Herschel und Planck: Ariadne sei Dank

BLOG: Labyrinth des Schreibens

Die Suche nach dem roten Faden
Labyrinth des Schreibens

Der erfolgreiche Start der Weltraumteleskope Herschel und Planck mittels einer Ariane-5-Rakete der ESA ist eine schöne zusätzliche Verbindung zwischen diesem Labyrinth-Blog und dem Astro-Blog "Uhura Uraniae".

Dort wurde soeben meine VISITE veröffentlicht: SciLogger zwischen Science und Fiction. Hier kann ich gleich noch nachlegen, denn inzwischen sind mit einer Ariane-5-Rakete die beiden europäischen Weltraumteleskope planmäßig vom Weltraumbahnhof Kourou ins All gestartet.

Jeder Besucher dieses Blogs weiß inzwischen, das Ariane abgeleitet ist von der sagenhaften griechischen Prinzessin Ariadne. Und das ergibt wieder mal DIE Brücke aus dem Weltraum in die Labyrinth-Geschichte – noch dazu, wo Ariadne von den Sternkundlern der Antike sogar mit einem eigenen Sternbild bedacht wurde: der Krone

 

Relevanz zum Thema Hochbegabung?

Na, jede Menge. Wenn ich an all die hochkarätigen Ingenieure und Naturwissenschaftler der ESA denke. Klar, ich kenne deren IQ nicht. Aber so viel BrainSpotting muss gestattet sein – aller Scheu der Intelligenzforscher vor Merkmals-Listen zum Trotz (vergl. Merkmale für Hochbegabung und Huste häufig in Götz Müllers Hochbegabungs-Blog). Doch zu Merkmals-Listen vs. Intelligenz-Test ein andermal mehr; da muss ich erst noch eine brauchbare Verbindung zum Labyrinth-Thema finde.

(Und noch etwas habe ich geschafft mit diesem Eintrag: Zufällig trägt er die Nr. 500 der Chronologs-Einträge. Da sollte man doch glatt die Sektkorken knallen lassen – oder den Verschluss von der Bionade Hollunder.)

Schauen Sie bitte gelegentlich auch mal in die früheren Beiträge dieses Blogs rein! Hilfreich sein könnten vor allem die Vorbemerkung zu diesem Labyrinth-Blog und die Zeittafel. Die wichtigsten Personen und Begriffe werden erläutert in Fünf Kreise von Figuren sowie im Register dieses Blogs.

"Zwei Seelen wohnen a(u)ch in meiner Brust." Das Schreiben hat es mir schon in der Jugend angetan und ist seitdem Kern all meiner Tätigkeiten. Die andere „zweite Seele“ ist die praktische psychologische Arbeit plus wissenschaftlicher Verarbeitung. Nach dem Psychologiestudium seit 1971 eigene Praxis als Klinischer Psychologe. Zunächst waren es die Rauschdrogen, die mich als Wissenschaftler interessierten (Promotion 1976 mit der Dissertation "Der falsche Weg zum Selbst: Studien zur Drogenkarriere"). Seit den 1990er Jahren ist es das Thema „Hochbegabung“. Mein drittes Forschungsgebiet: Labyrinthe in allen Varianten. In der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn fand ich ein effektives Werkzeug, um mit Gruppen zu arbeiten und dort Schreiben und (Kreativitäts-)Psychologie in einer für mich akzeptablen Form zusammenzuführen. Ab 1978 Seminare zu Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung und Creative Writing, gemeinsam mit meiner Frau Ruth Zenhäusern im von uns gegründeten "Institut für Angewandte Kreativitätspsychologie" (IAK). Als "dritte Seele" könnte ich das Thema "Entschleunigung" nennen: Es ist fundamentaler Bestandteil jeden Schreibens und jedes Ganges durch ein Labyrinth. Lieferbare Veröffentlichungen: "Kreatives schreiben - HyperWriting", "Kurzgeschichten schreiben", "Das Drama der Hochbegabten", "Zeittafel zur Psychologie von Intelligenz, Kreativität und Hochbegabung", "Blues für Fagott und zersägte Jungfrau" (eigene Kurzgeschichten), "Geheimnis der Träume" (Neuausgabe in Vorbereitung). Dr. Jürgen vom Scheidt

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar