Meertext ist tot, lang lebe Meertext – Moin zusammen

Bettina Wurche vor HMS Victory

Ich bin neu auf SciLogs und möchte mich kurz vorstellen.

„Meertext“ ist mein Markenname, dahinter steckt meine Textagentur für Wissens- und Wissenschaftskommunikation. Ich bin Meeresbiologin mit einem Schwerpunkt auf mariner Zoologie der Gegenwart und Vergangenheit, mein Spezialgebiet sind Wale. Aber ich schreibe auch über andere Biologie- und Geologie-Themen, manchmal auch über Astrobiologie und Raumfahrt.

Seit 2010 bin ich Sciencebloggerin, der „Meertext“-Blog ist mein Markenzeichen und Aushängeschild. Auch wenn die große Zeit der Science Blogs offenbar vorbei ist, ist mir das Format ans Herz gewachsen. Hier kann ich mich mit meiner Leidenschaft für lebende und tote Meeresviecher austoben und mit anderen Interessierten diskutieren, auch zu richtigen Nischenthemen.

2010 begann mein Scienceblog „Meertext“ einsam und allein auf meiner eigenen Domain

Seit 2013 war ich dann offizieller Scienceblog und bin wohl einer der größten Meeresbiologie-Blogs Deutschland geworden.
Mitte Oktober 2022 bekamen wir Science-Blogger eine kurze Ansage von Jürgen Schönstein, unserem Scienceblogs-Chefredakteur, dass Konradin die Scienceblogs so nicht weiter betreiben wolle, am 31.12.2022 solle Schluß sein. Daraufhin habe ich mich zum Umzug zu Spektrums SciLogs entschlossen.

Meine Beiträge von 2013 bis 2022 bleiben vorerst auf den Scienceblogs bestehen.

Für Anmerkungen und Anregungen bin ich immer zu haben, einfach `raus damit, auch off Topic.
Neben Forschung und Wissenschaft werde ich gelegentlich auch meine Vorträge ankündigen und über Nerd-Inhalte berichten.

Bettina

Portrait Bettina Wurche vor HMS Victory in Portsmouth.

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https://meertext.eu/

Auf dem Science-Blog „Meertext“ schreibe ich über meine Lieblingsthemen: Biologie, Zoologie, Paläontologie und das Meer. Wale, Fische und andere Meeresgetüme. Tot oder lebendig. Fossile Meere, heutige Meere und Meere der Zukunft. Die Erforschung, nachhaltige Nutzung und den Schutz der Ozeane. Auf der Erde und anderen Welten. Ich berichte regelmäßig über Forschung und Wissenschaft, hinterfrage Publikationen und Statements und publiziere eigene Erlebnisse und Ergebnisse. Außerdem schreibe ich über ausgewählte Ausstellungen, Vorträge, Bücher, Filme und Events zu den Themen. Mehr über meine Arbeit als Biologin und Journalistin gibt´s auf meiner Homepage “Meertext”.

145 Kommentare

  1. Hallo, bin erster mit der Begrüßung 😉 die anderen “langen Bekannten” kommen bestimmt auch noch.
    Vorsicht vor einigen “neuen Unbekannten” hier, die die Themen selbstbewußt zuquasseln. Schaumermal.

  2. Eine Frage: Wie läuft es denn mit der Moderation auf SciLogs ab und mit der Dauer der Freischaltung der Kommentare? Ich habe diesbezüglich überhaupt keine Erfahrung.

    • Standard ist, die Kommentare werden sofort freigeschaltet. Immer mehr Blogger auf scilogs gehen aber dazu über, zu moderieren. Aus Gründen.

      Die Zahl der erlaubten Links kann, soviel ich weiß, von Blog zu Blog auch variieren. Mit 3 Links pro Kommentar sollte man auf der sicheren Seite sein.

      Joker (Jolly auf scienceblogs)

      • @Joker: das möchte ich eigentlich auch so einrichten. Links gehen erstmal in die Moderation, da ist zu oft SPAM und Schwurbel dabei. Ich kümmere mich darum, solange muss ich manuell freischalten

    • @LasurCyan: Moin! SaaleStrand? Im Mai halte ich in Halle einen Vortrag über Georg Wilhelm Steller und die Wale des Nordpazifiks. Ich bereite gerade einen Beitrag mit meinem Jahresprogramm vor.

      • *SaaleStrand?* Yo, der in Halle^^ Also Dein Vortrag im Mai ist vorgemerkt. Und wenn Du da Unterstützung vor Ort gebrauchen kannst, gib Bescheid. Würd mich gern ma revanchieren für die schönen MeerTexte.

