ADHS-Diagnosen: Versechsfachung bei jungen Frauen, Verdreifachung bei den Männern

Seit der COVID-Pandemie explodieren die psychiatrischen Diagnosen förmlich

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) galt lange Zeit als Problem der Kindheit und Jugend. Man dachte insbesondere an zappelnde, laute, herumspringende, anderen ins Wort fallende, kurzum: störende Jungen. Das beschreibt einen von zwei Haupttypen des Störungsbilds, bei dem Impulsivität im Vordergrund steht. Daneben gibt es aber auch die träumerische, vergessliche, eher abwesende Variante. Diese wird vor allem bei Mädchen diagnostiziert.

Tatsächlich gab es bei ADHS immer einen großen Geschlechtsunterschied: Jungen bekamen die Diagnose in etwa dreimal so häufig wie Mädchen. Das wollte man genetisch erklären – bisher ohne Erfolg. Wahrscheinlich liegt es aber vor allem daran, dass der impulsive, bei den Jungen häufigere Typ andere sehr viel mehr stört als die unaufmerksame, bei den Mädchen häufiger vorkommende Variante.

Geschlechtsunterschiede

Allgemein gilt: Jungen und Männer externalisieren Probleme eher, werden verhaltensauffällig, mitunter störend, aggressiv, konsumieren mehr Alkohol und andere Drogen und tun überhaupt mehr riskante und/oder verbotene Dinge. Letzteres sieht man schließlich in der Geschlechtsverteilung in den Gefängnissen, wo fast nur Männer eingesperrt sind. Mädchen und Frauen neigen demgegenüber dazu, Probleme zu internalisieren: Sie werden häufiger still, ziehen sich zurück, geben sich selbst die Schuld oder essen nicht mehr. Angst- und Gefühlsstörungen beziehungsweise Depressionen bekommen sie zwei- bis dreimal so häufig diagnostiziert, Essstörungen sogar vier- bis achtmal so oft.

Ob diese Geschlechtsunterschiede eher biologischer Natur oder gesellschaftlich geprägt sind, ist Stoff für endlose Diskussionen. Wahrscheinlich stimmt beides: Es gibt körperliche, hormonal geprägte Unterschiede, die durch gesellschaftliche Vorstellung von typischen Frauen- und Männerbildern verstärkt werden.

Schon die feministische Philosophin Simone de Beauvoir (1908-1986) leitete hieraus eine interessante Erklärung für die Entstehung des Patriarchats ab: Ab der Bronzezeit, also ab ca. dem 3. Jahrtausend v.u.Z. konnten die körperlich meist stärkeren Männer die neuen und tödlicheren, aber auch schweren Waffen besser führen. Im Gegenzug für den Schutz der Gruppe nach innen und Überfälle anderer im Außen erwarteten sie bestimmte Privilegien.

Noch in der Geburtsstunde der Demokratie, der griechischen Polis, waren die bürgerlichen Privilegien an das Einstehen für die Gesellschaft auf dem Schlachtfeld gebunden. Man könnte dieses Denken ins 21. Jahrhundert und zum Beispiel die Kriegsfront in der Ukraine übertragen. Aber bleiben wir beim Thema ADHS.

Häufigkeit von ADHS

ADHS gilt zwar auch heute noch als neuronale Entwicklungsstörung, also als ein Problem primär der Kindheit und Jugend. Fachleute zerbrachen sich aber lange den Kopf darüber, was beim Übergang ins Erwachsenenalter mit den Symptomen passiert. In etwa seit der Jahrtausendwende gilt als Konsens, dass bei rund der Hälfte der Betroffenen die Probleme im Sinne einer psychologisch-psychiatrischen Störung bleiben. Dabei soll aber die Hyperaktivität beziehungsweise Impulsivität in den Hintergrund treten.

Tatsächlich steht im offiziellen Konsenspapier der Weltvereinigung für ADHS (hier auch in deutscher Übersetzung verfügbar), dass die Störung bei rund 6 Prozent der Minderjährigen und 2,5 Prozent der Erwachsenen vorkomme (Faraone et al., 2021). Dort werden aber auch Studien zitiert, die wichtige gesellschaftliche Fragen aufwerfen: So gibt es zum Beispiel Untersuchungen aus den USA, die bei schwarzen Minderjährigen eine Prävalenz von satten 14 Prozent fanden, also rund doppelt so viel wie im Bevölkerungsdurchschnitt (Cénat et al., 2021).

