Süß, süßer, Babys! Wie beeinflusst Niedlichkeit unser Verhalten?

Denkt mal an das Süßeste, was euch einfällt. Die Chancen stehen sehr hoch, dass ihr an Babys oder vielleicht auch an Baby-Tiere gedacht habt, richtig?

Ich kenne das von mir selbst auch ziemlich gut, wobei ich sogar das Gefühl habe, dass Tierbabys mich sogar noch mehr begeistern. Erst letztens ist es wieder passiert: Ich bin mit Freunden eine Straße entlang gelaufen und war im Gespräch vertieft, und auf einmal sah ich den süßesten Rauhaardackel überhaupt! Das Gespräch war auf einmal nebensächlich geworden und ich konnte nicht anders, als mich dem Dackel zuzuwenden, zu grinsen und in seine freundlichen Augen zu schauen! Nachdem die kurze Euphorie vorbei war, führte ich das Gespräch fort, das ich ungewollt auf Eis gelegt hatte. Ich fragte mich, wie es eigentlich sein kann, dass dieser süße Dackel meine Aufmerksamkeit völlig auf sich zog, ohne dass ich dem widerstehen konnte?

süßer Hund

Seid ihr denn mal an einem süßen Hund vorbeigelaufen, ohne ihn anzulächeln und ein aufrichtiges „Aweee ist der süß“ gesagt zu haben? Oder wenn am Nachbartisch im Café ein süßes Baby saß, das munter vor sich hin lachte, hat es euch nicht auch verzaubert?

Kaum jemand kommt drum herum, nicht hinzuschauen und selbst anzufangen, zu lächeln. Und nicht nur bei Babys und Tierbabys empfinden wir so, selbst bei Gegenständen wie Puppen, Spielzeug oder kleinen Dingen kann in uns das starke Gefühl von „Oh nein, das ist aber süß!“ aufkommen!

Aber wieso ist das so und was passiert dabei in unserem Gehirn?

Niedlichkeit als Überlebensstrategie

Niedlichkeit wird von den meisten von uns mit positiven sozialen Bindungen, Empathie, und schönen Emotionen in Verbindung gebracht [1]. Süße Dinge machen uns einfach glücklich, doch Babys scheinen nochmal niedlicher zu sein als andere Dinge, oder?

Babys sind in der ersten Zeit ihres Lebens hilflos und schutzbedürftig. Für sie ist es überlebensnotwendig, dass man sich um sie kümmert [2]. Daher ist es für sie sehr von Vorteil, wenn sie so viel unserer Aufmerksamkeit erhalten wie möglich. Und das scheint ziemlich gut zu funktionieren:

Studien zeigten tatsächlich, dass Niedlichkeit die elterliche Fürsorge erhöht [3], [4]. Niedlichere Babys rufen eine stärkere emotionale Erfahrung hervor als weniger niedliche Babys und steigern damit die Fürsorgemotivation [5]. Wenn Menschen in Studien mit Kinder- und Erwachsenengesichtern konfrontiert waren, schauten die Teilnehmer länger die Kindergesichter an [6]. Außerdem deuten Studien darauf hin, dass Babygesichter schneller wahrgenommen werden als erwachsene Gesichter. Dieser Effekt tritt besonders bei Frauen im Vergleich zu Männern auf [9]. Dies könnte bereits damals dafür gesorgt haben, dass sich besonders die Mütter um süße Babys länger gekümmert haben, weil sie die Aufmerksamkeit auf sich zogen!

Süße Babys

Nicht nur sehen Babys mit ihren großen Augen, dicken Wangen und kleinen Händchen und Füßchen süß aus – auch ihr Geruch und ihr Lachen sind zum Dahinschmelzen [1]! fMRI-Studien zeigten, dass der einzigartige Geruch von Babys eine starke Gehirnaktivität in den Arealen verursachte, die mit Freude und Belohnung in Verbindung stehen [16]. Mit all unseren Sinnen schaffen es Babys, dass wir ihnen schneller verfallen als einer Packung Schokolade am Samstagabend!

