Die Demografie der russischen Armee – Warum die Ukraine-Invasion von Wladimir Putin scheitert

Schon Ende Februar wagte ich eine öffentliche Prognose auf Basis der Ressourcenfluch-These: Wladimir Putin kann die Ukraine zerstören, aber nicht besiegen – er wird 2023 nicht mehr Präsident der “Russichen Föderation” sein.

Twitter-Prognose auf Basis der Rentierstaatstheorie / der Ressourcenfluch-Theorie vom 27.02.2022 mit Link zu “Natur des Glaubens”. Screenshot: Michael Blume

Wie kam ich zu dieser Annahme?

Leserinnen und Leser meiner Bücher und/oder dieses Blogs werden die beiden Forschungsschwerpunkte Ressourcenfluch und Religionsdemografie bereits kennen: 1. Autoritäre Staaten, die sich durch den Verkauf von Erdöl und Erdgas finanzieren, eskalieren autoritär und korrupt. 2. Autoritäre Staaten stürzen mangels moderner Familien- und Religionspolitik auch in die demografische Traditionalismusfalle: Patriarchale Familienstrukturen, abstürzende Geburtenraten.

Die autoritäre und patriarchale Sackgasse von vordemokratischen (“Rentier-“)Staaten unter dem Ressourcenfluch. Schaubild: Michael Blume

Russland unter Putin bildet dafür (wie ich bereits in “Öl- und Glaubenskriege” von 2015 schrieb) geradezu ein Paradebeispiel: Anstatt gemeinsam mit progressiven Kirchen und Religionsgemeinschaften das Land zu modernisieren, verbündete er sich mit dem christlich-dualistischen Patriarch Kyrill I., der die Vorherrschaft seiner Kirche gegenüber Patriarch Bartholomäus und Papst Franziskus auch mit Verschwörungsmythen und Gewalt durchsetzen wollte. Ein digital gestreamtes Gespräch darüber mit dem kirchenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Christian Gehring, betitelte eine Zeitung entsprechend mit “Putin, der Patriarch und die Moderne“.

Eine lesenswerte Zeitungs-Zusammenfassung unseres Gesprächs durch Peter Schwarz. Screenshot mfG: Michael Blume 

Eine direkte Folge der demografische Traditionalismusfalle (vgl. auch Iran, Südkorea oder Japan) ist die schnell schrumpfende Zahl junger Russinnen und Russen. Sowohl den Niedergang der Geburtenraten wie auch die häufige Abwanderung in den Westen konnten sich Putin und Kyrill aber nicht als Folge ihrer eigenen Handlungen erklären – sondern nur als “Verschwörung des Westens”, der mit “Verführung” und “Gay-Paraden” arbeite. In dieser verschwörungsmythologischen, dualistischen Freund-Feind-Logik “ist” die zunehmend demokratische Ukraine ein existentielles Problem – nicht nur, weil sie in die EU und NATO strebt, sondern weil sie (trotz ebenfalls niedriger Geburtenraten) gegenüber Russland und Belarus demokratisch aufblühte.

Die Bodentruppen der russischen Armee bestehen heute immer weniger aus ethnischen Russen, sondern aus nicht selten muslimischen Rekruten aus Provinzen wie Dagestan, aus tschetschenischen “Verbündeten” – und geplant ist sogar die Anwerbung syrischer Söldner. Ich weiß, das klingt verrückt, ist aber völlige Rentierstaaten-Logik: Auch Öl- und Gasfirmen stellen oft lieber leichter zu kontrollierende, ausländische Gastarbeiter an, als die eigene Bevölkerung zu bilden und sich deren Forderungen auszusetzen. Die Widerstände etwa im russischen Geheimdienst gegen den von Putin angeordneten Krieg erklären sich auch aus dieser Konkurrenz.

Und selbst wenn er wollte: Im eigenen Land findet Putin kaum noch willige Rekruten – alle ethnisch russischen Regionen implodieren mangels Kindern und die Menschen ziehen gen Westen. Die Bevölkerung der russischen Föderation schrumpft Jahr für Jahr mit wachsender Geschwindigkeit. Und die Söhne reicherer Russen entziehen sich ebenso dem Militärdienst wie Donald Trump als reicher “Draft Dodger” noch als US-Präsident den Vietnam-Veteranen und Senator John McCain verhöhnte. Oligarchen und erst Recht deren “rich kids” wollen keine Kriege, sondern Geschäfte machen und ihren Wohlstand genießen. Die sog. Jugendbauch-(engl. Youth Bulge-)These behauptet sogar grundsätzlich, dass Eroberungszüge ohne “überzählige” Söhne kaum zu gewinnen sind.