Man sollte nicht die alten Fehler der Psychiatrie wiederholen, solche Unterschiede genetisch-rassistisch zu erklären. Vielmehr vermute ich hier den Ausdruck von sozialer Benachteiligung: Dass Schwarze und andere nicht-weiße Gruppen in den USA (und nicht nur dort) im Durchschnitt weniger wohlhabend sind und häufiger unter schlechteren Bedingungen leben, ist bekannt.

Die Forscherinnen und Forscher ziehen allerdings andere Schlüsse aus ihren Daten. Weil Schwarze ein höheres Risiko für ADHS hätten, müsse man bei ihnen noch intensiver nach der Störung suchen. Wenn daraus mal keine sich selbst erfüllende Prophezeiung wird?

“… die Ergebnisse dieser systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse legen nahe, dass Schwarze ein höheres Risiko für eine ADHS-Diagnose aufweisen als die US-amerikanische Allgemeinbevölkerung. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, die ADHS-Diagnostik und -Überwachung bei Schwarzen unterschiedlicher sozialer Herkunft zu intensivieren.” (Cénat et al., 2021, S. 21)

Soziale Aspekte

Im Gegenzug für eine ADHS-Diagnose kriegen Kinder und Jugendliche wegen Gesetzen gegen Benachteiligung mitunter mehr Betreuung oder Zeit zum Absolvieren von Tests; und die Erziehungsberechtigten vielleicht einen Zuschlag für Sozialleistungen oder Kindergeld. Man kann auch in Deutschland mit so einer Diagnose einen Schwerbehindertenausweis beantragen – und sich dann mit den Behörden über den Grad der Behinderung streiten. Anleitungen dafür finden sich im Netz.

Frappierend ist auch der für viele Länder bestätigte Befund, dass in Schulklassen die jüngsten Kinder am häufigsten eine ADHS-Diagnose und eine Medikamentenverschreibung für Stimulanzien wie Methylphenidat (z.B. in Ritalin) erhalten. Das kann man anhand der Stichtage für die Einschulung nachvollziehen: Wenn ein Kind kurz davor Geburtstag hat, wird es immer zu den Jüngsten der Klasse gehören; ist der Geburtstag aber kurz nach dem Stichtag, wird es ein Jahr später eingeschult – und dann unter den Ältesten sein. Laut einer großen Meta-Analyse ist die Wahrscheinlichkeit für die Jüngsten, die Diagnose zu bekommen, sogar um ganze 34 Prozent höher (Caye et al., 2020).

In Deutschland lässt sich dieser Einschulungseffekt besonders gut Untersuchen, da die 16 Bundesländer unterschiedliche Stichtage zwischen dem 30. Juni bis 30. September verwenden. Auf einer Abbildung aus dem Versorgungsatlas (nach unten scrollen) sieht man ganz klar: Je jünger ein Kind in seinem Jahrgang ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer ADHS-Diagnose.

Dieser Befund missfällt natürlich denen, die die Störung am liebsten als genetisch beziehungsweise neuronal bedingt darstellen. Denn der Einschulungseffekt lässt nach meiner Interpretation keine andere Erklärung zu, als dass – zumindest bei einem nicht zu vernachlässigenden Teil der Kinder – hier schlicht Kindlichkeit als psychologisch-psychiatrisches Problem klassifiziert wird. Würden diese Kinder ein Jahr später eingeschult, bekämen sie die Diagnose nicht.

Deswegen sollte man das Kind nicht mit dem Bad ausschütten: Dass manche schwerste und behandlungsbedürftige Aufmerksamkeitsprobleme haben, bestreitet niemand. Heinrich Hoffmanns (1809-1894) “Zappelphilipp” kann man aber nicht als Beleg für die Echtheit der Störung anführen, da die Symptome nicht passen (Lange et al., 2010).

Erwachsenen-ADHS

Halten wir fest: ADHS ist heute eine verbreitete psychologisch-psychiatrische Störung. Obwohl sie als neuronale Entwicklungsstörung gilt, gibt es keinen Blut-, Gen- oder Gehirntest, wie es die Forschung der biologischen Psychiatrie seit über 200 Jahren verspricht. Das gilt übrigens für alle Störungsbilder – schließt aber nicht aus, dass in Einzelfällen zum Beispiel eine Schilddrüsenfehlfunktion zu einer depressiven Verstimmung führen kann. Darum sind körperliche Untersuchungen bei ernsten und anhaltenden psychischen Problemen angeraten.

