Minotauros-Projekt und Labyrinth-Roman

Labyrinth des Schreibens

Höchste Zeit, mal aus der Vogelperspektive des geruhsamen Betrachtens herauszutreten und zwei recht praktische Aspekte des Labyrinth-Themas vorzustellen. Beide beschäftigen mich schon seit vielen Jahren. 

Das MINOTAUROS-PROJEKT ist ein Jahreskurs, den ich seit Februar dieses Jahres anbiete. In dessen Verlauf lernen die Teilnehmer, ihre brachliegenden (nicht nur) Schreib-Talente zu entwickeln. Sie lernen dies anhand eines Roman-Projekts. 

Ich leite zwar, zusammen mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen, diese Gruppe. Aber wenn die anderen schreiben, habe ich natürlich Zeit für eigene Texte. Ich benütze dies, um einen Roman zu schreiben, bei dem die Labyrinth-Motive eine zentrtale Rolle spielen. Es soll ein spannender Abenteuerroman werden, allerdings einer "mit Tiefgang". Genre: Science Fiction – vielleicht Fantasy (die Grenzen sind bekanntlich fließend: Fantasy und Science Fiction).

Der Clou ist, dass ich diesen Roman gewissermaßen online schreibe, auf einer eigenen Website: xytrblk.com. Es entsteht dabei nicht nur allmählich die Erzählung, sondern ich schaue mir das Ganze immer wieder "von außen" an, gewissermaßen als Romanwerkstatt-Leiter. Und außerdem schreibe ich parallel dazu, in einem Begleitenden LOGBUCH, was mir bei diesem komplexen Schreibprozess so widerfährt.

 

Persönliche Visiten…

…  gäbe es auch schon wieder einige neue zu dokumentieren. Aber das mache ich demnächst in einem eigenen Beitrag.

Schauen Sie bitte gelegentlich auch mal in die früheren Beiträge dieses Blogs rein! Hilfreich sein könnten vor allem die Vorbemerkung zu diesem Labyrinth-Blog und die Zeittafel. Die wichtigsten Personen und Begriffe werden erläutert in Fünf Kreise von Figuren sowie im Register dieses Blogs. #610

"Zwei Seelen wohnen a(u)ch in meiner Brust." Das Schreiben hat es mir schon in der Jugend angetan und ist seitdem Kern all meiner Tätigkeiten. Die andere „zweite Seele“ ist die praktische psychologische Arbeit plus wissenschaftlicher Verarbeitung. Nach dem Psychologiestudium seit 1971 eigene Praxis als Klinischer Psychologe. Zunächst waren es die Rauschdrogen, die mich als Wissenschaftler interessierten (Promotion 1976 mit der Dissertation "Der falsche Weg zum Selbst: Studien zur Drogenkarriere"). Seit den 1990er Jahren ist es das Thema „Hochbegabung“. Mein drittes Forschungsgebiet: Labyrinthe in allen Varianten. In der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn fand ich ein effektives Werkzeug, um mit Gruppen zu arbeiten und dort Schreiben und (Kreativitäts-)Psychologie in einer für mich akzeptablen Form zusammenzuführen. Ab 1978 Seminare zu Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung und Creative Writing, gemeinsam mit meiner Frau Ruth Zenhäusern im von uns gegründeten "Institut für Angewandte Kreativitätspsychologie" (IAK). Als "dritte Seele" könnte ich das Thema "Entschleunigung" nennen: Es ist fundamentaler Bestandteil jeden Schreibens und jedes Ganges durch ein Labyrinth. Lieferbare Veröffentlichungen: "Kreatives schreiben - HyperWriting", "Kurzgeschichten schreiben", "Das Drama der Hochbegabten", "Zeittafel zur Psychologie von Intelligenz, Kreativität und Hochbegabung", "Blues für Fagott und zersägte Jungfrau" (eigene Kurzgeschichten), "Geheimnis der Träume" (Neuausgabe in Vorbereitung). Dr. Jürgen vom Scheidt

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