Gehirn statt Controller: Was ist Neurofeedback?

Stell dir ein einfaches Videospiel vor: Deine Spielfigur ist ein Hase, der durch einen Wald rennt. Bei jedem Hindernis drückst du einen Knopf auf dem Controller, und der Hase hüpft in die Höhe.
Und nun stell dir vor, dass du keinen Controller in der Hand hast, sondern eine Kappe auf dem Kopf, die deine Gehirnströme misst. Mit etwas Training lernst du, dass der Hase genau dann springt, wenn du es willst – dein Gehirn steuert das Spiel! Klingt wie Magie, ist aber eine spannende Methode, die sich Neurofeedback nennt!
Was ist Neurofeedback
Neurofeedback ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, um die Selbstregulationsfähigkeit des Gehirns zu verbessern.
„Neurofeedback“ heißt wörtlich: ‚Gehirn-Rückmeldung‘. Die Gehirnaktivität wird dabei in Echtzeit mittels eines Elektroenzephalogramms (EEG) gemessen und kann visuell oder auditiv anschaulich auf einem Bildschirm präsentiert werden! Es handelt sich also um eine nicht-invasive, fast nebenwirkungsfreie Methode, die sehr divers eingesetzt werden kann [1].
Beim Neurofeedback lernt man schrittweise körperliche Mechanismen, wie Atmung oder Gehirnaktivität, bewusst wahrzunehmen und zu steuern. Über mehrere Sitzungen führt das Training bestimmter Netzwerke im Gehirn dazu, dass gezielte Fähigkeiten, etwa Aufmerksamkeit oder Konzentrationsvermögen, trainiert und verbessert werden. Ziel ist es, den Körper irgendwann auch ohne die Geräte besser steuern und die Methoden im Alltag anwenden zu können.
Die Einsatzbereiche reichen von Stressreduktion und Leistungsverbesserung bis hin zur Behandlung dutzender neurologischer Störungen. Ob eine Person Neurofeedback-Therapien erhält und die Methode als individuell wirkungsvoll eingestuft wird, wird vorerst sorgfältig durch Fachpersonal geprüft [2].
Zu den Erkrankungen und Beschwerden, bei denen Neurofeedback bereits eingesetzt oder derzeit wissenschaftlich untersucht wird, zählen unter anderem Depressionen, ADHS und ADS, Stress- und Angststörungen, Suchterkrankungen, Schizophrenie, Schlafstörungen, Epilepsie sowie verschiedene Schmerzsyndrome wie Rücken- und Kopfschmerzen, auch einschließlich Migräne [3].
Es fing mit Katzen an…
Neurofeedback existiert bereits deutlich länger, als man zunächst annehmen würde. Obwohl die Methode auf den ersten Blick sehr modern wirkt, reichen ihre Ursprünge bis in die 1960er Jahre zurück.
Begonnen hat alles mit Katzen, denen der amerikanische Wissenschaftler Dr. Sterman 1976 beibrachte, eine Futterbelohnung zu bekommen, wenn ein ganz bestimmtes Hirnmuster aktiviert wurde. Es stellte sich heraus, dass die Katzen nach ein wenig Training dazu in der Lage waren, die Frequenz nach Belieben selbst zu erzeugen und erhielten als Belohnung eine Leckerei [4]. Dieses revolutionäre Ergebnis zeigte eine völlig neue Dimension von Lernprozessen und wurde immer weiter eingesetzt, beispielsweise bei an Epilepsie erkrankten Menschen erstmals in den 70er Jahren, die durch das gezielte Verändern der eigenen Hirnströme die epileptischen Anfälle reduzieren konnten [5]! Seither wurde Neurofeedback stetig weiter erforscht und heutzutage besonders in Kombination mit EEG für immer mehr neurologische Krankheiten eingesetzt.
Wie läuft so eine Neurofeedback-Sitzung ab?
