Indianer, Züge, Kühe – Kolonialismus und Vogelgrippe

Von Missouri geht es weiter nach Oklahoma – der Untergrund wechselte die Farbe von Grau zu Rötlich.
Nach der Übernachtung in Oklahoma, das ich bis dahin überwiegend aus Lucky Luke-Szenarien kannte, frühstückten wir in einem sehr authentischen Restaurant. Im Mittleren Westen ist das Essen so authentisch, dass ich statt eines Frühstückstees lieber Kaffee bestelle. Beim Frühstück bitte ich die Kellnerin, mir eine der Speisen auf der Karte bitte unfrittiert zu bringen – sie fragt zweimal nach, da es so ungewöhnlich ist. Neben uns sitzen um einen großen quadratischen Tisch ältere Männer in Farm-Arbeitskleidung, offenbar der hiesige Stammtisch. Wettergegerbte Kerle, in Blue Jeans und Jeans-Overalls, mit und ohne Basecap. Die waren so authentisch, dass sie wie gecastet aussahen.

Bei solchen Gelegenheiten erzählte Billy, der auf eienr Farm aufgewachsen ist, gern Wissenswertes aus dem echten Farmleben.
Wie die Sache mit dem Waschbär-Zahnstocher, den viele Farmbewohner in der Hemdtasche tragen. Männliche Waschbären haben einen Penisknochen (Baculum), wie die meisten Carnivoren. Einzigartig beim Waschbären-Baculum ist die geschwungene Form: Damit hat der Knochen die ideale Größe und Form für den perfekten Zahnstocher. Bis heute werden solche Racoon-Pecker verkauft, sie sind u a auch auf Amazon zu ordern.

Dann klettern wir wieder in unser gigantisches „Auto“ und fahren weiter, durch die endlos erscheinende Prärie. Der Jeep Waggoneer war nötig, da wir zeitweise zu sechst waren und neben Gepäck für mehrere Wochen auch noch die großen Teleskope dabei hatten – alle(s) zusammen passte so eben gerade hinein. Er ist etwa so groß wie ein Planwagen für eine 12-köpfige Siedlerfamilie samt Hund sowie Schaukelstuhl und würde in Deutschland eher als Kleinbus gelten. Die Krönung dieses Leihvehikels war das texanische Nummernschild. Ich kam mir damit vor wie ein bestätigtes Vorurteil auf vier Rädern.
Von Oklahoma City fuhren wir westwärts durch Texas, dann durch New Mexico und schließlich nach Arizona. Dort liegt unser nächster Wegpunkt: Der Nationalpark Versteinerte Wald (Nationalpark Petrified Forest).
Aber bevor es um die Erdgeschichte geht, möchte ich noch ein paar Gedanken und Rants loswerden.

Die Gegend ist meist menschenleer, trocken, steinig und mit karger Vegetation. Am Wegesrand immer wieder ausgeschildert: Indian Trading Posts. Dort wird vor allem Kitsch für Touristen angeboten.
Diese Trading Posts bilden die Abfolge der Stammes-Reviere entlang nach Westen ab, eine gute Karte und mehr Info findet sich hier – die Strecke führt durch 25 Stammes-Reviere.
Gar nicht kitschig wirkt der schöne traditionelle Schmuck aus Silber und Türkisen. Das Edelmetall und diese Mineralien stammen auch aus dieser Gegend – die bewegte Erdgeschichte hat die Vorkommen geschaffen und Navajos und andere indigene Stämme nutzen sie seit langer Zeit für ihr Kunsthandwerk.
Auf unserem langen Weg westwärts fiel mir immer wieder die tiefe Kluft zwischen Indianern und hellhäutigeren US-BürgerInnen. Die überwiegend folkloristischen Indian Trading Points sind Berührungspunkte zwischen den Kulturen.
Sie sind für die Folklore der Route 66 unentbehrlich und ein Stückchen Geschichte, dass einige davon sogar Einträge beim National Park Service haben – wie der Santo Domingo Trading Posts. Er ist wirklich pittoresk und wurde nach einem Brand ziemlich originalgetreu wieder rekonstruiert, so wirkt er wie eine Filmkulisse.

Indian trading post in Santo Domingo, New Mexico, USA (Wiki-Commons: Svobodat)
Dies ist das historische Gebäude von 1880.