Das heißt, ADHS wird nach wie vor in einem diagnostischen Gespräch festgestellt. Neben der Beurteilung des Aufmerksamkeitsdefizits oder der Impulsivität schreibt die Definition als Entwicklungsstörung vor, dass die Probleme schon in Kindheit oder Jugend vorgelegen haben müssen. Bei Erwachsenen kann das in der Praxis über Gespräche oder Fragebögen von Eltern, Geschwistern, Freunden oder anderen früheren Bezugspersonen erhoben werden.

Dumm nur, dass die Nachfrage nach der Diagnostik in Deutschland inzwischen so hoch ist, dass man als gesetzlich Versicherter mit einer Wartezeit von vielen Monaten bis wenigen Jahren rechnen muss. Dank Marktwirtschaft und Konkurrenzprinzip nutzen manche Praxen die Gelegenheit, das als Dienstleistung für Selbstzahler anzubieten. Wer es sich leisten kann, bezahlt am Ende oft so um die 500 Euro dafür. Am Rande: Durch diese gewinnmaximierende Verschiebung werden Wartezeiten für gesetzlich Versicherte natürlich höher.

Eine psychotherapeutische Praxis bietet eine ADHS-Voruntersuchung zum Preis von 143 Euro an. Dafür winken “potenzielle rechtliche und finanzielle Vorteile”. Die gesamte Diagnostik wird aber erst einmal mehr kosten. Quelle: Bildzitat nach Originalvorlage

Wie haben sich nun die tatsächlichen Diagnosezahlen entwickelt, nach so viel Aufmerksamkeit für ADHS in der Gesellschaft, in den klassischen und (a)sozialen Medien? Im Deutschen Ärzteblatt ist dazu eine brandneue Auswertung erschienen.

Vervielfachung

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Maria Ivanova vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Berlin haben dafür die Daten von 17 kassenärztlichen Vereinigungen erhalten. Bei den Männern verdoppelten bis vervierfachten sich die ADHS-Diagnosen im Vergleich von vor und nach der Pandemie.

Je nach Altersgruppe stieg die Häufigkeit der Diagnosen bei den Männern im Vergleich von 2015 (hellgrau) bis 2024 (dunkelgrau) um den Faktor zwei bis vier. Während ADHS früher ein Störungsbild Minderjähriger, dann junger Erwachsener war, lassen sich inzwischen auch mehr Menschen in den 40ern und 50ern entsprechend diagnostizieren, wenn auch insgesamt noch auf einem niedrigeren Niveau. Datenquelle: Ivanova et al., 2025

Bei den Frauen war der Anstieg im selben Zeitraum noch größer.

Je nach Altersgruppe stieg die Häufigkeit der Diagnosen bei den Frauen im Vergleich von 2015 (grau) bis 2024 (schwarz) um den Faktor drei bis sechs. Datenquelle: Ivanova et al., 2025

Ich spreche hier von “vor und nach der Pandemie”. Der Übersichtlichkeit halber habe ich den Start- und Endpunkt der Auswertung miteinander verglichen. Wer mag, kann auf der Originalabbildung selbst nachvollziehen, dass sich in den Jahren 2015 bis 2020 wenig tat. Mitunter gab es sogar kleine Rückgänge. Der starke Anstieg spielte sich danach, in der Zeit von 2021 bis 2024 ab.

Das führte zu einer interessanten Veränderung im Geschlechtsvergleich.

Erwachsenen-ADHS ist nun keine typisch männliche Störung mehr. Durch den besonders starken Anstieg der Diagnosen bei den Frauen in den Jahren 2021 bis 2024 gibt es nun kaum noch einen Geschlechtsunterschied. Ab 45 Jahren wird die Störung nun sogar etwas häufiger bei den Frauen (hellgrau) als bei den Männern (dunkelgrau) diagnostiziert. Datenquelle: Ivanova et al., 2025

Ausblick

Wie auch bei anderen psychologisch-psychiatrischen Störungen, stiegen die Diagnosen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung in den letzten Jahren stark an. Ein besonders auffälliger Trend entstand in der COVID-Pandemie bei den Erwachsenen: In nur wenigen Jahren verdoppelte bis versechsfachte sich die Häufigkeit der ADHS-Diagnosen, insbesondere bei den Frauen. Dadurch sind die Geschlechtsunterschiede bei den Erwachsenen nun verschwunden.

Verschiedene Lager bieten für diese Vorgänge unterschiedliche Deutungen an: Führende Psychiater meinen, man diagnostiziere inzwischen besser, habe die Störungen früher also übersehen – diese Sichtweise übernehmen oft auch die Patientinnen und Patienten, die sich mit der Diagnose identifizieren. Von gesellschaftskritischer Seite heißt es hingegen, durch Trends in den Medien, heute verstärkt durch Influencer, komme es zu “Mode-Diagnosen”. Oder die Pandemie habe die Menschen so gestresst, dass sie vermehrt psychische Probleme bekamen.