Die Teilnehmenden sitzen oder liegen meistens auf einem bequemen Stuhl und haben vor sich einen Bildschirm stehen. Dann werden spezielle Elektroden mit einer Klebepaste am Kopf des Teilnehmenden befestigt oder mittels einer Kappe aufgesetzt. Die EEG-Elektroden werden je nach gewünschtem Nutzen des Trainings an den Stellen am Kopf platziert, sodass die entsprechenden Gehirnregionen optimal gemessen werden können [3].
Die Elektroden des EEGs sind an einem Computer angeschlossen, der die Aktivität des Gehirns in Wellenform darstellt. Diese Wellen sind jedoch für einen Laien sehr schwer zu interpretieren, also bedient man sich dem Nutzen von Visualisierungen oder akustischen Signalen, zum Beispiel Filmen oder Videospiel-ähnlichen Szenarien [6]. Der Computer interpretiert also das EEG-Signal und stellt die Visualisierung in Echtzeit auf dem Bildschirm für den Teilnehmenden ein.
Die Spiele oder Animationen können sehr verschieden sein, z.B. dass man einen im Schneidersitz meditierenden Mönch zum Schweben bringen, ein Flugzeug durch den Himmel steuern, oder einen Film flüssig abspielen lassen soll – alles mit den eigenen Gedanken. Auch auditive Stimuli können eingesetzt werden, beispielsweise wenn man steuern soll, Geräusche leiser oder lauter zu machen. Die Rückmeldung an den Teilnehmenden motiviert dazu, die Gehirnwellen und Netzwerke bewusster zu aktivieren oder deaktivieren, beispielsweise, indem man sich entspannt, besonders konzentriert, oder sich teilweise auch an Dinge erinnern soll [3].
Meistens dauert eine Neurofeedbacksession zwischen 40 und 60 Minuten und die Spieldurchgänge werden bis zu 120-mal wiederholt [7]. Wie bei so vielen Dingen ist es jedoch nicht getan mit nur ein paar Übungsstunden. Denn genau wie es Zeit braucht, Muskeln in den Armen aufzubauen, braucht es auch Zeit, bis das mentale Training Wirkung zeigt! Grob kann man sagen, dass die ersten Sitzungen besonders Aufmerksamkeit trainieren, spätere Sitzungen stärken schon neuronale Netze im Gehirn, welche in weiteren Sitzungen verfestigt werden können [8]. Das Trainingsmuster wird dabei immer individuell angepasst und über einige Wochen durchgeführt [8].
Gibt es Nebenwirkungen?
Die Nebenwirkungen von Neurofeedback beschränken sich hauptsächlich auf Kopfschmerzen, Nervosität oder Müdigkeit, welche oft während oder einige Stunden nach der Therapiesitzung wieder abklingen. Viele Patienten berichten sogar auch, dass sie die Therapiestunde als besonders beruhigend und entspannend empfinden [9]. Generell gilt das Neurofeedback als eine sehr nebenwirkungsarme Methode, weswegen sie auch in so vielen verschiedenen Bereich zum Einsatz kommt [10].
Wie funktioniert das alles genau?
Die Gehirnaktivität des EEGs werden in Wellen dargestellt, welche bei verschiedenen körperlichen Zuständen vorliegen [6]:
Alphawellen treten beispielsweise auf, wenn man entspannt ist, Betawellen bei Konzentration, Aufmerksamkeit und Gammawellen beim Lernen von neuen Dingen und Problemlösen [3]. Die verschiedenen Frequenzen stehen also grob gesagt für verschiedene kognitive Funktionen, die mit dem Training verstärkt (oder abgeschwächt) werden können.
| EEG-Wellenfrequenz | assoziierte Zustände |
| Delta (1-4 Hz) | schläfrig, komplexes Problemlösen, unaufmerksam |
| Theta (4-8 Hz) | kreativ, depressiv, ängstlich, ablenkbar, meditativ |
| Alpha (8-13 Hz) | wachsam, ruhig, meditativ, tiefenentspannt |
| Beta (15-20 Hz) | nachdenklich, fokussiert, aufmerksam, angespannt, wachsam |
| Gamma (32 – 100 Hz) | lernen, kognitives Verarbeiten, Probleme lösen [3] |
Wenn du mehr zum EEG und weiteren bildgebenden Verfahren lernen möchtest, schau gerne bei diesem Blogeintrag vorbei:
Der Computer, der die EEG-Signale empfängt, reinigt erstmal das Signal und filtert Störelemente heraus, zum Beispiel Muskel- oder Augenbewegungen. Damit stellt man sicher, dass auch wirklich nur die Gehirnaktivität registriert wird. Als Nächstes wird festgelegt, welche EEG-Wellen verstärkt oder abgeschwächt werden sollen, denn dies hängt vom Teilnehmenden und den gewünschten Zielen ab. Diese Zielwerte können oft dynamisch in den Sitzungen angepasst werden, damit das Training weder zu leicht noch zu schwer ist.
Konkret heißt das alles Folgendes: Beispielsweise ist bei Menschen mit Angststörungen oder chronischer innerer Anspannung die alpha-Aktivität häufig vermindert [11]. Im Neurofeedback-Training wird die verminderte alpha-Aktivität vom Computer erfasst und der Teilnehmende sieht auf seinem Bildschirm ein sinkendes Flugzeug. Der Teilnehmende versucht dann, seine Gehirnaktivität so zu verändern, dass das Flugzeug steigt! Der Computer berechnet dabei mehrmals pro Sekunde das aktuelle Gehirnmuster und registriert demnach sehr schnell, wenn sich die gewünschte Aktivität verstärkt hat. Erreicht das Gehirn diesen erhöhten Alphawellen-Zustand, registriert das System die Veränderung und belohnt den Teilnehmenden unmittelbar im Videospiel, indem ein Flugzeug nach oben steigt oder sich die Animation flüssiger bewegt. Durch diese wiederholte, unmittelbare Rückmeldung lernt das Gehirn schrittweise, diesen Aktivitätszustand häufiger und stabiler einzunehmen.
Ohne eine visuelle Rückmeldung ist es äußerst schwierig, einfach so seine Gehirnwellen zu verändern, da wir uns derer oft gar nicht bewusst sind [12]. Doch wenn man im Neurofeedback auf dem Bildschirm sieht, was sich verändert, dann kann man anhand des Feedbacks besser versuchen, die Gehirnaktivität zu ändern. Es ist wie ein Spiegel, der einem vorgehalten wird, anhand dessen man seine Gehirnaktivität besser regulieren kann. Neurofeedback nutzt damit Prinzipien der operanten Konditionierung [13]. Darunter versteht man eine Form des Lernens, bei der das Verhalten durch eine unmittelbare Rückmeldung beeinflusst wird: Tritt ein bestimmtes Verhalten auf und man wird dafür „belohnt“ (Flugzeug hebt ab), steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es künftig häufiger gezeigt wird (verbesserte Gehirnaktivität).
Gehirntraining im Alltag
Das Training ist nach der Sitzung aber nicht beendet: Auch zu Hause kann und sollte weiterhin geübt werden. Dazu bekommen Teilnehmende oft Bilder von den Videospiel-Figuren mit nach Hause und sollen sich an die Trainingsmethoden erinnern, die erlernt wurden.
Außerdem gibt es eine Menge andere Methoden, die das Gehirn beim Lernen unterstützen können. Dazu zählen die Klassiker wie ausreichend frische Luft und Bewegung, ausreichend soziale Interaktionen haben, aber auch Übungen wie Meditation, Achtsamkeit oder Atemtechniken können helfen, Ruhezustände zu erreichen und die gewünschten Ziele des Neurofeedbacks auch im Allein-Training weiterhin zu stärken [8].
Effekte von Neurofeedback
Die Einsatzgebiete werden sehr intensiv erforscht und können in präventive, klinisch-therapeutische und leistungsorientierte Anwendungen unterteilt werden:
Bei ADHS-Betroffenen zeigte sich in Studien, dass die Theta- und Betawellen Aktivität von gesunden Patientenbildern abweicht. Neurofeedback-Training kann diese Aktivität auf ein verbessertes Level bringen und so die Symptome wie Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Ablenkung verringern [3].
Bei Patientinnen und Patienten mit Schlafstörungen führte Neurofeedback zu verbesserten Schlafstrukturen und bessere Schlafhygiene vor dem zu Bett gehen, indem Betroffene ihren Körper und Geist auf das Schlafengehen vorbereiteten und schneller einschlafen konnten [3]. Studien zeigten außerdem, dass Neurofeedback das Verlangen nach Heroin bei Drogensüchtigen verringerte, und auch bei Computerspiel- und Alkoholsucht konnte dies nachgewiesen werden [3].
Bei Epilepsie sind medizinische Therapien in einem Drittel aller Betroffenen unzureichend hilfreich, daher bietet auch hier Neurofeedback eine gute Alternative, indem die Tage pro Monat mit Epilepsieanfällen verringert werden können. Ihr seht also: Die Bandbreite für die Einsetzung der Methode ist riesig!
Doch nicht nur zur Normalisierung der Gehirnwellen bei Krankheiten wird Neurofeedback genutzt, sondern auch zur Verbesserung kognitiver Fähigkeiten, etwa Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit.
Es konnte gezeigt werden, dass Musiker eine verbesserte musikalische Leistung an den Tag legten, nachdem sie Neurofeedback-Training bekamen[14]. Auch Neurochirurgen arbeiteten schneller und präziser bei Mikrooperationen [15]. Ebenso Leistungssportler profitierten von einer erhöhten Leistung nach Neurofeedback-Training, indem sich Reaktionszeiten und Entscheidungsfindung verbesserten [16], [17]. Studien legen außerdem nahe, dass Neurofeedback neben der Gehirnaktivität auch kognitive Fähigkeiten wie das Gedächtnis positiv beeinflussen und mit einer verbesserten Emotionsregulation einhergehen kann [18].
Wirkung und Dauer
Studien zeigen, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene auf Neurofeedback ansprechen können, jedoch ist die Datenlage zu Kindern am besten belegt [19]. Die genauen Details, bei wie vielen Menschen Neurofeedback wirkt, ist noch Gegenstand der Forschung, aber man vermutet, dass es zwischen 16 und 67 % sind [20]. Bei Studien mit gesunden Erwachsenen konnte Neurofeedback bislang den Placeboeffekt leider statistisch nicht übertreffen [21]. Dennoch deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass Neurofeedback nicht nur kurzfristige Veränderungen der Gehirnaktivität bewirken kann, sondern bei wiederholtem Training auch mit strukturellen Anpassungen im Gehirn einhergeht und so die gewünschten Aktivitätsmuster verstärkt werden [12].
Auch wenn Neurofeedback eine echte Alternative zu medikamentöser Behandlung diverser Krankheiten bietet, ist es kein Wundermittel. Es braucht noch mehr Forschung, um robuste Effekte klar bestätigen und diese vom Placeboeffekt abgrenzen zu können. Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass Neurofeedback viel Personalzeit- und Aufwand, spezialisierte Geräte und viele Stunden an Therapiesitzungen erfordert und daher die individuellen Trainingsprotokolle gut geplant werden müssen, um einen Erfolg zu erreichen [19]. Daher ist die individuelle Gestaltung des Trainingsprogramms für die jeweiligen Personen essenziell, damit die Behandlung funktionieren kann [22].