        • @LasurCyan: Danke, wie lieb von Dir! Diesmal wird es nur ein kurzer Abstecher sein, ich muss an dem Abend noch wieder nach Berlin. Aber ich bin neuerdings ab und an mal in Halle, die Stadt gefällt mir und ich besuche gern die Himmelsscheibe und die Schamanin : ) Ist auch für diesen Herbst wieder geplant, da wollen wir dann auch mal nach Pömmelte und zur Arche Nebra. Ich sage rechtzeitig Bescheid, wir wollen Vorträge und “Pilgerreise” zu Astroartefakten verbinden. Dann müssen wir uns mal verabreden!

  3. Hej Bettina, ich freue mich dass es weitergeht. Deine Stimme würde mir sehr fehlen in meinem Medienmix, das ist mir gerade nochmal aufgefallen; immer wieder inspirierend. Kurs halten, wir lesen uns ^^ lg ⛵️

  4. Dann eben vorerst mit Recht ohne Link: Glückwünsche zum erfolgreichen Umzug, rss füttert brav meine Neugier.

    Viel Erfolg weiterhin!

    • @rolak: Hallöle! Im MOment muss ich alles einzeln freischalten, da kannst Du Deine gewohnte Link-Ladung in den Kommentra schreiben : ) Ich kann Lars jetzt nicht auch noch am Wochenende mit Fragen torpedieren, unser Umzug war wohl technisch eitwas aufreibend. Der braucht jetzt auch mal seine Freizeit : )

  5. … wenn man da so runterscrollt, erkennt man sofort, dass mit *der Neuen* – herzlich willkommen auch – viele mitleser aus den @sciensblogs ebenfalls hier hereingestrudelt sind (selber schuld, Konradin).

    scheint so, dass sich hier eine neue heimat für viele auftut, die gerne lesen und auch – natürlich nur gutes – kommentieren.

    schön, ich freue mich
    grüssle

      • Och, Meeresbiologie, garniert mit Astronomie und Exobiologie und versetzt mit einem Schuss SciFi, hat nicht so das ganz große Aufregerpotential wie Gesundheits- oder politische/soziale Themen, wie sie häufig bei Joseph Kuhn aufs Tapet kommen. Das schreckt die Schwurbler dann doch ab, wenn sie sich nicht produzieren können.

        Ich hoffe übrigens auch auf etablierte Kommentatoren aus der SciLog-Szene, die sich hier einbringen und interessante Einblicke bringen.

        • In den USA wäre das ein bißchen anders. Da zieht alles mit Biologie, Meeresforschung und/oder Paläontologie sehr wohl die religiösen Fanatiker an. Und sei es nur, um den standardmäßigen Einzeiler “this is evidence for Noah’s flood” zu posten. Der passt für Kreationisten eigentlich immer, egal zu welchem Thema.

          • @Spritkopf: Mit Evolution, Klimakrise und Corona ziehe ich auch zuverlässig Trolle an. Man merkt es meist schnell an wirren, langen, linklastigen Kommentaren. Das kommt schon noch, Klimakrise bleibt bei mir auf jeden Fall ein wichtiges Thema : )

      • Hallo Bettina, ich bin der letzte mit der Begrüßung. Dafür um so herzlicher, auch wenn ich eher ein stiller Mitleser bin. Für’s ausgiebige kommentieren fehlt mir leider die Zeit.

  6. Hallo Bettina,
    SciLogs hatte ich schon lange gebookmarked.
    Also ändert sich für mich nicht viel, außer dass ich nun öfters hier einschauen werde 🙂
    Finde ich großartig, dass Du hier eine neue „Heimat“ gefunden hast.
    Ich fand Deine Artikel immer spannend und interessant.
    Also: Danke, dass es Dich gibt und GO ON!

    Freundliche Grüße
    Hybi

  7. Welcome. Ich ziehe mal so teilweise mit um, mir blutet das Herz. Immerhin: Für HTML analphabeten wie mich sind direkte Antwort-Buttons und formattags eine quality of life improvement.
    In den Scienceblogs ist mir Meertext immer als eines der aktiverene Wissenschaftsblogs aufgefallen, mal gucken was es hier so gibt.
    Zum Quallen-gucken und Wal-Knochen-zählen komme ich aber auf jeden Fall weiterhin vorbei 🙂

  8. Was lange währt wird gut!

    Schön, dass es geklappt hat! Wir, im Fediverse, arbeiten noch 😉 .

    Besten Gruß
    Christian

    • @Christian: Daumen sind gedrückt, dass es bei Euch auch gut vorangeht. Einen Blog/eine Domain aufzusetzen ist, bis das Ganze dann so richtig läuft, wirklich viel Puzzlearbeit.