Spannende Beobachtungen und Daten zu Russland bietet der Twitter-Account @Kamilkazani, dessen Betreiber nach eigenen Angaben eine “gute” Moskauer Schule besucht habe. Screenshot: Michael Blume

Nochmal: Auch die Ukraine schrumpfte, hatte sich aber als Nicht-Rentier-Staat unter anderem durch den Export von Getreide und Weizen auf dem Weg in die demokratische Moderne gemacht. Hinter den viel belachten Bildern von ukrainischen Bauern, die mit ihren Traktoren russische Panzer abschleppen, steckt eine tiefe Botschaft: Hier steuerzahlende Produzenten, die mit Stolz und Mut samt ihres gewählten und tapferen Präsidenten Wolodomir Selenskyi ihr eigenes Land verteidigen – dort von den eigenen Eliten verachtete, “russisch” gepresste Soldaten und gedungene Söldner, die in eine aussichtslose Lage entsandt wurden.

Kein Wunder also, dass Franz Feyder von der Stuttgarter Zeitung in der heutigen Ausgabe bereits 27 (!) getötete, russische Kommandeure zählte: Um den Zerfall der russischen Armee aufzuhalten, müssen die russischen Offiziere selbst in die vorderen Linien – und werden inmitten unwilliger Truppen zu Zielen. 

Freunde von “Forrest Gump” mögen sich hier an die Filmfigur Lieutenant Dan Taylor (“Lutenant Dan”) erinnert fühlen, der ebenfalls meint, an der Seite seiner vor allem armen, hispanischen und schwarzen Truppen in Vietnam sterben zu müssen – wo eine Heimatverteidigung eine Supermacht in die Knie zwang. Auch Afghanistan wurde zum Debakel sowohl der Sowjetunion wie der NATO.

Kurz: Wenn ich mir persönlich auch eine deutlich stärkere Unterstützung des Westens – und konkret Deutschlands – für die Ukraine wünschen würde, so sehe ich keine realistische Möglichkeit, wie der dualistisch-verschwörungsgläubige Wladimir Putin noch die demokratisch-monistische Ukraine beherrschen könnte. Seine irre, tyrannophile und auch antisemitische Fantasie von Millionen Ukrainer:innen, die ihm als “Befreier” von einer “Nazi-Verschwörung” feiern würden, zerplatzt. Er kann immer noch furchtbare Zerstörungen anrichten, doch ich prognostiziere aus rentierstaatlichen und demografischen Gründen weiterhin, dass der Zerfall der russischen Armee kaum mehr aufzuhalten ist. 

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft & promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger & christlich-islamischer Familienvater, Buchautor, u.a. "Islam in der Krise" (2017), "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019) u.v.m. Hat auch in Krisenregionen manches erlebt und überlebt, Beauftragter der Landesregierung BW gg. Antisemitismus. Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren als „teilnehmender Beobachter“, um Digitalisierung zu erforschen, Religionswissenschaft leichter zugänglich und niedrigschwelliger diskutierbar zu machen.

26 Kommentare

  1. Danke für den Artikel. Es mach mich aber trotzdem traurig, daß hier Menschen vor allem Zivilisten für unrealistische Machtphantasien sterben müssen. Und hoffe, daß da Sterben ein schnelles Ende hat.

    Gruß
    Rudi Knoth

    • Da sind wir mal ganz einer Meinung, lieber @Rudi Knoth.

      Tatsächlich habe ich diesen Blogpost recht spontan verfasst, nachdem mich eine “Kapitulationsaufforderung” von Herrn Precht im Podcast mit Herrn Lanz sehr geärgert hat. Es ist wirklich unglaublich, auf welchem antiwsetlichen und tyrannophilen Niveau Sicherheits- und Energiepolitik in Deutschland teilweise noch immer diskutiert werden…

      • @Michael Blume: Ein SPON-Artikel dazu ist Deutsche Forderungen an die Ukraine: Hört auf mit dem Kapitulationsgerede

        Richard David Precht wuchs (gemäss Wikipedia) in einem linksgerichteten Milieu auf, in dem es auch eine gewisse Bewunderung für die DDR und den sowjetischen Realsozialismus gab, was sich auch in seinem Buch „Lenin kam nur bis Lüdenscheid – Meine kleine deutsche Revolution“ widerspiegelt. Wirklich revidiert hat Richard David Precht sein grundsätzlich positives Bild des Ostens und der Sowjetunion nie.

        Damit gehört Richard David Precht für mich zu einer Gruppe von Leuten, die ich als Altlinke bezeichnen möchte und die nicht selten die Sowjetunion und seinen Nachfolgestaat Russland überschätzen und schön reden. Überschätzen, was ihre Stärke angeht und schön reden, was die guten Seiten dieses Systems angeht. Weil Richard David Precht die militärische Stärke von Russland massiv überschätzt, deshalb riet er der Ukraine zur Kapitulation, denn nach seiner Einschätzung ist es für Russland ein Leichtes die Ukraine zu „zerquetschen“.