Fazit
Neurofeedback klingt wie Zukunftsmusik, doch es ist schon seit langem eine interessante Methode, um die Selbstregulation der Gehirnaktivität zu fördern. Das Potenzial von Neurofeedback ist riesig, es reicht von ergänzenden Therapiemöglichkeiten bei diversen Krankheiten bis hin zur Leistungsoptimierung und verbesserte Selbstregulation in Aspekten wie Kognition oder Emotionskontrolle. Gleichzeitig bedarf es jedoch weiterhin noch an Forschung, um den Wirkmechanismen und der Dauer der Effekte auf den Grund zu gehen und Therapieprotokolle zu optimieren. In gewisser Weise überträgt Neurofeedback das Prinzip des Videospielens auf eine moderne, gehirnbasierte Ebene – nur dass hier nicht der Controller, sondern die eigene Hirnaktivität gesteuert wird.
Quellen
[1] ‘Neurofeedback (EEG-Feedback): Definition und Anwendungsbereiche’. Accessed: Jan. 15, 2026. [Online]. Available: https://neuromaster.de/neurofeedback/
[2] ‘Neurofeedback’, Zentrum für Psychotherapie Wiesbaden. Accessed: Jan. 10, 2026. [Online]. Available: https://zentrum-psychotherapie-wiesbaden.de/schwerpunkt/neurofeedback/
[3] H. Marzbani, H. R. Marateb, and M. Mansourian, ‘Neurofeedback: A Comprehensive Review on System Design, Methodology and Clinical Applications’, Basic Clin. Neurosci., vol. 7, no. 2, pp. 143–158, Apr. 2016, doi: 10.15412/J.BCN.03070208.
[4] W. Wyrwicka and M. B. Sterman, ‘Instrumental conditioning of sensorimotor cortex EEG spindles in the waking cat’, Physiol. Behav., vol. 3, no. 5, pp. 703–707, Sep. 1968, doi: 10.1016/0031-9384(68)90139-X.
[5] A. R. Seifert and J. F. Lubar, ‘Reduction of epileptic seizures through EEG biofeedback training’, Biol. Psychol., vol. 3, no. 3, pp. 157–184, Nov. 1975, doi: 10.1016/0301-0511(75)90033-2.
[6] ‘Neurofeedback: Definition, Methode, Ablauf’, netDoktor. Accessed: Jan. 04, 2026. [Online]. Available: https://www.netdoktor.de/therapien/biofeedback/neurofeedback/
[7] ‘Wie funktioniert Neurofeedback? | Knowledge Hub’. Accessed: Jan. 10, 2026. [Online]. Available: https://www.neurocaregroup.com/de/wie-funktioniert-neurofeedback/
[8] ‘Does Neurofeedback have Side Effects – The Insight Clinic’. Accessed: Jan. 12, 2026. [Online]. Available: https://theinsightclinic.ca/does-neurofeedback-have-side-effects/
[9] C. M. Solutions, ‘Are There Any Side Effects to Neurofeedback?’, Chicago Mind Solutions. Accessed: Jan. 10, 2026. [Online]. Available: https://chicagomindsolutions.com/blog/are-there-any-side-effects-neurofeedback/
[10] E. Rahmani, M. Rahmanian, K. Mansouri, Y. Mokhayeri, Y. Jamalpour, and S. Hassanvandi, ‘Are There any Possible Side Effects of Neurofeedback? A Systematic Literature Review and Meta-analysis’, Iran. J. Psychiatry Behav. Sci., vol. 17, no. 3, Oct. 2023, doi: 10.5812/ijpbs-138064.
[11] L. D. G. Silva et al., ‘The Computer Simulation for Triggering Anxiety in Panic Disorder Patients Modulates the EEG Alpha Power during an Oddball Task’, NeuroSci, vol. 3, no. 2, pp. 332–346, May 2022, doi: 10.3390/neurosci3020024.
[12] D. C. Hammond, ‘What Is Neurofeedback?’, J. Neurother., vol. 10, no. 4, pp. 25–36, Mar. 2007, doi: 10.1300/J184v10n04_04.
