Studienkredit in Niederlanden endgültig vom Tisch

Konservativ-liberales Projekt gescheitert. Finanzielle Nachteile für weniger wohlhabende Menschen bleiben.

Als man Informationstechnologie im Deutschen noch gängig als “EDV” bezeichnete (elektronische Datenverarbeitung), gab es diesen Witz: Computer sind dazu da, Probleme zu lösen, die wir ohne sie gar nicht hätten.

Analog dazu könnte man einmal über diese Alternative nachdenken: Politiker sind dazu da, Probleme zu lösen, die wir ohne sie gar nicht hätten. Rein markttechnisch gedacht ist es freilich ein Erfolgsrezept, wenn man mit seiner Arbeit dafür sorgt, dass es in Zukunft noch mehr Arbeit für einen gibt. Oder mit anderen Worten: wenn man mit jeder “Lösung” drei neue Probleme erzeugt.

Das jahrelange Hin und Her über die Studienförderung ist hierfür ein gutes Beispiel. In den Niederlanden gab es seit den 1980ern eine Basisförderung (“basisbeurs”), abhängig von der Wohnsituation. 2015 waren das monatlich rund 100 Euro für Studierende (und auch bestimmte Auszubildende), die bei den Eltern wohnten. Bei einer eigenen Wohnung waren es knapp 290 Euro monatlich.

Wer innerhalb von zehn Jahren seine Ausbildung abschloss, bekam den Gesamtbetrag geschenkt. Ansonsten wurde dieser in einen sozial verträglichen Kredit umgewandelt. Studierende aus Elternhäusern mit geringeren finanziellen Mitteln konnten noch einmal bis zu rund 265 Euro monatlich beantragen (“aanvullende beurs”).

Hohe Kosten

Wer die Mietpreise und Lebenserhaltungskosten in europäischen Großstädten kennt, wo es die meisten und größten Hochschulen gibt, der weiß, dass man mit monatlich maximal 550 Euro nicht weit kommt. Dazu kamen, wohlgemerkt, noch Studiengebühren in Höhe von jährlich knapp 2.000 Euro. Momentan gewährt die Regierung darauf 50% Corona-Abschlag. Ab 2022 werden es 2.209 Euro sein.

Studierende mussten also schon unter dem alten System mit hoher Wahrscheinlichkeit nebenbei arbeiten, wenn ihre Eltern sie nicht ausreichend fördern konnten oder wollten. 2015 wurde dieses Modell dann aber schrittweise durch einen Studienkredit ersetzt. Bis 2017 gab es noch eine Übergangsregel.

Zurzeit können sich Studierende monatlich bis zu rund 510 Euro vom Staat leihen. Wenn die Eltern nicht viel verdienen, kann man sich zusätzlich bis zu rund 410 Euro leihen. Diesen Teil braucht man nicht zurückzubezahlen, wenn man innerhalb von zehn Jahren das Studium beendet. Dazu kann man noch rund 180 Euro im Monat (zurzeit, wegen des Rabatts, nur rund 90 Euro) zur Zahlung der Studiengebühren bekommen.

Kurzum, wer zwischen drei bis vier Jahren studiert und das mit einem Kredit finanziert (oder finanzieren muss), steigt leicht mit 20.000 bis 30.000 Euro Schulden in den Arbeitsmarkt ein.

Zwar ist die Verzinsung “sozial verträglich” und aufgrund der niedrigen Leitzinsen zurzeit bei 0,0 Prozent. Viele Studierende stressen und verängstigen die hohen Schulden aber. Manche schauen darum erst gar nicht nach, wie hoch sie inzwischen verschuldet sind.

Folgeproblem am Wohnungsmarkt

Nun muss man wissen, dass in den Niederlanden Eigentumswohnungen sehr viel verbreiteter sind. Deren Abzahlung über in der Regel 30 Jahre wird vom Finanzamt unterstützt. So können auch Menschen mit niedrigem Einkommen über viele Jahre hinweg ein Vermögen aufbauen. Oder konnten?

Die Immobilienpreise sind nämlich auch in den Niederlanden erheblich gestiegen. In vielen Städten haben sie sich in den letzten zehn Jahren sogar verdoppelt. Gerade für Einsteiger und Menschen mit niedrigem Einkommen sind die Wohnungen daher nicht mehr finanzierbar. Dann bleiben zum Wohnen über ein Punktesystem vergebene Sozialwohnungen, auf die man in vielen Städten jahrelang warten müsste, oder der freie Markt mit horrenden Preisen.

