dank für den konstruktiven und Erkenntnis-fördernden Druko! 🙏🙌☕
Guten Morgen, @Michael,
danke dass Du dieses Buch frei verfügbar machst!
Ich habe mit der Lektüre begonnen und finde den Text (wie in Deinen anderen Büchern) fesselnd geschrieben. Ohne jetzt schon den Inhalt bis zum Ende zu kennen, bin ich nach den ersten Seiten gleich über den Schwan “gestolpert” und möchte eine Bemerkung/Beobachtung teilen. Ich finde es spannend, dass dieses Tier – das Du im Engels-Kontext vorszellst – neuerdings als Metapher (wieder)entdeckt wurde -und zwar für seltene und unvorhersehbare Erereignisse, die eher negativ für uns Menschen sind. Ich spreche von der Metapher des “schwarzen Schwans”, die der Autor Nassim Nicholas Taleb in seinem gleichnamigen Buch geprägt hat.
Der Schwan, ein engelhafter Vogel, in der verstörenden und eigentlich nicht vorkommenden Variante “schwarz”: gleichsam ein Todesengel, der unser Urvertrauen in den zeitlichen Gang der Dinge erschüttert, steht für seltene, aber nicht auszuschliessende kollektive Katastrophen.
Bin, wie gesagt, der Lektüre und Deinem Gedankengang noch nicht bis ans Ende gefolgt, wollte das aber schon loswerden.
Ganz herzlichen Dank, lieber @Peter – und Du hast völlig Recht! Der schwarze Schwan ist ein religionspsychologisch tiefes Zeichen für bedrohliche “Botschaften”!
So schrieb ich 2020 bei Belltower:
Dies hinderte freilich andere, sich auch gerne liberal und bürgerlich gebende Stimmen wie den libertären Degussa-Bürokraten Markus Krall nicht daran, noch 2019 der „Frankfurter Schule“ als einem „Zweig des Marxismus“ einen „mit der 1968er Revolte“ erfolgreichen „Marsch durch die Institutionen“ anzudichten. Wie auch die Nazis als „nationale Sozialisten“ strebe die „Frankfurter Schule“ die langfristige „Erosion der Institutionen“ und die Zerstörung des „liberalen Systems“ an (vgl. Krall, Markus (2019): Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen. Finanzbuch-Verlag, S. 131 – 135)
Aber warum sollten, fragt Krall, „die Anhänger der Frankfurter Schule die Gesellschaft zersetzen wollen, wenn sie doch die absolute Überlegenheit der freiheitlichen Ordnung erkannt hat?“ Es treibe sie „in Wahrheit die Gier nach Macht und Kontrolle über andere Menschen, die als psychologische Hauptantriebsfeder der sozialistischen Eliten begriffen werden muss.“ Dahinter stecke „für eher spirituell aufgeschlossene Menschen: etwas von böser Essenz.“
https://www.belltower.news/gastbeitrag-warum-der-verschwoerungsmythos-vom-kulturmarxismus-so-gefaehrlich-ist-108001/
Und in der hörenswerten, zweiten Folge des Huawei-China-Podcasts von Astrid Freyeisen heißt es in der Beschreibung:
Der Gründer von Huawei war im Westen lange ein Mythos. Aus einfachen Verhältnissen stammend, zählt Ren Zhengfei heute zu den reichsten Menschen Asiens. Wir erzählen, was ihn geprägt hat – und wie seine Firma in Rekordzeit global aufsteigen konnte. Wie haben Menschen in China diese Boom-Zeit erlebt? Um das zu klären, trifft unsere Host Astrid Freyeisen einen früheren Kollegen aus China wieder. Außerdem reden wir über die schlimmste Krise des Tech-Giganten: Dabei begegnet unsere Host dem Symboltier von Huawei – dem schwarzen Schwan. Wir erzählen, warum das Tier für den Gründer so wichtig ist.
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:8d4b3d2f70c3a393/
Danke für diesen faszinierenden, interdisziplinären und auch interkulturellen Fund, lieber Peter! 🙌🦢👍
Umgangssprachlich sagt man auch, “mir schwant etwas”. Vielleicht sollte man das auch beachten?
Herzlichen Dank, @Manfred Reichelt 🙏
In der Sprachwissenschaft wird diese Verbindung ebenfalls gezogen, allerdings derzeit als Minderheitenposition.
Demnach ginge das Sprichwort „Mir schwant etwas“ auf das lateinische „olet mihi“ (es ahnt mir) zurück, das scherzhaft an den lateinischen Begriff für den Schwan „olor“ angeschlossen worden sein könnte.
Die Mehrheit geht jedoch bisher davon aus, dass das Wort „wanen, wähnen“ für Ahnungen mit der Ich-Aussage verschmolzen wurde: „Mir want“ zu „Mir schwant“.
