Riech dich gesund!

Süßlicher Apfelpunsch, waldiges Tannengrün, Schmalzgebäck, Kerzenduft, heiße Schokolade – die Weihnachtszeit ist für unsere Nasen ein sensorisches Schlaraffenland. Weihnachtsgerüche lösen in uns häufig ein wohliges Gefühl aus, andere Gerüche können uns hingegen zum Ekeln bringen, Angst auslösen oder sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Doch wie funktioniert das eigentlich? Und können uns Gerüche dann auch gesund machen?

Unsere Riechbahn

Das Riechen beginnt – wenig überraschend – in der Nase. Im obersten Bereich der Nase befindet sich die Riechschleimhaut. In dieser Riechschleimhaut liegen die Riechzellen – und davon etwa 10 Millionen! Jede dieser Riechzellen streckt etwa 10 feine Härchen aus, die jeweils mit einem Typ von Rezeptoren ausgestattet sind. 

Vergleich der Anzahl an Riechzellen zwischen Mensch, Hund und Aal. Mehr dazu kann man hier lesen: https://www.spektrum.de/kolumne/der-gute-riecher-der-tiere/1724512

Wenn wir einatmen, dann gelangen mit der Luft auch Duftmoleküle in die Nase und werden zunächst vom Schleim auf der Riechschleimhaut “aufgefangen”. Über den Schleim gelangen sie zu dem Rezeptor, der genau für sie gemacht ist. “Schlüssel-Schloss-Prinzip” ist hier mal wieder das Stichwort, das Duftmolekül passt wie ein Schlüssel nur in das passende Schloss = den passenden Rezeptor. Wichtig: Eine Riechzelle hat an seinen Riechfäden nur einen Typ von Rezeptor, an den genau ein Typ von Duftmolekül andocken kann. 

Diese Spezifizierung ist ganz entscheidend dafür, dass wir schon an einem getragenen Pullover den Geruch unserer Freunde und Partner wiedererkennen und zudem unterscheiden können, ob wir gerade Gouda oder Emmentaler vor uns haben. Wir haben zwar “nur” etwa 1000 verschiedene Geruchsrezeptoren, aber durch die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten dieser Rezeptoren können wir am Ende mindestens 10.000 “fertige” Gerüche unterscheiden. 

Doch zurück zu unserem Duftmolekül, das gerade an seinen passenden Rezeptor angedockt hat: Wenn genügend gleichartige Duftmoleküle an den Härchen einer Riechzelle gebunden haben, wird in der Riechzelle ein Aktionspotential ausgelöst. Das chemische Duftmolekül wird also in ein elektrisches Signal umgewandelt. 

Durchs Sieb ins Hirn

Dieses elektrische Signal leitet sich von den Riechzellen in der Nasenschleimhaut über die Riechnerven hin zum Riechkolben (dem Bulbus olfactorius). Dafür ziehen die Riechnerven durch die sogenannte Siebplatte (Lamina cribrosa), einem dünnen, stark durchlöcherten Knochenabschnitt, der die Nasenhöhle von der Schädelhöhle abgrenzt. 

Im Riechkolben werden die eingehenden Sinneseindrücke verschaltet. Eine Geruchswahrnehmung kann verstärkt werden, wenn mehrere Riechzellen für die gleichen Geruchsmoleküle Signale senden (ein Prozess, der Konvergenz genannt wird). Andersherum können schwache Nebengerüche unterdrückt werden.

Vom Riechkolben aus ziehen Nervenstränge unter anderem zum Hypothalamus (zuständig für z.B. Blutdruckregulation und Nahrungsaufnahme) und zum limbischen System (u.a. Emotionsverarbeitung). Damit ist der Geruch der einzige Sinneseindruck, der nicht erst im Thalamus verschaltet wird, bevor er in andere Hirnareale gelangt.