  9. Ja, sehr nett, viel Erfolg im neuen “Habitat”.
    MFG
    Dr. Webbaer (der gerne reinschaut und wenig hier kommentiert)

  10. Hallo, schön zu sehen, dass der Umzug geklappt hat und hier offenbar bereits klar Schiff ist.

    Bin auch auf diesem Dampfer wieder mit an Bord und wünsche weiterhin kurzweiliges Bloggen.

  11. Nur mal nebenbei, auf scienceblogs gehen aktuell die Kommentare nicht mehr,
    vielleicht nur technisches Problem, vielleicht wissen die Mitgewanderten mehr?

  12. Ich habe eine Frage, die schon einmal so oder so ähnlich auf SB gestellt habe: Wenn es interessante Artikel gibt, die zum Themenumfang des Blogs passen, wo kann ich die verlinken? Hier? Oder wäre ein eigener Sammelthread dafür besser geeignet?

    • @RPGNo1: Wow! Überhaupt ist New York direkt am Meer, auch Buckelwale kommen manchmal bis in den Hafen. Da wird einiges an Whale watching angeboten. Aber direkt von der Bronx aus Delphine zu sehen, ist schon ein Hammer

      • Ja, ich erinnere mich an deinen Artikel über die Buckelwale im New Yorker Hafen. Ich muss ihn mir mal wieder durchlesen.

        Was mich an dem Artikel übder die Delphine besonders freut, ist die Botschaft, dass sich Investitionen in den Umweltschutz langfristig immer lohnen, wenn man sie stringent durchführt und überwacht.

    • @RPGNo1: Ich empfehle dringend einen Besuch im Museum für Früh- und Vorgeschichte in Halle – dort steht ein ganz schön großer Waldelefant, ihm gegenüber sitzt in Rodin-Pose ein nachdenkender Neandertaler : )
      Mich wundert der Jagderfolg einer Rotte kommunizierender Hominiden gegenüber solch großen Tieren überhaupt nicht.

    • @RPGNo1: Sorry fürs späte Freischalten. Danke für die Artikel! Ja, die Orcas in Südafrika fressen tatsächlich ausschließlich die riesige Leber der Haie. Wegen ihres hohen Stoffwechsels müssen sie auf fettreiche Diät achten, und sind darum recht wählerisch. Nachhaltig ist das keinesfalls, wenn sie einen Weißen Hai töten und sich dann nur an der Leber laben. Haie haben extrem große Lebern. Hmmm… vielleicht solte ich das mal in einem kleinen Artikel festhalten : )

  13. Forscherin benennt neu entdeckte Spezies nach riesigen Sandwürmern aus »Dune«
    Wenn Wissenschaftler bisher unbekannte Arten finden, dürfen sie sie benennen. Weil die Entdeckerin eines fossilen Ringelwurms gern Science-Fiction liest, heißt dieser nun Shaihuludia shurikeni.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/dune-von-frank-herbert-forscherin-benennt-neu-entdeckte-ringelwurm-spezies-nach-riesigen-sandwuermern-a-a99910f8-c056-4a95-8e1c-72b2cd9f8a32

    😀

    • @RPGNo1: Danke, das hatte ich gesehen. Die Ortsangabe im Artikel ist irreführend: Die Jacht kam aus Teneriffa, war aber bereits nahe der spanischen Küste.
      https://blog.ankerherz.de/blog/orcas-attackieren-und-versenken-schweizer-segeljacht-vor-teneriffa/

      Das passt also ins alte Muster. Neu ist in diesem Fall, dass die Schwertwale jetzt auch den Rumpf gerammt haben und die Jacht darum gesunken ist. Mir macht das große Sorgen, denn es könnte die nächste Eskalationsstufe werden. Ich hatte Diskussionen unter einigen Seglern verfolgt, die Gegenmaßnahmen gegen Orcas diskutierten. Das wäre eine extrem blöde Idee. Bislang gehen die Orcas nur an die Jachten. Wenn sie mitbekommen, dass Menschen nicht die Boote das Problem sind, sondern Menschen, könnte das eine ungute Entwicklung nehmen.

    • @RPGNo1: Danke! Das sind keine guten Nachrichten. Eigentlich sollte er in die andere Richtung unterwegs sein.In Richtung Süden wird es nicht nur wärmer, sondern auch viel verehrsreicher, gerade im Sommer. Hoffentlich überlebt er das.