[13] L. H. Sherlin et al., ‘Neurofeedback and Basic Learning Theory: Implications for Research and Practice’, J. Neurother., vol. 15, no. 4, pp. 292–304, Oct. 2011, doi: 10.1080/10874208.2011.623089.
[14] S. Markovska-Simoska, N. Pop-Jordanova, and D. Georgiev, ‘Simultaneous EEG and EMG biofeedback for peak performance in musicians’, Prilozi, vol. 29, no. 1, pp. 239–252, Jul. 2008.
[15] T. Ros, M. J. Moseley, P. A. Bloom, L. Benjamin, L. A. Parkinson, and J. H. Gruzelier, ‘Optimizing microsurgical skills with EEG neurofeedback’, BMC Neurosci., vol. 10, no. 1, p. 87, Jul. 2009, doi: 10.1186/1471-2202-10-87.
[16] M.-Q. Xiang, X.-H. Hou, B.-G. Liao, J.-W. Liao, and M. Hu, ‘The effect of neurofeedback training for sport performance in athletes: A meta-analysis’, Psychol. Sport Exerc., vol. 36, pp. 114–122, May 2018, doi: 10.1016/j.psychsport.2018.02.004.
[17] M. A. de Brito et al., ‘The Effect of Neurofeedback on the Reaction Time and Cognitive Performance of Athletes: A Systematic Review and Meta-Analysis’, Front. Hum. Neurosci., vol. 16, Jun. 2022, doi: 10.3389/fnhum.2022.868450.
[18] P. Linhartová, A. Látalová, B. Kóša, T. Kašpárek, C. Schmahl, and C. Paret, ‘fMRI neurofeedback in emotion regulation: A literature review’, NeuroImage, vol. 193, pp. 75–92, Jun. 2019, doi: 10.1016/j.neuroimage.2019.03.011.
[19] M. Arns, C. R. Clark, M. Trullinger, R. deBeus, M. Mack, and M. Aniftos, ‘Neurofeedback and Attention-Deficit/Hyperactivity-Disorder (ADHD) in Children: Rating the Evidence and Proposed Guidelines’, Appl. Psychophysiol. Biofeedback, vol. 45, no. 2, pp. 39–48, Jun. 2020, doi: 10.1007/s10484-020-09455-2.
[20] L. A. Weber, T. Ethofer, and A.-C. Ehlis, ‘Predictors of neurofeedback training outcome: A systematic review’, NeuroImage Clin., vol. 27, p. 102301, May 2020, doi: 10.1016/j.nicl.2020.102301.
[21] I. Kimura, H. Noyama, R. Onagawa, M. Takemi, R. Osu, and J.-I. Kawahara, ‘Efficacy of neurofeedback training for improving attentional performance in healthy adults: A systematic review and meta-analysis’, Imaging Neurosci. Camb. Mass, vol. 2, p. imag–2–00053, 2024, doi: 10.1162/imag_a_00053.
[22] O. Alkoby, A. Abu-Rmileh, O. Shriki, and D. Todder, ‘Can We Predict Who Will Respond to Neurofeedback? A Review of the Inefficacy Problem and Existing Predictors for Successful EEG Neurofeedback Learning’, Neuroscience, vol. 378, pp. 155–164, May 2018, doi: 10.1016/j.neuroscience.2016.12.050.
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Wenn eine Arbeits-Sitzung 40-60 Minuten dauert und dabei bis zu 120 Spieldurchgänge abgearbeitet werden – dann sind dies 0,33 bis 0,5 Minuten pro Einzelaktion.
Außerdem muss man den Zeitbedarf für das Aufsetzen der Elektroden, das Kalibrieren und das Auswaschen des Kontaktsgels dazu rechnen
D.h. der effektiv wirksame Zeitraum ist relativ kurz.
Es wäre im Vergleich zu prüfen, welche Wirkung es hat, wenn man Leute 40-60 Minuten lang eine Entspannungsmeditation machen lässt.