Wer sich lieber nochmal ein Video dazu anschauen möchte, wie das mit dem Riechen funktioniert, der wird hier im Blog fündig: https://scilogs.spektrum.de/hirn-und-weg/immer-der-nase-nach/

Ein Schädel in der Seitenansicht: Die feinen Riechhärchen ragen in die Nasenschleimhaut, die Riechnerven ziehen dann durch den Siebbein-Knochen zum Riechkolben (gelbe längliche Struktur unter dem Gehirn). Quelle: smart.servier.com

Mit Aromen therapieren

So viel zur Theorie des Riechens. Die Frage lautet nun: Lässt sich das Riechen auch therapeutisch nutzen? 

Diese Frage lässt sich auf den ersten Blick leicht beantworten, denn schon seit Jahrtausenden werden in verschiedensten Kulturen Aromapflanzen für alle möglichen Zwecke genutzt. Auch die moderne Aromatherapie nutzt ätherische Öle aus Pflanzen. Dafür werden aus Pflanzenteilen (Blättern, Blüten, Stengeln…) meist durch Wasserdampfdestillation fettlösliche Pflanzenbestandteile herausgelöst. Dadurch enthalten die ätherischen Öle einen hochkonzentrierten Mix aus sekundären Pflanzenstoffen. Diese nutzt die Pflanze normalerweise selbst, um zum Beispiel Schädlinge abzuhalten. Deshalb wirken viele Öle auch gegen Viren und Bakterien und fördern die Wundheilung. 

Ein ätherisches Öl ist also immer ein Mix aus bis zu mehreren hundert Stoffen. Dieser Mix verändert sich je nach Standort, Umweltbedingungen, Erntezeitpunkt und Verarbeitungsverfahren. Limettenöl ist also nicht gleich Limettenöl. Das ist einer der Gründe, weshalb aussagekräftige Studien zu ätherischen Ölen schwierig durchzuführen und zu finden sind. Die offizielle Datenlage ist deshalb bis heute eher schlecht, obwohl ätherische Öle häufig eingesetzt werden.

Lavendel aus der Provence und italienische Orangen – natürliche Glücklichmacher?

Lavendel und Zitrusöle wie Bergamotte oder Blutorange sind einige der am häufigsten untersuchten Öle. Sie wirken in Studien angstlösend, zum Beispiel bei Probandinnen und Probanden vor Zahnuntersuchungen. Lavendel wirkt außerdem beruhigend und schlaffördernd. Bergamott-Öl konnte bei Versuchspersonen den Blutdruck und die Herzfrequenz senken und Orangenöl die Stimmung heben. 

Tierversuche haben gezeigt, dass die ätherischen Öle über ihren direkten Einfluss auf das limbische System auch die Ausschüttung von Botenstoffen im Hirn beeinflussen. So erhöhen viele Öle die Konzentration von Serotonin und Dopamin – genau das ist auch der Ansatzpunkt vieler herkömmlicher Antidepressiva. Eine Hoffnung ist deshalb, dass ätherische Öle eines Tages als gute und nebenwirkungsarme Alternative oder Ergänzung zu klassischen Medikamenten eingesetzt werden können. 

Bis es soweit ist: Genießt die Adventszeit, esst (nicht zu viele) Plätzchen und atmet doch beim Schälen der nächsten Mandarine nochmal besonders tief ein. Vielleicht wirkt es dem Winter-Blues zumindest etwas entgegen!

Quellen:

  • Kritsidima M, Newton T, Asimakopoulou K. The effects of lavender scent on dental patient anxiety levels: a cluster randomised-controlled trial. Community Dent Oral Epidemiol. 2010;38(1):83-87. doi:10.1111/j.1600-0528.2009.00511.x
  • Lizarraga-Valderrama LR. Effects of essential oils on central nervous system: Focus on mental health. Phytother Res. 2021;35(2):657-679. doi:10.1002/ptr.6854
  • Sasannejad P, Saeedi M, Shoeibi A, Gorji A, Abbasi M, Foroughipour M. Lavender essential oil in the treatment of migraine headache: a placebo-controlled clinical trial. Eur Neurol. 2012;67(5):288-291. doi:10.1159/000335249
  • Empfehlung zum Weiterlesen: https://www.spektrum.de/kolumne/der-gute-riecher-der-tiere/1724512
  • Foto Aal: https://www.pexels.com/photo/black-eel-fish-hiding-on-brown-coral-4657041/ by Mojca J from Pexels
  • Abbildung Hund: https://www.pexels.com/de-de/foto/tier-hund-haustier-niedlich-4445610/ by Nataliya Vaitkevich von Pexels
  • Foto Mensch: https://www.pexels.com/photo/woman-with-pink-lipstick-3762441/ by Shiny Diamond from Pexels

