Die kleine AfD-Anfrage “Vorhersagen über Klimaentwicklung“

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Die AfD bringt gerne ihre ganz eigenen Wissenschaftsthesen in die Politik ein. So schrieb sie zum Beispiel in einen Antrag zur Klimapolitik, dass Nullemissionen von Deutschland nur 0,000653 °C Erwärmung vermeiden würden und deutsche Klimapolitik daher “wegen erwiesener Nutz- und Wirkungslosigkeit” einzustellen sei. Leider war ein dummer Denkfehler in der Rechnung und die Zahl lag trotz der Scheinpräzision mit drei Stellen um ein paar Größenordnungen zu niedrig. Tja.

Nun hat die AfD in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung einen fast zwanzig Jahre alten Ladenhüter der Klimaleugnerszene präsentiert: einen Satz auf Seite 771 eines Berichts des Weltklimarates von 2001, den man, aus dem Kontext gerissen und falsch ins Deutsche übersetzt, so hindrehen kann, dass er eine völlig neue Bedeutung bekommt.

Lesen hilft

Zufällig habe ich im Januar bereits im Spiegel erklärt, was daran falsch ist:

Schon vor der ersten Frage steht das Evergreen-Argument der selbsternannten “Klimaskeptiker”: ein angebliches Zitat aus einem alten Bericht des Weltklimarats IPCC von 2001, wonach “längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung nicht möglich” seien. Daraus folgert die Initiative, dass Klimaprognosen über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren hinaus “keinerlei Vorhersagekraft mehr innewohnt”. Problem ist nur: Das Zitat ist falsch ins Deutsche übersetzt und – wie aus dem Kontext sofort ersichtlich – vollkommen falsch interpretiert. Im Original geht es um die Grenzen der künftigen Klimamodellierung, bei der wegen des chaotischen Klimasystems immer eine Restunschärfe verbleiben wird: Der genaue “Klimazustand” (etwa, ob im Jahr 2030 ein El-Niño-Zustand herrscht) ist nicht langfristig vorhersagbar. Von “Klimaentwicklung” ist im Original gar nicht die Rede.

Die Empfehlung dieser IPCC-Passage lautet, mittels Ensembles (also zahlreichen Simulationen mit unterschiedlichen Anfangsbedingungen und Klimamodellen) diese verbleibende Unschärfe zu beschreiben – was inzwischen längst Standard in den IPCC-Berichten ist. Das Zitat zeigt also lediglich, dass der IPCC sich schon vor zwanzig Jahren um eine sorgfältige Analyse der verbleibenden Unsicherheiten von Klimaprojektionen gekümmert hat.

Fundamentaler Denkfehler

Doch der AfD war dieses oft widerlegte Uralt-Argument nicht genug, und so hat sie noch ein immerhin nur zwölf Jahre altes Argument angehängt. Wie der Zufall es will, habe ich auch dieses in meinem Spiegel-Artikel im Januar behandelt:

So wird beispielsweise behauptet, der “unvermeidbare statistische Fehler” der Klimamodelle sei “über hundertmal größer” als der CO2-Effekt. Auch das ist ein mehr als zehn Jahre alter Klassiker der “Klimaskeptiker”. Und es ist offensichtlicher Unsinn, allein schon weil die Klimamodelle seit fünfzig Jahren die globale Erwärmung korrekt vorhergesagt haben – übrigens sogar die Firma Exxon im Jahr 1982. Unmöglich kann eine solche Vorhersage also nicht sein. Als Beleg für diesen Unsinn zitiert die Initiative einen Artikel des Physikers Patrick Frank (kein Klimaforscher), der wiederum auf einer Studie beruht, die die Wolkenbedeckung in Klimamodellen mit der aus Satellitendaten vergleicht. Dumm ist nur, dass Frank sich gleich mehrere grobe Schnitzer geleistet hat.

