Der Mensch und sein Sadismus

Nach meinem letzten Artikel hatte ich mir vorgenommen, das Abwägen zwischen Gut und Böse sein zu lassen und die schwammigen philosophischen Thesen gegen handfeste wissenschaftliche Fakten auszutauschen. Doch „Das Monster in uns“ ließ mich nicht los. Das Stanford Prison-, sowie weitere Experimente mit ähnlichen Ergebnissen erwecken den Eindruck, dass der unmoralische Machtmissbrauch kein Zufall war. Dennoch ist das „Böse“ schwer greifbar. Ich habe versucht, dieser unpräzisen Idee Struktur zu verleihen und herauszufinden, wieso und vor allem wie böse wir wirklich sind.

Die dunkle Triade

Doch zunächst einmal zur Definition. In der Psychologie ist man sich seit geraumer Zeit einig, diesen Ausdruck mit der dunklen Triade beschreiben zu können.

Hierbei handelt es sich um einen Begriff der Persönlichkeitspsychologie, der die Kombination dreier negativer Merkmale beschreibt: Narzissmus (übertriebene Selbstbezogenheit), Machiavellismus (unmoralisches Machtstreben) und Psychopathie (empathielose Impulsivität). Zusammen gelten sie als das ultimativ Schlechte im Menschen. Obwohl man diese Begriffe, vor allem Letzteren, eher als schwere psychische Erkrankung kennt, kommen sie als natürliche Persönlichkeitsmerkmale unterschiedlich stark ausgeprägt in jedem von uns vor. Delroy Paulhus, dessen Forschungsansätze ich im weiteren Verlauf behandeln werde, fügte der Triade den vierten und, wie ich finde, wichtigsten Bestandteil hinzu: den Sadismus.

Was ist Sadismus?

Zunächst einmal sollte der Namensgeber dieses Wortes (der massiv zu dessen Bedeutung beitrug) nicht unerwähnt bleiben. Donatien Alphonse François de Sade wuchs im 18. Jahrhundert als Mitglied des französischen Hochadels auf. Durch seinen lasterhaften Lebensstil, der wilde Orgien, zahlreiche Vergewaltigungen und versuchte Vergiftungen seiner Mätressen involvierte, prägte er den Begriff des Sadismus. Obgleich dieser häufig sexuell konnotiert ist, werde ich mich nachfolgend an der psychologisch geläufigeren Definition orientieren. Nach dieser gilt als Sadismus der allgemeine Lustgewinn durch die verletzte Integrität anderer Lebewesen, egal ob psychisch oder physisch.

Eine geschichtsträchtige Tradition

Wirft man einen Blick auf unsere Historie, scheint das Vergnügen am Leid Anderer allgegenwärtig gewesen zu sein. Von den Hexenprozessen in Europa über folterfreudige Stämme amerikanischer Ureinwohner, den barbarischen Raubzügen des Dschingis Khan bis hin zum Massaker von Nanking durch japanische Soldaten – der Mensch steckt voller Gewalt und scheut sich nicht davor, diese an Artgenossen auszuüben. Diese Parallelen zwischen verschiedensten Kulturen zu unterschiedlichsten Epochen erwecken den Eindruck, dass der Sadismus kein gesellschaftliches Phänomen, sondern vielmehr eine fundamentale menschliche Eigenschaft zu sein scheint.

Seit ein solches Verhalten nach der Aufklärung um 1700 nicht mehr salonfähig ist, wird der Sadismus in den meisten Teilen der Welt weniger blutrünstig, brutal und gewaltvoll ausgelebt. Dennoch gibt es viele Beispiele, die darauf hindeuten, dass sich ein sogenannter Alltagssadismus etabliert hat. Betrachtet man die enorme Popularität von gewalttätigen Filmen, Egoshooter Spielen oder sogar Sportevents wie MMA-Kämpfen, ist es schwer zu leugnen, dass das Leid anderer Menschen, ob inszeniert oder nicht, nach wie vor erstklassige Unterhaltung bietet.

Survival of the baddest

Aber wieso tragen wir diese angeborene Grausamkeit in uns, die uns eindeutig von den meisten Tieren unterscheidet? Die aktuell gängigste Theorie legt nahe, dass in früheren gewalttätigeren Zeiten eine gewisse Gefühlskälte militärische Vorteile mit sich brachte. Machtpositionen, mit denen größere Fortpflanzungschancen einhergingen, wurden von Menschen eingenommen, denen es leichtfiel, andere zu unterwerfen. Und dass dies durch die Ausübung von Gewalt und das Schüren von Angst zuverlässiger gelang als durch verbale Überzeugungsarbeit ist nun mal kein Geheimnis.

Wie böse sind wir?

Doch wie sadistisch ist der moderne Mensch wirklich? Ist ein Geschlecht böser als das andere? Und hängen grausame Gedanken mit grausamen Taten zusammen? Diese Fragen versuchte das Forscherteam um Delroy Paulhus zu beantworten.

Zunächst musste der Sadismus quantifiziert werden. Dazu etablierten die Forscher das sogenannte CAST System (Comprehensive Assessment of Sadistic Tendencies), das zwischen drei Subtypen differenziert: dem körperlichen Sadismus (der Freude am Verletzen), dem verbalen Sadismus (der Freude am Verspotten) und dem stellvertretenden Sadismus (der Freude am Zusehen, beispielsweise von Unfällen). Die Probanden füllten Fragebögen aus, die Ergebnisse konnten durch ein Punktsystem auf einer Skala dargestellt werden. Hierbei wurden auch Tendenzen zu Eigenschaften der dunklen Triade dokumentiert.

Ergänzend wurden zwei weitere Versuche durchgeführt. In ersterem hatten Teilnehmer die Wahl zwischen verschiedenen unangenehmen Aufgaben, wie dem Putzen von Toiletten, dem Aushalten extremer Kälte und dem Töten von Käfern. Beim zweiten Versuch spielten die Probanden ein Computerspiel gegen einen anonymen Gegner im Nebenraum. Wann immer sie gewannen, hatten sie die Möglichkeit, ein lautes, schmerzhaftes Geräusch bei ihrem Nachbarn erklingen zu lassen. Es lag keine Provokation durch den Gegner vor, sie selbst mussten nicht unter dem Geräusch leiden.

Ergebnisse

Wenig überraschend hatten die Probanden, die das Töten der Käfer wählten, einen vergleichsweise hohen CAST Wert, ebenso diejenigen, die ihrem Gegner proaktiv geschadet haben. Gerade beim zweiten Versuch waren die entsprechenden Werte bei Eigenschaften der dunklen Triade eher niedrig, woraus abzuleiten ist, dass nur Sadisten das Leid anderer ohne erkennbares Motiv herbeiführen.

Die Untersuchung brachte aber auch einige auffällige Ergebnisse hervor. Männer schnitten sowohl beim körperlichen als auch im stellvertretenden Sadismus höher ab als Frauen, beim verbalen Sadismus unterschieden sich die Ergebnisse kaum. Außerdem wurde eine Korrelation zwischen hohen Alltagssadismus-Werten und Tiermissbrauch, Brandstiftung, Vandalismus, Trolling im Internet, Dominanz incl. Partnermissbrauch und Freude daran, einen Partner beim Sex zu verletzen, festgestellt.

