COVID-19: WHO-Studie zeigt Wirkung von sozialer Distanz und Mund-Nasen-Schutz

Die Wirksamkeit der derzeit von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen und international praktizierten Schutzmaßnahmen wurde bislang noch nicht unter randomisierten Bedingungen getestet. Nun zeigt eine Meta-Analyse, dass soziale Distanz und Mund-Nasen-Bedeckungen signifikant schützen.

Eines ist sicher: Die Corona-Pandemie hat weltweit zu einem exponentiellen Anstieg “wissenschaftlicher” Veröffentlichungen von fragwürdiger Qualität geführt. Im April folgerten Wissenschaftler beispielsweise, dass Mund-Nasen-Bedeckungen nicht wirkten, weil die von ihnen getesteten vier Patienten “virale RNA” durch die Masken hindurch auf eine Petrischale husteten [1]. Mittlerweile wurde die Studie zurückgezogen, da die Autoren offenbar ihre Daten nicht verstanden und daraus falsche Schlussfolgerungen zogen.

Das Sars-CoV-2-Virus: ein brisanter Biostoff

Sicher ist auch, dass das Sars-CoV-2-Virus trotz rückläufiger Infektionszahlen noch nicht verschwunden ist und wir es noch immer leicht weiter verbreiten können. Der aktuelle Massenausbruch des Coronavirus in Göttingen nach einigen Familienfeiern zum muslimischen Zuckerfest am Wochenende um den 23. Mai zeigt einmal mehr die Brisanz dieses Virus.

Die EU-Kommission hat das Virus in ihren Vorgaben zum Schutz von Arbeitnehmern vor biologischen Stoffen gerade in der Risikogruppe 3 eingestuft. Höchste Risikostufe wäre Gruppe 4. In Gruppe 3 fallen Biostoffe, “die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können.” Das Virus könne “insbesondere für ältere Arbeitnehmer und Menschen mit einem zugrunde liegenden medizinischen Problem oder einer chronischen Krankheit eine ernste Gefahr darstellen”, erklärte die Kommission.

Ein weiteres Kriterium für die Einordnung des Sars-CoV-2-Virus in die Gruppe 3 ist auch die mögliche “Vorbeugung oder Behandlung”. Die Einstufung in die höchste Stufe wäre nur dann gerechtfertigt, wenn die Verbreitungsgefahr hingegen “groß” und weder Vorbeugung noch Behandlung möglich wären.

Wir werden uns also weiterhin auf unbestimmte Zeit möglichst effektiv schützen müssen, um dennoch ein gesundes und relativ normales Leben führen zu können. Doch wie?

Was bringen soziale Distanz und Mund-Nasen-Bedeckungen?

Eine kanadische Forschergruppe um Holger Schünemann von der McMaster Universität in Hamilton/Ontario wertete die Daten von 172 Studien über Schutzmaßnahmen aus [2]. Insgesamt 44 vergleichende Studien (7 zu COVID-19, 11 zu MERS und 26 zu SARS) wurden in eine Meta-Analyse einbezogen (25.697 Patienten).

Auch in dieser Studie mussten sich die Forscher bei ihren Analysen rein auf epidemiologische Daten stützen. Auch hier besteht immer die Gefahr einer Fehleinschätzung. Die Ergebnisse sollten jedoch umso verlässlicher werden, je mehr verschiedene Beobachtungsstudien zu ähnlichen Ergebnissen kommen.

Soziale Distanz – pro Meter Verdopplung des Schutzes

Die Ergebnisse dieser Meta-Analyse zeigen, dass eine körperliche Distanz von mehr als einem Meter das Ansteckungsrisiko um 82% senken – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gesundheitswesens.

Die adjustierte Odds Ratio [aOR] betrug 0,18 und war bei einem 95-Prozent-Konfidenzintervall [95% CI] von 0,09 bis 0,38 signifikant. Dabei betrug das absolute Infektionsrisiko in den Studien bei einer Distanz von weniger als einem Meter 12,8%, bei einer Distanz von mehr als einem Meter sank es auf 2,6%.

Mit jedem zusätzlichen Meter Distanz verdoppelte sich die Schutzwirkung (Änderung des relativen Risikos 2,02), wobei die Berechnungen bis zu einer Distanz von drei Metern reichten. Damit bestätigt diese Meta-Analyse die derzeitigen Empfehlungen einer Distanz von 1 bis 2 Metern.

Auch Mund-Nasen-Bedeckungen schützen

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes senkte das Infektionsrisiko laut der aktuellen Analyse um 85% (aOR 0,15; 95% CI 0,07 bis 0,34). Das absolute Infektionsrisiko betrug ohne Mund-Nasen-Schutz 17,4%, mit Mund-Nasen-Schutz fiel es auf 3,1%.

Dabei war die Schutzwirkung von Mund-Nasen-Bedeckungen größer im klinischen Einsatz bei einem relativen Risiko [RR] von 0,30 (95% CI 0,22 bis 0,41) als in der Allgemeinheit (RR von 0,56, 95% CI 0,40 bis 0,79).

Die Forscher führen dies auf den häufigeren Einsatz von professionellen Atemschutzmasken (z.B. N95) im klinischen Kontext zurück. N95-Masken erreichten in einer Unteranalyse eine Schutzwirkung von 96% (aOR 0,04, 95% CI 0,004 bis 0,30), während einfache chirurgische Masken einen Schutz von 77% boten (aOR 0,33, 95% CI 0,17 bis 0,61).

Auch das Tragen eines Augenschutzes reduzierte das Risiko für eine Infektion signifikant von 16,0 auf 5,5% (aOR 0,22, 95% CI 0,12 bis 0,39).

N95-Masken: ja oder nein?

Diese Ergebnisse legen nahe, dass sich Beschäftigte im Gesundheitswesen mit Atemmasken schützen sollten, die mindestens 95% aller Aerosole aus der Luft filtern (N95). Doch stimmt das wirklich? Und wie sieht es aus mit den teuren und unbequemen Atemmasken für die Allgemeinheit?

Viele Fragen bleiben bislang offen  – beispielsweise wie und ob die Masken richtig sitzen bzw. getragen werden und welche Auswirkungen dies auf die Schutzwirkung hat. Hierzu gab es ja schon in meinem letzten Artikel eine heftige Diskussion.

Auch chirurgische Masken schützen…

Eine frühere Laborstudie an Dummies konnte zeigen, dass die chirurgischen Masken durchaus einen effektiven Schutz bieten, wenn sie lückenlos auf der Haut anliegen [3]: In einer Testserie hielten sie Viren zu 94,5% zurück. N95-Masken hielten 99,8% der Viren zurück.

… wenn sie richtig sitzen

Waren die chirurgischen Masken allerdings nur “locker” angelegt, betrug die Schutzwirkung nur noch 70%, was in etwa den oben vorgestellten Daten entspricht. Allerdings waren auch N95-Masken nicht effektiver, wenn sie nicht sachgerecht getragen wurden.

Bereits während der H1N1-Epidemie von 2009 (“Schweinegrippe”) rieten die US-Centers for Disease Control and Prevention (CDC) dem medizinischen Personal dringend, sich durch N95-Atemschutzmasken vor einer Ansteckung zu schützen. Doch diese Masken sind nicht nur teuer, sondern aufgrund ihres geringen Tragekomforts auch nicht sehr beliebt.

Chirurgische Masken filtern die Atemluft von Ärzten und Pflegepersonal und verhindern dadurch die Ansteckung von Patienten. Für den Schutz in die andere Richtung sind sie eigentlich nicht vorgesehen. Sie schließen nicht lückenlos an der Gesichtshaut und werden oft zu “lässig” getragen.

Über einen Zeitraum von vier Jahren führte das CDC eine randomisierte Studie in 380 ambulanten Einrichtungen während der Grippesaison an 2862 Beschäftigten mit Patientenkontakt durch [4]. Die Ergebnisse zeigten einen geringen, nicht signifikanten tendenziellen Vorteil der chirurgischen Masken (aOR von 1,18, 95% CI 0,95 – 1,45) im Vergleich zu den N95-Atemschutzmasken.

Ein Verzicht auf die unbequeme N95-Maske kam dabei nicht als Ursache in Betracht, da beide Gruppen die Masken etwa gleich häufig “immer” oder “manchmal” trugen (89,5% in der Gruppe der N95-Masken versus 90,2% der Teilnehmer mit chirurgischen Masken).

COVID-19-Ausblick: Bessere Studien (und bessere Masken)

Welche Schutzwirkung verschiedene Maskenarten während der Corona-Pandemie bieten, wird derzeit im Rahmen einer randomisierten Studie an der McMaster Universität untersucht. Die Ergebnisse sollen Ende des Jahres vorliegen.

Eine dänischen Studie prüft momentan an 6000 Personen, ob sich Menschen im Alltag durch das Tragen eines Mundschutzes vor einer Infektion schützen können. Erste Ergebnisse soll es Ende Juli geben.

Ich persönlich habe mich in den letzten Wochen angesichts der Mundschutz-Pflicht auf die Suche nach der “perfekten” Maske begeben und damit nebenbei meine Nähkünste auch außerhalb des OPs erweitert. Hierzu in Kürze mehr.

Bis dahin – bleibt alle gesund, haltet Hygiene und soweit möglich, weiterhin Abstand.

Titelbild: Skitourengänger auf dem Weg zum Chli Chärpf (2699 m.ü.M., Glarnerland, Schweiz). Schutzausrüstungen, Abstand, Erfahrung und andere Präventionsmaßnahmen wirken auch bei Alpinisten lebenserhaltend.
Credit Dr. Karin Schumacher

Quelle / weiterführende Literatur:

  1. Bae S et al.: Notice of Retraction: Effectiveness of Surgical and Cotton Masks in Blocking SARS-CoV-2. Ann Intern Med, 2 Jun 2020, https://doi.org/10.7326/L20-0745
  2. Chu DK et al.: Physical distancing, face masks, and eye protection to prevent person-to-person transmission of SARS-CoV-2 and COVID-19: a systematic review and meta-analysis. The Lancet 1 June 2020, DOI: 10.1016/S0140-6736(20)31142-9 
  3. Noti JD et al.: Detection of Infectious Influenza Virus in Cough Aerosols Generated in a Simulated Patient Examination Room. Clinical Infectious Diseases, 1 June 2012, 54 (11): 1569–1577, https://doi.org/10.1093/cid/cis237
  4. Radonovich Jr., LJ et al.: N95 Respirators vs Medical Masks for Preventing Influenza Among Health Care Personnel. A Randomized Clinical Trial. JAMA. 2019; 322(9):824-833. doi:10.1001/jama.2019.11645 

Veröffentlicht von

Dr. Karin Schumacher bloggte zunächst als Trota von Berlin seit 2010 bei den SciLogs. Nach dem Studium der Humanmedizin in Deutschland und Spanien promovierte sie neurowissenschaftlich und forschte immunologisch in einigen bekannten Forschungsinstituten, bevor sie in Europas größter Universitätsfrauenklinik eine Facharztausbildung in Frauenheilkunde und Geburtshilfe abschloss. Hierbei wuchs das Interesse an neuen Wegen in der Medizin zu Prävention und Heilung von Krankheiten durch eine gesunde Lebensweise dank mehr Achtsamkeit für sich und seine Umwelt, Respekt und Selbstverantwortung. Die Kosmopolitin ist leidenschaftliche Bergsportlerin und Violinistin und wenn sie nicht gerade fotografiert, schreibt oder liest, dann lernt sie eine neue Sprache. Auf Twitter ist sie übrigens als @med_and_more unterwegs.

253 Kommentare

  1. Ja, es kann keinen Zweifel geben, dass Covid-19 vor allem über Atemtröpfchen übertragen wird und dass Sprechen/Singen ein wichtiger Übertragungsweg ist. 80% aller Infektionen gehen zudem auf 20% aller Infizierter zurück und Superspreader, also Personen, die gleich Dutzende anstecken spielen eine wichtige Rolle.
    Gerade liest man in SPON unter dem Titel Wo im Haushalt Coronaviren zu finden sind über eine Bonner Studie, die untersuchte wo sich das Virus in der Wohnung von Infizierten nachweisen lässt. Es waren die Raumluft, das Abwasser aus Waschbecken- und Duschabflüssen sowie Toiletten,
    Türklinken, Fernbedienungen und Möbel. Doch es gelang nicht mit dem Virusmaterial, das von diesen Oberflächen gewonnen wurde, eine Infektion auszulösen. Bis jetzt wurde noch in keiner Studie nachgewiesen, dass kontaminierte Oberflächen infektiös sind. Dass aber die Teilnahme am Singen in einem Chor Teilnehmer ansteckt, dafür gibt es mehrere Fälle, die das belegen.

    In einem gewissen Sinne ist Sars-Cov-2 gar nicht so ansteckend, denn selbst Personen, die im selben Haushalt leben sind nicht alle infiziert. Dass sich Covid-19 doch so schnell verbreitet geht womöglich auf eine kleine Subpopulation von Infizierten zurück, die das Virus sehr effektiv verbreiten. Ich vermute, es sind die Vielsprecher und diejenigen, die laut sprechen, welche die Hauptverbreiter sind. Die meisten Infektionen gibt es zudem in Innenräumen. In Südkorea wurde viele Personen eines Grossraumbüros angesteckt, in dem sich ein Infizierter befand. Es betraf aber nur ein Stockwerk. Alle anderen Stockwerke waren nicht betroffen. Vielleicht hat in diesem Fall der Infizierte mit vielen andern im gleichen Grossraumbüro gesprochen oder aber der Erstinfizierte hat ein Virusaerosol im Raum deponiert, das anschliessend alle anderen eingeatmet haben.

  2. Zitat Martin Holzherr
    In einem gewissen Sinne ist Sars-Cov-2 gar nicht so ansteckend, denn selbst Personen, die im selben Haushalt leben sind nicht alle infiziert. Dass sich Covid-19 doch so schnell verbreitet geht womöglich auf eine kleine Subpopulation von Infizierten zurück, die das Virus sehr effektiv verbreiten.

    Nicht nur, dass Sars-Cov-2 nicht so ansteckend ist, sondern es steht bereits nachweislich fest, dass COVID-19 vergleichbar harmloser ist als eine normale saisonale Grippe, denn eine Infektion bedeutet in mehr als 99% der Fälle keine Erkrankung! Die Massensuggestion mit den offiziellen Zahlen der Regierungen besteht daraus, Infektion und Erkrankung gleichzustellen, sowie Erkrankung und Tod, und dadurch gezielt Panik zu erzeugen (es ist für Deutschland nachgewiesen, dass Panik erzeugt werden musste). Es ist jedoch unsinnig und zeugt von Inkompetenz, sich auf die Zahl der Infektionen zu berufen, um Vorbeugemaßnahmen zu entscheiden, das ist völlig verantwortungslos.

    Bei mehr als 99% der Menschen sind nämlich Maßnahmen wie Masken und Abstand sinnlos und stellen als reine politische Entscheidung eine eklatante Unverhältnismäßigkeit im Sinne des Grundgesetzes, siehe hier die kürzliche Verfassungsbeschwerde eines Jura-Professors.

    Einzig die Risikogruppen sollen sich unter Alltagsbedingungen erst einmal freiwillig schützen und zum Beispiel das Singen in einem Chor aktiv meiden. Sie können jedoch nicht durch das Tragen der Masken von den restlichen 99% gesunden Mitbürgern geschützt werden, denn eine sachgerechte Anwendung der Masken ist unter Alltagsbedingungen definitiv nicht möglich, das kann man drehen und wenden wie man will.

    Saisonale Grippewellen haben wir übrigens jedes Jahr, die sogar mehr Todesopfer in den Risikogruppen bereits gefordert haben, und wir werden sie weiterhin jedes Jahr haben, mehr oder weniger stark, und auch zwischen den Grippenwellen, wie könnte es anders sein? Es geht also nicht anders, als die Risikogruppen gezielt zu schützen, sonst kann es nie eine Aufhebung der politischen Maßsnahmen geben, logisch.

    Weiterhin gilt übrigens die Empfehlung der WHO, die Masken einzig unter klinischen Bedingungen (Ärzte und Pflegepersonal) empfiehlt. Bei Alltagsbedingungen, wo die sterile und sachgemäße Anwendung nicht möglich ist, ist sogar das Tragen von Masken schädlich, sowohl für Risikogruppen als auch für gesunde Menschen (CO2 Einatmung, Selbstinfektion), siehe zum Beispiel diese Regelung als Ausnahme zur Maskenplicht, die nur zum Schutz von kranken Menschen gedacht ist – allerdings werden dabei bei gesunden Menschen gesundheitliche Schaden bewußt in Kauf genommen und zugemutet, vielen Dank… 🙁

    In allen Bundesländern gelten auch dann Ausnahmen von der Maskenpflicht, wenn das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund gesundheitlicher oder psychischer Einschränkungen nicht zumutbar bzw. nicht möglich ist. Das kann etwa Asthma oder anderen schweren Lungen- aber auch Herzerkrankungen gelten, bei denen die Sauerstoffversorgung bereits eingeschränkt ist. Wichtig: In aller Regel muss die Erkrankung durch ein ärztliches Attest belegt sein. Das Mitführen einer entsprechenden Bescheinigung kann Probleme bei Kontrollen verhindern.

  3. Zitat Karin Schumacher
    Das Sars-CoV-2-Virus: ein brisanter Biostoff
    Sicher ist auch, dass das Sars-CoV-2-Virus trotz rückläufiger Infektionszahlen noch nicht verschwunden ist und wir es noch immer leicht weiter verbreiten können. Der aktuelle Massenausbruch des Coronavirus in Göttingen nach einigen Familienfeiern zum muslimischen Zuckerfest am Wochenende um den 23. Mai zeigt einmal mehr die Brisanz dieses Virus.

    Die „Brisanz“ dieses vermeintlichen „Massenausbruchs des Coronavirus in Göttingen“ ist offensichtlich ein wissenschaftliches Artefakt bzw. ein Bias: Auch hier wird – wie ich es bereits in meinem vorherigen Kommentare dargelegt habe – die Anzahl der Infektionen mit der Anzahl der Erkrankungen gleichgestellt bzw. suggeriert! Es gab jedoch in Göttingen wohl keine “massenhaften Erkrankungen“, es gab lediglich eine „massenhaften Testung“, das ist ein maßgeblicher Unterschied, denn je mehr man testet, desto mehr Infizierte wird man entdecken, die man ohne Tests nicht entdeckt hätte, weil die Betroffene keine Symptome haben.

    Dazu kommt, dass unter Menschen, die unter Lockdown gesetzt wurden und dadurch wochenlang in geschlossenen Räumen (sowie in schlecht gelüfteten Treppenhäusern, Fahrstühlen und Kellern wie in den Wohnsilos von Göttingen – dort haben die Kinder der muslemischen Familien wochenlang spielen müssen, wo denn sonst? Aber was interessiert es Politiker, wo die Kinder in den Wohnsilos von Göttingen oder anderswo spielen müssen? 🙁 ) das Virus sich mehr verbreiten kann, als unter Menschen, die sich länger in der frischen Luft aufhalten konnten. Eine spanische Studie über mehr als 60.000 Personen hat zum Beispiel gezeigt, dass während dem monatelangen, sehr strengen Lockdown in Spanien mehr Infizierte bei den Menschen entdeckt wurden, die Ausgangssperre hatten als bei den Menschen, die aufgrund ihrer relevanten beruflichen Tätigkeiten rausgehen konnte, siehe hier.

  4. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem April stimmten also nicht aber jetzt ist man sich ganz sicher, soso. Sind Schutzmasken wirklich so eine unerforschte Neuheit, dass sich die Erkenntnisse innerhalb von 2 Monaten komplett ändern? Wozu gab es dann überhaupt Event 201, wenn noch nicht mal die Wirkungsweise eines Mundschutzes untersucht wurde?
    Auf mich wirkt das alles nicht sehr überzeugend. Selbst genähte Stoffmasken schützen so gut wie überhaupt nicht und den Träger schon gar nicht. Fakt ist ganz einfach: die Grippe-Welle ist vorbei! Deshalb gibt es kaum noch Neuinfektionen, nicht wegen der Mundschutzpflicht. Aber das kann man natürlich nicht zugeben. Wenn man einmal angefangen hat zu lügen, muß man natürlich auch immer weiter lügen.

  5. @all
    Wenn ich Eure Kommentare lese. dann schüttelt es mich.

    1) die Aussage, dass Covid-19 vergleichbar oder harmloser als eine Grippe ist – ist völliger Unsinn. Denn die Covid-19-Pandemie ist nicht lange nicht vorbei.
    Erst wenn die Pandemie ganz vorbei ist, kann man seriöse Vergleiche anstellen und Aussagen machen.

    2) dass Personen die im gleichen Haushalt leben wie ein Covid-19-Infizierter, nicht angesteckt werden, sagt nichts über das Ansteckungsrisiko aus.
    Auch hier sollte man zuerst Untersuchungen über Zusammenhänge anstellen, warum manche Leute angesteckt werden und andere nicht: gibt es konkrete Parameter, welche bei Menschen vorhanden sind, die nicht angesteckt sind (z.B. dass diese Leute keine Mandeln mehr haben, z.B. dass diese Leute kurz vorher eine Grippe durchgemacht haben, … …)

    3) die Verringerung von Neuinfektionen wegen der angeordneten Maßnahmen ist deutlich zu erkennen. D.h diese Maßnahmen hatten einen Effekt

    Fakt ist, dass für Covid-19 keinerlei Erfahrungen vorlagen als sich dieser Virus ausbreitete. D.h. jede Maßnahme zur Eindämmung von Ansteckung musste auf Verdacht angeordnet werden.
    Fakt ist auch, dass man mittlerweile einige Monate an Zeit gewonnen hat, so dass man jetzt erkrankte Personen erfolgreich therapieren kann – welche vor ein paar Monaten noch dem sicheren Tod geweiht waren. Schon allein dieser Zeitgewinn ist es wert, dass man vorsichtig war.

  6. Zitat KRichard:
    1) die Aussage, dass Covid-19 vergleichbar oder harmloser als eine Grippe ist – ist völliger Unsinn. Denn die Covid-19-Pandemie ist nicht lange nicht vorbei. Erst wenn die Pandemie ganz vorbei ist, kann man seriöse Vergleiche anstellen und Aussagen machen.

    Doch, die vermeintliche „Pandemie“ ist vorbei, wie alle gewöhnlichen saisonalen Grippewellen. Sie ist vorbei in allen Ländern der Welt, die Wissenschaftler haben schon jetzt genug Daten, um es festzustellen, und zwar egal welche Maßnahmen getroffen wurden. Und eine „zweite Welle“ wird es nicht geben, sogar das RKI rückt jetzt von dieser „Drohung“ ab. 😉

    Die „Pandemie“ ist epidemiologisch vorbei – politisch und wirtschaftlich jedoch nicht, denn sowohl die Politiker als auch die Pharmaindustrie brauchen sie noch eine ganze Weile, am liebsten sogar für immer… Siehe zum Beispiel folgende Analyse:

    Warum die Pandemie nicht endet

    Die Zahlenwerte, nach denen die Regierung über Öffnung oder Schließung des öffentlichen Lebens entscheidet, verlieren an Aussagekraft, je geringer die Anzahl der Infizierten ist. Auch ohne einen einzigen neuen Infizierten würden allein aufgrund der Fehlerquote des Tests tausende neue „Fälle“ gemeldet. Werden die derzeit verwendeten Kriterien nicht geändert, kann die Pandemie – scheinbar – endlos anhalten.
    […]
    5. Fazit</strong
    Die derzeit als Kenngrößen für die Verhängung von Maßnahmen verwendeten Werte, die Anzahl der gemessenen akut Infizierten pro 100.000 Einwohner und der R-Wert haben bei einem geringen Anteil von akut Infizierten an der Gesamtbevölkerung keinen Aussagewert bezüglich der epidemiologischen Entwicklung der Krankheit. Der R-Wert tendiert bei Verschwinden der Krankheit grundsätzlich gegen 1, also gegen den derzeit als kritisch betrachteten Wert. Durch Änderung der Anzahl der Messungen können die Kenngrößen so beeinflusst werden, dass die willkürliche Verhängung von Maßnahmen möglich ist.

    Diese Aussagen würden auch dann gelten, wenn die ganze Bevölkerung zu 100% wirksam gegen Covid 19 geimpft wäre.

    Für eine objektive Beurteilung der epidemiologischen Lage ist es erforderlich, den Messfehler der Tests aus den Ergebnissen heraus zu rechnen. Um die Abhängigkeit von der Anzahl der Tests zu beseitigen, müsste jeweils mit den relativen Werten der Infizierten in Bezug auf die Anzahl der Tests gerechnet werden, nicht mit den absoluten Zahlen der Infizierten. Jedoch ist auch in diesem Fall eine Relevanz des R-Werts bei ausklingender Krankheit nicht erkennbar.

    Warum die „Corona-Pandemie“ für Politiker und Pharma-Industrie am liebsten nie enden sollte wird einem völlig klar, wenn man darüber aufgeklärt wurde, wie die angebliche „Schweinegrippe-Pandemie“ 2008 gelaufen ist. Bitte lassen Sie sich auch aufklären und nehmen Sie sich bitte doch nur 56 Minuten Zeit um folgende Dokumentation des Fernsehsenders ARTE aus dem Jahre 2009 von Anfang bis Ende anzugucken – 56 Minuten sind nicht zu viel und es ist wohl zumutbar um zu verstehen, wie die angebliche „Corona-Pandemie“ laufen sollte:

    Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe

    Wenn Sie das Geschäftsmuster der angeblichen „Schweinegrippe-Pandemie“ der WHO bei der angeblichen “Corona-Pandemie“ nicht erkennen können, dann haben Sie Tomaten auf den Augen, KRichard, mit Verlaub. 😉

    Doch, die „Corona-Pandemie“ ist vorbei, nur die Angst ist bei vielen nicht vorbei, zu intensiv ist die tagtägliche Propaganda und die Gehirnwäsche, zu tief sitzt die Panik, zu intransparent und manipulativ sind die Zahlen. Die Ähnlichkeit zwischen diesen zwei „Pandemien“ Schweinegrippe und Corona ist so frappierend, dass man sich fragt, wie die WHO, die Pharmaindustrie, die europäischen Regierungen (hier Deutschland und Frankreich) und die sonstigen Profiteure der Angst so dreist sein können, haargenau denselben gigantischen Schwindel 11 Jahre später zu wiederholen, das ist ja unfassbar!

  7. @Jocelyne Lopez, KRichard: man weiss heute ziemlich genau, dass 0.5 bis maximal 1% der Sars-Cov-2 Infizierten sterben womit Covid-19 5 bis 10 Mal so tödlich ist wie die Grippe pro Jahr. Es erkranken auch gar nicht so wenige Jüngere an Covid-19, aber es sterben vor allem Ältere (ab 70 steigt das Todesrisiko stark, Durchschnittsalter 80) sowie Menschen mit Vorerkrankungen.
    Mit Sicherheit ist Covid-19 deutlich weniger tödlich als die spanische Grippe, aber es könnte etwa gleich tödlich sein wie es die Hongkong-Grippe 1968-70 war.

  8. @Holzherr
    Ein weiterer Unterschied zu einer Grippe sind Langzeitschäden bei schwer erkrankten Personen – darüber kann man heute noch keine zuverlässige Aussage machen: Erschöpfungszustände, gestörte Lungenfunktion, neurologische Schäden (z.B. Verwirrtheit), ständige Kopfschmerzen.

    Sollten diese Schäden nicht wieder verschwinden, dürfte die Lebensqualität der betroffenen Personen deutlich eingeschränkt sein.
    Auch dies ist ein Grund warum man Covid-19 nicht mit einem Grippevirus vergleichen sollte – auch hierzu können seriöse Aussagen erst nach einem längeren Zeitraum gemacht werden.

  9. @KRichard (Zitat):

    Ein weiterer Unterschied zu einer Grippe sind Langzeitschäden bei schwer erkrankten Personen.

    Ja, das stimmt. Bei Überlebenden einer Covid-19 Lungenentzündung sind oft grosse Teile der Lunge zerstört, was sich in Kurzatmigkeit bei Anstrengung bemerkbar macht. Aber auch die Niere kann leiden und im ganzen Körper können die kleinen Blutgefässe in Mitleidenschaft gezogen werden und während der Erkrankung häufen sich Mikrothrombosen.
    Jedenfalls weiss man heute schon recht viel über diese Erkrankung.
    Ich empfehle den NYT-Artikel Monster or Machine? A Profile of the Coronavirus at 6 Months

  10. Was hat Covid-19 bislang angerichtet, nehmen wir die weltweiten Opfer Ende Mai:

    Covid-19 ……………….. 380.000 ! und zum Vergleich andere Ursachen

    Malaria …………………. 270.000
    Grippe …………………….. 85.000
    Alkohol ……………………. 80.000
    Drogen …………………….. 70.000
    Lungenentzündung .. 70.000
    Hepatitis ………………….. 55.000 … usw

    Tuberkulose …………. 600.000 – Tbc ist medizinisch gut behandelbar, Problem
    sind die ärmeren Länder mit völlig unterentwickelten Gesundheitssystemen

    Die corona-assoziierte Übersterblichkeit betrug im April in Deutschland 8%.
    Schweden hat inzwischen seinen “Sonderweg” als falsche Strategie eingesehen.
    Die USA kriegen die Pandemie nicht in den Griff, ebenso Brasilien, Rußland, Indien.

    Welche Märchen wollen uns die Verharmloser angesichts der Fakten noch auftischen?

  11. Zitat Martin Holzherr
    man weiss heute ziemlich genau, dass 0.5 bis maximal 1% der Sars-Cov-2 Infizierten sterben womit Covid-19 5 bis 10 Mal so tödlich ist wie die Grippe pro Jahr.

    Man weiss heute ganz im Gegenteil durch zahlreiche Studien aus der ganzen Welt ziemlich genau, dass die Letalität von COVID-19 im Bereich einer milden bis starken Influenza liegt – siehe:

    Studies on Covid-19 lethality

    sowie hier mit zahlreichen weiterführenden Links:

    • Stanford-Professor John Ioannidis erklärt in einem Interview mit CNN, dass Covid19 eine “verbreitete und milde Erkrankung” sei, die für die Allgemeinbevölkerung gleich gefährlich oder sogar weniger gefährlich als die Influenza (Grippe) sei. Zu schützen seien insbesondere Patienten in Pflegeheimen und Krankenhäusern.

    • Stanford-Professor Dr. Scott Atlas erklärt in einem Interview mit CNN, dass man “durch die falsche Idee, Covid19 stoppen zu müssen, eine katastrophale Situation im Gesundheitsbereich geschaffen” habe. Es seien irrationale Ängste erzeugt worden, denn die Erkrankung sei “insgesamt mild”.

    • Epidemiologe Dr. Knut Wittkowski erklärt in einem neuen Interview, dass die Gefährlichkeit von Covid19 vergleichbar mit einer Influenza sei und der Höhepunkt in den meisten Ländern bereits vor dem Lockdown überschritten war.

    • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck erklärt in einem neuen Interview die finalen Resultate seiner Antikörper-Studie. Streeck fand eine Covid19-Letalität von 0.36%, erklärt jedoch, dass dies eine Obergrenze sei und die Letalität vermutlich im Bereich 0.24 bis 0.26% oder sogar darunter liege. Das Durchschnittsalter der testpositiven Verstorbenen lag bei ca. 81 Jahren.

    • Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, erklärt in einem neuen Interview, dass die Covid19-Erkrankung “für die allermeisten Menschen mild verläuft”. Die “Zählerei von Infizierten und der Ruf nach mehr Tests” würden nicht viel bringen. Zudem würden die meisten Leute, die in der Corona­statistik aufgeführt sind, nicht nur an Covid-19 sterben. Die Sterblichkeit von Covid-19 liege nach bisherigen Erkenntnissen “in der Größenordnung einer saisonalen Grippe”.

    • Eine neue Übersicht aller bisherigen PCR- und Antikörper-Studien zeigt, dass der Medianwert der Covid19-Letalität (IFR) bei ca. 0.2% und damit im Bereich einer starken Influenza liegt.

    • Eine neue Antikörper-Studie mit dänischen Blutspendern ergab eine sehr tiefe Covid19-Letalität (IFR) von 0.08% für Personen unter 70 Jahren.

    • Eine neue Antikörper-Studie aus dem Iran, einem der am frühesten und am stärksten von Covid19 betroffenen Länder, kommt ebenfalls auf eine sehr tiefe Letalität von 0.08% bis 0.12%.

    • Eine neue serologische Studie der Universität Stanford fand im Bezirk Santa Clara in Kalifornien Antikörper in 50 bis 85 mal mehr Personen als bisher angenommen, wodurch sich eine Covid-Letalität von 0.12% bis 0.2% oder sogar darunter ergibt (d.h. im Bereich einer starken Influenza). Professor John Ioannidis erklärt die Studie in einem Video.

    • Das Zentrum für evidenzbasierte Medizin (CEBM) der Universität Oxford geht in einer neuen Analyse davon aus, dass die Letalität von Covid19 (IFR) zwischen 0,1% und 0,36% liegt (das heißt im Bereich einer starken Grippe). Bei über 70-Jährigen ohne schwere Vorerkrankungen liege die Letalität voraussichtlich bei unter 1%. Bei über 80-Jährigen liege die Letalität zwischen 3% und 15%, je nachdem, ob die bisherigen Todesfälle hauptsächlich mit oder an der Krankheit erfolgten. Die Letalität bei Kindern liege – im Unterschied zur Grippe – nahe bei null. Zur hohen Sterblichkeit in Norditalien weist die Forschungsrupppe u.a. auf die europaweit höchste Antibiotika¬resistenz in Italien hin. Tatsächlich zeigen Daten der italienischen Behörden, das rund 80% der Verstorbenen mit Antibiotika behandelt wurden, was auf bakterielle Superinfektionen hindeutet.

    • Der finnische Epidemiologie-Professor Mikko Paunio von der Universität Helsinki hat in einem Arbeitspapier mehrere internationale Untersuchungen ausgewertet und kommt auf eine Covid19-Letalität (IFR) von 0.1% oder weniger (d.h. im Bereich der saisonalen Grippe). Der Eindruck einer höheren Letalität sei entstanden, weil sich das Virus sehr schnell verbreitet habe, insbesondere auch in Mehr-Generationen-Haushalten in Italien und Spanien, aber auch in Großstädten wie New York. Die “Lockdown”-Maßnahmen seien überall zu spät gekommen und hätten nichts mehr gebracht bzw. seien letztlich sogar kontraproduktiv gewesen. (Update: Professor Paunio hat ein Update veröffentlicht.)

    • dieses Jahr bis jetzt 380.000 an/mit Covid verstorben, aber nur 85.000 an/mit Grippe.
      1. was zitieren Sie teils schrottalte überholte Interviews?
      2. wie verstehen Sie die neueren Interviews nicht, bzw. lassen aus?
      3. warum verschwurbeln Sie durch selektives Verdrehen die Fakten?

  12. Lopez: “Doch, die vermeintliche „Pandemie“ ist vorbei, wie alle gewöhnlichen saisonalen Grippewellen”

    Blödsinn, im Iran gibt es eine zweite Welle:

    “”Die Lage ist absolut schrecklich”, sagte der Bürgermeister der Stadt Behbahān in der Provinz Chuzestan, Alireza Bahadori, in einem Video, das sich in den sozialen Medien verbreitete. “Die Zahl der positiven Corona-Tests explodiert”, sagte Bahadori in der Halle der örtlichen Feuerwehr vor einer Kulisse von Einsatzfahrzeugen mit eingeschaltetem Blaulicht. Die Entwicklung sei “extrem gefährlich und beunruhigend”, sagte auch Hossein Farshidi, Chef der staatlichen Gesundheitsbehörde in der südlichen Provinz Hormozgan an der Straße von Hormuz. Ähnliche Alarmrufe kommen auch aus anderen Landesteilen.”

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-06/coronavirus-iran-neuinfektionen-lockdown-pandemie-covid-19

    In Lateinamerika sieht es auch nicht gut aus.

    “Mexiko gab am Mittwoch zum ersten Mal mehr als tausend Coronavirus-Todesfälle an einem Tag bekannt. Gleichzeitig überschritt das Land die Marke von 100.000 registrierten Infektionen. Brasilien registrierte unterdessen einen Höchstwert von 1.349 Todesfällen.”

    https://www.zeit.de/politik/2020-06/covid-19-todesfaelle-brasilien-mexiko-jair-bolsonaro

  13. Zitat KRichard
    Ein weiterer Unterschied zu einer Grippe sind Langzeitschäden bei schwer erkrankten Personen – darüber kann man heute noch keine zuverlässige Aussage machen: Erschöpfungszustände, gestörte Lungenfunktion, neurologische Schäden (z.B. Verwirrtheit), ständige Kopfschmerzen.
    Sollten diese Schäden nicht wieder verschwinden, dürfte die Lebensqualität der betroffenen Personen deutlich eingeschränkt sein.

    Gravierende Folgeschäden sind offensichtlich durch eine falsche Behandlung von schwer erkrankten Intensivpatienten mit Intubation und invasiver Beatmung verursacht. Inzwischen wird offensichtlich vor allem bei älteren Patienten mit Pneumonie von einer künstlichen Beatmung dringend abgeraten: Entweder überleben sie die Behandlung nicht oder behalten sehr schwere Schäden, siehe hier mit weiterführenden Links:

    Beatmung bei Covid19

    Weitere Fachleute in Europa und den USA haben sich zur Behandlung von kritischen Covid19-Patienten geäußert und raten dringend von einer invasiven Beatmung (Intubation) ab. Es liege bei Covid19-Patienten kein akutes Lungenversagen (ARDS) vor, sondern ein Sauerstoffmangel, der möglicherweise durch ein Diffusionsproblem (bei der Durchblutung der Lunge) verursacht wird, ausgelöst durch das Virus oder die Immunreaktion darauf.
    • WELT: Sterberate bei Beatmungspatienten gibt Rätsel auf
    • AP: Some doctors moving away from ventilators for virus patients
    • Video: New York intensive care doctor on Covid19 as a possible diffusion hypoxemia
    • COVID-19 pneumonia: different respiratory treatments for different phenotypes?
    • FAZ: Der Lungenfacharzt Thomas Voshaar über die Überlebenschancen von schwererkrankten Covid-19-Patienten „Es wird zu häufig intubiert und invasiv beatmet“

    • ja ne, is klar, wenn Intubieren nicht hilft,
      weil die Lunge nicht atmet, dann nur Herz-Lungen-Maschine – woher nehmen,
      wenn täglich über 100.000 Neuinfektionen, täglich über 4.000 Tote – sind 4%!

  14. Zitat Paul Stefan
    In Lateinamerika sieht es auch nicht gut aus.
    “Mexiko gab am Mittwoch zum ersten Mal mehr als tausend Coronavirus-Todesfälle an einem Tag bekannt. Gleichzeitig überschritt das Land die Marke von 100.000 registrierten Infektionen. Brasilien registrierte unterdessen einen Höchstwert von 1.349 Todesfällen.”

    In Lateinamerika sind die Zahlen extrem undurchsichtig, denn man weiß nicht, ob die gemeldeten Todesfälle tatsächlich durch den Coronavirus verursacht wurden, man weiß es noch weniger als in Europa, das Meldewesen ist chaotisch bzw. stark politisch gesteuert ohne Kontrollmöglichkeiten.

    Darüber hinaus berichtet der Lungenfacharzt Dr. Wolfgang Wodarg neben den schon weiter oben dargelegten gravierenden Fehlbehandlung mit der Beatmung von COVID-19 Patienten über einen weiteren möglichen tödlichen Behandlungsfehler: Die massive Behandlung mit dem erprobten Malaria-Medikament Chloroquin kann bei Menschen mit dem Enzym-Defekt G6PD / Favismus tödlich sein, wobei die Träger dieses Enzym-Defekts Menschen mit Vorfahren aus Ländern wo Malaria endemisch ist (Afrika, Lateinamerika – bis 20-30% Träger). Dies könnte die Übersterblichkeit bei den Afroamerikanern in New York und auch die Übersterblichkeit in Lateinamerika erklären, siehe Video-Vortrag von Dr. Wodarg:

    Ein Menschheitsverbrechen“

    • … wollen wir nicht vergessen, daß Wodargs Räuberpistolen alle zerlegt wurden!
      Wenn Sie schon seinen Quatsch weiterverbreiten, dann bitte mit den Zerlegungen.