  14. Fischer an der Ostsee fordern die Bejagung der Kormorane. Weil er angeblich die jungen Dorsche wegfressen würde.

    Ich hätte nicht gedacht, dass diese billigen Beahuptungen tatsächlich als Argumentation hervorgekramt werden. Zum Glück sehen es die Forscher anders:

    »Unsere Hypothese ist, dass es an den Umweltbedingungen, also vor allen Dingen an zu starker Erwärmung der Oberflächenschicht und zu wenig Sauerstoff in der Tiefe liegt und dass diese Phasen immer länger werden«, sagte Zimmermann. Derartige Bedingungen seien sehr anstrengend für die Tiere, die dann extrem viel Energie benötigten. Fehle es an entsprechender Nahrung, verendeten die Tiere.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/dorschmangel-in-der-ostsee-fressen-kormorane-den-fischern-die-fische-weg-a-e01c3426-5b73-4173-9b31-7a64976a4848

    • @RPGno1: Danke. Diese Aussage ist wirklich unfassbar dämlich. Die Ostsee leidet extrem an Überdüngung durch die Landwirtschaft, Erwärmung durch die Klimakrise und sich ausbreitende sauerstoffarme/-loseTodeszonen, Einleitung aller möglichen Schadstoffe sowie verrottender Weltkriegsmunition, jahrhundertelanger Überfischung….und dann sind die Kormorane schuld. Ohne Kormorane wären die Robben schuld. Nur die Schweinswale werden nicht an den Pranger gestellt, die sind zu selten.
      Zimmermann hat völlig recht. Wenn er als Chef des Thünen-Instituts (die die Interessen d Fischerei überwiegend wohlwollend vertreten) das sagt, darf man das so annehmen. Die Pressemitteilung hätte ein paar mehr Fakten vrtargen können, z B die Abhängigkeit des Fischnachwuchses von Sauerstoff, Temperatur, Wasserqualität u Nahrung, dann wäre das deutlicher geworden.

  15. Payne ist einer der wenigen Walforscher, deren Forschungsergebnisse so stark auch in der Populärkultur vorkamen, s. Star Trek IV

    Ja, als ich den Artikel verlinkt hatte, fielen mir Star Trek IV (auch nach all den Jahren mein Lieblingsfilm aus Star Trek) und die heimlichen Hauptdarsteller, nämlich die Buckelwale, ein. In den englischen Wikipediaartikeln von Payne und ST IV wird auf die Verbindung von Forscher und Film eingegangen.

    • @RPGNo1: Ja, das ist eine gute Nachricht. Das politische Ziel, dass mehr Ozeanbereiche als MPA (Marine Protected Areas) ausgwiesen wwerden sollen, ist klasse.
      Sowie man sich dann anguckt, was ein MPA sein soll, vergeht die Freude schnell: Die industrielle Nutzung etwa Abbau von Bodenschätzen (In Ostsee: Kiesabbau), Fischerei, etc ist per Ausnahmeregelung meist erlaubt. Auch Erwärmung, Schadstoffe u Plastik bleiben leider nicht außen vor. Außerdem kümmert sich niemand um die Einhaltung der Gesetzesrahmen. Eindrucksvolles Beispiel dafür war die Ankunft der chinesischen Fischereiflotte vor den Galapagos-Inseln. Die ecuadorianische Regierung hatte deshalb um internationale Hilfe gebeten. Chinesen kümmern sich eher weniger um internationale Vereinbarungen, in diesem Fall machten sie wohl an der Grenze des Gebiets Halt und fischten dann dort alles weg. U a einen streng geschützten Walhai, dessen Peilsendersignal innerhalb dieser Flotte veschwand. Ich möchte gern glauben, dass die MPAs ein toller Fortschritt sind, bin aber schon ziemlich desillusioniert

    • @RPGNo1: Ja, das hatte ich gesehen. Allerdings ist die Interpretation, dass Repenomamus Dinos gejagt haben soll, eigentlich nicht neu. Vor ca 20 JAhren habe ich im Spiegel (Print) bereits einen Artikel dazu gelesen : )
      45 cm ist halt nicht ganz klein, Marder oder Katzen können mit solcher Größe ja wirklich schon einiges erlegen : )
      Die Fossilerhaltung ist jedenfalls grandios, Tod und Verschüttung in solch einer Situation sind ein Fest für Paläontologen