Im zweiten Teil werden wir dies näher diskutieren.

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Literatur

  • Caye, A., Petresco, S., de Barros, A. J. D., Bressan, R. A., Gadelha, A., Goncalves, H., … & Rohde, L. A. (2020). Relative age and attention-deficit/hyperactivity disorder: data from three epidemiological cohorts and a meta-analysis. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 59(8), 990-997.
  • Cénat, J. M., Blais-Rochette, C., Morse, C., Vandette, M. P., Noorishad, P. G., Kogan, C., … & Labelle, P. R. (2021). Prevalence and risk factors associated with attention-deficit/hyperactivity disorder among US black individuals: a systematic review and meta-analysis. JAMA Psychiatry, 78(1), 21-28.
  • Faraone, S. V., Banaschewski, T., Coghill, D., Zheng, Y., Biederman, J., Bellgrove, M. A., … & Wang, Y. (2021). The world federation of ADHD international consensus statement: 208 evidence-based conclusions about the disorder. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 128, 789-818.
  • Ivanova, M, Holstiege, J, Akmatov, M. K., Müller, D., & Kohring, C. (2025). The incidence of AD(H)D spectrum disorders in adults: An analysis of nationwide claims data of the statutory health insurance system in Germany, 2015–2024. Dtsch Arztebl Int, 122, 697–8.
  • Lange, K. W., Reichl, S., Lange, K. M., Tucha, L., & Tucha, O. (2010). The history of attention deficit hyperactivity disorder. ADHD Attention Deficit and Hyperactivity Disorders, 2(4), 241-255.

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18 Kommentare

  1. Zitat: Führende Psychiater meinen, man diagnostiziere inzwischen besser, habe die Störungen früher also übersehen – diese Sichtweise übernehmen oft auch die Patientinnen und Patienten, die sich mit der Diagnose identifizieren.
    In der Psychiatrie/Psychologie gilt ja allgemein, dass eine psychische Störung/Auffälligkeit in der Regel beim Betroffenen oder/und seinem Umfeld mit einen Leidensdruck verbunden ist. Deshalb gibt es nicht wenig Erwachsene, die die ADHS-Diagnose als quasi erlösend empfinden, denn plötzlich wissen sie, warum sie im Leben immer wieder Schwierigkeiten hatten und haben und sie können sogar darauf hoffen, dass die Diagnose der erste Schritt zu einer Verbesserung ihrer Lebenssituation ist.
    Bei Kindern, die gerade eingeschult werden ist der Leidensdruck dagegen viel häufiger bei den Lehrern zu finden. Lehrer einer früheren Generation hätten einfach von einem schwierigen Kind gesprochen, heutige Lehrer neigen aber eher dazu, ein medizinisches Problem hinter dem auffälligen und störenden Verhalten zu sehen.

    Kurzum: Psychische und sogar psychiatrische Diagnosen hängen bis zu einem gewissen Grade immer davon ab, was überhaupt in der Gesellschaft als verhaltensauffällig gilt, welche Stressoren/Herausforderungen im modernen, heutigen Leben als normal und auszuhalten gelten und sie hängen auch davon ab, ob es überhaupt eine „Therapie“ dafür gibt. Die ADHS-Diagnose wird allein darum heute bei Schulkindern häufiger gestellt, weil die, die sie stellen und stellen lassen (z.B. Eltern, Lehrer) darauf hoffen, dass eine Therapie die Probleme abstellt.

  2. Eine Macke hat jeder.

    meinte mal einer meiner Lehrer.

    Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.“

    Aldous Huxley
    Wer seinen Lebensunterhalt mit medizinischen Dienstleistungen verdient, wird schon etwas Behandlungsbedürftiges finden.

  3. @Martin Holzherr 16.12. 21:40

    „….welche Stressoren/Herausforderungen im modernen, heutigen Leben als normal und auszuhalten gelten…“

    Das ist aber auch schon speziell für kleine Kinder, täglich stundenlang Frontalunterricht auszuhalten. Offenbar je schlimmer, desto jünger die Kinder bei der Einschulung sind. Vielleicht sollte man gerade in den ersten Grundschuljahren abwechslungsreicher arbeiten können.

    Auch sind derzeit die einen vom Stoff her überfordert, andere aber unterfordert. Gerade in der Grundschule. Vielleicht hilft hier mehr KI-gestützte Gruppenarbeit?