        Mir scheint, Richard David Precht hat (immer noch) ein ziemlich falsches Bild von Russland und seiner angeblichen Stärke und er passt damit in das von mir. vermutete Schema, dass nur Wenige die Überzeugungen ihrer Jugend völlig revidieren.

        • Danke, @Martin Holzherr.

          Ja, unverantwortliches „Kapitulationsgerede“ auch von Richard David Precht trifft es gut. Ich halte das nicht nur für philosophisch falsch, sondern auch für politikwissenschaftlich und militärisch uninformiert. Die Ukraine steht als wehrhafte Demokratie m.E. vor einem Sieg.

          Das Precht-Zitat, auf das ich reagierte:
          „Natürlich hat die Ukraine das Recht auf Selbstverteidigung, aber auch die Pflicht zur Klugheit, einzusehen, wann man sich ergeben muss.“

          Ich hatte mir erlaubt, dazu zu twittern:
          „Natürlich hat der #Precht ein Recht aufs Schwadronieren, aber auch die Pflicht zur #Klugheit, einzusehen, wann aus Philosophie tyrannophiles #Putin-Geschwurbel wird.“ #Freiheit #Würde #Selbstbestimmung vs. #Tyrannophilie #Westplaining #StandWithUkraine🇺🇦

        • Von Precht kommt stets Quatsch, wenn er nicht über sein eigentliches Thema Philosophie spricht oder schreibt. Er sieht hervorragend aus und hat keine Angst vor steilen Thesen, darum ist er für Medien relevant.

          Im Grunde ist er ein Symptom des deutschen Mediensystems.

  2. Ich schaue zwar nicht in die Glaskugel, Herr Blume, aber ihre Rentierstaatentheorie sollten sie mal Herrn Habeck erklären der gerade in Katar ein Geschäft mit einen solchen Staat machen will. Katar ist ja nun nicht unbedingt ein Musterbeispiel für Demokratie , was aber westlichen Demokratien noch nie gestört hat wenn sie mit solchen Geschäften machen können.(Siehe Rüstungsgeschäfte). Hyper Moral ist also kein Kriterium für Beziehungen zwischen Staaten sondern allein der Ausgleich von Interessen bzw. Machtinteressen ( Henry Kissinger, Egon Bahr ,H. Schmidt etc.). So wird die USA ein großes Interesse daran haben das mit Russland einem möglicher Gegner geschwächt aus diesem Krieg hervorgeht und das Westeuropa dann bei ihnen Waffen kauft , während Russland in Asien mit China und anderen Staaten neue Allianzen gegen dieses Europa, was mal gerade so noch 5 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht, schmiedet.
    Chinas Wirtschaftskraft und Russlands Bodenschätze kann Europa wohl nur etwas kompensieren in dem man mit ihren Rentierstaaten, siehe Habeck, mehr
    Geschäfte macht ,egal ob diese, wie Katar, die Taliban und Iran unterstützen oder von Menschenrechten nichts halten…

    • Mir scheint, lieber @Golzower, dass Herr Habeck (mindestens die Grundzüge von) Ressourcenfluch und Rentierstaatstheorie längst verstanden hat und eben gerade keine “Hypermoral”, sondern realistische Auswege sucht. Dass der Ausbau erneuerbarer Energien und der Rückbau der energie- und futtermittelintensiven Massentierhaltung gerade auch in Deutschland viel zu langsam vorangeschritten ist, kann ich ihm ja nicht vorwerfen. Mir liegt es völlig fern, jedes Mitglied der Bundesregierung bewerten oder gar verteidigen zu wollen – aber Herrn Habeck nehme ich eine große Ernsthaftigkeit plus Realismus gerade auch in energiepolitischen Fragen (bisher) ab.

  3. Ein paar Empfehlungen für Interessierte:

    Der im Bild zitierte Kamil Galeev bietet eine Serie von Tweets, die in großen Bögen die Hintergründe der Russischen Entwicklung (soziologisch, historisch, demographisch, wirtschaftlich, geographisch,….) darlegen. Der Inhalt ist solide, man kann sich schnell einlesen. Besonders die Breite der untersuchten Perspektiven/Faktoren ist sehr hilfreich. Gelegentlich scheint eine Spracherkennung im Ringen mit einem Akzent unterlegen zu sein, auch ist der Tonfall manchmal etwas flapsig (“not gonna happen”) — nicht davon abschrecken lassen!
    https://twitter.com/kamilkazani/

    Die Twitter-Threads will er auf seinem Substack in Langform bereitstellen, aber das hinkt den Tweets weit hinterher.
    https://kamilkazani.substack.com/
    Der erste dort gepostete Text is wieder zu “coming soon” zurückgestuft, (wird gerade überarbeitet?); “This is Why is Russia get so big?” ist jetzt nur auf der Profilseite gelistet, aber nicht mehr lesbar. => Bei Interesse Bookmark setzen oder Seite überwachen lassen.
    https://substack.com/profile/444880-kamilkazani