  16. Auf Mallorca gibt es Nachwuchs: Meeresschildkröten sind geschlüpft. Am vergangenen Sonntag und am frühen Montag haben die kleinen Tiere das Licht der Welt erblickt, wie das regionalen Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und natürliche Umwelt mitteilte. Ein Freiwilligenteam, das das Nest bewacht hatte, zählte demnach zwölf Schildkrötenjunge – 61 Tage nachdem sie am 7. Juni am Strand von Palma abgelegt worden waren.
    […]
    Die Unechte Karettschildkröte, Caretta Caretta, ist in Spanien als gefährdete Art eingestuft. Normalerweise brüten die Tiere im östlichen Mittelmeer. Erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts begannen sie, überhaupt im westlichen Mittelmeer zu nisten, heißt es in der Mitteilung . Wahrscheinlich sei das auf den Anstieg der Meerestemperatur zurückzuführen.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mallorca-rund-ein-dutzend-meeresschildkroeten-geschluepft-a-1ce7d3cd-123c-4066-aea4-e1b28da52750

    Das ist eine gleichermaßen erfreuliche wie auch bedenkliche Nachricht.

    • @RPGNo1: Danke, das sind ja wirklich mal gute Nachrichten! Die kanarischen Inseln sind wohl schon lange Schildkrötenhabitat, eine gute Station auf der langen Wanderung für gleich 5 Arten
      https://data.mendeley.com/datasets/p6wmtv6t5g/2
      http://blog.divingatlantis-tenerife.com/en/turtles-canary-islands/

      Ihr Vorhandensein im Mittelmeer kann mit der gestiegenen Temperatur zusammenhängen. Allerdings kommt hinzu, dass wegen des Suezkanals immer mehr Arten aus dem Roten Meer dort einwandern.
      Da Meeresschildkröten Quallen fressen, haben sie auch in leer gefischten Meeren genug zu fressen. Leider verwechseln sie die gallertigen Tiere oft mit Plastiktüten, die im Wasser in Form und Dichte den Medusen stark ähneln und sterben dann am Plastikmüll.

  17. Hunderttausende Besucher bestaunen jährlich die Gletschermumie im Bozener Ötzi-Museum. Nun räumt ein Forscherteam mit dem Bild vom vorzeitlichen Almöhi auf: Der Mann aus dem Eis war dunkelhäutig und hatte vor allem Wurzeln im Nahen Osten.

    https://archive.is/MYJkU

    Tyrannosaurier, Raptoren, Hornsaurier: Im heutigen Denali-Nationalpark in Alaska »wimmelte« es in der Kreidezeit von Dinos, sagt ein Forscher. Sein Team fand etliche Spuren der Tiere in Felsschichten.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/alaska-groesste-staette-von-dinosaurierspuren-in-den-usa-entdeckt-a-4587a94d-7229-43a8-b212-cda8c4083e9c

    • @RPGNo1: Die Info zu Ötzi ist ja interessant. Ich bin immer wieder erstaunt, welche großflächigen Wanderbewegungen zu dieser Zeit, als man meist zu Fuß ging, üblich waren.
      Das Dino-Gewimmel hört sich herrlich an, passt ja auch zu dne bisherigen Funden.

  18. @Bettina Wurche

    Die Info zu Ötzi ist ja interessant. Ich bin immer wieder erstaunt, welche großflächigen Wanderbewegungen zu dieser Zeit, als man meist zu Fuß ging, üblich waren.

    Ich habe letztes Jahr die beiden Bücher des Archäogenetikers Johannes Krause “Die Reise unserer Gene” und “Hybris” gelesen. Eine spannende Lektüre. 🙂

    Seine Untersuchungen und die seiner Forschungsteams haben die umfangreichen Wanderungsbewegungen des modernen Menschen ziemlich schlüssig nachgewiesen. Sie haben auch gezeigt, dass wir modernen Deutschen eine Mischung aus bäuerlichen Anatoliern, asiatischen Steppenreitern und einem Schuss Jägern und Sammlern sind.

    • @RPGNo1: Danke für die Buchtipps! Ja, das hatte ich im Kontext mit der Himmelsscheibe von Nebra auch schon gelesen. Die Metallbearbeitung war wohl eine Innovation, die Einwanderer aus den asiatischen Steppen mitbrachten, neben allerlei anderem Kulturgut. Das dürfte bei einigen völkisch denkenden Personen Schnappatmung hervorrufen : )

  19. Pläsiosaurus [sic!], Riesenfisch oder Seeungeheuer?

    Größte Suche nach Nessie seit 50 Jahren hat begonnen

    Findet die Suche nach dem Seemonster von Loch Ness an diesem Wochenende ein Ende? Mit Drohnen und Wärmebildkameras sind Abenteurer nun auf dem schottischen See unterwegs, um Nessie endlich zu finden.

    https://www.spiegel.de/panorama/nessie-am-loch-ness-ist-die-groesste-suche-seit-50-jahren-gestartet-a-4a34b0f9-1634-456a-b15b-87bcf1e1fbf2

    Liest denn beim Spiegel niemand Korrektur?