Zwischen den eigenen und fremden Babys scheint es jedoch Unterschiede in der Wahrnehmung zu geben. Studien fanden, dass Mütter (überraschenderweise) ihre eigenen Babys süßer fanden und man auch eine verstärkte Gehirnaktivität im mesolimbischen Belohnungszentrum fand [8]. Doch verglichen mit Erwachsenengesichtern lösten selbst fremde Kindergesichter eine schnellere neuronale Aktivität hervor [1], [15]! Natürlich findet man die eigenen Babys besonders süß, jedoch scheint unser Gehirn auch auf fremde Babys zu reagieren und das Belohnungssystem anzuschalten!

Fürsorgemotivation

Diese uralten neurologisch verankerten Instinkte waren vermutlich damals und sind auch heute noch dafür wichtig, die Komplexitäten der Elternschaft zu überwinden und stets für das Wohlsein des Kindes zu sorgen. Niedlichkeit kann also durchaus als biologische Strategie verstanden werden, die sich bewährt hat! Die Evolution hat dazu geführt, dass niedliche Babys wahrscheinlicher überlebten, weil es zu Verhaltensänderungen der Eltern führt.

Ihr seht also: Babys lösen in unserem Gehirn emotionale Ekstase aus! Aber was genau macht ein Baby eigentlich so niedlich?

Verführt vom Kindchenschema

Es kann tatsächlich gut definiert werden, was die meisten Menschen als niedlich empfinden. Bereits 1943 hat der Biologe Konrad Lorenz beobachtet, dass Tierbabys verschiedener Arten bestimmte äußerliche Charakteristiken haben, die als süß empfunden werden, und nannte dies das „Kindchenschema“ [7]. Diese Merkmale sind unter anderem große Augen, ein großer Kopf im Vergleich zum Rest des Körpers, füllige Wangen und eher kürzere Extremitäten. Lorenz vermutete schon damals, dass Babys mit diesen Eigenschaften mehr elterliche Fürsorge erhielten [10]. Er behauptete, dass die Unwiderstehlichkeit, zum Kindchenschema hingezogen zu werden, angeborene, tief verankerte Prozesse in uns sind.

Sobald wir ein süßes Baby sehen, erkennen wir sofort die Kindchenschema-Merkmale. Daraufhin werden ganz bestimmte Bereiche des Gehirns rund um Emotionen, Aufmerksamkeit und Empathie aktiv [13]! In der Amygdala, dem emotionalen Zentrum unseres Gehirns, und dem Nucleus Accumbens wird der Gesichtsreiz emotional verarbeitet und als positiver Reiz codiert. Der Nucleus Accumbens ist Teil des mesolimbischen Belohnungssystem und beim Betrachten von Babybildern besonders aktiv [9]. Wenn wir Babys anschauen, wird das Belohnungssystem aktiviert, Glückshormone werden ausgeschüttet und unsere Aufmerksamkeit wird auf das Baby gelenkt [12]! So schaffen sie es, dass wir uns glücklich und emotional berührt fühlen [14].

Das Kindchenschema (Konrad Lorenz)

Generell scheint es so zu sein: Je prägnanter die Kindchenschema-Eigenschaften eines Babys, desto stärker die neuronalen Aktivitäten des Belohnungssystems [15]. Wissenschaftler fanden in einer MRT-Studie heraus, dass Fotos von Babys, die digital nach dem Kindchenschema mit dickeren Wangen und größeren Augen versehen wurden, das Belohnungssystem stärker aktivierten als nicht-bearbeitete Kindergesichter [4].

Wie ihr aber bestimmt auch wisst, empfinden wir diese Niedlichkeit auch nicht nur menschlichen Babys gegenüber, sondern auch tierischen Babys! Die Wissenschaft bestätigt diese Empfindung: Tier- und Menschenbabys mit Kindchenschema-Charakteristiken werden als niedlicher angesehen im Vergleich zu älteren Babys oder erwachsenen Menschen [4], [11], [12]. Unser Gehirn scheint erstaunlicherweise nur schlecht zwischen den Niedlichkeitsmerkmalen von menschlichen und tierischen Babys zu unterscheiden [1]. Daher empfinden wir auch (bei manchen Menschen sogar besonders) Tierbabys ebenfalls als besonders süß, knuddelig und niedlich! Oder wer von euch ist beim Anblick von herumtapsenden Hundewelpen noch nicht dahingeschmolzen?

süße Tierbabys

Von emotionaler Ekstase zu Aggression?