    Und dass das ADHS-Problem bei Erwachsenen abnimmt, mag einfach daran liegen, dass man endlich einen für sich selbst passenden Beruf gefunden hat. Der einen im Idealfall so begeistert, dass man gar nicht so recht merkt, das man arbeitet.

    Da können wohl gar nicht so wenige Grundschulkinder nur von träumen. Selbst wenn sie so viel Frontalunterricht symptomlos aushalten, richtigen Spaß macht das dann noch nicht.

    Vielleicht sind auch einfach nur die Unterrichtszeiten zu lang. Und der Stoff nicht immer nötig bzw. sinnvoll. Und zu wenig individuell. Ich denke mal, es ist eigentlich für jeden eine Quälerei, was zu lernen, was einen überhaupt nicht interessiert.

    Wen das überhaupt nicht stört, der ist mir jetzt verdächtig. Das könnte ja vielleicht eigentlich auch eine Störung sein? Die damit einhergehen kann, dass es eigentlich nichts gibt, was einen wirklich interessiert.

  4. …und wenn es gar keine ‘Krankheit’ ADHS gibt? Wenn das nur die Erfindumg von Profit- orientierten Ärzten/Psychologen/Psychiatern ist?
    Oder nur eine Ausrede, sich nicht an bestimmte Normen zu halten wie Pünktlichkeit, Fleiß, Höflichkeit?

  5. Man kann die Entwicklung auch aus der Rückschau betrachten.
    Was besagt die 42%-Regel für Burnout?
    42 % – so viel Zeit brauchen Ihr Körper und Ihr Gehirn im Ruhezustand. Das sind etwa 10 Stunden von 24 Stunden . Indem wir dem Ruhen Priorität einräumen, können wir unsere Stressbewältigung verbessern, das Burnout-Risiko senken und unser allgemeines Wohlbefinden steigern.09.04.2025″

    Wenn man ADHS als Symptom für eine permanente Überforderung ansieht, dann sind es die Lebensumstände, die falsche Lebensführung, die die Kinder krank macht. Dazu gehören auch die überforderten Eltern.

    ADHS ist keine Krankheit, wer das denkt, der darf sich nicht wundern, wenn die statistischen Zahlen geradezu explodieren. Es ist unsere Gesellschaft mit Handy, Internet und Trallala. Und……..was richten die Bilder von der Ukraine und dem Gazastreifen mit unseren Kindern an ?

  6. Heute wächst alles explosiv – die Welt ist eine Inflationsblase, die funktioniert wie eine Finanzblase. Der Ponzi-Betrug namens Weltwirtschaft ist 500 Jahre gewachsen, also geschieht auch das letzte Plopp in Slow Motion, doch Sie sehen seit Jahrzehnten die Endphase, in der die Investoren gutes Geld dem Schlechten hinterher werfen, um Geschäfte zu retten, die längst gescheitert sind. Wir haben permanenten Lockdown ohne Ausweg, drehen durch in unseren Gummizellen, die Fische zappeln auf dem Trockenen, dadurch betreibt jeder sein Tretmühlchen auch schneller, und die Produktion explodiert, allerdings meist auf Kosten der Qualität, weil jeder sich bemüht, hochqualitativen, hocheffizienten, betriebsblinden und kostengünstigen Bullshit herzustellen, der mit dem Bullshit der anderen vorne und hinten nicht zusammenpasst. Ein ganz normaler Verbrennungsvorgang, der Grund, warum Sie nach jeder großen Anstrengung verschwitzt und kaputt sind, nur das davon haben, was Sie während der Hochleistungsphase geschafft haben, und davon zehren müssen, bis Sie sich erholt haben und wieder die nächste Inflationsblase zünden können.

    Das Spielchen heißt – wer sich selbst am gründlichsten kastriert, darf mit den dicksten Ballons in der Hose protzen. Deswegen ist ja auch Prinzessin Trump der Kapaun di tutti Kapauni geworden und darf uns eine Macho-Männlichkeit diktieren, die man sonst nur von verwöhnten, reichen Teeny-Gören kennt, die in klischeebeladenen Highschool-Komödien dicke Mädels terrorisieren, wofür sie von allem und jeden göttlich verehrt werden, was keine Selbstachtung hat oder einfach nur mal unter ihren Rock will, um sie nach Gebrauch schleunigst wegzuwerfen.

    Der Unterschied zwischen Männlein und Weiblein ist nicht so klar, wie es uns unsere doppelgesichtige Wahrnehmung vorlügt. Die Macht der Männer beruht auf Muskeln, die der Frauen auf Sex, doch das sind nur Werkzeuge – wenn man sich die Algorithmen dahinter ansieht, scheint allein die Machthierarchie des Augenblicks zu bestimmen, wie defensiv oder offensiv wir uns verhalten.