    • @RPGNo1: scheint jetzt korrigiert zu sein. Jedem Tierchen sein Pläsierchen : )
      Von der Suchaktion hatte ich gelesen. Aber ich hatte das Thema ja erst vor einiger Zeit, mit der Monster-Kryptozoologie sollte frau es nicht übertreiben

  20. Nach einem mehrwöchigen Stopp des Walfangs auf Island wird die Jagd auf die großen Meeressäuger unter strengen Auflagen wieder zugelassen. Das gab das isländische Lebensmittel- und Fischereiministerium am Donnerstag bekannt. Eine Expertengruppe sei in einem Bericht zu dem Schluss gekommen, es sei möglich, die Fangmethoden bei der Jagd auf Großwale zu verbessern.
    […]
    Die Nordatlantikinsel Island zählt zu den wenigen Ländern der Erde, in denen Wale noch kommerziell gejagt werden. Die isländische Politik hatte seit dem temporären Stopp teils hitzig über das Thema debattiert. In der Bevölkerung wuchs gleichzeitig die Ablehnung gegenüber der Praxis, wie der isländische Rundfunksender RÚV auf Basis von Umfragen berichtete.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/island-will-jagd-auf-wale-wieder-erlauben-rueckkehr-zum-kommerziellen-fang-a-73a00aa2-0978-4b74-b1e7-09d8c4e2a9c8

    Sprachloses Kopfschütteln

    • @RPGNo1: Das wundert mich sehr, denn der Walfang läuft in dieser Saison nur noch für wenige Wochen.
      Wirtschaftlich lohnt sich da snicht, es ist eine reine Trotzreaktion.
      Hoffentlich wird dies die letzte Saison!

  21. One hundred and fifty million years ago, a young, bantam-sized, bird-like dinosaur became mired in a swamp in what is now southeastern China, and succumbed. Its fossilized remains, unearthed in 2022 and named Fujianvenator prodigiosus, show it to be one of the earliest bird-like dinosaurs to date from the Jurassic period. The researchers describe their discovery in a paper published today in Nature.

    https://www.nature.com/articles/d41586-023-02757-5

  22. Wenn eine landwirtschaftliche Fläche aufgegeben wird, kann sie sich der Wald zurückerobern. Doch kehrt damit auch die Artenvielfalt zurück? Forscherinnen und Forscher möchten das mithilfe spezieller Modelle von Künstlicher Intelligenz (KI) herausfinden.

    Laut einer aktuellen Studie lässt sich nämlich anhand von Tierlauten analysieren, wie sich die Artenvielfalt in einem Gebiet entwickelt. Getestet wurde die Auswertung mit KI auf tropischen Wiederbewaldungsflächen, wie ein Team um den Forstwissenschaftler Jörg Müller von der Universität Würzburg im Fachjournal »Nature Communications« berichtet. Berücksichtigt wurden demnach Laute von Vögeln, Amphibien und Säugetieren.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mithilfe-von-ki-tierlaute-lassen-auf-artenvielfalt-schliessen-a-8a2026f1-31ed-452d-ab4a-aba903cd9c51

    Faszinierend. 🙂

  23. 1,3 Meter langer Kiefer, große Zähne und ein torpedoförmiger Körper: Forschende haben Fossilien untersucht und eine neue Pliosaurier-Gattung entdeckt. Gefunden wurden die Überreste in einem Straßengraben in Frankreich.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/uraltes-meeresungeheuer-forschende-identifizieren-aeltesten-pliosaurier-a-68af3bb7-52a3-43f0-9484-275bf54e5d00

    The rise of macropredatory pliosaurids near the Early-Middle Jurassic transition

    https://www.nature.com/articles/s41598-023-43015-y

    Fantastisch. 🙂

    • @RPGNo1: Ja, ich hatte es schon auf Spektrum gelesen. Bei den Meeresechsen hat sich in den letzetn Jahren extrem viel getan, da sind durch Straßenbau etc regelrechte Meeresmonster entdeckt worden.
      Was würde ich für einen kurzen Blick in die mesozoischen Meere geben!

    • @RPGNo1: Das ist wirklich eine gute Nachricht. In der Stadt sind so viele Mäuse und andere Beute unterwegs, dass der Uhu gut durch den Winter kommen sollte. Ich finde es sehr interessant, wie solche Wildtiere in dne Parks und Häuserschluchten von Großstädten klarkommen. Die Turmfalken sind ja das beste Bespiel dafür. Kleinere Eulenarten wohnen oft gern in Kirchen und werden dort als Mäusepolizei gewertschätzt.