Dabei geht mir die in Deutschland wieder sehr aktuelle Kolonialismus-Debatte durch den Kopf denn. Die Aneignung und Ausbeutung Nordamerikas war und ist Kolonialismus – es wurde mitsamt seinen lebenden und nicht-lebenden Ressourcen den Indianern entrissen. Speziell in Deutschland ist die Diskussion um das deutsche Kulturgut Karl May. Ich möchte diesen ganzen Kulturkampf um Karl May hier nicht ausbreiten, sondern nur anmerken: Als Kind habe ich seine Romane geliebt, gerade wegen der seitenlangen Beschreibungen der Landschaften, an die ich während dieser Reise immer wieder denken muss. Seine Rassismen sind mir bereits damals unangenehm aufgestoßen, ich habe darüber hinweggelesen. Als Erwachsene weiß ich heute, dass seine Sicht der Dinge bereits zu meiner Kinderzeit überholt war und von der Lebenswelt heutiger junger Menschen ist sie Lichtjahre entfernt. Darum halte ich in solchen Diskussionen um veraltete kulturelle Werke und Werte eine differenzierte Betrachtung für angebracht: Natürlich darf ich mich auch als Erwachsene ab und an in das warme Gefühl der vermeintlich heilen Welt der Nostalgie von vor über 40 Jahren zurückziehen (Karl May mag ich heute nicht mehr lesen, bei Jules Verne und anderen Autoren fällt es mir allerdings auch auf). Das hindert mich aber nicht daran, gleichzeitig zu realisieren, dass diese Betrachtung bereits damals ein verfälschtes Bild wiedergegeben hat. jede Epoche braucht ihre HeldInnen, deren Geschichten und deren Sprache. Aber im Laufe der Geschichte verändern sich Perspektiven und Wissen, darum altern viele Literatur-Klassiker nicht gut.

Schienenstrang und Riesenzüge

Neben der Straße tauchen immer wieder Eisenbahnschienen auf, gelegentlich auch die sehr langen Züge mit den historisch anmutenden Loks. Die Geschichte des Eisenbahnbaus ist die Geschichte der Eroberung des Wilden Westens, kein Wunder, dass sich Schienenpfad und Wagenroute immer wieder kreuzen.
In den örtlichen Nachrichten lese ich Neuigkeiten zu dem Zugunglück vor über einem Jahr in East Palestine: Am 3. Februar 2023 war ein auch mit giftigen Chemikalien beladener Güterzug der Norfolk Southern Corporation in East Palestine, Ohio, entgleist und hatte erhebliche Schäden für die Umwelt und die örtliche Gemeinde verursacht.
Am 09. April 2024 gab Norfolk Southern Corporation (NYSE: NSC) bekannt, dass „man eine Grundsatzvereinbarung in Höhe von 600 Millionen US-Dollar zur Beilegung einer Sammelklage im Zusammenhang mit der Entgleisung der East Palestine-Bahn erzielt habe. Wenn das Gericht zustimmt, werden mit der Vereinbarung alle Sammelklagen in einem Umkreis von 20 Meilen um die Entgleisung beigelegt und – für Anwohner, die sich zur Teilnahme entscheiden – auch Personenschadensansprüche in einem Umkreis von 10 Meilen um die Entgleisung.“.
Nun ist Ohio zwar wesentlich weiter östlich, als wir unterwegs sind, aber das Zugunglück passierte, wie so viele in den USA, in einer ähnlich ländlichen Gegend. Darum sind solche Entgleisungen auf dem Land meist kaum Meldungen wert. In diesem Fall wurden Informationen ebenfalls sehr schleppend bekannt (wie ich in „Zug-Chemieunfall in Ohio – “a perfect storm”“ berichtet hatte).

Aber die Freisetzung großer Mengen gefährlicher Chemikalien nahe des Orts East Palestine ließ sich nicht vertuschen. Allmählich sickerten Meldungen durch und die Behörden übernahmen schließlich die Untersuchung: Von den 53 entgleisten Waggons enthielten fünf das toxische Vinylchlorid, weitere Waggons enthielten andere bedenkliche Chemikalien. Die Untersuchung des National Transportation Safety Board kam zu dem Schluß, dass ein überhitztes Lager in einer der Waggon-Achsen einen Brand auslöste, der dann zur Entgleisung führte.

Drei Tage nach dem Unfall begann die Eisenbahngesellschaft mit einer „kontrollierten Freisetzung“ von Chemikalien in den havarierten Waggons. Wegen der toxischen Luftbelastung wurden Anwohner im weiteren Umkreis evakuiert. Luftmessungen durch Dritte, wie den Nachrichtensender ABC, deuteten darauf hin, dass die Giftwolke sich anders ausbreitete, als die Evakuierungspläne vorsahen. Nach dem Giftunfall gab es ein großes Fischsterben in anliegenden Gewässern, allerdings scheint das Trinkwasser nicht vergiftet worden zu sein. Außerdem waren auf Hühnerhöfen viele Tiere verendet. Diese und weitere Informationen etwa zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Unglücks auf die betroffenen Kommunen sind in diesem ausführlichen Artikel von Urban Footprint zu finden.