    Männer leben in einer Welt, in der die Hälfte der Bewohner Zwerge sind. Frauen leben in einer Welt, in der die Hälfte der Einwohner Zwerge sind. Die Frauen müssen die Männer überleben, sie verbringen ihr ganzes Leben auf dem Tiananmen-Platz vor der Panzerkolonne. Das macht sie aber auch zu verflucht gefährlichen Partisanen, weswegen auch die Männer auf Zehenspitzen um sie herum schleichen und sich davor fürchten, den Molotow-Cocktail zu entflammen. Wenn man sich allerdings nicht persönlich begegnet, in der Anonymität der Gesellschaft, kann ein offensiver Panzer natürlich mehr reißen als ein defensiver Ninja. Außer, wenn die Primadonnen unter sich sind, da fechten sie die gleichen Zickenkriege aus, wie die PMS-Primadonnen auf den Thronen – ob Sie eine Higschool-Primadonna als Führer verkleiden oder die Wehrmacht als Cheerleader, sobald der Algorithmus die Schlüsselreize sieht, die ihn aktivieren, kommt das Gleiche raus.

    Einem Trump sagt halt keiner, er soll sich einen Tampon rein stopfen, sich mal was Schönes kaufen gehen und sich nicht in ernsthafte Männersachen einmischen, denn in der Machthierarchie sind wir die Possy Speichelleckerinnen und Ja-Sagerinnen, die die Bienenkönigin hinter sich her zieht. Ein Kastrat erfindet das Männlichkeitsideal Kastrat, weil das seine einzige Option ist, und muss die ganze Welt kastrieren, bevor ein Reality Check die Sache per Schwanzvergleich entscheidet – und das ist ja schon in der Ukraine passiert, wo sich der Feigling als Feigling outet, und seine Bücklinge verzweifelt eine Strategie voller Pläne und großer Weisheit daraus zu basteln versuchen.

    Vielleicht sollten wir einfach mal alles in einen Topf schmeißen – die Hysterie der rechtspopulistischen Kastratenoper, die Demenz der Politik, den Anstieg der ADHS und anderer Erkrankungen – und es zu den Inflationserscheinungen mit zählen, zu den Folgen von Stress. Weil die Starken ihren Stress immer auf die Schwachen abwälzen, ist es nur logisch, dass die Schwarzen und die Frauen mehr davon haben. Allerdings brodeln die dann schon, während die Starken noch köcheln, und deswegen verzweifeln die Starken immer mehr, weil ihnen der Dampfkessel, den sie so emsig aufheizen, trotz aller Gewichte auf dem Deckel um die Ohren fliegt.

    Ein Mensch ist intelligent. Viele Menschen sind bestenfalls ein Bakterien-Blob, meistens tote Materie. Im großen Maßstab beherrschen uns die Gesetze der Physik, denn da sind wir blind und taub und die Welt kann alles mit uns machen.

    Ich frage mich immer, wie Corona reinpasst. Es wirkte so sehr wie ein Hormon, etwas, das ein Organismus gezielt aussendet, um sich zu fluten, zu eichen, bestimmte Vorgänge zu aktivieren, zu hemmen oder zu beschleunigen. Natürlich kann ich mir all das vollständig mit Zufällen erklären, aber Schicksal, das sind Zufälle, die in einem Muster gefroren sind, das sich stets wiederholt. Die Menschheit ist Sklave ihrer Gene, in der Wiederholung immer der gleichen Entscheidungen gefangen, die immer die gleichen Zufälle hervorbringen und die Geschichte immer wiederholen, das ist unser Schicksal, der Krug, den wir so lange zum Brunnen tragen, bis er uns dass Rückgrat bricht, denn wann immer er bricht, setzen wir ihn wieder zusammen. Aber wie ist es mit der Welt als Ganzes? Was ist noch Zufall, was ist schon zum Schicksal gefroren? Welche Zahnräder werden durcheinander gewürfelt, welche sind schon fest verbunden?

    ADHS wirkt nicht wie eine Krankheit, sondern wie die Mentalität eines Ifrits, der im Feuer leben muss, im ewigen Chaos. Es gibt keine Vergangenheit und keine Zukunft, nur Veränderung. Man reagiert, man lässt sich ablenken, denn es gibt kein Altes mehr, zu dem man zurückkehren könnte, man denkt nicht an die Zukunft, denn derer sind zu viele, um sie planen oder vorhersehen zu können. Und weil das der Geisteszustand ist, in dem wir längst alle sind – wirkt es so, als würden wir hier nur die Extremfälle diagnostizieren. Und weil die Evolution ja nicht ohne Ironie kann – es sind die Gesündesten von uns, die evolutionär am besten Angepassten an eine Welt, die nur einen Augenblick lang überleben kann.