    • @RPGNo1: Klasse, danke!
      Von meinem Vortrag in der hantastischen Bibliothek zur Ankunft der USS Enterprise wird es demnächst ein Video geben, ich werde das hier natürlich teilen.

    • Ich habe noch etwas Besseres entdeckt. Ein STAR TREK CONCERT von ca. 82 min Länge. 😍😍

      0:33 Star Trek: The Original Series – Theme
      4:34 Star Trek: The Motion Picture – Main Title + Klingon Theme + Ilia’s Theme
      12:05 Star Trek: The Next Generation – Suite from “The Inner Light”
      16:12 Star Trek II: The Wrath of Khan – Main Title + End Title
      28:03 Star Trek: Deep Space Nine – Theme
      30:20 Star Trek IV: The Voyage Home – Main Title
      34:35 Star Trek: Generations – Main Title
      38:38 Star Trek: Nemesis – Main Title + “Odds and Ends”
      46:48 Star Trek: Voyager
      49:18 Star Trek: The Motion Picture – “The Enterprise”
      55:20 Star Trek III: The Search for Spock – “Stealing the Enterprise”
      1:04:19 Star Trek: First Contact – Main Title
      1:07:28 Star Trek Beyond – “Night on the Yorktown”
      1:12:20 Star Trek Into Darkness – End Title
      1:19:15 Star Trek: The Original Series – Theme

  24. Ozeane können viel mehr CO₂ speichern als gedacht

    Die Meere bergen enormes Potenzial, auf Dauer das Klima zu stabilisieren. Der Beitrag winziger Lebewesen dazu wurde laut einem neuen Forschungsbericht weit unterschätzt. Sie helfen aber nur sehr langfristig.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/meeresforschung-ozeane-koennen-viel-mehr-co-speichern-als-gedacht-a-323d3068-c09c-4758-83dc-16258af1b631

    Biological carbon pump estimate based on multidecadal hydrographic data

    https://www.nature.com/articles/s41586-023-06772-4

    • @RPGNo1: Danke fürs Verlinken. Ich denke auch (erzählen mir ja die Forschenden), dass die Kohlenstoffflüsse im Meer längst nicht vollständig verstanden sind und dass im Moment jede neue Publikation neue Resultate bringt.
      Aber, wie die Studie ja auch besagt, hilft uns das nur langfristig beim Klimaschutz.

      Im Moment sieht es gerade danach aus, als ob wir demnächst die Modelle mit den Kipppunkten direkt erleben und dann auch toll beobachten können – sieht ja gerade danach aus, als ob wir einige Kipppunkte erreichen (Amazonas-Regenwald, nordatlantischer Wirbel, antarktisches u grönländisches Eisschelf, Auftauen des Permafrosts). Sollte es dazu kommen, wird sich der komplette Bereich der Ozeane verändern. Ohne die ozeanographische Pumpe zwischen Antarktis (kaltes, sauerstoffhaltiges Tiefenwasser) und Arktis könnten sich eine Schichtung der Ozeane einstellen wie zuletzt im Mesozoilkum. Da waren die unteren Schichten, vielleicht unter 2000 Meter der gesamte Ozeanboden anoxisch und tot. Auch das Ökosystem im Tiefseesediment, das ebenfalls viel CO2 bindet.
      Das wäre dann halt auch eine Stabilisierung des Klimas, aber außerhalb unseres Komfortbereichs : (

  25. Wandern, wo die Erde explodierte

    Die jüngste Eruption auf La Palma ließ einen neuen Vulkan entstehen: den Tajogaite – auch »Die Bestie« genannt. Während die Kanareninsel sich neu erfinden muss, erkunden Urlauber und Urlauberinnen die schwarze Lavawüste.

    https://archive.is/7FGzc

  26. “Star Trek“-Schöpfer Gene Roddenberry findet seine letzte Ruhestätte im Weltraum. Der 1991 verstorbene US-Drehbuchautor und TV-Produzent wird auf seiner letzten Reise von seiner Frau Majel Barrett Roddenberry sowie Nichelle Nichols, DeForest Kelley und James Doohan – allesamt Stars der Originalserie „Raumschiff Enterprise“ – begleitet. Teile ihrer sterblichen Überreste sollen am 8. Januar von einer Rakete ins All gebracht werden.

    https://www.rnd.de/panorama/letzte-ruhe-im-weltraum-gene-roddenberry-und-raumschiff-enterprise-stars-werden-ins-all-geschickt-CVSRLFJMEJL2FH4FF3OIEWNYUA.html