Stellt euch einmal ganz deutlich die süßeste kleine Babykatze vor. Kennt ihr das Gefühl, den Drang zu verspüren, die kleine Babykatze drücken, kneifen, quetschen oder sogar beißen zu wollen – einfach, weil sie so niedlich ist? Dabei ist aber wichtig zu betonen, dass man dem Tier keinen Schaden zufügen möchte: Es geht um das Gefühl an sich, das Tier zu knuddeln und zu drücken! Dieses Gefühl kennen tatsächlich mehr Menschen, als man denkt. Aber wie kommt es dazu?

Zu starke Niedlichkeit kann sich bei manchen Leuten in aggressiven Gefühlen zeigen. Das Bedürfnis, etwas „zu Tode zu knuddeln“ ist kein Kontrollverlust, sondern ein Mechanismus des Gehirns, mit überwältigender Niedlichkeit umzugehen [17]. Dieses Phänomen, dass man sehr niedliche Tiere drücken und beißen möchte, ohne die Tiere zu verletzen, nennt sich „Cute Aggression“ [18].

Eine der zurzeit bekanntesten Studien zu dem Thema von 2018 untersuchte 54 Teilnehmer, die Bilder von süßen Babys, weniger süßen Babys, süßen Tierbabys und weniger süßen (erwachsenen) Tierbabys beurteilten. Ergebnisse zeigten, dass

  • 46 % der Teilnehmer die Aussage „Es ist so süß, ich möchte es kneifen!“,
  • 64 % auf „Es ist so süß, ich möchte es drücken!“ und
  • 28 % auf „Es ist so süß, ich möchte es beißen!

mit „ja“ beantworteten [18]. Offiziell gibt es leider keine Daten, wie viele Menschen das Gefühl von „Cute Aggression“ schonmal erlebt haben, doch wenn man sich die Studienergebnisse und die Häufigkeit der Social Media Videos dazu anschaut, dann lautet die Antwort vermutlich „mehr als man denken würde“.

dimorphe Expressionen

In Studien zeigte sich, dass Menschen oft von dem Gefühl der emotionalen Überwältigung (“Cuteness-Overload“) berichteten, wenn sie Babyfotos angeschaut haben [18]. Der Körper versucht, der Gefühlsflut entgegenzuwirken, was sich paradoxerweise in Gefühlen von Aggression ausdrücken kann. Es ist, als wolle unser Gehirn uns vor der Niedlichkeit schützen und sendet Puffer-Gefühle, damit wir nicht “vor Niedlichkeit schmelzen” [19]!

Dahinter steckt vermutlich eine sogenannte dimorphe Expression von Gefühlen: Das bedeutet, dass die empfundenen Gefühle nicht mit den äußerlichen Verhaltensweisen übereinstimmen. Man empfindet eine Emotion extrem stark (z. B. Glück, weil ein Babytierchen so süß ist), jedoch spiegelt die Reaktion die entgegengesetzte Emotion wider („man will das Tierchen quetschen“)! Wissenschaftler vermuten, dass durch diese Emotionsregulation weiterhin gewährleistet wurde, dass man sich damals um die Babys kümmern konnte, anstatt sie nur vor Entzücken anzuschauen und dabei das Füttern zu vergessen.

Gehirn in love

Doch nicht nur Menschen- und Tierbabys versetzen uns in emotionale Ekstase: Auch erwachsene Menschen, besonders unsere Liebsten, können so starke Emotionen hervorrufen, dass man auch bei ihnen eine Art von Cute Aggression verspürt. Einigen ist es beispielsweise nicht unbekannt, den Partner beißen zu wollen, ohne der Person wehzutun. Auch diese Empfindung kann man als Verhaltensweise verstehen, mit den überwältigenden Liebesgefühlen umzugehen. Wenn man Cute Aggression erlebt, ist das jedoch nichts Negatives. Man vermutet, dass es darauf hindeutet, Gefühle sehr stark wahrzunehmen, was sich dann bei süßen Tierchen (oder auch dem Liebsten) besonders intensiv äußert [17].