Um also die vorangegangenen Fragen ganz pauschal zu beantworten: Ein bisschen Sadismus steckt in uns allen, Männer sind sadistischer als Frauen und zwischen grausamen Gedanken und grausamen Taten besteht durchaus ein Zusammenhang.

Disclaimer

Natürlich kann man nicht anhand eines einzigen Versuchs das Böse im Menschen entschlüsseln und spezifische Prognosen bezüglich unseres Verhaltens treffen. Obwohl das Forscherteam sicherlich gute Arbeit geleistet hat, ist nicht auszuschließen, dass unter den Probanden Menschen mit psychischen Erkrankungen waren, die die Ergebnisse verfälschen würden. Des Weiteren wurden nur vier verschiedene Charaktereigenschaften ins Verhältnis mit dem Verhalten gesetzt, eine Korrelation bedeutet keine Kausalität.

Gegenstand zukünftiger Studien wird wohl das Verhalten von Trollen und Cyberstalkern im Internet sein. Durch die Anonymität sinkt die Hemmschwelle, das sorgt wiederum für optimale Forschungsbedingungen. Paulhus selbst sagt dazu: “Es ist kaum zu glauben, welche Neigungen Menschen eingestehen, wenn sie online befragt werden, in einem persönlichen Interview würde das kaum einer zugeben.”

Ich hoffe, dass dieser Artikel nicht den Anschein erweckt, ich hätte eine perverse Leidenschaft für grausame Themen.  Es ist sicherlich angenehmer, die Auseinandersetzung mit den düsteren Bestandteilen unserer Psyche zu vermeiden. Dennoch halte ich es für wichtig, auch über unbequeme Aspekte zu diskutieren. Wir sollten erfahren, woher sie kommen und uns überlegen, wie wir sie gewinnbringend in das heutige Leben integrieren kann.

Literatur

Veröffentlicht von

Mein Name ist Louisa Sohmen und ich bin Medizinstudentin in Hamburg. Da ich erst am Anfang meines Studiums stehe, konnte ich noch keine eigenen Erfahrungen in der wissenschaftlichen Forschung sammeln, allerdings kann ich mir gut vorstellen, später in einem solchen Bereich tätig zu werden. Die Komplexität des menschlichen Gehirns faszinierte mich schon immer, weswegen ich mich sehr freue, mich hier regelmäßig mit spannenden Fakten auseinandersetzen zu können.

47 Kommentare

  1. “Ich hoffe, dass dieser Artikel nicht den Anschein erweckt, ich hätte eine perverse Leidenschaft für grausame Themen.”

    Ein Tipp: Es gibt Sado-Maso Vereine/Clubs und Stammtische in manchen Städten.

    Ich habe mich schon gefragt was sowas soll, aber ich habe eben nur mich gefragt, nicht diejenigen welche …, denn wundern tut mich schon garnichts mehr.

    • Es ist vermutlich hinfällig, ernsthaft auf so einen sarkastischen Kommentar einzugehen, dennoch möchte ich an dieser Stelle einmal die Unterschiede zwischen “Sadomaso” und dem von mir behandelten Alltagssadismus hervorheben. Sadomasochismus ist ein Sammelbegriff für einige sexuelle Vorlieben, bei denen unter anderem Erregung und Befriedigung durch das Zuführen oder Erleben von Schmerz empfunden werden. Obwohl sich beide Begriffe sicherlich überschneiden können, handelt es sich beim Alltagssadismus um nicht sexuelle Freude am Leid anderer. Ich hoffe, das konnte das Missverständnis aufklären.

      • Das war nicht nötig, ich war schon im Bilde. Trotzdem habe ich für diese besonders praktizierte Form der Bewusstseinsbetäubung kein Verständnis.
        Kann mir vorstellen wie sich das wohl auf die Traumwelt dieser Menschen auswirkt, bzw. u.U. darüber hinaus auswirken kann.

  2. “Gegenstand zukünftiger Studien wird wohl das Verhalten von Trollen und Cyberstalkern im Internet sein.”

    Hinweis: Durch meine Kompromisslosigkeit in Bezug auf Wahrheit, bin ich hier (scilogs.de) besonders vom Blogger Michael Blume zum Troll erklärt worden, dabei schreckte er auch nicht davor zurück mich zum Menschenfeind, Antisemiten usw. zu erklären/diffamieren, wohl weil es Menschen aus dem linken Lager gibt, die aufgrund von stumpf- wie blödsinnigen Feinbildern, auch daraus ein Dogma gebildet haben/wurde.

    Tipp: Wenn Du mal einem Menschen in die Augen sehen willst, der seine Macht im Internet aus Gründen von … (?) missbraucht, dann Interviewe ihn zuerst.

    Bei diesem Thema gibt es aber auch noch andere psychologisch-fragwürdige Kandidaten hier und drüben (scienceblogs.de)!

    • Bevor ich zur Bundeswehr gekommen war, hatte ich mächtig Angst vor echten Schusswaffen.
      Als ich allerdings das erste Mal eine Waffe abgefeuert hatte und somit die Angst verloren hatte, war mir auch sehr schnell klar wie einfach es ist einen Menschen zu töten, bzw. wie es sein konnte/kann, dass Mensch pervers/sadistisch wird, besonders wenn ihm die Verantwortung für Grausamkeiten und Töten scheinbar abgenommen wird.
      Es braucht dabei nicht mal mehr einen “Blutrausch” wie beim Messer und Schwertkampf.

    • “Ein bisschen Sadismus steckt in uns allen, …”

      Nach unserem ersten und bisher einzigen geistigen Evolutionssprung (“Vertreibung aus dem Paradies”), haben wir den INSTINKTIVEN “Rest”, unserer gleichermaßen Bewusstseinsschwäche von Angst, Gewalt und egozentriertem “Individualbewusstsein”, in unser zeitgeistlich-reformistisches System des konfusionierten “Zusammenlebens” funktional integriert (sado-masochistisch gepflegt) – Besonders die von “Entwicklungshilfe” abhängig gemachten Menschen dieser Welt- und “Werteordnung”, kennen den dazugehörigen Zynismus bis zum Waffenhandel, die Erpressung bis zur erwarteten Unterwürfigkeit, usw.

      Nun wird dieser Teil des Kreislaufes freiheitlicher Wettbewerb genannt und im gesunden Konkurrenzdenken bis aufs Blut als einzig richtige Maßnahme für Vernunft und Verantwortungsbewusstsein verteidigt – Die URSACHE aller Probleme unseres bewusstseinsschwachen “Zusammenlebens” in der wettbewerbsbedingten Symptomatik für das imperialistisch-faschistische Erbensystem, ist also der “freiheitliche” WETTBEWERB, wo Bewusstseinsbetäubung in konsum- und profitautistischer Hierarchie mit Bildung zu mehr und/oder weniger Suppenkaspermentalität gebildet wird!?