  15. @Martin Holzherr
    ” Ich vermute, es sind die Vielsprecher…welche die Hauptverbreiter sind”
    Bitte seien Sie vorsichtig mit solchen Aussagen in einem Land, in dem es immer noch viele für ein Zeichen von Stärke halten, möglichst wenig zu kommunizieren. Die Vielsprecher, zu denen ich selber nicht gehöre, tragen ja womöglich zur Volksgesundheit bei, indem sie für etwas Leben sorgen im Land des Schweigens….

    “denn selbst Personen, die im selben Haushalt leben sind nicht alle infiziert.”

    Das ist ein ziemlich interessanter Punkt und womöglich der Grund, warum totale Ausgangssperren (die wir in Deutschland nicht hatten) nicht wirklich gut funktionieren, ja sogar kontraproduktiv sein könnten.
    Am Anfang ist man mehr oder weniger vom Prinzip ausgegangen, einer infiziert, alle infiziert, und hat nur auf ausserhäusliche Räume geschaut.
    Wenn das aber nicht stimmt, könnte man die Infektionsgefahr zuhause erhöht haben, indem man die Menschen in den Wohnungen einpfercht und ihnen damit die üblichen, oft unbewussten Möglichkeiten genommen hat, sich aus dem Weg zu gehen, inklusive der Möglichkeit, nach draußen zu gehen.

  16. @DH:

    … Land, in dem es immer noch viele für ein Zeichen von Stärke halten, möglichst wenig zu kommunizieren.

    Na, ich weiß ja nicht, wie das woanders ist, aber bei mir umme Ecke in Berlin sehe ich immer auf dem nächsten Platz (Helsingforser Platz, falls es interessiert) Grüppchen von Männern, bei denen immer mindestens einer laut bramarbasiert, ohne Abstand und Maske, versteht sich.

    [dass] totale Ausgangssperren (…) nicht wirklich gut funktionieren

    Ist/war das so? Vergessen Sie nicht, dass es in Italien zahlreiche Städte mit centri storiche (ich hoffe, ich habe den Plural nicht vermasselt) gibt, in denen es schwierig wäre, sich aus dem Weg zu gehen.
    Ich finde es auch blöd, dass es verboten (nie durchgesetzt) war, sich auf eine Parkbank zu setzen.
    Was sollten dann ältere Leutchen machen, für die ein bisschen Bewegung der beste Jungbrunnen ist, wenn sie nicht mehr ‘verschnaufen’ dürfen (de jure; in facto tut kein Aas was dagegen)?

  17. @Mundschutz und Sommereffekt

    Es wäre ja zu hoffen, dass ein Mundnasenschutz tatsächlich die Ansteckungshäufigkeit wesentlich verringert. Aber so ganz klar ist das glaube ich nicht, ich selber und viele von meinen Mitbürgern in der U-Bahn und beim Einkauf fummeln sich doch recht oft an den Masken herum, was neben dem Schutzeffekt dann sicher kontraproduktiv ist. Aber mich nervt das Ding echt richtig, auch weil man den Leuten nicht mehr vernünftig ins Gesicht sehen kann.

    Wir können in Deutschland seit mindestens 8 Wochen beobachten, dass die Reproduktionsrate konstant und komfortabel unter 1 geblieben ist. Egal wie viel gelockert wurde. Ich vermute ganz stark, dass uns hier die ganze Zeit ein langsam wachsender Sommereffekt zur Hilfe kommt, der die Infektionsmöglichkeiten zumindest deutlich reduziert und auch noch weiter reduzieren kann. Wenn natürlich z.B. wie bei den Ausbrüchen in Schlachthöfen die Mitarbeiter in der Kälte des Kühlhauses arbeiten müssen und dann auch noch zu mehreren in einem Zimmer wohnen müssen und in vollen Minibussen zur Arbeit fahren, dann reicht auch kein Sommereffekt.

    Die Neuinfektionszahlen sind inzwischen wirklich so niedrig, dass wir hier viel mehr riskieren können, und probeweise durchaus fast alle Zwangsmaßnahmen zurücknehmen könnten. Wenn dann wegen der zeitlichen Verzögerungen der gemeldeten Neuinfektionen dann doch wieder für ein paar Wochen die Reproduktionsrate auf vielleicht 1,5 steigt, können wir damit auf Basis des derzeitigen sehr niedrigem Niveaus noch gut leben, finde ich, und können dann immer noch beschließen, wieder zu Verschärfen.

    Diese klein-klein der Lockerungen nervt sehr, ich weiß inzwischen oft gar nicht mehr, was ich jetzt wieder darf und was nicht.

    Die Menschen werden sicherlich sowieso freiwillig vieles beibehalten, also Händewaschen, enges Miteinander vermeiden und dabei dann wenigsten einen Mundschutz benutzen, was zusammen mit dem recht wahrscheinlichem Sommereffekt mit guten Chancen die Reproduktionsraten auch nicht über 1 treiben werden. Auch werden sowieso viele nicht in den Urlaub fahren oder fliegen, und weniger shoppen gehen. Auf keinen Fall aber haben die Menschen zu wenig Angst vor Covid19, und verhalten sich im wesentlichen sehr vernünftig. Wenn, dann eher noch mehr als nötig.

    Das Einzige womit man noch vorsichtig sein sollte, wären wohl Großveranstaltungen mit richtig Gedränge, vor Ort und bei der Anfahrt. Mehr testen und eventuell eine Coronaapp werden auch noch einen guten Beitrag dazu leisten können, dass wir relativ normal über den Sommer kommen. Bis zu einer zweiten wirklichen Infektionswelle im nächsten Winter haben wir ja vielleicht sogar schon Medikamente oder gar einen gut wirksamen Impfstoff.

  18. Zitat Tobias Jeckenburger:
    Bis zu einer zweiten wirklichen Infektionswelle im nächsten Winter haben wir ja vielleicht sogar schon Medikamente oder gar einen gut wirksamen Impfstoff.

    Ich empfehle hier folgenden, sehr informativen und ausgewogenen, heute veröffentlichen Artikel von Johannes Eisleben (Arzt, Mathematiker und Systeminformatiker):

    Impfungen und Illusionen

    […]

    Bewertung
    Grundsätzlich ist die Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-Cov2 zu begrüßen. Falls es gelingt, klassische Impfstoffe zu entwickeln und zuzulassen, was mindestens 5 Jahre dauern wird, ist abzusehen, dass diese etwa so sicher und nützlich sein werden wie Influenza-Impfstoffe, die ich selbst verwenden würde, wenn ich über 65 Jahre alt wäre. Man hat damit als alter Mensch zwar nur einen gewissen Schutz, aber es ist besser als nichts.

    Bei der Zulassung und Überwachung von Nukleinsäureimpfstoffen sollte man jedoch sehr vorsichtig sein. Denn die Risiken könnten erst Jahre später sichtbar werden: Es dauert von der Integration der DNA (oder der umgeschriebenen RNA) in das Genom bis zum Auftreten von Krebs oder Autoimmunkrankheiten einige Jahre. Daher sollten an den Studien nur aufgeklärte Freiwillige teilnehmen, die man vor der Zulassung mindestens 5 Jahre lang beobachtet, um ein gehäuftes Auftreten solcher Wirkungen auszuschließen. Man benötigt dabei große Studien, um angesichts der relativen Seltenheit der Risiken statistische Sicherheit zu erlangen. Das bedeutet aber auch, dass ein sorgfältig evaluierter Nukleinsäureimpfstoff frühestens in 7 Jahren verfügbar sein wird. Alles andere wäre sehr fahrlässig. Einen Zeitvorteil bringen diese neuen Impfstoffklassen also entgegen der Versprechen ihrer Entwickler nicht.

    Bei RNA-Impfungen muss sicher gestellt werden, dass man durch das Design der Impfung eine Sofortreaktion gegen extrazelluläre RNA unbedingt verhindert, sonst kann kein sicherer Impfstoff entstehen. Bei der DNA-Impfung – deren Einsetzbarkeit im Menschen ich bezweifle, da mir die GMO-Risiken zu hoch erscheinen – müsste der Regulator sicher stellen, dass keine Metadaten zur Identifikation des Impflings kodiert werden. Dafür müsste der Regulator regelmäßig Proben von Impfstoff sequenzieren (die DNA auslesen).

    Mit anderen Worten: Wie immer bei der Entwicklung neuer Arzneimittel muss man dem Druck der Hersteller, und den Heilserwartungen der Öffentlichkeit, die oft einen naiven Machbarkeitsglauben hat, widerstehen, und sine ira et studio vorgehen. Dann bekommen wir bestenfalls in 5 bis 7 Jahren einen klassischen Impfstoff und frühestens in 7 Jahren einen aus Nukleinsäuren. Denn niemand kann bei der Impfstoffentwicklung Erfolg garantieren, es ist ein Trial-and-Error-Verfahren, das, wie man bei HIV sieht, auch erfolglos ausgehen kann – in dem Fall seit 40 Jahren.

    Und es ist aufgrund der biologischen Eigenschaft von Coroanviren, schnell zu mutieren, ausgeschlossen, dass der Impfstoff eine Wirksamkeit von mehr als 30 bis 70 Prozent haben wird, bei den Risikopatienten müssen wir sogar eine schlechtere Wirksamkeit erwarten. Deswegen und wegen der Dauer ist eine Verknüpfung des Lockdowns mit der Impfstoffzulassung blanker Unsinn.

    NB: Überhaupt empfehle ich auf jeden Fall sich nicht ausschließlich bei den öffentlich-rechtlichen Medien zu informieren (ARD, ZDF und etablierten Leitmedien), da sie komplett gleichgeschaltet sind und weder eine wissenschaftliche, noch gesellschaftliche und politische Debatte in den Medien stattfindet, es gibt keinen Journalismus mehr in der Corona-Krise, sondern nur Sprachröhren der Regierungen, sondern sich bei alternativen Medien mit zu informieren, eine kleine Liste habe ich hier zusammengestellt.

    • Verlinken Sie gerne fakenews von “alternativen Randgruppen”, schön rechtsäußerlich?
      Einige würden gerne Vernunft und Demokratie gegen “ihre Meinung” austauschen.

      • @Jocelyne Lopez: Vielen Dank für diese ausführlichen Informationen! Ihre Kritiker mögen die Zahlen einfach überprüfen, ich nenne nur als Stichworte “Diamond Princess” (Kreuzfahrtschiff in Quarantäne mit überalterter Bevölkerung und 1,1%), “Island” (0,55%, 17% der Bevölkerung sind getestet) und die “UAE” (Vereinigte Arabische Emirate, 0,7% Tödlichkeit).
        Ja, es ist tödlicher als die Grippe, aber nicht um den Faktor 35, den die WHO bis heute hoch hält.
        Wenn in Norditalien Patienten mit nur leichten Corona-Symptomen zurück in die Altenheime geschickt wurden um Betten zu entlasten, dann war das wie Feuer in Öl werfen, nämlich kontraproduktiv!
        Nicht nur die Öffentlich-Rechtlichen, auch viele andere großen Medien haben als Weisung herausgegeben, dass die Regierungslinie zu unterstützen sei. Agenturmeldungen werden dann einfach nahezu unbearbeitet weitergeleitet. Sich auch anderswo zu informieren ist unausweichlich geworden, auch wenn viele Seiten (meist zu Unrecht) diffamiert werden.

  19. Ist Covid-19 vergleichbar mit der Hongkong-Grippe oder ist es viel gefährlicher?
    Die Covid-19-Todesfälle sollte man nicht mit den jährlichen Malaria-Todesfällen vergleichen, denn Malaria ist eine endemische Krankheit, die jedes Jahr erneut hohe Todeszahlen fordert. Es liegt näher Covid-19 etwa mit der Honkong-Grippe von 1968-70 zu vergleichen, ein Ereignis, das nur einmal auftrat.
    Doch hier genau wissen wir noch am Wenigsten über Sars-Cov-2 und Covid-19: Ist dieses Virus und diese Krankheit ein einmaliges Ereignis, das nun über die Menschheit rollt oder aber kann die Krankheit später wiederkehren. Es gibt einige Anzeichen dafür, dass eine einmal aufgebaute Immunität gegen Sars-Cov-2 einige Monate anhält. Wir wissen aber nicht ob sie Jahre anhält. Immerhin wissen wir, dass das Virusgenom viel weniger Mutationen durchmacht als etwa die Grippeviren (denn das Sars-Cov-2 besitzt einen “Proofreader”, der sicherstellt, das die Kopie weitgehend dem Original entspricht) und sich somit eine einmal aufgebaute Immunität gegen das Virus nicht so schnell “verbraucht” wie bei der Grippe.
    Dennoch sind wir heute nicht sicher, ob Covid-19 wiederkehren kann, beispielsweise in 3 oder 5 Jahren. Wäre das der Fall, könnte also Covid-19 wiederkehren, dann wäre das eine mittlere Katastrophe, denn es kann wohl ausgeschlossen werden, dass es immer wieder einen weltweiten Lockdown geben wird, wenn die Krankheit zurückkehrt.

  20. Zitat Martin Holzherr:
    Dennoch sind wir heute nicht sicher, ob Covid-19 wiederkehren kann, beispielsweise in 3 oder 5 Jahren. Wäre das der Fall, könnte also Covid-19 wiederkehren, dann wäre das eine mittlere Katastrophe, denn es kann wohl ausgeschlossen werden, dass es immer wieder einen weltweiten Lockdown geben wird, wenn die Krankheit zurückkehrt.

    Die Krankheit wird nicht zurückkehren, die Krankheit wird von den Regierungen als dauerhaft vorhanden und hoch gefährlich gezielt insziniert, als Dauerzustand, als “neue Normalität”, nur so können sie ungestört und undemokratisch ihre politischen Agenden durchsetzen, die Regierungen haben die Macht übernommen, es handelt sich de facto um einen Putsch mit Polizeigewalt. Das macht schon Angst, das macht wirklich Angst… 🙁 🙁 🙁

    Es lohnt sich meiner Meinung nach für unsere Diskussion zum Beispiel folgenden gestrigen Artikel zu lesen und zu reflektieren – Anlaß dazu ist das Fakenew von ARD über den „Massenausbruch von Corona in Göttingen“, der auch Thema des Blog-Artikels von Frau Schumacher ist:

    Normal – Der sich entfaltende, diktatorische Überwachungsstaat testet seine Schäfchen aus.

    Nachstehend ein paar Auszüge:

    Die Frage, die sich nun diesbezüglich stellt, lautet: Merken es die Schäfchen überhaupt? Der Aktionismus, mit dem jetzt noch das tote Pferd vom tödlichen Virus geritten wird, verfolgt eindeutig den Zweck der Durchsetzung einer “neuen Normalität”. Während unter dem Radar dieses Aktionismus eine gigantische Umverteilung angelaufen ist, hält man die Menschen in Impflaune und gewöhnt sie Schritt für Schritt daran, Teil einer disziplinierten, unmündigen Masse zu sein, für die aus den Tempeln der milliardenschweren Gutmenschen schon gesorgt werden würde.

    Folgendes durfte man im ARD-Ableger NDR am 2. Juni des Jahres lesen:

    “Langenhagen, Leer, Winsen und jetzt Göttingen: der vierte Massenausbruch des Coronavirus in Niedersachsen. ” (1)

    Fake News sind ja eine Spezialität der ARD-Tagesschau und diese Nachricht reiht sich würdig in die lange Liste ebenbürtiger Vorgänger ein. Warum das Fake News sind?

    Was ist ein Massenausbruch? Was ist ein Coronaausbruch? Etwa das, was uns hier die ARD zu verklickern sucht? Nein, denn in Göttingen gab es keinen Massenausbruch (nach dem Motto: schlimm, tödliche Krankheit droht), sondern Massentests.

    Wie ist man überhaupt auf die Idee gekommen, in Göttingen massenweise Menschen auf das Virus zu testen, so doch diese Hunderte Menschen – mit Ausnahme eines nicht weiter erklärten Falles – allesamt gesund sind? Wieso sind diese Menschen infiziert? Weil man sie mit einer fragwürdigen Methode auf eine Gensequenz positiv testete? Über eine Infektion kann überhaupt keine Aussage gemacht werden, das gibt der Test nämlich nicht her!
    […]
    Massiv in die Hirne geprügelte Angst ist das Eine, Unwissenheit das Andere, was obiges akzeptabel für die Menschen machen kann. Wenn sie in Schockstarre gehalten und darüber hinaus im Unklaren über die Wirkungsweise von Erregern und ihrer Interaktion mit dem menschlichen Körper gelassen werden, dann kann man ihnen auch erzählen, dass Massentests irgend etwas bewirken würden, das ihrem Schutz dienlich sein würde.

    Nutzen davon haben – neben den finanziellen Profiteuren dieser massenhaft durchgeführten Tests – wohl jene, welche über die damit erfassten Daten der Menschen verfügen. Stellt sich die Frage, wer das im Einzelnen ist. Für die untersuchten Menschen selbst ist es sinnfrei. Aber natürlich sind die immer wieder neu und medial begleiteten, sinnfreien Tests auch Teil einer systematischen Konditionierung, ja Disziplinierung der Menschen (2).
    […]
    Nun erleben wir die ersten zweifelhaften Erfolge einer grassierenden Blockwartmentalität, samt einer gewachsenen Akzeptanz in großen Teilen der Bevölkerung. Familien welche in der Zeit vom 24. bis 26. Mai gemeinsam das traditionelle Zuckerfest feierten – ein wichtiges kulturelles Ereignis in der islamischen Welt (3) – zogen sich wohl den Unmut ihrer gestörten oder auch verängstigten Nachbarn zu.

    Nachdem man die Bevölkerung über Monate systematisch verblödet und ihr damit in weiten Teilen das Verständnis darüber entzogen hat, wie unser Immunsystem funktioniert, wird die neue Wahrheit Orwellscher Prägung nunmehr praktisch ausgelebt.

    Wenn Großfamilien gemeinsam feiern, muss das dann – gefangen in dieser “Wahrheit” – natürlich sehr gefährlich sein. Man hat den Unsinn aufgeschnupft und hinterfragt ihn nicht mehr. Das wiederum ist jetzt tatsächlich sehr gefährlich. Denn auf Basis der massenhaften Fake News, derer sich auch die ARD in zweifelhafter Weise verdient gemacht hat, beginnt nun die Verfolgung der Abtrünnigen.

  21. Frau Lopez bewirbt sich wohl für einen copy&paste-Chefposten bei scilogs,
    indem sie reihenweise ganze Zeitungen abtippt und hier zweitveröffentlicht.
    Das Gelabere von Wahnwichteln hat wenig mit dem Anspruch “sci” zu tun.
    Ist eher eine Nieten-Tombola von Ahnungs-Losen, Plan-Losen, Skrupel-Losen.

  22. Ich empfehle Jocelyne Lopez und ähnliche Kommentatoren komplett zu ignorieren. Die Aufmerksamkeit, die sie bekommen haben steht ihnen einfach nicht zu. Ein anregender sachlicher Diskurs, für den ich mich auf jeden Fall bedanke, wurde stark gestört. Man muss nicht mit jedem reden. Und für mich bedeuted Meinungsfreiheit auch die Freiheit sich nicht permanent von völlig konfusen Meinungen belästigen lassen zu müssen. Herr Senf u.a. haben sich bemüht sachlich zu antworten (Dialog). Gab es umgekehrt einen sachlichen Dialog?

    Ich bin jedenfalls gespannt auf weitere Erkenntnisse und wünsche Euch viel Neugier und Gelassenheit im Umgang mit…… Macht den wissenschaftlichen Diskurs mit denjenigen, die auch daran interessiert sind.

    • … und die scilogs-User haben die Nase voll von Ihren penetranten Schwätzereien.
      Um die Kinder haben sich die Eltern zu kümmern, der Staat macht gerade Vorsorge.
      Sie hauen hier immer auf Ihren Rechten rum, was ist mit den sozialen Pflichten?

      • @Herr Senf

        Ich als scilogs-User habe eher die Nase von Leuten wie Ihnen voll, die andern den Mund verbieten wollen. Ich persönlich lese gerne mal andere Meinungen und verschiedene Sichtweisen.

    • Warum mischen Sie sich überhaupt in staatliche Angelegenheiten Deutschlands ein?
      Ihre Staatsangehörigkeit ist doch französisch, gibt es da nicht genug zu tun?
      Ihren Prozentrechnungen folgend – hat da das dortige Schulsystem schuld oder …?

  23. @wereatheist
    “bramarbasiert”
    Schöner Ausdruck, war mir bislang unbekannt.
    Die engen Zentren sind ein Problem, stimmt. Andererseits ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit draußen dramatisch geringer als drinnen, wenn man Drosten glauben darf, um das 19fache.
    Keine Ausgangssperre heißt auch nicht, daß keine Kontaktsperren existieren oder Versammlungen zugelassen sind.
    Das bloße Vorbeigehen ist hingegen vollkommen unbedenklich, auch wenn man sich dabei streift oder so.
    Auch gab es die schärfsten Ausgangssperren in Spanien, in Großstädten wie auf dem Land.
    Teile der Maßnahmen waren so unsinnig, daß fast der Verdacht von Schikane aufkommt (Parkbänke), stimme zu.

    • Der Deutsche Sprachschatz birgt viele Preziosen 🙂
      Bin auch froh, dass es keine Ausgangssperre gab, weil ich auch schon so depressiv genug bin. Muss mindestens 1x am Tag raus. Der größte Fehler war, Maskenempfehlungen/pflichten erst später zu erlassen. In Tschechien, das niedrige Fallzahlen und Sterberaten hat, war es “das Volk”, das solche Maßnahmen durchsetzte.
      Der Rückgang der Konsumausgaben war in Schweden (kein Lockdown, 4x so hohe Sterberate wie in DE) mit 25% auch nicht viel besser als in Dänemark (Lockdown) mit 29%. Quelle hab ich vergessen, aber ich glaube es war bloomberg.

    • wenn man Drosten glauben darf, um das 19fache

      Ich finde, hier darf man Drosten anlostenlasten, unpräzise zu sein. Das hängt doch von den Umständen ab. Z.B. wenn sich Leute in sehr engen Gasen begegnen, die es gewohnt sind, sich überschwänglich zu begrüßen (wenn gegenseitig bekannt), und dann ein lautstarkes Schwätzchen abhalten usw. ist das vermutlich nicht so harmlos. Ich spekuliere mal, dass die Epidemiologen in IT/FR/ES ihre “Pappenheimer” genau kennen und und Ausgangssperren die einzig realistische Weise waren, das normale Sozialverhalten zu stoppen.
      In DE ist Mecklenburg-Vorpommern wenig getroffen. Das liegt natürlich daran, dass es recht weit von Bad Ischgl ist 🙂
      Außerdem haben die da weniger Geld als im Nachbarbundesland SH, können sich Ischgl eher nicht leisten.
      Dann ist MV protestantisch geprägt, Scheuel & Gräuel vor dem HErrn wie Carneval/Fasching sind da nicht so.
      Dazu kommt, dass das normale ante corona Sozialverhalten eines Meckelborgers für einen coolen Norditaliener wie heftiges social distancing aussieht. Das R0 war immer auch kulturell bedingt.

      • sehr engen Gasen

        Oy vey! Da muss jetzt eine Interpretation von “In ale gasn” her: hier. Für meinen Geschmack ein bisschen zu langsam, aber die Textübersetzung ist nützlich.

        • @wereatheist
          “Drosten”
          Unpräzise, gut, aber es dennoch richtig, solche Zahlen zu nennen, gerade in Deutschland ist es oft baulich gut möglich, für Abstand zu sorgen.
          ” ihre “Pappenheimer” genau kennen und und Ausgangssperren die einzig realistische Weise waren, das normale Sozialverhalten zu stoppen.”
          Könnte natürlich sein und erklären, warum sie es lange klaglos hingenommen haben (oder klagarm, Proteste gab es da schon auch).
          Die andere Seite der südlichen Lockerheit.

          MV ist also quasi eine Insel, wie (faktisch) Südkorea oder Taiwan, vielleicht auch ein Grund für niedrige Zahlen.
          (Wie sind eigentlich die Zahlen in Bielefeld, wo man ja nicht so genau weiß, ob das überhaupt existiert).
          “In ale gasn”
          Oh ja, etwas langsam, aber krasserText (bezieht sich auf russische Revolution?).

  24. Virologe Prof. Hendrik Streek, Universitätsklinik Bonn, bei Stern TV zu Coronavirus: https://www.derwesten.de/panorama/promi-tv/stern-tv-coronavirus-rtl-virologe-schock-aussage-steffen-hallaschka-symptome-ausgangssperre-id228726789.html

    “Nach allem, was wir aktuell wissen, ist das Virus sehr infektiös. Wir haben uns viele schwere Einzelfälle angeschaut. Was wir Virologen machen, ist, das Ganze mal von außen im Hinblick auf die gesamte Bevölkerung zu betrachten. Das Coronavirus ist natürlich hochansteckend. Aber nicht so tödlich, wie wir es am Anfang angenommen haben.“
    […]
    Einige Experten zeichnen Horror-Szenarien, andere sehen es mit kühlem Kopf. Wäre uns das Virus nicht aufgefallen, hätte man vielleicht gesagt, wir haben dieses Jahr eine schwerere Grippewelle.“
    […]
    „Bereitet es Ihnen eigentlich Sorgen, dass Flugzeuge, Züge und Busse so vollgepackt sind?“

    Prof. Streek: „Nein, eigentlich nicht. Wir wissen aus Untersuchungen, dass sich keiner infizierte, weil er das gleiche öffentliche Nahverkehrsmittel benutzt hat. Das, was wir beobachtet haben, waren vielmehr Ansteckungen innerhalb von Familien, auch in China.“

    „Das heißt, Sie würden auch bei Nieselregen in den vollen Bus reinspringen? Auch wenn es da nur einen Stehplatz geben würde?“
    Virologe Streeck: „Ja, das würde ich.“

  25. Zitat Senf:
    Die corona-assoziierte Übersterblichkeit betrug im April in Deutschland 8%.

    Keine Übersterblichkeit ist bis jetzt in Deutschland festzustellen, siehe zum Beispiel: Kaum Anzeichen für Übersterblichkeit in Deutschland
    .

    Zitat Senf:

    Schweden hat inzwischen seinen “Sonderweg” als falsche Strategie eingesehen.

    Eine ausführlich statistische Analyse der offiziellen Daten bis 26. Mai zur Übersterblichkeit in allen europäischen Ländern und in der Welt zeigt eine Übersterblichkeit in der Größenordnung der starken Grippewelle 2014/2015, siehe hier.

    Daraus geht hervor (mit 2 Graphiken):

    „Schweden, das keinen Lockdown ausgeführt hat, steht besser da als fünf Länder mit Lockdown. Es ist einfach absurd, aus diesem Sachverhalt die Vorteile und die Notwendigkeit des Lockdown ableiten zu wollen. Das geht nur mit der „Kunst“ der Faktenverdreher (14, 15).

    Für alle Länder (einschließlich Schweden) und für die Welt gilt (mit zahlreichen Graphiken):

    Die Covid-19-Welle lag etwa in der Größenordnung der starken Winter-Grippe-Welle von 2014/15, teilweise darüber, was durchaus eine ernste Angelegenheit ist, größtenteils aber darunter.

    Zum Beispiel Schweden (Graphik):

    Durchschnittlich Verstorbene in 32 Wochen : 57.026
    Covid-19 Verstorbene (laut WHO) bis 16. Mai: 3.646
    Wintergrippe-Verstorbene 2014/2015 laut EuroMOMO 4.443

  26. @Lopez
    Ihre Zahlenbeispiele sind sinnlos – weil Sie das Problem nicht verstehen

    1) Die Covid-19-Pandemie mit einer Grippewelle zu vergleichen – ist Unsinn, weil eine Grippewelle meist zeitlich begrenzt ist, wogegen man bisher keinerlei Hinweise hat, ob und wann die Covid-19-Pandemie aufhört.
    Vergleiche sind erst dann seriös, wenn die Covid-19-Pandemie entgültig beendet werden kann.

    2) Dass wir in Deutschland den Effekt von Übersterblicheit kaum erkennen können ist dem raschen sinnvollen und verantwortungsbewussten Verhalten von Politikern und der Bevölkerung zu verdanken.
    Schneller Lockdown, Abstand-halten, Maske tragen, Hände waschen – sind die Gründe, warum wir mit relativ wenig Todesfällen davongekommen sind.
    In Ländern, wo man nachlässiger war, gab es viele Tote durch Corvid-19 bzw. Übersterblichkeit.
    In Ländern wo man mit Maßnahmen gegen die Ansteckung zu lange wartete, musste man als Konsequenz viel stärkere Gegenmaßnahmen anordnen, als bei uns – und/oder es gab mehr Tote/Übersterblichkeit.

    Sie sollten Ursache und Wirkung nicht verwechseln

    3) Covid-19 mit einer starken Grippe-Welle zu vergleichen ist auch deswegen unserös, weil durch Covid-19 bei schwerem Krankeitsverlauf möglicherweise langwierige Folgeerkrankungen/Gesundheitsschäden auftreten können. Den Umfang dieser Folgeschäden kann man jetzt noch gar nicht beziffern.

    4) Wenn Prof. Streek JETZT in einen vollbesetzten Bus hineinspringen würde – ist dies eine nachvollziehbare Absicht – und billiges Geschwätz. Denn JETZT kann man sich tatsächlich in vielen Teilen unseres Landes relativ risikolos bewegen – weil die vorausgegangenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ansteckung so effektiv waren.

  27. Destatis: Ausmaß der Übersterblichkeit war in Deutschland vergleichsweise gering
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/06/PD20_203_12621.html?nn=209016
    “Das Statistische Amt Frankreichs beispielsweise weist für den Zeitraum vom 1. März bis zum 20. April gegenüber 2019 eine um 27 % erhöhte Sterblichkeit aus.
    Das nationale Statistische Amt Italiens (Istat) berichtet sogar von einer um 49 % erhöhten Sterbefallzahl für den März 2020 im Vergleich … zu 2015 bis 2019.
    … Überhaupt keine auffälligen Veränderungen zu den Vorjahren wurden bislang beispielsweise aus Norwegen und Tschechien berichtet.”

  28. Zitat KRichard
    2) Dass wir in Deutschland den Effekt von Übersterblicheit kaum erkennen können ist dem raschen sinnvollen und verantwortungsbewussten Verhalten von Politikern und der Bevölkerung zu verdanken.
    Schneller Lockdown, Abstandhalten, Maske tragen, Hände waschen – sind die Gründe, warum wir mit relativ wenig Todesfällen davongekommen sind.
    In Ländern, wo man nachlässiger war, gab es viele Tote durch Corvid-19 bzw. Übersterblichkeit.
    In Ländern wo man mit Maßnahmen gegen die Ansteckung zu lange wartete, musste man als Konsequenz viel stärkere Gegenmaßnahmen anordnen, als bei uns – und/oder es gab mehr Tote/Übersterblichkeit.
    Sie sollten Ursache und Wirkung nicht verwechseln

    Sie sollten vielmehr sich nicht so einseitig mit den völlig gleichgeschalteten Medien informieren und vielmehr dessen bewußt werden, dass Sie dabei nur die Regierungspropaganda nachplappern. Sie sind voll auf dem falschen Dampfer… Die gezielt erzeugte Todesangst steckt Ihnen offenbar so in den Knochen, dass es überdies für Ihr Immunsystem nicht sehr hilfreich sein kann… 😉

    Wenn Sie sich nämlich die Mühe gegeben hätten, die Studien aus alternativen Quellen der weltweiten Fachgemeinde zu lesen, die ich hier und in der vorherigen Diskussion verlinkt habe, hätten Sie festgestellt, dass die Lockdowns gar keine Einfluß darauf gehabt haben, dass die Covid-19-Welle jetzt überall aufhört, egal ob man Maßnahmen getroffen hat oder nicht: Die Welle war überall am Abebben schon vor den Entscheidung zu den Lockdowns, auch in Deutschland. Auch alle saisonalen Grippewellen hören im Frühling von allein auf, man weiß eben bis jetzt nicht genau warum, es bleibt noch ein Rätsel (Erhöhung der UV-Strahlung?) Aber Sie lesen die verlinkten Fachstudien eben nicht, keine Zeile davon sind Sie in der Lage zu lesen geschweige denn aufzunehmen, zu sehr sind Sie von der Todesangst vereinnahmt worden, die die öffentlich-rechtlichen Medien Ihnen Tag für Tag seit Monaten eingejagt haben.

    Ich empfehle Ihnen einen weiteren Artikel, vielleicht könnte es Ihnen zeigen, dass Sie komplett unter dem Einfluß der massiv propagierten Regierungslinie sind, vielleicht kann es Ihnen aus der Schockstarre verhelfen, wer weiß:

    Die endlose Pandemie – Die den Anti-Corona-Maßnahmen zugrundeliegenden Kriterien sind irreführend und manipulativ.

    Die Methoden, mit denen das Ausmaß der Covid-19-Pandemie gemessen wird, taugen nicht, um die Lage tatsächlich zu beschreiben. Sie sind fehlerbehaftet und bringen zu oft irreführende Werte hervor. Die Fehler der verwendeten Test-Methoden sorgen dafür, dass Infizierte gemeldet werden, auch wenn es keine mehr gibt. Dennoch sind sie gerade deshalb nützlich: Um die Pandemie und die mit ihr verbundenen Anti-Corona-Maßnahmen gegebenenfalls unendlich zu verlängern. Das Ergebnis: Obwohl die Infektionswelle abebbt, hält die Regierung an ihren Maßnahmen fest. Der Autor zeigt auf, wie das funktioniert.
    […]

    • tja, ein “technischer” Mathematiker, der mit Hütchenspielerei verwirrt, aber schräg
      am Verlauf der epidemiologischen Beurteilung vorbeidiskutiert.
      Natürlich werden die Fehler unvollkommener Tests und geringe Fallzahlen bewertet.
      Jede Testreihe hat ein Hintergrundrauschen. Nur wird dieses Hintergrundrauschen
      durch die typischen Verläufe der ernsten Fälle relativiert und berücksichtigt.
      Corona also nicht nur mit den Tests “gemessen”, sondern auch direkt durch die
      medizinischen Versorgung, da hat man dann belastbare Fallzahlen, auch geringe.
      Man sollte als Mathematiker schon merken, wenn man Statistik falsch interpretiert.

  29. @Lopez
    Wenn ich Ihre Beiträge lese, muss ich daran denken, was Albert Einstein sagte – dass die menschliche Dummheit wohl grenzenlos sei.

    Denn Sie stellen hier Behauptungen auf, die völlig blödsinnig sind – nur damit sie in Ihr dämliches Weltbild passen. So unterstellen Sie mir z.B. ich wäre von einer Todesangst bzw. Schockstarre verreinnahmt worden – ohne mich überhaupt zu kennen und ohne dass dies den Tatsachen entspricht.
    Ich empfinde solch eine Unterstellung als Frechheit

    (Ihre Behauptung, dass Ansteckungswellen – vermutlich wegen schönen Frühlingswetter – schon vor dem Lockdown aufgehört hätten ist einfach bloß Unsinn. Wenn das Wetter oder die Jahreszeit einen Einfluss hätte – dann hätte eine Ansteckungswelle erst gar nicht beginnen dürfen bzw. in Ländern mit sonnigem Wetter dürfte es keine Verbreitung von Covid-19 geben.)

    Möglicherweise können Sie dies intelektuell nicht nachvollziehen – aber intelligente Menschen bevorzugen es, nicht krank zu werden und schützen daher sich und andere aus Vernunftgründen.

  30. Zitat KRichard
    Ihre Behauptung, dass Ansteckungswellen – vermutlich wegen schönen Frühlingswetter – schon vor dem Lockdown aufgehört hätten ist einfach bloß Unsinn. Wenn das Wetter oder die Jahreszeit einen Einfluss hätte – dann hätte eine Ansteckungswelle erst gar nicht beginnen dürfen bzw. in Ländern mit sonnigem Wetter dürfte es keine Verbreitung von Covid-19 geben.

    Sie zeigen sich hier einfach ignorant und wollen sich auch nicht informieren – sehr bedenklich für jemanden, der den Anspruch erhebt, Wissenschaftler zu sein und wissenschaftlich zu arbeiten. 🙁

    Nun ist es aber so, dass Grippen eben deswegen saisonal genannt werden, weil sie (in der Nordhabkugel) im Winter ablaufen und in Frühling von selbst abebben. Der genaue Grund dieses Phänomens ist bis jetzt nicht erforscht, siehe zum Beispiel hier bei SciBlog einen Artikel des Bloggers Lars Fischer Verschwindet Covid-19 im Sommer?

    Grippe und Covid-19 haben viele Eigenschaften gemeinsam, und vielleicht auch das: Atemwegserkrankungen treten vor allem im Winter auf. So ab etwa Kalenderwoche zehn ist die Grippewelle vorbei, und auch die anderen Schnief- und Hustseuchen verschwinden nach und nach wieder. Die Hoffnung ist, dass sich SARS-CoV-2 ebenfalls so verhält und die Covid-19-Welle in Deutschland schon bald nachlässt, statt weiter an Schwung zu gewinnen. […]

    Diese Hoffnung ist nun mal eingetreten:

    Am 9. April 2020 veröffentlichte das RKI, dass die Reproduktionszahl schon am 21. März 2020 unter 1 lag – unter Berücksichtigung der Inkubationszeit ergibt sich, dass der Höhepunkt der Infektionen am 12./13.3.2020 war, also vor dem allgemeinen Lockdown vom 26.3.2020, siehe zum Beispiel zu Ihrer Information Telepolis – Zur Trödelstatistik und R-Wert Diskussion der Corona Daten>sowie https :// www. oekonomenstimme.org/artikel/2020/05/brachte-die-kontaktsperre-ab-23-maerz-die-corona-trendwende-in-deutschland/

    In allen europaischen Ländern, allen, mit oder Lockdowns, war der Höhepunkt der Corona-Welle Mitte März und ebbt seitdem kontinuierlich ab. . Ob Sie es wollen oder nicht ist Covid-19 eine saisonale Epidemie, vergleichbar mit einer Grippewelle.

    Laut den Daten der am besten untersuchten Regionen liegt die Sterblichkeit von Covid19 zwischen 0,06% und 0,37% und damit in der Bandbreite einer sehr starken Influenza (Grippe), die eine Sterblichkeit von ca. 0,2% hat und für Risikogruppen auch gefährlich sein kann. Diese Zahlen sind keine Verharmlosung, ermöglichen aber eine Einordnung. (Nach einer Studie der Uni Zürich könnte die Sterblichkeitsrate sogar um ein Fünffaches geringer sein, da die Antikörpertests nicht alle Infektionen erfassen (alle Quellen hier: https: // www. oekonomenstimme.org/artikel/2020/05/brachte-die-kontaktsperre-ab-23-maerz-die-corona-trendwende-in-deutschland/ )

    Das Coronavirus erhöht nicht die normale Sterblichkeit, das Durchschnittsalter der mit Coronavirus Verstorbenen liegt in allen Ländern bei über 80 Jahren und entspricht damit der normalen Lebenserwartung. Das heisst: Das Coronavirus ist im Durchschnitt nicht gefährlicher als alle anderen Krankheitsmöglichkeiten.

    Informieren Sie sich bitte, bevor Sie bei Ihren Gesprächspartnern Dummheit unterstellen. 🙂

    • Die Reproduktionszahl ist ein statistischer Wert, den Laien offenbar nicht verstehen.
      Als Veranschaulichung ungeeignet, weil <1 plötzlich Sicherheit suggeriert, ist nicht so.
      Die Sterblichkeit bei Covid-19 ist noch lange nicht vorbei, geht kontinuierlich weiter mit
      über 4.000 pro Tag. Wieviel Tage haben wir noch bis Jahresende? Schluß kommt später!
      Dann rechnen wir zusammen und vergleichen mit der Grippe, wenn wir noch gesund.

  31. Nochmal wegen Formatierungsfehler:

    Zitat KRichard
    Ihre Behauptung , dass Ansteckungswellen – vermutlich wegen schönen Frühlingswetter – schon vor dem Lockdown aufgehört hätten ist einfach bloß Unsinn. Wenn das Wetter oder die Jahreszeit einen Einfluss hätte – dann hätte eine Ansteckungswelle erst gar nicht beginnen dürfen bzw. in Ländern mit sonnigem Wetter dürfte es keine Verbreitung von Covid-19 geben.

    Sie zeigen sich hier einfach ignorant und wollen sich auch nicht informieren – sehr bedenklich für jemanden, der den Anspruch erhebt, Wissenschaftler zu sein und wissenschaftlich zu arbeiten. 🙁

    Nun ist es aber so, dass Grippen eben deswegen saisonal genannt werden, weil sie (in der Nordhabkugel) im Winter ablaufen und in Frühling von selbst abebben. Der genaue Grund dieses Phänomens ist bis jetzt nicht erforscht, siehe zum Beispiel hier bei SciBlog einen Artikel des Bloggers Lars Fischer Verschwindet Covid-19 im Sommer?