    MB, das/die “Narodnost” hat einige interessante historische Parallelen zur jetzigen Situation und könnte für Sie interessant sein (wenn es denn keine athenotrope Eule ist): https://en.wikipedia.org/wiki/Orthodoxy,_Autocracy,_and_Nationality

    Und, für LeserInnen die mehr verstehen wollen als die Nachrichten (das ist jetzt komplett off-topic; MB, ich bin einverstanden wenn Sie dies als zu sachfremd streichen!): Mit die besten für Laien noch verständliche militärstrategische Analysen bietet Jomini Of The West; dort gibt es täglich exzellente Karten.
    https://twitter.com/JominiW

  4. @Hauptartikel

    „…dass Eroberungszüge ohne “überzählige” Söhne kaum zu gewinnen sind. „

    Das sind ja nun in der Tat gute Nachrichten. Auch die Bundeswehr muss nicht über einen Bewerberansturm klagen, wenn es Russland da noch schwerer hat, umso besser. Wenn nicht nur teure Waffen wegen der hohen Kosten gerne vermieden werden, sondern auch richtige Schwierigkeiten bestehen, Rekruten zu finden, die dann auch noch was taugen, dann mag sich so manches Staatswesen eher zu einer friedlichen Strategie entscheiden. Wenn eben militärische Schlagkraft wirklich teuer ist, und dann auch am Personalmangel leidet, dass die sündhaft teuren Waffen nicht richtig bedient werden können.

    „Autoritäre Staaten stürzen mangels moderner Familien- und Religionspolitik auch die demografische Traditionalismusfalle: Patriarchale Familienstrukturen, abstürzende Geburtenraten.„

    Das ist interessant. Ich dachte, je religiöser, desto mehr Kinder. Das bezieht sich aber offenbar nur im Vergleich innerhalb eines Staatswesens, wenn der ganze Staat religiöser ist, dann hat das keinen Einfluss. Hier kommt es offenbar darauf an, wie praktikabel es ist, Kinder groß zu ziehen. Das braucht Geld und Zeit. Wenn das eine oder das andere oder beides fehlt, nützt auch Religiosität nichts mehr.

    Ein Kindermangel ist zwar in Maßen mit Blick auf die Weltbevölkerung sogar immer noch zu begrüßen, aber zu viel davon muss auch nicht sein. Deswegen: mehr Geld für Erziehende, immerhin ist Kinder großziehen auch eine gemeinschaftliche Aufgabe, und mehr und unkomplizierte wie verlässliche Betreuungsangebote für alle, die zu wenig Zeit haben. Genau so müsste sich der Kindermangel reduzieren lassen.

    Ein großes Problem dabei: wenn wir jetzt mit mehr Kinderkriegen anfangen würden, käme noch Mehrarbeit auf uns zu, und der positive Effekt auf dem Arbeitsmarkt käme erst in 20 bis 25 Jahren. Bis dahin hätten wir ja nur noch mehr Arbeitskräftemangel, und ganz akut die Versuchung, noch mehr Migranten als ohnehin einzuladen.

    Als einzige Lösung erscheint mir hier, wirklich den eigenen Konsum und auch den Exportüberschuss abzubauen. Nur dann haben wir überhaupt genug Luft, uns wieder mehr Kinder zu leisten.

    • Danke, @Tobias Jeckenburger. Ihre Kommentare zeigen, wie man mit Blogposts kritisch-konstruktiv umgehen kann, anstatt ihnen nur Geschwurbel entgegen zu setzen.

      Daher lese ich Sie immer wieder gerne und ziehe weitere Anregungen daraus.

  5. Ich glaube, mit Ihrem dualistischen Gut-Böse-Denken bezüglich Monisten und Dualisten machen Sie sich ein paar Sachen zu einfach.

    Bei der Rentiertheorie muss ich an Adolf mit seiner Nationalsozialistischen Deutschen Ölquellenpartei denken… Die aufgeklärten Absolutisten taten ja sehr viel fürs Volk, muss man ihnen lassen. Ihre Renten-Ölquelle hieß Pump und Raub an Juden, das Gegenfinanzierungsprojekt hieß Zweiter Weltkrieg, die Ölquelle noch mehr Raub, der hätte dann auch die Ölquellen des Kaukasus eingebracht. Heute hat nur Putin die Mittel für ähnliche Wirtschaftskonzepte, für Kaczynski und Orban heißen die Ölquellen klauen und verkaufen, was nicht niet- und nagelfest ist, außerdem EU. Gegenfinanziert wird es vorläufig, indem man die Beute in Köfferchen stopft, damit man schnell abhauen kann, wenn’s schlimm wird und es ansonsten dem Westen überlässt, dafür zu sorgen, dass das nicht so bald passiert. Wo auch immer sie landen, sie werden Putin, Erdogan, Xi und Trump so richtig beneiden, die in der geopolitischen Position sind, auf Kriegsbeute zu setzen.