      Es steckt vor allem die ursprüngliche Kraft des Geistes für ein wirklich-wahrhaftiges Gemeinschaftseigentum OHNE … in uns, wir müssten nur wie wir sollten!?, dann klappt’s auch OHNE negative Effekte in der Matrix, “wie im Himmel all so auf Erden” 👋😃

    • Webbaer-Zertifizierung :

      Also Sie, Langzeit-Kommentatorenfreund ‘hto’, sind aus diesseitiger Sicht ganz klar kein ‘Troll und Cyberstalker’, abär wegen Ihres “christlichen Sozialismus”, so nennen Sie ihn doch?, und gewissen sprachlichen Besonderheiten a bisserl suspekt – und vermutlich ganz nett.

      MFG
      WB (der ‘Kompromisslosigkeit in Bezug auf [weltliche] Wahrheit’ allerdings auch nicht sonderlich mag)

  3. Steven Pinkers Buch The Better Angels of Our Nature A History of Violence and Humanity stellt die These auf, Grausamkeit und Sadismus habe nur schon 200 Jahre vor unserer Zeit viel mehr zum Alltag gehört als heute. So seien im Paris zur Zeit des Absolutismus und der französischen Revolution häufig zur Erheiterung des Publikums Katzen bei lebendigen Leibs verbrannt worden.
    Auch die öffentlichen Strafen des Mittelalters wie Rädern, Knochen brechen oder die Strafen zur Zeit Samuel Peppys und Shakespeares waren von ausgesuchter Grausamkeit, scheinen aber gemäss Samuel Peppys Tagebuch mit Freudenrufen aus der beiwohnenden Menge beantwortet worden sein.

    Sadismus wurde also in früheren europäischen Gesellschaften viel häufiger praktiziert als heute. Dass Sadismus aber auch in heutigen Videospielen oder Büchern nicht nur vorkommt, sondern regelrecht zelebriert wird, zeigt wohl, dass es auch heute noch ein sadistisches Bedürfnis gibt, dass Sadismus also wohl ein konstitutives Element des Menschen ist.
    Die Freude am Schmerz und an der Qual des Opfers ist wohl etwas spezifisch menschliches, denn mir ist keine Studie bekannt die Sadismus bei Tieren beschreibt. Es wäre noch zu fragen ob Sadismus ein rein privates Vergnügen ist oder auch ein gesellschaftliches. Ich vermute: Beides.

    • Sadistische Gedanken kennt sicher jeder/jede, sadistisches Vergnügen, in/an Videospielen und/oder realistischer Praxis, ist ein menschliches/gesellschaftliches Problem von/für unsere ganheitlich-nachhaltig zu verarbeitende Bewusstseinsschwäche, aber nicht gewinnbringend!

      • Internet – Wenn in einem Massenmedium “individualbewusste” Beteiligung stattfindet, dann kann das nur in Schizophrenie/Psychosen und Neurosen ausarten, denn Empathie ist aufgrund unserer wettbewerbsbedingt-gepflegten Bewusstseinsschwäche ein zu zartes Pflänzchen von hinter den sieben Bergen dafür, Videospiele sollten deshalb auch nicht in diesem STADION/Colloseum zugelassen sein!?

  4. Denkbarerweise ‘steckt ein bisschen Sadismus in uns allen’, Dr. W räumt, ganz pseudonym (vs. anonym, dieser Unterschied darf vielleicht beachtet bleiben) ein, Kollektivisten nicht so-o ungerne leiden zu sehen; am besten bearbeiten sie sich für diese Zwecke gegenseitig, Stalins “Säuberungen”, der “Röhm-Putsch” wie auch das gegenseitige sich Ausschalten von “Bärten”, der (nicht nur aktuelle) theozentrische Kollektivismus ist gemeint, wenn “Abweichlertum” von der “reinen Lehre” festgestellt wird, sind gemeint und laden hier zu gelegentlichem Schmunzeln ein, manchmal wird auch gegrunzt bis gewiehert, fürwahr.

    Hierzu kurz :

    Gegenstand zukünftiger Studien wird wohl das Verhalten von Trollen und Cyberstalkern im Internet sein. Durch die Anonymität sinkt die Hemmschwelle, das sorgt wiederum für optimale Forschungsbedingungen.
    […]
    Ich hoffe, dass dieser Artikel nicht den Anschein erweckt, ich hätte eine perverse Leidenschaft für grausame Themen. [Artikeltext]

    Nö, ‘pervers’ muss diese ‘Leidenschaft’ nicht sein, denkbarerweise liegt sie vor und muss aus diesseitiger Sicht auch nicht schlecht sein, gute Arbeit!

    An ‘Trolle und Cyberstalker’ im Web glaubt der Webbaer nicht so recht, hat nur wenige kennengelernt, bei denen es mit dieser Zuschreibung versucht werden könnte, viele agitieren im Web halt plump politisch, was idT ungut aufzustoßen vermag.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer

  5. “… dass sich ein sogenannter Alltagssadismus etabliert hat.”

    In diesen Zeiten des nun “friedlich-freiheitlichen” Wettbewerbs, wird diese Welt- und “Werteordnung” mit Zynismus in Form von “Entwicklungshilfe” und den dazugehörigen Waffengeschäften, oder verbalen und realitätswirksamen Wortspielen wie “Brot und Spiele” zu “Tittytainment der Globalisierung der Dienstleistungsgesellschaft” (neue Bezeichnung der Versklavung im Niedriglohnsektor mit Praktikumszeiten) “sado-masofiziert”.

    Aber es gibt einen winzigen Grund zur Hoffnung, denn die Chinesen haben das Spiel der Überproduktion von Kommunikationsmüll für sich und somit vielleicht auch für Mensch entschieden.
    Es kommt nun darauf an, ob wir mit denen und dem “Rest der Welt” vernünftig reden/WERDEN!

  6. Ob Sadismus gut oder böse ist, liegt also im Auge des Betrachters.

    Sadismus und das Böse sind zwei verschiedene Socken im selben Paar Schuhe. Fressen und Gefressen werden – das Universum ist von Natur aus sadistisch organisiert. Stellen Sie sich vor, die ganzen zerhackten Leichen im Supermarkt wären Menschen, und die Kunden würden darauf reagieren, wie sie es auf tierische Wurst und Steak tun. Gut und Böse sind im Rohzustand Gefühle, das Böse ist mit dem Leid fest verschraubt, und es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass Schweine (oder, streng genommen, sogar Radieschen) weniger leidensfähig wären, als Menschen. Unser humanistischer Herrenrassenwahn, die billigen Ausreden, die wir uns so krampfhaft zurechtbiegen, dienen dem gleichen Selbstschutz, wie die merkwürdige Idee, das Universum wäre ethisch neutral. Nein, es ist ihm nur egal, wer wen frisst. Dass jemand gefressen werden muss, ist böse. Und wenn das Glück und Wohlergehen des Täters das Leid des Opfers rechtfertigen, ist damit alles Böse der Welt gerechtfertigt, doch dann frage ich mich aber, wieso wir so viel Aufhebens um Auschwitz, Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch machen – bloß weil wir da mit den Opfern mitfühlen? Der Täter tut’s halt nicht. Der hat auch seine billigen Ausreden und seine Philosophie. Dann wäre Macht gleich Recht, nur – sofern ich es beurteilen kann, widerspricht diese Deutung der Datenlage. Leid ist ein Argument über den Argumenten, eigentlich verleiht es all den anderen erst Gewicht und Bedeutung: Eine Singularität, ein Universum für sich. Wenn es bestimmte individuelle Schwellen überschreitet, wird es unendlich, eine absolute Größe in einem ansonsten sehr relativistischen All. Das kann man nicht argumentativ belegen, das findet man experimentell heraus, durch Erfahrung. Leid ist genauso elementar, wie Bewusstsein oder die Farbe Grün: Einfach ein Zustand, dessen wichtigste Eigenschaft es ist, dass er sich unbedingt ändern muss, ganz egal, was wir davon halten, der sich vielleicht aus den Augen und aus dem Sinn entfernen lässt, aber nicht aus der Realität um uns herum.