    Grippe und Covid-19 haben viele Eigenschaften gemeinsam, und vielleicht auch das: Atemwegserkrankungen treten vor allem im Winter auf. So ab etwa Kalenderwoche zehn ist die Grippewelle vorbei, und auch die anderen Schnief- und Hustseuchen verschwinden nach und nach wieder. Die Hoffnung ist, dass sich SARS-CoV-2 ebenfalls so verhält und die Covid-19-Welle in Deutschland schon bald nachlässt, statt weiter an Schwung zu gewinnen. […]

    Diese Hoffnung ist nun mal eingetreten:

    Am 9. April 2020 veröffentlichte das RKI, dass die Reproduktionszahl schon am 21. März 2020 unter 1 lag – unter Berücksichtigung der Inkubationszeit ergibt sich, dass der Höhepunkt der Infektionen am 12./13.3.2020 war, also vor dem allgemeinen Lockdown vom 26.3.2020, siehe zum Beispiel zu Ihrer Information Telepolis – Zur Trödelstatistik und R-Wert Diskussion der Corona Daten>sowie https :// www. oekonomenstimme.org/artikel/2020/05/brachte-die-kontaktsperre-ab-23-maerz-die-corona-trendwende-in-deutschland/

    In allen europaischen Ländern, allen, mit oder Lockdowns, war der Höhepunkt der Corona-Welle Mitte März und ebbt seitdem kontinuierlich ab. . Ob Sie es wollen oder nicht ist Covid-19 eine saisonale Epidemie, vergleichbar mit einer Grippewelle.

    Laut den Daten der am besten untersuchten Regionen liegt die Sterblichkeit von Covid19 zwischen 0,06% und 0,37% und damit in der Bandbreite einer sehr starken Influenza (Grippe), die eine Sterblichkeit von ca. 0,2% hat und für Risikogruppen auch gefährlich sein kann. Diese Zahlen sind keine Verharmlosung, ermöglichen aber eine Einordnung. (Nach einer Studie der Uni Zürich könnte die Sterblichkeitsrate sogar um ein Fünffaches geringer sein, da die Antikörpertests nicht alle Infektionen erfassen (alle Quellen hier: https: // www. oekonomenstimme.org/artikel/2020/05/brachte-die-kontaktsperre-ab-23-maerz-die-corona-trendwende-in-deutschland/ )

    Das Coronavirus erhöht nicht die normale Sterblichkeit, das Durchschnittsalter der mit Coronavirus Verstorbenen liegt in allen Ländern bei über 80 Jahren und entspricht damit der normalen Lebenserwartung. Das heisst: Das Coronavirus ist im Durchschnitt nicht gefährlicher als alle anderen Krankheitsmöglichkeiten.

    Informieren Sie sich bitte, bevor Sie bei Ihren Gesprächspartnern Dummheit unterstellen. 🙂

  32. Die Infection Fatality Rate ist das Mass, das es erlaubt die Tödlichkeit von Infektionen miteinander zu vergleichen.
    Die Infection Fatality Rate von Influenza (der Grippe) wird oft mit 0.1% angegeben.
    Die Infection Fatality Rate von Covid-19 wird im Forschungsartikel Estimating the Global Infection Fatality Rate of COVID-19 für den Weltdurchschnitt auf den Wert 1.04% berechnet. Zitat:

    Applying this asymptotic estimator to cumulative COVID-19 data from 139 countries reveals a global IFR of 1.04%

    Gemäss diesem Forschungsartikel wäre Covid-19 also 10 Mal tödlicher als die durchschnittliche Grippe. Allerdings gibt es auch Stimmen, die für die Durchschnittsgrippe eine deutlich niedrigere Infection Fatality Rate angeben. Das würde dann bedeuten, dass Covid-19 sogar deutlich mehr als 10 Mal so tödlich ist wie die Durchschnittsgrippe.

  33. J. Lopez:
    “Corona-Virus und Winter”
    Vielleicht könnten Sie mir diesbezüglich mal erklären, warum dieser Virus auch in tropischen Ländern massenweise auftritt und Menschen tötet. Dort, wo es keinen Winter gibt.(Brasilien/Iran/Mexiko etc.). Ansonsten erinnert mich das an die DDR: Da gab es zeitweise Studien die vor dem Genuss von Eiern warnten. Hintergrund war die Eierknappheit .Bei den Schurzmasken gab es Anfang März Studien, die vor Mund-u. Schutzmasken warnten. Hintergrund war wohl die Knappheit dieser Produkte und das Nichteingestehen wollen politischen Versagens. Und Frau Merkel erzählte uns damals in einem Interview , das ca. 70 Prozent der Deutschen davon befallen werden würden, was ca. 60 Millionen wären und was sie aus einer Studie hätte. Wer hat hier also Panik gemacht ?

  34. Zitat Querdenker
    Vielleicht könnten Sie mir diesbezüglich mal erklären, warum dieser Virus auch in tropischen Ländern massenweise auftritt und Menschen tötet. Dort, wo es keinen Winter gibt.(Brasilien/Iran/Mexiko etc.).

    Nein, das kann ich Ihnen nicht erklären, weil man wie gesagt in der weltweiten Fachgemeinde sich dieses Phänomen der Saisonalität bis jetzt nicht erklären kann, man hat es nur empirisch beobachtet – zum Beispiel in der Nordhalbkugel im Winter. Das wurde eben im SciLog-Blog-Artikel von Lars Fischer dargelegt, den ich weiter oben erwähnt habe – der Link ist jedoch leider nicht dargestellt worden, hier also nochmal: Verschwindet Covid-19 im Sommer? https://scilogs.spektrum.de/fischblog/verschwindet-covid19-sommer/ – zum Beispiel ein Zitat daraus:

    […] Warum Erkältungen saisonal sind
    Allerdings ist selbst bei den gut bekannten saisonalen Infektionen wie Grippe und den Erkältungen nicht wirklich geklärt, woher dieses Muster stammt. Es gibt eine Reihe von Vermutungen, und viele von denen sind auch durch Studien gestützt. Welche Bedeutung aber die jeweiligen Einflüsse haben und ob das für alle Viren gleich gilt – ob sich Covid-19 also auch hier der Grippe ähnelt – weiß man bisher nur zum Teil. […]

    Ich habe auch bei anderen Quellen diese Aussage über die unbekannten Gründe der Saisonalität von infektiösen Atemwegserkrankungen gelesen, zum Beispiel:
    von dem national und international renommierten Experten aus meiner Heimatstadt Marseille, Prof. Didier Raoult, Arzt, Mikrobiologe und Infektiologe, Gründer und Direktor seit mehr als 20 Jahren des öffentlichen Instituts zur Forschung und Behandlung von Infektionskrankheiten IHU Méditerranée Infection bei dem Marseiller Krankenhaus „La Timone“. Prof. Raoult berichtete Mitte April, dass die Sterblichkeit bei der Corona-Pandemie im Bereich von saisonalen Grippen einzuordnen ist und dass das Phänomen der Saisonalität nicht geklärt ist, siehe hier ein Video mit einer kurzen Zusammenfassung (übersetz mit Deep):

    Für Professor Raoult: “Die Epidemie verschwindet allmählich”.
    Die Anzahl der festgestellten Fälle nimmt sehr, sehr signifikant ab. Es ist also möglich, dass die Epidemie im Frühjahr verschwindet und in einigen Wochen überhaupt keine Fälle mehr auftreten. Aus Gründen, die äußerst seltsam sind, aber dies ist, was wir normalerweise für die meisten Virus- und Atemwegserkrankungen sehen, ist dies ziemlich banal.

    Wenn wir versuchen, dies in den Kontext von Epidemien und Gesundheitskrisen zu stellen […] und zu versuchen, herauszufinden, ob die [aktuelle] Gesundheitskrise Auswirkungen auf die Sterblichkeit in Frankreich hat, lautet die Antwort nein. Wenn wir die Monate Dezember bis März zusammenfassen, sind wir jetzt sehr weit von der Gesundheitskrise von 2017 entfernt, in der es viele Fälle von H3N2-Grippe gab. Der mit diesem Virus verbundene Anstieg der Mortalität ist nicht signifikant sichtbar.

    Ich habe vorausgesagt, dass diese Krise die Lebenserwartung der Franzosen nicht verändern wird. Dies wird bestätigt.

    • Querdenker: “Und Frau Merkel erzählte uns damals in einem Interview , das ca. 70 Prozent der Deutschen davon befallen werden würden, was ca. 60 Millionen wären”

      Das fand ich etwas unglücklich verkürzt von Merkel. Diese Angabe gilt für eine langfristige Durchseuchung der Gesellschaft und ist ein Oberwert für die Herdenimmunität. Ich nehme mal an, dass die Entwicklung eines Impfstoffes, das verhindern wird.

  35. Jocelyne Lopez,
    Sie wissen, was ein russisches Roulette ist ?
    Da hat jemand einen 7 schüssigen Trommelrevolver, bei dem nur eine Kammer geladen ist. Der Spieler dreht die Trommel, hält den Revolver an den Kopf und drückt ab.
    Wie ist dessen Verhalten zu bewerten ?
    mutig, bewundernswert, unverantwortlich, fatalistisch, dumm ?

    Bei der Ansteckungsgefahr bei Corona haben wir auch so einen Revolver aber mit 140 Kammern, von denen nur eine geladen ist.
    Würden Sie das Risiko eingehen ?
    So in etwa ist das Risiko einzuschätzen, wenn Sie ohne Mundschutz herumlaufen an einem Tag.

    Die entscheidende Frage bleibt, wie verantwortlich zeigen wir uns. Gehen wir das Risiko ein oder nicht.
    Und wenn die Mehrheit dafür ist das Risiko zu minimieren, dann sollte man so demokratisch sein und sich daran halten.

  36. Professor Raoul:
    “Es ist also möglich, dass die Epidemie im Frühjahr verschwindet und in einigen Wochen überhaupt keine Fälle mehr auftreten.”

    Ja, das ist möglich, aber er sagt nicht, dass es so ist. Kann sein, dass die Infektion jetzt in Deutschland auch deswegen geringer werden. Es gab aber in den letzten Wochen einige Ausbrüche, zuletzt z.B. in Göttingen. Man kann sich also nicht darauf verlassen, denn Veranstaltungen finden auch im Sommer zu großen Teilen in geschlossenen Räumen statt.

    Im Iran gibt es offenbar eine zweite Welle, in Brasilien gibt es über 36 000 Tote und das sind nur die offiziellen Zahlen.

    Ganz falsch ist es aber, den Rückgang bei uns auf die Saisonalität zurückzuführen, dafür gibt es keinen konkreten Hinweis. Ursache dafür waren die Verhaltensänderungen der Menschen ab Anfang März, Versammlungseinschränkungen und -verbote und dann die Kontaktsperre.

    Alle Staaten, die so etwas zu spät implementiert haben (oder teilweise nicht umsetzen können), leiden unter hohen Opferzahlen. Umgekehrt hat Tschechien, wo der Lockdown schrittweise zwischen dem 11. und dem 16. März eingeführt wurde, und es am 11. März über 50 bekannte Infektionen gab, 327 Tote und keine erkennbare Übersterblichkeit. In Relation zu Deutschland ist das ein Drittel der Toten in Deutschland. Deutschland hat gerade noch die Kurve gekriegt, eine Woche länger zuwarten, und die Fallzahlen wären explodiert.

    Das spricht ganz klar für die Wirksamkeit von solchen Maßnahme, inklusive Maskentragen in der Bevölkerung. Die WHO empfiehlt es jetzt auch.

    Bitte tischen Sie uns nicht ihre altbekannten Argumente auf, wir kennen sie. Auch smileys können Sie sich sparen.

  37. @Lopez
    1) Sehr viele Leute haben sich in Deutschland an die Regeln für soziale Distanz, das Tragen von Masken und Einhaltung von Hygienemaßnahmen gehalten.
    Damit konnten Infektionsketten unterbrochen werden.
    Dort wo diese Maßnahmen nicht ausreichend beachtet werden, werden sofort wieder größere Personengruppen infiziert (z.B. Gottesdienste, Schlachtfabriken, Erntehelfer, Asylantenheime).
    Dies zeigt, dass es diese Maßnahmen sind, welche wirken und nicht das Wetter (Frühling). Das Abnehmen von Neuinfektionen der Jahreszeit zuzuschreiben und nicht den eingehaltenne Hygienemaßnahmen – ist komisch; mehr nicht.

    2) Ob die Sterblichkeitsrate von Covid-19 im Bereich einer Grippewelle ist, kann überhaupt noch nicht gesagt werden. Aussagen dazu sind solange unseriös/Unsinn, solange noch Leute an Covid-19 sterben und Covid-19-Neuansteckungen erfolgen.
    Nimmt man nur die Zahlen der bestätigt Infizierten, dann starb in Deutschland jede 21. Person und in meinem Landkreis sogar jeder 13. Erkrankte (= 7,6 %) wegen Covid-19.
    Man kann natürlich mit Zahlenspielereien Covid-19 ungefährlich rechnen, wenn man in Durchschnittswerte möglichst viel Personen hineinrechnet, die überhaupt nicht erkrankten.

  38. Wenn man der Ansicht ist, dass es bei Covid-19 eine starke Saisonalität gibt, dann sollte man sich große Sorgen vor dem Herbst machen. Das Virus verbreitet sich ja weiter, die asymptomatischen Fälle fallen ja gar nicht auf. Im Herbst könnten dann massenhaft neue Infektionsherde auftreten, zu viele, um sie einzeln auszutreten.

  39. @H.Wied russisches Roulette

    „Bei der Ansteckungsgefahr bei Corona haben wir auch so einen Revolver aber mit 140 Kammern, von denen nur eine geladen ist. Würden Sie das Risiko eingehen? So in etwa ist das Risiko einzuschätzen, wenn Sie ohne Mundschutz herumlaufen an einem Tag.“

    Das Risiko von 1:140 ergibt sich, wenn Sie sich sicher infiziert haben, dass ist die voraussichtliche Sterblichkeitsrate von 0,7 %, wenn man auch die Symptomlos Infizierten mitrechnet.

    Wenn Sie jeden Tag ungeschützt rumlaufen, brauchen Sie bei dem derzeit sehr geringen Anteil der infektiösen Menschen, die ihnen begegnen könnten, viele tausend Tage, bis sie einen davon treffen, und Sie müssen ihm dann auch noch so nahen kommen, dass Sie sich eventuell anstecken. Und zwar richtig nah, bei der derzeitige Reproduktionsrate von unter 1 müssen sie den Infizierten wohl oder übel richtig abknutschen, wenn Sie wirklich infiziert werden wollen.

    Wenn hier eine Mehrheit der Menschen das Risiko jederzeit minimieren will, koste es was es wolle, weil sie in Panik geraten sind, fühle ich mich nicht berufen, da mit zu machen. Soweit ich per Gesetz dazu gezwungen werde, muss ich ja, ein Budget für Bußgelder habe ich keins. Aber wenn ich in der U-Bahn immer mehr Mitbürger beobachte, die ihren Mundschutz nach unten rutschen lassen, dass die Nase frei wird und sie Luft bekommen, dann freut mich dass richtig. Als ein Stück zivilen Ungehorsam, inmitten einer in Panik geratenen Mehrheit.

    Das ist kein vernünftiges Verhalten mehr, dass man die Neuinfektionszahlen so niedrig halten will, wie wir es inzwischen erreicht haben. OK, wenn wir jetzt im Herbst wirklich einen zu 80% wirksamen Impfstoff haben, der auch noch für alle sofort verfügbar ist, dann wird es vielleicht tatsächlich ein paar tausend Menschenleben gerettet haben, wenn wir auf diesem extrem niedrigen Infiziertenanteil den ganzen Sommer über bleiben.

    Aber wahrscheinlicher wird es sein, dass der Impfstoff eben so schnell gar nicht kommt, und das wir in der richtigen Infektionswelle, die wir vorraussichtlich im nächsten Winter bekommen werden, dann in kurzer Zeit so viele Infektionen haben werden, dass die derzeitig verhinderten Infektionen demgegenüber überhaupt nicht mehr auffallen.

    Fazit: Wir haben jetzt eine sommerbedingte Ausbreitungspause, und mit den derzeitigen Schutzmaßnahmen verschieben wir nur die vermeintlich verhinderten Infektionen um ein halbes Jahr, egal wie weit wir jetzt noch das Virus zurückdrängen.

    Was wir hier gerade tun erinnert mich an ca. 1980 und einen Vorschlag des damaligen Bayrischen Ministerpräsidenten, dass man die Aids-Infizierten in Lagern isolieren solle. Insbesondere, weil die meisten Aidsinfizierten zu der Zeit sowieso Drogensüchtig oder Homosexuell waren. Das hätte tatsächlich tausende Menschenleben gerettet.

  40. Zitat H. Wied
    Sie wissen, was ein russisches Roulette ist ? […] Bei der Ansteckungsgefahr bei Corona haben wir auch so einen Revolver aber mit 140 Kammern, von denen nur eine geladen ist. Würden Sie das Risiko eingehen ?
    So in etwa ist das Risiko einzuschätzen, wenn Sie ohne Mundschutz herumlaufen an einem Tag.
    Die entscheidende Frage bleibt, wie verantwortlich zeigen wir uns. Gehen wir das Risiko ein oder nicht.

    Das Risiko bei Corona war sehr früh einzuschätzen und hat nichts, aber auch gar nichts zu tun mit dem Risiko bei der russischen Roulette!

    Das Risiko daran zu sterben war von vornerein und bleibt bis heute noch das natürliche „Risiko“ von jedem Mensch, am Ende seines natürlichen Lebens angekommen zu sein. Die biologische “Maschine” will nicht mehr, so oder so… Denn in der weit weit weit überwiegenden Mehrheit waren es Menschen, die sich bereits in der Phase des Sterbeprozesses befanden, die daran gestorben sind: Alte Menschen in Altenheimen über 80 mit bis zu 3 schweren Vorerkrankungen.

    Und ja, Herr Wied, auch ich muss so oder so das Risiko eingehen, wenn ich mal über 80 Jahre werden sollte und schwer erkrankt bin an irgendwelche Viren oder irgendwelche Keime zu sterben, die für junge und gesunde Menschen harmlos sind. Dieses Risiko kann mir kein Mensch auf der Welt abnehmen, c’est la vie, das hat mit russischer Roulette nichts zu tun.

    Diese Hochrisikogruppe in der Bevölkerung kann nicht von allen Lockdowns und sonstigen Schutzmaßnahmen für den Rest der Bevölkerung profitieren, sie hat nichts davon gehabt, ganz im Gegenteil, sie hat darunter gelitten.

    Die Sterblichkeit bleibt im Bereich einer normalen, hinzunehmenden Sterblichkeit bei einer Lebenserwartung in europäischen Verhältnissen von durchschnittlich 80 Jahren (Italien ist zum Beispiel nach Japan das zweite Land auf der Welt mit Menschen über 80). Der Chef des italienischen Zivilschutzes erklärte Mitte April, dass in der Lombardei über 1800 Menschen in Pflegeheimen starben und die Todesursache in vielen Fällen noch nicht klar sei. Bereits zuvor wurde bekannt, dass die Alters- und Pflegeversorgung und in der Folge die gesamte Krankenversorgung in Teilen der Lombardei unter anderem aufgrund der Angst vor dem Virus und dem Lockdown zusammengebrochen war.

    In Kanada verstarben 31 Menschen in einem Altersheim, nachdem fast alle Pflegekräfte die Einrichtung aus Angst vor einer Ausbreitung des Coronavirus fluchtartig verlassen hatten. Gesundheitsbehörden fanden die Menschen in dem Heim in Dorval bei Montreal erst Tage später vor – viele der Überlebenden dehydriert, unterernährt und teilnahmslos. Ähnliche Tragödien wurden bereits aus Norditalien berichtet, wo osteuropäische Pflegekräfte das Land aufgrund der Panik und des angekündigten Lockdowns fluchtartig verließen. Andererseits ist es denkbar, dass ein Teil dieser Menschen nicht oder nicht nur am Coronavirus stirbt, sondern auch am extremen, damit verbundenen Stress. Bereits in Deutschland und Italien wurde zuletzt von Pflegeheimbewohnern berichtet, die ohne Symptome plötzlich verstarben.

    Ich verweise ebenfalls auf einen heute veröffentlichen Artikel über die Analyse der aktuellen Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020 für Deutschland des Bundesamt für Statistik:

    Der Elefant im Raum

    Inzwischen liegen genug Daten zu COVID-19 vor. Doch je mehr Daten es gibt, desto weniger wird darüber berichtet. Dennoch lässt sich die entscheidende Frage, ob sich etwas über das saisonale Maß hinaus Gefährliches verbreitet hat, inzwischen beantworten.

    Was bleibt von den prognostizierten Schrecken des “Killer-Virus”?
    Es bleibt eine Übersterblichkeit in der Größenordnung einer saisonalen Grippe, oder der Hitzewelle von 2018, und zwar einzig für die Risikogruppen:

    Offensichtlich haben die Schutzmaßnahmen in den meisten Staaten eklatant versagt. In Kanada etwa waren 82 Prozent aller mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Pflegeheimen. In Belgien und Frankreich war es 51 Prozent, in den USA 41 Prozent und für Deutschland werden 37 Prozent angegeben (5).

    Die vielen Toten in den Pflegeheimen sprechen klar dagegen, dass die Lockdown-Maßnahmen eine schützende Wirkung hatten.

    Der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen ist in Deutschland 82 Jahre, in der Schweiz und in Frankreich 84 Jahre, in Italien bei Frauen 85 Jahre, in der Schweiz und Italien 97 Prozent beziehungsweise 96 Prozent mit mindestens einer Vorerkrankung, in Italien 60 Prozent mit 3 oder mehr Vorerkrankungen.
    […]
    Vor aller Augen, vor der gesamten Welt wurde das Experiment gemacht. Und die Natur hat anders entschieden. Die Theorie des neuen Erregers zoonotischen Ursprungs, ohne Beweis unterstellt aufgrund des genetischen Abstands zu früher gefundenen viralen Gensequenzen, der aufgrund seiner Neuheit eine gegenüber der saisonalen Virenwelle erhöhte Pathogenität besitzen soll, ist in der Natur nicht realisiert.

    Die Konsequenzen für die Virologie sind, unabhängig von jedem Lockdown, verheerend. MERS, SARS1, Vogelgrippe, Schweinegrippe, da hat keiner so richtig hingeschaut (außer Dr. Wodarg, der den Schweinegrippe-Fake entlarvt hat). Aber jetzt betrifft es alle. Und die Wissenschaft, insbesondere die Virologie, steht nackt da.
    […]
    Die allein entscheidende Frage, gibt es seit Dezember 2019 ein zusätzliche Pathogenität, die über das saisonale Maß hinausgeht, ist im Experiment beantwortet. Und die Antwort ist Nein.

  41. Zitat Tobias Jeckenburger
    OK, wenn wir jetzt im Herbst wirklich einen zu 80% wirksamen Impfstoff haben, der auch noch für alle sofort verfügbar ist, dann wird es vielleicht tatsächlich ein paar tausend Menschenleben gerettet haben, wenn wir auf diesem extrem niedrigen Infiziertenanteil den ganzen Sommer über bleiben.

    Falls man mit der Entwicklung einer Impfung gegen Covid-19 hofft und rechnet, empfehle ich folgenden Artikel eines Arztes, der die Verfahren sowie die Risiken sehr gut und sehr sachlich erklärt:

    Impfungen und Illusion

    Wichtige Aussagen:

    – Bei einem klassischen Impfstoff: Es muss mindestens 5 Jahre bis zur Zulassung dauern, bloß kein Vertrauen in Schnellverfahren!!!!!

    – Bei einem neuartigen RNA-Impfstoff (es handelt sich dann um eine genetische Veränderung des Organismus, wie bei genetisch veränderten Pflanzen): Mindestens 7 Jahre abwarten!!! […] “denn die Risiken könnten erst Jahre später sichtbar werden: Es dauert von der Integration der DNA (oder der umgeschriebenen RNA) in das Genom bis zum Auftreten von Krebs oder Autoimmunkrankheiten einige Jahre. Daher sollten an den Studien nur aufgeklärte Freiwillige teilnehmen, die man vor der Zulassung mindestens fünf Jahre lang beobachtet, um ein gehäuftes Auftreten solcher Wirkungen auszuschließen. Man benötigt dabei große Studien, um angesichts der relativen Seltenheit der Risiken statistische Sicherheit zu erlangen. Das bedeutet aber auch, dass ein sorgfältig evaluierter Nukleinsäureimpfstoff frühestens in sieben Jahren verfügbar sein wird. Alles andere wäre sehr fahrlässig. Einen Zeitvorteil bringen diese neuen Impfstoffklassen also entgegen der Versprechen ihrer Entwickler nicht.

    Es soll unbedingt die gravierenden Fehler bei der Fehlalarm mit der Schweine-Grippe 2008/2009 nicht wiederholt werden, siehe die ARTE-Dokumentation aus dem Jahre 2009 <a href=https://www.youtube.com/watch?v=1–c2SBYlMY&fbclid=IwAR3k5-cptDI0aMGWnEkUfXC0SN8SaCfwGDF_lzGqO5TB-soz1sldeOTGXCI

    Damals haben die Regierungen von Deutschland und Frankreich Milliarden für wirkungslose Medikamente und für sinnlose Impfungen aus der Steuerkasse verpulvert, wie in der ARTE-Reportage dokumentiert wird. Zur Entlastung der damaligen Regierungen könnte man anführen, dass sie leider die von der WHO ausgelöste Fehlalarm nicht erkannt haben und offenbar ehrlich geglaubt haben, dass ohne Medikamente und ohne Impfungen Millionen von Todesopfern in ihren Ländern zu beklagen wären. Wie die Arzeneikommission der Deutschen Ärzteschaft es nachträglich analysiert hat und wie es auch im Film mitgeteilt wurde, sind die Gesundheitsbehörden der europäischen Länder auf eine Kampagne der Pharmaindustrie hereingefallen: Millionen von bestellten jedoch unnötigen und unbenutzten Impfdosen mussten vernichtet werden. Schweden hat darüber hinaus Millionen an Entschädigung für Hunderte geimpfte Menschen bezahlt, die die gravierenden Folgeschäden der Impfung (die schwere und unheilbare Krankheit Narkolepsie) erlitten haben. Wie viele Menschen in Deutschland und in Frankreich diese schlimmen Nebenwirkung der Impfung, die nicht ausreichend klinisch getestet wurde, erlitten haben, ist nicht bekannt.

    Dasselbe Geschäftsmuster der Pharmaindustrie zeichnet sich jetzt für die neue Fehlalarm durch die WHO mit Covid-19: Millionen von Steuergeldern wurden für die Entwicklung und den Einsatz von Tests (auf die schnelle entwickelt, d.h. nicht validiert und auch nicht zuverlässig!!) ausgegeben, es werden ebenfalls Millionen von Steuergeldern für ein nutzloses und unbrauchbares Impfmittel gegen Covid-19 investiert, das auch nicht gebraucht wird, denn man kann eben eine zuverlässige und einigermaßen sichere Impfung nicht vor 5 bis 7 Jahren erwarten. Eine Impfung in Schnellverfahren wie bei der Schweinegrippe ist hochgefährlich, unverantwortlich und fahrlässig! Das wäre gezielte Körperverletzung, nur zugunsten der finanziellen Interessen der Pharmaindustrie.

    • Man sollte, wenn man’s nicht versteht, aufpassen:
      a) die Reproduktions”zahl” ist nur was für Fachleute, nichts für Laien, egal wer erklärt.
      b) als Laie sollte man sich an den täglichen Infektionszahlen (ist eine Zahl) orientieren!
      Auch wenn BRD jetzt R<1 hat und die Infektionen sinken, könnte es morgen anders sein.
      Schleswig-Holstein schickt Rückkehrer aus dem (belobten) Schweden in Quarantäne.
      Weltweit nehmen die täglichen Infektionen linear zu! Wir könnten Reimporte kriegen.
      Die täglichen Sterbezahlen bleiben etwa gleich, weil man stirbt nur einmal. d.h. bei den
      Älteren und Vorerkrankten hat die Pandemie bereits gefordert, jetzt kommen die Jüngeren.
      Zum Jahresende müssen wir weltweit mit einer Million Opfer (jetzt 400.000) rechnen.
      Das hat noch keine normale Grippe geschafft, die wird bleiben, Covid wahrscheinlich dazu,
      wenn die Wahnwichtel die Maßnahmen torpedieren,

  42. Die Speerspitze der Unvernunft hat ja erfolgreich die Verteidigung der scilogs gestürmt.
    Danke liebe scilogs für soviel *guten* Wissenschaftsjournalismus.

  43. Zitat KRichard
    2) Ob die Sterblichkeitsrate von Covid-19 im Bereich einer Grippewelle ist, kann überhaupt noch nicht gesagt werden. Aussagen dazu sind solange unseriös/Unsinn, solange noch Leute an Covid-19 sterben und Covid-19-Neuansteckungen erfolgen.

    Man kann schon mit den Statistiken der gesamten Todesfälle von dem Bundesamt für Statistik feststellen, ob es bis jetzt 2020 eine Übersterblichkeit gegeben hat oder nicht, das ist nicht “unseriös/Unsinn“. Unseriös und unsinnig ist meiner Meinung nach einzig mit Infektionszahlen zu hantieren und zu rechnen, denn Infektion bedeutet nicht Erkrankung und noch weniger Tod! Würde man nämlich nicht testen, würde man nicht einmal wissen, dass der Virus überhaupt existiert. Die Medien-Hingewaschene meinen zum Beispiel, es gab kürzlich einen “Ausbruch” der Krankheit in Göttingen, wobei kein einziger Mensch erkrankt war, geschweige denn gestorben! Hätte man nicht gestestet, hätte man von diesem “Ausbruch der Krankheit” nichts bemerkt. Das ist völlig unsinnig, da kann man nur mit dem Kopf schütteln. 🙁 Als ob man zum Beispiel von “Ausbrüche der Pest” in Mittelalter sprechen würde, wenn es keinen einzigen an der Pest erkrankten und gestorbenen Mensch gegeben hat. Das ist völlig unsinnig.

    Und gemäß dem Autor des Artikels, den ich weiter oben verlinkt habe, gibt es bis jetzt anhand der Sonderauswertung zu den Sterbefallzahlen des Jahres 2020 vom Bundesamt für Statisktik keine erhöhte Übersterblichkeit, nicht mehr als eine starke Grippewelle oder als die Hitzewelle 2018, und zwar weit überwiegend für die Risikogruppen. Es steht Ihnen frei, diese Statistiken selbst zu untersuchen und zu analysieren, der Link zu den Zahlen des Bundesamt für Statistik war im Artikel angegeben.

    Wie ich es jedoch bereits in der vorherigen Diskussion angeführt habe, muss man die jährliche Gesamtstatisk abwarten, um eine aussagekräftige Übersterblichkeit zu berechnen. Das hat ein in Statistik versierter Teilnehmer bei Scienceblog kürzlich dargelegt und das leuchtet mir ein:

    http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2020/04/27/covid-19-mehr-gefuehl-fuer-zahlen/#comment-110832

    Ob die COVID-19-Mortalität tatsächlich zu einer Übersterblichkeit geführt hat, lässt sich erst am Ende der Epidemie, zumindest aber bei der jährlichen Todesursachenstatistik erkennen, denn wer an Corona stirbt, kann nicht auch noch an Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs sterben – deren Mortalitätsraten werden daher sinken. Abgerechnet wird zum Schluß, könnte man sagen.

    Statistisch maßgebend ist also das Problem, dass man nicht weiß (weil kaum Obduktionen von „Corona-Toten“ vorgenommen wurden), ob die Patienten „an“ oder nur „mit” dem Virus gestorben sind. Hier steckt möglicherweise eine gigantische Überschätzung der Todesfälle durch den Virus. In Italien wird in Studien von einer statistischen Überschätzung um das 8-fache gesprochen. In Frankreich wird es möglicherweise auch der Fall sein, wenn man zum Beispiel diese Studie zur Kenntnis nimmt:

    Décès dus au Covid-19 : le nombre officiel de morts en France est-il surestimé ? (Todesfälle durch Covid-19: ist die offizielle Zahl der Todesfälle in Frankreich überschätz?)

    Aus diesem Artikel geht hervor, dass das INSEE (das offizielle Statistische Amt) solche statistische Erhebungen vornimmt:

    . “cas confirmé“ (bestätigter Fall): Ein positiver Testfall in einem Pflegeheim verwandelt alle Personen in diesem Heim sofort in “bestätigte Fälle”, die daher in der COVID-19-Statistik gezählt werden.

    . “Cas possible” (möglicher Fall): Jede Person, die in einem Pflegeheim wohnt, in der Bewohner oder Mitarbeiter Anzeichen zeigen, die auf einen Fall von COVID-19 hindeuten, wird als “möglicher Fall” betrachtet. Mit anderen Worten, wenn ein Bewohner (oder ein Mitarbeiter) hustet, werden alle Bewohner des Wohnheims zu “möglichen Fällen” und werden in der COVID-19-Statistik gezählt. Die Anzahl der “möglichen Fälle” ist auch höher als der “bestätigten Fälle”.

    Es dürfte klar sein, dass die französischen Melde-Statistiken die Zahl der Infektionen und der Todesfälle drastisch überschätzen – Macron braucht das wohl unbedingt um als Corona-Diktator zu regieren… 😉

    • Würde man nämlich nicht testen, würde man nicht einmal wissen,
      dass der Virus überhaupt existiert.

      Aber doch, wenn man krank merkt, geht man zum Onkel Doktor: der nimmt dann Proben
      (Blut, Urin, Stuhl) und schickt sie ins Labor, was überhaupt und wie zu behandeln ist.
      Das erfaßt nur die klinischen Fälle, die “Bevölkerungstest” sollen das Ausmaß erfassen.
      Die wenig und nicht symptomatischen (ansteckenden) Fälle bestimmen die Pandemie.
      Die klinischen sind ja unter Kontrolle und isoliert, diese verbreiten dann nicht weiter.

      Frau Lopez hören Sie auf dämliche Diskussionen zu führen, Sie begreifen gar nichts!

    • Frau Lopez, lügen Sie den Mitlesern hier nicht ständig vor, daß es keine Übersterblichkeit
      gegeben hat und in den meisten Ländern noch gibt!
      Machen Sie Ihre Alternativpropaganda trotz mehrfacher Klarstellung absichtlich weiter,
      oder begreifen Sie überhaupt nicht, daß Sie nur unsäglichen Blödsinn von sich geben.
      Vom oder mit Virus gestorben ändert nichts am Fakt, daß ohne Covid nicht gestorben wäre.
      Daran ändert auch Ihre französische Schwurbel-Postille nichts.

      “Ausbruch” der Krankheit in Göttingen, wobei kein einziger Mensch erkrankt war

      Wenn keiner erkrankt gewesen wäre, hätte auch keiner einen “Ausbruch” bemerkt,
      Die Test sind danach dazu da, das Ausmaß festzustellen und einzugrenzen!

  44. Um dem L-Gedöhns aus dem Wege zu gehen, nehmen wir die aktuellen Zahlen BRD:
    Bevölkerungstest bisher 4.348.800 = 5,2%

    (da bestätigte) Infektionen 185.869 = 4,3%
    Sterbefälle von / mit Corona 8.775 = 4,7%
    zZ aktive kontrollierte Fälle 7.993
    davon klinisch noch kritisch 568 = 7,2% gesunden werden ~50%

    täglich durchschnittlich 300 neue Infektionen und noch ~30 Sterbefälle

  45. @Lopez
    Ihre Sichtweise – dass die Anzahl der Tests daran schuld ist, wieviele Menschen an Covid-19 sterben – ist logisch nachvollziehbar und wird/wurde bereits in mehreren Ländern angewandt:

    – In England hat man Anfangs nur solche Todesfälle dem Covid-19 zugeschrieben, die in NHS- Krankenhäusern gestorben sind und positiv getestet wurden. Tote in Heimen oder Zuhause zählten nicht.
    – In Russland wird der Tod von Menschen mit Vorerkrankung nicht Covid-19 zugeschrieben, sondern der Vorerkrankung
    – in Brasilien will man keine Todeszahlen mehr veröffentlichen

    Die Frage ob man ´an´ oder ´mit´ dem Virus gestorben ist, lässt einen großen Spielraum an Interpretationen zu. Da jeder Mensch irgendwann einmal sterben wird – kann Covid-19 nicht für einen frühzeitigen Tod verantwortlich gemacht werden; da man nicht wissen kann, ob diese Person nicht sowieso gestorben wäre. Und wenn man gar keine Tests macht, dann stirbt auch niemand an Covid-19.
    Klingt logisch und ist es auch.

  46. Jocelyne Lopez,
    Covid 19 und das russische Roulette,
    das hat nichts miteinander zu tun, korrekt, das war von mir plakativ gemeint, um die Psychologie aufzuzeigen, die hinter einer Pandemie steckt.
    Die Menschen haben Angst und wollen sich schützen. Der Mundschutz, die Abstandsregel, das Verbot von Massenveranstaltungen, die sind ein Schutz. Unsere geringen Todesfälle, können Sie diesen Maßnahmen zuschreiben.

    Ihre Alternative, die Maßnahmen zu lockern, bleiben umstritten. Warten wir ab, was mit Schweden geschieht.

    Tobias Jeckenburger,

    Ich habe mich z.B. testen lassen, (negativ) um sicher zu gehen. Und wenn das viele Leute tun würden, vorsorglich, dann wäre das in jedem Falle von Nutzen, auch für die Statistiker.

  47. Wenn dann wegen der zeitlichen Verzögerungen der gemeldeten Neuinfektionen dann doch wieder für ein paar Wochen die Reproduktionsrate auf vielleicht 1,5 steigt, können wir damit auf Basis des derzeitigen sehr niedrigem Niveaus noch gut leben

    Und genau wegen solch “superschlauen” Aussagen hab ich diese kleine Animation gebastelt. Sollte sie sich nicht sofort aktivieren, dann habt bitte etwas Geduld und kocht euch erst mal eine Tasse Tee oder Kaffee.

    https://www.geogebra.org/m/refd3mt7

    (100 Coronainfizierte stecken im Durchschnitt während der Zeit g(Generationszeit)(siehe Abstand der gestrichelten Linien)100*r(R=Reproduktionszahl) weitere Personen an.)

    Da das Robert-Koch Institut die Generationszeit auf 4 Tage schätzt, hab ich diesen Wert schon mal eingestellt (siehe gestrichelte senkrechte Linien)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Basisreproduktionszahl#Nettoreproduktionszahl_am_Beispiel_der_COVID-19-Pandemie_in_Deutschland

    Und jetzt stellen wir mal den r-Schieber auf 1.5 und verändern den t-Schieber so lange (das geht auch über die Kasettenrekordertaste links unten am Bildschirm), bis der rote Balken den Wert 200 erreicht hat.

    Eine Verdoppelung innerhalb von weniger als 7 Tagen! Wie viele Wochen können wir damit gut leben? Denkt mal an die Schachbrett-Reiskorn-Fabel!

    Jetzt stellen wir mal r=1.05 ein. Jetzt haben wir es mit einer Verdoppelung alle 57 Tage zu tun.

    Und jetzt gehen wir noch ein wenig runter auf r=0.95. Die Zahl der Infizierten halbiert sich innerhalb von 54 Tage.

    Wenn also die Leute den Gebrauch von Schutzmasken ein klein wenig mehr beachten und der R-Wert nur ein klein wenig sinkt, kann das schon gewaltige positive Folgen haben.

    Setzt also eure Masken auf und jammert nicht rum.

    • @Julian Apostata 3 Wochen Reproduktionsrate von 1,5

      Wenn wir jetzt die Zwangsmaßnahmen bis auf das Verbot von Großveranstaltungen aufheben würden, könnte in der Tat die Reproduktionszahl auf vielleicht 1,5 steigen, muss aber nicht.

      Falles es schief geht, und wir insgesamt 3 Wochen auf 1,5 sind, bis wir reagiert haben und wieder auf den momentanen Stand von unter 1,0 kommen, hätten wir in der Tat dann 8 mal mehr Neuinfektionen pro Tag wie jetzt zu beklagen. Ausgehend von dem aktuellen sehr niedrigem Niveau werden wir aber maximal bei den Neuinfektionsraten der ersten Infektionswelle ankommen. Und die war ganz eindeutig noch lange kein Problem für die Belegung der Betten auf den Intensivstationen mit Covid19-Patienten.