Veröffentlicht von

Martje Sältz studiert seit 2016 Humanmedizin am UKE in Hamburg und promoviert zum Einfluss der Ernährung auf die Halsgefäße. Medizin auf Italienisch lernte sie in ihrem Auslandssemester in Palermo kennen. Sie möchte wissenschaftliche Themen verständlich und spannend beschreiben und damit mehr Menschen für Gesundheit und ihren Körper begeistern.

21 Kommentare

  1. Immer wenn wir einen Reiz registrieren, reaktiviert unser Gehirn sofort eine identische Erfahrung aus dem Gedächtnis (Fachbegriff: predictive coding); sofern vorhanden.
    Dies ist unsere wichtigste Überlebensstrategie, denn damit können wir auf einen neuen Reiz sofort passend reagieren.
    Eine ´Erfahrung´ besteht zu unterschiedlichen Anteilen aus den Komponenten: a) Faktenwissen, b) Körper-Reaktion, c) Sinnes-Reaktion, d) Immunsystem-Reaktion und e) Emotionen.

    Dies ist ein Grund, warum viele Gerüche – mit denen man angenehme Erfahrungen verbindet – einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden haben.

    Wie stark solche erinnerten Gerüche auf uns wirken – hat es bis in die Weltliteratur geschafft: Marcel Proust beschreibt, wie das Eintunken von Madeleine-Gebäck in Lindenblütentee bei ihm intensive Erinnerungen reaktiviert.

    • Danke für den Kommentar, da stimme ich voll zu, Proust beschreibt diesen Effekt sehr treffend (auch wenn im Buch ja der Geschmack die Erinnerung hervorruft, nicht schon der Geruch – aber die beiden Sinne hängen ja unmittelbar zusammen).

  2. Der Mensch ist ein Säugetier und der Säugling findet die Brust über den Geruch der Milch.
    Als Erwachsene trinken wir nur noch wenig Milch aber wir essen gern Kuchen mit Schlagsahne. Wie schon Udo Jürgens besang “aber bitte mit Sahne”.

    Beim Kaffee sind wir wahrscheinlich schon konditioniert. Kaffee fördert das Wohlbefinden durch die Steigerung des Blutdruckes , das Gehirn merkt sich das und schon beim Geruch von frisch gemahlenem Kaffee kommt gute Laune auf.
    Das geht bis zur Abhängigkeit von Koffein.

    • Bei dem Zusammenhang von der Muttermilch zur Schlagsahne gehe ich nicht ganz mit – aber trotzdem ein Hoch auf Udo Jürgens! 🙂

  3. Ein Blinder orientiert sich mich Tastsinn, Gehör und Geruchssinn.
    Ein Hund orientiert sich hauptsächlich über den Geruchssinn.
    Die Katze dagegen auch mit den Augen wie der Mensch.

    Und, es gibt Menschen mit einem ausgeprägten Geruchssinn, wie es KRichard angedeutet hat. Bei denen ist eine Aromatherapie wahrscheinlich wirksam.

    • @hwied
      Dass eine ´Erfahrung´ aus den oben beschriebenen 5 Komponenten zusammenhängend reaktiviert wird, gilt für alle Menschen. Das ist kein Hinweis auf einen speziell ausgeprägten Geruchssiinn.

      Diese Vernetzung der 5 Komponenten ist ein Grund, warum – wie im einführenden Blogbeitrag beschrieben – die Wahrnehmung von Aromen eine so große Wirkung hat: Sinneswahrnehmungen (z.B. Aromen) wirken sich daduch auch auf unser Immunsystem, Körper und Emotionen aus

      Eine anderer Grund, warum bestimmte Düfte sehr intensiv wirken – ist die Art und Weise, wie unser Gedächtnis funktioniert: Alle Erlebnisse werden in der zeitlichen Gegenwartsform erlebt, im Gedächtnis abgespeichert und genau so wieder reaktiviert/erinnert. D.h. Erinnern ist ein Wieder-Erleben von Erlebnissen.

      Dies ist ein Grund, warum die weihnachtlichen Düfte für uns alle eine so intensive Wirkung haben: wir erleben dabei glückliche Erfahrungen aus der Kindheit noch einmal.

  4. KRichard,
    absolute Zustimmung.
    Aus eigener Erfahrung. Wir hatte eine Duftrose gekauft Preis 40 €.
    Wenn man an der gerochen hat, dann vergaß man alles was man vorher gedacht hatte. Der Duft beförderte mich in eine andere Welt.

    Flieder kann ebenso betörend sein. Am Abend gerochen, dann versteht man Werke wie “Ein Sommernachtstraum”.

    Oder, man gehe an einem Feld vorbei , auf dem nur Kamille blüht.
    Lässt sich nicht beschreiben, muss man erleben.

  5. Weihnachtliche Düfte sind mir relativ schnuppe. 😏🎄
    Wenn ich rieche irgendwo raucht jemand eine Tüte Pot, dann bekomme ich Lust selbst mal wieder eine zu rauchen, oder entsprechende Kekse zu backen.
    🤏🍪😋
    Aber wenn ich irgendwelche Wand-/Lackfarben rieche, die auch nur die Spur einer Ähnlichkeit mit dem Narkosemittel bei meiner Operation als Fünfjähriger in den 60ern haben, dann wird mir nicht nur übel wie damals.😒🎞⚠️🔙🎬

    Nee, Riechen / Aromatherapie ist nicht besonders wichtig für ein bewusstes Leben – Das ist mir zu sehr “extraordinär”, besonders weil unsere Umwelt überwiegend stinkt.

    • Danke für den Kommentar, musste doch etwas schmunzeln. Aber Riechen als extraordinär und unwichtig für ein bewusstes Leben zu sehen finde ich spannend – unser Geruchssinn dient ja im Alltag auch als z.B. Gefahrenwarnung bei verdorbenem Essen, außerdem hängt wahrscheinlich unsere Partnerwahl mit vom Geruch ab (wie gut können wir jemanden riechen?).

  6. Wie gut wir jemanden riechen können, ist nicht nur eine Frage der Gewöhnung, überhaupt sind unsere Riechgewohnheiten zivilisatorisch sehr zweifelhaft-rassistisch!?

  7. Zitat: „ Damit ist der Geruch der einzige Sinneseindruck, der nicht erst im Thalamus verschaltet wird, bevor er in andere Hirnareale gelangt.“
    Riechen ist also die direkteste Sinneserfahrung, die es gibt. Dementsprechend gibt es nichts Schlimmeres als jemanden nicht riechen zu können. Einen Partner, der nicht so gut aussieht (optisch), dessen Aussehen können wir vielleicht zurechtdenken. Doch beim Geruch funktioniert das nicht. Der wirkt so direkt auf uns, dass wir ihn nicht wegdenken können. Oder wie man im Artikel Wer sich nicht riechen kann, soll’s lassen liest:

    Die richtige Körperchemie und der eigene Geruch sind also absolute Voraussetzungen für die wahre Liebe. Wir haben 350 unterschiedliche Typen von Riechrezeptoren, mit denen wir etwa 10.000 Gerüche wahrnehmen, von denen wir wiederum gerade mal ein paar Dutzend unterscheiden können. Ein feines Rezeptorsystem für Körpersubstanzen, das sogenannte vomeronasale Organ, hilft uns quasi dabei, den Geruch des anderen in uns aufzusaugen und dann zu entscheiden, ob aus der optischen Anziehung auch mehr werden kann.

    Riechen als primäre Sinneswahrnehmung, die sich nicht täuschen lässt? Nun, ich weiss nicht so recht. Können Parfums nicht alles überdecken? Wurden sie nicht gerade darum erfunden um ultimativ zu täuschen?