    Im Supermarkt sehen Sie Narzissmus: „Hurra, wir Menschen haben den größten, und mit dem erschlagen wir, was uns passt!“ (ich meine den Verstand; ob er die Tatwaffe oder das Erschlagene ist, hat die Menschheit noch nicht geklärt). Sie sehen Machiavellismus: „Wir wollen fetter und stärker werden, wir wollen stabile Konsumstrukturen, die unsere Stärke und Vormachtstellung erhalten, koste es andere, was es wolle! Wir können, also dürfen wir!“ Und Sie sehen empathielose Impulsivität: „Schwein ist lecker und sonst nichts, und es ist sonst nichts, weil es lecker ist!“ Das macht die Kundschaft genauso wenig zu Monstern, wie es einen Massenmörder, Sadisten oder Weißen Hai zum Monster macht. In ihnen ist nur Gutes, ein winziges, glückliches Paradies, das durch diverse Blockaden, Mauern, gekappte Leitungen, von dem Bösen getrennt ist, das ihre Körper tun müssen, um es zu erhalten. Auch ein Sadist ist emotionell vom Leid seines Opfers isoliert, und bastelt sich seine Weltsicht aus dem, was die Happy Hormone ihm diktieren. Der Unterschied zwischen Serienmörder und Gesellschaft ist, dass der Erstere einzeln glücklich ist, während die Gesellschaft die emotionelle Isolierschicht teilweise aufgegeben hat, um zu einem kollektiven Serienmörder, einem kollektiven Raubtier, verwachsen zu können.

    Und auch unsere Vorstellungen des Guten passen dazu: Jede Gesellschaft ist von sich selbst besessen, die Welt um sie herum bemerkt sie nur, wenn die durch die Tür hereinbricht. Und sie hält Dinge für gut, die auch den Körper eines Hais oder eines Serienmörders gesund, fit und jung erhalten, sodass er besser jagen und töten kann: Vor allem Kooperation, Synchronisation, gute Steuerung, solide Futterversorgung, Balance zwischen innerer Ordnung und individueller Freiheit, Befolgen der gemeinsamen Gencodes, die Bekämpfung destabilisierender Faktoren, und andere Formen des Gleichgewichts. Die Evolution hat uns einerseits verkrüppelt, damit wir alleine kaum überlebensfähig sind, andererseits mit Extras ausgestattet, damit wir uns zu größeren Viechern zusammenpuzzeln können, wie sie es einst mit den Bakterien gemacht hat, um Mehrzeller zu erschaffen. Bislang kommen unsere Staaten und Religionen kaum an den IQ einer Amöbe ran, aber all das ist nur Evolution as usual, nur 08/15-Wiederholung von Fraktalmustern.

    Im Wesentlichen sind Sie also ein Kannibalen-Gladiator, und hängen zwischen zwei Extremen: Sie können den Soziopathen-Buddha machen, sich nur um das eigene Glück scheren, ihre Weltwahrnehmung kastrieren und Caligula für die reich gedeckte Arena danken, die er Ihnen geschenkt hat, bis auch Sie mal am unangenehmen Ende der Gabel landen – dann können Sie nur hoffen, dass kein Soziopathen-Buddha am angenehmen klebt, der findet, Sie könnten zu seiner Unterhaltung noch ein wenig zappeln, bevor Sie verspeist werden. Soziopathen-Buddhas bilden sehr glückliche Gesellschaften, die von bestialischer Ausbeutung und brutaler Unterdrückung derer Konsequenzen geprägt sind. Oder Sie verschreiben sich der Wahrheit, folgen Logik und Daten, entwirren die Zusammenhänge, lüften den Schleier der Maya und verlassen Platos Hölle, stellen fest, dass das Universum ein perfekt ausgetüfteltes, raffiniertes Perpetuum mobile des Bösen ohne eine Spur Sinn oder Hoffnung ist, alles Gute nur eine Illusion, die dazu dient, es in alle Ewigkeit am Laufen zu halten, und geraten damit in einen unmöglichen Zustand – Sie spüren alles, alles Glück, doch auch alles Leid, und das Leid ist überwältigend, also müssen Sie da weg. Sie können von der Brücke springen, sich irgendeine Illusion suchen, die Sie erneut narkotisiert (Religion und Alkohol sind beliebte Drogen), oder einfach nur nach eigener Fasson irre werden. Das Gute existiert nur in Seifenblasen, die vom Bösen gehegt und gepflegt werden – Sie bekommen keinen Himmel ohne das Feuer im Keller, das ihn so kuschelig hell und warm und glücklich macht.

    Wenn aber alles eh sinnlos ist, haut Ihnen auch keiner mit der Zeitung auf die Nase, falls Sie keinen Bock haben, im Höllenfeuer der Wahrheit zu schmoren, und sich wieder in eine Seifenblase verziehen. Ja, wir sind Verdammte an einem Ort des Grauens, doch so übel ist es nun auch wieder nicht – wenn’s zu schlimm wird, sterben wir einfach. Und wir können Schadensbegrenzung betreiben, diejenigen, die wir mit der Gabel aufspießen, mitfühlend behandeln. Zwischen Katze und Maus kann es nie Frieden geben, aber sie können einander, soweit möglich, schnell und stressfrei über den Jordan bringen. Selbst die übelsten Monster sind im Innersten gute Wesen, sonst müsste die Physik sie nicht verarschen, damit sie in dieser Welt überleben. Sie müssen Ihr persönliches Maß finden, ihre Goldlöckchenzone zwischen einer Wahrheit, die Sie verbrennt, und einer Lebenslüge, die Sie eiskalt werden lässt, auch wenn es sich für Sie wie Vanille mit Streuseln anfühlt. Mitleid ist auch Leid, nicht jeder verträgt die gleiche Dosis. Wenn Leute da gleich zu Soziopathen und Sadisten werden, können Sie sie ja immer noch irre lachend auf die Gleise schnallen und mit der S6 überfahren. Und dazu ein Vanilleeis mit Streuseln futtern. Sie sind nicht Gott, dazu fehlen Ihnen Hörner und Pferdefuß, nur ein Krümel von dem Mist, den er gebaut hat. Machen Sie das Beste draus.

    Kümmern Sie sich um Ihre Seifenblase und die Seifenblasen um Sie herum. Im Großen und Ganzen ändert es nichts, die Hölle ist für ewig, zumindest, soweit ich die Blaupausen entziffern konnte. Aber im Kleinen und Gebrochenen ist Güte immer was wert. So viel Sie halt erübrigen können.

    Auch so eine Sache, die sich nur experimentell herausfinden lässt.

  7. 1.) Was ist die genaue Ursache, warum die Aufklärung unter anderem auch die Gerichtsbarkeit ein wenig rücksichtsvoller gemacht hat?
    —–
    2.) Wenn ich bei Computerspielen, wie zum Beispiel Halo, reihenweise Aliens abknalle, dann weiß ich ganz genau, dass dabei kein Lebewesen leidet. (Ich spiele nicht gegen Menschen.)
    —–
    3.) Katzen quälen Mäuse gerne langsam zu Tode, was man als Spieltrieb deuten kann.

    • 1. Dazu habe ich selbst noch nicht ausführlich recherchiert, würde Ihnen allerdings das Buch “Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit” ans Herz legen, vielleicht kann es diese Frage besser beantworten 🙂
      2. Das mag stimmen, dennoch sind auch Computerspiele wie GTA höchst populär, bei denen es hauptsächlich darum geht, simulierten Menschen zu schaden.
      3. Dass sowohl Katzen als auch andere Säugetiere (beispielsweise Schwertwale) ihre Opfer “quälen”, hat meiner Meinung nach wenig mit Sadismus zu tun. Ihnen ist immerhin nicht bewusst, welche schmerzhaften Auswirkungen ihre Attacken auf die Opfer haben. Und wem die Fähigkeit fehlt, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, kann sich auch nicht an seinem Leid erfreuen.

      • @Louisa Sohmen

        2. Das mag stimmen, dennoch sind auch Computerspiele wie GTA höchst populär, bei denen es hauptsächlich darum geht, simulierten Menschen zu schaden.

        Ähm das ist deutlich zu stark vereinfacht, denke ich. Haben sie das Spiel schon einmal gespielt? Das Spiel “Manhunt” u.a. passen da viel besser – sind aber bei weitem nicht so erfolgreich – warum wohl?
        Und in jedem Fall ist es sicherlich ein Unterschied ob ich “simulierten” Lebewesen etwas antue oder echten … ansonsten schon einmal Räuber und Gendarm oder Indianer und Cowboy gespielt?

        3. Dass sowohl Katzen als auch andere Säugetiere (beispielsweise Schwertwale) ihre Opfer “quälen”, hat meiner Meinung nach wenig mit Sadismus zu tun. Ihnen ist immerhin nicht bewusst, welche schmerzhaften Auswirkungen ihre Attacken auf die Opfer haben. Und wem die Fähigkeit fehlt, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, kann sich auch nicht an seinem Leid erfreuen.

        Warum sollten Tiere diese Fähigkeit nicht haben?
        Wir haben die doch angeblich auch.

      • Katzen ist im Nahkampf, unter Katzen, wohl schon bewusst, wie Schmerzen funktionieren, sie kennen nur dafür keine Sprachlichkeit, keine Begrifflichkeit, zu entlasten sind sie so umfänglich, vom Vorwurf, der (gezielten) Quälerei aus diesseitiger Sicht nicht, denkbarerweise entsteht ihnen so auch pos. Emotion.

        Es war die Europäische Aufklärung, von Kommentatorenfreund Karl Bednarik (den gibt es (auch heute noch) wirklich, wie er versichert, nicht zu verwechseln mit dem hier, er scheint sehr nett zu sein) zitiert, die im Sinne des Sapere-Aude überhaupt erst zu bestimmter Überlegung passend theoretisieren konnte, wie einige finden.
        Die Freude am Leiden des Gegners, des Feindes (dann : des zu Hassenden), mag an sich, obwohl das Christentum hier ebenfalls anders empfahl, sozusagen natürlich sein.

    • @Bednarik

      zu 2.) Nicht nur wenn ich als Soldat auf Pappkameraden schieße, dann ist das Meditation die den Blutrausch unnötig (“zivilisiert”?) macht.
      Ich lerne einen Schalter umzulegen, den ich wie beim autogenen Training auch zu anderen Situationen ohne Waffe benutzen kann, oder unbewusst …

      zu 3.) Raubtiere töten manchmal im Blutrausch mehr als nur ein Beutetier oder Nahrungskonkurrenten, diesen (“vererbten Spieltrieb”?) hat Mensch nicht nur zum Scharfmachen von Hunden nutzbar verfeinert.

    • “Katzen quälen Mäuse gerne langsam zu Tode” – Mensch hat diese Eigenschaft systematisch zu einem sadistischen “Spiel des Lebens” verfeinert.

  8. “Es ist sicherlich angenehmer, die Auseinandersetzung mit den düsteren Bestandteilen unserer Psyche zu vermeiden.”

    Nein, keine Vermeidung, denn das bedeutet, dass es die herkömmlich-gewohnte Schuld- und Sündenbocksuche leicht hat die Entwicklung von zweifelsfrei-eindeutiger Vernunft und wirklich-wahrhaftigem Verantwortungsbewusstsein / geistig-heilendem Selbst- und Massenbewusstsein zu verhindern.

  9. Sadismus ist Lustgewinn. Der, der zum Bsp. in seiner Kindheit unterdrückt wurde, empfindet Genugtuung wenn er diese Unterdrückung nun an andere ausleben kann und endlich Macht hat. Man kompensiert Rache, Wut oder andere Gefühle in dem man andere dafür bestraft- oder sich selbst bestraft . Wie bei allen Lusterfahrungen, siehe Sex oder Drogen, erfolgen Konditionierungen auf der Basis von Dopamin, was heißt dass die Befriedigung nach immer stärkeren Reizen verlang die dann bis zur Extase gehen. Menschen sind so gestrickt, dass sie zuerst ihre Bedürfnisse befriedigen wollen. Mit dieser egoistischen Sicht werden auch andere Menschen benutzt bzw. gequält, um diesen Lustgewinn zu bekommen. Die Qual der Opfer führt zur inneren Erregung
    die das Gehirn mit Dopamin zuschüttet (Katze und Maus Spiel) und abnorme Phantasiegebilde(Wahn) entstehen lässt. So soll Kaiser Nero entzückt gewesen sein vom brennenden Rom .Banker/Finanzspekulanten sind wahrscheinlich entzückt von ihrem Gewinn der andererseits viele Menschen wirtschaftlich ruiniert hat.

  10. @Funktion von Sadismus

    Das Prinzip Strafrecht ist ja nun auch Sadismus pur. Nur so gehts aber. Wenn einer sich an die Gesetze einfach nicht hält, wird er eben entsprechend bestraft. Auspeitschen machen wir nicht mehr, nur noch psychisch Quälen ist modern. Eine Haftstrafe ist eben die Isolierung vom persönlichem Umfeld, insbesondere vom Partner und den eigenen Kindern, das schmerzt richtig. Auch berufliche wie persönliche Entfaltungen sind eben in Haft stark eingeschränkt, eben damit das weh tut.

    In Zusammenhängen außerhalb der Gerichtsbarkeit, etwa unter Drogenhändlern, ist aber die gute alte gewalttätige Züchtigung bei Fehlverhalten natürlich immer noch in Gebrauch. Man kann nicht zur Polizei gehen, wenn ein anderer Drogenhändler im eigenen Revier wildert, wenn man sich dagegen wehren will, muss man zu körperlichen Gewalt greifen, und eben ein angemessenes Leiden verursachen, um die Ordnung wieder herzustellen.