  27. Vor mehr als 500 Millionen Jahren schwamm ein riesiger Wurm durch die Urmeere und fraß andere Tiere. Das schließt ein Forschungsteam aus Fossilienfunden im Norden Grönlands. Der Timorebestia koprii genannte Wurm war ohne Antennen bis zu 20 Zentimeter lang und mit bis zu etwa 30 Zentimeter, wie die Gruppe im Journal Science Advances berichtet. Er war nach Annahme der Forscher eines der ersten Raubtiere.

    https://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/timorebestia-koprii-der-schrecken-der-kambrischen-meere-19432897.html

    • @RPGNo1: Eine Wahnsinns-Story! Leider habe ich gerade überhaupt keine Zeit, sonst hätte ich es aufgegriffen. Über die gesamte Fossilfundstelle, das Palökosystem und diese Wurm-Prädatoren hätte man wesentlich mehr Spannendes sagen können : )

  28. Es geht weiter mit faszinierenden Entdeckungen.

    Sie lebte vor den Dinosauriern: Anhand von Funden in Rheinland-Pfalz ist eine neue Ursaurierart beschrieben worden. Überreste der Spezies namens Stenokranio boldi wurden bereits vor einigen Jahren geborgen, ein Forschungsteam hat nun die Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt. Zu Lebzeiten vor knapp 300 Millionen Jahren sei S. boldi eines der größten Raubtiere in der Fundregion gewesen, heißt es im «Journal of Paleontology». Schätzungsweise anderthalb Meter lang konnte das Tier demnach werden.

    https://www.zeit.de/news/2024-01/09/neue-ursaurierart-beschrieben-funde-in-rheinland-pfalz

    https://www.cambridge.org/core/journals/journal-of-paleontology/article/abs/new-eryopid-temnospondyl-from-the-carboniferouspermian-boundary-of-germany/992657993894BEF3C1F7E964C87709DF

    • @RPGNo1: Wow! Das muss ich mir tatsächlich genauer anschauen – ich habe in RLP in der Landesdenkmalpflege eine Weile gearbeitet. Das Bundesland ist praktisch dinofrei, weil mesozoische Ablagerungen kaum erhalten sind, es gibt dafür ältere und jüngere Fossilfunde. Darum hat mich die Überschrift ziemlich irritiert. Der Begriff Ursaurier ist irreführend, man sollte das Vieh als Ur-Lurch klar benennen. Oder vielleicht Monster-Molch : )

  29. Über die Tiefsee, so heißt es, wisse man noch viel weniger als über das Weltall. Dass nahe dem Grund unserer Ozeane nicht nur Bodenschätze zu finden sind, sondern auch zahlreiche ans Leben im Dunkeln angepasste Arten, haben Forschungsteams immer wieder gezeigt. Nun sind Fachleute auf gleich vier neue Oktopus-Arten in den Gewässern um Costa Rica gestoßen.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/forscher-entdecken-vier-neue-okotopus-arten-in-der-tiefsee-a-3cdfa6e4-59ee-4bb7-9a4b-0cdd032a6b6f

  30. Ob die Jupitermonde Europa und Ganymed oder die Saturnmonde Enceladus, Dione und Titan – zahlreiche Trabanten unseres Sonnensystems haben einen Ozean unter ihrer Oberfläche. Als weiterer Kandidat wird seit Langem der kleine Saturnmond Mimas gehandelt. Doch es fehlte bislang an einem schlagenden Beweis, dass sich auch unter dessen zerklüfteter Eiskruste tatsächlich ein großes Wasserreservoir verbirgt. Diesen liefern nun Forscher um Valery Lainey vom Observatoire Paris in der Zeitschrift „Nature“.
    […]
    Die Autoren der Studie vermuten, dass der Ozean unter einer etwa 20 bis 30 Kilometer dicken Eisschicht liegt und etwa 70 bis 80 Kilometer tief ist. Das bedeutet, dass die Hälfte des Volumens des Trabanten aus flüssigem Wasser besteht. Auch über das Alter des Ozeans haben die Forscher eine klare Vorstellung. Er könnte vor zwei bis 25 Millionen Jahren entstanden sein. Diese Zeitspanne ist zu kurz, damit der unterirdische Ozean sich durch irgendwelche Anzeichen an der Oberfläche – wie Risse und Brüche im Eispanzer – hätte bemerkbar machen können.

    https://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/unter-der-eiskruste-des-saturnmonds-mimas-verbirgt-sich-ein-ozean-19505181.html
    https://www.nature.com/articles/s41586-023-06975-9

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