    Seien Sie nicht so dualistisch, was die Ukraine betrifft. Die lupenreinen Demokraten waren mit Hitler verbündet, gewannen dank Stalin, haben einen bestialischen Völkermord an den Polen verübt und sind total stolz drauf. Was für die AfD wenigstens ein Vogelschiss ist, ist für die Ukrainer ein glorreicher Teil ihrer Geschichte. Stellen Sie sich vor, Sie sind Auschwitz-Überlebender in Israel und müssen mit einem Nazi-Deutschland leben, das den Krieg nicht ganz so hoch verloren hat: Es durfte Warschau und Krakau behalten, an jeder Ecke steht ein Hitler-Denkmal, die Waffen-SS wird als Helden verehrt, jedes Schulbuch trieft vom völkischen Denken, der Holocaust gilt als gerechtfertigte Verteidigung gegen jüdische Unterdrückung und der Scholz beendet jede seiner Ansprachen mit „Sieg Heil!“ Dann können Sie erahnen, wie es den Überlebenden aus Wolhynien geht, wenn Sie ihnen die Ukraine als Bollwerk gegen den Faschismus verkaufen. Der polnische Zwergputin hat den Völkermord zum typisch rechten Opferkult ausgebaut, um seine Macht darauf zu stützen, plötzlich ist alles nicht so wichtig, wenn er sich mit der Oligarchenmarionette in Kiew fotografieren lassen kann. Glauben Sie etwa, dem geht es um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte?

    Ich bin Polen und der Ukraine eng verbunden, sehr an Versöhnung und Vergangenheitsbewältigung interessiert und gerade deshalb kommt mir das Kotzen, wenn ich mir die Faschisierung ansehe. Kommt Ihnen das bekannt vor? Von vielen Deutschen, auch deutschen Juden, in den Dreißigern?

    Ähnliche Entwicklungen wie in Russland gibt’s auch in Polen: Auch da haut jeder, der kann, nach Westen ab, während das Land von einem Kleptokraten-Klüngel aus Kirche und PiS ausgeplündert wird. Natürlich möchten sie die Beute lieber für sich behalten, als ihre Anhänger damit bei Laune zu halten, also erkaufen sie sich mit den Extrawürsten bloß Ruhe, damit sie die Verfassung kastrieren können und nicht mehr durch Zuckerbrot regieren müssen, sondern Putin-style durch Peitsche.

    Das Faschismus-Gefälle von Ost nach West hat wirtschaftliche Gründe: Die Wohlstandsflut, die Osteuropa aufbauen sollte, wird zur Ebbe, der Wohlstand versickert in kleinen Pfützen (wenn Geld nach oben fällt, hängen wir alle kopfüber von der Erdkugel): Weicht von den Schwachen zu den Starken. In den Staaten heißt das, in Richtung eines kleinen Kreises von Kaziken und Oligarchen, in internationalen Maßstäben, eben zurück zur westlichen Quelle. Die Faschisierung ist in Russland und Weißrussland am stärksten fortgeschritten, in der Ukraine waren die Oligarchen stärker als die Kaziken, doch auch sie regieren mithilfe faschistoider Parteien. Der Rest Osteuropas befindet sich in verschiedenen Stadien und Varianten der Putinisierung, und auch im Westen werden die Symptome stärker.

    Demokratie heißt, man regiert per Zuckerbrot, denn es reicht für alle. Diktatur heißt, das Zuckerbrot ist alle, es reicht nur für eine Minderheit, und wenn das Brot alle ist, darf das Volk halt Werte fressen – religiöse, ideologische, nationale Worthülsen. Falls sie einem im Hals stecken bleiben, werden sie mit der Peitsche eingehämmert. Die Weltwirtschaft geht flöten, also werden alle Staaten faschistisch. Alles ganz einfach und selbstverständlich, wenn man so darüber nachdenkt. Vielleicht werden wir im Westen einen Faschismus bekommen, der ganz viel von Menschenrechten und Demokratie faselt, doch auch das werden dann nur noch Worthülsen sein. Alternativ wäre auch möglich, dass wir, nach osteuropäischem Vorbild, in viele kleine Russlands zerfallen, die dann vom großen Russland – oder sonst jemandem – verschlungen werden, als wohlverdiente Strafe für hirnverbrannte Zwergstaaterei. Passiert in der Ukraine ja gerade: Die Katze frisst eine Maus, die sich für eine Katze hielt, und von solchen Mäusen wimmelt Europa.