    Gewalt als Selbstzweck, ohne wirklichen Anlass gibts vielleicht auch noch, ist aber vergleichsweise selten, schätze ich. Das ist dann eher als rein emotionaler Ausbruch zu verstehen, als Frustventil, wenn man von Leuten oder auch nur von Umständen länger traktiert wurde, an die man nicht herankommt.

    Lösungen von Koexistenz sind hier immer einer übermäßigen Spirale von Gewalt und Gegengewalt vorzuziehen, aber die muss man erstmal hinbekommen. Auf dem Weg zu solchen richtigen Lösungen hat dann auch funktioneller Sadismus seine Berechtigung.

    Auch etwa der derzeitig Arbeitskampf der GDL fällt in diese Kategorie: der Streik muss schon wehtun, sonst wirkt er nicht.

    • @Jeckenburger: “Auf dem Weg zu solchen richtigen Lösungen hat dann auch funktioneller Sadismus seine Berechtigung.”

      Ja, und genau deshalb muss man auch die Chinesen im Umgang mit den Uiguren verstehen, die wollen schließlich nicht, dass ihr kommunistischer Staatskapitalismus so endet wie z.B. der Sozialismus in Afghanistan!?

      Ich glaube daran, dass die Chinesen sehr wohl wissen, dass auch dieser innere Konflikt in der Kommunikation mit dem Westen zu einer Vernunft in einem globalen Gemeinschaftseigentum aufgelöst werden kann und muss.
      Es darf jetzt nur keine weiteren Intrigen des “freiheitlichen” Wettbewerbs, bzw. keine inflationäre Inszenierung von “Monopoly” zu “Mensch ärgere dich nicht” geben!

    • Howdy, Kommentatorenfreund Tobias Jeckenburger, zwei Ergänzungen zu Ihrer Webnachricht folgen :
      1.)

      Das Prinzip Strafrecht ist ja nun auch Sadismus pur. Nur so gehts aber. Wenn einer sich an die Gesetze einfach nicht hält, wird er eben entsprechend bestraft.

      Im ‘Sadismus’ steckt der ‘Ismus‘ [1], an Quälerei als grundsätzliche Vorgehensweise sind aufklärerische Gesellschaftssystem im Rahmen der Strafzumessung grundsätzlich nicht interessiert.
      Sicherlich ist der idR zeitweilige Entzug von bürgerlichen Grundrechten schmerzhaft und soll so sein.

      2.)

      In Zusammenhängen außerhalb der Gerichtsbarkeit, etwa unter Drogenhändlern, ist aber die gute alte gewalttätige Züchtigung bei Fehlverhalten natürlich immer noch in Gebrauch.

      Das Gewaltmonopol des Staates sollte so wirken, dass nicht derart gehandelt (auch unter Verbrechern nicht) wird, “Wollen wir Gerechtigkeit, müssen wir zu Don Corleone gehen” (sinngemäß, der Film “Pate (1)”) kann, darf nie Anleitung für Bürger sein.


      An sich darf womöglich aus diesseitiger Sicht gelegentlich auch, im Sinne des Vergeltungsgedankens, auch in Liberaler Demokratie geschnurrt, aufgegrunzt, bis gewiehert werden, denn Vergeltung für Straftat ist angemessen, auch um nachfolgende Straftat im Sinne sog. Generalprävention bestmöglich unterbunden zu wissen.
      Straftat darf sich gerade auch wirtschaftlich nicht lohnen, die Strafzumessungen bleiben derart anzupassen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. Webbaer

      [1]
      Auch der hier steckt im gemeinten Begriff :
      -> Donatien Alphonse François de Sade

  11. “Alltagssadismus”
    Sehr gut, daß das mal thematisiert wird. Zum Genannten kommen da noch Dinge hinzu wie Mobbing, Denunziation, das Zerstören von Lebensqualität, Bespitzeln von Nachbarn usw usw…

    “eine gewisse Gefühlskälte militärische Vorteile mit sich brachte.”
    Das stimmt nicht. Gerade der zweite Weltkrieg ist ein Paradebeispiel für die Niederlage der Gefühlskälteren, deren Kälte nicht nur zu moralischen, sondern auch zu ganz direkten militärischen Nachteilen führte.
    Außerdem würden wir diese Diskussion gar nicht führen, wenn die “Kalten” einen steten Überlebensvorteil hätten, denn dann gäbe es niemanden mehr, der diese Kälte als Problem sehen würde.

    • Den zweiten Weltkrieg als Argument zu verwenden finde ich unpassend, er ist nicht lange genug her um evolutionär relevant zu sein. Die militärischen Vorteile von denen ich sprach liegen viel weiter in der Vergangenheit als die modernen Kriege. Um es mal ganz plump auszudrücken: Zu Zeiten in denen Dorf-oder Stammesführer absolute Freiheit in der Wahl ihrer Swxualpartnerinnen hatten viele Kinder mit verschiedenen Frauen hatten. Außerdem bedeuten bessere Fortpflanzungschancen nicht, dass alle Menschen der nachfolgenden Generationen ausnahmlos diese Eigenschaft in sich tragen, so funktioniert die Evolution nicht.

      • Den zweiten Weltkrieg als Argument zu verwenden finde ich unpassend, er ist nicht lange genug her um evolutionär relevant zu sein.

        Nicht ganz klar, es gibt auch die sog. Epigenetik, vgl. mit Ihrem ‘er ist nicht lange genug her um evolutionär relevant zu sein’, werte Frau Louisa Sohmen.
        Die die Actualitas meinend funktioniert, es ist OK (und das Leben sinnhaft unterstützend), wenn so auch zeitnah geschehen könnte.

        Alles ist sozusagen ‘nicht lange genug her, um im Sinne der ET relevant zu sein’, und doch lohnt es sich womöglich so, wie dankenswerterweise vely klug auch, zu publizieren.
        Sog. hard & soft Science meinend, die “softe” Wissenschaft ist nicht selten OK.

        MFG
        WB

    • @DH

      Hitler war nicht nur ein Dummkopf, er war auch ein Gefühlsdussel.
      Und so können wir bezüglich des zweiten Weltkrieges von Glück reden, dass die wirklich gefühlskalten Offiziere sich an die Befehlskette gehalten haben, denn wenn sie es in speziellen Situationen nicht getan hätten, dann hätten wir heute vielleicht ein Welt in der die Chancen auf wirklich-wahrhaftige Menschlichkeit noch schlechter, bzw. NICHT wären!?

  12. Sadismus ist Dominanz, und Dominanz ist die Steuerung des “freiheitlichen” Wettbewerbs im Kreislauf des imperialistisch-faschistischen Erbensystems, obwohl alles ganz anders / menschenwürdiger im Sinne unserer Vernunftbegabung, OHNE das “Recht des Stärkeren” sein sollte!? 👋😐

  13. 4.) Und dann gibt es noch die Männchen, die um die Weibchen kämpfen, und
    die hungrigen Artgenossen, die um das Futter oder um das Revier kämpfen.
    Weil das auch Artgenossen sind, ist ein Verständnis des Leidens
    der Verlierer durchaus denkbar.

    • Yup, Sie sind ja von mir bereits einmal, vor einigen (vielen?) Jahren, so angefragt worden, lieber Herr Karl Bednarik, und konnten klarstellen.
      Sie mögen grundsätzlich auch die “maschinelle Verbesserung” des Menschen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. Webbaer

  14. @hto 05.09. 18:43

    „Ich glaube daran, dass die Chinesen sehr wohl wissen, dass auch dieser innere Konflikt in der Kommunikation mit dem Westen zu einer Vernunft in einem globalen Gemeinschaftseigentum aufgelöst werden kann und muss.“

    Die Atmosphäre wäre ganz klar Gemeinschaftseigentum. Vieles aber kann meine ich Privateigentum bleiben. Überhaupt macht auch Geld sehr viel Sinn, so kann jeder selbst entscheiden, was er sich mit seinem Budget jetzt leisten möchte. Und auch Privat geführte Unternehmen funktionieren wunderbar, wenn sie entsprechend unter Konkurrenz stehen. Hier muss man nur als Arbeitnehmer mehr Freiheiten haben, inklusive selbstverständliche Unterstützung, wenn man wenig verdient.

    Anderes funktioniert besser als Kommunales oder Landeseigenes geführtes Unternehmen, wo es nicht um Profit geht, hier besonders die Wasserversorgung oder die Krankenhäuser.

    Und wer gut verdient und schon ordentlich Vermögen angehäuft hat, der soll auch deutlich mehr in die Staatskasse einzahlen. Insbesondere anlässlich von Erbschaften.

    Ansonsten finde ich unseren „freiheitlichen“ Wettbewerb gar nicht so schlecht. Prinzipiell problematisch ist natürlich, dass wer viel Geld hat, dass der sich auch entsprechende Lobby finanzieren kann. Das Ergebnis ist dann stellenweise fürchterlich, etwa was die Verschleppung im Kampf gegen den Klimawandel angeht, oder auch Harz4 und unser eher destruktive Umgang mit den armen Ländern dieser Welt.

  15. @Jeckenburger

    Den Sinn einer Staatskasse/Steuern sehe ich nicht, wenn GRUNDSÄTZLICH alles Allen gehören darf und nur demokratische Abstimmungen über ökologisch-ökonomischen Sinn, also keine unternehmerischen oder aktionärsbedingten Abwägungen den Wert und die Mengen der Ressourcen und Gerechtigkeit bestimmen.
    Privateigentum auf LebensZeit, also OHNE Vererbung, sollte als Anreiz schon sinnvoll sein, ebenso eine höhere Entlohnung, angefangen bei höherer Bildung für das Einbringen zur Pflege und Fortschritt des Gemeinschaftseigentums, auf der Basis eines UNKORRUMPIERBAREN Menschenrecht zu KOSTENLOSER Nahrung, MIETFREIE Sozial-Wohnungen und ebenso KASSEN-/KLASSENLOSER Gesundheit.

    Ich könnte ein detailliertes Manifest liefern, aber das sollte besser in der überzeugten/furchtlosen Gemeinschaft ausgearbeitet werden!? Ich will kein zweiter Marx, Führer oder Jesus sein.

    • Dies hier, Kommentatorenfreund ‘hto’ :

      Privateigentum auf LebensZeit, also OHNE Vererbung, sollte als Anreiz schon sinnvoll sein, ebenso eine höhere Entlohnung, angefangen bei höherer Bildung für das Einbringen zur Pflege und Fortschritt des Gemeinschaftseigentums

      … ist aus diesseitiger Sicht diskussionswürdig, der Arbeiter könnte besser für seine Leistung, nämlich den Erfolg des ihn beschäftigenden Unternehmens meinend, beteiligt werden.
      Auch könnte überlegt werden die Erbschaft als gesellschaftliches Konstrukt anzuschaffen.
      Wichtich (mittelniederdeutsch) wäre aus diesseitiger Sicht Arbeitenden nicht während ihrer Arbeits- und Lebenszeit viel wegzunehmen, denn derart ist ja verdient worden, angemessenerweise und anzunehmenderweise.

      Hier, bei :

      auf der Basis eines UNKORRUMPIERBAREN Menschenrecht zu KOSTENLOSER Nahrung, MIETFREIE Sozial-Wohnungen und ebenso KASSEN-/KLASSENLOSER Gesundheit.

      … werden Sie aus diesseitiger Sicht zu konkret, denn Klassen würden sich ja auch in einem wie oben beschriebenen Arbeitsprozess zumindest temporär bilden, der eine leistet halt wirtschaftlich belohnt mehr als der andere.

      Kostenlosigkeit ist auch so-o eine Sache, wir erinnern uns, dass die Europäische Aufklärung und die sich so anschließende Verbesserung im Wissenschaftlichen, im Sittlichen und auch im Wirtschaftlichen angefangen ist, die Aufklärung, das Sapere-Aude waren revolutionär, arme Menschen besser zu stellen, die Anfänge waren klein.
      Durchgesetzt worden ist so im Zivilisatorischen, so dass jeder satt wird, erst sukzessive, prozedural also.

      Dies auch angemerkt, um Ihnen, werter Kommentatorenkollege ‘hto’, auf die Schulter zu klopfen.
      Sicherlich geht es vom von der werten hiesigen Inhaltegeberin intendierter Nachricht mit womöglich sich anschließender erlaubter Diskussion ein wenig weg.

      MFG
      WB

  16. Es wird immer viel von gerechter Umverteilung “geredet”, aber ohne die Konsequenz zur Beseitigung der Verkommenheit in der leichtfertig und leidvollen Kompromissbereitschaft zum nun “freiheitlichen” Wettbewerb, bleibt alles nur zeitgeistlicher Reformismus eines sadistisch-hierarchieschen Systems seit der “Vertreibung aus dem Paradies” (Mensch erster und bisher einzige geistige Evolutionssprung), das absehbar stets in einer (nun finalen!?) Eskalation kulminiert – Naja, gerecht bleibt es dann wohl auch, denn Mensch bedeutet schon immer ALLE.

  17. @hto 06.09. 17:04 / 17:30

    „…,auf der Basis eines UNKORRUMPIERBAREN Menschenrecht zu KOSTENLOSER Nahrung, MIETFREIE Sozial-Wohnungen und ebenso KASSEN-/KLASSENLOSER Gesundheit.“

    Naja, haben wir in D ja schon fast. Harz4 und Grundsicherung stellen ja die Versorgung von Essen, Wohnen und Medizin sicher. Fehlt noch, dass jeder selbst das letzte Wort hat, ob er eine Arbeit annehmen will oder nicht.

    In anderen Ländern sieht es natürlich auch mal anders aus. Und letztlich muss man den Kapitalismus schon weltweit betrachten.

    „…,das absehbar stets in einer (nun finalen!?) Eskalation kulminiert…“

    Eine offene Frage ist dies scheint mir. Die Überflusskrisen des Kapitalismus können ziemlich unangenehm werden, ob es eine finale Krise gibt, weiß ich nicht. Kann aber sein.

