Erkundung von Erdbebengebieten mit LiDAR

Erdbeben stellen eine der wohl gefährlichsten Ausprägungen unseres aktiven Planeten dar. Sicher, große Vulkanausbrüche können auch ganze Landschaften verändern, und manche machen sie auch für die großen Aussterbewellen der Erdgeschichte zumindest mitverantwortlich. Aber diese Ereignisse sind zum Glück sehr selten, und auch kleinere Vulkanausbrüche lassen sich mittlerweile relativ gut vorhersagen. Erdbeben dagegen sind, trotz aller wissenschaftlichen Fortschritte und so mancher anders lautender Behauptungen, nach wie vor nicht mit präziser Sicherheit vorherzusagen. Als einziges lassen sich die aktiven Störungen überwachen und eine annähernde Wahrscheinlichkeit für deren erneutes Aktiv werden aussagen. Eines der Hilfsmittel, um Störungen und die Auswirkungen von Erdbeben in der Landschaft zu erforschen ist LiDAR, eine dem RADAR verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Sarah Robinson und Andrew Whitesides haben mit Unterstützung des SCEC (Southern California Earthquake Center) einen informativen Film über den Einsatz von LiDAR bei der Erforschung von Erdbeben produziert.

Gunnar Ries studierte in Hamburg Mineralogie und promovierte dort am Geologisch-Paläontologischen Institut und Museum über das Verwitterungsverhalten ostafrikanischer Karbonatite. Er arbeitet bei der CRB Analyse Service GmbH in Hardegsen. Hier geäußerte Meinungen sind meine eigenen

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