      Ich würde vorschlagen, dass eine Überlastung der Intensivstationen als Grenze gelten sollte, an der wir diese Freiheitseinschränkenden und Wirtschaftsschädigenden Maßnahmen orientieren sollten.

      Auch angesichts dessen, dass wir mit guter Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren ohnehin nicht darum herum kommen, das letztlich 70% der Menschen sich irgendwann infizieren müssen. Für den recht mittelmäßig wahrscheinlichen Fall, dass es nicht möglich sein wird, einen hinreichend wirksamen und verträglichen Impfstoff herzustellen.

      Die Folgen für den Arbeitsmarkt und für die Stabilität unserer Sozialsysteme machen mir im Moment sehr viel mehr Angst als das Virus selbst. Das Problem scheint mir hier zu sein, dass die Menschen tagtäglich in den Medien mit dieser neuartigen Lebensgefahr konfrontiert werden, aber die wirklichen Folgen der Gegenmaßnahmen noch unterm Radar der Medien und entsprechend auch der meisten Menschen bleiben.

  48. Gerade in der Zeitung gelesen:

    Sobald in Japan eine an Covid-19 infizierte Person entdeckt wird, sucht man möglichst viele Menschen zu finden, die mit dieser Person Kontakt hatten – und isoliert alle. Man wartet nicht ab, bis Testergebnisse vorliegen
    Mit dieser Strategie konnte man in Japan die Ausbreitung von Covid-19 erfolgreich eindämmen – weil noch dazu kommt, dass in Japan schon immer Mundschutz benutzt und hohe Hygienestandards eingehalten wurden.

    Gerade in den Nachrichten gehört:

    Die bei uns eingeführten Hygienemaßnahmen führten dazu, dass es heuer deutlich weniger Grippe-Kranke und Magen-Darm-Fälle(Durchfall) gibt.
    >> Weswegen die Diskussion um ´Übersterblichkeit´ keine brauchbare Grundlage mehr hat.

    Diese Beispiele zeigen, dass vernünftiges Verhalten mit Abstand-halten, Mundschutz und Hände-waschen – eine erfolgreiche Strategie ist

  49. Zitat KRichard
    Die Frage ob man ´an´ oder ´mit´ dem Virus gestorben ist, lässt einen großen Spielraum an Interpretationen zu. Da jeder Mensch irgendwann einmal sterben wird – kann Covid-19 nicht für einen frühzeitigen Tod verantwortlich gemacht werden; da man nicht wissen kann, ob diese Person nicht sowieso gestorben wäre. Und wenn man gar keine Tests macht, dann stirbt auch niemand an Covid-19. Klingt logisch und ist es auch.

    Erst einmal sollte doch endliuch klar werden:

    Infektion mit dem Corona-Virus bedeutet nicht Erkrankung und noch weniger Tod!!!

    Das ist zum Beispiel der Fall bei Tollwut: Eine Infektion mit dem Tollwut-Erreger bedeutet in 100% der Fälle den Tod. Bei der Pest schätzungsweise 50 % oder 25%, glaube ich.

    Dagegen merkt die überwiegende Mehrheit der Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, es nicht einmal oder haben sehr milde Symptomen einer Erkältung! Es ist ein absoluter Wahnsinn mit den Infektionszahlen zu hantieren und damit gezielt Panik zu erzeugen!

    Zweitens ist es unbestritten, dass die Menschen, die an Covid-19 gestorben sind bereits schwer erkrankt waren bzw. sich bereits in der Phase des Sterbeprozesses aufgrund ihrer bis zu 3 Vorerkrankungen befanden. Es wäre dann nur eine Frage von Wochen oder Monaten gewesen, dass der Tod wegen diesen Erkrankungen eintritt, auch ohne eine Infektion mit dem Corona-Virus – es gibt jede Menge von anderen pathogenen Erregern, die eine tödliche Pneumonie bei Menschen auslösen können, die sich im Sterbeprozess befinden. Die Medizin kann ja nicht bewirken, dass der Mensch nicht mehr stirbt. Ob diese Menschen innerhalb des Jahres 2020 ohnehin gestorben wären, könnte man ggfs. bei der Gesamtstatistik 2020 erkennen: Wie gesagt, wer an Covid-19 gestorben ist kann nicht auch noch an die üblichen Haupttodesursachen wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Alkoholismus usw. sterben. Es sollte also ein Rückgang dieser Haupttodesursachen in der Gesamtstatistik 2020 festzustellen sein.

    Drittens: Nehmen wir jetzt die mehr oder weniger starken saisonalen Grippewellen, die wir jedes Jahr haben und die auch viele Todesopfer bei den o.g. Risikogruppen fordern. Könnten Sie bitte folgende Fragen beantworten?

    1. Warum wird bei einer Grippewelle nicht getestet?

    2. Warum werden bei einer Grippewelle zum Beispiel die Kitas und Schulen nicht geschlossen, obwohl bekannt ist, dass – anders als bei dem Corona-Virus – die Kinder (auch Kleinkinder) an der Grippe erkranken können?

    Können Sie bitte diese 2 Fragen nachvollziehbar beantworten?

  50. Zitat H. Wied:
    Ich habe mich z.B. testen lassen, (negativ) um sicher zu gehen. Und wenn das viele Leute tun würden, vorsorglich, dann wäre das in jedem Falle von Nutzen, auch für die Statistiker.

    Warum fühlen Sie sich denn sicher, wenn Sie negativ getestet wurden? Waren Sie krank? Welche Symptome hatten Sie?

    Reicht es nicht um sicher zu sein, dass man keine Symptome hat?
    Was bringt diese „Sicherheit“ für ihr weiteres Leben? Wollen Sie sich alle zwei Tage testen lassen, um „sicher zu sein“, dass bei Ihnen nie Symptomen auftreten werden?

    Würden Sie sich zum Beispiel regelmäßig auf Tuberkulose testen lassen, die eine hochgefährliche und verbreitete ansteckende Infektionskrankheit ist, um sicher zu sein? Wenn nicht, warum?

  51. Jocelyne Lopez,
    ein deutsches Sprcihwort sagt : Zu viel und zu wing ist ein Ding.
    wing = wenig

    Im Leben muss man den Mittelweg finden zwischen Risiko und Sicherheit.

  52. Zitat H. Wied:
    Ich habe mich z.B. testen lassen, (negativ) um sicher zu gehen. Und wenn das viele Leute tun würden, vorsorglich, dann wäre das in jedem Falle von Nutzen, auch für die Statistiker.

    Wenn Sie sich mit dem PCR-Test der Charité testen lassen haben, dann können Sie über nichts sicher sein, und von Nutzen ist es für die Statistiker auch nicht… 😉

    Hier verweise ich auf eine heute veröffentliche ausführliche Untersuchung über den immer noch unvalidierten PCR-Test von Christian Drosten, der in der Fachwelt stark umstritten ist. Offensichtlich dient dieser Test ganz anderen Interessen (politische Regierungslinie, finanzielle Interesse der Pharmaindustrie – die Charité ist auch von der Pharmaindustrie/Bill Gates „gesponsert“ worden… ) als medizinischen Zwecken, siehe:

    Warum die Diskussion um den PCR-Test nicht endet

    Vorbemerkung der Redaktion: Sämtliche im Zuge der Corona-Krise beschlossenen Maßnahmen beruhen auf den Ergebnissen eines millionenfach verwendeten PCR-Tests. Zu diesem sind weiterhin wesentliche Fragen offen. Deutlich wird: Während viele Wissenschaftler sauber und transparent arbeiten, werden auf der politischen Ebene einiger der verantwortlichen Institute und Behörden offenbar andere Ziele verfolgt. Die in diesem Artikel zusammengetragenen Informationen bieten reichhaltiges Material für einen Untersuchungsausschuss, dessen Einsetzung zur Klärung des Sachverhalts dringend nötig erscheint. Denn die Behörden mauern.
    […]
    Warum konstatieren unabhängige Wissenschaftler – darüber hinaus manchmal sogar offizielle Stellen wie die amerikanische CDC – ein ums andere Mal, dass COVID-19 einer schweren Grippe ähnelt, während Wissenschaftler und Institutionen, bei denen man Abhängigkeiten und Interessenkonflikte nicht ausschließen kann, mit einem so fragwürdigen (“des Fragens würdigen”), weil gemessen an seiner Spezifität nicht zuverlässig arbeitenden PCR-Test, noch bis zum heutigen Tag deutlich beunruhigendere Zahlen und Aussagen produzieren?

    Zusammengefasst: Der Charité-Test taugt nichts und würde einen ordnungsgemäßen Validierungsvorgang nicht bestehen.

    Es ist unzumutbar, dass Millionen von Steuergeldern bei Massentestungen damit verpulvert werden sowie damit Fehlentscheidungen und politische Willkür der Regierungen gerechtfertigt und unterstützen werden. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss sollte sich dringend damit beschäftigen!

    • Lassen Sie sich doch in Frankreich testen, die haben auch 1.384.633 mal getestet.
      Nur sind die Gegenmaßnahmen nicht aufgegangen: 29.155 Tote vs Dt mit 8.776.

  53. Jocelyne Lopez,
    Ihr Sachwissen in Ehren, der Durchschnittsbürger muss sich auf das verlassen, was er in den Medien liest.
    Und wie soll der Durchschnittsbürger wissen, dass Sie den Durchblick haben ?
    Ich kann das nicht beurteilen !

  54. rein mit de’ Stühle und raus mit de’ Stühle: Die EU hat die Reisebeschränkungen aufgehoben,
    Großbritannien verordnet dafür 2 Wochen Quarantäne für Einreisende, weil 2. Welle befürchtet.
    https://www.diepresse.com/5823643/umstrittene-quarantanepflicht-in-grossbritannien-tritt-in-kraft

    UK GB ist mit 40.000 Toten bei hoher Dunkelziffer wegen Wenigtuns Spitzenreiter in Europa = Risiko.
    Ich habe mit 700€ Verlust meine Juli-Reise storniert, weil der Reiseveranstalter nur rumtrollt, ääähm.
    Der beruft sich formal auf seine AGB, man darf doch ausreisen, das man im Hotel festsitzt ihm egal.

  55. Auch in Frankreich wurde jetzt offiziell eine erste statistische Veröffentlichung der Todesfälle durch Covid-19 per 31. Mai durch das Statistik-Amt (INSEE) getätigt, siehe hier eine Analyse der Daten:

    Les chiffres de la mortalité liée au Covid-19: premier bilan

    Übersetz mitDeep
    Covid-19 Mortalitätszahlen: ein erster Überblick
    Die Dynamik der Epidemie wird anhand des Datums des Epidemiehöhepunkts, der Krankenhauseinweisungsrate und der Sterblichkeit im Krankenhaus untersucht. Das Virus verbreitete sich entsprechend seiner eigenen Dynamik, und es kann nicht gesagt werden, dass eine Eindämmung es verlangsamt hätte. Die Sterblichkeit im Krankenhaus ist von Abteilung zu Abteilung sehr unterschiedlich. Diese Unterschiede könnten auf die Organisation und die Art der Betreuung zurückzuführen sein.
    […]

    Übersterblichkeit im Vergleich zu vorherigen Grippe-Wellen:

    Insgesamt 28 802 Todesfälle in Krankenhäusern und Altersheimen

    Die Übersterblichkeit von 3,4 Todesfälle pro 100.000 Einwohner ergibt durch den Vergleich mit 12 saisonalen Grippe-Wellen seit 1945, dass 10 saisonale Grippe-Wellen eine gleiche oder höhere Übersterblichkeit verursacht haben als Covid-19 (Siehe 1. Tabelle)

    • … nun, was steht denn noch so drin in dieser Analyse:
      “Frankreich hat keine Systematische Testkampagne durchgeführt, die es ermöglicht hätte,
      die Verbreitung des Virus im Inland zu erkennen. Dies lässt sich jedoch anhand der Krankenhausaufenthaltsrate abschätzen, …”

      “Ein systematischeres Screening und der Ausschluss der Gefährder hätten wahrscheinlich
      zu besseren Ergebnissen geführt, wie das deutsche Beispiel zeigt (mit einer vier- bis fünfmal
      niedrigeren Sterblichkeitsrate als in Frankreich).”

      “Die überbordende Sterblichkeit im Krankenhaus folgt einer durchgehenden Linie,
      die Frankreich von Ost nach West durchquert, …”

      “Einschließlich einer Schätzung der Sterblichkeit zu Hause und Pflegeheimen wurde covid-19
      in Frankreich mit mindestens 38.000 Todesfällen oder 580 Todesfällen pro Million Einwohner
      in Verbindung gebracht. Die französische Sterblichkeit ist daher mit der in Italien, dem
      Vereinigten Königreich und Spanien vergleichbar und wird nur von der belgischen übertroffen.”

  56. Zitat H. Wied
    Ihr Sachwissen in Ehren, der Durchschnittsbürger muss sich auf das verlassen, was er in den Medien liest.
    Und wie soll der Durchschnittsbürger wissen, dass Sie den Durchblick haben ?

    H. Wied, ich habe selbst kein Sachwissen, ich informiere mich bei Wissenschaftlern und, stellen Sie sich es mal vor, es gibt in Deutschland und in der Welt im Rahmen der Corona-Krie viele viele viele andere Wissenschaftler als Christian Drosten, der einzige allround-Berater der Bundesregierung und der Parlamente, und dadurch aller anderen etablierten Medien, die gleichgeschaltet sind. Wenn Sie sich nur von ARD/ZDF und den gleichgeschaltenen Leitmedien desinformieren lassen, dann müssen Sie sich wundern, das Sie nur eine Einheitsbrei als “Information” serviert bekommen, wie in allen diktatorischen Regimen, nichts Neues. Und wir sind nun mal mit großen Schritten auf den Weg dahin seitdem die Parlamente und die Presse sich der Regierung komplett unterwerfen – bleibt abzuwarten, ob die Judikative es auch tun wird, wobei ich keiin gutes Gefühl dabei habe. Wenn die Judikative sich auch unterwirft, dann fürchte ich, dass es zu gewaltätigen gesellschaftlichen Unruhe kommen wird.

    Corona ist keine Grippe-Welle und keine Pandemie, Corona ist ein Putsch, womit die Exekutive in den Ländern die Macht übernommen haben um ihre Agenden ungestört durchzusetzen. Wer das nicht sieht hat Tomaten auf den Augen. 😉

    PS: Eine kleine Auswahl von mir von alternative Medien finden Sie hier

  57. Zitat Senf:
    … nun, was steht denn noch so drin in dieser Analyse:

    In dieser Analyse steht erst einmal, dass die Übersterblichkeit von Covid-19 vergleichbar ist mit den mittleren vorherigen saisonalen Grippewellen, genauso wie in Deutschland und in den anderen europäischen Ländern. Das ist die allerwichtigste Erkenntnis zur Beurteilung der Gefahr, die von dem Corona-Virus ausgeht: So gefährlich wie ein gewöhnlicher saisonaler Grippenvirus. Das ist es eben, was die Kritiker quasi seit Anfang an sagen (und dafür als Spinner und “Leugner” gehetzt werden), und das wird nun bestätigt. Das Panik-Szenario war, ist und bleibt ein Fake.

    In dieser Analyse steht auch, dass die Sterblichkeit in Frankreich stark unterschiedlich von Region zu Region war, auch von Städten zu Städten bzw. zwischen benachtbarten Bezirken (Départements), obwohl überall die selben Maßnahmen verordnet wurden, sprich ein sehr strenger allgemeiner Lockdowm und sehr strenge Hygienemaßnamen überall, was nunmal den Einfluß der Maßnahmen auf die Sterblichkeit widerlegt.

    In dieser Analyse steht auch, dass die Dynamik der Epidemie zwar nicht von den Maßnahmen beeinflußt wurde, dafür aber eindeutig von dem Zeitpunkt wo die Epidemie bei jeder einzelnen Region ausgebrochen ist, zeitlich angefangen bei der Region Grand-Est. Die Dynamik der Epidemie ist eine zeitliche Dynamik: die Höhepunkten der Epidemie sind zeitlich verschoben auf März, April und Mai, aber inzwischen wie bei einer saisonalen Grippe haben alle abgeebbt.

    In dieser Analyse steht auch, dass die Grümde für die starken Unterschiede zwischen die Sterblichkeitsraten in den verschiedenen Regionen in Frankreich und sogar in den verschiedenen Krankenhäusern offensichtlich in der Organisation der einzelnen Krankenhäusern bzw. in der Natur der Behandlungen zu suchen sind.

    • “In dieser Analyse steht erst einmal, dass die Übersterblichkeit von Covid-19
      vergleichbar ist mit den mittleren vorherigen saisonalen Grippewellen, …”

      Ja und, Covid kommt zur Grippe dazu, die Pandemie ist nicht am Ende, wird 3x mehr!
      Brauchen wir das oder wollen wir das Virus wie Sars-1 nicht wieder abschaffen?
      Außerdem sollte man bei Prozenten nicht Äpfel und Birnen vergleichen.
      Ein wesentliches Problem bei „Alt-Data“-Studien ist, daß es retrospektive Auswertungen
      von Überlieferungen sind, die anfällig für Verzerrungen sind.
      Es wird auf Daten zurückgegriffen, die uneinheitlich erhoben und nicht standardisiert
      protokolliert wurden. Nicht mal jetzt schafft man es, daß alle Länder gleich erheben.
      Wenn mit früheren Epidemien in Frankreich verglichen wird, die jetzige nun zeigt, daß man
      fünfmal schlechter dasteht als Deutschland, drängt sich der Verdacht auf, daß das dortige
      Gesundheitswesen schon früher nicht besser war. Aufpassen, daß Vergleiche nicht hinken.

  58. Zitat Jocelyne Lopez

    1. Warum wird bei einer Grippewelle nicht getestet?

    2. Warum werden bei einer Grippewelle zum Beispiel die Kitas und Schulen nicht geschlossen, obwohl bekannt ist, dass – anders als bei dem Corona-Virus – die Kinder (auch Kleinkinder) an der Grippe erkranken können?

    Können Sie bitte diese 2 Fragen nachvollziehbar beantworten?

    Zitat KRichard

    @Lopez – Antwort zu Frage 1) und 2):
    gegen Grippe kann man sich impfen lassen

    Das beantwortet nicht nachvollziehbar meine Fragen.

    1) Jedes Jahr könnte ein neuer Influenza-Virus aktiv werden, wogegen noch keine Impfung entwickelt wurde, das passiert auch ständig. Warum entwickelt man nicht einen Test auf die schnelle bei den ersten Grippensymptomen in der Bevölkerung mit Millionen Investitionen aus der Steuerkasse und warum testet man nicht massiv die Bevölkerung mit Millionen aus den Krankenkassen?

    2) Gegen die Grippe werden weder Kinder noch den großen Teil der Bevölkerung geimpft, man lässt die Bevölkerung sich mit der Grippe durchseuchten, das ist die beste Sicherheit. Einzig bei den Risikogruppen empfehlt man eine Grippe-Impfung (bereits vorerkrankte Menschen ab 65), denn einzig für die Risikogruppen besteht eine Gefahr zu sterben oder nachhaltig geschädigt zu werden. Genau wie bei dem Corona-Virus…

    Die vermeintliche “Corona-Pandemie” ist vergleichbar mit einer saisonalen Grippe-Welle, alles andere ist gezielte Panikmache aus politischen und wirtschaftlichen Gründen (Pharmalobby) und Hysterie.

    • Bis 7.April 20 gab es in Deutschland 181.912 Grippekranke und 377 Todesfälle 0,2%
      Wir haben ab ca. März bis heute schon 185.966 Coronakranke und 8.779 Tote 4,7%
      Das ist fast 25x mehr, Frankreich schafft es sogar auf 100x mehr.
      Die WHO empfiehlt über 60 Jahre eine Impfquote von 70%, Deutsche impfmüde mit 35%

    • Hahaha! 😀
      Das Imperial College (Neil Ferguson) hatte schon mit seinem Schrott mathematischen Modell Millionen von Toten durch die Schweinegrippe 2008 vorausgesagt, die haben sie also auch noch gerettet, was für Helden! Das hat Nature wohl vergessen, sie sollten die Studie korrigieren, was für Helden! 😀

      Siehe in der vorherigen Diskussion hier

      • Als die Schweinegrippe ausgebrochen ist, war nicht bekannt, daß das Virus
        ein Verwandter der Spanischen Grippe war, die noch bis 1957(!) kursierte.
        Keine Schuld des Imperial College in der Prognose, erst Regnose hat geklärt.
        Von daher hatten wir älteren Jahrgänge von vor 1957 eine Kreuzimmunität.
        Erkrankt und gestorben sind die Jüngeren, denen haben die rechtzeitigen
        Maßnahmen und die anfangs nicht bekannte Herdenimmunität geholfen.

  59. Hier ein paar Müllproben von Frau Lopez

    es steht bereits nachweislich fest, dass COVID-19 vergleichbar harmloser ist als eine normale saisonale Grippe

    Keine Übersterblichkeit ist bis jetzt in Deutschland festzustellen, siehe zum Beispiel: Kaum Anzeichen für Übersterblichkeit in Deutschland

    Infektion mit dem Corona-Virus bedeutet nicht Erkrankung und noch weniger Tod!!!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Übersterblichkeit
    https://de.wikipedia.org/wiki/Übersterblichkeit#/media/Datei:Daily_mortality_in_Spain_April_2018–April_2020.png

    Die schwarze Linie zeigt die tägliche durchschnittliche Sterberate in Spanien. Während der Grippewelle von 2019 stieg diese leicht an.

    Im März April 2020 stieg sie von 1300 durchschnittlich auf ca. 2100 an. Trotz Gegenmaßnahmen fiel also die Übersterblichkeit deutlich höher aus, als bei der Grippe 2019. Und jetzt stelle man sich vor, man hätte keine Gegenmaßnahmen ergriffen, dann wäre es noch viel schlimmer gekommen.

    Und die Behauptung, das wärmere Wetter hätte uns diese Erleichterung verschafft, ist auch bodenlos naiv.

    In Brasilien breitete sich das Virus im März aus und da hatten die noch Hochsommer.

    Corona ist ein Putsch, womit die Exekutive in den Ländern die Macht übernommen haben um ihre Agenden ungestört durchzusetzen. Wer das nicht sieht hat Tomaten auf den Augen.

    Und die Naivität lässt sich wohl noch problemlos steigern, wenn man sich einbildet, sämtliche Regierungen der Erde hätten sich untereinander abgesprochen, gemeinsam ihre Völker zu drangsalieren.

    Diese Frau hat einfach jeden Bezug zur Realität abgelegt.

  60. @Julian Apostata 08.06. 18:03

    „Und die Behauptung, das wärmere Wetter hätte uns diese Erleichterung verschafft, ist auch bodenlos naiv. In Brasilien breitete sich das Virus im März aus und da hatten die noch Hochsommer.„

    Ich denke doch, dass wir in Deutschland einen gewissen Sommereffekt haben. Immerhin ist die Reproduktionsrate hier seit 2 Monaten recht konstant unter 1, obwohl wir immer mehr Lockerungen durchgeführt haben. Das Ergebnis ist in langsam immer wieder volleren U-Bahnen, auf den Straßen und in der Fußgängerzone zumindest in der Dortmunder City zu sehen.

    Da scheint sich eindeutig ein Sommereffekt dazwischen geschoben zu haben, vermutlich schon ab Mitte März mit langsam steigender Stärke. Das heißt jetzt nicht, dass die Schutzmaßnahmen überflüssig waren, aber möglicherweise haben wir jetzt und für die Zeit bis zum nächsten Winter doch mehr Spielraum.

    Wir sollten es jetzt versuchen, alle Zwangsmaßnahmen zurückzunehmen, die Chance ist da, finde ich. Die meisten Menschen werden ja das Wichtigste sowieso freiwillig weiterführen. Die Panik wächst trotz sinkender Neuinfektionszahlen, so habe ich zumindest den Eindruck. Auch in diesem Blog.

    Selbst wenn man jetzt die Bundesliga für Zuschauer komplett freigeben würde, hätten wir wohl vorerst recht leere Stadien, und auch kaum überfüllte Züge und U-Bahnen bei der Anreise. Wenn man sich bei dem Gedränge in der BVB-Südkurve die Aerosol-Sprühwolken der singenden und gröhlenden Fans nur vorstellt, vergeht glaube ich noch fast jedem die Lust, dahin zu gehen.

    Dass man in Brasilien keinen Sommereffekt hat, wundert mich wenig, da ist sowieso immer Sommer. Und dafür wohnen dort die Menschen sehr viel näher beieinander. Und der Sommereffekt in Deutschland und wohl auch anderswo in Europa liegt nicht nur direkt an den Temperaturen, sondern z.B. auch an besserer Sommerlaune und ein damit einhergehendes besseres Immunsystem. Dagegen steht die Heizungsluft in winterlichen Innenräumen, die hier die Anfälligkeit erhöhen, das gibts auch in Brasilien nicht. Und auch können gerade schlechte Klimaanlagen die Verbreitung des Virus fördern, die gerade im Brasilianischem Hochsommer auf Hochtouren laufen.

    Insgesamt zeigen viele Atemwegserkrankungen, dass sie sich in Mitteleuropa auf den Winter konzentrieren, also können wir bei Covid19 auch damit rechnen. Das einfach unbegründet auszuschließen, das ist naiv.

    Die Auffassungen von Frau Lopez, dass wir hier nur Hysterie und Manipulation haben, erschließen sich mir aber oft auch nicht. Angesichts des tagtäglichen Klein-Kleins von einzelnen weiteren Lockerungen, frage ich mich aber auch, wieso man hier nicht eine klarere Strategie fährt. Den anfänglichen Lockdown hat man ja auch in einem Stück beschlossen und dann auch durchgezogen, das fand ich vorbildlich. Man weiß jetzt ja vor lauter Klein-Klein kaum noch, was man jetzt wieder darf und was doch noch verboten ist.

  61. KRichard
    Mittlerweile gibt es aber langsam erste brauchbare Informationen zum Umgang mit Covid-19; z.B. scinexx.de/news/medizin/corona-welche-massnahmen-waren-am-effektivsten

    Diese Studie liefert meiner Meinung nach keine brauchbaren Informationen über die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen, weil sie den kaum brauchbare Reproduktionswert R über die Verbreitung des Virus benutzt. Die Verbreitung des Virus sagt aber nichts über die Gefährlichkeit des Virus. Das sieht man am besten mit der berechneten Senkung der Reproduktionszahl um 50% in den Schulen. Wir wissen nämlich mit absoluter Sicherheit, dass die Kinder in den Schulen nie an COVID-19 erkranken oder gar Symptome zeigen, geschweigen denn sterben, egal wie hoch die Reproduktionszahl ist.

    Es bleibt dabei, dass einzig die Sterblichkeit bzw. die Übersterblichkeit zuverlässig und aussagekräftig als Indikator für die Gefährlichkeit des Virus zur Verfügung steht, denn wer tot ist, ist tot, und nicht nur infiziert oder gefährdet…

    Und langsam trudeln in allen Ländern die ersten statistischen Auswertungen der Sterblichkeit bzw. Übersterblichkeit bis Ende Mai ein, und langsam kann man auch dadurch besser erkennen, ob die Maßnahmen einen Einfluß auf die Sterblichkeit gehabt haben oder nicht.

    Und es zeichnet sich zum Beispiel bei dem Vergleich der Sterblichkeitstatistiken zwischen Ländern ab, dass die Ländern, die die strengsten Maßnahmen getroffen und brachial durchgesetzt haben (strenge und lange Lockdowns) mehr Todesfälle zu beklagen haben als die Ländern die keine strengen Maßnahmen verordnet haben.

    In Frankreich zum Beispiel fangen Wissenschaftler auch langsam von der Regierung Rechenschaft zu fordern über das was man der Bevölkerung zwei Monate lang mit den extrem strengen Maßnahmen zugemutet und angetan hat. Siehe zum Beispiel die umfangreiche Analyse eines Arztes und Statistikers, Dr. Gérard Delépine, die in der überregionalen Zeitung FranceSoir vor kurzem veröffentlicht wurde und den Lockdown in Frankreich als “menschliche, sanitäre und wirtschaftliche Verirrung“ bezeichnet, siehe hier:

    Le confinement «aberration humaine, sanitaire, économique » selon le Dr. Delépine

    Mit der ersten Tabelle dieser Studie kann man erkennen, dass die Länder, die die strengsten Lockdowns ihrer gesamten Bevölkerung streng durchgesetzt haben (Spanien, Italien, Frankreich, Belgien), mehr Todesfälle zu beklagen haben als Länder, die keine oder nicht so strengen Lockdowns hatten (Deutschland, Österreich, Norwegen, Korea, Japan, Singapur).

    Dass Lockdowns sich nicht positiv, sondern ganz im Gegenteil negativ auf die Sterblichkeit erwiesen, hatte schon eine spanische Studie über 60.000 Personen gezeigt, wonach mehr Infektionen zu verzeichnen waren unter den Menschen, die totale Ausgangssperre hatten als unter den Menschen die aufgrund ihrer beruflichen Aktivitäten ausgehen konnten – diese spanische Studie habe ich weiter oben schon erwähnt und verlinkt, siehe hier

    Auch die erste Auswertung per Ende Mai der Covid-19 Mortalitätszahlen des amtlichen französischen Statistik-Instituts INSEE zeigt, dass der Gesamtlockdown keinen erkennbaren Einfluß auf die Verringerung der Todesfälle hatte: In manchen Regionen ist der Höhepunkt der Epidemie ein Monat nach dem Lockdown erreicht worden, oder zwischen benachbarten Bezirken, die unter denselben Lockdownbedingungen- und Kontrolle gesetzt waren, werden erhebliche Unterschieden in der Sterblichkeit festgestellt.

    Einzig die zeitliche Dynamik der Epidemie ist überall in Europa gleich festzustellen, egal welche Maßnahmen getroffen wurden oder auch nicht: Die Covid-19-Epidemie ebbt signifikant überall in April/Mai ab, wie eine saisonale Grippe. Warum das so ist mit der Saisonalität ist nicht genau bekannt, es ist immer noch ein Rätsel für alle Wissenschaftlern der Welt: Es ist eben so.

    • Die zeitliche Dynamik der Epidemiekurven ist überall gleich, ist bei einer Epidemie so.
      Es kommt auf die “Höhe” mit und ohne Maßnahmen an, und da hätten wir bisher:
      Land mit Mio Einwohnern und Covid-Verstorbene pro Mio

      Belgien 11,6 … ist 830/Mio
      England 67,8 .. ist 600/Mio
      Spanien 66,7 .. ist 580/Mio
      Italien 60,5 ….. ist 560/Mio
      Sweden 10,1 . hat 470/Mio steigend!
      France 65,3 …. ist 450/Mio
      Holland 17,1 … ist 350/Mio
      (USA 330 hat 340/Mio steigend!)
      Germany 83,8 . ist 105/Mio stabil? aktuell R=1,11
      Denmark 5,6 … ist 102/Mio
      Austria 9,0 ……. ist 75/Mio
      Covid ebbt nicht ab, gestern gab es die weltweit höchste Infektion an einem Tag

  62. Zitat Jocelyne Lopez
    Corona ist ein Putsch, womit die Exekutive in den Ländern die Macht übernommen haben um ihre Agenden ungestört durchzusetzen. Wer das nicht sieht hat Tomaten auf den Augen.

    Zitat Julian Apostata
    Und die Naivität lässt sich wohl noch problemlos steigern, wenn man sich einbildet, sämtliche Regierungen der Erde hätten sich untereinander abgesprochen, gemeinsam ihre Völker zu drangsalieren.
    Diese Frau hat einfach jeden Bezug zur Realität abgelegt.

    Ich habe nirgendwo geschrieben, dass „sämtliche Regierungen der Erde sich untereinander abgesprochen hätten“, wie haben Sie sich das bloß eingebildet? Oder sind Sie ein Verschwörungstheoretiker??!! Nicht nur, dass Sie politisch und gesellschaftlich Tomaten auf den Augen haben, Sie können nicht einmal lesen bzw. reflektieren, was geschrieben wird. 🙁

    Die jeweiligen Regierungen brauchen sich nämlich mitnichten untereinander abzusprechen, wenn sie eine Situation in ihrem jeweiligen Land erkennen, die große Vorteile für ihre politische Karriere, für ihre eigenen Interessen und für den Erhalt bzw. Aufbau ihrer Macht bedeuten, sie tun es ganz aus eigenem Antrieb ganz ohne Absprache, stellen Sie sich das mal vor… 🙂

    Da Sie offensichtlich nicht selbständig über diese Problematik denken können, nachstehend zahlreiche Denkimpulse aus einem sehr lesenswerten Artikel Covid-19-Lockdown: wenig wirksam, enorm schädlich und rechtlich fragwürdig – Eine Analyse. Teil 1, zum Beispiel:

    Chancen für Politiker

    Für führende Politiker ist diese Situation wie jede Katastrophe eine Chance, sich als zupackende, verantwortungsbewusste Führer zu zeigen. Die Umfragewerte von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und anderen stiegen entsprechend sehr schnell. Im Windschatten von Sars-Cov 2 werden sicherlich einige, schon seit längerem gehegte Pläne auf den Weg gebracht und wird ausgelotet, was in einer Krisensituation umsetzbar ist. Es wird wahrscheinlich versucht, die Grenzen des Machbaren zu erweitern, so im Bereich der Überwachungstechnik.

    Auch wenn die meisten Grundrechtseinschränkungen nach Abklingen der Pandemie zurückgenommen werden, wird allen Erfahrungen nach das Eine oder Andere bestehen bleiben. Die nach 11. September 2001 eingeführten sogenannten Anti-Terrormaßnahmen ‒ von Kritikern wie dem Rechtsanwalt Gössner als „Notstandsgesetze für den Alltag“ bezeichnet ‒ sind bis heute weitgehend in Kraft.

    (Ob dieser Mann jetzt ein bisschen mehr kapiert hat? 😀 )

  63. Neu Studie zur Wirksamkeit von Maskentragen in Deutschland:

    “Nach den Berechnungen der Forscher “tut sich eine signifikante Kluft zwischen den Fallzahlen in Jena und der Vergleichsgruppe ohne Maskenpflicht auf”. 20 Tage nach der Einführung der Maskenpflicht in Jena sei die Gesamtzahl der dort registrierten Covid-19-Fälle lediglich von 142 auf 158 gestiegen, im Vergleichsmodell hingegen von 143 auf 205.”

    “Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einführung der Maskenpflicht in den jeweiligen Kreisen zu einer Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 beigetragen hat”

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-studie-zu-maskenpflicht-in-jena-legt-schutzwirkung-nahe-a-5e89e1b9-ec6e-4259-991f-5dc962431884

  64. “Da Sie offensichtlich nicht selbständig über diese Problematik denken können, nachstehend zahlreiche Denkimpulse aus einem sehr lesenswerten Artikel”

    Das ist Realsatire, wie Trumps “I am a very stable genius” , LOL

  65. Zitat Paul Stefan
    “Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einführung der Maskenpflicht in den jeweiligen Kreisen zu einer Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 beigetragen hat”

    Sie haben immer noch nicht verstanden, dass die „Verlamsamung der Ausbreitung von Covid-19“ nur dann einen Sinn machte, als die Gefahr einer Überlastung der Krankenhäuser bestand.

    Diese Gefahr besteht jedoch nicht mehr bzw. hat in Europa nirgendwo bestanden, nicht mal in Italien, wo die Überlastung nur ein paar Krankenhäuser in der Lombardei betraf und die Patienten bei entsprechender Organisation in und sinvollem Management der Krise in die Krankenhäuser von anderen Regionen in Italien (oder gar von benachbachten EU-Ländern) hätte verlegt werden können. Auch in Frankreich sind nur am Anfang 3 Krankenhäuser in der Region Grand Est (Elsaß) von der Überlastung betroffen worden, Patienten konnten problemlos in anderen Regionen verlegt werden, es gab jeder Zeit nachweislich in Frankreich ausreichende Kapazitäten.

    Eine “Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19” ist also jetzt überhaupt nicht angesagt und auch nicht erstrebenswert, denn sie verhinderte bzw. verlangsamt die Durchseuchung der Bevölkerung und das Erreichen einer Herdenimmunität bis zum nächsten Winter, wo die Viren in der Nordhalbkugel eben saisonal wieder aktiv werden. Je mehr Menschen bis zur nächsten Grippesaison in Kontakt mit dem Covid-19-Virus waren, umso besser ist es also für die Herdenimmunität und für den Schutz der Bevölkerung.

    Vergessen Sie bitte nicht, dass mehr als 97% der Menschen heute schon nicht anfällig auf das Corona-Virus sind, denn sie erkranken bei einer Infektion nicht, sondern entwickeln wenn überhaupt nur milde Symptomen. Diese unumstrittene Tatsache lässt sogar viele Wissenschaftler vermuten, dass der Covid-19-Virus in Wirklichkeit gar nicht neu ist, sondern schon lange bei uns existiert und dass die Menschen bereits eine Immunität entwickelt haben, was die geringe Quote der Erkrankungen nach einer Infektion erklären kann. Kein Mensch hat nämlich bis jetzt bewiesen, dass der Corona-Virus neu ist, das wurde nur behauptet. Die Tests finden nämlich keinen kompletten eindeutig identifizierbaren Virus, sondern nur Teile davon, die auch zu den anderen Coronaviren gehören könnten, die schon lange bei uns existieren.

    • Eine Durchseuchung ohne Gegenmaßnahmen führt zu massenweise Todesfällen.
      Wie kommt man auf solch blöde Gedanken, gesunder Menschenverstand ausgesetzt?
      Corona ist nicht “so saisonal” wie Grippe, sondern ganzjährig, das über mehrere Jahre!
      Selbst die Grippe ist nicht saisonal, sondern ganzjährig, bei uns Höhepunkt im Frühjahr.
      Eine Herdenimmunität “schützt” keine Bevölkerung, wenn dafür 5% sterben müssen!

  66. Kein Mensch hat nämlich bis jetzt bewiesen, dass der Corona-Virus neu ist,
    das wurde nur behauptet. Die Tests finden nämlich keinen kompletten
    eindeutig identifizierbaren Virus, sondern nur Teile davon, die auch zu den
    anderen Coronaviren gehören könnten, die schon lange bei uns existieren.

    Haben Sie noch mehr solch kompletten Blödsinn auf Lager?
    Nie was von Genom / Gensequenzierung gehört, Covid hat schon über 100 Stämme!
    Keine Ahnung von Spezifität, Sensitivität, Prävalenz, Validierung, Vierfeldtafel, aber
    wochenlang dummes Zeugs labern und die scilogs mit rechtem Gekeifere zumüllen.

  67. @Ausrotten oder Durchstehen?

    Hier ein sehr interessanter Artikel:

    https://www.spektrum.de/news/wie-sars-cov-2-in-deutschland-aussterben-kann/1741310

    Hier wir argumentiert, dass die Superspreader einen Großteil der Neuinfektionen verursachen, was die Bekämpfung der Ausbreitung sehr viel einfacher macht. Es gibt sogar Anlass zur Hoffnung, dass wir die Seuche noch vor dem nächsten Winter ganz ausrotten können.

    Wenn meine Vermutung stimmt, dass wir auch eine sommerbedingte Abschwächung der Reproduktionrate haben, würden auch die Chancen auf eine Ausrottung steigen. Angesichts dessen wäre es sinnvoll, dann doch so weit möglich die effektiven Maßnahmen beizubehalten.

    Nach dem Link von @Krichard 09.06. 15:04 sind dies :

    Veranstaltungen ab 100 verbieten 16%
    Schulschließungen 50%
    Schließung von durch intensiven Kontakt gekennzeichneten Unternehmen 26%
    restliche Unternehmen nur 8% zusätzlich eher unwirksam
    Ausgangssperren mit 14% auch eher unwirksam

    Dazu kommen noch Abstände, Hygieneregeln und vor allem drinnen Masken tragen, was denn nun doch auch sehr wirksam sein soll.

    Wenn wir es also doch schaffen können, das Virus auszurotten, wäre das eine Option, würde ich sagen. Wenn diese Chance aber gar nicht besteht, kommt dann doch wieder die andere quasi gegenteilige Option ins Spiel: die Krankheit einfach durchzustehen.

    Hier gibt es ja auch noch die Idee, gezielt Menschen mit minimalem Risiko für schwere Verläufe gezielt zu infizieren, um so eine Herdenimmunität zu erwirken, die dann die Risikogruppen wirksam schützen kann. Wenn man 70% der Bevölkerung so immunisiert, hätte man bis zu 95% der Todesfälle vermieden und gleichzeitig die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie minimiert.