    Dass man die Armen verheizt, wenn sie gerade billig zu haben sind, ist nichts Neues. Wir verheizen ja auch die Ukrainer für die Demokratie, und werden in unserer typisch europäischen Weisheit belämmert aus der Wäsche gucken, wenn wir feststellen, dass wir dadurch nur den europäischen Faschismus gestärkt haben. Reiche Völker bezahlen Söldner, arme Völker werden Söldner, nur wer einen Überschuss billiger Armer im eigenen Land hat, schickt eigene Soldaten: So kann man sie profitabel entsorgen, statt dass sie zuhause soziale Unruhe stiften.

    Auch die US-Armeen werden von Schwarzen, Latinos und White Trash dominiert. Auch ihnen wurde in Vietnam, Irak, Afghanistan gesagt, der Feind wäre schwach und sie würden mit offenen Armen empfangen. Auch die Amis benutzen Söldner und bescheißen sie um den Lohn. Auch die Franzosen haben eine Fremdenlegion.

    Putin ist als Führer eindeutig ein Versager: Wer Russland hat und draus nicht mehr macht, als ein Nordkorea mit Tiefkühlsahara, dem wird auch die Ukraine nichts nützen. Großer Harem, keine Kinder, auch der Raub sämtlicher Sabinerinnen hilft nicht gegen Impotenz. Doch er macht die Armen der Welt zu Soldaten und schickt sie zum Plündern gegen die Reichen. Die Amerikaner und Islamisten machen es ihm gleich. Die Faschisten Osteuropas züchten sich geistig minderbemitteltes Kanonenfutter heran, das sich prima dazu eignet, als Söldner vermittelt zu werden – recht bald werden ukrainische Söldner viel Geld nach Hause schicken können. Die Reichen ziehen sich global auf ihre Festungen zurück, um sie herum greifen alle zu den Waffen. Nennt man Krieg. Geht halt etwas langsamer, wenn’s ein Weltkrieg werden soll.

    Die Wirtschaft gebiert den Zeitgeist. Der Zeitgeist befiehlt, wir folgen. Ob wir es wollen oder nicht, ob wir es wissen oder nicht. Jetzt wissen Sie’s. Und werden darauf pfeifen, bis Ihnen die Kugeln um die Ohren pfeifen, oder? Ist zumindest immer so gewesen, als ich den Leuten zu verklickern versucht habe, was sie da eigentlich treiben – immer, wenn das Selbstverständliche passiert ist, taten sie total überrascht. Tja, was soll’s, im Fernsehen läuft nix Gescheites, also tippe ich weiter. Auch wenn’s inzwischen sogar mich selbst langweilt.

  6. Lassen sie doch bitte den politisch-korrekten Unsinn:Die Ukraine wurde neoliberal-globalistisch ausgeplündert. Die gegenwärtige Regierung kam durch US-unterstützten illegalen Putsch an die Macht. Und Russland hat Rohstoffe UND Schwerindustrie und Landwirtschaft und kann mit China und Japan und Indien und Iran und Brasilien und den Koreas kooperieren.

    [Links zu dubiosen Seiten entfernt, M.B.]

    • Nein, lieber @Holger Jahndel – ich werde sicher nicht aufhören, Ihren antiwestlichen und antisemitischen Verschwörungsmythen immer wieder Aufklärung und wissenschaftliche Erkenntnisse entgegen zu setzen. Die Ukraine wurde weder “neoliberal-globalistisch ausgeplündert” noch in eine westlich-jüdische Weltverschwörung geputscht, sondern machte sich selbst auf den schweren Weg in eine Demokratie, samt der demokratischen Wahl eines bemerkenswerten Präsidenten. Ich mache mir keine Illusionen, noch alle verbohrten Verschwörungsgläubigen erreichen zu können – aber habe die Hoffnung, dass sich mittelfristig die Menschen vor pathologischem Dualismus und Verschwörungsmythen schützen lassen.

  7. Können sie die Aussage belegen: “Die Bodentruppen der russischen Armee bestehen heute immer weniger aus ethnischen Russen” … die Frage ist, ob die Minderheiten eine signifikante Rolle spielen.

    Lt. Volkszählung besteht Russland aus über 20 Ethnien, Russen stellen 80% und dann kommen Tataren mit ca. 4% – der Rest hat Werte um 1% und weniger.

    Wenn die russische Armee gemäß dieser Verteilung zu 20% oder 22% aus den ethnischen Minderheiten besteht, sollte keine wesentliche Rolle spielen.

    Die Behauptung “Patriarchale Familienstrukturen, abstürzende Geburtenraten. ” kann man einfach mit Saudi Arabien widerlegen: 1980 bei ca, 10 Millionen, aktuell ca. 35 Millionen.

    Falsifikation: In der Wissenschaft genügt ja ein Fall 🙂 wo eine Theorie nicht funktioniert.