Bei der Finanzierung einer Eigentumswohnung wird ein Studienkredit negativ angerechnet. Die Chancen auf eine bessere Wohnung – dann übrigens oft mit niedrigeren monatlichen Kosten als beim Mieten! – und einen langjährigen Vermögensaufbau nehmen dann noch einmal weiter ab.

Vorteile für Wohlhabende

Im Gegensatz dazu nehmen Studierende aus vermögenden Verhältnissen mit ausgeprägtem “unternehmerischem Selbst” den Studienkredit auf – und investieren das Geld (Aktien, Kryptowerte?) oder sparen es für die spätere Eigentumswohnung.

Der Staat erlaubt wohlhabenden Eltern zudem steuerfreie Schenkungen an ihre Kinder in Höhe von zurzeit rund 105.000 Euro beim Kauf einer Wohnung. Das “Kind” darf dafür aber nicht älter als 40 Jahre sein (einschließlich dem 40. Geburtstag) – oder, man höre und staune, hat einen Lebenspartner in diesem Alter. “Suche jemanden unter 40 für steuerfreie Schenkung”, schreibt dann vielleicht ein 60-Jähriger auf einer Partnerbörse.

Wie man es auch dreht und wendet, das System scheint die Ärmeren zu benachteiligen und die Reicheren zu bevorteilen: Wer sich sein Studium nicht privat finanzieren lassen kann, müsste in Zeiten höherer Zinsen härter arbeiten. Doch auch bei der heutigen Nullzinspolitik stressen die hohen Schulden Studierende aus weniger vermögenden Familien – und sorgen nachweislich zu Nachteilen beim Wohnen.

Für Kinder aus wohlhabenderen Verhältnissen ist das natürlich praktisch: Beim Bieten für die Traumwohnung hat man weniger Konkurrenz. Und die zukünftigen Nachbarn wird es vielleicht auch freuen, keine “armen Leute” in der Gegend wohnen zu haben. Wobei das dann schon bedeuten würde, Menschen mit Durchschnittseinkommen, Stichwort Gentrifizierung. Und wenn das alles noch nicht ausreicht, dürfen die Eltern steuerfrei nachhelfen.

Ergebnis von Mark Ruttes Politik

Dazu muss man wissen, dass die VVD-Partei unter Premierminister Mark Rutte seit 2010 die Regierung anführt. Diese Partei (“Volkspartij voor Vrijheid en Democratie”) kann man sich wie eine Mischung aus FDP und CDU vorstellen – und ist eher als Partei der Besserverdienenden bekannt.

Ruttes Kabinett ist seit bald einem Jahr – wegen eines Rassismusskandals, der, wen überrascht es, wieder vor allem ärmeren Menschen schadete – nur noch geschäftsführend in Amt. Die derzeitige Regierungsbildung ist die längste der niederländischen Geschichte. Im September erfuhr die VVD dann im Parlament eine herbe Schlappe, als alle anderen Parteien für die Abschaffung der Studienkredite stimmten.

Die Bildungspolitik war einer der größten Streitpunkte bei den zähen Koalitionsverhandlungen. Am 15. Dezember stellten die vier Parteien VVD, D66, CDA und ChristenUnie nun endlich ihren Koalitionsvertrag vor. Um die Studierenden zu kompensieren, die von 2015 bis 2022 unter den Studienkrediten litten, soll der Staat jetzt 1 Milliarde zuschießen.

Lösung schwierig

Doch so einfach ist das nicht. Laut der landesweiten Studierendengewerkschaft (LSVb) geht es um rund 817.000 Betroffene, laut dem Bildungsministerium gar um bis zu 1,1 Millionen. Nachdem man denen bereits einen Bildungsgutschein in Höhe von 2.000 Euro zukommen ließ, wären 1 Milliarde also rund 1.000 Euro pro Person. Das sind bei 20.000 bis 30.000 Euro Schulden nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Zudem fühlen sich jetzt Studierende benachteiligt, die sich ihr Studium mit zwei bis drei Nebenjobs finanziert haben. Sie erfahren es als Strafe dafür, dass sie in der Vergangenheit keine Schulden gemacht haben.