Die 600 Millionen Dollar Schadensersatz sollen jetzt in die Bereiche Trinkwasser, Immobilienwerte und Gesundheitsversorgung der betroffenen Kommunen und Menschen fließen. Neben Programme für Trinkwasser und Immobilienwertsicherung geht es auch um zusätzliche Zuwendungen für die Gesundheitsversorgung einzelner Personen (z. B. der Ersthelfer vor Ort).
Dabei muss man im Hinterkopf behalten, dass viele Menschen in den USA keine Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherungen haben. Das Eisenbahnunternehmen deckt mit dem Schadensersatz solche Kosten ab, die bei uns zu den grundlegenden Sozialversicherungen gehören. Allerdings müssen die Personen, die diese Kompensation annehmen, meist eine Klausel unterzeichnen, damit Ruhe zu geben. Im Fall der Ölpest nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon konnten Gesundheitsbehörden durch solche Deals die gesundheitliche Entwicklung der dabei verletzten Menschen nicht weiterverfolgen. Das dürfte in diesem Fall ähnlich liegen. (Ich hatte dazu 2010 recherchiert und diese Broschüre für die Landeszentrale für politische Bildung geschrieben).
Im Fall der Ölpest erkrankten viele Helfer schwer, mit ruinierten Lungen, viele dürften durch den Kontakt mit den karzinogenen Öl-Bestandteilen langfristig an Krebs erkranken. Kranke, arbeitsunfähige Menschen und ihre Familien sind in den USA stark gefährdet, neben der Gesundheit auch Arbeitsplatz, Wohnstätte und weitern Besitz zu verlieren – insofern erscheinen mir 600 Millionen Dollar im Fall des East Palestine-Unglücks nicht sehr viel.

Können Kühe Grippe kriegen?

Die Prärie ist zwar menschenleer, dafür gibt es riesige eingezäunte Areale, auf denen Rinder die wenig einladende Vegetation abgrasen. Wo die Pflanzen saftiger und grüner aussehen, sind die Herden dichter. Es sind fast durchweg schwarze Kühe, neben ihnen grasen ihre Kälber. Diese stundenlange Rinder-Idylle endet abrupt: Auf einmal tauchen riesige Gatter auf, in denen die schwarzen Rinder eng zusammengepfercht stehen. Diese Tiere stehen nicht mehr auf saftigem Gras oder Steppenboden, sondern in ihren eigenen Ausscheidungen. Durch die Klimaanlage dringt der Gestank von Urin und Kot. Gatter um Gatter rücken die Tiere unentrinnbar zur Schlachtfabrik vor. Von dort werden sie, vielleicht schon portioniert und tiefgefroren über die Schienenstränge zu den immer hungrigen Burger- und Steak-Bratereien gekarrt, die mit großen billigen Fleisch-Portionen werben.

Kurz vor unserer Abreise kamen erste Meldungen, dass in US-Milchkuh-Beständen Fälle von H5N1-Vogelgrippe gab. Das besonders aggressive Vogelgrippe-Virus, was sich aus chinesischen Enten- und Hühner-Bestanden seinen Weg um die ganze Welt gebahnt hat und nicht nach einer Saison erlosch, sondern seit drei Jahren immer neue Kontinenten und Tiergruppen befällt. Vom katastrophalen Seevogelsterben an europäischen Küsten bis in die Antarktis und zum Massensterben südamerikanischer Seelöwen. Diese Vogelgrippe hatte den Sprung zu Säugetieren bereits mehrfach geschafft. Aber wie ist sie jetzt auf Milchkühe gekommen?

Vielleicht über Wildvögel, die über den Rinderbestand flogen. Vermutlich aber über kontaminiertes Futter. Anders als in Großbritannien und der EU dürfen US-Landwirte nämlich immer noch Rinder und andere Nutztiere mit zerkleinerten Abfällen anderer Tiere, darunter auch Vögel, füttern. Das Futter, das die Viren übertragen haben dürfte, ist „Poultry litter“ – „Geflügelmist“ – eine Mischung aus Geflügelexkrementen, verschüttetem Futter, Federn und anderen Abfällen, die vom Boden industrieller Hühner- und Putenproduktionsbetriebe abgekratzt wurden.
Durch den BSE-Skandal, wo infizierte Tiere an ihre eigentlich pflanzenfressenden Artgenossen verfüttert wurden, ist diese Fütterung in der EU und England nicht mehr erlaubt. In den USA hingegen schon.