So nimmt er bei den Berechnungen des globalen Temperaturmittelwertes einen falschen Modellfehler für die Bewölkung  an. Dieser Modellfehler ist ein Maß für die Unterschiede zwischen den vom Computermodell vorhergesagten Wolken und den in den Satellitendaten gefundenen Wolken. Für die globale Mitteltemperatur ist nur die globale Gesamtwirkung der Wolken relevant, aber Frank benutzt ein Maß für die Modellfehler an einzelnen Orten (nämlich an jedem Gitterpunkt der Modellmatrix, die das Klimamodell benutzt). Da die Abweichungen der Bewölkung an einzelnen Orten aber sehr viel größer sein können als über das gesamte Modell gerechnet, überschätzt Frank den Modellfehler massiv. “Im globalen Mittel ist der tatsächliche Modellfehler nur ein Bruchteil dessen, was Frank annimmt”, sagt Axel Lauer vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum, Autor der Satellitenstudie zu den Wolken. Zweitens nimmt Franks Rechnung fälschlich an, dass diese Abweichung jedes Jahr nochmal neu hinzukommt und sich so in einer Simulation über Jahrzehnte zu einem riesigen Modellfehler aufsummiert. “Ein fundamentaler Denkfehler”, sagt Lauer dazu. Denn die in der Satellitenstudie gefundene Abweichung ist bereits die, die sich nach über hundert Jahren Modellsimulation als langjähriger Mittelwert eingependelt hat.

Interessanterweise ist dieser Denkfehler gerade der umgekehrte wie bei den eingangs erwähnten deutschen Emissionen, die sich tatsächlich Jahr für Jahr aufsummieren.

Na ja, ganz so zufällig ist es wohl auch nicht, dass die AfD just diese Fragen stellt – stehen sie doch am Anfang einer Liste von 16 Klimafragen, die im Februar an die Abgeordneten des Bundestags geschickt wurden. Und um die ging es in meinem Spiegel-Artikel. Schon damals war erkennbar, dass diese unseriösen Suggestivfragen aus einer AfD-nahen „Klimaskeptiker“-Ecke kamen.

Womöglich hat die AfD vor, die Bundesregierung nun mit weiteren Fragen aus dieser Liste zu nerven. Den Aufwand kann sie sich allerdings sparen. Die Klimawissenschaft hat – als Gemeinschaftsarbeit vom Deutschen Klima Konsortium, der Helmholtz-Klimainitiative, klimafakten.de und den Scientists for Future – diese Fragen alle längst beantwortet. Andererseits – vielleicht wäre es ja gar nicht so schlecht, wenn sich durch Initiative der AfD mehr Menschen mit den Fakten zur Klimakrise auseinandersetzen und dabei auch verstehen, wo und wie die typischen „Klimaskeptiker“-Thesen in die Irre führen.

p.s. AfD-Kronzeuge Patrick Frank ist Mitglied des Heartland Institute, einer unter anderem von der Tabak-, Kohle- und Erdölindustrie finanzierten US-Lobbyorganisation. Dank an unseren Leser, der mich auf Twitter darauf hingewiesen hat!

Links

Die AfD und die Klimakrise

Das Klimaquiz der AfD – die Auflösung

Herr Hilse von der AfD beantwortet die Fragen der KlimaLounge

 

Stefan Rahmstorf

Stefan Rahmstorf ist Klimatologe und Abteilungsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Klimaänderungen in der Erdgeschichte und der Rolle der Ozeane im Klimageschehen.

26 Kommentare

  1. Ach die AFD. Wer wählt sowas ?
    Kalkhofe hat sich derer auch schon öfter angenommen. In seiner Mattscheibe Jahresrückblick 2018 hauen die richtigen Nonsens raus. “Klimawandel gibt es nicht”. Das kann man nur lächerlich machen. Ist ihm gut gelungen. Sehenswert. Ich glaube der AFD nicht mal die Uhrzeit. Gut das die Bundesregierung sowas nicht für voll nimmt.

  2. Traurig dabei ist, dass eine Literaturkritikerin namens Thea Dorn nicht etwa der AfD Taschenspielertricks nachweist, sondern Stefan Rahmstorf in einem “Warnruf” im Abobereich auf Zeitonline “Taschenspielertricks” unterstellt wegen einer Domino-Metapher der Auswirkungen, wenn Korallenriffe den menschenverursachten Klimawandel nicht überleben.