Wenn es nach der Studierendengewerkschaft geht, soll die 2015 abgeschaffte Basisförderung rückwirkend ausgezahlt werden. Das wären, gerechnet über vier Jahre Studienzeit, rund 13.000 Euro. Das liegt in der Summe aber weit über der Milliarde, die jetzt im Koalitionsvertrag aufgenommen ist.

Im Endergebnis sind die konservativ-liberalen Pläne zur weiteren Kapitalisierung des Bildungssystems in den Niederlanden gescheitert. Die Lösung des Problems wird die Politik aber weiter beschäftigen. Bis auf Weiteres haben Menschen aus weniger wohlhabenden Umständen Nachteile – und bekommen Menschen aus reicheren Verhältnissen vom Staat Geldgeschenke und Puffer für ein besseres Leben.

Aus wirtschaftsliberalen Kreisen wird gerne angemerkt, ein Studium sei eine Investition in die Zukunft. Das stimmt. Insofern kann die Aufnahme des Studienkredits immer noch rational sein, um spätere eine bessere Arbeit zu finden. Das gilt dann aber vor allem für “marktnahe” Studiengänge.

Ob immer mehr Menschen lernen sollen, was “der Markt” will, und ob das zu einer besseren Gesellschaft und Welt führt, sei den Leserinnen und Lesern zur Diskussion gestellt.

Hinweis: Dieser Beitrag erscheint auch auf Telepolis. Titelgrafik: nikolayhg auf Pixabay.

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www.schleim.info

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9 Kommentare

  1. Zitat: “ Ob immer mehr Menschen lernen sollen, was “der Markt” will, und ob das zu einer besseren Gesellschaft und Welt führt, sei den Leserinnen und Lesern zur Diskussion gestellt.“
    Wer etwas studiert, das (Zitat) „der Markt nicht will“, der findet womöglich keinen Job – mindestens nicht im Bereich, den er studiert hat. Das wäre selbst dann ein Problem, wenn es keinen Markt gäbe.

    Es gibt aber tatsächlich Studien- und Berufswünsche unabhängig von der Nachfrage. Gerade Frauen belegen gerne Studienrichtungen mit geringerer Aussicht auf offene Stellen. STEM-Berufe etwa sind nachgefragt, werden aber von Frauen trotz jahrelangen Bemühungen aus dem STEM-Bereich immer noch selten gewählt.

  2. @Holzherr: Arbeit

    Ja – lassen wir nur das Geld weiter die Welt regieren, möglichst viele Menschen in Lohn und Brot bringen, damit noch mehr Ressourcen und Lebewesen ausgebeutet, die Welt noch mehr zerstört wird, damit so wenig wie möglich Menschen Zeit zum wirklichen Reflektieren haben – bis es irgendwann keine lebbare Welt mehr gibt, jedenfalls nicht für Menschen.

    Die Hauptprofiteure dieser Lage werden dann garantiert keine Verantwortung übernehmen, sondern zusammen mit “Techno King” Elon Musk auf den Mars fliegen, als Eintrittskarte gelten genügend Bitcoin, und dort beginnt das Spiel dann wieder von vorne.

  3. @Stephan Schleim: Viele der Arbeiten/Berufe bei denen es einen hohen Bedarf gibt und damit viele offenen Stellen sind nicht besonders beliebt und haben auch wenig Prestige. Ich denke da an die Pflegeberufe mit einem Krankenhaus, Altersheim oder Pflegeheim als Arbeitsgeber.
    Gemäss Anteile des ausländischen und schweizerischen Spitalpersonals, 2019 gilt:

    Fast jede dritte Erwerbsperson in Spitälern und Kliniken, nämlich 33%, ist ausländischer Nationalität. Diese Quote ist deutlich höher als der Anteil ausländischer Beschäftigter in der Gesamtwirtschaft. Der Ausländeranteil ist beim Spitalpersonal über die Jahre relativ stabil geblieben; er betrug bereits in den 1990er Jahren rund 30%.

    Am höchsten ist der Ausländeranteil bei den Ärzten mit 45%. Beim Pflegepersonal haben 33% eine ausländische Nationalität. Gross sind die Unterschiede in den Regionen. In der Westschweiz und im Tessin beträgt der Ausländeranteil des Spitalpersonals jeweils über 40%. Am tiefsten ist er in der Zentralschweiz mit 23% und im Espace Mittelland mit 25%.