Vorsicht! Zu süß!

Es gibt diverse Beispiele in unserem Alltag, wo uns Niedlichkeit begegnet: Dabei spreche ich aber nicht nur von süßen Rauhaardackeln in der Fußgängerzone. Niedlichkeit finden wir in Form von süßen Tierbildern auf Pflastern für Kinder, Maskottchen bei Sportevents oder süßen Avataren, die Schulbücher und Lern-Apps motivierender gestalten. Selbst Mülleimer in der Öffentlichkeit sind ab und zu extra süß gestaltet, damit wir den Müll korrekter trennen [20].

Eine groß angelegte Studie mit dem treffenden Titel „Too sweet to eat“ (zu süß, um es zu essen) fand heraus, dass weniger Fleischprodukte gekauft wurden, wenn die Produkte mit süßen Bildern der Tiere versehen waren [21]. Die Empathie den Tieren gegenüber sorgte dafür, dass die Produkte weniger oft gekauft wurden, weil wir durch die Bilder emotional angesprochen wurden! Richtig genutzt kann unsere “Anfälligkeit” für süße Dinge sehr schlau genutzt werden, doch leider kann es auch in die andere Richtung gehen:

Niedlichkeit angelt sich unsere Aufmerksamkeit wie sonst kaum etwas, und das wird teilweise ausgenutzt. Da süße Dinge unsere Empathie steigern, können diese auch in Werbungskontexten oder auch von Organisationen verwendet werden, um uns zu Käufen, Teilnahmen oder Spenden zu bewegen [14]. Niedliche Produktgestaltung senkt psychologische Distanz, die Produkte wirken süß und freundlich und die Hemmschwelle zum Kaufen sinkt. Auch Apps rund um Social Media nutzen besonders süßen (Tier-)Baby-Inhalt, um uns möglichst lange auf der App zu halten. Eine Studie von 2024 fand heraus, dass 98,5 % der über 3000 Teilnehmer der Studie schon einmal Tiervideos angezeigt bekommen haben [23]. Wenn man online nach „süßen Babys“ sucht, tauchen nur selten Videos mit weniger als mehreren Millionen Aufrufen auf! Ein aktueller Trend geht sogar so weit, dass Tierbabys beabsichtigt in einer vermeintlich gefährlichen Situation gezeigt werden, damit die Videoersteller sich als Held inszenieren und so Likes generiert werden.

Im Laufe der Domestizierung haben besonders Haustiere immer öfter ein jugendhafteres Aussehen. Selbst ausgewachsene Tiere sollen, wenn möglich, so süß aussehen wie noch im Baby-Alter. Daher werden Haustiere oft gezielt gezüchtet, um genau diese süßen Eigenschaften zu behalten, denen wir so leicht verfallen: flauschig, kleine Beinchen, große Augen, die uns zum Kauf verleiten. Dieses Vorgehen ist aus ethischer und tierwohlbezogener Perspektive äußerst kritisch zu bewerten, da es um die Wünsche der Menschen und weniger um das Tierwohl geht [14], [22]. Man sollte daher stets reflektiert bleiben, wozu Niedlichkeit uns unterbewusst leiten kann und der Unwiderstehlichkeit nicht immer blind verfallen.

Fazit

Dass wir Babys, egal ob menschliche oder tierische, so niedlich finden, hat einen starken evolutionären Hintergrund. Niedliche Babys haben Kindchenschema-Eigenschaften, die besonders unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen – Prozesse, die tief im Gehirn verankert sind und sowohl damals wie auch noch heute die Fürsorge für das Baby erhöhen. Cute Aggression beschreibt das Bedürfnis, Babys dolle knuddeln und drücken zu wollen, ohne ihnen Schaden zuzufügen. Dieses Erlebnis ist vermutlich der Emotionsregulation unseres Gehirns geschuldet.

