BloXikon

BLOG: Labyrinth des Schreibens

Die Suche nach dem roten Faden
Labyrinth des Schreibens

Um die wesentlichen Inhalte eines Blogs besser zu erschließen, empfiehlt sich das Anlegen eines Blog-Lexikons, kurz BloXikon. Dies soll die KATEGORIEN-Liste am rechten Rand des Blogs ergänzen. Außerdem ist so ein BloXikon die ideale Vorbereitung, um aus einem Blog später ein eigenständiges Buch zu generieren.

Hier werden die in diesem Blog “Labyrinth des Schreibens” vorkommenden wesentlichen Begriffe erfasst und kurz skizziert. Zugleich ist dies als kleiner Denkanstoß über “Blogs als Anfang einer Wertschöpfungskette” gedacht. Bislang stehen Bloggern zwei Möglichkeiten zur Verfügung, um die Inhalte ihrer Blog-Posts vulgo Artikel oder Beiträge für sich selbst und die Leser zu erschließen:

1. Die KATEGORIEN-Liste recht am Rand des jeweiligen Blogs.

2. Ein eigenes REGISTER, das man in einem eigenen Beitrag anlegt, welches feiner strukturiert ist, als der doch recht grobe Raster der KATEGORIEN. Ich habe das in den ersten Jahren dieses Blogs Labyrinth des Schreibens gemacht – gab das Unternehmen jedoch wieder auf. Denn pro Artikel kommen da leicht ein Dutzend Stichwörter zusammen, die man dann eintragen und verlinken muss. Außerdem machte ich den Fehler, farbliche Codes einzuführen (für Namen von Personen, Orte etc.), was den reinen Zeichen-Umfang so eines Beitrags rasch an die Grenzen des Memo-Felds stoßen lässt. Ich habe mir zwar mit einer Aufteilung auf zwei Artikel geholfen. Aber auch dies hilft nur kurze Zeit und macht alles noch mühsamer, weil man dann immer zwischen diesen beiden Register-Artikeln hin- und herlavieren muss.

 

Eine dritte Möglichkeit…

…besteht darin, innerhalb des Blogs ein Glossar oder (wenn es umfangreicher ausfällt) ein kleines Lexikon anzulegen. Sinnvollerweise etabliert man dieses am Anfang seiner Chronologie – also VOR dem ersten Eintrag (Blog Post), den man überhaupt publiziert hat, nämlich als man den Blog begann. Bei mir war dies im Januar 2007. Deshalb sind Sie also jetzt hier gelandet. Technisch geht das ganz einfach, denn man kann ja das Publikationsdatum und die Uhrzeit für die einzelnen Beiträge beliebig wählen. Diese Informationen helfen, den Blog an dieser Stelle (also an seinem historischen Anfang) nicht chronologisch zu organieren, sondern alphabetisch. Man muss nur beachten, dass der Buchstabe “A” den höchsten Wert bekommt und der Buchstabe “Z” den niedrigsten.

Beispiel:

Absichtslosigkeit wird das Datum “31. Dezember 2000” und die Uhrzeit “23:00″ zugeordnet (23:59” erhält dieser Artikel, den Sie gerade lesen und der das BloXikon quasi beginnt).

Zufall als – vermutlich – letzter Eintrag im Alphabet wird zu”01. Januar 2000″ und erhält die Uhrzeit “00:01”

 

Die ganze Sache hat nur einen Haken:

a) Man kann dieses Datum nachträglich nicht mehr verändern, wenn der betreffende Beitrag durch die Statusänderung von “entwurf” in “veröffentlicht” in die Blogsphäre von SciLogs integriert und in der Registrierungs-Datenbank entsprechend kodiert wurde: → die sprechende URL ganz oben auf dieser Seite. Ändert man diese URL nach der Publikation, dürfte das erheblichen Ärger für die Datenbank von SciLogs bedeuten und damit für unseren “guten Geist” Martin Huhn, der diesen Fehler wieder ausbügeln muss.

b) Das zweite Problem ist, dass so ein Umdatierung den Artikel automatisch aus den aktuellen Blog-Posts herausnimmt und die Leser sie ab da kaum mehr finden können – wenn sie nicht wissen, wohin man den Post befördert hat.

 

Die Lösung für dieses Problem: Duplikate

Wenn Sie hier gelandet sind, also am Beginn des Lexikons und damit zugleich am historischen Anfang des Blogs, wissen Sie, wie die Lösung dieses Problems aussieht;
° Ein Artikel ist der Original-Beitrag.
° Eine Kopie davon befördern Sie* durch ein anderes Datum an den Anfang des Blogs.
* sinnvollerweise mit einem etwas geänderten Titel = = =

Die Kopie lässt sich durch die Stunden- und Minutenangabe genau im Alphabet lokalisieren. Praktischerweise ist der Tag in 24 Stunden unterteilt, sodass man die 26 Buchstaben des Alphabets locker unterkriegt und das gesamte BloXikon organisatorisch quasi in “einem Tag” unterbringt:

A = 24:00 h
B = 23:00 Uhr
M = 12:00 Uhr
W = 02:00 Uhr
XYZ = 01:00 Uhr

12:16 Uhr könnte dem Begriff MindCatcher zugeordnet werden (dies wird demnächst das erste Beispiel eines Stichworts für das BloXikon sein).