    Der Bedarf an Pflegepersonal nimmt dauernd zu. Irgendwann werden wohl nur noch Pflegeroboter die Arbeit bewältigen können.

    Vermutung: Die Studium- und Berufswahl dient heute der Selbstfindung, dem Wunsch in der Gesellschaft eine bestimmte Position einzunehmen. Damit aber „verwaisen“ ganze Berufsgruppen. Nur noch Ausländer/Migranten können die verwaisten Bereiche abdecken und verhindern, dass alles zusammenbricht.

  4. @Holzherr: Pflege vs STEM

    Irgendwie scheinen Sie sich selbst zu wiedersprechen: Der Arbeitsmarkt will Menschen in STEM-Berufen, doch die Gesellschaft braucht Pflegerinnen und Pfleger?!

    Übrigens: Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen in der Schweiz ist, doch das Gesundheitswesen in Deutschland ist meines Wissens im Wesentlichen beitragsfinanziert und nicht kapitalgedeckt. Das heißt: Arbeitnehmer und Firmen müssen einen Mehrwert erwirtschaften, um die Beiträge hierfür bezahlen zu können, sonst können am Ende auch Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen nicht mehr flächendeckend finanziert werden.

    P.S. Dass auch heute noch Mädchen/Frauen eher “etwas mit Menschen” und Jungen/Männer eher “etwas mit Maschinen” machen möchten, hatte ich, meiner Erinnerung nach, hier beschrieben: Wie Deutschland bei PISA auf Platz 1 kommen könnte. Aber die Gleichstellungspolitik will ja alles gleichmachen.

    P.P.S. Dass Gesundheit und Pflege ohne Einwanderung noch schwerer aufrechtzuerhalten sind, darin stimmen wir überein. Dass z.B. viele Einwanderinnen aus Osteuropa schwarz und damit unter Tarifvertrag angestellt werden, wird unter der Hand wahrscheinlich sogar toleriert, weil der Sektor sonst gar nicht mehr bezahlbar wäre.

  5. Studienkredite sind sinnhaft, in einigen demokratischen Ländern üblich, in der BRD gab es sogar zeitweise Geld geschenkt für Studierende (substantiviertes PPA) oder Studenten (substantiviertes PPA), bis dann der “Dicke” in den Achtzigern auf Kredit umgestellt hat, was auch “noch ging”.
    Es soll Mindervermögenden ein Studium, gerne auf Kreditbasis, der Staat darf hier unter die Arme fassen, ermöglicht werden; “nebenbei arbeiten” wirkt in puncto Studienerfolg nicht selten prohibitiv.

    Kleiner Gag noch hierzu :

    Als man Informationstechnologie im Deutschen noch gängig als “EDV” bezeichnete (elektronische Datenverarbeitung), gab es diesen Witz: Computer sind dazu da, Probleme zu lösen, die wir ohne sie gar nicht hätten. [Artikeltext]

    Die IT ist nicht (!) dafür da Probleme zu lösen, sondern sie unterstützt Prozesse, die im kaufmännischen Bereich erdacht worden sind, bestmöglich oder so gut sie kann.
    Es ist nie so, dass IT dem Kaufmann (oder anderen Anwender bzw. Anforderer) besondere Probleme bereitet, aus sich heraus, sondern es ist so, dass die besondere Effizienz von IT den Kaufmann (oder anderen Anwender) selbst überlasten kann, könnte und nicht selten auch tut.
    Insofern gibt es (manchmal) leider ein (sozusagen zentrales) Missverständnis zwischen den kaufmännischen Ebenen und denen der IT samt Personal.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer

  6. @Stephan Schleim (Zitat): Dass z.B. viele Einwanderinnen aus Osteuropa schwarz und damit unter Tarifvertrag angestellt werden, wird unter der Hand wahrscheinlich sogar toleriert, weil der Sektor sonst gar nicht mehr bezahlbar wäre.
    Ja, da stimme ich ihnen zu.

    Der Arbeitsmarkt will beides: Menschen in STEM-Berufen, weil Deutschland ja ein Industrieland bleiben soll und Menschen in Pflegeberufen, weil unter anderem die Bevölkerung altert. Doch beides (STEM-Berufe und Pflegeberufe) ist anscheinend nicht besonders attraktiv. Viele Berufseinsteiger entscheiden sich für etwas anderes.