    Man müsste sich an ganze Haushalte wenden, die sich freiwillig melden, und erst noch mal untersuchen, ob denn wirklich alle keine Vorerkrankung haben. Dann wird gleich der ganze Haushalt infiziert und für 2 Wochen unter Quarantäne gestellt. Danach gibt es dann einen Sonderausweis zum Anheften, dass man immun ist, und mit dem man wieder alles machen darf. Also ohne Mundschutz einkaufen und Bahn fahren, nirgendwo mehr Abstände einhalten, in Urlaub fliegen mit Rückholgarantie, in Bars die Nächte verbringen, im Fitnesstudio ganz ohne Einschränkungen trainieren, ins Stadion marschieren, ohne Homeoffice arbeiten und was sonst noch alles so verboten ist.

    Wenn wir jeweils 7% der Bevölkerung für 14 Tage in die Immunisierung schicken, hätten wir nach 5 Monaten das Problem gelöst, also gerade noch vor dem nächsten Winter.

    So wie es jetzt aussieht, dass wir eine sommerbedingte Infektionsflaute haben, könnte dann der nächste Winter mit trockener Heizungsluft dann womöglich eine neue wesentlich stärkere 2. Infektionswelle mit sich bringen, in der ein völliger Lockdown noch nicht einmal reicht. Der letzte Lockdown begann ja schon am Ende des Winters im angehenden Frühjahr.

    Also entweder Ausrotten oder Durchstehen, was sonst bleibt ist nur die Hoffnung auf den Impfstoff.

    • Hier gibt es ja auch noch die Idee, gezielt Menschen mit minimalem Risiko
      für schwere Verläufe gezielt zu infizieren, um so eine Herdenimmunität zu
      erwirken, die dann die Risikogruppen wirksam schützen kann.

      Hallo Herr Jeckenburger,
      Sie wissen aber doch, daß Frau Lopez sich gegen Tierversuche engagiert.
      Gehört der Mensch selbst nicht auch in diese biologische Kategorie, wie Affen?
      Zudem hat Covid Nebenwirkungen, ggf krebsauslösend durch Organschädigung.
      Grüße Dip Senf

  68. Studien zur Letalität von Covid-19

    Stanford-Professor John Ioannidis publizierte im Mai eine Übersicht der bisherigen Covid19-Antikörper-Studien. Demnach liegt die Letalität von Covid19 (IFR) in den meisten Ländern und Regionen bei unter 0.16%. Für drei Hotspots fand Ioannidis eine Obergrenze von 0.40%, siehe:

    Studies on Covid-19 lethality

    .

  69. Ende Mai publizierten Schweizer Immunologen um Professor Onur Boyman <die bisher wohl wichtigste Studie zur Covid19-Letalität, siehe Antikörpertests weisen nur einen Fünftel der Fälle nach.

    Diese Preprint-Studie kam zum Ergebnis, dass die üblichen Antikörper-Tests, die Antikörper im Blut messen (IgG und IgM), höchstens ca. ein Fünftel aller Covid19-Infektionen erkennen können Zeitungsbericht auf Englisch; Originalstudie

    Der Grund dafür ist, dass das neue Coronavirus bei den meisten Menschen bereits durch Antikörper auf der Schleimhaut (IgA) oder durch eine zelluläre Immunität (T-Zellen) neutralisiert wird und sich dabei keine oder nur milde Symptome ausbilden.

    Dies bedeutet, dass Covid-19 vermutlich noch viel weiter verbreitet ist als bisher angenommen und die Letalität pro Infektion bis zu fünfmal niedriger liegt als bisher vermutet. Die wirkliche Letalität könnte somit deutlich unter 0.1% und damit im Bereich der saisonalen Influenza liegen.

    • solange die Antikörper nicht dauerhaft im Blut sind, gibt es auch keine dauerhafte Immunität.
      Heißt, alle “milden” Schleimhaut-Fälle sind nicht gegen eine spätere Zweitinfektion geschützt.
      Damit nehmen sie spätestens an einer zweiten Welle der Pandemie teil, Virus geht in die Lunge.

  70. Amerikanisch-Sprech oder Deutsch-Sprech oder falsch übersetzt oder nix verstanden:
    Letalität berechnet das Verhältnis der Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten
    Mortalität bezeichnet die Anzahl der Todesfälle zur Gesamtanzahl

    Fallzahlen USA:
    Einwohner E 330Mio bislang getestet 22Mio = 6,7%E
    infiziert i 2Mio = 0,6%E Todesfälle t0,113Mio/i2Mio = 5,65%i = Letalität aktuell

    Mortalität t0,113Mio/330MioE = 0,035%E die wird weiter wachsen
    keiner weiß,was mit den restlichen 318Mio nicht getesteten Amerikanern los ist,
    und die täglich neuen Infektionen von 20.000 im “Rest” auswirken.
    Manchen scheinen es mit den falschen Prozenten zu mögen 😉

  71. Lopez:
    “Kein Mensch hat nämlich bis jetzt bewiesen, dass der Corona-Virus neu ist, das wurde nur behauptet.”

    Wikipedia:
    “Am 7. Januar 2020 gab der mit der Virusidentifizierung befasste leitende chinesische Virologe Xu Jianguo (徐建国) bekannt, dass es sich bei dem Krankheitserreger um ein bis dahin unbekanntes Coronavirus handle. Dies hätten Untersuchungen von Blutproben und Rachenabstrichen von 15 Erkrankten ergeben. In einer Stellungnahme der WHO am 9. Januar 2020 wurde diese Erkenntnis bestätigt.[23][24] Am 13. Januar 2020 wurde die komplette Genomsequenz eines Isolats des neuen Coronavirus in der NCBI-GenBank hinterlegt (GenBank-Nummer MN908947).”

    https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-CoV-2#Merkmale

  72. Zitat Paul Stefan
    Am 7. Januar 2020 gab der mit der Virusidentifizierung befasste leitende chinesische Virologe Xu Jianguo (徐建国) bekannt, dass es sich bei dem Krankheitserreger um ein bis dahin unbekanntes Coronavirus handle.

    Nur, dass der Virus bereits im Dezember 2019 bei einem Risikopatient in Frankreich eine Pneumonie ausgelöst hat, siehe COVID-19: Erste Erkrankung in Frankreich bereits Ende Dezember?

    Wie kann sich im Dezember 2019 in Paris ein Virus befinden, der erstmalig im Januar 2020 in China entdeckt wurde?

  73. Zitat “Senf“:
    Nie was von Genom / Gensequenzierung gehört, Covid hat schon über 100 Stämme! Keine Ahnung von Spezifität, Sensitivität, Prävalenz, Validierung, Vierfeldtafel, aber wochenlang dummes Zeugs labern und die scilogs mit rechtem Gekeifere zumüllen.

    Nachstehend etwas für den anonymen Experte von SciLogs „Herr Senf“, der zwar ein Virologie-Laie ist jedoch sich wie kein anderer Virologie-Experte auf der Welt mit „Spezifität, Prävalenz, Validierung und Vierfeldtafel“ auskennt:

    Drosten und das RKI widerlegt! Die Wahrheit über die PCR Tests! Sind die Maßnahmen noch haltbar?

    Viel Spaß beim Rechnen! Wahrscheinlich können Sie Herrn Drosten mit der Mathematik brillant zur Seite stehen um zu beweisen, dass die in der Fachwelt erhobenen Vorwürfen, sein unvalidierter Test würde bis zu 30-50% positiv falsch testen, völlig unbegründet sind und ihm durch eine überfällige Validierung verhelfen, er wird Ihnen ganz bestimmt dankbar sein 😀

  74. Zitat Jocelyne Lopez
    Die Tests finden nämlich keinen kompletten eindeutig identifizierbaren Virus, sondern nur Teile davon, die auch zu den anderen Coronaviren gehören könnten, die schon lange bei uns existieren.

    Zitat „Herr Senf“:
    Haben Sie noch mehr solch kompletten Blödsinn auf Lager?
    Nie was von Genom / Gensequenzierung gehört, Covid hat schon über 100 Stämme! Keine Ahnung von Spezifität, Sensitivität, Prävalenz, Validierung, Vierfeldtafel, aber wochenlang dummes Zeugs labern und die scilogs mit rechtem Gekeifere zumüllen.

    Der notorische anonyme Stalker und keifende Wadenbeißer von SciLogs „Herr Senf“ sollte sich noch einmal mit dieser umfangreichen und ordnungsgemäß belegten Fachstudie über den PCR-Test der Charité beschäftigen, die ich weiter oben schon einmal verlinkt habe, zum Beispiel über ein paar der Kernaussagen und der offenen Fragen:

    Warum die Diskussion um den PCR-Test nicht endet

    […] Die WHO und das RKI haben diesen Test deutschlandweit beziehungsweise weltweit verbreitet. Zuvor wurde er weder durch die WHO noch durch das RKI validiert. […]

    Inzwischen verzichten die WHO und die amerikanische Lebens- und Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA auf den Nachweis des angabegemäß SARS-CoV-2-spezifischen ORF1-Gens im Rahmen des PCR-Tests; der Nachweis des unspezifischen, auf Coronaviren im allgemeinen hinweisenden E-Gens reicht jetzt aus.

    So berichtete auch das Labor Augsburg MVZ am 3. April – die Meldung des Labors wurde zwischenzeitlich gelöscht, ist jedoch im Internet-Archiv noch abrufbar. […]

    Das RKI weist eine Infektionsrate unter Verwendung des PCR-Tests aus, die dieses “Grundrauschen”, also den Anteil der Falschpositiven weder benennt, noch auf die dadurch eingeschränkte Aussagekraft der Infektionsrate hinweist, noch die ausgewiesene Infektionsrate um diesen Effekt korrigiert. […]

    Die Kombination von Charité-Test und hauseigenem Test scheint ebenfalls die Zahl der Falschpositiven zu verringern, denn trotz einer in der Vergangenheit zunehmenden Zahl “laborbestätigter Fälle” des RKI hat die AGI immer nur äußerst geringe Zahlen SARS-CoV-2-positiver Proben bei Atemwegsinfektionen ausweisen können. […]

    Doch genau anhand dieses “Überblickes über die epidemiologische Situation der akuten Atemwegserkrankungen” ist festzustellen, dass SARS-CoV-2 mit hinreichend spezifischen Tests im Verlauf der COVID-19-Epidemie (bezogen auf Deutschland) – im Gegensatz zu anderen respiratorischen Viren – kaum nachweisbar war und ist! […]

    Wie ist es also zu erklären, dass sich die Arbeitsgemeinschaft Influenza, Kliniken und sogar die EU-Kommission um belastbare Testergebnisse und Zahlen bemühen, während die WHO und andere mittels weniger spezifischer Tests – und mit Hilfe von Empfehlungen, die die falschpositiven Anteile erhöhen – die COVID-19-“Infektionen” dramatischer aussehen lassen als sie es tatsächlich sind?
    […]

    • Da haben Sie mal wieder die “richtigen” Fachleute verlinkt, ein “Banker”, der nicht rechnen kann.
      Die Test sollen das Ausmaß feststellen (Entscheidungshilfe), entscheidend sind die klinischen
      Verläufe und die Todesfälle, da hat Deutschland gerade noch rechtzeitig reagiert.

  75. Mehrere Studien zeigen inzwischen, dass bis zu 60% aller Menschen bereits über eine gewisse zelluläre Immunität gegen Covid-19 verfügen, die durch den Kontakt mit bisherigen Coronaviren (Erkältungsviren) erworben wurde. Insbesondere Kinder kommen oft in Kontakt mit solchen Coronaviren, was ihre Unempflindlichkeit gegenüber Covid19 miterklären könnte, siehe Targets of T Cell Responses to SARS-CoV-2 Coronavirus in Humans with COVID-19 Disease and Unexposed Individuals.

    • … da haben Sie schon beim Lesen nichts verstanden, geschweige beim Nachdenken:

      Ein konträrer Standpunkt ist jedoch auch legitim. Während die meisten akuten
      Infektionen zur Entwicklung einer schützenden Immunität führen, deuten die
      verfügbaren Daten für menschliche Coronaviren auf die Möglichkeit hin, dass
      substanzielle adaptive Immunantworten nicht auftreten können …

  76. “Wie kann sich im Dezember 2019 in Paris ein Virus befinden, der erstmalig im Januar 2020 in China entdeckt wurde?”

    Ja, vielleicht hat sich das Virus Sars-Cov2 schon früher in Europa ausgebreitet. Die mutmaßlichen Identifizierungen geschahen allerdings alle nachträglich, nachdem das Virus erstmals in China nachgewiesen wurde, d.d. mit dem neuen Wissen um das Virus.

    • @Paul Stefan (Zitat):

      Ja, vielleicht hat sich das Virus Sars-Cov2 schon früher in Europa ausgebreitet. Die mutmaßlichen Identifizierungen geschahen allerdings alle nachträglich, nachdem das Virus erstmals in China nachgewiesen wurde, d.d. mit dem neuen Wissen um das Virus.

      Antwort: Sars-Cov-2 breitete sich in Wuhan womöglich schon im November oder sogar schon im August aus. Der BBC-Artikel Coronavirus: Satellite traffic images may suggest virus hit Wuhan earlier verweist auf Satellittenaufnahmen von Wuhan, die darauf hindeuten können.

      Wenn Sars-Cov-2 aber schon ab August 2019 in Wuhan umging, kann es auch schon 2019 nach Europa gelangt sein, denn Wuhan ist ein internationales Handelskreuz.

  77. Zitat Jocelyne Lopez:
    “Wie kann sich im Dezember 2019 in Paris ein Virus befinden, der erstmalig im Januar 2020 in China entdeckt wurde?”

    Zitat Paul Stefan
    Ja, vielleicht hat sich das Virus Sars-Cov2 schon früher in Europa ausgebreitet. Die mutmaßlichen Identifizierungen geschahen allerdings alle nachträglich, nachdem das Virus erstmals in China nachgewiesen wurde, d.d. mit dem neuen Wissen um das Virus.

    Oder war vielleicht das Virus Sars-Cov2 schon seit lange in Europa?

    Denn außerordentlich viele Fragen bleiben unbeantwortet zur mutmaßlichen Identifizierung von Sars-Cov2 als „neues Virus“, wie es aus dem folgenden sehr ausführlichen Fachartikel hervorgeht. Können Sie etwa alle dieser unbeantworteten Fragen beantworten, um nachzuweisen, dass Sars-Cov2 ein neues Virus sei, das sich aus China ab Januar 2020 in die ganze Welt verbreitet hat?

    Was testet eigentlich die PCR-Methode?

    Hat man eine gewisse Reife im Wissen zu einem Thema erlangt, kann man auch sehr präzise Fragen stellen. Das tut Oliver Märtens in in einem Brief an die Virologen der Charite, Christian Drosten, den Chef des Robert Koch – Institutes, Lothar Wieler, sowie dem Gesundheitsminister Jens Spahn — basierend auf einem zuvor an Jens Spahn übermittelten ausführlichen Fragenkatalog. Die Fragen, die Märtens stellt, sind äußerst spannend und die Antworten wurden bislang nicht gegeben.

    […]

    • Aus welchem Grund wurde die Validierung des SARS-CoV-2-RT-PCR-Tests, wenn schon nicht vor Testfreigabe erfolgt, auch nicht zeitnah nach Freigabe nachgeholt?
    • Aus welchem Grund hat diese Validierung die Virologie der Charité Berlin weder gefordert, noch initiiert?
    • Aus welchem Grund hat diese Validierung das Robert-Koch-Institut weder gefordert, noch beauftragt, noch geleistet?
    • Aus welchem Grund hat diese Validierung das Bundesgesundheitsministerium weder gefordert, noch beauftragt?
    • Aus welchem Grund hat diese Validierung der Bundesgesundheitsminister weder gefordert, noch beauftragt?

    […]

    • Wie gelang der Nachweis, dass dieser Virus neuartig ist?
    • Wo ist der Nachweis der Neuartigkeit veröffentlicht?
    • Was bedeutet „officially announced as the causative agent”?
    • Ist der Virus nachweislich ursächlich für eine Erkrankung? Oder ist er lediglich „per Deklaration” ursächlich, so wie es der Wortlaut nahelegt?
    • Oder nur vermutlich ursächlich?
    • Möglicherweise nur „zufällig anwesend”?
    • Wurden Todesursachen per Autopsie bestimmt?
    • Wurden die Autopsieberichte veröffentlicht? Wo erfolgten die Veröffentlichungen?
    • Wie groß sind die Ähnlichkeiten zwischen dem 2019-nCoV, den (SARS)-related CoV, den Viren der benannten Fledermausarten in Asien sowie denen in Europa?
    • Welcher Maßstab wurde für die Ähnlichkeitsbestimmung herangezogen?
    • Wurde die Ähnlichkeitsbestimmung ebenfalls veröffentlicht? Wo kann man die Ähnlichkeitsbestimmung einsehen?
    • Sind diese Ähnlichkeiten rein genetischer Art?
    • Oder kann zugleich auf medizinisch/klinisch/symptomatische Ähnlichkeiten, also Ähnlichkeiten hinsichtlich des Krankheitsbildes geschlossen werden?
    • Worauf beruht die Schlussfolgerung von genetischer Ähnlichkeit auf ähnliches Krankheitsbild?
    […]

    • “How close is close enough?” Or: „Too close?” (Wie eng ist eng genug? Oder: Zu eng?)
    • Ist der hier entwickelte Test unter Umständen „zu schmal” (zu viele falsche Negative)?
    • Oder ist er gegebenenfalls „zu breit” (zu viele falsche Positive)?
    • Gibt es eine sinnvolle Balance zwischen falschen Positiven und falschen Negativen?
    • Oder kommt es zu einem „stuck in the middle”, in der man weder mit der Quote falscher Positive noch mit der Quote falscher Negative zufrieden ist, aber diese Position nicht verlassen kann, weil man bei Verbreiterung der Testreaktion noch mehr falsche Positive erzeugt; bei einem engeren Zuschnitt jedoch noch mehr falsche Negative?
    • Beweist ein positiver Test bei Katze, Tiger und Löwe, dass der Virus vom Menschen auf Tiere übergeht?
    • Oder legen diese Testergebnisse vielmehr nahe, dass der Test „mehr” findet als er soll?
    • Bedeuten diese Testergebnisse gegebenenfalls, dass der Test eventuell zu unspezifisch ist?

    […]

    • Wie spezifisch sind die Primer?
    • Wie wahrscheinlich sind Kreuzreaktionen mit harmlosen Viren oder auch nur mit Bruchstücken eines harmlosen Virengenoms?

    […]

    • Was soll der Test ermitteln? Ein spezifisches Virus oder eine Bandbreite möglicher Viren?
    • Erklärt die hier beschriebene Bandbreite die von anderen Forschern ausgesagte hohe Quote falscher Positive?
    • Was soll der Test abdecken?
    • SARS (bei Menschen)?
    • SARS-CoV2 (bei Menschen)?
    • Viren in bestimmten europäischen Fledermausarten?
    • Viren in bestimmten asiatischen Fledermausarten?
    • Wenn ein Virus gleichermaßen längst in europäischen wie auch in asiatischen Fledermausarten nachweisbar ist, woher rührt dann die Annahme, er sei für Menschen in Europa wie auch in Asien neu?
    • Wie erfolgte der Nachweis, dass dieser Virus in der Vergangenheit in Menschen nicht vorkam?
    • Wo ist dieser Nachweis veröffentlicht?

    […]

    • Gibt es nur vier endemische Coronaviren-Typen bei Menschen?
    • Wie erfolgte der Nachweis, dass bei Menschen kein fünfter CoV bzw. weitere Coronaviren vorkommen?
    • Wo ist dieser Nachweis veröffentlicht?
    • Oder sind dies nur die bisher entdeckten/bekannten/anerkannten/zur Entwicklung des hier behandelten Tests herangezogenen Coronaviren?
    • Wie verhält sich der Test bei Mutationen der hier genannten vier Coronaviren-Typen?
    • Gibt es nur vier endemische Coronaviren-Typen bei Menschen?
    • Wie erfolgte der Nachweis, dass bei Menschen kein fünfter CoV bzw. weitere Coronaviren vorkommen?
    • Wo ist dieser Nachweis veröffentlicht?
    • Oder sind dies nur die bisher entdeckten/bekannten/anerkannten/zur Entwicklung des hier behandelten Tests herangezogenen Coronaviren?
    • Wie verhält sich der Test bei Mutationen der hier genannten vier Coronaviren-Typen?

    Solange das RKI diese Fachfragen nicht beantwortet kann nicht davon ausgegangen werden, dass das Sars-Cov2-Virus ein “neues Virus” sei, das ab Januar 2020 sich aus China in die ganze Welt verbreitet hat.

    • Die Phylogenetik (Abstammung und Ausbreitung) ist untersucht, sie folgt den Fluglinien!
      Anhand der Identifikation der Virusstämme, weiß jede Region woher es gekommen ist.
      Moskau und Petersburg haben “ihre” Viren nicht aus China, sondern aus Westeuropa.
      Sie quatschen nur unverstandenen ahnungslosen Unfug ins Internet.

      • PS: das ursprüngliche Wuhan-Virus ist kaum noch aktiv, es sind schon seine “Kinder”.
        Neuere Infektionen gehen deshalb auf zeitlich woanders entstandene Stämme zurück.

  78. Jena: Studie bestätigt Schutzwirkung von Masken vor Coronavirus
    Im Kopf des Artikels über eine Studie die die Wirksamkeit der Maskenpflicht in Jena (welches bereits am 6. April die Maske zur Pflicht erklärte) liest man:

    In Jena wurden in der Coronakrise Masken zur Pflicht, als der Rest Deutschlands noch zögerte. Ein neues Diskussionspapier von Wirtschaftsforschern legt nahe, dass das eine erfolgreiche Strategie war.

    Die Studie vergleicht das maskenbewehrte Jena mit einem virtuellen Jena ohne Maskenpflicht. Das virtuelle Jena (das ohne Maskenpflicht) wurde dabei aus Jena-ähnlichen Stadteilen von Städten ohne Maskenpflicht im April zusammengesetzt. Ergebnis: die Maskentragpflicht reduzierte die Corona-Infektionen in Jena um mindestens einen Viertel.
    Fazit: Es gibt inzwischen viele Studien beim Tier (bei Hamstern) und beim Menschen , die nachweisen, dass das Tragen auch von einfachen Masken die Zahl der Coronainfektionen deutlich reduziert. Als Ursache für die Wirksamkeit von auch einfachen Masken gilt die Tatsache, dass symptomlose Corona-Infizierte das Virus weitergeben können und dass die Infektiosität kurz vor der symptomatischen Phase sogar am höchsten ist. Masken aber halten die Atemtröpfchen eines Infizierten zurück.
    Karin Schuhmacher hat im obigen Beitrag gute Argumente aus guten Studien vorgebracht, warum Maskentragen etwas nützt. Tatsächlich gibt es viele weitere Studien, die Karin Schuhmachers Aussagen stützen.

  79. Zitat Martin Holzherr
    Karin Schuhmacher hat im obigen Beitrag gute Argumente aus guten Studien vorgebracht, warum Maskentragen etwas nützt. Tatsächlich gibt es viele weitere Studien, die Karin Schuhmachers Aussagen stützen.

    … wobei es gute Argumente aus guten Studien in dieser Diskussion vorgebracht wurden, die diese Aussagen widerlegen… 🙂

    Es kann zum Beispiel auch nicht mit der Schutzwirkung von Masken erklärt werden warum Länder, die sehr strenge Maßnahmen (totales Lockdown, einschließlich Maskenpflicht) der ganzen Bevölkerung aufgezwungen haben mehr Sterblichkeit bzw. Übersterblichkeit zu beklagen haben als Länder, die nicht so strenge Maßnahmen hatten.

    Die tatsächliche Erkrankungem bzw. die Sterblichkeit muss ja bei der Untersuchung der Wirksamkeit von Maßnahmen berücksichtig werden, nicht die Übertragung der Infektionen! Die Übertragung der Infektion sagt gar nichts und ist nicht wichtig, wenn man weiß, dass mehr als 80% der Infizierte nie daran erkranken werden! Auch Sie verwechseln Infektion und Erkrankung, das haben Sie auch nicht verstanden, Herr Holzherr. 🙁

    Kinder erkranken zum Beispiel nicht an Covid-19, sie sind dagegen unempfindlich bzw. immun. Dafür erkranken sie jeden Winter an andere Coronaviren (Erkältungsviren) und auch an Influenza, wie auch den Rest der Bevölkerung. Können Sie sich erklären warum man dann die Schulen schließt für ein Virus, an den die Kinder nicht erkranken erkranken, dafür aber der Schulbetrieb ganz normal im Winter läuft, ohne Masken, wenn sie sich und den Rest der Bevölkerung infizieren können? Wo ist die Logik dieser Maßnahmen?

    Wenn Masken eine harmlose Infektion für mehr als 80% der Bevölkerung verhindern, wie soll die natürliche Immunisierung bei saisonalen Vireninfektionen bei der Maskenpflicht funktionieren?

    Ich verweise hier zum Beispiel auf den Virologen Hendrik Streek Virologe der Heinsberg-Studie: Hendrik Streeck kritisiert Lockdown, Maskenpflicht und Corona-App

    Update, 10. Juni, 12.45 Uhr: In einem Zeitungsinterview hat Virologe Hendrik Streeck den Corona-Lockdown in Frage gestellt. Schon nach dem Verbot von Großveranstaltungen seien die Infektionszahlen gesunken, “die weiteren Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen hätte ich dann vom tatsächlichen Verlauf abhängig gemacht – auch um zu sehen, wie die einzelnen Beschränkungen wirken und ob zusätzliche Schritte wirklich nötig sind”, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deutschland sei zu schnell in den Lockdown gegangen, auch, weil ein gewisser Druck in der Öffentlichkeit bestanden habe. Streeck rechnet im Fall eines weiteren großen Covid-19-Ausbruchs nicht mit einer Wiederholung “derart starker Maßnahmen” – zumal er ohnehin keine massive zweite Welle erwartet. Auch Massentests, Maskenpflicht und Corona – App sieht Streeck kritisch – die App komme zu spät, Massentests seien zu teuer und unnütz, Gründe, warum Mediziner anfangs vor dem Tragen von Masken gewarnt hätten, würden noch immer gelten.

    Coronavirus: Virologe Streeck hofft auf Aufbau von Teilimmunität in den kommenden Monaten

    Update, 7. Juni, 9.50 Uhr: Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sieht der Virologe Hendrik Streeck eine Chance während der Sommermonate. Es könne möglicherweise eine Teilimmunität in der Bevölkerung aufgebaut werden, die dann den weiteren Verlauf der Pandemie abschwäche, sagte der Bonner Professor. “Wir sollten uns über den Sommer ein bisschen mehr Mut erlauben”, so Streeck.

    Derzeit zeigten Studien, dass bis zu 81 Prozent der Infektionen asymptomatisch verliefen. Das heißt, die Infizierten haben keine oder kaum Symptome. “Die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf den Intensivstationen ist derzeit rückläufig”, sagte Streeck. “Es besteht eine Chance, dass wir über den Sommer die Anzahl der Personen mit Teilimmunität erhöhen können.” Die Hoffnung auf einen Impfstoff könne sich als trügerisch erweisen. Also solle man sich darauf einstellen, mit dem Virus zu leben.

    “Was wir sehen ist, dass auch Menschen mit asymptomatischen Verläufen eine Immunität oder Teilimmunität aufbauen”, erläuterte Streeck. “Wir wissen noch nicht, ob es eine schützende Immunität ist, aber sie bauen zumindest Antikörper gegen das Virus auf, und da kann man davon ausgehen, dass das zumindest einen Teilschutz ergibt. Wenn wir jetzt während der Sommermonate solche Infektionen zulassen, dann bauen wir eine schleichende Immunität in der Gesellschaft auf, die dann am Ende diejenigen schützt, die auch einen schwereren Verlauf haben können.”

    Für interessant halte er auch, dass die Kitas in den Niederlanden schon vor fünf Wochen geöffnet hätten und diesnicht zu größeren Ausbrüchen geführt habe. Man müsse also durch die Öffnung von Kitas und Schulen offenbar keine Verschärfung der Pandemie befürchten. […]

    • Kinder, die kritisch an Corona erkranken, sterben unbehandelbar an Herzentzündung:
      bisher mehr als 300 Fälle! Maskenverweigerung ist soziale Inkompetenz, paßt oder?
      Keinem nutzt bei diesem Virus eine Herdenimmunisierung, das sind Menschenversuche.

  80. @ Martin Holzherr

    Speziell zur Maskenpflicht: Noch einmal was hier und in der vorherigen Diskussion (vielleicht haben Sie sie gar nicht verfolgt) mit Argumenten und Studien von Medizinern ausführlich vorgebracht wurde , siehe Virologe: Mund-Nase-Schutz kann Nährboden für Mikroben sein

    Der Bonner Virologe Hendrik Streeck sieht den Einsatz von Atemmasken im Alltag wegen der oft falschen Anwendung skeptisch. “Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen”, sagte Streeck.

    “Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze”, so der Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht das allgemeine Tragen von einfachem Mund- und Nasenschutz in der Öffentlichkeit weiter skeptisch.

    Sie hatte ihre bis dahin kritische Haltung gegenüber dem Tragen von Mundschutz in der Allgemeinbevölkerung zwar kürzlich geändert: Selbstgemachte Masken aus Stoff oder solche aus dem Supermarkt seien durchaus empfehlenswert in öffentlichen Verkehrsmitteln, Läden und anderen Einrichtungen, wo ein Abstand von mindestens einem Meter nicht eingehalten werden könne, heißt es in Anfang der Woche veröffentlichten Empfehlungen.

    Die Organisation warnte aber erneut, dass solche Masken das Risiko einer Ansteckung auch erhöhen können. Etwa, wenn die Masken oft angefasst oder zeitweise nach unten ans Kinn und dann wieder über Mund und Nase gezogen würden. Außerdem könne ein falsches Sicherheitsgefühl die Träger veranlassen, weniger oft die Hände zu waschen oder weniger Abstand zu halten. Die Masken machten nur Sinn, wenn sie sachgemäß verwendet und alle anderen Vorgaben eingehalten werden, so die WHO

    .

  81. @Lopez

    Ich werde ganz bestimmt nicht unzählige Fragen beantworten, bloß weil Sie sich weigern, einfache Tatsachen anzuerkennen. Das Genom des Virus ist im Januar sequenziert worden, es ist in einer Datenbank hinterlegt. Man kann ganz einfach durch einen Vergleich feststellen, dass so ein Genom bislang nicht bekannt war. Deswegen gibt es ja diese Datenbanken.
    Also selbst wenn es schon im Herbst 2019 in Asien oder in Europa kursierte, ist es ein neues Virus.

  82. “Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen”, sagte Streeck.

    Mich ärgert dieser Satz von Streeck. Er hält wohl die allermeisten Menschen für saublöd. Nun, in diesem Falle sollte in Fernsehen, Radio, Internet und als SMS Aufklärung betreiben.

    Die allermeisten Menschen benutzen die Masken ja auch nur kurzfristig, zum Einkaufen, im ÖPNV. Damit relativieren sich manche Befürchtungen. Außerdem sollen sie als Fremdschutz dienen, falls man infiziert ist, aber noch keine Symptome zeigt.

    • Iwie macht Streeck zu viel PR (für sich?), ein Interessenkonflikt in der seriösen Wissenschaft.
      Natürlich paßt das Verharmlosern und Wahnwichteln, ihn für Propaganda zu vereinnahmen.

  83. Das neue Virus ist möglicherweise durch Rekombination zweier nichtpathogener ähnlicher Viren
    aus unterschiedlichen Wirtstieren in einem dritten möglicherweise Pelztier entstanden.
    Es könnte bereits mit unerkannten Fällen unterwegs gewesen sein, bis durch den (ersten) größeren
    Ausbruch in Wuhan die Pathogenität für den Menschen erkannt wurde.
    Die asiatischen Staaten haben unmittelbar darauf reagiert, während der Rest der Welt 3 Monate
    getrödelt hat und einige noch immer uneinsichtig sind.

  84. Weiter aktuelle Fakten zu Covid-19 aus der Webseite Swiss Policy Research:

    Sollte sich die Schweizer Untersuchung bestätigen (siehe weiter oben), so würde die Einschätzung der Oxford-Epidemiologin Prof. Sunetra Gupta zutreffen, die bereits früh von einer sehr weiten Verbreitung von Covid-19 und einer geringen Letalität zwischen 0.01% unter 0.1% ausging, siehe Sunetra Gupta: Covid-19 is on the way out.

    Trotz der vergleichsweise geringen Letalität von Covid-19 (Todesfälle pro Infektionen) kann die Mortalität (Todesfälle pro Bevölkerung) regional und kurzfristig dennoch stark erhöht sein, wenn sich das Virus rasch ausbreitet und dabei Risikogruppen wie insbesondere Patienten in Pflegeheimen erreicht, wie das in mehreren Hotspots tatsächlich geschah.

    Aufgrund der eher geringen Letalität fällt Covid-19 höchstens in die Stufe 2 des von den US-Gesundheitsbehörden entwickelten fünfstufigen Pandemie-Plans. Für diese Stufe ist lediglich die “freiwillige Isolierung kranker Personen” als Hauptmaßnahme vorgesehen. Weitergehende Maßnahmen wie Mundschutzpflicht, Schulschließungen, Abstandsregeln, Kontaktverfolgung, Impfungen und Lockdowns ganzer Gesellschaften sind hingegen nicht angezeigt, siehe HHS ties pandemic mitigation advice to severity

    • Sunetra Gupta hat ein künstliches Modell gerechnet mit den Annahmen:
      50% Immunität in der Bevölkerung und 0,1% Letalität der Infektion

      Was soll der Quatsch mit Mathe spielen, Ostereier legen? Die Fakten sind:
      Die Letalität ist in fast allen Ländern um 5%, die Immunität geringer als 10%
      Für ihre Annahmen plaudert sie viele Mutmaßungen, die Realität ist anders.

      • Nach HHS fällt Covid-19 in “Category 5, CFR 2% or higher”
        t-online-newsblog-corona von heute:

        Der amerikanische Virologe und Berater des Weißen Hauses, Anthony Fauci,
        hat sich entsetzt über den Verlauf der Corona-Pandemie gezeigt.
        Vor Vertretern der Biotech-Branche sagte Fauci, ein Erreger wie SARS-CoV-2 und die davon
        ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 sei immer sein schlimmster Albtraum gewesen:
        eine neue, hochgradig ansteckende Atemwegserkrankung, die eine hohe Zahl von
        Todesopfern und Kranken fordert.

  85. Weitere Fakten um Covid-19 aus der Seite Swiss Policy Research:

    Bezüglich Kontaktverfolgung kam eine WHO-Studie zu Influenza-Pandemien von 2019 zudem zum Ergebnis, dass diese aus medizinischer Sicht “unter keinen Umständen zu empfehlen” ist, da bei leicht übertragbaren und insgesamt eher milden Atemwegs­erkrankungen nicht zielführend, siehe siehe hier.

    Auch ein Artikel in der Webseite Achgut erklärt, warum das Tracing von Kontakten bei der Infektion mit SARS-CoV2 völlig absurd und nutzlos ist, siehe Der App-Blödsinn: Corona kann man nicht tracken

    Das leuchtet auch ein: Keiner würde zum Beispiel bei einer Influenza-Grippewelle auf die Idee kommen sich testen zu lassen, um zu wissen, ob er die Influenza habe, oder? 😉

    • … wenn man Symptome hat, testet der Arzt, worum es beim Patienten geht.
      Der wird bestimmt nicht im Kaffeesatz lesen und Behandlungsfehler wollen.
      Bei den klinischen Fällen wird getestet, um ggf die Todesursache festzustellen.
      Solange man eine milde Grippe hat und auf’s Gesundwerden wartet, kein
      Problem. Aber mit sozialer Kompetenz sollte man auch hier keinen anstecken.

  86. Weiter mit aktuellen Fakten über Covid-19:

    Die aktuellen Daten des europäischen Mortalitätsmonitorings Euromomo zeigen, dass sich in mehreren Ländern inzwischen eine Untersterblichkeit abzeichnet, so in Frankreich, Italien, Spanien und auch der Schweiz, siehe hier. Der Grund dafür ist, dass der Altersdurchschnitt der Covid19-Todesfälle sehr hoch lag, und in dieser Altersgruppe nun bereits weniger Menschen als üblich sterben.

    Siehe auch: Studies on Covid-19 lethality

    • Das ändert rein nichts an der beobachteten Übersterblichkeit über einen “bestimmten” Zeitraum.
      Auf die Phase höher Sterblichkeit folgt der sogenannte “Ernteeffekt” mit geringerer, man darf nicht
      durch Tricksen mit der Zeitdauer versuchen, die Übersterblichkeit zu untermitteln.
      infection fatality rates (IFR):
      Man sollte Mitlesern auch nicht falsch interpretierte epidemiologische Parameter unterjubeln:
      In der Covid-19-Studie für den Hotspot Heinsberg wurde eine IFR von 0,36% ermittelt.
      Der “Bestätigte-Verstorbenen-Anteil” cCFR lag mit 1,98% fünfmal höher, für die Vergleichbarkeit zwischen Ländern muß man laborbestätigte Fälle ( PCR) nehmen.
      Man kann sich nicht die geringsten Prozente im falschen Zusammenhang zusammensuchen.

      • bisher haben wir weltweit:
        7.536.000 Fälle und 421.000 Opfer, das sind 5,6% bestätigt als cCFR
        Am 10.Juni sind das (noch) 5.163/135.578 = 3,8% nachlaufender “Ernteeffekt”
        Die Sterblichkeit bleibt derzeit mit ca. 4.000/d durchschnittlich konstant, aber
        die Pandemie ist nicht zu Ende, linearer Anstieg 7.000/d Fälle mehr zu Vortagen.

  87. Weitere aktuelle Fakten zu Covid-19:

    Manchmal wird argumentiert, man habe die eher geringe Letalität zu Beginn nicht gekannt. Das ist nicht ganz richtig, denn die Daten aus Südkorea, der Kreuzfahrtschiffe und selbst aus Italien zeigten bereits im März, dass das Risiko für die Allgemeinbevölkerung ziemlich gering ist.

    Viele Gesundheitsbehörden wussten dies auch, wie etwa geleakte Emails aus Dänemark von Mitte März zeigen: “Die dänische Gesundheitsbehörde ist weiterhin der Ansicht, dass Covid-19 nicht als allgemein gefährliche Krankheit bezeichnet werden kann, da es weder einen normalerweise schwerwiegenden Verlauf noch eine hohe Sterblichkeitsrate aufweist.”

    Die dänische Regierung muss sich nun nachträglich wegen dem Lockdown im Rahmen eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses rechtfertigen, siehe

    Corona-Maßnahmen in Dänemark: Notlügen zum Shutdown?

    Regierungshandeln unter der Lupe: Eine Kommission soll herausfinden, ob Ministerpräsidentin Frederiksen in der Krise falsche Maßnahmen getroffen hat.

    Drei, zwei, zwei. So lauteten in Dänemark die jeweiligen Zahlen der Corona-Toten an den drei Tagen des Pfingstwochenendes. Insgesamt hat das Land pro 100.000 EinwohnerInnen weniger Corona-Tote zu beklagen als Deutschland. Die Zahl der Infizierten sinkt, obwohl Grundschulen und Kindergärten seit sechs Wochen wieder geöffnet haben, und seit drei Wochen auch das gesamte Handels- und Gastgewerbe. Außerdem gibt es in Dänemark wie im restlichen Skandinavien auch in Geschäften, Bussen und Bahnen keine Pflicht für Mund- und Nasenschutz, Regierungen und Gesundheitsbehörden aller nordischen Länder halten Masken für überflüssig.

    Dänemark habe beim Zurückdrängen der Pandemie zweifelsohne Erfolg gehabt, doch es gebe einen „bitteren Beigeschmack“, erklärt eine Reihe skandinavischer Soziologen am Donnerstag in der Tageszeitung Jyllands-Posten. Sie warfen der Regierung in Kopenhagen ein überhastet zusammengeschustertes Maßnahmenpaket vor, „das Dänemark zum Preis unübersehbarer persönlicher, wirtschaftlicher und sozialer Kosten geschlossen“ habe.Übel nahm ihr das seinerzeit kaum jemand. Im Gegenteil wurde ihre Handlungskraft gelobt, obwohl sie binnen weniger Tage die einschneidensten freiheitsbeschränkenden Maßnahmen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg verkündete. Für die bezog sich Frederiksen ausdrücklich auf die staatliche Gesundheitsbehörde, die der Regierung all das empfohlen habe.