Selbstverständlich ist aber auch eine Vermischung beider Wortherkünfte denkbar, etwa als sich lateinische Schriftgelehrte auf die deutschen Volkssprachen einließen. Vgl. etwa das deutsche Substantiv „Handy“, das im Englischen als Adjektiv für „handlich, praktisch“ steht, sich aber im Deutschen als halb-scherzhafte Übersetzung von Cellphone durchsetzte. Mir schwant, dass wir die menschlich-soziale Freude an Wortspielen auch wissenschaftlich nicht länger unterschätzen sollten.
Vielen Dank für die Informationen. Vor allem hätte ich nicht gedacht, dass sich die Engel durch die Geschichte und über Kontinente in so vielfältiger Weise ziehen.
Mir fiel beim Lesen die Bibelstelle aus dem 1. Korintherbrief von Paulus ein:
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz und eine klingende Schelle. 13,1
Beim Engelglauben als Religion für unsere Zeit habe ich mir noch keine Meinung gebildet, was ich davon halten soll. Das scheint sehr ins Esoterische zu gehen. Damit lässt sich im Zweifel Geld verdienen, verbunden mit irgendwelchen Versprechen.
Der Name Swedenborg ist mir aus meiner Beschäftigung/Auseinandersetzung mit dem württembergischen Pietismus bekannt.
Die Engelsburg in Rom mit ihrer langen Geschichte kam mir auch noch in den Sinn. Schauplatz der letzten Szenen in der Oper TOSCA von Giacomo Puccini.
Es hat mir viel Freude gemacht, über die Engelkunde zu lesen.
Vielen herzlichen Dank, @Marie H. 🙏
Leider werden in nächster Zeit viele Menschen gefordert sein, „Schutzengel“ zu werden. Gerade vorhin postete ich – auch heute dienstlich unterwegs:
Habe es vorhin in #Stuttgart gesagt & sage es auch gleich in #Karlsruhe :
Am 7. Oktober (!) demonstrieren in vielen deutschen Städten pro – #Hamas – Gruppen gegen das jüdische Leben. Wohlgemerkt nicht für #Frieden – das wäre an jedem anderen Tag & Ort möglich – sondern am Jahrestag des #Terrormassakers & Vernichtungskrieges durch die Hamas, die immer noch #Geiseln hält!
Ich BITTE Politikerinnen & Politiker am 7.10.25 um #Solidaritätsbesuche & die Bürgerschaft um #Mahnwachen um die Synagogen. 🕍
https://sueden.social/@BlumeEvolution/115282180916012696
Ich hoffe, dass am 7.10.25 viele Schutzengel aktiv sein werden…
Danke für diesen wichtigen Aufruf.
Sie haben recht, dass viele Schutzengel am 07.10.2025 gefordert sein werden.
Mehr als Ihren Aufruf zu teilen, kann ich leider nicht tun.
Das tut mir sehr leid!
Vielen Dank für das Teilen des Aufrufs, @Marie H.!
Sie tun sehr viel – auch für diesen Blog! Dass nicht mehr alles geht, brauchen Sie sich in keiner Weise anzulasten.
Unserem Land ginge es sehr viel besser, wenn sich mehr Menschen so aktiv und auch digital engagieren würden wie Sie! 🙌
Einen guten Wochenstart wünsche ich Ihnen, von Herzen!
Engel mit weißen Flügeln bedeuten mir persönlich sehr viel.
Vielen Dank für die Bereitstellung dieses Textes, der den geschichtlichen Hintergrund interessant beleuchtet.
Die Zusammenfassung durch den Podcast ist nach meiner Meinung gut gelungen.
Durch diesen Text wird deutlich, warum Engel für viele Menschen von besonderer Bedeutung sind, auch wenn sie mit Religionen wenig verbunden sind.
In dieser Zeit sind Schutzengel von besonderer Bedeutung.
Vielen Dank, liebe @Elisabeth K. 🙏
Gerade bin ich auf einer jüdischen Neujahrsfeier zu Rosch HaSchana. Und der Glaube an Engel verbindet ja fast alle Religionen und auch viele konfessionsfreie Menschen.
Auf einer interreligiösen Podiumsdiskussion sagte der badische Landesrabbiner Mosche Flomenmann einmal: „Ich heiße zwar Mosche, bin aber kein Prophet!“ Spontan fügte ich hinzu: „Das passt doch: Ich heiße Michael, bin aber kein Engel!“
Das befreiende Lachen der Anwesenden aller Religionen und keiner Religion habe ich bis heute im Ohr: Propheten und Engel verpflichten uns, aber sie unterstützen uns auch. Mögen sie uns die Kraft dazu geben, unserer Verantwortung gerecht zu werden, die da lautet: Sei ein Mensch! 🙏🙌🪽
Danke für Deine Beiträge auch zu diesem Blog& Schana Tova, liebe @Elisabeth K.