  7. Bonuskommentar hierzu :

    Ob immer mehr Menschen lernen sollen, was “der Markt” will, und ob das zu einer besseren Gesellschaft und Welt führt, sei den Leserinnen und Lesern zur Diskussion gestellt. [Artikeltext]

    Das Studium ist kein Selbstzweck, der Lernende der hier gemeinten Bildungsstätten ist dort nicht, um sich selbst zu befriedigen.
    Er ist bspw. dort nicht gefordert, gefördert auch, um bspw. ganz abwegige Probleme der Mathematik zu bearbeiten oder gar anti-gesellschaftlich, dem Wesen der Liberalen Demokratie widersprechend zu lernen, kollektivistisch oder gar relativistisch / nihilistisch.
    Wobei die Geisteswissenschaften schon ganz iO sind bzw. sein könnten, anthropologischer und historisierender Einblick kann nie schaden, die Philosophie bspw. ist sicherlich nicht nur aus diesseitiger Sicht eine “feine Sache”.

    Grundsätzlich hat sich der Lernende an Gegebenheiten zu orientieren, am Sachnahen, der szientifischen Methode, die exoterisch, vs. esoterisch, ist folgend, sicherlich meint allgemeine Kooperation ein Forum, einen Markt.

    Es geht auch ohne Studium, Dr. W kennt einige, die direkt nach der Schule in die Wirtschaft gegangen sind, Spezialisten oder “Chef”-Typen geworden sind, dann auch Generalisten genannt, die sich hier einige Zeit gespart haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer

  8. Dr. Webbaer
    Ein Rückblick nutzt oft, wenn es um Bewertung geht. Hat EDV die Arbeit erleichtert ?
    Nein, hat sie nicht. Der Papierverbrauch ist sogar gestiegen, weil jeder zu jedem etwas zum Abheften haben will. Was dann nicht gelesen wird.

    Hat EDV die Anzahl der Arbeitsplätze verringert, das hat sie aber erst im Zusammenspiel mit Onlinebearbeitung. Hat EDV die Verwaltung preisgünstiger gemacht ? Das können Sie selbst besser beantworten.

    Fazit: Für homeoffice ist EDV unverzichtbar, was da noch auf uns zukommt, wir wissen es nicht.

  9. IT hat mit seinen kleinen Anwendungen Prozesse der Wirtschaft bestmöglich unterstützen können, darauf kann sich vielleicht geeinigt werden, Kommentatorenfreund ‘hwied’.

    Es ist auch so, dass das papierlose Büro keine Utopie mehr ist, sondern implementiert werden konnte, die körperlichen Akten, die notwendigen, bspw. Verträge mit Unterschriften und so, können in Wirtschaftsunternehmen gezielt ausgelagert werden, der “Schreibtischtäter”, der Sachbearbeiter oder Kaufmann kann dann in den elektronischen Datenmengen wühlen, wie ein Meerschweinchen sozusagen und hat kaum mehr mit Papier zu tun.
    Papier ist ja sozusagen nicht der beste Datenträger.

    Der Schreiber dieser Zeilen war vor langer Zeit mal so freundlich bei derartiger Implementierung anzuleiten, sog. DMSe meinend, auch Nachrichtensysteme wie bspw. E-Mail.

    Die Arbeit der Arbeitnehmer ist so allerdings nicht leichter geworden, es ist nicht so, dass IT mit ihren kleinen Anwendungen Probleme, die auf kaufmännischer Seite entstehen, löst, die Ideen müssen immer von der operativ tätigen Seite kommen.


    Ansonsten sieht Dr. Webbaer jetzt keinen direkten Zusammenhang zum dankenswerterweise bereit gestellten Artikelthema, außer vielleicht, dass Bildung gut ist und Kredite für Bildung möglich sein sollten.
    Es geht nichts über qualifizierte Arbeitskraft, dies ist ja auch im Geisteswissenschaftlichen so; Dr. W will sich an dieser Stelle nicht an den hiesigen werten Inhaltegeber sonderlich heranwanzen, dem er weiterhin viel Erfolg wünscht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer (und im Abgang noch : Ja, “IT” hat die Verwaltung sozusagen deutlichst kostengünstiger gemacht, erst sog. Home-Office ermöglicht)

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