    Das war aber nicht die Wahrheit. Im Gegenteil hatte die „Sundhedsstyrelsen“ sowohl die Grenzschließung als überflüssig abgetan als auch die Schließung von Schulen und Kindergärten als geradezu kontraproduktiv bewertet. Entsprechende Mails, die vergangene Woche öffentlich wurden, zeigen, dass der Gesundheitsbehörde von der Regierung eine Art Maulkorb verpasst worden war. […]

    • … aus welchem Hut zaubern Sie Ihre Alternativ-Propaganda Südkorea?

      Nach dem ersten Todesfall rief die Regierung am 23.Febr die höchste Warnstufe aus.
      Städte wie Daegu, Chenongdo,Gyeongsan wurden zu speziellen Kontrollzonen erklärt.
      Zur Anwendung kamen “Social Distancing”, Konzerte wurden abgesagt, Sportveranstaltungen
      verschoben, Museen, Büchereien blieben geschlossen. Großunternehmen ordneten Heimarbeit an.
      Der Beginn des Schulhalbjahrs wurde mehrfach verschoben, Kindergärten blieben geschlossen.

      28.Mai: Im Großraum Seoul gelten bis zum 14.Juni wieder strenge Regeln, mit sofortiger Wirkung
      schließen Bars, Nachtclubs, religiöse Einrichtungen, Theater, Parks, berichtet “The Korean Herald”.
      Unternehmen sind angehalten, ihre Mitarbeiter soweit wie möglich ins Homeoffice zu schicken.

    • zu Dänemark:
      Bevölkerung 5,8 MioE – Tests 13% – 102 Tote/Mio – aktive Fälle 490
      Deutschland 83,8 Mio – Tests 5,6% – 106 Tote/Mio – aktive Fälle 6.600
      pro Kopf hat Dänemark genauso viele aktive Fälle wie Deutschland

    • Die Politikdarsteller werden einen Teufel tun, ihr eigenes Treiben untersuchen zu lassen un der deutsche Michel will lieber nicht wissen, das er belogen wurde.

  88. Weiter mit aktuellen Informationen aus der Webseite “Fakten zu Covid-19” von Swiss Policy Research mit zahlreichen weiterführenden Links: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/#latest

    Zur Rolle der Pflegeheime

    Pflegeheime spielten eine absolute Schlüsselrolle in der Covid-19-Pandemie. In den meisten Ländern ereigneten sich ein bis zwei Drittel aller Covid19-Todesfälle in Pflegeheimen, in Kanada und einigen US-Bundesstaaten sogar bis zu 80%. Auch in Schweden, das keinen Lockdown verhängte, erfolgten 75% der Todesfälle in Pflegeheimen und Pflegewohnungen.

    Umso bedenklicher ist es, dass manche Behörden ihre Pflegeheime verpflichteten, erkrankte Personen aus den Kliniken bei sich aufzunehmen, was in der Folge fast immer zu zahlreichen Neuinfektionen und Todesfällen führte. Dies geschah etwa in Norditalien, England und den stark betroffenen US-Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania.

    Aus Norditalien ist zudem bekannt, dass die verbreitete Angst vor dem Virus und der angekündigte Lockdown zu einer Flucht der vorwiegend osteuropäischen Pflegekräfte führte, wodurch der Zusammenbruch der Alterspflege noch beschleunigt wurde.

    In den USA entfallen insgesamt mindestens 42% aller Covid19-Todesfälle auf jene 0.6% der Bevölkerung, die in Pflegeheimen leben. Dabei erfordern Pflegeheime einen gezielten Schutz und profitieren gerade nicht von einem allgemeinen Lockdown der gesamten Gesellschaft.

    Es ist bekannt, dass auch gewöhnliche Coronaviren (Erkältungsviren) für Menschen in Pflegeheimen gefährlich sein können. Stanford-Professor John Ioannidis machte bereits Mitte März darauf aufmerksam, dass Coronaviren dort eine Fallsterblichkeit von bis zu 8% erreichen.

    Zudem ist oft nicht klar, ob diese Menschen wirklich an Covid-19 starben oder am wochenlangen Stress und der totalen Isolation. So gab es in englischen Pflegeheimen ca. 30,000 zusätzliche Todesfälle, aber bei nur 10,000 ist Covid19 auf dem Totenschein vermerkt.

    Allein im April starben in England und Wales rund 10,000 zusätzliche Demenzpatienten ohne Corona-Infektion aufgrund der wochenlangen Isolation. In mehreren Ländern wurden inzwischen Untersuchungen zur Situation in Pflegeheimen eingeleitet oder gefordert.

  89. Zitat Peter Müller
    Die Politikdarsteller werden einen Teufel tun, ihr eigenes Treiben untersuchen zu lassen un der deutsche Michel will lieber nicht wissen, das er belogen wurde.

    Nun, die demokratisch gewählten Volksvertreter aller Parteien in den Parlamenten sind gemäß Grundgesetz Art. 20 verpflichtet, das Handeln der Exekutive (die Regierungen, die Behörden) zu kontrollieren. Die Bürger haben wiederum durch das Petitionsrecht Art. 17 Grundgesetz die Möglichkeit zu fordern, dass die demokratisch gewählten Volksvertreter ihre Aufgabe als Kontrollinstanz der Exekutive wahrnehmen:

    Art. 17 GG: Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.

    Wenn kein einziger demokratisch gewählter Volksvertreter von keiner einzigen in Parlamenten vertretenen Partei diese Aufgabe und diese Pflicht im Interesse der Allgemeinheit wahrnimmt bzw. wahrnehmen will, dann liegt de facto eine Diktatur vor. Das sind hoch bedenkliche Zustände, und das macht Angst, um ein vielfaches mehr Angst als eine saisonale Welle mit Erkältungsviren (Coronaviren), wie wir sie jeden Winter seit aller Ewigkeit haben. 🙁

    • chang.org ist aber keine Petitionsseite nach Art.17 GG, muß man nicht ernst nehmen.
      Dürfen da gegen Deutschland auch ausländische Mitbürger unterschreiben?

  90. Ein fantastischer Aufklärungsartikel über die Corona „Pandemie“ von dem Schweizer Professor für Immunologie Beda M. Stadler, für Laien mit jeder Zeile absolut verständlich – sogar auch für hartnäckige Erkältungswelle-Leugner, Saisonalitäts-Leugner und Immunitäts-Leugner sollte es einleuchtend sein… 😉

    Absolut lesenswert, eine hochqualifizierte Aufklärungsarbeit!

    Corona-Aufarbeitung: Warum alle falsch lagen

    Das Coronavirus verzieht sich allmählich. Was hat sich in den vergangenen Wochen eigentlich abgespielt? Die Experten haben grundlegende Zusammenhänge übersehen. Die Immunantwort gegen das Virus ist viel stärker, als man dachte.

    Dies ist keine Anklageschrift, aber eine schonungslose Bilanz. Ich könnte mich selber ohrfeigen, weil ich das Virus SARS-Cov-2 viel zu lange mit Panik im Nacken betrachtet habe. Ein wenig ärgere ich mich auch über viele meiner Immunologen-Kollegen, die bislang die Diskussion rund um Covid-19 den Virologen und Epidemiologen überlassen haben. Mir scheint, es wäre Zeit, einige der hauptsächlichen und komplett falschen Aussagen rund um dieses Virus in der Öffentlichkeit zu kritisieren.

    Erstens: Es war falsch, zu behaupten, das Virus sei neu.

    Zweitens: Noch falscher war es, zu behaupten, es bestünde in der Bevölkerung keine Immunität gegen dieses Virus.

    Drittens: Es war sozusagen die Krönung der Dummheit, zu behaupten, man könne die Krankheit Covid-19 symptomlos durchmachen oder andere gar ohne Symptome anstecken.

    Nun aber der Reihe nach:

    […]

    Weiterlesen lohnt sich auf jeden Fall… 🙂

    • Spassguerillero 😉
      https://www.beobachter.ch/burger-verwaltung/beda-m-stadler-der-lieblingsfeind
      noch am 18.04.19 sagte er “bluewin.ch”:

      Die schlimmste Vorstellung ist für mich aber, jemanden mit einer Krankheit anzustecken,
      der danach stirbt. Deshalb setze ich mich so stark für eine höhere Impfrate ein.
      Denn für mich gilt: Ich impfe mich nicht nur, um mich selber zu schützen, ich tue es aus
      Solidarität, damit ich niemanden anderen anstecke.

      Wer sieht den Widerspruch?

      • … den Widerspruch sieht Prof. Stadler selbst in seinem Artikel, wo er anfangs aussagt: “Ich könnte mich selber ohrfeigen, weil ich das Virus SARS-Cov-2 viel zu lange mit Panik im Nacken betrachtet habe.

    • Nun ich kenne den Artikel auch. Der Punkt 1 ist schon mal nicht ganz richtig, was man auch am Krankheitsverlauf in schweren Fällen sieht. Vor allem dieverse Schäden, die es bei Grippe oder Erkältung nicht gibt, spricht dagegen.

      Gruß
      Rudi Knoth

      • … nun, schwere Krankheitsverlaufen gibt es auch mit den für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung harmlosen Coronaviren (Erkältungsviren) sowie auch bei den Influenza-Grippewellen, das steht auch im Artikel.

        Das ändert nichts an der Tatsache, dass 93% der Menschen in der Bevölkerung keine oder milde Symptomen bei einer Infizierung mit dem Sars-Cov-2 zeigen, was doch allein mit dem gesunden Menschenverstand daraus schließen lässt, dass eine Grundimmunität in der Bevölkerung besteht (das Virus ist eben nicht so ganz neu) bzw. dass ein intaktes Immunsystem mit dem Virus leicht zurecht kommt, sogar bei Kindern. Einzig schwache Immunsysteme (ältere Menschen, vor allem mit Vorerkrankungen) erkranken ernsthaft, was es bei Erkältungsviren und Influenza-Viren wie gesagt auch der Fall sein kann.

      • Infektionshäufigkeit Covid mindestens10 mal höher ohne lockdown als bei Grippe.
        Letalität 5%, in Worten fünf Prozent = wieviel wären das bis jetzt?

  91. Und noch eine Studie, die belegt, wie wichtig Masken zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie sind:

    “In geschlossenen Räumen sammeln sich Aerosole an, falls ein Infizierter anwesend ist – die Virusdosis steigt mit der Zeit an und mit ihr das Infektionsrisiko. Masken können die Aerosol-Menge verringern, die ein unwissentlich Infizierter in die Umgebung abgibt. Die Wissenschaftler um Zhang gehen nun davon aus, dass das entscheidend ist, um das neue Virus einzudämmen.
    “Maßnahmen wie Abstandhalten und Händewaschen müssen weiter umgesetzt werden, aber das reicht nicht aus”, so die Forscher. Wie die Pandemie weiter verlaufe, hänge maßgeblich davon ab, inwiefern sich Masken als Schutz etablierten. Möglicherweise sei es nicht gelungen, Sars-CoV-2 frühzeitig einzudämmen, weil das Risiko von Übertragungen durch die Luft lange unterschätzt wurde.”

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-maskenpflicht-koennte-zehntausende-infektionen-verhindert-haben-a-10a4f6c4-2201-401c-889f-a842179e7b82

    • … Alle Studien zur Wirksamkeit von Masken enthalten denselben Fehler, den wir bereits ausführlich weiter oben behandelt haben: Es ist unmöglich unter realen Alltagsverhältnissen Masken sachgerecht zu benutzen, so daß sie sogar kontraproduktiv sind. 🙁

      Nachstehend neue Fakten und Studien aus der Juni-Aktualisierung der Sammel-Webseite Swiss Policy Research mit zahlreichen weiterführenden Links:

      Unabhängig von der ohnehin vergleichsweise geringen Letalität von Covid19 in der Allgemein­bevölkerung (siehe oben) gibt es für die Wirksamkeit von Masken bei gesunden und symptomlosen Menschen im Alltag weiterhin keine wissenschaftlichen Belege.

      Eine ländervergleichende Untersuchung der Universität von East Anglia kam zum Ergebnis, dass eine Maskenpflicht keinen Nutzen brachte und das Infektionsrisiko sogar erhöhen könnte.

      Zwei US-Professoren und Experten für Atem- und Infektionsschutz der Universität von Illinois erklären in einem Aufsatz, dass Atemschutzmasken im Alltag keine Wirkung haben, weder als Selbstschutz noch zum Schutz Dritter (sogenannte Quellenkontrolle). Auch hätten die weitverbreiteten Masken den Ausbruch in der chinesischen Stadt Wuhan nicht verhindert.

      Eine Studie vom April 2020 in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine kam zum Ergebnis, dass weder Stoffmasken noch chirurgische Masken die Verbreitung des Covid19-Virus durch Husten verhindern können.

      Ein Artikel im New England Journal of Medicine vom Mai 2020 kommt ebenfalls zum Ergebnis, dass Atemschutzmasken im Alltag keinen oder kaum Schutz bieten. Der Ruf nach einer Maskenpflicht sei ein “irrationaler Angstreflex”.

      Eine von der US-Gesundheitsbehörde CDC veröffentliche Metastudie vom Mai 2020 zu Influenza-Pandemien kam ebenfalls zum Ergebnis, dass Atemschutzmasken keine Wirkung zeigten.

      Die WHO erklärte im Juni überdies, dass die oft diskutierte “asymptomatische Übertragung” in Wirklichkeit “sehr selten” ist, wie Daten aus zahlreichen Ländern zeigten. Die wenigen bestätigten Fälle erfolgten zumeist durch direkten Körperkontakt wie Handschlag oder Küsse.

      In Österreich wird die Maskenpflicht im Handel und in der Gastronomie ab Mitte Juni wieder aufgehoben. In Schweden wurde nie eine Maskenpflicht eingeführt, da diese “keinen zusätzlichen Schutz für die Bevölkerung bietet”, wie die Gesundheitsbehörde erklärte.

      Zahlreiche Politiker, Medienleute und Polizisten wurden bereits dabei erwischt, wie sie ihre Atemschutzmasken in einer Menschenmenge extra für die Fernsehkameras anzogen oder sofort wieder ablegten, als sie glaubten, es werde nicht mehr gefilmt.

      Kritiker vermuten in diesem Zusammenhang, dass die Masken eher eine psychologische oder politische Funktion erfüllen (“Maulkorb” bzw. “sichtbares Zeichen des Gehorsams”) und bei häufigem Tragen womöglich zu zusätzlichen gesundheitlichen Problemen führen können.

      • Die von mir verlinkte Studie ist empirisch, geht also von den realen Abläufen der Epidemie in verschiedenen Staaten aus:

        “In Italien und New York wurde das Tragen von Masken deutlich später eingeführt als andere Gegenmaßnahmen wie Händewaschen und Abstandhalten. Im besonders stark betroffenen Norden Italiens gehören Masken erst seit dem 6. April zum öffentlichen Leben, in New York seit dem 17. April. Die Forscher konnten also durch den Vergleich mit den Daten aus Wuhan ableiten, welchen zusätzlichen Effekt das Maskentragen hat.”

        Ihre Ansichten werden eins ums andere widerlegt. Aber das stört Sie ja nicht 😉

    • … nun, die “Pressemitteilung ist vom 19. April!!!, die WHO-Studie vom Oktober 2019.
      Hat sich überholt https://www.nature.com/articles/s41586-020-2404-8 aktuell

      Zahlenbeispiel mit großen Zahlen gefällig?
      Zu heute haben wir in China 83.000 bestätigte Infektionen, weltweit 7.815.000 = 7,8 Mio
      Ab 16.Jan gab es in China stabsmäßig über 7 Wochen lockdown in 117 Städten.
      Ohne die verhängten Maßnahmen wären es bis März 37 Mio bestätigte Infizierte gewesen.

  92. Weitere Falten und Studien zu Covid-19 aus der Juni-Aktualisierung der Sammel-Webseite Swiss Policy Research mit zahlreichen weiterführenden Links als Quellen: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/#latest

    Expertenstimmen (Auswahl)

    • Der deutsche Virologe Prof. Hendrik Streeck kritisierte den Lockdown und erklärte, dass mittlerweise “alle Experten zur Einschätzung der Anfangszeit zurückkehren”, dass Covid-19 “nicht bagatellisiert werden sollte, aber auch nicht dramatisiert werden” dürfe. Der Grund der sinkenden Risiko¬bewertung sei die “enorme Anzahl von Infektionen, die folgenlos blieben”. Streeck rechnet in Deutschland weiterhin mit keiner Übersterblichkeit bis Ende Jahr, da das Durchschnittsalter der Todesfälle mit 81 Jahren “eher oberhalb der Lebenserwartung” liege. “Corona-Apps” und massenweise Corona-Tests hält Streeck nicht für sinnvoll. Auch die allgemeine Verwendung von Masken kritisiert er, diese böten kaum Schutz und würden rasch zum “Nährboden für Bakterien und Pilze”. Schulen und Kitas sollten möglichst rasch wieder geöffnet werden, da Erkrankungs- und Ansteckungsrisiko bei Kindern sehr gering seien.

    • Ein Oberarzt für Intensivmedizin am Universitätsspital Zürich, der selbst kritische Covid-19-Patienten betreute, kritisierte in einem vielbeachteten Video die “Angstmacherei” im Zusammenhang mit der Krankheit. Für die überwiegende Mehrzahl aller Menschen bestehe kein signifikantes Sterberisiko, die Zahlen seien insgesamt vergleichbar mit früheren Grippewellen. Risikogruppen könnten gezielt geschützt werden, während der generelle Lockdown lediglich die Immunisierung der Allgemeinbevölkerung verhindere. Zudem sterben Menschen aufgrund der verordneten medizinischen Unterversorgung in anderen Bereichen. Der medizinische und gesellschaftliche Schaden sei längst höher als der Nutzen. Auch der teilweise obligatorische Mundschutz für Schulkinder habe “keinen medizinischen Sinn und Nutzen” und belaste die Kinder stark. Die “tägliche Zählerei” der Fälle sei unsinnig und verbreite lediglich Angst. Die kontraproduktiven Maßnahmen müssten rasch gestoppt werden. Schweizer Medien versuchten nach der weiten Verbreitung des Videos das Universitätsspital Zürich unter Druck zu setzen. Das Originalvideo wurde vom Arzt inzwischen entfernt.

    • Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, erklärt am Beispiel aktueller Fallstudien, dass Fiebermessungen und Kontaktverfolgungen aufgrund der oft symptomlosen Verläufe und leichten Übertragbarkeit von Covid19 nicht sinnvoll sind.

    • Der bekannte Schweizer Immunologe Dr. Beda Stadler erklärt in einem Beitrag, dass Covid19 eine “sehr selektive Krankheit” sei und nur für sehr wenige Menschen ein echtes Risiko darstelle. Die Medien hätten sich hingegen auf die wenigen atypischen Einzelfälle konzentriert, die es aber bei jeder Krankheit gebe. Viele Wissenschaftler hätten sich zu stark auf ihre Modelle und zu wenig auf die Realität konzentriert. Die geplante Kontaktverfolgung sei medizinisch “sinnlos” und verbreite “höchstens Panik”.

    • Der britische Chefmediziner Dr. Chris Whitty erklärte, dass Covid19 “für den größten Teil der Bevölkerung” keine Gefahr darstelle. Die meisten Menschen würden nicht oder nur mild daran erkranken und selbst bei jenen, die stark erkranken, seien die Heilungschancen gut.

    • Stanford-Professor und Chemie-Nobelpreisträger Michael Levitt erklärt in einem neuen Beitrag, dass die Lockdowns keine Leben gerettet aber viele gekostet haben. Es habe sich weltweit ein “Panik-Virus” unter den Politikern verbreitet.

    • Professor Karel Sikora von der University of Buckingham argumentiert in einem Interview, dass die Angst letztlich “viel mehr Menschen töten wird als das Virus”, darunter unbehandelte Herz- und Krebspatienten. Schulen sollten rasch geöffnet werden und Masken eine individuelle Entscheidung bleiben, da ihr Nutzen nicht belegt sei. Man solle zurück in ein “altes Normal” und kein “neues Normal”. (Hinweis: Das Video mit Professor Sikora wurde von Youtube zeitweise gelöscht und erst nach Protesten wieder aufgeschaltet).

    • Der ehemalige israelische Gesundheitsminister Professor Yoram Lass hält die Lockdown-Maßnahmen für “völlig unverhältnismäßig” und eine akute Bedrohung für weltweit hunderte Millionen Menschen. Covid19 sei vergleichbar mit einer Grippe-Epidemie und hätte niemals eine solche politische Zerstörung von Existenzen gerechtfertigt. Man habe die Menschen eingeschüchtert und “gehirngewaschen”.

    • Die Oxford-Professorin für Epidemiologie, Sunetra Gupta, argumentiert in einem neuen Interview, dass die Letalität von Covid19 unter 0.1% liegen dürfte und bereits sehr viele Menschen in Kontakt mit dem Virus kamen, ohne Antikörper auszubilden.

    • Ein Mitarbeiter des deutschen Innenministeriums, zuständig für Katastrophenschutz, verfasste zusammen mit externen Fachleuten ein rund 100-seitiges Analysepapier zum Corona-Krisenmanagement, das Anfang Mai der Presse zugespielt wurde und für heftige Reaktionen sorgte. Im Analysepapier wird Covid-19 als ein “globaler Fehlalarm” beschrieben, da für die Allgemeinbevölkerung “vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr” bestanden habe. Der Kollateralschaden durch den Lockdown sei inzwischen deutlich höher ist als der erkennbare Nutzen und übertreffe das Gefahrenpotential des Coronavirus bei weitem. So seien allein im März und April in Deutschland über eine Million Operationen nicht durchgeführt worden. Die vom RKI gelieferten Daten seien als Grundlage für die Entscheidungsfindung zudem “nicht zu gebrauchen”. Der Beamte wurde in der Folge beurlaubt und erhielt ein Dienstverbot, da er das Papier “ohne Autorisierung” erstellt habe.

    • Eine Gruppe um Professor Sucharit Bhakdi hat den Verein Mediziner und Wissenschaflter für Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD) gegründet, dem sich bereits über 16,000 Unterstützer angeschlossen haben. Anfang Juni veröffentlichte die Gruppe einen Aufruf an die Bundesregierung und alle Landesregierungen, die verhängten Corona-Maßnahmen sofort und vollständig aufzuheben (Video zur Initiative). Das Ende Juni erscheinende Buch von Professor Bhakdi, Corona Fehlalarm?, ist allein aufgrund der Vorbestellungen bereits Amazon-Bestseller.

    • Übersicht: 250 weltweite Expertenstimmen gegen Corona-Dogmen

  93. Weiterhin Fakten und Studien aus der Juni-Aktualisierung der Sammel-Webseite Swiss Policy Research mit zahlreichen Links als Quellen: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/#latest

    Erfolgsbeispiele

    Schweden: Schweden verhängte keinen Lockdown, keine Maskenpflicht und keine Grundschul­schließungen, sondern setzte hauptsächlich auf die Eigenverantwortung und Kooperation der Bevölkerung. Dieses Vorgehen bewährte sich und Schweden sah in der Allgemein­bevölkerung lediglich eine geringe Sterblichkeit im Rahmen einer saisonalen Grippewelle.

    Dennoch fiel die Gesamt­sterblichkeit in Schweden tatsächlich höher aus als in den skandinavischen Nachbarländern oder in Deutschland, was von vielen Medien als ein angebliches “Scheitern der schwedischen No-Lockdown-Strategie” dargestellt wurde.

    Dabei wird jedoch zumeist verschwiegen, dass sich circa drei Viertel der schwedischen Todesfälle in Pflegeheimen ereigneten, die einen gezielten Schutz erfordern und von einem allgemeinen Lockdown der Gesellschaft gerade nicht profitieren. Das Medianalter der schwedischen Todesfälle liegt mit 86 Jahren denn auch weltweit vermutlich am höchsten.

    Die schwedische Regierung hat sich zudem als eine der wenigen für den ungenügenden Schutz der Pflegepatienten entschuldigt und eine Untersuchung angekündigt, was von vielen Medien indes erneut als angebliches “Scheitern der No-Lockdown-Strategie” dargestellt wurde.

    Tatsächlich blieb die Gesamtsterblichkeit in Schweden aber immer noch unter den starken saisonalen Grippewellen der letzten dreißig Jahre. Zudem dürfte Schweden nun von einer sehr hohen natürlichen Immunität profitieren, insbesondere in Anbetracht der neuen Studien zur effektiven Reichweite der Antikörper-Tests (siehe oben).

  94. Jetzt aber das ultimative Video zu einem endgültigen Konsens in unserer Debatte, nicht verpassen!

    „Glauben Sie nur offiziellen Quellen…!“
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=17&v=E64bdnWYTOo&feature=emb_logo

    zum Beispiel Drosten:

    Nur eine milde Erkältung” – “Desinfektion und Masken nur Aktionismus und unnötig!

    Mit der Aufklärung unserer offiziellen Experten werden alle „Verschwörungstheorien“ wahr! 😀 😀 😀

    Wir sind uns alle einig, ist das nicht schön? 🙂

  95. Zur Wirksamkeit von Masken:

    “Vielleicht die wichtigste Frage betrifft Gesichtsmasken. Anekdoten scheinen zu bestätigen, dass sie sehr wirksam sind: In Springfield, Missouri, schnitten zwei maskierte Friseure — beide an Covid-19 erkrankt — 140 Kunden die Haare. Kein einziger Kunde fing sich das Virus ein. Manches spricht dafür, dass Masken im Hinblick auf Covid-19 dieselbe Bedeutung zukommt wie Kondomen in Bezug auf Aids: Mit ihrer Hilfe lässt sich die Seuche womöglich ohne Impfstoff kontrollieren”

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article209540259/Umgang-mit-der-Pandemie-Die-grosse-Leugnung.html

  96. Zitat Paul Stefan

    Zur Wirksamkeit von Masken:
    “Vielleicht die wichtigste Frage betrifft Gesichtsmasken. Anekdoten scheinen zu bestätigen, dass sie sehr wirksam sind: In Springfield, Missouri, schnitten zwei maskierte Friseure — beide an Covid-19 erkrankt — 140 Kunden die Haare […]

    Herr Stefan, ich informiere mich über zuverlässige Quellen, und nicht über zwei maskierten Friseuren in Missouri!! Siehe alle aufgelisteten offiziellen Links in dem von mir weiter oben verlinkten Video „Glauben Sie nur offiziellen Quellenhttps://www.youtube.com/watch?time_continue=17&v=E64bdnWYTOo&feature=emb_logo

    – Der Star-Virolog und Berater der Bundesregierung Christian Drosten bezeichnete und legte ausführlich am 2. Februar 2020 Covid-19 als „milde Erkältung“ dar. https :/ /www.zdf.de/ nachrichten/heute-sendungen/videos/coronavirus-milde-erkrankung-100.html

    – Das RKI, das auch die Bürger eindringlich appellierte, sich bei “zuverlässigen Quellen zu informieren”, informierte am 28.02.2020 die Bürger, dass “Desinfektion und Mundschutz im Alltag unnötig” sind. https : // www. br.de / nachrichten/deutschland-welt/rki-desinfektionsmittel-und-mundschutz-im-alltag-bei-coronavirus-unnoetig,RrnGuRY

    – Der Bundesgesundheitsminister Spahn klärte noch bei der Bundeskonferenz am 09.03.2020 als “zuverlässige Quelle” auf, das Covid-19 eine “milde Erkrankung” sei und informierte auch über die notwendigen Vorkehrungen: https :// www. youtube.com/watch?v=rvbTAN1QQ28
    Aufgrund der gleichen Übertragungswege, sind es genau die gleichen Verhaltensweisen und Vorkehrungen wie bei einer Erkältung oder Grippe. Alles genauso machen als würde man sich im Alltag vor einer Erkältung oder Grippe schützen wollen.”
    .

    Erklären Sie uns dann bitte nachvollziehbar:

    1) Wieso wurde für eine Erkrankung, die von den offiziellen Experten und zuverlässigen Quellen als „milde Erkältung“ bezeichnet wurde, wogegen lediglich die gleichen Verhaltensweisen und Vorkehrungen wie bei einer Erkältung oder Grippe nötig sind, eine Woche später ein Lockdown für die gesamte Bevölkerung und eine Stilllegung quasi der gesamten Wirtschaft beschlossen, also de facto kriegsähnliche Zustände, einschließlich Aussetzen von quasi allen Grundrechten gemäß Verfassung?

    2) Wieso werden die Millionen von Bürgern, die gemäß ihren offiziellen, zuverlässigen Quellen Covid-19 ebenfalls als „milde Erkältung“ und dadurch den Lockdown als unverhältnismäßig und grob fahrlässig wegen seiner unvorstellbaren Zerstörungskraft ansehen, sowie die Regierungen darüber demokratisch um Rechenschaft bitten, als „Corona-Leugner“, gefährliche Spinner, verwirrte Verschwörungstheoretiker, Rassisten, Antisemiten und Nazis kriminalisiert, gebrandmarkt und gehetzt?
    .

    Können Sie uns diese beiden gravierenden Umstände nachvollziehbar erklären, dann wären wir in dieser Debatte ein Stück weiter, das wäre konstruktiv, oder? . 🙂

  97. Noch einmal:

    Bei der Bundespressekonferenz zum Coronavirus vom 09.03.2020 informierte noch einmal der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn , dass Covid-19 eine milde Erkrankung sei, vergleichbar mit den Erkältungs- und Grippewellen, wie wir sie schon lange kennen:

    Nach jetzigem Wissensstand verläuft eine Infektion mit dem Corona-Virus für 80% der Infizierten mild oder sogar symptomfrei. Für Menschen unter 50 ist das Risiko vergleichsweise sehr gering. Alle bisher bekannte Symptomen, Schnupfen, Niesen, Husten, Atemnot, werden jeden Tag vielfach im deutschen Gesundheitswesen behandelt, d. h. alle in unserem Gesundheitswesen Tätigen, Ärzte, Pflegekräfte, Apotheken, alle anderen, behandeln und versorgen täglich Patientinnen und Patienten mit diesen Symptomen, sie kennen sie. Diese Erkrankung verläuft in seltenen Fällen schwer mit einer Lungenentzündung, die eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich macht. Das größte Risiko für diese schwereren Verläufe haben Menschen über 75 Jahre und chronisch Kranke.

    Es ist also genau die gleiche Aufklärung, die unzählige Experten weltweit ebenfalls zu dieser Zeit in der Öffentlichkeit kommunizierten und die inzwischen in allen Ländern Europas sich in der Realität bestätigt hat: Die Sterblichkeit aufgrund von Covid-19 liegt seit 35 Jahren in der Größenordnung einer milden bis starken Grippewelle und sie betrifft in der überwiegenden Mehrheit ältere Menschen (in Altenheimen und Krankenhäusen) und chronisch kranke Menschen mit schwachem Immunsystem.

    Meine Frage noch einmal in der Diskussionsrunde:

    Wie erklärt sich dann, dass die offiziellen und zuverlässigen Quellen noch am 09.03.2020 kommunizierte, dass Covid-19 zwar als eine vergleichsweise harmlose Grippewelle anzusehen sei, jedoch 7 Tage später am 16. März 2020 die Bundesregierung den Katastrophenfall aufgerufen und ein Lockdown beschlossen hat, der die Wirtschaft in solchen zerstörerischen und die Gesellschaft in solchen zersetzenden Zuständen gestürzt hat, dass sie die schwerste Krise seit dem letzten Weltkrieg bedeuten?

    Wie passt das zusammen?
    Was ist denn zwischen dem 09. und dem 16. März in den Köpfen unserer Regierenden passiert?
    Hat jemand eine nachvollziehbare Erklärung?

    • … man hat sich vorher “geirrt?” oder “wollte!” es nicht wahrhaben,
      Politiker sind keine Mediziner, auf die man nicht so früh hören wollte.
      Brexit-Johnson hat’s auch erst eingesehen, als er selbst beatmet wurde.

  98. Zitat Jocelyne Lopez:
    Wie passt das zusammen?
    Was ist denn zwischen dem 09. und dem 16. März in den Köpfen unserer Regierenden passiert? Hat jemand eine nachvollziehbare Erklärung?

    Zitat “Senf”:
    … man hat sich vorher “geirrt?” oder “wollte!” es nicht wahrhaben,
    Politiker sind keine Mediziner, auf die man nicht so früh hören wollte.

    .

    Nein, aber nein, man hat sich bis Mitte März 2020 nicht geirrt: Der Wissenstand von allen Experten inkl. Medizinern über Corona war weltweit genau so wie von RKI und dem Bundesgesundheitsminister Spahn bis Mitte März in Deutschland kommuniziert: Es gibt keinen Grund zur Panik, Covid-19 ist eine milde Erkrankung, wie die Erkältungs- und Grippenwellen wie wir sie jeden Winter erleben und wie jeden Winter auch nur gefährlich sein kann für ganz bestimmte Risikogruppen (bettlägerige Menschen über 80 und Patienten mit geschwächtem Immunsystem). Und ja, dieser Wissenstand hat sich inzwischen überall auf der Welt bestätigt: Die Sterblichkeit von Covid-19 ist vergleichbar mit einer milden bis stärkeren Grippewelle für die genannten Risikogruppen, wie wir sie jeden Winter seit mehreren Jahrzehnten erleben.

    Was ist also Mitte März zwischen diesem fundierten Wissensstand von Experten und Medizinern weltweit und dem Umschalten auf ein Panikmodus bei den Politikern?

    Es gibt hier ein Mosaiksteinchen, das ich bereits in der vorheriger Diskussion dargelegt habe: Der einflußreiche Mathematiker Neil Ferguson vom Imperial College in Großbritanien hat wieder einmal sein Schrott Mathematikmodell den Regierungen von vielen Ländern angedreht, darunter nachweislich Boris Johnson, Angela Merkel und Emmanuel Macron, die jeweils total durchgedreht sind und aus Panik sofort Lockdowns angeordnet haben, siehe zum Beispiel diesen Artikel:

    Die Corona-Korruption

    Die Lockdown-Entscheidungen vieler Länder wurden auf Empfehlung eines Wissenschaftlers forciert, der von massiven Interessenkonflikten betroffen ist.

    Nachdem der britische Biomathematiker Neil Ferguson Mitte März Horrorprognosen zu möglichen Corona-Toten in die Welt gesetzt hatte, beschlossen Länder wie Großbritannien auf deren Basis ihre Lockdown-Maßnahmen. Doch die Berechnungen von Ferguson entbehren nicht nur jeglicher medizinisch-wissenschaftlichen Grundlage, auch hat das Ganze den Geschmack gekaufter Politikentscheidungen. So profitierte Ferguson selbst von seinem Kassandraruf, indem er anschließend von der britischen Regierung für die Coronavirus-Notfallforschung eingespannt wurde und dafür Gelder erhielt. Zudem wird die Arbeit von „Professor Lockdown“ am Imperial College in London, an dem er tätig ist, direkt von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziell bezuschusst, und auch das Imperial College selbst erhält üppige Zuschüsse von der Stiftung des Multimilliardärs. Bill Gates wiederum, der sein Vermögen in der vergangenen Dekade verdoppeln konnte, ist mit Pharmafirmen verbandelt, die die Entwicklung eines Impfstoffes gegen COVID-19 massiv vorantreiben — und er setzt alles daran, auch über Kanäle wie Neil Ferguson die weltweiten Gesundheitssysteme unter seine Kontrolle zu bringen.[…]

    Ferguson hatte auch anläßlich der Schweine-Grippe bereits dieses Schrott-Modell verbrochen, das zu einer historischen Fehleinschätzung geführt hat, sowie zu der Vernichtung von Millionen von ungebrauchten Impfdosen, und leider auch aufgrund einer Impfempfehlung von Regierungen zur Zerstörung des Lebens von zahlreichen Menschen wegen gravierenden Impfschäden (unheilbare, schwere Krankheit Narkolepsie).

    Dass das „Pandemie-Modell“ des unsäglichen Mathematikers Neil Perguson mit stets Horror-Prognosen bereits seit 2001 mehrfach komplett versagt hat, wird zum Beispiel ebenfalls in einem französischen Artikel ausführlich dokumentiert: Neil Ferguson: Le Lyssdenko libéral. Ob bei BSE, Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe, Kamelgrippe, MERS, Ebola, Schweinegrippe oder Corona hat sich das mathematische Modell von Ferguson als Schrott erwiesen, er lag stets voll daneben. Die Hintergründe seiner Befangenheit gegenüber der Pharmaindustrie werden auch in diesem Artikel detailliert beleuchtet – erschreckend, man versteht jedoch dann besser wie es dazu kommen konnte, dass ein solcher Versager überhaupt zu einer Vertrauensposition als Berater von Regierungen gelangen konnte: nur durch Geld-, Prestige- und Machtgier, Korruption, Zynismus.

  99. Nachtrag:

    Die Krönung des Wahnsinns, dargelegt in diesem Artikel:

    Neil Ferguson: «Professor Lockdown» lobt nun Schweden

    Pandemie-Experte Neil Ferguson hatte die britische Regierung von einem strikten Lockdown überzeugt. Jetzt lobt der Ex- Regierungsberater plötzlich Schweden.

    Das Wichtigste in Kürze

    – Professor Neil Ferguson überzeugte die britische Regierung von einem strikten Lockdown.
    – Weil er sich selber nicht daran hielt, musste Ferguson als Regierungsberater zurücktreten.
    – Jetzt lobt der Pandemie-Experte den schwedischen Weg in der Corona-Krise.
    […]
    Ausschuss grillt Ferguson

    Jetzt wollte ein Parlaments-Ausschuss von Ferguson wissen, ob der strikte Lockdown in Grossbritannien wirklich nötig gewesen sei.

    Ferguson gab dabei unumwunden zu, dass er für Schweden wegen dessen Handhabung der Corona-Krise «den grössten Respekt» habe.
    […]
    Keine Erklärung

    In Grossbritannien kommen auf eine Million Einwohner 575 Corona-Infizierte. In Schweden sind es bloss 436 Infizierte per eine Million Einwohner. […]
    Ferguson zeigte sich ratlos über die Corona-Folgen in Schweden. Er habe keine Erklärung dafür, wieso Schweden «nur» 4000 Corona-Tote verzeichnete, obwohl Schätzungen von 90’000 Toten ohne Lockdown ausgegangen seien. «Ich denke, dass ist eine interessante Frage.»

    Ja, diese „interessante Frage“ wäre er lieber vorher gewissenhaft und kompetent nachgegangen, ohne Schäden in Billionenhöhe für die Wirtschaft der Länder, die seiner irrsinnigen Lockdown-Empfehlung gefolgt sind, und ohne die unzähligen Menschenleben, die die Lockdowns weltweit gekostet haben und noch kosten werden.

  100. Offensichtlich liest man im Bundesgesundheitsministerium die Kritiker der Corona-Krise, denn wie ich es weiter oben bereits verlinkt habe wurde nachgewiesen, dass die „Pandemie“ nicht enden kann wenn man zu viel testet:

    ARD-Bericht aus Berlin – Jens Spahn am 14.06.:

    “Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht nachher durch zu umfangreiches Testen zu viele falsch Positive haben. Weil die Tests ja nicht 100 Prozent genau sind, sondern auch eine kleine Fehlerquote haben. Und wenn insgesamt das Infektionsgeschehen immer weiter runtergeht und Sie gleichzeitig das Testen auf Millionen ausweiten, dann haben Sie auf einmal viel mehr falsch Positive als tatsächlich Positive. Das sind so die Dinge, mit denen man konfrontiert wird in der weiteren Folge, und die Erkenntnisse.”

    Dies wurde bereits am 24.05.2020 im Artikel des Mathematikers Dr. Klaus Pfaffelmoser detailliert nachgewiesen, den ich weiter oben verlinkt habe: Warum die Pandemie nicht endet

    Also gute Nachricht: Der Bundesgesundheitsminister ist offensichtlich lernfähig, er informiert sich nicht mehr einseitig und liest die Kritiker – das wurde zwar Zeit, aber lieber spät als nie, oder? 🙂

    • Wenn die Anzahl der Infizierten zu gering wird, hat man ein statistisches Problem.
      Das ist längst bekannt, auch wenn sich Dr.math K.Pf. da im Kreise dreht.
      Die Mathematiker vom RKI wissen, wie es funktioniert mit der Fehlerrechnung.

    • … was haben Sie denn verschwiegen. was Jens Spahn noch gesagt hat:

      Aber nicht einfach nur wild jeden Tag zu testen, sondern
      wenn, dann auch mit einem gewissen Ziel.

      So machen es Gesundheitsämter, wenn sie im Umfeld Kranker Tests anordnen.