Niedlichkeit hat Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung, Emotionen und auch auf unser Konsumverhalten. Niedliche Dinge können uns bewusst oder auch unbewusst beeinflussen – mit potenziell positiven oder auch problematischen Konsequenzen. Also lasst euch von Niedlichkeit nicht in die Irre führen: Wenn ihr das nächste Mal im Supermarkt die Milchpackung mit den großen Kulleraugen einer süßen Kuh in der Hand habt und man das Tierwohl unterstützen will, dann wäre man besser beraten, auf das Haltungsstufen-Symbol zu achten als auf das niedliche Tierfoto.

Trotz möglicher Schattenseiten bleibt Niedlichkeit jedoch ein mitreißendes und wertvolles Empfinden, was uns glücklich macht! Daher viel Freude mit dem folgenden Video (sind zwar keine Rauhaardackel, aber trotzdem sind die Kleinen zuckersüß):

Quellen

[1]          M. L. Kringelbach, E. A. Stark, C. Alexander, M. H. Bornstein, and A. Stein, ‘On Cuteness: Unlocking the Parental Brain and Beyond’, Trends Cogn. Sci., vol. 20, no. 7, pp. 545–558, Jul. 2016, doi: 10.1016/j.tics.2016.05.003.

[2]          admin, ‘Flauschige Manipulation: Was Welpenbilder im Gehirn auslösen’, National Geographic. Accessed: Jan. 21, 2026. [Online]. Available: https://nationalgeographic.de/tiere/2020/01/flauschige-manipulation-was-welpenbilder-im-gehirn-ausloesen/

[3]          G. D. Sherman, J. Haidt, and J. A. Coan, ‘Viewing cute images increases behavioral carefulness’, Emotion, vol. 9, no. 2, pp. 282–286, 2009, doi: 10.1037/a0014904.

[4]          M. L. Glocker et al., ‘Baby schema modulates the brain reward system in nulliparous women’, Proc. Natl. Acad. Sci., vol. 106, no. 22, pp. 9115–9119, Jun. 2009, doi: 10.1073/pnas.0811620106.

[5]          M. L. Glocker, D. D. Langleben, K. Ruparel, J. W. Loughead, R. C. Gur, and N. Sachser, ‘Baby Schema in Infant Faces Induces Cuteness Perception and Motivation for Caretaking in Adults’, Ethol. Former. Z. Tierpsychol., vol. 115, no. 3, pp. 257–263, Mar. 2009, doi: 10.1111/j.1439-0310.2008.01603.x.

[6]          Y. C. Jia et al., ‘Adults’ responses to infant faces: Neutral infant facial expressions elicit the strongest baby schema effect’, Q. J. Exp. Psychol., vol. 74, no. 5, pp. 853–871, May 2021, doi: 10.1177/1747021820981862.

[7]          K. Lorenz, ‘Die angeborenen Formen möglicher Erfahrung’, Z. Für Tierpsychol., vol. 5, no. 2, pp. 235–409, 1943, doi: 10.1111/j.1439-0310.1943.tb00655.x.

[8]          J. E. Swain, J. P. Lorberbaum, S. Kose, and L. Strathearn, ‘Brain basis of early parent–infant interactions: psychology, physiology, and in vivo functional neuroimaging studies’, J. Child Psychol. Psychiatry, vol. 48, no. 3–4, pp. 262–287, 2007, doi: 10.1111/j.1469-7610.2007.01731.x.

[9]          A. M. Proverbio, F. Riva, A. Zani, and E. Martin, ‘Is It a Baby? Perceived Age Affects Brain Processing of Faces Differently in Women and Men’, J. Cogn. Neurosci., vol. 23, no. 11, pp. 3197–3208, Nov. 2011, doi: 10.1162/jocn_a_00041.

[10]       J. P. Dale, Irresistible: How Cuteness Wired our Brains and Conquered the World. Profile Books, 2023.

[11]       M. Borgi, I. Cogliati-Dezza, V. Brelsford, K. Meints, and F. Cirulli, ‘Baby schema in human and animal faces induces cuteness perception and gaze allocation in children’, Front. Psychol., vol. 5, p. 411, 2014, doi: 10.3389/fpsyg.2014.00411.