  8. @Holzherr

    Es gibt nur sehr wenige Menschen an deren Geruch man sich vielleicht nicht gewöhnen, die sind dann aber drüsenkrank.

  9. Martin Holzherr,
    Es ist wahr, der Geruchssinn lässt siuf Dauer ach nicht täuschen. Er wird aber getäuscht durch die Antibabypille. Deswegen gehen viele Ehen in die Brüche.

    Und, das darf man nicht vergessen, Knoblauch hat einen Einfluss auf den Geruch, Krankheiten verändern den Geruch, ein Hund kann einen Zuckerkranken erriechen.

  10. @Sältz: “… denn schon seit Jahrtausenden werden in verschiedensten Kulturen Aromapflanzen für alle möglichen Zwecke genutzt.”

    Ordinär!?
    ☝🙂 In unserer konfusionierten “Kultur der Bewusstseinsbetäubung” ist dies … 😉 und somit eher👎😕

    • @Holzherr: “Riechen ist also die direkteste Sinneserfahrung, die es gibt.” 🤔

      Vielleicht ist Riechen, neben dem Tastsinn, die direkteste (Ergotherapie für Menschen die blind und taub sind?), aber die wichtigste ist wohl das Hören (Logopädie), da kann ich die meisten wissenswerten Informationen für die Gefühlswelt/Bewusstseinsentwicklung herausfinden, wobei Musik (der Musikgeschmack / Geräusche) für Therapie nebenbei auch noch ein verbindendes Element zu den anderen Sinnen ist!?

  11. Also Frau Sältz,
    einen Gedanken haben sie ausgelassen, den der künstlichen Aromen.
    Die sollen ja teilweise für viele Allergien die Ursache sein.
    Und ja, greifen sie den Gedanken noch mal auf, zu viel Essen zu Weihnachten, das ist auch nicht gesund.

  12. M. Holzherr
    “Riechen ist die direkteste Sinneserfahrung die es gibt”
    Sie können die Sinneserfahrungen nicht gegeneinander abwägen bzw. Prioritäten setzen. Das Gehirn bildet sich ein “Bild” nur durch die Summe aller Sinneserfahrungen und dieses BIld wird dann immer wieder angetriggert bzw.
    neu erfahren-. So habe ich mal mit einem bekannten Politiker an der Theke ein Bier getrunken. Der Herr hat an diesem Abend sehr nach Schweiß bzw. anderen körperlichen Ausdünstungen gerochen. Was hat nun mein Gehirn aus dieser Situation gemacht ? Immer wenn ich Politiker dieser Partei im TV sehe,
    assoziiert es diese mit diesem “Geruch”, frei nach dem Motto: Die kann ich nicht riechen. “Bilder” transportieren also auch einen Geruchssinn was die Werbung
    nutzt für ihre Manipulationen. So werden grüne Wiesen, malerische Bergwelten,
    etc. als Hintergrund genutzt um irgendein nutzloses Zeug zu verkaufen. Hier
    “kauft” das Unterbewusstsein mit…

    • @Golzower

      Wow, das muss wohl ein echt fieser Geruch gewesen sein – Wenn ich den Schweiss an Menschen rieche, dann denke ich meistens respektvoll oder bemitleidend (kommt darauf an was ich dazu noch sehe): Oha, da hat aber jemand heute schwer malocht.

      Es gibt aber auch den Schweissgeruch der deutlich auf geringe Körperpflege hinweist 🥴 wo man sich die Nase rümpfend weg bewegt oder Hilfe anbietet.

  13. zu hto:
    Wer den ganzen Tag gearbeitet hat, was ja auch Politiker machen sollen, darf auch nach Schweiß und so weiter riechen. Wer weis welche Menschen wir mit unserem Körpergeruch schon vernebelt und abgeschreckt haben. Ansonsten ist dieses wohl ein Beispiel für die universelle Kreativität unseres Unterbewusstseins. So soll sich der Dichter Friedrich Schiller vom Geruch faulender und gärender Äpfel im Schubfach seines Schreibtisches (in Weimar) zur Schaffung von Weltliteratur inspirieren hat lassen. Manchmal kann also auch ein Gestank “gesund” machen bzw. positiv wirken.

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