  101. Zitat Senf:
    So machen es Gesundheitsämter, wenn sie im Umfeld Kranker Tests anordnen.

    Nur, dass die Gesundheitsämter nicht im Umfeld von Kranken Tests anordnen, sondern im Umfeld von positiv Getesteten – und wieder wird kein Unterschied zwischen Infizierten und Kranken gemacht, das ist ja auch soo schwierig zu verstehen… 😀

    • … wenn man infiziert ist, ist man krank und ansteckend, auch symptommild.
      Ein positiver Test kann falsch(-positiv) sein, deshalb im Zweifel ein Zweittest.
      Sie und die Alternativ-Scharlatane unterstellen den Medizinern Inkompetenz,
      obwohl Sie mit den verlinkten Postillen absolute Ahnungslosigkeit vorführen.
      Ein Infizierter ist nunmal nur durch einen spezifischen Test zu diagnostizieren.
      Die Möglichkeiten falsch-positiv oder falsch-negativ werden berücksichtigt.
      Es geht um die klinische Anwendung, anders sind Massentest als Feldstudie,
      wo es um die mögliche Durchseuchung geht, das ist dann Statistik.

      • “… wenn man infiziert ist, ist man krank und ansteckend, auch symptommild.”

        Nein, mehr als 80% der Infizierten sind nicht krank, sie haben keine Symptome und merken nichts von dem Virus – sowie auch von den vielen anderen Viren und Bakterien, die jedes gesundes Organismus in sich trägt und davon nicht erkrankt.

        Es bleibt dabei, Sie verwechseln Infektion und Erkrankung, das ist doch sooo schwierig zu verstehen… 😀

        Außerdem: Ob jeder Infizierte auch ansteckend ist, ist auch nicht nachgewiesen. Das hängt offensichtlich von der Virenlast. Zum Beispiel sollen infizierte Kinder nicht nur sehr oft symptomfrei sein, sondern auch nicht ansteckend. Aber es ist aber wohl auch so schwierig zu verstehen… 😀

        • Wir sprechen hier deutlich von einer Infektionskrankheit,
          nicht von irgendeiner Infektion, die zu keiner Krankheit führt.
          Krankheit ist Endresultat einer Infektion, ebenso bei Covid.
          Covid kann “inapparent” ablaufen, aber auch dramatisch.
          Daß man sich nicht krank merkt, ist nicht “nichtansteckend”.
          Eindämmung soll die Infektion verhindern und die Dramatik.
          Die Dramatik ist 5% letal und 90% nicht immun, bei solchen
          klaren Fakten, kann man nicht auf Inapparenz 98% warten.
          Machen Sie mal einen Krankenschwesterkurs mit Begreifen.

        • … und wie ansteckend symptomfreie Kinder sind: Schulen zu!
          Zahlen aus Ihrem Beispielschweden nach Antikörpertests:
          Jugendliche 0-19 Jahre 7,5% waren bisher infiziert
          Erwachsen 20-64 Jahre 6,5 % waren bisher infiziert
          Ältere >65 Jahre nur 3% waren infiziert, da wurde gestorben!

  102. Endlich wird mal Klartext gesprochen. Das Herumgeiere des RKI bezüglich Stoffmasken war kontraproduktiv und hat große Verwirrung gestiftet.

    Mich persönlich hat ein schlichtes Argument eines Bekannten überzeugt, er ist kein Fachmann, aber er hat Recht: “Wenn eine Maske auch nur etwas schützt, schützt sie besser als ohne Maske.”

    Stattdessen kam vom RKI immer das Mantra, “Vorsicht beim Benutzen, damit sie nicht mehr schaden als nutzen.” Als ob dies das zentrale Problem wäre.

    “»Wer behauptet, dass derjenige, der eine Maske trägt, sich weniger vorsichtig verhält, kann auch gleich die Sicherheitsgurte im Auto abschaffen«, sagt Nora Szech, Verhaltensökonomie-Professorin am Karlsruher Institut für Technology (KIT), die über Normen in Asien und Europa forscht. »Wir hätten uns in der Frühphase der Epidemie den generellen Maskengebrauch von asiatischen Ländern abschauen sollen.« Sie kritisiert die Kommunikation des RKI und WHO: »Für die Motivation, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, ist immer besser, wenn die Menschen wissen, dass sie damit auch etwas für sich selbst tun«, sagt sie. »Es ist deshalb schlimm, dass die Alltagsmasken von RKI und WHO so schlechtgemacht wurden und werden.« Denn diese Einschätzung habe sich bei vielen nun festgesetzt.”

    Auf der tschechischen Seite Masks for All wurden schon im frühen März Studien genannt, die auf die Wirksamkeit von Masken hinwiesen.

    Die Seite wurde inzwischen natürlich aktualisiert:

    https://masks4all.co/

    https://www.spektrum.de/news/spaete-kehrtwende/1743228?_ga=2.232703382.802483840.1591290913-591076206.1535994385

    • … und wann kommt die Kehrtwende der Kehrtwende in dieser Explosion von widersprüchlichen Studien von sich seit Monaten gegenseitig widersprechenden Experten… 😀

      Das ist und bleibt aus meiner Sicht überhaupt nicht überzeugend, dass Masken schützen, sowohl sich selbst als auch andere:

      – Wenn die Viren nämlich so klein sind, dass sie zum Beispiel zu 50% von der Maske gehalten werden, bedeutet es zwangsläufig, dass sie auf jeden Fall durch die Maske als Aerosole zersträubt werden können, da hilft nichts, sie kommen durch, sowohl in eine Richtung als auch in die andere, logisch. Besser sind also auf jeden Fall Tröpfchen, die so groß sind, dass sie ohne Maske zum Beispiel beim Sprechen auf den Boden fallen und nicht mit Masken als Aerosole in der Luft in Gesichtshöhe schweben.

      – Wenn 50% der Virenlast in der Maske hängen bleibt, bedeutet das für den Infizierten, dass er sich beim Einatmen immer wieder selbst infiziert, seine Virenlast steigt, vor allem wenn die Viren sich in der lange getragenen feuchten Masken vermehren. Das ist nicht gut für den Infizierten selbst eine Maske zu tragen… Zumal er ständig die Maske berührt, das geht im Alltag nicht anders und dadurch auch mehr Schmierinfektionen verbreitet. Wenn ich zum Beispiel erkältet bin komme ich auch nicht auf die Idee immer wieder dasselbe Taschentuch zu benutzen und mir es auch noch vor Nase und Mund anzubinden und damit rumzulaufen, wo gibt es denn so was? Ich finde auch die Maskenträger in der Öffentlichkeit voll ekelig… 🙁 Die vorherige Empfehlung von RKI und WHO, keine Maske in Alltagssituationen zu tragen, machte also schon Sinn, einfach so nach dem gesunden Menschenverstand.

      – Wenn 50% der Viren direkt durch die Maske eines infizierten durchkommen, und auch noch seitlich, sowie auch noch nach oben und nach unten, weil eine Maske nie richtig sitzt in Alltagssituationen, kann man dann die Maskerade auch vergessen: Das ist nämlich die Bedingung bei dieser Studie: „Allerdings ist der Sitz der Maske – das räumen die Autoren dieser Untersuchung ein – extrem wichtig für ihre Wirksamkeit” . Und diese extrem wichtige Bedingung für die Wirksamkeit kann eben in Alltagssituationen nie erfüllt werden, wo jedes Gesicht anatomisch anders ist und wo die vielen Gesichtsmuskel ständig in Bewegung sind. Ich sehe quasi zu 100% nur Masken, die ganz locker um das Gesicht getragen werden: von allen Seiten kommt Luft rein und raus, zusätzlich zu der Luft, die direkt durch die Maske rein und raus kommt.

      Es bleibt dabei, die Kehrtwende ist keine Kehrtwende, alles bleibt beim Alten zwischen den sich widersprechenden Experten… 😉

      • Viren vermehren sich nicht in der Maske, nur in Schleimhäuten und Lunge.
        Die “unendliche Maskengeschichte” war schlichtweg “learning bei doing”.
        Ich möchte keinen ohne Maske näher an mich ranlassen, auch Sie nicht.
        Meine verfassungsrechtliche Unversehrtheit haben die zu respektieren!

  103. Die Maskenpflicht hat nach den Erhebungen dazu in Italien und den USA jeweils um die 70.000 zusätzliche Infektionen mit jeweils 3.000 nicht Überlebender verhindert.

  104. Sehenswerte Aufklärung:

    Maskenpflicht: Ärzte warnen vor Gesundheitsschäden – Heiko Schöning (Ärzte für Aufklärung)

    Sogar die Belebung und die Atemspende an Kinder oder Erwachsene, die einen Herz- und Kreislaufstillstand erleiden – also noch kaum oder gar nicht mehr atmen – dürfen wegen dieser Wahnsinn-Maßnahme nur mit einem Tuch vor dem Mund des Patienten geleistet werden, es ist absolut unfaßbar und, wie der Arzt Heiko Schöning es ausdrückt, als unterlassene Hilfeleistung anzusehen!

    • MWGFD ist gefährliche Scharlatanerie, sieht man an den volldummen Kommentaren,
      da wären Sie mit offenen Armen zum Rumblödeln erwünscht, machen Sie dort weiter.

  105. Weitere aktuellen Fakten zu Covid-19 aus der Juni-Aktualisierung der Sammel-Stelle Swiss Policy Research, mit zahlreichen weiterführenden Links: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/#latest

    Zur Rolle der Krankenhäuser

    Der zweite zentrale Faktor bezüglich Infektionen und Todesfällen, neben den Pflegeheimen, sind die Krankenhäuser selbst. Bereits in einer Fallstudie in Wuhan zeigte sich, dass sich ca. 41% der hospitalisierten Patienten im Krankenhaus selbst mit Covid19 angesteckt hatten.

    Auch in Norditalien, Spanien, England und weiteren stark betroffenen Regionen spielte die Ansteckung in Krankenhäusern eine entscheidende Rolle, d.h. die Kliniken wurden selbst zum Hauptübertragungsort von Covid19 auf bereits geschwächte Menschen (sog. nosokomiale Infektion) – ein Problem, das bereits beim SARS-Ausbruch von 2003 beobachtet wurde.

    Nach heutigem Kenntnisstand hatten jene Länder, die Infektionsausbrüche in Pflegeheimen und Krankenhäusern vermeiden konnten, vergleichsweise wenige Todesfälle zu beklagen. Der allgemeine Lockdown spielte hingegen keine bzw. eine kontraproduktive Rolle (siehe unten).

    Hinzu kommt eine mitunter tödliche Fehlbehandlung von Covid19-Patienten durch aggressive Medikamente oder invasive Beatmung (Intubation), vor deren Risiken Fachleute seit Monaten warnten. So gibt es in den USA finanzielle Anreize, Covid-Patienten an Beatmungsmaschinen anzuschließen. In New York wurde diesbezüglich inzwischen eine Untersuchung eingeleitet.

    Siehe auch: Eine Undercover-Krankenschwester berichtet aus New York City (Video)
    .

    Zum Krankheitsbild von Covid-19

    Der bekannte Hamburger Rechtsmediziner Professor Klaus Püschel stellte im Mai seine weltweit erstmalige Studie (englisch) zu den ersten 12 von 190 detaillierten Corona-Obduktionen an einer Pressekonferenz (deutsch) vor.

    Professor Püschel betonte erneut, dass Covid-19 “nicht ansatzweise so bedrohlich ist, wie zunächst vermutet wurde”. Die Gefahr sei “durch Medienbilder viel zu sehr beeinflusst” worden. Die Medien hätten auf schwere Einzelfälle fokusiert und mit “völlig falschen Botschaften” Panik geschürt. Covid-19 sei kein “Killervirus” und der Ruf nach neuer Medizin oder Impfstoffen “von Angst geprägt”.

    Die konkrete Todesursache der untersuchten Todesfälle sei jeweils eine Lungenentzündung gewesen, allerdings lagen in circa 50% der Fälle auch Venenthrombosen in den Beinen vor, die in der Folge zu tödlichen Lungenembolien führen können. Teilweise seien zudem die Nieren und der Herzmuskel betroffen gewesen. Professor Püschel empfiehlt deshalb bei ernsthaften Covid-Erkrankungen die präventive Abgabe von blutverdünnenden Medikamenten.

    Bezüglich der Thrombosen und Lungenembolien betonte Professor Püschel – wie zuvor bereits andere Experten – dass ein “Lockdown” mit Quarantäne zuhause “genau die falsche Maßnahme” sei, da der Bewegungsmangel Thrombosen zusätzlich fördert. Auch US-Fachärzte haben vor diesem Risiko gewarnt, nachdem selbst bei Covid-negativen Personen unerwartete Thrombosen auftraten.

    Viele Medien interpretierten die Obduktionsbefunde wiederum falsch und sprachen von Covid-19 als einer besonders gefährlichen Krankheit, die angeblich im Unterschied zur Influenza zu Thrombosen und Lungenembolien führe. Das ist nicht richtig: Bereits seit 50 Jahren ist bekannt, dass auch eine schwere Influenza das Risiko für Thrombosen und Embolien stark erhöht und den Herzmuskel und andere Organe betreffen kann. Sogar die Empfehlung bezüglich präventivem Blutverdünner bei schwerer Influenza ist schon seit 50 Jahren bekannt.

  106. In dem neuen Nachbar-Blog über die Corona-App als neue Maßnahme zur Eindämmung der Covid-19 Erkrankung wurde stillschweigend folgende Kommentar von mir gelöscht – einer Unsitte, die sich manche Blogger bei SciLogs leider seit Jahren als Zensur von sachlichen Kritik und Ausgrenzung bedienen. Die Corona-App halte ich für genauso nützlos als die Maskenpflicht, denn auch bei dieser Maßnahmen wird nicht den maßgebenden Unterschied zwischen Infektion und Erkrankung bei Covid-19 erkannt:

    Ich benutze selbst keinen Smartphone im Alltagsleben (nur beim Verreisen) und würde auch keine Corona-App darauf laden, wenn ich einen benutzen würde. Mir erschließt nämlich nicht, wie es zur Eindämmung der Corona-Gefahr nützlich sein könnte, denn um die 85% der Infizierten nicht erkranken (!!!).wobei wiederum die ganz große Mehrheit der Erkrankungen und Todesfälle Menschen betreffen, die in Altenheimen und Krankenhäusern sich infiziert haben. Und dort ist die Anzahl der Kontakte gering und auch ohne App zu überblicken.

    Diese Überlegungen stellt auch folgender Artikel dar:

    Der App-Blödsinn: Corona kann man nicht tracken

    Wirksame Tracking-App unmöglich

    50 Prozent der Infizierten haben keine Symptome, weitere 35 Prozent nur geringfügige. […]

    Wegen [dieser] Tatsache ist eine wirksame Tracking-App unmöglich. Denn wer unterzieht sich in diesen Tagen einem SARS-Cov2-Test? Menschen, die mit einer schweren Atemwegserkrankung einen Arzt aufsuchen oder in die Klinik kommen, erhalten einen Test; das sind wenige. Einige Hypochonder lassen sich auch testen, falls der Arzt das mitmacht. Doch die allermeisten Infizierten werden sich nicht testen lassen, weil sie keine oder so geringfügige Symptome haben, dass sie gar nicht daran denken, sich dafür stundenlang in ein Wartezimmer zu setzen.
    […]
    Da 85 Prozent der Infizierten keine oder kaum Symptome haben, wird nur ein Bruchteil von ihnen getestet werden. Diese werden also auch keine Testdaten in die App eintragen können. Doch sind das zugleich die Menschen mit den meisten sozialen Kontakten, denn schwer erkranken an SARS-Cov2 fast nur alte Menschen, und die haben weniger Kontakte. Das bedeutet, dass die App bestenfalls 2 bis 5 Prozent der epidemiologisch wichtigen Infektionsketten erfassen kann, in der Praxis wahrscheinlich deutlich unter einem Prozent. Denn die Mehrheit der Handynutzer werden die App gar nicht installieren, aus Misstrauen, aus Gleichgültigkeit oder – wie ich – aus aktiver Ablehnung gegen die mit der App verbundenen Überwachungsrisiken. Von denen, die sie installieren, werden wiederum nicht alle einen positiven Test dort eingeben, beispielsweise, weil sie ihren sozialen Kontakten Ärger ersparen wollen.

  107. Ich kann allen, angefangen von Frau Lopez bis hin zu “Herr Senf” nur Papiere wie das im Folgenden verlinkte empfehlen. Es ist wohl selbst als Kompromiss bzw. als Folge längerer Diskussionsprozesse entstanden:

    https://www.freidenker.org/?p=8236

    Coronare Grüße von L.L.

    (Der sich hier- zumindest bisher- nicht beteiligt(e), da nahezu alle Argumente schon bis spätestens Mitte April in Artikeln (und deren Diskussionsforen) anderer Online- Medien “durchgekaut” wurden und seither kaum Neues aufs Tablett kam. Was die “empirischen” Fragen angeht, muss man hier nicht spekulieren , sondern einfach abwarten, wessen Hypothesen sich in naher Zukunft erhärten lassen und welche sich allein durch “den Lauf der Dinge” von allein erledigen werden. Denn schließlich geht es hier nicht um dunkle und superdunkle mathematische Spekulationen über Vorgänge in den mehr oder weniger (-: “unendlichen Weiten” kosmologischer oder subatomarer Spekulationen.
    Und was die Politik und die “Moral” (besser “Ethik”) angeht, können Personen aus dem Kreis der Corona -Risikopatienten eh auf jahrzehntelange Erfahrung darüber zurückgreifen, welche “Theorien” sich in ihrer Lebenszeit ( besonders in Bezug auf deren Relevanz für sie selbst) als “evidenter” erwiesen haben als andere.
    Aber vermutlich steigt , wenn es wirklich um existentielle Fragen geht, der Anteil derer , die versuchen , völlig “unethisch” einfach nur ihre eigenen Egointeressen durchzusetzen, ganz gewaltig an. Und da wird dann halt völlig hemmungslos zu jeder verfügbaren Propagandakeule gegriffen. Und zwar selbst dann , wenn man das bisher beim Meinungsgegner immer vehement kritisiert hat.
    So sind sie halt , die Leut. (-:

  108. Ist es nicht schön? Frau Lopez hat einen Blog gefunden, in dem sie noch nicht gesperrt ist.

    Und schon müllt sie wieder alles mit ihrer Fake-Science zu, beleidigt Politiker und Wissenschaftler und pöbelt jeden an, der ihr nicht zu 100% Recht gibt.

    Ich frage mich nur, warum überhaupt noch geforscht wird: Egal welcher Wissenschaftsbereich – alle Studierten sind Scharlatane und der einzige Mensch in der Geschichte des Universums, der jemals irgendwas kapiert hat, ist Frau Lopez.

    Und sollten morgen alle Beschränkungen abgeschafft werden und in einem Monat die Corona-Fallzahlen durch die Decke schießen, dann wird sie sich erneut zu Wort melden und im völligen Widerspruch zu ihren bisherigen Beiträgen schreiben: „Ich habe es immer gewusst! Ich habe es immer gesagt! keiner hat auf mich gehört!“ Sich selbst zu widersprechen – selbst wenn es für jedermann nachlesbar ist – stört sie nicht in dem Geringsten.

    Es wäre tatsächlich eine Idee wert, Frau Lopez zur Alleindiktatorin dieses Planeten zu ernennen. Dann würde Friede herrschen: Jeder, der nicht ihren „Wissenschaftlichen Wahrheiten“ zustimmt (ca. 99,99% der Gesamtbevölkerung) käme ins Straflager – und so böse Sachen wie Berichterstattung über COVID-19 wird der komplett gleichgeschalteten Presse verboten. Dann wäre überall auf der Welt Nordkorea mit Frau Lopez als Präsidentin.

    Fragt sich nur, über wen sie sich dann noch ereifern und Gift und Galle ausspucken kann. Aber da wird sie schon was finden.

    @Herr Senf: Ihre Versuche in Ehren – aber mit Frau Lopez sachlich zu diskutieren ist unmöglich. Dazu fehlt ihr jedwede Bildung (sie scheitert bekanntlich schon an den Grundrechenarten) und auch jeglicher Wille. Sie widerspricht sich bei egal welchem Thema beständig selbst, provoziert bis aufs Blut und breitet ihre unendliche Unbildung in jedem Beitrag aufs Neue aus.

    Vielleicht am Allerlustigsten ist, dass sie gerade die Tatsache, dass Frau Schumacher hier ihre Beiträge stehen lässt, in ihrem Blog als Aufhänger nimmt, um erneut über SciLogs zu pöbeln und zu zetern. Backfire-Effekt nennt man das, glaube ich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Erik Martin

  109. Jede Infektion ist eine Erkrankung. Die Frage ist, wie sich die Infektion auf den individuellen Organismus auswirkt. In jedem Fall ist das Immunsystem betroffen, weil es Antigene entwickeln muss, um die Viren abzuwehren. Es gibt also in jedem Fall Symptome, die jedoch ganz unterschiedlich ausfallen können. Manche Symptome kann nur ein Arzt bei sorgfältiger Untersuchung erkennen. Beim Coronavirus wird besonders das Gefäßsystem in Mitleidenschaft gezogen. Es ist erwiesen, dass dauerhafte Schädigungen verschiedener Organe auftreten können, auch dann, wenn Infizierte keine akuten Symptome zeigen.

    Eine Unterscheidung in Infektion und Erkrankung ist wissenschaftlich nichts als Blödsinn und würde nur zutreffen, wenn man unter Erkrankung ausschließlich akute und deutlich erkennbare Symptome wie z.B. Schmerzen versteht.

  110. Die derzeitigen Schwerpunkte der Infektionen in Deutschland wie in anderen Ländern zeigen deutlich die Bedeutung der Schutzmaßnahmen und das weiterhin bestehende Risiko einer flächendeckenden Pandemie. Daran gibt es nichts zu rütteln, wenn man die Realität nicht krankhaft ausblendet. Die Todesrate des Coronavirus ist deutlich höher als bei einer gewöhnlichen Grippe. Eine Überlastung der Gesundheitssysteme ist weiterhin möglich. Die Verharmlosung der Risiken ist selber schon krankhaft.

    Seit 50 Jahren bin ich unfallfrei gefahren, trotzdem verwende ich die Bremsen im Auto.

  111. Zitat Anthon Reutlinger
    Beim Coronavirus wird besonders das Gefäßsystem in Mitleidenschaft gezogen. Es ist erwiesen, dass dauerhafte Schädigungen verschiedener Organe auftreten können, auch dann, wenn Infizierte keine akuten Symptome zeigen. [Hervorhebung durch Lopez]

    Wo wurde es „erwiesen“? Haben Sie Quellen?

    Wie viele Personen, die keine Symptomen hatten, wurden in wie vielen Studien einbezogen und dauerhaft auf Schädigungen verschiedener Organen untersucht?

    Aus welchen Gründen wurden Symptomfreie auf dauerhafte Schädigungen untersucht? Es ist mir im Gegenteil bekannt, dass die Ärzte oder die Krankenhäuser nicht einmal testen wollen, wenn die Betroffene keine Symptomen oder nur milde Erkältungssymptomen zeigen, geschweige denn auf Schädigungen verschiedener Organen zu untersuchen!

    Wie war der Durchschnittsalter der Symptomfreien, die auf dauerhafte Schädigungen verschiedener Organen untersucht wurden?

    Wie lange nach der symptomfreien Infektion wurden sie auf dauerhafte Schädigungen untersucht?

    Wie hat man festgestellt, dass Schädigungen verschiedener Organen bei Symptomfreien durch den Coronavirus verursacht wurden und nicht durch anderen früheren diversen Erkrankungen?

    Wie war der Anteil der Symptomfreien, die keine dauerhaften Schädigungen verschiedener Organen hatten im Vergleich zu dem Anteil der Symptomfreien, die dauerhafte Schädigungen hatten?

    Fragen über Fragen…

  112. Zitat Anthon Reutlinger
    Die derzeitigen Schwerpunkte der Infektionen in Deutschland wie in anderen Ländern zeigen deutlich die Bedeutung der Schutzmaßnahmen und das weiterhin bestehende Risiko einer flächendeckenden Pandemie. Daran gibt es nichts zu rütteln, wenn man die Realität nicht krankhaft ausblendet. Die Todesrate des Coronavirus ist deutlich höher als bei einer gewöhnlichen Grippe.

    Nirgendwo gibt es bis jetzt eine Übersterblichkeit zu beobachten! In allen Ländern ist die Sterblichkeit vergleichbar in den letzten Jahrzehnten mit einer mittleren bis starken Grippewelle. Daran gibt es nicht zu rütteln, wenn man die Realität nicht krankhaft ausblendet.

    Zum Beispiel aus dieser Links-Sammel-Quelle: Kritische Stimmen zur aktuellen Einschätzung vom Coronavirus

    Virologe Prof. Hendrik Streek bei Stern-TV
    :

    „Einige Experten zeichnen Horror-Szenarien, andere sehen es mit kühlem Kopf. Wäre uns das Virus nicht aufgefallen, hätte man vielleicht gesagt, wir haben dieses Jahr eine schwerere Grippewelle.“

    Sowie

    Zehntausende Grippe-Tote jährlich

    Laut dem Influenza-Bericht des RKI starben bei der schweren Grippewelle 2017/2018 rund 25000 Menschen in Deutschland – die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren. Für die Saison 2018/19 liegen noch keine endgültigen Zahlen vor.

  113. Um die vorstehenden Fragen wissenschaftlich beantworten zu können, braucht man genügend Patienten und genügend Zeit. Dafür ist es noch zu früh. Fakt ist, dass dauerhafte Schäden bei Patienten schon aufgetreten sind, die aber kaum publik werden. Die entscheidende Frage für Schutzmaßnahmen ist, ob man außer den Todesfällen auch dauerhafte Schädigungen ausschließen kann. Das kann man definitiv nicht.

    Auch bei der gewöhnlichen Grippe dürften vornehmlich die Risikogruppen betroffen sein. Noch ist die Infektionswelle durch Coronavirus nicht vorbei, alles andere ist Realitätsverweigerung. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Grippe gibt es nach wie vor keinen Impfstoff gegen das Coronavirus.

  114. Zitat Anthon Reutlinger
    Fakt ist, dass dauerhafte Schäden bei Patienten schon aufgetreten sind, die aber kaum publik werden.

    Ich habe von dauerhaften Schädigungen gelesen, und zwar bis jetzt einzig bei sehr schwer erkrankten Covid-19 Patienten bzw. Patienten, die eine Beatmung in Intensivstation überlebt haben, und zwar von Lungenfibrosen (irreversible Verhärtung und Vernarbung von Teilen des Lungengewebes). Das habe ich zum Beispiel von dem Arzt und Mikrobiologe Prof. Didier Raoult aus dem Marseiller Krankenhaus IHU Méditerranée Infection gehört , der mehr als 6000 Covid-Patienten mit der weltweit niedrigsten Sterblichkeit behandelt hat. Er berichtet , dass Lungenfibrosen bei manchen Patienten in der Tat eingetreten sind, die es sich gehört langfristig zu beobachten und zu behandeln. Auch habe ich wiederholt gelesen, dass eine künstliche Beatmung meistens zur erheblichen dauerhaften Schädigung der Lunge führt, so daß Patienten, die eine Beatmung überlebt haben, selten zu ihrem vorherigen Gesundheitszustand zurückkehren können.

    Von dauerhaften Schädigungen der Lunge oder anderer Organen bei symptomfreien Menschen (kein Husten, kein Fieber, kein Atemnot, keine bemerkbare Abwehrreaktion des Organismus) habe ich nie etwas gehört, und kann mir sie eigentlich auch nicht vorstellen, denn das widerspricht alles was man über Infektionskrankheiten und Funktionsweise des Immunsystems weiß und erlebt:
    Ohne Erreger kein funktionierendes Immunsystem, Erreger werden übertragen, aber nicht Krankheiten, Infektionen sind keine Krankheiten.
    .

    Zitat Anton Reutlinger:
    Die entscheidende Frage für Schutzmaßnahmen ist, ob man außer den Todesfällen auch dauerhafte Schädigungen ausschließen kann. Das kann man definitiv nicht.

    Man kann bei keiner Erkrankung Todesfälle oder dauerhafte Schädigung ausschließen, bei keiner Erkrankung, auch nicht bei einer gewöhnlichen Grippe.

    Es gibt auch Menschen, die wegen einem Bienenstich sterben, oder wegen dem Verzehr einer halben Haselnuß… 🙁 Oder auch wegen einem Medikament, wie zum Beispiel zurzeit nachgesagt wird für Covid-19-Patienten, die den Gen-Defekt G6PD haben und das Medikament Chloroquin genommen haben, siehe dazu in einem Nachbar-Blog hier.

    Man kann definitiv Todesfälle oder dauerhafte Schädigung bei keiner Erkrankung auschließen, bei keiner.

  115. Zitat Anton Reutlinger
    Noch ist die Infektionswelle durch Coronavirus nicht vorbei, alles andere ist Realitätsverweigerung. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Grippe gibt es nach wie vor keinen Impfstoff gegen das Coronavirus.

    Die Infektionswelle durch den Coronavirus ist von der epidemiologischen Seite vorbei. Genauso wie jede gewöhnliche saisonale Grippewelle auch vor dem Sommer vorbei ist.

    Politisch ist sie nicht vorbei, weil die Politiker sie noch brauchen, um ihre jeweiligen politischen Agenden durchzukriegen ohne dass die Bürger zu Wort kommen, das ist doch immer lästig… 😉

    Politisch wird die Corona-Infektionswelle solange dauern, wie die Politiker es eben brauchen. Man kann nämlich eine Infektionswelle künstlich immer wieder durch ändern der Kriterien als dauerhaft einrichten, gar kein Problem. Das könnte man auch bei jeder saisonalen Grippewelle tun, gar kein Problem. Denn auch bei gewöhnlichen Grippewellen gibt es nach Beendigung der eigentlichen Welle ganzjährig immer kleine Infektionsherden und vereinzelte Krankheits- und Todesfälle. Immer. Das ist so, das ist erwiesen und nachgewiesen.

    Die Corona-„Pandemie“ wird also solange dauern, wie die Politiker den sehr bequemen und praktischen Notstand benötigen, am liebsten immer, den sie regieren dann an die Bürger vorbei per Verordnungen und Polizeigewalt, wie in einer Diktatur. Dieser Notstand kann beliebig als Geiselnahme der gesamten Bevölkerung verlängert bzw. neu aufgerufen werden, durch tägtägliche Zählen von symptomfreien „Infektionen“ mit Tests, die auch noch dazu nicht spezifisch sind und offensichtlich auch nicht infektiösen Fragmenten von dem SARS.-Cov2 oder gar von anderen Corenaviren nachweisen, die endemisch in der Bevölkerung nachzuweisen wären.

    Die Corona-Infektionswelle wird immer als Dauerzustand bestehen, denn einzig die Politiker entscheiden, wenn sie zu bestehen und zu enden hat. Und die Poliker sind sich nun alle darüber einig, dass sie am liebsten dauerhaft bestehen sollte: Bei der Streit um Aufhebung „der epidemischen Lage von nationaler Tragweitehat keine der im Bundestag vertretenen Parteien angesichts des offenkundigen Endes der Pandemie in Deutschland eine Aufhebung der weiterhin ohne sachlichen Grund geltenden Maßnahmen. gefordert. Keine einzige Partei!

    Alle Politiker von allen Fraktionen, allen, haben bei der Corona-Krise im Rahmen einer demokratischen Gesellschaftsordnung kläglich und beschämend versagt. Es gibt heutzutage in meinen Augen keine einzige wählbare Partei, keine einzige. Ich habe ohnehin aus Politikverdrossenheit bis jetzt in meinem Leben nicht gewählt, oder kaum, 2-3 Mal in meinen jungen Jahren, jetzt habe ich den Beweis, warum ich richtig lag… Die Politiker interessieren sich nur für ihre eigenen Interessen, nicht für die Bürger und ihre Rechte, sie interessieren sich nicht für die Verfassung – , warum sollte ich mich dann für die Politiker interessieren? Aus meiner Sicht nach der Erfahrung mit Corona ist keine einzige der bestehenden Parteien in einer Demokratie wählbar, keine einzige.

  116. Sehr lesenswert im Zusammenhang mit allerlei Coronageschwurbel:

    Verschwörungstheorien und Wahninhalte
    Irrtum bleibt wesentlich auf der kognitiven Ebene und wird bei sachlicher Widerlegung korrigiert. Das Vorurteil ist bereits deutlich emotional unterlegt und bleibt lebendig,
    auch wenn es reichlich Gegenbeweise gibt – die dann als Einzelfälle gelten, die das
    Vorurteil nicht widerlegen.
    Wenn ein Vorurteil nicht einen umschriebenen Bereich abdeckt, sondern das ganze
    Denken und Fühlen zu lenken beginnt, sprechen wir von einer überwertigen Idee. …
    (… – es gab 1972 noch kein Internet.)
    … kann sich daraus ein stabiler ein Liebeswahn, Eifersuchtswahn, Querulantenwahn
    oder eben auch Verfolgungswahn entwickeln und in einem Wahnsystem verfestigen,
    in dem die diversen wahnhaften Überzeugungen sich wechselseitig beweisen.
    Viele „Verschwörungstheoretiker“ tragen ihre überwertige Idee missionarisch zu Markte.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7286415/

  117. Eine Meldung von heute:

    17.35 Uhr: Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat vor einer beschleunigten globalen Verbreitung des Coronavirus gewarnt. Innerhalb eines Tages seien der WHO mehr als 150 000 neue Infektionen gemeldet worden, so viele wie nie zuvor.
    ..
    “Die Welt ist in einer neuen und gefährlichen Phase”, sagte Tedros. “Viele Menschen haben verständlicherweise die Nase voll davon, zu Hause zu sein. Länder wollen verständlicherweise Wirtschaft und Gesellschaftsleben wieder öffnen. Aber das Virus verbreitet sich schnell, es ist immer noch tödlich und die meisten Menschen können sich immer noch infizieren.”

    Manche Laien meinen es besser zu wissen, obwohl sie keinerlei Fachkenntnisse haben und verfügbare Informationen wie Kraut und Rüben durcheinander wirbeln; das ist psychopathische Realitätsverweigerung mit wilden Verschwörungsphantasien.

    • na na na, Herr Laie Anton Reutlinger, der Informationen wie Kraut und Rüben durcheinander wirbelt, na na na, ob die Stastistiken über die Sterblichkeit, die nirgendwo eine Übersterblichkeit im Vergleich zu einer gewöhnlichen saisonalen mittleren bis starken Grippewelle seit 35 Jahren zeigen , eine “psychopathische Realitätsverweigerung mit wilden Verschwörungsphantasien” sind, oder ob die psychopathische Realitätsverweigerung mit wilden Verschwörungsfantasien vielmehr in Ihrem Kopf steckt… 😀 😀 😀 😀 😀

  118. Jocelyne Lopez
    19.06.2020, 18:17 Uhr

    Und wieder ist die selbsternannte Nobelpreisträgerin bei ihren Lieblings”argumenten” angelangt: Beleidigungen, Herablassung, Pöbeln und Smileys.

    Ein nutzloseres Leben ward auf Erden noch nicht geführt.

  119. Wollen die “scilogs” der Äkspärtin Frau Lopez nicht mal eine eigene Kolumne spendieren?
    “Märchenbücher wider den gesunden Menschenverstand” – für Wissenschaftsfeindlichkeit.
    Da könnte sie vor sich hinkeifern, ohne andere Blogthemen zu okkupieren und zu sabotieren.

  120. Mit dem immer noch unvalidierten PCR-Test des RKI kann die Pandemie solange erhalten bleiben wie die Politiker sich es gerne wünschen, denn die Tests werden auf jeden Fall immer infizierte Personen finden, wenn es keine mehr gibt, was für Politiker extrem praktisch ist. 🙂 Darauf habe ich bereits in dieser Diskussion mit dem ausführlichen Artikel des Mathematikers Dr. Klaus Pfaffelmoser hingewiesen: „Warum die Pandemie nicht endet“, siehe weiter oben. Auf diese Fehlleistung der Tests hat sogar der Bundesgesundheitsminister Spahn kürzlich ebenfalls hingewiesen.

    Das Deutsches Ärzteblatt weist auch auf diese gravierende Fehlleistung der Test hin, siehe PCR-Tests auf SARS-CoV-2: Ergebnisse richtig interpretieren

    Anmerkung von Paul Schreyer, Herausgeber vom Multipolar Magazin dazu:

    Dieser Fachartikel knüpft an den Multipolar-Artikel von Klaus Pfaffelmoser an. Bezogen auf eine angenommene Verbreitung des Virus bei 3 % der Bevölkerung heißt es dort in einem Rechenbeispiel zur Verlässlichkeit der Testergebnisse: “Der positive Vorhersagewert (…) ist mit 0,30 erschreckend gering – 70 % der als positiv getesteten Personen sind gar nicht positiv, ihnen wird aber Quarantäne verordnet.” Bleibt die Frage: Wann kommen diese Informationen endlich bei den zuständigen Behörden an? Und wie lange noch finden sie sich nur unscheinbar versteckt in der Mitte eines Artikels beim Ärzteblatt und nicht in den Überschriften großer Zeitungen?

    Tja, diese Informationen werden nicht bei den zuständigen Behörden ankommen, und auch nicht in den Überschriften großer Zeitungen, bloß nicht, denn die Politiker brauchen die Pandemie unbedingt unbedingt, mindestens bis zur 10. Welle, oder vielleicht sogar länger. 😉

    • … und schon die nächste Lüge der ungebildeten Propagandawelle:

      … 70 % der als positiv getesteten Personen sind gar nicht positiv, …

      Wo versorgen Sie sich mit solchen Hirngespinsten?
      “Real Time PCR”-Verfahren werden nicht nur für Covid-Viren genommen.
      Die Sensitivitätsraten sind typisch größer als 97%, als Schnelltests verläßlich.
      Achtung! hier ist es ein Schnelltest, der nach Erbinformationen des neuen Virus
      (Spezifität) sucht, der findet keine Nichtinfizierte als “Kranke”, übersieht welche.
      Infizierte zu übersehen ist aber gerade das Problem bei Kontrollmaßnahmen, das
      Virus muß zum Abstrich noch im Mund sein, in der Lunge ist es schon zu spät.

      • Herr Senf
        19.06.2020, 22:31 Uhr
        Wo versorgen Sie sich mit solchen Hirngespinsten?

        Frei erfunden – wie immer und bei jedem Thema.

  121. @J.L.
    Was ist generell besser, ein falsch positiver Test mit unnötiger Quarantäne, oder ein falsch negativer Test mit möglicher Infektion und Erkrankung oder Tod?

    Entsprechend Ihren Vorurteilen ziehen Sie Zahlen aus dem Kontext und deuten sie zu Ihren Gunsten. Kein Test kann 100%ige Zuverlässigkeit liefern. Das ist allgemein bekannt. Unter der Annahme unterschiedlicher Prävalenzen haben die Testergebnisse unterschiedliche Zuverlässigkeit. Ein positives Testergebnis bei Tönnies in Gütersloh hat eine höhere Zuverlässigkeit als ein positives Testergebnis in der Uckermark. Das ist die Aussage des Ärzteblattes. Genau umgekehrt ist es aber mit dem Informationsgehalt oder Nachrichtenwert eines Testergebnisses!

    Ihre Behauptungen sind wieder nichts als dilettantischer und demagogischer Müll.

  122. Zitat Anton Reutlinger am 19.06.2020, 08:10 Uhr
    „Es ist erwiesen, dass dauerhafte Schädigungen verschiedener Organe auftreten können, auch dann, wenn Infizierte keine akuten Symptome zeigen.“

    Ich fragte Sie gleich nach genauen Quellen für Ihre Aussage: Mit welchen Studien wurde „erwiesen“, dass dauerhafte Schädigungen verschiedener Organe auftreten, wenn Infizierte keine akuten Symptome zeigen?

    Aus Ihrer Antwort ist ersichtlich, dass Sie diese Behauptung zur Irreführung Ihrer Gesprächspartner einfach erfunden haben, sozusagen als Wunschtraum: Es gibt nämlich gar keinen Nachweis für dauerhafte Schädigungen verschiedener Organe, wenn Infizierte keine akuten Symptome zeigen, das geben Sie selbst zu:

    Zitat Anton Reutlinger am 19.06.2020, 11:00 Uhr
    „Um die vorstehenden Fragen wissenschaftlich beantworten zu können, braucht man genügend Patienten und genügend Zeit. Dafür ist es noch zu früh.“

    Ach so, es ist noch zu früh um es zu beweisen?
    Sie behaupten also erst einmal, es wurde “erwiesen”, dass dauerhafte Schädigungen bei Infizierten auftreten, die keine akuten Symptome zeigen, und müssen jedoch beim Nachfragen zugeben, dass es gar nicht erwiesen wurde, Sie haben es lediglich selbst erfunden…

    Das ist keine wissenschaftliche Kommunikation und keine wissenschaftliche Debatte, das ist was man mit “Fakenew” bezeichnen kann (oder auch mit “Verschwörungstheorie“), nur um Ihre Gesprächspartner tauschen zu wollen und Ihre Wunschvorstellungen durchzusetzen. Na bravo, Herr “Wissenschaftler” Anton Reutlinger. 😀

    Untersuchen wir jetzt mal eine andere Behauptung von Ihnen im Hinblick auf Ihre besondere Art „wissenschaftlich” zu argumentieren:

    Zitat Anton Reutlinger am 19.06.2020, 11:00 Uhr
    Noch ist die Infektionswelle durch Coronavirus nicht vorbei, alles andere ist Realitätsverweigerung.