    • Lieber @Graf Cagliastro,

      ja, der o.g. Twitter-Account verwies beispielsweise auf verfügbare Namenslisten von „russischen“ Verwundeten und Gefallenen, in denen muslimische Namen häufig, bisweilen sogar mehrheitlich auftauchten. Der Einsatz einer – inzwischen vernichteten – tschetschenischen Spezialeinheit und die Anwerbung syrischer Söldner durch Russland sind ja sogar offiziell.

      Offiziellen Angaben des sowjetischen bzw. später russischen Staates rate ich mit gebotener Skepsis zu begegnen. Womöglich werden wir erst nach dem Zusammenbruch des Systems Putin realistischere Einschätzungen z.B. auch der Covid19-Toten bekommen.

    • Anders, @Peter Müller: In einer freiheitlichen Gesellschaft sollen Kinder in verschiedenen Familienformen begrüßt und gefördert, aber nicht erzwungen werden. Sexismus, LGBTQ-Feindlichkeit und demografische Traditionalismusfalle gehen regelmäßig Hand in Hand, auch in Russland 🇷🇺.

  8. Die vorstehenden sehr interesanten Kommentare zeigen, dass Alles, wirklich ALLES in heftiger Bewegung ist. Ich vergleiche alle Geschehnisse insgesamt als Lastenverteilung auf einer übergroßen Apotheker-Waage. Auf einer Seite 1 kg Edelsteine, auf der anderen das 1 kg-Stück knorriger Eichenwurz. Es nützt nichts, auf einer Seite etwas Weißgold hinzuzugeben – auf der anderen Seite kommt schnell etwas Rotgold hinzu. Während sich die Goldseite als das Bessere wähnt, übt sich die Rumpelstielchenseite in allgemein ungemütlichen Verhaltensweisen, rutscht gerne etwas zur Goldseite, um sich zu nehmen, was Rumpelstielchen haßt. Die Goldies versuchen, die Rumpels mit schönen Reden zum Besseren zu bewegen, was dort aber nicht gut ankommt; warum nicht ? Weil sich die Rumpis an erfahrenen Kritiken schärfen, um weiter so überleben zu können wie bisher ! Und die Apotherwaage ? Steht allfällig auf einer schiefen Ebene ! Das nennt sich neuerdings Klima-Eskalation und Koninentalplatten-Verschiebungen.

  9. Ein Kind ist schließlich “Klimakiller Nummer 1” und schädlicher als 24 Autos! @Peter Müller Ich schäme mich für meine >48 Autos!
    Ihr Beitrag hat mir die Augen geöffnet und künftig werde ich kinderlose FahrerInnen eines Porsches Cayenne als zumindest SymphatisantInnen von FFF achten!
    [Sarkasmus off]
    Als Kind von Eltern, die nicht nur die Heimat, sondern dazu jeweils einen Arm für Führer, Volk und Vaterland verloren haben, verfolge ich das Geschehen in … mir fällt nichts dazu ein. Zwei, drei Generationen von Ukrainern werden an diesem Krieg noch leiden, selbst wenn alle materiellen Schäden behoben wären.
    Ich habe als Kind und Jugendlicher halb Europa (als Musiker) kennen lernen dürfen, in der Regel in Gastfamilien und habe mir nicht vorstellen können, dass wir wieder aufeinander einschlagen. Als Erwachsener die baltischen Länd bereist und gelernt, welche kulturellen Verbindungen es gab und welche Gräueltaten von uns begangen wurden. Ausnahmslos wurde ich überall freundlich aufgenommen, je östlicher, je größer die Gastfreundschaft. Ich habe mich nicht nur einmal gefragt, ob ich meine Vorratskammer für Fremde plündern würde. Die Balten und Polen taten es.
    Lange Rede, … Was wir uns zur Ukraine geleistet haben (keine Waffen in Krisengebiete, dann 5.000 Helme), ich schäme mich für unsere PolitikerInnen.

  10. @Michael Artikel bei chrismon

    „Solange wir selber fossile Rohstoffe verfeuern, finanzieren wir die autoritären Strukturen. Ein bisschen Entwicklungshilfe ändert daran nichts.“

    Es braucht aber noch mehr Zutaten als nur ein Ende der fossilen Brennstoffe, um in den jetzt armen Ländern vernünftige Verhältnisse zu bekommen. Das ist vielleicht wie bei den Nährstoffen, die das Pflanzenwachstum bestimmen: Der Nährstoff der am knappsten ist, begrenzt und bestimmt damit das Wachstum.

    Als weitere Voraussetzungen gelten wohl Bildung, eine Kompensation des technischen Vorsprungs der Industrieländer, die Qualität der Infrastruktur und letztlich sogar die geografische Lage.

