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Fußball ist Kopfsache

Auch wenn Fußball nicht für alle gleich interessant ist, ist es nicht nur in den Medien ein sehr präsentes Thema, sondern auch an den Esstischen, besonders wenn gerade mal wieder EM ist. Warum Fußball Kopfsache ist, wie das Runde ins Eckige kommt und welche Rolle das Navigationssystem des Gehirns dabei spielt, zeigen wir heute.

In unserem animierten Kurzvideo „Dr. Mondino – Das Runde muss ins Eckige” – erklärt der schrullige Wissenschaftler auf dem Fußballfeld die Orientierung im Raum durch das perfekt abgestimmte Zusammenspiel von Ortszellen, Gitterzellen und Kopfrichtungszellen, die als Navigationssystem im Gehirn funktionieren. Sie machen beispielsweise den Fallrückzieher, also den Schuss mit Rücken zum Ziel über den Kopf hinweg, erst möglich. Technik und Glück brauchen die Spieler und Spielerinnen dann natürlich auch noch!

Neugierig geworden? Dann noch schnell schlau machen für die Spiele Italien gegen Spanien und Dänemark gegen England.

Fußball ist Kopfsache – Dr. Mondino erklärt, wie das Navigationssystem des Gehirns funktioniert.

Das wichtigste aus dem Film in Kürze
Ortszellen kodieren die Position im Raum sowie die räumliche Umgebung.
Gitterzellen verarbeiten Ortsinformationen und bilden bestimmte Orte mit Hilfe eines Gitterförmigen Rasters ab.
Kopfrichtungszellen informieren über die Ausrichtung des Kopfs.
Übrigens wurde die Entdeckung der Orts- und Gitterzellen durch John O’Keefe, May-Britt Moser und Edvard I. Moser im Jahr 2014 mit dem Nobelpreis in Physiologie oder Medizin gewürdigt.

Und was, wenn es mal wieder Elfmeter schießen gibt und die Nerven blank liegen? Tief durchatmen – denn auch hier gilt: Fußball ist Kopfsache. Wenn ihr wissen wollt, was Dr. Mondino dazu weiß, schaut es euch an unter: Dr. Mondino: Die Macht der Mandel – Druck und Angst beim Elfmeter?

Dies ist ein Gastbeitrag der Hertie-Stiftung.

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Ab und zu gibt es auch Gastbeiträge im Blog, die aktuell neben dem Team der Hertie-Stiftung verfasst werden von Carolin Fischer, M.Sc. in Molekularbiologie, ist Doktorandin am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen und Lale Carstensen, M.Sc. in Chemie, promoviert am Institut für Wasserchemie der Technischen Universität Dresden. Beide lesen selbst gerne Blogs und möchten zu dieser kreativen Form der Wissenschaftskommunikation beitragen.