Da Vogelgrippe nie zuvor bei Rindern, sondern nur bei verschiedenen Raubtieren wie Katzen und Robben, nachgewiesen wurde, hat das Virus mal wieder eine weitere Hürde genommen. Ungewöhnlich ist, dass das Virus jetzt offenbar die Milchdrüsen befallen hat und sich darüber verbreitet. Mittlerweile sind auch erste Farmarbeiter von US-Milchfarmen an dem H5N1 erkrankt. Ob diese Menschen sich über Melkmaschinen, Luft oder Rohmilch angesteckt haben, ist noch nicht geklärt. Im Tierversuch ist mittlerweile nachgewiesen, dass zumindest Mäuse durch den Verzehr infizierter Rohmilch H5N1-Vogelgrippe bekommen können. Wegen der Verseuchung der Milch warnen VirologInnen (wie z B Isabelle Eckerle) und VeterinärInnen jetzt eindringlich vor dem Verzehr von Rohmilch und Rohmilch-Produkten – in den USA und anderswo.

Martin Beer ist der Leiter des Instituts für Virusdiagnostik (IVD) beim Friedrich-Loeffler-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, ihn hatte ich letztes Jahr zu dieser Vogelgrippe interviewt. Zur aktuellen Situation sagt er: “Die Aufmerksamkeit des Friedrich-Loeffler-Instituts und der Forschenden gegenüber dieser Situation ist sehr hoch. Die Behörden wissen, dass bei etwaigen unerklärlichen Krankheitsbildern in Kuhbeständen, die mit Milchrückgang einhergehen, auch an H5N1 gedacht werden muss und unter Umständen entsprechend getestet wird.” Eine gute Nachricht ist: Deutschland hat laut Beer ein deutliches besseres Kontrollsystem als die USA. “In Deutschland haben wir eigentlich das gläserne Rind. Jedes Tier ist eindeutig markiert und jede Tierbewegung ist über eine Datenbank nachvollziehbar. Das ist in den USA nicht so.” Wegen der vielen illegalen Arbeiter ist allerdings nicht sicher, wie viele Menschen tatsächlich schon erkrankt sind.
In den USA kommt erschwerend noch das Freiheitsbedürfnis hinzu: Die lokalen Landwirtschaftsbehörden haben der nationalen Seuchenbehörde CDC den Zugang zu Rinderhaltungen verwehrt, Mitarbeiter dürfen nicht getestet werden. Schließlich könnten darunter die Vermarktung und der Verkauf von Rinderprodukten leiden. Jetzt wartet die CDC darauf, dass erkrankte Arbeiter aus Milchbetrieben in Krankenhäuser auftauchen – das ist aber auch bei Erkrankten nicht gewiss, wenn es sich um illegale Migranten ohne Aufenthaltsdokumente und Englischkenntnisse handelt.

Gerade ist H5N1 auch bei Alpakas aufgetreten. Als nächstes könnte es auf Schweine übergehen: Milch wird nämlich teilweise als proteinhaltiges Futter an Schweine verfüttert. Da das Schweine-Immunsystem dem menschlichen so ähnlich ist, besteht die Befürchtung, dass es damit die Barriere zu Menschen leichter überwinden kann.
Marin Beer erklärte zwar, dass Menschen eine natürliche Immunität gegen H5N1 haben. Aber das RKI und andere Gesundheitsinstitutionen beobachten die Entwicklung sehr aufmerksam. Mit weiteren Mutationen könnte dieses aggressive Vogelgrippevirus über Tröpfcheninfektion auch von Mensch zu Mensch springen.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die Infektion bei dem Farmarbeiter nicht durch einen Nasenabstrich, sondern nur durch eine Bindehautentzündung nachweisbar war. Erinnert Ihr Euch? Die überlebenden Basstölpel auf Helgoland hatten nach überstandener Vogelgrippe eine verfärbte Iris – ein Relikt der Bindehautentzündung.

Ich denke, dass all diese Fakten starke Hinweise darauf sind, dass diese H5N1-Vogelgrippe sicherlich auch demnächst europäische Rinderbestände befallen und auf weitere Arten übergreifen  wird. Sie hat vielleicht sogar das Potential, nach Corona die 2. globale Zoonose zu werden und viele Menschen zu töten.