    Immerhin könnte die aufkommende Systemkonkurrenz mit China die Verhältnisse weltweit deutlich verbessern, bei uns wie auch in den armen Ländern. Wie sich der chinesische Staatskapitalismus in einer Überflusskrise verhält, da bin ich durchaus gespannt drauf. Vielleicht haben die da kaum Probleme mit.

    Gemeinsame Probleme wie der Klimawandel und Corona mögen dazu beitragen, dass man auch andere Probleme gemeinsam löst und in der Folge auch wirtschaftlich gemeinsamer vorgeht. Die weiter fortschreitende Automatisierung wird wohl irgendwann wirklich den Leistungsdruck auf die Menschen überflüssig machen, und einen allgemeinen Wohlstand jenseits des Leistungsgedanken möglich machen.

    Es kann aber auch das Gegenteil eintreten: Eine Rückkehr zu Verhältnissen wie im 19. Jahrhundert, wo man nur noch verzweifelt gegeneinander um die letzten Arbeitsplätze kämpft, es sei denn man verfügt über hinreichend Familienvermögen oder anderweitiges Vitamin B.

    • Jeckenburger: “Naja, haben wir in D ja schon fast.”

      Nicht annähernd.

      Jeckenburger: “… wo man nur noch verzweifelt gegeneinander um die letzten Arbeitsplätze kämpft, …”

      OHNE Wettbewerb, in einem Gemeinschaftseigentum, kann man jede Arbeit entsprechend teilen!!!

  18. Ich zweifle an einigen “Erkenntnissen” die in diesem Artikel dargestellt werden. Denn ich nehme mal an, dass die Population der Stichprobe zu 100% aus westlich geprägter Zivilisation stammt und unter den hier üblichen Bedingungen sozialisiert wurden (z.B. mit dem bekannten Fokus auf Wettbewerb, zwischenmenschlicher Dominanz im Schulsystem usw.) und bspw. nicht aus einem naturverbundenen Indianerstamm.

    Diese Parallelen zwischen verschiedensten Kulturen zu unterschiedlichsten Epochen erwecken den Eindruck, dass der Sadismus kein gesellschaftliches Phänomen, sondern vielmehr eine fundamentale menschliche Eigenschaft zu sein scheint.

    Hier würde ich einer Schlussfolgerung von Simone Weil folgen:

    A hurtful act is the transference to others of the degradation
    which we bear in ourselves. That is why we are inclined to
    commit such acts as a way of deliverance.

    Wir sind so sehr soziale Lebewesen, so tiefgründig miteinander verbunden, dass das Zufügen von Schmerzen in meinen Augen eher ein Kommunizieren des eigenen Schmerzes ist: “schau, so fühlt es sich an gedemütigt zu werden”. Und tatsächlich führt es bei derjenigen, die den Schmerz zufügt, zu einer Erleichterung. Ähnliches hat man ja auch, wenn man über bestimmte Dinge mit jemandem spricht usw.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand, dessen psychische Integrität niemals gebrochen oder vergiftet wurde, anderen solchen Schmerz zufügen wollen würde. Eher im Gegenteil, in einer solchen Person würde in meinen Augen das spezifisch menschliche (im Gegensatz zu den in unserer Gesellschaft sehr verbreiteten und systematisch [i.S.v. durch das System] geförderten animalischen Wesenszügen) zur vollen Frucht kommen (Jesus).

    • “Naturverbundene Indianerstämme” waren in der originalen Veröffentlichung tatsächlich eins der Beispiele dafür, dass der Mensch schon immer sadistisch war. Stichwort Folterrituale. Dementsprechend denke ich nicht, dass auf diese Weise sozialisierte Menschen in den Versuchen großartig anders abschneiden würden.

      • Anders formuliert gibt es in der Natur kein ‘spezifisch Menschliches’, wohl aber überlagernde Kultur, die derart begrifflich konstruiert, bewirbt und bei Abweichung ablehnend wird, Menschlichkeit und Menschenrechte meinend.
        Sicherlich handelte ein sog. Barbar nie aus eigener Sicht irgendwie falsch, wenn er schlachtete, insofern ist auch hier die Kultur das “Zauberwort”.
        Vermischt werden müssen derart Kulturbildende, Kulturschaffende, lol, nicht, es gibt da keine Wesensähnlichkeit / Wesensgleichheit, die derart einlädt, im relativistischen Sinne.

        MFG
        WB

  19. @Webbaer 07.09. 18:51

    „Das Gewaltmonopol des Staates sollte so wirken, dass nicht derart gehandelt (auch unter Verbrechern nicht) wird, “Wollen wir Gerechtigkeit, müssen wir zu Don Corleone gehen” (sinngemäß, der Film “Pate (1)”) kann, darf nie Anleitung für Bürger sein.“

    Wo der Staat nicht hinreicht, nimmt man denn nun eventuell das Recht selbst in die Hand. Geht das bis zur Körperverletzung, wird dies wiederum vom Staat verfolgt, selbst wenn der Geschädigte gar keine Strafverfolgung fordert, weil er die Zurechtweisung von Seiten des anderen Kriminellen eigentlich als rechtmäßig respektiert hat.

    Wenn sich jemand in Notwehr gewaltsam schützt, so kann dies sogar straffrei sein.

    In manchen Geschäftsbeziehungen werden sogar Vertragsstrafen festgelegt, was ganz legal sein kann. Der Verlust von Geld kann denn nun auch schmerzhaft sein, und wird ja auch von Staatswegen genau deswegen verhängt, als Versuch, das Verhalten des Untertanen zu kontrollieren. Das müssen nicht mal Geldstrafen sein, das können auch Kürzungen von Harz4 sein.

  20. L. Sohmen
    Wie böse wir wirklich sind. Auf jeden Fall sind wir viel besser als uns die Filmindustrie vorgaukelt. In meiner 42 jährigen Berufspraxis als Lehrer ist mir kein Schüler untergekommen, den ich als boshaft einstufen würde, von Sadismus zu sprechen, das ist Effekthascherei.
    Schüler lügen, betrügen, schlagen sich aber sie sind nicht boshaft.
    Sadismus würde ich als Steigerung von Boshaftigkeit bezeichnen. Kriege als Beispiel für die menschliche Psyche heranzuziehen , das ist ungeeignet. Im Krieg geht es um Sein oder Nichtsein, daraus abzuleiten, wie böse wir “wirklich” sind, das ist irreführend. Was soll das Beiwort “wirklich” denn bedeuten ?

    • @hwied: “… von Sadismus zu sprechen, das ist Effekthascherei.”

      Und wenn der Effekt ein manipulativ-falscher Eindruck durch Machtmissbrauch ist / sein soll???

      hwied: “Sadismus würde ich als Steigerung von Boshaftigkeit bezeichnen.”

      Wenn dieser Machtmissbrauch allerdings nur boshafte Effekthascherei durch Manipulation ist, wie das ein Blogger bei Scilogs und einer bei Scienceblogs treiben, dann ist das doch Sadismus!?
      🤔

  21. Jeckenburger: “In manchen Geschäftsbeziehungen …”

    Ja, diese sadistische Perversion des wettbewerbsbedingten “Zusammenlebens” geht bis ins Hartz IV!!!

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