    Was überlebt das Feuer? Asche im Wind. Rauch, Gas, Licht und Wind. Für Bakterien ist ein Streichholz eine thermonuklerare Explosion, für seine Moleküle eine Nova, für seine Quarks ein Urknall. Irgendwas wird auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigt und sofort abgebremst, neue Dimensionen werden erschlossen und klappen sofort auf unsere vier zusammen, es gibt Schwarze Löcher und Äonen, die in Nanosekunden vergehen. Es gibt sehr viel Schwund und neue Elemente. Wir sind nie aus den ersten Sternen herausgekommen. Der Urknall war nicht, wir sind mittendrin.

    Und wenn die Psychiatrie nur den Moment sieht, den Augenblick, die lokale Lage, die Momentaufnahme von einem, zehn, hundert Jahren – hat sie auch eine erhebliche Aufmerksamkeits-Defizits-Störung. Und wenn man seine Energie auf einen einzigen Punkt konzentriert, nimmt dort die Hitze zu – man wird hyperaktiv. Kann was Gutes sein, kann was Schlechtes sein. Der Hammer ist die Krankheit des Schraubenden und die Gesundheit desjenigen, der einen Nagel einschlagen will. Bevor ich ADHS als Krankheit diagnostiziere, möchte ich wissen – wozu ist es gut? Wann ist es gut? Welche Eigenschaften müssen andere Menschen beitragen, um die Defizite des Probanden derart zu kompensieren, dass aus der Krankheit des Individuums eine Superkraft des Kollektivs wird?

    Vom Standpunkt der Evolution sind Sie dann krank, wenn Ihnen nix weh tut, denn dann hören Sie auf, sich anzupassen. Phasen des Glücks dienen der Erholung, wenn Sie darin verweilen wollen, wirken sie wie eine chronische Erkrankung. Und wenn das Ziel der Therapie eine chronische Erkrankung ist, haben wir ein Problem.

  7. @little Louis: ADHS und Autismus – bzw., wie es heute heißt, Autismus-Spektrum-Störung (ASS) – werden auch so oft zusammen diagnostiziert, dass manche von AuDHS sprechen.

  8. @Holzherr: psychischer Leidensdruck

    Jein. Das stimmt erst einmal auf der formalen Ebene: bei psychologisch-psychiatrischen Störungen muss immer subjektives Leiden bzw. eine Einschränkung im Alltag vorliegen; und sie müssen “klinisch signifikant” sein.

    Man muss schon aber auch berücksichtigen, woher das Leiden bzw. die Einschränkung kommt. Bei den bis in die 1970er (und mancherorts leider bis heute) als “psychisch krank” angesehenen schwulen Männern konnte man mitunter auch Leiden feststellen. Das ergab sich aber aus der gesellschaftlichen Ablehnung.

    Mehr darüber könne Sie bei mir im neuen Buch lesen, Kap. 1 und Teil 1 (Grundlagen).

    Dass Kinder mit ADHS-Symptomen mitunter gar nicht selbst darunter leiden, halte ich hier für eine wichtige Ergänzung.

  9. @uwe: Gesundheit vs. Krankheit

    Danke, gutes Zitat!

    Tatsächlich hat man das ja heute mit dem Begriff des Gesundheitsrisikos erreicht. Das ist niemals null. Also müssen wir – gemäß der in der Öffentlichkeit vertretenen Logik – alle immer mehr für die Gesundheit tun.

    Ob der daraus resultierende Stress so gut für unsere Gesundheit ist?

  10. @Jeckenburger: Ja – man sollte hier in der Gleichung immer Individuum x Umgebung mitdenken. Für eine ADHS-Diagnose reicht es, wenn sie in zwei Situationen auftreten (z.B. in der Schule und zu Hause). Aber zumindest bei einigen der Jungs dürfte das Zappeln z.B. beim Online-Gamen verschwinden.

  11. @Emmerich: psychiatrische Konventionen

    Die ADHS-Diagnose gibt es erst seit 1980, ja. Aber es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen den Symptomen und dem, wie wir sie beschreiben/deuten.

    Man sollte also nicht das Kind mit dem Bad ausschütten. Dass es Kinder und Erwachsene mit ernsthaften Aufmerksamkeitsproblemen gibt, würde ich nie bestreiten. Aber ob es wirklich so viele sind, wie es auf einmal scheint, steht auf einem anderen Blatt.