Die sechzig Sekunden pro Stundeneinheit verschaffen uns also die Möglichkeit, je Buchstabe locker sechzig Stichwörter zu datieren. Das sollte für ein BloXikon wohl reichen: 24 x 60 = 1440 Stichwörter. Diesen Rahmen dürfte kein Blog jemals sprengen.

 

Aktuelle Umrechnungstabelle – zugleich Stand des Bloxikobs

 Beispiel Akronym”: A = 24 / K =14 → Ak = 24:14

 Stichwort

 

Uhrzeit-Code

URL innerhalb des Blogs Labyrinth des Schreibens

Akronym

<24:14>

 

 

 

 

BinnenVersalie

23:16

 

BloXikon

23:13

 

 

 

 

Cluster

<22:13>

 

 

 

 

MindCatcher

12:16

 

 

Geplante Stichwörter

Dieser Blog Labyrinth des Schreibens hat ja eigentlich zwei Themenstränge:

1. Alles was mit dem Schreiben zu tun hat;
2. Die Labyrinth-Themen, mit welcher Thematik der Blog ja ursprünglich 2007 gestartet wurde.

Ganz allmählich hat sich sogar, völlig ungeplant, als dritter Strang das Thema Zufall eingeschmugggelt, einfach so; man sieht das an der Zahl der Hits in der KATEGORIEN-Liste.

Aber da mich für mein aktuelles Buch-Projekt vorrangig das SCHREIBEN interessiert, wird sich entsprechend dieses BloXikon darauf konzentrieren. Eine Reihe von Stichwörtern für dieses BloXikon sind schon geplant oder existieren bereits an anderer Stelle in meinen Texten:

aaabbcadarabra → Buchstabenwürfel (Schreibspiel)
Absichtslosigkeit
Akronym (-Methode)
Alter ego (als → Kunstfigur)
Aphorismus
Ariadnefaden → Roter Faden
Bestseller
ok_BinnenVersalie
Blog, Blogger, Blogging
ok_BloXikon
Buchführung (als Schreibanlass)
Buchstabenwürfel (Schreibspiel)
Bühne, Innere → Innere Bühne
Cluster
DataMining (innerhalb eines Blogs)
Depression
Dritte Person (Kunstfigur)
EntSchleunigung
Gruppenkreativität → Kreativität in der Gruppe
Heldenreise
HyperWriting
Innere Bühne
Kreatives Schreiben
Kreativität in der Gruppe
Kunstfigur
Labyrinth-Symbol /-metapher
Metaphern
ok_MindCatcher
Mindmapping
Perspektivenwechsel
Roman
Romanschreiben
Roter Faden
Schreibblockade
Symbole
ThemenZentrierte Interaktion (TZI)
Versunkensein
Vier-Spalten-Methode
Wertschöpfungskette (für einen Blog)
Writer´s Block → Schreibblockade
ZukunftsSelbst

Quelle
Scheidt, Jürgen vom: [Dieser Blog] Labyrinth des Schreibens. Begonnen: Jan 2007

 

Schauen Sie bitte gelegentlich auch mal in die früheren Beiträge dieses Blogs rein! Hilfreich sein könnten vor allem Willkommen im Labyrinth des Schreibens und die Zeittafel. Die wichtigsten Personen und Begriffe werden erläutert in Fünf Kreise von Figuren sowie im Register dieses Blogs.

237 / #857 JvS / #1514 SciLogs / v01-3 (im Anhang )

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"Zwei Seelen wohnen a(u)ch in meiner Brust." Das Schreiben hat es mir schon in der Jugend angetan und ist seitdem Kern all meiner Tätigkeiten. Die andere „zweite Seele“ ist die praktische psychologische Arbeit plus wissenschaftlicher Verarbeitung. Nach dem Psychologiestudium seit 1971 eigene Praxis als Klinischer Psychologe. Zunächst waren es die Rauschdrogen, die mich als Wissenschaftler interessierten (Promotion 1976 mit der Dissertation "Der falsche Weg zum Selbst: Studien zur Drogenkarriere"). Seit den 1990er Jahren ist es das Thema „Hochbegabung“. Mein drittes Forschungsgebiet: Labyrinthe in allen Varianten. In der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn fand ich ein effektives Werkzeug, um mit Gruppen zu arbeiten und dort Schreiben und (Kreativitäts-)Psychologie in einer für mich akzeptablen Form zusammenzuführen. Ab 1978 Seminare zu Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung und Creative Writing, gemeinsam mit meiner Frau Ruth Zenhäusern im von uns gegründeten "Institut für Angewandte Kreativitätspsychologie" (IAK). Als "dritte Seele" könnte ich das Thema "Entschleunigung" nennen: Es ist fundamentaler Bestandteil jeden Schreibens und jedes Ganges durch ein Labyrinth. Lieferbare Veröffentlichungen: "Kreatives schreiben - HyperWriting", "Kurzgeschichten schreiben", "Das Drama der Hochbegabten", "Zeittafel zur Psychologie von Intelligenz, Kreativität und Hochbegabung", "Blues für Fagott und zersägte Jungfrau" (eigene Kurzgeschichten), "Geheimnis der Träume" (Neuausgabe in Vorbereitung). Dr. Jürgen vom Scheidt

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