  3. Herr Rahmstorf, warum bringen Sie solch ein unwichtiges Thema hier im Blog? Hat es denn eine Bedeutung für Sie oder die Klimawissenschaft, wenn eine kleinere und zudem sehr stark rechtslastige Partei mit solch “ollen Kamellen” kommt? Bei uns herrscht zum einen Meinungsfreiheit, und zum anderen hat was hier nochmal aufgewärmt wurde keinerlei Wirkung irgendwohin. Niemand wird hier öffentlich angeprangert, es besteht kein Grund sich zu verteidigen.

    Da das Thema Wolken hier im Blog enthalten ist, eine Frage: Im AR5 (z.B. Chap. 12.4.3.5) steht im Abschnitt über die Unsicherheiten, dass bei den Wolken und Aerosolen noch größere Unsicherheiten bestünden. Wie ist der heutige Stand der Forschung, und können Klimamodelle jetzt auch die wechselnde Wolkenbedeckung berechnen, was nach meinem Wissen bisher (CMIP5) nicht möglich war?

  4. Herr Rahmstorf, Sie selbst haben doch geschrieben, dass Deutschlands Beitrag am Klimawandel nur 0,05°C betragen kann (hier im Blog) und der Corona-Lockdown fast keine Auswirkungen auf den CO2-Anstieg in unserer Atmosphäre hat (bei Twitter).

    Wie ich das sehe, ist das genau der Punkt, den auch die AfD vertritt.

    Wir können also durch die Maßnahmen, die derzeit von der Politik ergriffen werden nichts am CO2-Anstieg und am Weltklima ändern. Auch nicht, wenn wir die Anstrengungen verzehnfachen. Es kostet uns aber Billionen! Das ist der entscheidende Punkt.

    Denken Sie mal drüber nach.

    • Der Punkt ist doch, dass wir zur Vermeidung einer Klimakatastrophe dauerhaft auf Nullemissionen von CO2 umstellen müssen. Mal drei Monate zuhause bleiben bringt wenig. Auch wenn Deutschland alleine handelt (1% der Weltbevölkerung, 2% der globalen Emissionen) bringt das fast nichts – das ist aber auch keineswegs der Fall. Es gibt ja das Pariser Abkommen, und die meisten OECD-Staaten haben ihre Emissionen in den letzten 15 Jahren stärker reduziert als wir. Und eine einseitige Kostenrechnung, ohne den Nutzen zu berücksichtigen, ist unseriös. Die wirtschaftlichen Analysen zeigen, dass die Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung und Wirtschaftsweise uns erheblich weniger kosten dürfte als ständig zunehmende Extremwetterereignisse, immer schnelleren Meeresspiegelanstieg, Ernteausfälle mit Hungerkrisen, massive Flüchtlingsbewegungen etc. etc.

      • Sehr geehrter Herr Rahmstorf,
        glauben sie wirklich daran, dass es möglich ist, dauerhaft auf “Nullemissionen von CO2” umstellen zu können? Glauben sie wirklich daran, dass der natürliche Kohlenstoffkreislauf eine 100%ige Bilanzneutralität bei CO2 aufweisst? Deutschland ist einer der größten Nettoexporteure von Gütern der Welt. Wem werden denn die CO2 Emissionen, die durch die Produktion dieser Güter entstehen, zugerechnet? Dem Exporteur oder dem Importeur? Haben wir wirklichständig zunehmende Extremwetterereignisse? Welche Inseln sind bisher aufgrund eines Meeresspielgelanstieges untergegangen? Haben Ernteausfälle und Hungerkrisen wirklich zugenommen? Und worauf sind massive Flüchtlingsbewegungen tatsächlich zurückzuführen?? Ich wünsche ihnen wirklich, wieder zur Realität zurück zu finden.

        • Die meisten der Themen, die Sie ansprechen, haben wir hier im Blog bereits ausführlicher behandelt.
          Ich empfehlen Ihnen, zu diesen Fragen die Suchmaske links oben auf der Seite zu nutzen!