    Man kann innerhalb Europas ganz gut beobachten, dass es zu den Rändern hin wirtschaftlich nicht so gut läuft, und ganz in der Mitte am besten. Letztlich spielt sogar die Arbeitsmoral und die Ehrlichkeit der Menschen eine Rolle.

    Politische Verhältnisse wie Rechtsstaatlichkeit, Gewerbefreiheit und Meinungsfreiheit können dann dazu kommen, und dann ein florierendes Leben weiter etablieren.

    „Das Gegenmodell zum Rentierstaat ist die dezentral organisierte und global vernetzte Energiedemokratie.“

    Insbesondere bräuchten wir selber dann keine Energierohstoffe mehr, und hätten im Gegenzug auch viel weniger Export nötig. Das könnte dann sogar zu einem Nachlassen des bundesdeutschen Arbeitsstresses führen, wir hätten dann mehr Luft für mehr eigenen Nachwuchs und weniger Bedarf an immer neuen Migranten.

    Gleichzeitig könnte ein reichlich reduziertes Exportvolumen auch dazu führen, dass wir unseren technischen Vorsprung mit den Armen Ländern teilen könnten.

    Ganz nebenbei kann die Energiewende den armen Ländern eine kostengünstige Stromversorgung bescheren, und dann zusammen mit den digitalen Möglichkeiten eine globale Bildungsoffensive starten, die dann eine nachhaltige und flächendeckende Entwicklung möglich macht.

    In welcher Position man jetzt das autoritäre China einordnen kann, ist gar nicht so einfach. Die sind kein Rentierstaat, haben eine gewissen Rechtssicherheit und auch eine gewisse Gewerbefreiheit. Zumindest hat China aber genug Pluspunkte gesammelt, dass die Wirtschaft nicht nur gut läuft, sondern dass man wohl tatsächlich dabei ist, unseren technischen Vorsprung aufzuholen.

    Mag sein dass die Unfreiheit dort doch noch langfristige Probleme mit sich bringt, auf jeden Fall hoffe ich hier aber auf eine belebende Systemkonkurrenz. Mit wirksamer Entwicklungshilfe konnte der Westen wohl in 70 Jahren nicht wirklich überzeugen. Wenn China etwa in Afrika wirkliche Entwicklungshilfe leistet, um dort die Landwirtschaftliche Produktion richtig in Schwung zu bringen, um dann Lebensmittel von dort zu importieren, dann kann das eine Entwicklung vor Ort fördern.

    Und wenn China den armen Ländern ihre Überwachungstechnik anbietet, kann uns das motivieren, eben ein freies Internet anzubieten, und vor allem auch die Grundlage dafür mitzuliefern, nämlich eine verlässliche Stromversorgung.

    Wenn man sich dann in den heißen Ländern Klimaanlagen leisten kann, wäre der Klimawandel dort schon zur Hälfte entschärft. Und die befürchteten Massenmigrationen würden ausbleiben. Solange man dann auch in Pakistan trotz Megahitze noch wohnen und in klimatisierten Innenräumen arbeiten kann, muss man nicht flüchten. Auch wenn klimabedingt lokale Landwirtschaft schwierig wird, wäre es einfacher, Lebensmittel zu importieren als selber das Land zu verlassen und seine Heimat und die erarbeiteten Immobilien zurückzulassen.

    Voraussetzung für den Import von Nahrungsmitteln ist natürlich eine hinreichende globale Produktion. Aber selbst wenn es damit eng wird, hilft eine Migration nicht wirklich. Was zu wenig ist, fehlt dann sowieso. Fleischreduktion kann helfen, aber auch technische Innovationen, vor allem wenn die Menschen verbreitet Kaufkraft haben.

  11. Nur ergänzend zur Zielfrage wie hier gemeinter russischer Aggression hat unser Dr. Thomas Grüter an anderer Stelle wie folgt webverweisen können :

    -> https://mid.ru/ru/foreign_policy/rso/nato/1790818

    -> https://mid.ru/ru/foreign_policy/rso/nato/1790803


    Es erfolgte keine Reaktion, keine Diskussion in “westlichen” Gefilden, die anders als die Ablehnung meinten.
    Realpolitisch wäre aus Sicht nicht weniger die Verhandlung angestrebt gewesen.


    Bei sozusagen evolutionsbiologischer Argumentation, es wird hier womöglich u.a. auch Gunnar Heinsohn gefolgt, wäre Dr. Webbaer ein wenig vorsichtig.

    Es darf hier mit der sog. Macht des Faktischen verglichen werden,
    auch das römische Reich bestand lange Zeit ohne vielen Römern,
    seine Dominanz hatte insofern einen anderen Grund.
    (Dass es dennoch “gescheitert”, ersetzt worden ist, hatte andere Gründe als diejenigen der Fertilität (der hier verwendete Code ist : ‘Demographie’).)

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer

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