[12]       H. Nittono, M. Fukushima, A. Yano, and H. Moriya, ‘The Power of Kawaii: Viewing Cute Images Promotes a Careful Behavior and Narrows Attentional Focus’, PLOS ONE, vol. 7, no. 9, p. e46362, Sep. 2012, doi: 10.1371/journal.pone.0046362.

[13]       L. Luo et al., ‘Neural systems and hormones mediating attraction to infant and child faces’, Front. Psychol., vol. 6, p. 970, 2015, doi: 10.3389/fpsyg.2015.00970.

[14]       A. Stein, E. Stark, and M. L. Kringelbach, ‘How cute things hijack our brains and drive behaviour’, The Conversation. Accessed: Jan. 22, 2026. [Online]. Available: http://theconversation.com/how-cute-things-hijack-our-brains-and-drive-behaviour-61942

[15]       Z. Zhang and J. Zhou, ‘Cognitive and Neurological Mechanisms of Cuteness Perception: A New Perspective on Moral Education’, Mind Brain Educ., vol. 14, no. 3, pp. 209–219, 2020, doi: 10.1111/mbe.12252.

[16]       L. Schäfer et al., ‘The scent of cuteness—neural signatures of infant body odors’, Soc. Cogn. Affect. Neurosci., vol. 19, no. 1, p. nsae038, Jul. 2024, doi: 10.1093/scan/nsae038.

[17]       ‘Cute aggression: why you might want to squash every adorable thing you see’, UNSW Sites. Accessed: Jan. 31, 2026. [Online]. Available: https://www.unsw.edu.au/newsroom/news/2024/02/cute-aggression-why-you-might-want-to-squash-every-adorable-thing-you-see

[18]       K. K. M. Stavropoulos and L. A. Alba, ‘“It’s so Cute I Could Crush It!”: Understanding Neural Mechanisms of Cute Aggression’, Front. Behav. Neurosci., vol. 12, Dec. 2018, doi: 10.3389/fnbeh.2018.00300.

[19]       O. R. Aragón, M. S. Clark, R. L. Dyer, and J. A. Bargh, ‘Dimorphous Expressions of Positive Emotion: Displays of Both Care and Aggression in Response to Cute Stimuli’, Psychol. Sci., vol. 26, no. 3, pp. 259–273, Mar. 2015, doi: 10.1177/0956797614561044.

[20]       F. Tan, T. Kuang, D. Yang, Z. Jia, R. Li, and L. Wang, ‘The higher the cuteness the more it inspires garbage sorting intention?’, J. Clean. Prod., vol. 426, p. 139047, Nov. 2023, doi: 10.1016/j.jclepro.2023.139047.

[21]       J. H. Zickfeld, J. R. Kunst, and S. M. Hohle, ‘Too sweet to eat: Exploring the effects of cuteness on meat consumption’, Appetite, vol. 120, pp. 181–195, Jan. 2018, doi: 10.1016/j.appet.2017.08.038.

[22]       C. Rusbridge, ‘DOG BREEDING PRACTICES MUST CHANGE: Welfare cost of cuteness: BRIEFING FOR POLICYMAKERS’, May 2024, doi: 10.13140/RG.2.2.12316.81284.

[23]       A. Stumpf, S. Herbrandt, L. Betting, N. Kemper, and M. Fels, ‘Societal Perception of Animal Videos on Social Media—Funny Content or Animal Suffering? A Survey’, Animals, vol. 14, no. 15, p. 2234, Jan. 2024, doi: 10.3390/ani14152234.

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Mein Name ist Luisa Sophie Engelke und ich studiere Neurowissenschaften im Master an der Georg-August-Universität Göttingen. Nach meinem Biologiestudium wurde mir bewusst, dass mich insbesondere die kognitiven Neurowissenschaften faszinieren – vor allem die Schnittstellen zur Psychologie und Pharmakologie. Durch mein aktuelles Studium lerne ich immer wieder neue Facetten der Neurowissenschaften kennen, die mich inspirieren und faszinieren. Ich hoffe, meine Begeisterung in meinen Blogeinträgen mit euch teilen zu können und wünsche viel Spaß beim Lesen.

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