    Wie verhält sich jetzt Ihre Realitätsverweigerung bei einer aktuellen Graphik des RKI (die offizielle und zuverlässige Quelle par excellence, die wir alle blind vertrauen müssen), die die Kurve der Infektionsfälle bildlich darstellt,

    siehe hier

    Meine Fragen:

    1) Inwiefern konnte der Shutdown einen Einfluß auf den starken Rückgang der Infektionswelle haben, der ja bereits mehr als eine Woche vorher angefangen hatte?

    2) Inwiefern konnte die Maskenpflicht, die erst nach Abebben der Infektionswelle verordnet wurde, einen Einfluß auf diesen Abebben gehabt haben?

    3) Inwiefern kann die Einführung der Corona-App helfen, nach Beendigung der Corona-Welle die Corona-Welle zu beenden?

  123. @J.L.
    Sie betreiben primitive Geschichtsfälschung. Die ersten Infektionen wurden am 28.1. bei München gemeldet. Die Behörden haben sofort reagiert und die Betroffenen sowie Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt. Das ist der eigentliche Beginn des Lockdowns. Sukzessive wurden die Maßnahmen erweitert und verstärkt. Es kann also keine Rede davon sein, dass der Lockdown erst nach Rückgang der Epidemie eingesetzt hätte. Die Coronawelle kann auch heute jederzeit wieder aufflammen, wie die Ereignisse um Tönnies unübersehbar zeigen. Alles andere ist dumme Realitätsverweigerung.

    Eine von zahlreichen Meldungen, zufällig ausgesucht, hier aus “apotheke adhoc” vom 23.5.

    Ärzte der Augsburger Uniklinik haben bei der Obduktion verstorbener Corona-Patienten durchwegs „ungewöhnlich schwere, teils mutmaßlich irreversible“ Schäden im Lungengewebe festgestellt. Sie seien offensichtlich nicht bei der Beatmung, sondern am ehesten direkt durch das Virus entstanden
    ..
    Besonders kritisch seien die Folgen beispielsweise für Taucher: In den vergangenen Wochen wurden unter anderem sechs aktive Taucher ambulant in der Klinik behandelt. Alle zeigten keine gravierenden Fälle von Covid-19, sodass sie nicht stationär aufgenommen werden mussten, sondern in der Heimquarantäne genesen konnten. Bei den Nachuntersuchungen zeigte sich, dass die Schäden an der Lunge dennoch massiv waren: Obwohl die Verläufe nicht schwer waren, die Erkrankungen fünf bis sechs Wochen zurücklagen und sie klinisch gesehen als gesund gelten, können sie alle nicht mehr tauchen.

  124. @J.L.
    Aus purer Rechthaberei und Wichtigtuerei spielen Sie mit der Gesundheit und dem Leben von Menschen. Das ist zynisch, menschenverachtend und widerlich.

  125. Zitat Anton Reutlinger am 19.06.2020, 08:10 Uhr
    Was ist generell besser, ein falsch positiver Test mit unnötiger Quarantäne, oder ein falsch negativer Test mit möglicher Infektion und Erkrankung oder Tod? […]
    Ihre Behauptungen sind wieder nichts als dilettantischer und demagogischer Müll.

    Es geht um die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen, Herr Reutlinger! Offensichtlich verstehen Sie Bahnhof worum es mit der Corona-Krise medizinisch, ethisch und gesellschaftlich geht, Sie scheinen durch Desinformation und Angst bzw. überhaupt völlig überfordert zu sein…

    Es geht um die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen, Herr Reutlinger, so wie sie vom Infektionsschutzgesetz und von der Verfassung gefordert wird, wobei Einsperren und Entrechtung einer kompletten, gesunden Bevölkerung nicht zur Verhältnismäßigkeit gehört. Versuchen Sie als Denkhilfe Ihre eigene Verfassung zu lesen und zu verstehen, Herr „Wissenschaftler“ Anton Reutlinger, wenn Sie schon selbst nicht durch Vernunft und Einsicht die Lage analysieren können.

    Und es ist nun mal unverhältnismäßig Millionen von Bürgern, die nicht zu den Risikogruppen gehören und daher nicht vom Virus gefährdet sind, einzusperren sowie ihnen ihre Grundrechten zu entziehen, einschließlich das Recht, ihr Lebensunterhalt durch Arbeit zu beziehen. Hat man es etwa während allen gewöhnlichen Grippewellen getan, wie wir sie jeden Winter erleben, wobei die Sterblichkeit bei Covid-19 nachweislich nicht höher liegt? Hat man es denn getan? Und warum nicht?

    Es ist auch definitiv unverhältnismäßig lokal Tausende von Erwachsenen und Kindern einzusperren, obwohl man weiß, dass keine der als positiv getesteten Personen unter ihnen überhaupt erkranken geschweige denn sterben wird. Wer ist zum beispiel von den 7000 Personen, die jetzt wegen Tönnis unter Quarantäne gestellt werden bis jetzt erkrankt oder gestorben? Arbeiten dort 85-jährige Patienten mit Vorerkrankungen? Haben Sie die entsprechenden Zahlen der Erkrankte und Verstorbene bei allen diesen vermeintlichen „Ausbrüche von Covid-19“ erfahren? Seit wann kann es „Ausbrüche“ einer Krankheit geben, wenn niemand an der Krankheit erkrankt und stirbt? Das ist grotesk, das ist Irrsinn und Wahnsinn.

    Nein, von diesen Maßnahmen profitieren nicht die gefährdeten Risikogruppen in Altenheimen und Krankenhäusern, ganz im Gegenteil, sie werden von diesen Maßnahmen zusätzlich belastet und gefährdet. Dafür werden Millionen von Menschen in den wirtschaftlichen Ruin gestürzt – in armen Ländern dieser Welt in Hunger und Tod. Aus purer Rechthaberei und Wichtigtuerei spielen Sie mit der Gesundheit und dem Leben von Menschen, Herr selbsternannter “Wissenschaftler” Anton Reutlinger, das ist zynisch und widerlich.

    Nein, es ist nicht „generell besser“ Millionen von falsch positiv getesteten und von gesunden Menschen unter Freiheitsentzug zu stellen, Sie gehen sehr leicht mit den Rechten von Menschen in einer Demokratie um, noch sind wir nicht in Diktaturen, wo man Menschen, die nicht im Konzept der Regierungen passen, beliebig aussortieren kann, körperlich und soziologisch.

    Nein, es ist nicht „generell besser“ durch Testen die „Pandemie“ beliebig aufrecht zu erhalten, wenn sie längst abgeebbt ist, nur damit die Politiker ihre jeweiligen Agenden und ihre politischen Ambitionen durchsetzen können.

    Ihre Behauptungen sind wieder nichts als dilettantischer und demagogischer Müll, Herr selbsternannter „Wissenschaftler“ Anton Reutlinger, sie sind zynisch und hoch bedenklich. Sie gehören wohl zu denjenigen, die in der jetzigen Lage eine starke Führung brauchen, das hatten wir schon, igitt.

  126. Bei Tönnies ist die Zahl der Infektionen auf über 1000 gestiegen. Die USA melden über 25000 Neuinfektionen und über 700 Tote infolge Covid19 täglich.

    Verhältnismäßigkeit ist ein Handlungsprinzip bei konkurrierenden Handlungsmöglichkeiten mit fatalen Folgen. Verhältnismäßigkeit ist nicht anwendbar bei fehlender Information bezüglich der Folgen. Dann muss vom zu erwartenden “worst case” ausgegangen und entsprechend, nach bestem Wissen und Gewissen, gehandelt werden.

    Ihre Unterstellungen und Diffamierungen gegenüber der Politik sind verleumderisch und ohne jede Grundlage. Sie überschreiten und missbrauchen die Meinungsfreiheit, das ist asozial und strafwürdig.

  127. Bei Tönnies ist Corona wohl nicht durch ausländische Arbeiter reingetragen worden, wie Laschet
    peinlich danebenlag, sondern durch Gottesdienste, weil Laschet die Kirchen zu früh geöffnet hat.
    So beginnt nunmal jede Epidemie, einige haben’s, tausende werden exponentiell betroffen.
    Ohne lockdown, wenigstens regional, ist die Verbreitung nicht aufzuhalten und zu beherrschen.
    Dafür hat man viele Krankschreibungen, die die Wirtschaft treffen, viele klinisch ernsthaft Kranke,
    und eine Letalität von 5% unter den Infizierten , Frau Lopez begreift große Zahlen nicht.

  128. Zitat Anton Reutlinger
    Bei Tönnies ist die Zahl der Infektionen auf über 1000 gestiegen.

    Herr „Wissenschaftler“ Anton Reutlinger, ich habe Sie nicht nach Infektionenszahlen gefragt, ich habe Sie gefragt, ob Sie die Zahlen der Erkrankte oder der Verstorbene bei Tönnies kennen. Kennen Sie nicht, ist mir klar. Und das interessiert Sie auch nicht, nur die Zahlen der Infektionen bzw. der positiv Getesteten interessiert Sie, Sie haben ja immer noch nicht begriffen was wir schon lange über Covid-19 wissen, und zwar dass positiv getestet nicht zwangsläufig infiziert, oder ansteckend, oder krank, oder gar tot bedeutet – das ist auch sooo schwer zu verstehen, Sie müssen sich offensichtlich noch ein bisschen informieren und ein bisschen bemühen…

    Sie glauben auch an „Ausbrüche“ einer Krankheit, wenn niemand krank wird… Sind Sie etwa wie der „Malade imaginaire“ von unserem Klassiker Molière, wie der eingebildet Kranke? Oder ist Ihre Einstellung eine seltsame Steigerung von Hypocondrie? Auf jeden Fall hat die Propaganda der Regierung bei Ihnen volle Arbeit geleistet: Sie sind wie das Kaninchen vor der Schlange, in der Schockstarre vor einer hypothetischen Ansteckung mit einem angeblichen „Killervirus” – das war allerdings nachweislich von Anfang an vom Gesundheitsministerium auch so gewollt, die Bevölkerung sollte unter Schock geraten, das hat bei manchen ganz gut geklappt. 😀
    .
    .

    Zitat Anton Reutlinger
    Die USA melden über 25000 Neuinfektionen und über 700 Tote infolge Covid19 täglich.

    Soso, die USA melden 700 Tote infolge Covid-19 täglich?
    Wissen Sie etwa wieviele Tote insgesamt die USA täglich „melden“? Ganz bestimmt ein Vielfach dieser Zahl. Und? Wollen Sie jetzt jeden Tag die Tote zählen, die jedes Land auf der Erde „meldet“? Haben Sie auch gezählt, wie viele Kinder täglich an Hunger und Elend in der Welt sterben, ohne je eine kleine Chance gehabt zu haben? Haben Sie die auch gezählt, Herr “Wissenschaftler” Reutlinger?

    Beruhigen Sie sich, Herr „Wissenschaftler“ Reutlinger, auch in den USA ist die Letalität durch Covid-19 vergleichbar mit einer gewöhnlichen, saisonalen Grippewelle, es nützt nichts, es nicht wahrnehmen zu wollen, siehe hier zum Beispiel aktuelle Fakten und Statistiken aus den USA, die ich der Juni-Aktualisierung „Fakten zu Covid-19“ von Swiss Policy Research entnommen habe, mit zahlreichen weiterführenden Links: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/#latest

    Auch die US-Gesundheitsbehörde CDC reduzierte in ihrem neuesten Bericht die Covid19-Letalität (IFR) auf 0.26% (best estimate). Selbst dieser Wert ist noch als Obergrenze zu sehen, da die CDC konservativ von 35% asymptomatischen Fällen ausgeht, während die meisten Studien auf 50 bis 80% asymptomatische Fälle hindeuten.
    […]
    Aufgrund der eher geringen Letalität fällt Covid-19 höchstens in die Stufe 2 des von den US-Gesundheitsbehörden entwickelten fünfstufigen Pandemie-Plans. Für diese Stufe ist lediglich die “freiwillige Isolierung kranker Personen” als Hauptmaßnahme vorgesehen. Weitergehende Maßnahmen wie Mundschutzpflicht, Schulschließungen, Abstandsregeln, Kontaktverfolgung, Impfungen und Lockdowns ganzer Gesellschaften sind hingegen nicht angezeigt.
    […]
    flegeheime spielten eine absolute Schlüsselrolle in der Covid-19-Pandemie. In den meisten Ländern ereigneten sich ein bis zwei Drittel aller Covid19-Todesfälle in Pflegeheimen, in Kanada und einigen US-Bundesstaaten sogar bis zu 80%.
    […]
    Umso bedenklicher ist es, dass manche Behörden ihre Pflegeheime verpflichteten, erkrankte Personen aus den Kliniken bei sich aufzunehmen, was in der Folge fast immer zu zahlreichen Neuinfektionen und Todesfällen führte. Dies geschah etwa in Norditalien, England und den stark betroffenen US-Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania.
    […]
    Hinzu kommt eine mitunter tödliche Fehlbehandlung von Covid19-Patienten durch aggressive Medikamente oder invasive Beatmung (Intubation), vor deren Risiken Fachleute seit Monaten warnten. So gibt es in den USA finanzielle Anreize, Covid-Patienten an Beatmungs­maschinen anzuschließen. In New York wurde diesbezüglich inzwischen eine Untersuchung eingeleitet.
    […]
    Erfolgsbeispiel Florida:
    Florida führte trotz zahlreicher Senioren nur geringe Einschränkungen ein, sogar die beliebten Strände wurden frühzeitig wieder geöffnet, was von vielen US-Medien heftig kritisiert wurde. Dennoch schnitt Florida im Vergleich mit anderen Bundesstaaten sehr gut ab und zählte zuletzt bei 21 Millionen Einwohnern ca. 2300 Todesfälle, was in etwa der Mortalität von Deutschland entspricht.

    Der Gouverneur erklärte in einem Interview, dass man aufgrund der Zahlen aus Südkorea und Italien und entgegen der Mediendarstellung frühzeitig erkannt habe, dass Covid19 nur für eine sehr kleine Risikogruppe gefährlich ist und deshalb die Pflegeheime bestmöglich geschützt habe. Pflegeheime seien im Sinne der Prävention sogar noch wichtiger gewesen als die Kliniken selbst, und diese Strategie habe sich bewährt. Bereits Ende Mai gab der Gouverneur bekannt, dass Sommerlager und Jugendaktivitäten uneingeschränkt durchgeführt werden können.

  129. Meldungen von heute:

    The United States reported more than 30,000 new infections on Friday, its highest total since May 1, with cases rising in 19 states across the South, West and Midwest.

    Florida, among the hardest-hit states, reported 3,822 new cases on Friday, bringing its total to close to 90,000. Arizona recorded a new single-day high, and South Carolina reported a record of 1,081 new daily cases, the seventh time in 11 days that the state had broken its single-day case record.

    Southern officials in particular are speaking out with increasing alarm about the large number of cases turning up in young adults.

    In Turkey, which has the world’s 12th largest known outbreak, President Recep Tayyip Erdogan acknowledged losing ground against the virus two weeks after the country allowed businesses to reopen and people to travel.

    The daily rate of infection has now rebounded from below 1,000 a day to about 1,500.

    Jede Infektion ist ein hohes Risiko für Gesundheit und Leben. Ihre Unterscheidung von Infektion und Erkrankung ist ein kindisches und ignorantes Märchen. In den ZDF-Nachrichten heute wurde von einem 54jährigen berichtet, der wegen Covid19 8 Wochen im künstlichen Koma lag und das Leben neu lernen muss!

    Dass millionen Kinder hungern, ist eine Tragödie. Mit dem Coronavirus hat es ursächlich aber absolut nichts zu tun, es verschlimmert diese Katastrophe jedoch noch weiter.

    Der Fall Tönnies zeigt deutlich, wie schnell sich die Situation ändern kann, zum Schlechteren. Wir werden in den nächsten Tagen sehen, wieviele der Infizierten in Krankenhäuser eingeliefert werden müssen und wieviele sterben. Auch das sind Tragödien für viele Familien.

  130. Zitat Anton Reutlinger
    Ihre Unterscheidung von Infektion und Erkrankung ist ein kindisches und ignorantes Märchen.

    Nein, meine Unterscheidung von Infektion und Erkrankung ist mitnichten ein “kindisches und ignorantes Märchen“, sondern die Erkenntnis, die Erfahrung und die Aufklärung von Experten in Virologie und Epidemiologie. Nicht umsonst sagen zum Beispiel Experten wie Streek und Wodarg sinngemäß: Ohne zu testen, hätte man von der Corona-Pandemie nichts bemerkt bzw. hätte man geglaubt, wir haben dies Jahr eine stärkere Grippewelle. Einzig durch das Testen existiert nämlich die „Corona-Pandemie“, denn eine Infektion mit dem Corona-Virus ist in mehr als 80% der Fälle symptomfrei oder kann mit einer Erkältung oder einer Grippe gleichgestellt werden.

    Im nachfolgenden, ausführlichen Fachartikel wird zum Beispiel der Unterschied zwischen Infektion und Erkrankung historisch und medizinisch näher erklärt Der Betrug hinter der “epidemischen Lage”, zum Beispiel:

    […] Epidemien beschrieben in der Vergangenheit nicht nur Ansteckungen, welche landesweite Infektionen von Menschen durch bestimmte Erreger beschrieben. In früheren Zeiten waren epidemische Ausbrüche mit Krankheit und Tod verbunden. Es gibt also eine tiefe emotionale Bindung zwischen Epidemie — respektive Pandemie — und Gefahr. Gerade Pandemien, welche das Infektionsgeschehen zu einem weltweiten Phänomen machen, verstärken diese Emotion noch.

    Der Ausruf einer Pandemie war früher auch von der Definition her an Krankheit und Tod gebunden, was durch die WHO im Laufe der Zeit verändert wurde (5). Seit dem genügt die Feststellung eines globalen Infektionsgeschehens, um eine Pandemie ausrufen zu können. Diese Feststellung ist also nicht mehr zwingend mit einer besonderen Gefährdung durch den erkannten Erreger verbunden. Allein dessen ansteckende Wirkung — beruhend auf Tests, deren Seriosität hier nicht weiter besprochen werden soll — ist also ausreichend, um einen Notstand auszurufen.[…]

    Diese Änderung der Natur und der Definition einer Pandemie durch die WHO, jetzt einzig mit dem Kriterium einer Ansteckungsgefahr und völlig unabhängig davon, ob die Gefahr einer Erkrankung dadurch besteht, ist künstlich, willkürlich, grotesk und auch verheerend, denn man kann dadurch zum Beispiel allein mit harmlosen Erkältungs- oder Influenza-Viren, die jeden Winter ansteckend werden, die ganze Welt dauerhaft unter Pandemie verordnet und die ganze Weltbevölkerung dauerhaft mit Lockdowns einsperren. Das ist der reinste Wahnsinn.

    Im nachfolgenden Fachartikel werden wiederum die wissenschaftlichen Hintergründe näher erklärt, warum es grotesk und unsachgemäß war von der WHO, ein Corona-Virus als Pandemie zu erklären:

    Viralkunde, zum Beispiel:

    […] Viren als Feinde anzusehen, hat etwas Absurdes. Wie viele Viren wir in unserem Körper herumtragen, ist bis heute nicht bekannt, aber es müssen Billionen sein. Und wir können und brauchen ihnen auch nicht zu entgehen. Man hat heraus gefunden, dass sich allein in einem Teelöffel Meerwasser mehrere Millionen Viren aufhalten. Werden Sie, liebe Leser, zukünftig nicht mehr ans Meer gehen, um zu baden (1)?
    […]
    Nur weil wir die anderen Hunderttausenden Viren nicht kennen, bedeutet es aber noch lange nicht, dass diese nicht da wären. Natürlich waren und sind sie vorhanden. Sie besiedeln und verlassen unsere Körper, treten in Interaktion oder fungieren als scheinbares (?) Neutrum. Wir sind als Menschen offenbar recht gut konstituiert mit und sogar durch Viren zu existieren!
    […]
    In all diese Informationen bettet sich das derzeitige Coronavirus in der Mittelklasse ein. Für den Großteil der Menschen ist das Virus kein Problem. Bei einem geringeren Teil schlägt das Immunsystem mit einer entzündlichen Reaktion an und “verträgt” sich nachfolgend ebenfalls mit dem Neuankömmling, ohne ihm zu viel Raum im Organismus zu geben. Noch geringer ist der Anteil jener Menschen, die wirklich mit (!) diesem Virus erkranken. Doch ist es dann nicht das Virus an sich, sondern eine bereits vorhandene Schädigung oder Schwächung wichtiger Organe und des Immunsystems.

    In diesem Zusammenhang ist es auch zumindest unseriös, die sogenannte Durchseuchung der Bevölkerung mit Tod und Krankheit einfach gleichzusetzen. Es sind eine Reihe von Viren und Bakterien bekannt, welche die Bevölkerung zu 100 Prozent durchseucht haben. Jeder von uns trägt diese Wesen in sich (21). […]

    .

    Ich empfehle Ihnen, diese beiden Fachartikel sorgfältig zu lesen, um zu versuchen zu verstehen, dass nicht meine Auffassung Infektionen und Erkrankungen sind nicht gleichzustellen „ein ignorantes und kindisches Märchen sei, sondern ganz im Gegenteil Ihre Auffassung darüber ignorant und kindisch ist, mit Verlaub, Herr „Wissenschaftler“ Anton Reutlinger.

    • … “Fachartikel” von Schwurbel-Äkspärten, naja:
      Warum heißt Infektionskrankheit Infektionskrankheit, weil sie eine Infektionskrankheit ist.

  131. Und Frau Lopez faselt und lügt und pöbelt und lügt und pöbelt und faselt und pöbelt und faselt und lügt …

    Und wenn sie dann durch ist mit dem Pöbeln und dem Lügen und Faseln – dann fängt sie wieder von vorn an.

    Und auf ihrem eigenen Blog sperrt sie jeden, der eine einzige sachliche Aussage unfallfrei formulieren kann.

    Und dann faselt und pöbelt und lügt sie weiter …

  132. Zitat Anton Reutlinger
    Ihre Unterscheidung von Infektion und Erkrankung ist ein kindisches und ignorantes Märchen.

    Durch die neue und absurde Definition einer Pandemie durch die WHO, wonach durch irgendeinen nicht validierten Test positiv getestete Personen systematisch als „Erkrankte“ in die Statistik aufgenommen werden, obwohl sie nicht erkranken, haben die Regierungen die attraktive Opportunität bekommen und auch massiv genutzt, ihre jeweiligen Bevölkerungen gezielt zu manipulieren, in Panik zu versetzen und zu entrechten, worüber auch im folgenden Artikel aus der Schweiz mit weiterführenden Links sehr gut berichtet wird: 13 irreführende und falsche Behauptungen zur Corona-Epidemie

    […] Mit diesen Zielen im Auge informierten die Behörden nach dem Beschluss des Lockdowns – Mitte März – oft unvollständig, selektiv, irreführend und sogar falsch. Im Rahmen der «Krisenkommunikation» drängte Vizekanzler und Bundesrats-Sprecher André Simonazzi darauf, dass «mit einer Stimme» gesprochen werde. Er bestimmte, wer im Medienzentrum auftritt. Interviews sollten ihm vorgelegt werden. Selbst Bundesräte sollten ohne Absprache an keinen eigenen Medienkonferenzen zum Corona-Thema auftreten.

    Kommt hinzu: Bei Daten, welche die Medien publizierten, seien ihm immer wieder «grundlegende statistische Fehler» und «Unsauberkeiten» aufgefallen, erklärte Servan Grüninger, Biostatistiker am Institut für Mathematik der Universität Zürich, Anfang April im «Tages-Anzeiger».

    Viele dieser unbefriedigenden Informationen prägen noch heute die Diskussion. Deshalb versucht Infosperber, auf 13 irreführende und falsche Behauptungen hinzuweisen.

    1. Irreführend:

    Statistiken mit Zahlen der «Fälle» oder der «Erkrankten»

    In den ersten Wochen der Pandemie wurden täglich Zahlen zu den «Fällen» und «Erkrankungen» publiziert, die stark manipulativ wirkten. Infosperber hatte immer wieder auf irreführende Statistiken und Grafiken hingewiesen, so am 17. März, am 20. März, am 25. März, am 29. März, am 2. April, am 10. April, am 15. April und am 23. April.

    Nicht selten wurde der Begriff «Erkrankte» verwendet. Dieser ist falsch, wenn er, wie das häufig der Fall ist, für alle positiv Getesteten gebraucht wird. Ein Angesteckter oder «Infizierter» ist noch längst kein Erkrankter und insofern auch kein «Fall». Die Ansteckung mit einem Virus wird erst zur Krankheit, wenn Krankheitssymptome wie Fieber auftreten. Rund 90 Prozent der mit Sars-Cov-2 Angesteckten spüren nur milde bis moderate, also keine wirklichen Krankheitssymptome, oder sie merken gar nichts davon. Alle positiv Getesteten als «Erkrankte» zu bezeichnen, ist sachlich unkorrekt und eine Angst einflössende Dramatisierung. Doch den Behörden passte dies ins Konzept. Jedenfalls machten sie die betreffenden Medien auf diesen Fehler nie aufmerksam.

    Die Kurve dieser «Fälle» stieg am Anfang unrealistisch stark an, weil man immer häufiger testete. Nicht nur hätte man immer klar von «bestätigten» oder «positiv getesteten Fällen» sprechen, sondern vor allem diese Zahl immer mit der Zahl der jeweils durchgeführten Tests in Bezug setzen müssen.

    Statt täglich über «Fälle» zu reden, wäre es informativer gewesen, von Anfang an die Zahlen der Spitaleinweisungen, der künstlichen Beatmungen und der Todesfälle – insbesondere in Spitälern, Pflege- und Altersheimen – bekannt zu geben. […]

    Hätten aber die Regierungen die einzig aussagekräftigen Zahlen über die tatsächlich erkrankten Menschen aus den Einweisungen in Krankenhäusern sowie über die Todesfällen, hätten sie ihre Bevölkerung nicht manipulieren und in Panik versetzen können, denn diese Zahlen sind nun mal vergleichbar mit den gewöhnlichen saisonalen Erkältungs- und Grippewellen, wie die Bevölkerung seit Jahrzehnten jeden Winter erlebt und dabei nicht durchdreht…

    Die “Ausbrüche der Krankheit“, worüber heute noch in der öffentlich-rechtlichen und Massenmedien gefaselt wird, sind Ausbrüche einer Krankheit ohne Erkrankte und ohne Übersterblichkeit, geht’s noch manipulativer und lächerlicher?

    • … nichts ist vergleichbar, sind Äpfel und Birnen: weltweit
      fortlaufend 3,7 Mio aktiv Erkrankte, steigt solange mehr Infektionen als Gesundete
      davon sind ständig 50.000 in kritischem Zustand, diese Zahl wächst auch weiter
      bislang mehr als 467.000 Tote, ist inzwischen 5x mehr als die Frühjahrsgrippe
      Übersterblichkeit mit Filzbrille zu sehen https://euromomo.eu/graphs-and-maps/

  133. Die ersten schwerwiegenden Folgen:

    “Mehr als 1000 Mitarbeiter des Fleischverarbeiters Tönnies haben sich mit Covid-19 infiziert, fünf müssen intensivmedizinisch behandelt werden.”

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/fuenf-toennies-beschaeftigte-auf-intensivstation-behandelt-16825375.html

    Anzahl der intensivmedizinisch behandelten wird wahrscheinlich noch steigen. Corona ist gefährlich, weil es sich so leicht verbreitet und das schon präsymptomatisch.

  134. Eine grafisch gut gemachte Übersicht zur Übersterblichkeit gibt es bei der BBC
    https://www.bbc.com/news/world-53073046

    Da sind “relevante” Länder gelistet, wo sich die Infos aufklappen lassen, Beispiele:
    Belgien Exzeß 8.100
    Großbritanien 64.500
    Frankreich 28.4000
    Deutschland 7.100
    Italien 42.900 usw.

    • seit 21.März steigt die Anzahl der aktiven Kranken täglich um über 30.000(!),
      die Infektionskurve knickt nicht ab, die Pandemie wird noch lange dauern
      kritische Behandlungsfälle seit 15.April täglich zwischen 45.000-55.000
      täglich sterben ca. 5.000 Erkrankte, das sind 10% der klinisch seriösen

      • … wir drehen uns im Kreise
        CFR (=Quotient als sicherer Anteil) / IFR (=Rate mit geschätzter Dunkelziffer unsicher)
        Auf jede krankheitsbezogene Übersterblichkeit folgt “ja” eine längere Untersterblichkeit.
        Die bereits an Grippe verstorbenen konnten nicht nochmal an Covid erkranken.
        Man kann Covid nicht mit einem Grippevergleich kleinreden, völlig unseriös.

    • Die aktuellen Daten des europäischen Mortalitätsmonitorings Euromomo zeigen, dass sich in mehreren Ländern inzwischen eine Untersterblichkeit abzeichnet, so in Frankreich, Italien, Spanien und auch der Schweiz. Der Grund dafür ist, dass der Altersdurchschnitt der Covid19-Todesfälle sehr hoch lag, und in dieser Altersgruppe nun bereits weniger Menschen als üblich sterben, siehe hier.

      Siehe auch: Studies on Covid-19 lethality, die in allen Ländern eine Letalität in der Größenordnung einer saisonalen Grippewelle zeigen.

  135. Zitat Paul Stefan
    Anzahl der intensivmedizinisch behandelten wird wahrscheinlich noch steigen. Corona ist gefährlich, weil es sich so leicht verbreitet und das schon präsymptomatisch.

    Corona kann nicht deswegen gefährlich sein, weil es sich so leicht auch präsymptomatisch verbreitet, aus dem guten Grund, weil 90% der präsymptomatischen Verbreitung nunmal zu keiner Erkrankung führt (keine oder nur leichte Symptome), logisch, keine Symptome verbreiten sich nun mal auch leicht… 😉 Man darf nämlich nicht vergessen, dass 90% der Infizierten nun mal nicht erkranken, ob Corona sich leicht oder schwer verbreitet spielt es gar keine Rolle.

    Es ist auch nicht umstritten, dass Corona dagegen sehr gefährlich sein kann, wenn es sich in Risiko-Gruppen verbreitet (Alter und Vorerkrankungen)

    Bei dem „Corona-Ausbruch“ bei Tönnies sollen gemäß FAZ:

    4568 Beschäftigten als negativ getestet worden (die auch nicht erkrankt sind)

    1331 Beschäftigten als positiv getestet, davon
    21 Beschäftigte stationär im Krankenhaus behandelt (wie milde oder wie ernst sind die Symptomen? Wie lange werden sie im Krankenhaus bleiben müssen? ), davon 5 in Intensivstationen.

    Die Frage wäre statistisch interessant zu klären, ob die 21 Beschäftigen, die eine Behandlung im Krankenhaus benötigen, davon 5 in Intensivstation, zu einer Risikogruppe gehören (Alter, Vorerkrankungen).

    • … “nicht erkrankte” Infizierte sind ansteckend unabhängig von ihrer eigenen Schwere.
      Es verbreitet sich die Krankheit durch Infektion, nicht die Symptome werden “übergeben”.
      Bei Tönnies sind wohl hauptsächlich stramme, gesunde Nicht-zu-Alte beschäftigt.
      21 von 1331 sind seriös stationär = 1,6% und entspricht dem typischen Durchschnitt.
      Intensivstation ist schon kritisch, nicht wieder nach Hause betrifft mindestens 10%.

    • “davon 5 in Intensivstation, zu einer Risikogruppe gehören (Alter, Vorerkrankungen).”

      Glauben Sie ernsthaft, dass solche Firmen alte Menschen beschäftigen?

      Was Sie nicht begreifen wollen ist, das eine Sterblichkeit von 0,5-1% der Infizierten bei Millionen von Infizierten 5000-10 000 Tote bedeuten.
      Wenn sich bis zur Herdenimmunität 60% der Bevölkerung anstecken müssen, bedeutet das 300 000 bis 600000 Tote für Deutschland.

      Auch die Blutgruppe ist ein Risikofaktor, wie jetzt immer deutlicher wird.

  136. In der Grippesaison 2019/20 gab es mindestens 15 Mio geschätzte Erkrankungen und 110.00 Tote.
    Bei Covid sieht die Welt heute so aus: 9 Mio getestete Infizierte, davon 469.000 gestorben.
    Der Kontagiositätsindex ist ohne Maßnahmen zB Munaske doppelt so hoch wie bei Grippe,
    der Manifestationsindex “sichtbare” Erkrankung liegt über 50%.
    Das Verhältnis täglich neuer Infektionen zu Gestorbenen liegt bei 2,5% (Verzug 2 Wochen).

  137. Zitat Jocelyne Lopez
    “davon 5 in Intensivstation, zu einer Risikogruppe gehören (Alter, Vorerkrankungen).”

    Zitat Paul Stefan
    Glauben Sie ernsthaft, dass solche Firmen alte Menschen beschäftigen?

    Meinen Sie etwa, dass unter den berufstätigen Menschen die Hauptursachen für Erkrankungen und Tod wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems oder Lebererkrankungen nicht vorkommen, noch dazu in prekären Arbeitsverhältnissen? Glauben Sie im Ernst, dass diese Erkrankungen erst nach dem Rentenalter vorkommen können, nie aber im erwerbfähigen Alter? In was für eine Welt leben Sie denn?

    Tönnies hat 7000 Beschäftigte, wir wissen nur, dass 21 davon zurzeit im Krankenhaus behandelt werden.

    Wissen wir, wie viele von diesen 7000 Beschäftigten in den Jahren vor Corona auch im Krankenhaus behandelt wurden, in Deutschland oder in ihren Ursprungsländern?

    Wissen wir, wie viele in den Jahren vor Corona wegen den gewöhnlichen Erkältungs- und Grippeviren behandelt wurden? Warum gibt es überhaupt seit Corona keine Erkrankungen mehr wegen der Grippe, die jedes Jahr mehr oder weniger schwer wütet und in manchen Jahren eine vergleichbare Anzahl von Todesopfern gefordert hat? Haben die Grippenviren dies Jahr höflicherweise dem Coronavirus das Feld ganz überlassen?

    Man kann mit den bekannten 21 Fällen von leichter, mittlerer oder schwerer Erkrankung unter den 7000 Beschäftigten von Tönnies meiner Meinung nach nicht seriös daraus schließen, dass der Corona-Virus ein nie da gewesene Killer-Virus sei, der ein erneutes Einsperren der gesunden Bevölkerung einer ganzen Region erfordert. Man kann nämlich auch aus politischen Motivationen „Ausbrüche einer Krankheit” inszinieren bzw. dramatisieren, wie man es bis jetzt auch systematisch getan hat, siehe zum Beispiel weiterhin Beobachtungen aus der Schweiz: 13 irreführende und falsche Behauptungen zur Corona-Epidemie:

    3. Falsch: «Sie sind alle am Coronavirus oder an Covid-19 gestorben»

    Diese Menschen sind «im Zusammenhang mit» dem Coronavirus gestorben (Bundesamt für Gesundheit) beziehungsweise «an oder mit» Covid-19 (Bundesamt für Statistik). Alle Todkranken, die positiv getestet wurden und dann starben, nimmt das BAG als Coronatote in die Statistik auf – unabhängig von der tatsächlichen Todesursache. Obduktionen werden ganz selten gemacht. Die deutschen Pathologen mussten am 7. April dagegen protestieren, dass das Robert-Koch Institut von Obduktionen sogar abgeraten hatte.

    6. Irreführend: «Wie gefährlich das Virus ist, sieht man in Norditalien, London oder New York.»

    Man kann die Verhältnisse in der Schweiz nicht mit denen in Norditalien, London oder New York vergleichen. Covid-19 führt vor allem dort zu vielen Schwerkranken und Todesfällen, wo die Grundimmunität der Bevölkerung schlecht ist (Siehe vorheriger Punkt 5). Im Vergleich zu den erwähnten Orten leben in der Schweiz nur wenige Menschen in prekären Verhältnissen mit den entsprechenden Risikofaktoren. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Unterprivilegierte in Norditalien, London, oder New York enger zusammenleben und von einer weniger guten medizinischen Versorgung profitieren können.
    Auch deshalb ist das Krankheits- und Sterberisiko in deutschen und Schweizer Ausbruchsgebieten geringer.

    7. Dramatisierend: «Es sterben auch Junge und sogar Kinder.»

    Es gibt immer schwer erklärbare Ausnahmen, selbst bei meist leichteren Krankheiten. Wenn Medien über solche Covid-19-Tote speziell eingehend berichten, entsteht ein falscher Eindruck. In solchen Fällen erfährt man meistens nicht, ob es manifeste Vorerkrankungen gab. Auch an einer schweren Influenza-Grippe können Junge sterben.

  138. Herr Senf
    21.06.2020, 14:30 Uhr
    … nichts ist vergleichbar, sind Äpfel und Birnen: (…)

    Macht das Frau Lopez nicht bei Egal-welchem-Thema: Äpfel und Birnen vergleichen?

    Herr ɟuǝs
    21.06.2020, 20:24 Uhr
    … wir drehen uns im Kreise

    Frau Lopez dreht sich im Kreis bzw. tritt auf der Stelle.
    Macht sie das nicht bei Egal-welchem-Thema?

    Herr Senf
    21.06.2020, 20:38 Uhr
    … “nicht erkrankte” Infizierte sind ansteckend unabhängig von ihrer eigenen Schwere.
    Es verbreitet sich die Krankheit durch Infektion, nicht die Symptome werden “übergeben”.

    Ich glaube nicht, dass Frau Lopez das kapiert. Vermutlich geht sie in ihrer unendlichen Unbildung davon aus, dass, wer keine Symptome zeigt, auch nicht erkrankt ist und demzufolge die Erkrankung auch nicht weitergeben kann.

    Mit einem Menschen, der das, worüber er bzw. sie spricht, nicht in dem allergeringsten Maße versteht – sich auch nie damit auseinandergesetzt hat – das auch nie tun wird – sich überhaupt nicht für die Materie interessiert – mit einem Menschen der – wahlweise:

    Tatsachen verdreht

    Tatsachen ignoriert

    „Tatsachen“ erfindet

    sich beständig selbst widerspricht

    und pöbelt und beleidigt in einem fort

    ist jedwede Diskussion unmöglich.

    Sie weiß ja nicht einmal, worauf sie hinauswill.

    Hauptsache, sie kann im quasi-rechtsfreien Raum des Internet ihre Gehässigkeiten absondern.

    Mit freundlichen Grüßen

    Erik Martin

    P. S.: Vermutlich findet sie die Idee von Donald Trump ganz toll: Wenn wir nicht mehr testen, haben wir auch keine Neuinfektionen! Die Idee könnte von Jocelyne Lopez stammen.

    P. P. S.: Noch besser gefällt ihr vermutlich das nordkoreanische Modell: Einfach die Existenz der Krankheit ignorieren. Nordkoreanische Strukturen gefallen ihr sowieso – vorausgesetzt, sie gehört zur herrschenden Klasse. In ihrem Selbstverständnis als allwissende Allroundwissenschaftlerin ist alles andere aber auch undenkbar.

  139. @all:
    Vielen Dank für die lebhafte Diskussion dieses Themas, das uns alle betrifft und natürlich auch emotional berührt.

    Herzlichen Dank für die zahlreichen, wertschöpfenden Beiträge. Ich habe die freie Meinungsäußerung der Leserinnen und Leser in dem mehr als zehnjährigen Bestehen dieses Blogs immer als große Chance und Bereicherung angesehen.

    Leider ist es hier in den vergangenen Tagen zunehmend zur Vermischung mit Kommentaren gekommen, die leider keinen Mehrwert bringen und zu gefährlichen Missverständnissen führen können. Die Redaktion bat mich zwischenzeitlich verständlicherweise um Moderation der Kommentare.

    Daher schließe ich hiermit die Diskussion zu diesem Artikel und hoffe auf Rückkehr zu einer sachlichen Diskussionskultur in der Zukunft.

    Lasst uns weiterhin Rücksicht aufeinander nehmen, Abstand halten und auf Hygiene achten. Danke!

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