        • Hier ein paar der bereits untergangenen Inseln:

          https://www.newscientist.com/article/2087356-five-pacific-islands-vanish-from-sight-as-sea-levels-rise/

          “[In the Solomons,] Five islands present in 1947, ranging in size from 1 to 5 hectares, had completely disappeared by 2014.

          Another six islands had shrunk by 20 to 62 per cent in the same period, confirming anecdotal reports of people living in the area.

          The most populated of these, Nuatambu Island, is home to 25 families, who have witnessed 11 houses wash into the sea since 2011.

          […]
          Even if global temperatures stay at current levels, seas will continue to rise over the coming centuries, says Matt King of the University of Tasmania.

          Nevertheless, the rise could end up being ‘much, much worse’ if we don’t act to curb carbon dioxide emissions, King says.

          [The global rate of sea level rise is 3 millimetres per year …]”

      • Danke für den Link. In Ihrem Bericht im Spiegel sowie der dort verlinkten Studie geht es darum, dass man anhand Simulationen im Vergleich zwischen CMIP5- und CMIP6-Modellen festgestellt hat, dass es ein stärkeres als bisher angenommenes positives Feedback durch niedrige Wolken gibt.
        Hmm, tja, irgendwie finde ich das unzureichend, sind das aus meiner Sicht nur wissenschaftliche „Spielereien“ (positiv gesehen, ohne solche Spielereien geht es bei Computermodellen des Klima nicht) aber keine „Feldforschung“ zum tatsächlichen Verhalten der Wolken und der daraus resultierenden bodennahen Temperaturen.

        Auch diese Studie scheint sich nur um die Wolkenbedeckung in der Simulation und nicht aufgrund von Beobachtungen und Berechnungen zu kümmern: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/wcc.465

        Hier in dieser Studie https://www.nature.com/articles/nclimate3190 (Bezahlschranke) steht im kurzen lesbaren Teil:
        “How clouds respond to warming remains the greatest source of uncertainty in climate projections. Improved computational and observational tools can reduce this uncertainty. Here we discuss the need for research focusing on high-resolution atmosphere models and the representation of clouds and turbulence within them.”

        Im AR5 bei den „key uncertainties“ in TS.6.2 ist nachzulesen: “The cloud feedback is likely positive but its quantification remains difficult.” und bei TS.6.3: “The simulation of clouds in AOGCMs has shown modest improvement since AR4; however, it remains challenging.”
        Nach meinen Recherche-Versuchen mit Google Scholar scheint es da außer der von Ihnen verlinkten Studie nach wie vor nichts zu geben, d.h. Wolken und deren Wirkung aufs Klima bleiben von der dynamischen Entwicklung her die großen Unbekannten. Stimmt das?

        Zum von Ihnen verlinkten Artikel im Spiegel möchte ich Sie hier korrigieren:
        Sie schreiben dort zur Klimasensivität (ECS): „Bislang ging die Klimawissenschaft davon aus, dass eine Verdoppelung der CO2-Menge in unserer Atmosphäre eine Erwärmung von rund drei Grad nach sich ziehen würde – mit einer Unsicherheit von bis zu 1,5 Grad.“
        Dies ist nicht in Übereinstimmung mit dem AR5, wo bei TS.5.3 nachzulesen ist:
        „Estimates of the equilibrium climate sensitivity (ECS) based on observed climate change, climate models and feedback analysis, as well as paleoclimate evidence indicate that ECS is positive, likely in
        the range 1.5°C to 4.5°C with high confidence, extremely unlikely less than 1°C (high confidence) and very unlikely greater than 6°C (medium confidence).“
        Ihre Formulierung nach der IPCC-Aussage umgeändert müsste dann lauten:
        „….dass eine Verdoppelung der CO2-Menge in unserer Atmosphäre eine Erwärmung wahrscheinlich (likely) im Bereich zwischen 1,5 °C und 4,5 °C nach sich ziehen würde – mit einer Unsicherheit von ± 1,5 °C“ oder besser verständlich: „Die Klimasensivität liegt laut IPCC mit großer Wahrscheinlichkeit zwischen 1 °C und 6 °C, wobei man die größte Wahrscheinlichkeit für den Bereich zwischen 1,5 °C und 4,5 °C annimmt.“

  5. Hallo an das Redaktionsteam:
    Wie viel Geld bekommen Sie dafür, dass unliebsame kritische Kommentare sofort gelöscht werden und nur die staatlich finanzierten am Steuerzahlertropf hängenden Märchenerzähler hier veröffentlichen dürfen?
    Und die Kritiker dieser Heilgen-Greta-Husterie sind dann wohl der “rechte Abschaum”?
    Das also ist Meinungsfreiheit im Jahr 2020 in Deutschland. Herzlichen Glückwunsch!