  12. @Paul S: Einschränkungen & Möglichkeiten

    Bevor ich ADHS als Krankheit diagnostiziere, möchte ich wissen – wozu ist es gut? Wann ist es gut? Welche Eigenschaften müssen andere Menschen beitragen, um die Defizite des Probanden derart zu kompensieren, dass aus der Krankheit des Individuums eine Superkraft des Kollektivs wird?

    Na ja – unser Ansatz für psychische Störungen sieht das ja erst einmal aus Defizit.

    In der Neurodiversitäts- bzw. Neurodivergenz-Bewegung versucht man, die Symptome als besondere Gabe zu deuten.

    Das kann ja auch so sein – aber man sollte sich davor hüten, das auf jeden Einzelfall zu übertragen; da muss man nur mal schauen, was z.B. alles ins Autismus-Spektrum passt.

  13. Stefan Schleim
    “Wo haben Sie denn diese 42-Prozent-Regel her?”
    Die war aus dem web.
    Anmerkung: Solche Regeln sind nicht wörtlich zu nehmen. Die verstehe ich als Hinweis, dass alleinerziehende Mütter zu wenig Schlaf haben.
    Polizeibeamte müssen Schichtdienst machen. Die schlafen auch zu wenig.
    Auch Schüler sind betroffen, wenn die Schule im nächsten Ort liegt und der Schulbus schon um 7 Uhr vor der Tür steht.
    Als Frühstück gibt es Kartoffelchips mit Cola. Körperliche Betätigung…..Fehlanzeige.
    Es ist dann nur folgerichtig, wenn Schüler nicht stillsitzen können/wollen.
    In den Kindergärten gibt es ähnliche Probleme. Dort gibt es kein gemeinsames Frühstück mehr, aus Personalmangel, Spiele mit der Kindergärtnerin und persönliche Hinwendung , zu wenig.
    Das sind keine Behauptungen sondern Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben.

    Und wenn man in ein Einkaufszentrum geht, dann ist die Hektik sichtbar und ansteckend.
    Nicht umsonst sind Busfahrer und LKW-Fahrer die Personen mit der niedrigsten Lebenserwartung.

    Um beim Thema zu bleiben, wenn es Vorteile bringt ADHS als Krankheit zu klassifizieren , dann stimme ich dem gern zu.
    Damit verabschiede ich mich wieder, eine sorgenfreie Vorweihnachtszeit !

  14. @Mensch: “Wenn es Vorteile bringt ADHS als Krankheit zu klassifizieren , dann stimme ich dem gern zu.”

    Ich denke, das hängt sehr stark vom Einzelfall und der Situation ab.

    Manchmal wird es Vorteile bringen. Die Frage ist auch: Vorteile für wen? Oft aber auch Nachteile, v.a. bei Kindern, die dann doch als “Problemfall” abgestempelt werden, auch wenn das gleichzeitig durch die Medizin entschuldigt wird.

  15. Stephan Schleim Betreff: Syndrom oder Krankheit
    “Vorteile für wen? ” Das ist der Knackpunkt, oder, wer soll das bezahlen ?

    Meine persönliche Meinung, Hyperaktivität lässt sich mit Sport abfangen, in der Schule mit einer gezielten Abfolge (Rhytmisierung) bei den Unterrichtsfächern, d.h. musische Fächer, Sport , Werken, Ausflüge, so, dass es nicht langweilig wird, dass die Schüler gar nicht merken, dass sie was lernen !! , gemeinsames Frühstück in der Schule, Projekte die außer haus erfolgen , die Phantasie der Lehrkräft ist gefordert.”

    Und…..es geht…….fast alle schaffen den Schulabschluss .
    Als Anregung, einer meiner Kollegen, ein Marathonläufer ließ einmal einen seiner “Überaktiven” mitlaufen , als Strafe, und der Schüler schaffte immerhin 24 km was den Schüler stolz machte und den Lehrer vor der Klasse als den “Boß” bestätigte.

    Fazit: Das Abstempeln mit einer Krankheitsdiagnose ist nicht empfehlenswert.

  16. @Mensch: Sport und ADHS

    Ja, Sport ist auch einer der Verhaltensfaktoren der meiner Erinnerung nach nachgewiesenermaßen bei ADHS-Symptomen hilft. Und die Mitgliedschaft z.B: in einem gut organisierten Verein ist (nicht nur) für aufwachsende Menschen gut – sowie ein Schutzfaktor gegen problematischen Drogenkonsum.

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