Nachgefragt: Was steht an im Dezember? Teil 2

1. Ich bin…


in der Bernstein Koordinationsstelle verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Neben der Erstellung von Pressemeldungen und Printprodukten wie unseren Newsletter und der Organisation von Veranstaltungen für die Öffentlichkeit bin ich für diesen Blog zuständig. Eine interessante Erfahrung, die viel Spaß macht!

2. Diesen Monat möchte ich mich darauf konzentrieren,


den nächsten Kurzfilm für unsere Bernstein TV-Reihe fertig zu stellen. Er handelt um die Erforschung der Gitterzellen in der Arbeitsgruppe von Michael Brecht am Bernstein Zentrum Berlin. Sie haben gezeigt, dass Gitterzellen auf Pyramidenzellen beruhen, die anatomisch in einem sechseckigen Muster angeordnet sind – ein ganz spannendes Thema!

3. Ein aktuelles wissenschaftliches Highlight für mich ist…


die Verleihung des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin an John O’Keefe und May-Britt und Edvard Moser. Sie waren es, die die räumlich aktiven Gitter- und Ortszellen entdeckt haben. Da ich mich für den Kurzfilm gerade erst mit dem Thema räumliche Orientierung beschäftigt habe, finde ich die Verleihung dieses Jahr natürlich besonderes interessant.

4. Ein Event, worauf ich mich in diesem Monat besonders freue, ist… 


definitiv der Bernstein Tag 2014 am 18. Dezember. Am Bernstein Center Freiburg organisieren wir gerade ein Café Scientifique. Stefan Rotter wird über die Erforschung des Gehirns reden. Das Besondere an seinem Vortrag: Er ist interaktiv! Die Zuschauer entscheiden praktisch „neurokratisch“, welche Themen er im Verlauf des Abends ansprechen soll.

5. Was ich diesen Monat außer der Wissenschaft noch machen will


Das Winter-Open-Air-Kino mit dem Film „Die Feuerzangenbowle“ in Tübingen besuchen. Während meines Studiums war das für mich immer eines der absoluten Highlights im Jahr. Und natürlich freue ich mich darauf, die Feststage mit meiner Familie und Freunden zu verbringen.

Veröffentlicht von

Mareike Kardinal hat in Tübingen Biologie studiert. Danach promovierte sie in Saarbrücken und Peking über die Modulation der Zeitwahrnehmung bei gesunden Probanden und neurologischen Patienten. Nun widmet sie sich der Wissenschaftskommunikation. Sie ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bernstein Netzwerks verantwortlich.

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