Für mich sieht es so aus, dass die Agrarwirtschaft und viele andere Kreise nichts aus der Corona-Pandemie bzw. den Epidemien und auch nichts aus dem BSE-Skandal gelernt haben. Persönliche Freiheit und Bequemlichkeit schlägt mal wieder Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit und die anderer Menschen.
Erwähnte ich schon, dass entlang der Route 66 in Texas und anderen Kuh-Staaten überall Steak-Wettessen beworben werden? Das Big Texan 72-Unzen-Steak. Wer solch ein 72-Unzen-Steak aufessen kann, muss es nicht bezahlen. Neben einem gigantischen Fleischlappen grinst dann meist ein Mann mit extragroßem Bauch und stierem Blick von den Reklametafeln. Ein ganzer Kerl halt.
Für zwischen den Zähnen hängen gebliebene Fleischfasern gibt es ja dann den Racoon-Pecker.

Achtung! Der Inhalt dieses Videos könnte gerade vegane und vegetarische sensiblere Gemüter verstören.

Im nächsten Blogpost kommen wir dann wirklich am Versteinerten Wald an.

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https://meertext.eu/

Auf dem Science-Blog „Meertext“ schreibe ich über meine Lieblingsthemen: Biologie, Zoologie, Paläontologie und das Meer. Wale, Fische und andere Meeresgetüme. Tot oder lebendig. Fossile Meere, heutige Meere und Meere der Zukunft. Die Erforschung, nachhaltige Nutzung und den Schutz der Ozeane. Auf der Erde und anderen Welten. Ich berichte regelmäßig über Forschung und Wissenschaft, hinterfrage Publikationen und Statements und publiziere eigene Erlebnisse und Ergebnisse. Außerdem schreibe ich über ausgewählte Ausstellungen, Vorträge, Bücher, Filme und Events zu den Themen. Mehr über meine Arbeit als Biologin und Journalistin gibt´s auf meiner Homepage “Meertext”.

7 Kommentare

  1. Der Petrified Forest liegt aber in Arizona. Oder meintest du den Fossil Forest?

    Hach, bin ich neidisch. Allein wegen der Geologie könnte ich zwei Monate am Stück in Arizona verbringen. Grand Canyon, Zion Park, Bryce Canyon, Grand Staircase… ich würde den ganzen Tag damit zubringen, durchs Gelände zu kriechen und Steine zu begucken.

    • @Spritkopf. Danke für die Korrektur! Ja, er liegt in Arizona.
      Ja, diese Reise war wirklich außergewöhnlich udn Once-in-a-lifetime. Ich habe wirklich wegen des Flugs gezögert, eigentlich möchte ich nachhaltiger reisen. Aber mit Sonnenfinsternis, Freunde besuchen, Reise durch Mid-West und California kam dann soviel zusammen, dass ich es gemacht habe. Ich war das Nesthäkchen und einigen der anderen war das Alter halt allmählich anzumerken. In unserem Alter wird es vielleicht nicht mehr viele Treffen geben : (

  2. Ist natürlich gleichermaßen peinlich und lustig, dass ich dich korrigiere und im selben Atemzug Zion Park und Bryce Canyon nach Arizona verpflanze, obwohl sie doch in Utah liegen. [blush]

    • @Sascha: Ja! Es ist mir selten anschaulicher vor Augen geführt worden, als bei diese Beispiel.
      Meldungen von gestern:
      – Mittlerweile gibt es den ersten an H5N1 verstorbenen Menschen.
      – Vermutlich sind viel mehr Milchkühe betroffen – die Behörden bekommen weiterhin keinen Zugang zu Ställen.
      Ich hasse diese Situation, dass Profit vor Vernunft geht und die Folgen mal wieder alle ausbaden dürfen. Denn H5N1 wird garantiert nicht vor europäischen Kühen und Menschen halt machen

    • @Omnivor: Danke. Und das sind nur die gemeldeten Fälle. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade in der Landwirtschaft/Agraindustrie viele Mneschen in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten – das bedeutet meist, dass deren Erkrankungen oder Todesfälle nicht untersucht und gemeldet werden. Die Dunkelziffer dürfte also wesentlich höher sein und noch werden.
      Außerdem wäre es interessant, die Übertragungswege zu verfolgen – welche Tiergruppe und welche Art.
      Das Ganze erinnert mich jedenfalls sehr an die Entstehung von SARS Cov 19 auf seinem Erfolgsweg zur globalen Pandemie.

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