  6. Gibt es eine Möglichkeit über neue Blogeinträge in der Klimalounge per Email informiert zu werden? Also nicht der Newsletter von Spektrum.de sondern nur Klimalounge.

  7. Es gibt einen Versuch, den neuerdings in Zweifel gezogenen Wert der Klimasensitivität mit der Genauigkeit von Wettervorhersagen zu testen:

    “Short-term tests validate long-term estimates of climate change
    Six-hour weather forecasts have been used to validate estimates of climate change hundreds of years from now. Such tests have great potential — but only if our weather-forecasting and climate-prediction systems are unified.”

    “Hence, instead of being able to discount estimates of high sensitivity, as Rodwell and I had done, their result provides some of the best current evidence that climate sensitivity could indeed be 5 °C or greater.”

    https://www.nature.com/articles/d41586-020-01484-5

  8. Sehr geehrter Herr Prof. Rahmstorf, könnten Sie einen Link zu den Exxon-Originaldokumenten von 1982 hier mitteilen? Bekanntlich sind die damals geheimgehaltenen Projektionen recht zutreffend nun schon eingetreten. Danke für Ihre Bemühungen!

  9. Möchte jemand ein Statement zu folgenden historischen Tatsachen abgeben?:

    ” We may find a kind of consolation in the consideration that here, as in every other case, there is good mixed with the evil. By the influence of the increasing percentage of carbonic acid in the atmosphere, we may hope to enjoy ages with more equable and better climates, especially as regards the colder regions of the earth, ages when the earth will bring forth much more abundant crops than at present, for the benefit of rapidly propagating mankind.” – Svante Arrhenius, Worlds in the making (1908)

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Svante_Arrhenius

    Svante Arrhenius (Physiker und bekanntlich einer der Pioniere der Erforschung des Treibhauseffekts) und andere hatten sich damals durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe Vorteile für die Nordhalbkugel erhofft. Desweiteren gibt es direkte Verbindungen zwischen der fossilen Industrie und fortgesetzten Versuchen der Wetter/Klimamanipulation seitens des Militärs (climate engineering):

    https://www.geoengineeringwatch.org/geoengineers-and-big-oil-the-dark-alliance/

    Der Vater von Greta Thunberg (die ich sehr schätze) ist bekanntlich ein Nachfahre Svante Arrhenius’: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_86455954/klimawandel-greta-thunberg-verwandter-sah-erderwaermung-schon-1896-kommen.html

    Wie gesagt, Svante Arrhenius (Physiker und einer der Pioniere der Erforschung des Treibhauseffekts) und andere hatten sich damals offenbar durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, also durch vorsätzliche Aufheizung der Athmosphäre, gewisse Vorteile für die Nordhalbkugel erhofft^^ Any statements?^^ Wie denken zB die Leugner und Verharmloser von EIKE bzw der AfD über diese Tatsachen? Würde mich buchstäblich “brennend” interessieren^^…

    • Es ist bekannt, dass Arrhenius die globale Erwärmung eine gute Idee fand und vorgeschlagen hat, Kohleflöze anzuzünden um sie schneller herbeizuführen – ich erwähne das oft in meinen Vorträgen. Wohl weil er Schwede war hatte er die Vorstellung, ein wärmeres Klima sei besser. Über die Folgen wie den global steigenden Meeresspiegel hat er sich wohl keine Gedanken gemacht. Arrhenius war mit einer Frau Thunberg verheiratet, aber Gretas Vater ist nicht blutsverwandt mit ihm sondern entstammt einem parallelen Zweig der Thunbergs.

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